Niantic ist offizieller Partner der MAG 2018 – der Ingress und Pokémon Go-Entwickler erstmals in Europa

Über 850 Millionen Downloads weltweit für Pokémon Go und mehr als 20 Millionen Downloads für Ingress – wenn es um Augmented Reality Spiele geht, ist Niantic der unangefochtene Marktführer. Als Veranstalter der MAG 2018 sind wir deshalb sehr erfreut darüber, Niantic als offiziellen Aussteller und Partner mit ihrer ersten europäischen Messepräsenz begrüßen zu dürfen!

Niantic lädt alle MAG-Besucher zu sich in Halle 1 ein, damit sie mehr über die Zukunft von Augmented Reality erfahren können – natürlich in entspannter und gemütlicher Atmosphäre. Dort können sich Besucher auf einen Sneak Peek zu Ingress Prime freuen – dem Reboot von Ingress. Außerdem erwarten sie viele andere Ingress-Agenten, Pokémon-Trainer und weitere Überraschungen!

Anne Beuttenmüller, Head of Marketing EMEA bei Niantic: „Wir bei Niantic sind sehr glücklich über die Begeisterung in Europa, wenn es um Spiele in der realen Welt geht. Wir freuen uns darauf, die leidenschaftlichen Communities von Ingress und Pokémon GO auf der MAG 2018 zu treffen. Wir hoffen, dass unsere Fans die MAG 2018 als tolle Gelegenheit sehen, andere Spieler zu treffen und gemeinsam Abenteuer in Erfurt zu erleben, einer aufregenden Stadt für jeden Popkultur-Enthusiasten!“

Wolf Lang, Geschäftsführer von Super Crowd Entertainment: „Die MAG ist ein Community-Event von Fans für Fans und Niantic schafft es wie niemand sonst, die Community zu gemeinsamen Abenteuern zu bewegen – diese Kombination ist deshalb einfach ein perfektes Dreamteam. Wir freuen uns unglaublich, dass Niantic zu uns auf die MAG 2018 kommt. Damit gibt es ein weiteres Highlight für unsere Besucher, das in dieser Form keine andere Veranstaltung in Europa bieten kann.“

Niantic ist das neueste Highlight auf der MAG 2018 in Erfurt, um die für Fans schon längst kein Weg mehr vorbeiführt: PietSmiet, Lara Loft, fishc0p, Ninotaku, Daedalic, gamigo, Headup Games und der Indie Arena Booth sind nur ein paar der Namen, die Erfurt vom 05.10. bis 07.10. zum Mittelpunkt des Fankultur-Universums werden lassen. Das komplette Line-Up der MAG 2018 mit allen Neuzugängen gibt es hier: https://mag-con.de/….

Einige Tickets für die MAG 2018 sind noch erhältlich – nutzt eure Chance und sichert euch euer Ticket, bevor die MAG 2018 ausverkauft ist: https://mag-con.de.

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FM digital – reelle Chance auf minimierte Kosten

Mehrwert, Kostensenkung und Praxisnutzen lassen sich mit den Tools BIM, Internet of Things, Augmented Reality, Virtual Reality, Mobile Services, Smart Buildings und Big Data erreichen. Der Weg dahin: optimiertes Datenmanagement, vollständige Dokumentation, funktionierende Schnittstellen und Sicherstellen der Kompatibilitäten. Mithilfe einer ganzheitlichen Strategie auf der Grundlage umfassender Information lassen sich die Vorteile der neuen Technologien im Facility Management umfassend nutzen..

Auf dem folgenden Seminar erfahren Sie kompakt und praxisnah, welche Ansätze bereits heute im Facility Management einsatzfähig sind, was die Zukunft bringt und wie Sie Ihre FM-Strategie optimal darauf ausrichten. In einer Live-Präsentation eines digitalen Gebäudeleitsystem erleben Sie jeden einzelnen Datenpunkt in Echtzeit.

Digitalisierung im Facility Management
5. September 2018 in Wiesbaden
15. November 2018 in Fellbach
www.management-forum.de/digitalisierung-fm

Mehr Informationen unter dem angegebenen Link. Bei Fragen oder zur Anmeldung wenden Sie sich gerne an Elisabeth di Muro, Tel: 08151-2719-0 oder an info@management-forum.de

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Nemetschek erhöht Anteil an Tochtergesellschaft MAXON auf 100 %

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– Erhöhung der Anteile an MAXON von 70 % auf 100 %

– Branchenexperte David McGavran wird neuer CEO

– Fokus weiterhin auf Media-&-Entertainment-Markt

– Höheres Umsatzwachstum durch Nutzung des signifikanten Potenzials im Augmented-Reality-, Virtual-Reality- und AEC-Markt im Visier

Der Softwareanbieter Nemetschek SE (ISIN DE0006452907) hat seine Anteile an der Tochtergesellschaft MAXON Computer GmbH mit Sitz in Friedrichsdorf bei Frankfurt/Main von 70 % auf 100 % erhöht. Die ehemaligen drei Unternehmensgründer, die bis dato 30 % hielten und als Geschäftsführer tätig waren, scheiden aus dem Unternehmen aus, stehen aber noch für eine Übergangszeit als Berater zur Verfügung.

Als neuer CEO konnte der Marktexperte David McGavran gewonnen werden. Der international versierte Manager bringt umfangreiche Erfahrungen sowie ein großes Netzwerk im Media-&-Entertainment-Bereich mit und war in den letzten 20 Jahren in unterschiedlichen Positionen bei Adobe Systems tätig, zuletzt als Director of Engineering – Professional Audio and Video. David McGavran verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Zusammenarbeit mit global tätigen TV-Sendern, Postproduktionsunternehmen und Film-Editoren.

MAXON Computer gehört zu den weltweit führenden Softwareunternehmen für 3D-Modeling-, Painting-, Animations- und Rendering-Lösungen. Die Softwarelösungen werden in zahlreichen Produktionen aus den Bereichen Film, Fernsehen, Werbung, Videospiele sowie bei der Visualisierung von Architektur und Produktdesign eingesetzt.

