Erfolgreiche Inbetriebnahme bei Pflitsch GmbH & Co.KG

Die Marke PFLITSCH, mit dem prägnanten Sechskant, steht dabei international für Qualität „Made in Germany“, mit Produkten, die ausschließlich in Deutschland gefertigt werden.

Als inhabergeführtes Familienunternehmen hat PFLITSCH mehr als die Produkte Kabelverschraubungen und Kabelkanäle im Fokus: PFLITSCH begeistert seine Kunden mit praxisorientiertem Zubehör, sicheren Planungstools, perfekt abgestimmten Werkzeugen und Maschinen sowie Dienstleistungen, die von der individuell verpackten Kabelverschraubung bis zur einbaufertigen Kabelkanal-Baugruppe reichen.

Zusammen mit unserem Fördertechnik-Partner, Förster & Krause GmbH, wurde nun das neue automatisierte Lager in Betrieb genommen.

Die Besonderheiten:

  • Ware zur Person Kommissionierung über Fördertechnik von F&K
  • Automatische und permanente Bestandskontrolle durch mitlaufende Inventur
  • Beleglose Erfassung aller Waren mittels PC und mobiler Datenerfassung
  • Echtzeitkontrolle über Warenfluss und Bestand
  • Vermeidung von Falschlieferungen und Fehlerreduzierung
  • Analyse und Kontrolle von Lagerbestand und Lagerbewegungen
  • Anbindung von Fördertechnik und Multi-Shuttle-AKL
  • Funkleitsystem für die effiziente Kommissionierung außerhalb des AKL
  • Unterstützung bei Montage durch Anzeige von Montagepläne an PC-Arbeitsplätzen
  • Pflitsch-kundenspezifische Etikettierung

Dabei steuert das modulare Lagerverwaltungssystem der KBU Logistik den gesamten Materialfluss und optimiert so Auftragsdurchlaufzeiten und die gesamte Supply Chain innerhalb der Intralogistik.

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Dr. Wilfried Kugler im Experteninterview zu Predictive Maintenance

Dr. Wilfried Kugler ist bei GEBHARDT für alle Automatisierungsthemen in Forschung & Entwicklung, sowie im aktuellen Projektgeschäft verantwortlich, um die erfolgreiche Entwicklung und das Wachstum der international tätigen GEBAHRDT Group weiterzuführen. Seine umfassende Erfahrung in der Intralogistik wird GEBHARDT unter anderem bei den Themen Industrie 4.0 und Internet of Things weiter voranbringen.
Herr Pascal Stoy ist im Pre-Sales bei GEBHARDT tätig. Im Rahmen dieser Aufgabe führt er ein Experteninterview mit Dr. Kugler zum Thema Predicitve Maintenance.

Herr Stoy: Herr Dr. Kugler, in Ihrer Funktion obliegt Ihnen die Verantwortung für alle Automatisierungsthemen in der Forschung und Entwicklung, sowie im aktuellen Projektgeschäft. Welches Thema beschäftigt Sie seit Ihrem Einstieg bei GEBHARDT besonders?

Dr. Kugler: Man kann schwer von einem Thema sprechen. Allerdings bieten die vierte industrielle Revolution und das Internet of Things ungeahnte Möglichkeiten für uns Automatisierer. Im Maschinen- und Anlagenbau spielt das Thema Predective Maintenance in Zukunft eine besondere Rolle.

Herr Stoy: Wie würden Sie jemandem, der sich mit dem Thema Predictive Maintenance nicht auskennt, das Konzept in wenigen Worten erklären.

Dr. Kugler: Übersetzt man den Begriff ins Deutsche ist er fast selbsterklärend. Die „Vorausschauende Instandhaltung“ ermöglicht es, Probleme an Maschinen durch intelligente Systeme frühzeitig zu erkennen. Dadurch können erforderliche Reparaturen schon durchgeführt werden, bevor die einzelne Maschine oder gar die ganze Anlage ausfällt. Durch unterschiedliche Belastung in den verschiedenen Einsatzfällen ist es oft schwer vorhersagbar, wann eine Wartung tatsächlich erforderlich ist. In der Vergangenheit wurde deshalb in sicheren Abständen zyklisch gewartet. Künftig wird mittels Sensoren und zusätzlicher Logik der optimale Wartungszeitpunkt ermittelt und dadurch Kosten und Ressourcen eingespart.

