„EcoStep strahlt Kompetenz, Professionalität und Sicherheit aus.“ – Interview mit Anke Haupt (QM der Hessischen Staatsweingüter Kloster Eberbach)

230 ha Weinbergbesitz bildet das Fundament des über 900 Jahre währenden Erbes der Zisterzienser von Kloster Eberbach. Auf der Strecke von mehr als 100 km von der Hessischen Bergstrasse bis nach Assmannshausen liegt dabei der Boden für den Facettenreichtum der Weine der hessischen Staatsweingüter GmbH Kloster Eberbach.

Im Jahr 2007 begannen die Staatsweingüter das integrierte Managementsystem EcoStep 5.1 Wein einzuführen. Innerhalb von zwei Jahren erfolgte dann der schrittweise Aufbau des Systems innerhalb der verschiedenen Bereiche des Weingutes. Das Weingut engagiert sich im „Arbeitskreis EcoStep-Wein“.

GUTcert-Interview mit Anke Haupt

Anke Haupt ist seit 2002 in verschiedenen Funktionen in den Staatsweingütern tätig, leitet dort heute die Verwaltung und ist die Qualitätsmanagement- und somit EcoStep-Beauftragte.

H. Lange (GUTcert): Erst einmal herzlichen Dank, dass Sie sich bereit erklärt haben, über Ihr System zu sprechen. Welche Motive und Wünsche standen damals hinter der Einführung von EcoStep Wein?

A. Haupt: Es stand damals zuerst die Diskussion im Raum, IFS einzuführen. Nach gründlicher Recherche mussten wir aber feststellen, dass IFS für uns nicht gepasst hat. Wir waren dann sehr interessiert daran, EcoStep Wein kennenzulernen. Wir schätzen es sehr, dass dieses System mit den Schwerpunkten Qualität, Umwelt, Arbeitsschutz und Lebensmittelsicherheit so umfassend ist und uns durch die entsprechenden Normen Rechtssicherheit gibt.

Lange: Das freut uns! Welche organisatorischen Erfolge innerhalb des Unternehmens konnten Sie durch den prozessorientierteren Ansatz von EcoStep denn bis heute schon generieren?

Haupt: Die größten Erfolge sehe ich vor allem aufgrund der Prozessorientierung des Systems. Die Mitarbeiter haben begonnen, die Prozesse ganzheitlicher zu überdenken und damit besser umzusetzen. Außerdem funktioniert durch EcoStep auch die Schnittstellenorganisation zwischen den Bereichen Weinbau, Keller und Vertrieb besser. Dies ist ein sehr wichtiger Aspekt für unser Weingut, bedingt durch unsere Organisation an verschiedenen Standorten. Die Schnittstellenproblematik war ein großes Thema und konnte durch EcoStep besser geregelt werden.

Lange: Wie Sie eben angesprochen haben, zeichnen sich grade die kleinen und mittleren Weinbaubetriebe durch ihre Individualität aus. Mit EcoStep 5.1 Wein sollen die eigenen Sphären Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Lebensmittelsicherheit und Qualitätsverbesserung erkannt und genutzt werden. Welchen Vorteil sehen Sie in diesem systemischen Ansatz vor allem gegenüber den gängigen Bio-Siegeln wie z.B. Fair’n Green oder EcoVin?

Haupt: Der größte Vorteil ist vor allem, dass durch EcoStep die Kernanforderungen der vier großen ISO-Normen abgedeckt werden. Und neben der erwähnten Rechtssicherheit durch die Schwerpunkte Umweltmanagement, Arbeits- und Lebensmittelsicherheit hebt auch besonders die Qualitätssicherung durch das Qualitätsmanagement EcoStep für uns von den herkömmlichen Siegeln ab.

Das vollständige Interview finden Sie unter https://www.gut-cert.de/produkte/managementsysteme-azav/integrierte-ms/ecostep.html

Die GUTcert ist offizieller Zertifizierungspartner von EcoStep.

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Arbeitsschutzmanagement nach ISO 45001: „Beteiligung“ der Beschäftigten oder doch lieber „Konsultation“?

Um den Dingen auf den Grund zu gehen, werfen wir zunächst einen Blick in die Norm und deren Begriffsdefinitionen:

Beteiligung: Einbeziehung in die Entscheidungsfindung (3.4)
Konsultation: Ansichten einholen, bevor eine Entscheidung getroffen wird (3.5)

Das  Fragezeichen über Ihrem Kopf ist noch immer da? Das ist absolut nicht verwunderlich. Die Begriffe gehen wohl auf einen Kompromiss innerhalb des Projektkomitees 283 zurück, dessen Teilnehmer sich nicht darauf einigen konnten, was genau „participation“ und „consultation“ nun eigentlich bedeuten soll.

Mehr Licht im Dunkel

Dennoch verwendet die Norm beide Begriffe nicht synonym. Von „Konsultation“ spricht sie, wenn es um die allgemeinen Managementanforderungen geht, d.h. grob gesagt die Stakeholder-Analyse, die Politik, Rollen und Befugnisse, das Ermitteln (rechtlicher) Verpflichtungen, Ziele, Planung, Steuerung, Beschaffung, Kennzahlenerfassung, Internes Audit, fortlaufende Verbesserung.

