Smart Intralogistics Controls

In der eigens für die Lagertechnik entwickelten Motion Bibliothek der LTI Motion sind u.a. Mastpendeldämpfungs- und autonome Selbstinbetriebnahmefunktionen sowie eine energieeffiziente und materialschonende Bewegungslogik zur Koordination der Fahr- und Hubachse für Regalbediengeräte (RBG) verfügbar. Die Mastpendeldämpfung berechnet eine Bahnkurve durch einen mathematischen Algorithmus mit dem Ziel der vollständigen Eliminierung der Schwingungen am Zielpunkt. Diese Motion Funktionen sind nach IEC 61131-3 programmiert und in der Bibliothek des SystemOne Motion Controller integriert worden. Der dezentrale Motion Controller wird über PROFINET in das Automatisierungssystem des RBG integriert und kann nach der autonomen Inbetriebnahme die vollständige koordinierte Bewegungsfunktion der Fahr- und Hubachse des RBG übernehmen. Diese modularen Pakete sind speziell auf die Bedürfnisse der Intralogistik zugeschnitten und können auf jeden RBG-Typ angewendet werden.

Besuchen Sie uns auf der LogiMAT vom 19. – 21. Februar 2019 in Stuttgart, Halle 5, Stand G63.

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Führen Sie Ihren Prozess zu Ende – auch bei Netzausfall!

Stellen Sie sich vor, Sie bohren gerade ein Loch, aber mittendrin fällt der Strom aus und der Bohrer bricht ab – ärgerlich. Ganz gleich, welchen Prozess Sie gerade angestoßen haben, ob Sie drehen, fräsen oder biegen oder in welcher Form auch immer Sie ein Werkstück bearbeiten: bei Netzausfall soll der Arbeitsschritt noch schnell abgeschlossen und das Werkzeug aus dem Werkstück herausgefahren werden. Dies erreicht man in der Regel mit einer externen unterbrechungsfreien Stromversorgung – oder mit einer cleveren Automatisierungslösung.
Hierfür hat LTI Motion das intelligente EtherCAT-basierte Automatisierungssystem SystemOne CM entwickelt. Es besteht aus der Steuerung MotionOne CM, der zentralen Einspeiseeinheit und den anreihbaren Mehrachsreglern ServoOne CM (CM = Compact Multiaxis). Der gemeinsame DC-Bus dient als Energiespeicher – auch bei Netzausfall. Es können hier externe Kapazitäten angeschlossen werden, um den Speicher zu vergrößern. Die zweifelsohne größte Energiemenge erreicht man jedoch durch generatorisches Abbremsen einer rotierenden Masse. So kann der Kunde durch eine clevere Programmierung seiner Maschinensteuerung das System bei Netzausfall kurzfristig am Leben erhalten oder kontrolliert herunterfahren, zum Beispiel durch Abbremsen einer schnell rotierenden Spindel. Diese Funktion ist besonders in Schwellenländern wichtig, in denen mehrere Netzausfälle im Sekundenbereich an der Tagesordnung sind. Dem besonderen Netzteil ist es zu verdanken, dass überhaupt der Betrieb bei einem Netzausfall möglich ist. Die Steuerspannung wird aus einem Hochvolt-Netzteil gewonnen, welches aus dem gemeinsamen DC-Bus gespeist wird. Dieses Konzept gewährleistet, dass die Steuerspannung für die Antriebsregler sowie für die zentrale Steuerung bis zum Stillsetzen des letzten Antriebs vorhanden ist.

Höchste Regelungsperformance, dreifache Überlast für hohe Motordynamik und kompakte Abmessungen zeichnen das Automatisierungssystem aus. Auch in der Steuerungstechnik setzt das SystemOne CM Maßstäbe: Die integrierte Steuerung MotionOne CM ist mit ihren skalierbaren Prozessorleistungen (Intel Atom mit 1,3 GHz bis Intel Core i3 mit 2,2 GHz) für einfache bis hoch anspruchsvolle Steuerungsaufgaben gerüstet.

Besuchen Sie uns auf der SPS IPC Drives: Halle 1, Stand 224 

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Halbieren Sie Ihren Schaltschrank

Kabel kosten Geld – vor allem lange Kabel. Außerdem ist das Störverhalten der Maschine kritischer, je länger die Motorleitungen sind – und die Leitungsverlegung benötigt mehr Zeit und wird teurer. Aus diesen Gründen versucht der Maschinenbauer auf  fernab stehende Schaltschränke zu verzichten. Die Lösung ist die Aufstellung des Schaltschranks in direkter Nähe zur Maschine. Noch vorteilhafter wäre es, die Komponenten direkt im Maschinenbett oder sogar in einem Standfuß der Maschine zu integrieren. Hier ist wahre Größe gefragt.

Mit dem SystemOne CM hat LTI Motion das kompakteste Automatisierungssystem auf den Markt gebracht. Das SystemOne CM (Compact Multiaxis), bestehend aus der MotionOne CM Steuerung, der zentralen Einspeiseeinheit und den anreihbaren Mehrachs-Servoreglern ServoOne CM, stellt somit ein skalierbares EtherCAT basiertes Automatisierungssystem dar.
Beste Regelungsperformance, hohe Antriebsdynamik und sehr kompakte Abmessungen zeichnen dieses System aus. In einem nur 55 mm breiten Servoregler verbergen sich bis zu 18 A Motorstrom plus dreifache Überlast. In den weiteren Baugrößen 2 bis 4 (110 mm, 165 mm, 220 mm) bietet LTI Motion ein Leistungsspektrum bis zu 210 A.

Der besondere Clou ist der Mehrachs-Servoregler: Dank eines eigenen Controllers je Achse können bis zu drei Motoren ohne Einbußen in der Regelungstechnik betrieben werden. So deckt das SystemOne CM Motorströme von 3 bis 210 A ab. Üblicherweise liegt in der Antriebstechnik zu jeder Motorleitung noch eine Encoderleitung parallel. Bei Einsatz der Einkabellösung HDSL kann die Encoderleitung entfallen. Die Encodersignale werden in zwei Adern der Motorleitung mitgeführt – das halbiert nochmals den Verdrahtungsaufwand und macht den Schaltschrank noch kleiner und damit günstiger.

Auch in der Steuerungstechnik setzt das SystemOne CM Maßstäbe: Die integrierte Steuerung MotionOne CM ist mit ihren skalierbaren Prozessorleistungen (Intel Atom mit 1,3 GHz bis Intel Core i3 mit 2,2 GHz) für einfache bis hoch anspruchsvolle Steuerungsaufgaben gewappnet.
Um den Anforderungen der Maschinenrichtlinie hinsichtlich Sicherheit und Gesundheitsschutz gerecht zu werden, bietet LTI Motion integrierte Sicherheitsfunktionen in den Servoreglern an. Alle gängigen Sicherheitsfunktionen, wie zum Beispiel SLS oder SLP, können in der Safety PLC frei programmiert werden.

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CE-Kennzeichnung für Assistenzroboter-Systeme der BMW Group

Für die Sicherheit bei der Zusammenarbeit mit Assistenzrobotern arbeitet die BMW Group mit Pilz zusammen: Das Automatisierungsunternehmen führt die Konformitätsbewertung inklusive abschließender CE-Kennzeichnung durch. Damit sichert Pilz an mehreren Produktions-Standorten der BMW Group die sichere Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK).

Eine besondere Herausforderung an die Sicherheit stellen generell Arbeitsplätze dar, an denen Mensch und Roboter ohne trennende Schutzeinrichtungen zusammenarbeiten. Die BMW Group vertraut hierbei in Europa und den USA auch auf das Know-how von Pilz: Das Automatisierungsunternehmen führt an verschienden Produktionsstandorten der BMW Group in Deutschland, England und den USA das vom Gesetzgeber vorgeschriebene Konformitätsbewertungsverfahren durch: von der Risikobeurteilung über das Sicherheitskonzept, die Validierung bis hin zur CE-Kennzeichnung mehrerer Anwendungen.

Pilz übernimmt Verantwortung weltweit
Als Bevollmächtigter unterzeichnet Pilz die abschließende Konformitätserklärung und übernimmt damit die Verantwortung dafür, dass jede Anwendung die Anforderungen des jeweiilgen Marktes erfüllt. Die BMW Group setzt in der Produktion flexible Roboter-Assistenzsysteme ein. Dabei arbeiten Mitarbeiter und Roboter gemeinsam auf engstem Raum „Hand in Hand“ – ganz ohne Schutzzäune.

Berühren ja, verletzen nein
Dabei kann und darf es zwar zu Kollisionen zwischen Mensch und Maschine kommen, diese dürfen aber keine Gefahr für den Menschen darstellen. Daher kommt der Validierung von MRK-Applikationen eine besondere Rolle zu: Die Experten von Pilz ermitteln mit Hilfe eines sicheren und verlässlichen Messverfahrens, ob die möglichen Kollisionen sicherheitstechnisch unbedenklich sind. Pilz setzt dafür bei der BMW Group wie auch bei anderen Kunden ein selbst entwickeltes Kollisionsmess-Set ein.

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