Automatisierung im Digitalmarketing: „Agenturen müssen sich jetzt neu aufstellen“

Die Digitalmarketing-Branche befindet sich im Zuge der fortschreitenden Automatisierung in einem tiefgreifenden Wandel. Das ist ein Ergebnis der Studie „Automatisierung im digitalen Marketing – Geschäftsmodelltransformation als Chance für Agenturen“, die Google gemeinsam mit der Universität Lübeck durchgeführt hat und deren Ergebnisse auf dem diesjährigen Digital Day der metapeople GmbH am Vortag der DMEXCO erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert wurden. metapeople, Teil der internationalen Agenturgruppe Artefact, war maßgeblich an der Studie beteiligt. Zentrale Fragen der Untersuchung: Wie verändert die zunehmende Automatisierung das Digitalmarketing der Zukunft? Wird sie Agenturen überflüssig machen? Jan Brockmann, Managing Director von metapeople, ist sich sicher: Agenturen werden auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen – aber welche genau?

1. Frage: Zu welchen zentralen Ergebnissen kommt die aktuelle Studie von Google und der Universität Lübeck?

Jan Brockmann: Die Branche befindet sich in einem Stadium der Transformation, das ist überall spürbar. Durch die zunehmende Automatisierung fallen frühere Kernaufgaben weg, weil die Kunden diese selbst übernehmen können. Wir und viele der Befragten sehen diese Entwicklung aber grundsätzlich sehr positiv.

2. F: Was ist schon heute möglich – ist die vollautomatische Kampagne bereits Realität?

JB: Die technologische Entwicklung ist weit fortgeschritten und automatisierte Kampagnen sind heute bereits möglich. Jedoch wissen wir, und die vorliegende Studie bestätigt dies, dass die Ergebnisqualität von automatisierten Kampagnen noch nicht so hoch ist, wie sie sein könnte. Bei der Nutzung von Automatisierung lernen wir jeden Tag die Grenzen der Technologie kennen und testen sie aus. Wir können schon jetzt auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen, daraus unsere Schlüsse ziehen und so dem optimalen Ergebnis wieder einen Schritt näher kommen.

3. F: Welche Auswirkungen hat die zunehmende Automatisierung auf das Geschäftsmodell von Agenturen?

JB: Agenturen, die weiterhin als reine Dienstleister agieren, werden zukünftig aus dem Markt verdrängt werden. Darauf haben wir schon beim Launch der Google Marketing Platform im Juli hingewiesen: Lediglich Kampagnen, Tracking und Daten neu aufzusetzen, wird nicht ausreichen, um Unternehmen einen echten Mehrwert zu bieten. Vielmehr wird Consultancy in den Fokus rücken.

4. F: Macht die Automatisierung den Menschen überflüssig?

JB: Nein. Die Automatisierung braucht den Menschen.

Zwar stimmt es, dass sich Berufsbilder, wie das des Kampagnenmanagers, verändern werden, weil Kunden einen Teil der Aufgaben selbst erledigen können. Doch fehlt vielen dazu das nötige Wissen. Hier sind wir durch unsere Erfahrung im Vorteil und können diese Kompetenz nutzen, um Unternehmen beratend zur Seite zu stehen und so dafür zu sorgen, dass diese erfolgreiche Kampagnen fahren. Außerdem ist die Basis für Automatisierung eine hohe Datenqualität – diese Daten in perfekt aufbereiteter Form zur Verfügung zu stellen und die nötigen Automatisierungsstrukturen bereitzustellen, wird weiterhin Aufgabe von Menschen und damit der Agenturen sein. 

5. F: Wie müssen sich Agenturen zukünftig intern aufstellen, um diese neuen Anforderungen erfüllen zu können?

JB: Als Agentur tragen wir die Verantwortung für unsere Mitarbeiter. Sie sind das Fundament für die Transformation. Wir haben die Aufgabe, ihnen die notwendigen Fähigkeiten zu vermitteln und sie in die Lage zu versetzen, den technologischen Wandel mitzugestalten und sich dabei stets weiterzuentwickeln. So müssen beispielsweise Learnings aus der Vergangenheit in die Entwicklung von Algorithmen einfließen, die es unseren Mitarbeitern ermöglichen, auch in Zukunft die bestmöglichen Ergebnisse für unsere Kunden zu erzielen.  

