Equinix erweitert seine globale Plattform, um die Vernetzung global tätiger Unternehmen an der Digital Edge zu beschleunigen

Equinix, Inc. (Nasdaq: EQIX), der globale Anbieter von Interconnection- und Rechenzentrumsdienstleistungen, hat heute den Abschluss der jüngsten Entwicklungsphase der Plattform Equinix® bekanntgegeben. Die neu erweiterten Verbindungsmöglichkeiten über die Plattform unterstützen Unternehmen, Cloud-Provider und Netzwerkanbieter dabei, ihr weltweites Geschäft auch an der Digital Edge effizient zu vernetzen.

Um den stetig wachsenden Bedarf an On-Demand-Verbindungen von Kunden gerecht zu werden und um die Plattform Equinix als globale Plattform für das digitale Geschäft zu stärken, hat Equinix seine Konnektivitätsdienste erweitert, die über Equinix Cloud Exchange Fabric™ (ECX Fabric™) bereitgestellt werden. Durch die Erweiterung werden Verbindungen zwischen sämtlichen 37 ECX Fabric-Märkten auf fünf Kontinenten möglich.

Mit diesem erweiterten Interconnection-Service, der zwischen jeweils zwei beliebigen ECX Fabric-Märkten verfügbar ist, ergeben sich für Kunden viele Vorteile. So können Unternehmen die Plattform nutzen, um Clouds, Netzwerke und Services über private Verbindungen mit weltweiten Rechenzentren an ihrer Digital Edge zu verbinden. Durch diese neue Möglichkeit der weltweiten Vernetzung von Unternehmen, können sich Kunden mit Clouds in anderen Regionen verbinden und erstmals direkt On-Demand-Netzwerkverbindungen zwischen Amerika, Europa, dem asiatisch-pazifischen Raum und Brasilien herstellen.

Darüber hinaus haben Kunden die Möglichkeit, den erweiterten ECX Fabric-Service als primäre Verbindung zwischen Equinix International Business Exchange™ (IBX®)-Rechenzentren oder als Ergänzung zu ihren bestehenden Netzwerken zu nutzen. Dadurch wird die Leistungsfähigkeit der bei Equinix angesiedelten größten Ökosysteme der Welt weiter gestärkt, indem Kunden Zugang zu potenziell Tausenden neuer globaler Partner erhalten, mit denen sie sich über ECX Fabric verbinden können.

Highlights

  • Die Digitalisierung der Welt schreitet zügig voran, während wichtige Makro-, Technologie- und regulatorische Trends eine Verlagerung des Geschäfts hin zur Digital Edge erfordern. Viele Unternehmen sind mit dem hohen Tempo der digitalen Transformation überfordert und tun sich somit schwer, in einer zunehmend Cloud-getriebenen Welt konkurrenzfähig zu bleiben. Eine globale und auf das digitale Geschäft ausgerichtete Interconnection-Plattform kann die Prozesse rund um die digitale Transformation beschleunigen, indem sie Unternehmen und Anbietern dabei hilft, ihre Reichweite beliebig zu erweitern, Verbindungen herzustellen und alle Komponenten zu integrieren.
  • ECX Fabric ist ein SDN-fähiger On-Demand-Interconnection-Dienst, der Unternehmen dabei unterstützt, ihre eigene verteilte Infrastruktur untereinander sowie mit anderen Unternehmen, einschließlich der weltweit größten Netzwerk- und Cloud-Anbieter, auf der Plattform Equinix zu verbinden.
  • Um es Kunden zu ermöglichen, ihr Unternehmen so schnell zu skalieren, wie es die digitale Wirtschaft erfordert, kann die erweiterte Verbindungsfähigkeit von ECX Fabric als primäre Verbindung oder als Ergänzung zum bestehenden MPLS- oder Ethernet-basierten Netzwerk eines Kunden für Rechenzentrum-zu-Rechenzentrum-Verbindungen verwendet werden. Diese ermöglicht Backup-Verbindungen zwischen Märkten, gleicht saisonale Traffic-Peaks aus, verlagert nötigenfalls Datenverkehr mit geringer Priorität oder stellt kurzfristig eine erhöhte Bandbreite für bestimmte Projekte bereit, die diese erfordern.
  • ECX Fabric bietet Kunden über die Plattform Equinix zudem den optimierten Zugang zu weltweit führenden Cloud-Anbietern wie Amazon Web Services, Microsoft Azure, Oracle Cloud Infrastructure und Google Cloud. Über den Zugang zur größtmöglichen Dichte an Cloud-Anbietern, ist ECX Fabric bestens dafür ausgelegt, die Anforderungen von Kunden im Bereich Multicloud-Netzwerkanbindung zu bedienen.
  • ECX Fabric ist derzeit in 37 Märkten weltweit verfügbar, darunter Amsterdam, Atlanta, Boston, Chicago, Culpeper, Dallas, Denver, Dublin, Düsseldorf, Frankfurt, Genf, Helsinki, Hongkong, Houston, London, Los Angeles, Madrid, Manchester, Melbourne, Miami, Mailand, München, New York, Osaka, Paris, Perth, São Paulo, Seattle, Silicon Valley, Singapur, Stockholm, Sydney, Tokyo, Toronto, Warschau, Washington, D.C. und Zürich.
  • Bis heute haben mehr als 1.400 Kunden mehr als 14.900 aktive virtuelle Verbindungen zu ECX Fabric aufgebaut.
  • Der Zugriff auf ECX Fabric ist ab sofort über eine neue Self-Service-Portal-Benutzeroberfläche oder per API möglich, mit der Kunden nach Bedarf Verbindungen innerhalb oder zwischen Märkten rund um den Globus herstellen und verwalten können.
  • Neben der erweiterten globalen Verbindungsfähigkeit verzeichnet ECX Fabric eine stetig wachsende Nachfrage auf dem Markt und wurde im Dezember 2018 im Rahmen der DCD (Data Centre Dynamics) Awards mit dem Smart Data Center Award 2018 ausgezeichnet. ECX Fabric erhielt diese Auszeichnung für sein umfassendes Ökosystem – das größte seiner Art – und dafür, dass sich der Dienst rasant zum globalen De-facto-Standard für die Anbindung von Unternehmen und Service-Providern an die Cloud entwickelt.
  • Die private Anbindung an andere Unternehmen sowie strategische Cloud-Service-Provider und Netzwerkdienste ist unerlässlich, da die digitale Transformation den Bedarf an lokalen digitalen Diensten auch am Netzwerkrand erhöht. Laut der 2. Ausgabe des Global Interconnection Index, einer von Equinix veröffentlichten Marktstudie, wird die Kapazität für den privaten Datenaustausch zwischen Unternehmen und Cloud-Anbietern bzw. Netzwerkdienstleistern bis 2021 voraussichtlich annähernd zehnmal schneller wachsen als der öffentliche Internetverkehr.

