MarkLogic 9.0-5 verstärkt Automatisierung und sichere Datenintegration

MarkLogic Corporation, ein führender Anbieter operationaler und transaktionaler Enterprise-NoSQL-Datenbanken, gab heute die Veröffentlichung von MarkLogic 9.0-5 bekannt, der neuesten Version der Multi-Modell-Datenbankplattform zur Sicherung, zum Austausch und zur Integration von Daten.

MarkLogic 9.0-5 ist ein wichtiger Schritt hin zu einem automatisierten, sicheren Workload-Management für Datenintegrationsprojekte in der Cloud und in Rechenzentren. Die aktualisierte Version bietet Großunternehmen mehr Sicherheit durch vorkonfigurierte Einstellungen, erweiterte Funktionen für geschäftskritische Vorgänge und das Workload-Management sowie umfassende Erweiterungen des quelloffenen Data Hub Framework (DHF) von MarkLogic.

„Unternehmen müssen innovativ sein, und dazu benötigen sie fundierte Daten. MarkLogic macht Daten zugänglicher, wertvoller und sicherer“, sagt Joe Pasqua, Executive Vice President und Head of Products bei MarkLogic. „Diese neuen Funktionen und Tools bieten Entwicklern, Cloud-Architekten und IT-Betreibern verbesserte Möglichkeiten der Datenintegration, Anwendungsentwicklung und 360-Grad-Ansicht von Daten. Mit MarkLogic 9.0-5 haben wir die Rolle sowohl der Datenbank als auch der zugrunde liegenden Daten als Rückgrat einer erfolgreichen modernen Organisation weiter gefestigt. So können sich die Unternehmen selbst auf die Geschwindigkeit, Agilität und Sicherheit in der Cloud, im Unternehmen vor Ort oder in einer hybriden Umgebung konzentrieren.“

„Diese neueste Version von MarkLogic wurde entwickelt, um eine wirklich unternehmensgerechte Plattform zu bieten, die in Bezug auf Datenintegration, Sicherheit und Workload-Management ihresgleichen sucht“, so Carl Olofson, Research Vice President, Application Development and Deployment, IDC. „Die wichtigsten multifunktionalen Erweiterungen von MarkLogic 9.0-5 versprechen Verbesserungen in Bereichen, in denen MarkLogic bereits führend ist – sie unterstützen Datenbankadministratoren und Cloud-Architekten bei der Verwaltung großer und komplexer Datenintegrationsprojekte. Funktionen wie vorkonfigurierte höchste Sicherheitseinstellungen, Semantik-Unterstützung, Ontologie-basierte Extraktion von Entitäten und neue, optimierte APIs zur Erstellung von zentralen Data-Hubs sollten als das angesehen werden, was sie sind: unverzichtbare Werkzeuge für moderne digitale Geschäfte.“

Neue Funktionen in MarkLogic 9.0-5 sind u. a.:

  • Ein intelligenteres Data Hub Framework (DHF): Das DHF, ein Referenz-Framework für den Aufbau einer zentralen Datenhaltung (Data Hub), ist jetzt bei MarkLogic vorinstalliert. Verschiedene Erweiterungen der Kernmodule erleichtern Entwicklern und Architekten die Orchestrierung der Datenaufnahme und Datenpflege innerhalb des Data Hubs. Eine neue, optimierte API wird auch die Erstellung von Data Hubs vereinfachen, während Optimierungen hinsichtlich der Datenaufnahme und Leistungsverbesserungen den Betrieb schneller und sicherer machen. MarkLogic 9.0-5 enthält außerdem Erweiterungen in den Bereichen Suche, SQL und Semantik, um den Zugriff auf Inhalte innerhalb eines Data Hubs noch einfacher und leistungsfähiger zu machen.
  • Ontologie-basierte Entitäten-Extraktion: MarkLogic 9.0-5 setzt den Prozess der semantischen Sensibilisierung von Daten fort und führt die ontologiegesteuerte Entitäten-Extraktion ein. Diese Funktion ermöglicht es, Schlüsselkonzepte in unstrukturierten Daten zu identifizieren, zu extrahieren oder zu markieren. Das Ergebnis sind verbesserte Suchergebnisse, automatisiertes Metadaten-Tagging, verbesserte Datenhoheit und mehr.
  • Sicherere und effizientere Cloud-Implementierungen: MarkLogic 9.0-5 verbessert die Sicherheit von Cloud-Daten, indem es die erweiterten Verschlüsselungsfunktionen von MarkLogic mit den nativen Schlüsselverwaltungsdiensten von Amazon Web Services® (AWS®) verbindet und so den höchsten Standard der Datenbankverschlüsselung in der Cloud schafft. Neuer Kundensupport für Amazon Virtual Private Cloud (Amazon VPC®) mit neuen Cloud-Formation-Vorlagen sorgt für überaus sichere Implementierungen. Darüber hinaus wird eine neue API für die Konfigurationsverwaltung innerhalb von MarkLogic 9.0-5 komplexe Datenoperationen vereinfachen, um ein Self-Service-Modell für Cloud-Implementierungen zu ermöglichen.
  • Agiler, sicherer Betrieb und Workload-Management: Mit der Produktionsunterstützung für Docker-Container erhöht MarkLogic 9.0-5 die Datenübertragbarkeit und Flexibilität und verbessert gleichzeitig die Möglichkeiten der Workload-Verwaltung. Mit einer neuen Funktion, die Wartungs-Upgrades um das Zehnfache beschleunig geht MarkLogic 9.0-5 außerdem einen weiteren großen Schritt in Richtung unterbrechungsfreien Betriebs. Diese neue Funktion reduziert Ausfallzeiten erheblich und führt zu deutlich schnelleren Neustarts. Ob in der Cloud oder vor Ort: Unternehmen profitieren von den vorkonfigurierten höchsten Sicherheitseinstellungen, indem sie sich dazu entscheiden, ihre Datenbanken bei der Installation zu verschlüsseln. Es ist auch möglich, die Sicherheit der Datenbank durch die Verwendung einer beidseitigen und externen LDAP-Bind-Authentifizierung stärker an ihren Vorgängen auszurichten.

