„Telematics VIP-Lounge“ im Zentrum der jungen Mobilitätsmesse Hypermotion 2018

Die Hypermotion lässt sich am besten mit dem Wort "Kompetenz" beschreiben. Ein hervorragendes Konferenzprogramm mit vielen prominenten Referenten lockt Besucher auf Management-Ebene zu diesem noch jungen Event in Frankfurt. Angeschlossen an dieses Konferenzprogramm findet sich zudem ein kompakter Ausstellungsbereich mit zahlreichen namhaften Unternehmen und aufstrebenden Start-Ups, die hier ihre Lösungen und Ideen präsentieren. Im Zentrum steht daher besonders: Networking. Und mitten drin ist auch in diesem Jahr die Telematics VIP-Lounge.

Erstmals fand die Hypermotion im November 2017 in Frankfurt statt. Sie brachte neuen Schwung in die Diskussion um digitale, vernetzte und emissionsfreie Mobilität und Logistiklösungen. Neben einem attraktiven Konferenzprogramm auf mehreren Bühnen, wusste auch der Ausstellungsbereich mit vielen spannenden Exponaten zu überzeugen. Zu den Ausstellern zählte auch die exklusiv von der Mediengruppe Telematik-Markt.de initiierte Networking-Area "Telematics VIP-Lounge". Diese wird auch in diesem Jahr die digitale Themenwelt bereichern und ganz sicherlich wieder interessierte Besucher und Gäste anziehen.

Telematics VIP-Lounge Die Telematics VIP-Lounge befindet sich auf der Hypermotion an Stand A46.

Hinter den meisten Technologien, die den digitalen Wandel der Logistik- und Mobilitätsbranche beschreiben, steht die Telematik. Aus diesem Grund entschied sich die Mediengruppe Telematik-Markt.de in Partnerschaft mit der Messe Frankfurt im letzten Jahr einen Gemeinschaftsstand namens "Telematics VIP-Lounge" auf der Hypermotion zu platzieren. Die "Telematics VIP-Lounge" war schon auf vielen Messeplätzen im deutschsprachigen Raum vertreten. Die Teilnehmer bewerteten den neuen Messeplatz in Frankfurt als sehr erfolgreich und so wird sie auch im Jahr 2018 ein spannender Teil der Hypermotion sein. Die Mediengruppe Telematik-Markt.de spricht daher in diesen Tagen wieder Unternehmen aus der TOPLIST der Telematik an, um sie auf die Frankfurter Messe zu einem internationalen Publikum und spannenden neuen Kontakten zu bringen.

Die Plätze für Aussteller auf diesem Gemeinschaftsstand sind leider nur begrenzt und ausschließlich für geprüfte Anbieter der "TOPLIST der Telematik" verfügbar. Daher wird um eine zeitnahe Bewerbung beim Veranstalter, der Mediengruppe Telematik-Markt.de, gebeten.

Tel:+49 (0)4102 2054 540

Mail: redaktion @ telematik-markt.de

"Telematics VIP-Lounge" auf der Hypermotion 2017
"Telematics VIP-Lounge" auf der CeMAT | Hannover Messe 2018

 

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SVG bietet Online-Kalkulator für die Bundesstraßenmaut an

In Kooperation mit dem Berliner Start-up IMPARGO bietet die Strassenverkehrsgenossenschaft (SVG) ein Kalkulationstool an, um die Auswirkungen der Bundesstraßenmaut zu berechnen. Gerade im ländlichen Raum und im Nahverkehr stellt sich die Frage wie sich die Maut auf den einzelnen Touren erhöhen wird. Hier bringt SVG-Mautex Transparenz in die Tourenkalkulation. Touren mit mehreren Abladestellen lassen sich außerdem streckenoptimieren und grafisch anzeigen. Neben der deutschen Maut kann der Unternehmer auch die Mauten in Frankreich, Österreich, Schweiz, Polen und Tschechien kalkulieren. SVG-Mautex kann über www.bundesstrassenmaut.de oder über www.svg.de aufgerufen werden.