Zitate

  • Brad Casemore, Vice President, Datacenter Networking, IDC

„Die unaufhaltsame digitale Transformation drängt Unternehmen zu Multicloud-Strategien, die ein komplexes Management von Multicloud-Umgebungen erfordern. Dies führt zu einer zunehmend verteilten Anwendungslandschaft, da Anwendungen nicht nur in lokalen Rechenzentren, sondern auch in öffentlichen Clouds betrieben werden. Im Zuge dieser komplexen Veränderungen erkennen Unternehmen, dass sie ihre Definition dessen, was ein Rechenzentrumsnetzwerk ausmacht, überarbeiten müssen. In diesem Zusammenhang stellt IDC fest, dass Interconnection-Architekturen an der Digital Edge zu einem integralen Bestandteil umfassender, Cloud-getriebener Netzwerke werden. Die geografische Expansion von ECX Fabric wird eine wichtige Rolle dabei spielen, die digitale Transformation in Unternehmen zu beschleunigen, indem diese in die Lage versetzt werden, flexible, zusammenschaltungsorientierte Netzwerkarchitekturen überall auf der Welt umgehend einzurichten.“

  • Bill Long, Vice President, Interconnection Services, Equinix

„Unsere Vision ist es, die Plattform Equinix zu einer globalen Plattform zu entwickeln, die globale Unternehmen an der Digital Edge miteinander verbindet und integriert. Diese Fähigkeit ist entscheidend für die Bemühungen vieler Unternehmen, Cloud-Provider und Netzwerkbetreiber, die digitale Transformation voranzutreiben. Mit unserer erweiterten globalen Verbindungsfähigkeit über ECX Fabric können sich unsere Kunden nun privat mit wichtigen Serviceprovidern und über ihre globale digitale Infrastruktur hinweg verbinden – überall dort, wo das Unternehmen gerade aktiv ist. Auf diese Weise können unsere Kunden jeden Teilnehmer auf der Welt jederzeit und überall über eine einzige private On-Demand-Verbindung erreichen.“

Zusätzliche Ressourcen

Vorausschauende Aussagen

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Prognosen und Annahmen basieren und gewisse Risiken und Unsicherheiten einschließen, aufgrund derer tatsächliche Ergebnisse maßgeblich von den Darstellungen der zukunftsbezogenen Aussagen abweichen können. Zu den Faktoren, die zu Abweichungen führen können, zählen insbesondere, aber nicht ausschließlich: die Herausforderungen beim Erwerb, Betrieb und Bau von IBX-Zentren sowie der Entwicklung, Bereitstellung und Lieferung von Equinix-Services; unvorhergesehene Kosten oder Schwierigkeiten bei der Integration von Rechenzentren oder Unternehmen, die Equinix akquiriert hat oder akquirieren möchte; das Nichtzustandekommen signifikanter Umsätze durch Kunden in kürzlich erbauten oder erworbenen Rechenzentren; ein fehlender Abschluss von Finanzierungsvereinbarungen im beabsichtigten Zeitrahmen; der Wettbewerb mit bestehenden und neuen Wettbewerbern; die Fähigkeit, einen ausreichenden Cashflow zu generieren oder anderweitig Mittel zu erhalten, um neue oder ausstehende Verbindlichkeiten zu zahlen; der Verlust oder der Rückgang der Geschäfte mit unseren Großkunden; andere Risiken, die in den jeweiligen Meldungen von Equinix an die Securities and Exchange Commission beschrieben werden. Informationen stellen insbesondere die aktuellen Quartals- und Jahresberichte von Equinix zur Verfügung, die bei der Securities and Exchange Commission eingereicht wurden und deren Kopien auf Anfrage bei Equinix erhältlich sind. Equinix übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Informationen zu aktualisieren.

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Industrial Ethernet LWL Medienkonverter – kompakt, leistungsfähig, flexibel

Der Industrial Ethernet LWL Konverter (Medienkonverter) von UBF EDV Handel und Beratung passt sich den Gegebenheiten an:

Kompakt:
mit 26x95x75mm BxHxT kann er auch unter engen Platzverhältnissen integriert werden.

Leistungsfähig:
Mit Gigabit Ethernet und bis zu 10KBytes Jumbo Frame wird er den Bandbreitenanforderung der meisten Industrieanwendungen bis hin zu hochauflösenden Videoübertragungen gerecht.

Flexibel:
Die Anpassungsfähigkeit reicht
von
der Montage: Hutschienenmontage (DIN rail) und Wandmontage (beide im Lieferumfang enthalten)
über
die Übertragungsgeschwindigkeit mit Gigabit Ethernet und Fast Ethernet Dual Speed SFP Steckplatz und 10/100/1000MBit/s RJ-45 Port
bis
zum Übertragungsmedium Multimode Glasfaser, Singlemode Glasfaser, BiDi / WDM (duplex über eine Faser), CWDM, DWDM und POF.

Artikelreferenz:
129610004 Industrial GbE LWL Konverter -40°..+75°C

Datenblatt:
http://www.ubf.de/…

Übersichts-/Vergleichstabellen:
Industrial Ethernet: http://www.ubf.de/…
Medienkonverter: http://www.ubf.de/…

Homepage: www.ubf.de

 

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IABG und Rhebo präsentieren auf der Hannover Messe gemeinsame Lösungen zur sicheren Vernetzung von Industrieanlagen

Digitalisierung und Vernetzung sind unverzichtbare Voraussetzungen für die Umsetzung neuer Geschäftsmodelle im Bereich Industrie 4.0. Gerade die stark zunehmende Vernetzung von IT und OT bietet Angreifern immer neue Möglichkeiten. Diese spielt nicht nur auf der Ebene des Shop Floors, der Produktions- bzw. Automatisierungsebene, sondern auch in der administrativen IT-Umgebung zwischen Shop und Office Floor und nicht zuletzt zwischen den verschiedenen beteiligten Partnern der Wertschöpfungskette eine wesentliche Rolle. Den damit verbundenen Risiken gilt es, mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen wie Security by Design entgegenzuwirken. Hierbei sind neben den technischen auch organisatorische Aspekte, die u.a. das Sicherheits-management betreffen, zu berücksichtigen.

