Matthias Mirbach in die Geschäftsführung der STOCKMEIER Holding berufen

Bielefeld – Herr Matthias Mirbach nimmt mit sofortiger Wirkung seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der STOCKMEIER Holding GmbH auf und wechselt damit innerhalb der STOCKMEIER Gruppe. Er folgt auf Uwe Puppel als Verantwortlicher für den Bereich Chemiedistribution, der aus persönlichen Gründen das Unternehmen Richtung Hamburg verlässt.

Matthias Mirbach ist bereits seit 2013 in der STOCKMEIER Gruppe als Geschäftsführer tätig. Bisher hat er die Tochterunternehmen RCN Chemie und KRUSE Automotive erfolgreich geleitet. Mit seinem Wechsel in die STOCKMEIER Holding wird er ab sofort den Bereich Chemiedistribution als Geschäftsführer verantworten. Gemeinsam mit ihm soll das internationale Wachstum weiter vorangetrieben werden.

„Wir freuen uns, dass Herr Mirbach diese wichtige Aufgabe als Geschäftsführer der Stockmeier Holding übernommen hat und wir so direkt einen Nachfolger für diese bedeutende Position gewinnen konnten“, so Peter Stockmeier, geschäftsführender Gesellschafter der STOCKMEIER Gruppe.

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DIHK-Konjunkturumfrage im Herbst: Die Luft wird dünner

Die deutsche Wirtschaft läuft derzeit noch auf hohem Niveau. Doch die aktuelle Konjunkturumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zeichnet kein ungetrübtes Bild. Vor allem die Industrie spürt, dass der Wind international rauer wird.

"Die Luft wird dünner. Die Sorgen werden größer", bilanzierte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben die Ergebnisse der Erhebung, die er gemeinsam mit DIHK-Konjunkturexpertin Sophia Krietenbrink in Berlin präsentierte. "Die Unternehmen blicken deutlich verhaltener auf ihre künftigen Geschäfte."

Das zeige sich besonders in der Industrie und bei den Exporterwartungen. Immerhin, so Wansleben: "Die Investitions- und Beschäftigungspläne bleiben vergleichsweise stabil."

Auf Grundlage der Umfrage, die auf rund 27.000 Unternehmensantworten basiert, senkt der DIHK seine Wachstumsprognose von ursprünglich 2,7 Prozent (Jahresbeginn 2018) über 2,2 (Frühsommer 2018) auf nunmehr 1,8 Prozent. "Aufgrund der zu Jahresbeginn guten Ausgangslage hatten die Unternehmen mehr erwartet", betonte der DIHK-Hauptgeschäftsführer. "Die konjunkturelle Dynamik bleibt weit hinter den Erwartungen zurück."

Auch die DIHK-Prognose für 2019 liegt nur bei 1,7 Prozent. "Sorgen bereitet uns, dass Investitionen und vor allem der Export an Schubkraft einbüßen", erläuterte Wansleben. Dagegen werde der Inlandskonsum wieder stärker zur Konjunkturstütze. "Hier macht sich die gute Arbeitsmarktsituation mit steigenden Einkommen bemerkbar – auch als Ergebnis der bisher guten Weltkonjunktur und des für uns damit verbundenen Exportwachstums."

Eine bessere Entwicklung sei möglich, wenn der internationale Handelsstreit schneller und besser gelöst werde, als es derzeit zu erwarten sei, beim Brexit die paneuropäische Zusammenarbeit mit Großbritannien aufrechterhalten werden könne und die Bunderegierung in Deutschland die Weichen auf Aufbruch und mehr Investitionen stelle.

Weiter positiv entwickle sich die Beschäftigung: "Wir rechnen mit einem Plus von 580.000 zusätzlichen Stellen in diesem Jahr", sagte Wansleben. Und: "Angesichts der Knappheiten auf dem Arbeitsmarkt beobachten wir eine gewisse Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Beschäftigungsaufbau."

DIHK-Konjunkturexpertin Krietenbrink erläuterte die Resultate der Umfrage vom Herbst 2018 im Detail. Die deutsche Wirtschaft laufe "derzeit noch auf hohem Niveau", berichtete sie; lediglich die Industrie bewerte ihre Geschäftssituation weniger gut als im Frühsommer.

Von Investitionen in Ausrüstungen, Bauten oder sonstige Anlagen seien im kommenden Jahr etwas weniger Impulse zu erwarten als vom Konsum, und die Exporterwartungen sänken erneut. Dass der DIHK seine Prognose für die Ausfuhren in diesem Jahr bereits zwei Mal deutlich nach unten korrigieren musste, führte sie vor allem auf die handelspolitischen Konflikte, weniger Dynamik auf wichtigen Absatzmärkten, den gestiegenen Ölpreis und die Abwertung vieler Schwellenländer-Währungen zurück.

Sie finden die ausführlichen Statements hier zum Download:
Statements zur DIHK-Konjunkturumfrage Herbst 2018 (PDF, 106 KB)  

Die Umfrageergebnisse und viele weitere Dokumente sind abrufbar unter www.dihk.de/konjunktur.

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Eric Schweitzer zum EU-Freihandelsabkommen mit Singapur: Engere Vernetzung mit Asean „von großer Bedeutung“

Der morgigen Unterzeichnung des Freihandelsabkommens zwischen der EU und Singapur misst Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), auch eine große symbolische Relevanz zu. Perspektivisch hofft er auf ein umfassendes Abkommen mit der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean.

Schweitzer: "Für die deutsche Wirtschaft ist die engere Vernetzung Europas mit Asean von großer Bedeutung. Dort spielt die konjunkturelle Musik – heute und sicher auch morgen. Das EU-Abkommen mit Singapur sollte genauso wie die Abkommen mit Japan und Vietnam rasch ratifiziert werden.

Vom Abbau der Handelshemmnisse mit den Wachstumsmärkten profitieren derzeit nicht nur unsere Unternehmen, es entstehen auch Arbeitsplätze und neuer Wohlstand in Europa. Neben dieser wirtschaftlichen Bedeutung kommt eine ebenso wichtige symbolische Relevanz hinzu: So senden die Abkommen ein klares Zeichen gegen Protektionismus und für regelbasierten Handel und damit gegen Importbeschränkungen – wie sie zum Beispiel die USA aktuell zunehmend einsetzen.

Die Signale sind für die exportstarke deutsche Wirtschaft unerlässlich. Perspektivisch sollten die einzelnen Abkommen zu einem umfassenden EU-Asean-Abkommen ausgebaut werden, um die Unternehmen nicht mit einem Wirrwarr an Handelsregeln zu belasten."

 

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DIHK-Hauptgeschäftsführer Wansleben: „Das Brexit-Trauerspiel geht in die nächste Runde“

Die Unterhändler von Großbritannien und EU haben auch in der jüngsten Verhandlungsrunde keine Einigung über den Brexit gefunden. Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), kommentiert die Lage enttäuscht.

Wansleben: "Das Brexit-Trauerspiel geht in die nächste Runde, der Ausgang bleibt völlig offen. Die so lang erhoffte Klarheit beim Brexit lässt weiter auf sich warten.

Das vergrößert die Probleme: Denn selbst, wenn es jetzt doch noch zu einer wünschenswerten Einigung kommt, bleibt den Unternehmen kaum noch Zeit, die Ergebnisse in ihre Abläufe einzusteuern. Läuft der Brexit ungeordnet ab, ist es noch schlimmer: Die Wirtschaft muss dann ihre britischen Lieferketten überdenken und sich auf massive Brexit-Bürokratie beim Zoll einstellen.

Wir tun alles, um die Folgen so erträglich wie möglich zu gestalten. Mehr als 12.000 Unternehmen haben bereits die Brexit-Checkliste des DIHK (www.ihk.de/brexitcheck) genutzt, um sich vorzubereiten.

Jetzt müssen aber vor allem die britische Regierung und das Parlament Verantwortung übernehmen, um rasch realistische Lösungen für einen geordneten Brexit zu finden. Nur so lässt sich drohendes Chaos verhindern."

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Von der Euphorie zu Jahresbeginn ist wenig übrig geblieben

In ihrer heute vorgestellten Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2018 haben die Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Konjunkturprognose für Deutschland auf 1,7 Prozent gesenkt. Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), mahnt, jetzt die Hausaufgaben am heimischen Standort zu machen.

Wansleben: "Die Studie der Forschungsinstitute zeigt: Der Aufschwung hierzulande steht zunehmend auf dem Prüfstand. Von der Euphorie zu Jahresbeginn ist wenig übrig geblieben. Der Fachkräftemangel bremst und das Exportgeschäft schwächelt. Derzeit stehen etliche Schwellenländerwährungen unter Druck. Der Protektionismus ist weltweit auf dem Vormarsch. Das trifft gerade die deutsche Wirtschaft hart.

Es käme verschärfend hinzu, wenn die Sorgen über die internationale Handelspolitik uns davon abhielten, unsere Hausaufgaben am heimischen Standort zu machen. Um Deutschland als Wirtschaftsstandort zu stärken, muss die Bundesregierung die zentralen Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Fachkräftesicherung nun zielstrebig angehen.

Zudem braucht es ein wettbewerbsfähiges und investitionsfreundliches Steuersystem. Angesichts der weiterhin hohen Überschüsse in den öffentlichen Kassen sollte der vollständige Abbau des Solis noch in dieser Legislaturperiode erfolgen. Das wäre ein erster Schritt zur Reduzierung der vergleichsweise hohen Steuerbelastung hierzulande.

Weitere Maßnahmen, mit denen die bürokratischen Belastungen der Betriebe reduziert werden, müssen folgen. Die letzte Reform der Unternehmensteuer ist über zehn Jahre her."

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fairafric wird CO2-neutral

fairafric wurde als soziales Unternehmen gegründet, das das Ziel hat, das Leben so vieler Menschen wie möglich positiv zu verändern. Das möchte das Unternehmen vor allem durch eine Verschiebung des Wertschöpfungsprozesses innerhalb der Schokoladenindustrie in den globalen Süden erreichen. Dorthin, wo die Rohstoffe ursprünglich herkommen. Sie haben bereits damit begonnen, diese Vision zu verwirklichen: Sie haben geholfen, Jobs in der Weiterverarbeitung von Schokolade direkt in Ghana zu schaffen, die es den Menschen ermöglichen, ein Leben in der Mittelschicht zu leben. So möchte fairafric einen echten Wandel in Ghana ermöglichen – und darauf sind sie sehr stolz.

fairafric glaubt aber auch, dass wirklich weitgreifende Veränderungen nur dann verwirklicht werden können, wenn nicht nur die sozialen und ökonomischen Aspekte eines Projekts involviert werden, sondern auch die ökologischen. Da der Klimawandel eine der größten Herausforderungen unserer Zeit darstellt, hat fairafric schon vor einer ganzen Weile beschlossen, dass sie etwas zur Verbesserung ihres ökologischen Fußabdruckes tun wollen.

Aber sie können mehr tun, als nur jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, das Auto stehen zu lassen, wann immer es möglich ist oder das Büro mit gebrauchten anstatt neuen Möbeln einzurichten. Sie möchten, dass fairafric komplett CO2-neutral wird! Das heißt, dass sie genau wissen, dass ihre Aktivitäten auf der Erde Spuren hinterlassen und dass sie diese nun kompensieren wollen. Wie? Indem sie in soziale Projekte investieren, die die Lebensbedingungen der Menschen, die daraus profitieren, nicht nur sozial, sondern auch ökonomisch verbessern. Durch diesen Schritt und durch den Kauf Ihrer (Eurer) Lieblingsschokolade wird fairafric also nicht nur noch fairer, sondern auch CO2-neutral.

Aus diesem Grund haben sie lange nach einem passenden Partner gesucht, mit dem sie diesen Plan verwirklichen können. Schließlich sind sie auf die natureOffice aufmerksam geworden. Wir als natureOffice sind seit vielen Jahren in Agou (Togo) tätig ist. Die Menschen dort profitieren beispielsweise durch die regionale und von natureOffice angeleitete Wieder-Aufforstung, indem sie zum Beispiel mehr sauberes Wasser zur Verfügung haben. Zudem wird gezielt in ihre Bildung und Gesundheitsvorsorge investiert. Neben diesem Hauptprojekt arbeitet natureOffice gemeinsam mit anderen Partnern aber auch an anderen Projekte, zum Beispiel in Ghana. Hier werden energie-effiziente Kocher zu fairen Konditionen an Familien
ausgegeben, die ihre Öfen bis dato traditionell mit Holzkohle befeuert haben. Die Bereitstellung solcher energie-effizienten Kocher vermindert nicht nur den CO2-Ausstoß durch das Kochen, sondern reduziert auch die Abholzung der Wälder. Zudem wird die Luftverschmutzung deutlich vermindert, was auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen vor Ort hat. Mehr dazu hier.

Die Menge an Geld, die fairafric aufbringen muss, um fairafric CO2-neutral zu machen, wurde durch natureOffice berechnet. Wir haben die Expertise, den CO2-Fußabruck unserer Schokolade exakt zu benennen, der durch die Produktion der Inhaltsstoffe, die Herstellung der Schokolade, deren Verpackung, Verschiffung und Verteilung entsteht. So wird fairafric jede Tonne CO2, die ihre Schokolade vom Anbau bis zum Verzehr verursacht, durch die Investition in Projekte von natureOffice ausgleichen. So soll die fairafric Schokolade am Ende einen noch größeren positiven Einfluss in Afrika haben. Voraussichtlich ab 2019 wird unsere Schokolade deshalb das Siegel “CO2-neutral” tragen dürfen.

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Konsumgüter werden smart

Die All4Labels – Global Packaging Group, international führender Anbieter im Bereich Digitaler Etikettendruck, präsentiert erstmals auf der FachPack 2018 ihre „Label Intelligence Solutions“.

Kern des neuen Services für Marken und Hersteller ist eine Cloud-Lösung, mit deren Hilfe Produktlabel durch unterschiedlichste Sicherheits- und Kommunikationsmerkmale in großer Stückzahl serialisiert und weltweit  authentifiziert werden können. Entwickelt wurde dieser Service mit dem Berliner IoT-Spezialisten GoodsTag. Markenhersteller können nun jedes einzelne Produkt in effektiver Weise mit smart konfigurierten Labels sicher serialisieren und mit eigenen digitalen Services zielgruppenspezifisch anreichern. Auf diese Weise werden in den nächsten Jahren mehrere Milliarden Artikel „smart“. Insbesondere im Hinblick auf Themen wie globalen Markenschutz, Graumarkt-Analyse, Product Provenance sowie Customer Experience wird Massen-Serialisierung und eindeutige, sichere Identifikation von Artikeln entlang ihres gesamten Lebenszyklus immer wichtiger.

Bereits bei der Produktion wird jeder Artikel mit einem 2-D Code (z.B. QR oder Datamatrix) oder einem elektronischen Tag (NFC oder RFID-UHF) versehen und damit serialisiert. Gleichzeitig wird dabei  eine dynamische digital-ID in Form einer eindeutigen URL zugeordnet. So kann jeder Artikel weltweit mittels Smartphone über die „Label Intelligence Plattform” während seines gesamten Lebenszyklusses eindeutig als Original-Produkt authentifiziert werden. Die   IDs werden durch weitere Sicherheitsfeatures wie z.B. Nanograme™ abgesichert, die eine Kopie der Codes unmöglich machen. Die Aktivierung bzw. Produktzuordnung jeder einzelnen ID erfolgt dezentral über die Plattform, entweder an einem beliebigen Produktionsstandort von All4Labels oder vom Kunden.

Darüber hinaus können Markenhersteller die eindeutige Identifizierung ihrer Artikel dazu nutzen, dem Kunden „Smart Services“ anzubieten und so beispielsweise die Customer Experience deutlich umfangreicher zu gestalten und eigenständig zu steuern. In Zeiten von digitalen Plattformen und Omnichannel-Verkauf ist es für Marken wichtig, zu ihren Kunden wieder eine direkte, persönliche Beziehung aufzubauen und zu pflegen. Wird beim Scannen des QR-Codes bzw. beim Tappen des NFC-Tags die eindeutige URL des Artikels aufgerufen, werden über eine mobile Landing Page oder eine eigene APP die „Smart Services“ verfügbar, die der Hersteller dort für seine spezifischen Kundengruppen oder Geschäftspartner hinterlegt hat. Die Anzeige der Inhalte erfolgt auf Basis der eindeutigen Produktkennung in Verbindung mit dem konkreten Kontext eines Nutzers – z.B. Pre- oder Aftersales. 

Auch lassen sich auf diese Weise Prozesse steuern wie die eindeutige Verfolgung (Track & Trace), die Analyse von Graumärkten, das schnelle Nachbestellen (instant Reorder), die Incentivierung von Partnern und Kunden (Loyalty Programs) oder das Versichern von Produkten.  Über die moderne API Architektur der Label Intelligence Plattform ist es einfach, die “Smart Services” anwendungsspezifisch mit Drittsystemen (z.B. POS, CRM, eCommerce, ERP etc.) zu verknüpfen.

Alle Datenpunkte werden im Analytics Bereich der Plattform zusammengefasst, in maßgeschneiderten Reports aufbereitet oder an bestehende Systeme weitergeleitet. Erstmals lassen sich somit eindeutige Interaktionen zwischen Nutzergruppen und ihren Produkten erfassen und interpretieren. Durch diese völlig neuen Möglichkeiten können Marken eine innovative CRM-Strategie umsetzen, die Kunden besser und nachhaltiger bindet und jenen einen produktzentrierten sinnvollen Service bietet.

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Security Messe Essen: 5 Tipps gegen Datenmissbrauch

Vom 25. Bis 28. September 2018 findet die Security Essen statt. Sie ist mit mehr als 1.000 Ausstellern und 40.000 Fachbesuchern die weltweit führende Fachmesse der zivilen Sicherheit. Eines der Themen auf der Messe ist Cyber-Security. Was tun gegen Identitätsdiebstahl im Netz? Dazu fünf Tipps von Dr. Carsten Föhlisch, Verbraucherrechtsexperte des europäischen Online-Gütesiegels Trusted Shops.

Tipp 1: Manchmal ist weniger mehr
Dr. Carsten Föhlisch: Ob in sozialen Netzwerken oder auch beim Online-Shopping – Verbraucher sollten sparsam mit den eigenen Daten umgehen. Sie sollten niemals mehr preisgeben, als es unbedingt notwendig ist. Nur so können Verbraucher vermeiden, dass ihre Daten in falsche Hände gelangen. Das gilt auch für die E-Mail-Adresse. Online-Händler beispielsweise benötigen zwar immer eine E-Mail-Adresse, um eine Bestellbestätigung schicken zu können, aber besonders bei Foren oder Gewinnspielen sollten Verbraucher aufmerksam sein und auf Seriosität achten. Zudem sind Spam-Mails im Posteingang oftmals sehr ärgerlich. Um diese zu vermeiden, sollte die E-Mail-Adresse nicht zu leichtfertig angeben werden.

Tipp 2: Keine unverschlüsselten Daten übertragen
Dr. Carsten Föhlisch: Beim Online-Shopping sind die Zahlung per Kreditkarte oder Einzugsermächtigung gängige Verfahren. Verbraucher sollten Zahlungsdaten niemals unverschlüsselt übertragen. Denn sonst könnten die Daten leicht abgefangen und für andere Zwecke missbraucht werden. Was viele Verbraucher nicht wissen: Beim Senden von unverschlüsselten Daten verstoßen viele Online-Käufer gegen die Bedingungen ihrer Bank. Um auf der sicheren Seite zu sein, ist es deshalb ratsam, dass Verbraucher vor dem Senden der Zahlungsdaten immer schauen, ob im Browserfenster ein Schloss-Symbol bzw. ein „https“ in der URL angezeigt wird. Das Symbol garantiert eine verschlüsselte Datenübertragung.

Tipp 3: Unseriöse Online-Shops erkennen
Dr. Carsten Föhlisch: Im Internet gibt es zahlreiche Online-Shops. Die meisten Shop-Betreiber sind ehrliche Händler. Doch immer häufiger nutzen Betrüger sogenannte Fake-Shops, um Verbraucher abzuzocken. Verbraucher sollten deshalb unbedingt auf eine vollständige Anbieterkennzeichnung sowie auf umfängliche Informationen zu Widerruf, Versandkosten und Zahlungsmethoden achten. Bei unseriösen Shop-Betreibern sind diese oft fehlerhaft oder schwer zu finden. Zudem kann eine kurze Internetrecherche sinnvoll sein. Vielleicht gibt es Negativeinträge in Foren, die zu erhöhter Wachsamkeit mahnen. Lässt sich ein Online-Shop darüber hinaus von seinen Kunden direkt bewerten und blendet das Ergebnis auf seiner Website ein – etwa über das Kundenbewertungssystem von Trusted Shops –, kann dies zusätzlichen Aufschluss über die Qualität von Service und Angebot geben. Trusted Shops stellt die Unabhängigkeit und Echtheit der Bewertungen über eine mehrstufige Überprüfung sicher. Darüber hinaus sollten Verbraucher schauen, ob ein Shop mit einem Gütesiegel zertifiziert ist. So geraten die sensiblen Daten gar nicht erst in falsche Hände.

Tipp 4: Passwörter niemals auf öffentlichen PCs speichern
Dr. Carsten Föhlisch: Gespeicherte Passwörter erleichtern das Surfen im Internet, da das lästige Einloggen entfällt. Jedoch sollten Internet-Nutzer unbedingt darauf verzichten, wenn sie an einem öffentlichen Computer, zum Beispiel in einem Internetcafé, sitzen. Die Passwörter werden über sogenannte Cookies gespeichert, die auf dem Computer abgelegt werden. Vergisst der Nutzer am Ende die Cookies zu löschen, wird der nächste Computernutzer automatisch mit dem Account angemeldet. Was viele nicht wissen: Einige Computerviren lesen die Cookie-Listen ohne Zustimmung des Nutzers aus. Grundsätzlich sollten Verbraucher es Betrügern schwer machen, das Passwort zu knacken. Die verwendeten Passwörter sollten immer aus einer Kombination von Sonderzeichen, Buchstaben und Zahlen bestehen. Am besten verwendet man unterschiedliche Passwörter für verschiedene Anwendungen. Regelmäßiges Ändern des Passworts und Sicherheitsfragen, die nur vom Verbraucher selbst beantwortet werden können, schützen zusätzlich vor Datenmissbrauch.

Tipp 5: Zuerst die Allgemeinen Geschäftsbedingungen lesen, dann zustimmen
Dr. Carsten Föhlisch: Bei sozialen Netzwerken und Internet-Diensten müssen sich Nutzer häufig registrieren. Auch wenn es keine spannende Lektüre ist, ist es empfehlenswert, dass sich Nutzer trotzdem unbedingt die AGB und die Datenschutzerklärungen bei der Registrierung durchlesen. Denn nur so wissen Nutzer, was mit ihren Daten geschieht. Beispiel facebook: Hier sollten Nutzer einiges beachten. Drückt ein Nutzer auf einer Internetseite einen „Gefällt mir“-Button und ist gleichzeitig bei facebook angemeldet, dann erhält das soziale Netzwerk die Information, dass der Nutzer die Website besucht hat. Die Information wird auch dann übertragen und kann dem Nutzerprofil zugeordnet werden, wenn der Nutzer den Button nicht gedrückt hat.
 
Weitere Infos zu dem Thema Identitätsschutz finden Sie unter diesem Link: https://www.trustedshops.de/identitaetsschutz/

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Fahrradfahrer-Studie: Das E-Bike als Game Changer im Mobilitätsmarkt?

E-Bikes und Pedelecs haben möglicherweise das Potenzial, das Mobilitätsverhalten breiter Bevölkerungsgruppen zu revolutionieren. Denn vor allem in deutschen Großstädten wächst derzeit eine Generation junger Urbanisten heran, für die das Fahrrad mit Antriebsunterstützung eine mehr als attraktive Alternative zum ÖPNV, aber vor allem zum Auto, darstellt.

Das ist eines der Kernergebnisse der repräsentativen Studie „I want to ride my bicycle“ der GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung. Die Typologie unterteilt die deutsche Bevölkerung in insgesamt fünf verschiedene Segmente, die sich unter anderem in Bezug auf ihre Einstellung zum Radfahren (hedonistisch vs. pragmatisch) und ihr Verhalten (Häufigkeit des Radfahrens) unterscheiden.

Als Segment mit höchstem Trendsetterpotenzial identifiziert die Studie entsprechend die “Young Urban Bikers”: sie machen 17% der deutschen Bevölkerung aus und sind meist zwischen 20 und 49 Jahre alt. Zwei Drittel von ihnen leben in Städten. Radfahren ist für sie hip: sie betrachten Fahrräder als Lifestyle- und Status-Objekte, mit denen man sich ebenso gut profilieren kann wie mit einem schicken Auto. Zudem sehen sie angesichts verstopfter Straßen das Fahrrad auch als Löser von Mobilitätsproblemen in Städten.

Die Young Urban Bikers haben bereits heute unter Besitzern von E-Bikes, Pedelecs und Lastenrädern den höchsten Anteil. Das kann sie zu Game Changern im urbanen Verkehrsraum machen.     

Neben der Typologie präsentiert die Studie auch generelle Fakten darüber, wie in Deutschland Rad gefahren wird. So nutzt beispielsweise knapp die Hälfte aller Deutschen (49%) ein Fahrrad im Alltag – was es nach dem Auto zum meist verbreiteten Verkehrsmittel macht.

Besonders häufig kommt das Fahrrad bei Wegen im Kontext von Sport (45% Radnutzung) oder Erholung (34% Radnutzung) zum Einsatz. Viel Potenzial besteht hingegen mit Blick auf den Arbeitsweg: lediglich 16% aller Arbeitswege werden mit dem Fahrrad zurückgelegt. Die Top-Barrieren lauten hier: zu weite Wege (44%), zu lange Dauer (43%) und verschwitzt bei der Arbeit ankommen (27%). Interessanterweise setzen E-Bikes und Pedelecs exakt an diesen Barrieren an – dies haben die Young Urban Bikers bereits erkannt.  

Für die Studie wurden 1.900 Erwachsene ab 18 Jahren online befragt.

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Université franco-allemande : de nouvelles coopérations – une aide à la mobilité en hausse

Bonne nouvelle pour les étudiants inscrits dans les programmes de l’Université franco-allemande (UFA) : pendant leur séjour à l’étranger, ils bénéficient dès à présent d’une aide à la mobilité dont le montant a été augmenté à 300 euros/mois. De plus, l’UFA élargit son offre de formation à partir de la rentrée 2018/2019 en accueillant quinze nouveaux cursus binationaux et trinationaux.

Depuis près de vingt ans, l’UFA offre à ses étudiants la possibilité d’effectuer la moitié de leurs études en France et l’autre moitié en Allemagne, ce qui leur permet d’acquérir des connaissances disciplinaires approfondies tout en développant leurs compétences linguistiques et interculturelles. Le réseau de l’UFA compte aujourd’hui plus de 190 établissements d’enseignement supérieur en France, en Allemagne et dans quelques pays tiers, qui proposent un total de 180 cursus transfrontaliers de niveau licence et master ainsi que, depuis peu, des programmes de PhD-Track dans des disciplines les plus variées. Cette année, ce sont quinze nouveaux cursus et six établissements d’enseignement supérieur qui rejoignent le réseau de l’UFA, dont l’Université Toulouse 1 Capitole, la Universität Bremen, la Sapienza Università di Roma ou l’Universiteit van Amsterdam.

L’admission de nouveaux cursus au sein du réseau de l’UFA est le fruit d’une procédure d’évaluation en plusieurs étapes dont l’objectif premier consiste à assurer, outre la qualité académique et scientifique des programmes d’études, l’acquisition de compétences linguistiques, un lien avec la pratique et les débouchés professionnels offerts aux futurs diplômés. Parmi les cursus évalués positivement cette année et dotés du label de qualité de l’UFA, se trouvent entre autres le « Master Droit-Economie-Gestion » porté conjointement par l’Université Jean Moulin Lyon III et l’Universität Tübingen, le cursus « Plurilinguisme et contact de langues » entre l’Université de Bordeaux Montaigne et l’Universität Konstanz ainsi que le « International Master of Biomedicine », considéré comme particulièrement innovant par le jury scientifique international de l’UFA et porté par l’Université de Strasbourg et l’Universität Mainz, en coopération avec l’Université du Luxembourg.

Outre le développement de l’offre de formation de l’UFA, les étudiants peuvent également se réjouir de la hausse de l’aide à la mobilité. Cette subvention allouée par l’UFA à ses étudiants durant leur séjour dans le pays partenaire a vu son montant augmenté de 270 à 300 euros par mois sur décision des gouvernements français et allemands qui financent l’UFA à parts égales. David Capitant, président de l’UFA, se réjouit de cette initiative : « Elle exprime la volonté partagée de la France et de l’Allemagne de renforcer et de développer leurs relations bilatérales, même en période de contraintes budgétaires. »

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