Delrey modelliert große geophysikalische Anomalien auf Blackie, Porcher und Star vorkommen

DELREY METALS CORP. (CSE:DLRY, FSE:1OZ, US:DLRYF) ("Delrey" oder das "Unternehmen" – https://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=298860) freut sich bekannt zu geben, dass es die Geophysik in der Luft auf seinen Grundstücken Porcher, Blackie und Star in der Nähe von Prince Rupert, British Columbia, abgeschlossen hat. Die Ergebnisse sind sehr ermutigend und zeigen erhebliche magnetische Anomalien bei allen drei Eigenschaften. Dies wird durch zwei, 3 km x 2 km & 2,7 km x 1,8 km, magnetische Höhen auf dem hundertprozentigen Grundstück Porcher (Abb. 1), ein 11 km langes, nordwestlich-südostliches, magnetisches Hoch auf dem hundertprozentigen Grundstück Star (Abb. 2) und ein 1,5 km x 800 m großes, magnetisches Hoch (bis zu 68.000 nT Rohmaterial) auf dem hundertprozentigen Grundstück Blackie (Abb. 3) hervorgehoben. Eine historische 2,14%ige V205-Grundgesteinsprobe aus dem Blackie soll mit der neu kartierten geophysikalischen Anomalie übereinstimmen (McDougall, 1984). 1

Die drei Untersuchungen wurden von Ridgeline Exploration Services Inc. aus Kelowna, B.C., durchgeführt und in einem systematischen Low-Level-Raster im 150-m-Linienabstand durchgeführt. Die durchschnittliche Geländefreiheit betrug 75 m über alle Vermessungen und insgesamt wurden 1.105,55 Linienkilometer (Porcher: 472,48 Linienkilometer; Star: 457,48 Linienkilometer; Blackie: 175,59 Linienkilometer) geflogen.

Basierend auf den Ergebnissen der Umfragen freut sich das Unternehmen, bekannt zu geben, dass es sich auf die Größe der Porcher-Immobilie von 3.122,16 auf 3.525,46 Hektar und der Star-Immobilie von 3.646,8 auf 4.618,3 Hektar erhöht hat, um die neu entdeckten magnetischen Anomalien vollständig abzudecken. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden dazu beitragen, dass das technische Team von Delrey ein Phase-II-Arbeitsprogramm plant, das die Prospektion, Kartierung und Gesteinsproben über die geophysikalischen Anomalien umfasst.

Die Besatzungen mobilisieren derzeit auf dem Grundstück Peneece, und es wird geschätzt, dass die Umfrage innerhalb der Woche abgeschlossen sein wird, wobei die Ergebnisse kurz darauf veröffentlicht werden.

"Das Delrey-Team ist sehr begeistert von den Ergebnissen des Phase-I-Arbeitsprogramms für die Objekte Blackie, Porcher und Star. Hochauflösende Magnetik ist ein effektives Werkzeug zur Vektorisierung auf Fe-Ti-V-Lager-Magnetitablagerungen. Die großen Anomalien, die bei den Erhebungen 2019 festgestellt wurden, kombiniert mit historischen Oberflächenproben, die die Vanadium- und Titanmineralisierung bestätigen, geben uns Vertrauen in das Potenzial dieser drei Eigenschaften. Wir freuen uns darauf, in den kommenden Wochen zu den Objekten zurückzukehren, um ein Phase-II-Arbeitsprogramm über die magnetischen Anomalien durchzuführen. Dieser Zeitplan wird es Delrey ermöglichen, während der Sommermonate ein Phase-III-Arbeitsprogramm auf den Grundstücken durchzuführen, das Diamantbohrungen über die aus den Feldprogrammen der Phasen I und II entwickelten vorrangigen Ziele hinaus beinhalten kann", kommentierte Morgan Good, Delreys Präsident und Chief Executive Officer.

Über Delrey

Delrey ist ein Mineralexplorationsunternehmen, das sich auf den Erwerb, die Exploration und die Erschließung von Bodenschätzen konzentriert, insbesondere im Bereich der strategischen Energiemetalle. Die Gesellschaft hat eine Option auf eine 100%ige Beteiligung am Sunsetvorkommen in der Vancouver Mining Division in der Nähe von Pemberton, British Columbia. Das Unternehmen besitzt auch 100% der Vorkommen Star, Porcher, Peneece und Blackie Fe-Ti-V, die sich entlang des Gezeitenwassers im Westen von British Columbia befinden. Delrey wird weiterhin Projekte prüfen und akquirieren, die ein Potenzial für Materialien aufweisen, die in den Bereichen Energiespeicherung und Elektrofahrzeuge eingesetzt werden. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Vancouver, British Columbia, und ist an der CSE unter dem Symbol "DLRY" notiert.

Qualifizierte Person

Scott Dorion, P.Geo., ist die designierte qualifizierte Person des Unternehmens im Sinne von NI 43-101 und hat die in dieser Mitteilung enthaltenen technischen Informationen geprüft und genehmigt.

IM NAMEN DES VORSTANDS VON DELREY METALS CORP.

" Morgan Good"

Morgan Good, Präsident und Chief Executive Officer

1Diese historischen Ergebnisse basieren vermutlich auf vernünftigen Annahmen, und weder das Unternehmen noch seine qualifizierte Person hat Grund, die Relevanz und Zuverlässigkeit der historischen Stichproben in Frage zu stellen. Eine qualifizierte Person hat jedoch nicht genügend Arbeit geleistet, um historische Gesteinsgrabungsproben mit aktuellen Labormethoden zu replizieren. Obwohl angenommen wird, dass die historischen Gesteinsgrabungsproben auf vernünftigen Probenahme- und Testmethoden basieren, wurden sie vor der Implementierung von National Instrument 43-101 berechnet. Die historischen Ergebnisse wurden nicht verifiziert.

Vorsichtshinweis zu zukunftsgerichteten Aussagen

Bestimmte Aussagen in dieser Pressemitteilung stellen "zukunftsorientierte Informationen" dar, da ein solcher Begriff in den geltenden kanadischen Wertpapiergesetzen verwendet wird. Zukunftsgerichtete Informationen basieren auf Plänen, Erwartungen und Schätzungen des Managements zum Zeitpunkt der Bereitstellung der Informationen und unterliegen bestimmten Faktoren und Annahmen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf allgemeine geschäftliche und wirtschaftliche Unsicherheiten. Zukunftsgerichtete Informationen unterliegen einer Vielzahl von Risiken und Unsicherheiten sowie anderen Faktoren, die dazu führen können, dass Pläne, Schätzungen und tatsächliche Ergebnisse erheblich von den in diesen zukunftsgerichteten Informationen prognostizierten abweichen. Zu den Faktoren, die dazu führen könnten, dass sich die zukunftsgerichteten Informationen in dieser Pressemitteilung ändern oder ungenau sind, gehören unter anderem das Risiko, dass sich eine der genannten Annahmen als nicht gültig oder zuverlässig erweist, was zu Verzögerungen oder der Einstellung geplanter Arbeiten führen könnte, dass sich die Finanzlage und die Entwicklungspläne des Unternehmens ändern, Verzögerungen bei der Genehmigung durch die Behörden, Risiken im Zusammenhang mit der Interpretation von Daten, die Geologie, den Gehalt und die Kontinuität der Mineralvorkommen, die Möglichkeit, dass die Ergebnisse nicht mit den Erwartungen des Unternehmens übereinstimmen, sowie die anderen Risiken und Unsicherheiten, die für die Explorations- und Erschließungsaktivitäten und das Unternehmen gelten, wie sie in den Berichten zur Diskussion und Analyse der Geschäftsleitung des Unternehmens dargelegt sind, die unter dem Profil des Unternehmens unter www.sedar.com. Es kann nicht garantiert werden, dass sich zukunftsgerichtete Informationen als richtig erweisen, da die tatsächlichen Ergebnisse und zukünftigen Ereignisse wesentlich von den in solchen Aussagen erwarteten abweichen können. Dementsprechend sollte sich der Leser nicht zu sehr auf zukunftsorientierte Informationen oder Aussagen verlassen. Das Unternehmen übernimmt keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Informationen oder Aussagen zu aktualisieren, es sei denn, dies ist durch geltendes Recht vorgeschrieben.

Weder die CSE noch ihr Regulierungsdienstleister (wie dieser Begriff in den Richtlinien der CSE definiert ist) übernehmen die Verantwortung für die Angemessenheit oder Genauigkeit dieser Mitteilung.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Rückblick 26. Münchner Management Kolloquium – Smart & Agil & Disruptiv – Wertschöpfung 4.0

Vom 13.-14. März 2019 fand das Münchner Management Kolloquium zum Thema Smart & Agil & Disruptiv – Wertschöpfung 4.0 zum 26. Mal mit über 1.000 Teilnehmern und 70 Referenten aus Industrie und Wissenschaft statt.

Die Industrie 4.0 bietet viele neue Möglichkeiten, digitale Zwillinge, maschinelles Lernen, vorausschauende Wartung, intelligente Materialien sowie vernetzte und kollaborative Roboter (sogenannte Cobots). Unternehmen jeder Größe haben dadurch heute eine Vielzahl von High-Tech-Lösungen zur Auswahl, mit der sie die Zukunft gestalten können. Aber oft fällt es ihnen schwer vorherzusagen, welchen Wert diese Art von Lösungen haben könnten. Auf dem Münchner Management Kolloquium stellten renommierte Manager und Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen solche Lösungskonzepte vor – siehe www.management-kolloquium.de.

In seinem Vortrag zum Thema „Agil & Smart & disruptiv – Wertschöpfung 4.0“ stellte Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Horst Wildemann, Leiter eines Forschungsinstitutes an der Technischen Universität München und Geschäfts-führer der Unternehmensberatung TCW, Herausforderungen und Gestaltungs-ansätze für eine digitalisierte Wertschöpfung vor. Die Angst, welche viele mit der Geschwindigkeit der Disruption verbinden, beschwichtigt er. Altbekannte und erprobte Mechanismen bleiben weiter in Kraft, denn Wertschöpfung 4.0 bedeutet nicht nur technische Weiterentwicklung digitaler Bausteine. Ferner erläutert er, dass das Wissen über analoge Prozesse kombiniert werden muss mit dem über digitale Prozesse. Erfolgreich wird am Ende ein Gesamtkonzept sein, welches auch einen Kontrollverlust akzeptieren kann und die Unsicherheit als neue Normalität berücksichtigt, so Wildemann.

Im Vortrag zum Thema „Digitalisierung, Roboter und die Fabrik der Zukunft“ zeigte Dr. Sami Atiya, Mitglied des ABB-Konzernvorstands, auf, dass sich die Ansprüche an die Fertigungsindustrie ändern und Trends wie kollaborative Robotik, Digitalisierung, Flexibilität und Simplifizierung zu diesem Veränderungs-prozess beitragen. Atiya hob auch darauf ab, dass durch Partnerschaften mit anderen, weltweit führenden Unternehmen offene digitale Lösungen erarbeitet werden sollten, um Standards zu setzen und die Umsetzung zu beschleunigen.

Werner Baumann, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG, stellte in seinem Vortrag „Bayer: Opportunities and Challenges of a Global Life Science Company“ die erste digitale Produktion für „Pharmaceuticals“ vor, in der Daten entlang der Wertschöpfungskette und im operativen Geschäft genutzt werden. Baumann erläutert ferner, dass zu den Erfolgsfaktoren eines globalen Life Science Unternehmens Innovation durch Forschung, Fokus auf das operative Geschäft, disziplinierte Kapitalallokation, eine renommierte Marke und ein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit zählen.

Neue Geschäftsmodelle durch cyberphysische Systeme hat Klaus König, COO der KUKA AG, in seinem Vortrag „Roboter fertigen Roboter“ vorgestellt. Aus der Verbindung von physischen und digitalen Systemen entstehen cyber-physische Systeme, wodurch sich neue Geschäftsmodelle ableiten lassen, so König. Ferner stellte er Mensch-Roboter-Kollaborationen vor, welche mit einer autonomen Navigation in vielen industriellen Bereichen angewendet werden.

In seinem Vortrag „Erfolgsfaktoren einer flexiblen und intelligenten Produktionsstruktur“ hob Oliver Zipse, Miglied des Vorstands der BMW AG, Produktion hervor, dass durch eine globale Wertschöpfungsverteilung Handelsrisiken minimiert werden können. Ferner zeigte er auf, dass die heute existierenden Wertschöpfungsketten auch einer Transformation unterliegen. Durch Abtauschflexibilität und Integrationsfähigkeit der Produktionslinien kann der Nachfragetrend von weniger Diesel und hin zu mehr Otto-Motoren innerhalb der Produktionslinien aber abgefedert werden.

Neben weiteren Vorträgen aus der Industrie und Wissenschaft wurden dieses Jahr auch über Twitter (#MMK2019) weitere fachliche Diskussionen geführt. Novum beim 26. Münchner Management Kolloquium war die musikalische Begleitung der hauseigenen TCW Band am ersten Abend während des Steh-empfangs.

Mehr Informationen zum letzten Kolloquium, Fotos und Statements der Referenten finden Sie unter: www.management-kolloquium.de.

Das 27. Münchner Management Kolloquium wird am 10. und 11. März 2020 veranstaltet werden.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Dr. Remo Lütolf und Andreas R. Herzog als neue unabhängige Mitglieder des Verwaltungsrats der Meyer Burger Technology AG nominiert

.
•  Dr. Remo Lütolf, Verwaltungsratspräsident der Ruag Holding AG und früherer Country Managing Director von ABB Schweiz AG, zur Wahl als Mitglied des Verwaltungsrats und als neuer Verwaltungsratspräsident an der ordentlichen Generalversammlung 2019 nominiert

•  Andreas R. Herzog, Chief Financial Officer der Bühler Gruppe, ebenfalls nominiert für die Wahl als Mitglied des Verwaltungsrats an der ordentlichen Generalversammlung 2019

•  Dr. Alexander Vogel, Wanda Eriksen-Grundbacher und Michael R. Splinter stellen sich an der ordentlichen Generalversammlung 2019 für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung

Meyer Burger Technology AG (SIX Swiss Exchange: MBTN) gab heute bekannt, dass der Verwaltungsrat der ordentlichen Generalversammlung 2019 die Wahl von Dr. Remo Lütolf als nicht-exekutiven, unabhängigen Verwaltungsratspräsidenten und von Andreas R. Herzog als nicht-exekutives, unabhängiges Mitglied des Verwaltungsrats vorschlagen wird. Die Nominierung der beiden Kandidaten erfolgt im Rahmen der langfristigen Nachfolgeplanung und des Erneuerungsprozesses des Verwaltungsrats, mit dem bereits im Jahr 2017 begonnen wurde. Dr. Alexander Vogel, Wanda Eriksen-Grundbacher und Michael R. Splinter stehen für eine Wiederwahl an der Generalversammlung 2019 nicht mehr zur Verfügung. Sie werden ihre ihnen obliegenden Aufgaben als Verwaltungsratspräsident bzw. als Mitglieder des Verwaltungsrats bis zum Ende ihrer Amtszeit weiterhin vollumfänglich wahrnehmen.

Dr. Alexander Vogel, Verwaltungsratspräsident, sagte: „Der Verwaltungsrat freut sich sehr, den Aktionären die Wahl von Dr. Remo Lütolf als neuen Verwaltungsratspräsidenten und von Andreas R. Herzog als neues Mitglied des Verwaltungsrats zu beantragen. Dr. Lütolf verfügt über weitreichende internationale strategische und operative Erfahrung in den Automations- und Energiesektoren und ist als ausgewiesene Führungspersönlichkeit hervorragend qualifiziert, um Meyer Burger in den kommenden Jahren als Verwaltungsratspräsident zu führen. Andreas Herzog wird den Verwaltungsrat mit seinen langjährigen Erfahrungen in den Bereichen Finanzen und Risikomanagement in idealer Weise ergänzen.“

Kurzporträts

Dr. Remo Lütolf (Schweizer Staatsbürger, Jahrgang 1956) war in den letzten 20 Jahren seiner Karriere bei ABB tätig. Er war Country Managing Director von ABB Schweiz 2013-2018, Leiter der globalen Geschäftseinheit Power Electronics & Medium Voltage Drives im ABB Konzern 2003-2012, Leiter der regionalen Division für Automation Products bei ABB Nordasien in China 2005-2008, Leiter der lokalen Geschäftseinheit Power Electronics bei ABB Schweiz 1999-2002. Zuvor hatte er verschiedene Führungspositionen in den Divisionen Building Control und Energy Management bei Landis & Gyr inne 1987-1998.