Unter der neuen Führung wird MAXON seine Positionierung in den bereits adressierten Märkten weiter forcieren und sich insbesondere auf die Bereiche Augmented Reality und Virtual Reality fokussieren, die wesentliche Wachstumstreiber der Industrie darstellen. Zusätzlich wird MAXON die Wachstumspotenziale in den von Nemetschek adressierten Kernmärkten der AEC-Industrie (Architecture, Engineering, Construction) noch stärker nutzen. Die Rahmenbedingungen für das signifikante Wachstumspotenzial sind mit einem Marktvolumen (im Jahr 2020) von ca. 3 Mrd. Euro im Media-&-Entertainment-Markt bzw. rund 500 Mio. Euro im AEC-Markt für Visualisierungen äußerst vielversprechend. "Wir sehen in dem Visualisierungsmarkt für die Media- und AEC-Industrie ein großes Wachstumspotenzial und wollen dieses noch stärker nutzen", so Patrik Heider, Sprecher und CFOO der Nemetschek Group. "Wir freuen uns sehr, dass wir mit David McGavran eine äußert kompetente und international erfahrene Führungspersönlichkeit gewonnen haben. Ich bin davon überzeugt, dass mit der neuen Struktur das zukünftige Wachstum von MAXON sichergestellt ist." Gleichzeitig dankt der Vorstand den drei Unternehmensgründern für ihre hervorragenden Leistungen in den vergangenen Jahren.

"Ich freue mich sehr darauf, meine jahrelange Erfahrung in der Media-&-Entertainment-Industrie bei Adobe Systems nun bei MAXON einzubringen sowie die nächste Wachstumsphase einzuleiten und umzusetzen," so David McGavran.

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Die virtuelle Welt der Intralogistik

Künstliche Intelligenz, Blockchain, Augmented und Virtual Reality: Welche Möglichkeiten moderne Technologien der Intralogistik-Branche eröffnen, ist Thema der internationalen VDI-Konferenz „Intralogistic Solutions“ am 27. und 28. Juni in Amsterdam.

Die Logistik-Branche steckt im digitalen Wandel: Blockchain und Cloud Technologien optimieren den Logistikprozess, indem sie Schnittstellen erzeugen und die Datenverarbeitung erleichtern. In den Lagerhallen vereinfachen Robotik-Anwendungen, Drohnen und virtuelle Realitäten die Arbeit. Die Digitalisierung ist ein entscheidender Faktor für schnelle Kommissionierung und effiziente Lager- und Materialfluss-Systeme. Wie sich Automation und Vernetzung auf die Zukunft der Intralogistik auswirken, beschäftigt die Experten auf der VDI-Konferenz „Intralogistic Solutions“ vom 27.-28. Juni in Amsterdam.

Die VDI-Konferenz legt ihre Schwerpunkte auf aktuelle Trends und Entwicklungen im Bereich Industrie 4.0 und wie die digitalen Transformationsprozesse Unternehmen zum Erfolg führen. In Panel Discussions debattieren Experten Fragen, die die Branche beschäftigen: Wie beeinflussen das Internet der Dinge und Künstliche Intelligenzen den Warentransport? Welche Energiekonzepte sind langfristig ökonomisch? Welchen Grad kann die Automation im Kommissionierungsprozess erreichen?

Die Top-Themen der VDI-Konferenz sind:

  • Kommissionierung im Omnichannel
  • Datenintegration und Lagerlösung
  • Energiekonzepte der Zukunft
  • Disruptive Technologien in der Intralogistik
  • Customer Cases

Vortragssprache der Konferenz ist Englisch.

Wie sich die Digitalisierung auf die Intralogistik auswirkt und wie die digitale Transformation praktisch umgesetzt wird, diskutieren Branchenexperten ebenfalls auf dem 28. Deutschen Materialfluss-Kongress am 21. und 22. März 2019 in Garching bei München.

Weitere Informationen zu Anmeldung und Programm finden Sie unter www.vdi-wissensforum.de/weiterbildung-maschinenbau/intralogistic-solutions/ sowie über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.

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Rinnen von innen – an Smartphone und Tablet entdecken

Hauraton eröffnet Durchblicke. Mit der soeben in München auf der IFAT 2018 vorgestellten Augmented Reality-App gibt der badische Entwässerungstechnologe ab sofort faszinierende Einsichten in das komplexe Innenleben seiner Rinnen frei. Dreidimensional und wirklichkeitsgetreu lassen sich auf Smartphone und Tablet jetzt auch diejenigen Teile und Bereiche erforschen, die bisher auf Gesamtabbildungen kaum oder gar nicht wahrnehmbar waren. Der Nutzer kann Rinnen am eigenen Screen „umrunden“ und sie aus verschiedensten Perspektiven in Augenschein nehmen.

Augmented Reality = Angereicherte Wirklichkeit

AR-Technologie mischt natürliche Wahrnehmung von Produkten mit virtueller Realität und macht so Zusammenhänge verständlicher. Mittels der neuen App kann man in die geschlossene Rinne blicken, diese virtuell öffnen und in ihrem Aufbau nachvollziehen. „Damit machen wir unsere Lösungen für Kunden viel stärker erlebbar als zuvor“, sagt Markus Obreiter, Marketingleiter des Unternehmens. „Nach wie vor bleiben Kataloge oder Broschüren, Online und Film klassisch im Einsatz. Die App bietet darüber hinaus Zusatzinfos in 3D als weitere Darstellungsoption und unterstreicht unsere Vorreiterrolle in der Branche.“

Erste AR-App für Rinnen erfasst Produktvielfalt digital

Mit ihren 3D-Effekten – zum Beispiel der „Explosion“ einer Rinne in ihre Einzelteile, so dass sich Zusammensetzung und technische Details visuell erschließen – stiftet die App einen hohen Nutzen für Ingenieure und Projektplaner. Sie bietet ihnen am eigenen Bildschirm das sofortige Abrufen brauchbarer Inhalte, Fakten und Argumente. Obreiter: „Jetzt ist es möglich, auch schwere Produkte ins eigene Büro ‚mitzunehmen’ und im Detail zu sichten.“

Hauraton ist mit der Brancheninnovation weiterhin auf digitalem Fortschrittskurs. Die erste AR-App im Entwässerungsbereich ist ein wichtiger Schritt in die Welt der neuen Technologien und schafft weitere Perspektiven für zukünftige Entwicklungen.

Kreiert und produziert wurde sie gemeinsam mit dem Partner Mastersolution. Aktuell ist Version 1 am Start, die anhand von Feedback stetig optimiert wird. Zur Zeit bietet sie eine Produktschau der auf der IFAT 2018 gezeigten Lösungen, die nach und nach ausgedehnt wird.

Die Hauraton Augmented Reality-App ist für iOS im Apple Store und für Android im Google Play Store gratis zum Download für Smartphones und Tablets verfügbar. Unter dem Suchbegriff Hauraton ist sie im Store einfach zu finden und zu installieren.

Zur Platzierung der virtuellen Entwässerungssysteme wird nach Start der App und der Auswahl „Initiate AR“ die Kamera des Mobilgerätes aktiviert. Die Platzierung erfolgt nun über ein Markermotiv, das unter diesem Link: https://www.hauraton.com/media/ar-app/HAURATON_AR-App_Marker_2018-05.pdf heruntergeladen und ausgedruckt werden kann. Anschließend einfach scannen und loslegen!

 

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Mit digitaler Kraft Berge versetzen: MACH stärkt Verwaltungen mit Fitnessprogramm auf der CEBIT

Vor der Verwaltung türmen sich große „Berge“: Es gilt, bei immer knapperen Ressourcen zunehmende Komplexität zu managen und Herausforderungen, wie den demografischen Wandel zu meistern. Damit das Erklimmen der Gipfel gelingt, ist dringend neue Kraft erforderlich. In Halle 14 an Stand H58 bietet die MACH AG auf der diesjährigen CEBIT vom 12. bis 15. Juni einen passenden Trainingsplan, der die öffentliche Verwaltung fit macht für den digitalen Aufstieg.

Arne Baltissen, Vorstand Märkte bei der MACH AG, sagt: „Auf der CEBIT wollen wir für das gemeinsame Bergsteigen begeistern, denn das Gefühl nach einem abgeschlossenen Digitalisierungsprojekt ist mindestens genauso gut, wie nach einer erfolgreichen Gipfeltour. Und nach über 1000 Projekten in der öffentlichen Verwaltung können wir sagen: der Weg lohnt sich! Wenn es auch mal anstrengend wird, finden wir gemeinsam eine Route, die geeigneter und kraftsparender ist. Jeder Berg ist damit letztendlich auch die Chance, Großes zu bewegen! In unserem Fall heißt das: Gemeinsam die öffentliche Verwaltung digitalisieren und so Zukunft gestalten.“

In den Camps „E-Verwaltung“, „E-Personal“ und „E-Finanzen“ planen Verwaltungen ihre digitale Gipfeltour – die Experten von MACH geben Empfehlungen für die beste Route, beraten zur richtigen Ausrüstung und verraten Abkürzungen für Digitalisierungsprojekte in der Verwaltung. Beste Vorbereitung für den digitalen Aufstieg liefert der 3-stufige Fitness-Check am MACH Stand. Weiterhin gewährt MACH exklusive Einblicke in das Camp „Zukunftstechnologien“. CEBIT Besucher erfahren, welchen Mehrwert neue Technologien wie Augmented Reality, Künstliche Intelligenz und Blockchain für ihre Organisation liefern. Highlights sind die täglichen Showcases zum Einsatz von Augmented Reality in Verbindung mit der E-Akte oder die Anwendung Künstlicher Intelligenz im Rahmen der Belegerfassung. Darüber hinaus gehen die MACH Experten mit Interessierten gerne in den Ideenaustausch zu Anwendungsfällen der Blockchain, z. B. für das Prozess- und Finanzmanagement in Verwaltungen.

Auf den CEBIT Expert Stages geht es am 12. Juni von 13:20 bis 14:00 Uhr in der Podiumsdiskussion u. a. mit Rolf Sahre, Vorstandsvorsitzender der MACH AG, um das Thema „Personalmanagement in der öffentlichen Verwaltung: Mit der richtigen Strategie zu besseren Aussichten“. MACH Technologie-Vorstand Sebastian Wenzky und Vertriebsleiter DMS und E-Verwaltung Thorben Ehlers klären am 14. Juni von 14:00 bis 14:20 Uhr in ihrem Vortrag die Frage „Verwaltung digitalisieren – Vision oder Wirklichkeit? Wie Sie mit smarter E-Verwaltung Papierberge abbauen“.

Am Mittwoch, den 13. Juni, findet von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr das MACH Digital Camp statt und liefert Fitness-Tipps und Routenempfehlungen in den folgenden jeweils 30-minütigen Vorträgen:

  • 11:00 – 11:30 Uhr // Fit für den digitalen Aufstieg
    Arne Baltissen, Vorstand Märkte, MACH AG
  • 11:35 – 12:05 Uhr // Runter vom Papierberg – MACH E-Verwaltung
    Stefan Deterling, Produktmanager, MACH AG
  • 12:10 – 12:40 Uhr // Neue Kraft durch digitale Personalprozesse
    Maik Möwes, Produktmanager, MACH AG
  • 12:45 – 13:15 Uhr // Trittsicher zu E-Rechnung und E-Beschaffung
    Jakub Buraczewski und Stefan Kröll, Produktmanager, MACH AG
  • 13:20 – 14:00 Uhr // E-Rechnung im BMI: Wo steht das Projekt aktuell?
    Tobias Adam, Segmentmanager, MACH AG
    Martin Rebs, Mitglied des Vorstands, Schütze Consulting AG

Interessenten können sich über die MACH-Seite vorab für die Vorträge registrieren.

Am Ende braucht jedes Digitalisierungsprojekt vor allem eins: ein starkes Team! Im MACH Team sind noch einige Plätze frei – und so sind zukünftige Bergführerinnen und Bergführer besonders am Freitag, den 15. Juni, zum Recruiting Day in die MACH Camps eingeladen.

Das vollständige Programm sowie weitere Informationen stehen unter www.mach.de/cebit bereit.

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Mehrwerte für die Lean Sm@rt Factory von SEW-EURODRIVE

Als Automatisierungspartner und Systemlieferant bietet SEW-EURODRIVE eine breite Basis an Infrastruktursystemen und Softwarelösungen – abgestimmt auf die individuellen Prozesse und Schnittstellen für die smarte Fabrik. Dazu gehören auch digitale Services wie Augmented Reality, welche völlig neue Optionen eröffnen.

In den smarten Fabrikhallen von heute projizieren Tablets und Datenbrillen Montage- und Wartungshinweise als 3D-Animation in das reale Sichtfeld der Mitarbeiter und machen komplexe Sachverhalte dadurch sehr viel einfacher und verständlicher. Im Sinne von „mehr sehen, mehr wissen“ wird Hilfestellung in der Anlernphase geboten und das Fehlerpotenzial insbesondere bei einer hohen Varianz reduziert.

Dass man bei SEW-EURODRIVE nicht nur über Industrie 4.0 redet, sondern die eigene Vision zum Leben erweckt hat, davon zeugen zahlreiche Kundenprojekte und nicht zuletzt die unternehmenseigenen Werke. Unter Berücksichtigung der Wertschöpfungsprinzipien werden an den SEW-Standorten innovative Konzepte für unterschiedliche Aufgaben in Logistik, Montage und Fertigung erprobt und stetig weiterentwickelt. Und das unter realen Bedingungen!

Die gewonnenen Erfahrungen möchte man weitergeben. Zusätzlich zu den Produkt- und Systemlösungen bietet SEW Beratung hinsichtlich Fabrikgestaltung und Produktionsautomatisierung. Im Rahmen von Seminaren und Schulungen erfährt der Teilnehmer mehr über den SEW-Lösungsansatz, zu Umsetzungsbeispielen, erhält aber auch Tipps und Stolpersteine rund um die Gestaltung der Lean Sm@rt Factory.

Im Sinne der ganzheitlichen Fabrikplanung und -realisierung werden Prozesslösungen durch SEW-Experten gemeinsam mit Kunden geplant, projektiert und anschließend realisiert. Dabei setzt man auf ein auf gestuftes Konzept. In einer ersten Phase geht es darum die Basisdaten zu ermitteln, Potenziale zu identifizieren und ein schematisches Visionskonzept zu erarbeiten, aus welchem anschließend das Idealbild abgeleitet wird. In der zweiten Stufe werden die Erkenntnisse in ein Blocklayout gewandelt und die Materialflussplanung erfolgt. Eine erste Grobsimulation gibt eine Vorstellung von den Abläufen in der Fabrik. Im Rahmen einer Feinplanung erfolgt die Umsetzung in detaillierte maßstabsgetreue Layouts und Szenarien. SEW-Technologie- und Prozessexperten planen und projektieren die Systemlösung, im Zuge dessen erfolgt unter anderem die Wege- und Funkplanung sowie die prozessangepasste Auslegung der Energieinfrastruktur über SEW-eigene Tools. Über Virtual Reality Technologien lässt sich die feingeplante Simulation der Anlage und Fabrik virtuell begehen und gibt dem Auftragsgeber eine Vorstellung davon, was anschließend realisiert wird. Während der gesamten Realisierung wird der SEW-Kunde durch ein intensives Projektmanagement betreut, bis hin zur Installation, Inbetriebnahme und Anlaufbegleitung.

Abgerundet wird das Angebot von SEW-EURODRIVE durch Dienstleistungen rund um Produkte, Systeme, Maschinen und Anlagen. Mit Condition Monitoring und Predictive Analytics können Daten digital erfasst, ausgewertet und Ereignisse vorhersagt werden. Unter Condition Monitoring versteht man bei SEW die regelmäßige / permanente Erfassung von Anlagenzuständen mittels Sensorik und Messsystemen wie bspw. Endoskopie, Thermografie und Schwingungsmessung. Ziel der Serviceleistung ist die zustandsorientierte Instandhaltung mittels aktuell aufgenommener Anlagenzustände. Mit dem DriveRadar®-Konzept geht SEW-EURODRIVE einen Schritt weiter: Heute schon wissen was morgen passiert! Aus vorhandenen Daten, welche im Betrieb von SEW-Antriebssystemen berechnet bzw. erfasst werden, und modernen Datenanalyseverfahren (Machine Learning) mittels eines digitalen Zwillings eine genaue Prognose zu einem sich anbahnenden Schaden abgeben zu können. Unser Ziel: Eine vollumfängliche Lösung für ein datenbasierendes, prädiktives Instandhaltungsmanagement. Dabei ergeben sich mannigfaltige Mehrwerte für den Kunden:

  • Sicherung / Erhöhung der Komponenten-, Anlagen- und Systemverfügbarkeit
  • Vermeidung von Störungen und ungeplanten Ausfällen / Stillstandzeiten durch frühzeige Warnungen bei kritischen Systemzuständen bzw. abnormalem Betriebsverhalten
  • Verbesserte Planbarkeit von Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen
  • Optimale Ausnutzung der Lebensdauer von Komponenten und Systemen
  • Transparenz über den Zustand und das Betriebsverhalten der Anlage durch eine ansprechende Visualisierung.

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DKF 2018: Devexperts erstmals auf Kongress für Finanzinformationen am 3. Mai in München

  • Besucher können Finanzmarktdaten-Lösung dxFeed per Augmented-Reality-Brille interaktiv bedienen
  • Devexperts zeigt Einsatzmöglichkeiten seiner Lösungen dxTrade und dxFeed
  • Vortrag über Datenanalyse per Virtual und Augmented Reality
  • Erstmals Pressegespräche mit hochrangigen Vertretern von Devexperts in Deutschland möglich

(DKF 2018, Stand M8) – Devexperts, Entwickler von Handelsplattformen und Finanzmarktdaten-Lösungen für private und institutionelle Kunden, nimmt zum ersten Mal an dem Deutschen Kongress für Finanzinformationen (DKF) am 3. Mai im Münchner Hotel Sofitel Bayerpost teil. Im Mittelpunkt der Präsentation stehen die Multi-Asset- und Multi-Markt-Handelsplattform dxTrade sowie dxFeed, der zu Devexperts gehörende Finanzdatenprovider. Außerdem begeistert der Messestand des Unternehmens, das weltweit rund 300 Mitarbeiter beschäftigt, die Fachbesucher mit topaktueller Virtual-Reality-Technik: Interessenten können Finanzmarktdaten über die dxFeed Holographic Solution per Augmented-Reality-Brille interaktiv bedienen.

dxFeed Holographic Solution: Augmented Reality als Zukunft der Datenanalyse
Die dxFeed Holographic Solution konvertiert Börsendaten in virtuelle Grafiken und Diagramme, die von den Messegästen gedreht und skaliert werden können. Der User gruppiert die Grafiken und Widgets als 3D-Objekte in 360-Grad-Ansicht um sich herum, losgelöst von den Beschränkungen der Bildschirmgröße. Die Steuerung erfolgt durch Gesten oder Clicker. Das wird die Zukunft im Broker-Büro grundlegend verändern: Börsenmakler brauchen keine Monitore mehr und bauen Ihren Arbeitsplatz buchstäblich überall auf.

Studenten oder neue Mitarbeiter können AR/MR-gestützte Plattformen verwenden, um Muster anhand historischer Daten und Marktreplay zu studieren und zu analysieren. Außerdem können Sie einen Tutor oder einen professionellen Investor in einen virtuellen Konferenzraum einladen und von ihm durch verschiedene Finanzmärkte geführt werden.

AR/VR-Lösungen lassen Nutzer auf natürliche Weise mit Objekten interagieren und große Mengen komplexer Daten schneller bearbeiten. Im Finanz- und Trading-Bereich gibt es viele Anwendungsbeispiele: dreh- und begehbare Modelle der impliziten Volatilitätsfläche, wandgroße Heatmaps und Cluster-Analysemodelle, die Analyse der Marktmikrostruktur durch Marktdatenvisualisierung mit voller Detailtiefe oder eine unbegrenzte Anzahl an Bildschirmen in der 360°-Ansicht. Mit traditionellen Analysetools ist diese Art der Datenvisualisierung nicht möglich.

Passend dazu stellt Antonio Goncalves, Senior Vice President Sales and Business Development bei Devexperts, in einem 15-minütigen Vortrag zum Thema „Eintauchen in die Zukunft mit VR/AR- Datenanalyse-Lösungen“ die verschiedenen Faktoren vor, mit denen das Unternehmen disruptive Technologien im Data Space einführt: Harmonisierung, Integration, Analyse, Demokratisierung kritischer Anwendungen und Steuerungsfähigkeit. Für alle Aspekte werden spezielle, heutzutage futuristisch anmutende Lösungsansätze vorgestellt.

Devexperts als Trendsetter auf dem Finanzmarkt
Devexperts hebt sich durch eine außergewöhnliche Kombination aus Softwarelösungen und -dienstleistungen von seinen Mitbewerbern ab: Kunden erhalten nicht nur eine leistungsstarke, maßgeschneiderte Multi-Asset- und Multi-Markt-Handelsplattform, sondern können diese von dem zu Devexperts gehörenden Finanzdienstleister dxFeed mit normalisierten Datenfeeds mit geringen Latenzzeiten von Börsen in Europa und Nordamerika befüllen lassen.

„Die letzten Jahre waren wir in anderen Regionen der Welt aktiv, jetzt konzentrieren wir uns verstärkt auf die DACH-Region. Auf dem DKF möchten wir zeigen, dass auch deutsche Finanzinstitute von dem technischen Vorsprung, den unsere Lösungen und Services bieten, profitieren können“, sagt Michael Babushkin, CEO und Gründer von Devexperts. „Wir hoffen, durch die Konferenzteilnahme viele neue Kontakte zu knüpfen."

Die Handelsplattform dxTrade kann als White-Label-Lösung verwendet oder kundenspezifisch angepasst werden. Sie zeichnet sich durch eine modulare Architektur aus, bestehend aus bewährten, wiederverwendbaren Komponenten (z. B. Front End für Web, Mobile, Desktop, OMS, Risikomanagement, Handelsanalyse etc.), die individuell konfiguriert werden können. Außerdem punktet die Lösung mit einem intuitiven User Interface: Die leistungsfähige, browserbasierte Nutzeroberfläche bietet eine große Auswahl an Trading-Tools, Charting-Paketen und konfigurierbaren Layouts. Sie passt sich flexibel an Umgebungsveränderungen und vorhandene Infrastrukturen institutioneller Kunden an.

Der Finanzdatenprovider dxFeed versorgt Kunden mit Daten aus den Börsen weltweit. Die Tickdaten stehen in einem konsolidierten Format bereit und sind über eine einfache, effiziente API mit sehr kurzer Latenzzeit zugänglich. dxFeed bietet nicht nur eine hohe Streaming-Leistung, sondern auch eine vollständig verwaltete, skalierbare Lösung zum Speichern und Abrufen historischer Daten. Mit der Market-Replay-Technologie auf Tickbasis verfügen Unternehmen, die neue Märkte erschließen möchten, über eine hocheffiziente, kostengünstige Backtesting-Funktion für ihre Trading-Strategien.

Devexperts steht erstmals für Pressegespräche bereit
Auf dem DKF 2018 haben Sie erstmals die Chance, mit hochrangigen Vertretern von Devexperts persönlich zu sprechen. Unter anderem stehen Antonio Goncalves, Senior Vice President Sales and Business Development bei Devexperts, und Oleg Solodukhin, CEO bei dxFeed, als Ansprechpartner am Stand M8 zur Verfügung. Wenn Sie Interesse haben, vereinbaren Sie bitte einen Termin mit uns (siehe Pressekontakt).

Lassen Sie sich außerdem die Gelegenheit nicht entgehen, dxFeed Holographic Solution mit einer Augmented-Reality-Brille selbst interaktiv zu bedienen.

Zur besseren Vorstellung können Sie hier ein passendes Bild herunterladen: http://www.messerpr.com/…

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Industrie 4.0 Veranstaltung für Maschinen- und Anlagenbauer

AR, VR und IoT Live erleben! Das bietet der Industrie 4.0 Impulsnachmittag in der Schweiz. Besucher können die neuen Technologien auf Basis von Beispielen aus der Industrie auf der Veranstaltung ausprobieren.

Die Industrie 4.0 Technologien sind auf dem Vormarsch. Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und das Internet of Things (IoT) sind nur der Anfang. Doch für die Industrie ist immer noch schwer zu entscheiden, welche neuen Technologien tatsächlich relevant sind. Oft muss man diese erst erlebt haben, um sich ein genaues Bild davon machen zu können. Genau aus diesem Grund lädt CAD Schroer erneut zu dem kostenlosen Impulsnachmittag zum Thema Industrie 4.0 Technologien für den Maschinen- und Anlagenbau ein. Dieses Mal findet er in der Schweiz im Hotel Riverside statt, das sich direkt in der Nähe der deutschen Grenze befindet.

Bereits heute realisierbare Industrie 4.0 Lösungen
Der weltweit tätige Anbieter von Engineering-, IoT-, AR-, und VR-Lösungen hat sich zum Ziel gesetzt die für die Industrie relevanten Technologien oder Techniken für seine Kunden praxistauglich zu gestalten. Die Veranstaltung zeigt den Unternehmen auf, welche Industrie 4.0 Lösungen schon heute mit überschaubaren Kosten einsetzbar und welche in der Zukunft zu erwarten sind.

Virtuelle und erweiterte Realität erleben
Unternehmen bekommen auf der Veranstaltung gezeigt, wie sie die virtuelle und erweiterte Realität bereits heute im Marketing, Vertrieb, der Planung oder der Wartung nutzen können. Hierbei können die neuen Technologien auch direkt an ausgesuchten Beispiel-Anwendungen und mit VR- oder AR-Brillen ausprobiert werden.

Spaß an eigenen AR-Apps
Erweiterte Realität (AR) Apps sind mit den richtigen Werkzeugen einfacher zu erstellen, als erwartet. In der Veranstaltung zeigt CAD Schroer, wie einfach es ist mit bereits vorhandenen Tools eigene AR-Applikationen zu erstellen. Diese können für eine Präsentation oder als Wartungsanleitung genutzt werden. Dabei können die Besucher die live entstandene App selber herunterladen und ausprobieren.

Kostenlose Teilnahme für Unternehmen
Die Anmeldung und Teilnahme ist für Unternehmen kostenlos, jedoch ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Interessierte Unternehmen sollten daher die Gelegenheit direkt nutzen und sich zu der Veranstaltung noch heute online anmelden.

>> Industrie 4.0 Impulsnachmittag – Kostenlose Anmeldung

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Vom Messe-Gimmick zum Muss für Hidden Champions

Virtuelle Realität begeistert nicht nur Gamer. Bei Optima loten mehrere Abteilungen im Rahmen von Optima Total Care die Möglichkeiten der Virtual und Augmented Reality aus. Im Gespräch mit VR-Papst Dr. Christoph Runde diskutieren vier Optima Vertreter, wie Planer, Werker und Service-Leute in die digitale Infrastruktur integriert werden können. Die einhellige Meinung: Hidden Champions von morgen sind datengetrieben – und zeigen heute eine hohe Innovations- und Investitionsbereitschaft.

Eine Technologie, die noch in den Kinderschuhen steckt, lässt oft zweifeln. Ist das nur Spielerei? Gibt es einen tatsächlichen Nutzen? Wird sie auch noch in 20 Jahren Relevanz haben – oder ist das ein Hype, den wir in zwei Jahren schon wieder vergessen können? Bei Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) kommt noch eine Frage dazu, berechtigterweise: Soll das für den Industriesektor tatsächlich von Wert sein?

Ganz klar: Ja. AR/VR Anwendungen bringen vielen Branchen Vorteile. Anfangs waren es in erster Linie Großkonzerne wie die Erdölförderer, Flugzeugbauer oder die Automobilbauer, bei denen AR/VR-Methoden kommerziell genutzt wurden. Inzwischen trifft man Menschen mit VR- und AR-Brillen immer häufiger auf TechnikMessen an. Auf der Interpack im Frühjahr 2017 etwa, wo einige Spezialmaschinenbauer ihre VR- und AR-Anwendungen zeigten Die Brillenträger murmelten irgendwelche Kommandos und vollführten im luftleeren Raum kleine Gesten, als wollten sie dort einen Schalter umlegen. Welches Geschäftsmodell steckt dahinter? Optima sieht gleich in drei Anwendungsfeldern einen großen Nutzen: im Engineering, im Service und im Rahmen von Schulungen, so die Quintessenz unserer Roundtable- Diskussion im Juli 2017, der auch VR-Experte Dr. Christoph Runde, Leiter des Virtual Dimension Center Fellbach beipflichtete.

„Mixed Reality für Serviceleute ganz selbstverständlich“

Einer, der vor allem Mixed-Reality-Anwendungen eine große Zukunft im Spezialmaschinenbau vorhersagt, ist Michael Wratschko, Gruppenleiter Service bei Optima Nonwovens. Er stellte zusammen mit Kollegen auf der Interpack vor, wie die erweiterte Realität Service-Mitarbeiter und Kunden künftig unterstützen kann. „Anfangs dachten wir: So eine Holo-Lens ist ein toller Messe-Gag. Da bleiben die Besucher stehen“, gibt Wratschko zu. „Im Fokus standen für uns Mixed-Reality-Anwendungen auf dem Tablet.“ Doch eine Adaption für die HoloLens, die mit Anleitungen und Lehrvideos bei Instandhaltungsaufgaben unterstützt, stieß bei zahlreichen Besuchern auf äußerst großes Interesse. „Viele Kunden wollen nun damit starten“, berichtet Wratschko, „bei einem unserer größten Kunden haben wir bereits damit begonnen, eine Mixed-Reality-Service-Anwendung mit HoloLens einzuführen.“

Wratschko sieht die Technologie dennoch in den Kinderschuhen. „Aber die drücken inzwischen schon“, meint sein Mitarbeiter Arne Sanwald und beschreibt seine Vision: „Es wird wenige Jahre dauern, bis Mixed Reality als Handwerkszeug für die Serviceleute ganz selbstverständlich sein wird. Sie werden die Brille, natürlich eine deutlich komfortablere Variante als heute, morgens aufsetzen und mittags wird sie der Kollege in der Kantine darauf aufmerksam machen, dass sie sie immer noch tragen.“ Sondermaschinenbauer wie Optima profitieren nun von großen OEMs im Automobil- und Flugzeugbau, die mit großen Ressourcen Mitte der 1990er Jahre mit VR-, AR- und Mixed-Reality-Methoden zu experimentieren begannen, ist Dr. Christoph Runde überzeugt. „Im Produktentwicklungsprozess sind dort bereits virtuelle Quality Gateways festgeschrieben. So weit ist die mittelständisch geprägte Maschinenbau-Branche noch nicht, auch wenn etliche Firmen bereits VR-Methoden zur Entwicklungsunterstützung nutzen.“

„Mit dem digitalen Zwilling zum virtuellen Prototypen“

Dies bestätigt Gustav Marwitz aus dem Optima Engineering: „Wir nutzen VR, um uns unsere Konstruktionen im Detail anzuschauen. So entdecken wir Möglichkeiten, sie zu verbessern, bevor sie in Stahl gegossen sind. Mit dem sogenannten digitalen Zwilling sichern wir beispielsweise Zugänglichkeiten für die Instandhalter bereits am virtuellen Prototypen ab.“ Seit Dezember 2015 können die Planer dazu die Virtual Wall (Powerwall) im VR Center des Vereins Packaging Valley Germany in Schwäbisch Hall verwenden. „Vor fünf Jahren haben wir begonnen, uns mit der Logiksimulation zu beschäftigen. Doch die Werkzeuge waren damals für den Maschinenbau noch nicht wirklich geeignet, zum einen die Kostenstruktur, zum anderen die Anwendbarkeit betreffend“, erinnert sich Marwitz. Seitdem ist viel passiert. Im Engineering fokussiert sich Optima nicht ausschließlich auf den reinen Entwicklungsprozess; in der Opportunity-Phase werden Kunden ebenso virtuell mit einbezogen wie bei Design-Reviews. Dr. Runde bekräftigt: „Alles, was man vor dem eigentlichen Bau einer Anlage erledigen kann, kostet um ein Vielfaches weniger als das Nacharbeiten mit der Flex.“

Nicht zu unterschätzen sind die neuen Techniken als Motivator. Das gilt intern, aber auch extern. Die Optima Kundenbetreuer berichten von begeisterten Reaktionen der Kunden, die ihre Anlage im VR Center erstmals virtuell erlebten. Eine große Bereitschaft sei da, sich mit Detailfragen aus dem Blickwinkel eines Operators oder des Instandhaltungspersonals bereits in der Planungsphase zu beschäftigen. Arne Sanwald beobachtet den Motivationseffekt insbesondere bei der jüngeren Generation. Man könne einfach mal eine HoloLens ins Entwicklerbüro stellen, dann würden sich die Mitarbeiter ganz automatisch mit den Möglichkeiten auseinandersetzen. Sanwald rechnet mit einer deutlichen Verbesserung der Technik, die Marwitz heute immerhin schon zufriedenstellend findet. Dr. Runde hält es sogar für möglich, dass die Neuauflage der zwischenzeitlich totgesagten Google-Glasses mit Fokus auf Industrieanwendungen frischen Wind in diesen Markt bringen könnte. Auch eine nächste Version der HoloLens werde es geben. „Die Brille ist als weiteres Interface nicht mehr wegzudenken, um an Daten und Informationen zu gelangen, wenn der Operator oder Maintenance-Mitarbeiter in der Maschinenhalle oder Anlage unterwegs ist“, sagt Runde.

„Leistungsfähiges WLAN als Investition in die Zukunft“

Eine Hürde gilt es jedoch zu nehmen. „Der Nutzen für unsere Kunden steht und fällt mit der Bandbreite der Datenübertragung“, warnt Marwitz mit Blick auf die Einbindung in Industrie 4.0Anwendungen. Die technische Infrastruktur, etwa ein leistungsfähiges WLAN bereitzustellen, das sei eine Investition in die Zukunft, sind sich die Roundtable-Teilnehmer einig. Auch die Bereitschaft zu Cloud-Anwendungen sowie Investitionen in die Security seien notwendig. „Dann sind derartige Services künftig auch für Sondermaschinen machbar – mit dem entsprechenden Payback, etwa über reduzierte Stillstandzeiten oder die schnellere Inbetriebnahme“, meint Wratschko.

Der Leiter der Gruppenleiter Service bei Optima Nonwovens denkt an die Zeit zurück, als im eigenen Haus die Entscheidung pro VR/AR-Techniken fiel. „Vor fünf, sechs Jahren begannen wir, Kundenfeedback zu sammeln. Das Interesse war da, aber der Markt war noch nicht so reif, dass alle draufsprangen“, erinnert er sich. „Aber wer hundertprozentig sicher sein will, der ist hundertprozentig zu spät. Es ist einfach so. Wer Frontrunner sein will, muss frühzeitig investieren. Das ist unser Motto bei Optima Nonwovens.“ Heute kann sich Wratschko über zahlreiche Anfragen auch aus anderen Industriebereichen, etwa aus dem Pharma- oder Consumer-Sektor, freuen.

„VR-Sitzungen bei der Anlagenentwicklung für das Projekt Zero“

Nun gilt es, dranzubleiben. Die Entwicklungsmethode Engineering 3.0 legt bei Optima die Basis durch Digitalisierung und Simulation, in der ersten Zeit allerdings noch ohne virtuelle Methoden. Das änderte sich, als Ende 2016 die HoloLens für Entwickler verfügbar wurde. „Wir haben die Logiksimulation auf die Brille gebracht“, berichtet Marwitz, „so können wir die Maschine nun virtuell auf dem Schreibtisch platzieren, sie mit einer Steuerung verbinden – und sie fängt an, sich zu bewegen.“ Für die Entwicklung des Projekts ZERO, bei dem radikal reduzierte Formatwechselzeiten bei einem Stapler für Femcare Produkte im Mittelpunkt standen, nutzten die Optima Ingenieure die VR-Umgebung. Unter anderem lag der Fokus auf der Ergonomie. „Unsere komplette Entwicklungsmannschaft hat an den VR-Sitzungen teilgenommen“, erinnert Marwitz, „und dabei gab es bei einigen Konstrukteuren Aha-Effekte.“ Genutzt wurden unter anderem Avatare, deren Größe dem künftigen Nutzer angepasst wurde. 1,40 m große Asiatinnen oder 1,90 m große Nordeuropäer haben eben ganz unterschiedliche Bedürfnisse. Mithilfe des Avatars kann sich auch der mitteleuropäische Konstrukteur hineinversetzen und sogar die Belastung für bestimmte Muskelpartien sichtbar machen.

Ist damit eine Zeitersparnis bei der Konstruktion verbunden? Das nicht, meint Marwitz, aber die Phase der Optimierung werde vorgezogen, sodass die Maschine letztendlich schneller fertiggestellt werden könne. „Früher haben die Konstrukteure noch an der Maschine gearbeitet, wenn die Maschine eigentlich schon fertig war.“ Den Zeitgewinn genau zu beziffern falle schwer bei einer Fehlervermeidungstechnologie, meint Dr. Runde. „Dazu müsste ich wissen, welche Fehler ich ohne die VR-Methode gemacht hätte.“ Ähnlich schwer fällt die genaue Potenzialanalyse bei Anwendungen von Mixed Reality bei Wartung und Instandhaltung. Höchstens eine Abschätzung ist möglich. „Wie viele Servicefälle kann ich über ein einfaches Telefonat lösen? In wie vielen Fällen geht das nicht – und kann ich mir es dann durch eine Mixed-Reality-Anwendung sparen, einen Servicetechniker in den Flieger nach Neuseeland zu schicken? Oder handelt es sich vielleicht sogar um ein Betreibermodell?“, skizziert Dr. Runde mögliche Business Cases. Man könne so etwas berechnen, unter Einbeziehung entsprechender Statistiken, meint er, „aber es ist wohl sinnvoller, einfach Erfahrungen zu sammeln und es auszuprobieren.“

„Verzicht auf den Mock-up erfordert Force Feedback“

Ein Beitrag zum ROI der VR-Anwendungen würde sich ergeben, wenn Spezialmaschinenbauer auf den Mock-up-Bau verzichten könnten, wie er etwa bei Optima Pharma üblich ist. Ansatzweise ist das bereits der Fall. Doch die aktuelle Technik im VR-Center unterstützt den Tester noch suboptimal. Marwitz erläutert: „Wir rechnen damit, dass in ein bis zwei Jahren mithilfe eines digitalen Handschuhs auch die virtuelle Haptik Realität wird.“ Force Feedback beim virtuellen Anstoßen eines Bauteils an der virtuellen Wand der Anlage werde für eine höhere Akzeptanz beim End-user sorgen, meint er und verweist auf das Forschungsprojekt PEBeMA – Phasenübergreifende Entwicklung von Benutzerschnittstellen im Maschinen- und Anlagenbau, an dem sich Optima beteiligte und das die nutzerzentrierte HMI-Entwicklung ins Zentrum stellte. Dr. Runde zeigt sich jedoch skeptisch: „Force Feedback auf den Fingerkuppen reicht nicht aus, wenn der User nicht auch am Arm spürt, wenn er gegen eine Wand stößt.“ Er erwähnt vom Nutzer geführte Gelenkarmsysteme, die im Falle eines haptischen Konflikts eine Kraftrückkopplung bewirken, sowie Exoskelette, wie sie derzeit für VR-Spiele auf den Markt kommen. „Ich kann mir vorstellen, dass das auch für uns eines Tages nutzbar wird“, meint Wratschko, „dann wäre der Mock-up-Bau wirklich nicht mehr State-of-the-Art.“

„Gefühlt zu komplex: Die Erstellung der notwendigen Datenbasis“

Die große Begeisterung für Augmented und Mixed RealityAnwendungen, die er seit der Interpack bei seinen Kunden verzeichnet, freut Wratschko zwar sehr, doch er warnt: „Das Thema ist komplexer, als sich viele das vorstellen. Es reicht nicht, sich einfach eine AR-Brille anzuschaffen. Zunächst muss die Datenbasis vorhanden sein.“ Wenn es Kunden „gefühlt zu komplex“ werde, unterstütze Optima gerne. Ohne die notwendigen Daten wie beispielsweise Stücklisten, 3D-Modelle, Wartungspläne, Datenblätter und Einbauanleitungen könne eine Brille wie die HoloLens zumindest genutzt werden, um bei Instandhaltungsmaßnahmen remote zu unterstützen: „Unser Servicetechniker kann dann quasi mit den Augen des Kunden, der die Brille trägt, auf die Anlage sehen“, erläutert der Gruppenleiter, „für einige ist das eine schöne Einstiegsanwendung.“ Für weitere Nutzungsmöglichkeiten unterstützt eine spezielle ITAbteilung bei Optima. Sie übernimmt die Datenaufbereitung und stellt das gesamte Back-End zur Verfügung, damit es der User über Tablet oder HoloLens verwenden kann. Auch Dokumente des Kunden können eingebunden werden. Sanwald bestärkt: „Es gibt für den Kunden nichts Schöneres, als seine bereits erstellten Wartungspläne in unserem Total Care-Produkt TCAM eingebunden wiederzufinden.“ An einer Anpassung dieser Daten für die Anwendung auf dem AR-Front-End komme man jedoch nicht herum – ganze PDF-Seiten in das Sichtfeld eines HoloLensTrägers einzublenden sei nicht sinnvoll. Dr. Runde rät zu einfachen Dialogen oder Piktogrammen: „Man kann sich an Bereichen wie Blended Learning oder auch Responsive Webdesign orientieren. Auch für das Navigieren, zum Beispiel über Sprachsteuerung, müssen die Applikationen angepasst werden. Allgemein ist die Vorbereitung des Backends eine Baustelle, die dringend angegangen werden muss“.

„VR-Werkzeuge für die Schulung“

Ein weiteres wichtiges Anwendungsfeld für VR- und AR-Methoden ist die Schulung. Alexander Hermann, Training Manager bei Optima Pharma, urteilt: „Das Wichtigste für mich als Lehrender ist Anschaulichkeit – und die ist im VR Center gegeben.“ Doch er weist auch darauf hin, dass es mit dem Vorhandensein einer Powerwall nicht getan ist. Wie bei jeder Form von Schulung sei die Aufbereitung der Inhalte entscheidend. Der rote Faden, und damit ein Konzept, sei wichtig, das unterschiedliche Medien und Möglichkeiten einbeziehen kann. Dies müsse unterschiedlichen Lern-Leveln und selbstverständlich auch den verschiedenen Zielgruppen wie Operator, Validierer und Maintenance-Mitarbeiter gerecht werden. „Durch die Einbeziehung der VR-Techniken ergeben sich tolle Möglichkeiten; wir haben hier einfach ein Werkzeug mehr zur Verfügung“, sagt Herrmann. In der ersten Phase gehe es um Terminologien und technisches Verständnis. In weiteren Phasen könne das VR-Center auch genutzt werden, um mit den Lernenden zusammen kurze Videos zu erstellen, die sich dann in die Power-Point Schulungsunterlagen integrieren lassen. „Allein mit VR/AR lässt sich jedoch keine Dreitagesschulung gestalten“, gibt er zu bedenken. „Nach zwei Stunden ist der AhaEffekt weg – und länger kann man eine 3DBrille am Stück auch fast nicht tragen. Dann schaltet man besser in den 2DModus.“ Doch er sieht auch Möglichkeiten, den besonderen Herausforderungen von Reinraumanwendungen zu begegnen. „Dort kann ich ja nicht zu Schulungszwecken einfach mal rein und die Maschine auseinanderpflücken. Daher habe ich die Bediener einer solchen Reinraumanlage, die bereits in Betrieb ist, in das VR Center eingeladen. Mal sehen, was da passiert“, meint Herrmann gespannt.

Welches Frontend? Als Leader Maßstäbe setzen

Was wird die Zukunft bringen? Runde ist extrem neugierig auf den „Kampf um die Ökosysteme.“ Wird es ähnlich sein wie bei Smartphones, wo Apps entweder auf iOS und Android-basierten Geräten funktionieren? Oder werden sich browserbasierte Lösungen durchsetzen, die dann auf allen Systemen laufen. „Dieses Rennen um die Ökosysteme ist gerade in vollem Gange“, sagt Dr. Runde. Marwitz weist darauf hin, dass Optima plattformunabhängige, webbasierte Systeme nutzt, denn „wir können unserem Kunden ja nicht vorschreiben, welche Devices er zu nutzen hat.“ Die Roundtable-Teilnehmer rechnen einhellig damit, dass neben der Microsoft HoloLens auch die Vive (von HTC und Valve), das neue System von Apple (mutmaßlicher Name: iGlass), Oculus Rift sowie die angekündigte nächste Google-VRBrillenversion eine Rolle auf dem Markt spielen werden. Was nicht passieren dürfe, sei, dass ein Anwender künftig fünf Brillen vorhalten müsse, weil er Maschinen von fünf verschiedenen Maschinenbauern betreibe, so Dr. Runde. Wratschko kommentiert: „Daher ist es wichtig, dass wir bei der Entwicklung von VR- und ARTechnologien vorne mit dabei sind. Als Leader werden wir – egal ob plattformunabhängig oder nicht – weniger Adaptionsprozesse zu vollziehen haben.“ Er hebt die Stärken der HoloLens hervor; das Tracking sei für AR Anwendungen unschlagbar. Die bestehenden Android-Lösungen könnten da nicht mithalten. Vor diesem Hintergrund hält er es für gerechtfertigt, auch die einen oder anderen Device-abhängigen Features zu nutzen, wenn der Großteil der Anwendungen plattformunabhängig bleibt, und sagt: „Was morgen der Front-End-Markt zeigt, entscheiden wir morgen. Unser Fokus ist das Back-End, die Datenbasis – und diese Infrastruktur können unsere Kunden jetzt bereits nutzen. Für die, die das wollen, wird Mixed Reality mittels Tablets und AR Brillen künftig eine große Rolle spielen. Die Hidden Champions von morgen werden datengetriebene Unternehmen sein, davon bin ich überzeugt. Dazu müssen Unternehmen heute eine gewisse Investitions- und Risikobereitschaft an den Tag legen.“

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