Big Data und Analytics in der Biotechnologie

Deutschlands Biotechnologieszene trifft sich heute und morgen, 18. und 19. April 2018, auf den Deutschen Biotechnologietagen in Berlin. Als Full-Service-Anbieter für Big Data, Data Analytics und Software Validierung ist das Life Science Team der accantec group auch in diesem Jahr wieder mit einem eigenen Stand in der begleitenden Ausstellung vertreten.

„Die Biotechnologie ist seit je her eine multidisziplinäre Wissenschaft, die Naturwissenschaften (u.a. Mikrobiologie, Gentechnik) mit den Ingenieurswissenschaften (Verfahrenstechnik, Materialwissenschaften) vereint,“ erklärt Herr Dr. Peter Bewerunge, Head of Life Science der accantec group und fährt fort: „Neu sind allerdings die In-Silico-Innovationen, die uns aus der Big Data Welt zur Verfügung stehen. Insbesondere die Grenzen der IT- und Biotechnologie-Industrie verschwimmen immer weiter aufgrund der rasanten Zunahme von semi- und unstrukturierten Daten.“

Bei der Durchführung klinischer Studien, der Entwicklung medizinischer Geräte, der Genomforschung und allen weiteren Bestandteilen der Biotechnologie entstehen Massen von Daten, die verarbeitet, ausgewertet und interpretiert werden müssen. Hier setzen die Life Science Experten der accantec group an. Sie sind Spezialisten für Data Science, Software Engineering, Life Science Analytics und der Software Validierung von medizinischen Produkten. Die Beraterinnen und Berater des Life Science Teams der accantec group sind studierte und zum Teil promovierte Biotechnologen, Bioinformatiker, Statistiker und Medizinische Informatiker. Sie bewegen sich fachlich auf einem Level mit den Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen wie Pharma, Chemie, Lebensmittelindustrie, Medizintechnik und Healthcare.

Auf der ergänzenden Ausstellung zum Vortragsprogramm ist die accantec group auch in diesem Jahr wieder mit einem eigenen Stand unter dem Motto „Big Data und Data Analytics in der Biotechnologie“ vertreten und informiert über die speziell auf den Life Science Bereich zugeschnittenen Leistungen und Services. Zudem informieren Herr Dr. Peter Bewerunge und sein Team die Teilnehmer der Deutschen Biotechnologietage 2108 über die gesetzeskonforme Validierung computergestützter Systeme. Denn auch eine Software ist ein medizinisches Produkt und unterliegt gesetzlichen Vorgaben, die u.a. in Normen (z.B. ISO 14791) geregelt sind und sich aus Richtlinien (GAMP5) ableiten. Bei der Validierung steht das Erkennen und Bewerten von potenziellen Risiken, wie auch die Transparenz der implementierten Nutzeranforderungen besonders im Fokus der prüfenden Behörden.

Seit ihrem Bestehen im Jahr 2010 sind die Deutschen Biotechnologietage stetig gewachsen und haben sich als nationaler Branchentreff der Biotechnologie mit weit über 800 Teilnehmern etabliert. Als Treffpunkt für Vertreter aus Unternehmen, Forschung, Verwaltung und Politik bieten sie die ideale Plattform für den fachlichen Austausch innerhalb der Biotechnologie-Branche. Inhaltlich befasst sich das Programm der zweitätigen Konferenz in Plenarvorträgen, Podiumsdiskussionen und Frühstücksrunden mit den vielfältigen Anwendungsfeldern und Rahmenbedingungen der Biotechnologie.

Herr Dr. Peter Bewerunge und sein Team freuen sich auf einen interessanten Austausch mit Ihnen. Seien Sie dabei und treffen Sie heute und morgen unsere Experten aus dem Life Science Bereich auf den Deutschen Biotechnologietagen 2018 in Berlin.

Weitere Informationen zum Life Science Angebot der accantec group erhalten Sie unter www.pharma-analytics.de. Alles rund um die Deutschen Biotechnologietage 2018 sowie das Veranstaltungsprogramm erhalten Sie unter www.biotechnologietage.de.

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Vink Chemicals mit neuem Online-Auftritt

Seit Kurzem sehen Sie die Vink Chemicals Website im neuen Design. Damit wollen wir nicht nur ansprechender auftreten, sondern die Informationen vor allem übersichtlicher für Sie darstellen, damit Sie alles Wichtige über unsere Angebote und unser Biozid-Programm mit wenigen Klicks erfahren.

Viele Biozid-Formulierungen von Vink Chemicals werden für Ihren Einsatzzweck maßgeschneidert, um optimale Haltbarkeit und Anwendungsfreundlichkeit zu garantieren. Deshalb legen wir höchsten Wert darauf, Ihnen eine optimale Beratung zu kundenspezifischen Lösungen zu bieten. Für eine Vorauswahl der in Frage kommenden Produkte nutzen Sie unseren Biozidfilter, der Ihnen eine einfache Suche nach Anwendung und Wirkstoffen ermöglicht. Sollten Sie über die Basisvarianten unserer Produkte hinaus weitere Formulierungen suchen, sprechen Sie uns darauf an. Auch für alle weitergehenden Fragen stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.

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European patent granted to m2p-labs for microbioreactor device

The European Patent Office has granted a patent to m2p-labs of Baesweiler, Germany, for an innovative microbioreactor device to facilitate high-throughput bioprocess optimization in the life science market. 48 microbioreactors are placed on a standard microtiter plate which is about the size of a smart phone. This is key in order to optimize a multitude of cultivation conditions in parallel. m2p-labs is marketing this device under the trademark “FlowerPlate”®. The name is derived from the characteristic shape of the individual microbioreactors. The flower-like outline is ideal for gentle but effective shaking of the cultures, prime oxygen intake, and allows for the optical monitoring of parameters such as the pH-value, dissolved oxygen, biomass and fluorescence. The FlowerPlate can be combined with m2p-labs’ microfluidic technology allowing for an automated optimization of complex bio organism cultivating conditions. “Despite its miniaturized format, the FlowerPlate ideally mimics the cultivation conditions typically found in a shake flask” explained Dr. Christoph Petry, Chief Technology Officer at m2p-labs. “It allows for optimal mixing in the case of gas or liquid mass transfer. This significantly facilitates a scale-up at a later time – especially with cultures needing a large amount of oxygen,” he continued.

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Europäisches Patent an m2p-labs für Mikrobioreaktor erteilt

Das Europäische Patentamt erteilte m2p-labs mit Sitz in Baesweiler bei Aachen das Patent für eine innovative Mikrobioreaktor-Platte. Diese spezielle Mikrotiterplatte ermöglicht der Life Science Industrie, Bioprozesse mit hohem Durchsatz zu optimieren. Auf der Standard-Mikrotiterplatte, die ungefähr so groß ist wie ein Smartphone, sind 48 Mikrobioreaktoren aufgebracht. Das ist der Schlüsselfaktor für die Optimierung einer Vielzahl paralleler Kultivierungsbedingungen. m2p-labs vermarktet diese Platte unter dem Markennamen „FlowerPlate®“. Dieser Name leitet sich von der charakteristischen Form der einzelnen Mikrobioreaktoren ab. Der blumenförmige Umriss ist ideal für ein schonendes, aber effektives Schütteln der Kulturen und ermöglicht einen hohen Sauerstoffeintrag. Gleichzeitig können Parameter wie pH-Wert, Gelöstsauerstoff, Biomasse und Fluoreszenz optisch gemessen werden. Die FlowerPlate kann mit der firmeneigenen Mikrofluidiktechnologie verbunden werden, sodass auch komplexe Kultivierungsbedingungen der Organismen automatisch kontrolliert und optimiert werden können. „Trotz des kleinen Formats entsprechen die Bedingungen denen eines Schüttelkolbens“, erklärt Dr. Christoph Petry, technischer Leiter bei m2p-labs und fügt hinzu: „Des Weiteren werden Gase oder Flüssigkeiten optimal gemischt und ausgetauscht. Das ermöglicht später eine einfache Hochskalierung, besonders für Kulturen mit einem hohen Sauerstoffbedarf.“

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ARTES successfully completed EU funded poject Plurivax

Under the titel: “ERA-Net EuroTransBio-8: PLURIVAX, development of a virus-like-particle (VLP) based vaccine platform and stable formulation especially suited for the veterinary applications, the EU cooperation was part of the 8th EuroTransBio call and was funded in the time period from June 2014 to November 2017 by the German Federal Ministry of Education and Research (BMBF) and the Flanders (Belgium) agency for Innovation by Science and Technology (IWT).

For the development of vaccines for human applications it is state of the art to use virus-like particles (VLPs) as a vehicle. The use of these particles has the advantage that they as such not being infectious but that they transport foreign antigens in an ideal way to the immune system. These very effective and simple mechanism was the backbone of the PLURIVAX project.

“As initial nucleus our proprietary VLP platform METAVAX® was taken. This platform has already been applied to the development of adjuvant-free vaccine candidates against different human relating diseases like flu, malaria and HIV”, Michael Piontek, managing director of ARTES stated. “Our expression host, the methylotrophic yeast Hansenula polymorpha, is the preferred technology for affordable mass vaccination and is recommended by the WHO for mass vaccinations. Combination of our both platforms build an excellent approach to low-cost mass production of safe and effective vaccines.”

ARTES chose eight different, large molecular weight antigens derived from four animal‑ infecting viruses. The bovine viral diarrhea virus (BVDV) as an important pathogen of cattle, also infecting sheep and pigs. The classical swine fever virus (CSFV), which is acknowledged as a global threat for swine and is listed as notifiable animal diseases by the World Organization for Animal Health. The feline leukemia virus (FeLV) as a retrovirus threatening domestic cats and the west nile virus (WNV) which is a mosquito vector transmitted zoonotic virus of the Flaviviridae family. WNV circulates in birds as natural hosts but can be transmitted to mammals including humans causing west nile fever.

First results were released in a scientific paper under the title “Establishment of a yeast-based VLP platform for antigen presentation” (Wetzel et al. Microb Cell Fact (2018) 17:17 )
and more information could be get on https://doi.org/…

Future steps are, that in close discussions with global veterinary vaccine manufacturer, ARTES’ explores the commercial application of the results and of the platform in general.

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Middle East Coatings Show

In Dubai rückte vom 13. bis zum 15. März wieder einmal die Middle East Coatings Show in den Fokus der regionalen Farb- und Lackindustrie. Auch dieses Jahr war Vink Chemicals wieder mit von der Partie. Im beeindruckenden Dubai World Trade Centre drehte sich an diesen Tagen alles rund um Farben und Lacke, Zulieferer und Abnehmer. An unserem Messestand war die Konservierung der Produkte Thema.

Schon seit einigen Jahren bietet die größte Coatings Messe der MENA-Region Rohstoffproduzenten, -händlern und Dienstleistern nicht nur die Gelegenheit ihre Angebotsportfolios zu präsentieren, sondern auch Kontakte zu knüpfen und sich über aktuelle Trends und Kernfragen auszutauschen.

Auch in der MENA-Region legt Vink Chemicals viel Wert auf ein kontinuierliches Erschließen weiterer Märkte. „Die Region ist spannend, da wir sie als chancenreiche Wachstumsmärkte in den Bereichen der Lack-, Farben- und Bauindustrie ansehen“, sagt Vijay Nair, Marketing Director MEA von Vink Chemicals. Allein in den GCC-Staaten wird für 2018 ein Umsatz der Lack- und Beschichtungsindustrien von 4,38 Mrd. USD prognostiziert.

Die Middle East Coatings Show nutzten wir auch für einen direkten Kontakt mit spezifischen multinationalen Kunden, um über technologische Neuerungen zu berichten und ihnen maßgeschneiderte Konzepte für ihre Entwicklungspläne aufzuzeigen. Zudem bot die Messe eine Plattform für einen Austausch mit unseren strategischen Distributoren.

Für unser Middle East Team um Vijay Nair, das auch in Dubai seinen Sitz hat, waren die drei Tage auf der Middle East Coatings Show wieder einmal ein voller Erfolg. Die Messe am Persischen Golf ermöglichte einen engen Austausch mit Kunden und verdeutlichte, dass technische Konservierungsmittel „Made in Germany“ sowie branchen- und kundenspezifische Lösungen gefragt bleiben. Zudem war neben Vink Chemicals war kein weiterer Biozidlieferant mit einem eigenen Stand auf der Messe präsent, sodass es für Fragen zur Konservierung in der Halle nur einen Sammelplatz gab.

Unser Experte für den Mittleren Osten Vijay Nair resümiert: „Die Gespräche mit unseren Partnern auf der Messe waren fruchtbar. Sie zeigten, dass wir gerüstet sind, den Kundenstamm in der Region weiterhin kontinuierlich auszubauen und am Wachstum der Branche zu partizipieren.“

Noch in diesem Jahr wird das Vink Chemicals Team aus Shanghai auf der CHINACOAT Messe (04. bis 06.12.2018) in der südchinesischen Elf-Millionen-Metropole Guangzhou anzutreffen sein. Zudem werden wir schon bald die Vorbereitungen für das europäische Pendant der Messe, die European Coatings Show, starten, die vom 19. bis zum 21. März 2019 wieder in Nürnberg stattfindet. Denn besonders in unserem Heimatmarkt Deutschland sind wir mit einem Angebot von 50 technischen Konservierungslösungen für die Farb- und Lackhersteller sowie für die Bauindustrie für den Bedarf der Branche strategisch sehr gut positioniert.

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Hauptversammlung der Sartorius AG beschließt höhere Dividende

  • Dividende von 0,51 Euro je Vorzugsaktie und 0,50 Euro je Stammaktie
  • Dr. Guido Oelkers als Vertreter der Anteilseigner in Aufsichtsrat gewählt
  • Aufsichtsrat und Vorstand mit großer Mehrheit entlastet

Die Aktionäre der Sartorius AG haben heute auf der Hauptversammlung in Göttingen den Vorschlägen der Verwaltung mit großer Mehrheit zugestimmt. Sie beschlossen die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,51 Euro je Vorzugsaktie (Vorjahr 0,46 Euro) und 0,50 Euro je Stammaktie (Vorjahr 0,45 Euro). Die Ausschüttungssumme steigt entsprechend um 11,0 % auf 34,5 Mio. Euro nach 31,1 Mio. Euro im Vorjahr. Die Ausschüttungsquote liegt mit 24,0 % leicht über dem Niveau des Vorjahres (2016: 23,5 %).

Zudem hat die Hauptversammlung Dr. Guido Oelkers als Vertreter der Anteilseigner in den Aufsichtsrat gewählt. Guido Oelkers gehört dem Gremium bereits seit November 2017 an. Er war nach dem Tod des Aufsichtsratsmitglieds Professor Dr. Arnold Picot durch gerichtlichen Beschluss bestellt worden. Diplombetriebswirt Guido Oelkers, Jahrgang 1965, ist seit 1987 in verschiedenen Funktionen in der Pharma- und Biopharma-Branche tätig, unter anderem bei der früheren Hoechst AG, Aventis und Nycomed. Seit 2017 ist er President und CEO der Swedish Orphan Biovitrum AB.

Mit großer Mehrheit entlastete die Hauptversammlung zudem Aufsichtsrat und Vorstand. Insgesamt nahmen mehr als 400 Anteilseigner an der Hauptversammlung teil, die mehr als 58% des stimmberechtigten Grundkapitals vertraten.

Präsentation des Vorstandsvorsitzenden Dr. Joachim Kreuzburg zur Hauptversammlung

Die Präsentation sowie weitere Unterlagen zur Hauptversammlung 2017 finden Sie unter: https://www.sartorius.de/… 

Nächste Termine

24. April 2018 Veröffentlichung der Quartalszahlen Januar bis März 2018
24. Juli 2018 Veröffentlichung der Halbjahreszahlen Januar bis Juni 2018
23. Oktober 2018 Veröffentlichung der Geschäftszahlen Januar bis September 2018

 

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Systec GmbH stellt vor: Evidencia GmbH ist unser neuer Partner im Bereich Qualifizierung von Autoklaven und Prozessvalidierung

Forschung, Pharma, Life Science und Food: Zahlreiche Labore sind auf Autoklaven, Dampfsterilisatoren oder Anlagen angewiesen, bei denen die Prozessüberwachung durch Druck und Temperatur geregelt ist. Mit Evidencia GmbH steht ihnen fortan ein technisch versierter Dienstleister zur Seite.

Sobald eine Anlage Teil eines Herstellungsprozesses ist, muss sie auf ihre Eignung hin überprüft werden. Um die Funktion von physikalischen und chemischen Prüfsystemen, sowie deren geeignete Konstruktion und ideale Leistungsfähigkeit sicherzustellen, sind Laborbetreiber daher aufgefordert, ihre Anlagen regelmäßig qualifizieren zu lassen.

Die Evidencia GmbH[/b] erstellt GLP und GMP konforme Dokumentationen für:

• Qualifizierung von Anlagen und Validierung von Prozessen
• Requalifizierungen
• Wärmeverteilungsreports
• Prozessevaluierungen
• F0-Wert Berechnungen
• und berät Sie zu diesen Themengebieten.

Geschulte Techniker führen die Qualifizierungen und Validierungen vor Ort durch. Dabei verwenden sie hochwertiges Messequipment, das auf ein nationales Normal rückführbar ist.

Auf Wunsch bietet das Unternehmen eine „as found“- und „as left“-Kalibrierung der eingesetzten Temperaturlogger durch ein nach ISO 17025 akkreditiertes Kalibrierlabor an. Um nachweislich die hohen Qualitätsansprüche der Kunden aus den Bereichen Wissenschaft und Forschung, Biotechnologie, Pharmazie, Qualitätskontrolle und Produktion zu erfüllen, unterhält die Evidencia GmbH ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001.

Neue Webseite von Evidencia GmbH
Auf dem neuen Webauftritt der Evidencia GmbH können sich Interessierte über das Leistungsportfolio des Unternehmens sowie aktuelle Termine informieren. Für Fragen steht das Team rund um Geschäftsführer Dipl. Wi. Ing. (FH) Mathias Umbach gerne zur Verfügung.

ANALYTICA 2018
Außerdem stellt sich das junge Unternehmen gemeinsam mit der Systec GmbH, dem führenden Hersteller von Laborautoklaven, auf der diesjährigen ANALYTICA vor. Präsentiert werden daher nicht nur über 70 Autoklaven-Typen mit einem Kammervolumen ab 23 bis 1580 Liter, sondern auch ein engagierter Dienstleister zu deren Validierung und Qualifizierung. Der Systec Messestand befindet sich in Halle B1, Stand 308.

Informationen zum Unternehmen Systec GmbH finden Sie unter www.systec-lab.de.

Informationen zum Unternehmen Evidencia GmbH finden Sie unter www.evidencia.de.

Für weitere Informationen besuchen Sie auch die Evidencia Facebook Seite unter https://www.facebook.com/QualifizierungValidierung/

Über Evidencia GmbH

Die Evidencia GmbH ist ein Dienstleister im Bereich Prozessvalidierungen und Qualifizierungen von Autoklaven sowie Anlagen, bei denen die Prozessüberwachung durch Druck und/oder Temperatur geregelt ist. Evidencia Gmbh erstellt GLP und GMP konforme Qualifizierungs-/ Validierungsdokumentationen und führt die Qualifizierungen und Validierungen durch einschlägig geschulte Techniker vor Ort durch. Um die hohen Qualitätsansprüche der Kunden aus den Bereichen in der Wissenschaft und Forschung, sowie Biotechnologie, Pharmazie, Qualitätskontrolle und Produktion nachweislich zu erfüllen, unterhält die Evidencia GmbH ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001.

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Cannabis – Made in Germany

Im März 2017 erfolgte die Freigabe von Cannabis für medizinische Zwecke in Deutschland. Seither rauchen die Köpfe von Produzenten, Investoren und Behörden. Es geht um einen Milliardenmarkt und die Frage, wie aus einem Rauschmittel eine sichere Medizin wird. Den Rahmen hierfür gibt die Cannabis-Agentur vor und legt die Messlatte so hoch, dass viele Investoren trotz erwartbarer Gewinne zögern. Auf der Internationalen Cannabis Business Conference (ICBC) vom 11. – 13 April 2018 in Berlin trifft sich die Branche und sucht nach Antworten.

Abenteuer legaler Cannabis-Anbau
Vielleicht liegt es in der Natur der Sache: Jedenfalls hat die Freigabe von Cannabis bereits jetzt für viel Verwirrung gesorgt. Um diese zu klären wurde die sogenannte Cannabis-Agentur, ein Fachgebiet im Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), eingerichtet. Sie ist zuständig für die Vergabe der limitierten Anbaulizenzen und die Überwachung der strengen Anbau-Vorgaben.
Hierzu gehören die GMP-Richtlinien (Good Manufacturing Practice), die „Good Agricultural and Collection Practice” (GACP) und die Vorgaben der Monografie „Cannabisblüten“ (DAB). Und während Patienten und Ärzte ungeduldig darauf warten, Cannabis endlich therapeutisch einsetzen zu können, suchen Investoren und Produzenten nach Wegen, die Vorgaben der Cannabis-Agentur zu erfüllen und die steigende Nachfrage schnellstmöglich sicher bedienen zu können.

Hochattraktiver Wachstumsmarkt
Wie die Erfahrung anderer Länder zeigt, ist das Marktpotenzial groß: Längst sind Aktien von Cannabis-Produzenten in den USA beispielsweise keine Geheimtipps mehr und vervielfachen ihren Wert innerhalb kürzester Zeit. Das Potenzial des deutschen Cannabis-Marktes lässt sich über einen Vergleich mit Kanada veranschaulichen. Dort darf Cannabis seit 2001 medizinisch genutzt werden. Von gut 36 Millionen Kanadiern beziehen aktuell etwa 200.000 Patienten das Schmerzmittel, Tendenz steigend. Hochgerechnet auf den deutschen Markt entspricht das knapp 500.000 Konsumenten. Einen geschätzten Tagesbedarf von einem Gramm und einem Grammpreis von 25 Euro vorausgesetzt, läge der Gesamtbedarf bei gigantischen 182,5 Tonnen pro Jahr mit einem Verkaufspreis von gut 4,5 Milliarden Euro. In Deutschland werden im ersten Schritt zehn Lizenzen à 200 kg über 2, 3 und 4 Jahre, insgesamt 6.600 kg, für den Zeitraum von 2019 bis 2022 vergeben. Hierfür werden schnellstmöglich entsprechende Anbauflächen benötigt.

Robuste Pflanzen und prekäre Wachstumsbedingungen
Um Missbrauch vorzubeugen und Diebstahl zu verhindern, darf Cannabis dabei nur in geschlossenen und besonders gesicherten Gebäuden angebaut werden. Das führt zu hohen Kosten durch den Bau und die technische Ausstattung der Wachstumshallen. Die Pflanzen selbst nehmen das alles äußerst gelassen hin – sie sind von Natur aus robust und unempfindlich. Einzig die geschlossene Atmosphäre der Gewächshäuser kann ihnen zusetzen, da diese zu schwierigen mikroklimatischen Bedingungen führen und die Bildung von Sporen und Bakterien fördern kann. Diese wiederum können gefährlich für die Patienten sein, wie ein unlängst bekannt gewordener Fall aus den USA belegt. Hier hatte eine Frau über Jahre medizinisches Cannabis konsumiert, das mit dem gefährlichen Pilz Cryptococcus neoformans verunreinigt war. In der Folge erkrankte sie an einer Hirnhautentzündung und lag mehr als drei Monate im Krankenhaus.

Keine Toleranz für Abweichungen
Die strengen Homogenitäts-Vorgaben der Cannabis-Agentur erhöhen die Anforderungen an die klimatechnische Ausstattung der Wachstumshallen zusätzlich. So darf medizinisches Cannabis in Deutschland in den Sorten Typ 1, 2 und 3, angebaut werden; je nach Sorte müssen die Blüten einen THC Gehalt zwischen 5 und 22% haben. Da Cannabis ohne Weiterverarbeitung konsumiert wird, ist die zugelassene Abweichung streng begrenzt. Das birgt Risiken für den Produzenten: Durch das Fehlen entsprechender Erfahrungswerte könnte es beispielsweise passieren, dass die Pflanzen zwar wunderbar wachsen, bei der Qualitätskontrolle aber festgestellt wird, dass sie nicht den geforderten THC-Gehalt haben. Dann würden die Einnahmen aus dem Verkauf fehlen und die Fehlproduktion müsste aufwändig vernichtet werden. Darüber hinaus könnten Konventionalstrafen durch die Vertragspartner anfallen.

Präzise Klimatisierung für genormtes Cannabis
Wer an jeder Stelle seiner Produktionshalle homogene Cannabis-Blüten ernten will, braucht in jedem Fall eine präzise geplante klimatechnische Anlage. Hierfür ist zunächst zu ermitteln, welche Parameter bei welchen Sorten zu welchem Wachstum und THC-Gehalt führen. Anschließend muss die Anlage so eingestellt werden, dass die gewünschten Bedingungen an jeder Stelle sicher herrschen. Die klimatechnische Anlage steuert Temperaturführung und Beleuchtung so, dass die Pflanzen die definierten Wachstumsbedingungen haben. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Luftfeuchtigkeit: Ist sie zu gering, wachsen die Pflanzen nicht wie gewünscht, ist sie zu hoch, werden Sporen und Schimmelbildung begünstigt. Die Planung einer solchen Anlage ist eine hochkomplexe Aufgabe, die Know-how und Erfahrung erfordert: Denn Luftwechselraten, Strömungsgeschwindigkeit und die Dimensionierung der Lüftungsanlage müssen für jede Pflanzenwuchshalle neu definiert werden.

Erfahrungswerte und Wissenstransfer
Weil Patentrezepte fehlen, setzt die Branche auf deutsche Tugenden wie Regulierung, Standardisierung und technisches Know-how. Angesichts der lukrativen Aufträge stehen zahlreiche Unternehmen bereit und versprechen Produzenten das Grüne vom Himmel. Dabei kann es entscheidende Vorteile bringen, einen renommierten Anbieter für klimatechnische Lösungen in die Planung der Anbauhalle einzubeziehen. Ein solcher Anbieter ist beispielsweise das hessische Unternehmen Weiss Umwelttechnik. Zwar hat auch dieses bisher noch keine Cannabis-Referenzen vorzuweisen, dafür kennt man sich hier aber mit allen relevanten Teilbereichen hervorragend aus: Auf der einen Seite entwickelt und produziert das Unternehmen seit vielen Jahren Pflanzenwuchsschränke und -kammern für Forschung und Wissenschaft. Auf der anderen Seite ist Weiss Umwelttechnik langjähriger Partner führender Pharmaunternehmen und hat eine branchenoptimierte Steuerung entwickelt, die weltweit für die Steuerung GMP-konformer Prozesse eingesetzt wird.
Speziell für den Bereich Cannabis hat das Unternehmen außerdem die neue Strategic Business Area „Biologie“ gegründet, die die vorhandenen Kompetenzen unter der Leitung des Biologen und Branchenkenners Dr. Jens Beator zusammenführt.

Alle Parameter aufs Gramm genau im Blick
„Wir verstehen uns als technischer Problemlöser. Wir kennen die biologischen Anforderungen, beherrschen die technischen Prozesse und haben die entsprechende Gerätetechnik. Darüber hinaus verfügen wir über ein deutschlandweites Servicenetz und bieten Cannabis-Produzenten damit ein hochattraktives Gesamtpaket“, so Beator. Zusammen mit seinem Team hat er ein speziell auf das Cannabis abgestimmtes Konzept entwickelt, das die Photosynthese und das Wachstum der Pflanzen optimal unterstützt. Dadurch können Produzenten bei gleichen Kosten einen signifikanten Mehrertrag erzielen. Im Zentrum steht dabei ein spezielles System zur Luftführung, das Frisch- und Raumluft mischt und sie anforderungsgemäß aufbereitet. Anschließend wird die konditionierte Luft so verteilt, dass jede Pflanze, jedes Blatt und jede Blüte gleichmäßig und optimal belüftet wird.

Cannabis grün produzieren
Neben den Bau- und Installationskosten sind die hohen Betriebskosten für die Wachstumshallen im Blick zu behalten. Auch hier gibt es zum Teil erhebliche Unterschiede zwischen den Klimatechnik-Anbietern. Weiss Umwelttechnik bietet beispielsweise seit vielen Jahren ausschließlich besonders energiesparend arbeitende Anlagen und nutzt ausschließlich Kühlmittel mit geringem GWP (Global Warming Potential). Darüber hinaus kann eine richtig eingesetzte Klimasteuerung dazu beitragen, den Einsatz von Agrochemie deutlich zu reduzieren. Mit welchem Image Cannabis produziert werden wird, ist aktuell allerdings noch gänzlich offen. Bleibt der Anbau in der für manche Investoren unattraktiven Drogen-Schmuddelecke oder gelingt es, Cannabis zu einem nachhaltig produzierten Medikament zu entwickeln?

Einblicke und Ausblicke
Angesichts der zahlreichen ungeklärten Fragen, ist die Internationale Cannabis Business Conference in Berlin ein Pflichttermin für alle potenziellen Investoren, Produzenten, Abnehmer und technischen Zulieferer. Dabei finden die hier diskutierten Themen und Trends auch international größte Beachtung. Denn die Entwicklungen auf dem deutschen Markt gelten als richtungsweisend, mögliche Regelungen könnten die Grundlage für europäische Regelungen sein. Dies betrifft auch die Ergebnisse, die die aktuell arbeitende Expertenkommission für den Cannabis-Anbau vorstellen wird. Damit können technische Lösungen, die sich im deutschen Cannabis-Markt bewähren, schnell zum europäischen Exportschlager werden.

Die Weiss Technik Unternehmen
Die Weiss Technik Unternehmen bieten unter dem Slogan – Test it. Heat it. Cool it. – Lösungen, die rund um den Globus in Forschung und Entwicklung sowie bei Fertigung und Qualitätssicherung zahlreicher Produkte eingesetzt werden. Unsere Experten sorgen mit mehr als 22 Gesellschaften an 40 Standorten für Ihre optimale Betreuung sowie hohe Betriebssicherheit Ihrer Systeme. Zu den Produkten unter der Marke weisstechnik® zählen die Umweltsimulation und Klimatechnik sowie Containmentlösungen. Mit den Prüfsystemen aus dem Bereich Umweltsimulation können verschiedene Umwelteinflüsse rund um den Erdball im Zeitraffer simuliert werden. Das zu prüfende Produkt wird unter realer Belastung auf seine Funktionalität, Qualität, Zuverlässigkeit, Materialbeständigkeit und Lebensdauer untersucht. Die Abmessungen der Prüfeinrichtungen reichen von Laborprüfschränken bis hin zu Testkammern für Flugzeugkomponenten mit einem Volumen von mehreren hundert Kubikmetern. Die Weiss Technik Unternehmen sind Teil der in Heuchelheim bei Gießen ansässigen Schunk Group.

Schunk Group
Die Schunk Group ist ein international agierender Technologiekonzern mit rund 8.100 Beschäftigten in 29 Ländern. Das Unternehmen bietet ein breites Produkt- und Leistungsspektrum aus den Bereichen Kohlenstofftechnik und Keramik, Umweltsimulation und Klimatechnik, Sintermetall und Ultraschallschweißen. Die Schunk Group hat 2016 einen Umsatz von mehr als 1,1 Mrd. Euro erzielt.

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kiro Anwendungsvideo für die Lebensmitteltechnik

In Zusammenarbeit mit der Hochschule Furtwangen erarbeitete die B+B Thermo-Technik GmbH über einen Zeitraum von einem Jahr fünf Anwendungsvideos und ein Teaser-Video für die neue Wireless-Produktreihe kiro (Pressemeldung Nr. 2-2018). Nun ist das dritte Video veröffentlicht: Das kiro Anwendungsvideo für die Lebensmitteltechnik.

Im Video wird gezeigt, welchen Einsatz die wireless kiro Produkte bei der Lebensmittelüberwachung finden können. Beispielsweise wird die Temperaturüberwachung in einem Kühlhaus dargestellt. Hier ist eine kontinuierliche Überwachung der Temperatur zwingend notwendig um den Kunden eine bestmögliche Qualität gewährleisten zu können. Mit Hilfe des kiro solo kann die Temperatur ständig und zuverlässig überwacht werden.

Auch in Supermärkten ist eine ununterbrochene Temperaturüberwachung der einzelnen Tiefkühlprodukte erforderlich. Da die gekühlten Produkte jedoch unterschiedliche Temperaturen benötigen, kommt hier der kiro multi zum Einsatz. In jeder gewünschten Tiefkühltruhe wird ein kiro angebracht, dessen Messwerte in einer Cloud gespeichert werden. So können sie jederzeit und überall von einem internetfähigen Gerät abgerufen werden. Durch die integrierte Alarmfunktion ist ein sofortiges Reagieren bei Abweichungen möglich.

Außerdem ist er mit Solarzellen ausgestattet, sodass sich der Akku bei einem Standort mit ausreichend Tageslicht selbstständig aufladen kann. Der kiro multi vereinfacht so die Überwachung von sensiblen Lebensmitteln, die in unterschiedlichen Kühlräumen unterschiedliche Kühltemperaturen benötigen.

Hier können Sie sich den Film anschauen:
https://www.bb-sensors.com/…

Sie wollen die Veröffentlichung der Filme nicht verpassen? Wir halten Sie auf unserer Homepage und unserer Facebook-Seite auf dem Laufenden.
Homepage: bb-sensors.com
Facebook: B+B Thermo-Technik GmbH
Instagram: bbsensors
Besuchen Sie auch unseren Online-Shop: shop.bb-sensors.com

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