Über Artefact artefact.com

Artefact (zuvor Artefact-Netbooster) ist eine börsennotierte Marketingagentur (Alternext Paris, ALBNT), die Marketers und Techniker perfekt vereint. Um die Customer Experience von morgen durch moderne Technologien neu zu erfinden, arbeitet die Agentur mit den größten globalen Marken zusammen. Das Unternehmen hat mehr als 25 Niederlassungen mit 1000+ Mitarbeitern und bietet die Serviceangebote Daten-Consulting, Expertise im Digitalmarketing und Technologieentwicklung (Big Data und Artificial Intelligence) an. Artefact wurde zur innovativsten Agentur 2017 gewählt. Mehr als 600 Kunden vertrauen auf die fundierte Marketingerfahrung der Agentur, darunter mehr als 100 Blue Chips wie AccorHotels, Orange, Carrefour, Emirates, Deutsche Telekom und Monoprix. Gegründet wurde Artefact von drei Absolventen der Universität Polytechnique (Guillaume de Roquemaurel, Vincent Luciani and Philippe Rolet). Seit der Gründung im Jahr 2015 ist Artefact schnell und stetig gewachsen. Im September 2017 fusionierte die Agentur mit der französischen Digital Marketing Agentur NetBooster Group.

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Instabilitäten von A.I.-Modellen bei großen Datenmengen – und was nun?

Dies ist eine Zusammenfassung des Papers „Analyzing Hypersensitive AI: Instability in Corporate-Scale Maching Learning“, das auf dem Workshop „Explainable Artificial Intelligence (XAI)“ in Stockholm am 13. Juli 2018 präsentiert wurde []https://arxiv.org/….

Künstliche Intelligenz hat in den letzten Jahren rasante Fortschritte gemacht, was dazu führte, dass immer mehr Entscheidungen in Unternehmen entweder direkt von A.I.-Modellen getroffen werden, oder zumindest bei der Findung von Entscheidungen eine wichtige Rolle spielen. Umso wichtiger ist es, dass diese Entscheidungen transparent und nachvollziehbar sind. In einigen Bereichen, wie der Medizin, ist es sogar vorgeschrieben, dass A.I.-Diagnosen von Menschen verifiziert werden können und keine „Black Box“ darstellen. Weiterhin ist es aber auch wichtig, dass Modelle bei minimalen Änderungen relativ stabile Entscheidungen liefern. Der Sachverhalt soll mit einem Beispiel aus dem Bereiche eCommerce deutlich gemacht werden.

weiter geht es hier:
https://www.itgain-consulting.de/…

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Es sind noch letzte Plätze frei – BigData Kernkomponenten – Grundlagen zur Analytics Infrastruktur

BigData Kernkomponenten – Grundlagen zur Analytics Infrastruktur

Ziel dieser Schulung ist es, ein Verständnis für die grundlegenden Konzepte für BigData Kernkomponeten, Einsatzszenarien und Produktion, Betrieb sowie zur Sicherheit für Artificial Intelligence und Analytics Infrastrukturen zu schaffen. Mit Theorie und Übungen.

Es sind noch Plätze frei, melden sie sich bis zum 17. August an, und profitieren sie von einem 30% Nachlass.

Wo? Hier geht es zur Kursbeschreibung und Anmeldung.

 

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DATA MINING CUP 2018: Students from Zurich secure two podium places

The winner of this year’s DATA MINING CUP (DMC for short) was the team from ETH Zurich in Switzerland. The two students came out on top against 192 teams of students from 47 countries with their predictions for the sale of sporting goods. The team from the University of Mannheim came second. The other team from ETH Zurich scooped third place. Ranked in the top ten were students from France, Germany and the Russian Federation from the following educational institutions: Telecom ParisTech (4th place), TU Dortmund University (5th and 6th place), Anhalt University of Applied Sciences (7th and 9th place), St Petersburg University (8th place) and University of Potsdam – Hasso Plattner Institute (10th place).

The DMC 2018 came to a close on 17 May after six weeks with the submission of the solutions. This year’s goal was to come up with a sales prediction for the sale of sporting goods. To do this, historical transaction data from a real online sporting goods shop was provided to the students. The awards were presented during the evening program of the personalization & pricing summit on 26 June 2018 at nhow Berlin. Along with their awards, the top three teams took away prize money of between 500 and 2000 euros. The event was aimed at retailers and industry experts and included many lectures explaining how retailers can optimize their processes by using artificial intelligence and thus gain sustainable competitive advantages.

prudsys AG is one of the leading providers of AI technologies in omnichannel business, and has successfully combined data mining theory and practice for 19 years in the DATA MINING CUP. Students from all over the world put their theoretical knowledge of data science to the test in a practical task. Last year’s winning teams came from the École polytechnique fédérale de Lausanne, ETH Zurich and Southeast University in China.

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CRITICAL Software and the BMW Group Join Forces to Form a New Joint Venture

CRITICAL Software is expanding its strategic collaboration with premium mobility company, the BMW Group, to form a new joint venture called Critical TechWorks.

The agreement, which is subject to examination and approval from the relevant competition authorities, will see both companies combine their expertise in automotive software engineering, focusing on areas relating to in-car systems and the digitalisation of corporate processes.

Goncalo Quadros, CEO of CRITICAL Software, said: “Critical TechWorks will build on our collective talent, expertise and interdisciplinary culture to deliver disruptive, game-changing innovations that will transform the future of the car. This agreement is a major milestone for CRITICAL Software and strengthens our international standing in developing forward-thinking technologies for sectors like the automotive industry.”

Critical TechWorks will be based in Porto (HQ) and Lisbon, where it will become a new centre of technological excellence in Portugal. Areas of expertise will include artificial intelligence, data analytics, smart factories, customer ecosystems, vehicle connectivity and car sharing services.

The announcement comes at a time when CRITICAL Software is celebrating 20 years of success, providing systems and software services for some of industries’ most important applications.

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Beak bei der „Resources for Future Generations“ (RFG 2018) Konferenz in Vancouver

Auf der „Resources for Future Generations“ Konferenz (RFG 2018) in Vancouver vom 16. bis 21. Juni 2018 stellt Beak Consultants GmbH in zwei Vorträgen neue Ergebnisse zur Rohstofferkundung auf Hightech-Metalle sowie zu Methoden der 3D-Rohstoffprognose im Erzgebirge vor.

Die erstmalig stattfindende Konferenz wird organisiert von der International Union of Geological Sciences (IUGS), der Canadian Federation of Earth Sciences (CFES), dem Canadian Institute of Mining, Metallurgy and Petroleum (CIM), der Geological Association of Canada (GAC) und der Mineralogical Association of Canada (MAC). Es werden rund 5000 Teilnehmer aus der Rohstoffindustrie und der Wissenschaft im Vancouver Convention Centre erwartet. Die Vorträge finden am 20. Juni um 8:45 Uhr und 9:15 Uhr in Raum 115 statt (Session MIN50: Mineral Prospectivity Modeling and Assessment of Undiscovered Mineral Resources III).

Der erste Vortrag „How to identify new resource potentials for classical and critical metals in a traditional mining district – Example Erzgebirge (Germany)“ stellt Ergebnisse der im Rahmen des Projekts WISTAMERZ durchgeführten geochemischen Untersuchungen auf 50 Metalle an mehr als 6000 Bachsedimentproben und über 1000 Festgesteinsproben aus dem Erzgebirge vor. Im Ergebnis können erstmals Verteilungskarten von Hochtechnologiemetallen wie Indium und Germanium vorgelegt werden. Diese sind ein richtungsweisendes Produkt für die weitere Exploration auf diese seltenen Rohstoffe. Aber auch für Metalle wie Zinn, die über mehrere Jahrhunderte in Erzgebirge abgebaut wurden, ergeben sich durch die flächendeckende Untersuchung wertvolle Hinweise für höffige Gebiete.

Im Fokus des zweiten Vortrages „A 3D subsurface model of the Erzgebirge for 3D mineral potential mapping of Sn-W deposits with Artificial Neural Networks“ stehen erste Ergebnisse der dreidimensionalen Rohstoffprognose mittels der neu entwickelten advangeo® 3D Prediction Software. Grundlage ist ein geologisches 3D-Modell der Region Erzgebirge/Vogtland (etwa 9600 km2), in dem bis zu einer Tiefe von 3000 m unter NN wichtige Intrusionen, Störungen, die Umrisse von mehr als 100 bekannten Lagerstätten und andere geologische Körper erfasst wurden. Ein Teilbereich von 1600 km2 wurde für die 3D-Rohstoffprognose vorbereitet, indem er in 12,8 Mio. Volumenelemente zerlegt und diese mit den verfügbaren geologischen, geochemischen und geophysikalischen Daten attributiert wurden. Die advangeo® 3D Prediction Software nutzt künstliche neuronale Netze, um Zusammenhänge zwischen diesen vielfältigen Daten und der Lage der bekannten Lagerstätten zu erkennen und damit bisher unbekannte, im Untergrund verborgene Vorkommen zu prognostizieren.

Die vorgestellten Projekte sind das Ergebnis mehrerer F/E – Projekte, welche mit Hilfe des Programms ZIM des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) (3D advangeo: KF3236902KM3) und FONA des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) (GEM: 033R134C, WISTAMERZ: 033R133A) teilfinanziert wurden.

 

 

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The virtual world of intralogistics

Artificial Intelligence, Blockchain, Augmented and Virtual Reality: The possibilities offered by modern technologies in the intralogistics industry are the subject of the international VDI conference "Intralogistic Solutions" in Amsterdam on 27 and 28 June.

The logistics industry is undergoing digital transformation: blockchain and cloud technologies optimise the logistics process by creating interfaces and simplifying data processing. In the warehouses, robotic applications, drones and virtual realities make work easier. Digitisation is a key factor in fast picking and efficient warehouse and material flow systems. How automation and networking affect the future of intralogistics, the experts will discuss at the VDI conference "Intralogistic Solutions" in Amsterdam on 27 and 28 June.

The VDI conference focuses on current trends and developments in the area of Industry 4.0 and how the digital transformation processes can lead companies to success. In Panel Discussions, experts debate issues that affect the industry: how do the Internet of Things and Artificial Intelligence influence the transport of goods? Which energy concepts are economical in the long term? What degree can automation achieve in the picking process?

The top themes of the VDI conference are:

  • Picking in omnichannel
  • Data integration and storage solution
  • Energy concepts of the future
  • Disruptive technologies in intralogistics
  • Customer Cases

The presentation language of the conference is English.

Registration and program at www.vdi-wissensforum.de/weiterbildung-maschinenbau/intralogistic-solutions/ or at www.vdi-wissensforum.de as well as at the VDI Wissensforum Customer Care/Kundenzentrum, PO Box 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Phone: +49 211 6214-201, Fax: -154

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AI-Meetup – Treffen zu Künstlicher Intelligenz an der Frankfurt School of Finance & Managemen

Am 15. Mai 2018 findet an der Frankfurt School of Finance & Management von 19:00 Uhr bis 22:30 Uhr der AI-Meetup statt. Dabei wird es auf dem Campus der Wirtschaftsuniversität vor allem um die neuesten Entwicklungen bei der Künstlichen Intelligenz gehen. Die Veranstaltung richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit, an Studenten, Akademiker und Unternehmensgründer. Den Veranstaltern geht es besonders darum, Wissen zur Künstlichen Intelligenz zu vermitteln.

Seit April 2017 organisieren Marten Graebner und eine Gruppe von freiwilligen Helfern diesen Austausch zur künstlichen Intelligenz als non-Profit- Ereignis. Inzwischen ist der AI-Meetup die größte Veranstaltung ihrer Art in Deutschland und gehört in Europa zu den Top-5-Veranstaltungen in diesem Bereich.

Zu den Sprechern des AI-Meetups gehören Professor Dr. Gregory Wheeler, Professor für theoretische Philosophie und Computer Science an der Frankfurt School of Finance & Management und Leiter des neuen Frankfurt School Centers zu künstlicher Intelligenz HMI (Centre for Human and Machine Intelligence), Dr. Gunjan Bhradwaj, Vorstandsvorsitzender des auf künstliche Intelligenz spezialisierten Unternehmens Innoplexus AG und Harry Underwood, KI-Experte bei Accenture.

Gunjan Bhardwaj verbindet in seinem Vortrag Künstliche Intelligenz mit der Blockchain-Technologie.

Weitere Informationen:

https://www.meetup.com/de-DE/Artificial-Intelligence-Meetup-Frankfurt/events/249575475/

Am 18. Juni veranstalten Frankfurt School und Innoplexus gemeinsam den ersten Frankfurter AI-Summit, ebenfalls auf dem Campus der Frankfurt School.
Weitere Informationen:

https://ai-summit.de/

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DigIT & AI Banken

Vom 20.-21. Juni 2018 treffen sich Experten und Fachkräfte von Unternehmen wie N26, Saxo Bank, NordLB, Commerzbank, Deutsche Bank, DKB, usw. in Wiesbaden, um über neue Geschäftsmodelle zu diskutieren. Dabei steht die Frage im Fokus, wie durch Chatbots, Data Science, Machine Learning, Robotics & Artificial Intelligence die Kundeninteraktion individualisiert und neue Geschäftsmodelle gestaltet werden können.

Um den steigenden Marktanforderungen gerecht zu werden, müssen sich Banken stetig anpassen. Die Konferenz zielt darauf ab, die zentralen Herausforderungen und Implikationen der digitalen Transformation von Banken zu bearbeiten. Im Fokus stehen dabei innovative Technologien, die zur Optimierung von Geschäftsprozessen zu einer Erweiterung der Kundenschnittstelle oder zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle beitragen. Behandelt werden u.a. die Themengebiete Artificial Intelligence, Chatbos & Robotics, Machine Learning und Data Science.

Nutzen Sie den Austausch zu folgenden Themen:

– Banken als intelligente und agile Player in den Ökosystemen der Zukunft: Kundeninteraktion individualisieren und neue Geschäftsmodelle gestalten
Hands on Digitalisierung – Der Unterschied zeigt sich im Back-Office – Industrialisierung und Automatisierung im End-to-End-Prozess
– Wie Data Science das Banking transformiert – Operationalisierung Analytics – Wettbewerbsvorteil "Data Intelligence" – Implementierung ganzheitlicher Datenstrategiemodelle
Chatbots & Robotics: Welcome to the Age of Assistance – Verbinden im Zeitalter der künstlichen Intelligenz, um Servicequalität sowie Produktivität zu erhöhen und Kosten zu senken
Banking by AI: Use Cases – AI Governance und Responsible AI
– Beyond Banking – Erweiterung der Wertschöpfungskette – Transformation zur Plattform-Ökonomie

Weitere Informationen und das ausführliche Konferenzprogramm finden Sie hier: http://bit.ly/2JUjvWZ 

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Artificial Intelligence – eine komplexe Technologie für Spezialisten

Artificial Intelligence (AI) ist nicht mehr nur für Start-up Unternehmen und technikaffine Branchen von Interesse und Nutzen. Es ist vielleicht eine Frage der Zeit, aber die Revolution vieler Branchen durch künstliche Intelligenz steht bevor.
Der Einsatz der AI Technologie bringt zahlreiche betriebswirtschaftliche Nutzen: So können beispielsweise sich ständig wiederholende, aber gefährliche Tätigkeiten von Computern oder Robotern übernommen werden. In einigen Kraftwerken sind Jobs ohne Roboter nicht denkbar – die immens hohe Strahlungsdichte wäre für Menschen schlichtweg nicht machbar. Der qualifizierte Mitarbeiter kann sich indes den wichtigen anderen strategischen Aufgaben stellen. In der Medizin wird es durch künstliche Intelligenz möglich sein, treffsichere Diagnosen zu stellen und Prognosen abzugeben sowie individualisierte Behandlungspläne aufzustellen.

In den Anfängen von AI gab es – wie in anderen Branchen auch – keine direkte Planung eines neuen Marktes. Die Wurzeln reichen zurück bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts und waren zunächst rein akademischer Natur. Erst seit knapp 10 Jahren ist AI nicht mehr vorrangig akademisch getrieben, sondern von kommerziellen Einsatzmöglichkeiten. Die technologischen Möglichkeiten sind inzwischen so groß und robust, dass von Marktreife gesprochen werden kann. Aus den vermeintlichen Spielereien von Google, IBM und Co sind Anwendungen entstanden, die für Unternehmen unterschiedlichster Branchen zur strategischen Kernkompetenz gehören: Von Logistik und Mobilität, über Marketing und Medizin bis hin zur industriellen Fertigung. Es verbleibt natürlich die Frage: was kann die AI, was ein Mensch nicht kann? Vereinfacht gesagt: AI Systeme können mehr Informationen verarbeiten als Menschen, sie sind dabei systematischer, analysieren tiefer, erkennen Ausnahmen besser und kommen dadurch zu passenderen Schlussfolgerungen. Diese künstlichen Skills helfen in so unterschiedlichen Szenarien wie dem autonomen Straßenverkehr, der Kundenberatung und der Analyse von Rechtsfällen.
Der immens hohe Anteil an AI in neuen Software Applikationen wird weiter zunehmen. Das Interesse an der Technologie nimmt weiter zu und es wird keine renommierten Firmen mehr geben, die relevante Systemupdates ohne AI generieren werden.

Die Kehrseite der Medaille
Dieser Fortschritt – bei dem fast alle innovativen Unternehmen die besten Kräfte suchen – hat allerdings auch seine Kehrseite, denn die hierfür gesuchten Fach- und Führungskräfte sind rar gesät und nicht einfach zu finden. Große Unternehmen wie beispielsweise Google, Apple, Microsoft, Ebay und Cisco haben kleine – auf AI spezialisierte Unternehmen – einverleibt, um sich somit AI Know-how an Bord zu holen. Es ist nicht der klassische Fach- und Führungskräftemangel, der hier seine Auswirkungen zeigt. AI ist ein attraktives Themengebiet, in das viele Fach- und Führungskräfte jetzt einsteigen wollen. Vielmehr liegt es an der Komplexität der AI Themen und der damit einhergehenden Schwierigkeit bei der Rekrutierung geeigneter Mitarbeiter. Es gibt kein Schema F, nachdem passende Mitarbeiter rekrutiert werden können. Eine erfolgreiche Tätigkeit setzt technologisches State-of-the Art Wissen und die betriebswirtschaftliche Kompetenz unterschiedlichste Prozesse zu analysieren und zu optimieren voraus. Vor allem aber braucht es die sprichwörtliche Fähigkeit, Themen neu zu denken.

War for AI Talents
Ein Unternehmen, das bereits seit 1995 im Bereich der AI forscht und entwickelt, ist die Firma arago GmbH mit Headquarter in Frankfurt am Main. Die arago GmbH ist eines der führenden AI-Unternehmen weltweit und kämpft auch um die hellsten Köpfe, um diese komplexe Technologie voranzutreiben. Insbesondere das umfangreiche technische Hintergrundwissen stellt die Rekrutierung häufig vor große Herausforderungen. Die Unternehmenskultur im Bereich der Artificial Intelligence unterscheidet sich häufig zu den Arbeitsumfeldern, in denen die meisten Kandidaten beruflich ihre Erfahrungen gesammelt haben. Das Arbeiten ist sachorientiert und politikfrei, so dass die fachlichen Themen im Fokus stehen und keine anderen Sachverhalte ablenken oder belasten. Der typische Kandidat, der in ein AI Umfeld wechselt, hat seinen beruflichen Background in klassischen IT-Häusern oder IT-Beratungen und hat in den meisten Fällen eine andere Arbeitsweise- und Arbeitskultur kennengelernt.

Kandidatenprofil für AI ist kein Standard
Es gibt kein standardisiertes Profil für Kandidaten im AI Bereich, aber es gibt drei Hauptklassifizierungen, die einen AI Spezialisten beschreiben und ausmachen. Typischerweise hat er ein bisschen vom klassischen Nerd, aber auch eine ausgeprägte Affinität zu neuen Themen und Trends. Außerdem ist er Technologie-Evangelist und bringt einen fachlichen Hintergrund aus der IT mit, kann aber auch aus dem Ingenieurwesen oder der Physik kommen. Auch nicht zu vernachlässigen sind die Prozessberatungskompetenzen, um komplexe BWL Prozesse zu analysieren und auch maßgeblich voranzutreiben.
Der Chief Human Resources Officer der arago GmbH, Markus Leven, zum Thema Rekrutierung von AI Spezialisten: „Wir entwickeln eine spannende Technologie weiter und bieten unseren Kunden eine eigene AI-Plattform und liefern nicht nur Produkte, die durch AI-Technologie bereitgestellt oder unterstützt werden. Natürlich sind wir auf der Suche nach neuen Kollegen, die technisch und fachlich sehr qualifiziert sind. Dabei sollten diese auf jeden Fall leistungsorientiert sein und ein starkes Interesse mitbringen, sich ständig weiterzuentwickeln, Neues auszuprobieren und hergebrachte Methoden zu hinterfragen. Unsere Firmenkultur orientiert sich sehr an Robert Suttons „No Asshole-Regel“; die Mitarbeiter müssen in unser Team passen“.
Was alle Fach- und Führungskräfte um das Thema AI gemein haben: Sie sind kommunikativ, können präsentieren, vor Publikum reden und ihre Auftritte managen. Das setzt ein hohes Maß an Selbstorganisation voraus. Aber der typische AI Spezialist benötigt von der Unternehmensseite jemanden, der ihn mitnimmt um Themen aufzuzeigen und zielführend voranzutreiben.

Fazit:
Künstliche Intelligenz wird bald nicht mehr wegzudenken sein, es wird alle Unternehmen, Branchen und Bereiche betreffen. Neben einer ausgereiften Strategie, um diese Technologie erfolgreich einzusetzen und anzuwenden oder gar zu trainieren, sind kompetente Mitarbeiter erforderlich. Diese sollten jedoch nicht durch kurzfristigen Aktionismus rekrutiert werden oder gar in einem Rasterverfahren nach Schema F gesucht werden. Vielmehr gilt es, Kandidaten nach ihren Neigungen und Interesse zu beleuchten und die drei Hauptcluster zu hinterfragen: Nerd, Evangelist und Prozessberater. Natürlich gehört zu einer erfolgreichen Rekrutierung auch, dass kreative und technik-affine Köpfe auch die Soft Skills und die Persönlichkeit mitbringen, um in die jeweilig vorherrschende Firmenkultur einzufinden.

Autorin:
Dr. Monika Becker, Leiterin Business Unit Software, Hager Unternehmensberatung

Dr. Monika Becker ist seit 2001 als Beraterin für die Hager Unternehmensberatung tätig.
In der Business Unit Software besetzt sie gemeinsam mit ihrem Team anspruchsvolle Fach- und Führungspositionen für Mandanten, deren Geschäft aus dem Lösungsgeschäft rund um Standardsoftware oder aus Individualsoftwareentwicklungen besteht.

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