Der schnelle Weg zu einem fairen Mindestlohn

Heute habe ich das dringende Bedürfnis, mich zu einem Thema zu äußern, das seit Jahren durch die Medien geistert, die Gemüter erregt und doch so einfach zu lösen wäre: die Einführung eines fairen Mindestlohns.

Was aktuell als Mindestlohn bezeichnet wird, verdient den Namen nicht, denn sonst würde er wenigstens zwei Forderungen erfüllen: Er würde dem Arbeitnehmer ein würdiges Auskommen sichern und ihn vor einem Alter in Armut bewahren. Beides tut der gesetzlich festgelegte Mindestlohn von 9,19 Euro bei weitem nicht. Und das wird er auch 2020 nicht tun, da er lediglich auf 9,35 Euro erhöht werden soll. Merken die Politiker eigentlich, was sie da tun? Und wie wäre es, diesen Stundensatz als das zu bezeichnen, was er ist, nämlich als Hungerlohn!

Dabei wäre es sehr einfach, auf einen ehrlichen und fairen Mindestlohn zu kommen. Mein Vorschlag dazu ist, dass wir einen Höchstlohn festlegen, der – seien wir großzügig und sagen wir – das Zwanzigfache des Mindestlohnes nicht übersteigen darf. Wetten, dass wir in Nullkommanichts einen Mindestlohn hätten, mit dem jeder gut leben könnte?

Ich bin gespannt, wann Gewerkschaften und Parteien die Idee aufgreifen, statt sich im Kleinklein zu verzetteln und 9,19 Euro als große Errungenschaft verkaufen. Noch dazu, da nicht erst seit gestern bekannt ist, dass Menschen mit niedrigem Einkommen öfter erkranken und bis zu 8,6 Jahre früher sterben als Menschen mit hohem Einkommen. Wie passt das mit dem Auftrag an die Regierung zusammen, Schaden von den Bürgern abzuhalten?

Man muss die Dinge beim richtigen Namen nennen, sonst ändert sich nichts! Mehr zu sprachlichen Themen lesen Sie im kostenlosen Klartext Deutsch fürs Büro. Die nächste Ausgabe erscheint Anfang April.

Die Autorin:

Gabriele Baron, seit 25 Jahren freiberufliche Texterin sowie Trainerin mit dem Schwerpunkt empfängerorientierte Korrespondenz und Kundenorientierung in der Kommunikation. Autorin u.a. des Bestsellers „Praxisbuch Mailings. Print- und Online-Mailings planen, texten und gestalten.“, mi-Verlag sowie „Glückwunsch! Passende Worte zu Jubiläum, Beförderung & Co.“, Verlag C.H. Beck.

Gabriele Baron, Text & Training, Abt-Walther-Straße 4, 94081 Fürstenzell, Telefon (08502) 9174965, info@baron-texttraining.de, www.baron-texttraining.de

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Wort oder Unwort? – Die Wortwahl in der modernen Unternehmenskommunikation

Wie oft muss man Unsagbares sagen, wie oft hört man Unsägliches? Und wie gut, dass es eben doch für alles Worte gibt. Mit der Wahl der Worte und Unworte des Jahres werden Strömungen deutlich gemacht. Außerdem zeigt diese Einrichtung im positiven Sinn, wie kreativ Sprache sein kann.

Für 2018 wurde das Wort „Heißzeit“ zum Wort des Jahres bestimmt. Seit 1977 wählt die Gesellschaft für deutsche Sprache  das Wort des Jahres und stützt sich dabei hauptsächlich auf Belege aus den Medien. Das Unwort des Jahres wird dagegen erst seit 1991 gekürt.  Die Jury besteht aus Sprachwissenschaftlern und Bürgern. Zum Unwort des Jahres 2018 wurde „Anti-Abschiebe-Industrie“ gewählt. Als Unwort ist ein sprachlicher Missgriff definiert, der „sachlich grob unangemessen ist und möglicherweise die Menschenwürde verletzt“.

Wenn man sich die Listen der beiden Kategorien anschaut, ist es oft schwer, das eine von anderen zu unterscheiden: „postfaktisch“ auf der einen und „alternative Fakten“ auf der anderen Seite. Ohne Zusammenhang ist die Bedeutung eines Wortes schwer zu beurteilen und je nach Verwendung kann ein Wort eine Konnotation bekommen, die es ursprünglich nicht hatte. Eine solche  Nebenbedeutung oder Begleitvorstellung kann das Wort auch wieder verlieren. Insbesondere mit Vorschriften zur sogenannten politisch korrekten Sprache werden nach meinem Empfinden Nebenbedeutungen häufig erst zementiert, die möglicherweise sonst nur eine vorübergehende Mode- oder Zeiterscheinung gewesen wären.

Sind Modewörter tabu?

Ja und nein. Wie immer kommt es darauf an, um was für ein Unternehmen es geht und um welches Modewort. Jugendsprache gehört der Jugend. Wer sich anbiedert, hat schon verloren. Wenn aber ein junges Unternehmen für die Jugend glaubwürdig den Jargon benutzt, ist das etwas ganz anderes.

Gehen wir auf eine andere Ebene: Denken Sie nur an Wörter wie zeitnah, nachhaltig und proaktiv. Modewörter, die Karriere gemacht haben. Zu Recht? Ich finde nein. Denn: Zeitnah klingt zwar harmloser als sofort und schnell, bedeutet allerdings in erster Linie zeitgemäß. Durch den inflationären Gebrauch ist die Zweitbedeutung in den Vordergrund gerückt und hat die Hauptbedeutung in den Hintergrund gedrängt. Sicher ein Tribut an den Zeitgeist.

