Step by Step

Die Frage, warum er denn nicht schon 2015 in die gesamte Klebebindelinie investiert habe, beantwortet Bernd Plump kurz und knapp: «Wir wollten erst mal gucken, wie viele Aufträge wir für den Pantera bekommen. Deswegen entschieden wir uns für die Kaufoption Step by Step – zumal dies dank des Baukasten-Systems der Müller Martini-Anlagen ja kein Problem ist.»

Vorher wurden die Buchblocks offline zusammengetragen und von Hand angelegt. Die Bücher wurden auf einem Esprit geschnitten und von Hand gestapelt, doch hielt das Personal das Tempo des Pantera nicht mit.

Nachher: Dank der Bogenartenkontrolle Asir 3 hat das Medienhaus Plump nicht nur die Qualität der Bücher, sondern gleichzeitig auch die Produktivität erhöht. "Und zwar um mindestens 20 Prozent", schätzt Betriebsleiter Serdal Ördek – "bei höheren Auflagen gar noch mehr."

Dazu wurden die Rüstzeiten markant gesenkt. Dies ist umso bedeutungsvoller, weil die durchschnittliche Auflage im Softcover-Segment zwischen 2000 und 3000 Exemplaren liegt und der Pantera entsprechend häufig umgerüstet werden muss.

Doch auch bei größeren Jobs, die schon mal 30 000 Exemplare pro Titel betragen können, spielt die neue Komplettlinie ihre Stärken dank der automatisierten Prozesse aus. "Früher", so Serdal Ördek, "hätten wir solche Jobs extern vergeben müssen. Doch mit der erweiterten Konfiguration können wir nun auch größere Auflagen problemlos inhouse bewältigen."

Nicht zuletzt deshalb gewann das Medienhaus Plump, das 90 Prozent seines Umsatzes mit Fachverlagen macht, in jüngerer Zeit zahlreiche neue Kunden. Zweiter positiver Effekt aus Kundenoptik: "Wir bekommen", so Bernd Plump, "regelmäßige Feedbacks zur hohen Fertigungsqualität unserer Bücher."

Presto II für Presto E90

Die erfolgreichen Upgrades in der Klebebindung veranlassten das Medienhaus Plump, auch in der Sammelheftung zu investieren. Und zwar soll in den nächsten Monaten der seit 2008 betriebene Presto E90 von Müller Martini durch einen Presto II ersetzt werden. Dieser verfügt (ebenfalls) über Asir 3 sowie eine Schnittstelle für JDF/JMF-Anbindung. «Das wird auch in der Sammelheftung positive Auswirkungen auf die Rüstzeit und Produktqualität haben», ist Bernd Plump überzeugt.

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MLM-Vertriebe auf der Suche nach neuen Märkten

Mit der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes und des Energiemarktes in den neunziger Jahren verzeichneten die ML M-Vertriebe ein enormes Wachstum. Neue Produkte beflügeln das Wachstum von Vertriebsstrukturen.  Neben den angestammten Produktlinien aus den Bereichen Kosmetik, Nahrungsergänzung, Wellness und Finanzdienstleistungen führten die neu erschlossenen Telekommunikations-  und Energiemärkte zu einem regelrechten Boom im Vertriebsbereich.  Ende der neunziger und Anfang dieses Jahrhunderts schossen neue Vertriebe wie Pilze aus dem Boden. Neben den vielen kleineren Unternehmen bildeten sich auch einige große Networkunternehmen heraus, die einen entscheiden Einfluss auf die Märkte haben.  Die Goldrauschstimmung ist längst verflogen. Zwar ist die Wechselquote im Energiebereich immer noch bescheiden, aber der Energiemarkt ist für Vertriebe schon fast uninteressant geworden. Die Lieferanten sind angesichts hoher Churn-Rates  nicht mehr bereit hohe Provisionen zu zahlen. Lange Vertragslaufzeiten lassen sich schwer verkaufen und sind auch für Lieferanten angesichts schwer kalkulierbarer Energiepreise  riskant. So bleiben für Vertriebe im Energiebereich nur die Gewerbekunden interessant.

