Bertrandt stellt die Weichen für Kontinuität in Vorstand und Aufsichtsrat

Das Mandat von Dr. Klaus Bleyer als Vorsitzender des Aufsichtsrats endet mit Ablauf der Hauptversammlung am 20. Februar 2019. Der Aufsichtsrat will die Weichen für eine geeignete Nachfolge stellen. Der Aufsichtsrat beabsichtigt daher, vorbehaltlich hinreichender Unterstützung nach § 100 Abs. 2 Nr. 4 AktG durch Aktionäre, der Hauptversammlung die Wahl von Dietmar Bichler in den Aufsichtsrat vorzuschlagen.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Dr. Klaus Bleyer, wird die Wahl von Dietmar Bichler als seinen Nachfolger im Vorsitz des Aufsichtsrates im Anschluss an die Hauptversammlung 2019 empfehlen. Dietmar Bichler wird daher sein Amt als Vorsitzender des Vorstands der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Wirkung zum Schluss der Hauptversammlung am 20. Februar 2019 niederlegen. Mit seiner Bereitschaft zur Kandidatur für den Aufsichtsrat und dessen Vorsitz verbindet Dietmar Bichler, wie er heute in der Aufsichtsratssitzung erklärt hat, die Chance, die künftige Entwicklung des Bertrandt-Konzerns aus einer neuen Aufgabe heraus langfristig begleiten zu können.

Nach dem Deutschen Corporate Governance Kodex soll der Aufsichtsratsvorsitzende zwischen den Sitzungen des Aufsichtsrats mit dem Vorstand „regelmäßig Kontakt halten und mit ihm Fragen der Strategie, der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage, des Risikomanagements und der Compliance des Unternehmens beraten“.

Durch die Beendigung seiner Vorstandstätigkeit für Bertrandt wird Dietmar Bichler gesichert über die Zeit verfügen, um auch diese Aufgabe wahrzunehmen.

Der Aufsichtsrat der Bertrandt Aktiengesellschaft hat in seiner heutigen Sitzung infolgedessen beschlossen, der Niederlegung durch Dietmar Bichler zuzustimmen und die übrigen Mitglieder des Vorstands, Michael Lücke, Markus Ruf und Hans-Gerd Claus, für eine neue Amtszeit von fünf Jahren zu berufen, um für eine langfristige Nachfolge zu sorgen.

Damit betont der Aufsichtsrat aber nicht nur Kontinuität, sondern er hat gleichzeitig auch beschlossen, die Bedeutung übergreifender Arbeit für die Entwicklung des gesamten Bertrandt-Konzerns konsequent auf Vorstandsebene durch zukunftsorientierte vernetzte Führung zu spiegeln. Nach dem Ausscheiden von Herrn Bichler aus dem Vorstand mit Schluss der Hauptversammlung am 20. Februar 2019 wird der Vorstand daher ohne Hervorhebung eines Einzelnen durch Benennung eines Vorsitzenden oder Sprechers arbeiten.

Der Aufsichtsrat beabsichtigt über seine Wahlvorschläge an die Hauptversammlung 2019 im Rahmen der Tagesordnung der ordentlichen Aufsichtsratssitzung am 10. Dezember 2018 zu beschließen.

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asknet AG schließt Kapitalerhöhung ab und begrüßt Nexway SAS als neuen Anteilseigner

  • Bestehende asknet-Aktionäre zeichnen 1.201 Aktien im Wert von 12.610,50 EUR
  • Nexway SAS wird neuer Anteilseigner mit einem Anteil von 14,10 Prozent
  • Gilles Ridel, Gründer und ehemaliger Hauptaktionär von Nexway, tritt die Nachfolge von Norman Hansen im Aufsichtsrat der asknet an

Die asknet AG, ein im Mehrheitsbesitz des in der Schweiz gelisteten, internationalen Technologie- und Medienunternehmens The Native SA (www.thenative.ch) befindliches eCommerce-Service-Unternehmen, hat die am 27. September 2018 angekündigte Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen abgeschlossen. Durch die Emission von 93.395 neuen Aktien zum Bezugspreis von 10,50 EUR je Aktie erzielte das Unternehmen einen Nettoemissionserlös in Höhe von 980.647,50 EUR. Dieser soll vor allem zur Finanzierung des weiteren Wachstums der asknet AG verwendet werden, insbesondere durch Verstärkung des Vertriebspersonals in den beiden Geschäftsbereichen des Unternehmens. Außerdem wird das Unternehmen in seine technologische Weiterentwicklung investieren und damit die Investitionen in die Produktentwicklung fortsetzen.