Da MarkLogic 9 auf dem Markt bei globalen Unternehmen und öffentlichen Auftraggebern stark an Bedeutung gewinnt, optimieren die neuen Funktionen eine bereits dynamische Plattform, die es Organisationen ermöglicht, auf sich ändernde Geschäftsanforderungen zu reagieren, wachsende Compliance-Anforderungen wie beispielsweise die DSGVO zu erfüllen sowie differenzierte Innovationen in ihren Unternehmen voranzutreiben.

Informationen zu MarkLogic 9.0-5 finden Sie unter: http://docs.marklogic.com/guide/relnotes/chap3#id_32477

Weitere Informationen zum MarkLogic Operational Data Hub Framework finden Sie unter: https://www.marklogic.com/solutions/enterprise/operational-data-hub/

 

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Future Jobs and Technologies are the main focus of Porto Tech Hub 2018

Understanding the challenges and projecting an image of the impact in future jobs are the objectives of the 4th edition of the Porto Tech Hub conference, which this year focuses on the theme “Future Jobs and Technologies”.

The conference will also undergo structural changes. With two distinct stages, one dedicated to trending themes and the other focused mainly on the technical spectrum, the conference theme will be passionately debated by well-known pioneers on different technological fields.

Critical Manufacturing is one of the main sponsors of the event and part of the Porto Tech Hub Association, a not-for-profit association of tech companies that aims to promote and grow Porto as a global technological centre of excellence. The association aims "to raise the city’s visibility in the ICT sector, increasing networking in the area and creating partnerships with companies and entities related to the industry."

We will also participate in the talk sessions. Samuel Rodtigues, Software Engineer at Critical Manufacturing, will talk about Industry 4.0 and Digital Assistants.

INDUSTRY 4.0 AND DIGITAL ASSISTANTS

By: Samuel Rodrigues, Software Engineer, Critical Manufacturing
Date: Friday, May 18th, 2018
Time: 18:15
Location: Alfândega do Porto

Industry 4.0 offers an unprecedented opportunity for new technologies to invade the manufacturing landscape (Augmented Reality, IoT, Digital assistants). But there are many challenges regarding these technologies, mainly how they are applied into factories business and how they are used. This talk will focus on how digital assistants like Alexa or Siri, can help these factories to enter in Industry 4.0 and the challenges existing in the software companies to show the potential of these technologies and how to apply them to increase the factories productivity.

A wide range of national and international speakers, representing some of the most emblematic companies in the ICT market, are part of this initiative, which is expected to receive more than 600 participants. Some of the speakers that will liven up the sessions include:

John Fitzgerald (Head of School of Computing @ Newcastle University)
Torben Schwellnus & Hélder Martins (VP Engineering @ XING and VP Enginnering @ Kununu)
Antonio Alvarez (Amazon)
Francisco Caldas (Microsoft)

For more information and agenda, visit Porto Tech Hub.

