Turm der Superlative

Ein Besucherrekord und hochkarätige Auszeichnungen – Werner Sobek, der gemeinsam mit Helmut Jahr den Testturms von ThyssenKrupp in Rottweil entworfen hat, zieht nach einem Jahr Betriebszeit eine eindrucksvolle Bilanz. Am 27. November 2018 wird er nach mehreren renommierten Auszeichnungen nun auch den Deutschen Ingenieurbaupreis entgegennehmen.

Schneller gebaut, höher geplant, innovativer gestaltet: Der Testturm von ThyssenKrupp ist ein Bauwerk der Superlative. Im Oktober feierte er seinen ersten Geburtstag. Mehr als 200 000 Besucher fuhren im Lauf des ersten Jahres zur bundesweit höchsten öffentlichen Besucherplattform hinauf und genossen die erstklassige Ingenieursleistung mit einem grandiosen Ausblick aus 232 Metern Höhe über den Schwarzwald und die Schwäbische Alb. Der Turm hat sich mit seinem Aussichtsdeck an der Turmspitze nicht nur zum Besucherliebling Baden-Württembergs entwickelt, auch Experten haben das signifikante Bauwerk im Lauf der ersten Betriebsjahres mit mehreren Auszeichnungen gewürdigt, in jüngster Zeit die Jury des Deutschen Ingenieurbaupreises. Am 27. November 2018 wird der Ingenieur und Architekt Werner Sobek den renommierten Preis in der Stuttgarter Staatsgalerie entgegennehmen.

Beeindruckende Ingenieurleistungen erlebbar machen

„Das Siegerprojekt zeichnet sich dadurch aus, dass es innovative Ingenieurbaukunst auch der Öffentlichkeit zugänglich macht. Und genau das ist es, was wir mit dem Preis wollen: Beeindruckende Ingenieurleistungen erlebbar machen“, kommentiert Bundesbauminister Horst Seehofer die Preisvergabe für den Testturm. Bereits im ersten Jahr ist ein Preisregen auf das Bauwerk niedergegangen: neben dem bereits erwähnten Deutschen Ingenieurbaupreis u.a. der Balthasar-Neumann-Preis und der Deutsche Industriebaupreis; darüber hinaus wurde dem Testturm beim Deutschen Fassadenpreis für VHF eine Anerkennung und beim DAM Preis eine Nominierung zuteil.

Während das Fachpublikum durch internationale Preise mit dem Testturm in Berührung kommt, nutzt ihn die Öffentlichkeit auf ihre Weise: Im September 2018 fand darin unter anderem der höchste Treppenhauslauf Westeuropas statt. Auch die Bauherrin, die thyssenkrupp Elevator AG, spricht auf der Internetseite das einzigartige Zusammenspiel von Forschung, Innovation und Publikumsinteresse an: „Der neue Testturm bietet uns nie dagewesene Möglichkeiten und strotzt vor ausgefeilten Techniken und Features – eine einmalige Forschungseinrichtung für uns und sehenswertes Ausflugsziel für die Menschen der Region.“

17.000 Quadratmeter Glasgewebefaser und ein aktives Pendel

Der Testturm der Firma ThyssenKrupp in Rottweil dient der Erprobung neuartiger Hochgeschwindigkeitsaufzüge. Er bietet technische Besonderheiten wie eine textile Fassade, die den Turm auf einer Fläche von 17.000 Quadratmetern einhüllt. Diese Fassade schützt den Turm vor intensiver Sonneneinstrahlung und trägt zu einer deutlichen Reduzierung der Schwingungen bei, die ansonsten durch den Wind erzeugt würden. Eine weitere Besonderheit ist das in einen Hohlraum integrierte, aktive Pendel, das nicht nur – wie im Regelfall – auf windinduzierte Schwingungen reagiert, sondern auch gezielt in Schwingung versetzt werden kann, um reale Windoder Erdbebenbelastungen zu simulieren.

Ein Testturm für effizientere Transportlösungen in Gebäuden

Innovative Ingenieurslösungen zu entwickeln, aber auch an zukunftsfähigen Mobilitätskonzepten mitzuwirken, ist ein essentielles Anliegen des weltweit tätigen Ingenieurs und Architekten Werner Sobek. Die Frage, welche Rolle Hochhäuser bei der künftigen Gestaltung unserer Städte spielen können, ist dabei besonders wichtig. Der 246 Meter hohe Testturm von ThyssenKrupp ermöglicht Hochgeschwindigkeitstests mit bis zu 64,8 Kilometern pro Stunde (18 m/s), um dem Bedarf nach schnelleren und effektiveren Transportmöglichkeiten zu entsprechen. Getestet werden u.a. seillose Aufzugskabinen, die deutlich weniger Platz benötigen und in kürzerer Zeit mehr Personen befördern können.

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Beim Landeswettbewerb erfolgreich: 23 Handwerkerinnen und Handwerker landen ganz vorn

Der Nachwuchswettbewerb des Handwerks „Profis leisten was“ (PLW) 2018 hat eine nächste Stufe erklommen. Die Siegerinnen und Sieger auf Landesebene stehen fest. Den Sprung ganz nach oben schafften 13 Junghandwerkerinnen und Junghandwerker aus dem Bezirk der Handwerkskammer Karlsruhe. Sie hatten sich gegen die Konkurrenz aus den sieben anderen Kammerbezirken in Baden-Württemberg durchgesetzt. Die neun Jungen und vier Mädchen haben nun die Möglichkeit, am Bundeswettbewerb teilzunehmen. Auf den 2. Platz im Land schafften es sechs Teilnehmer aus dem Bezirk der Handwerkskammer Karlsruhe, vier weitere wurden in ihrem Handwerk auf Landesebene dritte.

Die Anforderungen an das handwerkliche Können werden von Stufe zu Stufe im Wettbewerb anspruchsvoller. Oft muss unter Zeitdruck und unter Wettbewerbsbedingungen eine neue Arbeitsprobe erstellt und das handwerkliche Geschick unter Beweis gestellt werden. Doch der Aufwand lohnt sich: Die Sieger und die ausbildenden Betriebe erhalten bei der zentralen Abschlussfeier in Konstanz nicht nur Urkunden und hohe Wertschätzung. Der gute Abschluss beim Wettbewerb wird auch bei der Fort- und Weiterbildung über die Stiftung Begabtenförderung monetär unterstützt.

