Wer haftet in der additiven Fertigungskette?

Daten sind die verbindenden Elemente in der additiven Fertigungskette. Sie entstehen bei den Materialherstellern, Konstrukteuren, Softwareentwicklern, Anlagenbauern und Anwendern, werden je nach Prozessschritt übertragen und konvertiert sowie unternehmensübergreifend genutzt. "Die Digitalisierung beeinflusst hierbei nicht nur die technischen Abläufe. Je mehr der 3D-Druck industrialisiert wird, umso mehr wirft er auch Fragen zu Verantwortlichkeiten, IP-Rechten und IT-Sicherheit in jeder Phase des Prozesses auf. Die rechtskonforme Gestaltung des Additive Manufacturing gewinnt deshalb weiter an Bedeutung. Der Zuspruch zum erstmals im Vorjahr veranstalteten Forum Recht auf der Rapid.Tech + FabCon 3.D. hat gezeigt, wie groß der Informationsbedarf auf diesem Gebiet ist. Deshalb bekommt es auch in diesem Jahr eine eigene Session im Kongressprogramm", erklärt Marco Müller-ter Jung. Der Partner und Fachanwalt für IT-Recht in der internationalen Wirtschaftskanzlei DWF verantwortet dabei erneut die inhaltliche Ausrichtung des Forums Recht, das am 25. Juni 2019 stattfindet.

Die Veranstaltung 2019 wird noch tiefer in die Prozesse eintauchen, so Marco Müller-ter Jung. "Wir schauen genau hin, wo die Daten entstehen, wohin sie fließen und welche juristischen Regelungen dabei eine Rolle spielen." Die Relevanz der Informationsströme für Qualitätsaspekte der additiven Fertigung, der Aufbau einer Qualitätssicherung in der AM-Kette sowie die Vertragsgestaltung bezüglich Beschaffenheitsvereinbarung, Aufklärungspflichten und rechtlich relevanter Wechselwirkungen werden in Vorträgen der Universität Duisburg-Essen sowie von voestalpine Edelstahl Deutschland und Siemens beleuchtet.

Wer haftet wofür in der additiven Kette, welche Verantwortlichkeiten haben Konstrukteure, Lieferanten, Anlagenhersteller und Dienstleister – diesen Fragen wendet sich ein Referat der DWF Germany Rechtsanwaltsgesellschaft zu. Ein weiterer Vortrag von DWF behandelt die Anforderungen an eine gerichtsverwertbare technische Dokumentation von AM-Prozessen, die auch Jahre nach dem Produktionsvorgang Abläufe lückenlos belegen kann. Wie eine solche Dokumentation, u. a. zur eindeutigen Rückverfolgbarkeit vom physischen Produkt bis zum digitalen Zwilling, bei einem Fertigungsdienstleister und Anbieter von IT-Lösungen aufgebaut werden kann, darüber berichten Vertreter von Krause DiMaTec und Additive Marking.

Den Regelungsbedarf für IP-Rechte, dem geistigen Eigentum von Unternehmen, in der additiven Wertschöpfungskette betrachtet ein Vortrag der TU Berlin. Hier stehen vor allem Fragen im Raum, in welchem Prozessschritt neue Rechte entstehen oder wann in bestehende Rechte eingegriffen wird.

Das Forum Recht ist eines von insgesamt 14 branchen- bzw. fachbezogenen Foren im Kongressprogramm der Rapid.Tech + FabCon 3.D. Erstmals auf der Agenda stehen die Themen Software & Prozesse, Kunststoff sowie Normung & Arbeitsschutz. Daneben gehören die bewährten Foren Automobil, Luftfahrt, Lohnfertigung, 3D-gedruckte Elektronik & Funktionalität, Medizin-, Zahn- und Orthopädietechnik, Werkzeug-, Formen- & Vorrichtungsbau, Metall, Konstruktion, eine Veranstaltung der Fraunhofer- Allianz GENERATIV und das zweitägige Forum AM Science erneut zum Programm. Insgesamt werden in mehr als 100 Vorträgen an den drei Kongresstagen die neuesten Entwicklungen, Trends und Ergebnisse zu additiven Technologien und Anwendungen aus Theorie und Praxis vorgestellt.

Zum optimalen Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie zur Kontaktanbahnung bzw. –pflege tragen ebenso die 3D Printing Conference sowie die neu strukturierten Präsentationsflächen und Netzwerkangebote in der Ausstellung bei.

Rapid.Tech + FabCon 3.D erwarten zur 16. Auflage vom 25. bis 27. Juni 2019 wiederum über 200 Aussteller aus dem In- und Ausland sowie mehr als 5.000 internationale Fachbesucher und Kongressteilnehmer.

Mehr Informationen: www.rapidtech-fabcon.com

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Fachkräftemangel spitzt sich zu

Heute beschäftigt sich das Bundeskabinett mit dem Berufsbildungsbericht 2019. Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), erläutert einige der darin aufgeführten Entwicklungen.