Der Wellness-Markt ist ebenfalls hart umkämpft. Zwar werden immer wieder neue kreative Produkt entwickelt, aber wirkliche neue Ideen sind schwer zu finden. Da ist es nicht verwunderlich, dass eingefleischte Vertriebsprofis immer wieder auf der Suche nach neuen Märkten sind. So entstanden in den letzen Jahren Vertriebsunternehmen in Marktsegmenten die vor einiger Zeit noch undenkbar waren. So werden Kerzen, Seminare, Erotikartikel und sogar Blockheizkraftwerke im MLM vertrieben. Aber auch Lebensmittel und Genusswaren stehen im Fokus der Vertriebsunternehmen.

Während jahrelang in der Finanzdienstleistungsbranche konservative Anlagen und Versicherungen vertreiben wurden, befassen sich einige Vertriebe mit der Rückabwicklung von Lebensversicherungen. Im Anlagebereich werden jetzt „bitcoins“ und „Seltene Erden“ gehandelt. Einige Vertriebsunternehmen die sich rechtzeitig als Multi-Utility-Vertrieb positioniert haben,  bauen diese Philosophie werter um und aus und virtuelle Produkte wie Vorteilskarten oder Clubmitgliedschaften. Die Kreativität der Vertriebsunternehmen scheint ungebrochen, auch was die Karriere- und Vergütungsmodelle angeht. Einer der sich damit bestens auskennt ist Uwe Friedrich, Geschäftsführer bei der KaroSoft GmbH und über 21 Jahre Entwickler von MLM-Software. „Wir verzeichnen einen ständigen Wandel bei unseren Auftraggebern. Es lassen sich Trends bei der Produktgestaltung und den Vergütungsmodellen erkennen. Derzeit sind einfache, gut erklärbare Vergütungsmodelle auf dem Vormarsch. Bei den Produkten dominieren Wellness-, Sport-, Nahrungsprodukte. Aber auch Tiernahrung ist ein wachsender Bereich…“. Die Suche nach geeigneten Produkten führt oft zu einer Kombination aus Produkt und Leistung. Im Energiemarkt ist es durchaus üblich Stromverträge mit Energiespargeräten und der entsprechenden Beratung zu verknüpfen. Was so einfach und logisch klingt, ist aber in der Praxis nur mit einer geeigneten IT-Infrastruktur umzusetzen.  Unterschiedliche Produktgeber zu verknüpfen und die unterschiedlichen Provisionen für die Vertriebspartner abzurechnen, erfordert sehr spezielle MLM-Software-Systeme.  „Wir kennen uns bestens in dieser Materie aus. Wir entwickeln unsere Systeme genau für solche komplexen Aufgaben…“  – so der Geschäftsführer der KaroSoft GmbH. Wer heute mit einem MLM-Vertrieb startet, kann sich nicht mehr für die Ewigkeit einrichten. Wer beim Start schon den Wandel im Auge hat und sich die Flexibilität bei den Produkten und Leistungen bewahrt, ist für die Zukunft bestens gerüstet.

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Faserrohstoffe, Papiermachine, Additive und Streichen

Ein Großteil von Unternehmen aus der Papierindustrie, der Papierverarbeitung und der Papierzulieferindustrie stehen vor der Herausforderung, Fachkräfte papierspezifisch weiterzubilden und somit auf zukünftige Anforderungen vorzubereiten. Um auch branchenfremde Fachkräfte anzuwerben oder einstellen zu können, benötigen Unternehmen passgenaue Weiterbildungsmöglichkeiten, um die neuen Kollegen mit der Papierindustrie und deren Prozessen vertraut zu machen.

Modulare oder zeitlich begrenzte Weiterbildungsangebote bieten hier eine gute Alternative, Neueinsteiger, branchenfremde Ingenieure und Fachkräfte mit dem nötigen Know-How auszurüsten.

Fundiertes Wissen über Faserrohstoffe, Papiermaschinen, Additive und das Streichen ist unerlässlich, um den zukünftigen Fachkräften einen guten Start in die Papierindustrie zu ermöglichen. Erfahrene Referenten aus der PTS und Experten aus der Industrie vermitteln die Themen anschaulich und treten gern mit Ihnen ins Fachgespräch.

Das Seminar „Papiererzeugung“ der Papiertechnischen Stiftung (PTS) setzt genau hier an und bietet in vier Modulen komprimierte Wissensvermittlung zur Papiererzeugung. Es unterstützt die Unternehmen der Papierindustrie, Ihre Mitarbeiter bestmöglich auf Ihre Tätigkeit in der Papierindustrie vorzubereiten.

Für einen praxisorientierten Bezug findet im Rahmen des Seminars auch eine Vorstellung der papiertechnischen Anlagen im PTS-Technikum statt.

Seminar "Papiererzeugung" Modul 1 bis 4

  • Modul 1 „Faserrohstoffe der Papierindustrie, Faserstofferzeugung und -aufbereitung“
  • Modul 2 „Papiererzeugung – Modul 2: Konstantteil und Papiermaschine":
  • Modul 3 „Wirkung und optimaler Einsatz chemischer Additive"
  • Modul 4 „Streichen, Streichtechnologie, Streichfarben"

Veranstaltungsleiter:

Lutz Hamann, lutz.hamann@ptspaper.de

Ina Greiffenberg, ina.greiffenberg@ptspaper.de

Ort: Papiertechnische Stiftung, Heidenau

Allgemeine Informationen: www.ptspaper.de/…

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Stromtrassen – Erneuerbare Energie – brauchen wir wirklich neue Leitungen?

Na klar wird alles mal marode – na klar ist die Stromerzeugung regenerativer geworden – na klar muß man Strom in Deutschland besser verteilen – aber braucht man wirklich die von Minister Altmaier vorgeschlagenen teueren Stromtrassen – oder ist es nur von die Netzbetreiber eine zusätzliche Einnahmequelle?

Tatsache ist, Strom kann dezentral hergestellt werden, moderne Photovoltaikanlagen können mit Speicher verbunden werden und so kann man Strom besser verteilen. Mittlerweile werden über 30 Prozent des erzeugten Stromes dezentral erzeugt und wird ökologisch erzeugt – das wäre wichtig.

Der Bau von großen Windrädern und PV Anlagen geht jedoch zurück, Groß-Speicher gibt es nur vereinzelt. Hier wäre der erste Ansatzpunkt für eine staatliche Förderung anzusetzen, Stromtrassen könnten entfallen aber das Stromnetz muß natürlich auch sukzessive erneuert werden, hier sind die Netzbetreiber gefordert. Staatliche Regularien könnten Anschub und Abhilfe schaffen. Aber alles in Maßen und wirklich zukunftsorientiert – das wünschen sich Stromkunden.

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Erstes energieautarkes Haus mit Wärmepumpe geplant

Erstes energieautarkes Haus mit Wärmepumpe geplant – Energieautark mit Wärmepumpe und Solarstrom

"Wir haben eigentlich schon viele autarke PV Anlagen geplant und ausgeführt – aber diesmal mit Wärmepumpe — die Aufgabe ist eine ziemliche Herausforderung. Einer unserer Bauherrn wollte partout auf den Energieversorger verzichten," so Harhammer Chef der iKratos Solar und Energietechnik GmbH aus Weißenohe. Der Grund: ein weit abgelegenes Neubau Haus mit Reitplatz und Maschinenhalle, wo der Stromanschluss dermassen teuer ist, und die Auflagen des örtlichen Energieversorgers die einfach nicht wollten.

Der Bauherr und die Bauherrin hatten genaue Vorstellungen was Haus und Hof betrifft.

160 m² Energieeffizienzhaus, Unterstellplatz für Auto Landwirtschaft und Maschinen, Wärmepumpe mit Erdkollektoren, Beleuchtung, Abwasser und Brunnenpumpe, sowie Swimmingpool mit Heizung waren die Herausforderung, die an die Firma iKratos Solar und Energietechnik herangetragen wurden.

Von den Energiewerten sind es rund 9.000 KWh, die im Jahr bereitgestellt werden müssen, davon ca 50 % in den Wintermonaten. Wichtig dabei ist eine robuste und bewährte Technik.

Als zusätzliche Heizung dient eine Holzheizung und eine 16 m² Solarthermieheizung.

Die Energiewerte des Hauses

Hausbedarf ca 200 Wh Grundlast 24h

Erd-Wärmepumpe ca 8-10 KWh Heizleistung 2 KWh Nennleistungsaufnahme

Sommer 3 KWh täglich

Winter 16 KWh täglich

Abwasserpumpe ca 500 Wh/1 h täglich

Brunnenpumpe ca 700 Wh/ 1,5 h täglich

Poolpumpe ca 700 Wh/12 h

Nachtbeleuchtung 1 KWh/2 h täglich

Waschmaschine-Trockner 3 KHh/1  h täglich

Sommerbedarf: 23 KWh/täglich

Winterbedarf: 28 KWh/ täglich

Nach ersten Berechnungen wählten wir eine 28 KWp Solaranlage und einen 52 KWh Speicher um Sicherheit und Ladeausgleich in das autarke Haussystem hineinzubringen. Zusätzlich wird es auch möglich sein ein oder 2 E-Autos zu betanken. Wichtig war es auch Strom im Dezember Januar bereitzustellen (hier sind es je 3% der Jahresenergiemenge)

Mehr Infos und Erstberatung für autarke Häuser ohne Stromanschluss unter Tel 09192 992800 www.ikratos.de

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Ihre Photovoltaik macht Probleme – jetzt checken lassen

Gerade jetzt im Sommer werden die höchsten Erträge aus Photovoltaikanlagen gewonnen. Blöde nur wenn etwas kaputt geht und der Installateur nicht mehr greifbar ist. "Das passiert immer öfter," so Willi Harhammer, CEO von der iKratos GmbH, die sich auf Wartungen spezialisiert hat. Gerade im Falle des Falles wenn was nicht mehr funktioniert ist schnelle Hilfe Gold wert. Die iKratos GmbH bietet für diesen Fall ein kostenfreies Notfall Telefon und bietet kostenfreien telefonischen Erstsupport. Unter der Tel Hotline 0800 9928000 bekommt man eine erste Analyse.

"Gerade dann wenn man Hilfe braucht, ist Kompetenz und Wissen das Wichtigste um den Kunden helfen zu können. In den meisten Fällen lassen Kunden aus Unwissenheit die Solar-Anlagen über Jahre ohne Wartung laufen, das ist natürlich nicht richtig, lässt man sein Auto ja auch immer wieder checken." so Harhammer im Onlinegespräch.

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Reparatur von Dünnschichtanlagen von Firstsolar und Schott

Dünnschicht Module der Marke First Solar oder Schrott Solar hatten immer den Vorteil, dass ein schwaches Lichtverhalten sehr gut in Energie umgesetzt wurde. First Solar Anlagen sind überall zu sehen. Zusätzlich haben die Anlagen bzw. die Solar Module keine Rahmen und dadurch ist keine Verschmutzung an den Rändern möglich.

First Solar und Schott Solar Module haben den großen Vorteil, dass sie Rahmen Sind. Im Laufe der Zeit wird durch die Parallelschaltung jedoch unter Umständen ein Stecker locker oder lose, dies ist nicht so einfach feststellbar. Oder es kann auch mal ein Solarmodul brechen oder Spannungsrisse aufzeigen. Wichtig dabei sind gute Service und Wartungsverträge und ein online Monitoring System, das die Anlagen überwacht.

Die iKratos GmbH ist spezialisiert auf Dünnschicht und kristalline Solaranlagen. Erstberatung kostenfrei unter Tel 0800 9928000

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Strom erzeugen wo kein Netz ist – mit Solarinselanlagen geht das

Strom wo keiner ist – Solarinselanlagen erzeugen Strom ohne Netzanbindung.

Willi Harhammer, Geschäftsführer der iKratos Solartechnik GmbH stellt immer mehr einen Nachfrage nach Solarinselanlagen ohne Bürokratie und Notstromlösungen mit Solaranlagen fest.

