LEHNER gewinnt mit FlexoMatrix Auszeichnung für hervorragende Lösungskompetenz im Bereich Industrie 4.0

Die LEHNER GmbH aus Kirchheim/Teck wurde von der Wirtschaftsstaatssekretärin Frau Katrin Schütz als Preisträger des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet. Die in der graphischen Industrie etablierte LEHNER GmbH erhält diese Auszeichnung für ihre Entwicklung "FlexoMatrix©". Der Flexo-Montageautomat ist eine innovative Technologieplattform für den FlexoDruck 4.0. Das System bietet den Druckereien wichtige Automatisierung und einer flexiblen Datenschnittstelle für das Job-Management, aufbauend auf der vorhandenen Datenstruktur. Die Druckereien steigern Gewinn und Effizienz durch Einsparungen an Energie, Rüstzeit und Makulatur, und das bei jedem Jobwechsel.

Die Auszeichnung „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“
Der Wettbewerb „100 Orte für Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ zeichnet seit 2015 herausragenden Ideen aus Wirtschaft und Wissenschaft aus, die das Potenzial von Industrie 4.0 voll ausschöpfen.

Die Allianz Industrie 4.0
Die Allianz Industrie 4.0. Baden-Württemberg ist eine vom Land ins Leben gerufene Netzwerkinitiative und zeichnet heimische Unternehmen für Industrie 4.0-Projekte aus, die wegweisende Impulse für die Produktion der Zukunft setzen. Die Unternehmen bieten innovative Konzepte aus der Wirtschaft, welche mit der intelligenten Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungsprozessen bereits heute Erfolgsgeschichten schreiben


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Digitalisierung und Datensicherheit in der Stromversorgung

Zum zweiten Mal fand am 4. Juli, in Kooperation der IHK Würzburg-Schweinfurt und der IHK Heilbronn-Franken, der Energiegipfel Mainfranken – Tauberfranken statt. Thema der Veranstaltung mit rund 60 Teilnehmern war „Mit Sicherheit Digital – Die Stromversorgung der Zukunft“.

Otto Kirchner, Präsident der IHK Würzburg-Schweinfurt: „Wenn sie vernünftig umgesetzt wird, kann die Digitalisierung die Energiewende unterstützen und sogar beschleunigen.“ Und der Präsident der IHK Heilbronn-Franken,  Prof. Dr. Dr. h.c. Harald Unkelbach ergänzte bei der Begrüßung: „Auch im Hinblick auf Industrie 4.0 kommen die Unternehmen mit der Digitalisierung der Energiewende einen großen Schritt weiter.“

Denn die Digitalisierung nimmt nahezu alle Bereiche ein, so auch die Energiewelt und die Energiewende. Warum dies notwendig und sinnvoll ist erläuterte Dr. Sebastian Bolay (DIHK) in seiner kurzen Einführung. Notwendig ist der Roll-out von intelligenten Messsystemen, um vor allem Angebot und Nachfrage optimal steuern zu können. Darauf aufbauend seien eine Vielzahl neuer Geschäftsmodelle und die Stabilisierung der Stromnetze möglich. Bolay: „Es geht nicht mehr nur um Prosumer (Produzent und Konsument), sondern, – viel spannender – um Flexumer (Konsumenten und Anbieter von Flexibilität).“

Wo Daten aufgezeichnet und an Dienstleister und Energieversorger weitergegeben werden, taucht  die Frage nach der Sicherheit der IT-Infrastruktur auf. Kay Tidten, Fachgebietsleiter für IT, IT-Sicherheit, Kritische Infrastrukturen und intelligente Messsysteme beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW): „Die Akteure verändern sich. Wo früher einzelne Hacker am Werk waren, entwickelt sich heute eine weltweite Industrie, die Cyberkriminalität betreibt. Auch sind zunehmend staatliche Akteure zu beobachten.“ Sein Rat an Unternehmen: das Bewusstsein der Mitarbeiter schärfen, sichere Technik und Vernetzung mit Unternehmen, Verbänden und staatlichen Einrichtungen.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die Darstellung dreier Bausteine der Digitalen Energiewende. Henry Vu und Tobias Fertig von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) erklärten den grundlegenden Aufbau einer Blockchain und erläuterten die Vorteile, die sich für den Energiehandel daraus ergeben. Mareike Wolke von der Deutschen Energieagentur berichtete darüber, wie insbesondere große Verbraucher zur Netzstabilität beitragen können, indem vor allem deren Lasten durch Unternehmen flexibel vermarktet werden. Christoph Stegner vom Bayerischen Zentrum für angewandte Energieforschung stellte das Projekt „Smart Grid Solar“ vor, bei dem im sogenannten Reallabor unzählige Daten zu Stromerzeugung via Photovoltaik, Speicherung und Stromverbrauch in Haushalten gesammelt und ausgewertet wurden, um herauszufinden, wie digitale Lösungen für Netzstabilität sorgen können.

Eines zeigte die Veranstaltung deutlich: Die Digitalisierung der Energiewende ist sinnvoll und notwendig. Die dargestellten Beispiele boten dabei nur einen kleinen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten für Unternehmen, Kommunen und die Energiewirtschaft in die digitale Energiewelt einzusteigen. Ein  Patentrezept gibt es nicht, aber zahlreiche Angebote sowohl in Baden-Württemberg als auch in Bayern, die Unternehmen bei einem guten und vor allem sicheren Start in das neue Energiezeitalter unterstützen.

