John Deere Adaptive Driveline Control (ADC)

Mit der Einführung der G- Serie Forwarder hat John Deere das Adaptive Driveline Control (ADC) System vorgestellt. Es ist eine softwarebasierte Funktion zur Verbesserung der Fahrbarkeit und zur Verringerung des Kraftstoffverbrauchs der G-Series-Forwarder. Das ADC ist Bestandteil der Standard Ausstattung der G-Serie-Forwarder, unabhängig vom Steuersystem Timbermatic oder Command Center. Die vier wesentlichen Eigenschaften sind: [list] [*]Verbesserte Fahrbarkeit, Kraftstoffeffizienz und Fahrkomfort [*]Automatische Drehzahlregelung des Motors [*]Höhere Fahrgeschwindigkeit und somit verbesserte Produktivität [*]Geringerer Geräuschpegel [/list] Aber wie funktioniert ADC in der Praxis? Der Grundgedanke des ADC ist, den Motor in einem vorher bestimmten Drehzahlfenster gleichmäßig und somit besonders effizient laufen zu lassen. Je nach Lastzustand regelt die Software die Motordrehzahl innerhalb des Drehzahlfensters nach. Ein unnötiges und ineffizientes Abfallen der Drehzahl wird vermieden und der Motor läuft mit fast konstanter Drehzahl. Da sich die Anforderungen an die Maschine permanent ändern, kann der Fahrer die Leistung des Forwarders je nach Situation durch Tastendruck in drei Stufen anpassen. [list] [*]Stufe 1 Eco-Modus, besonders wirtschaftliches Fahren, wenn keine hohe Motorleistung erforderlich ist. [*]Stufe 2 Normal-Modus, für die meisten Anwendungen. Optimiert auf Leistung und Kraftstoffeffizienz. [*]Stufe 3 Power-Modus, schnelles Ansprechvermögen unter schwierigen Bedingungen. Geeignet für extremes Gelände und volle Lasten [/list] Zusätzlich kann in jeder Stufe die Power Boost Funktion aktiviert werden. Die Motordrehzahl wird dann auf die in der jeweiligen Stufe programmierte maximale Drehzahl angehoben. Vergleichen wir die Adaptive Driveline Control zur herkömmlichen Antriebssteuerung, sehen wir, daß die Motordrehzahl direkt auf die veränderten Lastzustände reagiert. Wo die herkömmliche Steuerung die Motordrehzahl bei einer Lasterhöhung abfallen lässt, reagiert Adaptive Driveline Control direkt mit einer Erhöhung der Motordrehzahl im vorgewählten Drehzahlfenster. Reduziert sich die Last, wird die Motordrehzahl ebenfalls direkt reduziert, was den Kraftstoffverbrauch deutlich reduziert. Das System reagiert so schnell und feinfühlig, daß der Fahrer von all dem nichts bemerkt. Das Ergebnis ist ein besseres Ansprechverhalten des Fahrantriebs. Die gewünschte Geschwindigkeit wird schneller erreicht und beibehalten. Die Forwarder der G-Serie beeindrucken durch einen kraftvollen und dynamischen Fahrantrieb.

