Das Team von LOCOM siegt im 2. Hackathon der BVL

Die Entscheidung fiel am späten Donnerstagnachmittag: Nach siebenstündigem Wettstreit mit insgesamt zehn konkurrierenden Teams errang der Logistikplaner und Softwareentwickler LOCOM den Sieg im diesjährigen Hackathon während des Deutschen Logistik-Kongresses. LOCOM, seit Juni 2018 Teil der Siemens Postal, Parcel & Airport Logistics GmbH (SPPAL), setzte sich gegen die Teams von DB Analytics, Eikona, Hellmann Worldwide Logistics, Heuremo, Inet, Kratzer, Synfioo, der Technischen Universität Hamburg und Vanderlande durch.

Ganz logistisch war in diesem Jahr die Aufgabenstellung gewählt. Sie lautete: Planen Sie eine Flotte autonomer elektrischer Fahrzeuge (AEV) um den zukünftigen Transportbedarf einer digitalen Stadt zu erfüllen.

Die Teilnehmer mussten in der „Stadt der Zukunft“ eine Linienplanung vornehmen. In der Stadt ist der öffentliche Nahverkehr mithilfe von autonomen Fahrzeugen geregelt. Die fiktive Stadt besteht aus Blöcken mit modelliertem Transportbedarf. Der Bedarf hat verschiedene Einflussparameter wie das Alter der Bevölkerung oder das Wetter. Für die Fahrzeuge waren die Linien im Voraus für 24 Stunden zu planen. Den Teilnehmern wurden als Basis die historischen Daten sowie die statischen Informationen zur Verfügung gestellt, aus denen dann die optimale Lösung berechnet werden konnte. Das optimale Linien-Netzwerk minimiert die Gesamtkosten bestehend aus den Bereitstellungskosten, den Energiekosten und den Opportunitätskosten.

Das LOCOM-Team optimierte die Kosten mit einer Summe von 141.208. Das zweitplatzierte Team kam auf 286.019 Euro, das dritte auf 355.753 Euro.

Der Preis ist mit €10.000, für das Siegerteam dotiert. Er wird von der BASF unterstützt. Der erste Hackathon wurde – ebenfalls mit Unterstützung der BASF – im Jahr 2017 durchgeführt.

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Auszeichnung für die Wirtschaftsingenieurin Eva Klenk

Der Wissenschaftspreis Logistik der Bundesvereinigung Logistik (BVL) geht in diesem Jahr an die Wirtschaftsingenieurin und Logistikberaterin Dr.-Ing. Eva Klenk. Sie erhält die Auszeichnung für ihre Dissertation „Ein analytisches Modell zur Bewertung der Leistung von Routenzugsystemen bei schwankenden Transportbedarfen“.

Ziel der Arbeit war es, ein Modell zur Unterstützung der Planung von Routenzugsystemen zu entwickeln, mit dem

  • Schwankungen im Transportbedarf in der Planung berücksichtigt werden können,
  • unterschiedliche Systemkonfigurationen betrachtet und verglichen werden können und
  • die Leistungserfüllung (pünktliche Bereitstellung benötigter Materialien) sowie die Effizienz (Zahl benötigter Mitarbeiter und Routenzüge sowie deren Auslastung)

beurteilt werden können.

Als Ergebnis der Arbeit stehen nun konkrete, in der Praxis anwendbare Empfehlungen zur Planung von Routenzugsystemen bei schwankenden Transportbedarfen zur Verfügung. Damit ist ein Ansatz entstanden, mit dem zu erwartende variierende Transportbedarfe in Routenzugsystemen direkt aus dem geplanten Produktionsprogramm abgeleitet werden. Gleichzeitig können unterschiedlich gestaltete und dimensionierte Planungsvarianten von Routenzugsystemen einheitlich abgebildet und im Hinblick auf die zu erwartende Leistungserfüllung bewertet und miteinander verglichen werden.

Die Arbeit entstand als Promotion am Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik an der Technischen Universität München bei Prof. Willibald Günthner. Der Juryvorsitzende Prof. Wolfgang Kersten sagte zur Entscheidung: „Es handelt sich um eine Arbeit, die wissenschaftsbasiert die Logistik vorantreibt und großes Nutzenpotenzial hat.“

Unterstützt wird der diesjährige Wissenschaftspreis Logistik von der 4flow AG. Er ist mit jeweils 5.000 Euro für den Preisträger und das betreuende Institut dotiert.

Hintergrund zum Projekt – zuerst veröffentlich im BVL Magazin VIER/2018

Routenzüge optimal auslasten

Für viele Automotive-, Fahrzeug- und Maschinenbauunternehmen gehören Routenzüge längst zum logistischen Alltag. Beim Einsatz dieser fahrerlosen Technologie haben sie jedoch häufig mit schwankenden Transportvolumina zu kämpfen. „Viele Materialabrufe weichen von den ursprünglichen Produktionsplanungen ab“, sagt die Münchener Logistikberaterin Eva Klenk. Mit einem Prognosemodell, das Gegenstand ihrer Dissertation am Lehrstuhl von Prof. Willibald Günthner an der TU München war, können Logistiker solche Vorkommnisse abmildern oder verhindern.

Die Abweichungen haben unterschiedliche Gründe. So werden bei Kanban-Prozessen Engpässe erst kurzfristig bekannt und lassen sich häufig nur mit zusätzlichen Transportkapazitäten beheben. Auch Form und Umfang der Komponenten sind entscheidend. In den Behältern der Routenzüge sind große Teile nur in kleinen Stückzahlen lieferbar. Als Folge muss das Produktionsband mit zusätzlichen Touren versorgt werden, was zu einem Ladungsträgerstau führen kann. Und mancher Mitarbeiter will auf Nummer sicher gehen und bestellt mehr Teile als notwendig. „Vor allem vor Mittagspausen und Schichtwechseln häufen sich die Peaks“, hat Klenk beobachtet.