Nachhaltigkeit kommt aus der Forstwirtschaft und bedeutet vereinfacht gesagt, dass nur so viel Holz geschlagen wird, wie auch nachwächst. Wenn wir heute von Nachhaltigkeit lesen, ist ganz oft einfach nur dauerhaft oder langfristig gemeint. Und immer, wenn ich proaktiv lese, werde ich den Verdacht nicht los, dass eigeninitiativ das passendere Wort wäre. Denn nur weil für Aktivität bin, heißt noch lange nicht, dass ich auch etwas tue. Bei der Eigeninitiative ist ganz deutlich, dass es darum geht, aus eigenem Anrieb aktiv zu werden. Klingt halt nicht so geil wie proaktiv. Proaktiv ist jedenfalls eins meiner persönlichen Unwörter. Welche sind Ihre Unwörter. Schreiben Sie mir gern, dann gehe ich im Newsletter Klartext Deutsch fürs Büro, der ab März monatlich erscheinen wird, gern darauf ein.

Die Autorin:
Gabriele Baron, seit 25 Jahren freiberufliche Texterin sowie Trainerin mit dem Schwerpunkt empfängerorientierte Korrespondenz und Kundenorientierung in der Kommunikation. Autorin u.a. des Bestsellers „Praxisbuch Mailings. Print- und Online-Mailings planen, texten und gestalten.“, mi-Verlag sowie „Glückwunsch! Passende Worte zu Jubiläum, Beförderung & Co.“, Verlag C.H. Beck.
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Wahrzeichen restauriert

Die Doppelanlage Schloss und Kloster Iburg in Niedersachsen hat Wurzeln bis ins 11. Jahrhundert und erfuhr über die vielen Jahrhunderte mehrere bauliche Veränderungen. Der Zustand der Fassade ließ zu wünschen übrig, sodass ein auf Denkmalpflege spezialisierter Handwerksbetrieb das historische Gebäude gelungen mit Histolith Produkten der Firma

Caparol instand setzte.
Das Wahrzeichen von Bad Iburg, nur wenige Kilometer von Osnabrück entfernt, ist die Doppelanlage Schloss und Kloster Iburg, die hoch oben auf einem Hügel thront. Bereits 1070 entstand unter Bischof Benno II. von Osnabrück eine Burg mit Holzkapelle, das Benediktinerkloster wurde 1080 gegründet. Um 1236 bauten die Osnabrücker Bischöfe die Anlage zu einer Residenz aus, Ende des 15. Jahrhunderts wurde sie zur vierflügeligen geschlossenen Anlage erweitert. Das Kloster bestand bis 1803, und auf das ehemalige Sockelgeschoss ließ Abt Adolph Hane Mitte des 18. Jahrhunderts einen zweigeschossigen Neubau bauen. Seitdem besteht das Kloster aus einer dreiflügeligen Anlage. In dem Gebäudekomplex befinden sich zwei Kirchen und zudem prägt ein achteckiger Bergfried aus dem 15. Jahrhundert das Erscheinungsbild. Seine berühmteste Bewohnerin war die erste Königin von Preußen, Sophie Charlotte, die auf Schloss und Kloster Iburg geboren wurde und hier ihre Kindheit verbrachte. – Ein bedeutendes Bauwerk also, dessen Außenfassade allerdings gelitten hatte und die es nun galt, instandzusetzen, um das geschichtsträchtige Juwel auf dem Hügel auch für die Zukunft zu bewahren.

Profis gefragt
Für die Instandsetzung dieses Gebäudes waren Experten gefragt: Der Bauherr, das staatliche Baumanagement Osnabrück-Emsland, beauftragte nach einer nationalen Ausschreibung die Firma Eichholz Maler- und Restaurierungswerkstatt aus dem Nachbarort Bad Laer mit den Instandsetzungsmaßnahmen. Die Firma wurde bereits 1722 gegründet und bietet neben den klassischen Malerarbeiten auch restauratorische Arbeiten an. „Wir restaurieren etwa sechs bis acht Kirchen im Jahr und generieren 50 Prozent unseres Umsatzes aus der Denkmalpflege“, erläutert Andreas Eichholz, Geschäftsführer des traditionsreichen Handwerksbetriebs. Die Firma konnte bereits in der Vergangenheit ihr fachliches Können bei diversen öffentlichen Aufträgen, insbesondere für denkmalpflegerisch
anspruchsvolle Arbeiten, unter Beweis stellen. – Die perfekten Voraussetzungen für einen Auftrag wie die Instandsetzung von Schloss und Kloster Iburg.

Handlungsbedarf nötig
„Ich erinnere mich noch an einen dunkelockerfarbenen Anstrich der Gebäude aus meiner Kindheit, der wahrscheinlich in den 1960er Jahren an die Fassade gebracht wurde“, sinniert Eichholz, danach erfolgte 1994 die Neufassung der Fassade in den heutigen Farbtönen weiß und dunkelrot. Die verschiedenen Bereiche der Außenfassade befanden sich in einem zum Teil dürftigen Zustand. Ziel der Maßnahme war die Neufassung der Sichtfassade aus Sandstein, die Konservierung der Naturstein- und Fachwerkelemente sowie die Restaurierung der Türen und Fenster aus Holz. Eine erste Begutachtung der Schlossfassade erfolgte im Frühjahr 2016. „Die Instandsetzung betraf mit über 7.500 Quadratmetern die gesamte Außenfassade und die zu den Innenhöfen ausgerichteten Flächen. Von Mai bis November 2017 arbeiteten wir ununterbrochen an der Fassade – es gab viel zu tun“, erinnert sich Andreas Eichholz. Die Gesamtkosten der Sanierung betrugen rund 830.000 Euro, davon entfielen auf die reinen restauratorischen Arbeiten rund 700.000 Euro.

Mit den geeigneten Produkten
Für die Instandsetzung der historischen Fassade entschieden sich Bauherr und Verarbeiter für die Histolith Produktreihe von Caparol. „Die verwendeten Histolith-Produkte wurden speziell für die Restaurierung von historischen Gebäuden entwickelt. Sie erfüllen sowohl in technischer als auch in optischer Hinsicht die hohen Anforderungen von Denkmalschützern“, erklärt Dr. Christian Brandes, technischer Produktmanager Histolith. Andreas Eichholz arbeitet gerne mit Caparol zusammen, auch aufgrund der guten und kompetenten Beratung durch das Caparol Team, bestehend aus Verkaufsberater Jens Reitemeyer und Christian Brandes.

Problembereich Putz instandgesetzt
Für die verschiedenen Bereiche führten die Handwerker unterschiedliche Maßnahmen durch. Besonders der Putz im Sockelbereich befand sich in einem schlechten Zustand. An einigen Stellen konnte außerdem Feuchtigkeit ins Gefüge eindringen. „Zunächst entfernten wir die schadhaften Putzbereiche, um dann die zerstörten Mauerwerksfugen zu sanieren und den Sockelputz neu aufzubauen“, erläutert Eichholz und fügt hinzu, dass „wir die offenen Poren im Putz mit Histolith Trass-Porengrundputz geschlossen haben bevor wir uns dem halbdeckenden Anwerfen des Vorspritzputzes mit Histolith Trass-Vorspritzmörtel widmeten.“ Anschließend trugen die Handwerker Histolith Trass-Porengrundputz als Ausgleichsputz auf, nach dessen Aushärtung folgte eine Schicht Histolith Trass-Sanierputz. Die letzte Schicht bildete ein Oberputz. „Und durch Abdichtung des Kontakts zwischen Bauwerk und Erdreich unterhalb des Geländeniveaus kann nun auch keine Feuchtigkeit mehr eindringen“, erklärt Andreas Eichholz.

Der Putz oberhalb der Sockelzone befand sich in einem wesentlich besseren Zustand als der in Bodennähe. Dennoch fanden sich auch hier etliche Risse und Haarrisse. An den größeren Rissen hatten sich an den angrenzenden Flanken stellenweise Hohllagen gebildet. Nach der Reinigung, zu der auch eine Algizidbehandlung mit Histolith Algenentferner gehörte, folgte die Schließung der größeren Risse. Hier wurde der Putz abgeschlagen und entsprechend der Umgebung wieder aufgebaut. „Kleinere Risse schlossen wir mit Mörtel und hinterfüllten hohlliegende Bereiche im Putz mit einem dispergierten Weißkalkhydrat“, fügt Eichholz hinzu. Es folgte das händische Aufbringen eines zweilagigen Fassadenputzes.

Schützender Fassadenanstrich
„Für diese Neuverputzflächen verwendeten wir als Grundierung Histolith Sol-Silikat-Fixativ, ein Anstrichmittel auf Kieselsolbasis, es folgte in einigen Bereichen eine mit quarzgefüllte, einkomponentige Silikatfarbe (Histolith Quarzgrund) als Zwischenanstrich und ein anschließender zweimaliger Auftrag des Schlussanstrichs mit Histolith Sol-Silikat“, erklärt Restaurator Eichholz. Die anderen, intakten Flächen erhielten mit der Sol-Silikatfarbe gleich den Neuanstrich. „Das Besondere war, dass die oberste Schicht der alten Fassung von 1994 aus einer Silikonharzfarbe bestand, die wir aus Kostengründen nicht entfernt haben.“ Und Christian Brandes fügt hinzu: „Die applizierte Fassadenfarbe Histolith Sol-Silikat zeichnet sich insbesondere durch ihre Langlebigkeit, hohe Farbtonstabilität und vorteilhafte bauphysikalische Eigenschaften aus.“

Dunkelrote Anstriche an zum Beispiel Eckquadern, Fenster- und Türgewänden gliedern die Architektur. „Für diesen Anstrich eignete sich besonders Histolith Fassaden-Emulsionsfarbe, da diese wasserabweisend, dabei gleichermaßen dampfdiffusionsoffen ist – dadurch wird ein idealer Feuchtschutz für den Sandstein bewirkt“, weiß Brandes. Die rote Farbe wurde in drei Schichten aufgetragen.

Ein großer Teil der Fassadenflächen bestand aus unverputztem, jedoch mit Silikonharz gestrichenem Bruchsteinmauerwerk. „Hier strahlten wir die Farbe im Partikelstrahlverfahren
ab, sanierten die Fugen und brachten eine Schlämme aus Sumpfkalkmörtel auf. Anschließend strichen wir diese Bereiche mit Histolith Fassadenkalk“, erklärt Andreas Eichholz und macht auch auf geleistete Farbtonangleichung aufmerksam, die durch den Materialwechsel zur Sol-Silikatfarbe an den angrenzenden Flächen bedingt war.

Holzteile in Szene gesetzt
An der Nordfassade des Schlosses gibt es Abschnitte in Fachwerkbauweise, deren Zustand recht gut war, die aber trotzdem bearbeitet wurden: Nach der Entschichtung des Fachwerks erfolgte das Kitten der Holzbauteile mit Sanopas Holzrisspaste (Histolith) und die Ausspanung von Fugen mit negativer Wasserführung zur Wiederherstellung des Wasserablaufs durch einen Zimmermann. „Danach tränkten wir das Holz mehrmals mit heißem Leinöl und trugen anschließend Histolith Leinölfarben in drei Schichten auf“, fügt Eichholz hinzu.

Das Schloss besitzt ca. 400 Fenster und Türen aus Holz, deren ochsenblutroter Alkydharzlack durch die Witterung angegriffen war. Die Handwerker schliffen Fenster und Türen ab und schlossen die Fehlstellen mit Capadur Repair AS, einer Reparaturmasse auf Epoxydharzbasis. Die Abdichtungen am Fensterglas wurden – soweit schadhaft – entfernt und mit Capadur Repair FK, einem überstreichbaren Polysilikondichtstoff, ergänzt. Abschließend verwendeten sie Capalac BaseTop Venti, ein spezieller, hoch strapazierfähiger ventilierender Fensterlack, um neu eingesetzte Holzbauteile an Fenstern und Türen zu imprägnieren.
Zu den weiteren Bereichen, die restauriert und instandgesetzt wurden, zählen das ungeputzte Quadermauerwerk an Teilen der Fassade und Strebepfeilern sowie die Restaurierung des überfassten Sichtmauerwerks, des Naturstein und der Stützpfeiler.

Unter Beobachtung in die Zukunft
Die Restaurierungsarbeiten gingen problemlos von Statten, resümiert Andreas Eichholz. „Allerdings war der sehr ambitionierte zeitliche Rahmen von sechs Monaten eine Herausforderung, den wir auf den Punkt eingehalten haben: Denn als der Weihnachtsmarkt rund ums Schloss eröffnet wurde, haben wir unsere letzten Pinselstriche getätigt“, schmunzelt der Restaurator.

Heute wird das Schloss Iburg als Behördenhaus des Landes Niedersachsen genutzt. Neben dem Staatlichen Baumanagement Osnabrück-Emsland als Behördenhausverwaltung, sind weiterhin das Amtsgericht Bad Iburg, die Polizeistation, der Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V. sowie das Schlossmuseum, mit einer Dauerausstellung über die Geschichte der Iburg, untergebracht. Im Rittersaal des Schlosses finden eine Reihe kultureller Veranstaltungen statt. – Damit das Schloss seine frisch restaurierte Fassade erhält, „sollten“, so Fachmann Andreas Eichholz, „alle Bereiche in einer jährlichen Begehung angeschaut und eng gewartet werden, um Schäden schnell erkennen und ausbessern zu können.“

Bautafel

Bauherr: Staatl. Baumanagement Osnabrück-Emsland

Verarbeiter: Eichholz GmbH & Co. KG Up de Heuchte 2, 49196 Bad Laer

Caparol-Außendienstmitarbeiter: Jens Reitemeyer

Technische Beratung Histolith: Dr. Christian Brandes

Produkte

Sockelputz:
Histolith Trass-Porengrundputz
Histolith Trass-Sanierputz

Reinigung:
Histolith Algenentferner

Fachwerk:
Histolith Leinölfarben
Histolith Sol-Silikatfarben
Fungizid

Fassadenanstrich:
Histolith Fassaden Emlusionsfarbe
Histolith So-Silikat-Fixtiv
Fungizid
Histolith Mineralin

Fenster/Türen:
Capadur Repair FK
Capadur Repair AS
Capalac BaseTop Venti

Fotos: Fotodesign Andreas Braun für Caparol Farben Lacke Bautenschutz

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ITK Engineering: Formel E ist Entwicklungslabor für die Serie

Neuer Antriebsstrang, aktives Bremssystem, eine stärkere Batterie und besondere Regeln ‒ die fünfte Formel-E-Saison stellt die Piloten Daniel Abt und Lucas di Grassi sowie den Entwicklungspartner ITK Engineering, vom Team Audi Sport ABT Schaeffler, vor spannende Herausforderungen. Ohne die in der Formel E unübliche Live-Datenübertragung muss das Zusammenspiel zwischen Fahrer und der Software im Fahrzeug perfekt funktionieren. Die Vorentwicklung hat entscheidenden Einfluss auf den Fahrverlauf. Damit ist der Rennsport sehr nah dran am Alltagsszenario mit einem E-Fahrzeug. Für ITK Engineering stellt die Formel E eine optimale Plattform dar, um die Software-Entwicklung für Serienfahrzeuge in Bezug auf Umweltfreundlichkeit, Effizienz, Sparsamkeit und Nachhaltigkeit, weiter voranzutreiben.

Die aktuelle Formel-E-Saison bietet viele Neuheiten: Es gibt keinen Boxenstopp mehr, gefahren wird nach Zeit anstatt nach Runden und mit dem Attack-Mode steht einem Fahrer während des Rennens kurzzeitig mehr Leistung zur Verfügung, um Konkurrenten zu überholen oder die Position zu verteidigen. „Das hat erhebliche Auswirkungen auf die Energiestrategie für unsere Fahrer Daniel Abt und Lucas di Grassi sowie auf die Software-Entwicklung für ihre Audi e-tron FE05. Zudem müssen neue Systeme wie die stärkere Batterie und das aktive Bremssystem, optimal in die Software integriert werden“, sagt Sven Wergandt, Programm Manager für den Geschäftsbereich Motorsport bei ITK Engineering.

Die entwickelten Algorithmen sorgen dafür, dass die vor einem Rennen berechneten Strategien und Energieverteilungen auf dem Fahrzeugsteuergerät hinterlegt sind. Während der Fahrt müssen sie sich dann in Echtzeit den jeweiligen Bedingungen anpassen. „In der Formel E gibt es keine Telemetrie vom Fahrzeug in die Box. Daher muss die Software möglichst autark funktionieren. Insbesondere was die Energieverteilung betrifft, sind Fahrer und Fahrzeug auf sich allein gestellt", erklärt Wergandt.

Von der Rennstrecke in die Serie

Durch Virtualisierung und Simulation können innerhalb kürzester Zeit, ohne reale Erfahrungswerte von der Rennstrecke, neue Anforderungen umgesetzt werden, die gleichzeitig höchsten Ansprüchen an Qualität, Nachvollziehbarkeit, Testabdeckung und Dokumentation genügen. „Die Formel E ist ein Entwicklungslabor, wo große Hersteller und Technologie-Unternehmen wie ITK Engineering, deutliche Fortschritte in punkto Umweltfreundlichkeit, Effizienz, Sparsamkeit und Nachhaltigkeit herbeiführen und anschließend auf Serienfahrzeuge übertragen können. Als Software-Entwickler ist die Formel E für uns ganz besonders interessant, da wir hier unser Know-how vollständig einbringen können“, so Wergandt.

Dieter Gass, Leiter Audi Motosport, ergänzt: „Um in der Formel E erfolgreich zu sein, kommt es auf viele Details und weit mehr als nur das schnellste Fahrzeug im Feld an. Effizienz, Rekuperation, Strategie und Batteriemanagement ‒ Antriebsstrang und Software müssen reibungslos zusammenspielen, sodass sich unsere Fahrer hundertprozentig auf ihren Audi e-tron FE05 verlassen können. Das ist der Schlüssel zum Erfolg in dieser Rennserie. Mit ITK Engineering haben wir dafür seit vielen Jahren einen erfahrenen Partner an unserer Seite. Das gilt nicht nur für die Erstellung der Software, sondern auch für deren permanente Abstimmung und Weiterentwicklung.“

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Verkehrte Welt in Sprache und Wirklichkeit

Längst haben wir uns daran gewöhnt, dass Besprechungen jetzt Meeting heißen und wir keinen Kaffee mehr trinken, sondern mit Coffee-to-go an jeder Ecke vermeidbaren Müll erzeugen. Wir besuchen Events statt Veranstaltungen und joggen mit Sneakers zum Fitness-Workout. Einfach in Sportschuhen durch den Wald laufen, ist mega out.

In der Arbeitswelt ist das nicht anders: Wo wir früher einfach konzentriert gearbeitet haben, wenn wir eine Sache termingerecht und in bestmöglicher Qualität fertigstellen wollten, muss heute erst einmal „Deep Work“ gelernt werden. Geht’s noch? Weil anscheinend viele nicht mehr in der Lage sind, ihr Smartphone auszuschalten und länger als ein paar Sekunden bei einer Sache zu bleiben, braucht es unzählige Apps, die zum Beispiel daran erinnern, Pause zu machen oder helfen, die automatischen Benachrichtigungen von diversen Kurznachrichten-Diensten abzuschalten.

Unsinnige Sprachhürden

Bereits am Anfang ihres Leselern-Prozesses werden Kindern im Lesebuch Vornamen zugemutet, bei denen man nur weiß, ob es ein Jungen- oder Mädchenname ist, weil es ein Bild dazu gibt. Außerdem ist die Aussprache unbekannt. Damit sind zwei von drei wichtigen Merkmalen zum Verstehen eines Wortes unklar. Was spricht eigentlich dagegen, die Kinder erst einmal an vertrauten Namen und Begriffen üben zu lassen? So würden sie viel schneller Sicherheit beim Lesen erreichen. Später kann dann Exotisches und Ungewohntes dazu kommen, ohne dass sie die Lust am Lernen verlieren.

Mittlerweile ist in Studien zur Sprachförderung in Kindertagesstätten schon die Rede von Kindern mit „Flüchtlingshintergrund“. Was soll das sein? Entweder sind das Kinder mit Fluchterfahrung oder eben Kinder von Einwanderern. Merken unsere obersten Wortschöpfer nicht mehr, was sie da für einen (nicht nur) sprachlichen Unsinn verzapfen?

In dieselbe Richtung geht auch die Bezeichnung „Zeitumstellung“ für die gesundheitlich bedenkliche Umstellerei der Uhren im Frühjahr und im Herbst. Längst wissen wir, dass das ursprüngliche Ziel – nämlich Energie zu sparen – nicht erreicht wurde.  Wir hätten also längst zur biologischen Zeit zurückkehren können. Ich kann nur hoffen, dass die EU-Kommission die Entscheidung trifft, ganzjährig zur mitteleuropäischen Zeit (MEZ) zurückzukehren, die im Übrigen keine Winterzeit ist, wie häufig fälschlich zu lesen ist. Aber darf man so viel Sachverstand von einer Bürokraten-Kommission erwarten?

Beitrag zu Einheit oder Spaltung?

Am Mittwoch erlebten wir einen Tag der deutschen Einheit, an dem die Bundeskanzlerin nach Israel fliegt, statt mit den Helden und Ermöglichern der Einheit in Berlin ein Fest zu feiern. Kein Wunder, dass sich gerade die Bürger in den neuen Bundesländern nicht wahrgenommen fühlen und sich das Verhältnis unserer Regierung zu Russland nicht verbessert.

Und anstatt dass alle unser Fest mit uns feiern, luden die Moscheen in Deutschland zum Tag der offenen Tür ein, an unserem Feiertag. Die Idee der offenen Moschee ist sehr gut, wäre meiner Meinung nach aber besser aufgehoben entweder an einem islamischen Feiertag oder an einem eigenen Tag der offenen Gotteshäuser. In letzterem Fall könnte sich jeder, der das möchte, an einem Tag über alle Glaubensrichtungen informieren, die in Deutschland vertreten sind.

Das waren nur einige Beispiele für Ungereimtheiten, die eine offene, unbefangene Kommunikation erschweren und ein echtes Miteinander verhindern. So erleben wir allerorten aufmerksamkeitsheischende Störungen, statt Vielfalt im Einklang. Mein heutiges Plädoyer lautet: Achten Sie in Ihrem Umfeld darauf, dass Sie möglichst die Worte nutzen, die die Wirklichkeit bestmöglich bezeichnen und zwar in der Sprache, die hierzulande die meisten verstehen. 

Die Autorin:

Gabriele Baron, seit 25 Jahren freiberufliche Texterin sowie Trainerin mit dem Schwerpunkt empfängerorientierte Korrespondenz und Kundenorientierung in der Kommunikation. Autorin u.a. des Bestsellers „Praxisbuch Mailings. Print- und Online-Mailings planen, texten und gestalten.“, mi-Verlag sowie „Glückwunsch! Passende Worte zu Jubiläum, Beförderung & Co.“, Verlag C.H. Beck.

Gabriele Baron, Text & Training, Abt-Walther-Straße 4, 94081 Fürstenzell, Telefon (08502) 9174965, info@baron-texttraining.de, www.baron-texttraining.de 

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ITK und Formel E: Mit Simulation zum Sieg

Wenn dieses Wochenende, 14. und 15. Juli, der New York City E-Prix in Red Hook, Brooklyn, startet, sind Daniel Abt, Lucas di Grassi und ihre Audi e-tron FE04 optimal darauf vorbereitet. Die begrenzte Batteriekapazität der Fahrzeuge erfordert eine intelligente Energiemanagementstrategie, die auch auf unbekannten Rennstrecken, Wetterwidrigkeiten, Safety Car-Phasen oder beim Zweikampf mit Rivalen eine optimale Verteilung sicherstellt und so die Durchschnittsgeschwindigkeit maximiert. Was sind die besonderen Herausforderungen der Strecke? Wo wird viel Energie verbraucht? Und wie lässt sich diese einsparen? Unter strikter Anwendung modellbasierter Entwicklungsprozesse hat ITK Engineering als technischer Partner von Audi Sport, Software mitentwickelt, die es den Fahrern ermöglicht, die zuvor optimierten und trainierten Energiestrategien zum erfolgreichen Renneinsatz zu bringen. Die bisherige Rennbilanz von Abt und di Grassi kann sich sehen lassen: Lucas di Grassi stand die letzten fünf Rennen auf dem Podium. Sein Kollege Daniel Abt siegte in Berlin und Mexiko. Mit 186 Punkten liegen sie in der Teamwertung aktuell auf Platz zwei und haben damit gute Chancen, den Teamtitel bei den bevorstehenden Abschlussrennen in New York zu holen.

In der Formel E liegt zwischen zwei Rennen oftmals nur ein einziges Wochenende. Für die Umsetzung von gesammelten Erfahrungen

bleibt sehr wenig Zeit. „Hinzu kommt, dass Fahrzeugtests stark reglementiert sind. Nicht selten findet der erste Fahrzeugeinsatz am Renntag selbst statt. Innerhalb dieser kurzen Zeitspanne muss der vollständige Entwicklungszyklus, von der Anforderungsanalyse, über Umsetzung und Test durchlaufen werden, damit der Ersteinsatz am Rennwochenende zuverlässig funktioniert“, sagt Sven Wergandt, Programm Manager für den Geschäftsbereich Motorsport bei ITK Engineering. Änderungen am Fahrzeug sind nicht nur bei eventuell auftretenden Problemen notwendig: „Aktuell zeichnet sich die Formel E dadurch aus, dass in jeder Saison neue Rennstrecken hinzukommen und bekannte teilweise leicht umgebaut werden. Doch selbst wenn unser Team regelmäßig eine ‚unbekannte‘ Strecke vorfindet, müssen die Fahrzeuge optimal darauf ausgelegt sein“, so der Experte.

Rennstreckentaugliche Lösungen durch Virtualisierung

Von zentraler Bedeutung ist es, zeitlich deterministische Entwicklungsprozesse zu definieren, die es ermöglichen, hochqualitative Lösungen im vorgegebenen, knappen Zeitrahmen rennstreckentauglich ins Fahrzeug zu implementieren. Durch Virtualisierung und Simulation können innerhalb kürzester Zeit, ohne reale Erfahrungswerte von der Rennstrecke, Anforderungen umgesetzt werden, die gleichzeitig höchsten Ansprüchen an Qualität, Nachvollziehbarkeit, Testabdeckung und Dokumentation genügen.

ITK als Technikpartner von Audi Sport

Als langjähriger Technikpartner von Audi Sport unterstützt ITK Engineering seit 2016 die Softwareentwicklung für die Fahrzeuge des Formel E-Champions Lucas di Grassi und dessen Kollegen Daniel Abt vom Team Audi Sport ABT Schaeffler. Dies umfasst unter anderem die Steuerung des komplett überarbeiteten Antriebsstrangs des Audi e-tron FE04 ‒ inklusive Energiestrategie und Cockpitanzeige als Mensch-Maschine-Schnittstelle zur Visualisierung der Energiewerte.

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Manipulation durch sprachliche Hütchenspieler-Tricks

Sprache hat Kraft und sie kann zum Guten wie zum Schlechten eingesetzt werden. Und mir scheint, sie wird zunehmend dafür eingesetzt, die Gesellschaft zu spalten und in Konkurrenzen und Konflikte zu treiben, statt zu versöhnen und zu verbinden.

Das passiert zu einem wesentlichen Teil dadurch, dass Gleiches ungleich benannt wird und damit Gegensätze geschaffen werden, wo keine sein müssten. Beispiel: Wenn vom nordkoreanischen Regierungschef die Rede ist, wird er häufig mit „Machthaber“ Kim Jong-un bezeichnet. Gleiches gilt für den russischen Präsidenten Vladimir Putin. Während bei Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump kaum jemand auf die Idee käme, deren Ruf durch eine derart negativ konnotierte Bezeichnung zu beschädigen. Als China die Regierungszeit für seinen Staatspräsidenten verlängert hat, war die Aufregung groß. Warum? Gefühlt halten sich Regierungschefs nirgends länger im Amt als bei uns. Und wiedergewählt werden dürfen die bei uns schon immer unbegrenzt.

Mit gezielter Wortwahl wird etikettiert und apostrophiert, es wird in Gut und Böse eingeteilt, meist ohne objektive sachliche Unterschiede. Wenn solche Darstellungen dann wiederholt großräumig und flächendeckend verbreitet werden, führt das schließlich zu stereotyper Argumentation und einseitigem Schubladendenken. Wer in einem solchen Umfeld neutral argumentiert und die zwei Seiten der jeweiligen Medaille sprachlich gleichwertig darstellt, wird dieser Tage gern mit verbalen K.-o.-Tropfen von „Rechtspopulist“ über „Antisemit“ bis hin zu „Putinversteher“ überschüttet.

Das wiederum führt dazu, dass in unserer Gesellschaft immer seltener wirklich kontrovers berichtet und diskutiert wird. Das reduziert nicht nur die Meinungs- und Ideenvielfalt. Die nicht kenntlich gemachte Vermischung von Sache und Kommentar schafft auch Glaubwürdigkeitsprobleme: Wer glaubt in Zeiten von Diesel-Gate und Mindestlohn noch offiziellen Angaben, wenn schon die Bezeichnungen nicht stimmen? „Mindestlohn“ beispielsweise sollte einen Lohn bezeichnen, von dem man normal, ohne Luxus leben kann. Tatsächlich scheint das Wort einen Lohn zu bezeichnen, den ein Teil der Arbeitgeber „höchstens“ zu zahlen bereit ist – sonst würde er nicht so oft unterlaufen –  und von dem man schon heute eher schlecht als recht leben kann. Wie sich das bei den Betroffenen für die Rente auswirkt, kann sich jeder selbst ausrechnen.

Wir sollten die Dinge wieder klar und deutlich benennen, weder schönfärben noch schwarzmalen und Meinungen von Tatsachen trennen. Und wir sollten die Sprache wieder als verbindendes Element nutzen. Je aufgeschlossener wir miteinander kommunizieren, desto weniger Missverständnisse kommen auf, was Ingeborg Bachmann mit „Hätten wir das Wort, hätten wir die Sprache, wir bräuchten die Waffen nicht.“ sehr treffend auf den Punkt brachte. Lesen Sie auch Compliance in Zeiten zunehmender Verantwortungs-Insolvenzen

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Doppelsieg beim Formel-E-Heimspiel

Am 19. Mai 2018 war die Formel E zu Gast in Berlin-Tempelhof. Nach einer atemberaubenden Aufholjagd bei den vorherigen Rennen gelingt etwas Historisches: der erste Doppelsieg für Audi Sport ABT Schaeffler und das mit der maximalen Punktzahl, die an einem Renntag der Elektrorennserie von einem Formel-E-Team erreicht werden kann. Daniel Abt siegt vor seinem Teamkollegen Lucas di Grassi. Unter den begeisterten Unterstützern in der ersten Reihe dabei: Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter der Würth Elektronik eiSos Gruppe.

Der Hersteller elektronischer und elektromechanischer Bauteile ist seit der ersten Saison offizieller Technologiepartner des Rennteams Audi Sport ABT Schaeffler und nutzte den Berlin E-Prix, um direkt an der Rennstrecke für die Zukunftstechnologie eMobility zu begeistern. Das intensive Engagement für die Formel E ist neben der Förderung von Start-ups und entwickelnden Unternehmen eine von vielen Aktivitäten der Würth Elektronik eiSos zur Förderung der als Innovationstreiber angesehenen eMobility.

Begeisterung für Sport und Technologie

Pole-Position, schnellste Rennrunde und Doppelsieg waren die Zutaten für das Bilderbuchergebnis beim Formel-E-Heimspiel in Berlin. Strahlender und vom Berliner Publikum frenetisch gefeierter Sieger war Daniel Abt. Der 25-jährige Deutsche lieferte bei seinem Heimspiel eine perfekte Leistung ab. Es folgte ein souveräner Start-Ziel-Sieg, den Lucas di Grassi mit Platz zwei perfekt machte, nachdem er von Platz fünf gestartet war.

„Das war heute eine Demonstration der Stärke. Dieses Team als offizieller Technologiepartner zu unterstützen, macht einfach nur Freude und zeigt, dass wir gemeinsam auf dem richtigen Weg sind. Das war heute ein fanatischer Tag für alle Fans, Kunden und natürlich die Mitarbeiter“, sagte Alexander Gerfer, CTO Würth Elektronik eiSos Gruppe.

Die Begeisterung bei Würth Elektronik eiSos gilt nicht nur dem E-Rennsport, sondern auch der Technik dahinter. Das zeigte Lorandt Fölkel beim Berlin E-Prix mit Live-Demonstrationen von Energy-Harvesting-, Wireless-Power-Lösungen sowie der Onlineplattform REDEXPERT und den MagI³C Power Modulen als Produktinnovationen von Würth Elektronik eiSos. Der durch die #askLorandt-Seminare und YouTube bekannte Entwicklungsingenieur und Technologiebotschafter von Würth Elektronik eiSos führte die 60 Gäste im Anschluss durch das E-Village. Das Allianz E-Village ist der Entertainment-Bereich der Rennstrecke und beherbergt zusätzlich eine Ausstellung zu Innovationen im Umfeld der Elektromobilität.

Technische Lösungen auf der Rennstrecke

Würth Elektronik eiSos kann als Technologiepartner des Teams Audi Sport ABT Schaeffler innovative Lösungen auf die Rennstrecke schicken. Bereits seit Saison zwei sind REDCUBE-Terminals auf den Platinen des Wechselrichters verbaut. Außerdem optimierte das Unternehmen gemeinsam mit ABT Sportsline die Stützbatterie für die Stromversorgung im Cockpit. Das dazugehörige Batterieladegerät wurde ebenfalls in Kooperation entwickelt. Weitere Projekte sind bereits in Arbeit. Damit unterstreicht Würth Elektronik eiSos sein Engagement um innovative Bauteile für Zukunftstechnologien und präsentiert sich auch weiterhin als Wegbereiter für Elektromobilität.

Ausblick: In der Fahrermeisterschaft verbesserten sich Daniel Abt und Lucas di Grassi vor den letzten drei Rennen (Zürich und Doppelrennen in New York) auf die Plätze vier und sechs. Zu Tabellenplatz drei fehlt Abt nur noch ein Punkt. In der Teammeisterschaft belegt Audi Sport ABT Schaeffler aktuell Platz zwei.

Auch beim Zürich E-Prix am 10. Juni 2018 wird der Technologiepartner sein Team vor Ort unterstützen und bei diesem Anlass das zehnjährige Firmenjubiläum des Standorts Würth Elektronik Schweiz AG feiern.

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Wo Sprache Verantwortung vertuscht

Unternehmen stellen sich vielfältigen, auch globalen Herausforderungen. Sie entwickeln, produzieren und vertreiben Produkte oder Dienstleistungen. Für alle unternehmerischen Tätigkeiten braucht es Sprachbegleitung: Ein Konzept wird ausformuliert, der Produktionsprozess beschrieben und Informations- und Verkaufstexte werden verfasst.

Wenn Unternehmen sich mit Verlautbarungen an die Öffentlichkeit wenden, geht es beispielsweise um eine Fusion, einen Störfall, einen neuen Vorstand, eine Werksschließung. Auch Medien berichten über die unterschiedlichsten Ereignisse und Herausforderungen wie Globalisierung, Digitalisierung, politische Entwicklungen, Trends aller Art uns so weiter.

Wie erhellend wäre es, wenn all das, was die Öffentlichkeit täglich zu lesen und zu hören bekommt, Ross und Reiter nennen würde. Stattdessen heißt es oft: das ist „dem Wettbewerb“ geschuldet, „der Markt“ verlangt das, „die Globalisierung“ lässt sich nicht mehr rückgängig machen, „die Digitalisierung“ erfordert ein Umdenken.  Wer ist denn bitte der Markt, der Wettbewerb, die Globalisierung? Und alle, die vorher Entscheidungen getroffen haben, die zu gesellschaftlichen Verwerfungen, politischem Chaos, wirtschaftlicher Ausbeutung und oder Umweltschäden geführt haben, bleiben ungeschoren in der Anonymität. Ein klarer Fall von Verantwortungsinsolvenz!

Überhaupt wird immer häufiger sprachlich vertuscht, wo eindeutige Verantwortlichkeiten zugeordnet werden sollten: Wenn „der Westen“ wieder einmal politische Entscheidungen trifft, frage ich mich immer: Wer genau? Der ganze Westen? Und wo fängt Westen an, wo hört er auf? Ist Westen nur eine Himmelsrichtung, ein Wirtschaftssystem oder gar eine Ideologie? Besonders, wenn auf der anderen Seite nie von „dem Osten“ berichtet wird. Da weiß man anscheinend immer ganz genau, wie das Land oder der Mensch heißt. Also auf der einen Seite ein undefinierter Obstsalat, auf der anderen Seite die Petersbirne.

Dabei haben wir eine so wunderbare Sprache, die für alles Wörter hat bzw. in der wir für alles Wörter neu bilden können. Es gibt also keinen Grund, sich in Allgemeinplätzen zu verlieren, wo klare Worte angesagt wären. Wer will noch hören, dass ein Unternehmen „gut aufgestellt“ ist, wenn der Vorstand stattdessen sagen könnte, worauf man sich im Unternehmen mit welchen Maßnahmen konkret vorbereitet hat? Wer nichts verraten will, sollte nichts sagen und schreiben. Für alle anderen gilt: Sagen und schreiben Sie so konkret wie möglich. Wer dazu eine Anregung braucht, findet Sie hier: http://www.lichtland.eu/epages/17783424.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/17783424/Products/978-3-942509-46-6

Die Autorin:

Gabriele Baron, seit 25 Jahren freiberufliche Texterin sowie Trainerin mit dem Schwerpunkt empfängerorientierte Korrespondenz und Kundenorientierung in der Kommunikation. Autorin u.a. des Bestsellers „Praxisbuch Mailings. Print- und Online-Mailings planen, texten und gestalten.“, mi-Verlag sowie „Glückwunsch! Passende Worte zu Jubiläum, Beförderung & Co.“, Verlag C.H. Beck.

Gabriele Baron, Text & Training, Abt-Walther-Straße 4, 94081 Fürstenzell, Telefon (08502) 48 95 27 82, info@baron-texttraining.de, www.baron-texttraining.de

 

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Es gibt etwas zu feiern – gibt es auch etwas zu sagen?

Jedes Unternehmen, das sich erfolgreich entwickelt hat, feiert eines Tages ein Jubiläum. Obwohl der Termin lange absehbar ist, kommt ein solches Ereignis in vielen Firmen doch überraschend. Irgendwie wie alljährlich Weihnachten…

Wer stets gewappnet sein will, beauftragt seine Marketing-, Werbe- und oder Presseabteilung, die wichtigsten Meilensteine nachzuhalten und daraus die Firmengeschichte zu schreiben und fortzusetzen. Wenn das richtig gemacht wird, ist das wie die fortlaufende Inventur und die Unternehmens-Chronik wächst und entwickelt sich mit dem Unternehmen.

Wenn man das nicht macht, steht das Unternehmen plötzlich und unerwartet vor der Aufgabe, eine Firmen-Chronik aus dem Boden zu stampfen. Eine Chronik, die sich als Broschüre, Web-Text oder gar als Buch herausgeben lässt und das Unternehmen mit all seinen Erfolgen und Herausforderungen adäquat darstellt.

Das ist die eine Seite. Die andere ist: Wie gratuliert man, wenn Mitarbeiter, Geschäftspartner oder Kunden ein Jubiläum feiern? Nicht immer ist die Anzeige in der lokalen oder regionalen Presse das Mittel der Wahl. Jedenfalls nicht das einzige. Und wer Wert auf Kunden- und Mitarbeiterbindung legt, darf sich etwas einfallen lassen. Würdigen Sie echte Kundentreue, denken Sie an Geburts- oder Namenstage. Zeigen Sie Ihre Wertschätzung für Ihre Mitarbeiter, indem Sie Betriebszugehörigkeiten angemessen honorieren, auch sprachlich. Gratulieren Sie Ihren Mitarbeitern zum eigenen Geburtstag sowie zur bestandenen Masterprüfung, zur Geburt oder zum Schulabschluss des Nachwuchses. Es gibt viele Möglichkeiten, den Menschen, mit denen wir zu tun haben, Respekt entgegenzubringen.

Beispiele und Anregungen auch für ein Glückwunsch-Management im Unternehmen finden Interessierte unter http://www.baron-texttraining.de/index.php?id=buecher#c146 

Die Autorin:

Gabriele Baron, seit 25 Jahren freiberufliche Texterin sowie Trainerin mit dem Schwerpunkt empfängerorientierte Korrespondenz und Kundenorientierung in der Kommunikation. Autorin u.a. des Bestsellers „Praxisbuch Mailings. Print- und Online-Mailings planen, texten und gestalten.“, mi-Verlag sowie „Glückwunsch! Passende Worte zu Jubiläum, Beförderung & Co.“, Verlag C.H. Beck.

Gabriele Baron, Text & Training, Abt-Walther-Straße 4, 94081 Fürstenzell, Telefon (08502) 48 95 27 82, info@baron-texttraining.de, www.baron-texttraining.de 

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