C4B verlängert Upgrade-Aktion

Die C4B Com For Business AG verlängert ihre Upgrade-Aktion: Bestandskunden, die auf XPhone Connect hochrüsten, bekommen noch bis zum 31.03.2018 ein Jahr Software-Aktualisierung geschenkt. „Dank des Upgrade-Bonus bekommen unsere Kunden praktisch zwei Versionen zum Preis von einer“, erklärt C4B-Marketing Director Marko Gatzemeier. Während der Laufzeit der Software Assurance haben Kunden das Recht, immer die aktuellste Software-Version einzusetzen. „Kunden, die sich jetzt für ein Upgrade entscheiden, können im kommenden Jahr unser neuestes Major Release XPhone Connect 7 nutzen – und das ohne jedwede Zusatzkosten.“ Als Teil der Upgrade-Kampagne hatte C4B im August und September Kunden und Partner auf die „Upgrade-Days“ eingeladen und XPhone Connect in einer umfassenden Live-Demo vorgestellt. „Die Resonanz war durchweg positiv und das Interesse groß“, berichtet Gatzemeier. „Mit der Verlängerung unserer Bonus-Aktion können unsere Partner diesen Vertriebsschwung nach Kräften nutzen.“ Einen weiteren Schub bietet das neue Service Release, das der UC-Spezialist vor zwei Wochen auf den Markt gebracht hat. Mit dem Release wurde unter anderem die Mobile App ausgebaut: Anrufer, deren Kontakt in einer angebundenen Anwendung wie z.B. SAP, Salesforce oder Microsoft Dynamics hinterlegt ist, werden ab sofort auch auf dem Smartphone mit Namen und Firma angezeigt. Mobilität als zentrales Upgrade-Thema „Das Thema Mobilität ist für unsere Bestands-Kunden ein wichtiges Upgrade-Argument“, betont Gatzemeier. „Ein zentraler Faktor sind hier unter anderem die Mitarbeiter, die heute deutlich höhere Ansprüche an flexible Arbeitszeit-Modelle stellen.“ Hintergrund: Mit XPhone Connect lässt sich ohne großen Aufwand oder Hardware-Investitionen ein Homeoffice-Arbeitsplatz einrichten. Über die AnyDevice-Funktion kann jedes beliebige Telefon mit dem Connect-Client gesteuert werden, so dass Anwender auch mit dem heimischen Festnetztelefon Konferenzen einrichten, Anrufe weiterleiten und die One-Number-Funktion nutzen können. Auch der Telefoniestatus wird von jedem beliebigen Gerät übertragen und den Kollegen im Präsenzmanagement angezeigt. „Unsere Partner dürfen sich auf ein florierendes Jahresendgeschäft freuen: Die Kombination aus neuem Release und Upgrade-Bonus ist ein sehr überzeugendes Argument“, ist sich Gatzemeier sicher. Dies gelte nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund, dass der Connect-Vorgänger XPhone Unified Communications inzwischen abgekündigt wurde: Bestandskunden können nur noch bis Juni 2018 Lizenzen nachkaufen. Der Support wird zum 30.06.2019 eingestellt. Hinsichtlich der Angebots-Kalkulation ändert sich für C4B-Partner während des Aktionszeitraums nichts: Im C4B-Produktkalkulator wird bei jedem Upgrade automatisch ein kostenloses Jahr Up2Date hinzugefügt.

LÄPPLE entscheidet sich für AmdoSoft/b4

[b]Der baden-württembergische Hersteller von Blech-pressteilen, Rohbaukomponenten und Maschinenelementen optimiert damit die Automatisierung seiner Businessan-wendungen mithilfe von b4 Virtual Clients[/b]. Innovation aus Tradition, so das Motto der LÄPPLE Dienstleistungsgesellschaft, einer Tochter der LÄPPLE Gruppe, einem weltweit agierenden Hersteller von Blechpressteilen, Rohbaukomponenten und Maschinenelementen. Rund 2.000 Mitarbeiter des 1919 als Mechanikerwerkstatt gegründeten Unternehmens entwickeln heute unter Einsatz modernster Technologie innovative Produkte und Lösungen für Automation, Maschinen- und Werkzeugbau in der Industrie, unter anderem der Automobil-, Elektrogeräte- und Solaranlagenproduktion. Der Münchner Softwarehersteller AmdoSoft unterstützt seit September die automatisierte Absicherung von Geschäftsanwendungen des Unternehmens aus der europäischen Metropolregion Rhein-Neckar in Baden-Württemberg. Nach einer erfolgreichen Implementierung des IT-Automations-Tools AmdoSoft/b4 werden jetzt IT-Infrastruktur und IT-Dienste mithilfe von sensorischen Agents auf Effizienz geprüft. Auch wurde mittels b4 Virtual Clients ein End-to-End Monitoring von Businessapplikationen wie PSIpenta, IBM Cognos und SharePoint etabliert. „Qualität, Zuverlässigkeit, Innovationskraft, das sind unsere Werte“, so [b]Andreas Plant[/b], Leiter Application Management bei LÄPPLE. „Schon in den ersten Projektphasen hat sich herausgestellt, dass wir diese mit AmdoSoft teilen und b4 genau die Lösung ist, mit der wir diese in unserer IT manifestieren können. Alle wichtigen Komponenten konnten reibungslos in die b4 Technologie eingebunden werden.“ Auch [b]Mario Griffith[/b], Geschäftsführer von AmdoSoft, freut sich über die „von gemeinsamen Werten geprägte neue Partnerschaft“ und auf die „Herausforderungen einer langfristigen vertrauensvollen Zusammenarbeit und die Möglichkeit, gemeinsam Prozesse und Zukunft zu gestalten“.

Professor Marc Sachon verstärkt Aufsichtsrat der CEMA AG

Prof. Dr. Marc Sachon wurde von der Hauptversammlung der CEMA für fünf Jahre in den Aufsichtsrat gewählt. Dieser wurde Ende Juli auf vier Mitglieder erweitert. Der 53-Jährige ist Professor Ordinarius für Produktionsmanagement & Technologie an der IESE Business School in Barcelona (Universität von Navarra). IESE wurde 2015, 2016 und 2017 von der Financial Times zur besten Business School der Welt gekürt. Zu seinen Interessensschwerpunkten zählen die Automobilindustrie, Industrie 4.0, und Additive Fertigung. [b]Fokus auf innovative Technologie- und Businessthemen[/b] „Wir freuen uns, mit Marc Sachon einen ausgewiesenen Experten für innovative Technologie- und Businessthemen gewonnen zu haben. Mit seinen umfangreichen Kenntnissen und Erfahrungen, dem Zugang zu neuesten internationalen Trends und Studierenden sowie seinem beachtlichen Netzwerk wird er der CEMA bei Zukunftsfeldern wie zum Beispiel Digitalisierung, Production-IT und Product-IT ein wichtiger Impulsgeber sein“, sagt Thomas Steckenborn, Vorstandsvorsitzender der CEMA AG. Prof. Dr. Marc Sachon promovierte an der amerikanischen Elite-Universität Stanford (Silicon Valley) im Fach Wirtschaftsingenieurwesen, machte am IESE in Barcelona seinen MBA und ist Diplom-Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik der Universität Stuttgart. Vor seiner akademischen Karriere arbeitete er für IBM Deutschland und führte Consulting-Projekte bei Unternehmen unterschiedlicher Branchen in Europa und Nordamerika durch. Er ist Deutscher und lebt mit seiner Familie in Barcelona.

Jury sichtet Einreichungen zum Datenschutz Medienpreis (DAME)

Professionelle Medienschaffende, Reporter, Kurzfilmer, Schulklassen und YouTuber bewerben sich um den in diesem Jahr erstmals ausgelobten Datenschutz-Medienpreis (DAME). Mit einer Vielzahl an Einreichungen ging die Bewerbungsfrist am Mittwoch zu Ende. Die Jury aus Datenschutz- und Medienexperten wird nun die Beiträge sichten. Die Bekanntgabe von drei Nominierten erfolgt im Frühjahr 2018. Mit dem Preis will der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. filmische Beiträge fördern, die das Thema Datenschutz verständlich und für unterschiedliche Zielgruppen aufbereiten. Dabei konnten sich die Beiträge dem Thema Datenschutz allgemein zuwenden oder Einzelaspekte kritisch betrachten. Der Jury gehören an: ·       [b]Barbara Thiel, [/b]Vorsitzende der Datenschutzkonferenz (DSK) und Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen ·       [b]Birgit Kimmel[/b] von der EU-Initiative [url=http://www.klicksafe.de/]klicksafe.de[/url] für mehr Sicherheit im Netz bei der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz ·       [b]Klaus Müller[/b], Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) ·       [b]Frederick Richter[/b], Vorstand der Stiftung Datenschutz sowie ·       [b]Thomas Spaeing[/b], Vorstand des BvD „Mit dem Preis wollen wir Filmschaffende anregen, komplexe Themen aus dem Datenschutz herunterzubrechen auf konkrete Beispiele aus der Lebenspraxis verschiedener Gruppen, also zum Beispiel für Eltern und Lehrkräfte, für Kinder und Jugendliche aber auch für Menschen, die im Arbeitsalltag einfach nicht so nah an diesen Themen dran sind…“, betonte Spaeing. Für Schulen und schulische Ausbildungsstätten bietet der BvD bereits mit der Initiative „Datenschutz geht zur Schule“ speziell für Jugendliche und ihre Themen aufbereitete Unterrichtseinheiten zu mehr Datenschutz und Sicherheit im Internet und den sozialen Medien an. Interessierte erhalten weitere Informationen unter [url]https://www.bvdnet.de/datenschutz-geht-zur-schule/[/url] Die feierliche Verleihung des DAME-Preises erfolgt auf dem BvD-Verbandstag im April 2018 in Berlin. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Alle Informationen zum Datenschutz Medienpreis (DAME) unter: [url]https://www.bvdnet.de/datenschutzmedienpreis/[/url] [b] [/b]

Der Beschäftigungsaufbau hält an

„Der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt wird in den kommenden Monaten anhalten. Allerdings dürfte die Arbeitslosigkeit nicht in dem Maße sinken, wie die Beschäftigung steigt. Der Grund dafür ist, dass immer mehr Flüchtlinge nach Abschluss ihres Asylverfahrens dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.“ So kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Heino Klingen die heute (02. November) von der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit vorgelegten Arbeitsmarktzahlen.

Microlease (Livingston) rekrutiert neuen Sales Director

Microlease (zu dem auch Livingston gehört) baut seine Geschäfte in Mitteleuropa mit der Ernennung eines neuen Vertriebsleiters für die DACH-Länder weiter aus. Michael Prax hat die Verantwortung übernommen, zusammen mit dem Team der Microlease-Niederlassung Darmstadt die zunehmende Nachfrage nach innovativen Ideen bei der Beschaffung und im Asset-Management in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu betreuen. Hauptaufgaben werden sein, die Präsenz des Unternehmens in wichtigen Sektoren wie der Automobil- und Halbleiterindustrie, Luftfahrtelektronik und Verteidigung zu vergrößern sowie die Präsenz im Telekommunikationssektor zu vertiefen. Prax hat über 25 Jahre in der Messtechnik im Bereich EMEA gearbeitet und verfügt über umfangreiche Branchenkenntnisse. Vor seiner neuen Rolle bei Microlease war er in hochrangigen Managementpositionen bei Tektronix, Ametek und JDSU (heute Viavi) tätig. Ein wesentlicher Aspekt seiner Tätigkeit wird neben der Betreuung von bestehenden Kunden darin liegen, Unternehmen über die Vorteile einer differenzierten Strategie zur Beschaffung von Messgeräten aufzuklären, um die beste Lösung mit einem gegebenen Budget umzusetzen. Dies wird die Bereitschaft der Unternehmen für technische Fortschritte, beispielsweise in Bezug auf Industrie 4.0, das Internet der Dinge (IdD) oder die neue Generation von Halbleiterprozessen, erhöhen. „Wir müssen zeigen, dass die bisherigen Praktiken in Bezug auf Beschaffung und Asset-Management aufgrund der immer schnelleren Entwicklungen in der Technologie zunehmend an Bedeutung verlieren“, erklärt Prax. „Anstatt einfach neue Messgeräte zu kaufen, ohne wirklich abschätzen zu können, wie die langfristige Nutzung sein wird und wie sich die Testanforderungen verändern könnten, müssen Unternehmen sicherstellen, dass sie ihr vorhandenes Equipment bestmöglich nutzen und die zahlreichen Beschaffungsmöglichkeiten, die es heute gibt, kennen. Unternehmen, die die unabhängige Beratung durch Microlease zu den besten Optionen der Beschaffung und dem Asset-Management wahrnehmen, können von einer größeren Flexibilität profitieren und potenzielle Risiken minimieren. Über ein zukunftsfähiges Pay-per-Use-System ohne versteckte Kosten oder Vorauszahlungen erhalten sie Zugriff auf die neuesten Technologien“, so Prax. Durch Microlease steht eine breite Auswahl an unterschiedlichen kosteneffizienten Beschaffungsmethoden zur Verfügung, um für die jeweiligen technischen und finanziellen Kriterien eines Kunden die passende Lösung zu finden. Dazu gehören kurzfristige Vermietung, Langzeit-Leasing und Mietkauf, sowie der Kauf neuer oder generalüberholter Geräte. Darüber hinaus bietet ein umfassendes, hochmodernes Asset-Management den Kunden Sichtbarkeit über das gesamte Portfolio ihres Mess-Equipments an mehreren Standorten (z. B. derzeitiger Einsatzort, Zustand, Kalibrierstatus, Wartungsanforderungen, laufender Ausnutzungsgrad) und garantiert somit die optimale Nutzung der getätigten Investitionen.