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IIoT-Lösung von IoTOS, AWS und Limtronik: Von der Fehlerursachenanalyse bis zum Plagiatschutz

Wie können im Produktionsprozess frühzeitig Serienfehler erkannt und damit Rückstellungen für Rückrufaktionen reduziert werden? Wie können Umsatz- oder Imageverluste auf Grund von Plagiatsware verhindert werden? Diese Fragen beantwortete IoTOS auf der HANNOVER MESSE anhand eines Use Case zum Thema „Product Protection – von der Fehlerursachenanalyse bis zum Plagiatschutz“. Es handelt sich dabei um ein Hybrid-Cloud-Szenario, das von IoTOS für den EMS-Dienstleister Limtronik auf Amazon Web Services (AWS) aufgesetzt wurde und für bei Limtronik gefertigte intelligente Elek­tronikkomponenten Anwendung findet. Dieser Anwendungsfall erzeugte auf der Messe hohes Interesse, unter anderem bei namhaften Mobilfunk-, Automobil- und Elektronikherstellern.

Die IoTOS GmbH entwickelt IIoT-Lösungen und -Dienstleistungen, die Unterneh­men bei der Digitali­sierung entlang der gesamten Supply-Chain unterstützen. „Auf der HANNOVER MESSE zeigte sich, dass Hersteller heute im Zuge der Digitali­sierung nach ganz­heitlichen Lösungen suchen. Das bedeutet, dass sie Schutz und Optimierung für ihre Produkte im gesamten Lebenszyklus benötigen. Dies beginnt bei der Datengewinnung und -aufbereitung im Shopfloor und erstreckt sich bis zur Datenerfassung der Produkte im Feld“, erklärt Wolf Lüdge, Geschäfts­führer der IoTOS GmbH.

Das gläserne Produkt – von der Entwicklung bis zum Einsatz im Feld

Wie ein solcher Prozess in der Praxis funktioniert, demonstrierte IoTOS auf der HANNOVER MESSE anhand des folgenden Use Case: Der EMS-Spezialist Limtronik liefert der auf AWS gehosteten Product Protection-Plattform die bei der Produktion der Elektronikkomponenten entstehenden Prozess-, Produkt- und Qualitätsdaten. Die Plattform ermöglicht somit eine fortlaufende Anomalie-Analyse: vom Tracking und Tracing bis zur Fehlerursachenanalyse (Root Cause Analysis) der im Feld befindlichen Produkte.

Bei der automatischen nachgelagerten Fehlerursachenanalyse werden Regelab­weichungen im Betrieb des Produktes in die Plattform gemeldet, dabei kommen Methoden zur Identi­fikation der eigentlichen Ursachen (Korrelations­analysen etc.) zum Einsatz. Mittels der Analyseergebnisse kann verhindert werden, dass weitere fehleranfällige Produkte in den Markt gebracht werden. Durch diesen Regelkreis werden Aus­fälle früher erkannt und Abstellmaßnahmen können über die Plattform direkt aktiviert werden – mit dem positiven Effekt, dass sich Rückstellun­gen für Rückruf­aktionen erheblich minimieren lassen.

Zudem wird durch die eindeutige Identifizierung des Produktes auch ein Plagiat­schutz gewährleistet. Wenn sich eine intelligente bei Limtronik gefertigte Elektronik gegenüber der Pro­duct Protection-Plattform authentifiziert, wird geprüft, ob es sich um ein zulässiges Produkt (ein Original, das Unikat wurde nicht vom Hersteller bzw. Betreiber gesperrt etc.) handelt.

So ergibt sich ein erheblicher Mehrwert für die Kunden von Limtronik und die Basis, um als Her­steller oder Zulieferer digitale Services zu implementieren, die für zusätz­liche Wert­schöpfung sorgen.

„Ein Produkt ist künftig nicht nur ein Produkt, sondern wird mit After-Sales-Service und Mehrwertdiensten versehen. Dies bringt neue Geschäftsmodelle hervor und bietet große Chancen. Der von uns gemeinsam mit AWS und Limtronik entwickelte Use Case ist auf Produktionsprozesse sämtlicher Branchen übertragbar. Er steht exemplarisch dafür, wo unserer Einschätzung nach und gemäß der Resonanz auf der HANNOVER MESSE die Reise in smarten Fabriken hingehen wird“, erklärt Wolf Lüdge.

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RAVPower Kündigt Partnerschaft mit Distributoren in Europa an

Die innovative Marke für Ladelösungen bekannt für ihre leistungsstarken Powerbanks, Ladestationen mit integrierter Steckdose und blitzschnellen Induktionsladegeräte, kündigt unterschriebene Verträge mit Distributionspartner für den EU und Nicht-EU Markt an. Bereits unterschrieben sind die Verträge mit Ungarn und der Schweiz, Frankreich wird folgen.

