Hand in Hand in die Zukunft 4.0: Kunstprojekt zur Berufsorientierung

Gemeinsam auf dem Weg in die Arbeitswelt von morgen: 80 Jugendliche haben sich mit Impulsgeberinnen und Impulsgebern aus der Wirtschaft sowie Wegbegleitern aus Schule und Agentur für Arbeit in Kooperation mit der Region Hannover kreativ und intensiv mit ihrer beruflichen Zukunft auseinandergesetzt. Dabei sind reale und virtuelle Kunstwerke entstanden, die am

Dienstag, 13. November 2018, 16 Uhr,
im Calder-Saal des Sprengel Museum Hannover,
Kurt-Schwitters-Platz, 30169 Hannover,

der Öffentlichkeit präsentiert werden. Ziel des Projekts ‚Hand in Hand in die Zukunft‘ ist es, Schülerinnen und Schülern dabei zu helfen, sich mit beruflichen Perspektiven zu beschäftigen – außerhalb der üblichen Rahmenbedingungen in der Schule. „Das Konzept befreit die Jugendlichen zunächst von den klassischen Fragen zur Berufswahl“, so Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover. „Sie lernen sich in der Projektarbeit kennen und erfahren von beteiligten Unternehmensvertretern, welche Herausforderungen in der Arbeitswelt von morgen stecken.“

In den Projektmodulen #IchBin, #WirSind, #IchWageNeues und #WirWagenNeues haben Schülerinnen und Schüler aus fünf Förder- und Real- und Gesamtschulen einen individuellen Berufsorientierungsprozess durchlaufen und sich mit ihren persönlichen Themen auseinandergesetzt. Klare Strukturen und Ziele, Zeitvorgaben und Aufgaben helfen dabei, dass die Jugendlichen besser planen, entscheiden, umsetzen und reflektieren lernen. Das Präsentieren der Ideen und Ergebnisse aus den Workshops, verbunden mit dem Feedback der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, fördert die Selbstwahrnehmung und -reflektion, die kommunikativen Fähigkeiten und das Selbstbewusstsein. Unternehmensvertreter/innen werden in die künstlerische Arbeit mit einbezogen. Sie geben Impulse aus ihren Unternehmen, bringen Fragen aus der Arbeitswelt mit und bearbeiten diese gemeinsam mit den Jugendlichen in einem künstlerischen Prozess.

Fünf Schulen haben in diesem Jahr teilgenommen: die Gutzmannschule in Langenhagen, die Schule Auf der Bult in Hannover, die Calenberger Schule in Pattensen, die Ernst-Reuter-Schule in Pattensen, die Robert-Koch-Realschule in Langenhagen sowie die IGS Südstadt in Hannover. Das Projekt ist für 80 Schülerinnen und Schüler der achten bis zehnten Klasse ausgelegt. In inklusiven Gruppen durchlaufen alle gemeinsam die Projektwochen.

„Wir ermöglichen Jugendlichen von Unternehmen, ein Feedback zu ihren Talenten und Kompetenzen zu erhalten. Damit stärken wir das Selbstbewusstsein der Jugendlichen und ermöglichen eine Orientierung in verschiedenen Berufen“, lobt Heike Döpke, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hannover, den Ansatz des Projekts. Besonders bei Workshops, in denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens eng mit den Schülerinnen und Schülern zusammenarbeiten, werden Barrieren ab- und Kontakte aufgebaut.

Das Projekt „Hand in Hand in die Zukunft“ läuft seit 2014 in Trägerschaft der Einfach Genial gGmbH. Finanziert wird es durch die Agentur für Arbeit Hannover in Kooperation mit der Region Hannover und dem Verein „Mehr Aktion! Für Kinder und Jugend e. V.“.

Der aktuelle Projektdurchlauf ist am 1. Mai gestartet und endete am 30. Juni 2019. Die Projektpartner teilen sich die Gesamtkosten des Projekts in Höhe von rund 80.000 Euro.

Medienvertreterinnen und -vertreter sind zur Präsentation „Hand in Hand in die Zukunft“ am Dienstag, 13. November, 16 Uhr, im Calder-Saal des Sprengel Museum Hannover, Kurt-Schwitters-Platz, 30169 Hannover, herzlich willkommen.

Das Programm:

16.00 Uhr      Check in und Empfang im Spaceport Sprengel Museum Hannover
16.30 Uhr      Take off im Auditorium
16.40 Uhr      Begrüßung der Crew und Passagiere

  • Carina Plath, stellvertretende Direktorin, Sprengel Museum Hannover
  • Susanne Langenkamp, Bereichsleiterin der Agentur für Arbeit Hannover
  • Reinhard Biederbeck, Leiter des Teams Beschäftigungsförderung, Region Hannover
  • Alexa von Wrangell, Mehr Aktion! Für Kinder und Jugend e. V.
  • Erfahrungsberichte von Schülerinnen und Schülern, Unternehmerinnen und Unternehmern sowie der Geschäftsführung von Einfach Genial

17.10 Uhr      Eröffnung des Rundgangs. Die Shuttlecrew sorgt für das leibliche Wohl.

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itl mit News & Ente auf der tekom-Jahrestagung

Terminologie-News aus der Praxis, ein intelligentes Lektoratsportal, spannende Fachvorträge zu Alexa & Co und eine neue Duckumentation-Ente – das und noch mehr präsentiert itl vom 13. bis 15. November 2018 auf der tekom-Jahrestagung im Internationalen Congresscenter Stuttgart.

itl hat für die kommende tekom-Jahrestagung viele Neuigkeiten rund um Mobile Doku und Apps, Übersetzung, Lektorat, Technische Dokumentation und Terminologie im Gepäck sowie eine besonders farbenfrohe Überraschung. Interessierte sollten daher unbedingt in Halle C2 am Stand 2/E06 vorbeischauen oder sich die Vorträge der itl-Experten zu Trends in der Technischen Doku anhören:

  • „Einführung eines Terminologie-Management-Systems – 8 Thesen zur Best Practice“ mit Dieter Gust in Zusammenarbeit mit Andreas Merz, Crown Gabelstapler GmbH & Co. KG Dienstag, 13. November 2018 / 11:15-12:00 Uhr / Raum C6.2
  • „Alexa, was ist denn jetzt schon wieder los? Digitale Benutzerassistenz der Zukunft“ mit Florian Gust Dienstag, 13. November 2018 / 13:45-14:30 Uhr / Raum C7.1
  • „[і]-match, das Language-Management-System“ Toolpräsentation mit David Bodensohn Mittwoch, 14. November 2018 / 11:30-12:15 Uhr / Raum C10.5
  • „Mach’s doch wie IKEA! Bildanleitungskonzepte und ihre Praxistauglichkeit“ mit Thomas Emrich Donnerstag, 15. November 2018 / 09:45-10:30 Uhr / Plenum2

Am itl-Stand erfahren Besucher, wie unverzichtbar das Language-Management-System [і]-match für Unternehmen ist oder wie das Lektoratsportal [і]-correct mit dem neuen Feature VisualReview den Lektoratsprozess vereinfacht.

