Trendumkehr an den Märkten?

Die vergangenen Tage und Wochen hatten es an den Kapitalmärkten wahrlich in sich. Wie aus dem nichts gerieten die Aktienmärkte zu Monatsbeginn urplötzlich und ohne erkennbaren Grund weltweit stark unter Druck. Die gehypten Kryptowährungen implodierten förmlich parallel und verloren quasi über Nacht weit über die Hälfte ihres Wertes.

Gute Gründe für zunehmende Volatilität und eine ausgeprägte Korrektur gibt es freilich seit geraumer Zeit: zunehmende prozyklische Trendverstärker in Form von Passivanlagen, weit ausgeprägte Spekulation auf Kredit, Übereuphorie und Sorglosigkeit der Investoren sowie rekordhohe Bewertungen im historischen Kontext. Nicht wenige Beobachter sehen in der aktuellen Gemengelage sogar eine hochexplosive Mélange, die früher oder später die sogenannte „Everything Bubble“ zum Einsturz bringen dürfte – gemeint ist damit die zeitgleiche Blase an Aktien-, Immobilien-, Anleihe-, Kunst- und allerlei weiteren Märkten.

Diagnose: Schuldenjunkie mit chronischer Zinsunverträglichkeit

Tatsächlich dürften die Kurskapriolen durch die Zinsentwicklung der letzten Wochen initiiert worden sein. Bekannte Anleihefondsmanager wie Jeff Gundlach oder Bill Gross warnten frühzeitig vor dem Risiko steigender Zinsen und identifizierten die Zinsregion um 2,6 – 2,7 % bei zehnjährigen US-Staatsanleihen als kritische Risikozone.

Mantraartig trugen demgegenüber die Permabullen an der Wall Street ihre Prognosen vor, die brummende US-Konjunktur und in deren Schlepptau der robuste Wirtschaftsmotor weltweit seien resistent gegen steigende Zinsen. Eine schrittweise Normalisierung der Geldpolitik sei daher unproblematisch.

Doch erscheint diese Sichtweise bei näherer Betrachtung eher als Wunschdenken-Motto: „Diesmal ist alles anders.“ Passend zur aktuellen Berliner Polit-Posse überlassen wir an dieser Stelle die Analyse der designierten SPD-Chefin Andrea Nahles: „Ich mach‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt.“ Die wichtigste Frage über die weitere mittelfristige Marktentwicklung könnte ebenfalls einem Nahles-Zitat entspringen: Gibt`s an den Märkten jetzt „auf die Fre…“?

Nun – ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte und mahnt aktuell zur Vorsicht. Tatsächlich scheinen Phasen größerer Kalamitäten an den Märkten in den letzten Dekaden mit kurzfristig steigenden US-Zinsen bis zur – wohlgemerkt sinkenden – Trendlinie zusammen zu hängen. Sinkend deshalb, weil ein überschuldetes System immer noch niedrigere Zinsen zum Überleben benötigt.

Zur Erinnerung: Auch 2007 sah die weltweite Konjunktur gesund aus, die seinerzeit leicht ansteigenden Zinsen sollten nach einhelliger Analystenprognose kein Problem darstellen. Übrigens: Anfang 2007 lag der Anteil optimistischer Jahresprognosen unter den 200 bekanntesten Volkswirten weltweit bei glatten 100 %! Nicht ein einziger dieser hochdotierten Experten hatte ein Rezessionsrisiko innerhalb der folgenden 24 Monate auf seinem Prognosezettel.

Möchten Sie mal raten wie hoch der Anteil optimistischer Markt- und Konjunkturausblicke unter den Top 200 Ökonomen zu Jahresanfang 2018 lag? Richtig – glatte 100 %. Zu diesem Thema ist zwar noch kein Nahles-Zitat überliefert, aber sie könnte sicher auch ein Lied davon singen, was binnen Jahresfrist aus 100 % Konsens so alles werden kann…

Fakt ist: Die weltweiten Schulden liegen mittlerweile bei annähernd 220 Billionen US-Dollar, was über 320 % des weltweiten Bruttoinlandsprodukts entspricht. Alleine seit 2007 ist dieser gigantische Schuldenberg um ein Drittel gewachsen – ein Welt-Bruttoinlandsprodukt an Schulden in nur zehn Jahren obendrauf! Eine maximal verschuldete Weltwirtschaft kommt lange mit vielem klar, jedoch definitiv nicht auf Dauer mit höheren Zinsen.