Persönlich und Digital
"Unsere 55 Road Shows mit weit über 1.000 Teilnehmern sowie die SVG-Webinare sind ein voller Erfolg bei der Aufklärung zur Bundesstrassenmaut. Mit dem SVG-Mautex bieten wir jetzt zusätzlich eine effiziente digitale Lösung für unsere Kunden und betroffene Unternehmen im Tagesgeschäft an", erklärt Marcel Frings, Mitglied der Geschäftsführung SVG Zentrale. Die Vorteile der SVG-Mautex Lösung sind einleuchtend: "Die Kombination aus Routenplanung und Mautkalkulation in Verbindung mit der Benutzerfreundlichkeit ermöglicht den sofortigen Einsatz in der Operativen", erläutert Gerhard Hänel, Gründer und Geschäftsführer bei IMPARGO, Entwickler für Softwarelösungen für die Disposition. Die beiden Partner arbeiten bereits an der nächsten Version. Zum 1. Januar 2019 sind neue LKW-Maut Gebührensätze vorgesehen, die dann nach Gewicht der Fahrzeuge unterscheiden.

Das vorerst letzte Webinar zu Änderungen und Kosten der Bundesstraßenmaut findet am 22.06.2018 um 10.00 Uhr statt. Anmeldungen unter www.bundesstrassenmaut.de oder https://register.gotowebinar.com/rt/6338903728313748737.

 

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Alpensped verstärkt Vertrieb und Disposition

Die Alpensped GmbH baut ihr Team weiter aus. Seit dem 1. Juni verstärken Maria Elena Otte als Sales Managerin und Razvan Pantea als Disponent für europäische Landverkehre den Mannheimer Logistikdienstleister.

Die gebürtige Italienerin, Maria Elena Otte bringt 23 Jahre Vertriebserfahrung von TNT Express sowie umfassende Fremdsprachenkenntnisse mit. Somit verfügt sie über beste Voraussetzungen, ihre zukünftigen Aufgaben wie Neukundenakquise und Bestandskundenpflege erfolgreich zu bewältigen.

Der Speditionskaufmann Razvan Pantea ist zum 1. Juni anlässlich seiner neuen Position bei Alpensped nach Deutschland umgezogen. Er arbeitete und lebte vorher im rumänischen Arad und hat sich auf Empfehlung eines Alpensped-Mitarbeiters beworben. Mit seinen Landes- und Sprachkenntnissen passt der 26 jährige perfekt zu Alpensped. Denn Rumänien ist eines der stärksten Länder im Portfolio des Spezialisten für Süd- und Ost-Europa.

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Riege shows up at Cargo Week Americas in Mexico City

The decision of Riege Software to attend the Cargo Week Americas from June 26 – 28 at Centro Citibanamex in Mexico City was driven by commitment to the developing economy of Mexico and the people being engaged in the forwarding industry. Actively participating in this No. 1 exhibition for freight and logistics in Mexico, hosting empirically over 17,000 visitors, is a must and a mission. As Tobias Riege, CEO of Riege Software points out: “In compliance with our corporate philosophy of ‘Putting people first’ our engagement in Mexico furthers our goal of providing user-friendly technology from Germany. We also know that global partnerships and cooperation are best energized by local feet on the ground. That’s why we are in Mexico, that’s why we attend the Cargo Week Americas with our own stand.”

Principal task of Riege Software and its Mexican employees is to drive the development and implementation of Mexican-specific features and integrations within Scope and keep it in sync with the rapidly developing logistics industry in Mexico. Scope is the company’s innovative TMS, and designated to boost economic success but also to brighten the worklife of the most important factor in logistics – humans. In day-to-day business, Riege provides all services and support needed on-site, adding a personal touch to the digitized working world. “Regardless of electronic communication and fulfillment, our physical closeness adds the human touch promised by our company mission,” states Niels Schellingerhout, Head of Business Development at Riege Software in Mexico.

This approach to thought and action enabled Riege to add functions and interfaces, in short order, to serve the demand of Mexican customers as well as to fulfill the obligatory and mandatory requirements of Mexican fiscal laws.

Currently, Scope conta ins an impressive number of local Mexican features and functions: Mexican Tax logic, enabling customers to invoice directly out of Scope. The daily automatic download of exchange rates for the Mexican Peso from the Banco de México. The integration of the popular Mexican accounting system CONTPAQi. A feature to validate Mexican tax IDs (RFC). And last but not least, electronic invoicing and stamping (CFDI 3.3) to SAT directly from Scope.

By attending the Cargo Week Americas for the 2nd time, Riege underlines the company’s willingness to foster and support Mexican forwarders with an outstanding TMS made in Germany as well as to establish their Mexican entity on a long-term scale. To express their commitment, next to Niels Schellingerhout, Head of Business Development at Riege Mexico, Riege CEO Dr. Tobias Riege will be present and pleased to welcome visitors to inform them about Scope and to answer questions at stand 1202.

