Hand in Hand in die Zukunft 4.0: Kunstprojekt zur Berufsorientierung

Gemeinsam auf dem Weg in die Arbeitswelt von morgen: 80 Jugendliche haben sich mit Impulsgeberinnen und Impulsgebern aus der Wirtschaft sowie Wegbegleitern aus Schule und Agentur für Arbeit in Kooperation mit der Region Hannover kreativ und intensiv mit ihrer beruflichen Zukunft auseinandergesetzt. Dabei sind reale und virtuelle Kunstwerke entstanden, die am

Dienstag, 13. November 2018, 16 Uhr,
im Calder-Saal des Sprengel Museum Hannover,
Kurt-Schwitters-Platz, 30169 Hannover,

der Öffentlichkeit präsentiert werden. Ziel des Projekts ‚Hand in Hand in die Zukunft‘ ist es, Schülerinnen und Schülern dabei zu helfen, sich mit beruflichen Perspektiven zu beschäftigen – außerhalb der üblichen Rahmenbedingungen in der Schule. „Das Konzept befreit die Jugendlichen zunächst von den klassischen Fragen zur Berufswahl“, so Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover. „Sie lernen sich in der Projektarbeit kennen und erfahren von beteiligten Unternehmensvertretern, welche Herausforderungen in der Arbeitswelt von morgen stecken.“

In den Projektmodulen #IchBin, #WirSind, #IchWageNeues und #WirWagenNeues haben Schülerinnen und Schüler aus fünf Förder- und Real- und Gesamtschulen einen individuellen Berufsorientierungsprozess durchlaufen und sich mit ihren persönlichen Themen auseinandergesetzt. Klare Strukturen und Ziele, Zeitvorgaben und Aufgaben helfen dabei, dass die Jugendlichen besser planen, entscheiden, umsetzen und reflektieren lernen. Das Präsentieren der Ideen und Ergebnisse aus den Workshops, verbunden mit dem Feedback der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, fördert die Selbstwahrnehmung und -reflektion, die kommunikativen Fähigkeiten und das Selbstbewusstsein. Unternehmensvertreter/innen werden in die künstlerische Arbeit mit einbezogen. Sie geben Impulse aus ihren Unternehmen, bringen Fragen aus der Arbeitswelt mit und bearbeiten diese gemeinsam mit den Jugendlichen in einem künstlerischen Prozess.

Fünf Schulen haben in diesem Jahr teilgenommen: die Gutzmannschule in Langenhagen, die Schule Auf der Bult in Hannover, die Calenberger Schule in Pattensen, die Ernst-Reuter-Schule in Pattensen, die Robert-Koch-Realschule in Langenhagen sowie die IGS Südstadt in Hannover. Das Projekt ist für 80 Schülerinnen und Schüler der achten bis zehnten Klasse ausgelegt. In inklusiven Gruppen durchlaufen alle gemeinsam die Projektwochen.

„Wir ermöglichen Jugendlichen von Unternehmen, ein Feedback zu ihren Talenten und Kompetenzen zu erhalten. Damit stärken wir das Selbstbewusstsein der Jugendlichen und ermöglichen eine Orientierung in verschiedenen Berufen“, lobt Heike Döpke, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hannover, den Ansatz des Projekts. Besonders bei Workshops, in denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens eng mit den Schülerinnen und Schülern zusammenarbeiten, werden Barrieren ab- und Kontakte aufgebaut.

Das Projekt „Hand in Hand in die Zukunft“ läuft seit 2014 in Trägerschaft der Einfach Genial gGmbH. Finanziert wird es durch die Agentur für Arbeit Hannover in Kooperation mit der Region Hannover und dem Verein „Mehr Aktion! Für Kinder und Jugend e. V.“.

Der aktuelle Projektdurchlauf ist am 1. Mai gestartet und endete am 30. Juni 2019. Die Projektpartner teilen sich die Gesamtkosten des Projekts in Höhe von rund 80.000 Euro.

Medienvertreterinnen und -vertreter sind zur Präsentation „Hand in Hand in die Zukunft“ am Dienstag, 13. November, 16 Uhr, im Calder-Saal des Sprengel Museum Hannover, Kurt-Schwitters-Platz, 30169 Hannover, herzlich willkommen.

Das Programm:

16.00 Uhr      Check in und Empfang im Spaceport Sprengel Museum Hannover
16.30 Uhr      Take off im Auditorium
16.40 Uhr      Begrüßung der Crew und Passagiere

  • Carina Plath, stellvertretende Direktorin, Sprengel Museum Hannover
  • Susanne Langenkamp, Bereichsleiterin der Agentur für Arbeit Hannover
  • Reinhard Biederbeck, Leiter des Teams Beschäftigungsförderung, Region Hannover
  • Alexa von Wrangell, Mehr Aktion! Für Kinder und Jugend e. V.
  • Erfahrungsberichte von Schülerinnen und Schülern, Unternehmerinnen und Unternehmern sowie der Geschäftsführung von Einfach Genial

17.10 Uhr      Eröffnung des Rundgangs. Die Shuttlecrew sorgt für das leibliche Wohl.

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Forschungsobjekt Phishing

Phishing ist eine der häufigsten und aggressivsten Angriffsmethoden von Hackern. Phishing-Attacken nutzen das Verhalten des Endanwenders als schwächstes Glied in der Cyber-Abwehr eines Unternehmens aus. Dabei gehen Cyberkriminelle immer subtiler und auch gezielter vor und es wird zunehmend schwieriger, wirkungsvolle Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Sophos hat das sehr lästige Phishing zum Forschungsobjekt seiner Labs gemacht: Typisierung, Arbeitsweise, aber auch Bekämpfung und vorsorgliche Schutzmaßen wurden in einem eigenen White Paper zusammengetragen. Beste Abwehrstrategie: Prävention durch Mensch und Technik in Verbindung mit fortschrittlichen Sicherheitstechnologien.

Phishing – eine Typisierung

Phishing-Angriffe lassen sich nach Sophos Labs grob in grundsätzlich zwei verschiedene Typen unterteilen:

Massenhaftes-Phishing

  • Angriffe auf individuelle Vermögen
  • Typischerweise Konsumenten einer Marke oder Dienstleistung
  • Entpersonalisierte massenhafte Ausschüttung
  • Fokussiert auf den Diebstahl von persönlichen Daten (Log-Ins)

Typisches Beispiel:

Lieber Netflix-Kunde,

wir schicken Ihnen diese Mail, um Ihnen mitzuteilen, dass Ihre Kreditkarte abgelaufen ist. Um Ihre Account-Informationen zu aktualisieren, klicken Sie bitte hier: Ihr Account.