Dercks: "Der Berufsbildungsbericht zeigt: Die positive Entwicklung am Ausbildungsmarkt setzt sich fort. Im zweiten Jahr in Folge schlossen die Betriebe mehr Ausbildungsverträge ab als im Jahr zuvor – und das trotz sinkender Zahl der Schulabgänger.

Dies ist aber kein Grund zur Entwarnung. Im vergangenen Jahr konnten die Unternehmen 58.000 bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldete Ausbildungsplätze nicht besetzen – so viele wie in den letzten 20 Jahren nicht mehr. Zuletzt bekam fast jedes zehnte IHK-Unternehmen keine einzige Bewerbung mehr. Besonders schwer ist es für kleine Unternehmen, Azubis für sich zu gewinnen.

Der Fachkräftemangel spitzt sich weiter zu. Bei der aktuellen Überarbeitung des Berufsbildungsgesetzes kommt es deshalb darauf an, gerade die kleinen und mittleren Unternehmen nicht zusätzlich zu belasten. Die Wirtschaft engagiert sich intensiv, mehr junge Menschen für eine betriebliche Ausbildung zu begeistern.

Nahezu 80 Prozent der Unternehmen bieten Leistungsschwächeren Chancen und unterstützen sie auf dem Weg zur Abschlussprüfung. Viele Betriebe bieten außerdem Zusatzqualifikationen schon während der Ausbildung oder geben ihren Auszubildenden die Möglichkeit, einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland zu verbringen.

Für eine Stärkung der Beruflichen Bildung ist zugleich eine umfassende und praxisnahe Berufsorientierung in der Schule unerlässlich. Vor allem an den Gymnasien wird immer noch zu wenig über die vielfältigen Chancen einer Beruflichen Bildung informiert. In der Folge beginnen viele junge Menschen ein Studium, die in der betrieblichen Ausbildung besser aufgehoben wären.

Die höhere Zahl junger Erwachsener ohne Berufsabschluss ist allein auf die Zuwanderung von Geflüchteten mit geringer Qualifikation in den Vorjahren zurückzuführen. Bei allen anderen Gruppen sinkt diese Zahl.

Daher sind undifferenzierte Interpretationen hier fehl am Platz. Vielmehr kommt es darauf an, das gemeinsame Engagement aller Akteure für Menschen ohne Abschluss in der Allianz für Aus- und Weiterbildung fortzusetzen und vor allem auch Geflüchtete an einen Beruf heranzuführen. Gerade viele kleine und mittelständische Unternehmen sind hier engagiert, brauchen aber zum Beispiel bei Sprachkursen mehr Unterstützung seitens der Politik."

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Powertrust – Initiative „No Lithium Inside“

Wenn Kinder Schulden erben können sie das Erbe ablehnen. Anders sieht das bei Umweltschäden und Klimawandel aus. Die Erben müssen ausbaden, was die Altvorderen und Unternehmen verbockt haben. Das muss nicht sein, denn wir haben die Mittel den Klimawandel zu stoppen, mit Wind-, Wasser-, Sonnenenergie und Biomasse in Kombination mit Stromspeichern und intelligentem, nachhaltigen Umgang mit Energie und Ressourcen. Stromspeicher sind der Schlüssel zu einer erfolgreichen Energiewende, denn sie ermöglichen es, fluktuierende Erneuerbare Energien dann zu nutzen, wenn sie gebraucht werden und nicht nur wenn der Wind weht, oder die Sonne scheint. Wir haben also die Technik den Klimawandel zu stoppen und wir haben Batterietechnik, die zu 98 Prozent recycelt werden kann. Wir haben aber auch Akkutechnik, die nur in geringem Maße recycelt wird und die nach ihrem Gebrauch zu Sondermüll mutiert.

Recycling ist Pflicht bei Stromspeichern

Der Stromspeicherhersteller Powertrust hat deshalb im März 2019 die Initiative „No-Lithium-Inside“ gestartet. Ziel ist es ein Bewusstsein für den gesamten Wertstoffkreislauf zu erzeugen und eine Allianz der Speicherhersteller zu etablieren, die für den ganzen Lebenszyklus ihres Produktes saubere Antworten geben, von der Rohstoffbeschaffung, bis zum Recycling. Bereits 2014 hat das Bremer Unternehmen gegen den allgemeinen Trend beschlossen in seinen stationären Stromspeichern keine Lithium Ionen Akkus einzusetzen. Zu gefährlich, beim Transport müssen Lithium Ionen Akkus als Gefahrgut behandelt werden, sie sind Temperatur-sensibel und können praktisch nicht recycelt werden. Zwar bieten einige Speicherhersteller eine Rücknahme Garantie, die das Problem des fehlenden Recycling jedoch lediglich vom Betreiber zum Hersteller verlagert. Wer Lithium Ionen Zellen selbst entsorgen muss, hat ein echtes Sondermüllproblem. Ganz anders die Situation bei Blei-Kristall Batterien. Sie sind aufgrund ihrer Chemie weder Gefahrgut, noch können sie sich entzünden, weder bei Überhitzung, noch bei Beschädigung. Sie sind nach ihrem Lebenszyklus wertvoller Rohstofflieferant, der zu 98 % recycelt und nach Gewicht an der Börse gehandelt wird.