About Riege Soft ware

Riege Software is a leading provider of cloud-based software solutions for the cargo industry. Established in 1985, the privately-owned company provides products and services to more than 450 customers with over 5,000 users in 34 countries. Headquartered in Germany, Riege maintains 6 branches in Europe, Asia and the Americas.

The company’s brand is Scope, a smart, integrated Transport Management System for Air Freight, Sea Freight and Customs. Built with effortless, functional features, Scope accelerates all processes and procedures, and enables seamless collaboration between all stakeholders in the supply chain. Since man is the most important link in the entire supply chain, Scope combines form with function and is designed for current and future logistics professionals. Guaranteed to enhance their work-life.

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BGL zieht Musterklagen gegen das Mautberechnungsverfahren zurück

Nach eingehender Prüfung des aktuellen Wegekostengutachtens haben die Mitglieder des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. entschieden, die seit 9 Jahren anhängigen Mautklagen von zwei Mitgliedsunternehmen zurückzunehmen.

Zur Erinnerung: Der BGL hatte 2009 anlässlich einer drastischen Erhöhung der Lkw-Maut Musterklagen von BGL-Mitgliedsunternehmen gegen die Bundesrepublik Deutschland eingereicht. Grund war die Überzeugung des BGL und seiner Kläger, dass die der Mauterhöhung zugrundeliegende Wegekostenrechnung nicht den zwingenden Vorgaben der damaligen EU-Mautrichtlinie entsprach. Nachdem das zuständige Verwaltungsgericht Köln 2014 (!) in erster Instanz die Klage abgewiesen hatte, legten der BGL und die Kläger Berufung ein. Diese ist nach wie vor beim Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen anhängig.

Angesichts der Weiterentwicklung des EU-Wegekostenrechts und der Mautänderungen in Deutschland seit 2009 hat sich die Auseinandersetzung zwischen dem BGL und dem Bundesverkehrsministerium inzwischen überholt. So beinhaltet die seitdem mehrfach geänderte Mautrichtlinie neben den Wegekosten verstärkt sogenannte externe Kosten und gibt inzwischen Höchstsätze für die Erhebung von Luftverschmutzungskosten und Lärmkosten vor. Diese Vorgaben sind in das aktualisierte "Wegekosten"-Gutachten eingeflossen und bestimmen in verstärktem Umfang die Mauthöhe auch in Deutschland. Im Unterschied zur Maut aus dem Jahr 2009 gilt die Maut seit dem vergangenen Jahr für alle Lkw ab 7,5 t zulässigem Gesamtgewicht und ab Jahresmitte 2018 auf allen Bundesstraßen.

Zwar enthält auch die vor kurzem vom BMVI vorgelegte aktuelle Wegekostenstudie für den Zeitraum 2018 bis 2022 für den BGL nicht nachvollziehbare Steigerungen bei den Infrastrukturkosten. Nicht plausibel ist die Tatsache, dass die veranschlagten kalkulatorischen Zinsen in deutlichem Widerspruch zu den Finanz- und Kapitalmarkttrends der letzten Jahre deutlich angehoben wurden. Allerdings ist dies einer methodischen Veränderung gegenüberallen bisherigen Wegekostenrechnungen geschuldet und war nicht Gegenstand der Mautklage.

Tatsächlich berücksichtigt die Studie in ihrem Kernelement, nämlich der Ermittlung der anlastbaren Wegekosten für Lkw ab 3,5 t, mehrere Anforderungen, die der BGL seit Jahren an eine realitätsbezogene und ausgewogene Wegekostenrechnung stellt. Unter anderem erfolgt eine deutlich realitätsnähere Abbildung des dem Lkw zur Verfügung stehenden Straßennetzes. Außerdem erfüllt das Gutachten die vom BGL aufgestellte Forderung einheitlicher Mautsätze für Bundesautobahnen und Bundesstraßen.

