Strahlenschutzschürzen – Reparatur von kleineren Schäden mittels Reparaturklebeband

Konventionelle Bleischürzen und Leichtblei-Schürzen können nach einer gewissen Tragezeit Brüche in der eingearbeiteten Bleifolie aufweisen. Das führt natürlich zur Schwächung der Schirmwirkung gegenüber Röntgenstrahlung.

CMC Klebetechnik bietet eine Möglichkeit an, diese Schürzen zu reparieren und so die Nutzungsdauer zu verlängern. Die dahinter stehende Idee ist eine Kombination aus einem Bleistreifen und einem optimal für den Klinikalltag geeigneten Klebefolie.

Die Reparaturstreifen werden als Rollenware angeboten. Ein 20 mm breiter Bleistreifen aus 0,125 mm dicker Bleifolie ist mittig auf eine 50 mm breite Klebefolie aus transparenter ETFE-Folie laminiert. Diese Kombination wird auf die benötigte Länge zugeschnitten und dann auf die Innenseite der Strahlenschutzschürze aufgeklebt. Der verwendete Klebstoff haftet auf sehr vielen auch abweisenden Untergründen sehr gut. Die verwendete ETFE-Folie hat „Teflon®-artige“ Eigenschaften. Sie ist chemisch äußerst resistent, hat eine abweisende Oberfläche und ist dabei flexibel und elastisch.

Natürlich ersetzt diese Reparaturmöglichkeit nicht den Austausch einer Schutzschürze, wenn diese erhebliche Schäden im Strahlenschutz aufweist. Jedoch kann das Schürzenreparaturband dazu beitragen, die zulässige Tragezeit zu verlängern und den Schutz für Patienten und Personal aufrecht zu erhalten.

CMC Klebetechnik bietet diese Klebebandkombination an, weist aber ausdrücklich darauf hin, dass der jeweils verantwortliche Strahlenschutzbeauftragte die Einsetzbarkeit eigenverantwortlich überprüfen und freigeben muss. Neben der jährliche Überprüfung der Schutzwirkung nach DIN 6857-2 ist eine Erstprüfung als Freigabe empfehlenswert.

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