Die IABG und die Rhebo GmbH unterstützen ihre Kunden mit gemeinsamen Lösungen und Leistungen bei der sicheren Vernetzung von Industrieanlagen. Dies beinhaltet Sicherheits-bewertungen zur Bestimmung des aktuellen Stands der Informationssicherheit und zur Identifizierung von kurzfristigen Lösungsansätzen. Hierzu gehört auch die ganzheitliche Beratung zur Einführung, zur Weiterentwicklung und zum Betrieb des Informationssicherheitsmanagements nach ISO 27001 und IEC 62443. Lösungen zur Inventarisierung und zum Monitoring der Komponenten einer Industrieanlage sowie zur Erkennung von sicherheitsrelevanten und technisch bedingten Anomalien in der Steuerungstechnik mittels Rhebo Industrial Protector runden das gemeinsame Portfolio ab. Dies macht die IABG und die Rhebo GmbH zu kompetenten Partnern zum Thema „Industrial Security“ über den gesamten Lebenszyklus einer Industrieanlage hinweg.

Im Geschäftsbereich InfoKom verfügt die IABG über große Erfahrung bei der Digitalisierung von Prozessen und der sicheren Vernetzung von IT und Industrieanlagen. Das Leistungsspektrum der IABG umfasst u. a. die Themen Cybersicherheit inklusive Training, Industrial Security, Einführung, Weiterentwicklung, Betrieb und Auditierung von Informationssicherheitsmanagementsystemen (ISMS), die Erstellung von IT-Sicherheitskonzepten sowie die Konzeption und Einführung von Sicherheitslösungen.

Die IABG präsentiert ihr breitgefächertes Portfolio im Bereich InfoKom auf der Hannover Messe in Halle 6, Stand D08/1 Gemeinschaftsfläche Industrial Security.

Rhebo präsentiert seine industrielle Anomalieerkennung Rhebo Industrial Protector auf der Hannover Messe sowohl auf dem eigenen Messestand in Halle 6/B30 als auch als integrative Lösung auf dem Stand des Antriebs- und Steuerungstechnik-Herstellers Bosch Rexroth (Halle 17/A40).

Über Rhebo GmbH

Rhebo ist ein deutsches Unternehmen, das sich auf die Ausfall- und Störungssicherheit von Industrieunternehmen und Kritischen Infrastrukturen spezialisiert hat. Mit seinen Lösungen und Dienstleistungen überwacht und analysiert Rhebo die Datenkommunikation innerhalb der Steuerungstechnik, meldet Anomalien in Echtzeit und steigert so die Cybersicherheit und Verfügbarkeit von Industrial Control Systems und Leitsystemen. Rhebo ist einer der 30 Top-Anbieter für die industrielle Sicherheit in Gartners »Marktführer für betriebstechnische Sicherheit 2017«. Das Unternehmen ist zudem Mitglied im Teletrust – Bundesverband IT-Sicherheit e.V. sowie Bitkom e.V. www.rhebo.com

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Service-Einsätze im Zeichen von Industrie 4.0 – Vierte Ausgabe des VORTEX-Reports erschienen

Anstecken, messen, fertig – so einfach wünscht man sich eine Bestimmung der Datenkommunikationsqualität in Industrie-Netzwerken. Mit einer Abnahme-Messung oder Fehlersuche mag sich niemand gern länger als nötig aufhalten. Doch welche Voraussetzungen sind dafür notwendig?

Zur Beantwortung dieser Frage wirft der sogenannte VORTEX Report der Indu-Sol GmbH einen Blick in die Praxis. Der jährlich erscheinende Bericht enthält in komprimierter Form die Erkenntnisse aus mehreren hundert Service-Einsätzen, die die Messingenieure des Thüringer Technologie-Unternehmens im Laufe des jeweils zurückliegenden Kalenderjahres durchgeführt haben. So liefert der VORTEX Report nun schon zum vierten Mal in Folge ein Abbild des aktuellen Zustands industrieller Netzwerke. Daraus lassen sich wichtige Hinweise ableiten, wie sich auch in Zukunft für eine stabile Datenkommunikation sorgen lässt.

Im Zentrum der 2019er Ausgabe stehen die Auswirkungen der steigenden Verbreitung ethernetbasierter Kommunikationsprotokolle. Sie begünstigen eine durchgängige Vernetzung zwischen Maschinen und Anlagen – sowohl innerhalb eines Unternehmens als auch weltumspannend über verschiedene Standorte hinweg. Wie verändern sich Netzwerkstrukturen durch diese Entwicklung? Wie wirkt sich das auf die Dauer und die zu erbringenden Aufwände für eine messtechnische Bewertung der Datenkommunikationsqualität im Netzwerk aus? Was können Maschinen- und Anlagenbetreiber tun, um schnell und präzise die notwendigen Diagnosedaten zu erhalten?

Antworten auf diese Fragen können Sie nicht nur im VORTEX 2019 nachlesen, sondern sogar einen Selbsttest machen. Schauen Sie gleich rein!

Hier können Sie ihn herunterladen oder darin online blättern: https://www.indu-sol.com/support/kataloge/#VORTEX

Besuchen Sie uns auf einer der nächsten Messen:

Hannover Messe, 01.-05. April 2019, Halle 9, Stand 80
MEORGA in Halle, 10. April 2019, Stand Q1 (Gemeinschaftsstand der PI)
Smart Automation Austria in Linz (Österreich), 14.-16. Mai 2019, Pavillon Stand 525

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ADVA spielt entscheidende Rolle bei Entwicklung von Großbritanniens quantenkryptografisch geschütztem Datennetz

ADVA (FWB: ADV) gab heute bekannt, dass die FSP 3000 eine Schlüsselrolle im neuen Datennetz UKQNtel spielt, das durch Quantenschlüsselverteilung (Quantum Key Distribution, QKD) gesichert wird. QKD-geschützte Dienste können jetzt auf einer Strecke von 120km zwischen dem Technologiezentrum von British Telecom (BT) in Adastral Park und der University of Cambridge in Großbritannien übertragen werden. Als Teil einer Initiative unter Federführung von Großbritanniens Quantum Communications Hub (QComm Hub) und mit den Partnern BT, ID Quantique und den Universitäten von Cambridge und York, hat ADVA eine QKD-Verbindung aufgebaut, die klassische und Quantenkanäle auf derselben existierenden Standardglasfaser übertragen kann. Es wird weitgehend angenommen, dass QKD ein wichtiges Instrument ist, um die Übertragung hochsensibler Daten vor allen Arten von Cyberangriffen zu sichern, einschließlich der Bedrohung durch Quantencomputer, die in Zukunft heutige Schlüsselaustauschprotokolle unbrauchbar machen könnten.

„Diese Lösung ist ein bedeutender Schritt für mehr Netzsicherheit. Wir betreiben nicht nur die längste QKD-geschützte Verbindung in Großbritannien, die sowohl klassische als auch Quantenanwendungen übertragen kann. Wir betreten auch Neuland, indem wir die Einsatzbereitschaft von Quantenkryptographie für reale Datenübertragung demonstrieren,“ sagte Professor Tim Whitley, MD, Research and Innovation bei BT. „Unser Team war vom ersten Tag an Spitzenreiter bei der Entwicklung einer mit Quantenschlüsseln gesicherten Telekommunikationsinfrastruktur. Es ist uns gelungen, die Technologie von den Versuchsaufbauten im Labor in die reale Welt der Weitverkehrsnetze zu bringen. Im nächsten Schritt werden wir Tests mit verschiedenen Kunden unternehmen und Pläne für eine durchgängige Bereitstellung entwickeln. Bald schon werden geschäftskritische Netze sogar vor denjenigen Cyberkriminellen geschützt, die heute nur Informationen sammeln, um sie erst später zu entschlüsseln und zu verwerten.“

Die neue QKD-Verbindung ist Teil eines umfassenderen Projekts, das vom Engineering and Physical Sciences Research Council (EPSRC) mitfinanziert wird, um ein QKD-Netz in Großbritannien aufzubauen. Grundlegend für das quantenkryptografisch gesicherte System ist die Interoperabilität und Offenheit der ADVA FSP 3000, die die sichere Kombination von Schlüsseln aus Drittsystemen mithilfe standardisierter Protokolle ermöglicht. Die Lösung beinhaltet auch das Clavis 3-System von ID Quantique für die Schlüsselverteilung. Die gesamte Infrastruktur wird auf SDN-Basis von ADVAs Ensemble-Controller gesteuert, der eine schnelle Fehlerlokalisierung gewährleistet. Die Verteilung von kryptografischen Schlüsseln in einem Quantenzustand bietet ultimativen Schutz gegen sogenannte Man-in-the-Middle-Cyberangriffe, da jeder Versuch, den Verkehr abzufangen, Photonen stört, Codierungsfehler verursacht und Netzbetreiber alarmiert.

„Unsere FSP 3000 hat bereits wiederholt eine entscheidende Rolle bei Durchbrüchen in der Quantensicherheit gespielt. Dieses Prototypnetz ist besonders wichtig, da es die Technologie in die reale Welt bringt. Zusammen mit BT und den anderen Partnern haben wir ein voll funktionsfähiges Netz zur Datenübertragung geschaffen, das durch QKD gesichert und für die Übertragung von Live-Daten vorbereitet ist“, kommentierte Jörg-Peter Elbers, SVP, Advanced Technology, ADVA. „Um dies zu erreichen, mussten wir höchst innovative Lösungen für einige große Herausforderungen finden. Dazu gehört die Gewährleistung der Stabilität der Quantenverbindung durch die Feinabstimmung der optischen Sendeleistung im gesamten Netz. Außerdem mussten wir Schlüsselprotokolle für den Austausch standardisieren und Planungsregeln definieren. In Zusammenarbeit mit unseren Forschungs- und Industriepartnern konnten wir diese Herausforderungen meistern und sind nun bereit, ein neues Zeitalter des ultra-sicheren Datenschutzes einzuläuten.“

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connect Festnetztest 2018: Deutsche Telekom auf Platz 1

Welcher Festnetzanbieter liefert das beste Gesamtpaket aus Sprachqualität, Internetzugang und stabilem Videostreaming? Für den Festnetztest 2018
haben connect und zafaco die wichtigsten Anbieter in Deutschland einer Härteprüfung unterzogen. Vorjahressieger 1&1 muss den Sieg an die Deutsche Telekom abgeben und kommt auf Platz 2. Dahinter folgt der Kabelanbieter Unitymedia. Bei den regionalen Anbietern gewann der Münchner Citynetz-Carrier M-net vor NetCologne aus Köln. Insgesamt lag das Niveau erfreulich hoch: Viermal konnte die Redaktion die Testnote „sehr gut“ vergeben.

Der Digitalisierungsboom lässt das Datenvolumen weiterhin rasant ansteigen: Mit rund 33 Milliarden übertragenen Gigabyte wurde 2017 in den deutschen Festnetzen ein neuer Rekordwert erreicht. Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr betrug 47 Prozent. Pro Breitbandanschluss und Monat ergab sich damit ein durchschnittliches Datenvolumen von mehr als 80 GB (Quelle: Bundesnetzagentur). Doch welche Unternehmen bieten den Kunden bundesweit und regional die beste Netzqualität?

Aussagekräftige Antworten liefert Deutschlands wichtigster Festnetztest, den connect 2018 zum neunten Mal in Folge mit seinem Partner zafaco durchgeführt hat. Automatisierte Testsysteme an 48 Standorten nahmen im Mai und Juni 2018 rund 4,4 Millionen Messungen vor und analysierten dabei die Sprachqualität, Daten- und Fehlerraten, Antwortzeiten, die Videoqualität beim Web-TV und vieles mehr. Bundesweit aktive Netzbetreiber waren mit 16 Anschlüssen vertreten, regionale und Spartenanbieter (Netzbetreiber mit weniger als 2 Prozent bundesweitem Marktanteil) mit vier. An den Anschlüssen kamen die von den Anbietern vermarkteten Endgeräte mit der aktuellen Firmware zum Einsatz.

Bundesweite Anbieter

Platz 1: Deutsche Telekom
Nachdem 1&1 den Festnetztest 2017 gewonnen hatte, erkämpfte sich 2018 die Deutsche Telekom den Spitzenplatz zurück. Sowohl in der Telefonie als auch bei Breitband-Internet (gemeinsam mit Unitymedia und M-net) und Web-Services (gemeinsam mit 1&1) zeigten die Bonner Top-Leistungen in fast allen Einzelwertungen. Damit eroberte die Telekom den bundesweiten Spitzenplatz und liegt nur knapp hinter dem noch etwas höher punktenden Regionalanbieter M-net. Einige Messwerte zeigten bei der Telekom aber durchaus noch Verbesserungspotenzial – vor allem im Bereich Web-TV.
connect-Urteil: sehr gut (447 Punkte).

Platz 2: 1&1
Auch wenn es 2018 nur für den zweiten Rang reichte, kann 1&1 mit den Leistungen in den Disziplinen Sprache, Highspeed-Internet und Web-Services zufrieden sein. Zwar mietet 1&1 Anschlussleitungen von anderen Netzbetreibern an, betreibt aber ein eigenes Kernnetz, eigene „Carrier-Interconnects“ sowie ein eigenes Glasfasernetz. Im getesteten Produktmix waren sowohl eigene als auch angemietete Leitungen enthalten. Potenzial für Verbesserungen attestierten die Testmessungen im Bereich Web-TV: Hier könnten die Video-Reaktionszeiten besser sein. connect-Urteil: sehr gut (441 Punkte).

Platz 3: Unitymedia
Der in NRW, Hessen und Baden-Württemberg aktive Kabelanbieter Unitymedia zeigte besonders in der Kategorie Highspeed-Internet eine herausragende Leistung. Defizite gab es jedoch bei der Sprachtelefonie: Gemeinsam mit EWE lag Unitymedia in dieser Kategorie hinten. Schuld daran waren vor allem lange Verbindungsaufbau- und Sprachlaufzeiten. Doch auch bei einigen Szenarien in der Internetnutzung offenbarte sich Verbesserungspotenzial – etwa bei den Ladezeiten der getesteten Webseiten. connect-Urteil: gut (422 Punkte).

Platz 4: O2
Die Münchner konnten sich im Vergleich zum Vorjahr steigern und landeten im guten Mittelfeld. Dies verdanken sie nicht zuletzt den sehr guten Teilergebnissen bei den Sprachmessungen – beispielsweise bei den Laufzeiten von Verbindungen aus und in andere(n) IP-Netze(n). Auch die Ladezeiten von Webseiten, Uploads zu Fotobuchdiensten und die Pufferzeiten von Videoabrufen waren erfreulich. Negativ fiel auf, dass die zugesicherte Upload-Bandbreite unter Last bei Anschlüssen mit 50/10 und 100/40 Mbit/s häufig unterschritten wurde. connect-Urteil: gut (420 Punkte).

Platz 5: Vodafone
Im Ergebnismix glänzte Vodafone mit sehr guten Verbindungsaufbauzeiten in der Sprachdisziplin und den zweitschnellsten Upload-Zeiten bei Fotobuch-Uploads in der mittleren Bandbreitenklasse (über 20 bis unter 100 Mbit/s). Dem standen jedoch schlechte Ergebnisse bei den Upload- und Download-Messungen gegenüber. Probleme gab es auch im Kabel: Bei Anschlüssen mit 400/25 und 500/50 Mbit/s fiel eine häufige Unterschreitung der zugesicherten Bandbreite auf.
connect-Urteil: gut (392 Punkte).

Regionale und Spartenanbieter

Platz 1: M-net
Der Münchner Citynetz-Betreiber sicherte sich zum dritten Mal in Folge den Gesamtsieg nach Punkten. Vor allem Kunden, die einen schnellen, glasfaserbasierten Zugang bekommen können, können sich in den Versorgungsgebieten (Großräume München und Ulm, viele Regionen in Bayern, Main-Kinzig-Kreis/Hessen) über Top-Leistungen freuen. Gemeinsam mit Telekom und Unitymedia gab es die besten Ergebnisse bei den Highspeed-Internet-Checks, schnellste Antwortzeiten zu Gaming-Servern, sehr gutes Web-TV und die zweitbesten Resultate bei der Telefonie. connect-Urteil: sehr gut (450 Punkte).

Platz 2: NetCologne
NetCologne setzt auf einen Mix aus Glasfaser, Koaxkabel und (V)DSL, was sich auch in der Kombination der Testanschlüsse widerspiegelte. Im Durchschnitt der Ergebnisse wurden (gemeinsam mit M-net und Telekom) die schnellsten Antwortzeiten zu Gaming-Servern geboten. Zudem erreichte NetCologne mit EWE den Spitzenplatz in der Disziplin Web-TV. Ein noch besseres Gesamtergebnis verhinderten hohe Laufzeiten bei Sprachverbindungen von und zu anderen IP-Netzen. connect-Urteil: sehr gut (428 Punkte).

Platz 3: EWE
Bei EWE ergaben die Testmessungen ein durchwachsenes Bild. Im Bereich Web-TV lag der Anbieter zusammen mit NetCologne an der Spitze; auch die DNS-Auflösungszeiten und die Sprachlaufzeiten im eigenen Netz sowie für ankommende Verbindungen aus anderen IP-Netzen waren sehr gut. Die Ergebnisse in der Sprachdisziplin ließen dagegen zu wünschen übrig – wegen langer Verbindungsaufbauzeiten im eigenen Netz und zu anderen IP- und Mobilfunknetzen. connect-Urteil: gut (422 Punkte).

Platz 4: Pÿur/Tele Columbus
Im ersten Jahr ihrer Teilnahme erreichte die neue Kabel-Marke von Tele Columbus nur durchschnittliche Leistungen. Bei den Sprachmessungen erzielte Pÿur wegen nicht unterstütztem HD-Voice das schlechteste Ergebnis im Testfeld, bei den Datenmessungen landete der Anbieter auf dem vorletzten Platz. Auch bei den Antwortzeiten zu Gaming-Servern, Fotobuch-Uploads sowie Web-TV blieb noch Luft nach oben.
connect-Urteil: befriedigend (336 Punkte).

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BT setzt bei 5G-Strategie auf Synchronisationslösung von ADVA

ADVA (FWB: ADV) gab heute bekannt, dass British Telecom (BT) die skalierbare,  zukunftssichere Oscilloquartz-Synchronisationstechnologie des Unternehmens nutzt, um 4G-Abdeckung in zuvor unterversorgten Gebieten bereitzustellen und die Einführung von 5G-Diensten in Großbritannien voranzutreiben. Vor dieser Neueinführung lieferte das Timing-Netzwerk von BT ausschließlich Frequenzsynchronisation. Mit der neuen Lösung wird jetzt auch stabile und präzise Phasen- und Zeitinformationen verteilt. Dadurch kann BT die Nutzung ihres Mobilfunkspektrums erheblich verbessern. Das neue Synchronisationsnetz basiert auf der OSA 5430 und OSA 5440 und ist in das Netzmanagementsystem von ADVA integriert. Die Technologie ermöglicht es, die für Mobilfunkanwendungen der nächsten Generation erforderliche Genauigkeit von unter einer Mikrosekunde bereitzustellen. Darüber hinaus sorgt die Doppelung kritischer Hardwarekomponenten für eine unschlagbare Ausfallsicherheit.

„Durch das Hinzufügen von robuster, hochgenauer Phasen- und Zeitsynchronisation wird das volle Potenzial unseres Netzes freigesetzt. Dies gibt uns nicht nur die Möglichkeit, die von unseren Kunden heute geforderten Dienste bereitzustellen, sondern ist auch eine Schlüsselkomponente für unsere 5G-Strategie“, so Neil McRae, Chiefarchitect der BT Group. „Die OSA 5430 und OSA 5440 bieten die Robustheit der Hardware-Redundanz und die Skalierbarkeit, die wir benötigen, um die Anforderungen von morgen zu erfüllen. Ihr modularer Aufbau bedeutet auch, dass unser Netz zukünftige Timing-Technologien ohne weitere Nachrüstung unterstützen kann. Unsere enge Partnerschaft mit dem ADVA-Team und seinen Oscilloquartz-Synchronisationsexperten ist ein weiterer entscheidender Faktor. Es war vom ersten Tag an klar, dass sie unsere Kernanforderung an eine flexible Architektur mit hervorragendem Maß an Präzision und Verfügbarkeit verstanden haben.“

Durch den Einsatz an 10 Hauptnetzknoten, 106 Metro-Standorten und knapp 1.000 sogenannten Kategorie-1-Standorten am Rand des Netzes erfüllt die neue Synchronisationslösung von BT die Anforderungen anspruchsvoller LTE Advanced-Anwendungen und ermöglicht einen reibungslosen Übergang zur 5G-Technik. ADVAs modulare Grandmaster-Uhren unterstützen PTP, NTP und SyncE über mehrere 10Gbit/s-Schnittstellen. Sie bieten eine beispiellose Genauigkeit, eine hervorragende Überbrückungsleistung bei GNSS-Ausfällen und erfüllen die Anforderungen der ITU-T G.8272 (PRTC) für primären Referenzgeber. Die Technologie wird von ADVAs Netzmanagementsystem umfassend gesteuert und kann mit fortschrittlichen Cäsium-Atomuhren kombiniert werden, um die PRTC-Stabilität, Genauigkeit und Zuverlässigkeit auch ohne GNSS zu verbessern.

„Die Phasensynchronisation wurde langfristig in internationalen Standards entwickelt, und ADVA hat aktiv zu diesem Prozess beigetragen", kommentierte Mike Gilson, Standards Contributor and Technical Specialist, Timing and Synchronization, BT Group. „Durch die Integration dieser Funktionen in eine flexible, leistungsstarke Lösung hat ADVA ein Synchronisationsnetz geschaffen, das für die Anforderungen der kommenden 5G-Technik geeignet ist. Wir waren sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie das ADVA-Team eng mit uns zusammengearbeitet hat, um nicht nur unsere ursprünglichen Anforderungen zu erfüllen, sondern auch eine Grundlage für die Zukunft zu schaffen.“

„Das Einbringen dieser neuen Generation von Genauigkeit und Belastbarkeit in das unternehmenskritische Synchronisationsnetz von BT ist ein echter Meilenstein. Hochpräzise Phasensynchronisation ist eine große Herausforderung, aber dank unserer einzigartig flexiblen und skalierbaren Technologie sowie dem Engagement und der Erfahrung unseres Teams konnten wir jegliche Komplexität bewältigen und bieten die ideale Lösung für BTs Bedürfnisse und Ambitionen“, sagte Sarah Mendham, Senior Director, Vertrieb, ADVA. „Es geht darum, dringende 4G-Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig die Grundlagen für die zukünftigen Ambitionen von BT zu schaffen“, fügte Gil Biran, General Manager von Oscilloquartz hinzu. „Durch die Bereitstellung der nötigen Werkzeuge für die Bereitstellung von 5G-Diensten sowie wertvoller Time-as-a-Service-Angebote ermöglichen wir es BT, den Horizont als Netzbetreiber immer wieder aufs Neue zu erweitern. Dieses Netz öffnet die Tür zu den IoT-Diensten der Zukunft und ist ein wichtiger Impulsgeber für die digitale Wirtschaft Großbritanniens."

In diesem Video erhalten Sie weitere Informationen zur OSA 5430: https://youtu.be/iHkMYbmE9Vw.

Ein Video zur OSA 5440 ist auch hier verfügbar: https://youtu.be/iQeOMrqddZo.

Über Oscilloquartz
Oscilloquartz ist ein Vorreiter in der Entwicklung von Lösungen zur Zeit- und Frequenzsynchronisation. Wir entwerfen, produzieren und implementieren durchgängige Synchronisationssysteme, die in alten und neuen paketbasierten Netzen für die Verteilung und Sicherung hochpräziser Taktdaten sorgen. Als ein Geschäftsbereich von ADVA schaffen wir neue Möglichkeiten für die Netze von morgen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.oscilloquartz.com.

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ADVA gewinnt BT-Innovationspreis für Nachhaltigkeit bei Netzabschlusstechnik

ADVA (FWB: ADV) hat in der Game Changing Challenge, einem von British Telecom (BT) initiierten Wettbewerb, erneut den ersten Preis gewonnen. ADVA erhielt die Auszeichnung für seine Carrier Ethernet Abschlusstechnik. Diese Produkte sind auf minimalen CO2-Ausstoß über die gesamte Produktlebensdauer hinweg optimiert. Bei der Entwicklung der neuen ADVA FSP 150-GE102Pro-Familie wird ein besonderer Schwerpunkt auf die deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen gelegt. Dies wird durch Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in Verbindung mit manuell recyclebaren Komponenten erzielt. Seit dem Beitritt zum Better Future Supplier Forum im Jahr 2013 arbeitet ADVA eng mit BT zusammen, um seinen CO2-Fußabdruck zu verringern und für mehr Nachhaltigkeit zu sorgen. ADVA ist bisher das einzige Unternehmen, das zweimal mit dem renommierten Preis von BT ausgezeichnet wurde. Von den bisher gewonnenen Erkenntnissen profitieren auch alle anderen Kunden von ADVA.