Von einheitlichen Standards sind die über 50 Routenzugsysteme im Markt weit entfernt. Auch musste Klenk bei der Entwicklung eines Prognosemodells berücksichtigen, dass das Handling der einzelnen Ladungsträger stark variiert. Die wichtigsten Einflussfaktoren sind jedoch Reichweite, Frequenz und Variantenvielfalt. Anhand von Erfahrungswerten, wie viele Komponenten im Ladungsträger Platz haben, wie häufig diese verbaut und wie stark Sonderteile nachgefragt werden, ermittelt der Anwender den voraussichtlichen Bedarf an Zügen und Behältern. „Das Modell gibt Auskunft über die Wahrscheinlichkeit von Abrufen innerhalb eines festgelegten Zeitraums“, sagt Klenk. Der Anwender kann Routen optimieren, Züge voll auslasten und neue Einsätze planen.

Weitere Informationen zum Wissenschaftspreis Logistik: www.bvl.de/wpl

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Zuverlässige Umzüge für Diplomaten, Soldaten und Botschaften

Die MARTIN Internationale Spedition & Handelsgesellschaft mbH bietet Umzüge für Diplomaten, Botschaften und Soldaten. Das Unternehmen hat sich dabei auf den Büro- und Wohnungswechsel nach Osteuropa und Zentralasien spezialisiert. Kunden freuen sich auf eine reibungslose Abwicklung, die das sichere Verpacken, den zuverlässigen Transport inkl. Zoll und das fachmännische Aufbauen beinhaltet.

Die MARTIN Internationale Spedition & Handelsgesellschaft mbH garantiert Angestellten des Staates einen professionellen Umzug in osteuropäische und zentralasiatische Zielländer wie Armenien, Aserbaidschan, Belarus/Weißrussland, Georgien, Kasachstan, Kirgisien, Moldawien, Russland, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine und Usbekistan. Geschäftsführer Alfred Martin erläutert: "Wir bieten unseren Kunden einen Full-Service für Umzüge in diese Regionen. Wir übernehmen die Planung, das Einpacken des Mobiliars und des Hausrates und transportieren alles sicher durch den Zoll und zum Zielort. Dort übernehmen wir die Montage der Möbel und Einrichtung und unterstützen die Kunden dabei, sich in der neuen Heimat zurechtzufinden." Angestellte des Staates finden in dem Unternehmen einen erfahrenen Dienstleister, der mit qualifiziertem Fachpersonal vom Transport bis zur Montage für einen professionellen Komplettservice für Diplomaten, Botschaften und Soldaten bietet.

Zuverlässiger Umzug ohne Zollprobleme

Ein typisches Problem bei grenzüberschreitenden Umzügen sind Zollformalitäten. Das Unternehmen kennt die besonderen Anforderungen der Behörden in Osteuropa und Zentralasien genau. Alfred Martin verspricht: "Wir bringen den Umzug sicher durch den Zoll. Wir übernehmen die Organisation sämtlicher erforderlichen Dokumente und beachten die Einfuhrbedingungen. Dadurch vermeiden wir, dass der Zoll die Umzugsgüter blockiert oder erst verzögert freigibt. So können unsere Kunden termingerecht einziehen."

Diplomatenumzug als Komplettservice

Die MARTIN Internationale Spedition & Handelsgesellschaft mbH sorgt nicht nur für das Einpacken und den Transport zum Zielort. Alte Möbel entsorgen die Berliner Spezialisten auf Wunsch. Zudem organisiert das Unternehmen auf Wunsch Flugtickets oder Autoüberführungen an den neuen Standort und betreut seine Kunden in allen Fragen. Der Service zeigt sich auch am Zielort. Das Leistungsspektrum umfasst die komplette Vorbereitung der neuen Räume. Das Fachpersonal des Unternehmens übernimmt Renovierungen, erstellt Raumpläne, baut die Möbel auf, richtet alles ein und schließt entsprechende Geräte und Einrichtungen an Wasser und Elektro an. Am Ende übergeben die Experten dem Kunden eine fertige, schlüsselfertige Wohnung.

Komplette Relocation beim Umzug nach Osteuropa und ZentralasienAlfred Martin weist auf einen weiteren besonderen Service hin: "Angestellte des Staates haben meistens nicht die Zeit und Möglichkeit, sich am Zielort um Details zu kümmern. Daher bieten wir die komplette ‚Relocation‘ an. Das heißt: Unsere Experten vor Ort suchen passende Räume, finden die besten Schulen und Kindergärten oder suchen geeignete Vereine und andere Einrichtungen, damit die Kunden am neuen Wohnort ihren normalen Tagesablauf sofort fortsetzen und sich integrieren können. Wir möchten dazu beitragen, dass die Kunden ihren Umzug nach Osteuropa bzw. Zentralasien so reibungslos wie möglich erleben."

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Nationaler Protektionismus: Die Logistik passt sich an

  • Umfrage: Zölle bedrohen internationale Handelsströme
  • Mehr als 550 deutsche und internationale Logistik-Experten befragt
  • Interaktive Website zu Handelsströmen und Zöllen

Logistik-Experten sehen Protektionismus und Strafzölle als klare Bedrohung für den internationalen Handel. Das ergibt eine aktuelle Umfrage von BVL und transport logistic. Die Industrie sieht sich dabei stärker betroffen als der Handel. Die Logistik passt sich bereits an oder wird das demnächst tun. Vielfältige Informationen zum Thema stellt die neue Website „Flows and Tolls“ von BVL.digital bereit.

Mehr als 550 Logistik-Experten aus den Kontaktkreisen von transport logistic und BVL nahmen an der Umfrage unter dem Titel „Current Challenges in International Supply Chains“ teil. „Die Antworten bestätigen die öffentliche Wahrnehmung, dass Protektionismus und generelle Strafzölle eine Bedrohung für den internationalen Handel darstellen und Sanktionen sehr sorgfältig von Fall zu Fall entschieden werden müssen“, erklärt Dr. Christian Grotemeier, Geschäftsführer von BVL.digital, eine Tochter der Bundesvereinigung Logistik (BVL). „Bemerkenswert ist zudem, dass von den Befragten aus dem Handel nur 21 Prozent der Meinung sind, dass sie stark bzw. sehr stark von den Hürden im Außenhandel betroffen sind, wohingegen es in der Industrie 31 Prozent sind.“

Große Bedeutung der transatlantischen Beziehungen

Alle Befragten waren sich einig darüber, wie wichtig die Handelspartnerschaft zwischen den USA und der EU ist. 58 Prozent der deutschen Befragten und 60 Prozent der ausländischen Befragten gaben an, dass die Qualität der Handelsbeziehungen für ihr Unternehmen sehr wichtig oder wichtig ist. Keiner anderen Handelspartnerschaft wurde eine so große Bedeutung beigemessen. Die Lösung für die entstehenden Probleme sehen die Befragten in Logistik und Supply Chain Management. 11 Prozent gaben an, bereits eine holistische Optimierung der Supply Chain vorgenommen zu haben, 62 Prozent planen, dies in naher Zukunft zu tun.
„Nationaler Protektionismus war schon auf der transport logistic 2017 ein Kernthema und wird es auch 2019 wieder sein“, erklärt Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München. „Auch für uns als Messe ist das Thema äußert relevant, schließlich stehen wir mit unserem transport logistic-Netzwerk mit acht internationalen Spin-offs unter anderem in China inmitten globaler Handelsströme.“

Interaktive Website, Praxisbeispiele und Experteninterviews

An der Befragung haben Teilnehmer aus Industrie und Handel, von Logistik- und IT-Dienstleistern, aus Wissenschaft und Beratung teilgenommen. Die detaillierten Ergebnisse, Praxisbeispiele, Experteninterviews und eine interaktive Infografik sind Elemente eines neuen Informationsangebots von BVL.digital: die englischsprachige Themenwebseite www.flows-and-tolls.com. Hier können anhand einer interaktiven Weltkarte Warenströme und Zölle ermittelt werden. Der Nutzer kann nach Staaten, Warengruppen, Exporten und Importen filtern. Damit bieten BVL und transport logistic ein wertvolles Recherchetool an. 

Weitere Informationen gibt es unter www.transportlogistic.de, www.bvl.digital sowie  www.flows-and-tolls.com.

transport logistic

Die transport logistic ist die Internationale Fachmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management und die weltweit größte Messe für den vielschichtig strukturierten Güterverkehr auf Straße, Schiene, Wasser und in der Luft. In die transport logistic ist die air cargo europe integriert, eine Ausstellung der globalen Luftfrachtindustrie. In 2017 kamen 60.726 Besucher aus 123 Ländern und 2.162 Aussteller aus 62 Ländern zur Veranstaltung. Die transport logistic findet alle zwei Jahre in München statt. Die nächste Ausgabe ist vom 4. bis 7. Juni 2019.

Messe München

Die Messe München ist mit mehr als 40 eigenen Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien am Standort München und im Ausland einer der weltweit führenden Messeveranstalter. Über 30.000 Aussteller und rund zwei Millionen Besucher nehmen jährlich an den Veranstaltungen auf dem Messegelände, im ICM – Internationales Congress Center München und im MOC Veranstaltungscenter München teil. Außerdem veranstaltet die Messe München Fachmessen in China, Indien, der Türkei, in Südafrika und Russland. Mit einem Netzwerk von Beteiligungsgesellschaften in Europa, Asien und Afrika sowie über 60 Auslandsvertretungen für mehr als 100 Länder, ist die Messe München weltweit präsent.

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„Logistikhelden“ werben selbstbewusst für Wirtschaftsbereich

Mit der bundesweiten Imagekampagne „Logistikhelden“ will Deutschlands drittgrößter Wirtschaftsbereich bei Berufseinsteigern und Jobsuchenden punkten und sein Ansehen in der Öffentlichkeit verbessern. Die Idee: An einer konzertierten Aktion beteiligen sich möglichst viele logistiknahe Verbände, Vereine, Medien und Unternehmen und schaffen gemeinsam ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit. In der neu gegründeten Initiative „Die Wirtschaftsmacher“, die als Absender der Imagekampagne fungiert, bündeln Interessenvertretungen, Logistikdienstleister sowie Industrie und Handel gezielt ihre Kräfte und erreichen gemeinsam mehr Sichtbarkeit und Reichweite als jeder für sich allein.

Herzstück der Kampagne sind „Logistikhelden“, die als sympathische und glaubwürdige Botschafter für die Leistungsfähigkeit und Professionalität aller logistischen Handlungsfelder insgesamt stehen. Es sind Menschen aus der Logistikpraxis in unterschiedlichen Unternehmen, die spannende Geschichten aus ihrem Arbeitsalltag erzählen. Auf Plakaten, in Anzeigen, im Internet und auf den gängigen Social-Media-Kanälen sowie Videoportalen präsentieren die Logistikhelden „starke Fakten“ wie zum Beispiel die jährliche Kilometerleistung eines Berufskraftfahrers oder die Zahl der gelieferten Pakete im Rahmen humanitärer Logistik. Diese großen Zahlen werden beim Betrachter ein Aha-Erlebnis auslösen.  Die Motive besitzen mit authentischer Bildsprache und starker Farbgebung einen hohen Wiedererkennungswert.