RAVPowers Mission ist die Sichtbarkeit in den Regalen sowie die Erreichbarkeit für Kunden zu erhöhen. Ein wichtiger Schritt in diesem Unterfangen ist, den Europäischen Markt auch offline zu bedienen, sprich im Einzelhandel erhältlich zu sein. „Nachdem sich unsere Verkaufsstrategie vor allem um den Amazon Marketplace gedreht hat, wollen wir nun für unsere Kunden in Europa einfacher zu finden sein“, sagte David Zhou, Marketing und Vertriebsdirektor EU bei RAVPower. „Deshalb haben wir uns mit diversen Distributionspartnern inner- und außerhalb der EU zusammengeschlossen, sodass Kunden uns auch offline finden können.“

Die ersten Kontakte wurden im ersten Quartal von 2018 geknüpft und mit zwei bereits unterschriebenen Verträgen, folgt der dritte bald. Per Planung sind die innovativen Ladelösungen von RAVPower ab Anfangs Juni in den Laden erhältlich.

„Wir freuen uns sehr, dass wir diese erfolgreichen Kontakte im Februar knüpfen konnten und nun schon bald unsere Produkte auch in den Regalen von drei Europäischen Ländern zu finden sein werden!“ fuhr David Zhou weiter. „Unser Ziel war es, die Zugänglichkeit zu unseren Produkten für Kunden zu verbessern und indem wir im Einzelhandel zu kaufen sein werden, sind wir diesem Ziel einen großen Schritt näher.“

Das Unternehmen RAVPower
RAVPower wurde 2011 ins Leben gerufen und steht seitdem für qualitativ hochwertige, leistungsstarke Ladelösungen und Netzzubehör für Millionen von Kunden weltweit. RAVpower’s großes Angebot an tragbaren Ladegeräten reicht von handlichen Powerbanks mit enormer Kapazität (bis zu 22000mAh) über reisetaugliche externe Akkus mit mehreren USB-Anschlüssen bis zu kabellosen Ladepads, welche die Qualcomm Quick Charge-Technologie zu Nutze machen.

https://www.ravpower.de/

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Studie der Otto Brenner Stiftung schlägt „Steuer-Siegel“ für faire Unternehmen vor

  • Keine Klarheit bei Zahlung und kaum Transparenz bei der Vermeidung von Steuern in Deutschland
  • staatliche Verluste durch Steuervermeidung multinationaler Unternehmen in mindestens zweistelliger Milliardenhöhe
  • Vermeidungsmöglichkeiten begünstigen große, multinationale Unternehmen gegenüber kleineren Unternehmen
  • Studie identifiziert rechtliche Grauzonen und diskutiert zivilgesellschaftliche Alternativen
  • profilierte Experten schlagen ein "Steuer-Siegel" als Instrument vor
  • Siegel informiert die Öffentlichkeit, soll aber auch Druck für nachhaltige Lösungen stärken

Nach einer Studie der Otto Brenner Stiftung über "Unternehmensteuer in Deutschland" werden Unternehmen nicht gleichmäßig und entsprechend ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit besteuert. Ein zentraler Befund der empirischen Untersuchung ist allerdings auch, dass nicht genügend Informationen für einen umfassenden Vergleich von fairer Steuerzahlung und aggressiver Steuervermeidung öffentlich verfügbar sind. Es lassen sich Unterschiede zwischen Unternehmen feststellen: Einige Konzerne (Hugendubel, Lidl, Rewe, Aldi und Amazon) unterhalten Tochtergesellschaften in Steueroasen, denen aufgrund der zugänglichen Daten keine wirtschaftlichen Aktivitäten zugeordnet werden können. Andere Unternehmen veröffentlichen hingegen freiwillig zusätzliche Informationen über ihre Steuerzahlungen. Insgesamt kann das Ausmaß der unternehmerischen Steuervermeidungspraktiken, so ein weiteres Ergebnis der Studie, von zivilgesellschaftlichen Akteuren gegenwärtig nur mit erheblichem Aufwand (z.B. dank Rechercheprojekten wie den Panama- und Paradise-Papers) bewertet werden. Die Folge ist, dass das ungelöste Problem der Steuerzahlung und Steuervermeidung der Verhandlung zwischen Unternehmensexperten und nationalen Steuerbehörden überlassen bleibt.

