DIHK: Schwache Entwicklung des BIP ist ein „Warnzeichen“

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im vergangenen Jahr lediglich um 1,5 Prozent zugelegt. Vor diesem Hintergrund mahnt Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), jetzt dringend den Standort zu stärken.

Wansleben: "Die Wachstumsdynamik 2018 hat enttäuscht. Das sollte ein Warnzeichen auch für dieses Jahr sein. Letztlich hat uns die starke Binnenkonjunktur getragen.

Für die exportorientierte Industrie verlief das Jahr allerdings enttäuschend. Die Ausfuhren sind deutlich unterdurchschnittlich gestiegen. Insgesamt agieren die deutschen Unternehmen derzeit in einem schwierigen internationalen Umfeld. Eine weitere Zuspitzung der US-Handelskonflikte könnte die globale Konjunktur und damit auch die deutsche Wirtschaft empfindlich treffen.

Die verbleibende Zeit bis zum Brexit läuft ab. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Hausaufgaben mit Blick auf den heimischen Standort machen. Mit der hohen Steuerbelastung für Unternehmen drohen wir im internationalen Wettbewerb ins Hintertreffen zu geraten. Zudem brauchen die Unternehmen einen spürbaren Bürokratieabbau und eine moderne Infrastruktur. Die Betriebe können nur so erfolgreich in notwendige Digitalisierung investieren."

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