Herr Stoy: Wie könnte ein PdM-Konzept für GEBHARDT künftig idealerweise aussehen?

Dr. Kugler: Wir werden Anlagen bauen, die online über eine Cloud an das Servicesystem angekoppelt sind. Diese Anlagen werden sich eigenständig bei Problemen oder wenn sie Wartungen benötigen bei unserem Service melden. Der Service hat dann den großen Vorteil, dass er direkt sieht, um welchen Vorfall es sich genau handelt, welche Maschine betroffen ist, usw. um entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Ein Beispiel wäre ein Zahnriemen, der alarmierende Verschleißerscheinungen aufweist. Das PdM System erkennt dies und löst beispielsweise eine Ersatzteilbestellung aus und generiert den Versandauftrag zum Kunden. Ebenfalls kann direkt ein Servicetechniker mitdisponiert werden um den Riemen einzubauen. Serviceprozesse werden im Rahmen von Predictive Maintenance deutlich proaktiver ablaufen, als in der Vergangenheit.

Herr Stoy: Wie wäre ein solches PdM-Konzept umzusetzen?

Dr. Kugler: Zunächst wird eine IT-Plattform benötigt. Diese bedarf einer Schnittstelle zu den Steuerungssystemen um Daten bereitstellen zu können. Dieses Condition Monitoring ist der PdM vorgeschaltet um den aktuellen Anlagenzustand in Echtzeit zu beobachten. Aus diesen Daten können wir dann Schlüsse ziehen und Maßnahmen ableiten.

Herr Stoy: Bei welchen Produkten aus dem Hause GEBHARDT ist die Umsetzung eines PdM Systems Ihrer Meinung nach besonders interessant?

Dr. Kugler: Ganz klar im System 700, der Lagertechnik. Stellen Sie sich vor was passiert, wenn ein Regalbediengerät, mehrere Shuttle oder Heber im Lager ausfallen. Ein solcher Stillstand legt unter Umständen die gesamte Auslieferung lahm und verursacht enorme Kosten. Melden die Komponenten im Lager jedoch frühzeitig, dass sie eine Wartung benötigen, können solche Stillstände vermieden werden.

Herr Stoy: Welche Chancen sehen Sie im PdM für die Kundenbeziehung?

Dr. Kugler: Wir werden viel enger mit unseren Kunden vernetzt. Wir lernen die Systeme unserer Kunden im Betrieb besser kennen und erfahren Ereignisse, die einen Handlungsbedarf erfordern viel früher als heute. Der Kunde profitiert von einer höheren Verfügbarkeit und geringeren Wartungskosten. Das ist sicherlich gut für die Beziehung.

Herr Stoy: Wie bewerten Sie die Tatsache, dass durch PdM mit sensiblen Daten des Kunden umgegangen wird? Gerade vor dem Hintergrund, dass Daten ausgewertet werden könnten.

Dr. Kugler: Das hängt sicherlich von der Branche und der Größe der Kunden ab. Die meisten Kunden werden wenig Probleme mit der Bereitstellung von technischen Daten haben, wenn dadurch die Verfügbarkeit der Anlage steigt. Kritisch wird es, wenn wir mit Lager-/Liefer- oder Personen-bezogenen-Daten agieren. Hier ist äußerste Vorsicht geboten und es ist vor Implementierung eine enge Abstimmung mit den Kunden unabdingbar. Statistsiche Auswertungen über einen längeren Zeitraum werden nur dann gemacht, wenn dadurch die Verfügbarkeit verbessert werden kann. Industrielle Cloud-Services stellen sicher, dass mit den Daten professionell und mit höchster Sicherheit umgegangen wird.

Herr Stoy: Würden Sie also sagen, dass der Kunde am Ende nur von PdM profitieren kann?

Dr. Kugler: Definitiv. Wer möchte schon einen Ausfall seiner Anlage riskieren, der eventuell enorme Kosten mit sich bringt und bis hin zum Imageschaden führen kann. Nutzt der Kunde PdM, kann proaktiv und kosteneffizient gehandelt werden. Zyklische oder reaktive Lösungen gehören der Vergangenheit an.

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Weiteres Wachstum: TORWEGGE vergrößert Räumlichkeiten in Bielefeld

Die TORWEGGE GmbH & Co. KG hat den Standort Bielefeld ausgebaut. Damit verfügt der Spezialist für Intralogistiklösungen jetzt über die für ein weiteres Wachstum notwendigen räumlichen Kapazitäten. Vergrößert wurden die Fertigung, die Lagerflächen und die Büros. Im Zuge der Baumaßnahme hat das Unternehmen darüber hinaus einen Showroom für die Produktpräsentation sowie Schulungsräume für interne Weiterbildungen eingerichtet.

„Die Erweiterung der Immobilie in Bielefeld hat sich als logische Folge aus unserer Unternehmensentwicklung der vergangenen Jahre ergeben“, sagt Uwe Eschment, CEO der TORWEGGE GmbH & Co. KG. Seit Bezug des Standorts im Jahr 2000 ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen. Sowohl in der Produktion und der Lagerung als auch in den Büros waren die Kapazitätsgrenzen erreicht. Eine Produktivitätssteigerung und Personalaufstockung wären dort nur bedingt möglich gewesen. Durch den Umbau haben sich die Räumlichkeiten um insgesamt über 40 Prozent vergrößert.

Aus diesem Grund investierte TORWEGGE unter anderem in eine 1.100 Quadratmeter große neue Halle. Diese bietet zusätzlichen Raum für die Fertigung und Lagerung von Schienen und Tragrollen. 2008 war bereits das Gebäude erweitert worden, in dem der Intralogistikspezialist Fördertechnik produziert. Insgesamt verfügt TOREGGE am Standort Bielefeld jetzt über 5.000 Quadratmeter Fertigungs- und Lagerfläche.

Im Zuge der Baumaßnahme wurden zudem Gegebenheiten für eine anschauliche Produktpräsentation geschaffen. Ein 300 Quadratmeter großer Showroom soll diesen Zweck erfüllen. Der Raum bietet Platz, um verschiedene Elemente von Intralogistiklösungen entlang eines Parcours aufzubauen. „Wir können dort erklärungsbedürftige Produkte erlebbar machen“, sagt Eschment. Von der Straße aus für Passanten einsehbar, bietet der Showroom nebenbei die Möglichkeit, das Unternehmen sichtbarer zu machen. „Als lokal verwurzelter Betrieb ist es uns wichtig, auch optisch präsent zu sein“, ergänzt Eschment.

„Wachstum braucht jedoch nicht nur Platz, sondern auch engagierte, leistungsfähige Mitarbeiter“, sagt Eschment. Das Unternehmen plant, insbesondere in der Entwicklung und Produktion das Personal aufzustocken. Aus diesem Grund sind auch die Büroräume um 300 Quadratmeter erweitert und mit Schulungsräumen ausgestattet worden. Letztere sollen genutzt werden, um den Wissenstransfer im Unternehmen gezielt vorantreiben zu können. „Die kontinuierliche Förderung unserer Belegschaft ist für uns ein wichtiger Faktor der Unternehmensentwicklung“, sagt Schildheuer.

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Kardex Remstar LR 35 Vertical Buffer Module Voted Product of the Year

The Kardex Remstar LR 35 Vertical Buffer Module was voted the top automated storage product in 2017 by Material Handling Product News.

Kardex Remstar is pleased to announce the new LR 35 Vertical Buffer Module was voted the top automated storage product by Material Handling Product News’ readers in 2017. The LR 35 is a highly efficient, goods-to-person, bin handling system for storing lightweight, small items. Its high picking performance makes it suitable for use in many different industries. In total, there were 13 different product categories for the readers to vote on and we are honored for this recognition.

“With the launch of the LR 35 in 2017, we are pleased with the industry’s and our customers’ positive response to this new product. It shows our hard work in the research, development and production of the LR 35 has paid off. We are very honored to receive this top award by the readers of Material Handling Product News. To be recognized in this way makes me very proud and our company very proud,” says Mark Dunaway, Executive Vice President of New Business – Americas.

For more information about the LR 35 Vertical Buffer Module, click here.

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FORUM: FTS 4.0 optimiert die Wirtschaftlichkeit

Dienstag, 13. März 2018 von 14:30 bis 16:00 Uhr, Forum E, Halle 9

Moderation: Waldemar Osterhoff, Senior Consultant Forum-FTS GmbH, Voerde

Die Anforderungen an die Hersteller von innovativen Fahrerlosen Systemen sind so groß wie nie. Das hängt damit zusammen, dass sich aufgrund neuer Produkte und wachsender Variantenvielfalt die Produktionslogistik gravierend verändern wird. Die Fahrerlosen Transportsysteme wandeln sich mehr und mehr zu multifunktionalen Robotern. Schon bei der Planung von FTS und mobiler Robotik werden mit intelligenten Systemkonzepten die Weichen für den Einsatz von multifunktionalen Sensoren und eine optimale Wirtschaftlichkeit gestellt. Unternehmen, die ein FTS planen, nehmen Ausschreibungen oft auf die leichte Schulter. Ausgefeilte Planungen und ein exakt formuliertes Lastenheft sind die Basis für ein erfolgreiches Projekt. Beispiele zeigen moderne Planungen und innovative Lösungen für die mobile Transportrobotik von morgen.

Es beginnt Andreas Böttner, COO bei der EK AUTOMATION in Rosengarten. Sein Beitrag lautet „Autonome Transportroboter – Eine Schlüsseltechnologie der Industrie 4.0“. Die intel­ligenten Fabriken der Zukunft benötigen vernetzte hochflexible Materialfluss­lösungen für die automatisierte Massenproduktion von individualisierten Produkten und die zielgenaue Be­förde­rung sämtlicher Transportgüter. Thematisiert wird die Rolle und Bedeutung fahrer­loser Transportsysteme für die erfolgreiche Umsetzung der Industrie 4.0 und skizziert hierbei die Evolutionsschritte von zentral gesteuerten spurgeführten Transportsystemen (heute FTS) zu autonomen Transportrobotern als intelligente Subsysteme ganzheitlicher Cyber-physischer Systeme in den Hochleistungsanwendungen zukünftiger Intralogistik­umgebungen.

Gezeigt wird die digitale Fabrikplanung – Simulation und Punktwolken in der Intralogistik. Die Digitalisierung der Intralogistik mittels 3D-Laserscan minimiert die Planungsrisiken erheblich. In der Punktwolke kann die zukünftige Intralogistikumgebung nicht nur visualisiert, sondern virtuell erlebt werden (VR-Anwendung).

Den zweiten Teil des Forums bestreitet ein Referenten-Doppelpack aus Eva Hertel, Product Managerin „Sally“ und Karl Rapp, Bereichsleitung Automatisierung Seriengeräte, beide von DS AUTOMOTION in Linz. Präsentiert wird das kleine FTF „Sally“ für den Behältertransport im industriellen Einsatz, mit Infos zum Fahrzeug, zu den Einsatzmöglichkeiten und zur Navigation (virtuelle Fahrwege und konturbasierte Referenzierung). Basis für die Themen Transportleistung, Verfüg­bar­keit und Zuverlässigkeit ist eine ausgereifte und leistungsfähige FTS-Leitsteuerung.

Der dritte Beitrag nimmt das Thema auf, es geht um den Nutzen von Big-Data. Yaser Gamai, Head of Sales bei der Dematic in Bremen, berichtet über die Cloud-basierte FTS-Über­wach­ung. Diese ist die Basis für eine umfangreiche System­auswertung und ermöglicht präzise Diagnosen um z.B. die Kosten im Service zu reduzieren.

Hinweis: Für den redaktionellen Inhalt dieser Meldung ist das Unternehmen bzw. Institut verantwortlich, das dieses Forum veranstaltet.

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FORUM: Bausteine intelligenter mobiler Robotik

Donnerstag, 15. März 2018 von 14:00 bis 15:30 Uhr, Forum E, Halle 9

Moderation: Günter Ullrich, Leiter des Forum-FTS, Voerde

Fahrerlose Fahrzeuge – ob als mobiler Roboter oder im FTS – werden immer intelligenter. Dazu benötigt man die schnelle Erfassung und Verarbeitung 3-dimensionaler Umgebungsdaten mittels fusionierter Sensorsysteme. Lange schon erwarten wir die 3-dimensionale Sensorfusion in mobilen Systemen. Jetzt gibt es erste Erfolge mit der multisensoriellen Erfassung der Fahrzeugumgebung als eine zuverlässige Basis für Kartierung und Navigation. Der komplette 360°-Sichtbereich und die dreidimensionale Erfassung ergänzen sich sehr vorteilhaft.

Markus Mayr von der Sick AG in Waldkirch berichtet über die Erfolge auf diesem Gebiet in einem der bedeutendsten Unternehmen für FTS-Sensorik: „Ausblick über die Möglichkeiten und Potentiale der Fusion und Mehrfachnutzung von Sensordaten in FTS“ heißt sein Vortrag. Die Verteilung von Sensordaten über Datennetzwerke ermöglicht sowohl lokal im Fahrzeug als auch auf der globalen Steuerungsebene die Extraktion erweiterter Informationen über Zustände und Prozesse. Eine Zusammenfassung zeigt den aktuellen Stand der Möglichkeiten der Sensorfusion und der Mehrfachnutzung von Sensordaten beim FTS, unterstützt durch konkrete Beispiele, wie durch die Vernetzung etablierter Sensortechnologien ein erheblicher Mehrwert für die Steuerung von Fahrzeugen und zur Optimierung der Materialflussprozesse entsteht.

Ullrich Scheunert, Geschäftsführer der FusionSystems GmbH, Chemnitz titelt: „Multisensorielle 360°-Umgebungserfassung zur Kartierung und Navigation“. Die multisensorielle Erfassung der Fahrzeugumgebung ist eine zuverlässige Basis für Kartierung und Navigation. Dabei ergänzen sich der komplette 360°-Sichtbereich und die dreidimensionale Erfassung sehr vorteilhaft. Die Kartierung ist dabei speziell auf die Orientierungs- und Lokalisierungsverfahren des automatischen Fahrzeugs zugeschnitten. Die Fusion der Sensordaten kann hier in verschiedenen Ebenen der Datenabstraktion stattfinden und sogar bis in die Steuerungsebene verlagert werden.

Frederik Brantner, Geschäftsführer der Magazino GmbH, München rundet das Thema ab. Sein Vortrag lautet „Künstliche Intelligenz: wie wahrnehmungsgesteuerte Roboter die Fashionlogistik umkrempeln“. Denn mit der künstlichen Intelligenz zur Auswertung von fusionierten Sensorsystemen sind wahrnehmungsgesteuerte Roboter möglich, die die Intralogistik umkrempeln werden. Das Forum zeigt die Gegenwart und was von der Zukunft zu erwarten ist. Er erklärt, was die neue Generation von Robotern auszeichnet und geht auch darauf ein, wie die Zukunft der Automatisierung aussieht und wie dadurch neue Geschäftsmodelle entstehen.

Hinweis: Für den redaktionellen Inhalt dieser Meldung ist das Unternehmen bzw. Institut verantwortlich, das dieses Forum veranstaltet.

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FORUM: Gesundheit & Motivation: Erfolgsfaktor im Lager?

Mittwoch, 15. März 2018 von 14:00 bis 15:30 Uhr, Forum B, Halle 3

Moderation: Prof. Dr. Heiko Wrobel, Leiter Geschäftsfeld Großhandel B2B an der Fraunhofer SCS, Nürnberg

Leistungsfähige und flexible logistische Prozesse leben von gesunden und motivierten Mitarbeitern. Um Gesundheit zu stabilisieren und Motivation zu steigern existieren derzeit insbesondere monetäre Anreizsysteme. Intrinsische und nicht-monetäre Anreize sind für diesen Bereich nicht ausreichend erforscht. Logistikern fehlt es heute an einer "Methoden-Auswahl", welche hilft, intrinsische, nicht-monetäre Maßnahmen zur Motivationssteigerung und Gesundheitsförderung im Bereich der gewerblichen Mitarbeiter im Lager zu etablieren. Das Forum des Forschungsverbunds der Hochschule Augsburg, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und des Fraunhofer SCS stellt innovative Lösungen vor und bietet Raum für Diskussionen mit renommierten Experten.

Vorhandene Untersuchungen zur Steigerung der intrinsischen Motivation sind oft sehr allgemein oder beziehen sich nicht auf das logistische Umfeld. Meist stehen monetäre Systeme im Fokus. Finanzielle Anreize sind sehr wichtig für Leistungsbereitschaft, besonders im Niedriglohnsektor. Darüber hinaus existieren aber noch andere Ansatzpunkte, um Motivation aufrechtzuerhalten oder sogar zu steigern. Denn seine Mitarbeiter zu motivieren lohnt sich! Motivierte Mitarbeiter zeigen häufiger prosoziale Verhaltensweisen, ergreifen von sich aus die Initiative, verhalten sich proaktiv und sie zeigen in Summe eine höhere Leistungsbereitschaft.

Doch wie lassen sich Mitarbeiter motivieren? Das Fachforum zeigt in der Praxis erprobte verschiedene Methoden zur motivierenden Arbeitsgestaltung. Dabei wurden sowohl Leistungsindikatoren durch vergleichende Messungen in einem Benchmarking-Ansatz als auch subjektive Einschätzungen von Motivation und Gesundheit erhoben und gegenübergestellt. Als Ergebnis entstand ein für operative Führungskräfte im Lager aufbereiteter Katalog verschiedener Motivationsmethoden welcher einen leichten Zugang zu den Erkenntnissen des Projekts ermöglichen.

Die Moderation des Forums übernimmt Dr. Heiko Wrobel, Geschäftsfeldkoordinator Großhandel / B2B an der Fraunhofer SCS in Nürnberg

Als Referenten sind zu Gast:

Dr. Michael Krupp, Professor für Logistik und Supply Chain Services an der Hochschule Augsburg und Leiter der Forschungsgruppe für optimierte Wertschöpfung

Dr. Cornelia Niessen, Leiterin des Lehrstuhls für Psychologie im Arbeitsleben an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Moike Buck und Nicole Lubecki-Weschke, Fraunhofer Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS

Ansprechpartner:
Marjan Isakovic, Forschungsgruppe für optimierte Wertschöpfung
marjan.isakovic@hs-augsburg.de

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FORUM: Der Mensch in der digitalen Intralogistik

 Dienstag, 13. März 2018 von 14:30 bis 16:00 Uhr, Forum A, Halle 1

Moderation: Prof. Dr.-Ing. Johannes Fottner, Ordinarius des Lehrstuhls für Fördertechnik Materialfluss Logistik an der Technischen Universität München, Garching b. München

Der Themenbereich Industrie 4.0, Internet of Things, Cyber-Physical-Systems, Digitale Transformation steht im Brennpunkt vieler Diskussionen. Werden einfache Arbeiten komplett von Robotern übernommen? Wird es weiterhin Arbeitsplätze für weniger qualifizierte Arbeitskräfte geben. Es herrscht eine allgemeine Verunsicherung, welche Auswirkungen die vierte industrielle Revolution auf Gesellschaft und Arbeitswelt haben wird.

Es ist sicherlich keine Frage, dass es weitreichende Änderungen geben wird – viele davon allerdings werden durchaus den Menschen weiterhin im Fokus haben. Der Mensch wird gemeinsam mit automatisierter Technik und Robotik arbeiten.

Diverse F&E-Projekte beschäftigen sich aktuell mit dieser Thematik der Digitalisierung der Intralogistik und der Rolle des Menschen hierbei. So existieren verschiedene innovative Technologien, wie z. B. Augmented und Virtual Reality. Neben der verfügbaren Technologie spielt auch der angestrebte Grad der Automatisierung (z. B. manuell, Teil- oder Vollautomatisierung) eine entscheidende Rolle bei der Einbindung des Menschen in die digitale Welt. Hierfür werden Konzepte benötigt, welche die Bedürfnisse des Menschen und die Potenziale der Technologien aufeinander abstimmen.

Die Hybriden Systeme, in denen Mensch und Maschinen Hand in Hand zusammenarbeiten werden dabei die größte Herausforderung darstellen. Es muss sichergestellt werden, dass sowohl die Voraussetzungen für den effizienten Einsatz der Robotik, als auch eine optimale Arbeitsumgebung für den Menschen realisiert werden können.

Gemeinsam mit Vertretern aus Industrie und Praxis (z.B. Magazino, Swisslog, KUKA) werden Konzepte aufgezeigt, wie diese zukünftige Kollaboration aussehen kann und was dies bedeutet.

Experten aus der Praxis stellen im Rahmen des Fachforums „Die Rolle des Menschen in der digitalisierten Intralogistik – Mensch und Roboter arbeiten zusammen“ unterschiedliche Konzepte vor und diskutieren diese gemeinsam mit Betreibern, Planern, Herstellern und Dienstleistern. Dabei werden unterschiedliche Ansätze von automatisierten Prozessen und Technologien und deren Auswirkung auf die menschlichen Mitarbeiter aufgezeigt und diskutiert.

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FORUM: Auto-ID Technologien für die Logistik & Automatisierung

Dienstag, 13. März 2018 von 14:30 bis 16:30 Uhr, Forum C, Halle 4

Moderation: Thorsten Aha, Chefredakteur ident, Ident Verlag & Service GmbH, Dortmund

Das Expertenforum der ident „Auto-ID Technologien für die Logistik & Automatisierung“ beschäftigt sich mit der Digitalisierung der Logistik. Um heutzutage die ganzheitlichen Kundenanforderungen zu erfüllen, sind flexible Lösungen und leistungsfähige Technologien gefragt. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen ist die konsequente Umsetzung von Industrie 4.0 Strategien eine enorme Herausforderung. Um einige Wege hinzu Logistik 4.0 aufzuzeigen, wird in den Praxisvorträgen die Anwendung von Technologien wie z.B. RFID, NFC, Barcode, und Kennzeichnung präsentiert und diskutiert.

Unter der Leitung von ident Chefredakteur Thorsten Aha diskutieren Branchenkenner über aktuelle Entwicklungen rund um die Themen Identifikation und Mobile IT. Dr. Erhard Schubert von Waldemar Winckel GmbH & Co. KG spricht über den Weg zur Gewinnung prozessrelevanter Daten in der Logistik. Bei der Einführung eines RFID gestützten Konzeptes zur Gewinnung von prozessrelevanten Daten in logistische Prozesse ist es von entscheidender Bedeutung, dass einerseits das Ziel der Einführung und Umsetzung klar definiert wird, andererseits aber der Weg zur Umsetzung genauso klar segmentiert wird. Nachfolgend wird Herr Heiko Tiedmann von der Vilant Systems GmbH aus der Praxis über neue Verladekonzepte mit RFID Staplern berichten. Er geht in seinem Vortrag auf die konzeptionellen Unterschiede zwischen RFID-Staplern und Gate-Lösungen ein. Dabei sollen bei hohen Umschlagzahlen die Leerfahrten reduziert werden.

Unter der Überschrift „IOT optimierte Supply Chain Prozesse bis in die intelligente Produktionszelle“ hält Herr Frank Linti vom Schreiner Group Kompetenzcenter LogiData den dritten Vortrag des Forums. Smart Factory, Industrie 4.0 oder IOT sind Themen, die in der Intralogistik und Produktion intensiv kommuniziert werden. Der Vortrag zeigt Optionen auf, wie innovative RFID Lösungen, die Baugruppen und Logistikeinheiten von heute in eine smarte Produktionskette der Zukunft integrieren. Im letzten Vortag erklärt Daniel Dombach von der Zebra Technologies Germany GmbH, wie Unternehmen durch IoT-Lösungen ihre Betriebsabläufe in Warenlagern und Logistikzentren verbessern können. Zwei Anwendungsbeispiele zeigen, wie vernetzte Lösungen zur Effizienzsteigerung in der Lieferlogistik beitragen. RFID-Chips, Beacons, Sensoren und Kameras sind kleine Rädchen im IoT. Doch die Fülle der von ihnen erfassten Daten, ausgewertet mit intelligenter Software, liefert Unternehmen praxisorientierte Empfehlungen und hilft so bei der Optimierung von Prozessen und Steigerung der Effizienz in der Lieferkette.

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IFT Tag: Intralogistics – Future – Technology – Neue Technologien in der Intralogistik

Moderation: Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Karl-Heinz Wehking, Leiter des Instituts für Fördertechnik und Logistik (IFT), Universität Stuttgart

Der traditionelle IFT-Tag des Instituts für Fördertechnik und Logistik der Universität Stuttgart (IFT) steht unter dem Leitmotiv „Innovation, Future, Technology“. Das Fachforum behandelt in vier Vortragssequenzen wichtige Themen der Intralogistik. Hierbei stehen besonders die Themen Kommissionierung, Produktionslogistik, Simulation und Visualisierung im Fokus. Im Folgenden werden die einzelnen Sequenzen näher beschrieben.

Exzellenz in der manuellen Kommissionierung

Der Mensch ist in der Kommissionierung unverzichtbar und die klassische Person-zur-Ware-Kommissionierung weit verbreitet. In dieser Sequenz werden konkrete Optimierungsansätze für die Planung und den Betrieb manueller Kommissioniersysteme in der Produktions- und Distributionslogistik aus Sicht der Wissenschaft und Praxis präsentiert. In diesem Zusammenhang wird über verschiedenartige Anlernmethoden und innovative technische Hilfsmittel in der Kommissionierung berichtet. Als Hersteller innovativer Lösungen informieren dabei das US-amerikanische Unternehmen Google und ein Anwender von neuartigen Kommissioniertechnologien über Erfahrungen und Erwartungen an zukünftige technologische Entwicklungen in der Kommissionierung.

