KYB Europe: erste AutoZum Teilnahme war ein großer Erfolg

In den vergangenen zwei Jahren hat der Fahrwerksspezialist KYB Europe sein Marketing- und Vertriebsteam massiv ausgebaut und den Support erheblich ausgeweitet. Nun legte das Unternehmen nach und nahm erstmals an der AutoZum teil, Österreichs wichtigster Messe für die Automobilwirtschaft.

Mit seinen Stoßdämpfern, Fahrwerksfedern, Protection- und Mounting-Kits zählt KYB Europe zu den führenden Anbietern Europas. Von der hohen Qualität und Marktabdeckung der Sortimente konnte sich das internationale Messepublikum der AutoZum in Salzburg in der vergangenen Woche einen Eindruck verschaffen – denn der Hersteller nahm zum ersten Mal an der traditionsreichen Leistungsschau teil.

Entsprechend groß war das Interesse am KYB Stand. Werkstattmitarbeiter hatten hier u.a. im Rahmen eines Gewinnspiels die Möglichkeit, an einem Werkzeugwagen von KS Tools ein KYB Federbein auseinander- und wieder zusammenzubauen. Die schnellsten drei Teilnehmer erhielten einen Preis.  Der Rekordhalter beispielsweise gewann mit einer Zeit von 1:13 Minuten einen 18-teiligen Spezialwerzeugsatz von KS Tools für die Stoßdämpfermontage.

„Nach dem strategischen Ausbau unseres Teams in den vergangenen Jahren war es für uns der nächste logische Schritt, an der AutoZum teilzunehmen und unseren Kunden in Österreich und der Schweiz noch ein Stück näher zu kommen“, so Anton Schmidt, Leiter Vertrieb und Marketing für die deutschsprachigen Märkte. „Das Feedback war äußerst erfreulich – wir sind mit unserer ersten Teilnahme an der Messe sehr zufrieden.“

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Erstes Halbjahr 2018: Robuster deutscher Export

Bbwohl Brexit-Sorgen, drohende US-Antidumping-Zölle , Russland-Sanktionen oder sinkende Dollar- und Pfund-Kurse deutschen Exporteuren das Leben immer schwerer machen –  Die Ausfuhren aus Deutschland erweisen sich trotz zunehmender Sorgen um die weltwirtschaftliche Entwicklung als überaus robust. Sie sind im 1. Halbjahr 2018 im Vorjahresvergleich erneut um 4,0 Prozent auf 662,9 Mrd. Euro gestiegen, nachdem 2017 bereits das fünfte Jahr in Folge bei Exporten von fast 1,3 Billionen Euro ein neuer Ausfuhrrekord für Waren „Made in Germany“ erzielt worden war.

EU – ein Wachtumsmarkt für den Export aus Deutschland

Da sich aber der exportorientierte deutsche Mittelstand wieder verstärkt in traditionellen Märkten engagiert, erscheinen auch die Aussichten für die nähere Zukunft trotz vieler Unabwägbarkeiten nicht zu trübe.

Vor allem das wieder belebte Geschäft mit den EU-Staaten und speziell mit der Euro-Zone tragen zu dieser Einschätzung bei. Die Exporte in die Euro-Zone legten nämlich im 1. Halbjahr 2018 nach vorläufigen Destatis-Zahlen erneut um 15 Mrd. Euro oder 6,3% auf 236,5 Mrd. Euro zu, die Ausfuhren in die EU stiegen um rd. 20 Mrd. Euro oder 5,4% auf 396,5 Mrd. Damit gehen inzwischen wieder knapp 60% der deutschen Ausfuhren in Länder der Europäischen Union. Bemerkenswerte Zuwächse erzielten im 1. Halbjahr 2018 Griechenland mit +11,8%, die Niederlande mit +10,4%, Italien mit +8,6% und Portugal mit+14,0%. Starke Dynamik verzeichnen auch weiterhin die osteuropäischen Staaten Kroatien (+12,2%), Rumänien (+9,7%), Slowenien (+7,1%), Ungarn und Polen (jeweils +6,7%).

US-Amerikaner schätzen deutsche Maschinen

Die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten – seit 2015 deutscher Top-Exportmarkt Nr. 1 – waren 2016 um 6,0% gesunken, hatten 2017 aber wieder um 4,3% zugelegt. Und auch im 1. Halbjahr 2018 ergab sich bei Ausfuhren von 56,1 Mrd. Euro noch ein kleines Ausfuhrplus von 0,8%. Inwieweit die von Donald Trump angedrohten bzw. teilweise bereits verhängten Strafzölle auf die deutschen US-Ausfuhren durchschlagen werden, bleibt angesichts der Vorliebe der Amerikaner für deutsche High-Tech-Produkte abzuwarten. Zumindest die Vorliebe der Amerikaner für deutsche Maschinen ist vorerst ungebrochen. Denn die deutschen Maschinenbauer konnten ihre Lieferungen über den Atlantik im 1. Halbjahr 2018 trotz der „Buy-American“-Forderungen von Präsident Trump um weitere 5,5% auf knapp 9,3 Mrd. Euro steigern, nachdem sie 2017 bereits um beachtliche 11,6% auf knapp 18 Mrd. Euro zugelegt hatten.

Autos auf US-Markt: Rückwärtsgang beim Absatz, Vollgas bei Produktion

Weiterhin rückläufig sind dagegen die Ausfuhren der deutschen Automobilhersteller in die Vereinigten Staaten: Im 1. Halbjahr 2018 wurden mit rund 220.000 Pkw um 6% weniger Fahrzeuge als im 1.Halbjahr 2017 verschifft. Gleichzeitig hat sich jedoch die Produktion deutscher Fahrzeugbauer an US-Standorten seit 2013 um 180.000 Einheiten auf etwa 800.000 Kfz erhöht. Damit erreichen die deutschen Pkw-Exporte in die USA inzwischen nur noch gut die Hälfte der in lokalen Montagewerken vor Ort hergestellten deutschen Konzernmarken. Mit 8,5 Mrd. Euro (-0,9% im Vorjahresvergleich) haben sich im 1.Halbjahr 2018 auch die deutschen Elektroexporte in die USA leicht abgeschwächt. 2017 waren sie noch um 5,6% auf 17,1 Mrd. Euro gestiegen.

Brexit und Pfund: UK-Export tänzelt abwärts

Bereits im dritten Jahr rückläufig sind dagegen die deutschen Ausfuhren ins Vereinigte Königreich. Nachdem der deutsche UK-Export 2016 schon um 3,3% und 2017 um weitere 2,0% gesunken war, ging es im 1. Halbjahr 2018 erneut um 2,7% auf nur noch 42,1 Mrd. Euro abwärts. Das Vereinigte Königreich, 2016 noch Nummer 3 auf der deutschen Exportrangliste, ist inzwischen um zwei Plätze hinter die Niederlande und die VR China auf Platz 5 abgerutscht. Neben der Unsicherheit durch den bevorstehenden Brexit erschwert deutschen Exporteuren das schwache Pfund-Sterling das Geschäft.

China wird immer wichtiger

Außerhalb der EU waren im 1. Halbjahr 2018 vor allem die erneut um über 10% gestiegenen Ausfuhren nach China bemerkenswert. Dagegen ist der beim Russland-Export 2017 zu beobachtende Aufwärtstrend angesichts der weiterhin bestehenden Sanktionen inzwischen wieder abgeflacht. Lediglich die deutschen Maschinenbauer melden bei +11,7% ein zweistelliges Ausfuhrplus.

Das Reich der Mitte wird für den deutschen Außenhandel als inzwischen drittwichtigster Exportmarkt und bedeutendster Importmarkt immer wichtiger. So konnten der deutsche Maschinenbau und die Elektroindustrie ihre Exporte nach China im 1. Halbjahr 2018 erneut um jeweils 12% steigern. Auch für die deutsche Automobilindustrie lieferte um 14% mehr Pkw nach China und das, obwohl im Reich der Mitte in Montagewerken vor Ort bereits gut 4,5 Mio. Pkw deutscher Konzernmarken vom Band laufen. Das heißt: Auf jedes Auto, das nach China exportiert wird, kommen 20 Pkw, die deutsche Hersteller in China produzieren.

Indien im Plus, Golfregion rückläufig, Afrika bricht ein

Positiv entwickelte sich im 1. Halbjahr 2018 weiterhin der Indien-Export mit +7,8% auf 5,7 Mrd. Euro, das Geschäft mit den ASEAN-Staaten (+11,7% auf 13,7 Mrd.) und mit Australien (+9,0% auf 5,1 Mrd.). Einen wahren Einbruch erlebt dagegen derzeit das Geschäft mit den VAE (-35,9% auf nur noch knapp 3,5 Mrd. Euro), und auch in Saudi-Arabien ging es mit -5,2 % auf 3,2 Mrd. Euro deutlich abwärts.

Sehr enttäuschend entwickeln sich momentan ebenfalls die deutschen Afrika-Exporte, die im 1. Halbjahr 2018 um 20% auf nur noch 11,1 Mrd. Euro einbrachen. In Südafrika, dem mit weitem Abstand wichtigsten Markt des Kontinentes, ging es um 10,9% auf 4,4 Mrd. Euro bergab.

Export nach Mexiko und Brasilien wächst stark

Sehr expansiv bleibt dagegen der Mexiko-Export, der im 1. Halbjahr 2018 erneut um 9,4% auf 6,9 Mrd. Euro zulegte und auch im krisengeplagten Brasilien stieg die Nachfrage nach Waren „Made in Germany“ mit +16,7% auf 4,7 Mrd. Euro nach jahrelangen Rückschlägen wieder deutlich an. Allerdings ist es zu ehemaligen Rekordwerten noch ein weiter Weg, denn 2014 wurden in das Land am Zuckerhut für über 10 Mrd. Euro deutsche Waren exportiert

Ernst Leiste, langjähriger Chefredakteur bei Germany Trade & Invest und jetzt Fachjournalist für Exportthemen hat für www.localglobal.de zusammengestellt. Leiste ist auch der Verfasser des "Exportatlas", den local global Anfang 2018 im Format "Global Business Magazine" zur HANNOVER MESSE 2018 publiziert hat. 

 

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BDA Digital Day – WebID: maßgeschneiderter Service für Autobanken

Finanzdienstleistungen rund um das Auto sind ein riesiger Markt: Drei Viertel aller Pkw-Neuzulassungen in Deutschland basieren auf Finanzierungsmodellen – mit einem jährlichen Kreditvolumen von rund 60 Milliarden Euro. Banken und Leasingfirmen der Automobilhersteller decken davon zwei Drittel ab. Händlern und den Autobanken stehen wiederum die Kunden gegenüber, die rasche, verbindliche Kreditentscheidungen wünschen – an dieser Stelle kommen hochspezialisierte Dienstleister wie die WebID ins Spiel.

Anlässlich des 3. BDA Digital Day der "Banken der Automobilwirtschaft" am 19. Juni 2018 erklärt Frank Stefan Jorga, Gründer und Geschäftsführer der WebID Solutions GmbH: "Digitalisierung prägt alle Wirtschaftsprozesse – aber auch die Alltagskommunikation der Autokäufer. Beides muss sinnvoll miteinander verknüpft werden. Daher ist es auch richtig, dass die kommende Tagung das "Digitalisierte Kundenerlebnis und neue Bankprozesse" zum Titel hat."

Jorga weiter: "Mit unserem Kundenstamm aus der Automobilbranche, darunter Daimler, Toyota, Tesla und BMW, sind wir hervorragend aufgestellt. Gleichzeitig ist die WebID mit Finanzdienstleistern gestartet und gewachsen. Hier haben wir eine besondere Expertise, sodass wir Auto und Finanzierung als Dienstleister ausgezeichnet verbinden können, und zwar mit unseren beiden Kernelementen Video-Identifikation von Personen und der Qualifizierten Elektronischen Signatur (QES). Schließlich gilt es, das "Magische Dreieck" aus Autohändler, finanzierender Bank und Autokäufer passgenau zu bedienen."

"Mobilität im Wandel" und "Modernisierung einer klassischen Autobank" lauten zwei der drei Panels auf dem BDA Digital Day. "Dies entspricht genau unserem Ansatz, nämlich permanent die Werthaltigkeit unseres Angebots für den Kunden zu verbessern und für individuelle Abläufe immer die darauf abgestimmte Dienstleistung anzubieten", so Franz Thomas Fürst, Co-CEO der WebID, und weiter: "Dies gilt auch für die enge Verzahnung von QES- und Identifikationsdienstleistungen, die bei uns vollständig online abläuft. Es gibt somit keinerlei Medienbruch beim Kunden – aber auch nicht bei der Verknüpfung zur Autobank. Nahtlos integrieren wir unsere Systeme, so dass Geschäftsvorgänge deutlich an Geschwindigkeit zulegen; das erwartet der Kunde heute."

Für Autobanken sähe ein idealtypischer Prozess der Kundenbetreuung so aus: Die WebID kontrolliert die Personendaten des Autokäufers mittels Video-Ident, dann wird die Bonität ge-prüft. Anschließend wird der Vertrag elektronisch und rechtskonform unterzeichnet, hierfür erhält der Antragsteller eine TAN auf sein Mobiltelefon. Damit liegt der digital unterzeichnete Kreditvertrag dem Kreditgeber zur finalen Prüfung und Freigabe vor. Erfolgt die Freigabe, erhalten der Autokäufer und -händler noch am selben Tag das grüne Licht.

Das Hauptprodukt der WebID – und Basis aller anderen Dienstleistungen – ist dabei die patentgeschützte Video-Identifizierung der WebID. Sie läuft für den Kunden denkbar einfach ab, und zwar über ein beliebiges internetfähiges Endgerät. In nicht einmal fünf Minuten hat er sich rechtskonform identifiziert, ist als offizieller Kunde registriert und kann das Produkt oder die Dienstleistung seines Anbieters kaufen beziehungsweise Verträge abschließen.

Fürst weiter: "Wir haben von Anbeginn auf konsequente Digitalisierung unserer Prozesse gesetzt und kennen die Bedürfnisse des Automobilhandels sehr genau. Daher können wir Autobanken maßgeschneiderte Lösungen liefern. Nicht nur das Kundenerlebnis, sondern auch die Integration mit den Systemen unserer Geschäftskunden sind damit erstklassig. Da-neben bieten wir nicht nur Unterstützung bei der Autofinanzierung an, sondern auch andere Dienstleistungen für Mobilitätsdienstleister, etwa den Führerscheincheck oder Identifikationen bei Connected-Car-Dienstleistungen."

Weitere Informationen unter: www.webid-solutions.de

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