Jenoptik bleibt auf Wachstumskurs

·         Akquisitionen im 3. Quartal erfolgreich abgeschlossen·         Starkes Wachstum – Umsatz legte um 12,6 Prozent zu, organisch um 8,5 Prozent·         Gewinn deutlich verbessert – EBIT stieg um 27,8 Prozent, EBITDA um 21,7 Prozent, trotz erheblicher PPA-Effekte

Jenoptik ist weiterhin klar auf Wachstumskurs. Alle Segmente haben in den ersten neun Monaten 2018 zur erfreulichen Entwicklung beigetragen. „Wir verzeichnen eine unverändert solide Nachfrage in unseren Märkten. Aufgrund der erfolgreichen Geschäftsentwicklung und der Übernahmen von Prodomax Automation sowie der Otto-Gruppe werden wir ein starkes 4. Quartal sehen. Die beiden Unternehmen haben bereits im 3. Quartal gut zum Umsatz beigetragen. Aufgrund der Akquisitions- und Konsolidierungseffekte erhöhen wir unsere Prognose für 2018 auf 820 bis 830 Mio Euro. Unsere Margenziele bestätigen wir trotz der erheblichen PPA-Effekte“, fasst Jenoptik-Chef Stefan Traeger den Geschäftsverlauf und den Ausblick für Jenoptik zusammen.

Umsatzplus von 12,6 Prozent, starkes Wachstum in Deutschland und Amerika

Der Konzernumsatz stieg in den ersten neun Monaten 2018 deutlich um 12,6 Prozent auf 593,4 Mio Euro (i.Vj. 526,8 Mio Euro). Das organische Wachstum betrug 8,5 Prozent. Zurückzuführen war der Anstieg auf die gute Nachfrage nach optischen Systemen für die Halbleiterausrüstungsindustrie und Systemen aus dem Bereich Healthcare & Industry. Auch der Bereich der Verkehrssicherheit trug erheblich zu diesem Wachstum bei. Zudem leisteten die Akquisitionen im Bereich Automotive mit 21,8 Mio Euro einen deutlichen Umsatzbeitrag. Auf dem Heimatmarkt Deutschland stiegen die Erlöse um insgesamt 19,4 Prozent auf 180,1 Mio Euro (i.Vj. 150,9 Mio Euro), insbesondere aufgrund der Auslieferungen der Mautkontrollsäulen im Segment Mobility. In Amerika stieg der Umsatz unter anderem akquisitionsbedingt um 24,7 Prozent auf 149,7 Mio Euro (i.Vj. 120,0 Mio Euro).

Gute Geschäftsentwicklung in allen Segmenten lässt Ergebnisse überproportional steigen

Das EBIT verbesserte sich in den ersten drei Quartalen 2018 deutlich überproportional zum Umsatz. Mit 66,7 Mio Euro lag das operative Betriebsergebnis um 27,8 Prozent über dem Vorjahreswert (i.Vj. 52,2 Mio Euro). Zurückzuführen ist dies neben dem Umsatzwachstum auch auf einen unterproportionalen Anstieg der Funktionskosten. Die gute Entwicklung wurde von allen Segmenten getragen. Die EBIT-Marge übertraf mit 11,2 Prozent signifikant das Vorjahr (i.Vj. 9,9 Prozent). Das EBIT der neu erworbenen Unternehmen belief sich auf minus 0,2 Mio Euro. Darin berücksichtigt sind Effekte aus der Kaufpreisallokation (PPA), die nach vorläufigen Berechnungen bei minus 6,3 Mio Euro lagen. Das EBITDA stieg um 21,7 Prozent auf 89,0 Mio Euro (i.Vj. 73,1 Mio Euro). Hierin sind PPA-Effekte von etwa minus 4,8 Mio Euro enthalten.

Rekordauftragsbestand und starker Cashflow

Der Auftragseingang stieg bis Ende September 2018 auf 588,4 Mio Euro (i.Vj. 576,2 Mio Euro). Im 3. Quartal solo wuchs der Auftragseingang um 11,9 Prozent. Die Book-to-Bill-Rate lag bei 0,99, nach 1,09 im Vorjahr. Der Auftragsbestand erreichte mit 480,9 Mio Euro ein neues Rekordniveau (31.12.2017: 453,5 Mio Euro).

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit kletterte auf 72,8 Mio Euro (i.Vj. 50,2 Mio Euro). Aufgrund des deutlich verbesserten operativen Cashflows erhöhte sich auch der Free Cashflow auf 57,2 Mio Euro (i.Vj. 32,2 Mio Euro). Die Verbesserung war trotz der umsatzbedingt gestiegenen Auszahlungen für das Working Capital und der über dem Vorjahr liegenden Investitionen möglich. Die Nettoverschuldung lag trotz der Auszahlungen für die getätigten Akquisitionen und der höheren Dividendensumme nur bei 16,6 Mio Euro (31.12.2017: minus 69,0 Mio Euro).

Umsatzzuwachs und deutliche Ergebnisverbesserung in allen Segmenten

Der Umsatz im Segment Optics & Life Science legte um 10,4 Prozent auf 211,2 Mio Euro zu (i.Vj. 191,3 Mio Euro). Getrieben wurde diese Entwicklung wie bereits in den vergangenen Quartalen zum einen durch ein anhaltend gutes Geschäft mit Lösungen für die Halbleiterausrüstungsindustrie. Aber auch der Absatz im Bereich Healthcare & Industry entwickelte sich weiterhin sehr positiv. Das EBIT verbesserte sich insbesondere aufgrund des positiven Produktmix und der guten Auslastung signifikant um 23,3 Prozent auf 45,5 Mio Euro (i.Vj. 36,9 Mio Euro). Das Segment konnte damit seine EBIT-Marge auf 21,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verbessern (i.Vj. 19,3 Prozent). Der Auftragseingang stieg aufgrund des Wachstums im Bereich der optischen Systeme um 4,8 Prozent auf 233,4 Mio Euro (i.Vj. 222,8 Mio Euro).

Der Umsatz im Segment Mobility stieg um 23,7 Prozent auf 223,4 Mio Euro (i.Vj. 180,6 Mio Euro). Das organische Wachstum des Segments betrug 11,6 Prozent. Beide Bereiche, Systeme und Anlagen für die Automobilindustrie und die Verkehrssicherheitstechnik, konnten dabei zulegen, letzterer insbesondere aufgrund der Auslieferungen der Mautkontrollsäulen. Auch die Akquisitionen der Prodomax Automation Ltd. sowie der Otto-Gruppe trugen mit einem Umsatz von 21,8 Mio Euro zum Wachstum bei. Aufgrund der guten Entwicklung wies das Segment mit einem EBIT von 16,9 Mio Euro wieder eine deutlich verbesserte Ertragsqualität auf (i.Vj. 8,6 Mio Euro). Die EBIT-Marge konnte auf 7,6 Prozent zulegen (i.Vj. 4,8 Prozent). Das operative Betriebsergebnis von Mobility berücksichtigt bereits die beschriebenen PPA-Effekte im Zusammenhang mit den Übernahmen von minus 6,3 Mio Euro. Die Erwerbskosten beliefen sich auf 1,8 Mio Euro. Der Auftragseingang lag bei 212,3 Mio Euro (i.Vj. 200,7 Mio Euro).

In den ersten neun Monaten 2018 realisierte das Segment Defense & Civil Systems Umsätze von 160,9 Mio Euro (i.Vj. 155,1 Mio Euro). Trotz des im Vergleich zum Vorjahr nur leicht gestiegenen Umsatzes konnte das EBIT deutlich verbessert werden und stieg auf 15,4 Mio Euro (i.Vj. 12,3 Mio Euro). Zurückzuführen war dies unter anderem auf einen geänderten Produktmix sowie Kosteneinsparungen. Die EBIT-Marge legte im Berichtszeitraum entsprechend auf 9,6 Prozent zu (i.Vj. 7,9 Prozent). Der Auftragseingang fiel mit 144,0 Mio Euro um 6,7 Prozent geringer aus als im Vorjahr (i.Vj. 154,4 Mio Euro). Im 4. Quartal 2018 wird jedoch mit einer Verbesserung des Auftragseingangs im Vergleich zu den Vorquartalen gerechnet. Im September 2018 hat Jenoptik die neue Marke VINCORION eingeführt. Darunter positioniert der Konzern künftig sein Leistungsangebot an mechatronischen Lösungen für die Märkte Luftfahrt, Sicherheit und Verteidigung sowie Bahn.

