Schleimbekämpfungsmittel zur Minimierung von Schadenspotenzialen in der Offshore-Ölförderung

Trotz des Einsatzes in relativen Kleinstmengen sind Biozide in der Offshore-Ölförderung ein essenzieller Bestandteil, der die operative Leistungsfähigkeit der Anlagen erhöht. Sie dienen dem Schutz vor Schadorganismen und Bakterienbefall, zudem beugen sie mikrobiell induzierte Schädigungen von Infrastruktur, Anlagen und Ausrüstung vor. Der Einsatz von bioziden Wirkstoffen ist insbesondere auch wichtig, um die Bildung von giftigen Gasen, Korrosionen und Schleimen, die aus bakteriellem Metabolismus resultieren, zu verhindern. Schon beim Bau der Anlage, während der Produktion, der Brunnenbohrungen oder den Vorbereitungen für die Nutzung der Brunnen können mikrobielle Kontaminationen erfolgen.

Ein wichtiger Faktor der Biozidverwendung ist zudem das Senken von Sicherheits- und Gesundheitsrisiken, denen Mitarbeiter infolge von bakteriellen Stoffwechseln ausgesetzt sind. Ein Beispiel für ein Nebenprodukt von sulfatreduzierenden Mikroorganismen ist Schwefelwasserstoff, ein übelriechendes und stark giftiges Gas, das nicht nur Korrosionen in Maschinen, Pipelines und Werkstücken auslöst und eine Aussäuerung anstößt, sondern auch eine hohe Gefahr für die Belegschaft darstellt. Gerade in der Ölförderungsindustrie finden viele der Prozesse in anaeroben Umweltmilieus statt, welche die Ausbreitung von sulfatreduzierenden Bakterien begünstigen.

Ausbreitung von schleimbildenden Organismen bergen Schadenspotenziale 

Auch synthetisierende Mikroorganismen, die sich zu mikrobiellen Gemeinschaften von Bakterien und Pilzen in hoher Dichte zusammenschließen, protegieren Wachstum von anaeroben Mikroorganismen, die schnell Anlagen kolonisieren. Dies ist besonders dann ein Problem, wenn ihre Aggregate nicht nur Mikrokolonien bilden oder auf Flocken, sogenannte treibende Biofilme, heranwachsen, sondern sich zu größeren Oberflächenfilmen (Biofilmen) oder gar Schlämmen formieren.

In den Förderungs- und Verarbeitungsprozessen von Erdöl gilt, dass Biofilme am falschen Ort oder zur falschen Zeit einen äußerst schädlichen Effekt haben und sich schnell in Pipelinesystemen verbreiten können. Hierbei sind sie an den verschiedensten Arten von Schäden beteiligt. Neben Problemen wie erhöhtem Fließwiderstand oder verminderter Wärmeübertragung in den Anlagen können die Materialien, die sie besiedeln, auch gänzlich zerstört werden. Derartige Biokorrosionen gehen in Industrieanlagen schnell mit schweren Schäden einher. Hohe Reparatur- und Materialkosten, lange Standzeiten, kontaminierte Ware, Gesundheitsrisiken, hoher Reinigungsaufwand, verstopfte Werkstücke sind nur einige der Folgen der schleimigen Beläge von mikrobiellem Befall in der Offshore-Ölförderung.

Gerade die Eigenschaft der erhöhten Widerstandskraft der Biofilme gegenüber Bioziden erschwert im Fall einer solchen Problematik die Auswahl des richtigen Biozidprodukts. Die Resistenzen können hierbei intrinsischer Natur sein, unter anderem durch die Zellwandbeschaffenheit der Mikroorganismen, die sich in der organisch eingeschlossenen Matrix formieren. Daher gilt es in erster Linie frühzeitig zu agieren und mithilfe eines Hygienemonitorings Biofilmentstehungen möglichst vorzubeugen. Schon hier setzt die Betreuung von Vink Chemicals durch gezielte Hygieneaudits und der Erstellung von Betriebshygienekonzepten ein. Zusätzlich kann durch eine optimierte Betriebshygiene der Einsatz von Bioziden bessere Effekte erzielen, was die Umwelt schont und Kosten spart.