Darüber hinaus zeigt das Gutachten, welche Instrumente der Politik auch bei zunehmender Versachlichung der Wegekostendiskussion in die Hände gegeben werden, um den Lkw weiter zu verteuern. Speziell in dem vorliegenden Gutachten kommt das noch vorhandene Potential in Form der Anlastung externer Luftverschmutzungskosten und externer Lärmkosten deutlich zum Ausdruck. Angesichts der in Brüssel bereits geführten Debatte um die Anlastung weiterer externer Kostenarten (Staukosten, Unfallkosten, CO2-Kosten) an den Lkw­Verkehr ist noch kein "Ende der Fahnenstange" absehbar.

Die Beendigung des Rechtsstreits macht schlussendlich auch den Weg frei, die mit dem Urteil in erster Instanz erstrittenen Rückzahlungen aufgrund nicht rechtmäßig bei der Mauterhebung erfolgter Rundungsdifferenzen durch das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) auszukehren.

Das BGL-Präsidium hat die Entscheidung zur Rücknahme der Mautklage Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer umgehend mitgeteilt. Beide Seiten sehen in der Streitbeilegung ein wichtiges Signal für eine vertrauensvolle und fruchtbare Zusammenarbeit im Interesse des deutschen Transportgewerbes auch in der neuen Legislaturperiode. Schließlich soll im Rahmen der Brüsseler Diskussion um das EU-Mobilitätspaket ein Rechtsrahmen geschaffen werden, der auch deutschen Transportunternehmern faire Wettbewerbsbedingungen im europäischen Straßengüterverkehr eröffnet.

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Abbiegeunfälle mit Lkw: BGL begrüßt die politischen Initiativen von Bundesverkehrsminister Scheuer und Bundesrat ausdrücklich

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. begrüßt ausdrücklich die von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer angekündigte "Aktion Abbiegeassistent", ebenso die Bundesratsinitiative "Mehr Sicherheit beim Abbiegevorgang von Nutzfahrzeugen durch Abbiegeassistenzsysteme".

In Anbetracht oftmals widersprüchlicher und inhaltlich teilweise unzutreffender Medienberichte weist der BGL auf die immer noch vollkommen unbefriedigende Faktenlage bei Abbiegeassistenten hin:

Abbiegeassistenten, die es derzeit NICHT zu kaufen gibt:

Kein einziger Lkw-Hersteller bietet Abbiegeassistenten an, die im Gefahrenfall automatisch bremsen. Anderslautende Presseberichte sind falsch.

Abbiegeassistenten, die es derzeit FAST NICHT zu kaufen gibt:

Nur ein einziger Lkw-Hersteller bietet – und das auch nicht für alle Baureihen – radargestützte Abbiegeassistenten an, die im Gefahrenfall zumindest den Fahrer automatisch akustisch warnen. Wichtig: Diese Systeme können aufgrund ihrer außerordentlichen Komplexität NICHT nachgerüstet werden!

Und was ist mit den Kamera-Systemen?

Die sogenannten Kamera-Monitor-Systeme können bei weitem kein gleichwertiger Ersatz zu automatisch warnenden und zukünftig automatisch bremsenden Abbiegeassistenten sein, da sie nur über Blickzuwendung funktionieren: Nur wenn der Fahrer den Blick direkt auf diesen Monitor richtet, kann er eine mögliche Gefahrensituation erkennen. Beim Abbiegen muss er allerdings zusätzlich noch ein halbes Dutzend gewölbte und daher verkleinernde und verzerrende Rückspiegel, den Gegenverkehr, den Querverkehr und den Bereich vor seinem Fahrzeug im Blick haben, um auch dort Gefahrensituationen zu vermeiden. Er kann also nicht permanent den Kamera-Monitor im Blick haben, ohne andere Verkehrsteilnehmer massiv zu gefährden. Zudem sind sein eigenes Fahrzeug sowie die anderen Verkehrsteilnehmer um ihn herum ständig in Bewegung. Insofern sind automatisch warnende und zukünftig automatisch bremsende Systeme unverzichtbar.

Die Situation ist dramatisch:

"Ich kann das nicht verstehen. Ich habe doch überall hingeschaut – und plötzlich war der Radfahrer da!" Diesen Satz hört man nach Abbiegeunfällen leider viel zu oft. In deren Folge erleiden Radfahrer und Fußgänger vielfach schwere, manchmal sogar tödliche Verletzungen. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, muss man auch die Angehörigen und Hinterbliebenen sowie die Rettungskräfte und Polizisten am Unfallort zu den – wenn auch indirekten – Unfallopfern zählen. Und auch der Lkw-Fahrer gehört dazu: Er muss für den Rest seines Lebens das Wissen um den Unfall ertragen.

Notbehelfe:

Dieses Risiko wollen immer mehr Transportunternehmen und Speditionen ihren Fahrern nicht mehr zumuten. Die Forderung nach Abbiegeassistenten wird unüberhörbar laut. Manch einer greift sogar zur Selbsthilfe. So hat z.B. ein BGL-Mitgliedsunternehmen im bayerischen Ingolstadt mehrere Lkw zusätzlich zu einem Kamerasystem mit Ultraschallsensoren ausgerüstet, die jedoch lediglich in den Nahbereich rechts des Fahrzeuges hineinwirken.

Der BGL ruft zum wiederholten Male alle an der Zulassung und Entwicklung von Abbiegeassistenten beteiligten Institutionen und Firmen dazu auf, ihre Anstrengungen noch weiter zu verstärken und beschleunigt zu praxistauglichen und zuverlässigen Lösungen zu kommen. Der BGL steht hier zu einer engagierten Mitarbeit auf allen Ebenen jederzeit zur Verfügung.

Hintergrund:

Bereits seit mehreren Jahren engagiert sich der BGL gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium, der Bundesanstalt für Straßenwesen, der Berufsgenossenschaft Verkehr, den Nutzfahrzeug-Herstellern und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat mit Nachdruck auf nationaler und internationaler Ebene für die verbindliche Einführung von Abbiegeassistenten. So initiierte er z.B. den "Runden Tisch Abbiegeunfälle" beim Bundesverkehrsministerium, der zur Beauftragung der Bundesanstalt für Straßenwesen mit dem Forschungsauftrag "Abbiege-Assistenzsystem für Lkw – Grundlagen eines Testverfahrens" abgeschlossen anno 2015, führte. Ebenso hat der BGL mit dazu beigetragen, dass das Bundesverkehrsministerium den Abbiegeassistenten auf die Tagesordnung der UNECE (United Nations Economic Commission for Europe) gesetzt hat, und das Thema somit auch auf internationaler Ebene vorangetrieben wird. Außerdem hat der BGL dafür Sorge getragen, dass Abbiegeassistenzsysteme über das Förderprogramm "De Minimis" staatlich bezuschusst werden können.

Ein besonderer Erfolg der BGL-Verkehrssicherheitsarbeit (u.a. in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft Verkehr) war die EU-weit verbindliche Einführung von Fahrzeugassistenzsystemen für alle neuzugelassenen schweren Nutzfahrzeuge ab 01.11.2015. Diese erfolgreiche Arbeit für mehr Verkehrssicherheit möchte der BGL auch beim Abbiegeassistenten fortsetzen.

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Europäisches Parlament lehnt Streichung des grenzüberschreitenden Verkehrs aus der EU-Entsenderichtlinie ab

Heute hat das Plenum des Europäischen Parlaments über Teile des von der EU-Kommission vorgelegten Mobilitätspakets abgestimmt. Entge-gen dem Votum des Verkehrsausschusses vor einer Woche lehnten es die Abgeordneten mit deutlicher Mehrheit ab, grenzüberschreitende Transporte von der EU-Entsenderichtlinie auszunehmen.

„Damit kann das deutsche Transportgewerbe weiter darauf hoffen, dass durch das Mobilitätspaket der EU fairere Rahmenbedingungen auf dem EU-Transportmarkt geschaffen werden“, meint Professor Dr. Dirk Engelhardt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V.

Der BGL hatte vor der Abstimmung gewarnt, eine Streichung grenzüberschreitender Verkehre aus der Anwendung der EU-Entsenderichtlinie – diese sieht z.B. auf deutschem Hoheitsgebiet die Einhaltung von deutschen Mindestlohn- und Sozialbedingungen sowohl für Fahrten mit Kennzeichen D als auch für Fahrten mit anderen Nationalitätskennzeichen vor – würde unweigerlich zu weiteren Marktanteilsverlusten des deutschen Transportgewer-bes im europäischen Güterverkehr führen. Leidtragende seien nicht zuletzt Fahrer aus Niedriglohnländern, auf deren Rücken Sozialdumping betrieben werde, aber auch aus Deutschland und anderen EU-Staaten, deren Arbeitsplätze dem Wettbewerb über Lohnkosten zum Opfer fielen.