Remo Lütolf ist Dipl. El. Ing. und Dr. sc. techn. der ETH Zürich, und verfügt über ein Executive MBA der IMD Lausanne. Er ist Verwaltungsratspräsident der Ruag Holding AG, Verwaltungsratspräsident der EWL Energie Wasser Luzern Holding AG und deren Tochtergesellschaft Erdgas Zentralschweiz AG sowie Verwaltungsratspräsident von Venture Incubator AG und innovAARE AG.

Andreas R. Herzog (Schweizer Staatsbürger, Jahrgang 1957) ist seit 2002 Chief Financial Officer der Bühler Gruppe in Uzwil. Frühere Führungspositionen beinhalten CFO und Mitglied der Gruppenleitung der Eichhof Holding 2001-2002, Vice President Finance bei Swarovski 1996-2001, diverse Managementpositionen bei SMH Holding (heute Swatch Group) 1990-1995 und bei Ciba-Geigy 1984-1990.

Andreas Herzog verfügt über ein BA in Betriebswirtschaft der HWV Zürich und studierte Corporate Financial Strategy in Global Markets am INSEAD in Frankreich. Er ist Mitglied des Verwaltungsrats der SeedCapital Invest AG, der Venture Incubator AG, der Schweizerisch-Chinesischen Handelskammer sowie Mitglied des Beirats der Commerzbank in Deutschland.

Das umfassende Angebot wird durch ein weltweites Servicenetzwerk mit Ersatz- und Verschleissteilen, Verbrauchsmaterial, Prozesswissen, Wartungs- und Kundendienst, Schulungen und weiteren Dienstleistungen ergänzt. Meyer Burger ist in Europa, Asien und Nordamerika in den jeweiligen Schlüsselmärkten vertreten und verfügt über Tochtergesellschaften und eigene Servicecenter in China, Deutschland, Indien, Japan, Korea, Malaysia, Niederlande, Schweiz, Singapur, Taiwan und den USA. Gleichzeitig bearbeitet das Unternehmen auch intensiv die neuen PV Märkte in Südamerika, Afrika sowie im arabischen Raum. Die Namenaktien der Meyer Burger Technology AG sind an der SIX Swiss Exchange gelistet (Ticker: MBTN).

THIS PRESS RELEASE IS NOT BEING ISSUED IN THE UNITED STATES OF AMERICA AND SHOULD NOT BE DISTRIBUTED TO U.S. PERSONS OR PUBLICATIONS WITH A GENERAL CIRCULATION IN THE UNITED STATES. THIS PRESS RELEASE DOES NOT CONSTITUTE AN OFFER OR INVITATION TO SUBSCRIBE FOR, EXCHANGE OR PURCHASE ANY SECURITIES. IN ADDITION, THE SECURITIES OF MEYER BURGER TECHNOLOGY LTD HAVE NOT BEEN AND WILL NOT BE REGISTERED UNDER THE UNITED STATES SECURITIES ACT OF 1933, AS AMENDED (THE “SECURITIES ACT”), OR ANY STATE SECURITIES LAWS AND MAY NOT BE OFFERED, SOLD OR DELIVERED WITHIN THE UNITED STATES OR TO U.S. PERSONS ABSENT REGISTRATION UNDER OR AN APPLICABLE EXEMPTION FROM THE REGISTRATION REQUIREMENTS OF THE UNITED STATES SECURITIES LAWS.

Diese Medienmitteilung kann auf die Zukunft bezogene Aussagen, wie zum Beispiel Erwartungen, Pläne, Absichten oder Strategien betreffend der Zukunft enthalten. Solche Aussagen sind mit Unsicherheiten und Risiken behaftet. Der Leser muss sich daher bewusst sein, dass solche Aussagen von den zukünftigen tatsächlichen Ereignissen abweichen können. Sämtliche auf die Zukunft gerichtete Aussagen in dieser Medienmitteilung beruhen auf Daten, die Meyer Burger Technology AG zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Medienmitteilung vorlagen. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, zukunftsorientierte Aussagen in dieser Medienmitteilung zu einem späteren Zeitpunkt aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder Ähnlichem zu aktualisieren.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Witterungsbeständig und einfach zu installieren: die neue Außen-Notleuchte Lutia

Lutia, das neueste LED-Sicherheitsbeleuchtungssystem von ABB, ist eine robuste Produktserie, deren Leistungsfähigkeit unter Außenbedingungen getestet wurde. Die Außen-Notleuchte verfügt über eine Durchverdrahtungsmöglichkeit für eine einfache Installation und eine drehbare Lichtquelle, die Decken- oder Wandmontage sowohl als Not- als auch als herkömmliche Beleuchtung zulässt. Der integrierte Lichtsensor ermöglicht eine Nachtlichtfunktion.

Das IP65-Gehäuse und das zweilagige Design mit einem Wärme-Luftpolster sorgen dafür, dass Lutia-Leuchten Niederdruck-Wasserstrahlen und großen Umgebungstemperaturbereichen von -20 °C bis 40 °C bei Einzelbatterie- und -40 °C bis 55 °C bei Zentralbatterieausführung standhalten. Alle Schraubenlöcher befinden sich außerhalb des geschotteten Raumes. Das gewährleistet das Widerstandsvermögen bei nassen oder staubigen Bedingungen. Außerdem bietet das IK10-Gehäuse eine Stoßfestigkeit von bis zu 20 Joule.

Das markante Design von Lutia zeichnet sich durch die vertikale Linienführung aus. Diese dienen als Regenrinnen, die Regenwasser und eventuelle Schmutzrückstände kontrolliert ableiten. Aufgrund der zurückhaltenden Farbgebung lässt sich die Leuchte in verschiedene Umgebungen integrieren. Alle Ausführungen bieten ausreichend Platz für die Verkabelung.

Lutia ist eine wichtige Ergänzung des bestehenden umfangreichen Sicherheitsbeleuchtungsangebots. Sie ermöglicht die einfache Erweiterung der Notbeleuchtung auf den Außenbereich und hält den üblichen damit verbundenen harten Bedingungen stand. Außerdem lässt sich das Lutia-Design gut in die Außenkonturen der meisten Gebäude integrieren.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Wind Energy Market to exceed $170 Billion by 2024 Key Players are Vestas, ABB Limited, General Electric, Nordex, Enercon, Suzlon, Senvion & Vattenfall

GHG emissions wants to augment the wind energy market. In 2016, Government of UK announced the target to reduce GHG emissions to 58% by 2030 from 1990 levels.

The Green Investment Bank, International Finance Corporation and the World Bank wants to thrust the wind energy market growth. Furthermore, the technology across the globe has witnessed significant proliferation. As of August 2017, Green Investment Bank has allocated $ 4.4 billion for projects toward offshore and onshore renewables, energy efficiency and bioenergy.

Request for Sample Copy of This Report @ https://www.gminsights.com/request-sample/detail/2387

The China wind energy market share. As per Chinese Wind Energy Association, in 2015, 40 GW of wind power projects were approved, and a total of 115 GW is expected to be added between 2016 and 2020, accounting for a total capacity up to 260 GW.

Residential wind energy market is expected to witness significant growth. Increasing demand for distributed energy systems across the residential sector wants boost the business landscape. As per the US Department of Energy, distributed energy systems are feasible for approximately 49 million industrial, commercial, or residential sites, which is equivalent to more than 42% of the US buildings.