Die bestehenden Aktionäre zeichneten unter Ausübung ihrer gesetzlichen Bezugsrechte bis zum Ende der Zeichnungsfrist am 19. Oktober 2018 insgesamt 1.201 Aktien im Wert von 12.610,50 Euro. Das französische eCommerce-Service-Unternehmen Nexway SAS zeichnete die verbleibenden 92.194 Aktien im Wert von 968.037 EUR. Nexway mit Sitz in Paris – La Défense ist ein führender Anbieter von Monetarisierungslösungen für digitale Angebote und verbindet Unternehmen mit dem globalen digitalen Markt. Das Unternehmen hat eine starke Präsenz in Frankreich, Südeuropa, Nordafrika, Lateinamerika und den USA. Im Zusammenhang mit diesem Investment diskutieren asknet und Nexway derzeit eine langfristige strategische Partnerschaft.

Zudem legt Norman Hansen sein Aufsichtsratsmandat bei der asknet AG nieder. Sein Nachfolger wird Gilles Ridel, Gründer und ehemaliger Aktionär von Nexway, der keine Führungsposition bei Nexway SAS mehr innehat. Die Bestellung unterliegt noch der Zustimmung durch das Amtsgericht Karlsruhe.

Hubert Maurer, Vice President Finance & Administration: „Die erfolgreiche Durchführung der Kapitalerhöhung ermöglicht es uns, unseren neuen Wachstumsplan 2018-2020 umzusetzen, und wir gehen davon aus, dass die nachfolgenden Investitionen in den kommenden Jahren ein erhebliches profitables Wachstum generieren werden."

Die neuen Aktien werden voraussichtlich bis Ende Oktober unter der bestehenden ISIN DE000A2E3707 an der Frankfurter Wertpapierbörse (Basic Board) zugelassen. Die Kapitalerhöhung soll bis zur ersten Novemberwoche 2018 vollständig umgesetzt sein.

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Pyrolyx AG: Niels Raeder übergibt nach 10 Jahren den Vorsitz im Vorstand

Der bisherige Vorstandsvorsitzende und Gründer der Pyrolyx AG, Niels Raeder hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats mit sofortiger Wirkung beschlossen, den Vorstandsvorsitz in die Hände von Bernhard Meder zu übergeben.

Niels Raeder hat die Pyrolyx AG im Jahre 2008 als Gründer aufgebaut und bis heute als Vorstandsvorsitzender geleitet. Unter seiner Führung wurde die Pyrolyx AG Weltmarktführer für recovered Carbon Black (rCB). Als wichtigsten Schritt auf diesem Weg konnte er die mehrheitliche Übernahme der US-amerikanischen Reklaim Group realisieren, welche die Grundlage für den erfolgreichen Börsengang der Pyrolyx AG im Jahre 2017 an der australischen Börse ASX bildete. Pyrolyx baut heute das modernste und derzeit weltweit größte Werk für rCB in den USA.

Der neue Vorstandsvorsitzende Bernhard Meder greift auf einen großen Erfahrungsschatz als Geschäftsführer und Vorstand von mittelständischen Unternehmen zurück. Als Hauptgesellschafter und Aufsichtsrat der CCT AG hat er das Unternehmen bereits vor 4 Jahren erfolgreich in die heutige Pyrolyx AG integriert und damit gemeinsam mit Niels Raeder den Grundstein für den aktuell erfolgreichsten thermischen Prozess des Altreifenrecycling gelegt.

Alexis Gurdjian, Vorsitzender des Aufsichtsrats erläutert dazu: "Durch den festen Glauben an die Möglichkeit der Rückgewinnung von Carbon Black aus Altreifen hat Niels Raeder schon vor 10 Jahren enormen Weitblick für eines der heutigen größten Umweltproblem bewiesen. Er und das gesamte Pyrolyx Team haben es geschafft die Pyrolyx Group zu formen und international federführend aufzustellen. Niels Raeder hat darum gebeten, die Position des Vorsitzenden, nach der erfolgreichen Aufbauzeit neu zu besetzen.

Mit Bernhard Meder haben wir einen äußerst angesehenen Experten, Ingenieur und erfolgreichen Vorstand für die Position gewinnen können. Die Pyrolyx Group wird also auch in der Zukunft bestens aufgestellt sein.

Bei Niels Raeder möchte ich mich im Namen des gesamten Aufsichtsrats sowie aller Mitarbeiter der Pyrolyx Gruppe für seine einzigartige Leistung sehr herzlich bedanken. Als angesehener Experte bleibt er weiterhin dem Unternehmen beratend erhalten und wird speziell die internationale Expansion sowie strategische Partnerschaften mit der internationalen Reifen- und Carbon Black Industrie vorantreiben und darüber freue ich mich sehr".

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Offener Brief an Vorstand und Aufsichtsrat der Audi AG zur ‚Personalie Stadler‘ und Defiziten in der Kapitalmarktkommunikation in einer börsennotierten Publikumsaktiengesellschaft

Die Scherzer & Co. AG ist langjährige Aktionärin der Audi AG. Sie hat heute den folgenden Text als offenen Brief an den Vorstand und den Aufsichtsrat der Audi AG gerichtet:

Audi AG
Vorstand und Aufsichtsrat
Auto-Union-Straße 1
85045 Ingolstadt

Offener Brief an Vorstand und Aufsichtsrat der Audi AG zur "Personalie Stadler" und Defiziten in der Kapitalmarktkommunikation in einer börsennotierten Publikumsaktiengesellschaft

die Scherzer & Co. AG (www.scherzer-ag.de) ist eine Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Köln und selbst sowie im Umfeld mit mehr als 4 Mio. Euro in Aktien der Audi AG investiert. Da wir nicht wissen, ob ein Brief an die Audi AG alle zuständigen Entscheidungsträger in der aktuellen Situation des Unternehmens überhaupt erreichen würde, haben wir uns zu diesem offenen Brief entschieden.

Auf der zurückliegenden Hauptversammlung der Audi AG in Ingolstadt Anfang Mai 2018, erstmals unter der Leitung des neuen Aufsichtsratsvorsitzenden Herbert Diess, ist uns positiv aufgefallen, dass die Audi AG in einer Momentaufnahme erkennbar um einen neuen Stil im Umgang mit ihren Minderheitsaktionären bemüht gewesen ist.

Herbert Diess präsentierte sich in der Versammlungsführung anders als sein Vorgänger Matthias Müller, dessen im Rückblick kurze, aber teure Amtszeit von einer nur schwer erträglichen Arroganz gegenüber den Audi-Minderheitsaktionären geprägt war. So bestand auf unserer Seite zeitweise die Hoffnung, dass es Audi/Volkswagen – noch immer erkennbar stark unter dem Eindruck der "Diesel-Thematik" stehend – ernst gemeint haben könnte mit den gebetsmühlenhaft vorgetragenen Beteuerungen nach einer neuen "Unternehmenskultur" und einem Neuanfang. Der damals noch amtierende CEO Rupert Stadler sprach auf der Hauptversammlung im Mai sogar wiederholt von "Together for Integrity" als neuem Leitbild der Audi AG. Tempi passati, Herr Stadler scheint mit Blick auf die aktuellen Ereignisse im Konzern an weiteren Kapiteln dieser neuen Integritätskultur im Audi-Konzern vorläufig nicht mehr mitschreiben zu können. Der im Kern positive Eindruck der Hauptversammlung hat zuletzt wieder erheblich gelitten.

Bei uns ist – wieder einmal – der Eindruck entstanden, dass die Audi AG erhebliche Defizite in der Kommunikation gegenüber den eigenen Streubesitzaktionären offenbart, während die Volkswagen AG ihre eigenen Aktionäre besser und schneller über die Vorgänge bei der Tochter Audi AG informiert als Vorstand und Aufsichtsrat der Audi AG, obwohl diese bekanntlich börsennotiert ist.

Diese Ungleichbehandlung der Aktionäre innerhalb des verzweigten Volkswagen-Konzerns sehen wir kritisch und sie werfen – Stichwort "Neuanfang" – auch kein gutes Licht auf die Verantwortlichen und Verantwortlichkeiten im Volkswagen-Konzern. Wir gehen sogar noch einen Schritt weiter: Es geht offenbar weiter mit der gezielten Desinformation der Audi-Kleinaktionäre innerhalb des Volkswagen-Konzerns.

Die Tatsache, dass Audi-CEO Rupert Stadler am Montag, 18. Juni 2018 auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II aufgrund von "Verdunklungsgefahr" in Untersuchungshaft genommen wurde, ist hinlänglich bekannt und soll hier nicht weiter thematisiert werden.

Einen Tag später, am Dienstag, 19. Juni 2018, informierte die beherrschende Volkswagen AG im Rahmen einer Pressemitteilung, dass "der Aufsichtsrat der Volkswagen Aktiengesellschaft (.) am Dienstag [Anm.: 19.06.2018] der Bitte von Konzernvorstand Rupert Stadler entsprochen [hat], ihn von seinen Aufgaben als Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG (!) zu entbinden." (Quelle: Volkswagen AG, Investor Relations, Finanznachrichten)

Die Volkswagen AG weist in dieser Pressemitteilung vom 19. Juni 2018 ferner darauf hin, dass Rupert Stadler in seiner Funktion als Vorsitzender des Vorstands der Audi AG zum 1. Januar 2010 in den Vorstand der Volkswagen AG berufen wurde.

In einer separaten Pressemitteilung vom gleichen Tag teilt die Volkswagen AG (!) weiter mit, dass der Aufsichtsrat der Audi AG beschlossen habe, Abraham Schot – seit September 2017 im Vorstand der Audi AG verantwortlich für den Geschäftsbereich Vertrieb und Marketing – mit sofortiger Wirkung kommissarisch die Aufgaben des Vorstandsvorsitzenden zu übertragen. (Quelle: Volkswagen AG, Investor Relations, Finanznachrichten)

An dieser Stelle beginnen aus unserer Aktionärsperspektive die Merkwürdigkeiten in der Kommunikationspolitik der Volkswagen AG / Audi AG gegenüber dem Kapitalmarkt, denn die Gremien und Zuständigkeiten von Audi und Volkswagen werden hier offenbar bunt nach Belieben vermischt.

Es hat – soweit wir es überblicken – bis zum heutigen Tag keine "offizielle" Kapitalmarktkommunikation der Audi AG als börsennotierter Gesellschaft zur "Personalie Stadler / Schot" gegeben, obwohl nicht zuletzt die Kursentwicklung der Audi AG-Aktie seit Ereigniseintritt – der Verhaftung des Vorstandsvorsitzenden und der erfolgten "Beurlaubung" – deutlich negativ war.

In erster Linie war Herr Stadler bis zu seiner Beurlaubung nicht "Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG", sondernVorstandsvorsitzender der Audi AG – und nur in dieser Funktion auch Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG. Konsequenterweise hätte also auch die Audi AG die "Beurlaubung" ihres Vorstandsvorsitzenden melden müssen. Es ist ferner davon auszugehen, dass die Beurlaubung – angeblich auf "Bitte" von Herrn Stadler – zunächst durch den Aufsichtsrat der Audi AG abgesegnet werden musste, ehe der Volkswagen-Aufsichtsrat hierüber zu informieren war. Wäre es anders, würde sich unweigerlich die Frage stellen, wer die Audi AG eigentlich überwacht und kontrolliert: der Audi-Aufsichtsrat oder der Volkswagen-Aufsichtsrat?

Wir haben bis zum heutigen Tag keine Kapitalmarktkommunikation der Audi AG auf www.audi.com oder in den einschlägigen News-Datenbanken zur "Personalie Stadler / Schot" gesehen. Nach unserer Einschätzung der Situation hätten der Aufsichtsrat und/oder Vorstand der Audi AG – losgelöst von der noch offenen, von der Justiz zu klärenden Schuldfrage – die Audi-Aktionäre über die "Beurlaubung" des Vorstandsvorsitzenden der Audi AG sofort nach dem Aufkommen erster Medienberichte informieren müssen. Es stellt sich für uns die Frage: warum wird die Volkswagen AG als Audi-Großaktionär und werden die Volkswagen-Aktionäre informiert, die Audi-Streubesitzaktionäre aber nicht?

Umso skurriler erscheint dieses Defizit in der Kapitalmarktkommunikation vor dem Hintergrund, dass die kommissarische (!) Bestellung von Herrn Rupert Stadler, damals Vorstand Finanz und Organisation der Audi AG, als Nachfolger von Martin Winterkorn zum 1. Januar 2007 durch den Aufsichtsrat der Audi AG von der Audi AG am 6. Dezember 2006 sogar "Adhoc" – wegen erheblicher Börsenkursrelevanz! – von der Audi AG gemeldet wurde (Quelle: www.audi.com, Kapitalmarktkommunikation, Ad-hoc-Meldungen).

Der guten Ordnung halber rufen wir nochmals in Erinnerung, dass es sich bei der Audi AG – auch wenn die Volkswagen AG dies gerne "vergisst" – um ein selbständig börsennotiertes Unternehmen mit langer Börsentradition und aussenstehenden Aktionären handelt, die ebenso einen Informationsanspruch haben wie die Aktionäre der Muttergesellschaft Volkswagen AG.

"Together for integrity" ist längst wieder Geschichte, wenn man die Ereignisse der letzten Wochen und Ihren Umgang damit auch gegenüber den Audi-Minderheitsaktionären unbefangen auf sich wirken lässt. Statt "Together for Integrity" ist es heute das "Schweigen der Ringe", das uns und viele andere Audi-Aktionäre beschäftigt und verärgert.

Ganz grundsätzlich stellt sich auch die Frage, wie lange das aktuelle "Führungsvakuum" an der Unternehmensspitze der Audi AG angesichts der andauernden "Beurlaubung" von CEO Stadler überhaupt noch andauern soll. Aus unserer Sicht ist jetzt der Aufsichtsrat in der Pflicht, möglichst zeitnah für klare Verhältnisse in der Führung der Audi AG zu sorgen – auch, um weiteren Schaden vom Unternehmen abzuwenden.

Die jüngsten Ereignisse in der Audi AG (sowie implizit auch der Volkswagen AG!) erinnern uns bisweilen – leider – an das japanische Sprichwort von den drei Affen:

Nichts sehen, nichts hören und nichts sagen.

Wir erwarten von Ihnen, dass Sie die Aktionäre der Audi AG von jetzt an offen, transparent und vollständig über alle Angelegenheiten informieren, die die Audi AG und ihre Minderheitsaktionäre betreffen. Dazu zählen auch alle weiteren personellen Entwicklungen in Vorstand und/oder Aufsichtsrat.

Darüber hinaus erwarten wir von Vorstand und Aufsichtsrat der Audi AG, dass diese Gremien – ohne Ansehen der Person – rechtliche Schritte gegen alle amtierenden und ehemaligen Vorstände bzw. Aufsichtsräte der Audi AG einleiten, deren Fehlverhalten juristisch erwiesen ist und deren Handlungen die Audi AG und ihre Aktionäre in der Vergangenheit geschädigt haben bzw. noch schädigen werden. Dies betrifft auch alle Fragen der Organhaftung. Auch daran werden wir Sie und den von der Verwaltung propagierten "Neubeginn" bei der Audi AG messen. Wir erlauben uns, diesen gerade erst begonnenen Erneuerungsprozess weiter konstruktiv-kritisch zu begleiten.

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Andreas Dinges einstimmig in BAP-Vorstand und -Präsidium gewählt

Andreas Dinges, Aufsichtsratsvorsitzender der DIS AG und designierter Aufsichtsrat der Adecco Personaldienstleistungen GmbH, ist als Mitglied in den Vorstand und das Präsidium des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP) gewählt worden. Die Wahl von Dinges erfolgte einstimmig im Rahmen der zurückliegenden Vorstandssitzung und gilt satzungsgemäß bis zum Ende der laufenden Amtsperiode (§ 14 Absatz 3 der BAP-Satzung). Andreas Dinges vertritt die Mitgliedsunternehmen der Adecco Gruppe Deutschland in Vorstand und Präsidium des BAP und folgt damit auf Thomas Bäumer, der diese Aufgabe bis zum 30. September 2018 wahrgenommen hat.

„Mit Andreas Dinges hat der BAP einen neuen Vizepräsidenten mit größter Expertise im Bereich der Personal­dienstleistungen bekommen“, sagt Thomas Hetz, BAP-Hauptgeschäftsführer. „Dinges war seit 2006 Vorstandsvorsitzender der DIS AG und von 2009 bis 2015 Chief Executive Officer der Adecco Gruppe für Deutschland und Österreich. Er bringt also weitgefächerte Erfahrungen mit, die für die Gremien unseres Verbandes von unschätzbarem Wert sind. Deshalb begrüßen Präsi­dium und Vorstand Andreas Dinges herzlich in ihren Reihen und freuen sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit. Gleichzeitig möchten wir uns bei Thomas Bäumer für sein jahrzehntelanges, weit über den normalen Einsatz hinausgehendes Engage­ment in unserer Branche bedanken und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“

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Andreas Schütte scheidet aus dem Vorstand der Gerresheimer AG aus

Andreas Schütte (56) wird auf eigenen Wunsch zum 28. Februar 2019 aus dem Vorstand der Gerresheimer AG ausscheiden, um sich neuen beruflichen Heraus-forderungen zu stellen. Diesem Wunsch hat der Aufsichtsrat der Gerresheimer AG in seiner gestrigen Sitzung stattgegeben. Andreas Schütte ist seit 2009 im Vorstand der Gerresheimer AG und dort für die Geschäftsbereiche Plastics & Devices und Advanced Technolo-gies zuständig. Diese Aufgaben übernimmt zum 1. März 2019 Dietmar Siemssen, der bei der Gerresheimer AG den Vorstands-vorsitz zum 1. November 2018 übernimmt.

„Wir akzeptieren den Wunsch von Herrn Schütte, aus eigener Veran-lassung seinen Vertrag vorzeitig zu beenden. Wir danken ihm für seinen Einsatz und seine Leistungen für die Gerresheimer AG in den letzten nahezu zehn Jahren. Unter seiner Mitarbeit konnte Gerresheimer seine marktführenden Stellungen international weiter ausbauen, insbesondere in Nord- und Südamerika sowie Indien. Außerdem wurde das Leistungs-spektrum von Drug Delivery Systemen durch den Kauf von Sensile Medical deutlich erweitert. Wir wünschen Herrn Schütte auch zukünftig viel Erfolg“, sagte Dr. Axel Herberg, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Gerresheimer AG.

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asknet AG mit Umsatzsteigerung von 22 % im 1. Halbjahr 2018 und für weiteres beschleunigtes Wachstum gerüstet

  • Konzernumsatz steigt um 22 Prozent auf 41,41 Mio. EUR (H1 2017: 34,08 Mio. EUR)
  • Rohertrag bei 4,34 Mio. EUR (H1 2017: 4,31 Mio. EUR)
  • Negatives Ergebnis vor Steuern (EBT) von -0,24 Mio. EUR, Verlust im Vergleich zur Vorjahresperiode halbiert (H1 2017: -0,51 Mio EUR)
  • Prognose 2018: Stetiges Wachstum von Umsatz und Rohertrag, EBT bleibt aufgrund der Einstellung zusätzlichen Personals und Technologieinvestitionen noch negativ
  • Wachstumsplan 2018 – 2020: Beschleunigung des aktuellen Wachstums durch weitere Investitionen und eine Kapitalerhöhung, deren Abschluss in Q4 2018 geplant ist

Die asknet AG, ein eCommerce-Service-Unternehmen im Mehrheitsbesitz des in der Schweiz gelisteten, internationalen Technologie- und Medienunternehmens The Native SA (www.thenative.ch), hat im ersten Halbjahr 2018 einen starken Anstieg des Konzernumsatzes um 22 Prozent auf 41,41 Mio. EUR erzielt. Der Zuwachs beruht zum Teil auf der hohen Zahl an Neukunden, die die Business Unit eCommerce Solutions im ersten Halbjahr gewonnen hat. Darüber hinaus wurden neue, bereits im zweiten Halbjahr 2017 eingerichtete Shops weiter hochgefahren. Auch die Gewinnung von Neukunden in der Business Unit Academics trug zur guten Entwicklung der Umsatzerlöse der asknet AG bei.

Der Rohertrag, die wesentliche Leistungskennzahl der asknet Gruppe, stieg von 4,31 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum auf 4,34 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2018. Die auf Umsatzerlöse bezogene Rohertragsmarge sank von 12,6 Prozent auf 10,5 Prozent. Die im Vergleich zum starken Umsatzwachstum geringere Wachstumsrate des Rohertrags erklärt sich primär aus längeren Ertragsrealisierungszeiträumen in der Business Unit Academics. Darüber hinaus wurden einige Projekte in die zweite Jahreshälfte verschoben.

Insgesamt verbesserte die asknet Gruppe in den ersten sechs Monaten 2018 ihr Ergebnis vor Steuern (EBT) auf -0,24 Mio. EUR, nach -0,51 Mio. EUR im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das Konzern-Periodenergebnis betrug -0,47 Mio. EUR (Vorjahr: -0,51 Mio. EUR).

In der Business Unit eCommerce Solutions führte das erfolgreiche Hochfahren neuer Shops im Berichtszeitraum zu einem Anstieg der Umsatzerlöse um 29 Prozent auf 30,72 Mio. EUR (Vorjahr: 23,81 Mio. EUR). Auch der Rohertrag dieses Geschäftsbereichs stieg deutlich um 17 Prozent auf 3,21 Mio. EUR. Der leicht unterproportionale Anstieg ist insbesondere auf die höhere Anzahl kleiner und mittelständischer Kunden zurückzuführen, was einerseits zu geringeren Margen, aber andererseits auch zu einem breiteren und damit stabileren Kundenstamm führt. In der Business Unit Academics verzeichnete asknet einen Anstieg der Umsatzerlöse um 4 Prozent auf 10,69 Mio. EUR. Der Rohertrag ging von 1,56 Mio. EUR auf 1,13 Mio. EUR zurück. Das Minus von 27 Prozent ist in erster Linie auf noch nicht verbuchte abgeschlossene Geschäfte sowie auf Projektverschiebungen in die zweite Jahreshälfte zurückzuführen.

Vor dem Hintergrund der guten Ergebnisse des ersten Halbjahres haben Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft am 26. September 2018 den neuen Wachstumsplan für 2018 – 2020 verabschiedet. Er zielt darauf ab, die asknet AG mit zusätzlichem Kapital auszustatten, um so ein größeres Geschäftsvolumen und eine nachhaltige langfristige Rentabilität zu erreichen. Der Schwerpunkt liegt auf der Verstärkung der Mitarbeiterbasis in den Bereichen Vertrieb und Marketing sowie der Entwicklung neuer Technologien und Systeme, die eine schnellere Neukundengewinnung und eine verbesserte Kundenbindung ermöglichen. Im Zusammenhang mit der neuen Wachstumsstrategie hat das Unternehmen auch seine Ziele für 2018 und die Folgejahre angepasst. asknet geht für das Gesamtjahr 2018 zwar weiterhin von einem starken Umsatz- und Rohertragswachstum aus, nimmt aber im laufenden Jahr noch ein negatives Ergebnis vor Steuern (EBT) im hohen sechsstelligen Bereich zugunsten eines stärkeren Wachstums in Kauf. Neben zusätzlichen hohen Investitionen zielt der Wachstumsplan auf eine weitere Beschleunigung des Umsatzwachstums und eine Überschreitung der Gewinnschwelle in 2019 ab. Bis 2020 will die Gesellschaft ihre Umsatzerlöse und den Rohertrag gegenüber den für das Gesamtjahr 2018 geplanten Zahlen mindestens verdoppeln und so eine starke und nachhaltige Profitabilität auf EBT-Basis erreichen.

Zur Finanzierung des Wachstumsplans hat der Vorstand der asknet AG mit Zustimmung des Aufsichtsrats jüngst eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen beschlossen. Hierfür sollen 93.395 neue Aktien zum Bezugspreis von 10,5 EUR je Aktie ausgegeben werden. Den Aktionären wird ihr gesetzliches Bezugsrecht gewährt. Ein Investor, der bisher nicht Aktionär der asknet AG ist, wird die Kapitalerhöhung garantieren und die von den bestehenden Aktionären bis zum Ende der Bezugsfrist nicht gezeichneten Aktien zeichnen. Das öffentliche Angebot im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung soll prospektfrei erfolgen. Jedoch wurde ein Wertpapier-Informationsblatt bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur Gestattung eingereicht. Die Gestattung wird voraussichtlich im Laufe des heutigen Tages erfolgen. Es wird damit gerechnet, dass das Bezugsangebot am 4. Oktober 2018 im Bundesanzeiger veröffentlicht werden wird, bei vollständigem Abschluss der Kapitalerhöhung bis zur ersten Novemberwoche 2018.

Ausgewählte Kennzahlen im Konzern

1. Januar – 30. Juni 2018

Umsatzerlöse: 41,41 Mio. EUR
Roherträge: 4,34 Mio. EUR
Rohertragsmarge (auf Umsatzerlöse): 10,5%
EBT: -0,24 Mio. EUR
Periodenergebnis: -0,47 Mio. EUR
Finanzschulden: –

1. Januar – 30. Juni 2017

Umsatzerlöse: 34,08 Mio. EUR
Roherträge: 4,31 Mio. EUR
Rohertragsmarge (auf Umsatzerlöse): 12,6 %
EBT: -0.51 Mio. EUR
Periodenergebnis: -0.51 Mio. EUR
Finanzschulden: –

Der vollständige Halbjahresbericht 2018 ist ab sofort auf der Unternehmenswebseite unter www.asknet.de verfügbar.

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Ehrungen im DVS: Höchste Auszeichnung für Professor Dr.-Ing. Heinrich Flegel

Die DVS-Plakette als höchste Auszeichnung des DVS – Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V. wurde am vergangenen Montag im Rahmen der DVS-Jahresversammlung in Friedrichshafen an Professor Dr.-Ing. Heinrich Flegel verliehen. Der Verband würdigt mit dieser Ehrung seinen langjährigen Präsidenten für seine Leistungen auf dem Gebiet der Schweißtechnik in Praxis und Wissenschaft.

Seit mehr als 20 Jahren ist der Preisträger Mitglied im DVS. Als promovierter Diplom-Ingenieur im Maschinenbau unterstützt er seitdem den Verband mit seinen Fachkenntnissen und seinem Engage-ment: zunächst als Vorsitzender des DVS-Landesverbandes Baden-Württemberg und somit auch als Mitglied des Ausschusses der Landesverbände und als Mitglied des Vorstandsrates des DVS. Seit 2001 ist Professor Dr.-Ing. Heinrich Flegel Mitglied des Präsidiums des DVS, von 2003 bis 2006 als stellvertretender Präsident und seit 2007 als Präsident.

Darüber hinaus ist Professor Dr.-Ing. Heinrich Flegel Mitglied im Forschungsrat der Forschungs-vereinigung Schweißen und verwandte Verfahren e.V. des DVS sowie Mitglied im Gesellschafter-ausschuss und im Aufsichtsrat der GSI – Gesellschaft für Schweißtechnik International mbH.

Eine weitere Auszeichnung bei der DVS-Jahresversammlung wurde Dipl.-Ing. Wolfgang Hardt zuteil. Er erhielt den DVS-Ehrenring. Diese besondere Anerkennung wurde ihm wegen seiner Verdienste auf technisch-wissenschaftlichem Gebiet auf Beschluss des DVS-Präsidiums verliehen. Seit dem Jahr 1965 ist Hardts schweißtechnisches Engagement eng mit der Verbandsarbeit des DVS verknüpft. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern des DVS-Landesverbandes Berlin-Brandenburg und des DVS-Bezirksverbandes Cottbus.

Während der Jahresversammlung des DVS hat der Verband darüber hinaus die Verleihung von 14 Ehrennadeln in Silber und fünf Ehrennadeln in Gold bekannt gegeben. Die DVS-Ehrennadel wird durch die regionalen Stellen verliehen und zeichnet DVS-Mitglieder aus, die sich um ihren DVS-Landes- bzw. -Bezirksverband oder um die Technik in besonderem Maße verdient gemacht und so die Arbeit des Verbandes aktiv unterstützt haben.

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censhare AG trennt sich von CEO Dieter Reichert und CFO Stephan Wehselau

Der Aufsichtsrat der censhare AG gibt bekannt, dass die Vorstände Dieter Reichert (CEO) sowie Stephan Wehselau (CFO) mit sofortiger Wirkung von ihren Aufgaben entbunden wurden. Als Interims-CEO wurde Jürg Weber berufen, er übernimmt darüber hinaus die Aufgabe des CFO kommissarisch.

Die Trennung erfolgt vor dem Hintergrund einer unterschiedlichen Auffassung über die strategische Ausrichtung des Unternehmens zwischen drei von vier Hauptaktionären, und damit dem weit überwiegenden Teil des Gesellschafterkreises, sowie dem Aufsichtsrat auf der einen und Dieter Reichert sowie Stephan Wehselau auf der anderen Seite. „Die strategische Ausrichtung war unklar, die Planverfehlungen der letzten Quartale wiederholt signifikant und nicht akzeptabel“, erläutert Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Anastassia Lauterbach die Entscheidung des Gremiums.

Der Aufsichtsrat ist überzeugt, mit Jürg Weber eine hervorragende Interimslösung gefunden zu haben, der die Organisation seit über 10 Jahren kennt und als Geschäftsführer beim Aufbau der wirtschaftlich sehr erfolgreichen Schweizer Tochtergesellschaft hohe strategische Kompetenz und Führungsstärke bewiesen hat. „Ich danke dem Aufsichtsrat für das ausgesprochene Vertrauen in meine Person. Klarer Fokus der Arbeit der kommenden Monate wird es sein, die Kernkompetenzen von censhare in den Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns zu stellen.“

Der Aufsichtsrat steht, ebenso wie die Gründungsgesellschafter Robert Motzke und Walter Bauer und der strategische Investor, gerade jetzt zu 100 Prozent hinter dem Unternehmen und ist der festen Überzeugung, dass censhare mit seiner führenden Softwarelösung, den etablierten Kundenbeziehungen, engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie seiner Innovationsstärke eine erfolgreiche Zukunft haben wird. Gemeinsam mit dem Vorstand wird er vertrauensvoll und mit hohem Einsatz an der Gestaltung dieser Zukunft arbeiten.

Der Aufsichtsrat dankt Dieter Reichert und Stephan Wehselau ausdrücklich für ihre langjährige Arbeit. Insbesondere Dieter Reichert hat sich seit Gründung der censhare AG als CEO und Vordenker mit unermüdlichem Einsatz um das Unternehmen verdient gemacht.

Beiden wünschen wir für ihre Zukunft alles Gute.

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Dr. Uwe Leprich komplettiert Aufsichtsrat

Professor Dr. Uwe Leprich folgt im Aufsichtsrat der ABO Wind AG auf Dr. Joachim Nitsch. Wie alle weiteren Beschlüsse erfolgte auch die Wahl Dr. Leprichs bei der gestrigen Hauptversammlung mit mehr als 90 Prozent der Stimmen.

Schon als sich Dr. Nitsch 2012 für die Aufgabe im Aufsichtsrat der ABO Wind zur Verfügung stellte, befristete er das Engagement bis zu seinem 78. Lebensjahr, das nunmehr erreicht ist. Aufsichtsratsvorsitzender Jörg Lukowsky dankte dem Ingenieurwissenschaftler zum Abschied gestern für die vielen wertvollen Impulse, die er ABO Wind während seiner sechsjährigen Amtszeit gegeben habe.

Mit Professor Dr. Leprich gewinnt ABO Wind wiederum einen für die erneuerbaren Energien sehr bedeutsamen Wissenschaftler als Aufsichtsratsmitglied. Dr. Leprich gehörte dem Gremium bereits zwischen 2000 und 2016 an. Während seiner zweijährigen Abordnung an das Umweltbundesamt, wo er bis März 2018 die Abteilung Klimaschutz und Energie leitete, stand Dr. Leprich nicht für Mandate in privaten Unternehmen zur Verfügung. Nun ist er als Professor mit den Schwerpunkten Wirtschaftspolitik und Energiewirtschaft an die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlands zurückgekehrt. „Ich freue mich auf die neuen Aufgaben – auch als Aufsichtsrat der ABO Wind“, sagte Dr. Leprich.

Das große Einverständnis der Aktionäre mit der Entwicklung der Gesellschaft spiegelte sich bei der Hauptversammlung nicht allein in den Abstimmungsergebnissen wider, sondern auch in der Aussprache. Mehrere Redner bedankten sich für die gute und erfolgreiche Arbeit des Unternehmens. Die einzelnen Abstimmungsergebnisse sind auf der Internetseite abrufbar: https://www.abowind. com/de/pdf/HV2018/Abstimmungsergebnisse-oHV-2018-AB9.pdf

 

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