it’s OWL: Projekte starten im Herbst

Das Technologie-Netzwerk it´s OWL startet ab Herbst mit neuen Projekten. Darin entwickeln Unternehmen und Forschungseinrichtungen Ansätze in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Digitale Plattformen, Digitaler Zwilling und Arbeitswelt der Zukunft. Darüber hinaus können sich Unternehmen für Transferprojekte bewerben, in denen sie gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung konkrete Herausforderungen der digitalen Transformation lösen. Das Land NRW stellt für Projekte Fördermittel im Umfang von 50 Millionen Euro zur Verfügung, mindestens die gleiche Summe kommt aus der Industrie. Insgesamt sollen im Spitzencluster bis 2022 Projekte im Umfang von 200 Millionen Euro umgesetzt werden. Neben der Landesförderung sollen dafür auch Bundes- und EU-Mittel genutzt werden.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart sagt: „it’s OWL steht europaweit für einen überaus erfolgreichen Technologietransfer mit Fokus auf die mittelständische Wirtschaft. Das Spitzencluster trägt maßgeblich dazu bei, die Möglichkeiten und Verfahren der Industrie 4.0 greifbar zu machen. Dank der Transferprojekte gibt es einen großen Innovationsschub für die ganze Region: Das Cluster öffnet wichtigen Branchen neue Perspektiven, schafft neue Angebote für Ausbildung und Studium und macht Arbeitsplätze zukunftsfähig.“

Prof. Jürgen Gausemeier, Vorsitzender des Clusterboards, zieht eine positive Zwischenbilanz und erläutert die neue Ausrichtung des Technologie-Netzwerks: „Die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei it´s OWL ist ein Erfolgsmodell. So sind in den vergangenen fünf Jahren beispielsweise rund 7.500 neue Arbeitsplätze in den Kernbranchen und sieben neue Forschungsinstitute entstanden, 34 Unternehmen wurden aus dem Spitzencluster heraus gegründet. Mit der Neuausrichtung von it´s OWL bieten wir Unternehmen einen Plattform, um die Potenziale der Digitalisierung zu erschließen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei geht es sowohl um die Entwicklung und Anwendung von neuen Technologien – beispielsweise in den Bereichen maschinelles Lernen, IT-Sicherheit und disziplinübergreifende Produktentwicklung. Aber auch um die Gestaltung der Arbeitswelt, Qualifizierungsangebote, neue Geschäftsmodelle und Unternehmensgründungen.“

Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl ergänzt: „it´s OWL gilt in Nordrhein-Westfalen und in Deutschland als Paradebeispiel, wie Unternehmen und Forschungseinrichtungen den digitalen Wandel in der Industrie gemeinsam angehen. Daher wird das Land die Projekte von it´s OWL mit 50 Millionen Euro und das Clustermanagement mit 3 Millionen Euro fördern. Die Bezirksregierung Detmold und der Projektträger Jülich stehen dabei den Projektpartnern beratend zur Seite. Die Erfahrungen aus der Zusammenarbeit und die Ergebnisse aus den Projekten sollen auch für andere Unternehmen und Regionen in ganz Nordrhein-Westfalen bereitgestellt werden.“

Maschinelles Lernen für die intelligente Produktion

Die 24 Kernunternehmen und sechs Hochschulen des Technologie-Netzwerks haben in einem Arbeitsausschuss in den vergangenen sechs Monaten fünf Projekte in den oben genannten Themenfeldern entwickelt. Dabei geht es beispielsweise um maschinelles Lernen in der Produktion. Ziel des Projekts ist es, dass Maschinen und Anlagen nicht nur auf einprogrammierte Muster reagieren, sondern aus Erfahrungen lernen. So können sie ihre Leistungsfähigkeit im Laufe ihrer Einsatzzeit verbessern und sich automatisch an sich ändernde Bedingungen anpassen. Sechs Unternehmen – darunter Miele – und vier Forschungseinrichtungen wollen dafür neue Methoden entwickeln und auf einer Plattform für weitere Unternehmen verfügbar machen.

„Durch maschinelles Lernen können wir die Produktivität und Effizienz unserer Produktion von Staubsaugern und Waschmaschinen erheblich steigern. Maschinenausfälle und Ausschuss werden vermieden. Der Einsatz von Energie und Materialien wird erheblich reduziert“, erläutert Dr. Stefan Breit, Geschäftsführer von Miele & Cie. KG. „Durch die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und den Hochschulen können wir schnell und zuverlässig neue Verfahren entwickeln und in die Anwendung bringen. Aktuelle Forschungsergebnisse aus den Hochschulen sind dafür genauso wichtig wie die Erfahrungen und Perspektiven der anderen Unternehmen.“

Digitale Plattformen und Digitaler Zwilling

In zwei weiteren Projekten geht es neun Unternehmen und vier Forschungseinrichtungen darum, die Potenziale digitaler Plattformen für kleine und mittlere Unternehmen auszuschöpfen. Hintergrund ist, dass der Anteil des digitalen Geschäfts im Maschinenbau kontinuierlich ansteigt. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und ihren Kundenzugang zu erhalten, müssen die Unternehmen ihre Produkte immer stärker mit Services verzahnen. Durch digitale Plattformen können sie vom Auftragseingang über Produktion bis zur Logistik eine durchgehende Lösung für den Kunden anbieten.

Ein weiteres Projekt fokussiert die Entwicklung, die Nutzung und die Interaktion von digitalen Zwillingen. Darunter versteht man eine digitale Abbildung einer Maschine, welche die reale und virtuelle Welt miteinander verbindet. Die Abbildung im virtuellen Raum entsteht unter Einsatz von Daten, die beispielsweise durch Sensoren ermittelt werden. Mithilfe von digitalen Zwillingen können Maschinen und Anlagen über ihren gesamten Lebenszyklus dargestellt werden. So können beispielsweise schon während der Planung einer neuen Anlage digitale Simulationen genutzt werden, um die realen Abläufe zu optimieren.

Die Projekte werden derzeit beim Land beantragt. Bei positiver Bewertung sollen sie im Oktober starten. Zudem werden weitere Ausschreibungen veröffentlicht, bei der sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus dem Cluster mit Projektideen bewerben können.

Neue Arbeitsplätze und die Entlastung der Beschäftigten

Informations- und Kommunikationstechnologien halten zunehmend Einzug in die Produktion und die Entwicklungsarbeit. Dabei rücken insbesondere die sozialen Aspekte der Arbeitsplatzgestaltung in den Vordergrund. In einem weiteren it´s OWL-Projekt wollen Unternehmen gemeinsam mit Hochschulen und der IG Metall die Potenziale der Digitalisierung für die Arbeitswelt erschließen und in den Betrieben erproben. Dabei geht es um neue Ansätze von Führung und Personalentwicklung, Lernplattformen sowie die Benutzerfreundlichkeit von Assistenzsystemen. So wird bei Weidmüller beispielsweise erforscht, wie Augmented und Virtual Reality in der beruflichen Bildung eingesetzt werden können, um individualisiertes Lernen zu ermöglichen. 

„Auch in der digitalisierten Fabrik bleibt der Mensch im Zentrum. Um die Arbeitsplätze der Zukunft zu gestalten, müssen wir die Beschäftigten aktiv einbinden. Und ihnen vermitteln, welche Chancen die Digitalisierung bietet, neue Arbeitsplätze zu schaffen und den Menschen die Arbeit zu erleichtern“, erläutert Prof. Ingeborg Schramm-Wölk, Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld und Vorsitzende von Campus OWL.

„Die Hochschulen in OWL bringen aktuelle Forschungsergebnisse und Erfahrungen in die neuen it´s OWL-Projekte ein. Wir sehen uns als wichtige Partner für die Innovationsentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen – sowohl in den Ingenieurswissenschaften und in der Informatik als auch in den Sozialwissenschaften.“

Einen Überblick über neue Lösungen für die Gestaltung der Arbeitswelt bietet der Kongress „Faszination 4.0 – Arbeit“ am 3. September in der Ravensberger Spinnerei in Bielefeld. Veranstalter sind die OWL GmbH, it´s OWL, die Bertelsmann Stiftung, OWL Maschinenbau und die Regionalagentur OWL. Das Spektrum reicht von neuen Technologien über Arbeiten im ländlichen Raum und beruflicher Bildung bis zu New Work.

Den Mittelstand beim digitalen Wandel unterstützen

Der erfolgreiche Technologietransfer in den Mittelstand ist ein Alleinstellungsmerkmal von it´s OWL. Unternehmen – insbesondere kleine und mittlere – können in Transferprojekten mit einer Hochschule oder Forschungseinrichtung neue Technologien nutzen, um konkrete Herausforderungen der digitalen Transformation zu lösen. Prof. Roman Dumitrescu, Geschäftsführer it´s OWL Clustermanagement, erläutert: „Die Transferprojekte bieten einen schnellen und einfachen Zugang zu neuen Technologien und aktuellem Forschungswissen. Die Wirkungen werden direkt im Betrieb sichtbar. So können Unternehmen wichtige Schritte auf dem Weg zur Industrie 4.0 gehen.“ Anwendungsbereiche sind beispielsweise die Einführung von Assistenzsystemen, Ansätze für maschinelles Lernen, neue Verfahren der Produktentwicklung oder die Entwicklung von Smart Services. Die Unternehmen erhalten für Transferprojekte eine Förderung zwischen 60 bis 80 Prozent der Gesamtkosten. Ein Unternehmen kann bis zu 60.000 Euro Fördermittel erhalten.