Die 1., 2. und 3. Landessieger/-innen beim Wettbewerb „Profis leisten was“ (PLW) finden sich auf beigefügter Liste.

Beim parallel laufenden Wettbewerb „Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten“, bei dem es mehr um das Design und die Gestaltung geht, konnten die beiden PLW-Landessieger Goldschmied Joshua Williams und Maßschneiderin (Herren) Elena Humpe die Konkurrenz hinter sich lassen und den 1. Platz belegen.

Maßschneiderin (Damen) Pia Pöllmann, sie war 1. Kammersiegerin, erreichte beim Gestaltungswettbewerb einen 3. Platz auf Landesebene. Ausbildungsbetrieb war hier Oliver Maugé Couture aus Baden-Baden

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Verwaltung und Behörden beraten über Datenschutz

Rund 150 Datenschutzbeauftragte (DSB) aus Ämtern und Verwaltungen sind am Freitag in Stuttgart zum ersten Behördentag der BvD-Herbstkonferenz zusammengekommen. Eingeladen hatte dazu der Landesbeauftrage für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Würrtemberg, Stefan Brink, und der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e. V.

Der stellvertretende BvD-Vorstandsvorsitzende Jürgen Hartz unterstrich, Behörden hätten im Zuge der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) weniger im Fokus der öffentlichen Debatten gestanden. Dabei seien die Anforderungen durch das europaweite Gesetz auch bei ihnen hoch. „Ämter und Verwaltungen stehen vor den gleichen großen Herausforderungen wie die Wirtschaft“, sagte er. Bürgerinnen und Bürger erwarteten aber gerade von Verwaltungen beim Thema Datenschutz Vertrauen und Sicherheit.

Brink betonte, der Behördentag solle dazu beitragen, die Datenschutzbeauftragten in den Amtsstuben zu stärken und ihnen Selbstvertrauen mit auf den Weg zu geben. „ Uns ist bewusst, dass der Datenschutz auch im öffentlichen Sektor nicht nur auf offene Türen stößt“, sagte er. Aber im Sinne der informationellen Selbstbestimmung der Bürger könnten die Datenschutzbeauftragten in den Behörden selbstbewusst die neuen Anforderungen angehen.

An dem ersten BvD-Behördentag nahmen Datenschutz-Experten unter anderem aus  kommunalen Verwaltungen, der Wissenschaft, von Bundes- und Landesbehörden sowie aus Ministerien teil. Themen waren unter anderem Datenschutz in den Landesparlamenten, die Umsetzung der DS-GVO in der Sozialversicherung, Videoüberwachung durch öffentliche Stellen, kommunaler Datenschutz und Datenschutz in der Hochschule. 

Zuvor hatten über 250 Datenschutzexperten aus der Wirtschaft zwei Tage lang mit den Aufsichtsbehörden ebenfalls in Stuttgart über die ersten 150 Tage praktischer Erfahrung mit der DS-GVO beraten. Dabei diskutierten die Fachleute auch über Bestrebungen aus dem Bundeswirtschafts- und Bundesinnenministerium, die Bestellpflicht für DSB bei kleinen und mittelständischen Unternehmen zu lockern. Der BvD und die Aufsichtsbehörden befürchten, dass mit einer Aufweichung der Bestellpflicht der Datenschutz in vielen Unternehmen keine Rolle mehr spielen wird.

BvD-Vorstandsvorsitzender Thomas Spaeing unterstrich, die Datenschutzbeauftragten sorgten maßgeblich dafür, dass der Datenschutz in den Unternehmen funktioniere. Zudem gebe es gerade in Deutschland eine große Skepsis gegenüber der Digitalisierung. Der Datenschutz sei Teil des Regulierungsrahmens. Werde dieser aufgeweicht, verspiele Deutschland das Vertrauen der Bürger in die digitale Entwicklung. 

Zur Herbstkonferenz „Wirtschaft trifft Datenschutz“ hatte der BvD gemeinsam mit Brink und dem Präsidenten des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht, Thomas Kranig, eingeladen. Die Vorträge und Präsentationen sind online abrufbar unter https://www.bvdnet.de/termin/bvd-herbstkonferenz-datenschutz-2018-und-behoerdentag/.

Unter https://www.bvdnet.de/wp-content/uploads/2018/09/18_BvD_Position_128-Tage-DS-GVO.pdf stellt der BvD Handlungsempfehlungen zur Anpassung der DS-GVO an aktuelle Tendenzen bei der Digitalisierung vor. 

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Arbeitsschutz Aktuell 2018 schließt mit gutem Ergebnis

Zufriedene Aussteller, voll besetzte Messeforen, und ein hochkarätiger Austausch im Kongress unterstreichen den Stellenwert der Arbeitsschutz Aktuell innerhalb der großen Arbeits- und Gesundheitsschutz-Community

Stuttgart/Karlsruhe 25.10.2018. Die Veranstalter der Arbeitsschutz Aktuell, die heute in Stuttgart zu Ende geht, ziehen eine deutlich positive Bilanz. Mit über 10.000 Fachbesuchern aus ganz Deutschland sowie den Nachbarländern Österreich und Schweiz, 280 Ausstellern aus 19 Ländern und 1.000 Teilnehmern in Kongress und Regionalforum ist es der Arbeitsschutz Aktuell in diesem Jahr besonders gut gelungen, aufzuzeigen, wie wichtig moderner Arbeits- und Gesundheitsschutz für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist. Ein vielfältiges Programm im Regionalforum hat eindrucksvoll die spezifischen Herausforderungen für Industrie, Handwerk und Dienstleistung auf regionaler Ebene diskutiert und neue Zielgruppen erschlossen.

„Für Unternehmen und Unternehmer gewinnt das Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz angesichts des demographischen Wandels und Fachkräftemangels immer mehr an strategischer Bedeutung. Das zeigt sich nicht nur in der positiven Entwicklung der Aussteller- und Besucherzahlen, sondern auch in der sichtlich großen Akzeptanz der Themen der verschiedenen Messeforen“, betont Christoph Hinte, Geschäftsführer der HINTE GmbH.