Der BGL setzt darauf, dass das Europäische Parlament bei der weiteren Behandlung der EU-Entsenderichtlinie eine ausgewogenere und mit mehr Fairness ausgestattete Lösung finden wird, bevor es in den Trilog mit dem EU-Verkehrsministerrat und der Europäischen Kommission eintritt. Schließlich würden durch die anderen (heute ebenfalls abgelehnten) Teile des Mobilitätspakets „Marktzugang“ und „Lenk- und Ruhezeiten“ deutliche Verbesserungen gegenüber dem „Status Quo“ erzielt, die nicht durch einen Verzicht auf Entsenderegelungen im internationalen EU-Verkehr zunichte gemacht werden dürfen.

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Im Streit um Blockabfertigungen an der deutsch-österreichischen Grenze ist keine Lösung absehbar

Ganz offensichtlich stehen sich Deutschland und Tirol in Sachen Blockabfertigungen einfahrender Lkw an der österreichisch-deutschen Grenze durch Tiroler Beamte auf Dauer unvereinbar gegenüber.

Während der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter sich schon nach Ablauf der ersten zwei Wochen – nach nur wenigen Blockabfertigungen – voller Stolz festlegt: "Die Blockabfertigung zeigt volle Wirkung", verweist Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer auf die daraus resultierenden kilometerlangen Rückstaus auf deutscher Seite.

Verwunderlich ist die Meinungsdifferenz nicht: Laut Landeshauptmann Platter führen die von seinen Beamten schmeichelnd "Dosierung" genannten staatlich organisierten Behinderungen eines flüssigen Lkw-Verkehrs über die Grenze dazu, den – gedrosselten – Verkehrsfluss auf der Inntal- und der Brennerautobahn störungsfrei aufrecht zu erhalten. Sie führen aber auch zu 40 Kilometer langen Staus auf deutscher Seite. Was also in Tirol – so die Argumentation – zu einer Verflüssigung des Verkehrs und einer erhöhten Verkehrssicherheit führen soll, bewirkt auf deutscher Seite, wie von der deutschen Polizei ausdrücklich bestätigt, zu Staus und erhöhten Unfallrisiken. "Das Tiroler Dosierungssystem dürfte als Musterbeispiel für das Sankt-Florians-Prinzip in die Geschichtsbücher eingehen", meint Professor Dr. Dirk Engelhardt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. in Frankfurt.

Und weiter: "Es ist gut zu wissen, dass Bundesverkehrsminister Scheuer in diesem Streit eng an der Seite der vom künstlich erzeugten ,Lkw-Nadelöhr‘ betroffenen deutschen Transportunternehmen steht." Nicht nur, dass die staatlich organisierten Behinderungen des Lkw-Verkehrs direkt hinter der Grenze zur Unkalkulierbarkeit von sinnvoll getakteten Lkw-Transportabläufen führen. Selbst Lkw, die – wie von Tiroler Seite gewünscht – die Rollende Landstraße von Wörgl bis Brenner nutzen sollen, stehen im Stau und verpassen ihren vorgebuchten "Slot" auf der Schiene.

Der BGL kann nachvollziehen, dass Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer angesichts der ganz offensichtlichen Blockadehaltung Tirols, gemeinsam mit den Verkehrsministern der hauptsächlich betroffenen Regionen nach einer Lösung zu suchen, seine Teilnahme am sogenannten "Brenner-Gipfel" am 12.06.2018 in Bozen abgesagt hat.

"Es bleibt zu hoffen, dass die Tiroler Landesregierung ein Einsehen zeigt und Maßnahmen, die nicht nur die Warenverkehrsfreiheit in der EU beeinträchtigen, sondern auch die Verkehrssicherheit in EU-Nachbarstaaten gefährden, zurückfährt. Sollte dies, wie zu befürchten, nicht der Fall sein, liegt es an der EU-Kommission, gegen die offensichtliche Verletzung der Warenverkehrsfreiheit vorzugehen."

EU-Kommissarin Violeta Bulc hat Tirol, wie vom BGL vorgeschlagen, bereits aufgefordert, eine deutliche Verringerung der sogenannten "Blockabfertigungstage" vorzunehmen. Nicht nachvollziehbar ist für den BGL, weshalb nicht andere Mittel zur Verkehrsverflüssigung in Tirol eingesetzt werden. Die in den letzten Jahren erfolgreich praktizierte temporäre Freigabe von Standstreifen in mehreren deutschen Bundesländern könnte eine Blaupause auch für die Inntal- und Brennerautobahn darstellen. Letzterem stünde nach Auffassung des BGL auch die sogenannte "Alpenkonvention" nicht entgegen.

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Hauszustellung auf Platz 1, Bedeutung der Paketshops nimmt zu

Wie erhalten private Haushalte in Deutschland ihre Pakete? Mit den Marktanteilen der Zustellkonzepte beschäftigt sich der sechste und vorerst letzte Teil des BIEK-Kompendiums. Seit Anfang Mai veröffentlicht der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) im wöchentlichen Rhythmus Zahlen, Daten und Fakten zur KEP-Branche in seinem neuen Kompendium.

Der Kurier-, Express- und Paketmarkt (KEP) verändert sich und die B2C-Sendungen gewinnen am gesamten KEP-Sendungsvolumen zunehmend an Bedeutung. Inzwischen liegen entsprechend der KEP-Studie 2017 des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik der Anteil der B2C-Sendungen an den nationalen Paketsendungen bei 59 Prozent und der Anteil an allen KEP-Sendungen bei 47 Prozent. Die rund 1,5 Milliarden B2C-Sendungen pro Jahr werden durch die Netze der KEP-Dienstleister befördert und an die Endkunden (privaten Haushalte) zugestellt. Nur wenige Informationen lagen bisher darüber vor, auf welchem Wege die Zustellung erfolgt. Zu diesem Zweck wurden nun die Marktanteile der Zustellkonzepte abgeschätzt.

Die Haus- bzw. Adresszustellung spielte im Jahr 2016 mit einem Anteil von 87 Prozent nach wie vor die wichtigste Rolle. Daneben besitzen die Paketshops der KEP-Dienstleister ebenfalls eine große Bedeutung. Mit mehr als 40.000 Paketshops in Deutschland ist inzwischen ein dichtes Netz vorhanden, über welches 2016 rund 10 Prozent der Sendungen an die Endkunden zugestellt wurden. Das Netz wird weiter ausgebaut, die Bedeutung der Paketshops wird in Zukunft weiter zunehmen. Ein weiteres Angebot für die privaten Haushalte, die Pakete in Empfang zu nehmen, bieten die automatisierten, zentralisierten Abholstellen, also die Paketautomaten. Auch hier gibt es inzwischen ein größeres Angebot vor allem in den Ballungsräumen. Im Jahr 2016 wurden schätzungsweise etwa 3 Prozent der Sendungen über derartige Angebote an die Endkunden zugestellt. In den letzten Jahren sind zudem Paketboxen, die direkt an der Zustelladresse der privaten Haushalte installiert werden, auf den Markt gekommen. Diese Zustellvariante spielt allerdings bezogen auf den Gesamtmarkt der zugestellten B2C-Sendungen noch eine eher untergeordnete Rolle (mit weniger als 0,1 Prozent im Jahr 2016). Dies gilt ebenso für die weiteren neuen Konzepte (wie Kofferraumzustellung, Zustellung beim Arbeitgeber, Drohne, Paketroboter etc.), die derzeit erst am Markt eingeführt und/oder erprobt werden.

Das Kompendium mit anschaulichen Grafiken steht hier zum Download zur Verfügung: www.biek.de/index.php/kompendium.html.

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Neue Seidenstrasse – Neue Herausforderungen, neue Möglichkeiten

Das Konzept einer neuen internationalen Transportroute, die die Länder Asiens und Europas miteinander verbinden könnte, beschäftigt Politiker und Geschäftsleute bereits seit den 90er Jahren. Die Möglichkeit, Güter nur in zwei Wochen zum Beispiel von Shanghai nach Duisburg zu liefern, ohne Hunderttausende von Euros für den Transport auszugeben, gab einen enormen Schub für die Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen den zwei größten Teilnehmern des Weltmarktes und zwar China und der EU.

Die Schaffung der Neuen Seidenstraße ist aber auch prioritär für die Länder, durch die diese Straße verläuft. Sie bietet nämlich aussichtsreiche Perspektiven für das Transportgeschäft und ermöglicht neue Investitionen dank der Transit- und damit verbundenen Dienstleistungen.

Über die wichtigste "Landbrücke" entlang der Neuen Seidenstraße, d. h. Russland, sprachen wir mit Experten von der AsstrA-Associated Traffic AG – mit dem Abteilungsleiter von Shanghai Herrn Andrej Soroka und mit dem Trade Lane Manager aus der Chinaabteilung Herrn Dmitrij Pokhodenko:

Welche Rolle spielt Russland für die Neue Seidenstraße? Und wie wichtig ist diese Seidenstraße für Russland?