Dazu reichen Unternehmen gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung eine Projektskizze beim it´s OWL Clustermanagement ein, in der sie die geplanten Aktivitäten und Ergebnisse beschreiben und mit einem Angebot versehen. Nach Prüfung durch das Clustermanagement und die Bezirksregierung Detmold wird ein Gutschein ausgestellt, der nach Abschluss des Projekts ausgezahlt wird. Interessierte Unternehmen können sich bei der Entwicklung der Idee und der Vermittlung eines Forschungspartners durch die it´s OWL Clustermanagement GmbH und die Transferpartner von it´s OWL beraten lassen. Transferpartner von it´s OWL sind die IHK Ostwestfalen, die IHK Lippe, OWL Maschinenbau, InnoZent OWL und die OWL GmbH.

Neue Geschäftskonzepte für die intelligente Fertigung

Ein weiterer Schwerpunkt von it´s OWL ist die Entwicklung neuer Geschäftsideen in den Bereichen intelligente Fertigung und Digitalisierung. „Aus unseren Projekten werden viele Ansätze für Smart Services entstehen. In den nächsten fünf Jahren wollen wir 30 neue Geschäftsideen identifizieren und gemeinsam mit den Unternehmen und Hochschulen zu erfolgreichen Geschäftskonzepten ausarbeiten. Die Region und unser Cluster bieten dafür ein optimales Umfeld. Denn hier finden die Start-ups einen direkten Zugang zu ihren Kunden. Dabei wollen wir sie mit unserem Netzwerk unterstützen. Dadurch unterscheidet sich OstWestfalenLippe von anderen gründungsstarken Regionen wie beispielsweise Berlin, wo zwar viele Gründer sind, aber keine realen Kunden,“ verdeutlicht Günter Korder, Geschäftsführer it´s OWL Clustermanagement GmbH.

Mit dem Innovationslabor OWL der vier Hochschulen sowie Initiativen wie garage33 (Paderborn), Innovationszentrum Campus Bielefeld, knOWLedgeCube (Lemgo), Founders Foundation (Bielefeld) und Denkwerk (Herford) finden Start-ups in OWL zudem eine hervorragende Unterstützung. Und der Technologiefonds OWL und die Business Angels OWL bieten Zugang zu Wachstumskapital.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Jenoptik mit gelungenem Jahresauftakt

  • Konzernumsatz stieg auf 189,9 Mio Euro, ein Plus von 16,0 Prozent
  • EBITDA verbesserte sich um 55,9 Prozent auf 27,7 Mio Euro, EBIT mit 20,8 Mio Euro fast verdoppelt
  • Auf Basis der aktuellen Geschäftsentwicklung bestätigt der Vorstand seine Prognose für 2018

„Wir sind wie geplant gut ins neue Geschäftsjahr gestartet und konnten auch im aktuellen 1. Quartal 2018 an die erfolgreiche Entwicklung der Vorquartale anknüpfen. Mit einem Wachstum in allen Regionen weist jedes unserer drei Geschäftssegmente Ergebnisverbesserungen aus“, so Dr. Stefan Traeger, Vorstandsvorsitzender der JENOPTIK AG.

Umsatzplus von 16,0 Prozent, Wachstum in allen Regionen

Der Konzernumsatz konnte deutlich auf 189,9 Mio Euro gesteigert werden (i.Vj. 163,7 Mio Euro). Zuwächse kamen aus den Segmenten Optics & Life Science sowie Mobility aufgrund der anhaltend guten Nachfrage nach optischen Systemen für die Halbleiterausrüstungsindustrie und Systemen aus dem Bereich Healthcare & Industry. Auch die planmäßigen Auslieferungen der Mautkontrollsäulen im Bereich Verkehrssicherheit trugen erheblich zum Umsatzwachstum bei, was sich insbesondere im Anstieg der Deutschlandumsätze widerspiegelte. Regional betrachtet konnte Jenoptik jedoch auf allen internationalen Märkten zulegen. Die Erlöse in den beiden Wachstumsregionen Amerika und Asien/Pazifik stiegen absolut auf 61,2 Mio Euro (i.Vj. 56,6 Mio Euro). Insgesamt erzielte Jenoptik mit 67,8 Prozent erneut mehr als zwei Drittel des Konzernumsatzes im Ausland (i.Vj. 68,6 Prozent).

Guter Geschäftsverlauf lässt Ergebnisse überproportional steigen

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 55,9 Prozent auf 27,7 Mio Euro zu (i.Vj. 17,8 Mio Euro). Die EBITDA-Marge wurde auf 14,6 Prozent (i.Vj. 10,9 Prozent) gesteigert. Auch das operative Betriebsergebnis verbesserte sich in den ersten drei Monaten 2018 überproportional zum Umsatz. Mit 20,8 Mio Euro lag das EBIT um 88,7 Prozent über dem Vorjahreswert (i.Vj. 11,0 Mio Euro). Getragen wurde diese gute Entwicklung von allen drei Segmenten. Der Umsatzzuwachs sowie deutlich reduzierte Verwaltungskosten waren unter anderem Gründe für die spürbare Ergebnisverbesserung. Im Vorjahr beeinflussten erhöhte Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Vorstandswechsel und die ungeplanten Entwicklungskosten für die Mautkontrollsäule das Ergebnis. Die EBIT-Marge kletterte in der Folge von 6,7 auf 11,0 Prozent.

Auftragseingang unter Vorjahr, solider Auftragsbestand und hohe Finanzkraft

Der aktuelle Auftragseingang des Jenoptik-Konzerns erreichte im Berichtsquartal mit 199,2 Mio Euro nicht den hohen Wert aus dem Vorjahr (i.Vj. 221,3 Mio Euro), überstieg jedoch den Umsatz des Quartals um 9,3 Mio Euro. Die Book-to-Bill-Rate, das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz, betrug dementsprechend 1,05 nach 1,35 im Vorjahr. Im 1. Quartal des vergangenen Jahres hatten mehrere Großprojekte insbesondere im Segment Defense & Civil Systems zu einem starken Anstieg der Auftragskenngrößen geführt. Der Auftragsbestand blieb mit 453,0 Mio Euro auf dem Niveau von Ende 2017 (31.12.2017: 453,5 Mio Euro). Darüber hinaus bestanden Kontrakte (unter anderem Rahmenvereinbarungen mit Kunden) in Höhe von 82,0 Mio Euro (31.12.2017: 87,6 Mio Euro).

Der Free Cashflow stieg aufgrund des verbesserten Ergebnisses und geringerer Investitionen im Vergleich zum Vorjahr auf 13,3 Mio Euro (i.Vj. 10,2 Mio Euro).

Alle drei Segmente mit Ergebnisanstieg

Das Segment Optics & Life Science erzielte in den ersten drei Monaten 2018 mit 68,8 Mio Euro ein Umsatzplus von 16,6 Prozent (i.Vj. 59,0 Mio Euro). Treiber dieser Entwicklung war eine anhaltend hohe Nachfrage nach Lösungen für die Halbleiterausrüstungsindustrie. Darüber hinaus entwickelte sich auch der Absatz im Bereich Healthcare & Industry sehr positiv. Das EBIT verbesserte sich aufgrund der guten Geschäftsentwicklung signifikant um 45,1 Prozent auf 14,1 Mio Euro (i.Vj. 9,7 Mio Euro). Im Drei-Monats-Zeitraum konnte das Segment damit seine EBIT-Marge auf 20,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ausbauen (i.Vj. 16,5 Prozent). Der Auftragseingang stieg um 12,9 Prozent auf 87,1 Mio Euro (i.Vj. 77,1 Mio Euro). Im Verhältnis zum Umsatz ergibt sich damit eine Book-to-Bill-Rate von 1,27 (i.Vj. 1,31). Der Auftragsbestand im Segment legte per Ende März 2018 auf 124,0 Mio Euro zu (31.12.2017: 109,1 Mio Euro).

Der Umsatz des Segmentes Mobility wurde in den ersten drei Monaten 2018 um 31,9 Prozent auf 72,3 Mio Euro gegenüber dem Vorjahresquartal gesteigert (i.Vj. 54,8 Mio Euro). Beide Bereiche, Anwendungen für die Automobilindustrie und die Verkehrssicherheitstechnik, konnten dabei erfolgreich zulegen. Die geplanten Auslieferungen der Mautkontrollsäulen trugen maßgeblich zum Wachstum bei. Aufgrund der guten Umsatzentwicklung weist das Segment nun mit einem EBIT von 6,1 Mio Euro wieder eine stärkere Ertragsqualität auf (i.Vj. 0,9 Mio Euro). Die EBIT-Marge verbesserte sich in der Folge auf 8,4 Prozent (i.Vj. 1,7 Prozent). Da der Auftragseingang im Segment Mobility in der Berichtsperiode unter dem Wert des Umsatzes lag, erreichte die Book-to-Bill-Rate ein Niveau von 0,95 (i.Vj. 1,36). Der Auftragseingang lag mit 68,7 Mio Euro überwiegend aufgrund der Entwicklung im Bereich der Verkehrssicherheit unter dem Vorjahreswert (i.Vj. 74,5 Mio Euro). Der Auftragsbestand betrug zum Ende des 1. Quartals 140,7 Mio Euro (31.12.2017: 144,7 Mio Euro).