Fachmesse

Auf 20.000 qm Bruttofläche präsentierten 280 Aussteller Neuheiten und Innovationen für maximale Sicherheit am Arbeitsplatz und gesundes Arbeiten. Im Fokus standen die Themen Persönliche Arbeitssicherheit, Sicherheit im Betrieb, Verkehrssicherheit, Betriebliches Gesundheitsmanagement und Ergonomie. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR) beriet umfassend zu allen Fragen der Unfallprävention auf Wegen und Dienstwegen. Kay Schulte, Referatsleiter Unfallprävention, Wege und Dienstwege beim DVR: „Arbeitsschutz und Verkehrssicherheit sind untrennbar miteinander verbunden, die darf man gar nicht isoliert betrachten.“ So bedeute sicheres Arbeiten auch immer gut und sicher zur Arbeit hin zu kommen, so Schulte.

Die Aussteller zogen ein durchweg positives Fazit. „Die Arbeitsschutz Aktuell ist das Branchenhighlight 2018. Wir haben hier in Stuttgart viele internationale Fachbesucher erleben dürfen, das ist ein super Standort, hier wird geschafft, hier sind wir richtig, wir sind sehr zufrieden.“, so Hendrik Schabsky, Geschäftsführender Gesellschafter der ATLAS Schuhfabrik GmbH & Co. KG

Messeforen

Besonders großer Andrang herrschte an den Vortragsbühnen. Das Messeforum der Arbeitsschutz Aktuell und das Forum jobfit.aktuell, mit eigenem Messebereich für Hersteller und Dienstleister aus den Bereichen Ergonomie und Betriebliches Gesundheitsmanagement, überzeugten mit einer guten Mischung aus Best Practice und Produktneuheiten. Die einer offenen Bürolandschaft nachempfundene Erlebnisausstellung Arbeitswelt 4.0 präsentierte moderne, präventive Lösungen rund um den Arbeitsplatz.

Regionalforum

Vertreter regionaler Unternehmen und Experten aus Wirtschaft und Forschung diskutierten die wichtigen Fragen rund um einen zeitgemäßen Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Arbeitswelt 4.0. – den Blick dabei stets auf die besonderen Herausforderungen der Region gerichtet. Besonders im Fokus haben die Verantwortlichen dabei die kleinen und mittleren Unternehmen. „Unser Regionalforum wurde dank der zahlreichen Expertinnen und Experten erfolgreich und mit reger Beteiligung durchgeführt – eine Fundgrube mit Anregungen, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen. Einen hochwertigen Arbeitsschutz für die Beschäftigten zu organisieren ist machbar!“, so Dr. Johannes Warmbrunn, Referatsleiter Arbeit- und Gesundheit im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.

Fachkongress

Die Arbeit 4.0, die Vernetzung und Digitalisierung der Arbeitswelt, war auch eines der zentralen Themen des diesjährigen Kongresses, der den Anspruch hatte, nicht nur Informations-, sondern vielmehr Impulsgeber für Unternehmen zu sein, die im modernen Arbeits- und Gesundheitsschutz vielmehr eine Chance sehen, statt einer Pflicht zur Umsetzung bestehender Verordnungen. „Das Feedback der Kongressteilnehmer ist äußerst positiv. Unsere Veranstaltungen waren über die drei Kongresstage hinweg gut besetzt. Höhepunkte waren der Kongressblock zum Thema Verkehrssicherheit, der in Kooperation mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) durchgeführt wurde, sowie der Kongressblock zum Verhaltensorientierten Arbeitsschutz und die erneut voll besetzten innovativen World Cafés. Wieder einmal hat sich gezeigt, wie wichtig der persönliche Austausch ist, insbesondere wenn es um schwierige Themen geht.“, betont VDSI-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Rainer von Kiparski, der auch die Eröffnungsrede des Kongresses hielt.

JAZ

Gewinner des Deutschen Jugend-Arbeitsschutz-Preises, der im Rahmen der Kongresseröffnung zum 8. Mal verliehen wurde, sind die Auszubildenden der Bauunternehmung August Mainka GmbH & Co.. Ihre selbstentwickelte Antirutsch-Industriematte aus antibakteriell behandeltem Vinyl und einer Oberfläche mit Wellenstruktur verhindert wirkungsvoll Stolperunfälle auf Baustellen. Weitere Preisträger sind die Auszubildenden der thyssenkrupp Fahrtreppen GmbH und der Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG. Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg, zeigte sich begeistert vom „Ideenreichtum der jungen Auszubildenden“. Sie seien Vorbilder, die mit innovativen Ideen aus eigener Bereitschaft heraus, den Arbeits- und Gesundheitsschutz im eigenen Unternehmen verbessern wollen.

Die nächste Arbeitsschutz Aktuell findet vom 6. bis 8. Oktober 2020 wieder am Messeplatz Stuttgart statt und wird dann ihr 25. Jubiläum feiern.

Über die Arbeitsschutz Aktuell

Vom 23. – 25. Oktober 2018 hat die Arbeitsschutz Aktuell mit Fachmesse und Kongress in der Messe Stuttgart stattgefunden (ICS und L-Bank Forum) – inmitten einer der wirtschaftsstärksten Regionen Europas. Der dreitägige Kongress stand unter dem Motto „Sicher und gesund arbeiten“. Er hat sich mit elementaren und aktuellen Fragen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz beschäftigt.

Weitere Infos unter www.arbeitsschutz-aktuell.de.

Bild- und Videomaterial von Kongress und Fachmesse stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung: http://www.arbeitsschutz-aktuell.de/arbeitsschutz-aktuell/mediathek.php.

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Stuttgart ist für drei Tage Hauptstadt des modernen Arbeits- und Gesundheitsschutzes

Heute beginnt in der Landesmesse Stuttgart – inmitten einer der wirtschaftsstärksten Regionen Europas die Arbeitsschutz Aktuell. Fachmesse, Kongress und Regionalforum machen Stuttgart zum Kompetenzzentrum und Branchentreffpunkt der Arbeits- und Gesundheitsschutz-Community – vom 23. bis 25. Oktober 2018. Die Fachmesse mit 280 Ausstellern aus 19 Ländern erwartet 10.000 Fachbesucher. 1.000 Kongressteilnehmer und 90 Referenten diskutieren alle wichtigen Fragen rund um den modernen Arbeits- und Gesundheitsschutz in Zeiten der Digitalisierung.

Eröffnungsfeier

Eröffnet wird der Kongress der Arbeitsschutz Aktuell heute durch Prof. Dr. Rainer von Kiparski, Vorsitzender des VDSI, dem Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e.V. Weitere Highlights der Eröffnung sind die Verleihung des 8. Deutschen Jugend-Arbeitsschutz-Preises 2018, der sich an Auszubildende richtet und innovative Entwicklungen für mehr Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz auszeichnet.

Mit Spannung erwartet werden das Grußwort von Staatssekretärin Katrin Schütz aus dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg sowie der Festvortrag von

Prof. Dr. Dr. h.c. Ortwin Renn, wissenschaftlicher Direktor am Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) in Potsdam und Inhaber des Lehrstuhls „Technik- und Umweltsoziologie“ an der Universität Stuttgart.

Fachmesse

Die Arbeitsschutz Aktuell wird auch in ihrer 24. Auflage weit mehr als eine reine Fachmesse sein. Sie ist vor allem eine Innovationsmesse. Global Player ebenso wie regionale Hidden Champions, die ihre Produkte, Dienstleistungen und Systemlösungen stetig an die sich rapide verändernden Begebenheiten des Arbeitsmarktes anpassen müssen, präsentieren hier ihre Neuheiten. Im Fokus der Messe stehen die Themen Persönliche Arbeitssicherheit, Sicherheit im Betrieb, Verkehrssicherheit und Ergonomie.

Erlebnisausstellung Arbeitswelt 4.0

Premiere feiert die Erlebnisausstellung Arbeitswelt 4.0, die einer offenen Bürolandschaft nachempfunden ist und moderne, präventive Lösungen rund um den Arbeitsplatz, die Kommunikation und das Selbstmanagement abbildet. Dynamische Sitzkonzepte, Sitz-Steh- oder Steh-Sitzlösungen, Akustik, Licht- und Blendschutz, multifunktionale Flächen für Kommunikation sowie Hilfen zum Selbstmanagement können allein oder im Rahmen der vier täglichen Führungen erkundet werden. Die Sonderausstellung beleuchtet darüber hinaus innovative Schnittstellen zur mobilen Arbeit sowie zur Telearbeit und wirft einen Blick in die Produktion, wo wichtige Parallelen und Unterschiede beleuchtet werden. Die Erlebnisausstellung findet in Zusammenarbeit mit dem Verein Integrative Systemergonomie und Gesundheitsmanagement (ISG e.V.) statt.

Weitere Informationen zur Erlebnisausstellung Arbeitswelt 4.0 finden Sie hier.

3 Tage, 3 Schwerpunkte

Unternehmertag, Gesundheitstag und der Umsetzer-Tag – jeder Messetag widmet sich einem Schwerpunktthema. Am 23.10.2018 gibt es jede Menge Best Practice und Denkanstöße speziell für Unternehmer, die ihr Unternehmen für den digitalen Wandel fit machen wollen. Der 24.10. stellt die Mitarbeitergesundheit in den Fokus. Führungen und Workshops widmen sich der Vermeidung von Stressquellen im Büro. Der 25.10. kümmert sich darum, wie die Umsetzung im eigenen Betrieb gelingt.

Forum jobfit.aktuell

Das eigenständige Forum jobfit.aktuell präsentiert Vorträge, Lösungen und Strategien zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement und liefert wichtige Berichte aus der Praxis.

Es richtet sich insbesondere an die Beauftragten für Sicherheit und Gesundheit in den Unternehmen, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Geschäftsführer kleiner und mittlerer Unternehmen, an Personalverantwortliche, sowie an Betriebsräte.

Fachkongress

In insgesamt 16 Themenblöcken wird sich der Kongress dem Arbeits- und Gesundheitsschutz im Spannungsfeld von Digitalisierung und einer sich rasant wandelnden Arbeitswelt widmen – als Informations- und Impulsgeber für Unternehmen, die im modernen Arbeits- und Gesundheitsschutz für sich eine Chance sehen. Nie war die Bandbreite der Kongressthemen daher größer: Arbeitsschutzorganisation, psychische Belastungen im Berufsleben, Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit, DGUV Präventionskampagne „kommmitmensch“, Prävention 4.0, Umweltschutz, Gefahrstoffe, Sichere und

gesunde Arbeitsstätten, DGUV Vorschrift 2, Muskel-Skelett-Erkrankungen, Verhaltensorientierter Arbeitsschutz, Betriebs- und Maschinensicherheit, Verkehrssicherheit und Mobilität, Staub auf Baustellen und Physikalische Einwirkungen. Das komplette Kongressprogramm finden Sie hier.

Regionalforum

Im Rahmen des Regionalforums, das vom 23. – 25. Oktober 2018 als Teil der Arbeitsschutz Aktuell stattfindet, erörtern Vertreter regionaler Unternehmen und Experten aus Wirtschaft und Forschung die wichtigen Fragen rund um einen zeitgemäßen Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Arbeitswelt 4.0 – den Blick dabei stets auf die besonderen Herausforderungen der Region gerichtet. Besonders im Fokus: kleine und mittlere Unternehmen. Themen sind u.a.: Arbeit 4.0 und Digitalisierung, Arbeitsmedizin und Ergonomie sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz in Kitas, Schulen und Pflegeeinrichtungen. Das vollständige Programm des Regionalforums finden Sie hier.

Arbeitsschutz Aktuell TV

Das innovative Videoformat Arbeitsschutz Aktuell TV wird über die Messe hinaus von innovativen Produkten berichten, sowie Experteninterviews führen.

Alle Beiträge und Interviews von Arbeitsschutz Aktuell TV finden Sie hier.