Dmitrij Pokhodenko: 

Die Strecke, die durch das russische Gebiet verläuft, bietet eine Alternative für den South Stream (Anm. d. Red.: die Schnellzugroute aus China in die EU durch Kasachstan), wodurch seine Belastung reduziert wird und der Gesamtwarendurchsatz auf der China-EU-Route steigt.

Wenn man über die Vorteile für Russland spricht, so ist hier der wirtschaftliche Aspekt als Erstes zu nennen. Hier werden 100 % der Fahrzeuge des nationalen Betreibers von Waggons und Containern zu TransContainern umgewandelt. Die Fracht aus China bringt einen konstanten Gewinn für Russische Eisenbahnen und den Staat. Ferner kann dadurch die Eisenbahninfrastruktur saniert werden.

Andrej Soroka:

 

Der Transitverkehr ist eine kostengünstige Sparte für die Eisenbahnen jedes Landes. Die Waggons und Container von russischen Eigentümern sind stets beteiligt, d. h. sie verzeichnen auch stabile Gewinne.

Die Entwicklung der Seidenstraße ist ein wichtiges wirtschaftliches und politisches Mittel zur Kontrolle der Transitflüsse von China in die GUS-Länder und nach Europa, das Russlands Position auf der internationalen Bühne stärken kann.

 

Welche Schritte wurden in Russland unternommen, um die Seidenstraße zu entwickeln?

Andrej Soroka:

Für die russische Regierung ist es jetzt wichtig, die Attraktivität der heimischen Infrastruktur zu erhöhen und die Frachten dem konkurrierenden „Silk Wind“ zu entziehen (Anm. d. Red. Transportweg aus der EU nach China ohne Beteiligung Russlands). Zu diesem Zweck wurde in letzter Zeit Folgendes getan:

  • Durch den Bau eines neuen Containerterminals am Grenzübergang Zabaikalsk wurde die Umladezeit deutlich verkürzt und die geplante Zeit von 2 Tagen erreicht.
  • Die Öffnung des zentralen Korridors aus China nach Europa und in die GUS-Staaten durch die Mongolei reduzierte die Gütervolumen an den Terminalen in Zabaikalsk und Dostyk, wodurch wachsende Frachtmengen und die Anzahl von Schnellzügen optimiert werden konnten.
  • Letztendlich wurde die Integration der russischen Programme Trans-Eurasischer Gürtel "Entwicklung" und die Modernisierung der Transsibirischen Eisenbahn und BAM abgeschlossen.

Alle Maßnahmen wie z. B. der Bau neuer Terminals, Transportstrecken usw. werden in der Regel von der Regierung und Russischen Eisenbahnen finanziert, was zu einem gewissen Grad das Oligopol bildet. Wie bereits oben erwähnt: Die Seidenstraße ist teilweise auch ein politisches Projekt. Es ist daher äußerst unwahrscheinlich, dass eine große Anzahl von Marktakteuren einbezogen wird.

Welche Hindernisse gibt es für die Entwicklung der Seidenstraße in Russland?

Dmitrij Pochodenko:

Erstens, die ungenügende Zusammenarbeit der Eisenbahndienstleister von Russland, China und aus anderen Transitländern. Um den Transport entlang der Seidenstraße zu vereinfachen und zu beschleunigen, ist eine engere Integration aller Beteiligten erforderlich. Jetzt ist es keine Seltenheit, wenn die Verspätungen der Transporte von den Zollbehörden verursacht werden.

Zweitens ist es notwendig, die Eisenbahninfrastruktur zu modernisieren und zusätzliche Grenzterminals zu bauen.

In letzter Zeit mangelt es auch an Fitting Plattformen am Grenzübergang Zamyn-Uude (Anm. d. Red. der zentrale Korridor für die Schnellzüge). Dies führt zur Verlängerung der Lieferzeit und die Zeit ist entscheidend für diese Dienstleistungen.

Andrej Soroka:

Die neue Seidenstraße ist gleichzeitig eine hervorragende Möglichkeit für Russland, seine Position auf dem internationalen Transportmarkt zu stärken, aber auch eine Gefahr, die vom immer stärker werdenden China ausgeht.

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