Für’s Leben lernen

[b]Mit dem neuen Fortbildungsprogramm für das Jahr 2018 bietet die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) Fortbildungswilligen wieder viele Möglichkeiten, sich fachlich, beruflich und persönlich weiterzuentwickeln. Das Angebot 2018 besteht aus 84 Kursen aus 17 Fachgebieten. Neben Fortbildungen zu Chemiethemen wie der Analytischen Chemie oder Synthesemethoden bietet die GDCh auch Kurse zur Karriereförderung wie „Erfolgreiches Networking im Job für Chemiker“ an. Das Programm wurde um 16 neue Kurse ergänzt. Ebenfalls neu ist, dass 17 Kurse, deren Schwerpunkt im Themengebiet „Industrie 4.0“ anzusiedeln ist, entsprechend gekennzeichnet sind.[/b] Neu im Angebot ist der Kurs „Metabolomics“, bei dem es um die analytische Chemie hinter den modernen -omics Verfahren geht. Professor Dr. Georg Pohnert, Friedrich-Schiller-Universität Jena, vermittelt den Teilnehmern neben den chemischen Grundlagen auch die analytischen Herausforderungen, Lösungsansätze und die komplexen Datenauswertung dieser Methoden. Darüber hinaus bietet der Kurs Raum, auch für eigene Forschungsfragen Strategien zur erfolgreichen Metabolomanalyse zu erarbeiten. Der Kurs „Good Research Practice“ bietet einen Überblick über die Basiselemente der Qualitätssicherung. Professor Dr. Jürgen Pomp, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Rheinbach, gibt den Teilnehmern Werkzeuge aus dem Bereich der Qualitätssicherung an die Hand, die im Forschungsalltag helfen die Datenintegrität zu steigern und nachhaltig valide Forschungsergebnisse zu erhalten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Planung, Durchführung und Qualifizierung von Geräten sowie Validierung von Prozessen, Dokumentation und die Archivierung von Forschungsergebnissen. Wie man Chancen nutzen kann, ohne sich zu verbiegen, ist Thema in dem neuen Kurs „Erfolgreiches Networking im Job für Chemiker“. Die Praxis zeigt, dass Menschen, die über ein solides und vertrauensvolles Netzwerk verfügen, beruflich erfolgreicher sind. Die Personalentwicklerin und Karriereberaterin Doris Brenner vermittelt den Teilnehmern die wichtigsten Spielregeln eines seriösen und an ihren Zielen ausgerichteten Networking und zeigt, wie die praktische Umsetzung im Berufsalltag gelingen kann. Dabei geht es auch um die Bedeutung von virtuellen sozialen Netzwerken wie Xing oder LinkedIn ein und was im Umgang damit beachtet werden muss. Als weitere Neuerung werden im Fortbildungsprogramm alle Kurse gekennzeichnet, die besonders relevant für den Bereich Digitalisierung und insbesondere für die Verzahnung der industriellen Produktion mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik sind. Sie werden mit einem gut sichtbaren Symbol „Industrie 4.0“ versehen und ermöglichen so die gezielte Auswahl von Fortbildungen, die auf dieses wichtige Zukunftsfeld vorbereiten. Die bewährten GDCh-Fachprogramme „Geprüfter Wirtschaftschemiker (GDCh)®“ und „Geprüfter Qualitätsexperte GxP“ sowie das weiterführende Programm „Geprüfter Qualitätsexperte GxP Plus“ werden auch im Jahr 2018 angeboten. In allen Kursen profitieren die Teilnehmer von Referenten mit hoher Erfahrung und Kompetenz. Ausführliche Informationen und das Programm zum Download finden sich unter [url=http://www.gdch.de/fortbildung]www.gdch.de/fortbildung[/url]. Das gedruckte Programm kann unter [url=mailto:fb@gdch.de]fb@gdch.de[/url] angefordert werden. Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) gehört mit rund 31.000 Mitgliedern zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Sie fördert die wissenschaftliche Arbeit, Forschung und Lehre sowie den Austausch und die Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnis. Die GDCh unterstützt die Ausbildung in Schule und Hochschule sowie die kontinuierliche Fortbildung für Beruf und Karriere.

Kabeleigenschaften schnell und einfach bestimmen

[b]Die Menge an benötigten Kabeln im Auto unterzubringen, ist alles andere als einfach. Simulationen können dabei helfen, allerdings müssen zuvor die Eigenschaften der einzelnen Kabel genau bestimmt werden. Mit der auto- matisierten Anlage MeSOMICS haben Autobauer die Möglichkeit, diese Parameter nun erstmals schnell und einfach selbst zu ermitteln – und so Zeit und Geld zu sparen.[/b] [b]Automobilindustrie: Maschine für automatisierten Mess- und Auswerteprozess[/b] Im Auto herrscht ein ziemliches Kabelgewirr: Bis zu drei Kilometer Kabel sind dort verbaut. Sie versorgen Motoren, Sensoren, Bordcomputer, Einparkhilfen, Lampen und Co. Diese große Anzahl an Kabeln unterzubringen, ist keine einfache Angelegenheit: Sie dürfen sich weder verheddern noch über scharfe Kanten rutschen, an denen sie aufgescheuert werden – schließlich könnte dies einzelne Komponenten ausfallen lassen, eventuell die Sicherheit der Insassen beeinträchtigen und zu teuren und imageschädigenden Rückrufaktionen der Fahrzeuge führen. Viele Automobilhersteller setzen daher auf die vom Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM und vom Fraunhofer-Chalmers Research Center FCC entwickelte Software IPS Cable Simulation. Mit ihr können sie in Echtzeit simulieren, wie Kabel im Fahrzeug am besten verlegt werden. Doch auch die beste Simulation kann nur dann zu brauchbaren Ergebnissen kommen, wenn als Basis für die Berechnung die realistischen physikalischen Parameter eingegeben werden. Bei Kabeln sind solche Parameter die Biege-, Torsions- und Zugsteifigkeit. Bislang war es sehr zeitaufwändig, solche Werte zu bestimmen. Die Kabelproben mussten an ein Labor versandt werden, wo sie dann auf unterschiedlichen Prüfmaschinen vermessen wurden. Die anschließende Ermittlung der benötigten Steifigkeitsparameter aus den Messdaten erfordert zusätzliches Expertenwissen und ist insgesamt ein sehr zeitaufwändiger Prozess. [b]Datensätze liegen in nur drei Stunden vor[/b] Nun halten die Kunden die gewünschten Datensätze innerhalb von drei Stunden in den Händen. Möglich macht es die hochautomatisierte Messmaschine MeSOMICS, kurz für »Measurement System for the Optically Monitored Identification of Cable Stiffnesses«, die Forscher am Fraunhofer ITWM entwickelt haben. »Mit unserer Anlage können die Kunden ihre Kabel direkt in ihrem Unternehmen vermessen – das spart nicht nur viel Zeit, sondern auch Kosten«, sagt Dr.-Ing. Michael Kleer, Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut in Kaiserslautern. Die Messung läuft automatisch, auch nicht speziell dafür ausgebildete Mitarbeiter können sie daher übernehmen. Sie müssen das Kabel lediglich in die Maschine einspannen und die Messung starten. Im Inneren der Maschine wird das Kabel in einem speziellen Messzyklus deformiert und es werden die Kräfte und Momente gemessen, die dazu nötig sind. »Der Mess- und Auswerteprozess ist komplett in MeSOMICS verlagert, die Maschine ist somit extrem leicht zu bedienen«, verdeutlicht Kleer. Als Ergebnis erhält der Mitarbeiter zum einen Fotos des gebogenen Kabels mit überlagert dargestelltem theoretischen Verlauf der Biegelinie für den ermittelten Steifigkeitswert. Er sieht also auf den ersten Blick, ob die Parameter mit der Realität übereinstimmen. Zum anderen bekommt er die Steifigkeiten als Datensatz, den er direkt in die Simulation einlesen kann. [b]Verbesserung der bisherigen Messmethode[/b] Eine weitere Besonderheit: Die Maschine bildet die reale Einbaukrümmung ab. Sie biegt das Kabel also so weit durch, wie es später auch im Fahrzeug durchgebogen würde. Bislang war dies nicht der Fall: Beim generell üblichen 3-Punkt-Biegeversuch wird das Werkstück auf zwei Auflagen gelegt und in der Mitte von einem Prüfstempel ein kleines Stück weit herunter gedrückt. Sinnvoll ist dieser Ansatz allerdings nur für sehr steife Bauteile – für Kabel also weniger. »Wir haben den Versuchsaufbau daher so umgewandelt, dass er wesentlich größere Durchbiegungen zulässt und dadurch Kabel und Schläuche in einem sehr realitätsnahen Verformungszustand vermisst«, erläutert Kleer. Die MeSOMICS-Anlage ist bereits serienmäßig verfügbar – als skalierbare Lösung, die an die Erfordernisse des Kunden angepasst wird. In den nächsten Jahren wollen die Forscher die Technologie noch weiter entwickeln. So arbeiten sie unter anderem daran, die Messmaschine mit einer Klimakammer auszustatten, um verschiedene Temperaturen und Luftfeuchten einzustellen und diese in die Messung sowie die Simulation einfließen zu lassen. [list] [*][url=https://www.itwm.fraunhofer.de/content/dam/itwm/de/documents/PressemitteilungenPDF/fk11_2017_ITWM_Kabeleigenschaftenschnellundeinfachbestimmen.pdf]Download Forschung Kompakt Artikel [ PDF  2,09 MB ][/url] [*][url=https://www.itwm.fraunhofer.de/de/abteilungen/mdf/nichtlineare-strukturmechanik/mesomics-ips-cable-simulation.html]Zur Abteilungsseite Mathematische Methoden in Dynamik und FestigkeitZur Abteilungsseite Mathematische Methoden in Dynamik und Festigkeit [/url] [/list]

Breitbandbüro Hessen legt neue Studie zur Mobilfunkgeneration 5G vor

Die Ansprüche an den Mobilfunk in Deutschland steigen rasant: Immer größere Datenmengen müssen immer schneller verfügbar sein. Als Mobilfunk von morgen und Eckpfeiler in der digitalen Gigabit-Gesellschaft gilt die 5. Mobilfunkgeneration (5G). Sie soll in den nächsten Jahren zu einer sukzessiven Leistungssteigerung in den Mobilfunknetzen führen.   Welche Chancen und Herausforderungen der Ausbau der neuen Mobilfunknetze in Hessen mit sich bringt, hat das Breitbandbüro Hessen der Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) in seiner neuen Studie „5G – Aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Potenziale für den Zugang zu kommunaler Infrastruktur“ ermittelt. Die Studie ist im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung entstanden. In Hessen wurde bis Ende 2016 eine nahezu flächendeckende Versorgung von drahtlosen Zugängen in der Bandbreitenklasse bis 6 Mbit/s erreicht. „Die Erhebung zeigt, dass es viele Möglichkeiten gibt, wie Kommunen oder Landkreise durch überlegtes und synergetisches Handeln den Ausbau der Mobilfunknetze beschleunigen und den Abdeckungsgrad erhöhen können“, sagt Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der HTAI. Dabei stehen die Kommunen vor großen Herausforderungen: Sie müssen sich immer mehr zu Smart Cities oder Smart Regions entwickeln und für Bevölkerung und Wirtschaft vielfältige digitale Angebote bereithalten. Das 5G-Netz wird in Zukunft auf neue Anwendungsszenarien und Geschäftsmodelle zugeschnitten sein. Damit lassen sich beispielsweise intelligente Verkehrssysteme für autonomes Fahren schaffen oder eine hochwertige medizinische Versorgung mithilfe von Telemedizin-Anwendungen sicherstellen. Auch für industrielle Produktionsprozesse spielt die neue Mobilfunkgeneration eine wichtige Rolle. Eine Vision im Bereich Industrie 4.0 ist das vollständig vernetzte Unternehmen – vom Lieferanten über die Steuerung der Produktionsanlagen bis hin zum Kunden. Wichtigste Voraussetzung dafür ist eine universelle und verlässliche Verfügbarkeit hochleistungsfähiger Mobilfunknetze. Die Studie finden Sie zum Download unter: [url=http://link.email.dynect.net/link.php?DynEngagement=true&H=s8mqFF8Y8J7XrLp5ygdcwMPrxjsUdQBMch4EEnHhpCCjF3NlfLlkCTfYQCEEn9fZH0jXAp2Y8glsK7IGUeZw9A8lJkm3w1wgN0NpiJ0Fcfu1oMGh0s7ws8is&G=0&R=httpswww.breitband-in-hessen.demm5G_Studie_final.pdf&I=20171102104755.000000027a81mail6-34-usnbn1&X=MHwxMDQ2NzU4OjU5ZmFmN2NlODRlNTA3MmM0NDFjMTVhYTs&S=A2BnQb7mxRSf9iqejYoWfpM5w6O3PpAWwZLiR9hQBX4]https://www.breitband-in-hessen.de/mm/5G_Studie_final.pdf[/url] [b]Zum Hintergrund: [/b] Um den wachsenden technischen Ansprüchen mobiler digitaler Anwendungen gerecht zu werden und solche Entwicklungen massentauglich zu machen, werden die Technologien und Standards des Mobilfunks ständig weiterentwickelt. Nach der Umstellung auf ein digitales Übertragungsverfahren (2G), der Einführung von Datendiensten (3G) sowie der Entwicklung hin zur digitalen paketvermittelten Übertragung verschiedenster Sprach-, Video- und allgemeiner Datendienste (4G) folgt mit 5G die nächste Mobilfunkgeneration, die neben höheren Datenraten, geringeren Latenzzeiten und höherer Netzzuverlässigkeit völlig neue Anwendungsfelder und Geschäftsmodelle ermöglicht.