Weitere Informationen: Nicole Meier, IHK Heilbronn-Franken, Tel. 07131 9677311, E-Mail: nicole.meier@heilbronn.ihk.de oder im Internet unter www.heilbronn.ihk.de

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Mitgliederversammlung des baden-württembergischen E-Handwerks: Sicherung der Azubis und der Berufsschulstandorte

Die demographische Entwicklung und die Digitalisierung der Branche standen im Fokus der diesjährigen Mitgliederversammlung des Fachverbands Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg am 4. Juli in Sindelfingen. Dabei tauschten sich die Delegierten intensiv über das Elektrohandwerk aus. Über 30 Jahre Ehrenamt durfte der Fachverband zudem auszeichnen.

Konjunkturelle Lage im Land

Thomas Bürkle betonte bei der Mitgliederversammlung die gute Auftragslage und die hohe Auslastung, die die Branche auszeichnen. „Die Branchenkonjunktur brummt,“ stellte Thomas Bürkle fest. „Mir ist daher besonders wichtig, nochmals festzuhalten, dass unsere Fachbetriebe die Stammkundschaft, entgegen vieler Meldungen, immer noch regelmäßig bedienen. Notfälle werden natürlich vom E-Handwerk zeitnah behoben. Entsprechende Wartezeiten sind aber im Einzelfall nicht ausgeschlossen.“ Thomas Bürkle berichtete, dass in den kommenden Jahren vermehrt Betriebsübergaben im E-Handwerk stattfinden werden. Bei der dafür benötigten Finanzierung unterstützt die Bürgschaftsbank als Rückbürge der Hausbank das E-Handwerk regelmäßig, so Thomas Bürkle.

Demographische Entwicklung erfordert Maßnahmen

„Entgegen der demographischen Entwicklung kann das baden-württembergische Elektrohandwerk, wie die letzten Jahre zuvor, von einer steigenden Anzahl von E-Zubis berichten,“ verkündete Thomas Bürkle, Präsident des Fachverbands bei der Mitgliederversammlung. „Trotz anhaltend guter Konjunktur denken wir jedoch schon heute an morgen und damit an unsere Nachwuchskräfte – wir müssen künftig aber noch mehr Schülerinnen von unserem Beruf begeistern!“

Berufsschulstandorte sichern

Darüber hinaus setzt sich der Fachverband aufgrund des neu eingeführten Gesetzes zur regionalen Schulentwicklung verstärkt für die Sicherung der Berufsschulstandorte ein. „Ein 16jähriger Azubi kann unmöglich über 50 Kilometer zu seiner Berufsschule fahren. Damit stirbt ein Ausbildungsberuf aus,“ stellte Thomas Bürkle fest.

Ein Smart Home für alle Handwerke

In Zukunft wird das Elektrohandwerk noch mehr die Themen Digitalisierung und Transformation der Betriebe beschäftigen. Um neue Geschäftsfelder für sich zu finden und einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Anbietern am Markt – insbesondere Anbietern aus dem Bereich „Plattform-Ökonomie“ – zu haben, wäre es nach Thomas Bürkle sinnvoll, wenn Handwerksunternehmen über die Gewerksgrenzen hinweg noch enger beim Thema Digitalisierung zusammen­arbeiten würden. „Ein Smart Building wird in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Auch die Planung bzw. Erstellung via Building Information Modelling wird kommen“, meint er. Nicht zuletzt deshalb sei der Umgang mit den Daten damit ein ganz zentrales Thema. „Wer bekommt die Daten und was wird mit ihnen gemacht – hier sind eindeutige Regeln notwendig“, forderte der Fachverband-Präsident.

Ehrenamtliches Engagement für das E-Handwerk

Thomas Bürkle, Vizepräsident Achim Schenk und Hauptgeschäftsführer Andreas Bek zeichneten bei der Mitgliederversammlung mehrere Mitglieder für ihr langjähriges Ehrenamt aus. „Es ist mir eine große Freude und Ehre zugleich, die Auszeichnungen vornehmen zu dürfen, denn die Tatsache, dass sich Persönlichkeiten über ihre unternehmerische Betätigung hinaus ehrenamtlich engagieren, ist in der heutigen Zeit alles andere als selbstverständlich. Ein Engagement für unseren elektrohandwerklichen Berufsstand ist gerade vor dem Hintergrund der zurückliegenden Jahrzehnte, die durch lange Phasen von Rezession und eher kürzeren Boomperioden umso höher zu bewerten", erklärte Thomas Bürkle.

Die Ausgezeichneten
Ehrenzeichen des Fachverbands Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg erhielten:
Elektro-Innung Hochrhein
Elektroinstallateurmeister Rudolf Zimmermann, Ühlingen-Brenden
INTER Versicherungsgruppe
Diplom-Ingenieur Armin Kretzschmar, Krostitz

Platin-Ehrennadel des Fachverbandes Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg für mehr als 30 Jahre andauernde Ehrenamtstätigkeit im Dienste des E-Handwerks im Land:
Elektro-Innung Göppingen
Elektromeister Horst Gerlach, Eislingen
Elektromeister Hermann Mühleis, Salach

Ehrennadel in Gold des Fachverbandes Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg für mehr als 25 Jahre andauernde Ehrenamtstätigkeit im Dienste des E-Handwerks im Land:
Elektro-Innung Biberach
Elektroinstallateurmeister Hubert Glocker, Schemmerberg
Elektro-Innung Freiburg
Elektroinstallateurmeister Michael Kraus, Freiburg
Elektroinstallateurmeister Jens Prüß, Ehrenkirchen- Kirchhofen
Elektro-Innung Göppingen
Technischer Betriebsleiter Hans Rapp, Hattenhofen
Elektro-Innung Hochrhein
Elektroinstallateurmeister Roland Frank, Bad Säckingen
Obermeister – Elektroinstallateurmeister Peter Keller, Görwihl
Elektro-Innung Karlsruhe
Oberstudienrat Klaus Legler, Karlsruhe
Elektroinstallateurmeister Udo Pittroff, Karlsruhe
Elektroinstallateurmeister Jürgen Tropschug, Karlsruhe

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A great honour for a committed businessman

A great honour for Andreas Lapp – the LAPP Chairman of the Board was awarded the Order of Merit of the state of Baden-Württemberg by Winfried Kretschmann, Minister President of the state of Baden-Württemberg, in late April.