Powertrust & No Lithium Inside.

„Wir arbeiten im Bereich der erneuerbaren Energie. Daher ist es unsere Verantwortung den ganzen Lebenszyklus unserer Produkte zu betrachten. Von der Rohstoffbeschaffung, über das passende Betreiberkonzept, bis zur intelligenten Wiederverwertung sollten alle Prozesse berücksichtigt werden. Wir können nicht einerseits grün predigen und andererseits die nachfolgende Generation mit Sondermüll aus stationären Stromspeichern belasten. Wir wollen das Bewusstsein für gute, vollständig recyclingfähige Verbrauchsgüter schärfen. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass Zelltechnik immer so eingesetzt wird, dass ihre Stärken in einem optimalen Verhältnis zur Umwelt stehen. Weiterhin gilt, erst den Verbrauch senken, dann den Speicher auslegen, Wärmebedürfnisse, Komfortstrom, etc. mit einbeziehen. Wir freuen uns über alle Unternehmen, die weiter denken, für die grüne Energie nicht nach dem verkauften Produkt endet, sondern für die Umweltschutz und maximales Recycling Bestandteil ihrer Produktplanung ist“, erklärt Mike Heger, CEO von Powertrust zur „No-Lithium-Inside“ Initiative.

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Hochschule Aalen auf der Hannover Messe

Neueste Ergebnisse aus der gemeinsamen Forschung und Transferprojekte mit Unternehmen werden durch das Netzwerk SmartPro der Hochschule und dem Steinbeis Innovationszentrum Transferplattform Industrie 4.0 BW von 1. bis 5. April 2019 auf der Hannover Messe vorgestellt. Im Fokus stehen dabei innovative Materialien und Technologien für ressourcen- und energieeffiziente Produkte sowie Condition Monitoring instationärer Wälzlager mittels stationärer Sensorik.

Das Partnerschaftsnetzwerk SmartPro wird seit Anfang 2017 durch das BMBF mit fünf Millionen Euro im Rahmen der Maßnahme FH-Impuls gefördert. Ziel ist der nachhaltige Ausbau eines Kooperationsnetzwerks mit der regionalen Wirtschaft durch gemeinsame Forschungsaktivitäten. Bereits heute sind mehr als 30 Unternehmen – darunter zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen – aktiv eingebunden. Die Partnerschaft adressiert zwei zentrale gesellschaftliche Herausforderungen: Schonenden Umgang mit limitierten Ressourcen – Materialien und Rohstoffen sowie klimaverträgliche Nutzung von Energie. Innovative Materialien sowie intelligente Technologien, zu denen in Aalen geforscht wird, sollen zukünftig in Produkte eingehen, die sich durch verbesserte Energie- und Materialeffizienz auszeichnen.

Unter den Ausstellungsstücken zur Hannover Messe finden sich unter anderem neuartige oder verbesserte Elektromotoren, Magnet- und Impeller-Antriebe. Für Leichtbau-Anwendungen werden multifunktionale Funktionswerkstoffe vorgestellt, darunter hybride Leichtbaumaterialien wie druckumgossenes CFK. Ein weiterer Fokus liegt auf dem 3D-Druck und der Funktionsintegration sowie der Nachbehandlung 3D-gefertigter Werkzeuge mit speziellen Laserverfahren. Der Veranschaulichung dienen Virtual-Reality-Brillen und Computeranimationen. So wird am Beispiel eines solargetriebenen Windrads demonstriert, wie Technologien aus dem Bereich „Internet der Dinge“ in Produktionsprozesse integriert werden können.

„Wir freuen uns darauf, unsere Ergebnisse einem breiten Fachpublikum vorstellen zu können“, so Professorin Dr. Dagmar Goll, Sprecherin des SmartPro-Netzwerkes. Auf dem Messestand würden beispielsweise Exponate aus neuartigen Magnet-, Batterie- sowie Leichtbaumaterialien gezeigt, darunter temperaturbelastbare Dauermagnete, miniaturisierte Sensoren zur automatisierten Bauteilvermessung oder Elektroden für Lithium-Ionen-Batterien mit verbesserter Lebensdauer. Das SmartPro-Netzwerk ist in Halle 2 Stand A18 auf dem Gemeinschaftsstand von Baden-Württemberg International zu finden. Einen tieferen Einblick in die Aktivitäten von SmartPro gibt es hier: www.smart-pro.org.

Das Steinbeis Innovationszentrum Transferplattform Industrie 4.0 BW stellt ein Konzept vor, das das digitale Abbild der Produktionsanlage als Service geräte- und standortübergreifend verfügbar machen soll. Es zeigt, wie die Zustandsüberwachung instationärer Lager realisiert werden kann. Am Gemeinschaftsstand der Allianz Industrie 4.0 in Halle 6 Stand C18 ist der Fokus auf die digitale Fabrik gerichtet.