Effizienz durch intelligente Produktionslogistik

Die wirtschaftliche Fließfertigung von Losgröße 1 birgt zahlreiche Herausforderungen. Am IFT wurde ein neuartiges Logistikkonzept entwickelt, das die Problemstellungen der Teilebereitstellung für die variantenreiche Serienfertigung aufgreift. Das System wurde zunächst mit dem Fokus auf die Automobilproduktion entwickelt und die Leistungsfähigkeit anhand von Simulationen auf Basis von Realdaten eines Premiumfahrzeugs verifiziert. Das Anwendungsspektrum des Gesamtsystems bzw. einzelner Bestandteile ist jedoch für sämtliche Arten der Fließfertigung branchenübergreifend gegeben. Zentralen Bestandteil bilden Fahrerlose Transportfahrzeuge und ein mobiles automatisches Kleinteilelager, mit dem eine automatisierte Materialbereitstellung nach dem Ware-zum-Mann-Prinzip mit direkter Mensch-Maschine-Kollaboration realisiert wird. Nachdem alle Hardwarekomponenten prototypenhaft fertiggestellt werden konnten, befindet sich das System gegenwärtig in der Erprobungsphase. Das IFT wird das Gesamtkonzept und dessen Bestandteile vorstellen, während das Unternehmen MHP Management- und IT-Beratungs GmbH Einblicke in die industrielle Umsetzung geben wird.

Flexibler und intelligenter Transport in der Produktionslogistik

Wie kommt das in der Produktion benötigte Material zukünftig auf dem schnellsten Weg möglichst sicher an den Montageplatz?

Dieser Frage widmet sich diese Sequenz, in der neben den am IFT entwickelten Lösungsansätze auch die damit zusammenhängenden Herausforderungen aufgezeigt werden. Der Fokus liegt dabei auf einer flexiblen Materialbereitstellung mittels Fahrerloser Transportsysteme und der Informationsbereitstellung an intelligenten Ladungsträgern. Neben zwei Vorträgen des IFT wird zusätzlich ein Ansatz zur Ortung und Navigation von Fahrerlosen Transportfahrzeugen durch das Stuttgarter Startup NAiSE GmbH vorstellt.

Simulation und Visualisierung in der Intralogistik

Durch immer kürzere Innovations- und Entwicklungszyklen, wachsenden Wettbewerbsdruck und steigende Dienstleistungs-, Produkt- und Variantenvielfalt hat die Materialflusssimulation an Bedeutung gewonnen. In der Intralogistik können die Materialflussprozesse durch Simulationen in allen Bereichen vom Wareneingang bis zum Warenausgang analysiert und Änderungen ohne einen Eingriff in das reale System untersucht werden. In dieser Sequenz gibt das IFT eine allgemeine Einführung in das Thema der Materialflusssimulation in der Intralogistik. Abschließend werden aktuelle Forschungsprojekte des Instituts in diesem Bereich vorgestellt. Daraufhin wird der Einsatz der Simulation und Visualisierung in der Praxis vorgestellt. PPI-Informatik bietet als Simulationsdienstleister Einblick in interessante Simulationsprojekte an Beispielen aus der Planung von FTS in der Logistik und der Simulation und Emulation von Intralogistikanlagen. Das Software- und Ingenieurdienstleistungsunternehmen IPO.Plan stellt anhand von Praxisbeispielen vor, wie durch die Nutzung der dreidimensionalen Darstellung und der virtuellen Realität eine effiziente Logistikplanung durch die Verbindung von Planung, Simulation und Visualisierung erreicht werden kann.

Neben dem IFT-Tag ist das Institut mit einem eigenen Messestand, diesmal in der Halle 5 Stand Nr. 5D30 mit einer Größe von etwa 50 m² vertreten. Dort werden aktuelle Forschungsergebnisse aus den verschiedenen Bereichen des Institutes gezeigt. Anknüpfend an die zweite und dritte Vortragssequenz wird auch das neuartige Montage- und Logistik-Groß-FTF ausgestellt. Das neue „DigiLabel“, welches eine neuartige Identifikationstechnologie mit einem ePaper-Display beinhaltet, wird ebenfalls vorgestellt.

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