Der steuerliche Spielraum der einzelnen Unternehmen, der auf Basis einer empirischen Analyse von vielfältigen Daten identifiziert worden ist, ist Anlass, ein "Steuer-Siegel" für faire (Unternehmens-) Steuerzahler als ersten Schritt vorzuschlagen. Die AutorInnen der Studie entwickeln und prüfen die Siegelkriterien. Sie kommen zwar zu dem Schluss, dass ein solches Siegel weder gesetzliche Maßnahmen noch die Arbeit der Betriebsprüfer ersetzen kann. Auch für die konkrete Umsetzung besteht nach Auffassung der SteuerexpertInnen noch Entwicklungsbedarf. Andererseits sehen sie in dem Siegel aber auch ein erstes wirksames Instrument, um die Neigung konkreter Unternehmen zu aggressiver Steuervermeidung besser zu beurteilen sowie positive Bemühungen von Unternehmen öffentlich sichtbar zu machen. Ein Siegel, so die Überzeugung von Stiftung und Studienautoren, hilft interessierten Bürgern und einer engagierten Zivilgesellschaft dabei, sich eine informierte Meinung zur Steuerdebatte zu bilden und kann auch den Druck erhöhen, nachhaltige politische Lösungen anzustreben und umzusetzen. Wichtig ist, dass der vorgeschlagene und untersuchte Ansatz des "Steuer-Siegels" nur ein Schritt in einer Reihe von Maßnahmen, die eine funktionierende Unternehmensbesteuerung gewährleisten sollen, darstellt. In der Studie werden deshalb weitere Vorschläge zur Diskussion gestellt, die sich an Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Öffentlichkeit richten.

Die empirische Untersuchung beschäftigt sich mit Steuervermeidung von Unternehmen in Deutschland. Sie analysiert dazu vierzig Unternehmen des deutschen Einzelhandels der Branchen Lebensmittel, Bücher und Bekleidung. Es wird getestet, ob Unternehmen mit fairen Steuerpraktiken anhand öffentlich verfügbarer Informationen identifiziert werden können, bevor diskutiert wird, ob die Einführung eines Siegels für faire (Unternehmens-) Steuerzahlungen in Deutschland möglich und sinnvoll ist. Dazu wird in die Literatur und die Debatten zur Unternehmensbesteuerung eingeführt, ein Kriterienkatalog zur Bewertung der Steuerpraktiken entwickelt und dieser schließlich empirisch an ausgewählten Fällen erprobt. Die Studie greift auf eine Vielzahl öffentlich zugänglicher Daten zurück. Für die Untersuchung wurden u.a. Unternehmensregister gesichtet und Jahresabschlüsse der Unternehmen auswertet.

Die Studie "Unternehmensteuer in Deutschland. Rechtliche Grauzonen und zivilgesellschaftliche Alternativen" wurde von Christoph Trautvetter, Silke Ötsch, Markus Henn durchgeführt, von der Otto Brenner Stiftung gefördert und ist dort als Arbeitspapier 28 erschienen. Das Autorenteam engagiert sich u.a. im Netzwerk Steuergerechtigkeit und ist für Attac aktiv.

Christoph Trautvetter, Silke Ötsch, Markus Henn: Unternehmensteuern in Deutschland. Rechtliche Grauzonen und zivilgesellschaftliche Alternativen, OBS-Arbeitspapier 28, Frankfurt am Main, April 2018 (http://ow.ly/PACL30jAr8i)

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Fulfillment by Amazon mit DiVA

Fulfillment by Amazon bedeutet, dass der Händler verschiedene Amazon Services nutzt, um die eigenen Prozesse zu verschlanken und von der Amazon-Plattform zu profitieren. Die Waren des Händlers werden direkt zu einem Amazon-Lager geliefert. Amazon nimmt in Folge dessen die Einlagerung und anschließende Präsentation im Web vor. Hierbei sind die Waren mit „Verkauft durch XY – Versendet durch Amazon“ für den Kunden gekennzeichnet.

Entscheidet sich ein Kunde zum Kauf, so übernimmt Amazon auch die Zahlungsabwicklung. Für den Händler ist es nicht von Bedeutung welche Zahlungsform gewählt wird oder welche Bonität vorliegt. Am Ende jeden Monats werden alle offenen Posten beim Händler von Amazon ausgeglichen. In DiVA wird „Amazon“ als eine eigene sichere Zahlungsform implementiert. Die landesspezifischen Amazon-Portale werden als Werbeträger abgebildet. Damit kann individuell ausgewertet, pro Land eigene Sortimente definiert und die Kundenkommunikation abgegrenzt werden.