Die „Beteiligung“ wird wiederum bei der praktischen Umsetzung gefordert, also zu den Fragen:

  • wie die Beschäftigten beteiligt werden möchten
  • was die Gefährdungen sind
  • wie die Arbeit sicherer gestaltet werden kann
  • welche Kompetenzen erforderlich sind und wie sie erreicht werden
  • was kommuniziert werden soll
  • wie die Tätigkeit sicher durchgeführt  wird
  • wie Vorfälle untersucht werden können

Hierbei darf nicht vergessen werden, dass die Norm unter „Beschäftigten“ jeden versteht, der innerhalb des Einflussbereichs der Organisation arbeitsbezogene Tätigkeiten ausführt – also vom Top-Manager bis zum Praktikanten, von der festangestellten Fachkraft bis zum Leiharbeitnehmer und natürlich auch alle Auftragnehmer ((Sub-)Contractors).

Außerdem steht am Ende immer das Top-Management in der Verantwortung: Egal wie stark die Beteiligung der Beschäftigten ist, den Hut hat schlussendlich die oberste Führung auf.

Was bedeutet das in der Praxis?

Die Erfahrung hat gezeigt, dass die erfolgreichsten Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheitschutz bei der Arbeit (SGAMS) mit einer Arbeitssicherheitskultur einhergehen, die jeden Aspekt des Unternehmens durchdringen und den Beschäftigten präsent sind. Außerdem sollten Managementsysteme immer praxisnah sein. Ein System, dass einem Unternehmen einfach „aufgestülpt“ wird, findet in der Belegschaft nie wirkliche Akzeptanz und kann so auch nie seine volle Wirksamkeit entfalten.

Daher sollen die Beschäftigten schon beim Entwickeln und Bewerten der oberen Managementsystemaspekte konsultiert werden: Das steigert direkt das Maß der Identifikation mit dem System. Und natürlich geben auch auf dieser Ebene „einfache Arbeiter“ schon wertvollen Input.

Wie diese Konsultation erfolgen soll, schreibt die Norm nicht vor. Günstig sind bei solchen Befragungen natürlich immer Arbeitnehmervertreter (z.B. Betriebsrat), denen die Norm auch Rechnung trägt. Aber letztlich entscheidet jedes Unternehmen selbst – je nach Größe und Struktur des Unternehmens sind viele Möglichkeiten denkbar, von Workshops über Befragungen (z.B. Mitarbeitergespräche, Feedback-Bögen), Vorschlagswesen bis hin zu Meetings mit Arbeitnehmervertretungen.

Bei der praktischen Umsetzung des SGAMS wiederum ist ein funktionierendes System ohne Beteiligung der Beschäftigten kaum denkbar. Je größer das Unternehmen desto unwahrscheinlicher ist es, dass ein Beauftragter oder auch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit wirklich einen Überblick über alle Tätigkeiten und Gefährdungen der Beschäftigten hat. Hier sollte die Leitfrage immer lauten: „Fühlt Ihr Euch sicher bei der Arbeit? Was können wir tun, um Eure Sicherheit zu erhöhen?“
Mit dem englischen „participation“ ist auch nicht nur „Beteiligung“ gemeint, sondern auch „sich einbringen“. Im Idealfall sollte es also nicht nur darum gehen, dass das Unternehmen auf seine Mitarbeiter zugeht, vielmehr sollte die Arbeitssicherheitskultur dergestalt sein, dass sich die Mitarbeiter wohl und motiviert fühlen und Arbeitssicherheitsthemen von ganz alleine ansprechen.

Wie erreiche ich diesen Idealzustand? Ganz klar: Das Top-Management muss sich aktiv beteiligen! Es sollte zumindest gelegentlich (besser noch regelmäßig) auf die Beschäftigten zugehen und sie zu spezifischen Themen befragen. Natürlich kann hierfür auch ein Vertreter bestimmt werden. Entscheidend ist, dass man „sich blicken lässt“. So kann bei einer guten Organisation und Zusammenarbeit aller Beteiligten und Betroffenen eine Kultur aufgebaut werden, die dazu dient, Motivation, Produktivität und Gesundheit zu erhöhen und die Sicherheit zu maximieren.

Sie wollen mehr über die neue Norm erfahren? In unserer Akademie erhalten Sie einen kompakten Überblick über alle Änderungen der ISO 45001 im Vergleich zur BS OHSAS 18001 in dem Seminar Arbeitsschutz kompakt: Die neue ISO 45001. Wollen Sie die Anforderungen ISO 45001 in bereits bestehende Systeme integrieren? Auch hier erhalten Sie bei uns Expertenwissen im Kurs Beauftragter für integrierte Managementsysteme und Compliance-Sicherung.

Fragen und Anregungen richten Sie gerne an Frau Sindy Prommnitz, Tel.: +49 30 2332021-45 oder Herrn Sean Oppermann, Tel.: +49 30 2332021-78.

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Arbeitsschutz: GUTcert erhält Akkreditierung für ISO 45001:2018

Die GUT Certifizierungsgesellschaft für Managementsysteme mbH Umweltgutachter (GUTcert) erhält von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) die Akkreditierung für die neue internationale Norm für „Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung“ (ISO 45001:2018; SGA-MS). Ab sofort können also vom Treptower Park in Berlin aus akkreditierte Zertifikate für SGA-MS nach ISO 45001:2018 ausgestellt werden.

Seit fast 10 Jahren zertifiziert die GUTcert Arbeitssicherheitssysteme: Im Februar 2009 stellte sie ihr erstes Zertifikat nach BS OHSAS 18001:2007 aus. So kam die Akkreditierung der DAkkS für die neue ISO 45001:2018 pünktlich zum Jubiläum.

ISO 45001 als Ergebnis langjähriger Erfahrungen

In die Entwicklung der ISO 45001:2018 haben internationale Experten ihre Erfahrung einfließen lassen. Alle wichtigen Industriebranchen, Arbeitgeber, Berater, aber auch Vertreter der Arbeitnehmer, z.B. die Internationale Arbeitsorganisation (ILO), waren maßgeblich beteiligt. Die Norm ist damit ein Schmelztiegel an Expertenwissen, der in eine Form gegossen wurde, die im Prinzip für Unternehmen jeder Größe und Branche anwendbar ist. Großer Vorteil: Die ISO 45001:2018 enthält im Anhang einen Leitfaden zur Einführung eines SGA-MS. Darüber hinaus kann der Standard aufgrund der einheitlichen High Level Structure (HLS) gut in bereits bestehende Managementsysteme integriert werden, etwa in ISO 50001:2018, 14001:2015, 9001:2015.

Seit der Wiedervereinigung sind die Arbeitsunfälle in absoluten Zahlen nach Angaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) von etwa 1.800.000 auf ca. 870.000 pro Jahr gesunken. Die Reduktion ist natürlich ein Erfolg, zeigt aber auch deutlich, dass noch Verbesserungspotenzial zu heben ist. Hier können SGA-MS als Instrumente zur weiteren Entwicklung genutzt werden. Außerdem begreifen viele Arbeitgeber sie in Zeiten des Fachkräftemangels und des demographischen Wandels als Chance, ihre Arbeitnehmer gesund und produktiv zu halten.

Zertifizierungen beruhen immer auf Vertrauen – und auf der Aussagekraft von Zertifikaten. Durch die Akkreditierung zeigt die GUTcert, dass sie die strengen Vorgaben der DAkkS an Kompetenz und Systematik erfüllt. Ihre akkreditierten Zertifikate stehen über die Normerfüllung hinaus als Nachweis eines funktionierenden SGA-MS.

Bringen Sie den Arbeitsschutz in Deutschland voran! 

Die GUTcert bietet bis zum 15.03.2019 zwei Kurse zum Jubiläumsrabatt an:

GUTcert Bestandskunden erhalten einen Nachlass von 20%, alle anderen den sonst üblichen Bestandskundenrabatt von 50€.

GUTcert Bestandskunden erhalten einen Nachlass von 20%, alle anderen den sonst üblichen Bestandskundenrabatt von 100€.

Geben Sie einfach bei der Anmeldung für diese Kurse im Mitteilungsfeld das Stichwort "18.02.2019 – ISO 45001" an.

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Lerbs AG kooperiert ab Herbst 2019 mit dem Dualen Studiengang Management im Handel B.A. an der Hochschule Bremen

Zum Wintersemester 2019/2020 erweitert der Duale Studiengang Management im Handel (DSMiH) den Kreis der Partner-Unternehmen: Zum Herbst eröffnet die Lerbs AG handelsinteresssierten Talenten die Chance, ein Studium an der Hochschule Bremen (HSB) und parallel dazu eine Berufsausbildung in einem renommierten Unternehmen zu absolvieren.

Die Lerbs AG mit Sitz in Stuhr versorgt als Vollausrüster Schifffahrtsunternehmen und Reedereien, aber auch Handel, Handwerk, Kommunen und Industrie mit rund 150.000 Artikeln aller Art, vom Arbeitsschutz über Befestigungstechnik bis zu Werkzeugmaschinen. Vor knapp 70 Jahren gegründet, verfügt die Lerbs AG heute über zahlreiche Niederlassungen in ganz Deutschland sowie in Italien und China.

Durch die Kooperation mit der HSB ermöglicht die Lerbs AG ihren Nachwuchskräften, sowohl den Abschluss „Bachelor of Arts“ als auch einen Berufsabschluss als Kauffrau bzw. Kaufmann im Groß- und Außenhandel zu erlangen.

Für das Wintersemester 2019/2020 können sich Interessierte ab sofort bei der Lerbs AG bewerben. Mehr Informationen hierzu sowie zu allen Partner-Unternehmen des DSMiH und deren Bewerbungsverfahren finden unter: https://www.hs-bremen.de/internet/de/studium/stg/dsmih/partnerunternehmen/.

Nähere Informationen zum Studium unter: www.hs-bremen.de/dsmih.

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KEMPER wächst: 2018 erfolgreichstes Jahr der Unternehmensgeschichte

Die KEMPER GmbH setzt ihren Wachstumskurs konsequent fort. 2018 avancierte zum erfolgreichsten Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte. Erstmals übersprang der Hersteller von Absauganlagen und Filtersystemen die Umsatzmarke von 40 Millionen Euro. Den Verkauf zentraler Filteranlagen kurbelte KEMPER um mehr als 25 Prozent im Vergleich zu 2017 an. Mit der kontinuierlichen Digitalisierung seines Portfolios will der Hersteller der steigenden Nachfrage nach effektivem Arbeitsschutz begegnen.

„Das abgelaufene Geschäftsjahr setzt ein weiteres Ausrufezeichen hinter die Entwicklung von KEMPER in den vergangenen Jahren“, betont Björn Kemper, Vorsitzender der Geschäftsführung der KEMPER GmbH. „Dass wir es erneut geschafft haben, unseren Umsatz auf extrem hohem Niveau zu steigern, belegt den zunehmenden Bedarf nach intelligenten Arbeitsschutz-Lösungen in der Metallbearbeitung.“

Seit 2010 Verdoppelung des Umsatzes

Mit einem Umsatzsprung um 13 Prozent im Vergleich zu 2017 steigerte KEMPER seine Erlöse abermals. Der Hersteller fährt mit einem Gesamtumsatz von mehr als 40 Millionen Euro das bisher beste Jahr der Unternehmensgeschichte, gemessen an den Erlösen, ein.

Binnen der vergangenen acht Jahre hat es KEMPER sogar geschafft, seinen Umsatz zu verdoppeln – in einer Branche, die sich durch eher moderate Wachstumsraten auszeichnet, eine herausragende Entwicklung. Daran will das Familienunternehmen anknüpfen und bis 2025 seine Umsätze um die Hälfte des aktuellen Wertes steigern.

Nachfrage nach Filteranlagen steigt

Während Deutschland der wichtigste Absatzmarkt für die Absaugtechnik von KEMPER blieb, trugen 2018 insbesondere die europäischen Märkte Tschechien, Großbritannien, Frankreich, Niederlande, Polen und Spanien zum Unternehmenswachstum bei. Dabei legte KEMPER im Projektgeschäft zu: Im Vergleich zu 2017 wuchs der Verkauf von Absaug- und Filteranlagen um 25 Prozent.

Der Fachkräftemangel zeigt sich dabei als einer der Haupttreiber der Entwicklung von KEMPER. „Dadurch erhält das Thema Arbeitsschutz eine neue Relevanz in produzierenden Unternehmen“, sagt Frederic Lanz, neuer Geschäftsführer Marketing & Vertrieb bei KEMPER. „Betriebe, die hochwertige Technologie wie unsere einsetzen, signalisieren durch den Einsatz effektiver Absaugtechnik, dass ihnen die Gesundheit ihrer Mitarbeiter wichtig ist.“

Mit der weiteren Digitalisierung des Portfolios will das Unternehmen Mehrwerte für seine Kunden schaffen. 2019 wird KEMPER neue IoT-fähige Lösungen zur Marktreife führen. Das Unternehmen stellt diese auf allen wichtigen Fachmessen im In- und Ausland vor – als nächstes auf der BLE.CH in Bern vom 5. bis 7. März.

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Erster Meilenstein der Akademie von ProCom-Bestmann

ProCom-Bestmann bietet ab sofort Fortbildungsveranstaltungen an, für die Quality Office Fortbildungspunkte vergeben werden. 

Quality Office Consultants (Fachberater) für Büroeinrichtungen benötigen fundiertes Fachwissen. Dieses muss dauerhaft auf dem aktuellen Stand gehalten und erweitert werden. Ähnlich wie bei Architekten und Sicherheitsingenieuren gibt es deshalb ein Fortbildungssystem, in dem Fortbildungspunkte gesammelt werden können.

Insgesamt müssen von den ca. 400 Consultants alle drei Jahre 24 Punkte nachgewiesen werden, um das Quality Office Zertifikat verlängern zu können.

Nachfolgend ein Überblick der Seminare und deren Fortbildungsthemen,
die an der ProCom-Bestmann-Akademie stattfinden:

* Akustik im Office – "Erlebnisseminar" zu positiven und negativen Einflussfaktoren von Raumakustik

* Brandschutz: Der B1-Irrtum, Differenzierung zwischen Möbeln und Baustoffen

* Normen und Vorschriften für Objektmöbel im Sinne der Produktsicherheit

* Ökologie am Büroarbeitsplatz – Ökologische Anforderungen an Objektmöbel und Oberflächen

* Bürohygiene – Maintenance und nachhaltig werterhaltende Pflege, Reinigung und Desinfektion für Möbel und Materialien im Office

Pro Quartal werden regelmäßige Veranstaltungsreihen am Stammsitz der ProCom-Bestmann Akademie im nordhessischen Naumburg angeboten, zu denen sich selbstverständlich auch Nichtverbandsmitglieder IBA anmelden können.

Erste Anmeldungen sind bereits in den folgenden Zeiträumen möglich und können
fixiert werden:

19. bis 21. März 2019
25. bis 27. Juni 2019
17. bis 19. September 2019
19. bis 21. November 2019

Ausführliche und weiterführende Informationen zum umfangreichen Schulungs- sowie Weiterbildungsprogramm hier:

https://www.procom-bestmann.de/akademie-und-training/
 

Über QUALITY OFFICE:
Quality Office ist das einzige Qualitätszeichen, das alle Kriterien für hochwertige Produkte, kompetente Beratung und maßgeschneiderten Service verbindet und damit für gute Büro-Einrichtungen steht. Nur zertifizierte Produkte, Berater und Handelsunternehmen dürfen das Quality Office Logo tragen.

Basis der Zertifizierung ist die Leitlinie „Qualitätskriterien für Büro-Arbeitsplätze“. Sechs renommierte Institutionen aus der Bürowelt und dem Arbeitsschutz geben diese gemeinsam heraus.

Anschrift für Fortbildungspunkte:

Qualitätsforum Büroeinrichtungen
c/o Industrieverband Büro und Arbeitswelt e.V. (IBA)
Bierstadter Straße 39
65189 Wiesbaden

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SVG-Handbuch für das Verkehrsgewerbe – jetzt neu!

Das SVG Handbuch für das Verkehrsgewerbe erscheint in der 11. Auflage

  • Auf einen Blick: Alle aktuellen gesetzlichen Regelungen und Verordnungen im Straßengüterverkehr
  • Von Experten: Alle Rechtsänderungen detailliert und verständlich erläutert

Das Transportgewerbe in Deutschland ist mit vielen Rechten und Pflichten unterlegt. Egal ob Fracht- und Speditionsrecht, Arbeitsschutzmaßnahmen oder Berufskraftfahrerqualifikationen – es ist nicht einfach, hier den Überblick zu behalten. Die Straßenverkehrsgenossenschaft (SVG), führender Beratungs- und Servicedienstleister für die Transport- und Logistikbranche in Deutschland, hat nun ihr "Handbuch für das Verkehrsgewerbe" komplett überarbeitet und neu aufgelegt. Die bereits 11. Auflage des Standardwerks für den Güterverkehr ist ab sofort erhältlich.

Seit mehr als 20 Jahren ist das "Handbuch für das Verkehrsgewerbe" der Wegweiser durch den Paragraphen-Dschungel des Transport- und Logistiksektors. Die SVG beschreibt darin alle aktuellen gesetzlichen Regelungen und Verordnungen im Straßengüterverkehr, angefangen beim Markt- und Berufszugang über das Fracht- und Speditionsrecht sowie Arbeitsschutz bis hin zu Ladungssicherung, Gefahrgut, Entsorgung oder der Berufskraftfahrerqualifikation. So ist das Handbuch zum Standardwerk für die Transport- und Logistikbranche geworden.

Einfach, übersichtlich, kompetent

Trotz der umfangreichen aktuellen Rechtsvorschriften und Verordnungen werden sämtliche Regelungen verständlich und praxisnah erklärt. Namhafte Experten des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung e.V. (BGL) erläutern Gesetzesänderungen im Detail und weisen gleichzeitig auf Chancen und Risiken hin, mit denen sich Unternehmer in ihrem Geschäftsalltag bei Themen wie etwa der Berufskraftfahrerqualifikation, Entsorgung, dem Umgang mit Gefahrgut oder auch im Bereich Sozialvorschriften tagtäglich neu auseinandersetzen müssen.

Traditionell liegt der inhaltliche Fokus des Handbuchs für das Verkehrsgewerbe auf dem Thema „Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen“. Hier beschreiben die Autoren der SVG alle handelsrechtlichen Pflichten, setzen sich mit Haftungsfragen und technischen Bestimmungen auseinander und stellen die zugrundeliegenden physikalischen Gesetze leicht verständlich grafisch dar.

Darüber hinaus bilden die Änderungen zum Fahrpersonalgesetz, bei der Fahrpersonalverordnung, Arbeitszeit, Anzeige- und Erlaubnisverordnung, in der Entsorgungsfachbetriebeverordnung sowie in der Berufskraftfahrerqualifikation weitere Schwerpunkte.

Last but not least sorgt die Auflistung wichtiger SVG-Adressen von Autohöfen, Tankstellen sowie das Verzeichnis der Havarie-Kommissare der KRAVAG Versicherung dafür, dass das Handbuch nicht nur ein Wegweiser, sondern ein unverzichtbarer Begleiter für Mitarbeiter von Transport- und Logistikunternehmen im Berufsalltag ist.

Das „Handbuch für das Verkehrsgewerbe“ mit mehr als 500 Seiten kann ab sofort im Online-Shop der SVG unter www.svg-handbuch.de oder per E-Mail unter bestellung@svg.de bezogen werden. Es kostet nur 15 Euro.

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secova und sam® bestens aufgestellt für 2019

Der Softwarespezialist secova aus dem Münsterland startet mit großem Optimismus in das neue Jahr 2019. Das anhaltend hohe Interesse an der EHS Compliance-Lösung sam® sorgt weiterhin für viele neue Kunden. Über 1 Million Anwender nutzen inzwischen die professionelle EHS-Software. Auch für die Umsetzung der ISO 45001, der neuen Norm für Arbeitsschutz-Managementsysteme, ist sam® das ideale Werkzeug.

2018 war für secova in vielen Punkten besonders – so konnte das Software-Unternehmen im vergangenen Jahr bereits sein zehnjähriges Firmenjubiläum feiern. Was 2008 in einem angemieteten Büroraum mit einer Handvoll Mitarbeiter begann, ist inzwischen zu einem mittelständischen Unternehmen mit über 60 Kolleginnen und Kollegen geworden. Zahlreiche, auch internationale Firmen zählen zum großen Kundenkreis und haben secova zum Marktführer für Arbeitsschutz-Software gemacht. Zum Jubiläum gab es dann auch eine Extra-Belohnung für alle: So führte der Jahresausflug 2018 in Form einer "Jubiläumsfahrt" die Mitarbeiter mit Partnerin/Partner für einen Kurztrip nach Stockholm – ein unvergessliches Erlebnis für das gesamte Team von secova!

Kundenbeziehung genießt oberste Priorität

Gleichbleibender Erfolgsfaktor des Unternehmens ist nach wie vor die ausgeprägte Kundennähe. Von der ersten Kontaktaufnahme über Pilotphasen, Systemübergaben und Kick-Off bis zur kontinuierlichen Begleitung beim Einsatz im Arbeitsalltag – die secova-Mitarbeiter stehen immer mit Rat und Tat unterstützend zur Seite. "Unsere Mission ist es, das Tagesgeschäft unserer Kunden zu erleichtern. Daher genießt bei uns die Beziehung zu ihnen oberste Priorität und stete Aufmerksamkeit", bestätigt Geschäftsführer Jörg Klaas. Und weiß dabei das gesamte secova-Team an seiner Seite.

Viele, teils intensive Gespräche, persönliche Kontakte, Betreuung und Beratung sowie Inhouse- und Vor-Ort-Termine sorgen beständig für regen Informationsaustausch auf beiden Seiten. Besonders deutlich wird dies immer wieder beim jährlichen Anwenderworkshop, der auch in seiner inzwischen 8. Auflage erneut zu den Höhepunkten im vergangenen Jahr zählte. Zum fünften und vorerst letzten Mal fand dieses Treffen im Hamburger Hotel Atlantic Kempinski statt. Für den 9. sam®-Anwenderworkshop lädt secova am 19. und 20. März 2019 nach Berlin ein, wo erneut zahlreiche sam®-Nutzer mit einem Großteil der secova-Mitarbeiter zusammenkommen werden.

Ähnlich kräftig wie der Kundenzuwachs stieg auch die Anzahl der eigenen Mitarbeiter. Über 13 neue Kolleginnen und Kollegen ergänzen nun das Team und widmen sich bereits ihren unterschiedlichsten Aufgaben – darunter mit Eric Schmidt auch ein weiterer Ansprechpartner vor Ort für secova USA.

Erneut als Top-Arbeitgeber 2018 und 2019 ausgezeichnet

Wie attraktiv secova für entsprechend qualifizierte Fachkräfte ist, belegen erneut zwei Auszeichnungen: Die Zeitschrift FOCUS Businesshat in seiner aktuell veröffentlichten Liste die Top-Arbeitgeber im Mittelstand für 2019 zusammengestellt. Im Bereich "Telekommunikation und IT" erreichte dort secova einen hervorragenden sechsten Platz unter 729 ausgezeichneten Unternehmen (Gesamtplatz 17 unter 2.733). Und das Arbeitgeber-Bewertungsportal kununuführt das Rheinenser Softwareunternehmen im Jahresrückblick der Top Arbeitgeber 2018 bundesweit gar auf Platz 3. Mit glänzenden 4,85 Gesamtpunkten betrug der Rückstand zum Gesamtsieger lediglich 0,02 Zähler, der Vorsprung zum Durchschnittswert von 3,54 ist dafür deutlich – ganz zu schweigen vom großen Abstand zum Schlusslicht auf Platz 4.323 (1,64 Punkte).

Auch 2018 konnte secova wieder mehrfach die Vorzüge seiner browserbasierten Software sam® auf unterschiedlichen Messen und Veranstaltungen präsentieren – etwa bei der internationalen Fachmesse für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit A+A 2018 in Stuttgart. Neben den zahlreichen, je nach Bedarf miteinander kombinierbaren und durchdachten Funktionsmodulen überzeugt die Fachbesucher immer wieder besonders die leichte Bedienbarkeit. 

Für große Aufmerksamkeit sorgt insbesondere auch die neue virtuelle Schulungsumgebung sam®-VR, die Interessierte sogar direkt selbst live vor Ort ausprobieren können. Mithilfe einer Virtual Reality-Brille gelangt der Nutzer dabei in einen künstlichen Raum, in dem er realitätsnah ausgeklügelte, simulierte Lernerlebnisse erfahren kann. In dieser echten Gegebenheiten nachempfundener Umgebung sind Fehler durchaus erwünscht – machen sie doch die möglichen Folgen erlebbar und steigern so unmittelbar das Bewusstsein für sicheres Verhalten am Arbeitsplatz. Das fordert und fördert nicht nur im besonderen Maße die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter, sondern stärkt auch deren Eigenverantwortung.

Weitere Optimierungen in Entwicklung und Service umgesetzt

Im vergangenen Jahr standen bei secova zahlreiche Verfeinerungen in den Bereichen Entwicklung und Service im Vordergrund. So hat das Entwicklerteam fleißig optimiert, um 2019 "das neue sam®" zu präsentieren. Viele Kunden sind schon sehr gespannt und voller Vorfreude auf das runderneuerte EHS-Lösungssystem. 

Der Bereich Service wird bei secova weiterhin besonders groß geschrieben. Die bereits eingespielte Aufteilung in einen First- und einen Second-Level Support wurde weiter verfeinert. Ob telefonisch oder im Online-Chat – Ziel ist, bereits hier nicht zu komplexe Fragen und Wünsche möglichst direkt und unmittelbar zu beantworten. Und sollten sich doch einmal alle Service-Mitarbeiter im Gespräch befinden, sorgt der Rückrufservice für schnellstmöglichen Response.

Viele Antworten (besonders auch auf "Standardfragen") können Anwender dazu bereits im secova-Helpcenter selbständig finden. Für alles weitergehende existiert ein ausgeklügeltes Ticketsystem, das Themen und Fachanfragen dann den jeweiligen Spezialisten(Third-Level) zuordnet. Das Ergebnis: Eine nochmalige Effizienz-, Geschwindigkeits- und Qualitätssteigerung.

Zunahme bei Content und Webinar-Angeboten, angepasstes Design

Viel getan hat sich erneut im Bereich der Content-Erstellung. Der kontinuierliche Ausbau der im System hinterlegten Unterweisungsthemen nebst Legal / Compliance Content sowie der zuvor bereits erwähnten VR-Welten schreitet weiter voran. Über 300 aktuelle Themenblöcke stehen sam®-Nutzern inzwischen kostenlos zur Verfügung. Auch die Anzahl geprüfter englischsprachiger Themen hat sich auf über 100 erhöht.

Das secova-Webinar-Angebot trifft weiterhin ungebrochen auf sehr großen Zuspruch. Dieses wurde kräftig um zusätzliche Module erweitert und insgesamt mehr als verdoppelt. Neu hinzugekommenes Angebot sind nun auch Modulvorstellungen für Interessenten. Insgesamt konnten die Webinare weit über 2.000 Teilnahmen verzeichnen. 

Auch optisch sind "augenfällige" Veränderungen und Anpassungen rund um sam® geschehen. Im Sinne eines klaren Corporate Designs und kognitiver Optimierungen werden dabei sowohl das Gesamt-Erscheinungsbild als auch die Anwendung selbst schrittweise weiter überarbeitet, angepasst und verfeinert.

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Falsche Sicherheitskennzeichnung: Die unterschätzte Gefahr

Trotz sinkender Zahlen ist das Risiko, am Arbeitsplatz zu verunglücken, immer noch hoch: Rund 870.000 Unfälle ereignen sich pro Jahr (Quelle: DGUV, 2017). Arbeitsunfälle sind nicht nur teuer; sie sind auch tragisch für die Mitarbeiter. Können Gefährdungen an bestimmten Stellen im Betrieb nicht ausgeschlossen oder vermindert werden, ist die richtige Sicherheitskennzeichnung erforderlich – so werden Gefahren minimiert und Unfälle können auf eine simple Art und Weise vermieden werden. Zusätzlich müssen alle Flucht- und Rettungswege korrekt gekennzeichnet sein. Doch was in der Theorie so einfach klingt, wird in der Praxis oft nicht umgesetzt.

Arbeitgeber sind laut Arbeitsstättenverordnung gesetzlich verpflichtet, die Sicherheit und den Schutz Ihrer Arbeitnehmer zu gewährleisten. Eine tragende Säule bildet die Kennzeichnungspflicht, um vor Gefahren zu warnen, die sich nicht durch andere Maßnahmen verhindern lassen. Um es den Verantwortlichen zu erleichtern, konkretisiert die technische Regel für Arbeitsstätten „Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung“ (ASR A1.3) die Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung und fordert bei der Sicherheitskennzeichnung, die Piktogramme der DIN EN ISO 7010 zu nutzen. Doch was steckt hinter dieser Forderung und welche Vorteile können Arbeitgeber bei der Erfüllung der ASR A1.3 erzielen?

Im Jahr 2013 hat die ASR A1.3 eine Generalüberholung erfahren. Hierbei wurden unter anderem die Zeichen aus der DIN EN ISO 7010 aufgenommen und als Standard definiert, um eine Vereinheitlichung der Sicherheitskennzeichnung zu erreichen. Die alten Zeichen wurden dabei ersetzt; der Unterschied zwischen gültiger und nicht mehr gültiger ASR A1.3 ist gut am Beispiel des Brandschutzzeichens für Feuerlöscher zu sehen.

Sofern in einem Betrieb noch alte Zeichen hängen, ist es höchste Zeit, diese auszutauschen, um die Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung zu erfüllen und sich eine Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung zu ersparen. Wählt ein Arbeitgeber nämlich die alte Kennzeichnung, muss er anhand einer neuen Gefährdungsbeurteilung beweisen, dass damit die gleiche Sicherheit für die Mitarbeiter erreicht wird. Eine aufwändige und kostenintensive Maßnahme. Mit einer Umstellung auf die neuen Zeichen und die Einhaltung der aktuellen ASR A1.3 kann die Vermutungswirkung geltend gemacht werden, die Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung erfüllt zu haben. Dabei sollte auf eine einheitliche Verwendung der neuen Zeichen geachtet und eine Vermischung vermieden werden, um im Notfall klare und unmissverständliche Aussagen zu treffen.

Wie eingangs erwähnt, ist die Kennzeichnung der Flucht- und Rettungswege gesetzlich vorgeschrieben und in jedem Betrieb Pflicht. Doch in der Praxis ist nicht immer eindeutig, wie die notwendigen Schilder korrekt angebracht werden. So schreibt die ASR A1.3 vor, dass das Sicherheitskennzeichen Rettungsweg/Notausgang immer mit einem Richtungspfeil kombiniert werden muss. Dieses Zeichen darf somit nie ohne Pfeil verwendet werden. Hier schließt sich häufig schon die nächste Frage an: Welche Pfeilrichtung ist in welcher Situation anzuwenden? Die in der ISO 16069 festgeschriebenen Bedeutungen der Pfeilrichtungen sind in den Fachbericht DIN SPEC 4844-4 übernommen worden, welcher damit eine praxisorientierte Antwort auf diese Frage gibt.

Von besonderem Interesse ist dabei die Verwendung des Pfeils nach oben/unten. Bisher wurde in Deutschland über Türen oft ein Pfeil nach unten angebracht. Jedoch zeigt nur der Pfeil nach oben die Laufrichtung „geradeaus“ bzw. „durch die Tür gehen“ an.

Neben den erwähnten Brandschutz- und Rettungszeichen gehören auch Warn-, Verbots- und Gebotsschilder zur Sicherheitskennzeichnung.

Der Sicherheitsexperte Kroschke hat das komplexe Thema der Sicherheitskennzeichnung in einem übersichtlichen White Paper zusammengefasst. Es unterstützt dabei, die betriebliche Beschilderung auf den aktuellen Stand zu bringen und die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten. Das White Paper erklärt die verschiedenen Arten der Sicherheitskennzeichnung im Betrieb, zeigt die rechtlichen Hintergründe auf und informiert über das korrekte Verwenden und Anbringen. Eine Übersicht zeigt die Unterschiede zwischen gültiger und nicht mehr gültiger ASR A1.3. Auf diese Weise können Arbeitgeber die Sicherheit im Betrieb nach den aktuellen Vorgaben des Gesetzgebers gewährleisten.

Das White Paper steht auf www.kroschke.com/wissen kostenlos zum Download bereit

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Mit Quentic ISO-Normen umsetzen

Die HSE- und CSR-Software Quentic ist geeignet, komplette Managementsysteme gemäß ISO 14001 (Umwelt), ISO 50001 (Energie) und ISO 45001 (Arbeits- und Gesundheitsschutz) zu unterstützen. Dies hat die DEKRA Assurance Services GmbH erneut offiziell bestätigt. Markus Becker, CEO von Quentic: „Seit 2010 belegen die regelmäßigen Audits, dass unsere User ein bewährtes System für die Unterstützung der Implementierung, Aufrechterhaltung und Optimierung von Managementsystemen erhalten. In unserer Online-Lösung können Unternehmen Zertifizierungen effektiv vorbereiten und durchführen. Dadurch treiben sie nicht nur den kontinuierlichen Verbesserungsprozess voran, sondern stärken auch nachhaltig das Vertrauen von Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern.“

Die internationale Norm für Arbeits- und Gesundheitsschutz wurde erst im März 2018 veröffentlicht. Sie wird ab 2021 den bisherigen Standard OHSAS 18001 ersetzen, folgt dabei jedoch einem wesentlich umfassenderen Ansatz: So betont sie den Kontext von Organisationen, betrachtet Arbeitsbedingungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und stellt neben Risiken auch Chancen zur Verbesserung in den Vordergrund. 

Als einer der ersten Quentic Kunden wurde die BayWa r.e. Rotor Service GmbH erfolgreich nach dem neuen Standard DIN ISO 45001:2018 zertifiziert. Der führende Komplettanbieter von Services rund um Rotorblätter für Windenergieanlagen bildet sein Managementsystem für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit seit 2017 in der Online-Lösung ab. Tobias Bittkau, Leiter der Geschäftseinheit Services bei der BayWa r.e., verantwortlich unter anderem für die BayWa r.e. Rotor Service GmbH: „Wir sind stolz darauf, die Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen zu haben. Bei unternehmerischen Entscheidungen legen wir sehr großen Wert auf Arbeits- und Gesundheitsschutz. Mit Quentic binden wir alle involvierten HSE-Akteure ein – von Führungskräften über Mitarbeiter bis hin zu Lieferanten oder anderen Geschäftspartnern: eine zentrale Voraussetzung, um den ganzheitlichen Anspruch der ISO 45001 zu leben.“ 

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