Zahlreiche Unterstützer gewonnen

Bereits im Vorfeld des 35. Deutschen Logistikkongresses haben etwa 40 Interessenvertretungen und Unternehmen einen „Letter of Interest“ unterzeichnet und ihre Mitwirkung sowie finanzielle Unterstützung zugesichert. „Wir freuen uns, dass die Idee eines gemeinsamen Vorgehens so viel positive Resonanz hervorruft und bei den Akteuren spürbar Begeisterung auslöst“, sagt Prof. Thomas Wimmer, Vorsitzender der Geschäftsführung der BVL.

Entstanden ist die Idee zur Kampagne im BVL-Themenkreis „Image der Logistik“. Eine achtköpfige Arbeitsgruppe hatte zunächst Rahmenbedingungen definiert und erste Ideen entwickelt. Anschließend wurden mehrere Agenturen unter Federführung der Kölner Kreativen von „Get the Point“ mit der konkreten Ausarbeitung der Kampagne beauftragt. „Im Themenkreis arbeiten wir seit drei Jahren sehr kreativ und leidenschaftlich an der Frage, wie das Image der Logistik verbessert werden kann. Nun haben wir einen pragmatischen Weg gefunden, der offensichtlich gut ankommt. Wir sind darüber hinaus sehr froh, dass die BVL die ersten Schritte finanziell und mit hochwertigen Netzwerk-Kontakten unterstützt hat“, erklärt Frauke Heistermann, Sprecherin des Themenkreises und Mitglied im BVL-Vorstand.

Initiatoren wollen Begeisterung wecken

Auf dem 35. Deutschen Logistikkongress im Berliner Hotel InterContinental präsentieren die Initiatoren an einem Infostand (Gartenlounge II) die Initiative „Die Wirtschaftsmacher“ und deren Kampagne „Logistikhelden“. Ziel ist es, vor Ort weitere Unterstützer zu gewinnen und finanzielle Zusagen zu erhalten. In zwei Meetups, die am 17. Oktober 2018 um 15:00 Uhr und 16:00 Uhr im Raum Schöneberg stattfinden, wird das Konzept vorgestellt und mit den Teilnehmenden diskutiert. Auf dem Kongress-Areal sind außerdem Studierende der Fachhochschule Würzburg als Kampagnen-Botschafter unterwegs, um Kongressbesucher mit dem Thema in Berührung zu bringen. Frauke Heistermann: „Unser Ziel ist es, einen siebenstelligen Betrag einzuwerben, der es möglich macht, den notwendigen Werbedruck zu entfalten. Die Kampagne soll dann im zweiten Halbjahr 2019 starten.“

Folgende Unternehmen beteiligen sich inhaltlich und finanziell an der Imagekampagne „Logistikhelden“ (Stand 12.10.2018, 14 Uhr)

  1. AEB GmbH
  2. agiplan GmbH
  3. Airbus Operations GmbH
  4. Air Cargo Community Frankfurt e.V.
  5. Albert Craiss GmbH & Co. KG
  6. AXIT GmbH
  7. BARIG – Board of Airline Representatives in Germany e.V.
  8. BEUMER Group GmbH & Co. KG
  9. BLG Logistics Group AG & Co. KG
  10. Bundesverband Kurier-Express-Post-Dienste e.V.
  11. Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V.
  12. Colliers International Deutschland GmbH
  13. Crown Gabelstapler GmbH & Co. KG
  14. Duvenbeck Consulting GmbH & Co. KG
  15. DVV Media Group GmbH
  16. EDEKA Minden-Hannover Logistik-Service GmbH
  17. Globus SB-Warenhaus Holding GmbH & Co. KG
  18. GO! Express & Logistics (Deutschland) GmbH
  19. GROUP7 AG
  20. Hans Geis GmbH + Co. KG
  21. inTIME Express Logistik GmbH
  22. ITG-GmbH
  23. logix – Initiative Logistikimmobilien
  24. LOXXESS AG
  25. Ludwig Meyer GmbH & Co. KG
  26. Magna Powertrain
  27. NOSTA Logistics GmbH
  28. Panattoni Europe
  29. PSI Logistics GmbH
  30. Seifert Logistics Group
  31. Speditions- und Logistikverband Hessen/Rheinland-Pfalz e.V.
  32. Timocom GmbH
  33. TX Logistik AG
  34. Trierer Hafengesellschaft mbH
  35. valantic GmbH
  36. viastore SYSTEMS GmbH
  37. Volkswagen AG
  38. ZUFALL Logistics group

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In der Logistik wird Digitales mit Realem kombiniert

Unter dem Motto „Digitales trifft Reales“ hat am heutigen Mittwoch der 35. Deutsche Logistik-Kongress der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. in Berlin begonnen. Der Wirtschaftsbereich meldet gute Zahlen und nutzt die Chancen der technologischen Entwicklung.

„Kapazitätsengpässe bei Transportangeboten und Infrastruktur sowie Fachkräftemangel mit Ansage – das sind nur zwei Beispiele für sehr reale Problemstellungen, mit denen unser Wirtschaftsbereich derzeit konfrontiert ist“, so der Vorstandsvorsitzende der BVL Robert Blackburn. Die Digitalisierung schaffe beeindruckende Werkzeuge, zum Beispiel beim Einsatz intelligenter autonomer Systeme. Neue digitale Tools, so Blackburn, könnten einen entscheidenden Beitrag zur Lösung drängender Fragestellungen leisten. Er sprach zum Auftakt des Kongresses, ebenso wie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, Professor Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lufthansa Carsten Spohr, Dr. Robert Bauer, Vorstandsvorsitzender der Sick AG und der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA) Bernhard Mattes.

Die großen Trends, mit denen es die Logistik zu tun hat, verändern sich. In den letzten Jahren ging es um Komplexität, Kosten und Kooperation. Jetzt treten Kundenorientierung, Nachhaltigkeit,  neue Technologien, disruptive Geschäftsmodelle und neue Anforderungen an Personalführung und Personalentwicklung in den Mittelpunkt der Diskussionen. „Dabei haben wir im Blick: Mensch und Maschine werden nach und nach zu Partnern in einer Social Networked Industry“, so Blackburn.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für diesen Wandel sind gut und die September-Umfrage zum Logistik-Indikator der BVL spiegelt am Übergang zum vierten Quartal eine verhalten optimistische Stimmung wider. In Industrie und Handel wird die aktuelle Geschäftslage aber signifikant besser eingeschätzt als die Erwartungen für die nächsten Monate. Bei den Logistik-Dienstleistern dagegen sind die Erwartungen steigend. Das ist nach Blackburns Einschätzung kein Jubelszenario, aber Ausdruck solider Zuversicht.

„Allen Unkenrufen zum Trotz – und trotz der kleinen konjunkturellen Delle im Sommer: Der Wirtschaftsbereich Logistik bleibt auf seinem erfolgreichen Kurs“, sagte er.

Am Jahresende 2018 kann der Wirtschaftsbereich Logistik voraussichtlich zum achten Mal hintereinander ein stabiles Wachstum vermelden. Die Hochrechnung der Logistikweisen für den Umsatz lautet: 274 Milliarden Euro (nach 267 Milliarden Euro 2017), für die Beschäftigtenzahl: 3,2 Millionen Menschen (nach 3,15 Millionen 2017).  

„Dieses positive Szenario ist nicht selbstverständlich“, so Blackburn. Er verwies auf schwierige Rahmenbedingungen wie den weltwirtschaftlichen und weltpolitischen Kontext, die Irritationen in der EU, ungelöste Probleme in der urbanen Logistik und den Personalmangel.

An die Politik gerichtet forderte Blackburn „Sacharbeit, Sacharbeit, Sacharbeit!“ Nach den zwölf mühsamen Monaten seit der Bundestagswahl seien die Herausforderungen immer noch dieselben: Der Investitionsstau bei Straße und Schiene müsse aufgelöst werden, die Intermodalität der Verkehrsträger sei zu stärken, flächendeckend seien leistungsfähige IT-Netze zu schaffen. „Wir brauchen Deregulierung, Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren, Planungssicherheit durch Stabilität politischer Prozesse und Support für wirtschaftliche Vorhaben“, so Blackburn.

Jenseits primär logistikrelevanter Anliegen forderte der Vorstandsvorsitzende der BVL den Ausstieg aus dem Soli noch in dieser Legislaturperiode und eine insgesamt der wirtschaftlichen Lage angemessene Steuerpolitik.

Einige Highlights des Kongresses

Transatlantische Beziehungen

Die Logistik ist ein international agierender Wirtschaftsbereich. Sie hat mit ihren Leistungen die Globalisierung operativ möglich gemacht – und ist mit dem internationalen Austausch von Gütern und Dienstleistungen gewachsen. Die Gefahr von Handelsbarrieren, von Zöllen oder sonstigen Hindernissen bis hin zu einem „Handelskrieg“ ist für Logistiker in Industrie, Handel und Logistikdienstleistungen von höchster Brisanz. Beim Kongress wird Robin S. Quinville, die Gesandte der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika in Deutschland, zu Gast sein. In der Abendveranstaltung des ersten Kongresstages geht sie in einen Gedankenaustausch mit Frank Sportolari, dem Präsidenten der American Chamber of Commerce in Germany (AmCham) und Prof. Thomas Wimmer, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der BVL.

Schwerpunkt Personalthemen

Gleich fünf Programmpunkte des 35. Deutschen Logistik-Kongresses sind dem Thema „Personal“ gewidmet. Schließlich kann der technologische Wandel nur erfolgreich gestaltet werden, wenn Unternehmen ihre Mitarbeiter mit auf die Reise nehmen.

Der Wirtschaftsbereich Logistik eignet sich aufgrund seiner starken Prozessorientierung ausgezeichnet für Digitalisierung und Automatisierung. Zukünftig werden sich 

menschliche und maschinelle Arbeit mehr und mehr ergänzen. Viele Aufgaben kommen damit auch auf die Personalverantwortlichen im Wirtschaftsbereich Logistik zu: IT-bezogene Kompetenzen wie Informatik, Data-Engineering, Modellierungs- und Analysefähigkeiten („Erkennen“), Branchen- und Geschäftsprozesswissen („Anwenden“) sowie Storytelling-Kompetenzen („Überzeugen“) sind neue Fertigkeiten, die für die Gestaltung von Logistikprozessen und für agile Supply Chains benötigt werden.  

Die Personalschwerpunkte sind: die Podiumsdiskussion „Digitales trifft Reales“, die Fachsequenz „Schöne neue Arbeitswelt“, die Fachsequenz „Lernen aus digitalen Projekten“, das LOG.Camp „HR and Recruiting”, organisiert als World Café, und der Hauptvortrag „Zukunft der Arbeit: Welche neuen Anforderungen stellt die digitale Transformation?“ von Julie Linn Teigland (Ernst & Young).