Ihr Netflix-Team

Speerwurf-Phishing

  • Angriffe auf Vermögen spezieller Organisationen
  • Typischerweise auf Individuen oder spezielle Gruppierungen in der Organisation
  • Gefälschte (Look-a-like) Email-Adressen, um eine Konversation zu vermeiden
  • Nachahmung von zuverlässigen Quellen bzw. Senior-Entscheidern

Speerwurf-Phishing-Angriffe sind in zunehmendem Maße alltäglich geworden und Cyberkriminelle verbessern stetig ihre Techniken, um effektiver zu werden. Von 330 kürzlich befragten IT-Fachleuten bestätigten 55 Prozent, dass ihre Senior Manager in einer derartigen Attacke nachgeahmt wurden.

Eine noch gezielter anvisierte Teilmenge nutzt Social Engineering, um bestimmte Daten zu bekommen und die Umwandlung zu verbessern – ein Sonderfall der Speerwurf-Typologie. Auch bekannt als CEO-Betrug, dem originell klingenden Whaling (also große Meerestiere angeln) oder Business Email Compromise (BEC).

Unterschied zwischen Massen- und Speerwurf-Angriffen: Der Köder

Der Köder von Speerwurf-Attacken ist spezifischer als bei Massen-Angriffen.

Beispiel:

Massen-Phishing: „Lieber Kunde, …..“

Speerwurf-Phishing: „Lieber Herr xy,…“

BEC-Phishing: Adressat ist der Chef mit seiner korrekten Adresse

Leider ist es in der Realität nicht so einfach wie im obigen Fall, denn die Kriminellen sind sehr gut vorbereitet und bei ihren Angriffen äußerst geschickt. Sie kennen sich erschreckend gut aus mit den Jobtiteln, beliebten Mittagspausentreffs, dem Freundeskreis, Historie der Vorgesetzten und möglicherweise sogar dem Lieferanten von Büromaterial und Kaffeebohnen. Und je mehr die Betrüger über den Betriebsalltag erfahren, desto gezielter setzen sie diese Informationen für ihre täuschend echten Konversationen ein. Die Anzahl der Phishing-Angriffe auf das Unternehmen wird daher stetig zunehmen. Bereits jetzt werden nach Sophos Labs 30 Prozent von Phishing-Emails geöffnet.

Doch woher kommen diese detaillierten Informationen?

  • Vorherige erfolgreiche Angriffe, wie Datenklau-Schadsoftware
  • Private Unternehmens-Dokumente, wie Telefondurchwahlen, oder Organigramme, aufzufinden via Suchmaschinen
  • Soziale Netzwerk-Seiten von Mitarbeitern und Unternehmen
  • Verärgerte Ex-Mitarbeiter
  • Daten, die von anderen Betrügern im Dark Web gekauft wurden
  • Plus unzählige weitere Möglichkeiten, an geheime Informationen zu gelangen

Was kann man gegen Phishing tun?

Phishing-Angriffe treten in allen Größen und Formen auf, und wie immer existiert kein Allheilmittel. Aus den gesammelten Labs-Erkenntnissen und -Erfahrungen empfiehlt sich aber eine duale präventive Verteidigungsstrategie:

1. Geschulte Mitarbeiter 

Durchschnittlich 16 Minuten dauert es, bis jemand auf eine Phishing-Email klickt (Verizon 2018 Data Breach Investigation Report). Mit einem individuellen oder Tool-basierten Simulations und Trainings Programm lernen Mitarbeit typische Fallen kennen und werden im sicheren Umgang geschult.

2. Fortschrittliche Sicherheitstechnologie

Pre-Delivery: 58 Prozent der Emails ist Spam, 77 Prozent des Spams trägt schadhafte Daten in sich. Das sichere Email-Gateway ist eine elementare Maßnahme, um Phishing erst gar nicht hereinzulassen.

Post-Delivery greift als letzte Verteidigungslinie, wenn die obigen präventiven Schutzmaßnahmen nicht funktionierten: Ist das System durch einen schadhaften Klick infiziert, begrenzt eine Endpoint-Sicherheitslösung inklusive Deep Learning, Anti-Exploit und Anti-Ransomware den Schaden.

„Die Kombination von hoch modernen technischen Abwehr- und Erkennungs-Maßnahmen und dem sensibilisierten Mitarbeiter, der mit Hilfestellung und einem einfach zu handhabenden Leitfaden die Situationen schnell und individuell entscheiden kann, nützt sowohl dem Schutz des Unternehmens als auch den ungestörten Arbeitsabläufen“, erklärt Michael Veit, Security Experte bei Sophos.

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Neue Positionierung für Systemhäuser: MSP 2.0

Kunden fragen verstärkt nach Diensten aus der Cloud und Managed Services. Systemhäuser, die diese Geschäftschance nutzen wollen, müssen sich entsprechend positionieren. Über das dafür nötige Umdenken sprachen wir mit den ITK-Unternehmern Mike Bergmann (Exabyters) und Marcel Sternkopf (SecureHead IT).

Der digitale Wandel in Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft nimmt weiter Form an. Die Intensität, mit der Unternehmen Cloud-Dienste nutzen, wächst und bereits jetzt ist abzusehen, dass Unternehmen und andere Organisationen ihre IT vornehmlich in hybriden Architekturen betreiben und ihre Anwendungen von Dienstleistern betreuen lassen werden. Für Systemhäuser bedeutet diese Entwicklung einen Paradigmenwechsel und ein neues Rollenverständnis: Von Zeit gegen Geld zu Effizienz gegen Geld, vom Handwerker auf Abruf zum „Managed Service Provider 2.0“.

„Wer als Systemhaus ‚neue‘ Leistungen wie etwa Workplace-as-a-Service anbieten kann, den nehmen Kunden als attraktiven Partner wahr“, so die Erfahrung von Marcel Sternkopf, Geschäftsführer des Systemhauses SecureHead IT. „Im Sinne der eigenen Zukunftssicherung besteht der pragmatische Ansatz also darin, als ‚MSP 2.0‘ beim Kunden mehr und mehr IT-Betriebsverantwortung zu übernehmen.“

Natürlich ist eine Positionierung als MSP und der Aufbau von ergänzenden Kompetenzen/Kooperationen nicht von heute auf morgen zu schaffen. „Ein Systemhaus, das es ernst meint und umfassende Managed Services parallel zu seinem bisherigen Kerngeschäft aufbaut, sieht erste Effekte nach etwa 6 Monaten. Bis zum Break-even und nachhaltigem Erfolg mit dem MSP-2.0-Modell dauert es circa zwei Jahre.“ Diese Einschätzung kommt von Mike Bergmann, dem Gründer von Exabyters in Uelzen, der seit rund sechs Jahren andere Systemhäuser in Seminaren (unter anderem im Auftrag der acmeo) sowie mit Individualberatungen zum Themenkreis digitale Geschäftsmodelle schult und berät. In der ITK-Branche und bei Fachhandelskooperationen wie iTeam gilt Bergmann als einer der bekanntesten „Missionare“ für Managed Services und sehr früher Verfechter von IT-Flatrates.

MSP 2.0 mit Plan

Zu den Voraussetzungen für einen Wandel vom klassischen Anbieter zum MSP 2.0 gehört neben den sechs Basisbausteinen (siehe Grafik) eine interne Aufstellung, welche die Anwendung des ökonomischen Prinzips ermöglicht: Möglichst viele Kunden mit möglichst geringem Aufwand und maximierten Ergebnissen betreuen.

Das erfordert ein hohes Maß an Automatisierung und eigene MSP-Techniker, die als vertrauenswürdige Schnittstelle zu Kunden besser geeignet sind als traditionelle Vertriebler. Und „… nicht zuletzt ein Provisionsmodell, das dem Vertrieb die Angst vor dem neuen Modell nimmt“, berichtet Sternkopf. Er hat sein Systemhaus SecureHead IT von Anfang an als MSP 2.0 positioniert, kennt in seiner Funktion als Partnermanager bei oneclick jedoch auch die Befindlichkeiten, Herausforderungen und Nöte, die andere Systemhäuser angesichts der digitalen Transformation ihrer Kunden umtreiben, recht genau.

Neue Säulen: Convenience & Consulting

Die größte Herausforderung für wandelwillige ITK-Unternehmer im Channel besteht laut Bergmanns und Sternkopfs Erfahrung darin, ihr Denken von „reaktiv auf aktiv umzupolen“.

Wem das gelinge, der könne mit den zwei Säulen Convenience und Consulting erfolgreich bei Kunden punkten. Beispielsweise mit Application Delivery/Workplace-as-a-Service, wie sie Partner der oneclick AG bereits heute anbieten. Solche Dienste werden nach dem Consulting (von Beratung und Abklärung der Rechtslage über die Frage, wie standardisiert die Anwendungen sind, bis hin zur Notwendigkeit prozessualer und organisatorischer Veränderungen) für den Kunden zur „Convenience“: Neben der Annehmlichkeit, sich um den reibungslosen Betrieb ihrer Anwendungen nicht mehr selbst kümmern zu müssen und individuelle Arbeitsplätze einfach per Browser abrufen zu können, profitieren die Kunden auch von den planbaren Aufwendungen für ihre IT.

„Die oneclick Workspace Provisioning- und Streaming-Plattform ist ideal für Nutzer, die mit einer hohen Anzahl standardisierter Anwendungen arbeiten, saisonale Schwankungen bei der Mitarbeiterzahl haben oder viele dezentrale Arbeitsplätze verwalten müssen“, berichtet Bergmann. „Sobald Unternehmen erkannt haben, worum es geht, fallen ihnen meist selbst noch etliche Einsatzmöglichen ein und ab dann kann der Systemhauspartner (beziehungsweise der MSP 2.0) mit Fug und Recht über kundengetriebene Dienste sprechen.“

Kunden freut Fixkostenmodell

Während bei traditionellen, anlassgetriebenen Anfragen unter Umständen unüberschaubare Stundensätze für Service-Techniker auflaufen, erfolgen der Bezug und die Betreuung von „Managed Services 2.0“ rund um die Uhr, hochgradig automatisiert und zu planbaren Fixkosten. Der Kunde bezahlt für die Betreuung immer einen festen Preis, „ähnlich wie ein Mieter, der pro Monat einen bestimmten Quadratmeterpreis an den Immobilienbesitzer überweist und sich dafür weder um den Betrieb des Hauses noch um Instandhaltung und Modernisierung kümmern muss“, so Bergmann.

Wie einträglich das Geschäftsmodell MSP 2.0 sein kann, zeige das Beispiel eines früheren Seminarteilnehmers. Dieser könne inzwischen an jedem Monatsanfang allein mit den Flatrates seiner Kunden 120 Prozent der Fixkosten decken.

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Ein Monat EU-DSGVO. Alle Mitarbeiter im Boot?

Für die IT-Sicherheit im Unternehmen stellt der Mitarbeiter auch heute noch eine bedeutende Sicherheitslücke dar. Die Folgen fehlerhaften Verhaltens sind weitreichend: von Serverabstürzen, technischen Defekten oder Schadware-Infektionen bis zu Wettbewerbsnachteilen durch verlorene Firmendaten oder zu erheblichem Imageverlust.

Nicht minder weitreichend können die rechtlichen Konsequenzen aus möglichen Schäden sein: Neben Lieferausfällen, Prozessverzögerungen und ähnlichem kann beispielsweise der Zugriff durch nicht autorisierte Dritte auf Kunden- oder Mitarbeiterdaten zu hohen Schadensersatzansprüchen führen. Dies betrifft insbesondere Fälle, bei denen aufgrund des Bekanntwerdens von personenbezogenen Kunden- oder Mitarbeiterdaten das allgemeine Persönlichkeitsrecht verletzt wird oder Fälle, wo Geschäftsgeheimnisse bekannt werden.

Gefahrenquelle Mensch

Das wichtigste Kommunikationsmedium in Unternehmen ist die E-Mail. Im Jahr 2017 wurden in Deutschland rund 771 Milliarden E-Mails versendet. Für das Jahr 2018 wird prognostiziert, dass sich die Zahl der versendeten E-Mails auf rund 917 Milliarden belaufen wird. (Quelle: Statista). Eine erhebliche Anzahl der Mails in Unternehmen sind Spam, diverse Anhänge bringen Ransomware mit ins Unternehmen und Phishing boomt auch bei Unternehmensmails. Und trotz einer zuletzt großen Aktions- und Aufklärungswelle rund um die neue EU-Datenschutzgrundverordnung ist längst nicht jeder ist im Bilde, was Trojaner und Phishing sind, wie ein sicheres Passwort aussieht und welche allgemeinen Sicherheitskriterien man beachten muss. Auch juristische Rahmenbedingungen sind nicht jedem hinreichend bewusst. Darf er etwa den nicht fertig geschriebenen Text auf seinen privaten USB-Stick ziehen? Oder eine E-Mail mit sensiblen Daten an einen externen Dienstleister versenden? Zudem erfordert die hohe Arbeitsverdichtung schnelle Reaktionen. Deswegen kleben für den raschen Zugriff Passworte an Post-it’s am Computer. Vertragsunterlagen landen im Papierkorb statt im Schredder, Adressen werden auf der Schreibtischunterlage notiert. Social Engineering kann hier sehr kreativ werden. Und mintunter gefährlich für Unternehmen und Mitarbeiter – dann nämlich, wenn der Mitarbeiter auf diese Weise grob fahrlässig oder sogar vorsätzlich sensible Daten preisgegeben hat.

Aufklärung ist Pflicht – aber einfach, klar und verständlich

Es ist Sache des Arbeitgebers, dafür Sorge zu tragen, dass der Mitarbeiter über die Gefahren, die mit dem Umgang sensibler (Kunden-)Daten einhergehen, aufgeklärt ist. Versäumt der Unternehmer die Aufklärung seiner Mitarbeiter, spricht man von einem sogenannten Organisationsverschulden, das dem Unternehmer zugerechnet wird. Für die Haftung aufgrund Organisationsverschuldens spielt es auch grundsätzlich keine Rolle, ob der Unternehmer die oben genannten Pflichten vorsätzlich oder fahrlässig verletzt hat. Wird der Mitarbeiter durch seinen Arbeitgeber nachweislich über den Umgang mit den Daten eingewiesen, kommt je nach den Umständen des Einzelfalles, die Haftung des Mitarbeiters gegenüber seinem Arbeitgeber im Rahmen eines sog. Regressanspruches in Betracht.

Für den Mitarbeiter wirklich verständliche Sicherheitsrichtlinien sind hier hilfreich. "Hier muss die Devise lauten: einfach, klar und wirksam", sagt Michael Veit, Security Experte bei Sophos. "Ein Mitarbeiter, der die Richtlinie nicht versteht oder sie für zu aufwändig hält, um seine Arbeit effizient erledigen zu können, wird sie nicht umsetzen. Eine komplizierte Sicherheitsrichtlinie ist dann quasi eine nicht existente Sicherheitsrichtlinie. Übersichtliche und begründete Maßnahmen, auf 2-5 Seiten als Orientierungshilfe zusammengefasst, erhöhen die Akzeptanz der Mitarbeiter, sich an diese zu halten." Diese Richtlinien sollten als Anlage im Arbeitsvertrag beigefügt werden. Dadurch werden die Maßnahmen verbindlicher Bestandteil des Arbeitsvertrages und erwachsen – je nach konkreter Ausgestaltung – zu sogenannten Haupt- oder Nebenleistungspflichten des Arbeitnehmers.

Tipps, um das Sicherheitsrisiko durch Mitarbeiter zu verringern

Zusätzlich zu technischen Instrumenten zur IT-Sicherheit können organisatorische Aspekte das Sicherheitsniveau deutlich verbessern:

1. Sicherheitsbewusstsein schaffen – im gesamten Unternehmen

Sicherheit sollte im Unternehmen zum Leitgedanken werden. Und sowohl für Mitarbeiter, Dienstleister und Führungskräfte gelten. Diese sollten die Belegschaft nicht alleine lassen mit der Sicherheitsbedrohung oder sie mit rechtlichen Schritten unter Druck setzen. Wichtige Rahmenbedingungen können Unternehmen mit regelmäßigen Schulungen schaffen. Sie bauen nicht nur Unsicherheiten und Unkenntnis ab, sondern zeigen den Mitarbeitern auch, dass sie vom Unternehmen bei der Bewältigung von Sicherheitsproblemen unterstützt werden.

2. Kenntnisse erweitern

Zusätzlich zum Sicherheitsbewusstsein benötigt der Mitarbeiter grundlegende Kenntnisse zur Gefahrenlage. Diese können natürlich keinen Security-Experten aus ihm machen. Aber sie können dafür sorgen, dass er wachsam bleibt und selbstständig kritische Situationen erkennt. Workshops können Szenarien durchspielen, konkrete Handlungsempfehlungen geben und somit eine Routine bei der Anwendung von Sicherheitsmaßnahmen aufbauen. Juristische Grundlagen sollten in einem separaten Papier verfasst werden, die der Rechtsklarheit dienen. Unternehmen sollten ­­- schon zur eigenen rechtlichen Sicherheit – darauf achten, dass die Mitarbeiter das Papier nicht nur kennen, sondern auch unterzeichnen.

3. Keine Vermischung von Betriebs- und Privatgeräten

Soll der Mitarbeiter auch von unterwegs Zugriff auf seine Emails und Daten haben, empfiehlt es sich, ihm dafür ein Betriebs-Gerät mitzugeben. So ist die Trennung von Firmen- und Privatdaten sichergestellt. Das Unternehmen kann hier eigene Verschlüsselungslösungen (bei Diebstahl oder Verlust) und Schutzsoftware (vor Viren) installieren und so den Zugriff Fremder auf vertrauliche Daten minimieren. Auch die Verpflichtung zur Nutzung von Betriebsgeräten unter gleichzeitigem Verbot der geschäftlichen Kommunikation mit privaten Endgeräten sollte bereits im Rahmen des Arbeitsvertrags geregelt werden.

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CELUM von unabhängigem Analystenunternehmen als „Strong Performer“ in Digital Asset Management bestätigt

CELUM, ein führender Hersteller im Bereich Digital Asset Management (DAM), zählt laut dem Bericht „The Forrester Wave™: Digital Asset Management For Customer Experience, Q2 2018“ des Analystenunternehmens Forrester Research zu den 13 wichtigsten DAM-Anbietern.

„Das in Linz, Österreich, ansässige Unternehmen CELUM weist laut Referenzkunden solide Kapazitäten im Bereich Library Services und eine hohe Skalierbarkeit auf. Es bietet zudem ausgezeichnete Unterstützung für die Content-Lokalisierung, die im Hinblick auf die Fokussierung des Unternehmens auf die mehrsprachige DACH-Region (Deutschland, Österreich und die Schweiz) besonders attraktiv ist“, heißt es in dem Forrester Research-Bericht über CELUM. „CELUM wird von Kunden auch bei der Anwenderfreundlichkeit gut bewertet“ und „[…] es werden komplexe Workflows unterstützt …“, so der Bericht. „CELUM ist eine gute Wahl für europäische Unternehmen, die starke mehrsprachige Unterstützung und eine sehr gute Benutzeroberfläche erwarten […]“, schreiben die Analysten im CELUM Anbieterprofil.

Laut Forrester Research werden Marken heutzutage wie Medienorganisationen geführt, die darauf ausgerichtet sind, wie viele Inhalte sie erstellen, an welche Zielgruppen sie die Inhalte vermitteln und welche Storys sie erzählen. Der Content-Anstieg setzt sich weiter fort, da 86% der Marken auch in Zukunft in die Content-Erstellung investieren. Abgesehen davon bevorzugen auch immer mehr Käufer eine „Rich Experience“ wie Bilder und Videos, um Informationen abzurufen – Infografiken und Videos zählen zu den fünf beliebtesten Content-Arten, die B2B-Käufer konsumieren möchten. Marken sind folglich auf Digital Asset Management angewiesen, da Unternehmen hierdurch bei der Skalierung der Content-Erstellung unterstützt werden. Die meisten kreativen In-house-Teams bestehen aus wenigen Personen; 54% dieser Teams bestehen aus 1 bis 10 Personen. Die Fähigkeit, Inhalte mit begrenzt zur Verfügung stehenden Ressourcen zu skalieren, ist daher entscheidend. Die Antwort von DAM-Anbietern hierauf ist laut der Analysten von Forrester Research ein verstärkter Fokus auf vorlagebasierten Assets und zusätzliche Unterstützung für die Content-Lokalisierung. DAM ist inzwischen eine ausgereifte Technologie und wertet die Speicherung und Verwaltung digitaler Inhalte immer mehr auf, weil mehr und mehr Unternehmen realisieren, dass sie die kostenintensive Erstellung von Rich Media in den Griff bekommen müssen.

Michael Kraeftner, CELUM CEO: „Wir sind davon überzeugt, dass die aktuelle DAM Wave von Forrester Research unsere Stellung als eines der innovativsten Unternehmen im Digital Asset Management-Segment bestätigt. Im Unterschied von anderen bewerteten Anbietern, sehen wir unsere finanzielle Unabhängigkeit von externen Stakeholdern für einen klaren Vorteil da wir mehr als 60% unserer Einnahmen in Forschung und Entwicklung investieren können und so unsere Lösungen kontinuierlich optimieren.“

Nehmen Sie an CELUMs bevorstehendem Webinar mit Gastsprecher Nick Barber, Senior Analyst von Forrester Research, teil: DAM Trends Drive Content Creation and Distribution at Scale. In diesem Webinar wird Forrester-Analyst und Content-Experte Nick Barber auf die aktuellen Digital Asset Management Trends wie künstliche Intelligenz, Analytics, Video und Content-Atomisierung eingehen. Anschließend wird thematisiert, wie diese Trends angewandt werden können, damit Unternehmen mit ihren Inhalten zur Verbesserung der Customer Experience beitragen können. Bitte melden Sie sich hier für das kostenlose Webinar an.

Weitere Informationen:

www.celum.com | Press Center

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Hochschule Kaiserslautern organisiert 8. rheinland-pfälzisch/saarländischen Mädchen-Technik-Kongress

Am 14. Juni 2018 veranstaltet die Hochschule Kaiserslautern den 8. Mädchen-Technik-Kongress für Rheinland-Pfalz und das Saarland. Dann heißt es für Schülerinnen der Klassenstufen 9 bis 13 im Dynamikum Science Center in Pirmasens: „MINT-Entdecken! Erleben! Anfassen!“

Die Schülerinnen erwartet ein erlebnisreicher Tag rund um Naturwissenschaft und Technik mit spannenden Experimenten, vierzehn verschiedenen Workshops, einem Marktplatz mit Informationen zu regionalen Unternehmen, Hochschulen und anderen MINT-Projekten, einem MINT-Slam, sowie Dr. Hubert Zitt, der in seinem Kurzvortrag „Künstliche Intelligenz und Science-Fiction“ die Entwicklungsstufen von Intelligenzbildung bei Menschen und Maschinen aufzeigt und auf den Einfluss der technischen Entwicklung auf unser Leben eingeht. Auch für interessierte Lehrkräfte ist ein Programm vorgesehen, bei dem es einmal um das „Doing Gender“ im naturwissenschaftlichen Unterricht geht, also darum, wie im naturwissenschaftlichen Unterricht Geschlechterdifferenzen konstruiert werden. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden Einblicke in duale Studienmöglichkeiten an der Hochschule Kaiserslautern über das kooperative Studienmodell KOSMO.

An der Veranstaltung wirken neben der Hochschule Kaiserslautern weitere Bildungseinrichtungen mit, wie die Ada-Lovelace-Gruppe der TU Kaiserslautern, das Schülerlabor Sinntec, Koordinationsstelle Gender Equality MINT und der Studiengang Cybersicherheit der Universität des Saarlandes, die die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes HTW, das CISPA Helmholtz-Zentrum, die IGS Contwig, die Stiftung Pfalzmetall, die Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens sowie die Unternehmen BOSCH und John Deere. Hauptsponsor der Veranstaltung ist der TÜV Saarland.

Die Möglichkeit zur Anmeldung für Schülerinnen und Lehrkräfte sowie weitere Informationen finden sich unter www.hs-kl.de/mtk.

Programm
Moderation: Kristin Buchinger (Projektmitarbeiterin HS KL)

Ab 8:30 Uhr             Registrierung

9:00 –     9:15 Uhr    Kongresseröffnung mit Begrüßung, Atrium
                                   Vizepräsident für  Forschung der HS KL Prof. Dr. med. Karl-Herbert Schäfer

9:15 –     9:35 Uhr   „Künstliche Intelligenz und Science-Fiction“
                                    Dr. Hubert Zitt, Hochschule Kaiserslautern

              9:40 Uhr     Bustransfer vom Dynamikum zum Campus bzw. Marktplatzbesuch

10:00 – 11:30 Uhr     Schülerinnen:    1. Workshoprunde, Dynamikum und Campus
                                     Lehrkräfte:    KOSMO – Dual Studieren an der HS Kaiserslautern
                                               und
                                     Doing- Gender im naturwissenschaftlichen Unterricht

             11:40 Uhr     Bustransfer vom Dynamikum zum Campus bzw. Infokarussell

12:00 – 12:30 Uhr     Kurzvorstellung der beteiligten Institutionen

12:30 – 13:15 Uhr     Mittagspause „Meet and eat“ mit MINT-Slam

             13:15 Uhr      Bustransfer vom Dynamikum zum Campus bzw. Marktplatzbesuch

13:30 – 15:00 Uhr     Schülerinnen:     2. Workshoprunde, Dynamikum und Campus

             15:00 Uhr     Bustransfer vom Dynamikum zum Campus bzw. Marktplatzbesuch

15:15 – 15:30 Uhr      Ausgabe der Teilnahmeurkunden und  Verabschiedung  im Atrium

Workshopthemen für Schülerinnen:

Technik zum Anfassen
Identifizierung von Fasern und Haaren unter dem Mikroskop
DIY: Bau Dein Brettspiel
InfoTruck der Metall- und Elektroindustrie
TeSiS – Technische Sinnesorgane im Smartphone
Catch the Moon
CAD
Handytasche
Radio-Activity
Roboter kennen lernen
Logistik sortiert die Welt
Game on – Programmiere dein eigenes Computerspiel
Musik aus der Saftflasche

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EnWave unterzeichnet Technologiebewertungs- und Lizenzoptionsabkommen mit nordischem Lebensmittelverarbeitungsunternehmen

EnWave Corporation (TSX-V:ENW | FSE:E4U) („EnWave” oder das „Unternehmen" – https://www.youtube.com/watch?v=AyKTfx_H0Tk&list=PLBpDlKjdv3ypkh7KAuWE9LklnI4bfY-_H&index=1&t=62s)  berichtete heute, dass das Unternehmen ein Technologiebewertungs- und Lizenzoptionsabkommen (das „TELOA“, Technology Evaluation and License Option Agreement) mit einem in einem nordischen Land ansässigen Lebensmittenverarbeitungsunternehmen (der „Partner“) abgeschlossen hat, um unter Verwendung von EnWaves Radiant Energy Vacuum („REV™“) –Dehydratisierungstechnologie mehrere Molkerei-, Gemüse- und Fleischprodukte sowie Produkte aus Meeresfrüchten zu entwickeln.

Der Partner und EnWave unterzeichneten das TELOA nach mehreren erfolgreichen Produktentwicklungsrunden, die in der Pilotanlageneinrichtung des Unternehmens in Vancouver, Kanada, durchgeführt wurden. Der Partner wird sich jetzt auf die Verfeinerung der ausgewählten Produktapplikationen konzentrieren und ihre Wirtschaftlichkeit am nordischen Markt und im Ausland bewerten. Das TELOA gewährt dem Partner eine exklusive sechsmonatige Bewertungszeit der REV™-Technologie und potenzielle Lizenz zu ihrer Verwendung in dem nordischen Land. Alle anderen Konditionen des TELOA sind vertraulich.

Über EnWave

EnWave Corporation, ein modernes Technologieunternehmen mit Sitz in Vancouver, hat Radiant Energy Vacuum („REV™“) entwickelt – eine eigene innovative Methode zur präzisen Dehydration organischer Materialien. EnWave hat weitere zum Patent angemeldete Methoden für die einheitliche Trocknung und Dekontaminierung von Cannabis unter Einsatz der REV™-Technologie entwickelt, mit denen sich die Zeit von der Ernte bis zur Marktfähigkeit der Cannabis-Produkte verkürzt.

Die kommerzielle Machbarkeit der REV™-Technologie wurde nachgewiesen und wächst in zahlreichen Marktsegmenten der Lebensmittel- und Pharmabranche einschließlich legalen Cannabis sehr rasch. Die Strategie von EnWave besteht darin, gebührenpflichtige kommerzielle Lizenzen für die Nutzung der REV™-Technologie an Branchen führende Unternehmen in mehreren Segmenten zu vergeben. Das Unternehmen hat bis dato über 20 gebührenpflichtige Lizenzen vergeben und dabei neun unterschiedliche Marktsegmente für die Kommerzialisierung neuer, innovativer Produkte betreten. Abgesehen von diesen Lizenzen gründete EnWave auch eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Limited Liability Company), NutraDried Food Company LLP, um naturreine Käse-Snack-Produkte in den USA unter dem Markennamen Moon Cheese® zu entwickeln, herzustellen, zu vermarkten und zu verkaufen.

EnWave hat REV™ als neuen Dehydrationsstandard in der Lebensmittel- und Biomaterialbranche eingeführt: schneller und billiger als die Gefriertrocknung mit höherer Produktqualität als bei Luft- oder Sprühtrocknung. EnWave verfügt zurzeit über drei kommerzielle REV™-Plattformen:

  1. nutraREV®, das in der Lebensmittelindustrie angewendet wird, um Lebensmittelprodukte rasch und kostengünstig zu trocknen und dabei die hohen Standards in puncto Nährwert, Geschmack, Beschaffenheit und Farbe aufrechtzuerhalten;
  1. powderREV®, das zur Massendehydration von Lebensmittelkulturen, Probiotika und feinen Biochemikalien wie Enzyme unterhalb des Gefrierpunktes angewendet wird; und
  1. quantaREV®, das für eine kontinuierliche Trocknung hoher Volumina bei geringen Temperaturen angewendet wird.

Eine zusätzliche Plattform, freezeREV®, wird als neue Methode zur Stabilisierung und Dehydration von Biopharmazeutika wie Impfstoffe oder Antikörper entwickelt.

Weitere Informationen über EnWave finden Sie unter www.enwave.net.

EnWave Corporation

Dr. Tim Durance

President & CEO

Für weitere Informationen:

John Budreski, Executive Chairman

Tel: +1 (416) 930-0914
E-mail: jbudreski@enwave.net  

Brent Charleton, Senior Vice President, Business Development

Tel: +1 (778) 378-9616
E-mail: bcharleton@enwave.net      

Deborah Honig, Corporate Development, Adelaide Capital Markets

Tel: +1 (647) 203-8793

E-mail: dhonig@enwave.net

In Europa

Swiss Resource Capital AG

Jochen Staiger

info@resource-capital.chwww.resource-capital.ch

Safe Harbour für zukunftsgerichtete Aussagen (Forward Looking Information Statements): Diese Pressemitteilung kann entsprechende zukunftsgerichtete Informationen enthalten, basierend auf Erwartungen der Geschäftsleitung bzw. deren Schätzungen und Projektionen. Alle Aussagen, die Erwartungen oder Projektionen betreffen bzgl. der Zukunft inklusive Aussagen über die Strategie des Unternehmens für Wachstum, Produktentwicklung, Marktposition, erwartete Ausgaben und Synergien nach dem Abschluss sind „forward-looking Statements“. Alle Drittparteireferenzen, auf die sich diese Pressemitteilung bezieht, haben keine Garantie auf Richtigkeit. Alle Drittparteireferenzen zu Marktinformationen in dieser Pressemitteilung haben keine Garantie auf Richtigkeit, da das Unternehmen keine Untersuchung des Ursprungs durchgeführt hat. Diese Aussagen sind keine Garantie für zukünftige Leistungen und beinhalten eine Anzahl an Risiken, Unsicherheiten und Annahmen. Obwohl das Unternehmen Versuche unternommen hat, wichtige Faktoren zu bestimmen, die aktuelle Ergebnisse stark beeinflussen können, kann es andere Einflussfaktoren geben, die nicht erwartet, angenommen oder beabsichtigt waren. Es gibt keine Sicherheit, dass solche Aussagen richtig sind, da aktuelle und zukünftige Ergebnisse von den gemachten Aussagen stark abweichen können. Folglich sollte der Leser diese „forward-looking Statements“ nicht als Bezugsgröße verwenden. Es gilt ausschließlich das englische Original dieser Pressemitteilung.

Weder die TSX Venture Exchange noch deren Regulation Services Provider (wie bestimmt in den Regeln der TSX Venture Exchange) akzeptieren irgendeine Verantwortlichkeit hinsichtlich der Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Pressemitteilung.

Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Bitte beachten Sie die englische Originalmeldung auf www.sedar.comwww.sec.govwww.asx.com.au oder auf der Firmenwebsite!

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Die Zukunft des SHK-Großhandels: Digitalisierung als Chance?

In der SHK-Wirtschaft sind die Vertriebsstrukturen im Umbruch: So manchem in der Branche will es nicht so recht schmecken, dass sich immer mehr Produzenten und Handelsplattformen online orientieren. Das ist übrigens kein rein deutsches Phänomen, wie die aktuelle Vergleichsstudie zur Zukunft des Handels im SHK-Segment zeigt: In europaweit 991 Telefoninterviews mit SHK-Installateuren haben wir ein Stimmungsbild zur aktuellen Distributionssituation eingefangen – und nicht zuletzt dazu, wo die Reise bis 2023 wohl hingeht.     

Aus Sicht des SHK-Handwerks hat sich bereits in den letzten 5 Jahren sehr viel getan – und zwar teilweise durchaus zum Positiven: So wurde das Produktangebot vor allem aus Sicht der deutschen, aber auch französischen, polnischen und britischen Installateure deutlich erweitert: Mittlerweile sind mehr Produkte und Marken erhältlich als 2013 – und das zu besseren Lieferbedingungen, wie vor allem die belgischen und niederländischen Installateure feststellen. Im Beneluxraum erhält der Handel auch Zuspruch für seine erweiterten Beratungsleistungen und kundenfreundlichen Zahlungsbedingungen.

Negativ werden dagegen vor allem der gestiegene Preiswettbewerb unter den Anbietern und verschiedenen Vertriebskanälen gesehen – was neben den deutschen SHK-Spezialisten auch ihre Kollegen in Polen, Belgien und den Niederlanden bemängeln. Die zunehmende Präsenz von Webshops und Online-Portalen in der Branche bemängeln Traditionalisten insbesondere in Frankreich und Großbritannien, die ihre Projektmargen durch die breitere Verfügbarkeit von günstigeren (bzw. im eigentlichen Sinne billigeren) Produkten, gefährdet sehen.

Dabei ist offensichtlich, dass die positiven genauso wie die als negativ empfundenen Handelstrends der letzten Jahre zwei Seiten derselben Medaille sind: Ohne die gleichzeitige Öffnung des europäischen Fachhandels für das Online-Geschäft hätten sich im selben Zeitraum Produkte und Lieferservice wohl auch kaum so stark ausdifferenziert.

Studienleiterin Ralitsa Ruseva von USP Marketing Consultancy erläutert den internationalen Hintergrund der Entwicklung: „In West- und Osteuropa hatte die Bauwirtschaft wesentlich länger mit den Auswirkungen der Finanzkrise zu kämpfen als auf dem deutschen Markt. Dadurch sind die etablierten Händler besonders stark durch die Konkurrenz mit reinen Online-Anbietern unter Druck geraten. Sie mussten um die Loyalität ihrer Kunden kämpfen – und daher rasch eine effizientere und kundenfreundlichere E-Commerce-Strategie adaptieren.“

Durch das mittlerweile wieder erreichte Bauniveau geht diese Saat für den europäischen Fachhandel auf. Dennoch müssen die Lieferanten aufpassen, dass sie auch mit den zukünftigen Herausforderungen Schritt halten: Um seinen Kundenstamm zu halten, sollte der traditionelle Handel weiter auf wettbewerbsfähige Preise achten – denn das fordern die SHK-Handwerker durch die Bank in allen Ländern.

Derzeit wird die Notwendigkeit einer preispolitischen Umorientierung noch weitgehend von der guten Baukonjunktur überdeckt – die jedoch z. B. in Frankreich bereits erste Risse erhalten hat und auch hierzulande in absehbarer Zeit wieder in normale Bahnen gelenkt werden dürfte. Hier muss der Handel vorbereitet sein: Sobald der derzeitige Nachfrageboom nachlässt, dürften sich die Installationsprofis wieder stärker am Einkaufspreis orientieren und gezielt nach Angeboten suchen.

Aber auch mit einer Qualitätsstrategie – sprich mehr fundierte Beratung – trifft der Handel bei der SHK-Kundschaft einen Nerv – mehr Unterstützung bei der Produktauswahl wünschen sich jedenfalls ebenfalls zahlreiche Befragte in Europa für die Zukunft.

Von der Online-Konkurrenz regelrecht verwöhnt sind die SHK-Installateure auch bei den Lieferbedingungen: Ganz oben auf der Wunschliste der Handwerker sind Bestellung und Lieferung am selben Tag. Dabei setzen die SHK-Handwerker in Deutschland und den Beneluxstaaten vor allem auf die Online-Bestellwege – mit längeren Öffnungszeiten der Großhandelsniederlassungen oder einer Ausweitung von Live-Chat-Möglichkeiten kann man bei den Handwerkern dagegen weniger punkten. Klar: Wer möchte schon gerne nach Feierabend in die Fachhandelsfiliale kommen, wenn sich das auch bequem an den Lieferdienst delegieren lässt?

„In den nächsten Jahren muss sich der Fachhandel preis- und sortimentspolitisch auf die Zukunft vorbereiten“, resümiert Ruseva die Studienergebnisse. „Aber auch die Must-have-Serviceleistungen, die von den SHK-Handwerkern erwarten werden, müssen mit der Konkurrenz Schritt halten können“, empfiehlt die Expertin für den europäischen Installationsmarkt.

Über die Studie

BauInfoConsult ist ein auf die Bau- und Installationsbranche spezialisiertes Marktforschungsinstitut. Die Studie Europäischer SHK-Installationsmonitor der USP Marketing Consultancy-Gruppe, zu der auch BauInfoConsult gehört, erscheint viermal im Jahr. Für die internationale Untersuchung werden jährlich ca. 4.800 Installateure aus dem SHK-Bereich aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Belgien und Polen befragt. In jeder Ausgabe steht ein anderer aktueller Trend im Fokus. Die Q4 2017-Ausgabe behandelt folgende Themen:

  • aktuelles Branchenprofil SHK-Installation für 6 Länder  
  • SHK-Umsatz- und Auftragsentwicklung in 6 Ländern
  • Schwerpunkt: die Zukunft des Handels

Der aktuelle Bericht (Ausgabe Q4 2017) kann bei BauInfoConsult käuflich bezogen werden. Mehr Informationen erhalten Sie von Alexander Faust und Christian Packwitz unter 0211 301 559-10 oder per E-Mail an info@bauinfoconsult.de.

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EU-Energieministerrat erzielt Einigung zum Clean-Energy-Paket: Viel Kompromiss und wenig Wandel

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•    Positionen zu zentralen Dossiers des Clean-Energy-Pakets: Elektrizitätsbinnenmarkt, Governance-Verordnung und Förderung erneuerbarer Energien
•    VDMA begrüßt Positionierung der EU-Energieminister, Detailkompromisse sind jedoch nicht ausreichend

Ein Jahr nach der Vorstellung des Clean Energy Pakets haben die EU-Energieminister die ausstehenden zentralen Bereiche verhandelt und gemeinsame Positionen zu den Themen Elektrizitätsbinnenmarkt, Governance-Verordnung sowie Förderung der erneuerbaren Energien beschlossen.

„Generell begrüßt der VDMA die Einigung zu den Dossiers im Energieministerrat und den Willen, aus dem sogenannten „Winterpaket“ der Kommission ein funktionierendes Regelwerk für die Energiemärkte zu machen. Gleichzeitig bezweifeln wir, dass Detailkompromisse im Wettbewerb um Zukunftstechnologien ausreichen“, bewertet Matthias Zelinger, Energiepolitischer Sprecher des VDMA, die Beschlüsse.

Elektrizitätsbinnenmarkt-Verordnung: Strommarkthandel nah am Leistungsdatum

Die gemeinsame Ratsposition stützt den Kommissionsvorschlag, den Strommarkthandel möglichst nahe an „real-time“ heranzuführen und versucht Einspeisevorrang und fehlende Ausgleichsverantwortung als Marktverzerrungen zu minimieren. Beim kontroversesten Thema, den CO2-Grenzwerten für Kraftwerke, die an Kapazitätsmechanismen partizipieren können, bringt der Ratsvorschlag zusätzliche Optionen, die allerdings eine klare Anwendung erschweren. Die gemeinsame Position führt zusätzlich zum Kommissionsvorschlag eines Grenzwerts von 550g CO2/kWh eine Jahresobergrenze ein. Die Grenzwerte für neue Kraftwerke sollen ab dem Jahr 2025 greifen, Bestandskraftwerke oberhalb der Grenzwerte sollen ab dem Jahr 2025 degressiv und ab dem Jahr 2030 nicht mehr von Kapazitätsmechanismen profitieren dürfen.

Der Forderung der europäischen Verbände EUTurbines und EUGINE nach einer klaren und einfachen Berechnungsmethode für Emissionsgrenzwerte wurde durch einen zusätzlichen Punkt ansatzweise entsprochen. Sie wird dann im Frühjahr, wenn das Europaparlament seine Position verabschiedet hat, erneut zu intensiven Debatten mit den Mitgliedsstaaten führen.

Elektrizitätsbinnenmarkt-Richtlinie: Grundsätzlich positiv

Im Bereich des Elektrizitätsbinnenmarktes begrüßt der VDMA den gefundenen Kompromiss, der es auch Netzbetreibern möglich macht, unter definierten Randbedingungen Speicher zu betreiben. Diese Öffnung zeigt, dass der Ministerrat die wachsende Bedeutung von Energiespeichern für ein überwiegend durch flexible Einspeisung geprägtes zukünftiges Energiesystem erkannt hat. Schließlich ist der gemeinsame europäische Binnenmarkt der Schlüssel für den Erfolg der Energiewende. Ergänzend fordert der VDMA gleiche Wettbewerbsvoraussetzungen für Flexibilitätsoptionen.

Governance Verordnung: Ratsbeschluss muss konkreter werden
In einem gemeinsamen Positionspapier haben sich der VDMA und der ZVEI für eine starke Governance-Struktur ausgesprochen, um eine wirksame Umsetzung der Energie- und Klimaziele 2030 zu gewährleisten. Mit der Verordnung müssen zwei Aspekte sichergestellt werden: die Vermeidung einer Ambitionslücke (Ambition Gap) bei der Ausarbeitung der nationalen Pläne sowie das Aufkommen einer Lücke bei der Umsetzung dieser Pläne (Delivery Gap) durch die Mitgliedstaaten.
Dabei hätte der Ratsbeschluss bei den folgenden Punkten konkreter werden müssen, um eine effektive und koordinierte Umsetzung der Governance zu gewährleisten: beim Ambitionslevel zukünftiger Ziele und Meilensteine in den nationalen Plänen sowie bei den Kriterien des iterativen Prozesses und der Gap Filler Mechanismen, insbesondere bei der Durchsetzbarkeit der Kommissionsempfehlungen.

Erneuerbare Energien: Stärkerer Einsatz von Klimaschutztechnologien notwendig
Für das Erreichen der Gesamt-Klimaschutzziele in allen Bereichen und für die Rolle Europas als Leitmarkt für Klimaschutztechnologien im Wettbewerb mit anderen Regionen ist ein stärkerer Einsatz erneuerbarer Energien erforderlich. Dass dies wirtschaftlich sein kann, haben die dramatischen Kostensenkungen der letzten Jahre bei der Stromerzeugung aber auch bei der Systemintegration gezeigt.

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