"Uns ist es endlich gelungen ein Solarinsel – System zu entwickeln und installieren, das wirklich netzunabhängig arbeitet und so je nach Größe der Solaranlage und Batteriesystem unabhängig von Netzstrom macht", so Harhammer.

Wir haben uns auch für den Steca Wechselrichter mit MPP Tracking entschieden weil hier eine robuste Technik verwendet entwickelt wurde. Die Batterien werden mit AGM Technik ausgeführt und sorgen auch hier sehr robust für Strom Tag und Nacht.

Solche PV Anlagen werden ohne Bürokratie eingebaut, es ist keine Netzanmeldung erforderlich. Zum großen Teil kann man diese Anlagen auch unter Hilfestellung eines örtlichen Elektrikers selbst einbauen.

Die ikratos GmbH bietet eine Erstberatung für Kunden unter Tel 0800 9928000

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Gerade jetzt im Sommer Nehmen die Reparaturen im Photovoltaik Bereich zu

Gerade jetzt im Sommer nehmen die Reparaturen von Fotovoltaikanlagen und PV Anlagen erheblich zu. Der Grund dafür ist einfach zu erklären, die Anlagen leisten bei dieser Hitze das maximale was geht. Die Wechselrichter werden mit hohen Temperaturen beaufschlagt und wann wir in den Gleichstrom der Solarmodule in hochwertigen Netz Strom um. Wichtig ist dass die Anlagen sauber gereinigt wurden und auch gewartet werden. Gute Installateure und Solarfirmen helfen ihren Kunden dabei, wenn es einmal Probleme gibt. Auch wenn es einmal zu einem Ausfall kommt, helfen solche Firmen egal bei welchen Fabrikaten immer um das Optimum für die Kunden aus der Solaranlage zu erzielen.

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IHK: Verdunstungskühlanlagen bis 19. August 2018 elektronisch anzeigen

Unternehmen, die eine Verdunstungskühlanlage, einen Kühlturm oder einen Nassabscheider betreiben, müssen den Betrieb bis zum 19. August 2018 der Behörde anzeigen. Betroffen davon ist nicht nur die Industrie und Energiewirtschaft. In Klimaanlagen verbaut kommen derartige Anlagen auch im Handel, in der Gastronomie sowie in Hotel- oder Bürogebäuden zum Einsatz. Darauf weist die IHK Saarland hin und empfiehlt eine rechtzeitige Registrierung.

Die Anzeigepflicht gilt für alle Bestandsanlagen, die vor dem 19. August 2017 errichtet wurden. Jüngere Anlagen waren bzw. sind innerhalb eines Monats nach der Erstbefüllung mit Nutzwasser anzuzeigen. Für die Anzeige wurde ein bundesweites Online-Meldesystem unter www.kavka.bund.de aufgebaut. Anzeigen sollen ausschließlich über dieses Online-Portal erfolgen.

Inhalt der Anzeige sind folgende Punkte:

  • Standort der Anlage (Geokoordinaten und Adresse des Anlagenstandorts)
  • Betreiber der Anlage (Name, Adresse, Ansprechpartner)
  • Art der Anlage (Verdunstungskühlanlage, Nassabscheider, Kühlturm)
  • Datum der erstmaligen Inbetriebnahme

Laut einer Allgemeinverfügung des Landesamtes für Umwelt und Arbeitsschutz (LUA) vom 25. Juli 2018 sind auch Überschreitungen der Maßnahmenwerte, Anzeigen von Neuanlagen, Änderungen, Stilllegung und den Betreiberwechsel über das Online-Portal zu melden. Weitere Informationen bietet die Internetseite des LUA unter https://www.saarland.de/238237.htm.

Die Verordnung über Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (42. BImSchV) gilt seit August 2017. Sie regelt die Überwachung und den Betrieb dieser Anlagen sowie die Dokumentationspflichten des Betreibers. Anlass für die Verordnung waren mehrere Fälle von Legionellen in Deutschland. Das Bakterienvorkommen in Kühltürmen, Rückkühlanlagen und Klimaanlagen gilt als Mitverursacher von Erkrankungen.

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