Stuttgart 2020 (Save the Date)

Stuttgart wird auch 2020 Gastgeber der Arbeitsschutz Aktuell sein. „Der Standort mit seiner hohen Dichte an Industrie, Mittelstand und Handwerk erschließt eine der wirtschaftsstärksten Regionen Europas und strahlt in den gesamten süddeutschen Raum sowie die Nachbarländer Schweiz und Österreich aus. Wir erfahren hier aktuell eine extrem positive Akzeptanz für unsere Themen. Auch der große Zuspruch für das Regionalforum und dessen äußerst professionelle Vorbereitung haben die Entscheidung für eine erneute Durchführung der Arbeitsschutz Aktuell 2020 in Stuttgart leicht gemacht.“, so Christoph Hinte, Geschäftsführer der HINTE GmbH. Die Veranstaltung findet vom 6. bis 8. Oktober 2020 statt.

Über die Arbeitsschutz Aktuell

Vom 23. – 25. Oktober 2018 findet die Arbeitsschutz Aktuell mit Fachmesse und Kongress in der Messe Stuttgart statt (ICS und L-Bank Forum) – inmitten einer der wirtschaftsstärksten Regionen Europas. Der dreitägige Kongress steht unter dem Motto „Sicher und gesund arbeiten“. Er wird sich mit elementaren und aktuellen Fragen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz beschäftigen. Die Arbeitsschutz Aktuell 2018 in Stuttgart erwartet 10.000 Fachbesucher, 280 Aussteller und 1.000 Kongressteilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Parallel zur Arbeitsschutz Aktuell finden die beiden Fachmessen interbad und parts2clean statt. Mit einer Eintrittskarte ist der Zugang zu allen drei Veranstaltungen möglich.

Die Fachvereinigung Arbeitssicherheit e.V. (FASI) ist ideeller Träger der dreitägigen Fachmesse sowie des Fachkongresses.

Veranstalter der Fachmesse ist die HINTE Messe- und Ausstellungs-GmbH.

Weitere Infos unter www.arbeitsschutz-aktuell.de.

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Offener Frauentreff „Café Startklar“ in Bad Mergentheim

Auch im November 2018 veranstaltet die Kontaktstelle Frau und Beruf Heilbronn-Franken in Kooperation mit der Volkshochschule Bad Mergentheim einen offenen Frauentreff zu beruflichen Fragen.

Am 8.November 2018 lädt die Kontaktstelle Frau und Beruf Heilbronn-Franken von 09.30 bis 11.30 Uhr zum „Café Startklar“ in die Räume der Volkshochschule Bad Mergentheim ein. Während dieser Zeit haben interessierte Frauen die Möglichkeit, sich in ungezwungener Runde bei einer Tasse Tee oder Kaffee über ihre beruflichen Wünsche, Aktivitäten und Herausforderungen auszutauschen. Angesprochen sind Frauen, die …

  • ihren Berufseinstieg nach Ausbildung oder Studium planen
  • während oder nach der Elternzeit wieder arbeiten möchten
  • nach einer Familien- oder Pflegezeit ihren Wiedereinstieg planen
  • sich beruflich verändern oder weiterbilden möchten
  • auf Stellensuche sind.

Der Schwerpunkt der Treffen liegt auf dem Austausch und der Vernetzung untereinander. Die Treffen beinhalten kurze Inputs von Silke Diehm, der Beraterin der Kontaktstelle Frau und Beruf Heilbronn-Franken, zu verschiedenen beruflichen Themen, die zum zwanglosen Gedankenaustausch anregen sollen.

Der Themenvorschlag von Silke Diehm für das Café Startklar im November 2018 ist „Rückschläge und Krisen meistern“ mit Fragestellungen wie: Welche beruflichen Rückschläge und Krisen können sich ereignen? Wie gehe ich damit um? Was ist Resilienz? Woher nehme ich die Kraft, mich neuen Herausforderungen zu stellen? Es ist möglich, auf individuelle Fragen einzugehen.

Die Teilnahme am Café Startklar ist kostenlos. Der offene Frauentreff findet in den Räumen der Volkshochschule Bad Mergentheim, Marktplatz 1 in 97980 Bad Mergentheim statt. Eine Anmeldung ist erwünscht. Kleinkinder können gerne mitgebracht werden. Weitere Informationen zum offenen Frauentreff „Café Startklar“ erhalten Sie ab 17. Oktober 2018 bei Silke Diehm, Tel. 09341-8474848 oder E-Mail s.diehm@heilbronn-franken.com.

Weiterer Termin und Themenvorschlag des „Café Startklar“ im Jahr 2018 ist:

(Donnerstag von 9.30 bis 11.30 Uhr)

  • 12.2018 | Möglichkeiten der Stellensuche

HINTERGRUNDINFORMATIONEN

Im Rahmen des Landesprogramm “Kontaktstellen Frau und Beruf“ fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg Kontaktstellen in Baden-Württemberg. Träger der Kontaktstelle Frau und Beruf Heilbronn-Franken ist die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF). Neben der Landesförderung wird die Kontaktstelle über die WHF-Gesellschafter kofinanziert.

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SFC Energy: PBF Group erhält nach erfolgreicher Prototypenphase Serienauftrag für vollintegrierte Laser-Power-Supply-Systeme

  • Der Auftrag umfasst LASY-Serien-Netzteile von PBF in unterschiedlichen Konfigurationen für optimal angepasste Kanalanzahl in Lasersystemen.
  • Auch die LASY-Serie basiert auf der erfolgreichen Standard- und semi-standardisierten PBF-High-Power-Plattform für die schnelle und kostenattraktive Umsetzung kundenspezifischer Anforderungen.
  • Der Auftragswert liegt im mittleren sechsstelligen Euro-Bereich. Jährliches Umsatzpotenzial nach Einführungsphase ab 2020: ca. 2 bis 3 Mio. Euro.

PBF Group B.V., die niederländische Tochtergesellschaft der SFC Energy AG (F3C:DE, ISIN: DE0007568578), führender internationaler Anbieter von stationären und mobilen Hybrid-Stromversorgungslösungen, meldet den Serienauftrag eines internationalen Laserwerkzeugherstellers bei ihrem Vertragspartner Schulz-Electronic GmbH, Baden-Baden, Deutschland. Bestellt wurden vollintegrierte LASY Laser-Power-Supply-Systeme für den direkten Diodenbetrieb zum Pumpen von Faserlasern in der Materialbearbeitung. Das Erstserienauftragsvolumen liegt im mittleren sechsstelligen Euro-Bereich. Nach der Einführungsphase werden ab 2020 Umsätze von jährlich ca. 2 bis 3 Mio. EUR für die Folgezeit erwartet.

Laserdioden benötigen sehr stabile, präzise und hochdynamische Stromversorgungen. Für die sehr sensitiven Laserdioden-Lasten bieten die leistungsstarken PBF-Netzteile eine Lösung mit extrem hoher Energiedichte. Zwischen Netzanschluss und der Lasereinheit sorgt die dynamische Lastanpassung für einen optimalen Wirkungsgrad bei gleichzeitiger, im Laserbereich erforderlicher, dynamisch schneller Pulsbarkeit. Die Systemleistung und die Lebensdauer des Gesamtsystems werden beträchtlich gesteigert.

Der Serienauftrag ist Ergebnis des erfolgreichen Prototypeneinsatzes in den Werkzeuglasersystemen beim Kunden. PBF entwickelte die LASY Power-Supply-Systeme auf der Basis der eigenentwickelten Standard- und semi-standardisierten PBF High Power Standard-Plattform. Das als vollintegrierte Plug & Play-Lösung konzipierte System kombiniert ein leistungsstarkes PBF-Netzteil mit multiplen, pulsbaren Stromtreiber-Stufen und ersetzt Modularteile der Technologie, die der Laser-Anwender bislang extern einkaufen musste. Die Laserstromversorgung ist nach Bedarf frei konfigurier- sowie skalierbar und bietet dem Laserhersteller neben technischen Zusatzfunktionen entscheidende Kosten-, Qualitäts- und Servicevorteile.

„Unser PBF LASY-System erlaubt eine flexible Anpassung an die unterschiedlichen elektrischen Bedingungen der jeweils verwendeten Laserdioden verschiedener Hersteller. Zudem kann mit ihnen die benötigte elektrische Ausgangsleistung exakt und präzise an die vorhandenen Anforderungen dimensioniert werden“, sagt Hans Pol, Geschäftsführer von PBF und President Industrial von SFC Energy. „Diese unschlagbare Flexibilität, verbunden mit den attraktiven Preis- und Leistungsvorteilen, eröffnet unseren Hochleistungs-Power-Supplies immer mehr neue Anwendungen und Kundensegmente. Wir sehen ein großes Potenzial für sie in der internationalen Laserindustrie und in zahlreichen weiteren Anwendungen, in denen Flexibilität und Kosteneffizienz unverzichtbar sind.”

Weitere Informationen zu SFC Energy, PBF sowie dem Leistungselektronik- und Stromerzeugungsportfolio von SFC Energy unter www.sfc.com und www.pbfgroup.nl. Weitere Informationen zu Schulz-Electronic unter www.schulz-electronic.de.

Zu PBF Group B.V.

PBF Group B.V., ein international tätiges Unternehmen der SFC Energy Gruppe, ist ein Experte für Schaltnetzteillösungen und Spezialspulen. PBF entwickelt, produziert und vertreibt extrem zuverlässige standardisierte und semistandardisierte Powerplattformlösungen für die hochdynamischen Anforderungen in Laser- und Halbleiterherstellungsanlagen, Analytik-Anwendungen und anderen Hightech-Industriesystemen.

Zu Schulz-Electronic GmbH

Die Schulz-Electronic GmbH in Baden-Baden ist seit 1975 der führende Anbieter professioneller Stromversorgungen in den Märkten Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Produktpalette umfasst AC/DC- und DC/DC-Wandler, Elektronische Lasten, High-Voltage-Geräte, AC-Quellen, Wechselrichter, Laserdiodentreiber und Pulsgeneratoren. Schulz-Electronic ist Vertriebspartner zahlreicher renommierter Hersteller aus aller Welt. Für viele Fabrikate ist das Unternehmen autorisierter Servicestützpunkt und fungiert in Deutschland als „Quasihersteller“. Eine besondere Stärke sind kundenspezifische Lösungen für alle Arten der Energieumwandlung, sowohl auf der Basis von Standardgeräten als auch durch deren Modifikation sowie durch eigene Entwicklungen.

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Handwerk drängt auf eine Meisterprämie wie in anderen Bundesländern

Bei der Meisterfeier des Handwerks am Freitagabend bekräftigte Kammerpräsident Rainer Reichhold die Forderung nach einer Meisterprämie in Baden-Württemberg. „Aus Sicht des Handwerks wäre der Meisterbonus ein wichtiger Schritt zur Gleichbehandlung von Meistern und Studierenden“, betonte der Präsident der Handwerkskammer Region Stuttgart vor über 2.500 Besuchern im Internationalen Congresscenter Stuttgart. In allen anderen Bundesländern werde diese Erfolgsprämie bereits gewährt. „Eine Prämie in Höhe von 1.500 Euro wäre ein klares Signal der Anerkennung von Leistungsträgern“, so Reichhold. „Wenn es die Landesregierung ernst meint mit der Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Ausbildung, muss die Prämie schnellstmöglich kommen. Nur so kann der Meister mit dem Hochschulstudium konkurrieren.“

Ein Gebot der Fairness wäre für den Kammerpräsidenten auch die Gleichbehandlung von Meisterschülern und Studierenden als Nutzer des ÖPNV. Bisher erhalten Meisterschüler kein verbilligtes Ticket, da sie nicht als Studierende gelten, sondern als Weiterbildungsteilnehmer. Reichhold: „Deshalb setzen wir uns dafür ein, das vergünstigte VVS-StudiTicket auch auf Meisterschüler auszuweiten.“ Grundsätzlich wichtig sei aber, dass Bildung für alle Gruppen gleich und fair finanziert ist.

690 junge Handwerker durften am Freitag nach dem erfolgreichen Abschluss der Meisterschulen ihre Meisterbriefe in Empfang nehmen. Vor der Übergabe der Schmuckurkunden war es dann soweit. Die Jungmeister konnten den „Meistermoment“ unter Glitterregen auf der Bühne erleben. Ein Blick auf die diesjährigen Bestmeister der Handwerkskammer Region Stuttgart zeigt einmal mehr, wie viele erfolgreiche Frauen es in der Branche gibt. Von den 13 Bestmeistern sind sechs weiblich. Die Meisterurkunden wurden von den Mitgliedern der 29 Prüfungsausschüsse an die jungen Handwerker überreicht. Mit 96 Absolventen gehören die Kraftfahrzeugtechniker mit Abstand zum größten Gewerk. Die Maler und Lackierer stellen 71, die Friseure 52 Jungmeister.

Zur bundesweit angestoßenen Gründungsinitiative erklärte Reichhold, dass der Meisterbrief ein idealer Türöffner auf dem Weg in die Selbstständigkeit sei. „Mehr junge Menschen müssen sich wieder trauen, ihr Leben und ihren Beruf selbst in die Hand zu nehmen und selbst Unternehmer zu werden. Die Sozialabgaben und Lohnzusatzkosten müssten dabei auch für bestehende Firmeninhaber konstant bleiben und dürften die Grenze von 40 Prozent nicht übersteigen. „Selbstständigkeit muss sich lohnen", so der Kammerpräsident.

Als ein „bedeutendes Anliegen“ des Handwerks bezeichnete Reichhold die Rückführung von zulassungsfreien Berufen in die Meisterpflicht. In den Gewerken, in denen es zu Fehlentwicklungen gekommen sei, müssten diese Fehler der Vergangenheit, wo immer möglich, rückgängig gemacht werden. „Der Meister ist gut für die Ausbildung, er ist gut für die Qualität im Handwerk, und er ist gut für dieses Land", betonte Kammerpräsident Rainer Reichhold. „Wir müssen gemeinsam die Voraussetzungen schaffen, damit das Handwerk auch in Zukunft für Innovation, Zuverlässigkeit und höchste Qualität steht. Denn ein starkes Handwerk ist die Grundlage für eine erfolgreiche Wirtschaft. Die Meisterpflicht als gewachsene Institution müssen wir dazu bewahren und schützen“, betonte Reichhold.  

Die finanziellen Perspektiven der Jungmeister beschrieb Reichhold sehr positiv: „Ein Meister verdient mindestens so viel wie ein Bachelor. Ein fitter Handwerksunternehmer kann einen Master finanziell locker überflügeln. Und der Lehrling bekommt während der Ausbildung eine Vergütung, ein Student dagegen nichts. Das alles ist leider nicht hinreichend bekannt.“

Den Rotary-Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro konnte Konditormeisterin Nina Striegl aus Ulm/Donau entgegennehmen. Ines Aufrecht, die Vizepräsidentin des Rotary-Clubs Stuttgart, überreichte den Scheck.  Mit der Unterstützung soll ein „durchdachter Zukunftsplan“ ausgezeichnet werden, der die Selbstständigkeit nicht ausschließt.

„We are the champions“ – die Bestmeister 2018

  • Orthopädietechnikmeisterin Stephanie Bayer, 89264 Weißenhorn
  • Installateur und Heizungsbauermeister Sebastian Schindler, 71546 Aspach
  • Klempnermeister Steffen Riester, 72379 Hechingen
  • Müllermeisterin Lisa Sendker, 59174 Kamen
  • Maler und Lackierermeister Nicholas Kölper, 76275 Ettlingen
  • Stuckateurmeister Pierre Frey, 68789 St. Leon-Rot
  • Raumausstattermeister Dominik Sven Greißl, 70327 Stuttgart
  • Bäckermeisterin Nicole Mittmann, 72218 Wildberg
  • Schilder- und Lichtreklameherstellermeisterin Isabelle Bachmann, 71711 Murr
  • Maßschneidermeisterin Lea Katharina Baltner, 87742 Dirlewang
  • Konditormeisterin Nina Striegl, 89079 Ulm
  • Orgel- und Harmoniumbauer Georg Deutinger, 85445 Oberding
  • Informationstechnikermeister Andreas Soffner, 71229 Leonberg

Weitere Infos zur Meisterfeier: www.hwk-stuttgart.de/meisterfeier2018

Live-Berichte von der Veranstaltung und die politischen Forderungen des Handwerks sind hier abrufbar: https://www.hwk-stuttgart.de/artikel/live-berichte-von-der-meisterfeier-67,0,1257.html

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Handwerk drängt auf eine Meisterprämie wie in anderen Bundesländern

Bei der Meisterfeier des Handwerks am Freitagabend bekräftigte Kammerpräsident Rainer Reichhold die Forderung nach einer Meisterprämie in Baden-Württemberg. „Aus Sicht des Handwerks wäre der Meisterbonus ein wichtiger Schritt zur Gleichbehandlung von Meistern und Studierenden“, betonte der Präsident der Handwerkskammer Region Stuttgart vor über 2.500 Besuchern im Internationalen Congresscenter Stuttgart. In allen anderen Bundesländern werde diese Erfolgsprämie bereits gewährt. „Eine Prämie in Höhe von 1.500 Euro wäre ein klares Signal der Anerkennung von Leistungsträgern“, so Reichhold. „Wenn es die Landesregierung ernst meint mit der Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Ausbildung, muss die Prämie schnellstmöglich kommen. Nur so kann der Meister mit dem Hochschulstudium konkurrieren.“

Ein Gebot der Fairness wäre für den Kammerpräsidenten auch die Gleichbehandlung von Meisterschülern und Studierenden als Nutzer des ÖPNV. Bisher erhalten Meisterschüler kein verbilligtes Ticket, da sie nicht als Studierende gelten, sondern als Weiterbildungsteilnehmer. Reichhold: „Deshalb setzen wir uns dafür ein, das vergünstigte VVS-StudiTicket auch auf Meisterschüler auszuweiten.“ Grundsätzlich wichtig sei aber, dass Bildung für alle Gruppen gleich und fair finanziert ist.