Goldpreis vor Ausbruch aus langjähriger Konsolidierungsphase

Es wird spannend sein zu beobachten, wie der Anfang Februar vereidigte neue Notenbankvorsitzende der US-FED, Jerome Powell, einen weiteren Anstieg der Anleiherenditen im Zuge der aktuell zunehmenden Inflationstendenzen eindämmen will. Spätestens ein noch stärkeres „Husten“ an den Aktienmärkten dürfte eine Reaktion der FED erzwingen.

Steht schon zu Beginn seiner Amtszeit ein Kurswechsel an – erneutes Anwerfen der digitalen Druckerpresse via „Quantitative Easing“ statt weiterer Normalisierung? Derzeit haben die Märkte jedenfalls noch zwischen drei und vier Zinserhöhungen in den USA für 2018 eingepreist.

Währenddessen schickt sich der Goldpreis in US-Dollar endgültig an, aus seiner mittelfristigen Konsolidierungsformation nach oben auszubrechen. Der Ende 2015 begonnene Aufwärtstrend nimmt aktuell Anlauf auf den Widerstand im Bereich 1.350 – 1.380 USD je Feinunze. Spätestens ein Überwinden dieser Zone dürfte eine Vielzahl von prozyklisch agierenden Großinvestoren auf den Zug mit aufspringen lassen und für eine dynamische Trendbeschleunigung sorgen. Weitsichtige Investoren fahren besser damit, ihre physischen Positionen in der aktuellen Phase auf- bzw. auszubauen.

Deutlich weiter fortgeschritten ist der bereits 2014 wiederaufgenommene Haussetrend des Goldpreises in Euro. Dieser ist nunmehr seit vier Jahren etabliert – vom breiten Anlegerpublikum übrigens weitestgehend unbemerkt. Das im Zuge der starken Euro-Aufwertung gegenüber dem US-Dollar nochmalige Erreichen der Aufwärtstrendlinie bietet Euro-Investoren derzeit eine hervorragende Chance zum Einstieg oder zum Positionsausbau.

Rückkehr der Inflation oder Stagflation voraus?

Die vor wenigen Tagen gemeldeten Inflationsdaten in den USA lagen mit 2,1 % bereits über den Analystenschätzungen. Verstärkt wird die Situation durch die kürzlich verabschiedete US-Steuerreform, deren preistreibende Effekte sich erst zeitverzögert entfalten werden. Weitere kostenträchtige Fiskalprogramme wie ein 1,5 Billionen US-Dollar schweres Infrastrukturpaket sollen folgen – finanziert durch deutlich mehr Schulden und getragen von der Hoffnung auf wenigstens ein bisschen mehr Wachstum.

Auch in Europa scheinen sich die Defizit- und Umverteilungsbefürworter gegen die letzten Verfechter stabilitätsorientierter Fiskalpolitik klar durchzusetzen – die geplante Besetzung des Finanzministeriums durch die SPD vermag dies am deutlichsten zu symbolisieren.

Sind die derzeitigen Ausmaße der Everything-Bubble nun schon der Beginn eines sogenannten „Crack-Up-Booms“? Gemeint ist mit diesem, durch den Ökonomen Ludwig von Mises vor mehr als 100 Jahren geprägten Begriff, ein künstlicher Boom, gespeist durch die zunehmende Angst vor dem Wertverlust der Währung. Dieser Boom geht schlussendlich in eine vom Fluchtgedanken in Sachwerte getriebene Katastrophenhausse über, deren Ende zwangsläufig in der völligen Zerrüttung der Geldordnung mündet.

Betrachtet man das Timing der Ausgabenpläne in den USA sowie Europa, sticht tatsächlich eine gewisse Paradoxie ins Auge. Wenn doch der konjunkturelle Aufschwung weltweit synchron verläuft und selbsttragend ist, warum werden dann ausgerechnet in der Spätphase des Booms derartig gigantische Ausgabenprogramme als Stimuli gebraucht?

Silber noch besonders günstig

Oder ist es doch vielmehr so, wie von Kritikern behauptet, dass die Geldpolitik ihre Munition in den letzten 10 Jahren aufgebraucht hat und ihre Handlungsfähigkeit an Grenzen geraten ist? Folglich müssen die Fiskalpolitiker den Staffelstab übernehmen und gehen ihrerseits „all-in“. Die Geschichte zeigt jedenfalls eindrucksvoll, dass der Weg von breit angelegten Steuersenkungen und Konjunkturprogrammen als letzte Dosis schuldengetriebener Wachstumsillusion bis zur unheilvollen Entfaltung der Katastrophenhausse nicht mehr weit ist. Derzeit noch hinter vorgehaltener Hand macht in den USA aktuell bereits das Szenario der Stagflation die Runde und treibt Analysten Sorgenfalten auf die Stirn.