Um die Messe ein bisschen bunter zu gestalten, lüftet itl das Geheimnis um das nächste Outfit der itl-Ente. Sammler der Duckumentation-Duck sind bereits gespannt! Beim diesjährigen Standspiel gibt es sogar eine Riesenente in der neuen Farbe zu gewinnen.

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Digital mobil im Alter – Tablet PC’s für Seniorinnen und Senioren

Digitalisierung hat längst unser gesellschaftliches Leben erfasst. Es muss unser Bestreben sein, alle daran teilhaben zu lassen.

Wie die Inklusion für ein gemeinsames Zusammensein in allen Lebensbereichen eintritt, setzt sich dies als Forderung auch ins Internet weiter: Teilhabe am digitalen Leben, den Sozialen Netzwerken, daran fehlt es noch – unabhängig von den persönlichen Voraussetzungen.

Die Digitale Inklusion bedeutet, der Zugang zu digitalen Inhalten (Apps, Internetseiten, Buchungssystemen, Social Media wie WhatsApp usw.) muss jedem Menschen offenstehen – barrierefrei und einfach. Dieses Ziel verfolgt die Initiative „Digitale Inklusion“ und ihr Projekt „Digital mobil im Alter – Tablet PCs für Seniorinnen und Senioren“, die älteren Menschen die Teilhabe an der digitalen Gesellschaft ermöglichen will. Seniorinnen und Senioren in Heimen bekommen so die Fähigkeit an die Hand, via Tablet PCs die Möglichkeit, soziale Apps vereinfacht zu nutzen oder Bestellungen im Internet für ihre Bedürfnisse zu tätigen. Mehr dazu auf www.digitaleinklusion.de.

Das SenioCareSpotTV-Tablet schafft diese Brücke und hilft den Umgang mit modernen Medien zu erlernen. Es macht die neuen Möglichkeiten und Mehrwerte nutzbar, und zwar insbesondere für die ältere Generation in Heimen, aber auch im häuslichen Bereich. Die Spracheingabe ist dabei besonders einfach und schafft schnelle Erfolge im Umgang mit der neuen Technik. Gleichzeitig reagiert die Touchscreen-Oberfläche und die Spracheingabe des Benutzers via Amazon Alexa die Bedienung des Tablets zu erlernen und so die neuen Funktionen zu entdecken.

  • In einer digitalisierten Welt sind Apps zur Bewältigung des Alltags elementar
  • Die Bedienung von Tablets mit Sprachsteuerung ist eine einfach Möglichkeit für den Zugang zur digitalen Welt
  • Unser Ansatz umfasst individuell erstellte Alexa-Apps für Sprachsteuerung mit vereinfachten grafischen Touch-UX-Interfaces
  • Eine telefonische Hotline und Fernwartung unterstützen schnell und unkompliziert bei Problemen
  • SenioCareSpotTV informiert Bewohner, Mitarbeiter und Gäste und ist
    • mit seiner WLAN-Technologie ein modern und kostengünstig zu installieren.
    • Vielfältige Informationsangebote und Funktionen wie WhatsApp,
    • Videotelefonie und Erinnerungen an die Medikamenteneinnahme
  • WLAN Internet für Bewohner und Gäste
  • Vereinfacht Prozesse und Kommunikation

Senioren wollen mit Tablet PCs vor allem mit den Enkelkindern Kontakt halten und sich im Internet die Zeit vertreiben. Wenn ihnen bei Problemen mit der Gerätenutzung geholfen wird, steigert es ihre Motivation erheblich. Dies zeigte die Studie ((http://www.digitale-chancen.de/tabletpcs/index.cfm/secid.37/key.340)) von E-Plus und Stiftung Digitale Chancen in Berlin.

So sind soziale Netzwerke sind nicht nur etwas für die Jugend. Auch mittlere Jahrgänge und ältere Herrschaften mischen kräftig bei Facebook und Co mit. Bei den Über-50-Jährigen sind es sogar fast zwei Drittel, laut einer Studie des Bitkom von 2012. ((http://www.internetworld.de/technik/medien/alter-schuetzt-facebook-279164.html, http://www.internetworld.de/onlinemarketing/facebook/viertel-senioren-facebook-co.-280011.html)) Am liebsten netzwerken die Senioren dabei bei Facebook.

News, Surfen und Kontakt halten – das steht bei Senioren hoch im Kurs. 58 Prozent der Seniorinnen und Senioren nahmen das Tablet in den dafür vorgesehenen Kursstunden innerhalb der Einrichtung zur Hand, 32 Prozent sogar täglich. Die besonders häufig genannte Motivation der Probanden: der Kontakt mit den Enkeln über das Internet sowie Interesse und Neugierde für neue Technologien.

Nutzen:

SenioCareSpotTV ist ein Tablet-basiertes Konzept mit WLAN-Hotspot (inkl. Antistörerhaftung und Firewall) einer Kiosk-App für die einfache und Zielgruppen-adäquate Benutzung.

Die SenioCareSpotTV-Technologie garantiert eine Trennung des Internetzugangs für Patienten und der Pflegeeinrichtung durch mehrstufige Sicherheitsmechanismen und Absicherung des Internetverkehrs.

CareSpot ist eine Marke der Network Infosystems GmbH, die Tablets mit anwendungs-optimierten WLAN-Internetzugang anbietet.

Nach Auskunft des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege ist nach § 9 Abs. 2 der Ausführungsverordnung zum Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (AVPfleWoqG) soll jeder Wohnplatz über einen Telekommunikationsanschluss verfügen.

Darauf haben sich Betreiber und Heime noch nicht eingestellt.

Auch bestehen hohe Vorbehalte gegenüber der Bereitstellung von WLAN im Heim.

Im Rahmen von Pilotstudien soll der Umgang und die Entwicklung entsprechender Tablets untersucht und gefördert werden.

Bundesweite Initiative geplant

Die Initiatoren Rainer Jünger und Robert Brunner sind im März 2018 mit ihrem Projekt zur Digitalen Inklusion  gestartet und waren u.a. in Hannover und München zu Start-up-Wettbewerben nominiert und auf den Messen präsent:

sowie

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Atlantik Elektronik präsentiert neues intelligentes Smart Audio/ Smart Speaker Entwicklungs-Kit von Qualcomm

Atlantik Elektronik, Anbieter innovativer Wireless Audio Lösungen, präsentiert das neue Smart Audio Plattform Entwicklungs-Kit von Qualcomm.

Dieses neue Entwicklungs-Kit ist so aufgebaut, dass es vorgefertigte Komponenten ​​für die Erstellung eines intelligenten Lautsprechers enthält. Damit können Audio-Hersteller sofort mit der Entwicklung beginnen. Qualcomm hat die Einführung von Entwicklungsplattformen für alle Marktbedürfnisse beschleunigt. Dazu gehören Plattformen, die Alibaba AI Voice, Amazon Alexa, Baidu DuerOS, Google Assistant und Microsoft unterstützen.

Diese Smart Audio-Lösung, basierend auf dem APQ8009 mit einer Reihe von Softwarekonfigurationen, ermöglicht OEMs wirklich optimierte intelligente Lautsprecher in verschiedenen Produktstufen und Kategorien zu erstellen.

Die Smart Audio Plattform ist eine hochflexible Lösung, die eine einzigartige Kombination aus Verarbeitungsleistung, Konnektivitätsoptionen, Sprachbenutzerschnittstellen und Premium-Audiotechnologien bietet. Die Plattform wurde als End-to-End-Lösung für intelligente Lautsprecher entwickelt, die Qualcomms einzigartige und leistungsstarke Verarbeitung sowie proprietäre Audiotechnologien für hochauflösendes Audio, Netzwerkaudio, Echokompensation, Beamforming und Rauschunterdrückung integriert. Mit der Unterstützung für Sprachdienste großer Cloud-Anbieter bietet die Smart Audio Plattform Herstellern viele Möglichkeiten der Unterstützung bei der Entwicklung intelligenter Lautsprecher.

Das Entwicklungskit basiert auf der Smart Audio Plattform und verfügt über ein Wi-Fi-zertifiziertes System-on-Module (SoM), das die wichtigsten Systemkomponenten integriert und so zur Reduzierung der Entwicklungszeit und der Gesamtkosten beiträgt.

"Die Nachfrage nach Sprachsteuerungen für zu Hause, am Arbeitsplatz und in Autos gewinnt immer mehr an Bedeutung. Der Amazon Alexa Voice Service hat entscheidend dazu beigetragen, diese neue Kategorie zu etablieren", sagte Ottmar Flach, Geschäftsführer der Atlantik Elektronik GmbH. "Wir freuen uns, die erste vollständig zertifizierte End-to-End-AVS-Plattform aus einer Hand anbieten zu können, wo bewährte Audiofunktionen in einer voll integrierten Smart-Speaker-Referenzplattform mit AVS kombiniert werden, um die Kundenanforderungen zu erfüllen. Mit dem intelligenten Audio Plattform Entwicklungskit von Qualcomm können schnell und einfach sprachfähige Produkte entwickelt werden, die den Kunden angenehmere Spracherlebnisse bieten."

Die Qualcomm Smart Audio Plattform bietet integrierte Hi-Fi Audio-Wiedergabe- und Post-Processing-Algorithmen für erstklassige Klangqualität, Qualcomm AllPlay Multiroom- und Multi-Channel-Netzwerklösung für synchronisiertes Audio-Streaming zu Hause sowie erweiterte Anwendungsverarbeitungsfunktionen für ein anpassbares und ansprechendes Nutzererlebnis. Weitere Merkmale der Qualcomm Smart Audio Plattform sind ein Quad-Core ARM-A53 Prozessor und integrierter Qualcomm Hexagon Audio DSP, Dualband 802.11ac Wi-Fi (1×1 und 2×2 Optionen), Bluetooth 4.2 + Bluetooth Low Energy (BLE) mit Unterstützung für Schlüsselprofile wie A2DP-source/sink, AVRCP, SPP, HFP, PAN, NAP, AVCTP, AVDTP, PBAP, RSP / Wake auf BLE und Hochleistungs-Audio-Kodierung / Dekodierung mit Qualcomm aptX und aptX HD. Die Audiowiedergabe unterstützt eine breite Palette von Audio-Codecs für die Industrie, darunter MP3, AAC, OggVorbis, FLAC, AIFF, WAV, PCM, ALAC, mit leistungsstarker Bluetooth / Wi-Fi-Koexistenz für optimale Audio Performance.

Qualcomm gab außerdem bekannt, dass die Qualcomm Smart Audio Plattform von Amazon für den Alexa Voice Service (AVS) qualifiziert wurde. Die Referenzplattform, die jetzt in Produktion ist, enthält die Hardware- und Software-Bausteine, die für eine schnelle Kommerzialisierung von Smart-Speaker- und Netzwerk-Audio-Lösungen erforderlich sind, und ist das erste angekündigte End-to-End-Audioverarbeitungs- und Systemreferenzdesign für AVS von einem einzelnen Anbieter.

Das intelligente Audio Plattform Entwicklungs-Kit von Qualcomm ist ab sofort bei Atlantik Elektronik verfügbar.

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The Divine Voice – Die göttliche Stimme? – Teil Eins

<p>Alexa, Siri, Bixby und Cortana. So heißen sie. Die Sprachassistenten, die unsere digitalen Endgeräte menschlicher machen sollen. Nahbarer. Die technischen Möglichkeiten passen sich an unsere Anforderungen an – und gesprochene Anfragen an Smartphone, Tablet und Co. sind aktueller denn je. Da mag man den Machern von Star Trek – The Next Generation gleich zu ihren wahrsagerischen Fähigkeiten gratulieren. Schließlich bestellte Captain Picard schon 1987 seinen "Tee – Earl Grey – heiß!" per Spracheingabe bei einem namenlosen Computer. Okay, hier geht es um ein sehr technisches Themenfeld. Dennoch lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen, mit klarem Fokus auf die Fakten, um die Frage zu beantworten: <em>Was bedeutet Voice Search für mich als Besitzer eines E-Commerce Shops (oder einer Webseite) und was muss ich tun, um Schritt zu halten? </em>

<strong>Wo stehen wir jetzt?</strong>

Google CEO Sundar Pichai erk lärte kürzlich, dass inzwischen jede fünfte Suchanfrage gesprochen statt getippt wird. Nicht, dass damit der Peak erreicht wäre: Mediapolis geht davon aus, dass in 2020 schon 30% aller Suchen ohne Bildschirm ausgeführt werden – und ComScore sowie eConsultancy setzen noch einen drauf und prognostizieren <a href="https://www.campaignlive.co.uk/… target="_blank" rel="noopener noreferrer">50% Sprachsuchen</a>. Bei Bing waren es im <a href="https://www.semrush.com/… target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mai 2016</a> schon ein Viertel aller Suchanfragen und Google verzeichnete im selben Jahr fünfunddreißig (!) mal mehr Sprachsuchen als noch 2008.

<em>Normales Googlen ist out</em>

Als Betreiber einer Webseite (oder genauer: eines Online-Shops) ist es an der Zeit, sich die Frage zu stellen, ob die eigenen Inhalte per Sprachsuche überhaupt gefunden werden können. Seit Anfragen nicht meh r nur vom Deskt op-PC aus gestellt werden, gewinnen diese immer weiter an Länge und umschreiben das Thema, oft garniert mit W-Fragen (Wo, Wer, Was…). Einfaches Beispiel: Lautete früher die Suche noch: "<em>Italiener München günstig</em>", heißt es jetzt: "<em>Wo gibt es in München ein günstiges italienisches Restaurant?</em>".

Das Praktische an diesen <strong>P</strong>ersönlichen <strong>A</strong>ssistenten (PAs) ist, dass man sie so gut wie immer um sich herum hat. Das sorgt dafür, dass die ins Smartphone integrierten Kollegen Siri, Bixby und der Google Assistant eher verwendet werden, als die zu Hause stationierten, wie Cortana (Windows), ein Google Home oder Amazons Echo mit Alexa. Und Microsoft zählt hier zu den Big Playern am Markt, denn die Suchergebnisse vieler PAs kommen zum großen Teil von Bing.

<em>Und warum das Ganze? </em>

Ganz einfach: Die Klickrate od er <strong>C</strong>lick-<strong>T</strong>hrough-<strong>R</strong>ate (CTR) von Suchergebnissen, die es in die Ergebnislisten der Voice Assistants schaffen, ist Untersuchungen nach deutlich (bis zu 190%) höher, als die von Standard-Ergebnissen einer Webseite.

<em>Woher kommen die PA-Ergebnisse? </em>

Woher beziehungsweise wie erhalten die PAs ihre Ergebnisse? Im Endeffekt hilft nur: Ausprobieren. Also, eine Suchanfrage nach der anderen mit einem PA freier Wahl durchspielen und alle Ergebnisse für eigene Analysezwecke festhalten. Schließlich verhält sich die Thematik bei jedem Thema und jeder Anfrage anders. Eine Patentlösung gibt es hier (noch) nicht. Somit lässt sich leichter recherchieren, was zu tun ist, um selbst an die Ergebnisse zu gelangen.

<strong>Wie hole ich das beste Ranking für meine Seite heraus?</strong>

Grundsätzlich und immer spielen folgende Faktoren eine tra gende Rolle beim Ranking:  </p> <ul> <ul> <li>Informationsbefriedigung</li> </ul> </ul> <ul> <ul> <li>Länge, Formulierung, Rhetorik</li> </ul> </ul> <ul> <ul> <li>Standort bzw. Typisches für die Umgebung, z.B. Bezirke</li> </ul> </ul> <ul> <ul> <li>Aussagekräftige Überschriften</li> </ul> </ul> <ul> <ul> <li>Ist die Seite mobil optimiert / verfügt sie über Responsive Design? </li> </ul> </ul> <ul> <ul> <li><a href="https://support.google.com/… target="_blank" rel="noopener noreferrer">hreflang Tags</a> in Verwendung (bei mehrsprachig verfügbaren Inhalten)? </li> </ul> </ul> <ul> <ul> <li>Paginierung (<a href="https://support.google.com/… target="_blank" rel="noopener noreferrer">entsprechende Tags</a>) </li> </ul> </ul> <ul> <ul> <li>Ist die interne Link-Struktur einwandfrei und logisch?</li> </ul> </ul> <ul> <ul> <li>robots.txt</li> </ul> </ul> <ul> <ul> <li>Weiterleitungen</li> </ul> </ul> <ul> <ul> <li>Seitenladezeit / Page Speed</li> </ul> </ul> <p>Dies spiegelt sich auch in den <a href="https://searchengineland.com/… target="_blank" rel="noopener noreferrer">Search Quality Guidelines</a> wider, die große Suchmaschinen wie Google speziell für die Evaluierung von möglichen PA-Ergebnissen an seine menschlichen Webseiten-Bewerter herausgeben. Googles <a href="https://search.google.com/… target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mobile Friendly Test</a> kann bei der ersten Einschätzung helfen, ob eine Seite noch Optimierungsbedarf aufweist.

<em>Longtail-Optimierung</em>

Bestand die typische Longtail-Optimierung bisher daraus, auf Phrasen à la "wie funktioniert…?" abzuzielen, benötigen Nutzer heutzutage eher "schnelle Hilfe unterwegs". Was dabei aus SEO-Sicht zu beachten ist: Die gängigen Keyword-Recherche-Tools geben zwar auch meist längerphrasige Kombinationen aus, beachten aber (noch) selten die Gegebenheiten von Sprachsuchen.&nb sp;

Dennoch empfehlenswerte Tools und Quellen:</p> <ul> <ul> <li><a href="https://answerthepublic.com/… target="_blank" rel="noopener noreferrer">Answerthepublic</a></li> </ul> </ul> <ul> <ul> <li><a href="https://www.storybase.com/… target="_blank" rel="noopener noreferrer">Storybase</a> (kostenpflichtig) </li> </ul> </ul> <ul> <ul> <li>"Ähnliche Suchanfragen zu…"-Boxen bei Suchmaschinen</li> </ul> </ul> <ul> <ul> <li>Social Listening Tools</li> </ul> </ul> <ul> <ul> <li>Auf Shopping spezialisierte Suchmaschinen, z.B. das <a href="https://amz.sistrix.com/… target="_blank" rel="noopener noreferrer">Amazon Keyword Tool</a> von SISTRIX</li> </ul> </ul> <ul> <ul> <li>FAQs und Fragen aus dem Customer Service</li> </ul> </ul> <p><em>Zielgruppen-Analyse par excellence</em>

Durchaus interessant, was man selbst dabei alles lernt: Denn auch die unterschiedlichen Intentionen der Shop- oder Webseiten-Nutzer können erfasst werden:

Was…- und Wer…-Fragen signalisieren, dass der Nutzer sich noch in der Recherche-Phase befindet. Sucht er hingegen nach Wo…, wird er sich schon entschieden haben und kaufbereit sein. Gerade für E-Commerce Shops sind solche Informationen essenziell.

Dabei empfiehlt sich ein Blick auf die Tracking- und Userjourney-Strategie. Denn wie wird denn ein Nutzer behandelt, der nach einer "Wo…"-Anfrage in ein physisches Geschäft geht und dort das Gesuchte kauft? Hier ist garantiert noch Luft nach oben.

<strong>Wie sind Voice-Suchanfragen aufgebaut? </strong>

Sprachsuchen beinhalten mehr dialogisch gestaltete Wörter und Phrasen und sind dementsprechend länger. Außerdem zielten schon im Jahr 2016 über ein Fünftel der Anfragen auf lokale Inhalte ab. Hierbei lohnt es sich, im Kopf zu behalten, dass Suchen, die über einen virtuellen Assistenten abgesetzt werden, aus einer Unterhaltung mit diesem entstehen. Dabei resultiert rund die Hälfte im Besuch eines lokalen Geschäfts.

<em>Bisherige und zukünftige Anwendungen </em>

Das Absetzen von Anrufen ist (momentan) noch eines der hauptsächlichen Aufgaben eines digitalen Assistenten, egal, in welcher Altersgruppe er verwendet wird. Hierzu zählt auch die Navigation, also Anfragen nach Wegbeschreibung. In naher Zukunft werden die Anbieter solcher Sprachdienste die daraus gewonnenen Daten auch zur Optimierung ihrer Werbeanzeigen nutzen – egal, auf welchem Gerät.

Künstliche Intelligenz (KI) verspricht zudem speziell für Voice Search eine Basis, die sich automatisch weiterentwickelt, also mit jeder Suche dazulernt. Sti chwort: Google Duplex, dessen Anrufe bei einem chinesischen Restaurant während der Google Keynote in kürzester Zeit ein Internet-Hit wurden. Und die Grenze nach oben ist offen: 95% der Kunden-Interaktionen werden im Jahr 2025 durch KI unterstützt, prophezeiht uns ein Report von <a href="https://www.nationalpublicmedia.com/… target="_blank" rel="noopener noreferrer">National Public Media</a>.

<em>Wermutstropfen</em>

Selbst, wenn Nutzer das finden, wonach sie suchen, bedeutet das noch keinen Visit. Gerade, wenn nach lokalen Ergebnissen gefragt wird, werden die Informationen zwar abgegriffen, aber deswegen noch nicht die Webseite besucht. Daran ändert die Sprachsuche zwar nicht viel, aber das war vorher auch schon so.

Außerdem werden Sprachsuchen momentan in Tracking-Tools wie Google Analytics noch nicht separat ausgewiesen. Man muss auf die Länge achten und nach weiteren, typischen Voice Search merkmalen Ausschau halten, z.B. d en W-F ragen. Dazu kommt: Wir haben noch einen langen Weg vor uns – den Google Home Assistenten gibt es zum Beispiel erst seit August 2017 mit deutscher Sprachunterstützung.

Tests belegen, dass man nicht unbedingt das erste beziehungsweise gesponsorte Ergebnis bei Suchmaschinen stellen muss, um von PAs als Ergebnis vorgelesen zu werden. Schaden kann es natürlich nicht, auch aus "normalen" SEO-Gesichtspunkten. Wenn man sich ansieht, welches Suchergebnis beispielsweise Google Home vorliest und warum, kommen verschiedene Experten zu folgenden Erkenntnissen:</p> <ol> <ol> <li>Kommt mittels Suche am Desktop eine Knowledge-Box oder Direktantwort, ist die Chance hoch, dass dieses Ergebnis auch vom Assistenten herangezogen wird.</li> </ol> </ol> <ol> <ol> <li>Manche Abfragen fördern allerdings Wikipedia-Artikel zutage, die eigentlich erst viel weiter unten ranken.</li> </ol> </ol> <p><strong>Wie mache ich meinen E-Commerce Shop fit für Voice? </strong>

Zum jetzig en Zeitpunkt bleiben die gängigen Tipps zur Seitenoptimierung für gute Platzierungen in den wichtigen Disziplinen (Featured Snippet, Knowledge Graph etc.). Das passende Buzzword zu dem Thema darf trotzdem nicht fehlen und wird wohl auf PASO – <strong>P</strong>ersonal <strong>A</strong>ssistant <strong>S</strong>earch <strong>O</strong>ptimization – hinauslaufen.

Hier die wichtigsten Punkte im Überblick:</p> <ul> <ul> <li>Für den Nutzer relevanter Inhalt sollte above the fold, also im ohne Scrollen sichtbaren Teil des Contents, zu finden sein.</li> </ul> </ul> <ul> <ul> <li>Suchmaschinen lieben strukturierte Daten (Structured Data / Microformats; Es gibt momentan ein paar Schema-Typen, die noch in Entwicklung sind: ‚<a href="https://pending.schema.org/… target="_blank" rel="noopener noreferrer">speakable</a>‘ und ‚<a href="https://pending.schema.org/… target="_blank" rel="noopener noreferrer">SpeakableSpecification</a>‘).</li> </ul> </ul> <ul> <ul> <li>Die Metadaten sowie das Layout sollten gut optimiert und klar strukturiert sein</li> </ul> </ul> <ul> <ul> <li>Lokal tätige Unternehmen sollten ihre Einträge bei <a href="https://www.bingplaces.com/… target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bing Places for Business</a>, <a href="https://www.google.com/… target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google My Business</a> sowie die Pendants bei weiteren relevanten Suchmaschinen im Griff haben</li> </ul> </ul> <ul> <ul> <li>Die Öffnungszeiten sollten aktuell sein, ebenso Kontaktdaten wie die Adresse. Als Bonus können aussagekräftige Fotos dienen.</li> </ul> </ul> <ul> <ul> <li>Positive Bewertungen helfen immens</li> </ul> </ul> <ul> <ul> <li>Content sollte für den Longtail-Bereich bzw. die bekannten und zutreffenden W-Fragen optimiert sein. </li> </ul> </ul> <ul> <ul> <li>Wer seine Zielgruppe und was sie beschäftigt gut kennt, hat gute Karten</li> </ul> </ul> <p>Diese Liste ist nicht final, und wird es wohl auch nie sein – mit das Wichtigste ist und bleibt aber:

<em>Get mobile-friendly!</em>

<a href="http://www.icrossing.com/… target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mobile First</a> ist schon fast ein Gesetz – und langsam gibt es keine Ausreden mehr, seine Seiten nicht auf Vordermann zu bringen. Die Chancen für nicht optimierte Webseiten, auf Mobilgeräten zu erscheinen, stehen nahezu bei Null.

Und, wer hätte das gedacht, Voice Search findet eben hauptsächlich auf mobilen Geräten statt. In Zukunft zählen hierzu natürlich auch vermehrt Autos, die mittels Sprachsteuerung auch Suchen für den Nutzer absetzen können. Auch von Kühlschränken mit Sprachassistenten hört man ja schon gelegentlich. Die USA sind bei dieser Thematik etwas weiter und nehmen die Vorreiterrolle ein: Hier kann man schon dank einer Part nerschaft von Google Express und <a href="https://corporate.target.com/… target="_blank" rel="noopener noreferrer">Target</a> seinen kompletten Einkauf vom Sofa aus erledigen – und das, ohne einen Finger zu rühren. Ob dieser Ausprägungsgrad wünschenswert ist, darüber lässt sich diskutieren. Auf jeden Fall bietet es sich an, den US-Markt zu beobachten und mögliche Handlungen für sich selbst abzuleiten.

<strong>Unser Fazit</strong></p> <ul> <ul> <li><strong>Vorbereitet sein (SEO Basics)!</strong></li> </ul> </ul> <ul> <ul> <li><strong>Entwicklung beobachten</strong></li> </ul> </ul> <ul> <ul> <li><strong>Anpassungen vornehmen (wo nötig) </strong></li> </ul> </ul> <p><em>Jedes Unternehmen hortet irgendwo Wissen. Publizieren und Nutzen dieser Schätze ist angesagt! </em>

Sprachsuchen beziehungsweise -Steuerung ist keine Trend-Erscheinung, die bald wieder vom Tisch ist. Dazu hat das Prinzip zu viele Vorteile. Es ist vielseitig einsetzbar, nahezu überall integrierbar, lässt sich mit bereits vorhandener Hardware bedienen und bietet dem modernen, rastlosen Menschen die Möglichkeit, die Hände frei zu haben. Und es geht noch weiter: Die Optimierung wird sich vermehrt zum Menschen hin verlagern, weg von der reinen Anpassung für Suchmaschinen-Bots.

Voice Search ist Teil der digitalen Welt geworden. Jetzt geht es darum, vorausschauend und intelligent zu handeln, sich vorzubereiten und das Maximum aus den gegebenen Möglichkeiten herauszuholen. Im zweiten Teil dieser Reihe widmen wir uns den Auswirkungen, die Voice Search auf SEA hat und bieten auch dafür nützliche Hilfestel lungen. Sollten Sie Anmerkungen haben oder Hilfe bei der Umsetzung benötigen, wenden Sie sich jederzeit gern an uns. Wir können helfen.</p>

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1-2-3.tv ist jetzt deutschlandweit über DVB-T2 HD erreichbar

Deutschlands größter Auktions-Sender startet mit DVB-T2 HD
in den Sommer. So kann jeder, der einen DVB-T2 HD-fähigen Receiver besitzt, das vielseitige Salestainment-Programm von 1-2-3.tv empfangen.

Shoppingerlebnis rund um die Uhr: Seit heute können Zuschauer das gesamte 1-2-3.tv Programm über das digitale Antennenfernsehen DVB-T2 HD deutschlandweit, kostenlos und unverschlüsselt empfangen. Hierfür müssen Zuschauer nicht einmal einen neuen Sendersuchlauf durchführen; das Programm wird automatisch in der Senderliste angezeigt. Voraussetzung für uneingeschränktes Bieten ist lediglich ein DVB-T2 HD- fähiger Receiver. Der freenet TV Empfangscheck gibt zudem noch Aufschluss darüber, wo 1-2-3.tv Kunden den Sender via Antenne empfangen können.

„Als größter deutscher Auktions-Sender freuen wir uns, erstmalig deutschlandweit alle
DVB-T2 HD-Zuschauer zu erreichen“, sagt Iris Ostermaier, Geschäftsführerin von 1-2-3.tv. „Durch den überregionalen Empfang über DVB-T2 HD bieten wir so noch mehr Kunden ein spannendes sowie abwechslungsreiches Einkaufserlebnis mit der Chance auf tolle Produkte und echte Schnäppchen.“

365 Tage im Jahr bietet 1-2-3.tv seinen Kunden beste Unterhaltung und Auktionsaction – 20 Stunden live! Die Erweiterung der TV-Qualität durch den Empfang mit DVB-T2 zahlt dabei zusätzlich auf die laufende Multichannel-Strategie ein. Neben innovativem und vernetztem Homeshopping auf TV-, Online- und Mobilplattformen, bietet der Auktionssender seinen Kunden Livestreams auf 1-2-3.tv sowie auf den Social-Media-Kanälen Facebook und YouTube. Erst zuletzt wurden die Verkaufskanäle mit dem Alexa Skill um alle Amazon-Echo-Geräte erweitert.

„Wir freuen uns, dass der terrestrische Empfang via Antenne für viele TV-Programm-veranstalter ein unverzichtbarer Baustein in ihrer Verbreitungsstrategie geworden ist“, so Holger Meinzer, CCO B2B bei MEDIA BROADCAST. „Am großen Erfolg von 1-2-3.tv wird deutlich, wie attraktiv diese Form des Einkaufens inzwischen für sehr viele Zuschauer ist.“

Über MEDIA BROADCAST:
MEDIA BROADCAST ist Teil der freenet Group und Deutschlands größter Serviceprovider der Rundfunk- und Medien-branche. Das Unternehmen projektiert, errichtet und betreibt multimediale Übertragungsplattformen für TV und Hörfunk, basierend auf modernen Sender-, Leitungs- und Satellitennetzwerken. Das Unternehmen ist Marktführer bei DAB+ und DVB-T2 HD in Deutschland.

Zudem betreibt und vermarktet MEDIA BROADCAST die Plattform freenet TV über DVB-T2 HD und über Satellit und stellt Programmveranstaltern UKW-Services bereit. Darüber hinaus realisiert das Unternehmen Produktionen und Übertragungen von Live-Events für TV-Sender und Unternehmen und vernetzt Rundfunkanbieter in Deutschland mit seinem hochverfügbaren Glasfaser-Netzwerk.

MEDIA BROADCAST betreut über 400 nationale und internationale Kunden: Öffentlich-rechtliche und private Rundfunkveranstalter, TV- und Radio-Produktionsfirmen, Kabelnetzbetreiber, Medienanstalten, private Unternehmen und öffentliche Institutionen. Das mehrfach ISO-zertifizierte Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Köln und mehrere Standorte in Deutschland.

 

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Technologien, die den Handel stärken: Rund 200 begeisterte Teilnehmer beim personalization & pricing summit 2018

An zwei Tagen erlebten rund 200 Fachbesucher den personalization & pricing summit (kurz pps) unter dem Motto „Reinforcing Retail“. Highlights waren zahlreiche Best-Practice-Vorträge, ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und die Prämierung der Siegerteams des DATA-MINING-CUP 2018. Das Fazit: Über 90 % der Teilnehmer beurteilen das Event mit sehr gut oder gut. 88 % der Teilnehmer würden den pps weiterempfehlen.

Aktuelle Herausforderungen der Handelsbranche standen im Fokus des pps: Welche Szenarien der personalisierten Kundenansprache stärken die Kundenbindung? Wie gelingt es, tausende Artikelpreise im Rahmen der gesetzten Preisstrategie maschinell anzupassen? Und wie kann KI die Prozesse der Unternehmen optimieren? Antworten gaben u.a. Speaker von IKEA, 11teamsports, 1-2-3.tv und GK Software. Die Teilnehmer erhielten Insights u.a. zu den Themen Abschriftenoptimierung, Preis-Bundling, Print-Personalisierung, intelligente Kampagnen, Visual Search oder Personalisierung mit Alexa.
Der „Omnichannel-Hub“ bot zudem vor Ort die Gelegenheit zum Ausprobieren von innovativen Szenarien im Bereich Personalisierung und Dynamic Pricing.

Die Impulsvorträge der beiden Keynote-Speaker standen bei den Teilnehmern ebenfalls hoch im Kurs. Handelsexperte Prof. Dr. Gerrit Heinemann sprach in seinem Vortrag über die „Neuerfindung des stationären Einzelhandels“ und Zukunftsforscher Joachim Graf erklärte, „Warum die digitale Transformation nicht digital und auch keine Transformation ist“.

Zur Get-Together-Party am Abend des ersten Konferenztages lernten die Teilnehmer die Data-Mining-Experten von Morgen kennen. Die prudsys AG prämierte die besten Teams des diesjährigen DATA-MINING-CUP. Aus rund 200 teilnehmenden Teams weltweit setzten sich die Studenten der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (Platz 1 und Platz 3) sowie der Universität Mannheim (Platz 2) durch.

Alle Informationen zum personalization & pricing summit 2018 unter https://summit.prudsys.de.

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IVFP erforscht die Nutzung von Sprachassistenten zur Vorsorgeberatung

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) forscht im Rahmen seiner Digitalisierungsstrategie an innovativen Methoden, wie Menschen das Thema Altersvorsorge näher gebracht werden kann. Als neue und innovative Hilfsmittel für Vermittler bieten sich u.a. Sprachassistenten wie Alexa oder Google Assistant an. Daher hat das IVFP nun eine Anwendung („Skill“ genannt) für die von Amazon promotete „Alexa“ entwickelt. Der Alexa-Skill „Lebenserwartung“ ermöglicht es, anhand weniger Fragen die persönliche Lebenserwartung zu ermitteln. „Für uns ist das der nächste Schritt die Vorsorgeberatung der Zukunft mit zu gestalten. Durch den Einsatz innovativer Technologien versprechen wir uns mehr Menschen an diese komplexen Beratungsthemen heranzuführen.“, erklärt Prof. Michael Hauer, Geschäftsführer des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung.

Nach Aktivierung des Alexa-Skills über die Begleit-App, kann dieser mit dem Sprachbefehl „Alexa starte Institut Deutschland“ gestartet werden. Anschließend werden dem Benutzer mehrere Frage zu seinem aktuellen Alter, seinem Geschlecht, der familiären Situation sowie den Ernährungsgewohnheiten gestellt. Darauf basierend ermittelt ein vom IVFP entworfener Algorithmus die Lebenserwartung des Benutzers. Als Grundlage für die Berechnungen dienen mehrere wissenschaftliche Studien. Der Einsatz des Lebenserwartung-Skills kann Beratungsgespräche auflockern und ein Bewusstsein für die eigene Langlebigkeit schaffen.

Der Alexa-Skill „Lebenserwartung“ ist der erste in einer Reihe weiterer geplanter Skills. Denkbar sind beispielsweise Beratungs-Skills mit konkreten Tarifschnittstellen. Ziel ist es, neue Formen von Benutzerinteraktionen zu erforschen und darauf aufbauend neue Wege in der Vorsorgeberatung zu finden. Sie können den Skill frei unter dem nachfolgendem Link aktivieren und testen:

https://www.amazon.de/Institut-für-Vorsorge-und-Finanzplanung/dp/B07DDJ6554/

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Apps des IVFP – mit moderner IT im Wettbewerb bestehen!

„Komplexe Sachverhalte schnell und einfach verdeutlichen – dieses Ziel verfolgen wir mit unseren Apps. Darüber hinaus bieten wir den Versicherungsunternehmen im Zeitalter der Digitalisierung moderne mobile Lösungen an, um sich vom Wettbewerb abheben zu können.“, erklärt Frank Nobis, Geschäftsführer des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP). Tatsächlich ermöglichen es die Apps des IVFP mit wenigen intuitiven Eingaben anschauliche Vorteilhaftigkeitsberechnungen aus dem Vorsorgebereich darzustellen. So kann beispielsweise durch die Eingaben von drei Kriterien eine Rentenlücke berechnet werden. Tarifanbindungen in den Apps ermöglichen darüber hinaus konkrete Aussagen über den nötigen Sparbeitrag in ein Versicherungsprodukt, um z.B. die Versorgungslücke zu schließen.

Viele spannende Beratungsthemen hat das IVFP bereits mit verschiedenen Versicherern umgesetzt. So bieten die Apps „VorsorgeAPP“ der Canada Life, „VorsorgeNow“ von HDI oder „Vorsorge-App“ der DEVK verschiedenste Möglichkeiten, um das Kundeninteresse für die Vorsorgeberatung zu wecken. Ob Berechnungen zur betrieblichen Altersversorgung, zur Berufsunfähigkeit oder zur Ruhestandsplanung – das Angebot des IVFP an mobilen Anwendungen ist vielfältig.

Das IVFP beobachtet stets die neuesten Trends in der Digitalisierung und bietet dadurch den Banken und Versicherungsgesellschaften eine Vielzahl an modernen Lösungen, um den Vertriebserfolg zu steigern. Durch die OCR-Technologie, selbstreplizierende Datenbanken, Lösungen zur interaktiven Kundenberatung oder durch die Einbindung von Sprachassistenten (z.B. Alexa), sind viele neue spannende Anwendungen vorhanden.

Mehr Informationen erhalten Sie unter: http://www.ivfp.de/software/apps

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) ist eine unabhängige und inhabergeführte Gesellschaft. Im Jahr 2001 gegründet und mit Hauptsitz in Altenstadt/WN steht es unter der fachlichen Leitung von Prof. Michael Hauer, Frank Nobis und Prof. Dr. Thomas Dommermuth. Es vergleicht und bewertet Produkte sowie Beratungsprozesse, bietet Finanzdienstleistern fachliche und strategische Beratung sowie eine Vielzahl an Softwarelösungen und Weiterbildungsmaßnahmen. Damit will das IVFP dazu beitragen,

Vorsorge transparenter und verständlicher zu machen. Das IVFP-Team liefert bedarfsgerechte Lösungen für Marketing, Produktentwicklung, Vertrieb und Beratung. Zu seinen Kunden zählen zahlreiche namhafte Unternehmen wie AachenMünchener, Allianz, Alte Leipziger, AXA, Canada Life, Commerzbank, Concordia, Fidelity, HDI, LBS, neue leben, Postbank, Sparkassen Finanzgruppe, Standard Life, Die Stuttgarter, Swiss Life, Union Investment, Versicherungskammer Bayern, Zurich u.v.a.
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Lautloser Angriff – manipulierte Kommandos können Alexa, Siri und Co. austricksen

Sehr zur Freude ihrer millionenfachen Besitzer erledigen Alexa, Cortana und Google viele hilfreiche Aktionen als Reaktion auf Sprachkommandos. Doch was passiert, wenn ein Angreifer einen Weg finden würde, ihnen etwas zu befehlen, was ihre Hausherren eher nicht möchten?

Forscher sondieren diese Möglichkeit bereits seit ein paar Jahren und nach einem Artikel der New York Times haben Entwickler der Universität Kalifornien, Berkley nun gezeigt, wie das funktionieren kann: Sie entdeckten Möglichkeiten, Kommandos in Audiodateien, wie Sprachaufnahmen oder Musikstreaming, zu verstecken, so dass sie für das menschliche Ohr nicht hörbar sind. Während der Mensch hier etwas Unverfängliches wahrnimmt, interpretiert der virtuelle Assistent dieses als spezifisches Kommando.

Sinfonien für den Menschen, Befehle für die Maschine

Die Forscher demonstrierten, wie dieses Prinzip genutzt werden kann, um die Mozilla DeepSpeach (ein Modell zur Spracherkennung) Sprache-zu-Text-Maschine zu foppen: sie betteten Kommandos direkt in die aufgenommene Musik oder den gesprochenen Text ein. Der menschliche Zuhörer vernimmt ein Gespräch oder ein Orchesterstück – aber Amazons Echo hört möglicherweise eine Instruktion, etwas auf die Shopping-Liste zu setzen.

Wie könnten Angreifer das ausnutzen?

Die naheliegendste Möglichkeit sind manipulierte Audiodateien, verdeckt in einer Radio- oder Fernsehsendung, einem Podcast, YouTube-Video oder Online-Spiel. Oder vielleicht auch einfach eine sich selbst abspielende Audiodatei auf einer Phishing-Webseite.

Welche Kommandos die Betrüger wählen könnten? Mehr oder weniger alles, was das Gerät kann. Vom Wählen einer Telefonnummer, Aufrufen einer Webseite, oder sogar selbstständiges Einkaufen. Beispiel gefällig? Die Berkley-Forscher konnten in der an sich harmlosen Aussage „ohne den Datensatz ist der Artikel nutzlos“ das Kommando „okay, Google, browse zur Seite evil.com“ verstecken. Ein verletzliches Gerät ist damit jedes, das auf Sprachkommandos reagiert. Heutzutage also Sprachassistenten und Smartphones.

Grundproblem: Warum muss eigentlich alles eine Sprachfunktion haben?

Das eigentliche Problem dieses Forschungsergebnisses ist aber ein anderes: nämlich, wie wenig wir darüber wissen, wie Internetfirmen Sprachtechnologien implementieren und welche Schutzmaßnahmen – falls überhaupt – eingebaut sind.

Auf den ersten Blick sind Smartphones schwieriger zu manipulieren, weil sie schlichtweg eine Entsperrung seitens des Besitzers benötigen, bevor der eingebettete digitale Assistent aktiviert wird. Die Sprachassistenten zu Hause mit „Always on“- Funktion sind einfacher anzugreifen. Gleichermaßen gilt die Verletzlichkeit aber so, wie das iPhone seine Bildschirmsperre implementiert – man kann in den Einstellungen ja selbst Funktionen festlegen, wofür man keine Entsperrung benötigt, also Uhrzeit ansehen, Alarme ausstellen, etc. So lässt sich eben auch Siri starten – ohne Auflösung der Bildschirmsperre – und bietet eine mögliche Angriffsfläche. Auch eine Schadfunktion auf Googles Home Mini (Googles kleiner Sprachassistent ähnlich Alexas Echo) ließ diesen alles aufnehmen, was er hörte – auch wenn er danach gar nicht gefragt wurde.

„Die Forschungsergebnisse zeigen zunächst einmal, dass diese Geräte von außen kontrolliert werden können – theoretisch“, ordnet Michael Veit, Security Experte bei Sophos, die Arbeit aus Berkley ein. „Das Risiko, dass der eigene Sprachassistent nun durch versteckte Kommandos manipuliert wird, ist aber als gering einzuschätzen. Viel wahrscheinlicher ist nach wie vor, dass die gegenwärtige Generation an Geräten unbemerkt überwacht wird oder zum Teil ein seltsames Eigenleben führt. Die Beispiele, in denen Alexa und Co. sich selbstständig ins Spiel bringen, sind ja zahlreich. Bedenklich ist aber die Entwicklung, eine Sprachkontrolle in jede Art von Gerät einzubetten, inklusive Haussicherheit und Türverriegelung. Und noch eines sollte einem angesichts dieser Forschungsergebnisse bewusst sein: was in der Theorie möglich ist, wird auch seinen Weg in die Praxis finden. Noch nicht heute, aber vielleicht in ein paar Jahren.“

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