Die besten 63 von 2.709

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg hat heute 63 Auszubildende und ihre 58 Ausbildungsbetriebe bei der Jahrgangsbestenehrung 2018 in der Stadthalle Bad Godesberg unter der Moderation durch Jürgen Hindenberg, Geschäftsführer Berufsbildung und Fachkräftesicherung der IHK, für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet. IHK-Vizepräsidentin Ruth van den Elzen, IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille und Otto Brandenburg, Geschäftsführer der Weiterbildungsgesellschaft der IHK Bonn/Rhein-Sieg, zeichneten Auszubildende und Betriebe mit Urkunden aus. Die besten Azubis erhielten neben ihrer Urkunde ein Schreibset sowie jeweils einen 200 Euro-Bildungsgutschein der Weiterbildungsgesellschaft.

„Ein guter Abschluss bildet das Fundament, einen Arbeitsplatz zu finden, der Ihren Talenten entspricht und verschafft Ihnen ausgezeichnete Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten“, sagte IHK-Vizepräsidentin Ruth van den Elzen: „Sie sind die Spitzen-Azubis 2018. Bleiben Sie nach dem Einstieg ins Berufsleben weiterhin so engagiert und zielstrebig. Die Unternehmen brauchen Fachpersonal wie Sie: jung, motiviert und sehr gut ausgebildet im dualen System durch Betrieb und Berufskolleg.“

Die Zukunftschancen seien angesichts des drohenden Fachkräftemangels für gut ausgebildete und engagierte Mitarbeiter besser denn je. 2.709 Auszubildende haben im Jahr 2018 ihre Ausbildung beendet – 2.040 in kaufmännischen und 669 in gewerblichen Berufen. Immerhin 185 haben die Abschlussprüfung mit „sehr gut“ bestanden. Darunter hat die IHK anhand der Punktzahl im Prüfungsergebnis die 63 Besten der Besten ermittelt – von A wie Automobilkaufmann bis W wie Werkzeugmechaniker. Sebastian Weschenbach aus Windeck erzielte dabei die Idealpunktzahl von 100 als Verkäufer bei der Aldi GmbH & Co. KG, Sankt Augustin. Jeweils zwei Jahrgangsbeste wurde von der Bayerische Motoren Werke AG (Niederlassung Bonn), Volksbank Köln Bonn eG (Bonn), Eaton Industries GmbH (Bonn), Auswärtiges Amt (Bonn) und Aldi GmbH & Co. KG (Sankt Augustin) ausgebildet.

Im Rahmen der Feier stellte Jennifer Scheibel im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung das Aufstiegs-BAföG vor: Angehende Aufsteigerinnen und Aufsteiger müssen die Kosten für eine berufliche Weiterqualifizierung nicht alleine stemmen. Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) unterstützt sie dabei mit Zuschüssen und günstigen Krediten. Diese Geldleistung, auch Aufstiegs-BAföG genannt, hat seit ihrer Einführung 1996 bereits über zwei Millionen berufliche Aufstiege ermöglicht. 2016 wurden die Fördersätze noch einmal deutlich erhöht.

Junge Berufstätige, die sich zum Beispiel für eine Meister-, Fachwirt- oder Technikerfortbildung entscheiden, können für Lehrgangs- und Prüfungskosten bis zu 15.000 Euro an Fördermitteln erhalten. Obendrauf gibt es eine Förderung von bis zu 2.000 Euro für die Erstellung der fachpraktischen Arbeit sowie vergleichbarer Arbeiten. Bei Fortbildungen in Vollzeit greift der Staat zusätzlich mit einem monatlichen Beitrag zum Lebensunterhalt unter die Arme.

Das Aufstiegs-BAföG fördert die Vorbereitung auf insgesamt mehr als 700 Fortbildungsabschlüsse. Auf dem Portal www.aufstiegs-bafög.de des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finden Interessierte nähere Informationen zur Förderung. Außerdem können sie sich an der kostenfreien Info-Hotline unter 0800 / 622 36 34 beraten lassen.

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The Top 30 Global Retailers Revealed in Internationalisation Retail Index

The Internationalisation Retail Index from Loqate, which was created in partnership with Planet Retail RNG, Retail Week and The World Retail Congress, deciphers the demands of today’s digital savvy consumer and analyses the strategies executed to increase the top 30’s international appeal.

As globalisation and cross-border expansion in retail becomes increasingly prominent features in the digital age, businesses are adapting their strategies to take advantage of international opportunities.

While it’s unsurprising to see retail royalty Amazon featured in the top 30, there are a refreshing number of challenger brands hot on its heels. Boohoo, Topshop and Zalando appear high up the rankings – particularly surprising when compared with the placing of colossal retailers from the US such as Walmart and Walgreens Boots Alliance, as well as the UK’s biggest retailer, Tesco.

In the index, one of the main principles the ranking is based on is how retailers serve their international customers outside their home country. Do they offer a website in different languages and can customers simply select their currency? But it’s also important how retailers communicate with customers and if they identify special needs in different regions. How interactive are these retailers acting with their customers, i. e. do they offer apps or mobile optimised websites? Do they offer a multichannel platform? How do they support customers during the order process, i. e. completing their address automatically?

Besides the surprising names already mentioned above, in Europe the top online retailer are for example asos, a fashion retailer with headquarter in the UK. Zooplus, trading with pet food and everything around pets with headquarter in Germany. Sephora, a French retailer for cosmetics. And HelloFresh, a subscription based food delivery service for self-cooking from Germany.

Steffen Preuschoff, VP Sales Europe at Loqate, a GBG solution commented: “HelloFresh is one of the most impressive brands in the index. The company was found in 2011 and delivered in 2017 goods and services to three different continents. To grow to an international company, competing against Amazons food delivery service, has only been possible through ongoing investments in Marketing, Logistics and HR. A seamless customer experience and regional specifications give HelloFresh this great success. Today, HelloFresh has over 2,000 employees worldwide and over 900 Million revenue turnaround in 2017. Although the Retail Index from Loqate is not based on revenue and size of the business, this numbers make clear how well HelloFresh serves customers and how good they understand customer needs – always keeping in mind the business is only 7 years old and already part of the stock market.”

All businesses in the Retail Index are great examples for international expansion and cross border delivery. In times where national eCommerce in Western European countries is nearly covered, international markets are perfect for continuous growth. Customers love variety and are more opened than ever for international retailers. In the European Ecommerce Report 2017 from the Ecommerce Foundation it says that in 2016 only 18% of all companies in Europe sold their goods and services online, whereas over 70% had a website. 33% of all Europeans bought abroad in 2016. And more than 25% of purchases in Europe are cross border purchases, with most cross border purchases in Luxembourg (74%), Russia (62%) and Switzerland (61%).

If you’re interested in speaking to someone from Loqate about how retailers can successfully expand internationally, how retailers can tailor their location services to different markets or how they compete with the top retailers, please contact christiane.pidde@gbgplc.com for more information. The full index is available on http://loqate.com/retail-index.

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Die Top 30 Einzelhändler im internationalen Einzelhandelsindex von Loqate

Der Internationale Einzelhandelsindex von Loqate wurde in Zusammenarbeit mit Planet Retail RNG, Retail Week und The World Retail Congress erstellt, entschlüsselt die Anforderungen der heutigen, digital versierten Konsumenten und analysiert die Strategien, die die Top 30 Händler international so erfolgreich machen.

Da die Globalisierung und die grenzüberschreitende Expansion im Einzelhandel im digitalen Zeitalter immer wichtiger werden, passen Unternehmen ihre Strategien an, um internationale Chancen zu nutzen.

Während es nicht überraschend ist, dass Amazon in den Top 30 gelandet ist, sind auch einige erfrischend neue Marken vertreten, die dem Giganten auf den Fersen sind. Boohoo, Topshops und Zalando sind beispielsweise ganz weit oben im Ranking. Das überrascht vor allen Dingen, wenn man sich die Platzierungen von Größen wie Walmart und Wallgreens Boots Alliance und Tesco, dem größten Händler Großbritanniens anschaut.

Eines der Hauptkriterien für das Ranking im internationalen Einzelhandelsindex ist, wie gut Händler internationale Kunden außerhalb ihres Heimatlandes bedienen. Ist ihre Website in verschiedenen Sprachen verfügbar und kann der Kunde einfach seine Währung aussuchen? Aber es ist auch wichtig, wie die Händler mit Kunden kommunizieren und ob sie spezielle Bedürfnisse in verschiedenen Regionen identifizieren. Wie interaktiv kommunizieren diese Händler mit ihren Kunden? Bieten sie beispielsweise eine App oder für Mobilgeräte optimierte Websites an? Bietet sie eine Multichannel-Plattform? Wie unterstützen sie Kunden während des Bestellprozesses? Vervollständigen Sie die Adresse zum Beispiel automatisch?

Neben den bereits oben genannten Marken, sind aus Europa beispielsweise Asos, ein Modehändler mit Hauptsitz in Großbritannien, Zooplus, ein Händler für Hautstierbedarf mit Hauptsitz in Deutschland und Sephora, ein französischer Einzelhändler für Kosmetika vertreten. Außerdem ist HelloFresh aus Deutschland, ein abonnementbasierter Essenslieferservice für Selbstkocher in den TOP 30 gelistet.

Steffen Preuschoff, VP Sales Europe bei Loqate, a GBG solution sagt: "HelloFresh ist eine der eindrucksvollsten Marken im Index. Das Unternehmen wurde 2011 gegründet und lieferte 2017 bereits Waren und Dienstleistungen auf drei verschiedene Kontinente aus. Um zu einem internationalen Unternehmen heranzuwachsen und um sich gegen den konkurrierenden Lebensmittelservice von Amazon durchsetzen zu können, mussten laufend Investitionen in Marketing, Logistik und HR getätigt werden. Eine nahtlose Kundenerfahrung und regionale Spezifikationen ermöglichen HelloFresh diesen großen Erfolg. Heute beschäftigt HelloFresh weltweit über 2.000 Mitarbeiter und machte in 2017 über 900 Millionen Umsatz. Obwohl der Einzelhandelsindex von Loqate nicht auf Umsatz und Größe des Unternehmens basiert, machen diese Zahlen deutlich, wie gut HelloFresh Kunden bedient und wie gut sie Kundenwünsche verstehen. Dabei muss man bedenken, dass das Unternehmen gerade einmal 7 Jahre lang existiert und bereits an die Börse gegangen ist."

Alle Unternehmen im Einzelhandelsindex sind hervorragende Beispiele für internationale Expansion und grenzüberschreitende Lieferungen. In Zeiten, in denen der nationale eCommerce in westeuropäischen Ländern nahezu abgedeckt ist, sind die internationalen Märkte perfekt für ein kontinuierliches Wachstum geeignet. Kunden lieben Abwechslung und stehen internationalen Händlern offener gegenüber denn je zuvor. Im Europäischen Ecommerce Report 2017, herausgegeben von der Ecommerce Foundation heißt es, dass im Jahr 2016 nur 18% aller Unternehmen in Europa ihre Waren und Dienstleistungen online verkauften, über 70% jedoch eine Website betrieben haben. 33% aller Europäer kauften 2016 im Ausland. Und mehr als 25% der Einkäufe in Europa sind grenzüberschreitende Einkäufe, wobei die meisten grenzüberschreitenden Einkäufe in Luxemburg (74%), Russland (62%) und der Schweiz (61%) getätigt werden.

Wenn Sie daran interessiert sind, mit jemandem von Loqate darüber zu sprechen, wie Einzelhändler erfolgreich international expandieren können, wie Einzelhändler ihre ortsbezogenen Services an verschiedene Märkte anpassen können oder wie gewisse Einzelhändler gegenüber den Top Einzelhändlern abschneiden, wenden Sie sich bitte an christiane.pidde@gbgplc.com für weitere Informationen. Den vollständigen Index finden Sie unter https://www.loqate.com/resources/ebooks-and-reports/internationaler-einzelhandelsindex.

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Günther Baudenbacher Training verstärkt sein Team erneut: Axel Steenaerts ist als Verkaufs- und Führungstrainer für die Region Schwarzwald/Bodensee verantwortlich

Nach 8 Jahren Bezirks-/und Betriebsleiter bei ALDI und 28 Jahren geschäftsführender Gesellschafter bei bofrost* bringt Axel Steenaerts viel praktische Erfahrung als ausgebildeter und geprüfter Verhaltenstrainer in das Trainer-Team Baudenbacher.

Nachdem Steenaerts während der Zeit bei diesen beiden Unternehmen für sich selbst die Trainings „Verkaufen“ und „Top-Führen 1 – 4“ besucht und die enorme positive Veränderung bei sich festgestellt hat, war es schon immer sein heimlicher Wunsch, dies auch anderen Menschen zu vermitteln. Vor allem erkannte er, dass der erwünschte Erfolg nur durch Sog erreicht werden kann und nicht durch Druck. Was ihn zu einem der besten Führungskräfte in diesen Unternehmen machte.

Was zeichnet einen guten Verkaufs- und Führungstrainer aus? Sein Interesse an Menschen, das Vertrauen in sie, seine Geduld und das Erkennen der Potentiale, die im Menschen stecken. Nachdem Wissen ohne Erfahrung kein Wissen ist, profitieren seine Teilnehmer/innen von seinem enormen Erfahrungsschatz und können selbst positive Erfahrungen machen.

Für ihn ist und war es immer wichtig, dass seine Kunden nur das Beste bekommen. Mit dem Günther Baudenbacher Training und seiner langjährigen Praxiserfahrung bietet Steenaerts seinen Kunden wiederum nur das Beste.

Wie beim Fußball, so auch bei Unternehmen, hängt der Erfolg der Mannschaft, bzw. der Mitarbeiter vom Trainer, bzw. der Führungskraft ab. Nicht umsonst sagt ein altes Sprichwort: „Wie der Herr so’s Gescherr.“ Wo aber lernt man Führen? Warum sind manche Unternehmen so erfolgreich, und andere der gleichen Branche nicht? Warum sind Krankenquoten niedrig, warum hoch? Warum gehen Mitarbeiter/innen gern zu Arbeit und andere machen Dienst nach Vorschrift?

Die meisten Führungskräfte wissen zwar, worauf es beim Führen ankommt, aber sie können es nicht anwenden, weil ihnen Training fehlt. Dies einzusehen fällt vielen schwer, weil sie sich ein Selbstbild aufgebaut haben. Das hat allerdings mit der Realität wenig zu tun. Nur selbst können sie es nicht erkennen. Dazu braucht man einen guten Verhaltenstrainer, wie es Steenaerts im Günther Baudenbacher Team ist.

Nicht viel anders verhält es sich beim Verkaufen. Viele glauben, dass man das so nebenher machen kann. Das ist die teuerste Variante. Sie kostet Rabatte und Kundenverluste.

Wo lernt man Verkaufen? Die Vorstellungen über Verkäufer sind genauso mannigfach wie sogenannte Verkäufer selbst. Verkaufen beginnt, wenn der Kunde „nein“ sagt. Alles andere ist verteilen, sagt Steenaerts. Die wirklich guten Unternehmen lassen deshalb ihre Verkäufer trainieren.

Beim Sport ist jedem klar, dass ohne trainieren so gut wie nichts geht. Wieso glauben die meisten, dass man gut fragen, richtig zuhören, bewusst wahrnehmen, sich für andere zu interessieren, nicht zu trainieren braucht? Wie im Sport gibt es auch im Verkauf unterschiedliche Ligen. Was ist den meisten lieber, ein Spieler aus der ersten Liga oder einer aus der vierten Liga? Warum sind Spiele mit guten Mannschaften der ersten Liga meist ausverkauft? Spieler aus der ersten Liga haben ein ganz anderes Trainingsprogramm. So ist es auch im Verkauf. Wer in der ersten Liga verkaufen will, macht ein Günther Baudenbacher Verkaufstraining, so Steenaerts.

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Studie der Otto Brenner Stiftung schlägt „Steuer-Siegel“ für faire Unternehmen vor

  • Keine Klarheit bei Zahlung und kaum Transparenz bei der Vermeidung von Steuern in Deutschland
  • staatliche Verluste durch Steuervermeidung multinationaler Unternehmen in mindestens zweistelliger Milliardenhöhe
  • Vermeidungsmöglichkeiten begünstigen große, multinationale Unternehmen gegenüber kleineren Unternehmen
  • Studie identifiziert rechtliche Grauzonen und diskutiert zivilgesellschaftliche Alternativen
  • profilierte Experten schlagen ein "Steuer-Siegel" als Instrument vor
  • Siegel informiert die Öffentlichkeit, soll aber auch Druck für nachhaltige Lösungen stärken

Nach einer Studie der Otto Brenner Stiftung über "Unternehmensteuer in Deutschland" werden Unternehmen nicht gleichmäßig und entsprechend ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit besteuert. Ein zentraler Befund der empirischen Untersuchung ist allerdings auch, dass nicht genügend Informationen für einen umfassenden Vergleich von fairer Steuerzahlung und aggressiver Steuervermeidung öffentlich verfügbar sind. Es lassen sich Unterschiede zwischen Unternehmen feststellen: Einige Konzerne (Hugendubel, Lidl, Rewe, Aldi und Amazon) unterhalten Tochtergesellschaften in Steueroasen, denen aufgrund der zugänglichen Daten keine wirtschaftlichen Aktivitäten zugeordnet werden können. Andere Unternehmen veröffentlichen hingegen freiwillig zusätzliche Informationen über ihre Steuerzahlungen. Insgesamt kann das Ausmaß der unternehmerischen Steuervermeidungspraktiken, so ein weiteres Ergebnis der Studie, von zivilgesellschaftlichen Akteuren gegenwärtig nur mit erheblichem Aufwand (z.B. dank Rechercheprojekten wie den Panama- und Paradise-Papers) bewertet werden. Die Folge ist, dass das ungelöste Problem der Steuerzahlung und Steuervermeidung der Verhandlung zwischen Unternehmensexperten und nationalen Steuerbehörden überlassen bleibt.

Der steuerliche Spielraum der einzelnen Unternehmen, der auf Basis einer empirischen Analyse von vielfältigen Daten identifiziert worden ist, ist Anlass, ein "Steuer-Siegel" für faire (Unternehmens-) Steuerzahler als ersten Schritt vorzuschlagen. Die AutorInnen der Studie entwickeln und prüfen die Siegelkriterien. Sie kommen zwar zu dem Schluss, dass ein solches Siegel weder gesetzliche Maßnahmen noch die Arbeit der Betriebsprüfer ersetzen kann. Auch für die konkrete Umsetzung besteht nach Auffassung der SteuerexpertInnen noch Entwicklungsbedarf. Andererseits sehen sie in dem Siegel aber auch ein erstes wirksames Instrument, um die Neigung konkreter Unternehmen zu aggressiver Steuervermeidung besser zu beurteilen sowie positive Bemühungen von Unternehmen öffentlich sichtbar zu machen. Ein Siegel, so die Überzeugung von Stiftung und Studienautoren, hilft interessierten Bürgern und einer engagierten Zivilgesellschaft dabei, sich eine informierte Meinung zur Steuerdebatte zu bilden und kann auch den Druck erhöhen, nachhaltige politische Lösungen anzustreben und umzusetzen. Wichtig ist, dass der vorgeschlagene und untersuchte Ansatz des "Steuer-Siegels" nur ein Schritt in einer Reihe von Maßnahmen, die eine funktionierende Unternehmensbesteuerung gewährleisten sollen, darstellt. In der Studie werden deshalb weitere Vorschläge zur Diskussion gestellt, die sich an Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Öffentlichkeit richten.

Die empirische Untersuchung beschäftigt sich mit Steuervermeidung von Unternehmen in Deutschland. Sie analysiert dazu vierzig Unternehmen des deutschen Einzelhandels der Branchen Lebensmittel, Bücher und Bekleidung. Es wird getestet, ob Unternehmen mit fairen Steuerpraktiken anhand öffentlich verfügbarer Informationen identifiziert werden können, bevor diskutiert wird, ob die Einführung eines Siegels für faire (Unternehmens-) Steuerzahlungen in Deutschland möglich und sinnvoll ist. Dazu wird in die Literatur und die Debatten zur Unternehmensbesteuerung eingeführt, ein Kriterienkatalog zur Bewertung der Steuerpraktiken entwickelt und dieser schließlich empirisch an ausgewählten Fällen erprobt. Die Studie greift auf eine Vielzahl öffentlich zugänglicher Daten zurück. Für die Untersuchung wurden u.a. Unternehmensregister gesichtet und Jahresabschlüsse der Unternehmen auswertet.

Die Studie "Unternehmensteuer in Deutschland. Rechtliche Grauzonen und zivilgesellschaftliche Alternativen" wurde von Christoph Trautvetter, Silke Ötsch, Markus Henn durchgeführt, von der Otto Brenner Stiftung gefördert und ist dort als Arbeitspapier 28 erschienen. Das Autorenteam engagiert sich u.a. im Netzwerk Steuergerechtigkeit und ist für Attac aktiv.

Christoph Trautvetter, Silke Ötsch, Markus Henn: Unternehmensteuern in Deutschland. Rechtliche Grauzonen und zivilgesellschaftliche Alternativen, OBS-Arbeitspapier 28, Frankfurt am Main, April 2018 (http://ow.ly/PACL30jAr8i)

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Werbemittelmesse 2018 – Ein Feuerwerk der haptischen Werbung!

Nette Worte oder ein Dankesbrief an Geschäftspartner sind immer willkommen und stärken die Geschäftsbeziehung. Durch einen hinzugefügten Werbeartikel kann diese Wirkung mit positiven Emotionen und hohem Erinnerungswert noch nachhaltiger verstärkt werden. Haptik unterstützt Emotionalität.

Ideen hierfür findet man am 24. + 25.01.2018 auf Süddeutschlands größter Werbemittelmesse München, der wmm 2018. Jedes Jahr im Januar lädt die Promo Event GmbH aus Eichenau im Namen der fünf Trägeragenturen admixx, CD Werbemittel, Eidex, Hagemanngruppe und – neu im Bunde –AmedeA die Marketingfachleute und Management-Entscheider aus den unterschiedlichsten Branchen und Unternehmen zu einem Besuch ein.

An diesen zwei Tagen präsentieren rund 110 Aussteller ihre Produktneuheiten für 2018, die Klassiker aber auch „Hingucker" aus der Welt der Werbemittel.

Auf einer zusätzlichen Aktionsfläche werden Trendthemen aus dem Bereichen des Marketings und der Kommunikation präsentiert: Wie zum Beispiel die „VR-Technologie", das Tool „Digitaler Live Stream" und das stark aufkommende „Duftmarketing". Alle Sinne werden hier angesprochen!

Am Stand von Blue Silver wird das Thema der Virtual Reality als Innovationsthema präsentiert. Egal ob als Industriefirma oder als werbungtreibendes Mittelstand-Unternehmen, in allen Bereichen wird dieses innovative Tool Einzug halten. Die Blue Silver GmbH präsentiert auf der Messe Beispiele wie z. B. der Firma Linde und zeigt wie hochprofessionell das Unternehmen oder die Produkte präsentiert werden können. Das Fachpublikum kann vor Ort das unfassbare Spektrum der Möglichkeiten kennen lernen und selbst vor Ort testen.

Creakom.tv zeigt die Möglichkeiten und Fallbeispiele in Ergänzung zur VR-Technologie, wie Industrie- und Mittelstands-Firmen professionelle Begleitung für Videostreaming erhalten können. Damit können die im Studio oder auf Events produzierten Inhalte (z.B. Webinare, virtuelle Konferenzen, Hybrid Events) schnell und gezielt über verschieden Kanäle digital verbreitet werden. Hier werden Vorurteile wie „Ist mir viel zu aufwendig" ausgeräumt.

Das Start-up Unternehmen IMANOX FX.one stellt sein vollautomatisiertes Fotosystem mit innovativer 3D Sensor Technologie vor. Durch eine eigenentwickelte Bildbearbeitungssoftware und einer intelligenten Lichtansteuerung, kann hier der Nutzer in jede nur vorstellbare Hintergrundszenerie eingefügt werden, ohne dass eine Greenscreen verwendet werden muss.

Die Echion AG ist im Bereich des Duftmarketings Marktführer in Deutschland, zum Beispiel in Aldi-oder in dm-Märkten. „Duftmarketing ist ein nicht weg zu denkender Teil des multisensorischen Marketings". Wie das Duftmarketing werbewirksam eingesetzt werden kann präsentiert die Echion AG vor Ort mit Duftzelten, die auf dem Messegelände verteilt sind und so die Sensorik beispielhaft anregen.

Ein weiteres Highlight sind die Fachvorträge von hochkarätigen Referenten, die durch die Kooperation mit Speakers Excellence auf der Werbemittelmesse München begrüßt werden können. Ein renommierter Strategieberater, ein Bestseller-Autor, ein Weltklasse-Magier mit interessanten Rückschlüssen aufs Marketing und ein weiterer Spezialist für Einkauf und Vertrieb werden das Fach-publikum begeistern und informieren.

 

Die Top-Referenten in diesem Jahr:

am 24.01.2018

11:00 – 12:00 Uhr –Stefan Gröner

Kommunikation in Zeiten von Snapchat, Instagram & Co. – Wie man heute junge Zielgruppen erreicht!

14:00 – 15:00 Uhr – Walter Kohl

Souveräner Führen, Handeln, Leben – Kraftquellen für Entscheider

am 25.01.2018

11:00 – 12.00 Uhr – Marc Gassert

Alles ist schwer, bevor es leicht wird!

14:00 – 15:00 Uhr – Frieder Gamm

Erfolgreich durchsetzen – Verona Feldbusch gegen Alice Schwarzer!

Nicht nur durch Professionalität, Ideenreichtum und Abwechslung gilt die wmm jedes Jahr als Trendsetter und Pflichttermin für Einkäufer, Experten im Bereich Marketing und Werbeentscheider aus den verschiedensten Branchen. Mit einem Besuch bekommt man für das ganze Jahr einzigartige und innovative Ideen für Präsente, Werbeartikel und sympathische Aufmerksamkeiten – ein gesteigerter Werbeerfolg ist damit garantiert.

www.werbemittelmesse-muenchen.de

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14 Landesbeste aus dem Bezirk der IHK Karlsruhe geehrt

Von den insgesamt 117 landesbesten Auszubildenden in Baden-Württemberg kommen 14 aus dem Bezirk der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe. Sie alle haben ihre Prüfungen mit mindestens 92 Punkten und daher mit der Note „sehr gut“ bestanden. Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) hat die landesbesten Ausbildungsabsolventen der Winter- und Sommerprüfungen 2016/17 nun in einer Festveranstaltung in Rottweil geehrt.

„Mit Ihren Top-Leistungen setzen diese jungen Fachkräfte ein herausragendes Qualitätszeichen für die duale Berufsausbildung. Denn nur mit maximalem Engagement, gerade auch auf Seiten der Ausbilder, sind solche Ergebnisse überhaupt möglich“, betonte Wolfgang Grenke, Präsident des BWIHK sowie Präsident der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe. „Der Einsatz der Ausbilderinnen und Ausbilder zeigt: Die Wirtschaft nimmt ihre Aufgabe ernst, dafür zu sorgen, dass der Mangel an Fachkräften möglichst kein Dauerzustand bleibt.“

Zur Festveranstaltung in Rottweil waren die Auszubildenden, ihre Angehörigen sowie Vertreter der Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen eingeladen. Mit den sehr guten Prüfungsergebnissen hätten die Einserabsolventen den Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Zukunft gelegt, so Wolfgang Grenke weiter: „Sie und alle anderen, die ihre Ausbildung mit Erfolg beendet haben, sind die Fachkräfte, die unsere Betriebe in Baden-Württemberg dringend brauchen. Außerdem zeigen Sie überdeutlich, dass die duale Ausbildung eine hervorragende Alternative zu Abitur und Studium ist – mit allen Chancen für eine erfolgreiche Karriere.“

Die Landesbesten der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe verzeichneten ihre Spitzenleistungen in kaufmännischen sowie gewerblich-technischen Berufen wie Bauzeichnerin, Chemikant, Gestalterin für visuelles Marketing, Verfahrensmechaniker oder Verkäuferin. Die IHK Karlsruhe stellt außerdem eine Landesbeste im Ausbildungsberuf „Fachpraktiker/-in Küche (Beiköchin)“, einem Ausbildungsberuf für Menschen mit Behinderung.

Unter den 14 landesbesten Auszubildenden der IHK Karlsruhe befindet sich in diesem Jahr mit Jörn Saenger, Abschluss zum Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik (99 Punkte), MOCOPINUS GmbH & Co. KG Karlsruhe, gleichzeitig ein bundesbester Auszubildender. Die Ausbildungsberatung der IHK Karlsruhe konnte Jörn Saenger im Jahr 2015 als Studienabbrecher erfolgreich in eine Berufsausbildung vermitteln. Mit JOB[RE)START bietet die IHK Karlsruhe ihr eigenes Studienabbrecherprogramm an.

Insgesamt haben an den Winter- und Sommerprüfungen 2016/17 in Baden-Württemberg rund 45.000 Auszubildende teilgenommen, davon mehr als 4.800 bei der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe.

Die 14 landesbesten Auszubildenden aus dem Bezirk der IHK Karlsruhe:

Fröhlich, Theresa, Kauffrau für Marketingkommunikation, dm-drogerie markt GmbH + Co KG, Karlsruhe;

Handrick, Lars, Chemikant, Klebchemie M.G. Becker GmbH & Co KG, Weingarten (Baden);

Heck, Julia, Verkäuferin, ALDI GmbH & Co KG, Rastatt;

Hermann, Thorben, Straßenbauer, Grötz GmbH & Co. KG, Gaggenau;

Hick, Ann-Kathrin, Bauzeichnerin, BIB Kutz Beratende Ingenieure, Büro für Ingenieurplanung im Bauwesen, Karlsruhe;

Hoppstädter, Johannes, Informations- und Telekommunikationssystem-Kaufmann, TelemaxX Telekommunikation GmbH, Karlsruhe;

Leonhard, Jochen, Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie, Kronimus Aktiengesellschaft, Iffezheim;

Moor, Anton, Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen, Deutsche Post AG, Karlsruhe;

Saenger, Jörn, Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik, MOCOPINUS GmbH & Co. KG, Karlsruhe;

Scherrer, Natalie, Fachpraktikerin Küche (Beiköchin), Internationaler Bund, Karlsruhe;

Steiner, Christina, Gestalterin für visuelles Marketing, C & A Mode GmbH & Co. KG, Karlsruhe;

von Graevenitz, Johanna, Fachkraft für Lebensmitteltechnik, EDEKA Südwest Fleisch GmbH, Rheinstetten;

Weighart, Dominik, Fluggerätmechaniker, DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG, Rheinmünster

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