Ganz operativ: Digitales trifft Reales

Die vier Themenbereiche „Neue Technologien“, „Methoden“, „Märkte“ und „Science und Research“ werden in zahlreichen Fachsequenzen in unterschiedlichen Formaten behandelt und liefern Beispiele für das Zusammenspiel von Logistik und IT, ganz nach dem Motto „Digitales trifft Reales“. Ein Blick auf verschiedene Schwerpunkte:

Robotik und autonome Logistik         

Bis vor zwei Jahrzehnten noch als Science Fiction angesehen, stellt die Robotik heute einen Eckpfeiler der Digitalisierung dar. Sowohl in der Produktion als auch in der Erbringung von Dienstleistungen sind autonome Systeme dank erheblicher technologischer Fortschritte stellenweise bereits im Einsatz. In einer Fachsequenz wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln über die Bandbreite bestehender Robotikanwendungen berichtet und es gibt Impulse zu Einsatzmöglichkeiten entlang der Wertschöpfungskette. 

Collaborative Supply Chain      

Collaboration ist die gemeinsame, vernetzte Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg. Spätestens bei der Bereitstellung aller notwendigen Daten tun sich viele Unternehmen aber bisher schwer mit der Vorstellung, Collaboration tatsächlich zu leben. Dabei bietet sie viele Chancen, um Problemen wie Leerfahrten oder Doppelarbeiten zu begegnen. Welcher Wechsel in der Haltung von Unternehmensführungen ist nötig, welche Lösungen müssen neutrale Plattformen bieten, um das ungenutzte Effizienzpotenzial zu heben und wo sind die Grenzen der Collaboration? 

Blockchain  

Das enorme Potenzial, das der Blockchain zugeschrieben wird, hat in den letzten Monaten einen Hype ausgelöst. Diverse Start-ups und etablierte Unternehmen entwickeln bereits Lösungen und prüfen so die Grenzen der Technologie. Wo ihr Einsatz einen Mehrwert erzeugt und welche Anwendungen in Zukunft realistisch sind, erfahren die Teilnehmer in dieser Sequenz. 

Künstliche Intelligenz    

Dank der rasanten Weiterentwicklung der Technik hat künstliche Intelligenz (KI) mit ihren unterschiedlichen Bereichen wie Machine Learning, neuronale Net und Deep Learning bereits heute Einzug in viele Bereiche der Logistik gehalten. Mit Hilfe intelligenter Algorithmen werden die Prozesse entlang der Wertschöpfungsketten stetig smarter und effektiver. Konkrete Anwendungsfälle finden sich bereits heute zum Beispiel in Predictive Analytics und im Risikomanagement. KI wird dabei zum Servicepartner für Entscheider in Unternehmen.

Lernen aus digitalen Projekten

Die Herausforderung, bestehende Prozesse zu digitalisieren und digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln, führt zu einer Vielzahl an digitalen Projekten. Nicht immer verläuft das erfolgreich, nicht immer ist das Ziel sofort klar ersichtlich. Agile Entwicklungsansätze ermöglichen es, Konzepte auszuprobieren und gehören mittlerweile zum Standard. Es gibt gute Beispiele, wo Trial-and-Error am Ende zum Erfolg geführt hat. Der Kongress präsentiert drei davon.

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BGL: Erfolgreicher Einsatz für die Interessen der gewerblichen Güterkraftverkehrsunternehmen

Im Zuge der anstehenden Änderungen des Bundesfernstraußenmautgesetzes mit Wirkung zum 01.01.2019 ist es dem Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. gelungen, weitreichende Ausnahmen von der Mautpflicht für sog. „land- oder forstwirtschaftliche Fahrzeuge“ mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bis 60 km/h und für Mülltransporte zu verhindern. BGL-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Engelhardt hatte in der vergangenen Woche in einer öffentlichen Anhörung vor dem Verkehrsausschuss des Bundestages die wettbewerbsverzerrenden Folgen solcher Mautbefreiungen dargestellt. Mit tatkräftiger Unterstützung der Koalitionsfraktionen, insbesondere der zuständigen Berichterstatter Udo Schiefner (SPD) und Karl Holmeier (CSU) konnte nun ein Beschluss des Verkehrsausschusses herbeigeführt werden, der für echte land- und forstwirtschaftliche Transporte Ausnahmen von der Maut vorsieht, ohne den Wettbewerb mit dem gewerblichen Güterkraftverkehr zu behindern.

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LOGISTIK INSIDE Ausgabe 4/2018

Das Intralogistikmagazin erschien pünktlich zum Auftakt des Deutschen Logistik-Kongresses in Berlin mit einem eigenständigen Sonderheft zur VerkehrsRundschau 41/2018. Um künftig eine noch dichtere Informationsfrequenz zu bieten, hat sich Springer Fachmedien München entschlossen, dass LOGISTIK INSIDE 2019 sechsmal erscheint.

München, 16. Oktober 2018. Der künstlichen Intelligenz widmet die aktuelle LOGISTIK INSIDE 4/2018 ihre Titelgeschichte. Unter dem Titel „Maschinen, die lernen“ beleuchtet das Münchener Intralogistik-Fachmagazin wie künstliche Intelligenz (KI) funktionale Prozesse automatisieren kann. In einem weiteren Beitrag zeigt LOGISTIK INSIDE beispielhaft, wie Zalando in seinem neuen Logistikzentrum die Materialflüsse optimiert. Der praktischen Anwendung im Lager widmet sich ein Beitrag zum Thema, wie die Hersteller ihre Flurförderzeuge noch ergonomischer und sicherer gestalten. Mit weiter wachsendem Umfang der inzwischen vierten Ausgabe des Fachmagazins prägt Springer Fachmedien München das Erscheinungsbild des Intralogistik-Titels noch mehr zu einem eigenständigen Auftritt. 