 Vorstand hebt die Umsatzprognose nochmals an und bestätigt, trotz erheblicher PPA-Effekte, die Margenziele für 2018

Nach den erfolgreichen Zukäufen und einem anhaltend guten Geschäftsverlauf erhöht der Vorstand die bisherige Umsatzprognose vom Juli von 805 bis 820 Mio Euro nunmehr auf eine neue Spanne von 820 bis 830 Mio Euro. Trotz erheblicher PPA-Effekte im Zusammenhang mit den getätigten Akquisitionen und der Erwerbskosten sollen die Margen 2018 unverändert bei den im Sommer angehobenen Werten von rund 15 Prozent beim EBITDA und ca. 11 Prozent beim EBIT liegen.

Der Zwischenbericht steht unter „Investoren/Berichte und Präsentationen“ zur Verfügung. Die „Jenoptik App“ ermöglicht die Ansicht des Zwischenberichts auf Mobilgeräten mit iOS- und Android-Betriebssystemen. Bilder zum Download finden Sie in der Jenoptik-Bilddatenbank in der Galerie „Aktuelle Bilder / Finanzberichte“.

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Folgen des Markteinbruchs in China beeinträchtigen Umsatz und Ergebnis der SMA Solar Technology AG in den ersten neun Monaten 2018

Überblick Januar bis September 2018:

  • 6,2 GW verkaufte Wechselrichter-Leistung (Q1-Q3 2017: 5,9 GW)
  • Umsatz mit 575,1 Mio. Euro (Q1-Q3 2017: 592,5 Mio. Euro) und operatives Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) mit 50,5 Mio. Euro (Q1-Q3 2017: 55,3 Mio. Euro) leicht unter Vorjahresniveau
  • Bilanzielle Stabilität durch solide Eigenkapitalquote von 53,3 Prozent (31.12.2017: 50,3 Prozent) und hohe Nettoliquidität von 373,2 Mio. Euro (31.12.2017: 449,7 Mio. Euro)
  • Vorstand bestätigt die am 27. September 2018 angepasste Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr

Die SMA Solar Technology AG (SMA/FWB: S92) verkaufte von Januar bis September 2018 Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von rund 6,2 GW (Q1-Q3 2017: 5,9 GW). Trotz der Absatzsteigerung ging der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,9 Prozent zurück auf 575,1 Mio. Euro (Q1-Q3 2017: 592,5 Mio. Euro). Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank von Januar bis September 2018 ebenfalls leicht auf 50,5 Mio. Euro (EBITDA-Marge: 8,8 Prozent; Q1-Q3 2017: 55,3 Mio. Euro, 9,3 Prozent). Das EBITDA im Berichtszeitraum sowie im Vergleichszeitraum 2017 ist durch positive Sondereffekte beeinflusst. Die Bruttomarge lag bei 23,1 Prozent (Q1-Q3 2017: 21,1 Prozent). Der Umsatz- und Ergebnisrückgang ist insbesondere auf den infolge des Markteinbruchs in China erhöhten Preisdruck in allen Märkten und Regionen und der damit verbundenen Verschiebung von PV-Großprojekten in das kommende Jahr zurückzuführen.

Das Konzernergebnis betrug von Januar bis September 2018 8,5 Mio. Euro (Q1-Q3 2017: 25,0 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie lag somit bei 0,24 Euro (Q1-Q3 2017: 0,72 Euro). Mit einer Nettoliquidität von 373,2 Mio. Euro (31.12.2017: 449,7 Mio. Euro) und einer Eigenkapitalquote von 53,3 Prozent (31.12.2017: 50,3 Prozent) weist SMA weiterhin eine sehr solide Bilanzstruktur auf. Zusätzlich verfügt das Unternehmen über eine langfristige Kreditlinie bei inländischen Banken von 100 Mio. Euro.

„Für 2018 rechnen wir im weltweit größten Solarmarkt China mit einem Markteinbruch um 26 Prozent. Die bereits vor der unerwarteten und deutlichen Kürzung der PV-Ausbauziele durch die chinesische Regierung geplanten PV-Projekte wurden mittlerweile realisiert, so dass die chinesischen Modul- und Wechselrichter-Produzenten nun verstärkt auf die internationalen Märkte drängen und einen massiven Preisdruck verursachen“, erklärt SMA Vorstandssprecher Dr. Jürgen Reinert. „Um in den kommenden Monaten von noch niedrigeren Preisen zu profitieren, verschieben Projektentwickler und Investoren daher den Bau großer PV-Projekte immer häufiger in das kommende Jahr. Der Auftragseingang der SMA blieb vor diesem Hintergrund in den vergangenen Monaten erheblich hinter den Erwartungen zurück. Der SMA Vorstand hat bereits auf diese Entwicklung reagiert. Wir werden unsere Strukturen anpassen, um noch flexibler auf die neuen Bedingungen reagieren zu können und die Profitabilität der SMA schnell und nachhaltig zu steigern. Die Restrukturierungsmaßnahmen werden wir bis Ende des Jahres mit den Arbeitnehmervertretern abstimmen und verabschieden. Darüber hinaus werden wir neben den bereits vorhandenen kostenoptimierten Produkten weitere Neuentwicklungen in die Märkte einführen, um den steigenden Preisdruck im Komponentengeschäft zu kontern. Langfristig ist es unser Ziel, auf Basis unserer umfassenden Erfahrungen und Kompetenzen im Energiemanagement und der Integration von Batteriespeichern das margenstärkere System- und Dienstleistungsgeschäft zu erschließen.“

Der SMA Vorstand bestätigt die am 27. September 2018 angepasste Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2018. Sie sieht bei einem Umsatz von 800 Mio. Euro bis 850 Mio. Euro (vormals: 900 Mio. Euro bis 1.000 Mio. Euro) ein ausgeglichenes bis leicht negatives operatives Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) nach Sondereffekten aus Restrukturierung vor (vormals: EBITDA von 90 Mio. Euro bis 110 Mio. Euro). Das EBITDA berücksichtigt erstmals Aufwendungen für den Aufbau des digitalen Geschäfts von mehr als 10 Mio. Euro. Die Abschreibungen werden sich nach Vorstandsschätzung auf ca. 50 Mio. Euro belaufen.

Die Quartalsmitteilung Januar bis September 2018 steht auf der Internetseite www.SMA.de/IR/Finanzberichte zum Abruf bereit.

Disclaimer:
Diese Pressemitteilung dient lediglich zur Information und stellt weder ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Wertpapieren der SMA Solar Technology AG („Gesellschaft“) oder einer gegenwärtigen oder zukünftigen Tochtergesellschaft der Gesellschaft (gemeinsam mit der Gesellschaft: „SMA Gruppe“) dar noch sollte sie als Grundlage einer Abrede, die auf den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren der Gesellschaft oder eines Unternehmens der SMA Gruppe gerichtet ist, verstanden werden.

Diese Pressemitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der SMA Solar Technology AG (SMA oder Gesellschaft) derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Zukunftsgerichtete Aussagen enthalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die SMA in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der SMA Webseite www.SMA.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Folgen des Markteinbruchs in China beeinträchtigen Umsatz und Ergebnis der SMA Solar Technology AG in den ersten neun Monaten 2018

Überblick Januar bis September 2018:

  • 6,2 GW verkaufte Wechselrichter-Leistung (Q1-Q3 2017: 5,9 GW)
  • Umsatz mit 575,1 Mio. Euro (Q1-Q3 2017: 592,5 Mio. Euro) und operatives Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) mit 50,5 Mio. Euro (Q1-Q3 2017: 55,3 Mio. Euro) leicht unter Vorjahresniveau
  • Bilanzielle Stabilität durch solide Eigenkapitalquote von 53,3 Prozent (31.12.2017: 50,3 Prozent) und hohe Nettoliquidität von 373,2 Mio. Euro (31.12.2017: 449,7 Mio. Euro)
  • Vorstand bestätigt die am 27. September 2018 angepasste Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr

Die SMA Solar Technology AG (SMA/FWB: S92) verkaufte von Januar bis September 2018 Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von rund 6,2 GW (Q1-Q3 2017: 5,9 GW). Trotz der Absatzsteigerung ging der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,9 Prozent zurück auf 575,1 Mio. Euro (Q1-Q3 2017: 592,5 Mio. Euro). Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank von Januar bis September 2018 ebenfalls leicht auf 50,5 Mio. Euro (EBITDA-Marge: 8,8 Prozent; Q1-Q3 2017: 55,3 Mio. Euro, 9,3 Prozent). Das EBITDA im Berichtszeitraum sowie im Vergleichszeitraum 2017 ist durch positive Sondereffekte beeinflusst. Die Bruttomarge lag bei 23,1 Prozent (Q1-Q3 2017: 21,1 Prozent). Der Umsatz- und Ergebnisrückgang ist insbesondere auf den infolge des Markteinbruchs in China erhöhten Preisdruck in allen Märkten und Regionen und der damit verbundenen Verschiebung von PV-Großprojekten in das kommende Jahr zurückzuführen.

Das Konzernergebnis betrug von Januar bis September 2018 8,5 Mio. Euro (Q1-Q3 2017: 25,0 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie lag somit bei 0,24 Euro (Q1-Q3 2017: 0,72 Euro). Mit einer Nettoliquidität von 373,2 Mio. Euro (31.12.2017: 449,7 Mio. Euro) und einer Eigenkapitalquote von 53,3 Prozent (31.12.2017: 50,3 Prozent) weist SMA weiterhin eine sehr solide Bilanzstruktur auf. Zusätzlich verfügt das Unternehmen über eine langfristige Kreditlinie bei inländischen Banken von 100 Mio. Euro.

„Für 2018 rechnen wir im weltweit größten Solarmarkt China mit einem Markteinbruch um 26 Prozent. Die bereits vor der unerwarteten und deutlichen Kürzung der PV-Ausbauziele durch die chinesische Regierung geplanten PV-Projekte wurden mittlerweile realisiert, so dass die chinesischen Modul- und Wechselrichter-Produzenten nun verstärkt auf die internationalen Märkte drängen und einen massiven Preisdruck verursachen“, erklärt SMA Vorstandssprecher Dr. Jürgen Reinert. „Um in den kommenden Monaten von noch niedrigeren Preisen zu profitieren, verschieben Projektentwickler und Investoren daher den Bau großer PV-Projekte immer häufiger in das kommende Jahr. Der Auftragseingang der SMA blieb vor diesem Hintergrund in den vergangenen Monaten erheblich hinter den Erwartungen zurück. Der SMA Vorstand hat bereits auf diese Entwicklung reagiert. Wir werden unsere Strukturen anpassen, um noch flexibler auf die neuen Bedingungen reagieren zu können und die Profitabilität der SMA schnell und nachhaltig zu steigern. Die Restrukturierungsmaßnahmen werden wir bis Ende des Jahres mit den Arbeitnehmervertretern abstimmen und verabschieden. Darüber hinaus werden wir neben den bereits vorhandenen kostenoptimierten Produkten weitere Neuentwicklungen in die Märkte einführen, um den steigenden Preisdruck im Komponentengeschäft zu kontern. Langfristig ist es unser Ziel, auf Basis unserer umfassenden Erfahrungen und Kompetenzen im Energiemanagement und der Integration von Batteriespeichern das margenstärkere System- und Dienstleistungsgeschäft zu erschließen.“

Der SMA Vorstand bestätigt die am 27. September 2018 angepasste Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2018. Sie sieht bei einem Umsatz von 800 Mio. Euro bis 850 Mio. Euro (vormals: 900 Mio. Euro bis 1.000 Mio. Euro) ein ausgeglichenes bis leicht negatives operatives Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) nach Sondereffekten aus Restrukturierung vor (vormals: EBITDA von 90 Mio. Euro bis 110 Mio. Euro). Das EBITDA berücksichtigt erstmals Aufwendungen für den Aufbau des digitalen Geschäfts von mehr als 10 Mio. Euro. Die Abschreibungen werden sich nach Vorstandsschätzung auf ca. 50 Mio. Euro belaufen.

Die Quartalsmitteilung Januar bis September 2018 steht auf der Internetseite www.SMA.de/IR/Finanzberichte zum Abruf bereit.

Disclaimer:
Diese Pressemitteilung dient lediglich zur Information und stellt weder ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Wertpapieren der SMA Solar Technology AG („Gesellschaft“) oder einer gegenwärtigen oder zukünftigen Tochtergesellschaft der Gesellschaft (gemeinsam mit der Gesellschaft: „SMA Gruppe“) dar noch sollte sie als Grundlage einer Abrede, die auf den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren der Gesellschaft oder eines Unternehmens der SMA Gruppe gerichtet ist, verstanden werden.

Diese Pressemitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der SMA Solar Technology AG (SMA oder Gesellschaft) derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Zukunftsgerichtete Aussagen enthalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die SMA in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der SMA Webseite www.SMA.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Neun-Monatszahlen 2018: Sartorius wächst weiter zweistellig

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  • Konzernumsatz +13,4%, Auftragseingang +13,3%, Gewinnmarge1) 25,5%
  • Starkes Wachstum der Sparte Bioprocess Solutions bei Umsatz und Auftragseingang
  • Wachstumsdynamik der Laborsparte im dritten Quartal durch schwächere Nachfrage aus Europa beeinflusst
  • Konzernprognose bestätigt

Mit zweistelligen Zuwächsen bei Umsatz und Gewinn hat Sartorius, ein international führender Partner der biopharmazeutischen Forschung und Industrie, seinen Wachstumskurs fortgesetzt.

„Sartorius hat in den ersten neun Monaten 2018 ein sehr gutes organisches Wachstum erzielt“, sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Joachim Kreuzburg. „Das gilt insbesondere für die Bioprozess-Sparte, die über alle Produktkategorien und in allen Regionen dynamisch zulegen konnte. In der Laborsparte verlief das Wachstum im dritten Quartal aufgrund einer schwächeren Nachfrage aus Europa unter unseren Erwartungen. Auf Konzernebene wird dieser Effekt jedoch durch die starke Entwicklung im Bioprozess-Geschäft weitgehend kompensiert, sodass wir unsere ambitionierte Gesamtjahresprognose unverändert bestätigen.“

Geschäftsentwicklung im Sartorius Konzern

In den ersten neun Monaten 2018 erhöhte Sartorius seinen Umsatz wechselkursbereinigt um 13,4% auf 1.153,7 Mio. Euro (nominal: +10,9%). Der Großteil des Wachstums wurde organisch erzielt, während Akquisitionen knapp 1,5 Prozentpunkte beitrugen. Der Auftragseingang nahm im selben Zeitraum mit einem Plus von 13,3% auf 1.215,2 Mio. Euro ebenfalls deutlich zu.

Geografisch betrachtet trugen alle Regionen zum Wachstum des Konzerns bei. Insbesondere in Amerika stiegen die Erlöse mit einem Zuwachs von 20,1% auf 387,9 Mio. Euro deutlich gegenüber einer moderaten Vorjahresbasis, und auch die Region Asien|Pazifik legte trotz der starken Entwicklung im Vorjahr mit einem Umsatzwachstum von 13,4% auf 281,7 Mio. Euro erneut zweistellig zu. Die Region EMEA2) verbuchte einen soliden Anstieg von 8,6% auf 484,1 Mio. Euro (alle Wachstumsraten zu den Regionen und zum Auftragseingang wechselkursbereinigt).

Der Sartorius Konzern steigerte auch sein Ergebnis der ersten neun Monate 2018 deutlich. So erhöhte sich das operative EBITDA überproportional zum Umsatz um 15,0% und erreichte 294,2 Mio. Euro, die entsprechende EBITDA-Marge lag bei 25,5% nach 24,6% im Vorjahreszeitraum. Der maßgebliche Konzernnettogewinn3) legte signifikant um 21,8% auf 126,3 Mio. Euro zu; der Gewinn je Stammaktie betrug 1,84 Euro (Vorperiode 1,51 Euro) bzw. je Vorzugsaktie 1,85 Euro (Vorperiode 1,52 Euro).

Zentrale Bilanz- und Finanzkennziffern des Konzerns lagen weiter auf einem robusten Niveau. So belief sich die Eigenkapitalquote zum Ende des Berichtszeitraums auf 35,6% und der dynamische Verschuldungsgrad auf 2,4 (35,1% bzw. 2,5 zum 31.12.2017). Die Investitionsquote lag mit 13,0% etwas unter dem Vorjahreswert von 13,6%. Schwerpunkte der Investitionstätigkeiten waren unverändert der Ausbau des Werks in Puerto Rico, in dem Filter und Einwegbeutel hergestellt werden, sowie die Zusammenführung und Erweiterung der Konzernzentrale und Produktionskapazitäten in Göttingen.

Geschäftsentwicklung der Sparten

Die Sparte Bioprocess Solutions, die eine breite Palette innovativer Technologien für die Herstellung von Biopharmazeutika anbietet, legte in den ersten neun Monaten 2018 bei Umsatz und Gewinn zweistellig zu. Nach der vergleichsweise moderaten Entwicklung im Vorjahr zog die Wachstumsdynamik in der Berichtsperiode deutlich an. Der Spartenumsatz stieg wechselkursbereinigt um 14,8% auf 843,0 Mio. Euro (nominal +12,2%) und wurde durch eine starke Nachfrage nach Equipment und Einwegtechnologien getragen. Der Umsatzanstieg wurde fast vollständig organisch erzielt, während der Einbezug des im April 2017 akquirierten Unternehmens Umetrics etwa einen halben Prozentpunkt nicht-organisches Wachstum beitrug. Der Auftragseingang entwickelte sich mit einem Plus von wechselkursbereinigt 15,0% auf 901,8 Mio. Euro ebenfalls sehr dynamisch.

Der operative Ertrag der Sparte erhöhte sich trotz negativer Wechselkurseffekte aufgrund von Skalen- und Produktmixeffekten überproportional zum Umsatz um 16,5% auf 239,1 Mio. Euro. Die entsprechende Marge stieg deutlich auf 28,4% gegenüber 27,3% in der Vorperiode.

Die Sparte Lab Products & Services, die Technologien für Labore vor allem der Pharmabranche und Life-Science-Forschung anbietet, verzeichnete nach dem hohen Wachstum im Vorjahreszeitraum einen Umsatzanstieg von wechselkursbereinigt 9,7% auf 310,7 Mio. Euro (nominal +7,4%). Nach einem guten ersten Halbjahr wurde die Entwicklung im dritten Quartal durch eine schwächere Nachfrage aus Europa gedämpft. Die im März 2017 abgeschlossene Akquisition des Zellanalyse-Spezialisten Essen BioScience steuerte im Rahmen der Erwartungen einen nicht-organischen Wachstumsbeitrag von knapp 3,5 Prozentpunkten bei. Der Auftragseingang wuchs wechselkursbereinigt um 8,7% auf 313,4 Mio. Euro.

Der operative Ertrag der Sparte stieg um 9,0% auf 55,0 Mio. Euro; die Ertragsmarge erhöhte sich trotz ungünstiger Währungseinflüsse aufgrund von Volumen- und Produktmixeffekten leicht von 17,5% auf 17,7%.

Konzernprognose bestätigt, Spartenprognosen angepasst

Vor dem Hintergrund der Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten 2018 bestätigt die Unternehmensleitung ihre zum Halbjahr deutlich erhöhten Erwartungen für das Umsatzwachstum im Konzern von etwa 12% bis 15%. Die operative Ertragsmarge soll im Vergleich zum Vorjahreswert von 25,1% unverändert um etwa 0,5 Prozentpunkte zulegen.

Für die Sparte Bioprocess Solutions wird auf Basis der dynamischen Entwicklung in der Berichtsperiode mit einem Umsatzanstieg im oberen Bereich der zur Jahresmitte erhöhten Bandbreite von etwa 12% bis 15% gerechnet. Hierin enthalten ist ein nicht-organischer Wachstumsbeitrag von etwas weniger als 0,5 Prozentpunkten. Die operative Ertragsmarge soll gegenüber dem Vorjahreswert von 28,0% weiter um etwa einen halben Prozentpunkt steigen.

Für die Sparte Lab Products & Services reduziert die Unternehmensleitung aufgrund der schwächeren Nachfrageentwicklung in Europa die Wachstumserwartungen auf 8% bis 10% (bisher etwa 12% bis 15%). Der nicht-organische Wachstumsbeitrag des seit März 2017 einbezogenen Unternehmens Essen BioScience dürfte sich wie erwartet auf gut 2,5 Prozentpunkte belaufen. Die operative Ertragsmarge soll weiter steigen, gerechnet wird nun aufgrund des geringeren Umsatzwachstums jedoch mit einer Erhöhung um etwa einen halben Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahreswert von 18,0% (bisher um einen Prozentpunkt).

Alle Zahlen zur Prognose sind auf Basis konstanter Währungsrelationen angegeben. Davon können die in tatsächlichen Währungskursen berichteten Ergebnisse aufgrund der Entwicklung der Wechselkurse abweichen.

1) Sartorius verwendet das operative EBITDA (um Sondereffekte bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) als wesentliche Ertragskennzahl
2) EMEA = Europa | Naher Osten | Afrika
3) Nach Anteilen Dritter, bereinigt um Sondereffekte und nicht-zahlungswirksame Amortisation sowie basierend auf dem normalisierten Finanzergebnis einschließlich entsprechender Steueranteile

Diese Quartalsmitteilung enthält Aussagen über die zukünftige Entwicklung des Sartorius Konzerns. Die Inhalte der Aussagen können nicht garantiert werden, da sie auf Annahmen und Schätzungen beruhen, die gewisse Risiken und Unsicherheiten bergen.

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Envites Energy mit Auftrag zu Batteriezellen neuer Generation für elektromobile Anwendungen

  • Polymer-Pouch Zellen für elektromobilen Hintergrund
  • Batteriezellen mit nachhaltigerer Herstellung
  • Sicherheit erhöht bei wettbewerbsfähigen Kosten
  • Produktionskonzept und Fab in Projektierung.

Einen Auftragseingang zur Batteriezellenentwicklung aus dem elektromobilen Umfeld vermeldet das Nordhäuser Unternehmen Envites Energy. Neben der Auslegung sollen auch Batteriezellmuster geliefert werden. Bisher hat das Unternehmen sich am Markt zu Komponenten wie Elektroden und Designs von Batteriezellen des Typs Lithium-Ionen gut etablieren können.

„Jetzt geht es um einen neuartigen Batteriezelltyp mit innovativen Materialien und einer verbesserten Elektroden-/Separatoranordnung“, so Tim Schäfer von Envites Energy. Solche Batteriezellen vereinen bereits Merkmale, die von Experten auf zukünftige, kommerzielle Batteriezellen projiziert werden, in fast allen Ihrer Eigenschaften.

Die Zielanwendung sucht optional auch Eigenschaften, die sich mit Materialien umsetzen lassen, die nicht von strategisch wichtigen Metalloxiden aus möglicherweise umweltkritischen Herkünften abhängig sind. Nicht zuletzt dadurch soll ein nachhaltigeres Kosten-/ Leistungsverhalten bei einer industriellen Produktionsoption erreicht und nachgewiesen werden. Das auf Basis der Anwendung eines Herstellungsprozesses, der von Envites Energy für Lithium-Ionen-Batteriezellen in der EU entwickelt und patentiert ist, dem Troika Prozess.

Die Zellen selbst werden als sogenannte Polymer-Pouch Zellen (prismatisch) mit verbesserter Materialanordnung geliefert. Solche Zellen sind quasi trockenen Charakters, keramisches Schichtmaterial, die Elektrolytkombination bringt auch ein Plus an Zellsystemsicherheit. Etwa beim Nageltest, einem sogenannten zerstörenden Sicherheitstest. Die Kombination in Vorentwurfsprototypen hat in Vorversuchen gezeigt, dass hier bei solchen Kurzschlüssen durch das Nageln der Batteriezellen keine Überhitzung mit Entzündung des Thermischen Durchgehens folgt und vermieden wird.

Auch eine mögliche Fertigung in größeren Stückzahlen wird dazu projektiert. Hierbei kommt es darauf an, eine hohe Ausbeute bei gleichzeitigem, vergleichsweise geringerem Energieverbrauch durch den Produktionsprozess zu erreichen. Als Grundlage für eine Batteriezellenproduktion.

Dazu wird an einem Konsortium gearbeitet, das Wirtschaftsministerium von Minister Altmaier (CDU) hat ein Interesse daran bereits mitgeteilt.

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SINGULUS TECHNOLOGIES erzielt hohen Auftragsbestand – deutliche Steigerung der Umsatzerlöse für 2018 erwartet

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– Auftragseingang im ersten Halbjahr bei 65,0 Mio. EUR (Vorjahr: 26,1 Mio. EUR)
– Auftragsbestand zum 30. Juni liegt mit 125,3 Mio. EUR deutlich über Vorjahr
– Umsatz auf Vorjahreshöhe mit einem noch leicht negativen EBIT in Höhe von -1,2 Mio. EUR (Vorjahr: 2,5 Mio. EUR)
– Jahresprognose mit positivem operativem Ergebnis (EBIT) wird bestätigt

Die SINGULUS TECHNOLOGIES AG (SINGULUS TECHNOLOGIES) meldet einen Halbjahresumsatz 2018, der mit 46,4 Mio. EUR auf dem Niveau des Vorjahres mit 48,3 Mio. EUR liegt. Im zweiten Quartal 2018 wurden mit 29,1 Mio. EUR deutlich höhere Umsätze gegenüber dem Vorjahr verbucht (22,2 Mio. EUR). Dr.-Ing. Stefan Rinck, CEO SINGULUS TECHNOLOGIES: "Unser Auftragseingang im ersten Halbjahr und der hohe Auftragsbestand zum 30. Juni 2018 sind eine gute Basis für die Umsatzrealisierung im weiteren Jahresverlauf. Wir erwarten daher einen deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse der Unternehmensgruppe auf einen Betrag im niedrigen dreistelligen Millionenbereich. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern, also das EBIT, soll im Geschäftsjahr 2018 entsprechend im mittleren einstelligen Millionenbereich positiv abschließen."

Das zweite Quartal 2018 ist mit einem EBIT von 0,4 Mio. EUR (Vorjahr: 1,1 Mio. EUR) positiv und zeigt bereits den Aufwärtstrend in diesem Jahr in der Ergebnisentwicklung. Kumuliert war für das erste Halbjahr 2018 noch ein leicht negatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von
-1,2 Mio. EUR (Vorjahr: 2,5 Mio. EUR) zu verzeichnen. Das EBITDA mit -0,3 Mio. EUR lag für die ersten sechs Monate unter dem Vorjahr in Höhe von 3,5 Mio. EUR. Innerhalb des Geschäftsjahres wurde die Bruttomarge von 27,1 % im ersten Quartal auf 28,8 % im 1. Halbjahr (Vorjahr: 30,0 %) gesteigert.

Der Auftragseingang im ersten Halbjahr 2018 erhöhte sich von 26,1 Mio. EUR im Vorjahr auf 65,0 Mio. EUR. In dem hohen Auftragsbestand von 125,3 Mio. EUR (30. Juni 2017: 87,7 Mio. EUR) sind zu einem großen Teil Anlagen zur Produktion von CIGS-Solarmodulen u. a. des chinesischen Staatskonzerns China National Building Materials (CNBM) sowie weiterer Kunden, die Anlagen für den asiatischen Markt geordert haben, enthalten.

Dr.-Ing. Rinck fährt fort: "Auch unsere neuen Arbeitsgebiete konnten in dem Berichtszeitraum weitere Auftragseingänge verbuchen. Neben dem großen Auftrag im Segment Halbleiter haben wir eine erste Bestellung aus der Automobilindustrie für unsere DECOLINE II erhalten sowie eine weitere Maschinenbestellung für die Medizintechnik."

Die Mitarbeiterzahl im SINGULUS TECHNOLOGIES Konzern blieb mit 318 Mitarbeitern zum 30. Juni 2018 auf konstantem Niveau (31. Dezember 2017: 315 Mitarbeiter).

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SMS group legt solide Bilanz vor

· Auftragseingang steigt von 2.680 auf 2.870 Millionen Euro
· Umsatz sinkt leicht von 3.052 auf 2.887 Millionen Euro
· Ergebnis vor Steuern steigt auf 23 Millionen Euro
· Effizienzsteigerungsprogramm greift und ermöglicht gezielte Investitionen in Wachstumsfelder

Finanzsituation stabil
Mit 2.870 Millionen Euro lag der Auftragseingang der SMS group GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 um 190 Millionen Euro über dem Vorjahreswert (2016: 2.680 Millionen Euro). Der Umsatz lag mit 2.887 Millionen Euro um 165 Millionen Euro unter dem Niveau des Vorjahres.

Die Tochtergesellschaften der SMS group konnten ein Auftragswachstum verbuchen. Der Auftragseingang beim Fertigungstechnologie-Anbieter elexis übertraf den Vorjahreswert (184 Millionen Euro) um 26 Millionen Euro und lag bei 210 Millionen Euro. Der Induktionstechnik-Spezialist Elotherm realisierte 73 Millionen Euro (Vorjahr: 66 Millionen Euro).

Das Ergebnis vor Steuern der SMS group lag mit 23 Millionen Euro leicht über dem Vorjahr (14 Millionen Euro). Hierin enthalten sind Restrukturierungs-Rückstellungen in Höhe von 73 Millionen Euro.

Die Eigenkapitalquote lag unverändert bei 19 Prozent, was dem Niveau der Vorjahre entspricht. Die Liquidität in Höhe von 1,1 Milliarden Euro sichert weiterhin die finanzielle Unabhängigkeit des Unternehmens. Die regionale Verteilung des Umsatzes der SMS group blieb ausgeglichen: Asien 33 Prozent (Vorjahr: 34 Prozent), Europa: 31 Prozent (Vorjahr: 30 Prozent), Amerika: 25 Prozent (Vorjahr: 28 Prozent), Russland: 7 Prozent (Vorjahr: 6 Prozent), Afrika: 4 Prozent (Vorjahr: 2 Prozent).

Der Auftragsbestand der SMS group in Höhe von 3.472 Millionen Euro lag auf dem Niveau des Vorjahres (3.566 Millionen Euro).

Im Geschäftsjahr 2017 waren durchschnittlich 14.305 Mitarbeiter (Vorjahr: 13.903) bei der SMS group beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um 402 Beschäftigte, welcher insbesondere durch den Ausbau der Serviceaktivitäten im Ausland begründet ist.

Burkhardt Dahmen, CEO: „Die SMS group ist Weltmarktführer im Anlagenund Maschinenbau für die Stahl- und Nichteisenmetall-Industrie. Wir haben intensiv daran gearbeitet, unsere Position als modernstes und leistungsfähigstes Unternehmen der Branche nachhaltig zu stärken. Dies haben wir vor allem dem außerordentlichen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken.“

Effizienzsteigerungs-Programm greift und ermöglicht gezielte Investitionen
Um sich wettbewerbsfähig an das weltweit niedrige Marktvolumen im metallurgischen Anlagenbau anzupassen, baut SMS Überkapazitäten ab und senkt Sach- sowie Materialkosten. Die Zahl der Mitarbeiter in Deutschland wird von rund 4.150 bis zum Jahr 2020 um 500 Beschäftigte gesenkt, davon 300 bereits im Jahr 2018. Diese notwendige personelle Anpassung erfolgt sozialverträglich und weitestgehend ohne betriebsbedingte Kündigungen über Altersteilzeitregelungen sowie einzelvertragliche Lösungen.

Wesentlicher Fokus des Effizienzsteigerungs-Programms liegt auf der Wettbewerbsfähigkeit der Produkte, sowohl was die Eigenschaften als auch den Preis betrifft. Durch eine gezielte Innovationsoffensive sowie durch hohe Investitionen in Technologien, Produkte und neue Geschäftsfelder baut das Unternehmen seinen technischen Vorsprung weiter aus.

Torsten Heising, CFO: „Der Erhalt und Ausbau der Führungsposition von SMS group ist unser wichtigstes Ziel. Allen Bereichen des Unternehmens ist es gemeinsam und in enger partnerschaftlicher Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretungen gelungen, deutliche Effizienz- und Prozessverbesserungen zu realisieren. Das ermöglicht uns, weiter in wichtige Wachstumssegmente zu investieren.“

Ausbau des Servicegeschäfts auf Kurs
Im Service setzt das Unternehmen seinen Wachstumskurs fort. Mittelfristiges Ziel ist es, das Servicevolumen auf rund ein Drittel des Geschäftsvolumens auszuweiten. Neben dem klassischen Ersatzteilgeschäft gehören hierzu Modernisierungspakete zur gezielten Leistungssteigerung der Kundenanlagen. Im Sinne des partnerschaftlichen Ansatzes bietet SMS verstärkt Beratungsleistungen an und übernimmt umfangreiche Instandhaltungsservices für ihre Kunden.

Führend bei der Digitalisierung
Die wohl wichtigste Weiterentwicklung liegt in den Herausforderungen der Kunden zur umfassenden Leistungssteigerung im Sinne einer „lernenden Fabrik“. Hier bietet die SMS group ihren Kunden bereits umfangreiche Dienstleistungspakete an.

Für den Kunden Big River Steel, USA, hat SMS 2017 erfolgreich einen gesamten Anlagenkomplex als „Learning Steel Mill“ in Betrieb genommen. Das gemeinsam mit dem Kunden entwickelte Konzept hat in der Praxis sämtliche Erwartungen erfüllt, sodass SMS kürzlich die Zusage für eine Erweiterungsstufe erhielt.

Wachstumsprogramm „New Horizon“ wird ausgebaut
Darüber hinaus wurden die Investitionen für die Produktion und Verarbeitung neuer Hightech-Materialien und effiziente, intelligente Umwelttechnologien gesteigert. Um das Wachstum in angrenzenden Märkten und Industrien zu steigern, sind sämtliche Aktivitäten im unternehmensweiten Strategieprogramm „New Horizon“ gebündelt. Erste Kundenprojekte wurden bereits erfolgreich realisiert.

So errichtet SMS group aktuell die erste „UrbanGold-Anlage“ weltweit. Mit diesem völlig neuen Anlagentyp ist es möglich, aus Elektroschrott wie Leiterplatten wertvolle und hochreine Edelmetalle wie Kupfer, Nickel, Gold, Silber und Platin wirtschaftlich zurückzugewinnen.

Zur Herstellung von hochreinem Metallpulver und neuen Werkstoffen für das Additive Manufacturing – dem 3D-Druck aus metallischen Werkstoffen mittels Lasertechnologien – hat die SMS group eine innovative Pilotanlage im industriellen Maßstab gebaut und in Betrieb genommen. Das hergestellte Metallpulver mit mikroskopisch kleinen homogenen Kügelchen ist der Basiswerkstoff für individualisierte bzw. neuartig konstruierte Produkte. Darüber hinaus errichtet das Unternehmen ein Democenter für die gesamte Prozesskette des Additive Manufacturing – vom Metallpulver bis hin zum hochqualitativen Endprodukt.

Das umfassende Logistik-Know-how im Umgang mit schweren Lasten in Walzwerken war Ausgangspunkt für eine Innovation in der Hafenlogistik. Ein neuartiges Lagersystem für Container ermöglicht es, vollautomatisch mehr Container auf weniger Grundfläche, in kürzerer Zeit und flexibler zu stapeln bzw. abzufertigen.

Die zur SMS group gehörende Paul Wurth Gruppe hat eine neue Lösung zur Nutzung dezentraler Energiegewinnung entwickelt. Dabei werden beispielsweise W2E(Waste-to-Energy)-Anlage und B2E(Biomass-to-Energy)-Anlage sowie Kraft-Wärme-Kopplungen als umweltfreundliche und ressourcenschonende Energiequellen genutzt.

Burkhard Dahmen: „Qualitätsarbeit und Innovationskraft sind unsere wichtigsten Merkmale. Unsere Kunden erwarten Präzision in der Umsetzung und Kreativität bei der Lösung komplexester Probleme. Diese Stärken nutzen wir auch in der Weiterentwicklung der SMS group selbst. Mit „New Horizon“ und unserer Digitalisierungs-Offensive haben wir ein anspruchsvolles Wachstumsprogramm gestartet, das die Führungsposition unseres Unternehmens nachhaltig stärkt.“

 

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1. Halbjahr 2018: Jenoptik wächst im Umsatz und steigert Ergebnisse signifikant; Ausblick für Gesamtjahr angehoben

  • Konzernumsatz legte um 10,4 Prozent auf 384,7 Mio Euro zu
  • EBITDA-Anstieg um 31,4 Prozent auf 56,3 Mio Euro, das EBIT verbesserte sich um 46,1 Prozent auf 42,8 Mio Euro
  • Nach Umsatzanhebung – Vorstand erwartet 2018 nun auch höheres Ergebnis

„Die Geschäftsentwicklung im Konzern verläuft sehr erfreulich. Alle Segmente haben im 1. Halbjahr zum Wachstum beigetragen und wir verzeichnen eine unverändert gute Nachfrage in wichtigen Märkten. Auf dieser Basis und mit der erfolgreichen Übernahme von Prodomax Automation in Kanada sowie der begonnenen Neuausrichtung unserer Organisation in Asien blicken wir zuversichtlich in die zweite Jahreshälfte. Wir haben daher bereits im Juli unsere Umsatzerwartung auf 805 bis 820 Mio Euro erhöht. Jetzt heben wir ebenfalls unsere Ergebnisziele an und erwarten für 2018 eine EBITDA-Marge von rund 15 Prozent und eine EBIT-Marge von rund 11 Prozent, inklusive der Effekte aus der Kaufpreisallokation“, so Stefan Traeger, Vorstandsvorsitzender der JENOPTIK AG.

Umsatzplus von 10,4 Prozent, starkes Wachstum vor allem in Deutschland

Der Konzernumsatz stieg in den ersten sechs Monaten um 10,4 Prozent auf 384,7 Mio Euro (i.Vj. 348,4 Mio Euro). Zuwächse waren zum einen auf die anhaltend gute Nachfrage nach optischen Systemen für die Halbleiterausrüstungsindustrie sowie Systemen aus dem Bereich Healthcare & Industry zurückzuführen. Zum anderen trug auch der Bereich der Verkehrssicherheit – aufgrund der Auslieferungen der Mautkontrollsäulen – erheblich zum Wachstum in Deutschland bei. Auf dem Heimatmarkt legten die Umsätze um insgesamt 27,4 Prozent auf 125,5 Mio Euro zu (i.Vj. 98,6 Mio Euro). In Europa wurde mit einem Umsatzplus von 15,7 Prozent ebenfalls eine deutliche Steigerung erreicht. Insgesamt belief sich der Anteil der Auslandsumsätze auf 67,4 Prozent, nach 71,7 Prozent im Vorjahr.

Gute Geschäftsentwicklung in allen Segmenten lässt Ergebnisse überproportional steigen

Das EBIT verbesserte sich im 1. Halbjahr 2018 deutlich überproportional zum Umsatz. Mit 42,8 Mio Euro lag das operative Betriebsergebnis um 46,1 Prozent über dem Vorjahreswert (i.Vj. 29,3 Mio Euro). Zurückzuführen ist dies neben dem Umsatzwachstum vor allem auf einen positiveren Produktmix sowie einen unterproportionalen Anstieg der Funktionskosten. Die gute Entwicklung wurde von allen Segmenten im Konzern getragen. Die EBIT-Marge übertraf mit 11,1 Prozent signifikant das Vorjahr (i.Vj. 8,4 Prozent). Das EBITDA stieg um 31,4 Prozent auf 56,3 Mio Euro (i.Vj. 42,8 Mio Euro).

Solide Auftragslage und hohe Finanzkraft

Der Auftragseingang im 2. Quartal legte um 7,2 Prozent auf 197,9 Mio Euro zu (i.Vj. 184,7 Mio Euro). In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres fiel der Auftragseingang mit 397,0 Mio Euro um 2,0 Prozent geringer aus als im Vorjahr (i.Vj. 405,3 Mio Euro), übertraf jedoch den Umsatz des Berichtszeitraums. Die Book-to-Bill-Rate, das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz, lag im 1. Halbjahr folglich bei 1,03, nach 1,16 im Vorjahr. Der Auftragsbestand betrug zum Bilanzstichtag 454,7 Mio Euro, was dem Niveau zum Jahresende 2017 entsprach (31.12.2017: 453,5 Mio Euro).

Der Free Cashflow erhöhte sich im 1. Halbjahr auf 28,8 Mio Euro (i.Vj. 22,1 Mio Euro). Die Eigenkapitalquote lag mit 59,4 Prozent auf dem guten Niveau vom Jahresende 2017 (31.12.2017: 59,6 Prozent). Zudem blieb der Konzern trotz erhöhter Dividendenzahlung am Ende des Berichtszeitraums mit minus 65,3 Mio Euro weiterhin nettoschuldenfrei (31.12.2017:
minus 69,0 Mio Euro).

Umsatzzuwachs und Ergebnisverbesserung in allen Segmenten des Konzerns

Der Umsatz im Segment Optics & Life Science legte in den ersten sechs Monaten 2018 um 11,7 Prozent auf 139,5 Mio Euro kräftig zu (i.Vj. 124,9 Mio Euro). Getrieben wurde diese Entwicklung wie bereits in den vergangenen Quartalen zum einen durch ein anhaltend starkes Geschäft mit Lösungen für die Halbleiterausrüstungsindustrie. Zum anderen entwickelte sich der Absatz im Bereich Healthcare & Industry sehr positiv. Das EBIT verbesserte sich insbesondere aufgrund des positiven Produktmix und der guten Auslastung signifikant um 28,3 Prozent auf 28,7 Mio Euro (i.Vj. 22,4 Mio Euro). Im 1. Halbjahr konnte das Segment damit seine EBIT-Marge auf 20,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ausbauen (i.Vj. 17,9 Prozent). Der Auftragseingang stieg um 5,7 Prozent auf 157,5 Mio Euro (i.Vj. 149,1 Mio Euro). Im Verhältnis zum Umsatz ergab sich damit eine Book-to-Bill-Rate von 1,13 (i.Vj. 1,19).

Der Umsatz im Segment Mobility stieg in den ersten sechs Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 17,6 Prozent auf 138,5 Mio Euro (i.Vj. 117,8 Mio Euro). Beide Bereiche, Systeme und Anlagen für die Automobilindustrie und die Verkehrssicherheitstechnik, konnten dabei erfolgreich zulegen, insbesondere aufgrund der Auslieferungen der Mautkontrollsäulen. Aufgrund der guten Umsatzentwicklung wies das Segment mit einem EBIT von 11,8 Mio Euro in den ersten sechs Monaten erwartungsgemäß wieder eine deutlich verbesserte Ertragsqualität auf (i.Vj. 2,4 Mio Euro). Die EBIT-Marge kletterte auf 8,6 Prozent (i.Vj. 2,0 Prozent). Der Auftragseingang im Segment Mobility lag mit 140,2 Mio Euro aufgrund der schwächeren Entwicklung in der Verkehrssicherheit leicht unter Vorjahr (i.Vj. 144,4 Mio Euro), während das Geschäft mit der Automobilindustrie weiter ausgebaut werden konnte. Die Book-to-Bill-Rate erreichte in den ersten sechs Monaten 2018 ein Niveau von 1,01 (i.Vj. 1,23).

Im 1. Halbjahr realisierte das Segment Defense & Civil Systems Umsätze in Höhe von 108,2 Mio Euro (i.Vj. 105,4 Mio Euro), was einem Anstieg von 2,7 Prozent entsprach. Das EBIT verbesserte sich um 5,7 Prozent von 9,0 Mio Euro im Vorjahr auf aktuell 9,5 Mio Euro. Zurückzuführen war dies unter anderem auf einen profitableren Produktmix. Die EBIT-Marge legte im Berichtszeitraum folglich auf 8,8 Prozent zu (i.Vj. 8,5 Prozent). Der Auftragseingang fiel mit 100,4 Mio Euro um 10,2 Prozent geringer aus (i.Vj. 111,8 Mio Euro). Im 1. Quartal des Vorjahres verbuchte Jenoptik verschiedene Großaufträge im Bereich der Energie- und Sensorsysteme. Wie erwartet stieg aber der Auftragseingang im 2. Quartal 2018 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 34,1 Prozent auf 56,3 Mio Euro (Q2/2017: 42,0 Mio Euro). Die Book-to-Bill-Rate in den ersten sechs Monaten 2018 reduzierte sich entsprechend auf 0,93 nach 1,06 im Vorjahr.

Nach Umsatzanhebung setzt sich der Vorstand nun auch höhere Ergebnisziele für 2018

Mit Closing im Juli hat Jenoptik die Übernahme der Prodomax Automation Ltd. in Kanada erfolgreich abgeschlossen. Das akquirierte Unternehmen mit Schwerpunkt in der Prozess- und Automatisierungstechnik wird bereits in diesem Jahr zum Konzernwachstum beitragen. Aufgrund des Zukaufs und einem anhaltend guten Geschäftsverlauf hatte der Vorstand seine bisherige Umsatzprognose im Juli von 790 bis 810 Mio Euro nun auf eine Spanne von 805 bis 820 Mio Euro angehoben und bekräftigt diese jetzt. Da sich auch die Profitabilität des laufenden Geschäfts, vor allem aufgrund eines positiveren Produktmix besser als bisher erwartet entwickelt hat, erhöht der Vorstand jetzt auch die Ergebnisziele für 2018. Die EBITDA-Marge soll nun bei rund 15 Prozent (bisher zwischen 14,5 und 15,0 Prozent), die EBIT-Marge bei rund 11 Prozent (bisher zwischen 10,5 bis 11,0 Prozent) liegen. Die neuen Ergebnisprognosen berücksichtigen bereits die Effekte aus der Kaufpreisallokation in Verbindung mit dem Erwerb von Prodomax nach vorläufigen Berechnungen in Höhe von ca. 5 Mio Euro im EBIT und ca. 1,5 Mio Euro im EBITDA.

Der Quartalsbericht steht unter „Investoren/Berichte und Präsentationen“ zur Verfügung. Die „Jenoptik App“ ermöglicht die Ansicht des Quartalsberichts auf Mobilgeräten mit iOS- und Android-Betriebssystemen. Bilder zum Download finden Sie in der Jenoptik-Bilddatenbank in der Galerie „Aktuelle Bilder / Finanzberichte“.

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it’s OWL: Projekte starten im Herbst

Das Technologie-Netzwerk it´s OWL startet ab Herbst mit neuen Projekten. Darin entwickeln Unternehmen und Forschungseinrichtungen Ansätze in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Digitale Plattformen, Digitaler Zwilling und Arbeitswelt der Zukunft. Darüber hinaus können sich Unternehmen für Transferprojekte bewerben, in denen sie gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung konkrete Herausforderungen der digitalen Transformation lösen. Das Land NRW stellt für Projekte Fördermittel im Umfang von 50 Millionen Euro zur Verfügung, mindestens die gleiche Summe kommt aus der Industrie. Insgesamt sollen im Spitzencluster bis 2022 Projekte im Umfang von 200 Millionen Euro umgesetzt werden. Neben der Landesförderung sollen dafür auch Bundes- und EU-Mittel genutzt werden.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart sagt: „it’s OWL steht europaweit für einen überaus erfolgreichen Technologietransfer mit Fokus auf die mittelständische Wirtschaft. Das Spitzencluster trägt maßgeblich dazu bei, die Möglichkeiten und Verfahren der Industrie 4.0 greifbar zu machen. Dank der Transferprojekte gibt es einen großen Innovationsschub für die ganze Region: Das Cluster öffnet wichtigen Branchen neue Perspektiven, schafft neue Angebote für Ausbildung und Studium und macht Arbeitsplätze zukunftsfähig.“

Prof. Jürgen Gausemeier, Vorsitzender des Clusterboards, zieht eine positive Zwischenbilanz und erläutert die neue Ausrichtung des Technologie-Netzwerks: „Die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei it´s OWL ist ein Erfolgsmodell. So sind in den vergangenen fünf Jahren beispielsweise rund 7.500 neue Arbeitsplätze in den Kernbranchen und sieben neue Forschungsinstitute entstanden, 34 Unternehmen wurden aus dem Spitzencluster heraus gegründet. Mit der Neuausrichtung von it´s OWL bieten wir Unternehmen einen Plattform, um die Potenziale der Digitalisierung zu erschließen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei geht es sowohl um die Entwicklung und Anwendung von neuen Technologien – beispielsweise in den Bereichen maschinelles Lernen, IT-Sicherheit und disziplinübergreifende Produktentwicklung. Aber auch um die Gestaltung der Arbeitswelt, Qualifizierungsangebote, neue Geschäftsmodelle und Unternehmensgründungen.“

Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl ergänzt: „it´s OWL gilt in Nordrhein-Westfalen und in Deutschland als Paradebeispiel, wie Unternehmen und Forschungseinrichtungen den digitalen Wandel in der Industrie gemeinsam angehen. Daher wird das Land die Projekte von it´s OWL mit 50 Millionen Euro und das Clustermanagement mit 3 Millionen Euro fördern. Die Bezirksregierung Detmold und der Projektträger Jülich stehen dabei den Projektpartnern beratend zur Seite. Die Erfahrungen aus der Zusammenarbeit und die Ergebnisse aus den Projekten sollen auch für andere Unternehmen und Regionen in ganz Nordrhein-Westfalen bereitgestellt werden.“

Maschinelles Lernen für die intelligente Produktion

Die 24 Kernunternehmen und sechs Hochschulen des Technologie-Netzwerks haben in einem Arbeitsausschuss in den vergangenen sechs Monaten fünf Projekte in den oben genannten Themenfeldern entwickelt. Dabei geht es beispielsweise um maschinelles Lernen in der Produktion. Ziel des Projekts ist es, dass Maschinen und Anlagen nicht nur auf einprogrammierte Muster reagieren, sondern aus Erfahrungen lernen. So können sie ihre Leistungsfähigkeit im Laufe ihrer Einsatzzeit verbessern und sich automatisch an sich ändernde Bedingungen anpassen. Sechs Unternehmen – darunter Miele – und vier Forschungseinrichtungen wollen dafür neue Methoden entwickeln und auf einer Plattform für weitere Unternehmen verfügbar machen.

„Durch maschinelles Lernen können wir die Produktivität und Effizienz unserer Produktion von Staubsaugern und Waschmaschinen erheblich steigern. Maschinenausfälle und Ausschuss werden vermieden. Der Einsatz von Energie und Materialien wird erheblich reduziert“, erläutert Dr. Stefan Breit, Geschäftsführer von Miele & Cie. KG. „Durch die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und den Hochschulen können wir schnell und zuverlässig neue Verfahren entwickeln und in die Anwendung bringen. Aktuelle Forschungsergebnisse aus den Hochschulen sind dafür genauso wichtig wie die Erfahrungen und Perspektiven der anderen Unternehmen.“

Digitale Plattformen und Digitaler Zwilling

In zwei weiteren Projekten geht es neun Unternehmen und vier Forschungseinrichtungen darum, die Potenziale digitaler Plattformen für kleine und mittlere Unternehmen auszuschöpfen. Hintergrund ist, dass der Anteil des digitalen Geschäfts im Maschinenbau kontinuierlich ansteigt. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und ihren Kundenzugang zu erhalten, müssen die Unternehmen ihre Produkte immer stärker mit Services verzahnen. Durch digitale Plattformen können sie vom Auftragseingang über Produktion bis zur Logistik eine durchgehende Lösung für den Kunden anbieten.

Ein weiteres Projekt fokussiert die Entwicklung, die Nutzung und die Interaktion von digitalen Zwillingen. Darunter versteht man eine digitale Abbildung einer Maschine, welche die reale und virtuelle Welt miteinander verbindet. Die Abbildung im virtuellen Raum entsteht unter Einsatz von Daten, die beispielsweise durch Sensoren ermittelt werden. Mithilfe von digitalen Zwillingen können Maschinen und Anlagen über ihren gesamten Lebenszyklus dargestellt werden. So können beispielsweise schon während der Planung einer neuen Anlage digitale Simulationen genutzt werden, um die realen Abläufe zu optimieren.

Die Projekte werden derzeit beim Land beantragt. Bei positiver Bewertung sollen sie im Oktober starten. Zudem werden weitere Ausschreibungen veröffentlicht, bei der sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus dem Cluster mit Projektideen bewerben können.

Neue Arbeitsplätze und die Entlastung der Beschäftigten

Informations- und Kommunikationstechnologien halten zunehmend Einzug in die Produktion und die Entwicklungsarbeit. Dabei rücken insbesondere die sozialen Aspekte der Arbeitsplatzgestaltung in den Vordergrund. In einem weiteren it´s OWL-Projekt wollen Unternehmen gemeinsam mit Hochschulen und der IG Metall die Potenziale der Digitalisierung für die Arbeitswelt erschließen und in den Betrieben erproben. Dabei geht es um neue Ansätze von Führung und Personalentwicklung, Lernplattformen sowie die Benutzerfreundlichkeit von Assistenzsystemen. So wird bei Weidmüller beispielsweise erforscht, wie Augmented und Virtual Reality in der beruflichen Bildung eingesetzt werden können, um individualisiertes Lernen zu ermöglichen. 

„Auch in der digitalisierten Fabrik bleibt der Mensch im Zentrum. Um die Arbeitsplätze der Zukunft zu gestalten, müssen wir die Beschäftigten aktiv einbinden. Und ihnen vermitteln, welche Chancen die Digitalisierung bietet, neue Arbeitsplätze zu schaffen und den Menschen die Arbeit zu erleichtern“, erläutert Prof. Ingeborg Schramm-Wölk, Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld und Vorsitzende von Campus OWL.

„Die Hochschulen in OWL bringen aktuelle Forschungsergebnisse und Erfahrungen in die neuen it´s OWL-Projekte ein. Wir sehen uns als wichtige Partner für die Innovationsentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen – sowohl in den Ingenieurswissenschaften und in der Informatik als auch in den Sozialwissenschaften.“

Einen Überblick über neue Lösungen für die Gestaltung der Arbeitswelt bietet der Kongress „Faszination 4.0 – Arbeit“ am 3. September in der Ravensberger Spinnerei in Bielefeld. Veranstalter sind die OWL GmbH, it´s OWL, die Bertelsmann Stiftung, OWL Maschinenbau und die Regionalagentur OWL. Das Spektrum reicht von neuen Technologien über Arbeiten im ländlichen Raum und beruflicher Bildung bis zu New Work.

Den Mittelstand beim digitalen Wandel unterstützen

Der erfolgreiche Technologietransfer in den Mittelstand ist ein Alleinstellungsmerkmal von it´s OWL. Unternehmen – insbesondere kleine und mittlere – können in Transferprojekten mit einer Hochschule oder Forschungseinrichtung neue Technologien nutzen, um konkrete Herausforderungen der digitalen Transformation zu lösen. Prof. Roman Dumitrescu, Geschäftsführer it´s OWL Clustermanagement, erläutert: „Die Transferprojekte bieten einen schnellen und einfachen Zugang zu neuen Technologien und aktuellem Forschungswissen. Die Wirkungen werden direkt im Betrieb sichtbar. So können Unternehmen wichtige Schritte auf dem Weg zur Industrie 4.0 gehen.“ Anwendungsbereiche sind beispielsweise die Einführung von Assistenzsystemen, Ansätze für maschinelles Lernen, neue Verfahren der Produktentwicklung oder die Entwicklung von Smart Services. Die Unternehmen erhalten für Transferprojekte eine Förderung zwischen 60 bis 80 Prozent der Gesamtkosten. Ein Unternehmen kann bis zu 60.000 Euro Fördermittel erhalten.

Dazu reichen Unternehmen gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung eine Projektskizze beim it´s OWL Clustermanagement ein, in der sie die geplanten Aktivitäten und Ergebnisse beschreiben und mit einem Angebot versehen. Nach Prüfung durch das Clustermanagement und die Bezirksregierung Detmold wird ein Gutschein ausgestellt, der nach Abschluss des Projekts ausgezahlt wird. Interessierte Unternehmen können sich bei der Entwicklung der Idee und der Vermittlung eines Forschungspartners durch die it´s OWL Clustermanagement GmbH und die Transferpartner von it´s OWL beraten lassen. Transferpartner von it´s OWL sind die IHK Ostwestfalen, die IHK Lippe, OWL Maschinenbau, InnoZent OWL und die OWL GmbH.

Neue Geschäftskonzepte für die intelligente Fertigung

Ein weiterer Schwerpunkt von it´s OWL ist die Entwicklung neuer Geschäftsideen in den Bereichen intelligente Fertigung und Digitalisierung. „Aus unseren Projekten werden viele Ansätze für Smart Services entstehen. In den nächsten fünf Jahren wollen wir 30 neue Geschäftsideen identifizieren und gemeinsam mit den Unternehmen und Hochschulen zu erfolgreichen Geschäftskonzepten ausarbeiten. Die Region und unser Cluster bieten dafür ein optimales Umfeld. Denn hier finden die Start-ups einen direkten Zugang zu ihren Kunden. Dabei wollen wir sie mit unserem Netzwerk unterstützen. Dadurch unterscheidet sich OstWestfalenLippe von anderen gründungsstarken Regionen wie beispielsweise Berlin, wo zwar viele Gründer sind, aber keine realen Kunden,“ verdeutlicht Günter Korder, Geschäftsführer it´s OWL Clustermanagement GmbH.

Mit dem Innovationslabor OWL der vier Hochschulen sowie Initiativen wie garage33 (Paderborn), Innovationszentrum Campus Bielefeld, knOWLedgeCube (Lemgo), Founders Foundation (Bielefeld) und Denkwerk (Herford) finden Start-ups in OWL zudem eine hervorragende Unterstützung. Und der Technologiefonds OWL und die Business Angels OWL bieten Zugang zu Wachstumskapital.

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