„Seit seiner Gründung im Jahr 2012 hat unser Better Future Supplier Forum eine Welle von nachhaltiger, profitabler Innovation ausgelöst. Mit unserer Game Changing Challenge bieten wir außerdem eine Bühne für die besten Ideen und Verfahren. ADVA ist ein großartiges Beispiel für ein bedeutendes Unternehmen, das sich für mehr Nachhaltigkeit in allen Phasen des Produktlebenszyklus einsetzt“, so Hari Sundaresan, Chief Procurement Officer bei BT. „Mit dieser jüngsten Initiative greift ADVA einen ganzheitlichen Ansatz für umweltgerechtes Produktdesign auf. Durch Anwendung von Designverfahren im Sinne der Kreislaufwirtschaft zielt ADVA darauf ab, seinen CO2-Ausstoß während der Produktion, dem Transport, der Nutzung und dem Recycling von Produkten zu reduzieren. Insbesondere wird die neue FSP 150-GE102Pro-Familie mit Blick auf die Optimierung von Rohstoffeinsatz und Recycling-Output hergestellt. Damit zielt ADVA auf eine drastische Reduzierung seines CO2-Ausstoßes ab, realisiert Kosteneinsparungen und erstellt eine Blaupause für weitere Nachhaltigkeitsinitiativen in anderen technologischen Bereichen.“

Dank neuem, umweltgerechtem Design kann die ADVA FSP 150-GE102Pro-Familie einfach zerlegt werden und ermöglicht damit ein optimales Recycling. Die meisten wertvollen Materialien wie etwa Edelmetalle können in höchster Reinheit rückgewonnen werden. Durch den Einsatz von KI für die Erkennung von notwendigen Wartungsarbeiten sowie weiterer Nachhaltigkeitsmaßnahmen wie einer verbesserten Transportlogistik kann die neue, umweltgerechte FSP 150-GE102Pro-Familie in einem Zeitraum von 10 Jahren bei BT rund 12.000 Tonnen CO2 einsparen – das entspricht etwa GBP 6 Millionen. Zur ADVA FSP 150-GE102Pro-Familie gehören unterschiedliche Abschlussgeräte für Carrier Ethernet und IP Bandbreitendienste. Diese Netzelemente stellen auch eine sehr präzise Frequenz-, Phasen- und Zeitsynchronisation mittels SyncE und IEEE 1588 PTP sicher.

„Die Verringerung der Umweltbelastung spielt bei all unserem Tun und Handeln eine wichtige Rolle. Unser primäres Augenmerk gilt der Reduzierung des Energieverbrauchs im Betrieb. Unsere Zusammenarbeit mit dem Netzbetreiber BT, der seinem Ziel von 100 Prozent erneuerbaren Energien bekanntermaßen sehr nah ist, erforderte jedoch auch innovative Nachhaltigkeit in angrenzenden Bereichen. Wir mussten unkonventionell denken und Technologie entwickeln, die ein schnelles und einfaches Recycling unterstützt, sowie KI nutzen, um die Anzahl der Wartungseinsätze vor Ort zu reduzieren“, erklärt Klaus Grobe, Director Sustainability bei ADVA. „Dieser Preis würdigt unsere umfassenden, langjährigen Bemühungen zur Senkung der CO2-Emissionen, die unsere Produkte über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg verursachen. Genau wie die Vorteile unserer Produkte für BT und seine Kunden gibt diese Auszeichnung die Richtung für die gesamte Branche vor und sorgt dafür, dass unsere Ideen zur Umweltverträglichkeit einen noch weitreichenderen Einfluss haben.“

„Die Erhöhung der Nachhaltigkeit, die Verbesserung der Energieeffizienz und die Reduzierung von Abfall haben für uns schon immer hohe Priorität. In den letzten Jahren hat sich dieser Fokus verstärkt, und unsere Mitgliedschaft beim Better Future Supplier Forum ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Strategie. Das von BT ins Leben gerufene Forum und seine Game Changing Challenge haben uns zu weiteren Anstrengungen inspiriert. Sie bieten uns außerdem eine Plattform, um unsere Best Practices mit anderen Unternehmen der Branche zu teilen“, fügt Sarah Mendham, Senior Director Sales bei ADVA, hinzu. „Seit 2013 nutzen wir das ganzheitliche Assessor-Modell, das BT und epi Consulting zur Messung unseres Fortschritts in sämtlichen Nachhaltigkeitsbereichen entwickelt haben. Wir haben es nun in zwei aufeinanderfolgenden Jahren geschafft, für jedes Kriterium in diesem von QuEST-Forum und TIA übernommenen Modell die „Gold“-Bewertung zu erhalten. Dies bestätigt unsere Bemühungen um den Schutz der Umwelt in jedem Aspekt unseres geschäftlichen Handelns.“

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Carrier-Grade NOS für Bare-Metal-Switches ermöglicht offene, disaggregierte Gateways an Mobilfunkstandorten

ADVA (FWB: ADV) gab heute bekannt, dass die Ensemble Activator Software des Unternehmens für DCSG Feldversuche (Disaggregated Cell Site Gateway) mit führenden Mobilfunkbetreibern, die Mitglieder im Telecom Infra Project (TIP) sind – darunter Vodafone und TIM Brasil – ausgewählt wurde. In Feldversuchen wird der Einsatz dieser nach Anforderungen der TIP Odyssey-DCSG Spezifikationen entwickelten Lösung in kommerziellen Mobilfunknetzen getestet. Ensemble Activator ist das erste, auf Bare-Metal-Switches ausgelegte Netzwerkbetriebssystem (Network Operating System, NOS) mit umfassender Carrier-Grade-Funktionalität. In Kombination mit handelsüblicher Whitebox-Hardware kann so eine offene DCSG Lösung mit umfassender Funktionalität bereitgestellt werden, die den Weg für eine flächendeckende Einführung von 5G ebnet.

„Der Erfolg beim Auswahlverfahren für die Feldversuche stellt einen Meilenstein für unser einzigartiges Carrier-Grade NOS dar. Als zentraler Baustein der DCSG Lösung von TIP, die in Einklang mit den Anforderungen führender globaler Mobilfunkbetreiber entwickelt wurde, ermöglicht Ensemble Activator dank einem Höchstmaß an Effizienz, Flexibilität und Geschwindigkeit einen reibungslosen Umstieg auf disaggregierte Netze“, so Stephan Rettenberger, SVP, Marketing and Investor Relations, ADVA. „Indem wir die Software von der Hardware trennen und so die Herstellerbindung aufheben, ermöglichen wir einen kostengünstigeren Ausbau der 5G Netze. Mit unserer Lösung Ensemble Activator können sich Mobilfunkbetreiber nach Belieben aus einem großen globalen Pool an Technologien bedienen und über einen einfachen Mausklick eine Vielzahl neuer Servicefunktionen und Netzwerkfähigkeiten hinzuschalten.“

Ensemble Activator bietet Netzbetreibern einen neuen Weg zum Ausbau ihrer Mobilfunknetze, der die Agilität softwarebasierter Funktionsentwicklung mit der Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von Bare-Metal-Switches kombiniert. Das disaggregierte NOS ist auf die betrieblichen Anforderungen von Mobilfunknetzen ausgelegt und basiert auf der weitreichenden Erfahrung von ADVA beim Aufbau landesweiter Netze mit modernster Übertragungstechnik. Die große Bandbreite an CE 2.0- und MEF 3.0-konformen Schnittstellen wird durch bewährte IP- und MPLS-Protokolle ergänzt – das Ergebnis ist das erste NOS mit echter Carrier-Grade-Funktionalität. Dank offener Steuerungsschnittstellen und Telemetrie-Streaming stellt Ensemble Activator zudem einen wichtigen Schritt hin zu einem automatisierten und letztendlich autonomen Betrieb dar.

„Diese Feldversuche zeigen den hohen Nutzen gemeinschaftlichen Handelns in TIP“, so Luis MartinGarcia, Co-Lead, DCSG Project Group bei TIP. „Die Technologien für die Feldversuche erfüllen strengste Anforderungen  bei Kriterien wie Offenheit, Skalierbarkeit, konforme Taktsynchronisation und Produktverfügbarkeit. Dank der Unterstützung von ADVA und der Integration der Ensemble Activator Software hat die Odyssey-DCSG Lösung von TIP das Potenzial, die Mobilfunkinfrastruktur zu transformieren und die Einführung von 5G zu beschleunigen.“

„Die Feldversuche untermauern die Vorteile einer hersteller- und betreiberübergreifenden Zusammenarbeit sowie Offenheit von Netzlösungen. Sie symbolisieren die Zukunft unserer Netze und stehen sinnbildlich für die Arbeit von TIP. Indem wir gemeinsam Interoperabilität gewährleisten und Kunden eine echte Wahl bieten, legen wir den Grundstein für die mobile Infrastruktur von morgen“, so Ulrich Kohn, Director of Technical Marketing bei ADVA. „Mobilfunkbetreiber können sich nicht länger den Luxus leisten, darauf zu warten, dass der Hauslieferant neue Leistungsmerkmale zur Verfügung stellt oder die Bandbreite des Netzes erhöht. In der 5G-Ära müssen sie in der Lage sein, neue Technologien umgehend und eigenständig im Netz einzuführen. Mit unserer Lösung Ensemble Activator lassen sich Netze sehr einfach ausbauen. Für eine Erhöhung der Bandbreite muss lediglich ein leistungsfähigerer Bare-Metal-Schwitch ausgewählt werden, auf dem dann unser NOS installiert wird.“

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Hannover Messe: LANCOM Systems zeigt Software-defined Networking für die Industrie 4.0

Der Netzwerkinfrastrukturausrüster LANCOM Systems präsentiert sein Lösungsportfolio vom 1. bis zum 5. April auf der Hannover Messe. Unter dem Leitspruch „Industrie 4.0 erfordert: Sichere Vernetzung 4.0“ zeigt LANCOM, wie hochmoderne Netzwerkkonzepte wie Software-defined Networking (SDN) das Fundament für die effiziente Digitalisierung der industriellen Fertigung legen. Im Fokus des Messeauftritts am Stand D18 in Halle 5 außerdem: Das umfangreiche LANCOM Hardware-Portfolio für WAN, LAN, WLAN, Digital Signage und IoT sowie als Messeneuheit der LANCOM IAP-4G+ LTE-Router für raue Umgebungen.

Die zunehmende Vernetzung industrieller Fertigungsprozesse macht die dahinterliegende Infrastruktur für Unternehmen zum erfolgskritischen Faktor. Sichere Netzwerke bilden die Voraussetzung für die digitale Transformation von Produktion, Wertschöpfungs- und Lieferketten und das Industrial Internet of Things (IIoT). Mit seiner Präsenz auf der Weltleitmesse für Industrie in Hannover trägt LANCOM dieser Entwicklung Rechnung und adressiert Wirtschaft und Produktion mit einem innovativen Netzwerklösungsportfolio.

Höchste Wirtschaftlichkeit und effektiver Schutz

Durch hochmodernes Software-defined Networking bietet LANCOM Unternehmen eine agile Netzwerkinfrastruktur, die sich dynamisch an wechselnde Anforderungen anpasst. Netzwerkdesign und -management erfolgen hochgradig automatisiert aus der LANCOM Management Cloud (LMC). Durch die integrierten Netzwerk- und Security-Lösungen „Made in Germany“ profitieren Unternehmen in puncto Netzwerksicherheit zudem von effektivem Schutz aus einer Hand.

Zukunftsfähige Lösungen für das Industrial IoT

Ein weiteres Messe-Highlight ist das erweiterte IoT-Portfolio von LANCOM. Der jüngst vorgestellte Wi-Fi 5 WLAN Access Point LANCOM LN-830U ermöglicht die einfache Einbindung verschiedenster IoT-Geräte über USB-Sticks für unterschiedlichste IoT-Funkstandards. Für mehr Transparenz, Effizienz und Übersicht in der Warenlogistik sorgen hochmoderne Digital-Signage-Lösungen auf Basis von Wireless-ePaper-Technologie, die ehemals papierbasierte Vorgänge restlos digitalisieren. Mit dem gezielten Ausbau der IoT-Readiness seiner Komponenten unterstützt LANCOM die digitale Transformation industrieller Fertigungsprozesse hin zur Smart Factory.

Neu: LTE-Router für anspruchsvolle Umgebungen

Neben dem umfangreichen Hardware-Portfolio für WAN, LAN, WLAN, IoT und Digital Signage präsentiert LANCOM als Messeneuheit den LANCOM IAP-4G+. Der LTE-Router ermöglicht stabiles Internet in Lager, Logistik und überdachten Outdoor-Bereichen ohne kabelgebundene Internetanbindung. Sein robustes Vollmetallgehäuse verfügt über eine erhöhte Staubdichtigkeit und ist für Temperaturen von -20 bis +50°C geeignet. Die integrierte IPSec-VPN-Funktionalität sowie ein integriertes LTE-Advanced-Modem für bis zu 300 MBit/s ermöglichen professionelle Standortvernetzung über das Mobilfunknetz und schnellen Datentransfer zur Anbindung von Automaten, Maschinen und Überwachungseinrichtungen.

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