Building Life – der Praxis-Kongress für Building Infor-mation Modeling – Medienkampagne gestartet

Die HUSS-MEDIEN GmbH startet ihre Kampagne für den BIM-Praktiker-Kongress Building Life in Berlin mit einer Anzeige in der überregionalen Tageszeitung „Die Welt“. Unter dem Motto „BIM – einfach machen“ soll auf dem Kongress die Digitalisierung des Gebäudes in allen Lebensphasen anschaulich gezeigt werden.

Die Anzeige in der Welt-Beilage „Analyse Bauentwicklung“ ist der Auftakt der Medienkampagne für den BIM-Praxis-Kongress Building Life, der am 15. Mai 2019 Berlin zur City of BIM macht. Im Herzen der Hauptstadt, im historischen Humboldt Carré, tragen hochkarätige BIM-Referenten ihr Fachwissen vor und stellen sich den Fragen des Publikums.

Die Kampagne begleitet den BuildingSMART International Spring Summit, den Building Smart An-wendertag in Düsseldorf und den buildingSMART-Thementag "BIM-Collaboration: Zusammenarbeit in BIM-Projekten mit IFC, BCF & Co.“

Der Kongress wird zusätzlich über das gesamte Gebäude-Partnernetzwerk und die Huss-Medien-Titel Build-Ing., Moderne Gebäudetechnik, IVV immobilien vermieten und verwalten, VB Vorbeu-gender Brandschutz und ep Elektropraktiker in der Zielgruppe bekannt gemacht.

Building Life wendet sich an alle Stakeholder rund ums Gebäude: Architekten, Fachplaner, Investo-ren, Immobilienwirtschaft, Verwaltung, Facility Management, Projektentwickler, Öffentliche Auf-traggeber, Bauämter, Handwerker, Dienstleister, Bauunternehmer und Gebäudetechniker.

Im Vorwort der Kampagne Bauentwicklung sagt Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer, Präsident der Bundesingenieurkammer, offen, was alle insgeheim wissen: „Die Digitalisierung kommt nicht – sie ist bereits da!“ Was vielen Unternehmen fehle, sei die Klarheit, was man künftig können muss und welche Instrumente zur Verfügung stehen.

Der praxisnahe Themenmix gibt hier Aufschluss: 3D-Druck, Aufmaß, Ausbildung, Bauherren, Bauteilkataloge, Change Management, E-Planung, Facility Management, Fassaden, Hochbau, Immobilienwirtschaft, Infrastrukturbau, Kollaboration, Landschaftsplanung, Laserscan, Lebenszyklus, Normen, Öffentliche Hand, Praxis, Recht, Tragwerksplanung und Virtual Reality.

Mit Lothar Fehn Krestas, Bundesministerium für Inneres, Bau und Heimat, Inga Stein-Barthelmes, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, Christoph Gröner, Chef der CG Gruppe AG, stehen Referenten für eine abschließende Podiumsdiskussion zur Verfügung, deren unterschiedliche Blickwinkel auf die BIM-Thematik einen spannenden Gedankenaustausch versprechen.

Bis zum 28. Februar 2019 gibt es einen Early-Bird-Tarif.

Weitergehende Informationen: www.buildinglife.de www.build-ing.de

Build-Ing.

Build-Ing. ist die multimediale Plattform für Building Information Modeling (BIM) in Deutschland. Sie richtet sich an eine technologieorientierte Zielgruppe aus den Bereichen Architektur, Planung, Projektentwicklung und öffentliche Auftraggeber. Experten erläutern die Anwendung von BIM, informieren über Kosten und Nutzen und stellen Referenzprojekte vor. Das Fachmagazin Build-Ing. wird in einer Druckauflage von 20.000 Exemplaren in der Zielgruppe verbreitet. Unter dem Motto „BIM – einfach machen“ werden Bauträger, Projektentwickler, Architekten, Fachplaner, Statiker, Elektrotechniker, Kommunen und Facility Manager ermuntert, sich mit der Planungsmethodik BIM zu befassen und sie anzuwenden.

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Building Life, der Praxis-Kongress für Building Information Modeling, macht BIM einfach – für alle

Die Redaktion der Fachzeitschrift Build-Ing. lädt Architekten, Fachplaner und alle Interessenten aus Immobilienwirtschaft, Verwaltung und Facility Management zum Praxis-Kongress für BIM ein. Unter dem Motto "BIM – einfach machen" soll die Digitalisierung des Gebäudes in allen Lebensphasen anschaulich gezeigt werden.

Am 15. Mai 2019 wird Berlin zur City of BIM. Im Herzen der Hauptstadt, im historischen Humboldt Carré, tragen hochkarätige BIM-Referenten ihr Fachwissen vor und stellen sich den Fragen des Publikums.

Der BIM-Kongress: Building Life ist ein Praxis-Kongress. Er befasst sich mit dem gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes aus der Perspektive der BIM-Anwender: Entwurf, Planung, Bau, Betrieb, Verwaltung, Rückbau und Entsorgung. Die BIM Methodik wirkt weit über die Planung und Errichtung hinaus. Building Life wendet sich an alle Stakeholder rund ums Gebäude: Architekten, Fachplaner, Investoren, Immobilienwirtschaft, Verwaltung, Facility Management; Projektentwickler, Öffentliche Auftraggeber, Bauämter, Handwerker, Dienstleister, Bauunternehmen, Gebäudetechniker.

Die Praxis-Themen: 3D-Druck, Aufmaß, Ausbildung, Bauherren, Bauteilkataloge, Change Management, E-Planung, Facility Management, Fassaden, Hochbau, Immobilienwirtschaft, Infrastrukturbau, Kollaboration, Landschaftsplanung, Laserscan, Lebenszyklus, Normen, Öffentliche Hand, Praxis, Recht, Tragwerksplanung, Virtual Reality.

Die Referenten (Auszug): BIM & Tragwerksplanung: Walter Muck – Muckingenieure; BIM & Facility Management: Andreas Wokittel – SPIE GmbH; BIM & Informationsmanagement: Lars Oberwinter – Plandata GmbH; BIM & E-Planung: Peter Kaiser – Kaiser-Amm GmbH, BIM & Bauherr: Bruno Jung – Insel Gruppe AG; BIM & Change Management: Dieter Hohl – Impuls; BIM & Daten: Tobias Döring – hammeskrause Architekten, BIM & Recht: RA Eduard Dischke – KNH Rechtsanwälte

Die Podiumsdiskussion: Lothar Fehn Krestas – Bundesministerium für Inneres, Bau und Heimat, Inga Stein-Barthelmes – Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, Christoph Gröner – CG Gruppe AG

BIM & Scrum – Der Lego-Workshop

Ein Haus – zwei Veranstaltungen: Als zweites Expertenforum bietet die Redaktion Build-Ing. einen ganztägigen Workshop zum Thema "BIM & Scrum" an. Die Teilnehmer werden in agiles Projektmanagement eingeführt – auf spielerische Weise mit Legosteinen. In kleinen Teams lernen sie, wie agiles Projektmanagement helfen kann, Probleme mit einer anderen Denkweise anzugehen und zielgerichteter zu lösen – und welchen Wettbewerbsvorteil sie durch die agile Anwendung von BIM erzielen.

Bis zum 28. Februar 2019 gibt es für beide Veranstaltungen einen Early-Bird-Tarif.

Weitergehende Informationen: www.buildinglife.de www.build-ing.de

Build-Ing.

Build-Ing. ist die multimediale Plattform für Building Information Modeling (BIM) in Deutschland. Sie richtet sich an eine technologieorientierte Zielgruppe aus den Bereichen Architektur, Planung, Projektentwicklung und öffentliche Auftraggeber. Experten erläutern die Anwendung von BIM, informieren über Kosten und Nutzen und stellen Referenzprojekte vor. Das Fachmagazin Build-Ing. wird in einer Druckauflage von 20.000 Exemplaren in der Zielgruppe verbreitet. Unter dem Motto "BIM – einfach machen" werden Bauträger, Projektentwickler, Architekten, Fachplaner, Statiker, Elektrotechniker, Kommunen und Facility Manager ermuntert, sich mit der Planungsmethodik BIM zu befassen und sie anzuwenden.

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3D-Druck im Schulunterricht

3D-Druck im Schulunterricht ist nicht nur eine Zukunftsvision, sondern dank der RUHRSOURCE GmbH aus Bochum lehrreicher Alltag.

Der 3D-Druck erobert allmählich unseren Alltag und wird bald in vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken sein. Um den Anschluss an andere Industrie- und Technologie-Länder (Ungarn war bereits 2016 einer der Vorreiter) nicht zu verlieren, empfiehlt sich eine Früh-Erziehung in der additiven Fertigung ab einem Alter von ca. 14 Jahren, sprich ab  der 8. Klasse der weiterführenden Schulen.

Aber wie bereichert der 3D-Druck im Schulunterricht das Lernen der Kids von heute?

  • Förderung des räumlichen Sehens und des Vorstellungsvermögens
  • Entwicklung planerischer, ingenieurtechnischer und IT-Fertigkeiten
  • Vertiefung von Kenntnissen in der Mathematik und Physik (zum Beispiel bei der Planung von detaillierten und komplexen Objekten)
  • Erweiterung von Fremdsprachenkenntnissen (die einschlägige Software gibt es auf Englisch, im Internet kann man auf Englisch nach neuen Objekten suchen, etc.)
  • Stärkung der Geduld und der Durchhaltekraft der Kinder (Verbesserung des Umgangs mit Niederlagen und Entwicklung des Bedürfnisses, Arbeiten zu Ende zu führen)
  • Steigerung des Selbstbewusstseins (Verhelfen zu Erfolgserlebnissen und dazu die Freude an gründlicher Arbeit zu erleben)

So wird der Unterricht spannender und leichter verständlich

Außer der Tatsache, dass den Kindern durch den Unterricht im Bereich 3D-Planung und 3D-Drucken zahlreiche Kompetenzen und Fertigkeiten übermittelt werden (während sie auch Erfahrungen mit einem bedeutenden Element der Innovation sammeln), können die hierbei angefertigten Produkte auch dazu beitragen, Modernität, Effizienz, Intensität und den Unterhaltungsaspekt des Unterrichts zu steigern.

Was kann man für die Schule 3D-Drucken?

  • Vorhandene Lehrmaterialien können repariert werden, indem defekte, eventuell zerbrochener Teile nachgedruckt werden.
  • Abbaubarer Kunststoff kann verwendet werden, um Reserve-Exemplare für zerbrechliches Anschauungsmaterial herzustellen.
  • Material, das käuflich erhältlich, jedoch für die Schule zu teuer ist, kann ebenfalls gedruckt werden.
  • Und neues Zubehör, das bisher nicht existierte, lässt sich ebenfalls kreieren.

Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf, indem sie neues Anschauungsmaterial planen, designen und 3D-drucken. Wenn das gedruckte Produkt (oder eventuell eine Produktfamilie) entsprechend interessant ist, kann es auch im Gemeinschaftsbereich der Schule ausgestellt werden.

Auf der Internetseite der RUHRSOURCE GmbH finden Sie ausführliche Beispiele für den Einsatz des 3D-Drucks in den Schulfächern Mathematik, Physik, Biologie, Chemie, Erdkunde, Geschichte, Deutsch sowie Grammatik, Fremdsprachen, Kunst und sogar Sport:

https://www.ruhrsource.com/3d-druck-im-schulunterricht/#schoolSubject

Lesen Sie hierzu auch die Pressemitteilung: „Das Klassenzimmer entsteht im 3D-Drucker"

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Simply Move

Der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger, hat heute am Flughafen München die bayern design Ausstellung „Simply Move. Bayern gestaltet – Mobilität der Zukunft“ eröffnet. „Um auf dem Markt erfolgreich zu sein, spielt Design eine wichtige Rolle. Das beweisen die rund 10.000 Unternehmen mit einem Umsatz von knapp drei Milliarden Euro, die der bayerischen Designwirtschaft zugeordnet werden. Durch gutes Design werden neue und teils komplexe Technologien verständlich. Die Ausstellung ‚Simply Move‘ zeigt eindrucksvoll, was diese Unternehmen bei Innovation und Design leisten“, so Aiwanger.

Selbstständig fahrende Autos, ökologisch vertretbare Antriebe, vernetzte Mobilität, das Überwinden körperlicher Grenzen – neun spannende Zukunftsvisionen werden in der Ausstellung Simply Move von bayern design, dem Kompetenzzentrum für Gestaltung des Freistaats Bayern, in Kooperation mit dem Flughafen München im Terminal 2, Ebene 04, südlicher Check-In-Bereich, präsentiert. Die Projekte bayerischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen zeigen den aktuellen Stand von Wissenschaft, Wirtschaft und Design zum Thema Mobilität der Zukunft und bilden den Auftakt einer fünfteiligen Reihe unter dem Motto „Bayern gestaltet“. Die Ausstellung läuft bis zum 27. Februar 2019 und wird durch die LabCampus GmbH (München) ergänzt. Diese plant ein einzigartiges, als Smart City konzipiertes Innovationszentrum, auf dem Gelände des Flughafen München. Auf 500.000 qm werden hier Unternehmen, Forschungseinr ichtungen, Start-ups und Kreative unter idealen Kollaborationsbedingungen branchen- und unternehmensübergreifend neue Produkte entwickeln, testen und präsentieren.

Vom Individualverkehr bis zum Mobilitätskonzept: Design Made in Bavaria

Alle neun Projekte der Ausstellung „Simpy Move. Bayern gestaltet – Mobilität der Zukunft“ vom Individualverkehr bis zum Mobilitätskonzept zeichnen sich durch ein wichtiges verbindendes Element aus: Design „Made in Bavaria“. Bereits in der Entwicklung der vorgestellten Mobilitätskonzepte wurden Designmethoden angewandt und besonderer Wert auf die Gestaltung, also Aussehen, Haptik und intuitive Benutzung, gelegt.

BMW (München) stellt mit ConceptLink ein Motorrad der Zukunft vor, das sich digital mit dem Fahrer vernetzt. Der Lilium Jet des Unternehmens Lilium GmbH (Weßling/Oberpfaffenhofen) ist als senkrechtstartendes E-Lufttaxi entworfen worden. EVUM Motors (München) zeigt das Elektrofahrzeug aCar, das in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München als robustes Allroundvehikel insbesondere für Entwicklungsländer konzipiert wurde. Hyve (München) präsentiert ein ePaddle für die Skaterszene: Das elektrisch betriebene Paddel gibt Schubkraft an den Skater weiter. Mecuris (München) revolutioniert den Prothesen-/Orthesenmarkt mit 3D-gedruckten Produkten. Das PG Bugatti Bike, der Fahrradschmiede PG (Regensburg), ist ein High-Tech-Rad der Luxusklasse und wurde in Zusammenarbeit mit der italienischen Autoschmiede Bugatti entwickelt. Das ROboMObil des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (Weßling/Oberpfaffenhofen) &uu ml;berträgt Robotertechnik auf den Straßenverkehr. Wissenschaftler der TUMCREATE, einem Zusammenschluss der Technischen Universität München und der Nanyang Technological University Singapore, geben Einblick in das E-Mobility Konzept Gemini, einem Mikrofahrzeug für die Metropolen von morgen. Außerdem zeigt N+P Industrial Design (München) mit AVA ein ganzheitliches Konzept zum Thema Essen auf Reisen: Hauptgericht im Zug – Nachtisch im Bus. Ein intermodales Mehr-Gänge-Menü wird dank dieser Plattform möglich.

Im Anschluss an die Ausstellung „Simply Move“ folgt ab März das Thema „Digital Nature. Bayern gestaltet – Lebensweisen der Zukunft“. Weitere Themen der bis Anfang 2020 im Terminal 2, Ebene 04, südlicher Check-In-Bereich, des Flughafens München laufenden Ausstellungsreihe werden Discoveres, Well Connected und Smart Living sein.

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3D-Druck in Metall nun auch TÜV geprüft

Seit 2011 fertigt Toolcraft 3D-gedruckte Präzisionsbauteile. Damals mit einer Maschine gestartet, stehen heute zehn Anlagen zur Verfügung. Dabei kann das Unternehmen als Tier-One Supplier die komplette Prozesskette im Haus abbilden – von der Konstruktion und Simulation über die Fertigung bis zur spanenden Nacharbeit sowie optischen, taktilen und zerstörungsfreien Prüfung. Der gesamte Prozess ist Nadcap zertifiziert und entspricht somit den hohen Anforderungen der Luft- und Raumfahrt. Nun hat auch der TÜV Süd sein Qualitätssiegel vergeben.

Zertifizierung durch den TÜV Süd

Der TÜV Süd hat als unabhängiges Begutachtungsverfahren das Zertifizierungsprogramm „Additive Manufacturer“ ins Leben gerufen. Damit soll die Service- und Produktqualität von Herstellern 3D-gedruckter Präzisionsbauteile gewährleistet werden. Auf dem Prüfstand stehen die Unternehmensführung, das Kunden- und Auftragsmanagement sowie die Produktion, vom Materialhandling über die Fertigung und Nachbearbeitung bis zur Qualitätssicherung. Das Zertifikat bescheinigt die Einhaltung reproduzierbarer und transparenter Additive Manufacturing (AM)-Prozesse sowie ein AM-sachgerechtes Arbeitsumfeld. Ferner führen Best-Practice-Methoden im direkten Produktionsumfeld zu einer kontinuierlichen Verbesserung in der Fertigung, dem Maschinenhandling und im Bereich Arbeitsschutz.

Kontinuierliche Verbesserung durch Zertifizierungen

„Zertifikate regen durch professionelles Feedback zu stetigen Verbesserungsmaßnahmen an,“ so Christoph Hauck, Geschäftsführer von Toolcraft und hauptverantwortlich für den Bereich AM. Auf Kundenseite erleichtern sie den Einkaufsprozess, da nicht nur die Produktqualität, sondern vor allem eine verlässliche Auftragsabwicklung bestätigt werden. „Auch reduzieren sie den Aufwand von Einzelprüfungen,“ so Hauck weiter. Toolcraft arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung des 3D-Druck-Verfahrens und der kompletten Prozesskette. Teil des neuen Metall-Laserschmelzzentrums ist zudem ein Labor zur Untersuchung von Material sowie gefertigter Proben. Zusätzlich kann die dynamische Festigkeit der verschiedenen Metalle mittels Dauerschwingversuche bewertet werden. Weitere Investitionen sind im Bereich Auftragsschweißen (DED/LMD) von Metall geplant.

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Formnext 2018: ESSENTIUM LEITET NEUE ÄRA DES 3D-DRUCKS EIN

  • Essentium High Speed Extrusion Plattform (HSE) wird auf der Formnext 2018 am Stand in Halle 3.1, Stand J50, vorgestellt
  • Die High Speed Extrusion (HSE) 3D-Druckplattform bietet beispiellose Festigkeit, Geschwindigkeit und Skalierbarkeit
  • Unabhängige Studie zeigt das Ausmaß der wirtschaftlichen Auswirkungen durch die Essentium HSE-Plattform

Essentium, ein führender Anbieter von 3D-Drucktechnologie für die additive Fertigung, stellt die Essentium High Speed Extrusion (HSE) Plattform vor. Das zukunftsweisende 3D-Drucksystem wurde entwickelt, um die Fertigung zu verändern, indem die Herausforderungen bei Festigkeit, Geschwindigkeit und Skalierbarkeit ein für alle Mal gelöst werden. Die neue Plattform wird auf der Formnext 2018, vom 13. bis 16. November 2018 in Frankfurt, Halle 3.1, Stand J50, präsentiert.

Essentium hat eine unabhängige Umfrage unter industriellen Nutzern von 3D-Druck durchführen lassen. Dabei wurden die wichtigsten Hindernisse für die additive Fertigung in der Industrie untersucht. Auf die Frage nach den Hindernisfaktoren für die Einführung von großformatigem 3D-Druck, nannten 77 Prozent der Befragten die hohen Kosten für die 3D-Drucktechnologie und die Materialien, 34 Prozent die mangelnde Skalierbarkeit und 31 Prozent die Unzuverlässigkeit der Druckerzeugnisse als die drei wichtigsten Gründe. Die neue Essentium HSE-Plattform adressiert genau diese Faktoren. 80 Prozent der Befragten glauben, dass die Fertigungsindustrie durch eine ausgereifte 3D-Drucktechnologie Milliarden von Dollar an Produktionskosten einsparen wird. Dies zeigt das Ausmaß des kommerziellen Potenzials, das die Essentium HSE-Plattform erschließen wird.

Mit der neuen Essentium HSE-Plattform können Unternehmen nun die Leistungsfähigkeit des 3D-Drucks in größeren Formaten ohne Einbußen bei Genauigkeit und Geschwindigkeit nutzen. Darüber hinaus erwarten sie uneingeschränkte Umsetzungsmöglichkeiten, ungehinderte Gestaltungsmöglichkeiten und beispiellose Kostenvorteile.

Was macht HSE von Essentium einzigartig? Das erste wichtige Unterscheidungsmerkmal ist seine Festigkeit. So kann die Plattform insbesondere Materialien drucken, die ähnliche Eigenschaften wie Teile im Spritzgussverfahren aufweisen.

In der Vergangenheit war der 3D-Druck aufgrund der mangelnden Haftung zwischen den Bindungsstrukturen der einzelnen Schichten nur eingeschränkt in der Lage, sein volles Potenzial auszuschöpfen. Mit der FlashFuse™-Technologie von Essentium gehört dieses Problem der Vergangenheit an. FlashFuse nutzt eine Plasma-Wärmequelle, um Strom durch ein Netzwerk von Kohlenstoff-Nanoröhren zu leiten, die in die Ultrafuse-Materialien von Essentium integriert sind. Dadurch wird jede Schicht beim Aufbringen verschweißt und so eine festere Verbindung geschaffen, wodurch eine Zugfestigkeit von thermoplastischen Spritzgussteilen erreicht wird.

Der zweite entscheidende Vorteil ist die Geschwindigkeit. Traditionelle Extrusions-3D-Druckverfahren sind sehr langsam und benötigen Stunden, um eine relativ einfache Geometrie zu erzeugen – und Tage, um ein komplexes Design zu erstellen. Die HSE-Plattform hat dies Barriere in Angriff genommen und druckt Teile 10-mal schneller als herkömmliche Fused Filament Fabrication (FFF)-Drucker, indem sie ein rutschfestes Extrudersystem mit hohem Drehmoment sowie Linearmotoren verwendet.

Der dritte Vorteil ist die Skalierbarkeit, insbesondere bei Großserien. Seit Jahrzehnten steht der 3D-Druck für das Versprechen, mehr als nur Prototypen zu bauen und Teile maßstabsgetreu herzustellen. Aber dieses Versprechen wurde weitgehend nicht gehalten – bis jetzt.

Die Kunden von Essentium können die HSE-Plattform in ihren Fertigungsstätten wie eine neue Spritzguss- oder CNC-Maschine einsetzen und in die Fertigung integrieren. Ein Essentium-Kunde verkürzte seine Werkzeugstandzeit um 90 Prozent und erzielte 60 Prozent Kosteneinsparungen gegenüber anderen 3D-Druckverfahren mit Extrusionsverfahren.

Die HSE 180-S Plattform ist ab sofort für den kommerziellen Einsatz verfügbar und wird 2019 ausgeliefert.

Zitate:
Blake Teipel, CEO von Essentium: „Die Kunden haben lange Zeit damit gekämpft, die Wirtschaftlichkeit zu erreichen, die es ihnen ermöglicht, die additive Fertigung im großen Stil einzusetzen. Die HSE-Plattform durchbricht alle Normen und ermöglicht es Unternehmen, den 3D-Druck endlich als echten Fertigungsprozess einzusetzen – ohne Abstriche bei Kosten, Geschwindigkeit, Festigkeit oder Genauigkeit. HSE von Essentium steht an der Spitze einer neuen Generation von 3D-Drucken und wird die Produktionsabläufe für die Hersteller für immer verändern.“

Volker Hammes, Geschäftsführer von BASF 3D Printing Solutions GmbH: „Die Partnerschaft zwischen BASF und Essentium kombiniert die Werkstofflösung mit industrieller Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Stabilität, die der 3D-Druck benötigt, um einige der großen technologischen Herausforderungen der additiven Fertigung von heute zu meistern.“

Bryan Robinson, Ingenieur bei Quadrant Engineering Plastic Products: „Wir wollten die HSE-Technologie von Essentium genau kennenlernen, da sie uns und unseren Kunden die Möglichkeit bietet, die Leistungsfähigkeit und das Wachstum zu steigern.  Die Nutzung der Maschine ist einfach und die Zusammenarbeit mit Essentium unkompliziert. Was beim herkömmlichen 3D-Druck einige Tage dauert, kann Essentium HSE in wenigen Minuten erledigen.

Informationen zur Befragung:
Unabhängige Umfrage, durchgeführt im Oktober 2018 von Dimension Research unter mehr als 100 Nutzern von additiven Druckverfahren in der Produktion. Auftraggeber der Studie: Essentium.

Weitere Informationen unter http://www.Essentium3d.com

Folgen Sie Essentium auf: Twitter, YouTube, LinkedIn

Weiteres Pressematerial und Bilder
www.essentium3d.com/pressroom

Pressekontakte:
USA und International:              Michele@RAINEMAKERS.com
Deutschland:                            David.Schimm@veritaspr.de – +49-179-5944745

 

 

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3D-Druck-Pionier RUHRSOURCE vergibt Unternehmensanteile an Investoren zwecks Wachstumsfinanzierung

Das Gründungs- und erste Geschäftsjahr 2017 war für die RUHRSOURCE auf ganzer Linie ein Erfolg: sowohl finanziell, strategisch als auch vom Learning der drei Gründer. Nach aktueller Planung wird bereits bei gleichbleibender Leistung in 2019 die 2.000.000,- € Umsatzmarke geknackt.

Um schneller weitere Märkte zu erschließen und Länder zu erreichen, sucht die Invest-förderfähige RUHRSOURCE GmbH nun nach einem tatkräftigen, innovativen Investor als Sparringspartner. Für eine Wachstumsfinanzierung werden Unternehmensanteile zu attraktiven Konditionen vergeben.

Die RUHRSOURCE GmbH mit Sitz in Bochum blickt bereits auf eine fast dreijährige Historie zurück. Die drei Gründer (Dominik Halm, Christopher Maiwald und E. Christian Fleischmann, geb. Urginus) schrieben es sich 2015 auf die Kappe, den 3D-Druck zu revolutionieren, indem sie ihn so einfach wie Drucken auf einem weißen Blatt Papier machen wollten. Mit Erfolg. Im Februar 2017 wurde die RUHRSOURCE GmbH, teils aus eigenen Mitteln, teils aus Fremdkapital, aber vor allem aus Software-Verkäufen gegründet und gelten seither als ernst zu nehmender Konkurrent von Autodesk sowie Materialise. O-Ton der Software-Kunden:

  • "CUR3D fängt da an, wo andere Branchenlösungen aufhören!", Winfried Tilke, XTRUDR UG
  • "In unserem Unternehmen häufen sich die Anfragen, Architekturmodelle unserer Bauvorhaben, zu drucken. Leider war die Aufbereitung bisher entweder sehr zeitintensiv oder erst gar nicht möglich bzw. unwirtschaftlich. Zudem finde ich es toll, dass ihre Software keinerlei Clouddienste in Anspruch nimmt und trotzdem eine wahnsinnige Performance bietet. […] Diese Software trifft 100% unsere Ansprüche, an Möglichkeiten der Einstellungen […]", Benjamin Kapfinger, Lindner Group KG

Zu den Aufgabenfeldern der RUHRSOURCE gehören seit jeher die Eigenentwicklung von Software zur Vereinfachung des 3D-Drucks (CUR3D – die erste echte 3D-Druckvorstufe, die konkurrenzlos alles in Sekundenschnelle und ohne Aufwand 3D-druckbar macht), aber auch Dienstleistungen im gesamten Feld der additiven Fertigung; darunter unter anderem Architektur, Medizin sowie Metallbau. Nicht nur in NRW sind die Bochumer deshalb in aller Munde. Deutschlandweit wird das junge Unternehmen als Speaker oder sogar Publikumsmagnet gebucht; immer die eigene Mission im Hinterkopf: der 3D-Druck muss einfacher und für jedermann zugänglich werden. Seit kurzem ist die RUHRSOURCE GmbH außerdem offizieller Dozent der IHK, Fachbereich "Additive Fertigung".

Durch den Vertrieb innovativer Hardware der Hersteller CraftUnique aus Ungarn und Mosaic Manufacturing aus Kanada runden sie ihr 3D-Druck-Portfolio vollkommen ab.

Interessierte Investoren und Business Angels dürfen mit den geschäftsführenden Gesellschaftern gerne direkt in Kontakt treten:

Herr Dominik Halm

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Großer Summer Sale 2018: 50% Rabatt auf ALLE* CUR3D Lizenzen

…denn bis einschließlich 31.08.2018 können Sie bei uns JEDE* CUR3D Lizenz für die Hälfte des Preises bekommen.

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    • Jahreslizenz: 997,50 € anstatt 1.995,- € zzgl. MwSt.
    • Lifetime Lizenz: 5.000,- € anstatt 10.000,- € zzgl. MwSt.
  • CUR3D Professional
    • Monatslizenz: 149,50 € anstatt 299,- € zzgl. MwSt.
    • Jahreslizenz: 1.497,50 € anstatt 2.995,- € zzgl. MwSt.
    • Lifetime Lizenz: 7.500,- € anstatt 15.000,- € zzgl. MwSt.

*Gilt nicht für die CUR3D Maker Edition (auf Steam).

**Gilt im Fall, dass mehr als 9 CUR3D (Elements, Advanced oder Professional; nicht Maker Edition) Lizenzen im Aktionszeitraum direkt bei der RUHRSOURCE GmbH bestellt werden.

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Steuerung von Materialeigenschaften für unterschiedliche Anwendungsanforderungen

Exkursion in das Kristallisationsverhalten von PEEK

Einige Gruppen polymerer Materialien zeigen semikristalline Eigenschaften auf molekularer und mikrostruktureller Ebene. In diesen Fällen besteht eine Koexistenz der kristallinen und amorphen Phase im Material. PEEK (Polyetheretherketon) ist ein thermoplastisches Polymer mit hoher mechanischer Stabilität und hoher Temperaturbeständigkeit, welches von immenser industrieller Bedeutung ist und ebensolche halbkristallinen Eigenschaften aufweist. Die kristallinen Bereiche sind durch geordnete Molekülstrukturen gekennzeichnet, während alle anderen Bereiche ungeordnet sind. Teilkristalline Polymere wie PEEK sind bei Temperaturen deutlich oberhalb ihrer Glasübergangstemperatur Tg elastisch und stabil, wobei sie nur dann erweichen bzw. gummiartiges Verhalten zeigen, wenn sie eine bestimmte Wärmemenge unterhalb der Schmelztemperatur Tm absorbiert haben. Bei Tm bricht die kristalline Struktur zusammen, welches einen tatsächlichen Fluss des Materials ermöglicht.

Betrachten Sie ebenso den umgekehrten Vorgang, bei dem das vollständig geschmolzene PEEK-Material durch Abkühlung zu seinem ursprünglich festen Zustand zurückkehrt. Bei Temperaturen Tt (wobei Tg <Tt ≤ Tm) ist das Material einer plötzlichen Steigerung der Festigkeit, Steifigkeit und des Elastizitätmoduls ausgesetzt, was ausschließlich durch die Bildung der kristallinen Bereiche durch Keimbildung und Wachstumsprozesse gesteuert wird. Die amorphen Bereiche, welche sich um die kristalline Bereiche herum bilden, bleiben bei gleichem Temperaturbereich weiterhin elastisch (Tg <Tt ≤ Tm); doch erfahren plötzlich eine Zunahme an mechanischer Festigkeit und Steifigkeit sobald Tg erreicht ist. Thermodynamische Gesetze sind selbstverständlich während dieser Phasenänderungen dominierend und beeinflussen insbesondere hierdurch die temperaturabhängige Ausdehnung der molekularen Anordnung, welche mit dem Kristallisationsprozess assoziiert wird.

Daher kann angenommen werden, dass für die Veränderungen in PEEK, ein System mit ausreichender Temperaturkontrolle notwendig ist und hierdurch ebenso die Kontrolle der Kristallinität in einem Material wie PEEK ermöglicht wird.

Der Grad bzw. das Ausmaß der Polymerkristallinität hängt von einigen Eigenschaften des Polymers (PEEK) wie beispielsweise seinem Molekulargewicht, seiner Kettenstrukturform und ebenso seiner Temperatureinwirkung ab. Eine Kristallinität von bis zu 30% wurde in 3D-gedrucktem PEEK durch Abkühlrate von 0,03 K / s erreicht. Die Temperaturerhöhung des Polymers ermöglicht, dass sich die willkürlich zusammengerollten (amorphe Phase) und verschränkten Ketten unter Belastung nun entfalten und damit beginnen, sich zu entwirren, zu entfalten und zu glätten. Einige von ihnen gleiten hierbei sogar über ihre Nachbarketten.

Vorteile der Eigenschaftssteuerung von PEEK für spezifische Anwendungen Vorteilhafte Eigenschaften von amorphem PEEK bei Raumtemperatur:

• bessere Absorption von mechanischen Stößen / energieabsorbierend (Luft-und Raumfahrt, Öl &Gas)
• erhöhte Elastizität
• höhere Dimensionsstabilität
• höhere Schlagzähigkeit (Automobil)
• höhere spezifische Wärmekapazität
• bessere optische Transparenz

Vorteile der Erhöhung des Kristallinitätsgrades (innerhalb einer Polymerfamilie):

• erhöhte Zugfestigkeit und Steifigkeit (Elastizitätsmodul),
• erhöhte Beständigkeit gegen Lösungsmittel,
• erhöhte Barrierewirkung gegen Gase und Dämpfe, Hohe Beständigkeit gegen Spannungsrissbildung
• Diese Eigenschaften gewährleisten die Realisierung verschiedenster Funktionsbauteile für die Automobil-, Öl- und Gas-, Medizin- oder Luftfahrtindustrie.

Beeinflussen Sie die Kristallisation mit Apiums 3D-Druckern, um die Leistung Ihrer Modelle zu verbessern

„Die Art der Phasenumwandlung wirkt sich auf die Druckzeit, die Qualität der gedruckten Bauteile und die Gesamtleistung aus, welche durch die AM-Methode angeboten wird. Daher wird ein gutes Verständnis von Temperatur, Druck und Konzentration vorausgesetzt, um die Phasenumwandlung zu steuern. Es ist zudem notwendig zu verstehen, wie sich thermo-mechanische Faktoren „konspirieren“, um das Verhalten von Materialien während des 3D-Druckprozesses zu bestimmen.

Beispielsweise muss bei, auf dem Schmelzschichtverfahren basierten 3D-Drucktechnologien, das Temperaturprofil, welches den gesamten Phasenwechslungsprozess bestimmt, genauestens mit der Extrusionsrate abgestimmt werden, um einen Festkörper (Filament oder Zylinder) auf Polymerbasis thermisch in seinen Schmelzzustand zu bringen, anschließend auf eine spannungsfreie Oberfläche zu extrudieren und letztlich unter Umgebungsbedingungen wieder erstarren zu lassen.

Auf diese Weise können dank der Kristallinität, optische und mechanische Eigenschaften, insbesondere diejenigen mit hoher Festigkeit und plastischem Verhalten des 3D-gedruckten Modells, beeinflusst werden. „- Prof. Dr. Okolo, Materialwissenschaftler und CTO der Apium Additive Technologies GmbH

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Apiums 3D-Druck für Raumfahrtmissionen

In den letzten 6 Jahren wurden zielstrebige Anstrengungen in systemsicherheitskritischen Industrien vorgenommen, um den 3D-Druck als Werkzeug für die Prototypenherstellung sowie Fertigung von hochgradig individualisierten Teilen zu implementieren. So war im November 2014 ein, für weltraumzwecke umgerüsteter, 3D-Drucker Teil der Ladung, welche zur Internationalen Raumstation ISS transportiert wurde.  Dieser experimentelle 3D-Drucker demonstrierte erstmals die Möglichkeit der Fertigung bei Schwerelosigkeit und das Potential einer Anlage außerhalb der Erde zur Herstellung von Teilen für die Weltraumforschung.

Obwohl Materialien eine entscheidende Rolle bei der Additiven Fertigung spielen, war das Angebot der 3D druckbaren Materialien unzureichend für High-End Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt. Weltraumtaugliche Materialien mussten deswegen 3D druckbar gemacht werden, um den Herausforderungen der Menschheit bei der Erkundung unseres Sonnensystems gerecht zu werden.

Mit der Einführung erschwinglicher, kosteneffizienten 3D-Drucker, die es ermöglichen Hochtemperatur-Polymere zu verarbeiten, wie es die Apium Additive Technologies GmbH bereits 2015 mit PEEK (Polyetheretherketon) gezeigt hat, erweiterten sich die Grenzen der 3D-Drucktechnologien signifikant. Apiums Schmelzschichtverfahren bietet die Möglichkeit reine Polymere genauso wie Materialien auf Polymer-Matrix-Basis, gefüllt mit Metallen, Holz oder anderen Kunststoffen, zu verarbeiten. Apiums 3D-Drucker sind dafür entwickelt, den Materialbildungsprozess, welcher Teil von Thermoplasten ist, wie Kernbildung, Kristallisierung (für teilkristalline Polymere) und Wachstum der thermodynamisch beeinflussten Phasen, optimal zu beherrschen.

Diese fortschrittliche Fertigungsmöglichkeit gibt der Luft- und Raumfahrtindustrie das Vertrauen zur Verwendung der additiven Fertigung als Werkzeug zur Herstellung funktioneller Teile für den Einsatz in Maschinenbauanwendungen.

ESAs Arbeit mit additiv gefertigten PEEK Teilen hat seine Wurzeln bei Apiums 3D-Druck-Technologie

Apium ermöglichte ESA einen wertorientierten Einblick in die Verarbeitung von Hochtemperaturpolymeren unter Verwendung von 3D-Druck. Die Arbeit wird aktuell unter Leitung von ESAs Material- und Technologieexperte Dr. Ugo Lafont verfolgt. Dabei ist Apiums Schmelzschichtverfahren zum Drucken von PEEK Teilen ohne Zweifel der entscheidende Vorteil für die Weltraumforschung.

PEEK ist ein Spitzenreiter in der Welt industrieller Materialien.  Dr. Ugo Lafont verwendet PEEK aufgrund seiner “thermischen Stabilität und guter mechanischer Leistung”. Dr. Lafont und sein Team erprobten Apium PEEK 450 Natur zusammen mit einem leitenden PEEK, entwickelt von ESA, zur Herstellung von CubeSats; Orbit-gebundene Nanosatelliten. Diese Nanosatelliten wurden kostengünstig mit einem von Apiums HPP155 3D-Druckern hergestellt. Weiterhin verwenden sie seit 2015 Apiums Technologie zum 3D-Drucken von reinem und kohlenstofffaserverstärktem PEEK für mechanisch belastete Anwendungen.

Ein eindeutiger Beweis für die Industrietauglichkeit von Apiums Schmelzschichtverfahren, welches zusätzliche Wege für seine Verwendung in anderen sicherheitskritischen industriellen Anwendungen eröffnet.

Nächster Schritt: 3D-Druck im Weltall

Die Vorteile von Apiums 3D-Druck Schmelzschichtverfahren im Bereich der Weltraumerforschung verdrängen jede weitere 3D-Drucktechnologie. Dieser Wettbewerbsvorteil ist der generell einfachen Bedienbarkeit des Schmelzschichtverfahrens, im Vergleich zu anderen Verfahren, geschuldet. Die Möglichkeit, Nutzen aus den vor Ort befindlichen Materialien (bspw. auf dem Mond oder anderen Planeten) zu ziehen, welche in eine thermoplastische Bindematrix integriert werden macht das Schmelzschichtverfahren weltraumtauglich, ebenso wie die fehlende Notwendigkeit von unterstützenden Systemen (Gas oder Abfallhandhabung). Ein Fertigungsverfahren dieser Art schafft eine unbezahlbare Gelegenheit für die Fertigung im Weltall. Diese Aussicht ermöglicht Einsparungen für die Raumfahrtindustrie, wo die Transportkosten naturgemäß hoch sind; zwischen 4.000 USD und 19.431 USD pro Kilogramm.

Apium denkt vorrausschauend; unser Programm für den Luft- und Raumfahrtsektor ist weit entfernt von “Blue-Sky” Forschungen, aus diesem Grund laden wir die Behörden dazu ein, mit uns an ihren Bedürfnissen zu arbeiten. Die Apium P-Serie für das Schmelzschichtverfahren erlaubt anwenderbezogene Spezifikationen. Die verwendeten fortschrittlichen Materialien werden dank dem speziellen Design der Drucker der Apium P-Serie mit unvergleichbarer Qualität verarbeitet; ein Novum für diese Technologie.

Danksagung:
Dr. Ugo Lafont of the ESTEC – European Space Agency (ESA)

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