Bundeswirtschaftsminister Altmaier ermöglicht doppelt so hohen Anstieg der Briefporti

Heute hat die Bundesnetzagentur den beabsichtigten Erhöhungsspielraum für die neuen Briefentgelte veröffentlicht. Der in der Entwurfsfassung vorgeschlagene Tenor lässt befürchten, dass die Briefporti der Deutschen Post erneut erheblich ansteigen werden – um über 10 %. „Dies schadet nicht nur Verbrauchern und kleinen und mittleren Unternehmen, die keine Rabatte von der Deutschen Post erhalten, sondern auch dem Wettbewerb insbesondere auf den Paketmärkten“, erklärt Marten Bosselmann, Vorsitzender des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik (BIEK). „Der Preiserhöhungsspielraum hat sich dabei für die Deutsche Post durch das protektionistische Eingreifen von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier kurz vor Abschluss des Verfahrens quasi verdoppelt: Nach alter Rechtslage hatte die BNetzA zum Jahresbeginn noch einen Preiserhöhungsspielraum von 4,8 % ermittelt.“ Um diesen anzuheben, wurde im März dieses Jahres seitens des Bundeswirtschaftministeriums kurzfristig eine Änderung der Postentgeltregulierungsverordnung beschlossen, die nun über einen erhöhten Gewinnzuschlag der Deutschen Post einen fast doppelt so hohen Erhöhungsspielraum gewährt.

Die Entgeltregulierung verursacht erneut eine erhebliche Wettbewerbsverzerrung zu Gunsten der Deutschen Post und hat verheerende Auswirkungen auf den Wettbewerb auf den Paketmärkten. Die Deutsche Post erhält über die Briefporti eine nochmals gesteigerte Gewinnmarge, über die sie – anders als ihre Wettbewerber – auch Investitionen in verbesserte Arbeitsbedingungen und Elektromobilität refinanzieren kann, ohne diese Investitionen über die Paketpreise verdienen zu müssen.

Dies ist weder mit dem nationalen Postgesetz, noch mit EU-Recht vereinbar: Durch die erneute Änderung der Postentgeltregulierungsverordnung wird der Deutschen Post ein höherer Gewinnzuschlag im Rahmen der Briefporti zugesichert, der Risiken wie schwindende Briefmengen und steigende Allgemeinkosten abdecken soll. Diese Risiken wurden aber bereits nach altem Recht als Kosten und Aufwendungen bei der Portoberechnung vollumfänglich berücksichtigt. Wenn diese Gesichtspunkte nun in die Gewinnbemessung einfließen, kommt es zu einer unzulässigen Doppelzählung. Hinzu kommt, dass der der Gewinnbemessung laut Postentgeltregulierungsverordnung zugrundeliegende Vergleich mit Renditen ausländischer marktmächtiger Exmonopolisten zu einem Vergleich mit Unternehmen führt, die gerade keinem wirksamen Wettbewerb ausgesetzt sind und nur deshalb hohe Gewinne durchsetzen können. Ein „Wettbewerbspreis“ kann so nicht ermittelt werden.

Im Gegenteil ist dies verheerend: Höhere Briefporti belasten Verbraucher und Wirtschaft, insbesondere Privatverbraucher und kleinere und mittelständische Unternehmen, die keine Rabatte mit der Deutschen Post aushandeln können. Der höhere Gewinnzuschlag bei den Briefporti gibt der Deutschen Post zudem erweiterte Möglichkeiten, ihre Produkte auf den Paketmärkten in noch größerem Umfang quer zu subventionieren und so die Wettbewerbschancen der Paketwettbewerber der Deutschen Post weiter zu beeinträchtigen. Verschärft wird dies dadurch, dass weitere regulatorischer Defizite hinzukommen. So ist es etwa alleine der Deutschen Post möglich, einen Teil ihrer Kosten im Paketmarkt über die Briefporti zu refinanzieren – ihre Wettbewerber müssen sämtliche dieser Kosten auf den Paketmärkten erwirtschaften.

Die nun im Entwurf vorliegende Price-Cap-Entscheidung beinhaltet selbst nicht die Genehmigung der Briefporti, wird aber die Grundlage für diese noch ausstehende Portogenehmigung sein. Bereits in der Price-Cap-Entscheidung wird dabei der Preisänderungsspielraum der Deutschen Post bei der Festlegung ihrer Briefporti für Briefsendungen bis 1.000 Gramm, die in Mengen von bis zu 50 Stück eingeliefert werden, festgelegt. Für den gesamten Zeitraum der Price-Cap-Periode vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2021 sieht der vorliegende Entwurf insofern einen Preiserhöhungsspielraum der Deutschen Post von 8,86 % vor. Dies übersteigt sogar den in der vergangenen Price-Cap-Periode vom 01.01.2016 bis zunächst 31.12.2018 vorgesehenen, bereits erheblichen Preiserhöhungsspielraum von 7,5 %.

Die Briefporti indes werden voraussichtlich im Sommer dieses Jahres, wenn der jetzt vorliegende Entwurf unverändert übernommen werden sollte, sogar noch stärker steigen: Da sich der Erlass der Price-Cap-Entscheidung und in der Folge auch der Portogenehmigung aufgrund einer unzureichenden Nachweisführung der Deutschen Post nach der Gewinnwarnung im Sommer 2018 verzögert hat, will die Bundesnetzagentur dieser zusätzliche Preissteigerungen ermöglichen, die die Verzögerung ausgleichen. Ursprünglich sollte die neue Portogenehmigung vor dem 01.01.2019 ergehen, sodass ab diesem Zeitpunkt höhere Porti hätten gelten können. Für jeden Monat im Jahr 2019, den die Portogenehmigung noch nicht wirksam ist, sollen nun weitere 0,3 % Preiserhöhungsspielraum hinzukommen. Bei einer Portoerhöhung zum 01.07.2019 wären dies zusätzliche 1,8 %, woraus sich dann ein Preiserhöhungsspielraum der Deutschen Post von ca. 10,7 % insgesamt ergäbe.

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Geis Gruppe übernimmt Standort Lichtenfels von Kühne + Nagel und stärkt damit das IDS Netzwerk

Die international tätige Geis Gruppe baut ihr Landverkehrsnetz weiter aus: Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Kartellbehörden übernimmt der Logistikdienstleister mit Wirkung zum 1. April dieses Jahres den Landverkehrsstandort Lichtenfels der Kühne + Nagel (AG & Co.) KG. Die rund 50 Arbeitsplätze der oberfränkischen Niederlassung bleiben erhalten. Der Standort geht an die Geis-Gesellschaft Bischoff International GmbH über; sie firmiert ab 1. April 2019 als Geis Bischoff Logistics GmbH. Über den Kaufpreis vereinbarten beide Parteien Stillschweigen.

Die gesamte Niederlassung Lichtenfels inklusive allen Mitarbeitern und sämtlichem Equipment wird an die Geis Gruppe übertragen. Damit bleiben für die Kunden alle gewohnten Ansprechpartner erhalten. „Mit der Akquisition stärken wir unsere Präsenz vor Ort", sagen Hans-Georg Geis und Wolfgang Geis, geschäftsführende Gesellschafter. „Zudem liegt ein Schwerpunkt des Standorts auf internationalen Verkehren, was ideal zu unserem Leistungsportfolio in der Region passt."

Lichtenfels verstärkt künftig das IDS-Netz

Bislang ist der Landverkehrsstandort in die Stückgut-Kooperation 24plus eingebunden. In Zukunft wird er mit der größten deutschen Stückgut-

Kooperation IDS zusammenarbeiten. „Mit der Übergabe des Standorts Lichtenfels an die Geis Gruppe stärken wir das IDS-Netzwerk, indem wir es noch engmaschiger und leistungsfähiger machen. Unser Kooperationspartner Geis wird IDS-Kunden – und somit auch Kühne + Nagel-Kunden – in Franken einen hervorragenden Service bieten. Der Verkauf des Standorts Lichtenfels ist somit ein Win-Win für alle Beteiligten", erklärt Nicholas Minde, Mitglied der Geschäftsleitung von Kühne + Nagel Deutschland, zuständig für Landverkehre.

Vier statt drei IDS-Gebiete

Von dem zusätzlichen Standort profitiert das Geis-Netzwerk ebenso: „Lichtenfels hat eine optimale Lage, genau im Schnittpunkt unserer drei IDS-Gebiete um Bad Neustadt, Nürnberg und Naila", erklärt Geis-Geschäftsführer Klaus Stäblein. „Jede der drei Regionen wird perspektivisch ein Randgebiet an den neuen Standort abgeben. Dadurch schaffen wir kürzere Wege und freie Kapazitäten für künftiges Wachstum. Und selbstverständlich wollen wir auch am Standort Lichtenfels neue Kunden und Märkte erschließen und ihn künftig sukzessive weiter ausbauen."

Aus Bischoff wird Geis

Den Standort Lichtenfels rechtlich übernehmen wird die Bischoff International GmbH. Sie wurde bereits 2006 von Geis übernommen und ist seitdem für die Unternehmensgruppe im Raum Oberfranken im IDS-Verbund tätig. Zum 1. April 2019 wird das Unternehmen inklusive des neu akquirierten Standorts unter dem Namen Geis Bischoff Logistics GmbH firmieren. „Seit mehr als zwölf Jahren ist Bischoff nun Teil der Geis Gruppe. In dieser Zeit sind beide Unternehmen zu einer Einheit zusammengewachsen", sagen Hans-Georg Geis und Wolfgang Geis. „Das wollten wir in der neuen Firmierung auch nach außen deutlich machen. Gleichzeitig bewahren wir den starken Namen Bischoff und dessen Tradition im Raum Oberfranken. Eben ‚best of both‘."

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Riege und CCS Italy entwickeln Plattform für Cargo iQ SME

Riege Software gibt die Zusammenarbeit mit CCS Italy bekannt. Das Joint Venture unterstützt eine neue Initiative zur Einbindung von kleinen und mittleren Spediteuren (Small and medium-sized enterprises – SME) in das Qualitätsmanagement für Luftfracht. Unter dem Label Cargo iQ hat die IATA rund 80 führende Fluggesellschaften, Spediteure, Handlingagenten und IT-Anbieter aus aller Welt zu einer Interessengruppe vereinigt. Gemeinsames Ziel ist die Definition und Umsetzung von weltweit gültigen Qualitätsstandards in der Luftfracht.

„Mit Cargo iQ SME bieten wir eine fertige Lösung für unabhängige mittelständische Spediteure, die von Sendungsplanung und -steuerung, gemeinsamen Routenplänen und operativer Transparenz aller Meilensteine im Sendungsverlauf profitieren“, sagte Chris Davies, Manager Product and Technology bei Cargo iQ.

Wie Riege hat auch CCS Italy bei diesem Projekt eng mit der Cargo iQ zusammengearbeitet, so dass Anfang 2017 Gianni Mauri, Director Business Processes Air Cargo bei CCS Italy, Riege wegen einer möglichen Zusammenarbeit kontaktierte. CCS Italy war auf der Suche nach einer CDMP-F (Cargo iQ Data Management Platform for Forwarders) Plattform, welche die Entwicklung innovativer, maßgeschneiderter Lösungen für den Markt der mittleren und kleinen Spediteure beschleunigt.

Im November 2017 vereinbarten CCS Italy und Riege die Zusammenarbeit. „Es war unsere Absicht, den SME die Cargo iQ-Dienstleistungen zu erschwinglichen Preisen, aber auf dem höchstmöglichen technologischen Niveau anzubieten. Wir haben eine Reihe von etablierten und namhaften Unternehmen der Branche wegen einer potenziellen Partnerschaft kontaktiert, kamen aber schon bald zu dem Schluss, dass Riege und seine CDMP-Plattform die beste Wahl sind – für uns und für unsere Kunden“, sagte Gianni Mauri, der den Screening-Prozess bei CCS Italy leitete.

Riege Software war sofort bereit, die notwendigen Investitionen zu tätigen. Christian Riege erklärt die Einstellung des Unternehmens: „Was immer wir tun, bei uns steht Skalierbarkeit ganz oben an, damit wir allen Kunden, vom kleinsten bis zum größten, dasselbe hohe technologische Niveau bieten können. Unser vielgerühmtes TMS Scope ist der Beweis dafür. Die Möglichkeit, diesen Ansatz auf die Cargo iQ-Initiative für SME zu übertragen, war Motivation genug, die notwendigen Investitionen zu tätigen. Wir hatten mehrere Baustellen gleichzeitig, und es gab reichlich zu tun, um die zahlreichen Sonderanforderungen zu erfüllen. Dank unserer Erfahrung und der Kompetenz unserer Mitarbeiter war es allerdings eher zeitaufwendige Routine als technische Herausforderung – mit dem großartigen Ergebnis, dass SME der Zugang zu Cargo iQ erleichtert wird.“

Damit sind auch die Voraussetzungen geschaffen, Cargo iQ auf einer wesentlich breiteren Basis anzubieten. Martin Skopp, Produktmanager Cargo iQ bei Riege Software, ist überzeugt, dass das neue Produkt die Kunden ansprechen und für volle Zufriedenheit sorgen wird: „Riege ist seit 2009 für Cargo iQ – ehemals Cargo 2000 – zertifiziert. Unsere Kompetenz in Sachen zuverlässiges Messaging ist unbestritten, selbst die größten Akteure auf dem Markt nutzen unsere Potenziale, Spediteure wie Fluggesellschaften. Von der Zusammenarbeit mit CCS Italy profitieren wieder einmal mittelständische Unternehmen, die seit der Einführung von Scope im Jahr 2008 eine zentrale Rolle in den Aktivitäten von Riege spielen.“

SVP Software Development Christian Riege unterzeichnete die Vereinbarung im Namen von Riege Software und CEO Emanuele Vurchio im Namen von CCS Italy. Die Testphase läuft vielversprechend und die Beteiligten, Riege, CCS Italy, das Cargo iQ Management Team, sowie diverse Carrier auf der Airline-Seite, sind zuversichtlich, dass die Marktreife schon bald erreicht und damit die Zukunft wieder einen entscheidenden Schritt näher gerückt ist.

Über Cargo iQ

Cargo iQ ist eine IATA-Interessengruppe mit dem Ziel, Qualitätsstandards für die Luftfrachtindustrie weltweit zu definieren und umzusetzen. Cargo iQ ist ein von der IATA unterstützter Non-Profit-Zusammenschluss von über 80 führenden Fluggesellschaften, Spediteuren, Handlingagenten und IT-Anbietern aus aller Welt. Gemeinsam entwickelten die Cargo iQ-Mitglieder ein System zur Sendungsplanung und Ausführungskontrolle für Luftfracht auf Basis übereinstimmend gültiger Geschäftsprozesse und Meilensteine. Innerhalb dieses Systems beschreibt der von der IATA anerkannte Cargo iQ Master Operating Plan (MOP) den Standard-End-to-End-Prozess von Luftfrachttransporten.

Über CCS Italy

CCS Italy ist ein führender ICT Anbieter für die Luftfrachtindustrie und spezialisiert auf innovative IT-Mehrwertlösungen für Spediteure, Airlines und Handlingagenten. Gegründet Ende der 90er Jahre als Service Center für die IATA in Italien, hat sich das Unternehmen hat sich durch innovative Dienstleistungen, die dem wachsenden Bedarf der Luftfrachtunternehmen gerecht werden, schnell einen guten Ruf erworben. Dabei standen die Anpassung der IT-Systeme für Empfang und Übertragung elektronischer Nachrichten nach den international festgelegten Standards im Vordergrund.

Seit 2004 arbeitet CCS Italy als Cargo Community System in Italien und unterstützt mehrere bestehende Initiativen zur Verbesserung von Effizienz, Sicherheit und Qualität in der Luftfracht. Dazu zählen Programme zur Digitalisierung von Transportdokumenten wie IATA e-freight, e-AWB und e-CSD sowie das Qualitätsmanagementsystem Cargo iQ.


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Riege and CCS Italy announce Cargo iQ platform for SME

Riege Software announce cooperation with CCS Italy in a business venture promoting a new initiative to assist SMEs participation in Cargo iQ, the IATA interest group composed of some 80 major airlines, freight forwarders, ground-handling agents, trucking companies and IT solution providers globally. Its mission is creating and implementing quality standards for the worldwide air cargo industry.

“With Cargo iQ SME, we provide a turn-key solution for independent freight forwarders to benefit from shipment planning and control through shared Route Maps and operational visibility for various milestones along the shipment lifecycle,” said Chris Davies, Manager Product and Technology, at Cargo iQ.

Like Riege, CCS Italy has worked closely with Cargo iQ on this issue and so in early 2017 Gianni Mauri, Director Business Processes Air Cargo at CCS Italy, contacted Riege about possible cooperation. CCS Italy was searching for a reseller CDMP-F (Cargo iQ Data Management Platform for Forwarders) platform that could speed up the development of Innovative solutions tailored to the SME forwarders market.

In November 2017, CCS Italy and Riege agreed to cooperate. “It was our intention to offer Cargo iQ services to SMEs for affordable fees, but at the highest possible technological level. We contacted a number of established and well-known players in the industry, viewing them as potential partners, but rather soon we came to the conclusion that Riege and their CDMP platform would be the best choice – for us, and for our customers”, said Gianni Mauri who was leading the screening process at CCS Italy.

Riege Software was ready to make the necessary investment. Christian Riege explains the company’s attitude: “Whatever we do, we put focus on scalability – in all aspects – to serve customers from the smallest to the largest, and delivering the same high technological level to all. Our acclaimed TMS Scope is proof of this. The opportunity to expand this approach the Cargo iQ initiative focused on SMEs was the stimulus for the inevitable investments and additional work we undertook. We had to build, to align, to register and to setup at several sites in order to fulfill the numerous special requirements. Thanks to our experience and our skilled colleagues it was rather more routine than a challenge – with the awesome outcome facilitating SMEs access to Cargo iQ.”

The conditions are laid to provide Cargo iQ on a much broader basis. Martin Skopp, Product Manager Cargo iQ at Riege Software, is positive that the new product will appeal to customers and provide absolute satisfaction: “Riege has been certified for Cargo iQ – formerly Cargo 2000 – since 2009. Our expertise in reliable messaging is unquestionable, even the biggest players in the market make use of our capabilities. Both, forwarders and airlines. The cooperation with CCS Italy deploys our know-how to the benefit of SMEs who have played a central roll in Riege’s activities since the launch of Scope in 2008.”

SVP Software Development Christian Riege signed the agreement on behalf of Riege Software and CEO Emanuele Vurchio on behalf of CCS Italy. A pilot phase is ongoing and involved parties are getting consistently closer to market readiness. The Cargo iQ management team is on-board together with several carriers on the airline side. The future, once again, has moved another step closer.

About Cargo iQ

Cargo iQ is an IATA interest group with the mission of creating and implementing quality standards for the worldwide air cargo industry. Cargo iQ operates as a not-for-profit membership group supported by IATA and composed of over 80 major airlines, freight forwarders, ground-handling agents, trucking companies and IT solution providers globally. Cargo iQ members developed a system of shipment planning and performance monitoring for air cargo based on common business processes and milestones. As part of that system, the Cargo iQ Master Operating Plan (MOP), which has been endorsed by IATA as a recommended industry practice, describes the standard end-to-end process of transporting air cargo.

About CCS Italy

CCS Italy is a leading ICT provider for the air cargo industry, specializing in innovative, added-value IT solutions for freight forwarders, air cargo carriers and ground handling agents. Founded in the late 90s as a Service Center for IATA in Italy, the company has established its reputation due to innovative services, which meet the increasing need for air cargo players to adapt their IT systems to the reception and transmission of electronic messages, according to the standards defined by the international regulatory bodies.

Since 2004, CCS Italy has been operating as a Cargo Community System in Italy, supporting several existing initiatives to improve efficiency, security, and quality within the air cargo industry; these include programs for the digitization of transportation documents, such as IATA e-freight, e-AWB and e-CSD, as well as the quality management system Cargo iQ.


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Grünes Licht vom BAG: Die neue SVG fleXboxEUROPA vor dem Start in Deutschland

Die neue SVG fleXboxEUROPA für den grenzüberschreitenden Maut-Service in Europa wird schon in Kürze auch für das deutsche Lkw-Mautsystem genutzt werden können. Die Systemtauglichkeit der On-Board-Unit (OBU) wurde vom BAG bereits bestätigt. Entwickelt wurde die OBU speziell für den Einsatz in Europa nach den Vorgaben des European Electronic Toll Service (EETS). Aktuell wird die SVG fleXboxEUROPA bereits für die Mautabrechnung in einer Reihe von Mautsystemen, z.B. in Belgien (inkl. Liefkenshoektunnel), Frankreich, Österreich, Spanien, Portugal etc., eingesetzt. Neben Deutschland kommen weitere Mautsysteme im Laufe des Jahres hinzu. So ist die SVG-Lösung absolut zukunftssicher und bietet darüber hinaus attraktive Optionen im Bereich Telematik.

Maßgeschneiderte Lösungen – Flottencontrolling, Auswertungen und Abrechnung aus einer Hand.

Immer genau abgestimmt auf den Bedarf der Kunden sind auch die weitergehenden Planungs- und Analysetools von SVG. Mit ihrer Hilfe lassen sich Geschäftsprozesse ohne großen Aufwand benchmarken. Als Teil der Transportbranche steht SVG für optimierte Lösungen – gerade auch im Bereich Maut.

Alle Informationen zu EETS und der SVG fleXboxEUROPA finden Sie unter www.eets-deutschland.de

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Autonomes Fahren – der LKW der nahen Zukunft

Sie sehen aktuell noch futuristisch aus, dabei soll es nicht mehr lange dauern, bis sie wirklich auf den Straßen unterwegs sind: Selbstfahrende LKW. Ganz ohne Fahrer werden sie aber vorerst nicht auskommen, denn es gibt bisher nur Lösungen, die den selbstfahrenden Betrieb auf der Autobahn gewährleisten. Allerdings muss die Ware in den LKW, dann zur Autobahn und am Ende wieder zum Kunden. Deshalb wird weiterhin ein Fahrer am Steuer sitzen, der diese kurzen Strecken über Stadt und Landstraße übernimmt. Das nennt man dann selbstfahrender LKW Level 4. Ein Level weiter wäre der LKW ganz ohne Fahrer. Teils werden von den Herstellern schon Lastwagen-Modelle ohne Fahrerkabine präsentiert. Das verdeutlicht sehr gut die Zukunft des Kraftverkehrs – die Fahrer sollen weg. An selbstfahrenden LKW wird sogar angestrengter geforscht als an selbstfahrenden Autos. Der Grund ist klar: Fuhrunternehmen können jede Menge Personalkosten einsparen, wenn sie die Fahrer nicht mehr brauchen. Realistisch ist das aber bisher nicht. Der BGL-Hauptgeschäftsführer sagte in einem Interview der LOGISTIK HEUTE, dass auch für 2019 noch kein einziger Hersteller in Sicht sei, der einen automatisch bremsenden Abbiegeassistenten anbieten könne und ohne dieses System sei die Logistikbranche noch Lichtjahre vom autonomen Fahren entfernt.

Der LKW ohne Fahrer ist noch Sciences Fiction

Bisher ist das Level 5, also LKW komplett ohne Fahrer, noch weit entfernt von der Realität. Experten rechnet damit, dass so ein Laster frühestens in 12 Jahren auf deutschen Straßen fahren wird. Auch wenn es technisch schon fehlerfrei und problemlos machbar wäre, was nicht der Fall ist, dann gibt es noch den rechtlichen Knackpunkt. Wer haftet, wenn ein LKW ohne Fahrer einen Unfall baut? Solange diese Haftungsfrage nicht geklärt ist, wird es auch keine LKW ohne Fahrer auf der Straße geben. Es wird deshalb angestrengt nach anderen umweltfreundlicheren und effektiveren LKW-Lösungen geforscht. Auf der A9 sind seit Juni 2018 LKW-Züge unterwegs, diese Aneinanderreihung von LKW nennt man Platooning. Dabei gibt der erste LKW in der Reihe das Tempo vor und lenkt, die anderen LKW im Konvoi folgen diesen Vorgaben. Dafür sind sie über eine elektronische Deichsel per WLAN verbunden.

Platooning als die realistischste Lösung

An diesem Platoon-Projekt auf der A9 zwischen Nürnberg und München beteiligen sich MAN, das DB-Tochterunternehmen Schenker und die Hochschule Fresenius. 15.000 Kilometer sind die beiden Test-LKW bisher gefahren. Bei einem Vortrag im November hat Torsten Klein (MAN Truck & Bus) berichtet, dass es von den Fahrern überwiegend positive Rückmeldungen gebe. Es würden im Moment noch viele Daten gesammelt, auch die rechtliche Lage müsse noch europa- und weltweit aneinander angepasst werden. Bis das Platooning wirklich in Serie gehen kann, muss noch einiges passieren. Auf dem Deutschen Logistik-Kongress im Oktober in Berlin sprach Alexander Doll (Vorstand Güterverkehr und Logistik DB) davon, dass Platooning 2025 soweit ausgereift sei, um in Serie zu gehen. Aktuell sei der Mehraufwand durch die verbaute Technik allerdings noch sehr hoch. Außerdem müssten sich die Hersteller der LKW in Zukunft intensiver abstimmen, denn viele Firmen hätten einen gemischten Fuhrpark. Es müsse auch möglich sein unterschiedliche LKW aneinanderzukoppeln.

Mit uns am Puls der Zeit – machen Sie Ihren Logistikmeister oder Meister für Kraftverkehr bei der MeisterAkademie Graf.

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Warum nicht einfach unterirdisch?

Es sind die immer gleichen Themen, die die Urbane Logistik beherrschen: Verkehrslärm, Staus, Feinstaubbelastung, fehlender Parkraum, drohende Fahrverbote. Die Liste ist lang, der Handlungsbedarf zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens in Städten und Ballungsräumen groß. Ideen dafür gibt es viele. Das innovative Logistikkonzept »Smart City Loop« versucht das Problem schon auf der »Vorletzten Meile« anzugehen – indem es den Güterverkehr unter die Erde legt. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Materialfluss IML untersucht eine Machbarkeitsstudie, wie sich der unterirdische Transport technisch und wirtschaftlich realisieren lässt.

Um in Zukunft die Innenstädte weiterhin beliefern zu können, bedarf es innovativer Logistikkonzepte – darin sind sich Städte, Logistikdienstleister und Händler einig. Wie diese konkret aussehen sollen, darüber lässt sich streiten. Obwohl es viele Studien und Initiativen zum Thema gibt, haben Kommunen und Wirtschaft dem unterirdischen Transport zur Belieferung der Innenstadt bisher nur wenig Beachtung geschenkt. Nicht selten wird die Idee als »nicht realisierbar« abgetan, da die Umsetzung schlicht »zu teuer« sei. Das Konzept »Smart City Loop« könnte jetzt aber für Aufwind sorgen, da es nicht nur mit einer schnellen technischen und rechtlichen Realisierung überzeugt, sondern auch in puncto Kosten.

Einen Durchmesser von 2,80 Metern sollen die Röhren haben, in denen Güter auf Ladungsträgern wie Paletten oder Transportbehältern vollautomatisch und unterirdisch transportiert werden. Ausgehend von einem Güterverkehrszentrum bzw. einem City Hub am Stadt-rand sollen die Waren die letzten vier bis acht Kilometer bis in die Innenstadt zu einem Micro-Hub befördert werden. Von da aus erfolgt die Feinverteilung durch bestehende Lösungen, wie beispielsweise E-Bikes oder Elektro-LKW.

Der Clou: Es sollen Kanäle anstelle von Tunneln gebaut werden. Im Vergleich zum Tunnelbau (1 km > 100 Mio €) kostet der Kanalbau nämlich nur einen Bruchteil (1 km ca. 3 Mio €) und ist mit deutlich unkomplizierteren Genehmigungsverfahren verbunden. Schon bei der Konstruktion der Röhren sollen nur etablierte Verfahren und Fördertechniken zum Einsatz kommen. Dadurch fallen selbst die Entwicklungskosten gering aus.

Der unterirdische Transport bringt viele Vorteile mit sich.

Lärm, Staus, Unfälle und Feinstaubbelastungen in Ballungsräumen werden reduziert und schon während der Bauphase findet keine oder nur kaum Belastung der Umwelt statt, da der Bau der Röhren unterirdisch erfolgt. Lediglich im Bereich der Zugangsschächte ist die Baustelle oberirdisch auf kleiner Fläche sichtbar. Langfristig spart das Konzept Flächen, verkürzt Fahrzeiten für alle Verkehrsteilnehmer und verhindert Fahrverbote. Und auch Lieferunternehmen profitieren davon: Für sie bedeutet der unterirdische Warentransport in die Innenstadt bessere Planbarkeit, eine Erweiterung der Lieferzeiten auf auch außerhalb der Ladenzeiten und völlige Unabhängigkeit von oberirdischen Verkehrsstaus und Witterungsverhältnissen.

Finanzieren soll sich der Transport über Gebühren, zum Beispiel von Händlern, die pro Palette zahlen – wie heute für Stauraum im LKW. Um den Transport technisch zu realisieren kommen für den Warenversand und die Ein- und Ausschleusung nur modernste und vollautomatische Fördertechniken zum Einsatz. Die Micro-Hubs können dabei in bestehende Immobilien, wie beispielsweise Einkaufszentren, integriert werden oder eigenständige Logistik-immobilien sein. Im Fokus des gesamten Transports steht aber nicht nur die Warenversorgung, sondern auch die Entsorgung. Retouren, Transportverpackungen, Leergut und Abfälle werden also im gleichen System aus der Stadt herausbefördert und am Stadtrand zum Weitertransport verladen.

Derzeit wird vom Fraunhofer IML – im Auftrag der Smart City Loop GmbH – eine Machbarkeitsstudie zu den Themen technische Umsetzung, Wirtschaftlichkeit sowie Einflüsse auf das oberirdische Verkehrsaufkommen und Emissionsverringerung erstellt.

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Smart City Loop Preisträger

Am 5. Dezember 2018 wurde das Projekt in Berlin durch die Bundesumweltministerin Svenja Schulze als eines der Gewinnerprojekte des Wettbewerbs »Nachhaltige Urbane Logistik« ausgezeichnet.

Mit dem Bundeswettbewerb »Nachhaltige Urbane Logistik« möchte das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gemeinsam mit dem Umweltbundesamt Projekte und Maßnahmen auszeichnen, die in besonderer Weise für eine nachhaltige Logistik in deutschen Städten stehen. Dabei geht es um innovative städtische Logistikkonzepte aus dem ganzen Bundesgebiet, die vor allem ökologisch, aber auch ökonomisch und sozial nachhaltig sind.

Was ist Smart City Loop?

Es sind die immer gleichen Themen, die die Urbane Logistik beherrschen: Verkehrslärm, Staus, Feinstaubbelastung, fehlender Parkraum, drohende Fahrverbote. Die Liste ist lang, der Handlungsbedarf zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens in Städten und Ballungsräumen groß. Ideen dafür gibt es viele. Das innovative Logistikkonzept »Smart City Loop« versucht das Problem schon auf der »Vorletzten Meile« anzugehen – indem es den Güterverkehr unter die Erde legt. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Materialfluss IML untersucht eine Machbarkeitsstudie, wie sich der unterirdische Transport technisch und wirtschaftlich realisieren lässt.

Um in Zukunft die Innenstädte weiterhin beliefern zu können, bedarf es innovativer Logistikkonzepte – darin sind sich Städte, Logistikdienstleister und Händler einig. Wie diese konkret aussehen sollen, darüber lässt sich streiten. Obwohl es viele Studien und Initiativen zum Thema gibt, haben Kommunen und Wirtschaft dem unterirdischen Transport zur Belieferung der Innenstadt bisher nur wenig Beachtung geschenkt. Nicht selten wird die Idee als »nicht realisierbar« abgetan, da die Umsetzung schlicht »zu teuer« sei. Das Konzept »Smart City Loop« könnte jetzt aber für Aufwind sorgen, da es nicht nur mit einer schnellen technischen und rechtlichen Realisierung überzeugt, sondern auch in puncto Kosten.

Einen Durchmesser von 2,80 Metern sollen die Röhren haben, in denen Güter auf Ladungsträgern wie Paletten oder Transportbehältern vollautomatisch und unterirdisch transportiert werden. Ausgehend von einem Güterverkehrszentrum bzw. einem City Hub am Stadt-rand sollen die Waren die letzten vier bis acht Kilometer bis in die Innenstadt zu einem Micro-Hub befördert werden. Von da aus erfolgt die Feinverteilung durch bestehende Lösungen, wie beispielsweise E-Bikes oder Elektro-LKW.

Der Clou: Es sollen Kanäle anstelle von Tunneln gebaut werden. Im Vergleich zum Tunnelbau (1 km > 100 Mio €) kostet der Kanalbau nämlich nur einen Bruchteil (1 km ca. 3 Mio €) und ist mit deutlich unkomplizierteren Genehmigungsverfahren verbunden. Schon bei der Konstruktion der Röhren sollen nur etablierte Verfahren und Fördertechniken zum Einsatz kommen. Dadurch fallen selbst die Entwicklungskosten gering aus.

Der unterirdische Transport bringt viele Vorteile mit sich.

Lärm, Staus, Unfälle und Feinstaubbelastungen in Ballungsräumen werden reduziert und schon während der Bauphase findet keine oder nur kaum Belastung der Umwelt statt, da der Bau der Röhren unterirdisch erfolgt. Lediglich im Bereich der Zugangsschächte ist die Baustelle oberirdisch auf kleiner Fläche sichtbar. Langfristig spart das Konzept Flächen, verkürzt Fahrzeiten für alle Verkehrsteilnehmer und verhindert Fahrverbote. Und auch Lieferunternehmen profitieren davon: Für sie bedeutet der unterirdische Warentransport in die Innenstadt bessere Planbarkeit, eine Erweiterung der Lieferzeiten auf auch außerhalb der Ladenzeiten und völlige Unabhängigkeit von oberirdischen Verkehrsstaus und Witterungsverhältnissen.

Finanzieren soll sich der Transport über Gebühren, zum Beispiel von Händlern, die pro Palette zahlen – wie heute für Stauraum im LKW. Um den Transport technisch zu realisieren kommen für den Warenversand und die Ein- und Ausschleusung nur modernste und vollautomatische Fördertechniken zum Einsatz. Die Micro-Hubs können dabei in bestehende Immobilien, wie beispielsweise Einkaufszentren, integriert werden oder eigenständige Logistik-immobilien sein. Im Fokus des gesamten Transports steht aber nicht nur die Warenversorgung, sondern auch die Entsorgung. Retouren, Transportverpackungen, Leergut und Abfälle werden also im gleichen System aus der Stadt herausbefördert und am Stadtrand zum Weitertransport verladen.

Derzeit wird vom Fraunhofer IML – im Auftrag der Smart City Loop GmbH – eine Machbarkeitsstudie zu den Themen technische Umsetzung, Wirtschaftlichkeit sowie Einflüsse auf das oberirdische Verkehrsaufkommen und Emissionsverringerung erstellt.

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„Logistikhelden“ werben um Nachwuchs

Der Fachkräftemangel macht der Logistikbranche massiv zu schaffen. Eine bundesweite Kampagne soll nun helfen, das Image der Branche aufzupolieren und zugleich die vielfältigen Karrieremöglichkeiten in der Logistik in den Fokus rücken. VTL unterstützt die konzertierte Aktion.

Die Imagekampagne „Logistikhelden“ soll Mitte 2019 bundesweit an den Start gehen. Sie richtet sich in erster Linie an Berufseinsteiger und Jobsuchende. Dass VTL den Vorstoß unterstützt, war für Andreas Jäschke keine Frage: „Es ist höchste Zeit, das Bild der Logistik in der breiten Öffentlichkeit zu verbessern und das Schmuddel-Image abzulegen“, lobt der VTL-Chef das Konzept der Initiative „Die Wirtschaftsmacher“. Schließlich sei die Branche nicht nur Deutschlands drittgrößter Wirtschaftsbereich, sondern bietet Berufsanfängern, Quer- und Wiedereinsteigern eine Vielzahl zukunftsorientierter Chancen – beispielsweise als Innovationstreiber im Bereich der IT.

Trotzdem hat die Logistik seit jeher mit Imageproblemen und daraus resultierendem Nachwuchsmangel zu kämpfen. Genau hier setzt die gemeinsame Kampagne logistiknaher Verbände, Vereine, Medien und Unternehmen an. „Wir Logistiker müssen jungen Menschen gemeinsam Mut machen, in dieser Zukunftsbranche erfolgreich beruflich durchzustarten“, so Jäschke. Dabei gelte es, gezielt auch Frauen anzusprechen. Denn entgegen der landläufigen Meinung ist Logistik keinesfalls eine reine Männersache: „Bei VTL übernehmen bereits einige Frauen in Führungspositionen viel Verantwortung“, verweist der Geschäftsführer.

Herzstück der bundesweiten Kampagne sind Menschen aus der Logistikpraxis. Sie stehen als glaubwürdige Botschafter für die Leistungsfähigkeit und Professionalität aller logistischen Handlungsfelder und erzählen auf Plakaten, in Anzeigen, im Internet sowie auf Social-Media-Kanälen spannende Geschichten aus ihrem Arbeitsalltag. Zugleich transportiert die Kampagne „starke Fakten“ wie zum Beispiel die jährliche Kilometerleistung eines Berufskraftfahrers oder die Zahl ausgelieferter Pakete.

Die Initiative „Die Wirtschaftsmacher“ fungiert als Absender der Imagekampagne. Sie bündelt die Kräfte von Interessenvertretungen, Logistikdienstleistern sowie Industrie und Handel und will so für eine größere Sichtbarkeit sorgen. „Unser Ziel ist es, einen siebenstelligen Betrag einzuwerben, der es möglich macht, den notwendigen Werbedruck zu entfalten“, erklärt Frauke Heistermann, Sprecherin der Initiative und Mitglied im BVL-Vorstand. Aktuell sei man auf einem guten Weg: Mehr als 50 Unternehmen, Institutionen, Verbände und Medienpartner unterstützen die Kampagne bereits.

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Ferngesteuerter Containerhafen in Indien

Die Adani Group, größter privater Hafenbetreiber Indiens, hat VAHLE mit dem Umbau von 18 Gassen und 15 RTG Kranen für den Hafen von Kattupalli in Indien beauftragt. Das Projekt umfasst 3 km vCONDUCTOR isolierter 4-poligen Stromschiene des Types U35/600 AE sowie 3 km Positioniersystem. Der Umbau inklusive Inbetriebnahme ist für Spätsommer 2019 geplant.

Zwischenzeitlich wurde der Umbau von 14 weiteren Gassen von einer Länge von 2,3 km
4-poliger Stromschiene durch die Adani Group beauftragt.

Das Trimotion System ermöglicht das ferngesteuerte Handling der eRTG Krane in den Gassen.

Es muss lediglich nur noch die vCOM Datenschiene SMGX hinzugefügt werden. Nach der Umrüstung von 15 RTG Kranen ist der Hafen der Adani Group in Kattupalli das erste Container Terminal seine Art in Indien. Ab sofort ist es möglich das Container-Handling in den Gassen voll-automatisiert und ferngesteuert durchzuführen

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