The major players operating in the market

  1. Vestas
  2. ABB
  3. GE
  4. SIEMENS GAMESA RENEWABLE ENERGY AB
  5. Nordex Group
  6. ENERCON
  7. Suzlon Group
  8. Doosan Heavy Industries & Construction
  9. Senvion
  10. Vattenfall

Favorable government initiatives including federal & state incentives policies, renewable energy-friendly environmental regulations, and utility support will augment the U.S. wind energy market share. In July 2015, Incentivizing Offshore Wind Power Act was introduced to encourage investments in offshore wind energy by providing critical financial incentives.

Make an Inquiry for purchasing this Report @ https://www.gminsights.com/inquiry-before-buying/2387

Offshore wind energy market is predicted to reach over 13 GW of annual installation by 2024. The Government directives toward energy efficiency along with huge untapped potential will boost the product penetration. In 2017, Horizon 2020 sponsored USD 17.83 million to European Commission project towards reduction of operation and maintenance costs of offshore through integration of advanced monitoring technologies for turbines.

Rapid Industrialization coupled with growing awareness towards sustainable energy mix will drive Turkey wind energy market. Limited availability of oil & gas reserves seeks country to improve its energy security by renewable energy sources. The Turkish Wind Energy Association aims to achieve 10 GW of installation by 2020.

The U.S. market size is predicted to surpass 17 GW of annual installation by 2024. Declining component costs, increasing domestic turbine production along with ambitious targets toward capacity addition from renewable will foster the business growth. As per the U.S. Department of Energy, wind energy installations grew by 11% in 2016, constituting over 20% of the new added generation capacity across the nation.

Browse Complete Report: https://www.gminsights.com/industry-analysis/wind-energy-market

10% owing to directives, energy security initiatives, and decarbonization reforms. The European Union Renewable Energy Directive states the policy for the promotion and production of renewable energy sources across the region. 20% renewable energy integration with wind accounting for over 200 GW installed capacity.

Key industry players across the wind energy market include Vestas, ABB Limited, General Electric, Siemens Gamesa Renewable Energy, Nordex, Enercon, Suzlon, Doosan Heavy Industries & Construction, Senvion, and Vattenfall.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Der GFK-Markt Europa 2018

Die AVK – Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe hat ihren jährlichen Marktbericht zu Glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK) herausgegeben. Der GFK-Markt wächst im Jahr 2018 gegenüber dem Vorjahr erneut um 2 % auf eine Menge von 1,141 Millionen Tonnen.

Bereits zum sechsten Jahr in Folge kann der GFK-Bereich ein Wachstum verzeichnen. Deutschland bleibt auch 2018 mit 229 Kilotonnen der größte Hersteller von GFK/Composites, obwohl das Wachstum etwas hinter der europäischen Gesamtentwicklung zurückbleibt. Materialseitig wachsen die thermoplastischen Materialien erneut überdurchschnittlich.

Der betrachtete Markt

Wie in den Vorjahren analysiert der GFK-Marktbericht 2018 die Länder in Europa, deren Produktionsmengen sich valide erfassen lassen sowie die Türkei, die aber separat ausgewiesen wird. Als GFK werden alle Glasfaserverstärkten Kunststoffe mit einer duroplastischen Matrix und im Thermoplast-Markt die Glasmattenverstärkten Thermoplaste (GMT) und die Langfaserverstärkten Thermoplaste (LFT) beschrieben. Die europäische Herstellungsmenge für Kurzfaserverstärkte Thermoplaste liegt nur als Gesamtmenge vor und wird separat ausgewiesen.

Die Produktion von GFK 2018: Gesamtentwicklung
Zum sechsten Mal in Folge setzt sich das Wachstum in der Composites-Industrie fort. Der GFK-Markt Europa wächst 2018 wie im Vorjahr um 2 % auf geschätzte 1,141 Millionen Tonnen.

Allerdings unterscheiden sich die Entwicklungen dabei in den einzelnen europäischen Ländern sehr stark. Das betrifft sowohl die Herstellungsverfahren bzw. Materialien als auch die Wachstumsraten.

GFK werden hauptsächlich im Transport-/Mobilitätsbereich sowie im Bau-/Infrastrukturbereich eingesetzt. Diese beiden Sektoren bleiben mit jeweils circa einem Drittel der gesamten Produktionsmenge die Hauptabnehmer für GFK-Bauteile. Da beide Bereiche gleichzeitig eine große gesamtwirtschaftliche Bedeutung haben, ergibt sich in der langfristigen Betrachtung des GFK-Marktes, dass dieser der Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes folgt.

Da Composites mittlerweile oft bereits Standard sind, beeinflussen Innovationen den Markt nicht auffällig, so dass auch in den folgenden Jahren keine großen Sprünge in der Produktionsmenge erwartet werden. Durch die große Heterogenität des GFK-Marktes werden Schwankungen in einzelnen Bereichen durch andere ausgeglichen.

Die GFK-Menge in Europa bleibt zwar weiterhin auf Wachstumskurs, im Vergleich mit dem weltweiten Markt, bleibt Europa jedoch bei der Mengenentwicklung zurück. Gerade Asien oder Amerika verzeichnen in den vergangenen Jahren einen Anstieg des Produktionsvolumens über 2 %.

SMC/BMC:

Die Herstellung von SMC-(Sheet Moulding Compound) und BMC-(Bulk Moulding Compound)-Bauteilen ist mit rund einem Viertel der Verarbeitungsmenge das größte Marktsegment in der GFK-Industrie. Die mit Pressverfahren oder Spritzgießverfahren verarbeiteten Halbzeuge werden zu Bauteilen verarbeitet, vor allem für die Elektro- und Elektronikindustrie und im Transport-, insbesondere dem Automobilsektor. Das Wachstum von SMC/BMC ist in diesem Jahr mit nur 1,8 % etwas schwächer als im Vorjahr. Die gesamte Herstellungsmenge beträgt in diesem Jahr 285 Kilotonnen. Davon entfallen 204 Kilotonnen auf SMC, also über zwei Drittel des gesamten Produktionsvolumens. BMC wächst in diesem Jahr prozentual sehr viel stärker, nämlich mit 3,8 %, als der SMC-Bereich, und liegt bei 81 Kilotonnen.

Offene Verfahren:

Das Segment der sogenannten Offenen Verfahren – Handlaminieren und Faserspritzen – ist mit einer Herstellungsmenge von 239 Kilotonnen nach SMC/BMC weiterhin das zweitgrößte im europäischen GFK-Markt. Allerdings wachsen die Offenen Verfahren im Jahr 2018 mit 0,4 % unterdurchschnittlich. In den letzten 20 Jahren ist der Anteil am Gesamtmarkt um über 15 % gefallen. Aber auch wenn für die nächsten Jahre ein weiterer Rückgang zu erwarten ist, liefern die Offenen Verfahren einen wichtigen Beitrag zur GFK-Produktionsmenge. Vor allem im Bereich der Sonderfertigung, der Einzelfertigung, aber auch bei der Fertigung von Großbauteilen sind sie wegen ihrer geringen Investitionskosten die Verfahren der Wahl. Typische Produkte sind z. B. Gehäuse für Windenergieanlagen, Schwimmbecken, Bootsrümpfe oder An- und Aufbauteile für Sonderfahrzeuge sowie der Prototypen- und Formenbau.

RTM:

Das Segment der Bauteile, die mit RTM (Resin Transfer Moulding)-Prozessen hergestellt werden, wächst wie in den Vorjahren weiter kontinuierlich, wenn auch in 2018 leicht unterdurchschnittlich mit 1,4 %, auf eine Gesamtmenge von 148 Kilotonnen. Das Produktionsspektrum dieser Technologie ist sehr breit. Neben wenigen Stückzahlen lassen sich auch größere Serien fertigen. Die Anwendungsgebiete reichen vom Fahrzeugbau über die Windindustrie, der Luftfahrt, den Boots- und Schiffbau bis hin zum Sport- und Freizeitbereich.

Kontinuierliche Verfahren:

Die Produktion von GFK-Bauteilen mit den sogenannten Kontinuierlichen Verfahren ist in 2018 mit 3,4 % überdurchschnittlich gestiegen. Damit hat sich die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fortgesetzt. Die gesamte Produktionsmenge liegt mittlerweile bei 151 Kilotonnen.

Das mit 96 Kilotonnen größere Marktsegment der Herstellung von planen Platten ist mit 3,2 % gewachsen. Die Produkte werden seit Jahren vor allem für Fahrzeuge hergestellt, z. B. für Seitenverkleidungen von Lkw, Aufbauten im Caravan-Bereich oder beim Ausbau von Nutzfahrzeugen. Hinzu kommen Anwendungen im Fassaden­bereich. In diesem Bereich werden verstärkt Innovationen vorangetrieben, wie beispielsweise antiseptische OP-Auskleidungen, Wakeboards uvm. Der zweite Bereich dieses Marktsegments, pultrudierte GFK-Profile ist mit einem Wachstum von 3,8 % noch etwas stärker gewachsen und erreicht mittlerweile eine Produktions­menge von 55 Kilotonnen. Als bedeutender Zukunftsmarkt gilt in der Pultrusion vor allem der Bau- und Infrastruktursektor. Hier sind z. B. der Bereich ÖPNV, der Brückenbau, Fenster- und Treppen-/Leiterprofile, aber auch Armierungssysteme zu nennen.

Rohre und Tanks:

Das Marktsegment der GFK-Rohre und Tanks, hergestellt mit Schleuder- oder Wickelverfahren, wächst 2018 durchschnittlich um 2,1 %. Nach einer Stagnation der Produktionsmenge 2016 und einem Rückgang im vergangenen Jahr, ist dies ein positives Signal mit 148 Kilotonnen Gesamtmenge im Jahr 2018. Haupteinsatz­gebiete für GFK-Rohre und Tanks sind der Anlagenbau, der öffentliche und private Rohrleitungsbau sowie als Anwender die Öl-/Gas- und Chemie-Industrie.

GMT/LFT:

Der Markt für Glasmattenverstärkte Thermoplasten (GMT) und Langfaserverstärkte Thermoplaste (LFT) wächst auch in 2018 überdurchschnittlich mit 4,8 %, im Vorjahr lag das Wachstum bei 3,6 %. In der langfristigen Betrachtung hat sich dieses Marktsegment seit 1999 fast vervierfacht und erreicht in 2018 ein Volumen von 152 Kilotonnen. Der Marktanteil vom Gesamtmarkt ist dabei von 5 % auf über 13 % gestiegen.

LFT sind die größte Gruppe innerhalb der thermoplastischen Materialien. Seit einigen Jahren rücken aber Tapes und sogenannte Organobleche in den Fokus. Typische Einsatzgebiete sind Produkte für den Unterbodenschutz, Stoßfänger, Instrumententräger oder Sitzstrukturen.

Die Anwendungsindustrien im Überblick

Trotz der unterschiedlichen Entwicklungen in den Märkten der einzelnen Herstellungsverfahren bleibt der Anteil der großen GFK-Anwendungsindustrien in Europa gegenüber dem Vorjahr erneut konstant. Jeweils ein Drittel der gesamten Produktionsmenge wird für den Transportbereich und für den Baubereich hergestellt. Weitere Anwendungsbereiche sind die Elektro-/Elektronikindustrie sowie die Sport- und Freizeitindustrie (s. Abb. 3).

Die GFK-Produktion 2018: Länder-Betrachtung

Wie bereits in der Einleitung angesprochen, war die Marktentwicklung innerhalb Europas äußerst unterschiedlich. Während der Gesamtmarkt mit 2 % gegenüber dem Vorjahr auf ein Volumen von 1.141 Kilotonnen gewachsen ist, lag das Wachstum in den betrachteten Ländern zwischen 0 % und 3,7 %. Abb. 4 zeigt die Entwicklungen der einzelnen Länder/Regionen im Detail.

Positiv hervorzuheben ist, dass es in keiner Region zu einer rückläufigen Entwicklung gekommen ist. Daneben sind es in diesem Jahr vor allem die südeuropäischen Länder Spanien/Portugal sowie Frankreich und Italien, die überdurchschnittliche Wachstumsraten aufweisen.

Das größte GFK- bzw. Composites-Land Europas ist weiterhin Deutschland mit einer Gesamtherstellungsmenge von 229 Kilotonnen, das Wachstum bleibt aber 2018 hinter der Gesamt-Marktentwicklung zurück. Die Marktzahlen der Türkei liegen seit 2011 vor und werden separat ausgewiesen. Erneut meldet der türkische Fachverband ein starkes Wachstum von 7 % auf ein Gesamtvolumen von 300 Kilotonnen. Die GFK-Produktion in der Türkei wächst also auch dieses Jahr wieder stärker als in jedem anderen europäischen Land.

Die Länderbetrachtung verdeutlicht die unterschiedlichen Entwicklungen innerhalb Europas. Die regionalen Märkte unterscheiden sich stark und müssen individuell betrachtet werden. Die GFK-Verarbeitung in Deutschland beispielsweise – mit einem starken Fokus auf den Transportbereich sowie die Elektrik-/Elektronikindustrie – hat andere Schwerpunkte als die Industrie in der Türkei – Schwerpunkt Infrastruktur – oder Norwegen/Schweden – Öl- und Gasindustrie.

Weitere Composites-Materialien

Auch wenn der Eindruck in der aktuellen medialen Berichterstattung sowie auf vielen Kongressen und Messen ein anderer ist, bleiben GFK in der Composites-Industrie weiterhin die mit Abstand größte Materialgruppe. Die Verstärkungsfasern sind in über 95 % der Composites-Gesamtmenge Glasfasern (Kurz- und Langfasern, Rovings, Gewebe, Gelege …).

Kurzglasfaserverstärkte Thermoplaste

Der europäische Markt für thermoplastische, glasfaserverstärkte Compounds war mit etwa 1.470 Kilotonnen im Jahr 2017 (Quelle: AMAC) deutlich größer als der betrachtete GFK-Markt (duroplastische Materialien plus GMT/LFT) im gleichen Zeitraum. Das Wachstum lag 2017 bei 8 %.  Auch das Gesamtwachstum hat im Vergleich zu den Vorjahren nochmals deutlich zugenommen.

Anwendungen finden sich primär im Automobilbereich, aber auch im Elektrik-/ Elektronik-Bereich sowie bei Konsumwaren.

Kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe

Der weltweite Bedarf an Kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen (CFK) betrug im Jahr 2018 geschätzte 128.000 Tonnen. Auf Europa entfielen davon 128.000 Tonnen. Somit haben die CFK einen Mengenanteil von 1-2 %.

Ausblick

Trotz der schwierigen Voraussagbarkeit künftiger Entwicklungen gibt es Strömungen, die Einfluss auf die weitere Marktentwicklung auch im GFK-Markt haben könnten:

Der Automotive-Bereich befindet sich derzeit sehr stark im Umbruch. Neben gestiegenen Anforderungen an Abgas- und Emissionswerte sind beispielsweise das autonome Fahren, zunehmende Probleme im innerstädtischen Autoverkehr (auch in Ballungsgebieten), ein steigender Vernetzungsgrad mit digitalen Systemen, die Erfassung entsprechender Fahrzeugdaten und nicht zuletzt neue Antriebskonzepte die Themen der Branche. Diese Entwicklungen bedeuten eine massive Umstrukturierung der Branche.

In einer Zeit der Veränderung besteht aber auch die Möglichkeit für neue Material­entscheidungen. GFK weist neben dem Leichtbau viele förderliche Eigenschaften für viele Segmente des Transportbereiches auf, aber auch für die Elektromobilität. Das geringere Gewicht senkt den Verbrauch, die Materialien sind sehr langlebig und wartungsarm, sie leiten weder Strom noch behindern sie die Datenübertragung und haben ein hervorragendes Kosten-Nutzen-Verhältnis.

Neben etablierten Serien­materialien wie SMC und BMC und den thermoplastischen Materialien rücken auch die etablierten kontinuierlichen Verfahren, Pultrusion, wieder verstärkt in den Fokus.