In den ersten drei Monaten realisierte das Segment Defense & Civil Systems Umsätze in Höhe von 49,7 Mio Euro. Damit lagen die Erlöse erwartungsgemäß auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums (i.Vj. 50,2Mio Euro). Trotz des nahezu konstanten Umsatzes konnte das EBIT leicht zulegen und verbesserte sich auf 3,8 Mio Euro (i.Vj. 3,2 Mio Euro). Zurückzuführen war dies vor allem auf einen ertragsstärkeren Produktmix. Die EBIT-Marge verbesserte sich dementsprechend auf 7,7 Prozent (i.Vj. 6,3 Prozent). Der Auftragseingang fiel mit 44,1 Mio Euro um 36,8 Prozent geringer aus als im Vorjahr (i.Vj. 69,8 Mio Euro), denn im 1. Quartal 2017 hatte Jenoptik verschiedene Großaufträge erhalten. Für den weiteren Jahresverlauf wird jedoch eine Verbesserung des Auftragseingangs erwartet. Die Book-to-Bill-Rate reduzierte sich von 1,39 im Vorjahr auf 0,89. In der Folge sank auch der Auftragsbestand um 11,6 Mio Euro auf 191,0 Mio Euro (31.12.2017: 202,6 Mio Euro).

Prognose für 2018 wird bestätigt

Nachdem die Entwicklung im 1. Quartal 2018 wie erwartet gut verlaufen ist, bestätigt der Vorstand seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Neben der gegenwärtig hohen Nachfrage aus der Halbleiterausrüstungsindustrie werden die planmäßigen Abrechnungen für die Auslieferung der Mautkontrollsäulen vor allem im 1. Halbjahr 2018 erfolgen. Der Vorstand erwartet daher für das Gesamtjahr unverändert ein Umsatzwachstum auf 790 Mio Euro bis 810 Mio Euro. Die EBIT-Marge soll sich im Geschäftsjahr auf eine Spanne von 10,5 bis 11,0 Prozent und die EBITDA-Marge auf 14,5 bis 15,0 Prozent verbessern.

Der Quartalsbericht steht unter „Investoren/Berichte und Präsentationen“ zur Verfügung. Die „Jenoptik App“ ermöglicht die Ansicht des Quartalsberichts auf Mobilgeräten mit iOS- und Android-Betriebssystemen. 

Diese Nachricht kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Jenoptik-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Derartige Faktoren können zum Beispiel Wechselkurs-schwankungen, Zinsänderungen, die Markteinführung von Konkurrenzprodukten oder Änderungen in der Unternehmensstrategie sein. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche in die Zukunft gerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Erfolgreiches Jahr für Endress+Hauser

Endress+Hauser hat 2017 Umsatz und Gewinn gesteigert. Die Firmengruppe profitierte von einer erstarkten Branchenkonjunktur und setzte mit einer Fülle an Produktneuheiten – darunter erste digitale Dienstleistungen – Akzente. Zahlreiche neue Stellen, hohe Investitionen sowie gute Fortschritte auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit unterstreichen die ausgewogene Entwicklung.

Der Nettoumsatz stieg 2017 um 4,8 Prozent auf 2,241 Milliarden Euro. Die Aufwertung des Euro gegenüber den meisten Währungen verzerrt jedoch das Bild. „In lokalen Währungen sind wir um 6,5 Prozent gewachsen, im Instrumentierungsgeschäft um 8,0 Prozent“, erläuterte CEO Matthias Altendorf an der Bilanzmedienkonferenz der Firmengruppe in Basel. „Wir gehen davon aus, dass Endress+Hauser die Position im Markt ausgebaut hat.“

Entwicklung breit abgestützt

Der starke private Konsum, ein sich stabilisierender Ölpreis sowie tiefe Zinsen schlugen sich 2017 in höheren Investitionen in der verfahrenstechnischen Industrie nieder. „Die Unternehmen müssen ihre Kapazitäten erweitern, und sie möchten wettbewerbsfähig, sicher und umweltfreundlich produzieren“, sagte Matthias Altendorf. Endress+Hauser unterstützt sie hierbei als einer der international führenden Anbieter von Prozess- und Labormesstechnik, Automatisierungslösungen und Dienstleistungen.

„Wir haben in praktisch allen Regionen und Branchen gute Geschäfte gemacht“, berichtete Matthias Altendorf. China und die USA – zwei der drei größten Märkte – wuchsen dynamisch; in Deutschland, der Nummer eins, hinkten die Umsätze zum Jahresende dem bereits anziehenden Auftragseingang noch hinterher. Die gute Entwicklung war über die verschiedenen Branchen breit abgestützt. Auch die Öl- und Gas-Industrie trug wieder zum Wachstum bei. Der Energie- und Kraftwerkssektor entwickelte sich vor allem im Bereich der regenerativen Energien weiter.

Impulse durch Innovation und Digitalisierung

Innovative Technik gab dem Geschäft wichtige Impulse. Endress+Hauser lancierte im vergangenen Jahr 57 neue Produkte und 571 Geräteoptionen. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen auf 170,7 Millionen Euro. Dies entspricht 7,6 Prozent des Umsatzes. 261 Erstanmeldungen bei Patentämtern in aller Welt spiegeln die Bedeutung des Themas Innovation; das Portfolio umfasst inzwischen 7.479 Patente und Schutzrechte.

Eine immer wichtigere Rolle spielt der Bereich Digitalisierung. „Unsere Kunden haben erkannt: Das industrielle Internet der Dinge verändert die Wertschöpfungsketten“, erklärte Matthias Altendorf. „Die neue Transparenz ermöglicht es, Prozesse zu optimieren und an Effizienz zu gewinnen.“ Die Konzepte für die Industrie 4.0 nehmen konkrete Gestalt an. So brachte Endress+Hauser eine erste digitale Dienstleistung zur Analyse und Verwaltung der installierten Gerätebasis auf den Markt.

Drei Akquisitionen stärken das Angebot der Gruppe zur Messung und Analyse qualitätsrelevanter Parameter. Die Systeme von SensAction messen Konzentrationen in Flüssigkeiten, die Sensoren von IMKO Micromodultechnik detektieren die Feuchte in Feststoffen. Die Technologie von Blue Ocean Nova erlaubt es, spektroskopische Verfahren direkt in den Produktionsprozess zu integrieren. Im Laborbereich fokussierte sich Analytik Jena noch stärker auf das Kerngeschäft mit Instrumenten und bioanalytischen Systemen.

Verbesserungen auf der Ergebnisseite

Endress+Hauser verbesserte das Betriebsergebnis (EBIT) um 15,0 Prozent auf 251,7 Millionen Euro. Trotz hoher Kosten für die Fremdwährungs-Absicherung stieg das Ergebnis vor Steuern (EBT) dank Sondereffekten aus dem Verkauf einer Beteiligung um 24,9 Prozent auf 275,6 Millionen Euro.

Das Ergebnis nach Steuern wuchs um 34,2 Prozent auf 209,1 Millionen Euro. Der gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunkene effektive Steuersatz von 24,1 Prozent ist eine Folge der veränderten lokalen Zusammensetzung des Gewinns. „Wir sind ein guter Steuerzahler“, betonte Matthias Altendorf. „Das ist Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung.“

Solide Finanzen, hohe Investitionen

Die Umsatzrendite (ROS) kletterte um 2 Punkte auf 12,3 Prozent. Dagegen sank die Eigenkapitalquote wechselkursbedingt um 0,3 Zähler auf 70,2 Prozent. Aufgrund geänderter Bilanzierungsgrundsätze liegt sie insgesamt 2 bis 3 Prozentpunkte tiefer als in früheren Jahren. Die Firmengruppe steht dennoch finanziell grundsolide da und kommt praktisch ohne Bankdarlehen aus. „Wir bestreiten Investitionen, Akquisitionen und Dividenden aus den erwirtschafteten Mitteln“, unterstrich Chief Financial Officer Luc Schultheiss.

Weltweit investierte Endress+Hauser 138,7 Millionen Euro. In Suzhou entstand das dritte Werk in China mit zusätzlichen Fertigungskapazitäten für Durchfluss-, Temperatur- und Analysemesstechnik. Dazu gehört die weltweit größte und modernste Durchfluss-Kalibrieranlage dieser Art. Wie tief der Nachhaltigkeits-Gedanke verankert ist, zeigt das neue Gebäude des belgischen Vertriebs: Der moderne Bau verdoppelt die Nutzfläche und halbiert den Energieverbrauch.

Gutes Zeugnis in Sachen Nachhaltigkeit

„Als Familienunternehmen möchten wir nachhaltig wachsen“, betonte CEO Matthias Altendorf. Ein strategischer Indikator dafür ist der jährliche EcoVadis-Benchmark, der die Nachhaltigkeit von Lieferanten bewertet. 2017 erzielte Endress+Hauser 66 von 100 Punkten und platzierte sich damit unter den besten 2 Prozent der untersuchten Unternehmen.

Endress+Hauser schuf im vergangenen Jahr 296 neue Stellen, deutlich mehr als geplant. Ende 2017 arbeiteten rund um den Globus 13.299 Menschen für die Gruppe. Aufgrund der steigenden Nachfrage kamen vor allem in Produktion und Service neue Arbeitsplätze hinzu. Im Dreiländereck um Basel verzeichneten die beiden Produktionsstandorte für Durchflussmesstechnik die deutlichste Zunahme.

Gute Aussichten fürs laufende Jahr

Endress+Hauser ist mit stark gewachsenem Auftragsbestand ins laufende Jahr gestartet. Die Gruppe möchte den Umsatz im mittleren einstelligen Prozentbereich steigern und rechnet ohne Sondereffekte mit gleichbleibender Profitabilität. Geplant sind Investitionen von 223 Millionen Euro und weltweit bis zu 500 neue Stellen. „Derzeit liegen wir im Auftragseingang über Budget“, sagte Matthias Altendorf. „Wir erwarten, dass 2018 wieder ein gutes Jahr für Endress+Hauser werden wird.“

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Schaltbau Holding AG: Schaltbau startet mit kräftigem Umsatz- und Ergebnisplus ins Geschäftsjahr 2018

.

  • Konzernumsatz steigt in Q1 2018 ggü. dem Vorjahresquartal um 12,3 % auf 124,2 Mio. EUR, EBIT verbessert sich um 10,5 Mio. EUR auf 2,0 Mio. EUR
  • Finanzverbindlichkeiten seit Jahresende 2017 um über ein Drittel reduziert, Eigenkapitalquote von 15,6 % auf 26,9 % gestiegen
  • Restrukturierung weiter konsequent umgesetzt

In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2018 hat die Schaltbau Holding AG sehr gute operative Erfolge erzielt, ihre Finanzkraft erheblich gestärkt und weitere Fortschritte bei der laufenden Restrukturierung der Schaltbau-Gruppe erreicht. So stieg der Konzernumsatz in der Berichtsperiode deutlich von 110,6 Mio. EUR im Vorjahresquartal auf 124,2 Mio. EUR an. Auch der Auftragseingang im ersten Quartal entwickelte sich gut und betrug 149,2 Mio. EUR. Der Auftragsbestand von Schaltbau zum 31. März 2018 lag bei 508,1 Mio. EUR (Ende März 2017: 491,1 Mio. EUR) und somit fortgesetzt auf hohem Niveau. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern – EBIT – verbesserte sich um 10,5 Mio. EUR auf 2,0 Mio. EUR. Aufgrund der im November 2017 vorgenommenen Einstufung von Schaltbau Sepsa als Veräußerungsgruppe werden die Sepsa-Ergebnisse seither erfolgsneutral bilanziert und damit im Konzern-EBIT für Q1 2018 nicht mehr berücksichtigt.

Weiterhin konnte die Schaltbau-Gruppe ihre Finanzkraft im ersten Quartal 2018 erheblich stärken. Die Finanzverbindlichkeiten reduzierten sich von 183,7 Mio. EUR zum Jahresende 2017 um mehr als ein Drittel auf 119,6 Mio. EUR zum 31. März 2018, und die Eigenkapitalquote stieg in diesem Zeitraum von 15,6 % auf 26,9 %. Diese Entwicklung wird getragen von einer im Februar 2018 erfolgreich abgeschlossenen Kapitalerhöhung in Höhe von netto rund 46 Mio. EUR und dem Anfang März abgeschlossenen Verkauf der Bremssystem-Tochter Pintsch Bubenzer für rund 30 Mio. EUR. Im Q1 2018-Abschluss der Schaltbau Gruppe sind die Beiträge von Pintsch Bubenzer bis einschließlich Ende Februar 2018 enthalten.

Schließlich hat das Management in der Berichtsperiode wichtige Verhandlungen zur Sanierung des im Segment Stationäre Verkehrstechnik angesiedelten Geschäftsfelds Infrastrukturtechnik vorangetrieben, die inzwischen zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen sind. Für die Pintsch Bamag Antriebs-und Verkehrstechnik GmbH („Pintsch Bamag“) und die Pintsch Tiefenbach GmbH („Pintsch Tiefenbach“) wurde ein Sanierungstarifvertrag abgeschlossen, der bis Ende 2019 läuft und zu jährlichen Einsparungen von rund 2 Mio. EUR sowohl für das laufende Jahr als auch für 2019 führt.

Dr. Bertram Stausberg, Sprecher des Vorstands der Schaltbau Holding AG kommentiert die Geschäftsentwicklung der ersten drei Monate: „Mit dem Start ins zweite Jahr der Restrukturierung und Neupositionierung von Schaltbau sind wir durchweg zufrieden, weil alle wirtschaftlichen Ziele nicht nur erreicht, sondern unsere Erwartungen sogar leicht übertroffen wurden. Auch haben wir mir der erfolgreichen Kapitalerhöhung im Februar unser finanzielles Fundament wesentlich gestärkt. Es liegt immer noch ein großes Stück Arbeit vor uns, um Schaltbau zu gewohnter Stärke zurückzuführen und aus der guten Umsatzentwicklung auch ein entsprechendes Ergebnis zu generieren. Die Entwicklung im ersten Quartal 2018 gibt uns aber Zuversicht, dass die Umsetzung unserer Pläne gelingen wird.“

Im ersten Quartal 2018 profitierte Schaltbau insgesamt von deutlichen Volumensteigerungen in der mobilen Verkehrstechnik und im Komponentengeschäft. Das EBIT verbesserte sich in allen drei Segmenten des Schaltbau-Konzerns.

Der Auftragseingang im Segment Mobile Verkehrstechnik summierte sich in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres auf 81,5 Mio. EUR. Insgesamt lagen die Auftragseingänge über den Erwartungen, aber unter dem sehr hohen Vorjahreswert von 102,9 Mio. EUR, der durch eine Reihe von gleichzeitig vergebenen Großaufträgen begünstigt war. Dagegen kletterte der Umsatz im Segment deutlich von 58,4 Mio. EUR auf 70,7 Mio. EUR. Auch das EBIT konnte sich gegenüber dem Vorjahresquartal von -4,7 Mio. EUR auf -0,3 Mio. EUR verbessern. Ohne Berücksichtigung der zur Veräußerung stehenden Sepsa-Gruppe ist der Umsatz von 51,0 Mio. EUR auf 65,0 Mio. EUR gestiegen, das entsprechend angepasste EBIT hat sich von EUR -0,7 Mio. im Vorjahresquartal auf EUR -0,3 Mio. in Q1 2018 verbessert. Die in diesem Segment geplanten Maßnahmen zur Material- und Personalkostensenkung werden im weiteren Verlauf des Jahres noch besser greifen.

Im Segment Stationäre Verkehrstechnik lag der Umsatz im ersten Quartal bei 16,8 Mio. EUR im Vergleich zu 23,1 Mio. EUR im Vorjahresquartal. Ohne die veräußerte Pintsch Bubenzer-Gruppe lag der Segmentumsatz bei 8,6 Mio. EUR nach 9,9 Mio. EUR im Vorjahresquartal. Der noch verhaltene Start ins Jahr war durch kundenseitige Projektverschiebungen bedingt. Der Auftragseingang in der Stationären Verkehrstechnik lag bei 27,7 Mio. EUR (Vorjahresquartal: 27,3 Mio. EUR) und das Segment-EBIT bei -3,5 Mio. EUR (Vorjahresquartal: -3,5 Mio. EUR, ohne Pintsch Bubenzer: -3,6 Mio. EUR nach -3,7 Mio. EUR)

Im Segment Komponenten verbesserte sich die Geschäftsentwicklung nochmals erheblich. Der Umsatz stieg um 26,6 % auf 36,7 Mio. EUR (Vorjahr: 29,0 Mio. EUR). Das EBIT wurde mehr als verdoppelt, es lag bei 8,3 Mio. EUR im Vergleich zu 3,5 Mio. EUR im Vorjahresquartal. Der Auftragseingang lag unverändert bei 40,4 Mio. EUR.

Mit der guten Entwicklung im ersten Quartal 2018 bestätigt das Management die im April veröffentlichte Prognose für das gesamte laufende Geschäftsjahr. Schaltbau erwartet einen Konzernumsatz von 480 Mio. EUR bis 500 Mio. EUR und einen Konzernauftragseingang im Bereich von 500 Mio. EUR bis 520 Mio. EUR. Dabei werden die durch die Veräußerung des Bremssystem-Geschäfts fehlenden Umsätze zum Teil durch das geplante moderate Wachstum der verbleibenden Gesellschaften ausgeglichen werden können. Auf Basis der fortgesetzt stabilen Auftragslage soll sich die EBIT-Marge 2018 (vor Einmaleffekten) auf etwa 3 % vom Umsatz verbessern. Hierzu werden erste positive Auswirkungen der im Jahr 2017 begonnenen Restrukturierung beitragen. So sollen Produktivitätssteigerungen durch optimierte Fertigungsprozesse und verbesserte Einkaufskonditionen zu geringeren Personal- und Materialkosten führen. Nicht-operative Sondereffekte werden möglicherweise auch 2018 aus außerordentlichen Wertminderungen im Zusammenhang mit Restrukturierungsmaßnahmen und der Veräußerung von Tochtergesellschaften resultieren.

Weitere Einzelheiten zu den Ergebnissen des ersten Quartals 2018 sind in einer ab heute auf www.schaltbau.de verfügbaren Präsentation erläutert. Die Ergebnisse des ersten Halbjahrs 2018 werden am 8. August 2018 veröffentlicht.

Disclaimer

Diese Corporate News enthält Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen beruhen und die Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den vorausschauenden Aussagen abweichen können. Die Schaltbau Holding AG beabsichtigt nicht, diese vorausschauenden Aussagen zu aktualisieren.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

SINGULUS TECHNOLOGIES meldet Eingang weiterer Anzahlung über einen zweistelligen Euro Millionenbetrag für CIGS Produktionsanlagen

  • Weiter erfolgreich bei CIGS Produktionsanlagen
  • Auftragseingang für CIGS liegt in 2018 damit bei über 40 Mio. Euro
  • Gesamter Auftragsbestand derzeit bei über 130 Mio. Euro

Die SINGULUS TECHNOLOGIES AG (SINGULUS TECHNOLOGIES) hat von ihrem Kunden China National Building Materials (CNBM), China, die vereinbarte Anzahlung bezüglich des am 21. Dezember 2017 unterzeichneten Vertrags über die Lieferung von fünf Selenisierungsanlagen des Typs CISARIS zur Produktion von CIGS-Solarmodulen erhalten. Mit der Lieferung dieser weiteren fünf CISARIS-Selenisierungsanlagen wird die Fabrik in der Stadt Bengbu, Provinz Anhui, von 150 MW auf eine Produktionskapazität von insgesamt 300 MW erweitert. Für diesen Standort sind insgesamt 1.500 MW geplant.

In den letzten Tagen hatte SINGULUS TECHNOLOGIES für die Lieferung von CIGS Produktionsanlagen des Typs TENUIS II für nasschemische Beschichtungsprozesse mit der Tochtergesellschaft eines großen, börsennotierten Energieunternehmens und Produzenten von Solarmodulen aus China bereits eine weitere Liefervereinbarung mit einem Volumen von über 10 Mio. EUR. getroffen und die einhergehende Anzahlung vereinnahmt.

Dr. -Ing. Stefan Rinck, Vorsitzender des Vorstands: "Unser Unternehmen hat alleine in den ersten Monaten 2018 Anzahlungen für CIGS Produktionsanlagen mit einem Auftragsvolumen von über 40 Mio. EUR erhalten. Wir können damit unsere führende Position bei der Lieferung von Produktionsanlagen für CIGS Solarmodule weiter ausbauen. Unser gesamter Auftragsbestand liegt damit derzeit bei über 130 Mio. EUR."

SINGULUS TECHNOLOGIES bietet weltweit das umfassendste Portfolio an Fertigungsmaschinen für die wesentlichen Produktionsschritte für CIGS Solarmodule an.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

AIXTRON mit gutem Start in 2018

AIXTRON SE (FWB: AIXA), ein weltweit führender Hersteller von Depositionsanlagen für die Halbleiterindustrie, hat heute seine Ergebnisse für das erste Quartal 2018 veröffentlicht.

Der Auftragseingang inklusive Ersatzteile und Service verbesserte sich in Q1/2018 auf EUR 78,6 Mio., was einem Anstieg von 27% gegenüber dem Vorjahr und von 20% im Vergleich zum Vorquartal entspricht. Diese positive Auftragsentwicklung ist vor allem auf die fortgesetzte Nachfrage nach MOCVD-Anlagen für Laseranwendungen wie oberflächenemittierende Laser (VCSEL, Vertical-Cavity Surface-Emitting Laser) für 3D-Sensorik oder optische Datenübertragung zurückzuführen.

Der Anlagen-Auftragsbestand erhöhte sich zum 31. März 2018 auf EUR 114,9 Mio., ein Anstieg von 31% gegenüber dem Vorjahreswert und von 6% gegenüber dem Wert zum 31. Dezember 2017.

Die weiterhin positive Entwicklung in Auftragseingang und Auftragsbestand schlug sich auch in den Umsatzerlösen nieder, die in Q1/2018 um 16% gegenüber dem Vorjahr auf EUR 62,4 Mio. und 15% gegenüber dem Vorquartal zulegten.

Bruttogewinn und Bruttomarge verbesserten sich im ersten Quartal 2018 sowohl gegenüber dem Vorjahr als auch sequenziell.

Das Betriebsergebnis (EBIT) in Q1/2018 verbesserte sich im Jahresvergleich auf EUR 7,9 Mio.

Der Nettogewinn in Q1/2018 stieg im Vergleich zum Vorjahr auf EUR 12,3 Mio. Neben der positiven Geschäfts- und Kostenentwicklung hatte die Aktivierung von latenten Steuern in Höhe von EUR 5 Mio. (Q1/2017: 0; Q4/2017: EUR 2,3 Mio.) einen positiven Effekt.

Sowohl das Betriebsergebnis als auch der Nettogewinn in Q4/2017 waren maßgeblich beeinflusst durch positive Effekte des Verkaufs der ALD/CVD Produktlinie in Höhe von EUR 23,9 Mio.

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit lag im ersten Quartal 2018 bei EUR -21,1 Mio. Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf geplante Zahlungen im Zusammenhang mit dem Verkauf der ALD/CVD Produktlinie in Q4/2017 zurückzuführen.

Der Bestand an liquiden Mitteln inklusive kurzfristiger Finanzanlagen (Bankeinlagen mit einer Laufzeit von mindestens drei Monaten) sank zum 31. März 2018 auf EUR 223,2 Mio. gegenüber EUR 246,5 Mio. zum 31. Dezember 2017. Die Differenz ist ebenfalls hauptsächlich auf geplante Zahlungen im Zusammenhang mit der veräußerten ALD/CVD Produktlinie und gestiegene Forderungen aufgrund einer hohen Anzahl von Auslieferungen von MOCVD Systemen am Ende des Quartals zurückzuführen.

Geschäftsentwicklung

AIXTRON hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem guten ersten Quartal eröffnet und hält für 2018 an dem Jahresziel der nachhaltigen Rückkehr zur Profitabilität fest. Die fortgesetzte Marktnachfrage nach MOCVD-Anlagen zur Produktion von VCSEL und anderen Laser-Anwendungen, ROY- und Spezial-LEDs sowie für Leistungselektronik sowie höhere Margen bei gesunkenen Kosten stützen diese Zielsetzung.

Die Herstellungskosten fielen im Jahresvergleich von EUR 40,0 Mio. in Q1/2017 auf EUR 35,6 Mio. in Q1/2018. Damit sanken die Herstellungskosten im Verhältnis zum Umsatz im ersten Quartal 2018 auf 57% (Q1/2017: 75%; Q4/2017: 61%).

Mit EUR 18,9 Mio. nahmen die Betriebsaufwendungen gegenüber dem Vorjahr um 28% ab (Q1/2017: EUR 26,4 Mio.). Im Verhältnis zum Umsatz sanken die Betriebsaufwendungen im ersten Quartal 2018 auf 30% (Q1/2017: 49%). Die Betriebsaufwendungen im Vorquartal waren maßgeblich durch positive Effekte des Verkaufs der ALD/CVD Produktlinie in Höhe von EUR 23,9 Mio. beeinflusst und sind daher nicht vergleichbar.

Bericht des Vorstands

Dr. Bernd Schulte, Vorstand der AIXTRON SE, sagt: "Wir freuen uns über den guten Start in das neue Geschäftsjahr. Q1/2018 war für AIXTRON das stärkste Auftaktquartal seit 2011. Die nochmals gestiegenen Umsätze und Auftragseingänge sowie der weiter gewachsene Auftragsbestand erlauben es uns die im Februar ausgegebene Prognose für 2018 zu bestätigen. Dabei erwarten wir sowohl Umsatz als auch EBIT nahe dem oberen Ende der entsprechenden Bandbreite. AIXTRON profitiert hier von der robusten Nachfrage nach MOCVD-Anlagen für die Opto- und Leistungselektronik sowie der erfolgreichen Neuausrichtung seines Produktportfolios."

"AIXTRON verfügt derzeit über eine sehr gute Marktposition bei Laser- und Spezial-LED-Anwendungen sowie vielversprechende Anlagen-Technologien für die Leistungselektronik. Mit unserer umfassenden Roadmap für die Technologie- und Produktentwicklung stellen wir die ständige, marktorientierte Weiterentwicklung unserer MOCVD-Anlagen für die Optoelektronik als auch die Verbesserung unseres Angebots im Bereich der Leistungselektronik sicher. Mittelfristig gehen wir davon aus, dass insbesondere die Leistungselektronik auf Basis von Galliumnitrid und Siliziumkarbid erhebliches Potenzial für das Unternehmen bietet", ergänzt Dr. Felix Grawert, Vorstand der AIXTRON.

Prognose

Ausgehend von den Ergebnissen für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2018 und der internen Einschätzung der Nachfrageentwicklung bestätigt der Vorstand seine mit dem Geschäftsbericht abgegebene Prognose für das Geschäftsjahr 2018, wobei sowohl Umsätze als auch EBIT aufgrund des positiven Geschäftsverlaufs nahe dem oberen Ende der Prognose liegen sollen.

Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet der Vorstand Umsatzerlöse und Auftragseingänge in einer Bandbreite zwischen EUR 230 Mio. und 260 Mio. Dabei wird mit einer Bruttomarge zwischen 35% und 40% sowie einem EBIT in Höhe von 5% bis 10% des Umsatzes gerechnet. Der operative Cashflow im Gesamtjahr 2018 soll positiv, jedoch im Vergleich zu 2017 niedriger sein.

Nähere Einzelheiten zur Jahresprognose finden Sie im Kapitel "3.1. Prognosebericht" des Geschäftsberichts 2017, der auf der Internetseite der Gesellschaft unter http://www.aixtron.com/de/investoren/finanzberichte verfügbar ist.

Finanzinformationen

Die Präsentation zu den Ergebnissen des ersten Quartals 2018 ist unter http://www.aixtron.com/de/investoren/ir-praesentationen verfügbar. Die vollständigen Finanztabellen des Konzerns (Gewinn- und Verlustrechnung, Sonstiges Ergebnis der Periode, Bilanz, Kapitalflussrechnung sowie Entwicklung des Eigenkapitals) zu dieser Pressemitteilung sind als Teil des Quartalsfinanzberichts Q1/2018 unter http://www.aixtron.com/de/investoren/finanzberichte abrufbar.

Telefonkonferenz für Investoren

Im Rahmen der Veröffentlichung der Ergebnisse des ersten Quartals 2018 wird AIXTRON am Donnerstag, den 26. April 2018, um 15:00 Uhr MESZ (06:00 a.m. PDT, 09:00 EDT a.m.) eine Telefonkonferenz (in englischer Sprache) für Analysten und Investoren abhalten. Sie können sich ab 14:45 Uhr MESZ (05:45 PDT, 08:45 EDT) unter folgender Telefonnummer in die Konferenz einwählen: +49 (30) 23 25 31 411 oder +1 (862) 701-2734. Einen Audiomitschnitt oder eine Abschrift finden Sie nach der Konferenz unter http://www.aixtron.com/de/investoren/events/telefonkonferenz.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Dieses Dokument kann zukunftsgerichtete Aussagen über das Geschäft, die Finanz- und Ertragslage und Gewinnprognosen von AIXTRON enthalten. Begriffe wie "können", "werden", "erwarten", "rechnen mit", "erwägen", "beabsichtigen", "planen", "glauben", "fortdauern" und "schätzen", Abwandlungen solcher Begriffe oder ähnliche Ausdrücke kennzeichnen diese zukunftsgerichteten Aussagen. Solche zukunftsgerichtete Aussagen geben die gegenwärtigen Beurteilungen, Erwartungen und Annahmen des AIXTRON Managements, von denen zahlreiche außerhalb des AIXTRON Einflussbereiches liegen, wieder und gelten vorbehaltlich bestehender Risiken und Unsicherheiten. Sie sollten kein unangemessenes Vertrauen in die zukunftsgerichteten Aussagen setzen. Sollten sich Risiken oder Ungewissheiten realisieren oder sollten zugrunde liegende Erwartungen zukünftig nicht eintreten beziehungsweise es sich herausstellen, dass Annahmen nicht korrekt waren, so können die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen und Erfolge von AIXTRON wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die ausdrücklich oder implizit in der zukunftsgerichteten Aussage genannt worden sind.. Dies kann durch Faktoren verursacht werden, wie zum Beispiel die tatsächlich von AIXTRON erhaltenen Kundenaufträge, den Umfang der Marktnachfrage nach Depositionstechnologie, den Zeitpunkt der endgültigen Abnahme von Erzeugnissen durch die Kunden, das Finanzmarktklima und die Finanzierungsmöglichkeiten von AIXTRON, die allgemeinen Marktbedingungen für Depositionsanlagen, und das makroökonomische Umfeld, Stornierungen, Änderungen oder Verzögerungen bei Produktlieferungen, Beschränkungen der Produktionskapazität, lange Verkaufs- und Qualifizierungszyklen, Schwierigkeiten im Produktionsprozess, die allgemeine Entwicklung der Halbleiterindustrie, eine Verschärfung des Wettbewerbs, Wechselkursschwankungen, die Verfügbarkeit öffentlicher Mittel, Zinsschwankungen bzw. Änderung verfügbarer Zinskonditionen, Verzögerungen bei der Entwicklung und Vermarktung neuer Produkte, eine Verschlechterung der allgemeinen Wirtschaftslage sowie durch alle anderen Faktoren, die AIXTRON in öffentlichen Berichten und Meldungen, insbesondere im Abschnitt Risiken des Jahresberichts, beschrieben hat. In dieser Mitteilung enthaltene zukunftsgerichtete Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Prognosen des Vorstands basierend auf den zum Zeitpunkt dieser Mitteilung verfügbaren Informationen. AIXTRON übernimmt keine Verpflichtung zur Aktualisierung oder Überprüfung zukunftsgerichteter Aussagen wegen neuer Informationen, künftiger Ereignisse oder aus sonstigen Gründen, soweit keine ausdrückliche rechtliche Verpflichtung besteht.

Dieses Dokument liegt ebenfalls in englischer Übersetzung vor, bei Abweichungen geht die deutsche maßgebliche Fassung des Dokuments der englischen Übersetzung vor.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Aktueller Geschäftsbericht der Automatic-Systeme Dreher GmbH

Seit 50 Jahren ist DREHER einer der führenden Hersteller für Systemlösungen in den Bereichen Blechumformung und Massivumformung. Mit dem abgeschlossenen Geschäftsjahr blickt das Unternehmen auf eine positive Entwicklung zurück. Einer der Gründe für den Unternehmenserfolg ist der Fokus auf die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter.

Erfolgreiches Geschäftsjahr und positive Zukunftsprognose

DREHER blickt auf ein positives Geschäftsjahr 2016 / 2017 zurück. Mit einem Auftragseingang von nahezu 37 Millionen Euro aus den Hauptmärkten Nordamerika, Mexiko, Deutschland, Osteuropa und China wurde der zweitbeste Wert in der Unternehmensgeschichte erzielt. Die Gesamtleistung des Unternehmens lag bei 30 Millionen Euro. Gleichzeitig konnte ein Umsatz von rund 25 Millionen Euro realisiert werden. Insgesamt liegt die Profitabilität auf dem Niveau der allgemeinen Branchenentwicklung im Maschinen- und Anlagenbau.

Darüber hinaus verfügt DREHER über eine sehr komfortable Eigenkapitalquote von nahezu 50 Prozent, die deutlich höher ist als im Branchendurchschnitt. In einer Branche, die zeitweise starken Schwankungen unterliegen kann, setzt DREHER auf Stabilität. Das soll Sicherheit für die Mitarbeiter und eine strategische Unternehmensentwicklung schaffen. Insgesamt ist die Geschäftsleitung mit der Ergebnissituation des Unternehmens zufrieden.

Für die laufende Periode rechnet DREHER mit einer Umsatzsteigerung und einer weiteren Verbesserung des operativen Ergebnisses. Dabei fußt der Unternehmenserfolg laut der Geschäftsleitung auf einem konsequenten Key-Account-Management, einem umfangreichen Produktportfolio und Know-how, der internationalen Unternehmensausrichtung sowie der operativen Exzellenz in allen Unternehmensbereichen.

Azubi-Tag bei DREHER

Weitere wesentliche Grundlagen für den Unternehmenserfolg sind die Qualifikation, das Engagement und die Flexibilität der Mitarbeiter sowie die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat und Geschäftsleitung. Folglich wird auch im hohen Maße ausgebildet. Die Ausbildungsrate liegt derzeit bei 17 Prozent.

Ein Baustein zur Sicherung der sehr hohen Ausbildungsrate stellt der jährliche Azubi-Tag dar. Diesen veranstaltet DREHER dieses Jahr am Samstag, den 05.05.2018 von 10 bis 14 Uhr. Interessierte Schüler haben dort die Möglichkeit, das Industrieunternehmen hautnah zu erleben.

Am Beispiel eines Produktionsteils werden an verschiedenen Stationen der Ablauf in einem Industrieunternehmen und die damit verbundenen Ausbildungsberufe gezeigt. Gerade Unentschlossene erhalten so einen tieferen Einblick, der die schwierige Entscheidung der Berufswahl erleichtern soll. Gleichzeitig können die Besucher in ungezwungener Atmosphäre mit den aktuellen Azubis und den Ausbildungsleitern in Kontakt treten.

Weitere Informationen unter www.dreher.de

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Schaltbau schließt Geschäftsjahr 2017 wie erwartet mit zunehmender operativer Dynamik ab und bestätigt Prognose steigender Profitabilität für 2018

  • Konzern-EBIT 2017 vor Einmaleffekten wie angekündigt bei über 2 Mio. EUR
  • Auftragseingang steigt deutlich um 7,8 % auf 594 Mio. EUR
  • EBIT-Marge ohne Sondereinflüsse von etwa 3 % für 2018 prognostiziert

München, 16. April 2018. Die Schaltbau-Gruppe hat im vierten Quartal 2017 wie erwartet eine positive operative Entwicklung erzielt. Entsprechend der Ankündigung des Managements stieg der Konzernumsatz von 509,1 Mio. EUR im Vorjahr auf 516,5 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2017. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern – EBIT – des abgelaufenen Geschäftsjahres war wie angekündigt negativ und betrug -23 Mio. EUR. Nicht-operative sowie nicht-zahlungswirksame Einmalbelastungen durch die Wertberichtigung der zum Verkauf gestellten Tochtergesellschaft Albatros S.L.U. („Schaltbau Sepsa“) beliefen sich auf insgesamt 24,2 Mio. EUR. Im Rahmen des Wertminderungstests der mit Wirkung zum 31. Dezember 2017 veräußerten Tochtergesellschaft Schaltbau Pintsch Bubenzer entstanden zudem einmalige Belastungen in Höhe von 1,1 Mio. EUR. Ohne Einbezug dieser beiden Sachverhalte lag das EBIT von Schaltbau für das Geschäftsjahr 2017 bei 2,4 Mio. EUR.

Sehr deutlich, um 7,8 %, stieg der Auftragseingang im Schaltbau-Konzern im Jahr 2017 an. Mit den erwartet hohen Auftragseingängen im vierten Quartal wurden 2017 in Summe 594,0 Mio. EUR (Vorjahr: 551,2 Mio. EUR) neue Aufträge verbucht. Der Auftragsbestand des Konzerns zum 31. Dezember 2017 lag mit 508,3 Mio. EUR ebenfalls wesentlich – 18,3 % – über dem Vorjahreswert (429,8 Mio. EUR).

„Finanzlage stabilisieren, Kosten senken, Wettbewerbsfähigkeit stärken – mit dieser Agenda ist der neue Vorstand im letzten Jahr angetreten, um die Schaltbau-Gruppe wieder auf Kurs zu bringen. Bei allen drei Zielsetzungen waren wir erfolgreich. Zudem haben wir operativ eindeutig wieder Tritt gefasst. Schaltbau ist wesentlich robuster aufgestellt und aussichtsreicher positioniert als noch vor zwölf Monaten, auch wenn immer noch ein anspruchsvoller Weg vor uns liegt,“, kommentiert Dr. Bertram Stausberg, seit 1. April 2017 Sprecher des Vorstands der Schaltbau-Holding AG, den heute vorgelegten Konzern-Abschluss des Unternehmens für 2017 sowie die Prognose zur weiteren Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr 2018.

Das Management bekräftigt, dass die eingeleiteten Maßnahmen zur Fokussierung der Schaltbau-Gruppe auf strategische Kernkompetenzen und zur Steigerung der Profitabilität konsequent fortgeführt werden. Schaltbau schließt auch künftig nicht aus, sich von Geschäftsfeldern zu trennen, die perspektivisch nicht zum Kerngeschäft zählen bzw. nicht nachhaltig profitabel sind. Mit dieser Zielsetzung wird das Unternehmen bis zum Geschäftsjahr 2020 zwar gegebenenfalls nominelle Umsatzrückgänge verbuchen, gleichzeitig jedoch eine schrittweise, deutliche Steigerung der Profitabilität erzielen können und mit seinen Kerngeschäftsbereichen expandieren.

Im laufenden Geschäftsjahr 2018 wird die gerade abgeschlossene Veräußerung der Schaltbau Pintsch Bubenzer-Gruppe zu einem Umsatzrückgang führen, der durch das geplante moderate organische Wachstum der verbleibenden Gesellschaften nur zu einem Teil ausgeglichen werden kann. Im aktuellen Konsolidierungskreis, d.h. ohne die Umsätze von Schaltbau Pintsch Bubenzer, jedoch einschließlich der Umsätze von Schaltbau Sepsa erwartet das Management für das laufende Jahr einen Konzernumsatz von 480 Mio. EUR bis 500 Mio. EUR und einen Konzernauftragseingang im Bereich von 500 Mio. EUR bis 520 Mio. EUR. Auf der Grundlage der schon in 2017 verbesserten Auftragslage soll sich die EBIT-Marge 2018 (vor Einmaleffekten) auf etwa 3 % vom Umsatz verbessern. Hierzu werden erste positive Auswirkungen der im Jahr 2017 begonnenen Restrukturierung beitragen können. So sollen Produktivitätssteigerungen durch optimierte Fertigungsprozesse und verbesserte Einkaufskonditionen zu geringeren Material- und Personalkosten führen. Nicht-operative Sondereffekte werden möglicherweise auch 2018 aus Restrukturierungsmaßnahmen und negativen Ergebniseffekten im Zusammenhang mit der Veräußerung von Tochtergesellschaften resultieren.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 waren Produkte für Schienenfahrzeuge des Segments Mobile Verkehrstechnik der wesentliche Wachstumstreiber der Schaltbau-Gruppe, während die Stationäre Verkehrstechnik deutlich nachgab. Wesentliche Beiträge zu Umsatz und Ergebnis lieferte das Komponentengeschäft.

Auftragseingang und Umsatz im Segment Mobile Verkehrstechnik stiegen deutlich an: Der Auftragseingang kletterte um 26,7 % auf 333,4 Mio. EUR, der Umsatz um 19,4 % auf 265,3 Mio. EUR. Das EBIT des Segments war aufgrund der Neubewertung der Schaltbau Sepsa-Gruppe deutlich negativ (-26,4 Mio. EUR). Ohne diesen Effekt hat das Segment Mobile Verkehrstechnik ein leicht negatives EBIT (-2,2 Mio. EUR) erreicht. Der Verlust resultierte vor allem aus dem negativen operativen Beitrag von Schaltbau Sepsa in Höhe von -6,5 Mio. EUR und negativen Beiträgen weiterer Auslandsgesellschaften.

Das Segment Stationäre Verkehrstechnik litt während des Geschäftsjahres 2017 unter dem massiven Bestellrückgang in der Bahnübergangs- und Eisenbahnsignaltechnik in Deutschland. Zudem wirkte sich die bewusste Zurückhaltung bei der Auftragsgewinnung im Ausland aus. So war der Auftragseingang um 27,6 % auf 114,3 Mio. EUR rückläufig und der Umsatz verringerte sich um 19,4 % auf 120,5 Mio. EUR. Das EBIT des Segments war aufgrund des rückläufigen Geschäftsvolumens mit -5,5 Mio. EUR negativ, verbesserte sich jedoch im Vergleich zum Vorjahr (-28,1 Mio. EUR) auch aufgrund von Kostensenkungsmaßnahmen deutlich.

Das Segment Komponenten kam 2017 sehr gut voran. Der Auftragseingang verbesserte sich um 12,5 % auf 146,3 Mio. EUR, der Umsatz blieb mit 130,7 Mio. EUR nur leicht unter Vorjahr, und das EBIT stieg um 24,8 % auf 21,4 Mio. EUR.

Konzernabschluss Schaltbau Holding AG 2017

Weitere Einzelheiten zum Konzernabschluss 2017 sind im heute veröffentlichten Geschäftsbericht 2017 erläutert, der auf www.schaltbau.de verfügbar ist. Die Ergebnisse des ersten Quartals 2018 (Zwischenmitteilung) werden am 8. Mai 2018 veröffentlicht.

Disclaimer
Diese Corporate News enthält Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen beruhen und die Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den vorausschauenden Aussagen abweichen können. Die Schaltbau Holding AG beabsichtigt nicht, diese vorausschauenden Aussagen zu aktualisieren.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Software AG erhöht Ausblick 2018 für IOT & Cloud

  • Internet of Things (IoT) & Cloud: Dynamische Geschäftsentwicklung über Erwartungen; Ausblick für Wachstum von +70 bis +100 Prozent auf +100 bis +135 Prozent angehoben
  • Anteil wiederkehrender Erlöse am Produktumsatz steigt von 71 Prozent im ersten Quartal 2017 auf 78 Prozent im ersten Quartal 2018
  • Adabas & Natural: Starke Entwicklung beim Lizenzumsatz, stabile Produkterlöse und Umsatzausblick 2018 bestätigt
  • Digital Business Platform (DBP): 20 Prozent des geplanten Gesamtumsatzes 2018 im ersten Quartal erreicht und Umsatzausblick 2018 bestätigt 
  • Unternehmensprofitabilität weiterhin auf hohem Niveau; Ausblick für operative Ergebnismarge (Non-IFRS) und Gewinn je Aktie (EPS) in 2018 bestätigt

Die Software AG (Frankfurt TecDAX: SOW) hat heute ihre Finanzkennzahlen (IFRS, vorläufig) für das erste Quartal 2018 bekannt gegeben. Nur ein Quartal nachdem das Unternehmen angekündigt hatte, seine IoT & Cloud-Umsätze separat auszuweisen, kann die Software AG ein starkes Wachstum im neuen Geschäftsfeld vorzeigen. Der IoT & Cloud-Umsatz erreichte im ersten Quartal 2018 mit 6,4 Millionen Euro ein währungsbereinigtes Wachstum von 125 Prozent. Der Auftragseingang im Cloud-Geschäft entwickelte sich mit einem Wachstum von 195 Prozent sogar noch stärker, angetrieben durch eine hohe Marktnachfrage nach unabhängigen und offenen IoT & Cloud-Plattformen. Zunehmend mehr globale Großkonzerne setzen bei ihrer IoT & Cloud-Strategie auf die führenden Technologien der Software AG. Auf Basis der positiven Marktentwicklung erwartet die Software AG  künftig eine dynamische Entwicklung ihres IoT & Cloud-Geschäfts. Daher hat der Vorstand der Software AG heute entschieden, den Ausblick des Unternehmens für das prozentuale Umsatzwachstum im IoT & Cloud-Geschäft für 2018 von bisher +70 bis +100 Prozent (25-30 Millionen Euro) auf +100 bis +135 Prozent (30-35 Millionen Euro) anzuheben. Der Ausblick der Produktumsätze für den digitalen Geschäftsbereich Digital Business Platform (DBP) (ohne IoT & Cloud Umsatz) und Adabas & Natural (A&N) sowie für die operative Ergebnismarge (Non-IFRS) und das Ergebnis je Aktie (Non-IFRS) wurde bestätigt.

„Der außergewöhnliche Erfolg und die dynamische Entwicklung in unserem IoT & Cloud-Geschäft im ersten Quartal unterstreicht unsere erfolgreiche Strategie. IoT und Cloud sind die Maxime aller Industrien – und wir haben auf internationaler Ebene eine führende Rolle beim Aufbau neuer IoT- und Cloud-Plattformen durch strategische Partnerschaften mit Weltmarktführern eingenommen. Der Ausbau von starken Partner-Ökosystemen wird künftig der Schlüssel zum Erfolg sein“, sagt Karl-Heinz Streibich, Vorsitzender des Vorstandes der Software AG.

„Im ersten Quartal ist es uns gelungen, das Wachstum unseres IoT- und Cloud-Geschäfts signifikant zu steigern und dabei auch die operative Ergebnismarge auf einem sehr hohen Niveau zu halten. Gleichzeitig steigende Umsätze als auch hohe Profitabilität zu erzielen, versetzt uns in eine außergewöhnlich starke Marktposition, die wir in diesem Jahr und weit darüber hinaus ausbauen werden“, sagt Finanzvorstand Arnd Zinnhardt.

Entwicklung der Geschäftsbereiche

Das IoT & Cloud-Geschäft der Software AG erzielte ein starkes Wachstum im ersten Quartal und erreichte einen Rekordumsatz von 6,4 (Vj. 3,0) Millionen Euro – ein währungsbereinigtes Plus von 125 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zudem verbesserte sich der Auftragseingang im Cloud-Geschäft signifikant mit einem Wachstum von 195 Prozent im ersten Quartal.

Nach dem Rekordergebnis im vierten Quartal 2017, erzielte der Geschäftsbereich Digital Business Platform (DBP) im ersten Quartal einen Anteil von 20 Prozent am prognostizierten Gesamtjahresumsatz; dies spiegelt eine saisonal übliche Umsatzverteilung wider. Die Wartungsumsätze lagen bei 66,0 (Vj. 66,5) Millionen Euro, ein währungsbereinigter Anstieg um 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im ersten Quartal wurde ein Lizenzumsatz von 23,4 (Vj. 36,4) Millionen Euro erzielt. Entsprechend belief sich der DBP-Produktumsatz (Lizenzen plus Wartungen) auf insgesamt 89,4 (Vj. 102,9) Millionen Euro im ersten Quartal 2018.

Der Geschäftsbereich Adabas & Natural (A&N) konnte einen starken Start in das neue Jahr verbuchen. Die positive Entwicklung unterstreicht die Stabilität des Geschäfts und die hohe Loyalität der A&N-Kundenbasis. Das Innovationsprogramm „Adabas & Natural 2050+“ gewährleistet den Support der Kundenbasis über das Jahr 2050 hinaus. Mit diesem Programm trägt die Software AG langfristig zum Schutz der Investitionen ihrer Kunden und aktiv zur Modernisierung derer IT-Landschaften bei. Während die Lizenzumsätze mit einem währungsbereinigten Plus von 23 Prozent auf 9,0 (Vj. 7,8) Millionen Euro stiegen, beliefen sich die Wartungserlöse auf 35,7 (Vj. 40,0) Millionen Euro. Der A&N-Produktumsatz lag insgesamt bei 44,6 (Vj. 47,9) Millionen Euro.

Der Umsatz im Geschäftsbereich Consulting lag im ersten Quartal bei 46,1 (Vj. 52,1) Millionen Euro.

Gesamtumsatz und Ergebnisentwicklung

Die Software AG konnte im Berichtsquartal einen Gesamtumsatz von 186,6 (Vj. 205,9) Millionen Euro verzeichnen. Die Wartungsumsätze des Konzerns erreichten 102,5 (Vj. 106,9) Millionen Euro – ein währungsbereinigtes Wachstum von 4 Prozent. Aufgrund der erwartungsgemäß schwächeren Entwicklung im DBP-Lizenzgeschäft lag der Konzern-Lizenzumsatz im Berichtsquartal mit 34,2 (Vj. 44,9) Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. Entsprechend betrug der Produktumsatz des Unternehmens (Lizenzen + Wartungen) im ersten Quartal insgesamt 140,4 (Vj. 153,7) Millionen Euro. Gleichzeitig stieg der Anteil der wiederkehrenden Erlöse am Produktumsatz von 71 Prozent im ersten Quartal 2017 auf 78 Prozent im ersten Quartal 2018.

Der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen und Steuern EBIT belief sich im ersten Quartal auf 42,1 (Vj. 41,5) Millionen Euro. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 22,5 (Vj. 20,2) Prozent. Das operative Ergebnis EBITA (Non-IFRS) entwickelte sich im Berichtsquartal mit 51,2 (Vj. 56,3) Millionen Euro leicht rückläufig. Äußerst stabil zeigte sich die operative Ergebnismarge (Non-IFRS) mit einem Wert von 27,4 (Vj. 27,3) Prozent.

Ausblick 2018

Die Software AG hebt den Ausblick für das Umsatzwachstum im IoT & Cloud-Geschäft für 2018 von bisher +70 bis +100 Prozent auf +100 bis +135 Prozent an. Der Ausblick der Produktumsätze für den digitalen Geschäftsbereich Digital Business Platform (DBP) und Adabas & Natural (A&N) sowie für die operative Ergebnismarge (Non-IFRS) und den Gewinn je Aktie (Non-IFRS) wurden bestätigt.

Eine Telefonkonferenz für Finanzanalysten und Medienvertreter findet am Montag, den 16. April 2018 um 10:00 Uhr MESZ (09:00 Uhr BST) statt. Einwahldaten finden Sie auf der Webseite des Unternehmens unter www.SoftwareAG.com/investoren.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Premium Aviation Service: Nayak Röder Gruppe auf Wachstumskurs

Die Nayak Röder Gruppe, spezialisiert auf die Wartung von Flugzeugen, übernimmt ab sofort den Line Maintenance Service von 14 Flugzeugen des Typs A32x der Laudamotion, ehemals niki. Der Vertrag wurde heute unterzeichnet.

Nach der kürzlich gewonnenen Ausschreibung für easyJet in Nizza und Bordeaux (weitere 9 Maschinen vom Typ A32X) kann die Nayak Röder Gruppe somit einen weiteren großen Auftragseingang verbuchen.

Ziel der Nayak LM Germany – einer Tochter der Nayak Röder Gruppe – ist es, in den nächsten Wochen das eigene Stationsnetz deutlich auszubauen um in Deutschland flächendeckend präsent zu sein.
Geschäftsführer Dr. Boris Liffers: „Wir beabsichtigen, zum beginnenden Sommerflugplan mindestens vier weitere Stationen an den Airports in München, Stuttgart, Frankfurt und Leipzig zu eröffnen. Hierfür sollen bis zu 30 weitere, qualifizierte Stellen besetzt werden“.

Die derzeit größte Nayak Röder Station am Airport in Düsseldorf ist bereits auf einem klaren Wachstumskurs. Schwerpunkt dieser seit Herbst 2017 erfolgreich eingegliederten Teile der früheren AirBerlin Technik ist die Flugzeugwartung vom Typ Q400. An dieser Station soll beim Personal ebenfalls deutlich aufgestockt werden um die kommenden Anforderungen erfolgreich zu meistern.

Für das laufende Geschäftsjahr 2018 will die Nayak Röder Gruppe laut Geschäftsführer Johann Heitzmann die 100 Mio. Euro Umsatzmarke erreichen. Damit ist sie der größte unabhängige technische Aviation Service Dienstleister in Europa.

Die Nayak Röder Gruppe: mit derzeit rund 900 Mitarbeitern im Aircraft Maintance und MRO Geschäft ist die Gruppe an über 30 europäischen Standorten vertreten. Schwerpunkt bilden verschiedene technische Dienstleistungen im militärischen und zivilen Umfeld. Dazu betreibt die Gruppe erfolgreich einen europäischen Schulungsbetrieb.

Ansprechpartnerin für Medienanfragen

Frau Anette Stappert
+49 211 9418601
annette.stappert@nayak.aero

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox