Zum 01.01.2019 wird die Lkw-Maut um bis zu 60 % erhöht

Aus Anlass der Veröffentlichung des "Gesetzes zur Änderung des Bundesfernstraßenmautgesetzes" im Bundesgesetzblatt weist der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main auf mögliche Auswirkungen hin. Nach der viele Transportunternehmen und Speditionen betreffenden Ausweitung der Lkw-Maut auf alle Bundesstraßen zum 01.07.2018 tritt zum 01.01.2019 eine weitere kostenwirksame Änderung der Lkw-Maut auf allen Bundesstraßen und Autobahnen in Kraft. Neben einer (wegen der Mautausweitung) höheren Infrastrukturmaut werden den Lkw auch sogenannte externe Kosten – Luftverschmutzungskosten und erstmals auch Lärmkosten in Rechnung gestellt. Diese Lärmkosten sind für alle Lkw gleich hoch ­- eine Differenzierung, nach der leisere Lkw bevorzugt würden, findet nicht statt. Durch Anhebung aller Mautsätze für schwere Lkw rechnet der Bund bis 2022 mit Mehreinnahmen in Höhe von insgesamt 4,16 Mrd. Euro, also über einer Milliarde Euro mehr pro Jahr.

Die höheren Mautsätze treffen Fahrzeuge aller Emissionsklassen. Extreme Mautsatzsteigerungen erfahren allerdings ausgerechnet Transportunternehmer, die in jüngerer Zeit in die emissionsärmsten Fahrzeuge investiert haben. Da auch für Euro VI-Fahrzeuge erstmals ab Beginn kommenden Jahres sogenannte Luftverschmutzungskosten erhoben werden, sind die Mautsatzsteigerungen hier besonders hoch. So werden die 5-Achs-Kombinationen der saubersten Emissionsklasse Euro VI, mit denen inzwischen 60 % aller Mautkilometer auf deutschen Straßen zurückgelegt werden, um fast 40 % höher belastet. Noch härter trifft es die Euro VI 4-Achs-Kombinationen, mit denen Volumengüter (z.B. Möbel, Solarpaneele, Zulieferteile für die Automobilindustrie) transportiert werden: Deren Mautsätze steigen um nahezu 60 %.

Hintergrund: In Deutschland werden über 80 % aller Güter mit dem Lkw transportiert.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Digitalisierung: Kleine Transportunternehmen verlieren Anschluss

Beim Thema digitale Transformation geht die Schere zwischen kleinen und größeren Logistikdienstleistern zunehmend auseinander. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die in Zusammenarbeit von Herzig Marketing, dem Verband Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen e. V. (VVWL) und der Onlinespedition Instafreight entstanden ist.

„Chancen, Risiken, selbst die Frage nach der schieren Notwendigkeit der Digitalisierung werden in der Logistik abhängig von der Unternehmensgröße vollkommen unterschiedlich bewertet“, sagt Marcus Hover, Stv. Hauptgeschäftsführer des VVWL. So hat mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern bisher kein Digitalisierungsprojekt umgesetzt. Bei Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern gaben das gerade einmal acht Prozent der Befragten an. Zwei Drittel (66 Prozent) der Transportunternehmen, die aktuell keine Digitalisierungsprojekte umsetzen, hält das aber auch nicht für notwendig. Vor allem viele kleine Unternehmen (81 Prozent) sehen offenbar keinen Anlass, ihre Prozesse zu digitalisieren.

Entsprechend hoch ist in diesem Marktsegment der Anteil der Unternehmen, die sich auch zukünftig nicht mit dem Thema befassen wollen. Mehr als ein Drittel der Befragten (38 Prozent) plant derzeit kein Digitalisierungsprojekt. Sie sehen sich vor allem durch die damit verbundene Komplexität (46 Prozent) und Zeitmangel (44 Prozent) ausgebremst. Weitere Gründe für die Zurückhaltung sind zu hohe Kosten und der mangelnde Erfolg vorheriger Projekte. Letzteres ist insbesondere bei Unternehmen mit weniger als 25 Mitarbeitern der Fall (29 Prozent).

Für die Herausgeber der Studie ist dies keine Überraschung. Kleineren Unternehmen fehle oftmals ganz einfach das Risikokapital, um sich digitalen Experimenten hinzugeben. Zumal die Anforderungen und Wünsche der Kunden bei kleinen Logistikdienstleistern offensichtlich noch keinen großen Innovationsdruck auslösen. Vernetzung und automatisierte Informationsweitergabe werden in diesem Marktsegment laut Studie nur in Ausnahmefällen erwartet.

Nach Ansicht der Studienautoren sollten kleine Unternehmen mittelfristig die Weichen stellen, um nicht den Anschluss zu verpassen: „Die Digitalisierung bringt zwar nicht jedem Unternehmen direkte Vorteile bei der Suche nach Kunden und Mitarbeitern. Aber sie bringt jedem Unternehmen ganz sicher ein Plus an Mitarbeiter- und Kundenbindung“, erklärt Herzig-Geschäftsführerin Heike Herzig. Und eine dringend benötigte Erleichterung in der täglichen Arbeit, vor allen Dingen bei Disposition und Buchhaltung.

Branche braucht Standardlösungen

Die sei auch bitter nötig, sagt Marcus Hover. „Fähige Disponenten wurden in den vergangenen Monaten fast genauso händeringend gesucht wie Führerscheininhaber der Klasse CE. Standardisierte – und damit nicht nur bei allen Kunden einsetzbare, sondern in erster Linie auch bezahlbare – Lösungen könnten der überwiegend mittelständisch geprägten Logistik viel Stress ersparen und gleichzeitig die Effizienz der gesamten Verkehrswirtschaft erhöhen“, so der Stv. Hauptgeschäftsführer. Deshalb lautete das Fazit der beiden Herausgeber: „Hier sehen wir die Aufgabe von Beratern, Verbänden und IT Anbietern zu mehr Information, Hilfe und vor allen Dingen pragmatisch einsetzbaren Standardlösungen.“

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Innovative Denkansätze für die urbane Logistik

Die Bremslichterketten in deutschen Innenstädten zeigen in dieser Vorweihnachtszeit erneut, dass die Infrastruktur der Citys längst an ihre Kapazitätsgrenzen gelangt ist. Davon ist auch die Logistik betroffen. Die Zukunft der Innenstadtbelieferung steht deshalb bei der Bundesvereinigung Logistik (BVL) weit oben auf der Agenda.

„Immer mehr Menschen wollen mobil sein, aber die Antwort darauf können nicht immer mehr Autos und immer mehr Straßen sein“, lautete die Analyse von Bernhard Mattes, Präsident des Verbands der Automobilindustrie, beim 35. Deutschen Logistik-Kongress Mitte Oktober in Berlin. Damit formulierte er einen Querschnitt der Ergebnisse der Expertenrunden bei der Veranstaltung. Die Zukunft der Mobilität müsse neu gedacht werden, vor allem in den urbanen Ballungsräumen. Eine Idee dazu, wie die Straßen in den Citys entlastet werden können, präsentierte Christian Kühnold mit seinem Projekt Smart City Loops. Über unterirdische Frachtröhren will sein Unternehmen künftig Waren auf Paletten vollautomatisch von einem Güterverkehrszentrum am Stadtrand in die Innenstadt transportieren. Der bauliche Aufwand dafür sei nicht größer als bei der Verlegung eines Kanals. Die Experten auf dem Kongress waren sich einig in ihrer Einschätzung darüber, dass es innovative Ideen wie diese sind, die die Zukunft der urbanen Logistik bestimmen werden.

Und wo es nicht ohne Fahrzeuge geht, testen Unternehmen derzeit bereits intensiv alternative Transportmittel und Möglichkeiten der Zustellung: Von Lastenrädern über Elektro-Lastwagen bis hin zur Crowd Delivery laufen zahlreiche Projekte in ganz Deutschland. Bei aller Kritik an der Industrie und den Logistikern im Hinblick auf die Feinstaubdebatte, gab Frank Sportolari, President von United Parcel Service, darum zu bedenken: „Nicht die Städte oder Kommunen treiben Innovationen wie Elektrofahrzeuge oder Lastenräder voran, sondern die Unternehmen.“ Bis 2020 wird die deutsche Automobilindustrie insgesamt 40 Milliarden Euro in die Dekarbonisierung investieren. Und weltweit stammt jedes dritte Patent zum Elektroantrieb laut Untersuchungen des Ifo-Instituts aus Deutschland. Gleichwohl gab Professor Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, zu bedenken: „Wir sollten uns jetzt nicht vorschnell auf etwas festlegen, das sich technologisch als der falsche Weg erweisen könnte, sondern wir müssen bei alternativen Antrieben weiter ergebnisoffen forschen.“

Jenseits der technologischen Diskussion versteht sich der Themenkreis Urbane Logistik der BVL als Plattform, um fachspezifische Themen, Herausforderungen und Lösungen der urbanen Logistik in ihrer praktischen Umsetzung zu erörtern und gleichzeitig deren Stakeholder für die Projektarbeit zu vernetzen. Wie werden Städte in Deutschland im Jahr 2030 beliefert und mit Waren versorgt werden? Diese Frage haben sich die BVL und Roland Berger gemeinsam gestellt und die Studie „Urbane Logistik 2030“ durchgeführt. Unter dem Titel „Gemeinsam gegen den Wilden Westen“ liefert sie konstruktive Impulse für die Diskussion über die langfristige Entwicklung der urbanen Logistik und Modelle der Zusammenarbeit.

Die BVL hat zum Status quo und zu den Perspektiven der Urbanen Logistik in Deutschland ein Themendossier zusammengestellt, das hier heruntergeladen werden kann. (https://www.bvl.de/dossiers/urbane-logistik/urbane-logistik-2018)

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Aktualisiert nach ADR 2019: Folienprogramm für die Gefahrgut-Fahrerschulung

Ab sofort ist die neue Ausgabe ADR 2019 des Folienprogramms für die Gefahrgut-Fahrerschulung im Verlag Heinrich Vogel erhältlich. Das Folienprogramm wurde ebenso wie die Lehrbücher Basiskurs (Bestell-Nr. 23205), die Auffrischungsschulung (Bestell-Nr. 23206) und der Aufbaukurs Tank (Bestell-Nr. 23207) rechtlich aktualisiert.

Das Folienprogramm mit über 1000 Folien ist in der Reihenfolge und durch die Verweise auf die entsprechenden Kapitel an die Gefahrgut-Lehrbücher angepasst. Die Verständnisfragen und -antworten werden durch Audioanimationen unterstützt und die enthaltenen Videos helfen bei der Visualisierung der Gefahrgut-Themen. Neu aufgenommen wurde das Video „Wie verhalte ich mich richtig im Straßentunnel“. Die Folieninhalte entsprechen den Kursplänen des DIHK und eignen sich optimal zur Unterstützung und Visualisierung der Inhalte aus den Gefahrgut-Lehrbüchern sowie auch für die Unterweisung sonstiger Mitarbeiter.

Wichtige Änderungen durch das ADR 2019, u. a.:

  • Angabe der Gesamtmenge und des Punktewerts im Beförderungspapier bei Anwendung der 1000-Punkte-Regelung
  • Anforderungen an die Maße der Gefahrzettel werden erleichtert
  • Großzettel (Placards) und Kennzeichen für erwärmte Stoffe müssen witterungsbeständig sein und die dauerhafte Kennzeichnung gewährleisten

Hildach
Folienprogramm Gefahrgut-Fahrerschulung

DVD-ROM, über 1000 Folien, farbig
Bestell-Nr.: 33040
Preis: € 149,00 (€ 177,31 inkl. MwSt.)

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Neue Auflagen der Gefahrgut-Fahrerschulungen nach ADR 2019 – ab sofort erhältlich

Die drei Lehrbücher Basiskurs, Auffrischungsschulung und Aufbaukurs Tank für Gefahrgut-Fahrer wurden rechtlich auf den neuesten Stand des ADR 2019 gebracht und mit wichtigen Inhalten ergänzt. Käufer der Lehrbücher Basiskurs und Auffrischung erhalten darüber hinaus einen Zugang zur Gefahr/gut-App.

Ab dem 1.01.2019 muss laut Vorschrift der IHK nach dem ADR 2019 ausgebildet und geprüft werden. Die drei Lehrbücher wurden sorgfältig nach dem Rechtsstand 2019 überarbeitet, die neuen Themen wurden integriert und eine größere Schrift unterstützt die Lesefreundlichkeit. Die Lehrbücher erscheinen damit zeitnah mit den geplanten Vorschriftenänderungen.

Wichtige Änderungen durch das ADR 2019, u. a.:

  • Angabe der Gesamtmenge und des Punktewerts im Beförderungspapier bei Anwendung der 1000-Punkte-Regelung
  • Anforderungen an die Maße der Gefahrzettel werden erleichtert
  • Großzettel (Placards) und Kennzeichen für erwärmte Stoffe müssen witterungsbeständig sein und die dauerhafte Kennzeichnung gewährleisten

Hildach / Spohr / Werny
Basiskurs – Erstschulung für den Gefahrgut-Fahrzeugführer Bestell-Nr. 23205, 214 Seiten, farbig.
€ 18,90 (€ 20,22 inkl. MwSt.), ab 5 Stk. € 17,01, ab 10 Stk. € 15,69

Hildach / Spohr / Werny
Auffrischungsschulung für den Gefahrgut-Fahrzeugführer Bestell-Nr. 23206, 176 Seiten,
farbig € 16,90 (€ 18,08 inkl. MwSt.), ab 5 Stk. € 15,21, ab 10 Stk. € 14,03

Hildach / Werny
Aufbaukurs Tank – Erstschulung für den Gefahrgut-Fahrzeugführer Bestell-Nr. 23207, 124 Seiten,
farbig € 17,90 (€ 19,15 inkl. MwSt.), ab 5 Stk. € 16,11, ab 10 Stk. € 14,68

Hildach
Folienprogramm Gefahrgut-Fahrerschulung Bestell-Nr. 33040, über 1000 Folien, farbig € 149,00 (€ 177,31 inkl. MwSt.)

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Neue Auflage: KEP-Fahrer unterwegs

Das aktualisierte Bordbuch für KEP-Fahrer ist ab sofort im Verlag Heinrich Vogel verfügbar. Das praktische Taschenbuch enthält alle Infos, die unterwegs wichtig sind und ist speziell für Fahrer und selbstfahrende Unternehmer im Kurier,- Express- und Postdienst­leisterbereich zugeschnitten.

Auch 2018 wird der Online-Handel mit einem Umsatzplus abschließen, wodurch die Arbeitsbelastung der KEP-Fahrer weiter zunehmen wird. Das Bordbuch ist eine geeignete Informationsquelle, wobei der Schwerpunkt auf den innerdeutschen KEP-Transporten ist und enthält viele Checklisten, Übersichten, hilfreiche Listen und leicht verständliche Beiträge u.a. zu den Themen Ladungssicherung und Gefahrgut. Weitere Themen sind Abfahrtkontrolle, Internettipps, Informationen zu Pannendiensten, Verhalten bei Polizeikontrollen, Bußgelder u.v.m. Praxisbezogene Tipps zum Liefern und Laden sowie Regeln zum Parken und Halten sind ebenso enthalten. Mit diesem Themenspektrum ist das Handbuch geeignet als Teinehmerunterlage für unterschiedliche Schulungsformate.

KEP-Fahrer unterwegs

Taschenbuch, 10,3 x 18,3 cm
144 Seiten, 16. Auflage 2018
Bestell-Nr.: 26038
Preis: € 10,90 (€ 11,66 inkl. MwSt.)
ab 10 Stück: 10,36 € | ab 50 Stück: 9,59 €

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Europäische Straßentransportverbände bitten EU-Kommission um Unterstützung zur Aufrechterhaltung des freien Warenverkehrs durch Österreich

Mit Hinweis auf die Entschließung des Tiroler Landtages vom 3. Oktober 2018, die eine deutliche Reduzierung des Lkw-Transits durch Tirol mittels konkret vorgegebener Maßnahmen fordert, haben die Verbände AISÖ (Österreich), ANITA und LVH Südtirol (Italien), FNTR (Frankreich), ITD (Dänemark), TLN (Niederlande) sowie die IRU (Brüssel) der Europäischen Kommission ein gemeinsames Schreiben an die zuständigen Generaldirektionen "Mobilität und Verkehr (GD MOVE)" und "Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU (GD GROW)" gesandt.

Zum Hintergrund: In seiner Entschließung fordert der Tiroler Landtag von seiner Landesregierung die Umsetzung konkreter Maßnahmen zur nachhaltigen Reduktion des Lkw-Transits ("Anti-Transit-Paket"). Das Maßnahmenpaket beinhaltet unter anderem eine Verschärfung des 2016 von Tirol erlassenen Sektoralen Fahrverbots auf der Inntalautobahn. Dies geschieht ohne Rücksicht darauf, dass die Kommission das damalige EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen dieses Fahrverbot nur unter der Bedingung beendet hatte, dass die derzeit schadstoffärmste Fahrzeugklasse Euro VI von dem Sektoralen Fahrverbot dauerhaft ausgenommen bleibt. Aber auch andere vorgesehene Maßnahmen wie z.B. die Schaffung einer Korridormaut von München bis Verona auf Tiroler Niveau, eine Anhebung des Dieselpreises an österreichischen Tankstellen nur für den transitierenden Schwerverkehr sowie die Ausdehnung der Ferienreise- und Nachtfahrverbote sind nach Meinung der Verbände nicht mit EU-Recht vereinbar.

Die Verbände bitten daher die zuständigen Kommissarinnen Bulc und Evans sowie ihre Generaldirektoren bereits im Vorfeld der – noch von der Tiroler Landesregierung bzw. dem österreichischen Verkehrsministerium auszuarbeitenden und mit der Kommission und den Mitgliedsstaaten abzustimmenden – Maßnahmen, die Planungen des Landes Tirol auf ihre EU-Verträglichkeit zu prüfen und den vorgebrachten Bedenken gegen weitere Tiroler Alleingänge zur Behinderung des freien Warenverkehrs in der EU Rechnung zu tragen. Ein Einschreiten der Kommission sehen die Verbände schon deshalb als dringlich an, da die ersten Maßnahmen – insbesondere die schärfsten Anti-Transit-Maßnahmen – bereits im August 2019 in Kraft treten sollen.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

BGL zieht überwiegend positive Bilanz aus den Beschlüssen des EU-Verkehrsministerrats zum Mobilitätspaket

Die Deregulierung des EU-Verkehrsmarktes in den 90er Jahren hat in Zusammenhang mit der Osterweiterung auf derzeit 28 EU-Mitgliedsstaaten zu sozialen Verwerfungen geführt, die nicht zuletzt an Deutschlands Autobahnraststätten täglich sichtbar sind. Das von der EU-Kommission im Mai 2017 vorgestellte Mobilitätspaket hatte zum Ziel, diese Verwerfungen zu korrigieren und einen sowohl unter sozialen als auch unter wettbewerblichen Aspekten fairen Verkehrsmarkt herbeizuführen. Die jüngsten Beschlüsse der EU-Verkehrsminister stellen dazu nach Auffassung des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. einen wichtigen Schritt dar.

Der BGL begrüßt insbesondere drei Kernelemente der von den Verkehrsministern erzielten Einigung:

1. Die vorgesehene Heimkehr für Fahrer nach spätestens drei bzw. vier Wochen ist Grundvoraussetzung, um wirksam gegen Sozialdumping, Nomadentum und unwürdige Bedingungen auf überfüllten Parkplätzen vorzugehen.

2. Die Einführung des intelligenten Fahrtenschreibers der 2. Generation ab Ende 2024 ist unerlässlich zur Verbesserung der Kontrolle der Sozialvorschriften.

3. Ergänzt wird dies durch die von den Ministern vorgesehene EU-weit verbindliche Klarstellung des Verbots, die reguläre wöchentliche Ruhezeit in der Fahrerkabine zu verbringen.

Bei den Kabotageregelungen sehen die EU-Verkehrsminister eine Verschärfung vor. Kabotage ist definiert als die Durchführung inländischer Transporte durch ausländische Lkw. Die bisherigen Regeln von max. drei Kabotagefahrten in sieben Tagen sollen bestehen bleiben und durch eine anschließende 5-täigige Karenzzeit ergänzt werden, in der keine weiteren Kabotageverkehre im selben Mitgliedsstaat mehr durchgeführt werden dürfen. Dies kann systematischer (dauerhafter) Kabotage einen Riegel vorschieben. Zum Bedauern des Verbandes bleibt das vordringlichste Problem, wie die Anzahl von Kabotagefahrten in der Praxis zu kontrollieren ist, ungelöst. Ohne zusätzliche Vorgaben können Umgehungen dieser Regel nicht ausgeschlossen werden.

Grundsätzlich positiv bewertet der BGL die Einbindung grenzüberschreitender Transporte in die EU-Entsenderichtlinie. Zweifel hat der BGL allerdings an deren Kontrollierbarkeit. Die Minister schaffen mit der Unterteilung des grenzüberschreitenden Verkehrs in "bilaterale Verkehre" und "Cross-Trade-Verkehre" zwei Kategorien, die bei Kontrollen nur schwer zu unterscheiden sein dürften. Die "bilateralen Verkehre" aus dem bzw. in das Heimatland sollen von den Mindestlohnbestimmungen ausgenommen werden. "Das Prinzip gleicher Lohn für gleiche Arbeit dürfte damit für die Fernfahrer nur sehr schwer durchzusetzen sein. Wie soll ein Kontrollbeamter erkennen, ob der Fahrer eine grenzüberschreitende Fahrt mit Mindestlohnanspruch durchführt oder einen bilateralen Verkehr? Dem Anspruch der Kontrollierbarkeit wird man damit nicht gerecht", so BGL-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Dirk Engelhardt.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Prüfungsstart für die „TOPLIST der Telematik“ des Jahres 2019

Seit nunmehr neun Jahren entwickelte sich die „TOPLIST der Telematik“ zu einer aussagekräftigen Alliance von Anbietern im deutschsprachigen Raum, welche ihre Qualität bei Aufnahme in den Verbund nachgewiesen haben müssen. Für die "TOPLIST der Telematik" qualifizieren sich Unternehmen, die sich erfolgreich einer Prüfung in Technologie, Service, Support und Datensicherheit stellen – durchgeführt von einer kompetenten und unabhängigen Fachjury. In jedem Jahr wird diese Prüfung wiederholt.

Anwender vertrauen dem TOPLIST-Siegel

Es gibt vieles, was zum Zeitpunkt der Veröffentlichung sehr gut ist und vielleicht auch noch fünf Jahre später diesen hohen Marktwert halten kann. Hersteller in den Bereichen der Digitalisierung optimieren ihre Lösungen nahezu permanent. Zu schnell verändern sich technologische Möglichkeiten, aber auch unternehmerische Anforderungen. Beinahe wöchentlich werden Telematik-Systeme verbessert, durch Neuentwicklungen abgelöst oder von frischer Konkurrenz im Markt überholt. Kein Wunder also, dass die Mediengruppe Telematik-Markt.de in der etablierten „TOPLIST der Telematik“ diese Umstände berücksichtigt.

Transparenz und Orientierung bietet die "TOPLIST der Telematik"

Viele Unternehmen, die ihre Betriebsabläufe im Hinblick auf die Digitalisierung wettbewerbsfähig aufstellen bzw. auf den neuesten Stand bringen wollen und dies insbesondere mithilfe von innovativen Telematik-Systemen anstreben, begründen ihre Kaufentscheidung oft auf kompetenten Aussagen und Bewertungen von unabhängigen Prüfergebnissen. Unternehmen der „TOPLIST der Telematik“ erbringen den Nachweis, dass sie ihre Systeme auf einem hohen Niveau anbieten. Auch die qualifizierten Mitglieder der „TOPLIST der Telematik“ nutzen einen entscheidenden Vorteil, denn sie heben sich mit ihren Produkten durch eine erfolgreiche Prüfung qualitativ vom Wettbewerb ab. Die Wettbewerbsfähigkeit bildet also auf beiden Seiten einen entscheidenden Vorteil ab, denn oftmals verstellt die stetig wachsende Quantität der Anbieter die Sicht auf die Qualität. Nicht zuletzt auch deshalb gewinnt die „TOPLIST der Telematik“ in jedem Jahr ihres Bestehens neue Mitglieder und erfreut sich einer immer größer werdenden Aufmerksamkeit von Nutzern, Interessenten, aber auch der Hersteller und Anbieter selbst.

Unabhängige und kompetente Fachjury

Sämtliche Anbieter aus dem exklusiven Kreis der „TOPLIST der Telematik“ stellen sich einer jährlichen Prüfung in den Punkten Service, Support, Technologie und Datensicherheit durch eine unabhängige Fachjury. Sie müssen diese bestehen, um weiterhin ein Mitglied dieses Netzwerks sein zu können. So wird sichergestellt, dass sich sowohl Produkte als auch Anbieter mit ihrem Service und Support auf einem sehr hohen Niveau befinden und stetig weiterentwickeln.

Grundsätzlich alphabetisch geordnet, arbeitet im Hintergrund der „TOPLIST der Telematik“ ein Ranking-System, welches die verschiedenen Anbieter mit Punkten für Gewinne und Nominierungen für den Telematik Award sowie Anwendertests belohnt. Diese Punkteordnung steht über der alphabetischen Sortierung und befördert die erfolgreichsten Anbieter an die Spitze der Liste. Prüfungen und Zertifikate werden allerdings nur maximal drei Jahre in das TOPLIST-Ranking einbezogen.

Im Jahr 2018 konnten sich weitere zehn Unternehmen für die „TOPLIST der Telematik“ qualifizieren. Auch diese sind nun berechtigt, das Siegel zu führen, welches sie offiziell als ein Unternehmen der „TOPLIST der Telematik“ ausweist und sie präsentieren sich mit einem umfassenden Profil zum Unternehmen und zu ihren Produkten.

Nachvollziehbar für Verbraucher und Kaufinteressenten
werden geprüfte TOPLIST-Unternehmen dadurch identifiziert, dass

1. der Anbieter das Siegel „TOPLIST der Telematik“ mit der aktuellen Jahreszahl vorweisen kann, in welchem der Anbieter die Prüfung absolviert hat.

2. der Anbieter auf seiner eigenen Website das TOPLIST-Siegel abbildet und dieses verlinkt ist mit dem Profil des Anbieters auf der Website Telematik-Markt.de. So kann sich ein Kaufinteressent sehr schnell vergewissern, ob dieser tatsächlich zur „TOPLIST der Telematik“ zählt. Ist die Verlinkung nicht aktiv oder führt diese nicht zu einem Profil auf Telematik-Markt.de, so kann der Interessent eine erfolgreiche Prüfung anzweifeln und sollte im Zweifel Kontakt mit der Redaktion  von Telematik-Markt.de aufnehmen, um Sicherheit zu gewinnen.

Für die "TOPLIST der Telematik" qualifizierte Unternehmen des Jahres 2019 werden Ende Dezember 2018 bekannt gegeben.

ÜBERSICHT

Orientierung, Transparenz und Angebote im Markt finden Anwender und Interessenten hier:

  • Telematik-Finder.de – Über den kostenlosen Service für Kaufinteressenten, erhalten Nutzer aufgrund des eingegebenen Anforderungsprofils maximal zehn passende Telematik-Lösungen bzw. -Anbieter. Im Anbieterpool dieses Serviceportals sind ausschließlich Lösungen von Unternehmen der TOPLIST der Telematik hinterlegt.
  • Telematics-Scout.com – Internationale, für Nutzer kostenlose B2B-Plattform für Produkte und Systeme im Bereich der Digitalisierung, IoT und insbesondere der Telematik (DE/ENG).
  • Fachzeitung „Telematik-Markt.de“ mit ca. 10.000 Exemplaren.
  • Das hochwertig produzierte Buch „TOPLIST der Telematik“ mit ausführlichen Statistiken, Expertenmeinungen, Produkt- und Firmenpräsentationen. Erscheinungsweise: alle zwei Jahre.
  • Der Branchen-Sender Telematik.TV berichtet über die Branche, mit Telematik-Talk, Interviews, Dokumentationen sowie Praxiserfahrungen und Anwendermeinungen.
  • Verleihung des TELEMATIK AWARDs – Veranstalter: Mediengruppe Telematik-Markt.de | Partner: Verbände, Wissenschaft, Politik | Preise im Wert von insgesamt 25.000€
  • EVENTS – unter dem Namen „Telematics VIP-Lounge“ präsentiert die Mediengruppe Telematik-Markt.de auf relevanten Messeplätzen die TOPLIST der Telematik  – Veranstaltungsblöcke, Programme, Referentenplätze, Präsentationen, Messestände etc. Interessenten treffen hier exklusiv und ausschließlich auf die TOPLIST der Telematik.
  • „TOPLIST der Telematik“ bzw. „System Supporter“ – Aufnahme setzt Prüfung voraus, Vergabe des TOPLIST-Siegels bietet Anwendern und Interessenten Transparenz und Orientierung.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Lützenkirchen Lagertechnik startet nach Eigenverwaltungsverfahren neu durch

Das Eigenverwaltungsverfahren der Lützenkirchen Lagertechnik GmbH aus Leichlingen (Rheinland) ist vom Amtsgericht Köln aufgehoben worden. Damit ist die im Juni 2017 begonnene Sanierung des Familienbetriebes erfolgreich beendet. Trotz gut gefüllter Auftragsbücher geriet Lützenkirchen Lagertechnik Mitte vergangenen Jahres in finanzielle Schwierigkeiten und führte eine Sanierung unter Insolvenzschutz durch. Das Unternehmen, das 1983 gegründet wurde, ist weltweit aktiv und auf die maßgeschneiderte Planung, Fertigung und Montage von Regalsystemen und Lagertechnik spezialisiert.

Mit der Eigenverwaltung nutzte der Lagertechnikspezialist eine Sanierungsmöglichkeit, die Unternehmen erst seit 2012 zur Verfügung steht. Das Ziel des Verfahrens ist die Fortführung des Unternehmens. Deshalb bleibt die unternehmerische Verantwortung bei der Geschäftsführung, die den Sanierungsprozess selbstständig durchführt. Während des Verfahrens wurde der Geschäftsbetrieb unverändert weitergeführt. Ebenso erfolgten die Lieferungen an Kunden termingerecht. „Ich bedanke mich bei allen Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern und weiteren Beteiligten, die den Sanierungsweg mitgegangen sind, vollumfänglich hinter dem Sanierungskonzept stehen und uns immer unterstützt haben“, so Geschäftsführer Manfred Lützenkirchen.

Lützenkirchen Lagertechnik hatte nach der Antragstellung zusammen mit dem Beratungsunternehmen Buchalik Brömmekamp (Düsseldorf) ein tragfähiges Sanierungskonzept entwickelt, dem das Gericht und die Gläubiger zustimmten. Darüber hinaus unterstützte Buchalik Brömmekamp (www.buchalik-broemmekamp.de) das Unternehmen in allen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Belangen. Wesentliche Eckpfeiler der Sanierung waren die Einführung moderner Controllinginstrumente, der weitere Ausbau des Marketings und Vertriebs sowie die Erweiterung der Geschäftsführung um einen Finanzexperten.

„Mit Adrian Huwald konnten wir einen ausgewiesenen Spezialisten für die Bereiche Administration und Finance gewinnen. Er verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in den Bereichen Unternehmensführung, Finance, Controlling und Risk Management – auch in internationalen Unternehmen. Er wird Lützenkirchen Lagertechnik wieder als Hidden Champion etablieren“, erklärt Manfred Lützenkirchen. Der Senior-Geschäftsführer und Gründer des Unternehmens wird dem Unternehmen noch für einen gewissen Zeitraum mit seinem technischen Know-how zur Verfügung stehen. Er verantwortet in der neuen Geschäftsführung den Bereich Produktion. Sein Sohn Mark Lützenkirchen zeichnet im Unternehmen für die Bereiche Vertrieb und Konstruktion neuer Produkte verantwortlich. Adrian Huwald ist mit der Beendigung des Eigenverwaltungsverfahrens als Mitgesellschafter in die Lützenkirchen Lagertechnik eingestiegen.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox