Otto Junker setzt auf starke NAV-Standards

Die 1924 gegründete Otto Junker GmbH ist Weltmarktführer in der Herstellung komplexer Industrieofenanlagen und in der Edelstahlgießerei tätig. Mit einer neuen IT-Infrastruktur will sich das Unternehmen aus Simmerath bei Aachen nun für die Zukunft aufstellen. Mit der akquinet AG soll das bisherige ERP-System Navision 3.7 durch Microsoft NAV 2016 ersetzt werden. Zudem soll eine Branchensoftware das Projektgeschäft unterstützen.

Fast alle Unternehmensbereiche bei Otto Junker wie die Warenwirtschaft, Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung, Produktion, Projektabwicklung oder der Vertrieb werden seit 2002 aus der von Microsoft bereits abgekündigtem System Navision 3.7 heraus gesteuert. Ulrich Hoppe, Bereichsleiter Informationstechnologie Otto Junker GmbH, sagt: „Mit der Modernisierung unserer IT-Landschaft wollen wir uns jetzt stark am NAV-Standard von Microsoft orientieren und unsere IT damit leicht updatefähig und viel flexibler machen.“ Auch seine Standorte, unter anderem in den USA, China und Tschechien, will Otto Junker künftig an das neue NAV-System anbinden. Bis zu 200 Nutzer sollen darauf zugreifen. Ulrich Hoppe sieht Vorteile besonders im Zusammenspiel mit den anderen Microsoft-Produkten wie Word und Excel und im auch auf Baustellen komfortabel nutzbaren Web-Interface. Während aller Projektphasen sind Key-User von Otto Junker intensiv in die Migration eingebunden und werden ihr Wissen in Schulungen allen Mitarbeitern zur Verfügung stellen.

Nach einem Anbietervergleich fiel die Entscheidung für akquinet aufgrund vorheriger, positiver Projekterfahrungen. „Das akquinet-Team ist sehr branchen- und prozesserfahren. Die Projekte und der bisherige IT-Support verliefen äußerst positiv“, erklärt Ulrich Hoppe. Otto Junker wird künftig auch das NAV-Branchenmodul Dynamic Crossover von akquinet einsetzen, eine Lösung zur optimalen Unterstützung der Wertschöpfungskette bei der Projektfertigung. Das IT-Infrastrukturprojekt mit einem Budget von 1,5 Mio. Euro soll bis Ende 2020 abgeschlossen sein.

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Internationale Roadshows von NewTec und NXP für NewTecs Batteriemanagement-System NTBMS

NewTec, Spezialist für sicherheitsrelevante elektronische Systeme, geht mit seinem gemeinsam mit Chiphersteller NXP entwickelten Batteriemanagement-System NTBMS auf Reisen. Die ersten von NewTec und NXP veranstalteten Roadshows finden im September und Oktober statt.

Mit NTBMS stellt NewTec eine umfassende Entwicklungsplattform zur Verfügung, die eine kostengünstige Bereitstellung von ISO-26262- und ASIL-C-konformen Batteriemanagement-Systemen ermöglicht. Ausgehend von den Anforderungen für die Entwicklung sicherer Systeme zur Überwachung von Autobatterien werden die Roadshows verschiedene Anwendungsmöglichkeiten von NTBMS für Starter- und Hilfsbatterien aufzeigen.

Los geht es am 5. und 6. September in Shenzhen, China. Am 22. Oktober wird NTBMS Thema im texanischen Austin sein und am 22. November schließt sich eine Präsentation der Entwicklungsplattform in Aachen an.

Alle Roadshows finden im Rahmen einer Vertriebspartnerschaft statt, die Anfang des Jahres mit NXP, dem weltweit führenden Chip-Hersteller für die Automobilbranche, vereinbart wurde. Weitere Roadshows in Europa, Asien und Nordamerika sind in Planung.

Nähere Informationen zu allen Roadshows: Thomas Mack: thomas.mack@newtec.de, Tel. +49 (0) 7302 9611-0.

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Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung: Viele Aufträge, ehrgeiziger Zeitplan

Monatelang wurde um die Besetzung der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung, landläufig als "Kohlekommission" bekannt, gerungen. Im Juni hat sie die Arbeit aufgenommen. Bis zum Jahresende soll sie einen Ausstiegspfad aus der Kohleverstromung und zugleich Perspektiven für die Begleitung des Strukturwandels in der Lausitz sowie dem Mitteldeutschen und dem Rheinischen Revier erarbeiten. Der Auftrag der Bundesregierung sieht auch vor, Vorschläge zu machen, wie die Klimaschutzziele 2020 und 2030 (weitgehend) erreicht werden können. Sowohl Arbeitsauftrag als auch Zeitplan sind damit sehr ambitioniert.

Regionale Initiativen berücksichtigen

Klar ist: Die Kohleregionen brauchen finanzielle, infrastrukturelle und regulatorische Unterstützung, um den mit einem Kohleausstieg verbundenen Strukturwandel zu bewältigen. Schon heute wird in dieser Hinsicht vor Ort sehr viel getan. Beispiele hierfür sind die Innovationsregion Lausitz und die Innovationsregion Rheinisches Revier. Der DIHK macht sich deshalb dafür stark, solche Initiativen in der Arbeit der Kommission zu berücksichtigen. Die Akteure vor Ort kennen die Herausforderungen, aber auch die Anknüpfungspunkte für eine erfolgversprechende Strukturentwicklung am besten. Ein von der Kommission verordneter Strukturwandel „auf der grünen Wiese“ würde es hingegen schwer haben, regional Früchte zu tragen.

Strukturbrüche vermeidbar

Strukturwandel braucht Zeit. Langfristig tragfähige Strategien lassen sich leichter entwickeln, wenn sich der Zeithorizont nicht nur bis 2035, sondern bis 2045 erstreckt. Grundsätzlich wäre es auch nicht zwingend notwendig, ein Enddatum für die Braunkohle festzulegen. Denn Mitte der 2040er-Jahre läuft die Genehmigung für den letzten Tagebau aus. Damit steht ein Enddatum de facto bereits fest. Abbau und Verstromung der Braunkohle werden ohnehin bis dahin Schritt für Schritt heruntergefahren – die CO2-Emissionen sinken. Auch der europäische Emissionshandel, dem alle Kraftwerke unterliegen, und der Ausbaupfad für erneuerbare Energien werden die Kohle nach und nach aus dem Markt drängen.

Strompreise, Versorgungssicherheit und Klimaschutz gleich gewichten

In der Diskussion um den Kohleausstieg müssen Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Strompreise gleichermaßen Berücksichtigung finden. Denn ein schneller Kohleausstieg führt zu steigenden Preisen. Am Standort Deutschland haben Unternehmen aber schon jetzt die europaweit höchsten Strompreise zu schultern. Weitere Risiken sind bereits vorprogrammiert: Noch bestehende Überkapazitäten bei der Stromversorgung werden im Zuge des Atomausstiegs bis 2023 fast vollständig abgebaut. Ein zu schneller Ausstieg aus der Kohle wäre daher unter dem Aspekt der Versorgungssicherheit ein zusätzlicher Risikoposten.

Wertschöpfungsketten in Deutschland halten

Ein übereilter Kohleausstieg hätte weitaus umfangreichere Auswirkungen, als auf den ersten Blick ersichtlich: Die Wirtschaft in Deutschland steht bis heute auf einer starken industriellen Basis. Ihr Vorteil liegt in der engen Zusammenarbeit von Unternehmen aller Größen und Branchen, die es ermöglicht, industrielle Wertschöpfung und damit Arbeitsplätze vor Ort zu halten. Am Anfang dieser Wertschöpfungsketten stehen die energieintensiven Grundstoffindustrien, die ganz besonders auf international wettbewerbsfähige Strompreise und eine sichere Strom- und Wärmeversorgung angewiesen sind. Ein Wegbrechen der Grundstoffindustrien hätte weitreichende wirtschaftliche Folgen – gerade auch in den Kohlerevieren, in denen sie aufgrund der traditionell hohen Verfügbarkeit von Energie bislang stark vertreten sind.[1]

[1] vgl. „Die Bedeutung der Wertschöpfungsfaktors Energie in den Regionen Aachen, Köln und Mittlerer Niederrhein“, Kurzstudie im Auftrag der IHKs Aachen, Köln und Mittlerer Niederrhein, Mai 2018.

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Are our processes ready for blockchain? And vice versa? ProCom delivers answers

Is it worthwhile to start using blockchain technology now? If so, which processes can benefit from it? Are the legal and financial aspects taken care of? Municipal utility companies, grid operators and energy traders are asking these questions now. The Aachen-based consultancy ProCom helps them find the answers. With seminars, workshops and individual advice, ProCom creates the clarity needed for reliable decisions.

“Blockchain is trendy and the entire energy industry is talking about it,” says Richard Plum, Product Manager Consulting at ProCom. That’s true around the world. For example, in April he explained the opportunities and challenges in an expert discussion at China Utility Week 2018. “For many market players, it is difficult to assess the benefits of the technology for their own processes,” adds Plum. As the chair of the Energy Blockchain project of the German EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation (energy market and communications association), he knows that for some the change is not worthwhile, at least not yet, while others should be taking the initial steps toward blockchain now so that they can later roll out their new business models with ready-to-go processes.

Blockchain: avoid, prepare or implement? Together with the customer, ProCom analyzes which strategy is best in each case. The Aachen-based consultancy also offers support for the implementation of blockchain projects.

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Rheinlandtourismus auf Erfolgskurs

Das Rheinland generierte 2017 mit 28,5 Millionen Übernachtungen mehr als die Hälfte aller gewerblichen Übernachtungen Nordrhein-Westfalens und erzielte damit ein Rekordergebnis. Insgesamt kam es zu einer Millionen zusätzlicher Übernachtungen gegenüber dem Vorjahr. Von 2012 bis 2017 stieg demnach der Marktanteil von 54,0 auf 55,3 Prozent bezüglich der Gesamtnachfrage in NRW. Auch der Kapazitätsausbau erfährt einen positiven Trend: Stagnierten die Werte 2015 und waren 2016 sogar rückläufig, so kam es 2017 zu einem dynamischen Zuwachs von 4.000 Schlafgelegenheiten. „Der Tourismus ist ein wichtiges Standbein der Wirtschaft im Rheinland“, sagte  Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve, bei der Präsentation des zweiten Tourismusbarometers Rheinland im Lehmbruck Museum Duisburg. Die IHK-Initiative Rheinland (Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Duisburg/Wesel/Kleve, Köln, Mittlerer Niederrhein und Wuppertal-Solingen-Remscheid)  hat mit Unterstützung der IHK für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen zu Essen das Tourismusbarometer Rheinland entwickelt, welches Auskünfte über den Tourismus im Rheinland gibt.

Christoph Dammermann, Staatssekretär im NRW-Wirtschaftsministerium: „Der Tourismus ist ein entscheidender Wachstums-Treiber für das Land Nordrhein-Westfalen. 2017 war wieder ein Rekordjahr für den nordrhein-westfälischen Tourismus. Zum achten Mal in Folge konnten bei den Gästeübernachtungen und bei den Gästeankünften die Vorjahreswerte übertroffen werden. Auf diesen Erfolgen können und wollen wir uns aber nicht ausruhen: Seit Mai erarbeiten wir eine neue Tourismusstrategie. Darin werden der große Einfluss der Digitalisierung und der internationale Wettbewerb um die Gäste von morgen von zentraler Bedeutung sein.“

Alle acht touristischen Regionen des Rheinlands verbuchten 2017 eine positive Übernachtungsbilanz gegenüber 2012. Das Übernachtungsplus für 2017 lag mit 4,3 Prozent wieder oberhalb des Landes- und Bundesdurchschnitts. Einflussfaktoren auf die Nachfragedynamik waren 2017 Entwicklungen auf internationaler Ebene, aber auch der MICE-Markt (Kongresse, Veranstaltungen, Tagungen) mit herausragenden Veranstaltungen, wie etwa der UN-Klimakonferenz. Auch der Incoming-Tourismus (Reisende aus dem Ausland) ist im Rheinland weiterhin von hoher Bedeutung: Kommen in Deutschland etwa 18 Prozent der Gäste aus dem Ausland, so sind es im Rheinland 27 Prozent, in den großen Rheinlandstädten sogar bis zu 40 Prozent. Das Gastgewerbe kam 2017 im Rheinland auf 106.513 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (+14,3 Prozent seit 2014) und 110.958 geringfügig Beschäftigte (+3,9 Prozent seit 2014).                                      

Mit knapp 3 Millionen Übernachtungen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis konnte die Region im achten Jahr in Folge 2017 einen Übernachtungsrekord erzielen. Gemeinsam verzeichneten Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis ein Plus von rund 2,7 %. Ein weiter starkes Geschäftsreiseaufkommen, die positiven Entwicklungen im Deutschlandtourismus und nicht zuletzt die internationale Weltklimakonferenz COP23 haben dazu beigetragen. Ein deutliches Wachstum der Übernachtungen ausländischer Gäste hat im Jahr 2017 um 14,9 % für Bonn und 12,7 % für den Rein Sie Kreis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2016 positiv gestimmt. Weiteres Potenzial verspricht sich die IHK Bonn/Rhein-Sieg von den direkten und indirekten Impulsen durch die UN-Klimakonferenz, welche ein sehr positives Licht auf den regionalen Kongress-Markt geworfen hat.

Die IHK-Initiative Rheinland wünscht sich von Politik und Landesregierung,  den eingeschlagenen Weg des Bürokratieabbaus weiterzugehen: „Die Entfesselungspakete sind ein wichtiger erster Schritt zur Entbürokratisierung des Gastgewerbes und der Wirtschaft allgemein. Die Themen Digitalisierung, Unternehmensnachfolge und der Fachkräftemangel sind weitere Herausforderungen“, so Dietzfelbinger. Hiermit ist nicht nur die Bürokratie bei Kommunen und dem Land Nordrhein-Westfalen gemeint. Auch die eingeführten bürokratischen und finanziellen Belastungen durch die Beherbergungssteuer für das Gastgewerbe zählen hierzu. Kommunen, die eine Bettensteuer erheben, sollten diese daher so schnell wie möglich abschaffen.

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Datenbasiert schneller entscheiden?

Als am 21. Juni die 25. Aachener ERP-Tage mit der Schluss-Keynote von Daniel Terner, Marketingleiter AEB, in einem fulminanten Abschluss gipfelten, verschlug es so manchem Teilnehmer die Sprache. „Datenbasiert schneller entscheiden“, der Claim der Veranstaltung, der laut Terner so gar nicht zutreffe. Schließlich erleichtere ein Zuwachs an Informationen das Fällen einer Entscheidung erwiesenermaßen nicht. Da hatten sich die rund 180 Teilnehmer bei der Jubiläumsausgabe zwei Tage mit den neuesten Trends beschäftigt und die Köpfe rauchten bei intensiven Diskussionen und das nicht nur wegen der hochsommerlichen Temperaturen. Man hatte Neues gelernt, Impulse erhalten und Einsichten gewonnen. Alles Unsinn? Keineswegs. Schließlich ging es bei der Veranstaltung nicht um ein „Mehr“ an Daten, sondern um die Nutzung relevanter Daten als Entscheidungsunterstützung. Richtig ist, dass in der Industrie heute jede Menge Daten gesammelt werden, Sensorik und Speicherkapazität sind erschwinglicher geworden und befeuern „Big Data“. Das FIR entwickelt Konzepte und Lösungen, um aus diesen großen Datenmengen Informationen zu gewinnen, diese für Unternehmen nutzbar zu machen und so daraus „Smart Data“ zu generieren. Dies geschieht unter Anwendung tiefer Prozesskenntnisse und diverser Methoden der Datenanalyse. Etwa wenn durch Mustererkennung Prognosen für bevorstehende Ereignisse getroffen werden können, um beispielsweise einem Maschinenausfall frühzeitig entgegen zu wirken.

Fakt ist, dass der Unternehmenserfolg künftig davon abhängen wird, schneller die richtigen Entscheidungen zu treffen. ERP-Systeme und Industrie 4.0 helfen dabei, auf Basis großer Datenmengen zum einen das Erfahrungswissen systematisch zu nutzen und nicht nur „aus dem Bauch oder der Erinnerung heraus“ zu agieren. Zum anderen stehen inzwischen Echtzeitdaten zur Verfügung, die einen guten Überblick schaffen und so zusätzlich dabei unterstützen, zügig Entscheidungen zu treffen, die zum gewünschten Ergebnis führen – also datenbasiert schneller entscheiden. Laut einer Studie der Fachzeitschrift Produktion existiert dabei das Problem, dass nur eine Minderheit der deutschen Maschinenbauer eine systematische Datenauswertung und die Nutzung des vollen Potenzials von Big Data realisiert. Umso wichtiger wird dadurch die Zusammenarbeit von Forschung und Industrie. Als Forschungsinstitut arbeitet das FIR im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus mit Industriepartnern daran, die Möglichkeiten vorauszudenken und wertschöpfend zu realisieren. Die Verfügbarkeit von Daten wird eine immer größere Rolle spielen. Diese Daten werden in Zukunft nicht mehr nur aus dem „Monolith ERP-System“ kommen, sondern müssen aus vielen verschiedenen Expertensystemen gesammelt und so aggregiert werden, dass sie adäquat und nutzenstiftend analysiert und verwertet werden können. Damit einhergehend ist die Vernetzung nicht nur innerhalb des eigenen Unternehmens wichtig, gerade die unternehmensübergreifende Verknüpfung von Informationen gewinnt an Bedeutung. Wissen zu teilen, auch über Unternehmensgrenzen hinaus, wird sich als Erfolgsfaktor etablieren. Vor diesem Hintergrund standen die Aachener ERP-Tage in diesem Jahr unter dem Motto „Digitale Transformation – Datenbasiert schneller entscheiden“. Dass man damit den Nerv der Zeit traf, zeigten die Reaktionen der Teilnehmer – nicht zuletzt jene auf Terners Vortrag.

Mit Themen rund um die Digitalisierung beschäftigt sich das FIR nicht nur im Rahmen der ERP-Tage, sondern auf weiteren Fachtagungen und vor allem in Form des umfangreichen Weiterbildungsangebots.

Weitere Informationen: www.erp-tage.de; www.fir.rwth-aachen.de

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Über 2.500 Teilnehmer bei der Trovarit Studie „ERP in der Praxis“

Die Zeit rennt, sie ist schon wieder vorbei, die Datenerfassung zur Studie „ERP in der Praxis – Anwenderzufriedenheit, Nutzen & Perspektiven“. Mehr als 2.500 Anwender beteiligten sich an der 9. Auflage der Studie und stellten ihrer ERP-Lösung und ihrem Wartungspartner ein Zeugnis aus. „Vorbehaltlich einer letzten Qualitätsprüfung können wir für 41 ERP-Lösungen belastbare Aussagen hinsichtlich der Anwenderzufriedenheit treffen,“ stellt Dr. Karsten Sontow, Vorstand der Trovarit AG und Gesamtstudienleiter fest. „Unser Dank für dieses tolle Ergebnis gilt neben den Teilnehmern dabei auch den ERP-Anbietern selbst, die unsere Studie durch Aufrufe an ihre Kunden wieder mit viel Engagement unterstützt haben.“ Die ersten Ergebnisse werden ab Anfang September in den Fachzeitschriften unserer Medienpartner veröffentlicht. Ebenfalls ab September stellt die Trovarit AG unter http://www.trovarit.com/erp-praxis/ ein Management Summary mit den wichtigsten Ergebnissen zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Über die Studie: Mit bisher insgesamt mehr als 15.000 Teilnehmern, ist die Studie „ERP in der Praxis – Anwenderzufriedenheit, Nutzen & Perspektiven“ (www.trovarit.com/erp-praxis) der größte anbieterunabhängige Erfahrungsaustausch unter ERP-Anwendern. Die Studie wurde seit 2004 im Zweijahres-Rhythmus in Deutschland Österreich und der Schweiz durchgeführt. Das Trovarit Research-Team wird dabei von einer internationalen Expertengruppe unterstützt. In dieser sind u.a. das Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen, das Center for Enterprise Resource Planning (CERP), die 2BCS AG (Schweiz), und Der ERP-Tuner (Österreich) vertreten.

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Wandlungsfähig, vernetzt, digital: REHAU veranstaltet internationale Innovationstage

Zwei Tage, mehr als 40 Innovationsthemen, hunderte Besucher vor Ort und online: Zum ersten Mal in seiner 70-jährigen Unternehmensgeschichte lud Polymerspezialist REHAU seine Mitarbeiter weltweit ein, sich im Rahmen der „Innovation Days“ über neue Produkte, Materialien, Verfahren und beispielsweise den aktuellen Stand zum Thema Digitalisierung zu informieren. Über sein Kerngeschäft hinaus will das Unternehmen sich in völlig neuen Märkten positionieren und dadurch den zukünftigen Unternehmenserfolg sichern.

Mehr als 40 Teams standen im Rahmen der „REHAU Innovation Days“ an Marktständen bereit, um ihre Entwicklungen vorzustellen, Fragen zu beantworten und miteinander in den Dialog zu treten. Die Mitarbeiter des Polymerspezialisten konnten die Veranstaltung nicht nur vor Ort im Kommunikationszentrum REHAU ART im oberfränkischen Rehau besuchen, sondern auch virtuell am Event teilnehmen. „Unser Ziel ist es, Innovationsführer zu werden und die Vielfalt der Innovationsprojekte zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Unsere Mitarbeiter müssen die Themen, die neben dem Kerngeschäft den Unternehmenserfolg von morgen sichern sollen, kennen und unsere Strategie verstehen“, erläutert Dr. Stefan Girschik, stellvertretender CEO der REHAU Gruppe und Schirmherr der Veranstaltung.

Die Vielfalt der Innovationsthemen, die das Unternehmen seinen Mitarbeiter vorstellte, spiegelte das breite Produkt- und Leistungsspektrum wider. Vom Fensteralarmsystem über mediendichte Leuchten für die Landwirtschaft, smarte, vernetzte Systemlösungen für Immobilien, eine Software zur digitalen Planung der Badsanierung bis hin zu neuen Produktions- und Recyclingverfahren und evolutionäre E-Learning-Angebote: Mehr als 40 Innovationsthemen galt es zu entdecken. Dabei begrenzte sich die Veranstaltung nicht nur auf die Räumlichkeiten des Kommunikationszentrums REHAU ART. Auch der Innenhof des Firmengeländes wurde zum Schauplatz der Innovationen. Der Elektrokleinbus e.GO Mover konnte in Augenschein genommen und die Kooperation mit der Elektrofahrzeugschmiede aus Aachen wurde vorgestellt. Mit Hilfe eines Demonstrators zeigte ein Entwicklerteam darüber hinaus auf, wie die Fahrzeugwerbung von morgen aussehen könnte: projiziert auf die Heckscheibe beispielsweise mit regionalem Bezug.

„Heute zählt in vielen Bereichen nícht mehr nur die Qualität eines Produktes. Die Bedeutung von Services und Zusatzfunktionen nimmt ständig zu“, erklärt Girschik. Sich ständig verändernde internationale Märkte und ein immer anspruchsvolleres Wettbewerbsumfeld sowie sich verändernde Kundenwünsche stellen Unternehmen weltweit vor Herausforderungen. REHAU Präsident Jobst Wagner, der sich vor einer Gesprächsrunde an seine Mitarbeiter richtete, betonte: „Wir müssen es schaffen, REHAU in völlig neuen Märkten zu positionieren, neue Kundengruppen zu erreichen und damit über unser heutiges Geschäft hinaus weiterwachsen. Innovative Ideen haben wir. Nun gilt es, die Produkte schnell und erfolgreich auf den internationalen Märkten zu platzieren.“ Neue Geschäftsmodelle, innovative Denkansätze und Methoden, die Bündelung von Know-how und Kompetenzen sowie strategische Allianzen sollen dabei unterstützen, dieses Ziel zu erreichen.

Polymerspezialist REHAU schafft nachhaltige Beiträge für die ökologischen und ökonomischen Herausforderungen von morgen. Über 20.000 hochqualifizierte Mitarbeiter rund um den Globus engagieren sich dafür. Ausgezeichnete Innovationen, modernste Fertigungstechnologien und flexible Logistik haben das seit fast 70 Jahren bestehende unabhängige Familienunternehmen für nahezu alle Wirtschaftsbereiche zum zukunftsorientierten und zuverlässigen Partner mit Know-how gemacht. Schwerpunkt sind die Themen Mobilität, Energieeffizientes Bauen, Nutzung regenerativer Energien, Future Living und Wassermanagement.

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Das war die „CONCAR-EXPO 2018“

Mit rund 800 Besuchern ist am Mittwoch die CONCAR-EXPO 2018 in Berlin erfolgreich zu Ende gegangen. Besondere Besuchermagnete waren in diesem Jahr sowohl die live Demos autonomer Technologien wie auch die Experten-Vorträgen im CONCAR-Congress.

Die CONCAR-EXPO 2018 ist Europas größte internationale Fachmesse zum Thema Connected Car, Automated Driving und Mobility Solutions. In Berlin waren am Mittwoch wieder über 800 Besucher und mehr als 80 Aussteller zusammengekommen. Im CONCAR-Congress und dem CONCAR-Forum erhielten Teilnehmer visionäre Einblicke in die die Chancen und Möglichkeiten der neuen Mobilität. Anhand von Prototypen und neuesten Lösungen zur Vernetzung und Automatisierung im Fahrzeug konnten die Besucher im Ausstellungsbereich erleben, wie diese Entwicklungen konkret aussehen.

Univ.-Prof. Dr. Lutz Eckstein, Leiter des Instituts für Kraftfahrzeuge an der
RWTH Aachen und Vorsitzender der VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik eröffnete den CONCAR-CONGRESS mit seiner Keynote Rede zum Thema Automatisiertes Fahren. In seinem Vortrag wurden insbesondere die gesellschaftlichen- und verkehrstechnischen Perspektiven sowie ökonomischen Auswirkungen vom Autonomen Fahren deutlich.

Gesellschaftliche Potenziale von Automatisiertem Fahren

Eckstein sieht im Autonomen Fahren große gesellschaftliche Potenziale. Die Einführung fahrerloser Shuttles und Taxis etwa, automatisiertes Parken oder perfekte Fahrerassistenz ermöglichen eine bessere individuelle Mobilität. Sie wird erschwinglich und erhöht zudem die Lebensqualität erheblich. Automatisierte Nutzfahrzeuge, wie autonome LKW ermöglichen zudem bald einen effizienteren, sichereren und günstigeren Transport von Gütern. Durch neue Mobilitätskonzepte wie Shared Mobility soll der Verkehr vermindert werden und somit für eine insgesamt deutlich bessere Lebensqualität in der Stadt sorgen.

Potenziale für Verkehrssicherheit und -effizienz

Allein 30 Prozent aller Unfälle werden durch aggressives Fahrverhalten verursacht. Diese können laut Eckstein mithilfe der neuen Fahrzeugtechnologien vermieden werden.

Automatisiertes Fahren und Fahrerassistenz ergänzen die menschlichen Fähigkeiten enorm. Dank ihrer Vernetzung und der sensorischen Eigenschaften fahren autonome Fahrzeuge kooperativ, vorausschauend und effizient. Die Sicherheit im Verkehr kann so signifikant erhöht werden wobei im Mischverkehr (automatisiert und konventionell) weiterhin mit Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer zu rechnen ist.

Ökonomische Auswirkungen

Der automobile Wandel geht mit einer hohen Nachfrage innovativer Produkte und Services einher. Diese steigende Nachfrage ermöglicht einen großen Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum. Benötigt werden vielfältige Systeme für PKW, Nutzfahrzeuge und neue Fahrzeugkonzepte insbesondere mit elektrischem Antrieb. Infrastrukturinnovationen wie Ladeinfrastruktur oder Netzausbau bieten weitere Potenziale, so Eckstein.

Anforderungen an Smart Cities

Auch die Sprecher der CONCAR-EXPO Pressekonferenz am ersten Veranstaltungstag waren sich einig, dass das Automatisierte Fahren maßgebende Verbesserungen von Lebensqualität und Verkehrssicherheit sowie völlig neue Businessmodelle mit sich bringt. Die zentrale Voraussetzung dafür ist, laut Dr. Henry Widera, Leiter Digitalisierung der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), „dass die Städte es schaffen, Sharing Dienste als attraktive und führende Mobilitätskonzepte zu etablieren, bevor autonome Fahrzeuge für Privathaushalte erschwinglich werden.“ Die Bedeutungsvollsten Innovationen entstehen laut Dr. Nicolaus Gollwitzer, CEO der Telefónica NEXT in der Kombination von Daten, vernetzter Hardware und neuen Servicemodellen. Die Nutzung von Daten ist Ihm zufolge der Schlüsselfaktor für eine Verbesserung des Lebensstandards und des Umweltschutzes. Einig waren sich die Sprecher auch darüber, dass im Wettbewerb der Großstädte um die höchste Lebensqualität, letztlich nur die Städte als Gewinner hervorgehen, die Potenziale erkennen und die neuen Konzepte umsetzen.

Termin und Ort CONCAR-EXPO 2019:

25. – 26. Juni 2019

Weitere Informationen zu der internationalen Fachmesse CONCAR-EXPO finden Sie unter www.concarexpo.com sowie über das Projektteam der CONCAR-EXPO, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: info@concarexpo.com, Telefon: +49 211 6214-667, Telefax: -97-667.

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FSK gratuliert PDR zu 25 Jahren erfolgreichem stofflichem Recycling

Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) gratuliert langjährigem Verbandsmitglied PDR Recycling zu dessen 25-jährigen Firmenjubiläum.  

Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) gratuliert PDR Recycling GmbH + Co. KG zum 25-jährigen Firmenjubiläum und dankt dem Unternehmen für seine langjährige Mitgliedschaft im Fachverband sowie dessen Engagement im Bereich stofflichem Recycling. „PDR Recycling ist seit 2006 FSK-Mitglied und setzt sich aktiv für die Weiterentwicklung der Fachthemen des Verbandes ein“, sagt Klaus Junginger, Geschäftsführer des FSK und Gast bei den Jubiläumsfeierlichkeiten des Recyclingspezialisten in Thurnau. PDR Recycling recycelt bislang PU-Schaumdosen und HP-Druckpatronen. Im Rahmen seines Jubiläums gibt das Unternehmen bekannt, künftig zwei weitere Geschäftsfelder erschließen zu wollen: das Recycling von industriellen Schleifpapieren sowie das Recycling von Tonerpatronen für Laserdrucker. Für Ersteres hat PDR Recycling in den vergangenen beiden Jahren in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der RWTH Aachen eine spezielle Technologie entwickelt und diese patentieren lassen. Aufgrund seiner Umweltrelevanz wurde dieses Forschungsprojekt durch die Deutsche Stiftung Umwelt gefördert. Über die Erschließung der beiden neuen Geschäftsfelder hinaus kündigt PDR Recycling-Geschäftsführer Thomas Hillebrand technologische Neuerungen in seinem Kerngeschäft PU-Schaumdosen-Recycling an. Der FSK wünscht PDR Recycling viel Erfolg bei den angekündigten neuen Zielen und Herausforderungen.

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