Die Lösungen von Vink Chemicals

Das Biozidangebot der Schleimbekämpfungs- und Schleimverhinderungsmittel von Vink Chemials ist für Offshore-Ölförderer breit gefächert. Vink Chemicals bieten Ihnen unter anderem folgende Lösungen, deren Wirkstoffe in der Offshore-Förderung Anwendung finden:

  • Vinkocide PG 1.5: eine Formulierung mit 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (CIT/MIT), welche lösemittelbasiert und praktisch salz- sowie wasserfrei ist. Der Wasseranteil des Produkts liegt bei maximal 0,2%. Vinkocide PG 1.5 ist ein Breitbandbiozid, das in vielen Fällen dort eingesetzt werden kann, wo andere Produkte versagen, und auch wirksam sulfatreduzierende Bakterien bekämpft.

Anwendungsbereiche: PT 6 Topf-Konservierungsmittel, PT 11 Schutzmittel für Flüssigkeiten in Kühl- und Verfahrenssystemen, PT 12 Schleimbekämpfungsmittel, PT 13 Schutzmittel für Metallbearbeitungsflüssigkeiten 

  • Die Vinkocide CMI Produktreihe basiert ebenfalls auf Formulierungen von 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on mit 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (CIT/MIT), die über ein breites antimikrobielles Wirkungsspektrum gegen Bakterien, Pilze und Hefen verfügen. Für Konservierungszwecke und als Schleimbekämpfungsmittel können diese in Pipelines injiziert werden. Die Produktreihe umschließt zahlreiche Biozidprodukte.

Anwendungsbereiche: PT 6 Topf-Konservierungsmittel, PT 11 Schutzmittel für Flüssigkeiten in Kühl- und Verfahrenssystemen,  PT 12 Schleimbekämpfungsmittel, PT 13 Schutzmittel für Metallbearbeitungsflüssigkeiten 

  • Vinkocide DBNPA 20: eine lösemittelbasierte Formulierung von 2,2-dibromo-3-nitrilopropionamid. Vinkocide DBNPA 20 ist ein Produkt, das einen schnellen Wirkungseintritt aufweist, wirksam gegen Legionellen und auch zur Beseitigung von bakteriellen Schleimen geeignet ist, auch bei einer hohen Menge an Biomasse. Vinkocide DBNPA 20 ist ein wirksames Schleimbekämpfungsmittel.

Anwendungsbereiche: PT 2 Desinfektionsmittel, PT 6 Topf-Konservierungsmittel, PT 11 Schutzmittel für Flüssigkeiten in Kühl- und Verfahrenssystemen, PT 12 Schleimbekämpfungsmittel, PT 13 Schutzmittel für Metallbearbeitungsflüssigkeiten 

  • Vinkocide MBO: ein hochkonzentriertes Bakterizid auf Basis von 3,3′-methylenebis[5-methyloxazolidine], das ein breites antimikrobielles Wirkungsspektrum gegen Bakterien aufweist, auch gegen sulfatreduzierende Bakterien.

Anwendungsbereiche: PT 2 Desinfektionsmittel, PT 6 Topf-Konservierungsmittel, PT 11 Schutzmittel für Flüssigkeiten in Kühl- und Verfahrenssystemen, PT 12 Schleimbekämpfungsmittel, PT 13 Schutzmittel für Metallbearbeitungsflüssigkeiten

Neben den rechtlichen Regelungen, insbesondere Umweltregularien, gilt in der Offshore-Förderung bei der Auswahl des Biozidprodukts der Blick unter anderem der konkreten Anwendung, der Umgebung, dem Druck, der Salzbelastung, der Komptabilität mit anderen Ölfeldchemikalien, der Keimbelastung sowie vorhandenen Resistenzen, den Verteilungskoeffizienten der Stoffe, dem pH-Wert und den ausgesetzten Temperaturen. Aufgrund der Tatsache, dass derartig viele Variablen zu berücksichtigen sind, ist eine intensive Beratung unerlässlich. Grundsätzlich lassen sich keine pauschalen Aussagen treffen, über welche biozide Wirkstoffe in einzelnen Schritten der Offshore-Ölforderung eingesetzt werden sollen, da bei jedem einzelnen Offshore-Projekt die jeweiligen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden müssen.