Nachdem sich die VerkehrsRundschau als maßgebliches Wochenmagazin für Spedition, Transport und Logistik vor zwei Jahren zu einer Fokussierung auf Straßengütertransport, kombinierten Verkehr sowie speditionelle Dienstleistung entschlossen hat, unterstreicht der Münchener Fachverlag mit künftig sechs Ausgaben der LOGISTIK INSIDE die wachsende Bedeutung der Intralogistik für Industrie, Handel und Logistikwirtschaft.

Um diesem wichtiger werdenden Segment künftig noch besser Rechnung tragen zu können, erscheint LOGISTIK INSIDE künftig in engerer Frequenz. Zudem verstärkt seit Juli 2018 Anja Kiewitt das Redaktionsteam. Anja Kiewitt ist ausgewiesene Kennerin der Materie und war in der Vergangenheit bereits mehrere Jahre als Redakteurin des Fachmagazins Logistik Heute tätig, das im Münchener Huss-Verlag erscheint. Vor ihrer Ausbildung zur Journalistin startete die Diplom-Betriebswirtin (BA) mit Schwerpunkt Spedition, Transport und Logistik ihre Karriere bei der Deutschen Post DHL im Frachtzentrum Aschheim bei München. Erste Erfahrungen im Journalismus sammelte die heute 38-Jährige während eines Redaktionspraktikums bei der Deutschen Verkehrs-Zeitung (DVZ) der DVV Media Group in Hamburg.

LOGISTIK INSIDE greift mit Beiträgen zu Trends, Innovationen, neuen Produkten und Dienstleistungen sowie Best-Practices die aktuellen Entwicklungen in der Intralogistik auf. Im Fokus stehen die Themen Lager- & Kommissioniertechnik, Förder- & Hebetechnik, Flurförderfahrzeuge & Krane, Automatisierung, Warehouse-Management- und Lagerverwaltungssoftware, Lagereinrichtung & Regale, Ladungsträger, Behälter, Paletten & Transportverpackung sowie Auto-ID (Barcodescanner/-Drucker, Handhelds, etc.).

LOGISTIK INSIDE erscheint 2019 sechsmal. Eine Verteilererweiterung sorgt für eine breite Zielgruppe und Leserschaft. Zusätzliche 6.500 Exemplare gehen an Logistikentscheider in Industrie und Handel. Folgende Termine und Schwerpunkte sind für die demnächst erscheinenden Ausgaben geplant:

  • LOGISTIK INSIDE 1/2019, ET 15.2.2019 in Kombination mit der VR 7/2019;
    Schwerpunktthema: Vorbericht Logimat
  • LOGISTIK INSIDE 2/2019, ET 12.4.2019 in Kombination mit der VR 15/2019; Schwerpunktthema: Intralogistik in Transport und Speditionsbetrieben
  • LOGISTIK INSIDE 3/2019, ET 14.6.2019 in Kombination mit der VR 24/2019; Schwerpunktthema: Kostenmanagement im Lager
  • LOGISTIK INSIDE 4/2019, ET 16.8.2019 in Kombination mit der VR 33-34/2019; Schwerpunktthema: Verpackung & Versand
  • LOGISTIK INSIDE 5/2019, ET 11.10.2019 in Kombination mit der VR 41/2019; Schwerpunktthema: Lagerplanung
  • LOGISTIK INSIDE 6/2019, ET 6.12.2019 in Kombination mit der VR 49/2019; Schwerpunktthema: Lager-IT und Apps

    „Mit künftig sechs Ausgaben des Fachmagazins LOGISTIK INSIDE (LI) können wir – über die VerkehrsRundschau hinaus – dem Thema Intralogistik viel mehr Raum geben“, erläutert Mareike Haus, verantwortliche Redakteurin. „Ein jetzt weiter gewachsenes kompetentes Team an Fachautoren, die seit vielen Jahren in der Intralogistik bestens vernetzt sind, garantiert praxisnahe Themen und kompetente Beiträge. Die bisherige Resonanz zeigt, dass wir damit den Wünschen unserer Leser und Partner nachkommen. Und die neue Erscheinungsweise unterstreicht, dass das Thema für die Branche, wie auch unseren Verlag wichtiger denn je ist.“

Für die Redaktion
Die VerkehrsRundschau ist seit über 70 Jahren das führende Wochenmagazin für Spedition, Transport und Logistik. Sie erscheint jeden Freitag mit aktuellen, kritischen, praxisgerechten und nutzwertorientierten Informationen für Fach- und Führungskräfte von Logistikdienstleistern sowie für Transportlogistik-Entscheider aus Industrie und Handel. Die VerkehrsRundschau bietet unabhängige und kompetente Berichterstattung zu den Themen Politik + Wirtschaft, Transport + Logistik, Karriere + Ausbildung, Fuhrpark + IT, Recht + Geld, Lager + Umschlag sowie Test + Technik. Das Online-Profiportal „VerkehrsRundschau plus“ bietet nützliche Tools und Übersichten wie die Insolvenz-/Testdatenbank, Pflicht-Unterweisungen, Transportpreis-Index, Blogs und weitere praxisnahe Informationsquellen und Hilfestellungen für die Branche. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.verkehrsrundschau.de und www.verkehrsrundschau-plus.de.

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Business braucht Planungssicherheit

Deutliche Worte sind angebracht: Deutschland hat – als eines der am stärksten vernetzten Länder der Welt – ein fundamentales Interesse an offenen Märkten, fairen Regeln und an der Weiterentwicklung der internationalen Wirtschaft. Das bedeutet: Öffnung ist besser als Protektionismus, egal, ob dieser als Staatskapitalismus in China sichtbar wird, als America First-Politik oder als Brexit. Die Welt des Handels und der Logistik ist global, Handelskriege sind kontraproduktiv. Business braucht Planungssicherheit.

Wenn momentan die globale Welthandelsordnung in Frage gestellt wird, erinnern wir uns daran, dass die Menschen in UK mehr verdient haben als wirtschaftspolitische Destruktion und dass die USA weit mehr sind als ein paar Tweets. Wir wollen unseren langjährigen Partnern weiterhin mit ausgestreckter Hand entgegengehen. „Wunderbar together“, ist das richtige Motto für das frisch begonnene Deutschlandjahr in den USA, denn es umfasst so viel mehr als nur die politischen Beziehungen mit einzelnen Personen.

Laut BDI konnte UK 0,1 Prozent Wirtschaftswachstum im 1. Quartal 2018 verzeichnen, damit liegen die Briten auf Platz 27 von 28 EU-Staaten. Auch Deutschland ist davon betroffen: Im Ranking der wichtigsten Handelspartner ist UK um zwei Plätze auf Rang 5 gefallen. Doch trotz Abschwächung des Auslandsgeschäfts und Engpässen am Arbeitsmarkt wuchs die Nachfrage nach logistischen Leistungen und sie wird auch in den kommenden Monaten weiter steigen. Preiserhöhungen stehen spürbar im Raum.

China ist ein hoch lukrativer Markt, aber China wird auch immer mehr zum Konkurrenten. Gegen die von dort resultierenden Bedrohungen gibt es Einigkeit mit den USA. Auch die von China mit Macht vorangetriebene „Neue Seidenstraße“ kann zur Bedrohung werden, wenn China für sich allein handelt. Die neue Seidenstraße darf keine Einbahnstraße sein. Wir sollten sie auch für uns zu nutzen wissen.

Die September-Umfrage zum Logistik-Indikator spiegelt in Deutschland eine verhalten optimistische Stimmung für das dritte Quartal 2018 wider. In Industrie, Handel und Dienstleistung wird die aktuelle Geschäftslage signifikant besser eingeschätzt als die Erwartungen für die nächsten Monate. Bei den Logistik-Dienstleistern sind diese sogar steigend. Das ist kein Jubelszenario, aber Ausdruck solider Zuversicht.

Gegen die Engpässe am Arbeitsmarkt helfen eine Politik und unternehmerische Entscheidungen ohne Vorurteile. Wir brauchen bunt, nicht braun. Wir wollen qualifizierte Arbeitskräfte, egal aus welchem Kulturkreis. In der Logistik wird nach Qualifikation eingestellt und nicht nach Alter, Geschlecht oder Nationalität. Die Menschen werden das Herzstück der Logistik bleiben – auch wenn Kollege Roboter, Automatisierung und Co. die Personalstrukturen neu definieren.

Besonders in solchen Zeiten sind qualifizierte Dialoge hilfreich und zielführend. Am Mittwoch dieser Woche werden Supply Chain Manager aus 40 Nationen zum 35. Deutschen Logistik-Kongress in Berlin zusammenkommen. Wir sind gespannt, was Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, Robin S. Quinville, die Gesandte der US-Botschaft in Berlin, und Bundesaußenminister a. D. Sigmar Gabriel aus politischer Perspektive zu den Turbulenzen sagen werden. Die Verbandspräsidenten Prof. Dieter Kempf (BDI) und Bernhard Mattes (VDA) bringen die Industrie- und Automotive-Standpunkte ein. Prof. Michael Hüther (IW) wird ein Szenario für Europa nach dem Brexit entwickeln. Sie alle und 130 Weitere sprechen beim Jubiläumskongress der BVL. Es werden spannende Tage in Berlin, das verspreche ich Ihnen.

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Paketdienstleister und Handel sichern Zustellung von Online-Bestellungen

Der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) und der Handelsverband Deutschland (HDE) haben eine Austauschplattform für Kurier-, Express- und Paketdienstleister (KEP) und Händler gegründet. Im Fokus der ersten Sitzung des „Round Tables Handel und Paketversand“ am 11. Oktober standen gemeinsame Lösungen für die zuverlässige und kundenfreundliche Zustellung von Online-Bestellungen.

Die Zustellung von online bestellten Waren durch KEP-Dienstleister nimmt fortwährend stark zu, besonders im Vorfeld von Feiertagen. Um diese steigende Nachfrage weiterhin verlässlich und reibungslos bedienen zu können, sind innovative Lösungen gefragt. Sowohl Online-Händler als auch KEP-Dienstleister sind auf das kommende Weihnachtsgeschäft vorbereitet, jedoch nehmen die Herausforderungen in den nächsten Jahren weiter zu. Im Jahr 2022 werden rund 4,3 Milliarden KEP-Sendungen in Deutschland befördert werden, deutlich über die Hälfte davon vom Online-Handel generiert.

Bei der ersten Sitzung der neu gegründeten Plattform „Round Table Handel und Paketversand“ identifizierten Vertreter des Handels und der KEP-Branche die Bereiche, in denen sie zukünftig die Infrastruktur ausbauen und weitere Innovationen schaffen werden.

Folgende erste Maßnahmen wurden thematisiert:

  • Die Empfänger können Anreize für eine effektive Zustellung erhalten.
  • Die Infrastruktur der Paketdienste für kundenbequeme Alternativen zur Haustürzustellung wird weiter ausgebaut.
  • Paketdienste benötigen ausreichend Ladezonen, um reibungslos und effizient zustellen zu können. Deshalb werden KEP und Handel zukünftig verstärkt gemeinsam an die Politik appellieren, hierfür geeignete Regelungen zu schaffen.

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