Der anschließende Versand erfolgt aus einem Amazon Lager, so dass auch hier ein voll automatischer Prozess greift. Der Kunde kann bei Amazon wie gewohnt die Versand-, Rechnungsadresse und Zusteller (+Zusatzfeatures) online auswählen. Mit Nutzung der Amazon-Logistik kann eine Performance erreicht werden, die mit einem eigenen Versand nur schwierig darzustellen ist. Sollten die eigenen Bestände im FBA-Lager nicht ausreichen, so routet Amazon die Aufträge automatisch zu DiVA um, so dass ein Eigenversand stattfindet.

Jedes nationale FBA-Lager wird in DiVA als eigenes Auslieferungs- bzw. Retourenlager abgebildet. Die Lösung ist skalierbar, so dass auch mehrere Läger pro Land möglich sind.

Wenn ein Auftrag platziert ist, findet die Übermittlung an DiVA statt. An dieser Stelle wird die Order durch DiVA geschleust und verbucht. Themen wie Ziellandbesteuerung oder Unterscheidung zwischen voll und ermäßigten Steuersätzen sind vollständig implementiert.

Ebenso übernimmt Amazon die gesamte Kundenkommunikation und die After-Sales Betreuung. Dazu zählt im Wesentlichen die Retouren Abwicklung. Diese erfolgt im ersten Schritt über das Amazon Retourenportal und die spätere Vereinnahmung und Klassifizierung im Amazon Lager.

Die gesamte Kommunikation zu Amazon läuft über die DiVA Standard Schnittstelle zu Tradebyte ab. Tradebyte ist hier die Middleware, die neben vielen anderen Marktplätzen auch eine Amazon FBA-Anbindung bereithält. Speziell die FBA-Kommunikation wird per Webservice abgebildet, wodurch wir nahezu Echtzeitgeschwindigkeit erreichen. Über diese Schnittstellen werden im wesentlichen Aufträge ausgetauscht, Lagerbestände synchron gehalten, Umlagerungen nachgehalten (auch über Landesgrenzen hinweg) und Artikelstammdaten übertragen.

Zum Ende eines Abrechnungszeitraums stellt Amazon eine Settlementdatei bereit. Diese enthält Informationen zu jedem einzelnen Geschäftsvorfall, so dass die Gesamtzahlung aufgegliedert werden kann. Enthalten sind hierbei Debitorenzahlungen, Reklamationszahlungen, Transport- oder Lagerschäden etc..Bei Interesse an einer eigenen FBA-Implementierung sprechen Sie uns gerne an!

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„Alexa – Mach‘ den Abwasch!“ – Erfolgreiches erstes Meetup von medialesson in München

Erstmalig veranstaltete medialesson am Donnerstag, den 19. April 2018, ein Meetup in Deutschlands IT-Hauptstadt. Bislang hatte medialesson sich auf gesponsorte Community-Veranstaltungen zur Software-Entwicklung, dem Design von Apps und allgemeinen IT-Themen am Stammsitz in Pforzheim konzentriert. Mit der Eröffnung des Münchner Büros im April diesen Jahres startete das Unternehmen den „ersten Versuchsballon“ im zentral in Schwabing gelegenen Co-Working Space.

Thomas Pentenrieder, in Personalunion Consultant und Software-Entwickler bei medialesson, stellte in seinem Vortrag Alexa, Cortana und Google Assistant vor und grenzte diese voneinander ab. Im Anschluss wurde zusammen mit den Besuchern einem der Sprachassistenten anschaulich ein neuer Skill beigebracht und dieser auch gleich ausprobiert. Somit konnten alle Teilnehmer besser verstehen, wie die dahinterliegenden Technologien funktionieren. Auch warf der Informatik-Profi einen Blick auf die KI- und Cloud-Infrastrukturen der maßgeblichen Anbieter Amazon, Google und Microsoft.

In einer hieran anschließenden Diskussionsrunde wurde gemeinsam der Frage diskutiert, was wir sonst noch von den einschlägigen Anbietern erwarten dürfen und wie es sich mit Ergänzungen a là Echo Show, Raspberry Pi, Alexa Skill .NET und WordPress verhält.

Eckhard Voigt, Chief Sales Officer bei medialesson, fasst zusammen: „Dafür, dass dieses unser erstes Meetup in München war, waren wir mit der Publikums-Resonanz sehr zufrieden. Es scheint, dass das Thema „Sprachassistenten“ die Leute umtreibt. Dies ist ein weiterer Beleg dafür, wie lebendig die IT Community gerade in München ist. Deshalb sind wir ja auch hierhergekommen.“

Aufgrund dieser positiven Erfahrungen ist das nächste Meetup in der Münchner Leopoldstraße 8 bei medialesson schon für den 14. Juni 2018 ab 18:30 Uhr fest eingeplant: Es geht um „Augmented Reality – jetzt oder nie!“. Auch hier sind wieder alle Interessierten aus der Münchner IT Community herzlich willkommen. Weitere Informationen unter: https://www.meetup.com/…

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Inateck auf der Cebit 2018: Zuverlässige Barcode-Scanner

Vom 11. bis zum 15. Juni 2018 findet bereits zum 23. Mal die Cebit in Hannover statt. Auch Inateck ist dieses Mal mit dabei und legt den Fokus dieses Jahr auf ihre Barcode-Scanner.

Wenn Sie einen zuverlässigen Barcode-Scanner suchen, dann sind Sie bei uns an der richtigen Stelle. Inateck ist mit einem Umsatz von mehr als 2000 Einheiten pro Monat einer der größten Anbieter von Barcode-Scannern bei Amazon in Europa. Der Großteil der meistverkauften Produkte in den Top Ten wird von Inateck hergestellt.

Sie können sich auch selber auf Amazon ein Bild von der Zufriedenheit unserer Kunden machen. Hier: https://amzn.to/2H7ARky Und hier: https://amzn.to/2GRLhkM

Hier ist für jeden Nutzen ein Scanner dabei. Mit und ohne Kabel, vom Gelegenheitsnutzer bis zum Vielfachnutzer. Bei der diesjährigen Cebit werden die Besucher von einem Expertenteam zum Thema Barcode-Scanner beraten. Dabei können Sie:

● unsere neueste Scannergeneration ausprobieren
● zukünftige Geschäftsbeziehungen und vorteilhafte Einkaufskonditionen erörtern
● Ideen und Anregungen zu den Produkten geben, damit unsere Scanner noch besser an Ihren Anforderungen angepasst werden können

Bei Interesse können Sie kostenlose Eintrittskarten für die Cebit sowie genauere Informationen zum Standort des Messestands unter folgender Emailadresse anfragen:

KlausHavranec@inateck.com Die ersten 50 Unternehmen, die noch vor Beginn der Cebit einen persönlichen Termin mit uns ausmachen, können sich vor Ort ein kleines Geschenk kostenlos mitnehmen zusätzlich zur Eintrittskarte.

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Afterbuy bringt Amazon-Features auf ein neues Level

Afterbuy wird seine Amazon-Anbindung in der gesamten Bandbreite für Online-Händler auf eine neue Stufe heben. Damit wird der gesamte Workflow für Händler kon­sequent optimiert. Nach dem jüngst von Afterbuy gelaunchten Versandmodul zur Abwicklung von Amazon-Prime-Produkten gibt es in Kürze einen neuen „Amazon Produkte Lister“ und „Amazon VAT“. Darüber hinaus fokussiert Afterbuy weitere Entwicklungen, die das Online-Händler-Leben leicht machen.

Mit ihrem Produkt Afterbuy – eine All-In-One-Lösung zur Prozess­automatisierung von Online-Verkäufen – unter­stützt die ViA-Online GmbH Händler dabei, einfach und komfortabel einen effizienten Multi-Channel-Handel umsetzen zu können. Die Lösung verfügt über eine direkte Anbindung an alle marktführenden Online-Marktplätze wie z.B. eBay, Amazon, real,- und Facebook sowie Schnitt­stellen zu mobilen Apps.

Afterbuy-Jahresauftakt mit neuen Amazon-Features

Die Amazon-Verknüpfung von Afterbuy erhält innerhalb der nächsten Wochen zahlreiche neue Features. Neben einigen bereits umgesetzten Maßnahmen wie z.B. die komplette Überarbeitung des Fehler-Handlings liegt der Fokus unter anderem auf Produkt-Listing, Vereinfachung der VAT-Verarbeitung und vielem mehr.

Im Zuge dessen bringt Afterbuy in Q1/2018 den neuen „Amazon Produkte Lister“ für einen einfachen Listing-Prozess sowie das Produkt „Amazon VAT“ zur Ver­einfachung von Buchhaltungsprozessen auf den Markt.

„Wir planen in diesem Jahr eine Reihe richtungweisender Ent­wicklungen rund um die Amazon-Produkt-Optimierung und arbeiten mit Hochdruck an neuen Features. So stellen wir sicher, dass neue Entwicklungen des Marktplatzes konsequent in unser Produkt einfließen und ermöglichen es den mehr als 120.000 bei Afterbuy registrierten Händlern, das Potenzial eines der größten Online-Marktplätze der Welt noch besser für ihr Geschäft aus­schöpfen zu können“, erklärt Daliah Salzmann, Geschäftsführerin der ViA-Online GmbH.