Für kundenspezifische Lösungen steht Vink Chemicals Ölförderungsunternehmen zur Seite, auch wenn diese neuartige Konzepte erfordern, welche die Entwicklung und Formulierung individueller Biozidprodukte umfasst.

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ACHEMA 2018: Systec GmbH und Evidencia GmbH präsentieren Neuheiten und bewährte Qualität im Bereich Labortechnik

Der führende Hersteller von Autoklaven Systec GmbH und die Evidencia GmbH – das junge innovative Unternehmen für Dienstleistungen im Bereich Qualifizierung von Autoklaven sowie Prozessvalidierung – stellen ihre prosperierende Partnerschaft auf der ACHEMA 2018 vor. Auf dem diesjährigen Weltforum bietet sich für die beiden Betriebe sowie für jeden Aussteller und Besucher ein produktiver Austausch in einem breiten Themenspektrum rund um die Prozessindustrie der Laborwelt.

Symbiose aus Produktion und Dienstleistung

Die Systec GmbH, Hersteller von Dampfsterilisatoren und die Evidencia GmbH, der junge Dienstleister für Qualifizierungen von Autoklaven und Anlagen, beschreiten gemeinsam das Terrain der Laborwelt in einer vielversprechenden Partnerschaft.

Spezialisiert auf Autoklaven für das Labor, ist das Credo von Systec GmbH eine ständige und stetige Optimierun g komplexer Sterilisationsprozesse. Durch die Ausstattung der Autoklaven mit verschiedenen Ausrüstungsoptionen und Erweiterungen, werden Prozesse sicherer, genauer, reproduzierbar sowie validierbar.

Um diese Validität noch exakter und tiefgründiger zu gewährleisten, entstand die Partnerschaft mit der Evidencia GmbH. Der technisch versierte Dienstleister für umfassende Prozessprüfungen, -validierungen und -evaluierungen. Die Evidencia GmbH stellt einwandfreie sowie hochwertige Prüfungen, Qualifizierungen, Validierungen und Dokumentationen mit höchsten Qualitätsstandards für Autoklaven und Anlagen bereit.

Präsentation der Systec GmbH und Evidencia GmbH auf der ACHEMA 2018

Auf der diesjährigen ACHEMA 2018 werden mit der Partnerschaft daher nicht nur über 70 Autoklaven-Typen (Tisch- und Standgeräte) mit einem Kammervolumen ab 23 bis 1580 Liter der Systec GmbH präs entiert – sondern auch hochwertige Dienstleistungen der Evidencia GmbH zu deren Qualifizierung. Der gemeinsame Stand befindet sich in Halle 4.1, B49.

Die ACHEMA 2018 bietet allen Experten, Forschern und interessierten Besuchern die passende Bühne für einen regen Austausch der Wissenschaft.

Informationen zu den Autoklaven von Systec GmbH finden Sie hier: http://www.systec-lab.de/autoklaven

Weitere Informationen unter: www.systec-lab.de und www.evidencia.de

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Martinsrieder Biotech-Unternehmen: MIG Fonds sichern Finanzierung von advanceCOR

Die MIG Fonds haben als Konsortialführer zusammen mit den Co-Investoren First Capital Partner, Occident Group, Bayern Kapital, High-Tech Gründerfonds und KfW Bank eine Finanzierungrunde in Höhe von sechs Millionen Euro bei dem Portfoliounternehmen advanceCOR GmbH, Martinsried, erfolgreich abgeschlossen.

Im Zentrum der Aktivitäten der Biotech-Firma advanceCor steht die vielversprechende Substanz Revacept®. advanceCor entwickelt dabei personalisierte Therapien für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es wird der Ansatz verfolgt, biotechnologische Therapieprinzipien unter Einbindung einer begleitenden Diagnostik zu einer zielgerichteten und nebenwirkungsarmen Therapie zu kombinieren.

Matthias Guth, Venture Partner der die MIG Fonds verwaltenden MIG Verwaltungs AG (MIG AG), sagt: „Mit dieser Finanzierung wird advanceCOR die bereits begonnene Phase II-Patienten-Studie mit Revacept® an Patienten mit symptomatischer Karostisstenose und Schlaganfall abschließen.“ Zusätzlich wird eine weitere Patientenstudie mit Revacept® an Patienten mit koronarer Herzerkrankung und Katheterintervention zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislaufforschung (DZHK) durchgeführt, es wurden bereits zahlreiche Patienten in die Studie eingeschlossen. Bei der Phase II Studie an Patienten mit symptomatischer Karotisstenosie steht die Rekrutierungsphase mit den geplanten 150 Patienten kurz vor dem Abschluss.
Michael Motschmann, General Partner und Vorstand der MIG AG, erläutert: „Mit den Ergebnissen dieser beiden klinischen Studien wird advanceCor im Erfolgsfall ein proof-of-concept erzielen. Es zeichnet sich dann ein Verkauf oder die gemeinsame weitere Entwicklung mit einem großen Pharmapartner ab.“

Das Sicherheitsprofil von Revacept bei Patienten mit frischem Schlaganfall und chirurgischer oder kathertergestützter Plaqueintervention ist bemerkenswert nebenwirkungsarm. Mit den beiden klinischen Studien soll erstmalig gezeigt werden, dass eine duale Thrombosehemmung auch bei Hochrisikopatienten mit Schlaganfall und chirurgischem Eingriff sicher durchgeführt werden kann. Bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung, die entsprechend der Leitlinien die Basistherapie bekommen, wäre die Kombination mit Revacept die erste Triple-Therapie ohne zusätzliche Blutungskomplikationen. Dies würde die Therapieoptionen der Thrombosebehandlung entscheidend verbessern.

Über MIG AG
Die MIG Verwaltungs AG (MIG AG) zählt zu den führenden deutschen VC-Investoren. Über die MIG Fonds werden jungen Unternehmen die finanziellen Mittel zur Gründung und Wachstumsfinanzierung in den Bereichen der High-Tech und Life Science zur Verfügung gestellt. Aktuell besteht das Beteiligungsportfolio der MIG AG aus 23 Unternehmen.
Für weitere Informationen: www.mig.ag, www.mig-fonds.de

Ansprechpartner
Matthias Guth
Venture Partner der MIG AG
089-94382680
mg@mig.ag 

Pressekontakt
Dr. Klaus Westermeier Medienbüro
0172-8433232
info@kwestermeier.de 

Homepage der Firma AdvanceCor: https://advancecor.de/

Zum gesamten Münchner Biotechcluster und der Clusterorganisation BioM: www.bio-m.org

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Molecular Health in Arzneimittel-Findung in Tuberkulose und bei perinatalen Komplikationen

Molecular Health (MH) erhält Fördermittel von der Bill & Melinda Gates Stiftung in Tuberkulose und bei perinatalen Komplikationen. Dazu wird MH seine computergestützten Technologien und biomedizinische Domänenexpertise einbringen. Kern ist MH’s proprietäre Dataome® Technologie- und Wissensplattform. In Verbindung mit der Molecular Health Effect® (MH Effect) Software sollen wirksamere und besser verträgliche Therapien für Tuberkulose (TB) gefunden und profiliert werden. Ferner sollen Wege gefunden werden, perinatale Komplikationen in Entwicklungsländern adressieren zu können.

Dataome ist MH’s Kern-Technologie- und Wissensplattform, die umfassende, aktuelle und kurierte klinisch-molekulare Daten und Informationen über Targets, Moleküle, Krankheiten, Varianten, Signalwege, Wirkstoffe und Wirkungsweisen enthält. Dataome wird in dieser Zusammenarbeit dazu verwendet werden, um in diesen beiden Bereichen mit hohem medizinischem Bedarf bessere und sicherere Behandlungsmöglichkeiten zu identifizieren. Bei Tuberkulose sollen zudem aus der Immuno-Onkologie Einsichten über Wirkmechanismen und Arzneimittelwirksamkeit abgeleitet werden. MH Effect ermöglicht, Millionen von Patientenakten nach Arzneimittelwirkungen zu durchsuchen, um Behandlungshypothesen aufzustellen und diese zu verifizieren.

Blanca Baez, Global Head of Pharma & Biotech bei Molecular Health, sagt: „Unser Alleinstellungsmerkmal in der Wirkstoffforschung und Wirkstoffentwicklung ist, dass wir unsere erfahrene und hochspezialisierte in silico-Expertise mit Machine-Learning-Techniken verbinden. Damit können wir Hypothesen über verbesserte oder neu kombinierte Medikamente oder Medikamenten-Anwendungen schnell herleiten und validieren. Wir helfen so, die Wirksamkeit und Sicherheit von Medikamenten oder Medikamenten-Kombinationen in definierten Patientengruppen zu verstehen und zu verbessern. Das erreichen wir durch unsere klinisch-molekulare Analytik von Targets, Wirkungsweisen und Signalwegen in den jeweiligen Krankheitsbildern. Diese Fördermittel unterstützen uns in unserer Kern-Expertise und erlauben, unsere Stärken in Pharma-Fragestellungen einzubringen.“

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Big Data und Analytics in der Biotechnologie

Deutschlands Biotechnologieszene trifft sich heute und morgen, 18. und 19. April 2018, auf den Deutschen Biotechnologietagen in Berlin. Als Full-Service-Anbieter für Big Data, Data Analytics und Software Validierung ist das Life Science Team der accantec group auch in diesem Jahr wieder mit einem eigenen Stand in der begleitenden Ausstellung vertreten.

„Die Biotechnologie ist seit je her eine multidisziplinäre Wissenschaft, die Naturwissenschaften (u.a. Mikrobiologie, Gentechnik) mit den Ingenieurswissenschaften (Verfahrenstechnik, Materialwissenschaften) vereint,“ erklärt Herr Dr. Peter Bewerunge, Head of Life Science der accantec group und fährt fort: „Neu sind allerdings die In-Silico-Innovationen, die uns aus der Big Data Welt zur Verfügung stehen. Insbesondere die Grenzen der IT- und Biotechnologie-Industrie verschwimmen immer weiter aufgrund der rasanten Zunahme von semi- und unstrukturierten Daten.“

Bei der Durchführung klinischer Studien, der Entwicklung medizinischer Geräte, der Genomforschung und allen weiteren Bestandteilen der Biotechnologie entstehen Massen von Daten, die verarbeitet, ausgewertet und interpretiert werden müssen. Hier setzen die Life Science Experten der accantec group an. Sie sind Spezialisten für Data Science, Software Engineering, Life Science Analytics und der Software Validierung von medizinischen Produkten. Die Beraterinnen und Berater des Life Science Teams der accantec group sind studierte und zum Teil promovierte Biotechnologen, Bioinformatiker, Statistiker und Medizinische Informatiker. Sie bewegen sich fachlich auf einem Level mit den Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen wie Pharma, Chemie, Lebensmittelindustrie, Medizintechnik und Healthcare.

Auf der ergänzenden Ausstellung zum Vortragsprogramm ist die accantec group auch in diesem Jahr wieder mit einem eigenen Stand unter dem Motto „Big Data und Data Analytics in der Biotechnologie“ vertreten und informiert über die speziell auf den Life Science Bereich zugeschnittenen Leistungen und Services. Zudem informieren Herr Dr. Peter Bewerunge und sein Team die Teilnehmer der Deutschen Biotechnologietage 2108 über die gesetzeskonforme Validierung computergestützter Systeme. Denn auch eine Software ist ein medizinisches Produkt und unterliegt gesetzlichen Vorgaben, die u.a. in Normen (z.B. ISO 14791) geregelt sind und sich aus Richtlinien (GAMP5) ableiten. Bei der Validierung steht das Erkennen und Bewerten von potenziellen Risiken, wie auch die Transparenz der implementierten Nutzeranforderungen besonders im Fokus der prüfenden Behörden.

Seit ihrem Bestehen im Jahr 2010 sind die Deutschen Biotechnologietage stetig gewachsen und haben sich als nationaler Branchentreff der Biotechnologie mit weit über 800 Teilnehmern etabliert. Als Treffpunkt für Vertreter aus Unternehmen, Forschung, Verwaltung und Politik bieten sie die ideale Plattform für den fachlichen Austausch innerhalb der Biotechnologie-Branche. Inhaltlich befasst sich das Programm der zweitätigen Konferenz in Plenarvorträgen, Podiumsdiskussionen und Frühstücksrunden mit den vielfältigen Anwendungsfeldern und Rahmenbedingungen der Biotechnologie.

Herr Dr. Peter Bewerunge und sein Team freuen sich auf einen interessanten Austausch mit Ihnen. Seien Sie dabei und treffen Sie heute und morgen unsere Experten aus dem Life Science Bereich auf den Deutschen Biotechnologietagen 2018 in Berlin.

Weitere Informationen zum Life Science Angebot der accantec group erhalten Sie unter www.pharma-analytics.de. Alles rund um die Deutschen Biotechnologietage 2018 sowie das Veranstaltungsprogramm erhalten Sie unter www.biotechnologietage.de.

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Vink Chemicals mit neuem Online-Auftritt

Seit Kurzem sehen Sie die Vink Chemicals Website im neuen Design. Damit wollen wir nicht nur ansprechender auftreten, sondern die Informationen vor allem übersichtlicher für Sie darstellen, damit Sie alles Wichtige über unsere Angebote und unser Biozid-Programm mit wenigen Klicks erfahren.

Viele Biozid-Formulierungen von Vink Chemicals werden für Ihren Einsatzzweck maßgeschneidert, um optimale Haltbarkeit und Anwendungsfreundlichkeit zu garantieren. Deshalb legen wir höchsten Wert darauf, Ihnen eine optimale Beratung zu kundenspezifischen Lösungen zu bieten. Für eine Vorauswahl der in Frage kommenden Produkte nutzen Sie unseren Biozidfilter, der Ihnen eine einfache Suche nach Anwendung und Wirkstoffen ermöglicht. Sollten Sie über die Basisvarianten unserer Produkte hinaus weitere Formulierungen suchen, sprechen Sie uns darauf an. Auch für alle weitergehenden Fragen stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.

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European patent granted to m2p-labs for microbioreactor device

The European Patent Office has granted a patent to m2p-labs of Baesweiler, Germany, for an innovative microbioreactor device to facilitate high-throughput bioprocess optimization in the life science market. 48 microbioreactors are placed on a standard microtiter plate which is about the size of a smart phone. This is key in order to optimize a multitude of cultivation conditions in parallel. m2p-labs is marketing this device under the trademark “FlowerPlate”®. The name is derived from the characteristic shape of the individual microbioreactors. The flower-like outline is ideal for gentle but effective shaking of the cultures, prime oxygen intake, and allows for the optical monitoring of parameters such as the pH-value, dissolved oxygen, biomass and fluorescence. The FlowerPlate can be combined with m2p-labs’ microfluidic technology allowing for an automated optimization of complex bio organism cultivating conditions. “Despite its miniaturized format, the FlowerPlate ideally mimics the cultivation conditions typically found in a shake flask” explained Dr. Christoph Petry, Chief Technology Officer at m2p-labs. “It allows for optimal mixing in the case of gas or liquid mass transfer. This significantly facilitates a scale-up at a later time – especially with cultures needing a large amount of oxygen,” he continued.

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Europäisches Patent an m2p-labs für Mikrobioreaktor erteilt

Das Europäische Patentamt erteilte m2p-labs mit Sitz in Baesweiler bei Aachen das Patent für eine innovative Mikrobioreaktor-Platte. Diese spezielle Mikrotiterplatte ermöglicht der Life Science Industrie, Bioprozesse mit hohem Durchsatz zu optimieren. Auf der Standard-Mikrotiterplatte, die ungefähr so groß ist wie ein Smartphone, sind 48 Mikrobioreaktoren aufgebracht. Das ist der Schlüsselfaktor für die Optimierung einer Vielzahl paralleler Kultivierungsbedingungen. m2p-labs vermarktet diese Platte unter dem Markennamen „FlowerPlate®“. Dieser Name leitet sich von der charakteristischen Form der einzelnen Mikrobioreaktoren ab. Der blumenförmige Umriss ist ideal für ein schonendes, aber effektives Schütteln der Kulturen und ermöglicht einen hohen Sauerstoffeintrag. Gleichzeitig können Parameter wie pH-Wert, Gelöstsauerstoff, Biomasse und Fluoreszenz optisch gemessen werden. Die FlowerPlate kann mit der firmeneigenen Mikrofluidiktechnologie verbunden werden, sodass auch komplexe Kultivierungsbedingungen der Organismen automatisch kontrolliert und optimiert werden können. „Trotz des kleinen Formats entsprechen die Bedingungen denen eines Schüttelkolbens“, erklärt Dr. Christoph Petry, technischer Leiter bei m2p-labs und fügt hinzu: „Des Weiteren werden Gase oder Flüssigkeiten optimal gemischt und ausgetauscht. Das ermöglicht später eine einfache Hochskalierung, besonders für Kulturen mit einem hohen Sauerstoffbedarf.“

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ARTES successfully completed EU funded poject Plurivax

Under the titel: “ERA-Net EuroTransBio-8: PLURIVAX, development of a virus-like-particle (VLP) based vaccine platform and stable formulation especially suited for the veterinary applications, the EU cooperation was part of the 8th EuroTransBio call and was funded in the time period from June 2014 to November 2017 by the German Federal Ministry of Education and Research (BMBF) and the Flanders (Belgium) agency for Innovation by Science and Technology (IWT).

For the development of vaccines for human applications it is state of the art to use virus-like particles (VLPs) as a vehicle. The use of these particles has the advantage that they as such not being infectious but that they transport foreign antigens in an ideal way to the immune system. These very effective and simple mechanism was the backbone of the PLURIVAX project.

“As initial nucleus our proprietary VLP platform METAVAX® was taken. This platform has already been applied to the development of adjuvant-free vaccine candidates against different human relating diseases like flu, malaria and HIV”, Michael Piontek, managing director of ARTES stated. “Our expression host, the methylotrophic yeast Hansenula polymorpha, is the preferred technology for affordable mass vaccination and is recommended by the WHO for mass vaccinations. Combination of our both platforms build an excellent approach to low-cost mass production of safe and effective vaccines.”

ARTES chose eight different, large molecular weight antigens derived from four animal‑ infecting viruses. The bovine viral diarrhea virus (BVDV) as an important pathogen of cattle, also infecting sheep and pigs. The classical swine fever virus (CSFV), which is acknowledged as a global threat for swine and is listed as notifiable animal diseases by the World Organization for Animal Health. The feline leukemia virus (FeLV) as a retrovirus threatening domestic cats and the west nile virus (WNV) which is a mosquito vector transmitted zoonotic virus of the Flaviviridae family. WNV circulates in birds as natural hosts but can be transmitted to mammals including humans causing west nile fever.

First results were released in a scientific paper under the title “Establishment of a yeast-based VLP platform for antigen presentation” (Wetzel et al. Microb Cell Fact (2018) 17:17 )
and more information could be get on https://doi.org/…

Future steps are, that in close discussions with global veterinary vaccine manufacturer, ARTES’ explores the commercial application of the results and of the platform in general.

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Middle East Coatings Show

In Dubai rückte vom 13. bis zum 15. März wieder einmal die Middle East Coatings Show in den Fokus der regionalen Farb- und Lackindustrie. Auch dieses Jahr war Vink Chemicals wieder mit von der Partie. Im beeindruckenden Dubai World Trade Centre drehte sich an diesen Tagen alles rund um Farben und Lacke, Zulieferer und Abnehmer. An unserem Messestand war die Konservierung der Produkte Thema.

Schon seit einigen Jahren bietet die größte Coatings Messe der MENA-Region Rohstoffproduzenten, -händlern und Dienstleistern nicht nur die Gelegenheit ihre Angebotsportfolios zu präsentieren, sondern auch Kontakte zu knüpfen und sich über aktuelle Trends und Kernfragen auszutauschen.

Auch in der MENA-Region legt Vink Chemicals viel Wert auf ein kontinuierliches Erschließen weiterer Märkte. „Die Region ist spannend, da wir sie als chancenreiche Wachstumsmärkte in den Bereichen der Lack-, Farben- und Bauindustrie ansehen“, sagt Vijay Nair, Marketing Director MEA von Vink Chemicals. Allein in den GCC-Staaten wird für 2018 ein Umsatz der Lack- und Beschichtungsindustrien von 4,38 Mrd. USD prognostiziert.

Die Middle East Coatings Show nutzten wir auch für einen direkten Kontakt mit spezifischen multinationalen Kunden, um über technologische Neuerungen zu berichten und ihnen maßgeschneiderte Konzepte für ihre Entwicklungspläne aufzuzeigen. Zudem bot die Messe eine Plattform für einen Austausch mit unseren strategischen Distributoren.

Für unser Middle East Team um Vijay Nair, das auch in Dubai seinen Sitz hat, waren die drei Tage auf der Middle East Coatings Show wieder einmal ein voller Erfolg. Die Messe am Persischen Golf ermöglichte einen engen Austausch mit Kunden und verdeutlichte, dass technische Konservierungsmittel „Made in Germany“ sowie branchen- und kundenspezifische Lösungen gefragt bleiben. Zudem war neben Vink Chemicals war kein weiterer Biozidlieferant mit einem eigenen Stand auf der Messe präsent, sodass es für Fragen zur Konservierung in der Halle nur einen Sammelplatz gab.

Unser Experte für den Mittleren Osten Vijay Nair resümiert: „Die Gespräche mit unseren Partnern auf der Messe waren fruchtbar. Sie zeigten, dass wir gerüstet sind, den Kundenstamm in der Region weiterhin kontinuierlich auszubauen und am Wachstum der Branche zu partizipieren.“

Noch in diesem Jahr wird das Vink Chemicals Team aus Shanghai auf der CHINACOAT Messe (04. bis 06.12.2018) in der südchinesischen Elf-Millionen-Metropole Guangzhou anzutreffen sein. Zudem werden wir schon bald die Vorbereitungen für das europäische Pendant der Messe, die European Coatings Show, starten, die vom 19. bis zum 21. März 2019 wieder in Nürnberg stattfindet. Denn besonders in unserem Heimatmarkt Deutschland sind wir mit einem Angebot von 50 technischen Konservierungslösungen für die Farb- und Lackhersteller sowie für die Bauindustrie für den Bedarf der Branche strategisch sehr gut positioniert.

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