The Minister President explained the decision to honour Andreas Lapp – "Andreas Lapp has long been setting international industry standards with his company and is a pioneer of cable technology. The increasing level of digitalisation certainly challenges us to look more to the future and recognise and meet new needs. Mr Lapp and his company are very innovative in the way they do this. LAPP products do not just connect the world; they connect people."

The Minister President also highlighted the fact that Andreas Lapp has been building bridges towards active intercultural understanding for many years. As honorary consul of the Republic of India for Baden-Württemberg and Rheinland-Pfalz, he has managed to get countless cultural and commercial projects off the ground and has therefore created numerous links between the countries and cultures. It was down to him that Baden-Württemberg entered into a partnership with the Indian state of Maharashtra in 2015. Mr Kretschmann continued: "It is so good to learn, time and time again, that global economic successes can go hand in hand with absolute commitment to your employees. Only when these two components are in harmony can companies and their employees increase the relevance of their business location."

Andreas Lapp said – "The Order of Merit is a huge honour – not just for me, but for all LAPP colleagues. It shows the trust that our customers place in us. After all, without the trust of our customers and our employees’ commitment we could not be so successful."

The Order of Merit is the highest honour of the state of Baden-Württemberg. It is presented by the Minister President for outstanding services to the state of Baden-Württemberg, particularly in the political, social, cultural and economic realms. The Order of Merit is usually presented during an annual ceremony.

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Speed Dating Made in Karlsruhe

Es gibt viele gute Gründe sich einmal anders kennenzulernen. Was macht eigentlich ein Learning Designer, ist Künstliche Intelligenz ein Bestandteil künftiger Arbeitswelten und wie viel Digital Native oder Trendscout steckt im Traumberuf?  Wenn Jugendliche und angehende Studenten oder Azubis sich gezielt umschauen, wenn Unternehmen den Zeitrafferknopf betätigen, dann kann es durchaus zu Überraschungen kommen.

Ein Format der besonderen Art haben sich in diesem Jahr die IHK Karlsruhe und die Handwerkskammer ausgedacht und innovative erfolgreiche Unternehmen der Region eingeladen sich zu beteiligen. Die Karlsruher Firma time4you hat sich das nicht zweimal sagen lassen und freut sich auf den Termin am 11. Juli 2018.  Beim Speed-Dating zwischen Interessenten und Firmen der Region können die Teilnehmer in 10-minütigen Vorstellungsgesprächen die Unternehmen von sich überzeugen. Von 14 bis 17 Uhr findet das Speed-Dating für Schülerinnen und Schüler statt, danach von 17 bis 20 Uhr sind Abiturienten und Studenten an der Reihe. Das Ziel dabei: sich auf eine ungezwungene informative Art und Weise kennenzulernen und festzustellen, welche Zukunftsberufe derzeit angesagt sind und welches Berufsbild tatsächlich passen könnte.

Weitere Infos unter www.karlsruhe.ihk.de/speeddatingHashtags: #wmsihk  und #deinezukunftjetzt

Beate Bruns, Geschäftsführerin der time4you GmbH, kommentiert die Aktion wie folgt: „Wir sind quasi als Digitalpioniere seit 1999 am deutschen Markt und mit lokalem Schwerpunkt und Firmensitz in der Region Karlsruhe und Baden Württemberg aktiv.  Seit vielen Jahren haben wir dabei auf einen gezielten Austausch mit Bewerbern und Interessenten gesetzt. Dabei geht es um einen guten Mix von theoretischem Wissen und Learning by Doing, um die Praxis, wobei die jeweiligen Potentiale, Talente und Interessen der künftigen Mitarbeiter gezielt unterstützt und entwickelt werden. So fördern wir unter anderem duale Studiengänge und finanzieren Praktika, Studien- und Ausbildungsplätze mit verschiedenen Schwerpunkten. Das Speed Dating ist eine gute Gelegenheit zum ersten Kennenlernen, wir lassen uns gerne überraschen und können den Bewerbern gute Tipps für aktuelle und künftige Trendberufe geben.”

Ausbildungsberufe zwischen Informatik pur und “Zukunft der Arbeit

Ab Herbst werden bei time4you folgende Ausbildungsberufe angeboten: Fachinformatiker/-in für Anwendungsentwicklung und Mathematisch-Technische/r Softwareentwickler/-in. Für diese Ausbildungen kann man sich auch beim Speed Dating bewerben.

Dualer Master Studiengang: Design and Management of Applied Learning Systems

Auch Studienplätze wie der aktuelle duale Master-Studiengang Design and Management of Applied Learning Systems (M.A.) werden von time4you unterstützt. Im aktuellen Studiengang geht es um die Gestaltung, Umsetzung und das Management von mediengestützten Lernprodukten, Lernsystemen und Lernwelten. Interdisziplinär und praxisorientiert werden Inhalte aus den Fachgebieten Design, Technologie, Didaktik und Management vermittelt. Die Studierenden wechseln zwischen intensiven Studienphasen und der Praxis im ausbildenden Unternehmen. time4you übernimmt die Studiengebühren und unterstützt die Studenten mit einem angemessenen Gehalt. Die Auswahl erfolgt im Rahmen eines Eignungsverfahrens.

Karrierewege zwischen Informatik, Wirtschaft, Pädagogik, Psychologie und Medienberuf 

time4you zählt seit vielen Jahren zu den Marktführern bei softwaregestützten Lösungen für E-Learning, Personalentwicklung und Weiterbildung im deutschsprachigen Raum. Die Mitarbeiter der time4you sind dabei sowohl am Standort Karlsruhe als auch bundesweit tätig. Ein gutes Arbeitsklima, Wertschätzung, Zuverlässigkeit, Kreativität, Spaß am Lernen und gelungener Wissenstransfer sind einige der Erfolgsfaktoren des Unternehmens und machen es zum gefragten Arbeitgeber. Das interdisziplinäre Arbeitsteam setzt sich zusammen aus Instruktionsdesignern, Pädagogen, Psychologen, Grafikdesignern, Informatikern und Prozessspezialisten sowie Experten aus Beratung, Sales und Projektmanagement. Zahlreiche nationale und internationale Unternehmen arbeiten seit vielen Jahren erfolgreich mit den vielfach preisgekrönten Produkten und Lösungen aus dem Hause time4you. Mehr Infos zu Karrieremöglichkeiten: www.time4you.de/karriere

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Ehrung für engagierten Unternehmer

Große Ehre für Andreas Lapp: Ende April wurde der LAPP Vorstandsvorsitzende vom baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Die Auszeichnung für Andreas Lapp begründete der Ministerpräsident folgendermaßen: „Seit langer Zeit setzt Andreas Lapp mit seiner Firma internationale Industriestandards und ist Vorreiter in der Kabeltechnologie. Gerade die zunehmende Digitalisierung ist eine Herausforderung, verstärkt in die Zukunft zu schauen und neue Bedürfnisse zu erkennen und zu bedienen. Herr Lapp und sein Unternehmen sind in diesem Auftrag ganz besonders innovativ unterwegs. Sie verbinden mit ihren Produkten nicht nur die Welt, sondern auch die Menschen.“

Der Ministerpräsident hob auch hervor, dass Andreas Lapp seit vielen Jahren auch Brückenbauer für gelebte Völkerverständigung ist: Als Honorarkonsul der Republik Indien für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz habe er unzählige kulturelle und wirtschaftliche Projekte auf den Weg gebracht und damit zahlreiche Verbindungen zwischen den Ländern und Kulturen geschaffen. Dass Baden-Württemberg 2015 eine Partnerschaft mit dem Bundesstaat Maharashtra in Indien eingegangen ist, das sei auch sein Verdienst. Es tue gut, so Kretschmann weiter, immer wieder zu erfahren, dass wirtschaftliche Erfolge auf globaler Ebene mit besonderem Engagement für die eigenen Beschäftigten einhergehen können. Nur wenn beide Komponenten stimmig seien, steigerten Unternehmen und ihre Beschäftigten die Bedeutung ihres Wirtschaftsstandorts.

Andreas Lapp: „Der Verdienstorden ist eine große Ehre – nicht nur für mich, sondern für alle LAPP Mitarbeiter. Er ist eine Auszeichnung für das Vertrauen, das unsere Kunden in uns setzen. Denn ohne das Vertrauen unserer Kunden und das Engagement unserer Mitarbeiter könnten wir nicht so erfolgreich sein.“

Der Verdienstorden ist die höchste Auszeichnung des Landes Baden-Württemberg. Er wird vom Ministerpräsidenten für herausragende Verdienste um das Land Baden-Württemberg verliehen, insbesondere im politischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Bereich. Die Verleihung des Verdienstordens erfolgt in der Regel einmal jährlich im Rahmen eines Festakts.

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Erfolg bei TOP 100: Hauff-Technik gehört zu den Innovationsführern 2018

Zum 25. Mal kürte der Wettbewerb TOP 100 die innovativsten Firmen des deutschen Mittelstands. Zu diesen Innovationsführern zählt in diesem Jahr die Hauff-Technik GmbH & Co. KG. Das ergab die Analyse des wissenschaftlichen Leiters von TOP 100, Prof. Dr. Nikolaus Franke. Als Mentor von TOP 100 ehrte Ranga Yogeshwar das Unternehmen aus Hermaringen zusammen mit Franke und compamedia am 29. Juni 2018 auf der Preisverleihung in Ludwigsburg im Rahmen des 5. Deutschen Mittelstands-Summits. Hauff-Technik schaffte bereits zum achten Mal den Sprung in diese Innovationselite. In dem unabhängigen Auswahlverfahren überzeugte das Unternehmen mit über 200 Mitarbeitern besonders in der Kategorie „Innovationserfolg“.

Nasse Wände, Schäden am Mauerwerk oder gar ein überfluteter Keller – ein Albtraum für Hausbesitzer. Die Hauff-Technik GmbH & Co. KG sorgt dafür, dass es soweit erst gar nicht kommt. Der Mittelständler aus dem baden-württembergischen Hermaringen zählt zu den europaweit führenden Herstellern von Dichtungssystemen für Kabel-, Rohr- und Leitungsdurchführungen. Die schützen Gebäude zuverlässig vor Wasser, Gas, Feuer und Ungeziefer.

Zum Kundenkreis des Top-Innovators zählen Energieversorger, Stadtwerke und Bauunternehmen, aber auch Architekten und private Bauherren. Mit seiner jüngsten Innovation richtet sich Hauff-Technik vor allem an die letztgenannte Gruppe: Das „Bauherrenpaket“ enthält alle Komponenten, die für einen sicheren Hausanschluss an das öffentliche Strom-, Wasser- und Telekommunikationsnetz benötigt werden. Auch der spätere Einbau von Glasfaserleitungen ist hier bereits berücksichtigt – ohne dass der Vorgarten dafür umgegraben oder die Hauswand aufgebohrt werden muss.

Innovationen wie diese wirken sich auch auf die Bilanz aus: Seit Jahren schon befindet sich Hauff-Technik auf Wachstumskurs – und die Kurve zeigt weiterhin nach oben. Auch beim Innovationswettbewerb TOP 100 stellt das Unternehmen seine Stärken immer wieder unter Beweis. Bereits zum achten Mal erhält Hauff-Technik in diesem Jahr die begehrte Auszeichnung.

TOP 100: der Wettbewerb

Seit 1993 vergibt compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke. Franke ist Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mentor von TOP 100 ist der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der BVMW. Als Medienpartner begleiten das manager magazin, impulse und W&V den Unternehmensvergleich. Mehr Infos unter www.top100.de

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8. Auszeichnung als TOP-Innovator

GEZE erhielt erneut das renommierte Gütesiegel TOP 100 und darf sich zu den erfolgreichsten Innovatoren des deutschen Mittelstands zählen. Beim Gala-Abend des 5. Deutschen Mittelstands-Summits im Ludwigsburger Forum am Schlosspark nahm der GEZE Geschäftsführer Entwicklung, Gerald Haas, die Auszeichnung aus den Händen des TOP 100-Mentors und Wissenschaftsjournalisten, Ranga Yogeshwar, entgegen. Die Bedeutung des Innovationswettbewerbs wurde durch die Begrüßungsansprache des baden-württembergischen Ministerpräsidenten, Winfried Kretschmann, unterstrichen.

Die entscheidenden Wettbewerbsfaktoren des Unternehmensvergleiches waren ‚Innovationsklima‘, ‚innovative Prozesse und Organisation‘, ‚innovationsförderndes TOP-Management‘ und ‚Innovationsmarketing‘. Zur weltweiten Spitzengruppe der Entwickler und Hersteller von innovativen Systemen für Tür-, Fenster- und Sicherheitstechnik gehört GEZE schon lange und erhielt das TOP 100-Qualitätssiegel nun zum achten Mal – allein fünf Mal in den letzten zehn Jahren.

Die angestammten Produktsegmente stets weiterzuentwickeln, ihren Nutzen zu vergrößern und für herausragende Lösungen neue Wege zu beschreiten, ist Teil der GEZE-Mission.

„Die Auszeichnung, die wir heute erhalten haben, ist ein weiterer Beleg dafür, dass Innovation, sowohl im Bereich der Digitalisierung als auch im angestammten Produktsegment, möglich und sinnvoll ist. Durch massive Investitionen in neue Entwicklungsstrukturen, aber auch in hochspezialisierte Entwicklungsingenieure ist es uns gelungen, am Weltmarkt einzigartige Vernetzungslösungen für Fenster und Türen zu entwickeln, die Gebäude smarter, effizienter, sicherer und schlussendlich lebenswerter machen. Damit ergeben sich für unsere Kunden noch nie dagewesene Möglichkeiten zur Automatisierung von Gebäuden“, so Gerald Haas, Geschäftsführer Entwicklung.

GEZE Cockpit: Innovation in der Gebäudevernetzung
Das neu entwickelte Gebäudeautomationssystem GEZE Cockpit kennzeichnet den zukunftsbestimmenden und erfolgreichen Markteintritt von GEZE in das Geschäftsfeld ‚Gebäudevernetzung – Smart Buildings‘. GEZE Cockpit ist das erste smarte Tür-, Fenster- und Sicherheitssystem und schließt eine Lücke in der Gebäudeautomation. Erstmals können automatisierte Türen und Fenster in ein Gebäudesystem eingebunden
werden, so dass mit völlig neuen Vernetzungsmöglichkeiten unterschiedliche Anforderungs-szenarien in der Gebäudeautomation verwirklicht werden können. www.cockpit.geze.com

Innovationsstärke: ein neues Entwicklungszentrum
Mit der Digitalisierung machte GEZE einen mutigen Schritt, der von der Entwicklung bis zur Markteinführung von Produkten reichte. Eine wichtige Basis war der Aufbau der digitalen Infrastruktur für die Entwicklung und das Betreiben von smarten Software-Produkten. Dreizehn Millionen Euro investierte das unabhängige familiengeführte Unternehmen in ein neues, hoch modernes Entwicklungszentrum und hat seine Kapazität im Bereich Forschung und Entwicklung in den letzten beiden Jahren deutlich vergrößert. Produktversuche und Validierungen werden mit modernstem Equipment durchgeführt. Die modularen Prüfstände sind mit neuester Robotertechnik ausgestattet. Technische Konzepte und Produkte in höchster Qualität können nun noch schneller, effizienter und umgesetzt werden.

Agiles und interaktives Arbeiten
Die Prozesse, die zu Innovationen führen, waren für die Architektur und Ausgestaltung des neuen Gebäudes bestimmend. In jeder Phase einer Entwicklung finden die Ingenieure und Versuchstechniker optimale Arbeitsbedingungen vor. Flexible Arbeitsbereiche und Arbeitsplatzeinheiten mit ausgeklügelten Schallabsorptions-, Beleuchtungs- und Raumklimakonzepten fördern den Austausch zwischen den Disziplinen, ermöglichen die Vernetzung der Wissensbereiche und ein agiles Arbeiten in Projekträumen. Ein eigener Kreativbereich schafft den Raum für das Experimentieren und Testen neuer Vorschläge und für unkonventionelle Lösungsansätze.

Laboratorium für smarte Möglichkeiten – die Nutzer entwickeln mit
Ein Smart Building ist das neue Entwicklungsgebäude selbst. Alle Gewerke sind intelligent vernetzt. Es ist so gestaltet, dass immer wieder neue Vernetzungslösungen appliziert und getestet werden können. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen dazu, die Intelligenz aller GEZE-Produkte weiterzuentwickeln und ihren Nutzen für den Anwender mit Hilfe des neuen Gebäudeautomationssystems GEZE Cockpit umzusetzen und auszubauen. In einem interaktiven Entwicklungsansatz wurden zudem Pilotkunden in das GEZE Cockpit-Projekt eingebunden. Optimale, nutzerorientierte Produktfeatures und “Time-to-market“ waren der Gewinn – die Zeit von der Entwicklung bis zur Platzierung des neues Systems im Markt konnte deutlich reduziert werden.

„Digital-First“ in der Kommunikation
Passend zur neuen digitalen Richtung folgte GEZE auch bei der Markteinführung von GEZE Cockpit neuen Wegen. In einer kürzlich mit dem German Brand Award ausgezeichneten Digital-First-Kampagne wurde die ganze Bandbreite der digitalen Kommunikationsmöglichkeiten genutzt.

„Smarte Talente“ – weltweiter Mitarbeiterzuwachs
Von den 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die durch das natürliche Wachstum der GEZE-Gruppe in den letzten beiden Jahren weltweit neu eingestellt wurden, arbeitet ein bedeutender Teil im technischen und im Entwicklungsbereich. Innovationen also entstehen nicht nur in Deutschland als Entwicklungs- und Fertigungsstandort Nummer eins, sondern auch in den GEZE-Tochtergesellschaften in China, Spanien und Großbritannien. In einem internationalen Fertigungsnetz werden einheitlich höchste nachhaltige Fertigungsstandards angewendet für „Made in Germany“-Qualität“ – überall auf der Welt.

TOP 100: der Wettbewerb
Seit 1993 vergibt compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke. Franke ist Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mentor von TOP 100 ist der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der BVMW. Als Medienpartner begleiten das manager magazin, impulse und W&V den Unternehmensvergleich. www.top100.de.

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Mit Mut und Weitsicht für den Unternehmenserfolg

Am 1. Juli 2018 feiert die Geschäftsführende Gesellschafterin der GEZE GmbH, Brigitte Vöster-Alber, ihr 50. Betriebsjubiläum. Seit 1968 steht sie an der Spitze des Unternehmens, das mit fast 3.000 Mitarbeitern weltweit zu den führenden Anbietern von Tür-, Fenster- und Sicherheitstechnik sowie Automatische Türsysteme und Gebäudeautomation zählt. Dabei hatte sie die Zukunft stets im Blick und scheute sich nie davor, für das Unternehmen schwierige, aber notwendige und erfolgsbringende Entscheidungen zu treffen.

50 Jahre Geschäftsführung = 50 Jahre Fortschritt

Mit nur 24 Jahren übernahm Brigitte Vöster-Alber im Jahr 1968 nach dem Tod ihres Großvaters Reinhold Vöster die Führung von GEZE. Seitdem hat sie die Unternehmensstrategie, das Produktportfolio sowie das Auslandsgeschäft immer weiter vorangetrieben und kontinuierlich ausgebaut. Heute steigert das Unternehmen mit Fertigungsstätten in China, Spanien und Serbien, 31 Tochtergesellschaften sowie zahlreichen Vertriebsrepräsentanzen seine Wachstumsraten. Zugleich wurde unter ihrer Ägide der Bereich Forschung und Entwicklung ausgebaut. 2017 investierte die Firma 13 Millionen Euro in den Bau eines neuen, hoch modernen Entwicklungszentrums am Stammsitz Leonberg. In den letzten Jahren wurden hier insgesamt 28,8 Mio. Euro investiert: Ein klares Bekenntnis der Unternehmerin zum Standort und zum Qualitätsanspruch „made in Germany“. Zugleich investiert die Firma kontinuierlich in die ausländischen Tochtergesellschaften und setzt auf höchstmögliche Qualitätsstandards. GEZE ist damit ein Global Player und dennoch ein traditionsreiches Unternehmen, das zu 100 Prozent in Familienbesitz ist und konsequent aus eigner Kraft wächst.

Mut zahlt sich aus

Über ein halbes Jahrhundert hinweg hat sich Brigitte Vöster-Alber nie vor schwierigen, mitunter unpopulären Entscheidungen gescheut. Ein einschneidendes Ereignis war die Trennung von der beliebten, aber nicht mehr profitablen Skisparte in den 1980er-Jahren. Dies setzte neue Kapazitäten frei, um sich auf moderne Tür- und Fensterlösungen zu konzentrieren und das Exportgeschäft weiter auszubauen. Die Offenheit und der Mut, neue Wege zu gehen, spiegeln auch aktuelle Entwicklungen wider. Unter Brigitte Vöster-Albers Führung treibt das Unternehmen derzeit die intelligente Gebäudevernetzung unter Berücksichtigung aktueller Trends wie Internet of Things immer weiter voran. Nicht zuletzt überstand das Unternehmen mit Vöster-Alber an der Spitze auch die Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 unbeschadet. 2009 investierte GEZE sogar aus eigener Kraft 29,6 Millionen Euro in Expansionsaktivitäten. „Wer auch in Krisenzeiten aktiv bleibt, kann großes Potenzial daraus schöpfen“, so die GEZE Chefin.

„Unternehmerinnen sind bis heute zu wenig sichtbar“

Als Brigitte Vöster-Alber GEZE Chefin wurde, waren Frauen in Führungspositionen noch lange nicht üblich. „Ich wusste, was es bedeutet, nach dem allzu frühen Tod meines Vaters von meinem Großvater den alleinigen Vorsitz eines Familienunternehmens übertragen zu bekommen“, so Vöster-Alber. „Ich musste mich in einer Männerdomäne zurechtfinden und behaupten.“ Unternehmerinnen galten als Ausnahmeerscheinungen und sind heute sicherlich selbstverständlicher. Dennoch, so Brigitte Vöster-Alber, seien Frauen in der Chefetage immer noch zu wenig sichtbar, traditionelle Bilder und Klischees spielten immer noch eine Rolle. Zum Beispiel die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dies hat sie bei GEZE stets forciert. Mit 29 Prozent ist bei GEZE der derzeitige Anteil an Frauen in Führungspositionen außergewöhnlich groß und hat sich in den vergangenen Jahren um rund die Hälfte erhöht. Auch beim Nachwuchs gibt es viele Frauen. Der Anteil der weiblichen Auszubildenden und Studierenden der Dualen Hochschule liegt intern bei 23 Prozent.

Große Ehrungen – großes Engagement

Unternehmertum ist für Brigitte Vöster-Alber seit jeher verbunden mit gesellschaftlichem Engagement. Eine Haltung ihres Großvaters, an die sie anknüpfte und für welche sie 2009 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde. Im Jahr des 150-jährigen Firmenjubiläums 2013 folgte die Ehrenbürgerwürde der Stadt Leonberg. Eine Auszeichnung, die auch bereits ihrem Großvater Reinhold Vöster zuteilwurde. 2016 ehrte die Konrad-Adenauer-Stiftung Brigitte Vöster-Alber mit dem Preis „Soziale Marktwirtschaft 2016“. „Sie ist die entscheidende Impulsgeberin für die Ziele des Familienunternehmens und Hüterin seiner Werte. Beispielhaft steht sie für unternehmerischen Weitblick, Innovationsfähigkeit und große Verantwortung gegenüber den Beschäftigten, der Gesellschaft und der Umwelt“, so lautet die Begründung der Jury. Zudem erhielt sie 2016 die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg. Sie wird Persönlichkeiten und Unternehmen verliehen, die sich in herausragender Weise um die baden-württembergische Wirtschaft verdient gemacht haben.

Mit Blick auf die Gesellschaft liegen der vierfachen Mutter Kinder-Hilfsprojekte wie die Unterstützung der Stuttgarter „Olgäle-Stiftung für das kranke Kind e.V.“ oder des Kinderhilfswerks „Plan International“ am Herzen. Auch Sponsoring-Aktivitäten für Kunst, Kultur und Sport haben einen hohen Stellenwert. Vor allem dem Reitsport ist die Tierfreundin Brigitte Vöster-Alber sehr verbunden. Das Zusammensein mit ihren Pferden und Hunden ist für die Jubilarin, die eigentlich gerne Tiermedizin studiert hätte, ein wichtiger Ausgleich zu ihrer Unternehmertätigkeit. Wie ihr Großvater einst mit ihrem Vater führt sie das Unternehmen in konstruktiver Zusammenarbeit mit drei ihrer vier Kinder, eine Tochter wählte den Arztberuf.

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Neustart bei Scheufelen!

Nach fünfmonatigen intensiven Bemühungen ist es gelungen, die Fortführung der 1855 gegründeten Papierfabrik Scheufelen in Lenningen (Kreis Esslingen) zu sichern.

Dank eines starken Investorenkonsortiums bestehend aus Green Growth Fund 2 / Wermuth Asset Management, Nordia Invest und Scheufelen Equity Partners nimmt die neugegründete „Scheufelen GmbH“ den Geschäftsbetrieb mit 100 Mitarbeitern am 02.07.2018 wieder auf. Die Papierfabrik Scheufelen hatte Ende Januar 2018 einen Insolvenzantrag stellen müssen. „Trotz vorübergehender Einstellung der Produktion Anfang April 2018 und der insolvenzbedingten Freistellung von nahezu 280 Mitarbeitern, haben wir die Hoffnung und die intensiven Bemühungen für eine Fortführungslösung nie aufgegeben,“ so der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. Tibor Braun aus Stuttgart. „Insbesondere das in Lenningen zur Marktreife entwickelte Scheufelen Graspapier und das entsprechende ganz besondere Produktions-Knowhow war Ansporn, alle Möglichkeiten für den Erhalt des Unternehmens auszuschöpfen“.

Mit dem aus aufgeschlossener Grasfaser und aus Zellstoff hergestellten Scheufelen Graspapier hatte man seit Mitte 2017 für eine kleine Revolution auf dem Papiermarkt gesorgt, nicht zuletzt um sich unabhängiger von den weltweiten Zellstoffmärkten zu machen. Bei Scheufelen Graspapier handelt es sich um ein besonders nachhaltiges und kostengünstiges Frischfaserpapier mit massiven Einsparungen an Wasser-, Chemie- und Energiebedarf für die Rohfaser. Gegenüber Recyclingpapieren zeichnet sich Scheufelen Graspapier dadurch aus, dass bei Anwendungen im Lebensmittelbereich die dem Verbraucherschutz widersprechende Mineralölmigration aus Altpapieren vermieden wird. Grasfasern wachsen im Gegensatz zu Faserstoffen aus Holz aber auch innerhalb kürzester Zeit nach und sorgen damit für einen schnellen CO²-Ausgleich von Verpackungen aus Graspapier.

„Die großen internationalen Konsumgüterhersteller, aber auch viele andere Marktteilnehmer und vor allem Endkunden haben ihr großes Interesse an Scheufelen Graspapier trotz der schwierigen Situation des Unternehmens immer wieder unterstrichen“, so Geschäftsführer Stefan Radlmayr, der auch bei der Scheufelen GmbH künftig die Geschäfte leiten wird. „Das hat die Investoren ermutigt, auf den Entwicklungsvorsprung sowie das Können der Mitarbeiter als gute Grundlage für zukünftiges Wachstum bei Scheufelen zu setzen.“ Den verbleibenden, aber auch den ausscheidenden Mitarbeitern gelte ein besonderer Dank: „Ohne Ihren Einsatz und Glauben an die Zukunft des Unternehmens wären wir nicht so weit gekommen“, sagt Stefan Radlmayr.

Der Insolvenzverwalter ist erfreut darüber, dass durch die Fortführungslösung langfristig zunächst wenigstens 100 Beschäftigungsverhältnisse im Lenninger Tal und eine Keimzelle für neue Arbeitsplätze erhalten werden konnten. „Bei unseren Bemühungen wurden wir sowohl von der Bundesagentur für Arbeit als auch der zuständigen Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie vorbildlich unterstützt“, so Braun. Insbesondere die Agentur für Arbeit hat bei den Bemühungen um eine Transfergesellschaft mitgewirkt, die ihre Tätigkeit am 02.07.2018 aufnimmt. Der Wechsel in diese Transfergesellschaft ermöglicht die Fortbildung der nicht übernommenen Mitarbeiter und bietet ihnen gleichzeitig das Vermittlungs-Knowhow der Transfergesellschaft Refugio, um schnell wieder im ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Diese Mitarbeiter werden bis zu fünf Monaten in der Transfergesellschaft fortbeschäftigt und werden somit nicht arbeitslos. Nahezu 100 Mitarbeiter haben das Angebot zum Wechsel in die Transfergesellschaft angenommen. Waren 2017 noch 340 Mitarbeiter bei Scheufelen beschäftigt gewesen, so hatten nach der vorübergehenden Betriebsstilllegung etliche Mitarbeiter bereits neue Arbeitsplätze gefunden. Zuletzt waren noch 264 Mitarbeiter beschäftigt.

Das Konzept der Investoren sieht neben Scheufelen Graspapier weiterhin die Produktion und Fortentwicklung der weltweit nachgefragten Scheufelen Premiumpapier-Produkte vor, insbesondere des hochweißen Verpackungskartons Phoenolux, verzichtet aber auf die von hohem Margendruck belasteten Bilderdruckpapiere, die letztlich Grund für die Insolvenz waren. Die Entwicklung und Markteinführung der Scheufelen Produkte werden auch zukünftig vom Packaging Campus Lenningen in Kooperation mit der Hochschule der Medien in Stuttgart und weiteren Partnern begleitet. Der innovative Packaging-Campus kann seine Aktivitäten in Lenningen nun verstärken, weitere Forschungs- und Technikumseinrichtungen rund um das Thema Ressourceneffizienz und alternative Faserstoffe sollen bald folgen.

Stefan Radlmayr ist sich sicher, dass dank des Neustarts aus dem idealen Standort in Lenningen ein Leuchtturmprojekt für den auch im Koalitionsvertrag der Landesregierung verankerten Bioökonomiegedanken werden kann. Angesichts der großen wirtschaftlichen Bedeutung des Standorts für die Region sei es wünschenswert, wenn neben der klassischen Papierproduktion auch diese Ideen schnell zum Tragen kämen. Großes Lob gibt es für die politische Unterstützung während des Insolvenzverfahrens. „Besonders das Baden-Württembergische Umweltministerium und hier vor allem Minister Franz Untersteller müssen hervorgehoben werden, die uns nicht nur bei der Investorensuche, sondern letztlich auch bei der am Ende sehr komplexen Umsetzung der Lösung im öffentlichen Bereich geholfen haben und dies in einem Maße, wie ich es bislang nicht erlebt habe“ so Tibor Braun.

Zu den Investoren:

Wermuth Asset Management (WAM), Berlin, ist ein Family Office mit Fokus auf Impact-Investitionen in ressourceneffiziente Unternehmen durch seine Green Gateway Funds (siehe auch Pressemitteilung in Anlage).

Nordia Invest, Hamburg, ist eine Investmentgesellschaft, die selektiv Beteiligungen u.a. aus Restrukturierungssituationen erwirbt. Der Fokus liegt dabei vorwiegend auf Unternehmen bzw. Branchen, die über eine klassische Fertigungstiefe verfügen sowie in ihrem Produktbereich nachhaltige Erfolgsaussichten aufzeigen können.

Scheufelen Equity Partners, Lenningen, ist eine Holding der traditionellen schwäbischen Unternehmerfamilien Schaeff und Scheufelen für nachhaltige Investitionen im Pulp and Paper Bereich.

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