690 junge Handwerker durften am Freitag nach dem erfolgreichen Abschluss der Meisterschulen ihre Meisterbriefe in Empfang nehmen. Vor der Übergabe der Schmuckurkunden war es dann soweit. Die Jungmeister konnten den „Meistermoment“ unter Glitterregen auf der Bühne erleben. Ein Blick auf die diesjährigen Bestmeister der Handwerkskammer Region Stuttgart zeigt einmal mehr, wie viele erfolgreiche Frauen es in der Branche gibt. Von den 13 Bestmeistern sind sechs weiblich. Die Meisterurkunden wurden von den Mitgliedern der 29 Prüfungsausschüsse an die jungen Handwerker überreicht. Mit 96 Absolventen gehören die Kraftfahrzeugtechniker mit Abstand zum größten Gewerk. Die Maler und Lackierer stellen 71, die Friseure 52 Jungmeister.

Zur bundesweit angestoßenen Gründungsinitiative erklärte Reichhold, dass der Meisterbrief ein idealer Türöffner auf dem Weg in die Selbstständigkeit sei. „Mehr junge Menschen müssen sich wieder trauen, ihr Leben und ihren Beruf selbst in die Hand zu nehmen und selbst Unternehmer zu werden. Die Sozialabgaben und Lohnzusatzkosten müssten dabei auch für bestehende Firmeninhaber konstant bleiben und dürften die Grenze von 40 Prozent nicht übersteigen. „Selbstständigkeit muss sich lohnen", so der Kammerpräsident.

Als ein „bedeutendes Anliegen“ des Handwerks bezeichnete Reichhold die Rückführung von zulassungsfreien Berufen in die Meisterpflicht. In den Gewerken, in denen es zu Fehlentwicklungen gekommen sei, müssten diese Fehler der Vergangenheit, wo immer möglich, rückgängig gemacht werden. „Der Meister ist gut für die Ausbildung, er ist gut für die Qualität im Handwerk, und er ist gut für dieses Land", betonte Kammerpräsident Rainer Reichhold. „Wir müssen gemeinsam die Voraussetzungen schaffen, damit das Handwerk auch in Zukunft für Innovation, Zuverlässigkeit und höchste Qualität steht. Denn ein starkes Handwerk ist die Grundlage für eine erfolgreiche Wirtschaft. Die Meisterpflicht als gewachsene Institution müssen wir dazu bewahren und schützen“, betonte Reichhold.  

Die finanziellen Perspektiven der Jungmeister beschrieb Reichhold sehr positiv: „Ein Meister verdient mindestens so viel wie ein Bachelor. Ein fitter Handwerksunternehmer kann einen Master finanziell locker überflügeln. Und der Lehrling bekommt während der Ausbildung eine Vergütung, ein Student dagegen nichts. Das alles ist leider nicht hinreichend bekannt.“

Den Rotary-Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro konnte Konditormeisterin Nina Striegl aus Ulm/Donau entgegennehmen. Ines Aufrecht, die Vizepräsidentin des Rotary-Clubs Stuttgart, überreichte den Scheck.  Mit der Unterstützung soll ein „durchdachter Zukunftsplan“ ausgezeichnet werden, der die Selbstständigkeit nicht ausschließt.

„We are the champions“ – die Bestmeister 2018

  • Orthopädietechnikmeisterin Stephanie Bayer, 89264 Weißenhorn
  • Installateur und Heizungsbauermeister Sebastian Schindler, 71546 Aspach
  • Klempnermeister Steffen Riester, 72379 Hechingen
  • Müllermeisterin Lisa Sendker, 59174 Kamen
  • Maler und Lackierermeister Nicholas Kölper, 76275 Ettlingen
  • Stuckateurmeister Pierre Frey, 68789 St. Leon-Rot
  • Raumausstattermeister Dominik Sven Greißl, 70327 Stuttgart
  • Bäckermeisterin Nicole Mittmann, 72218 Wildberg
  • Schilder- und Lichtreklameherstellermeisterin Isabelle Bachmann, 71711 Murr
  • Maßschneidermeisterin Lea Katharina Baltner, 87742 Dirlewang
  • Konditormeisterin Nina Striegl, 89079 Ulm
  • Orgel- und Harmoniumbauer Georg Deutinger, 85445 Oberding
  • Informationstechnikermeister Andreas Soffner, 71229 Leonberg

Weitere Infos zur Meisterfeier: www.hwk-stuttgart.de/meisterfeier2018

Live-Berichte von der Veranstaltung und die politischen Forderungen des Handwerks sind hier abrufbar: https://www.hwk-stuttgart.de/artikel/live-berichte-von-der-meisterfeier-67,0,1257.html

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Heilbronn-Franken organisiert Sprechtag mit dem RKW Baden-Württemberg

Am 25. Oktober 2018 organisiert die IHK Heilbronn-Franken im Heilbronner Haus der Wirtschaft (IHK) einen Sprechtag mit dem RKW Baden-Württemberg.

Das RKW ist in die Mittelstandsförderung des Landes einbezogen. Kleine und mittlere Unternehmen sowie Existenzgründer und Betriebsübernehmer können über das RKW für Beratungen und Coachings unterschiedliche Förderprogramme in Anspruch nehmen. Eine fundierte Begleitung ist gerade in der Gründungs- und Aufbauphase eines Unternehmens ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung.

Im Rahmen der Beratungsförderung des Landes für Existenzgründer bietet das RKW kostenfreie Kompaktberatungen oder kostengünstige, mehrtägige Intensivberatungen an. Damit wird das bewährte Erstberatungsangebot der IHK ergänzt, die als Anlaufstelle für diese Beratungsförderung fungiert.

Zur ersten Kontaktaufnahme mit dem RKW organisiert die IHK regelmäßige Sprechtage mit dem RKW. In einem kostenfreien Gespräch kann dabei mit dem Berater des RKW das Vorhaben erörtert und die weitere Vorgehensweise abgestimmt werden.

Ansprechpartner für Terminvereinbarungen bei der IHK Heilbronn-Franken ist Marcel Gerstle, Telefon 07131 9677-118,
E-Mail: marcel.gerstle@heilbronn.ihk.de.

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