Ob die Musik an den Aktienmärkten noch eine Weile weiterspielt oder nicht – die Party nähert sich dem Ende und die Fallhöhe ist beträchtlich. Die Entwicklung steigender Teuerung sowie Zinsen zeichnet sich immer deutlicher am Horizont ab und dürfte den Handlungsspielraum der Notenbanken limitieren.

Neben einem hinreichenden Portfolioanteil an Gold sollten Investoren in diesem Umfeld beherzt bei Silber zugreifen und dessen aktuelle Unterbewertung für sich nutzen. Silber wird von der Masse der Anleger derzeit verkannt. Dabei ist Silber nicht nur als besonders inflationsresistente Anlage bewährt. Darüber hinaus erfreut es sich dank seiner Eigenschaften als Metall mit der höchsten elektrischen und thermischen Leitfähigkeit, sehr guten Reflexions- und teilweise Katalysatorfähigkeiten sowie seiner antiseptischen Wirkung immer mehr industriellen Anwendungsmöglichkeiten.

Die Silberpreisentwicklung bleibt im Frühstadium einer Edelmetall-Hausse zunächst häufig hinter der Goldpreisentwicklung zurück – wie auch aktuell, abzulesen an der vergleichsweise hohen Gold- / Silberpreisrelation im Bereich von 80. Im weiteren Hausseverlauf neigt Silber jedoch dazu, die anfängliche Zurückhaltung gegenüber Gold durch dynamische Kursanstiege umzukehren und sich eindrucksvoll ins kollektive Bewusstsein der Investoren zurück zu katapultieren. Eine derart hohe Gold- / Silberratio wurde seit dem Jahr 2000 erst zum vierten Mal erreicht und stellte jeweils eine hervorragende Chance zum Silberkauf dar.

Kurzum: Gold und Silber sollten für Investoren 2018 erste Wahl sein. Die Ereignisse könnten sich schnell überschlagen und die Nachfrage förmlich explodieren lassen. Umschichtungen aus Aktien- oder Anleihemärkten im Zuge weiterer Unruhen an den Märkten dürften ihr Übriges tun. Seien Sie vorausschauend und vor der Masse investiert!

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IT-Kompetenz und Marketing-Know-how aus einer Hand: FIS bietet Handelsunternehmen Lösungsportfolio mit 360-Grad-Rundumblick

Auf dem Swiss Retail Technology Day 2017 stellte FIS ihre IT-Kompetenz in einem gut besuchten Fachvortrag unter Beweis. Die Messe selbst zeigte IT-Lösungen im Bereich Warenwirtschaft, E-Commerce und Vernetzung und war auch in diesem Jahr mit hochkarätigen Teilnehmern aus dem schweizerischen Retail-Markt wieder sehr gut besucht.

FIS zeigte am 26. Oktober im GDI Gottlieb Duttweiler Institute in Rüschlikon, Schweiz das Warenwirtschaftssystem FIS/wws, die ERP-Lösung für den Technischen Großhandel mit den meisten Anwendern im deutschsprachigen Raum. Plastische Beispiele der Digitalisierung mit dem Collaborations-Werkzeug für Transportlogistik FIS-iLog sowie der Berichtshefts-App, einem Tool für die Digitalisierung im Personalwesen auf Basis der SAP Cloud Platform, stieß FIS auf großes Interesse unter den Fachbesuchern aus dem Handel. Dieser steht gegenwärtig vor einer weiteren Innovationsrunde. Kunden greifen auf eine Vielzahl von Kanälen zurück, um sich über Produkte und Dienstleistungen zu informieren.

Um sie dort abzuholen, brauchen Handelsunternehmen die passenden IT-Instrumente. Hier übernimmt die FIS-Tochter Medienwerft eine entscheidende Rolle, die das Thema Markenentwicklung, e-Commerce, Marketing und CEC gesamtheitlich betrachtet. So verbindet sich im Portfolio der FIS die prozessorientierte IT-Welt mit der kreativ orientierten Marketingwelt. Mit dieser integrierten Kompetenz hat die FIS-Gruppe derzeit ein Alleinstellungsmerkmal im deutschsprachigen Raum.

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GEFMA 160-1: Bewertungssystem für Büro- und Verwaltungsgebäude überarbeitet

Die Richtlinie GEFMA 160 definierte 2014 erstmals die Anforderungen an nachhaltiges Facility Management und den Schnittstellen zur Nachhaltigkeit der gesamten Immobilie. Das zentrale Element der Richtlinie sind die 24 definierten Kriterien, die sich aus den klassischen Nachhaltigkeitsdimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziokultur sowie den Themenfeldern FM-Organisation und Services im Detail ableiten.

Um die 24 Nachhaltigkeitskriterien der GEFMA 160 messbar zu machen, wurden diese in einem detaillierten Bewertungssystem abgebildet. Für jedes Kriterium stehen umfassende Kriteriensteckbriefe zur Verfügung, die eine kontinuierliche und vor allem objektive Beurteilung ermöglichen.

In den letzten zwei Jahren haben sich 46 Auditoren im Rahmen ihrer Zertifizierungsaufgaben intensiv mit den Details der Bewertung von nachhaltigen Facility Services auseinandergesetzt. Ihre Rückmeldungen sind in die neue Ausgabe der „GEFMA 160-1 Büro- und Verwaltungsgebäude Stand 2017-10“ eingeflossen. Die Änderungen bzw. Ergänzungen in der neuen Version betreffen einzelne Kriterien. Im Energiemanagement fehlte bisher bspw. die Integration erneuerbarer Energiequellen und Speichertechnologien (e-mobility), um die maximale Punktzahl zu erhalten. Die neue Version belohnt die Berücksichtigung und reagiert damit auf die neusten Entwicklungen in der Facility Management Branche.

Neu ist außerdem die Betrachtung der "Schnittmenge zu ipv®". Der Anwender erhält eine Übersicht zur möglichen Anerkennung von Kriterien, ohne die erneute Prüfung von Belegen. Voraussetzung dafür ist, dass Facility Services durch ipv®zertifizierte Dienstleister erbracht werden und eine entsprechende Leistungstiefe sowie Konformität mit ipv®-Grundsätzen in der Beauftragung für das jeweilige Gebäude nachgewiesen werden.

Aktuell kann das wegweisende Messinstrument GEFMA 160 auf drei Gebäudetypen angewendet werden:
– GEFMA 160-1 „Büro- und Verwaltungsgebäude“
– GEFMA 160-2 „Handel“
– GEFMA 160-3 „Veranstaltungsstätten“

Alle drei Bewertungssysteme sind im Paket unter www.gefma.de zu einem Preis von 80,00 € (100,00 € für Nicht-Mitglieder) zu bestellen.

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TIS sichert Sich zwölf Millionen US-Dollar-Finanzierung für weiteres Wachstum der führenden SaaS-B2B-Zahlungsplattform

TIS (Treasury Intelligence Solutions GmbH), die führende Cloud-Plattform für die Verwaltung von Unternehmenszahlungen und Cashflows, erhält zwölf Millionen US-Dollar vom internationalen Venture Capital-Unternehmen 83North. 83North schließt sich damit den bisherigen Investoren Target Partners und Zobito an.

TIS wird mit den neuen Mitteln die Produktentwicklung schneller vorantreiben und das operative Geschäft in Europa und den USA weiter skalieren, um damit der wachsenden internationalen Nachfrage gerecht zu werden. Viele weltweit bekannte Organisationen wie Office Depot, Staples Solutions, Archroma, Dachser, Fresenius, Fujitsu, Oettinger Davidoff und Swissgrid nutzen TIS bereits, um Zahlungsströme unternehmensweit zu standardisieren und zu analysieren.

„Wir sind stolz darauf, neben unseren bestehenden Investoren nun auch 83North an Bord zu haben. Die Investition von 83North und ihre einzigartige Fintech-Expertise werden dazu beitragen, unser Wachstum zu beschleunigen“, sagt Jörg Wiemer, CEO und Mitgründer von TIS. „Dank der wachsenden Zahl von Unternehmen, Banken und Dienstleistern, die bereits unsere Cloud-Plattform nutzen, wird TIS weiterhin von zunehmenden Netzwerkeffekten profitieren und damit seine Marktführerschaft stärken.“

„Wir glauben, dass das Team, die Technologie und die Zugkraft, die wir bei TIS sehen, eine großartige Gelegenheit bieten, eine neue globale Kategorie zu etablieren und anzuführen“, sagt Laurel Bowden, Partnerin bei 83North. „TIS spricht einen riesigen Markt mit einem unerfüllten Bedarf an. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Jörg und Mitgründer Erol.“

„Wir haben TIS nahezu seit der Gründung finanziert und sind von der Entwicklung beeindruckt. TIS hat sich als führende SaaS-Plattform für Unternehmenszahlungen etabliert – und damit Effizienz in einen hoch ineffizienten Markt gebracht „, ergänzt Berthold von Freyberg, Partner bei Target Partners.

Die internationale Technologie-Investment-Banking-Gesellschaft GP Bullhound fungierte während der Finanzierungsrunde als alleiniger Berater von TIS.

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FSK-Fachgruppe Dämmstoffe tagte bei der BOSIG GmbH

Der regelmäßige Austausch in themenspezifischen Fachgruppen ist eine wertvolle und geschätzte Einrichtung beim Fachverband für Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK). Im Oktober fand die inzwischen 69. Sitzung der Fachgruppe Dämmstoffe beim FSK-Mitgliedsunternehmen BOSIG GmbH am Standort Gingen an der Fils statt. Hier trafen sich die Fachgruppenmitglieder bereits am Vorabend zu einem kommunikativen Get-Together in einem Uhinger Brauhaus.

Das Sitzungsprogramm startete mit der Begrüßung durch Harry Leichmann, dem Geschäftsführer der BOSIG GmbH. An verschiedenen Standorten stellt das Unternehmen unterschiedlichste Produktlösungen für die Segmente Bautechnik, Industrie und Akustik her. Davon konnten sich die Teilnehmer der Sitzung bei einer Firmenvorstellung und eindrucksvollen Produktionsführung ein lebendiges Bild verschaffen.

Die anschließende Fachgruppensitzung begann mit dem Austauscht der Teilnehmer zu aktuellen Branchenthemen, unter anderem zum neuen in Erarbeitung befindlichen Gebäudeenergiegesetz (GEG). Im Anschluss wurde die Neuwahl der Fachgruppensprecher durchgeführt. Sprecher Daniel Graba von der BBQS Engineering GmbH und seine Stellvertreter Norbert Kehrer (nmc Deutschland), Daniel Hofmann (Steinbacher Dämmstoff GmbH) und Andreas Engel (Kolektor Missel Insulations GmbH) wurden von der Versammlung einstimmig wiedergewählt.

Gemeinsam beschlossen die Teilnehmer einen neuen Look für das Maskottchen der Fachgruppe. „Diddi Dämmmeister“, der seit einigen Jahren als große Puppe zahlreiche Themen rund um die richtige Dämmung in diversen Erklär Videos begleitet. Künftig wird der Dämmstoffexperte als moderne gescribbelte Figur die Tipps und Ratschläge für interessierte Planer, Handwerker und Endverbraucher unter anderem auf seiner eigenen Webseite didi-daemmmeister.de präsentieren.

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CADENAS als Sponsor beim UNICEF Schwimmen des Augsburger Schwimmvereins

Im Rahmen eines Benefizschwimmens spendet CADENAS 250 EUR für Kinderhilfe

Unter dem Motto "Schwimmen, Spaß haben und Gutes tun!" fand am 16. September 2017 im frisch sanierten Plärrer-Hallenbad in Augsburg ein Benefizschwimmen zu Gunsten UNICEFs statt. Der Augsburger Schwimmverein richtete das Event aus und sammelte auf diesem Wege Spenden für den guten Zweck. Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl hatte die Schirmherrschaft übernommen und nach der offiziellen Eröffnung des Hallenbades auch den Startschuss zum Benefizschwimmen gegeben.

Je mehr Bahnen, desto mehr Spenden

Die Teilnehmer mussten sich im Vorfeld der Veranstaltung einen Sponsor suchen, der pro geschwommener Bahn einen Betrag spenden sollte – die Höhe des Betrags und die Anzahl der Bahnen wurden nicht begrenzt. Für CADENAS gingen zwei Teilnehmerinnen aus dem Schwimmverein an den Start, sodass der Augsburger Softwarehersteller 250 EUR zur Verfügung stellen konnte. Insgesamt kamen bei dem Benefizschwimmen 10.000 EUR zusammen, die an das UNICEF Projekt „Wasser wirkt“ gingen. UNICEF möchte damit die Trinkwasserversorgung von über 500 000 Kindern in Entwicklungsländern verbessern, Trinkwasserbrunnen bauen und vor Ort über Hygiene und Krankheiten informieren.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://schwimmvereinaugsburg.wordpress.com/2017/09/29/augsburg-schwimmt-fuer-unicef/

Vielen Dank an die beiden Schwimmerinnen für ihre tolle Leistung!

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Gute Wachstumsprognosen für die Wellpappen- und Faltschachtelindustrie beflügeln Branchenfachmesse CCE International

Die Internationale Fachmesse für die Wellpappen- und Faltschachtelindustrie, CCE International, profitiert von der positiven Entwicklung, die die Branche derzeit erlebt. Die hohe Nachfrage nach umweltfreundlichen Produkten, der boomende Online-Handel und vorherrschende Trends, wie die Individualisierung und die Verfolgbarkeit der Lieferketten, bescheren der Wellpappen- und Faltschachtelindustrie gute Absatzzahlen und eine Vielzahl neuer Marktchancen in diversen Bereichen. Auf der vergangenen CCE International im März dieses Jahres standen bereits Anwendungen mit hohem Zukunftspotential, wie Digitaldruck oder hochwertige Veredelungstechniken von Wellpappe und Faltschachteln, im Fokus der Messe. Die große Nachfrage nach Standfläche für die kommende CCE International, die vom 12. – 14. März 2019 auf dem Münchener Messegelände stattfindet, zeigt, dass die Branche auf diese Zukunftstechnologien setzt, um sich Marktanteile in neuen Produktsparten zu sichern.

„Für die Herstellung von neuen Produkten für unterschiedliche Marktsegmente ist aktuelles Know-how erforderlich. Die technologische Entwicklung von Anlagen, Verfahren und Systemen für die Produktion und Weiterverarbeitung von Wellpappe und Faltschachteln ist heute rasanter als noch vor zehn Jahren. Die Digitalisierung spielt darüber hinaus auch in diesem Fertigungssektor eine treibende Rolle. Eine Messe wie die CCE International ist für Anbieter von Rohstoffen, Maschinen, Technologien und Zubehör deshalb eine wichtige Plattform, um ganz gezielt und direkt die Abnehmer and Anwender ihrer Produkte und Systeme anzusprechen und im Austausch mit den Kunden innovative Entwicklungen voranzutreiben“, erklärt Nicola Hamann, Geschäftsführerin des Veranstalters Mack Brooks Exhibitions.

“Die CCE International setzt sich damit deutlich von allgemeinen Verpackungsmessen ab, denn ihr Alleinstellungsmerkmal ist, dass sie sich auf ein spezialisiertes Branchenpublikum konzentriert. Das ist sicher auch ein Grund, warum sich die Veranstaltung inzwischen als Fachmesse fest etabliert hat. Aussteller wie Besucher wissen, hier geht es ausschließlich um Wellpappe- und Faltschachtelproduktion. Darüber hinaus beflügeln natürlich auch die starke Nachfrage nach Produkten aus ressourcenschonenden Materialien und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten neuer Technologien den Erfolg unserer Messe“, so Nicola Hamann.

Rund eineinhalb Jahre vor der vierten Ausgabe der Messe ist die Standreservierung beim Veranstalter Mack Brooks Exhibitions bereits in vollem Gange. Bedingt durch die gute Branchenkonjunktur und die positive Wiederbuchungsrate sind bereits jetzt gut 3.000 m2 Nettostandfläche vergeben. Auf der vergangenen Veranstaltung belegten 150 Ausstellerfirmen aus 23 Ländern 4.700 m2 Nettoausstellungsfläche. Insgesamt 2.130 Fachbesucher aus 67 Ländern waren zur Messe gekommen.

Spezialisiertes Messeprofil

Die Ausstellerfirmen auf der CCE International präsentieren ein umfassendes Portfolio an Rohstoffen, Maschinen, Zubehör und Services für die Herstellung und Verarbeitung von Wellpappe und Faltschachtelprodukten: Papier, Karton und Pappe, Verbrauchsmaterialien, Wellpappenanlagen, Zubehör und Komponenten, Converting-Ausrüstung für Wellpappe und Faltschachteln, Design und CAD/CAM, Druckverfahren und -ausrüstung, Schneid-, Rill- und Stanztechnik, Peripheriegeräte, Materialhandling und Lagerhaltung, Palettenumreifungs- und -transportsysteme, MIS- und Produktionsplanungssysteme sowie Abfallwirtschaft und Ballenpressen.

Messebesucher kommen aus Wellpappenfabriken und -verarbeitungswerken, sind Faltschachtel-Verarbeiter, Verpackungsdesigner und -entwickler, Hersteller formfester Schachteln, Wabenkarton-Produzenten, Hülsenkarton- und Hülsenrohr-Produzenten oder Handelsvertreter.

In der Messebefragung auf der vergangenen Veranstaltung gaben 93% der Aussteller an, ihre Messeziele ganz oder teilweise erreicht zu haben; 85% der Aussteller haben auf der Messe konkrete Geschäftsanfragen erhalten. Die Messeumfrage bestätigte auch die hohe fachliche Kompetenz und die Investitionsbereitschaft der Besucher: 77% der Besucher bekleideten Führungspositionen und jeder zweite Besucher kam mit konkreten Investitionsplänen zur Messe.

Umfassende Ausstellerinformationen
Unternehmen, die sich dafür interessieren, auf der CCE International 2019 auszustellen, finden umfangreiche Informationen auf der neu gestalteten mehrsprachigen Messewebseite www.cce-international.de. Dort kann auch eine Ausstellerbroschüre angefordert werden. Im Rahmen der Messe findet eine Reihe offener Seminare zu aktuellen Branchenthemen statt. Die CCE International belegt 2019 die Halle B6 auf dem Münchener Messegelände.

Parallel zur 4. CCE International findet die 11. ICE Europe, Internationale Leitmesse für die Veredelung und Verarbeitung von Papier, Film, Folie und Vliesstoffen, in den Hallen A5 und A6 statt. Detaillierte Informationen zur Messe gibt es unter www.cce-international.de.

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SIL-2-Zertifikat für COM-Modul mit QorIQ

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  • Rugged-COM-Express-Module
  • SIL-2-Zertifizierung vom TÜV SÜD erhalten
  • NXP QorIQ P1022 CPU
  • Bis zu 2 GB DDR3 SDRAM mit ECC, gelötet
  • Sicherheitsrelevante Überwachungsfunktionen
  • Fail-Safe- und Fail-Silent-Architektur, Event-Logging
  • Gemäß Bahnstandards EN 50126, EN 50128 und EN 50129
  • -40°C bis +85°C Betriebstemperatur

Das Rugged-COM-Express-Modul (RCE) CB30C wurde nach der Bahnnorm EN 50128 (Software) und EN 50129 (Hardware) entwickelt und hat kürzlich das SIL-2-Zertifikat durch den TÜV SÜD erhalten. Durch sein robustes Design eignet es sich besonders für sicherheitskritische Anwendungen in mobilen Märkten, aber auch für anspruchsvolle Industrieapplikationen.

Sicherheit auf kleinstem Raum für Bahnanwendungen

Das CB30C entspricht den Anforderungen der EN 50218- und EN 50129-Standards für Software, System- und Hardware-Entwicklung im Bahnbereich. Innerhalb dieser Standards ist das RCE-Modul nun nach Safety-Integrity-Level SIL 2 zertifiziert und kommt mit einem entsprechenden Zertifizierungspaket, das den Safety Case und das Gutachten des TÜV SÜD enthält. Das Paket erleichtert den Zertifizierungsprozess des späteren Gesamtsystems deutlich und verkürzt somit die Projektlaufzeit.

Zur Erreichung des SIL 2-Levels wird das Board von einem eigens entwickelten CPLD (Complex Programmable Logic Device)-Supervisor überwacht. Erreichen die definierten Betriebsbedingungen wie Spannungsversorgung oder Temperatur kritische Werte, wird dies vom Supervisor erkannt und das Modul in einen betriebssicheren Zustand versetzt – die Stromversorgung und damit sämtliche Kommunikation nach außen wird unterbrochen. Über einen Event-Logger können außerdem alle Fehlerstände ausgelesen und nachvollzogen werden.

Entsprechend dem Rugged-COM-Express-Standard ist das CB30C in einen massiven Aluminiumrahmen eingebettet, der die Elektronik vor Umwelteinflüssen wie Feuchte, Staub oder EMV-Strahlung schützt und außerdem den Betrieb im erweiterten Temperaturbereich von -40 bis +85°C über Conduction Cooling ermöglicht. Natürlich ist das komplette Design konform zur EN 50155-Bahnnorm.

Basierend auf dem QorIQ™ Single-Core P1013 oder P1022 Dual-Core-Prozessor von NXP, liefert das CB30C mit einer Taktfrequenz bis zu 1 GHz eine hervorragende Leistung pro Watt. Trotz des sicherheitsgerichteten Fokus stehen eine Vielzahl an I/Os wie bis zu drei Gb Ethernet und PCI-Express-Interfaces, zwei SATA-Kanäle, bis zu vier USB-Ports sowie UARTs zur Verfügung.

Das CB30C entspricht dem COM-Express-Formfaktor Basic mit Pin-Out-Typ 6 und kann auch als reine COM-Express-Variante ohne Aluminiumrahmen geliefert werden.

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SIL 2 Certificate for QorIQ COM Module

  • Rugged COM Express module
  • SIL 2 certificate from TÜV SÜD now available
  • NXP QorIQ P1022 CPU
  • Up to 2 GB DDR3 SDRAM with ECC, soldered
  • Safety-relevant monitoring functions
  • Fail-safe and fail-silent board architecture, event logging
  • In accordance with EN 50126, EN 50128 and EN 50129
  • -40°C to +85°C operating temperature

The Rugged COM Express (RCE) module CB30C has been developed according to railway standards EN 50128 (software) and EN 50129 (hardware) and has now received the SIL 2 certification from TÜV SÜD. Due to its robust design, it is particularly suitable for safety-critical applications, e.g., in rail or bus transport, but also in demanding industrial applications.

Safety with a Small Footprint for Railway Applications

The CB30C complies with the requirements of the EN 50218 and EN 50129 standards for software, system and hardware development in railways. Within these standards, the RCE module is now certified to safety integrity level SIL 2 and comes with the appropriate certification package, which includes the safety case and the certification report from TÜV SÜD. The package will simplify the certification process of the final system considerably and will consequently shorten the project time.

To achieve the SIL 2 level, the board is monitored by a specially developed CPLD (Complex Programmable Logic Device) supervisor. In case the defined operating conditions like the supply voltage or temperature reach the critical limits, the safe supervisor interrupts the power to the subsystem, ensuring all external communications are stopped. With the onboard event logger error states can be read out and analyzed.

According to the Rugged COM Express standard, the CB30C is embedded in a solid aluminum frame protecting the electronics against environmental impacts like humidity, dust or electromagnetic radiation and additionally supporting operation in the extended temperature range of -40 to +85°C via conduction cooling. And, of course the complete design is compliant to the EN 50155 railway standard.

Based on the QorIQ single core P1013 or dual core P1022 processor from NXP, the CB30C running at up to 1 GHz has an excellent performance per watt. With its focus on safe design, the CB30C still offers ample I/O functionality, including up to three Gigabit Ethernet and PCI Express interfaces, two SATA channels, up to four USB ports and UARTs.

The CB30C complies with the COM Express Basic form factor and type 6 pin-out. A COM Express version without the aluminum frame is also on offer.

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Netzwerkhersteller LANCOM Systems mit renommierten Unternehmenspreisen ausgezeichnet

Der in Würselen ansässige Netzwerkhersteller LANCOM Systems wurde am gestrigen Mittwochabend mit gleich zwei renommierten Unternehmenspreisen ausgezeichnet. Im Rahmen der Technology Fast 50 Awards 2017 verlieh das Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte LANCOM in München den „Sustained Excellence Award“ für nachhaltiges, herausragendes Wachstum. Parallel dazu überreichte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart LANCOM in Düsseldorf den Preis der Digitalen Wirtschaft NRW. Der DWNRW Award wird an Unternehmen vergeben, die richtungsweisende Beiträge zur Digitalen Transformation leisten.

Deloitte Fast 50: Nachhaltiges Wachstum und Innovationskraft
Mit dem Technology Fast 50 prämiert Deloitte bereits zum fünfzehnten Mal die Wachstumsführer der Technologiebranche. Der Preis in der Kategorie „Sustained Excellence“ zeichnet besonders nachhaltig wachsende Unternehmen aus, die sich dank innovativer Leistungen langfristig mit überdurchschnittlichem Erfolg am Markt etabliert haben. Die Auszeichnung wurde von den geschäftsführenden Gesellschaftern der LANCOM Systems, Ralf Koenzen und Stefan Herrlich, im Rahmen eines Galaabends in München entgegengenommen.

Es ist das zweite Mal, dass LANCOM sich über den Award freuen darf: bereits 2015 konnte der Netzwerkhersteller mit seiner Innovationskraft und Wachstumsstärke überzeugen. Seit Gründung in 2002 erzielt LANCOM durchschnittliche jährliche Wachstumsraten von 14 % und beschäftigt heute mehr als 300 Mitarbeiter, einen Großteil davon am Hauptsitz in Würselen. Im Oktober wurde zudem ein zweiter Entwicklungsstandort in Karlsruhe eröffnet, um den steigenden Fachkräftebedarf im Bereich Forschung & Entwicklung zu befriedigen.

DWNRW Award: Impulse für die Digitale Transformation
Der Preis der Digitalen Wirtschaft NRW wird seit 2014 an Unternehmen mit Sitz in Nordrheinwestfalen verliehen, die sich durch innovative Geschäftsideen, Produkte oder Arbeitsweisen auf richtungsweisende Art mit der Digitalisierung auseinandersetzen.

Als Preisträger in der Kategorie „Konzern“ überzeugte LANCOM die Jury mit einem völlig neuen Ansatz für die Vernetzung der Wirtschaft, der einerseits der wachsenden Komplexität digitaler Infrastrukturen und dem Bedarf nach mehr Flexibilität sowie andererseits dem Fachkräftemangel begegnet.

Statt Netzwerke – wie bisher üblich – mit Hilfe von IT-Experten zeitaufwändig manuell zu konfigurieren und managen, automatisiert LANCOM dies mithilfe modernster Software-defined Networking-Technologien aus der Cloud. So bieten Netze erstmals die nötige Agilität, um die Digitale Transformation in Wirtschaft und Verwaltung nachhaltig zu unterstützen.

Die Auszeichnung wurde von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart im Rahmen des DWNRW-Summits in Düsseldorf an Christian Schallenberg, Mitglied der LANCOM Geschäftsleitung, übergeben.

Bilder von den Preisverleihungen stehen hier zum Download zur Verfügung:

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