Die Verschärfung von gesetzlichen Regelungen bei einzelnen chemischen Stoffe, z. B. Styrol, Cobaltoktoat oder Titandioxid, haben Einfluss auf das Verarbeiten der Stoffe. Hier muss abgewartet werden, welche Auswirkungen sich hieraus ergeben.

Weitere Entwicklungen lassen auf eine Zunahme der GFK-Produktion hoffen, so z. B. im Bereich der Digitalisierung. Hier können GFK im Antennenbau oder bei Hausverkleidung eine immer größere Rolle spielen. Im Bereich der wachsenden Luftfahrtbranche spielen Composites innerhalb der Leichtbaukonzepte bereits heute eine wichtige Rolle. Weiter ist der Energiesektor ein wachsender Sektor, der in den vergangenen Jahren immer wichtiger wurde und auch weiter zunehmen wird.

Insgesamt kann man feststellen, dass GFK und Composites generell aufgrund ihrer Vielfältigkeit und der außergewöhnlichen Kombinationsmöglichkeiten über enorme Potenziale in vielen Anwendungsbereichen verfügen. Die Materialien sind aber oft zu wenig bekannt bzw. werden nicht in Materialentscheidungen einbezogen. Hier muss ein Umdenken einsetzen, denn Composites sind eine gute, wenn nicht sogar die bessere Wahl. Findet ein Umdenken statt und Composites den Einzug in Normen und Standards, dann ist das Marktwachstum (auch über die bisherige, kontinuierliche Entwicklung hinaus) die kommenden Jahre gesichert.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Thomas Hagen neuer Senior Advisor bei Clairfield International

Thomas Hagen ist neuer Senior Advisor bei Clairfield International. Der studierte Diplom Kaufmann begann seine Karriere 1988 bei Daimler in Stuttgart. Nach Stationen bei der ABB AG und der Lahmeyer AG ist Herr Hagen seit 1999 erfolgreich in CFO-, COO- und CEO-Positionen tätig. Unter anderem war er Alleinvorstand der Weidmüller KG aA und Vorstandsmitglied der Demag Cranes AG. Thomas Hagen hält verschiedene Beiratsmandate und ist Gesellschafter der Thomas Hagen GmbH. Dirk Freiland, Geschäftsführender Gesellschafter von Clairfield International: „Wir freuen uns mit Herrn Thomas Hagen einen sehr erfahrenen Senior Advisor an Bord zu haben. Mit seiner langjährigen Expertise in der Elektroindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau, der Verpackungsindustrie und seiner ausgezeichneten Vernetzung in China ist er eine große Bereicherung unseres Teams.“

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Revolution durch Investition: Die 40 besten europäischen Startups und Wachstumsunternehmen auf der Suche nach Wagniskapital

.
Internationaler Investorenkongress HIGHTECH VENTURE DAYS (#HTVD18) 
am 17. und 18. Oktober 2018 in Dresden 

40 besten Hightech-Ventures aus ganz Europa präsentieren sich vor internationalen Investoren 

Investitionsbedarf der pitchenden Unternehmen von über 140 Millionen Euro 

Bewerbungen von 200 Unternehmen aus über 22 Ländern 

163 internationale Investoren: Business Angels, Corporate VCs (Mittelstand, Großunternehmen), Family Offices 

Talkrunde zu Investmentstrategien für Europa: Innovationsmanager aus Industrie und Venture Capitalist – verschiedene Ansätze – ein Ziel: Europa muss in die Offensive gehen 

  • ▪ Gesprächspartner: o die 40 besten Hochtechnologie Jungunternehmen Europas 
  • o Dr. Ulrich Eisele, CEO/Managing Director, FLUXUNIT GmbH – OSRAM Ventures 
  • o Elisabeth Schärtl, Corporate Innovation Manager, KUKA Aktiengesellschaft 
  • o Johann Boukhors, Director Corporate Venture Capital, ENGIE 
  • o Alain le Loux, Partner, Cottonwood Technology Fund 
  • o Jörg Schüler, CEO and Member of the Board of HighTech Startbahn 

2017 gilt als 10-Jahreshoch im Fundraising. 7.7Mrd € wurden in 2017 in Venture Capital Fonds eingezahlt, für das Jahr 2018 werden sogar 8.2Mrd € erwartet. Investiert wurden im Jahr 2017 insgesamt 6.4Mrd € durch Venture Capital Fonds. Industrieunternehmen verstärken zusehens ihre Corporate Venture Capital Aktivitäten und festigen ihre Position im Wagniskapitalmarkt. Die Wirtschaft brummt. Viele positive Nachrichten, doch wo steht die Startupszene Europas heute? Wo steht Hochtechnologie in Europa im Vergleich zu Asien und den USA? 

Einschätzung von Jörg Schüler CEO HighTech Startbahn: „Die Lage von europäischen Technologieunternehmen in der Seedfinanzierung hat sich in den letzten Jahren verbessert. Nicht zuletzt durch verstärkte Stimuli staatlicher Organisationen und das zunehmende Bewusstsein internationaler Investoren für die Innovationskraft in Europa. Trotzdem brauchen wir noch mehr frühphasiges Wagniskapital in Europa um mit den USA und Asien mithalten zu können. Im Bereich Wachstumsfinanzierung haben wir noch besonders viel zu tun. Die im internationalen Vergleich kleinen europäischen Fonds führen zu kleinen Finanzierungsrunden mit sehr schnellem neuen Finanzierungsbedarf. Eine steigende Anzahl von notwendigen Runden, ausufernde Cap-Tables und frühe Exits sind die Folge.“ 

Das europäische Programm HIGHTECH VENTURE DAYS mit seiner gleichnamigen Veranstaltung adressiert als Match-Making Format das Potenzial europäischer Hightech-Innovationen und ihrer Kapitalisierung für die entscheidende Wachstumsphase. Am 17. und 18. Oktober 2018 bringt der Veranstalter HighTech Startbahn zum sechsten Mal 40 handverlesene kapitalsuchende europäische Hightech- Startups und Wachstumsunternehmen mit nationalen und internationalen Investoren in der Gläsernen Manufaktur in Dresden zusammen. Im Fokus sind Unternehmen aus den sechs Schlüsseltechnologien: Maschinen- und Anlagenbau, Mikro- und Nanotechnologie, Informations- und Kommunikationstechnik, Umwelt- und Energietechnik, Materialwissenschaften, Life Sciences und Transport. Neben der Vorstellung im sieben-minütigen Pitch-Format sind die Unternehmen in der Orangerie der Gläsernen Manufaktur Dresden mit einem individuellen Stand vertreten und so jederzeit präsent für Gespräche mit Partnern, potenziellen Investoren oder das Networking untereinander. 

Die HighTech Venture Days gehen weit über den Anspruch eines klassische Start-up Events hinaus. Das geschlossene, auf erfolgreiches Match-Making fokussierte Jahresprogramm hat sich in den letzten Jahren zu einem Ankerpunkt für den Austausch technologieorientierter Investoren und Industrieunternehmen etabliert. Zusammen mit den innovativesten Hochtechnologie Start-ups werden bei den Hightech Venture Days die Weichen für Wachstum in Europa gestellt. 

Von Israel und Portugal bis Norwegen: Die 40 besten Hightech-Startups auf der Suche nach über 140 Millionen Euro Risikokapital 

Aus allen eingegangenen qualifizierten Bewerbungen aus über 23 Ländern wählte das Kurationsteam der HighTech Startbahn zusammen mit seinen strategischen Partnern Engie, KUKA und FLUXUNIT – Osram Ventures die besten 40 Jungunternehmen Europas aus, die sich im Rahmen des exklusiven Events vor Kapitalgebern aus Europa, Amerika und Asien präsentieren. Von den ausgewählten Ventures kommen 19 aus Deutschland und bringen einen Kapitalbedarf von insgesamt 71,2 Millionen EUR mit. Aus Sachsen kommen 6 der diesjährigen Teilnehmer die 26 Millionen Euro Kapital benötigen. 

Nationale und internationale Investoren 

Über 163 internationale Investoren überzeugen sich in diesem Jahr von Europas starkem Innovationspotential. Unter ihnen: ENGIE, KUKA, Fluxunit, ABB, Angels Bodensee, Altana, Baidu Ventures, BASF, Bosch, BtoV, Convergence Partner, Coparion, Cotton Wood, Credit Swiss, DOW, Evonik Venture Capital, Fidura, Harbourvest, Heraeus, Henkel, Huawei, Invest Hongkong, MBG, SAB, Sabic, Set Ventures, SpeedInvest, Target Partners, TGFS, Theegarten PacTec, Trumpf, Truventuro, UVC, Venionaire Capital, Wieland Ventures, Wermuth Asset, Wincubator, Wille AG, Veolio, ZAZ Ventures, … 

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

MEXICAN AUTOMOTIVE INDUSTRY 2018 TO 2020+ QUO VADIS 6th and 7th of November in Querétaro (Mexico)

Meet Executives and Experts of OEMs and Suppliers in México.   As a best-cost country, the Mexican automotive and supplier industry is facing the new challenges in Mexico with new vehicle models, OEMs, suppliers, service providers and new agreements.

Under the motto "MEXICAN AUTOMOTIVE INDUSTRY 2020+ – QUO VADIS” representatives of the automotive industry will meet on 6th/7th of November in Querétaro (Mexico) to review their strategies and approaches with the companies.

  • Speeches form ABB, AKJ, Admexus, AUDI, Bosch, Brose, CeDIAM, Continental, Daimler, Ford, Hellmann, Honda de México, INA, Industrias Norm, IPL, PriceWaterhouseCoopers, Schnellecke, Volkswagen de México, WELLDEX and additional companies.
  • SESSION 1 – Automotive Industry Mexico – Status Quo and future
  • DISCUSSION PANEL 1 – Mexico in a new world of opportunities and barriers. Mexico is in first place for most OEMs and suppliers from Europe and Asia when it comes to new locations for automotive and component production? In addition to new growth impulses and opportunities, risks must also be taken into account – these must be made transparent and controlled.
  • SESSION 2 – Drive Supply Chain Excellence
  • SESSION 3 – Drive Innovation and future for automotive
  • SESSION 4 – Innovation in product and process
  • DISCUSSION PANEL 2 – Industry 4.0 – Status quo, challenges and consequences. The labour force in Mexico is becoming increasingly scarce. In this field more and deeper qualifications are necessary. Industry 4.0 is increasingly opening up new opportunities to close this gap with more automation and digitization – both in the operational and administrative areas.
  • Plant Tours at Bosch, Brose, Continental und Kirch Automotive in Qerétaro,
  • Workshop – "Implementation of Industry 4.0"

Use the network of executive and experts at the automotive conference in Querétaro to learn more about the current and future strategy

The most important expectations, strategies and approaches from the point of view of OEMs and suppliers are presented. How are the framework conditions for manufacturers, suppliers and service providers changing? To what extent do OEMs, suppliers and service providers integrate the new capabilities of i4.0 and digital transformation? What should the Roadmap 2020+ for the Mexican automotive industry look like?

The discussion of the contributions also focuses on how the Automotive Network can be used for the further development of innovation in the automotive and supplier industry in Mexico.

If you have any questions, please do not hesitate to contact me by email kjschmidt@iplnet.de. Check also www.akjnet.com/akj2018mexico.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

VATM und DIALOG CONSULT stellen Studie zum deutschen Telekommunikationsmarkt 2018 vor

  • Gesamtumsatz mit TK-Diensten stabil
  • Investitionen liegen bei 8,3 Milliarden Euro
  • Zahl der FTTB/H-Anschlüsse wächst auf 3,4 Millionen – 90 Prozent der genutzten echten Glasfaseranschlüsse werden von Wettbewerbern bereitgestellt
  • Datenhunger wächst: Deutsche surfen 36 Milliarden Gigabyte im Festnetz – Im Mobilfunk steigt das Volumen um 86 Prozent auf 2,6 Milliarden Gigabyte
  • Deutschland telefoniert weniger – Anteil der Gespräche über OTT-Anbieter wächst auf fast ein Drittel 
  • VATM: Wir brauchen dringend Klarheit für den Gigabit-Ausbau

Der Erlös der Telekommunikationsanbieter wird in diesem Jahr  ähnlich hoch ausfallen wie in 2017. Lag der Gesamtumsatz mit TK-Diensten in Deutschland im vergangenen Jahr bei 59,3 Milliarden Euro, werden es 2018 voraussichtlich 59,4 Milliarden Euro sein (Abb. 1-4). Dabei wird der Kabelmarkt weiter wachsen (+3,6 % auf 5,7 Milliarden Euro), bei der Telekom (-0,5 % auf 21,8 Milliarden Euro) und den Wettbewerbern (31,9 Milliarden Euro) bleiben die Gesamtumsätze nahezu konstant. Ähnliches gilt für den Umsatz im Mobilfunkmarkt, der rund 26,6 Milliarden (2017: 26,5 Milliarden Euro) umfassen wird – 18,6 Milliarden Euro (im Vorjahresvergleich +1,1 Prozent) entfallen auf die Wettbewerber und 8,0 Milliarden Euro auf die Telekom (-0,1 Prozent). Zum ersten Mal macht der Umsatz mit Datenverkehr mit 53 Prozent (14,1 Milliarden Euro) mehr als die Hälfte des Mobilfunkumsatzes aus (Abb. 23). Das sind Ergebnisse der 20. gemeinsamen TK-Marktstudie, die DIALOG CONSULT und VATM heute in Berlin vorgestellt haben.

„Drei gegenläufige Trends bewirken den nahezu gleichen Gesamtumsatz wie im Vorjahr: 1. Ein anhaltender Wettbewerb führt zu Preissenkungen für den Endverbraucher. 2. Die Anschlusszahlen steigen bei höheren Bandbreiten und die übertragenen Datenvolumina nehmen zu. 3. Steigerungen bei der Nutzung von Datendiensten können preislich nicht immer komplett an die Kunden weitergegeben werden. Oder anders gesagt: Der Kunde bekommt mehr Leistung für sein Geld“, sagte Studienautor Prof. Dr. Torsten J. Gerpott, wissenschaftlicher Beirat der Unternehmensberatung DIALOG CONSULT und Inhaber des Lehrstuhls für TK-Wirtschaft an der Universität Duisburg-Essen. Während die durchschnittlichen Umsätze pro Mobilfunk-SIM in 1998 bei 57,26 Euro lagen, betragen sie heute nur noch 16,68 Euro (Abb. 22). Für 2019 erwartet Prof. Gerpott im Mobilfunk erneut einen leichten Preisrückgang.

Im Festnetzmarkt werden die Unternehmen wie im Vorjahr 32,8 Milliarden Euro umsetzen – 13,8 Milliarden Euro davon entfallen wie 2017 auf die Telekom, die Wettbewerber verbuchen dieses Jahr 13,3 Milliarden Euro (2017: 13,5 Milliarden Euro/-1,5 Prozent). Bei den Kabelnetzbetreibern setzt sich das Wachstum fort. Einen großen Beitrag zum Festnetzumsatz der Telekom leisten die Einnahmen durch Vorleistungsprodukte, die die Wettbewerber beim Ex-Monopolisten einkaufen (Abb. 13). „Vor allem infolge der zweiten Vectoring-Entscheidung der Bundesnetzagentur müssen viele Wettbewerber verstärkt auf Bitstrom-Vorleistungen zurückgreifen. Das hat die Abhängigkeit der alternativen Festnetzanbieter von Telekom Deutschland in den letzten Jahren deutlich erhöht“, erläutert Prof. Gerpott. Bei Zugängen auf Basis eines virtuellen Bitstrom-Zugangs fließen pro Euro Umsatz direkt 70 Cent an die Telekom Deutschland (Abb. 14).