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Surcharging-Verbot: secupay empfiehlt Online-Händlern Preisanpassungen und Anreizsysteme

Seit 13. Januar 2018 gilt in Deutsch­land das „Gesetz zur Umsetzung der Zweiten Zahlungsdiensterichtlinie“. Teil der Verordnung stellt das sogenannte Surcharging-Verbot dar. Dieses besagt, dass Händler gegenüber Verbrauchern für bestimmte bargeldlose Zahlungsformen keine gesonderten Gebühren mehr erheben dürfen. Das gilt insbesondere für Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen. Ziel ist es, den Kaufprozess für den Verbraucher transparenter und sicherer zu gestalten sowie verdeckte Mehrkosten zu vermeiden. Der Payment-Dienst­leister secupay AG (www.secupay.com) empfiehlt Händlern die Anpassung ihrer bisherigen Preiskalkulation und die Schaffung von Anreizsystemen zur Bewerbung der von ihnen präferierten Zahlungsdienste.

Das „Gesetz zur Umsetzung der Zweiten Zahlungsdiensterichtlinie“ beinhaltet eine Weiterentwicklung der Verordnung „§ 312a Abs. 4 BGB“ hin zu § 270a BGB. Waren Online-Händler bisher aufgefordert, dem Kunden mindestens ein gängiges und zumutbares unentgeltliches Zahlungsmittel anzubieten, müssen seit Mitte Januar Nutzungsentgelte für Zahlungsmittel fast ausnahmslos entfallen.

Online-Händlern ist es jetzt untersagt, Gebühren für die Nutzung der bargeldlosen Zahlarten SEPA-Basislastschrift, SEPA-Firmenlastschrift, SEPA-Überweisung sowie Debit- und Kreditkarten zu erheben. Auch die Dienste von PayPal und Amazon-Pay sind gebührenfrei anzubieten. „Rechtlich unklar ist bislang, welche Auswirkung die neue Regelung auf Zahlungsarten wie Nachnahme, Kauf auf Rechnung und Factoring-Lösungen mit Zahlungsgarantie wie secupay.lastschrift und secupay.rechnungskauf hat. Um die Risiken einer Abmahnung zu vermeiden, sollten Händler auch hier auf die Erhebung von Entgelten verzichten“, erklärt Hans-Peter Weber, Vorstand der secupay AG.

Was bedeutet das Gesetz für Online-Händler?

Der Verbraucher hat künftig das Recht, zusätzliche Gebühren auch nach der Zahlung einer Bestellung zurückzuverlangen. Ferner kann er über die „OS-Platt­form zur Streitbeilegung“ Beschwerde einreichen oder die Verbraucherschutz­zentrale kontaktieren.

Online-Händler sollten daher die neue Richtlinie umgehend umsetzen, um nicht wettbewerbsrechtlich abgemahnt zu werden. Sie müssen ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen umstellen und jegliche Hinweistexte in ihrem Shop an die neuen Bestimmungen anpassen.

Wie können Händler mit der neuen Bestimmung umgehen?

Sofern Shop-Betreiber für bestimmte Zahlungsarten bisher Gebühren erhoben haben, ist eine Anpassung ihrer Preiskalkulation ratsam. Alle vom Surcharging-Verbot erfassten Zahlungsmittel müssen ohne Zusatzkosten angeboten werden.

Anreize und Ermäßigungen für bestimmte Zahlungsarten sind in Grenzen erlaubt. Der Händler kann Preisnachlässe für von ihm präferierte Zahlungsmittel gewähren. Auch ein Bonus für die nächste Bestellung oder ein kleines Kundengeschenk sind denkbar, um beim Verbraucher für eine bestimmte Bezahloption Anreiz zu schaffen. Kostenfreie Zahlungsmittel erst ab einem festgelegten Warenwert anzubieten, ist dagegen rechtlich unzulässig.

Fazit

Das Surcharging-Verbot schützt Online-Käufer EU-weit vor zusätzlichen Kosten bei Transaktionen und verhilft zu mehr Einheitlichkeit und Transparenz im Online-Handel. Für Händler gilt es, die neue Richtlinie sorgfältig umzusetzen, um Abmahnungen vorzubeugen. Ermäßigungen und Anreizsysteme sind für Händler ein probates Mittel, um den Kunden zu einer Zahlungsart zu leiten, die sich für den Händler als effizient und kostengünstig darstellt. Voraussetzung ist jedoch, dass keinerlei Kosten offen oder verdeckt auf den Kunden übertragen werden. Alle Maßnahmen der gezielten „Verhaltenssteuerung“ des Verbrauchers sollten daher zuvor gründlich mit einem Rechtsbeistand besprochen werden.

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