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Bionik-Innovations-Centrum der Hochschule Bremen belegte mehrere Spitzenplätze beim Bre3D-Award

Unter dem Motto: „Zeigt her was Ihr könnt!“ wurde am 25. März 2019 der Preis des vom Land Bremen erstmalig ausgelobten Wettbewerbs im Bereich des 3D-Drucks am Bremer Airbus-Standort vergeben. Die besten Ideen wurden von Wirtschaftssenator Martin Günthner und Dr. André Walter, Standortleiter Airbus Bremen, ausgezeichnet. Dem Aufruf zur Einreichung in unterschiedlichen Kategorien wie zum Beispiel „Werkstoffe & Materialien“, „Prozesse &Verfahren“ und „Bionik & Design“ waren nicht nur viele Bremer Institutionen aus Wirtschaft und Wissenschaft gefolgt; besonders beeindruckend waren die aufgezeigten innovativen Ideen sowie die überzeugenden Prototypen.

Das Bionik-Innovations-Centrum der Hochschule Bremen konnte mit drei Einreichungen gleich drei Mal punkten: Plätze 1 und 3 in der Kategorie „Bionik & Design“ sowie Platz 2 in der Kategorie „Werkstoffe & Materialien“. Auch Bionik-Studierende waren erfolgreich und erhielten für das mit den Partnern Airbus und Altran eingereichte Konzept den 2. Platz in der Kategorie „Bionik & Design“.

„Natürlich freut es mich besonders, dass auch die Ideen unserer Studierenden hier ausgezeichnet werden! Zudem sehe ich erfreulicherweise viele Absolventen und Absolventinnen unseres Studiengangs Bionik hier unter den Teams“, sagt Prof. Dr. Antonia Kesel, Leiterin des Bionik-Innovations-Centrums sowie des Studiengangs Bionik an der Hochschule Bremen. „Sie alle zeigen, dass Bionik und 3D-Druck offensichtlich eine absolut überzeugende Allianz bilden. Bremen ist in beiden Bereichen hervorragend aufgestellt und hat in der Kombination ein beeindruckendes Potenzial für zukunftsfähige Technologieentwicklungen. Hier werden wir in den nächsten Jahren sicherlich noch sehr beeindruckende Innovationen sehen. Der heutige Tag zeigt darüber hinaus deutlich, dass die Hochschule Bremen sowohl mit hervorragenden Ideen punktet und darüber hinaus auch die Menschen ausbildet, die diese Ideen realisieren. Hier ist die Herausforderung, der sich zukunftsorientierte Hochschulen bundesweit stellen, bereits gelungen: der Technologietransfer über die Köpfe“, unterstreicht Antonia Kesel.

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Ausgezeichnet: WITTENSTEIN gehört zu den 100 Orten für Industrie 4.0 Baden-Württemberg

Die WITTENSTEIN SE ist Preisträger des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“. Insgesamt wurden 14 Unternehmen und Einrichtungen ausgezeichnet, die Digitalisierungslösungen erfolgreich im Betriebsalltag umgesetzt haben. Prämiert wurde der Mechatronikkonzern mit Hauptsitz in Igersheim für sein intern entwickeltes mitarbeiterzentriertes Störungs- und Eskalationstool „FLASH“, das bereits an mehreren Montagelinien in Produktion und Fertigung eingesetzt wird.FLASH“ steht für „Fast Localization and Situational Help“.

Mit dem Wettbewerb suchte die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg – eine Netzwerkinitiative des Wirtschaftsministeriums – nach innovativen Konzepten aus der Wirtschaft, die mit der intelligenten Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungspro-zessen erfolgreich sind. „Mit der Auszeichnung sollen solche anfassbaren Lösungen aus dem Land, die Mehrwerte schaffen, bekannter werden“, so kürzlich der Amtschef des Stuttgarter Ministeriums, Ministerialdirektor Michael Kleiner, bei der Preisverleihung. „Gerade kleine und mittlere Unternehmen sollen motiviert werden, die sich durch Industrie 4.0 bietenden Chancen aktiv anzugehen.“

„FLASH“: konkrete Praxisrelevanz für Industrie 4.0

Bewertet hatte eine Expertenjury neben dem Innovationsgrad auch die konkrete Praxisrelevanz für Industrie 4.0. Und genau damit konnte WITTENSTEIN mit „FLASH“ ganz offenbar überzeugen: Gemeinsam entwickelt vom 2016 gegründeten Digitalization Center der Unternehmensgruppe und dem Supply Chain Management am Headquarter, verbessert das Störungs- und Eskalationstool bereits an mehreren Montagelinien und in der Fertigung die Transparenz über Störungen und Probleme. Und wird nun nach und nach unternehmensweit an allen Montagelinien ausgerollt. Denn das Prinzip ist so einfach wie effizient: Störungsmeldungen erfolgen über eine selbstentwickelte, industrietaugliche LED-Schalterbox. Mitarbeiter lösen per Knopfdruck eine Störungsmeldung aus, die über WLAN und einen Clouddienst in Echtzeit an das Smartphone des Teamsprechers übermittelt wird. Ist die Störung behoben, hinterlegt dieser über die Smartphone-App den Störgrund, welcher in der Datenbank abgespeichert wird. Eine Infotafel macht den Verlauf durchgehend transparent. Und nach einer anschließenden Auswertung werden gezielt wirksame Maßnahmen ergriffen, um eine Wiederholung im besten Falle ein für alle Mal auszuschließen.

Fazit: Durch die beschleunigte Lösung der Eskalationen werden Maschinenstillstände verkürzt und die Montagelinien nach und nach effizienter. „FLASH“ ist ein Best Practice-Beispiel für Digitalisierung in der Industrie, das aber vor allen Dingen den Menschen, die dort arbeiten, gefällt: Denn die Monteure müssen nun nicht jedes Mal ihre Arbeit unterbrechen, um einen Vorgesetzten herbeizurufen.

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UAS7 ist beim Deutschlandjahr USA 2019 dabei

Von Oktober 2018 bis Ende 2019 findet in den USA ein Deutschlandjahr statt. Das Hochschulbündnis UAS7 beteiligt sich mit den Initiativen „Skills and Employability (Made) in Germany“ und „Deutschland Ambassadors Initiative“ an dieser Projektreihe, die quer durch die Vereinigten Staaten, führt. Ziel ist es, das jahrzehntelange Fundament aus gemeinsamen Werten, Interessen und Zielen zu betonen.

UAS7, die Allianz aus sieben forschungsorientierten, international ausgerichteten deutschen Fachhochschulen, stärkt seit vielen Jahren die transatlantischen Beziehungen mit den USA. Durch Partnerschaften im Bereich der Hochschulbildung und wissenschaftlichen Austausch wächst der intensive fachliche Dialog stetig. Seit zehn Jahren ist das Bündnis mit einem Außenbüro in New York präsent. Hier bündelt es die zahlreichen Nordamerikaaktivitäten seiner Mitgliedshochschulen, fördert und lenkt Initiativen und Projekte mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft und vernetzt.

Unter dem Motto „Wunderbar together. Germany and the U.S.“, macht das Deutschlandjahr in den USA die gewachsene Partnerschaft beider Länder sichtbar und vermittelt ein facettenreiches und aktuelles Deutschlandbild. Gesteuert wird diese konzertierte Aktion, an der ausgewählte Akteure aus den Bereichen Industrie, Politik, Bildung, Kultur und Wissenschaft beteiligt sind, gemeinsam vom Auswärtigen Amt, dem Bundesverband der Deutschen Industrie und dem Goethe-Institut.

Das UAS7-Projekt “Skills and Employability (Made) in Germany“ stellt an fünf Universitäten im sogenannten „American Heartland“ in Alabama, Indiana, Kansas, South Carolina und Pennsylvania das Modell „Fachhochschule“ in den Fokus und beleuchtet hierbei v.a. das Konzept „Duales Studium“. Hochschulen und Industrie zeigen in den Vereinigten Staaten großes Interesse an der angewandten Lehre und Forschung „Made in Germany“. Mit dem UAS7-Projekt werden Repräsentant/innen der UAS7-Hochschulen Studierenden, Lehrenden, Young Professionals und Unternehmensvertreter/innen konkrete Möglichkeiten aufzeigen, wie das Studium an einer amerikanischen Hochschule mit einem Praktikum in einem deutschen Unternehmen in ihrer Region oder in Deutschland verbunden werden kann. Es geht auch um notwendige fachliche Fähigkeiten und die persönliche Vorbereitung auf eine transatlantische Karriere. Auf sogenannten „Skills Fairs“ können Teilnehmer/innen sich zudem über internationale Praktika, konkrete Forschungsprojekte und Auslandsaufenthalte als Talentschmieden für künftige Führungskräfte informieren.

Die Hochschule Bremen hat sich dafür mit ihrer Partnerhochschule University of Alabama in Huntsville zusammengetan – eine ausgezeichnete Gelegenheit, die persönlichen Kontakte, die im Laufe der letzten Jahre an der UA Huntsville und in verschiedenen Unternehmen in der Region aufgebaut wurden, mit weiteren relevanten stakeholdern wie z.B. Vertreter_innen von Handelskammern und Alumni zusammenzubringen, um dieses Netzwerk weiter zu stärken.

Das Projekt „Deutschland Ambassadors Initiative“, das das UAS7-Verbindungsbüro New York gemeinsam mit anderen dort ansässigen Hochschulbüros gestartet hat, will Alumni in den Vereinigten Staaten, die an Hochschulen im amerikanischen Heartland arbeiten, als aktive Botschafter/innen für Deutschland gewinnen. Über ihre USA-Repräsentanzen vernetzen 14 deutsche Hochschulen, darunter die sieben UAS7-Hochschulen, Absolventinnen und Absolventen in Nordamerika, organisieren gemeinsame Veranstaltungen und Projekte. Dieses Netzwerk wird nun erweitert. Im Fokus steht die Verbindung der Alumni zu Deutschland an sich, über die Alma Mater hinaus. In Regionen mit deutscher Tradition und in denen ehemalige Studierende aus Deutschland leben, werden Plattformen geschaffen („Vom Nobelpreis Gewinner zum Studenten“). Ziel ist es, diese Alumni als Botschafter/innen zu gewinnen, die für Studienaufenthalte und Praktika in Deutschland werben und Interessierte bei der Organisation unterstützen.

UAS7 e. V.

UAS7 e. V. ist der Zusammenschluss von sieben großen forschungsorientierten deutschen Fachhochschulen mit starker internationaler Ausrichtung. Nach dem Grundsatz „Gemeinsam sind wir stärker“ bilden die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, die Hochschule Bremen, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, die Technische Hochschule Köln, die Hochschule München, die Fachhochschule Münster und die Hochschule Osnabrück seit der Gründung eines gemeinsamen Verbindungsbüros in New York im Jahr 2005 eine strategische Allianz und arbeiten in ausgewählten Bereichen zusammen. Durch die Exzellenz der sieben Hochschulen in den verschiedensten Bereichen, entwickeln sich die Hochschulen miteinander und aneinander weiter und sind somit gleichermaßen eine Qualitätsgemeinschaft und ein Benchmarking-Club.

UAS7-Webseite zum Deutschlandjahr: http://uas7.org/about-uas7/uas7-news/deutschlandjahr-usa-2019.html

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Umlagesatz angepasst und weitere Maßnahmen zur Strategie 2020 beschlossen

In ihrer Sitzung am 5. Dezember 2018 hat die Vollversamm-lung der IHK Heilbronn-Franken beschlossen, den Umlage-satz ab 1. Januar 2019 auf 0,19 Prozent anzupassen. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt waren weitere Beschlüsse im Rahmen der Strategie 2020 mit dem Schwerpunktthema Digitalisierung. Verabschiedet wurden zudem der Nachtrag-Wirtschaftsplan 2018 und der Wirtschaftsplan 2019.

Anpassung des Beitragsumlagesatzes

Die IHK Heilbronn-Franken hat seit 2011 kontinuierlich den Beitragsumlagesatz auf zuletzt 0,16 Prozent gesenkt und die Mitgliedsunternehmen zusätzlich durch niedrigere Berufsbildungsgebühren entlastet. Gleichzeitig wurden Rücklagen ab-gebaut.

Im laufenden Wirtschaftsjahr 2018 und aller Voraussicht nach auch in den kommenden Jahren hat die IHK, bedingt durch Beitragsrückgänge einiger wichtiger Mitgliedsunternehmen, insgesamt sinkende Beitragseinnahmen zu verkraften. Dies führt trotz umfangreicher Sparmaßnahmen zu höheren Jahresfehlbeträgen, die nicht mehr, wie noch in den vergangenen Jahren, durch Entnahmen aus Rücklagen ausgeglichen wer-den können, ohne die Vorgaben des geltenden Finanzstatuts zu verletzten.

Die Vollversammlung der IHK Heilbronn-Franken hat daher in ihrer Sitzung am 5. Dezember 2018 beschlossen, den Beitragsumlagesatz ab 1. Januar 2019 um 0,03 Prozentpunkte auf nunmehr 0,19 Prozent anzupassen. Damit werden die Vorgaben des Finanzstatuts eingehalten und eine solide Finanzplanung und Risikoabdeckung bleiben weiterhin gewährleistet.

Nachtrag-Wirtschaftsplan 2018 und Wirtschaftsplan 2019 verabschiedet

Für das Jahr 2018 wird im Nachtrag-Wirtschaftsplan trotz um-fangreicher Einsparungsmaßnahmen ein Jahresfehlbetrag von 3,1 Mio. Euro prognostiziert. Zurückzuführen ist dies im Wesentlichen auf Rückzahlungen von Beiträgen aus den Abrechnungsjahren 2015 und 2016 und einem gestiegenen negativen Finanzergebnis. Der Ausgleich erfolgt durch Ent-nahmen aus den Rücklagen, sodass sich ein planmäßiges Bilanzergebnis von Null ergibt.

Für das Wirtschaftsjahr 2019 wird auf Basis der von der Voll-versammlung beschlossenen Anpassung des Beitragsumlagesatzes auf 0,19 Prozent und unter Berücksichtigung weiterer Sparmaßnahmen ein Jahresfehlbetrag von 1,65 Mio. Euro erwartet. Dieser resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Umsetzung not-wendiger Digitalisierungsmaßnahmen der IHK-Organisation, zusätzlicher hoheitlicher Aufgaben sowie aus dem durch die aktuelle Zinssituation geprägten negativen Finanzergebnis.

Strategie 2020 – Schwerpunkt Digitalisierung

Mitte 2015 hat die Vollversammlung der IHK Heilbronn-Franken die IHK-Strategie 2020 beschlossen. Auf deren Basis wurden dann Anfang 2016 die drei Zukunftsfelder "Wirtschaft digital", "Fachkräfte" und "Infrastruktur" von der Vollversammlung festgelegt. Aufgrund der Bedeutung des digitalen Wan-dels hat die Vollversammlung Ende 2016 beschlossen, den Schwerpunkt zunächst auf das Zukunftsfeld "Wirtschaft digi-tal" zu setzen.

Zielsetzungen sind das Zusammenwirken aller Beteiligten in der Region zu forcieren, das IHK-Portfolio stärker auf die Mit-gliederbelange hin zu fokussieren sowie die Digitalisierungsprozesse in der IHK zu beschleunigen und auszubauen.

Zahlreiche Aktivitäten, beispielsweise ein intensiver Dialog mit Vertretern der Wirtschaft, der Politik und Kommunen zum Thema Digitalisierung oder die Beteiligung am Aufbau eines regionalen Digitalisierungszentrums (DigiHub) in Künzelsau, wurden in den vergangenen Jahren durchgeführt. Dieser Weg soll konsequent weitergeführt werden. Die Vollversammlung hat sich daher für die Umsetzung folgender Maßnahmen aus-gesprochen:

– Fortschreibung der bisherigen IHK-Position "Wirtschaft digital" in Form einer konkretisierten Forderung nach einem flächendeckend ausgebauten Glasfasernetz im ländlichen Raum und einer bedarfsgerechten Versorgung mit dem neuen Mobil-funk- standard 5G in der Fläche,
– Einsetzung eines strategiebegleitenden IHK-Beirats zum Zukunftsfeld "Wirtschaft digital",
– Initiierung einer Gigabit-Allianz Heilbronn-Franken mit dem Ziel die regionale Zusammenarbeit zum flächendeckenden Ausbau mit Glasfaser und Mobilfunknetzen zu stärken,
– Umsetzung der IT-Strategie zur Digitalisierung, die die Vorgehensweise und die Maßnahmen der IHK Heilbronn-Franken bei der Digitalisierung der Kundenbeziehungen und internen Prozessen beschreibt.

Diese Medieninformation kann auch unter www.heilbronn.ihk.de/pressemitteilungen abgerufen werden

 

 

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Die betriebliche Krankenversicherung – umfassende Kom-petenzanalyse der Anbieter durch das IVFP

Das erfreuliche Urteil des Bundesfinanzhofs, die arbeitgeberfinanzierte Leistungszusage bei der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) nun wieder als Sachbezug zu behandeln, könnte Arbeitnehmer wie Arbeitgeber dazu veranlassen, verstärkt über den Abschluss einer bKV nachzudenken. Dieses Urteil kommt als positives Signal gerade zur rechten Zeit, denn seit Jahren liegt die Marktdurchdringung der bKV bei schwachen 10%.

Die geringe Marktdurchdringung verwundert indes, da der Aspekt, die Gesundheit der Arbeitnehmer besser abzusichern, neben dem Plus für die Selbigen, auch einen klaren wirtschaftlichen Gedanken hat. „Die bKV ist ideal dazu geeignet, Kürzungen in der gesetzlichen Krankenversicherung aufzufangen und durch eine umfassende  Absicherung sowohl zu einer schnelleren Genesung des Mitarbeiters zu führen als auch durch Vorsorge Krankheiten zu vermeiden“, so Michael Hauer, Geschäftsführer des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP). Kürzere Ausfallzeiten der Mitarbeiter bedeuten für den Arbeitgeber  geringere Ausfallkosten. Für den Arbeitnehmer wird die bKV durch die entfallende Gesundheitsprüfung noch attraktiver.

Die Entscheidung also, die bKV nun wieder als Sachbezug zu werten, kann die Attraktivität dieser Gesundheitsversorgung richtig pushen, denn sogar mit der vermeintlich geringen Freigrenze von 44 Euro lässt sich bereits ein ansehnliches Gesundheitspaket schnüren, das im Fall der Fälle sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber zu Gute kommt.

Auch das Kompetenz-Rating des IVFP kommt damit zu einem rechten Zeitpunkt, denn die schwache Marktdurchdringung mag auch im Zusammenhang mit der Komplexität des Themas im Allgemeinen stehen. „Die Implementierung einer bKV ist ein intensiver Prozess, der qualifizierten Beratungsbedarf erfordert“, erklärt Michael Hauer weiter, „ein reiner Produktvergleich wäre hier zu kurz gesprungen“.

Die Kompetenz-Analysen des IVFP zeichnen sich besonders durch die Tatsache aus, auch „hinter die Kulissen“ eines reinen Produktvergleichs zu blicken. Einzigartig in seiner Methodik und tiefgründig in der Analyse – damit gibt das bKV-Kompetenz-Rating des IVFP einen wertvollen Überblick, welche Versicherer im Bereich der betrieblichen Krankenversicherung zur Elite gehören.

Das Rating des IVFP leistet also Aufklärungsarbeit und analysiert nach bewährtem Prinzip in vier Teilbereichen: Beratung, Vertragsgestaltung, Service & Verwaltung und Produktportfolio, die mit einem Anteil von jeweils 25% in die Gesamtbewertung einfließen. Knapp 70 Kriterien gilt es dabei zu beantworten, das bedeutet, für eine gute Benotung müssen die Versicherer in allen Teilbereichen Kompetenzen aufweisen und können sich keine großen Schwächen erlauben.

Die Teilbereiche Beratung und Vertragsgestaltung

Im Teilbereich Beratung wird die Leistung der Versicherer bei der Implementierung einer bKV untersucht. Konkret geht es um die Unterstützung in der Vertriebsstruktur als auch die Informationspflichten des Arbeitgebers gegenüber dem Arbeitnehmer. Unterschiede zeigen sich u.a. im Umfang der unterstützenden Maßnahmen, Stichwort Beratungssoftware. Alles in allem überzeugen im Teilbereich Beratung neben AXA, Allianz und Hallesche auch Bayerische Beamtenkrankenkasse (BK) und Süddeutsche Krankenversicherung (SDK).

Die Vertragsgestaltung ist bei einem komplexen Produkt ein wichtiger Aspekt, um Arbeitgebern ein individuelles Angebot unterbreiten zu können. Flexibilität bei Fragen zu Familienangehörigen, zur Absicherung von Vorerkrankungen und/oder laufenden Behandlungen zeigt die Kompetenz des Versicherers und wird entsprechend gewertet. Besonders gut schneiden in diesem Bereich neben BK und Hallesche, auch Württembergische und R+V ab.

Die Teilbereiche Service & Verwaltung und Produktportfolio

Zur bKV wird es immer wieder Fragen geben. Für die Kunden ist es daher wichtig, einen optimalen Informationsservice zu bekommen – etwa speziell eingerichtete Intranetseiten, eigens entwickelte Apps zur Rechnungseinreichung etc. Auch spielen die Fragen nach der Implementierung einer bKV für Kunden eine wichtige Rolle, gibt es vielleicht ein Kundenportal für An- oder Abmeldung? Zu den führenden Anbietern gehören hier neben Allianz, AXA und Hallesche, auch Württembergische und Gothaer.

Im Bereich Produktportfolio fällt auf, dass nahezu alle Anbieter stark aufgestellt sind. Dieses Ergebnis ist aber nicht überraschend, da für Arbeitgeber die Vielfalt bei den Leistungen ein wichtiges Entscheidungskriterium ist, das die Anbieter erfüllen müssen.

Unter www.ivfp.de/bkV-Kompetenz-Rating 2018 stehen die Ergebnisse online zur Verfügung.

Weitere Informationen gibt es unter www.ivfp.de und www.einfach-mehr-vorsorge.de

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Zum heute veröffentlichten Ausbildungsreport der DGB-Jugend erklärt Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des DIHK: Qualität der betrieblichen Ausbildung weiter gut – IHK-Berater unterstützen

„Über 70 Prozent der Azubis sind zufrieden oder sehr zufrieden mit ihrer Ausbildung. Das bestätigt der aktuelle Ausbildungsreport der DGB-Jugend. In der Tat engagieren sich Betriebe in Zeiten des wachsenden Fachkräftemangels stärker für die Qualität ihrer Ausbildung. Während die Unternehmen früher unter zahlreichen Bewerbern auswählen konnten, ist es heute oft umgekehrt: Jugendliche wählen immer häufiger ihren Ausbildungsbetrieb aus. Rund 80 Prozent der Ausbildungsbetriebe geben schwächeren Bewerbern Chancen; viele organisieren sogar eigene Nachhilfekurse. Von einer „Bestenauslese“ und einer „angespannten Lage auf dem Ausbildungsmarkt“, wie vom DGB behauptet, kann keine Rede sein.

Zu den im Ausbildungsreport angesprochenen Unterschieden in verschiedenen Branchen bei Arbeitszeiten, Überstunden, Schichtarbeit oder Erreichbarkeit gilt: Eine Ausbildung führt an das Berufsleben heran. So gibt es in Hotels, der Gastronomie oder im Handel tatsächlich Arbeitszeiten außerhalb der üblichen Bürozeiten. Denn kein Gastwirt oder Hotelier kann es sich heute und in Zukunft leisten, um 18 Uhr sein Haus zu schließen.

Probleme und Konflikte gehören zum Leben. Bei deren Lösung, z.B. bei Fragen des Jugendarbeitsschutzgesetzes, unterstützen die Berater der Industrie- und Handelskammern Jugendliche und Betriebe mit Rat und Tat. Sie können allerdings nur dann gezielt helfen, wenn sich Azubis oder Betriebe bei ihnen melden. Wir wollen darum das mit den Gewerkschaften in der Allianz für Aus- und Weiterbildung entwickelte Beschwerdemanagement ausbauen und so Beschwerden rasch in die richtigen Bahnen lenken.

Die vom DGB geforderte Weiterbildungsmöglichkeit für Ausbilder existiert de facto schon. So bieten die Industrie- und Handelskammern zahlreiche, zum Teil kostenlose Seminare und Workshops an, um Ausbilderinnen und Ausbilder fit zu machen für die aktuellen Herausforderungen. Dabei geht es um die Modernisierung von Berufen, das Fördern und Beurteilen von Azubis sowie das Vermitteln interkultureller Kompetenzen. Im Portal www.stark-fuer-ausbildung.de erhalten Ausbilderinnen und Ausbilder zahlreiche Tipps und Praxisbeispiele, wie sie auch in schwierigen Situationen souverän mit ihren Azubis umgehen und sich auf besondere Zielgruppen wie Geflüchtete oder Studienabbrecher einstellen können.“

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