Trotz teils stagnierender Umsätze erreichen die Investitionen in Sachanlagen laut Studie dieses Jahr rund 8,3 Milliarden Euro (Abb. 6) – und damit den höchsten Wert seit dem Jahr 2001. Das sind rund 0,1 Milliarde Euro mehr als in 2017. Seit der Marktliberalisierung haben die Wettbewerber rund 78 Milliarden Euro investiert, die Telekom 73 Milliarden Euro.

Erstmals eine Million FTTB/H-Kunden

Die Zahl der Festnetz-Breitbandanschlüsse steigt in diesem Jahr erneut: Sie nimmt um rund 1,1 Million auf 34,3 Millionen zu (+3,3 Prozent) (Abb. 10). Etwa 3,4 Millionen Haushalte (+ 520.000) werden Ende 2018 an Glasfasernetze bis ins Gebäude/bis in die Wohnung (FTTB/FTTH) angeschlossen sein – 18 Prozent mehr als im Vorjahr (Abb. 16). Die Zahl der Haushalte, die diesen Anschluss auch buchen, legt insgesamt im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Viertel auf erstmals über eine Million zu. Neun von zehn Haushalten, die Ende 2018 einem FTTB/H-Anschluss nutzen, beziehen diesen nicht von der Telekom, sondern von einem alternativen Carrier (Abb. 17). Die Wettbewerber bauen drei Viertel der Glasfaseranschlüsse bis zum Gebäude (FTTB) oder in die Wohnung (FTTH) in Deutschland. „Während die Wettbewerbsunternehmen bei FTTB/H eine Take-Up-Rate von mehr als 35 Prozent erreichen, liegt diese bei der Telekom Deutschland nur bei etwa 13 Prozent“, so TK-Experte Prof. Gerpott: „Die Wettbewerbsunternehmen haben mehr echte Glasfaser-Kunden als die Telekom hier FTTB/H-Anschlüsse besitzt.“  

Die Kunden wollen mehr Geschwindigkeit. Der Anteil der nachgefragten Festnetzanschlüsse mit mindestens 50 Mbit/s Downstream-Bandbreite wird 2018 auf ein Drittel zulegen (Abb. 18) – rund ein Fünftel mehr als noch im Vorjahr. Der Datenhunger in Deutschland nimmt weiter rasant zu: Über mobile Anschlüsse werden in diesem Jahr 2,5 Milliarden Gigabyte in Mobilfunknetzen verschickt oder heruntergeladen (Abb. 24) – das bedeutet eine Steigerung um 86 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Festnetz übertragen die Nutzer 2018 rund 36,5 Milliarden Gigabyte – das bedeutet eine Steigerung von 12,3 Prozent (Abb. 19). Beim Telefonieren setzt sich der seit 2014 bestehende Trend weiter fort: Es wird weniger gesprochen (Abb. 5). In diesem Jahr sind es 896 Millionen Minuten täglich (-13 Millionen Minuten pro Tag). Im Festnetz sinkt die Zahl der Gesprächsminuten deutlicher von 340 auf 325 Millionen pro Tag, im Mobilfunknetz um „nur“ drei Millionen Minuten auf 306 Millionen Minuten pro Tag. Software-basierte Telefonie-Anwendungen, wie u. a. Skype und WhatsApp, gewinnen insgesamt an Bedeutung (+2 Prozent; 265 Millionen Minuten täglich).

VATM fordert schnell Klarheit für Gigabit-Ausbau

VATM-Präsident Martin Witt bezog heute bei der Vorstellung der 20. TK-Marktstudie wie folgt Stellung: „Die Festnetz-Liberalisierung der vergangenen 20 Jahre ist eine echte Erfolgsstory – vor allem zugunsten der Endkunden. Das zeigt auch die Marktstudie.“ Nur ein funktionsfähiger Infrastruktur- und Dienstewettbewerb garantiere vielfältige Angebote, einen funktionierenden Verbraucherschutz, erschwingliche Preise, Innovationen und Investitionen sowie die Teilhabe an der fortschreitenden Digitalisierung. Die Telekom dominiere derzeit weiterhin den deutschen Festnetz-Markt. „Fast 75 Prozent aller Anschlüsse werden physikalisch auf dem Netz des Ex-Monopolisten bereitgestellt. Die Vectoring-Entscheidung zugunsten der Telekom hat die Abhängigkeit der Wettbewerber von Vorprodukten der Telekom erhöht.“ Die Politik dürfe nicht immer wieder den Fehler begehen, auf neue Monopole zu setzen.

„Der Koalitionsvertrag und der neue europäische Kodex EECC bieten gute Grundlagen. Jetzt müssen die Ziele der Bundesregierung mit dem EECC umgesetzt werden – mit weniger Bürokratie und mehr Wettbewerb“, unterstrich Witt. Der Plan der Bundesregierung für die Migration von Mega- zu Gigabit müsse Anfang 2019 stehen. „Wir brauchen neue, einfache und klare Spielregeln für alle“, so der VATM-Präsident. So müsse der diskriminierungsfreie Netzzugang – Open Access – sinnvoll gestaltet werden. Wenn Open-Access-Verhandlungen scheitern bzw. es ein nicht marktkonformes Verhalten gebe, müsse die Bundesnetzagentur weiterhin als Schiedsrichter eingreifen können – unter dem Motto „mehr Markt wagen, aber keinesfalls die Kontrolle verlieren“. Aufgrund der großen Bedeutung von 5G für die Digitalisierung müsse das Versteigerungsverfahren bis November überarbeitet sein. „Hier müssen wir eine starke Infrastruktur mit starkem Wettbewerb schaffen“, sagte Witt.

Drei Mal Gigabit-Voucher sind drei Mal besser als alte Förderung

Wichtige Verbesserungen müssten auch beim Bau und der Förderung vorgenommen werden. „Die Verwaltung in Ländern und Kommunen muss 2019 einheitliche Genehmigungsverfahren implementieren“, fordert der VATM-Präsident. Zudem spricht sich der Verband für die Einführung von Vouchern aus. Außerhalb der Ballungsgebiete und schon mit Gigabit versorgten Gebiete gäbe es für jeden Hausanschluss, aber auch jeden Gigabit-Vertrag einmalig 500 Euro sowie für Wohnungsanschlüsse im Haus je 150 Euro. „Die Einführung von Vouchern würde die Nachfrage steigern, den eigenwirtschaftlichen Ausbau deutlich beschleunigen und den verbleibenden Förderbedarf senken“, ist Witt überzeugt.

In vielen Städten starte jetzt der Glasfaserausbau oder stehe kurz bevor. „Hier wäre es ein wichtiges Signal, dass die Bundesregierung und die Bundesnetzagentur die Verpflichtung der Telekom zum Überbau mit alter Vectoring-Technologie in den Nahbereichen der Hauptverteiler beendet, wenn die Telekom die FTTB/H-Anschlüsse anderer Anbieter nutzt. Baut sie selbst FTTB/H statt Vectoring aus, ist die Telekom schon heute von der Vectoring-Ausbau-Verpflichtung befreit. Mit einer solchen Gleichstellung beim Glasfaserausbau helfen Politik und Regulierer all den Unternehmen, die wirklich Glasfaser bis zum Kunden ausbauen“, betont Witt: „Vor allem aber nutzt es auch den Telekom-Kunden, die so statt 100- Mbit/s-Vectoring echte Gigabit bekommen können. Das ist allemal besser, als die nächsten Jahre weiter Vectoring auszubauen. `Gemeinsam Gigabit schaffen´ bedeutet auch gemeinsam nutzen und nicht den Business Case in den  Kommunen verschlechtern, in denen echte Glasfaser angeboten wird. Dieses wäre mit einem Federstrich möglich, denn die Telekom würde lediglich aus der bestehenden – und für das neue Ziel der Bundesregierung absolut kontraproduktiven – Ausbauverpflichtung entlassen.“

Für VATM-Präsident Witt steht fest: „Der Ausbau von 5G und dem Gigabit-Festnetz gehören zu dem komplexesten Vorhaben, die wir in den letzten Jahren auf den Weg bringen mussten. 2019 muss das Jahr der guten Ideen werden!“

             

 

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox