Menschen und Unternehmen in Niedersachsen profitieren von gestiegener Förderung der NBank

Die NBank hat im Jahr 2018 einen äußerst starken Förderjahrgang hingelegt. Gegenüber 2017, als 639 Millionen Euro Fördermittel abgerufen wurden, war im vergangenen Jahr ein deutlicher Zuwachs zu verzeichnen. Mit der Auszahlung von 818 Millionen Euro wurde ein Sprung von annähernd 30 Prozent erreicht. Dieser deutliche Anstieg verdeutlicht sich auch in der Gesamtanzahl der Förderungen. Sie stieg von 18.066 auf 20.840 an. „Durch dieses sehr gute Ergebnis hat die NBank als zentrales Förderinstitut des Landes mit ihren Förderungen wieder maßgeblich geholfen, das Ziel eines lebenswerten, qualitativ wachsenden Niedersachsens zu verwirklichen. Das stark angestiegene Fördervolumen zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Verwaltungsratsvorsitzender StS Dr. Berend Lindner.

Start-up- und Gründungsförderung mit Kapital und Know-How

„Gründungen sind ein klassisches Thema der NBank“, so Dr. Lindner. Hervorzuheben ist daher der deutliche Anstieg beim Niedersachsen-Gründerkredit. Im Jahr 2018 wurden 158 Kredite über eine Summe von 31,2 Millionen Euro vergeben. Dies ist eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr mit 21,8 Millionen Euro und 111 bewilligten Krediten.

Unterstützt wird die erfreuliche Entwicklung bei den Gründungen durch die verstetigte Nachfrage beim MikroSTARTer. Damit werden Gründungen in einem niedrigschwelligen Bereich angeregt. Die Fördersumme beträgt maximal 25.000 Euro und wird ohne Sicherheiten akzeptiert. Im letzten Jahr machten davon 254 Niedersachsen Gebrauch. Sie wurden insgesamt mit 5,4 Millionen Euro gefördert.

Rege Nachfrage herrscht beim Beteiligungsprodukt NSeed der NBank, das speziell für Unternehmen in der Gründungsphase konzipiert ist. Die bereit gestellten vier Millionen Euro wurden bereits am Markt platziert. Weitere drei Millionen konnten zusätzlich als private Kofinanzierung aktiviert werden. Deswegen wurde der Fonds spezifisch für den Bereich Innovation um 25 Millionen Euro aufgestockt. Mit dem neuen Stipendium für Start-up Gründer ist eine weiter steigende Nachfrage zu erwarten.

Neben der direkten Förderung ist ein abgestimmtes System von Angeboten wichtig. Das Land unterstützt acht Start-up-Zentren (Inkubatoren) an sieben Standorten in Niedersachsen mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Dort können Gründungsteams marktfähige Ideen entwickeln. Eine große Anzahl von Forschungseinrichtungen, Technologiezentren und Entrepreneurship-Lehrstühlen an den Universitäten und Hochschulen ergänzt diese Struktur. „Junge Unternehmen in Niedersachsen anzusiedeln und zu binden, um deren Know im Wirtschaftskreislauf zu integrieren, ist ein besonders wichtiger Eckpfeiler für eine starke Wirtschaft“, so Verwaltungsratsvorsitzender StS Dr. Lindner.

Wirtschaftsförderung in Niedersachsen mit deutlichem Zuwachs

Für die Wirtschaftsförderung war das Jahr 2018 mit einem Volumenplus von 30,7 Millionen auf 224 Millionen Euro ein Top-Jahr. Hervorzuheben ist, dass dabei die Summe der Kredite von 45 Millionen Euro auf 101 Millionen Euro angestiegen ist. Der Produktemix hat sich damit erfreulicherweise verlagert, indem Förderdarlehen ein deutlich größeres Gewicht im Gesamtergebnis der Bank erhalten haben. Die Fördermittel können auf diese Weise revolvierend eingesetzt werden. „Unserem Ziel, uns unabhängiger von Fördermitteln aus Brüssel zu machen, kommen wir damit näher“, so der Vorstandsvorsitzende der NBank, Michael Kiesewetter. Insgesamt profitierten 850 niedersächsische Unternehmen.

Gelungen ist auch der Einstieg in das Niedersachsen-Konsortialgeschäft. Gemeinsam mit einem Bankenkonsortium vergab die NBank ein Darlehen ohne Landes-, Bundes- und EU-Beteiligung. Auch dieses neue Geschäftsfeld zahlt auf die Strategie ein, die Darlehensquote zu erhöhen und die Ertragssituation zu verbessern.

Wohnraumförderung legt erheblich zu

Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum ist enorm hoch. Dies verdeutlicht die Fördernachfrage bei der NBank. Im Jahr 2018 legte die Bank mit 158 Millionen Euro gegenüber 107 Millionen Euro im Jahr 2017 ein sehr erfreuliches Ergebnis vor. Davon wurden im vergangenen Jahr 1.644 Wohnungen errichtet. 2017 waren es 1.186.

Die Förderung ging vorwiegend in Ballungsräume. Aber auch die Menschen in den ländlichen Regionen profitierten sowie Studierende auf Wohnungssuche durch die gezielte Förderung von studentischem Wohnraum. „Dieses Thema wird uns weiter stark beschäftigen, da der Druck auf die Wohnungsmärkte nach wie vor sehr hoch ist und dies noch längere Zeit anhalten dürfte“, so NBank-Vorstand Dr. Ulf Meier.

Beruflicher Aufstieg von Fachkräften weiter im Fokus und mit beachtlicher Nachfrage

Die Zahlen im Breich des Arbeitsmarktes entwickelten sich ähnlich erfreulich wie die Gesamtförderzahlen. Es wurden mit 18.482 Einzelförderungen überdurchschnittlich viele Förderungen bearbeitet. Das Volumen belief sich insgesamt auf 131,6 Millionen Euro, einem Plus von 32,1 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Besonders intensiv wurden die Förderungen genutzt, die der Qualifizierung, Fortbildung oder Spezialisierung dienen.

Hervorzuheben ist zunächst das sogenannte Aufstiegs-BAföG mit einem neuerlichen Sprung der Inanspruchnahme. Insgesamt investierte die NBank in diesem Segment im vergangenen Jahr 63,2 Millionen Euro nach zuvor 61,5 Millionen Euro. „Damit ist der bisher höchste Wert in Niedersachsen erreicht, was in jedem einzelnen Fall eine hochqualifizierte Fachkraft für den Arbeitsmarkt bedeutet“, so Vorstandsmitglied Dr. Ulf Meier.

Die Meisterprämie erhielten 2.195 Menschen. Die dafür ausgezahlte Fördersumme betrug 8,8 Millionen Euro. Die Meisterprämie ist für das Handwerk genau die richtige Antwort auf die sinkende Zahl von Meisterprüfungen und Betrieben. Durch diese finanzielle Unterstützung bekommen zukünftige Handwerksmeister einen echten Anreiz, die Gründung oder Übernahme eines Betriebs zu starten.

Kommunen nutzen Produktportfolio der NBank immer stärker

Die Infrastrukturförderung im Städtebau verzeichnete eine rege Nachfrage und stieg von 149 Millionen Euro auf 160 Millionen Euro an. 19 Kommunen nahmen den Kommunalen Infrastrukturkredit Niedersachsen in Anspruch. Damit sind Darlehen in Höhe von etwa 75 Millionen Euro verbunden. „Dies bedeutet einen Anstieg um mehr als 51 Millionen Euro und kommt wiederum der Strategie zugute, die Darlehensquote signifikant zu steigern“, so Vorstandsvorsitzender Michael Kiesewetter.

Ausblick

Für 2019 strebt die NBank eine weitere Verstetigung ihrer Geschäftstätigkeit und einer Steigerung des gesamten Kreditvolumens an. „Der Konsortialkredit soll in die Fläche ausgerollt werden, im Bereich Risikokapital für Start-ups werden wir noch nachlegen, um das gründungsfreundliche Klima in Niedersachsen weiter zu befördern. Unter dem Strich entwickeln wir so unser Kreditgeschäft strategisch weiter“, so Vorstandsvorsitzender Kiesewetter.

Zudem beginnt 2021 eine neue EU- Förderperiode, die es zusammen mit dem Land vorzubereiten gilt, um die richtigen Förderweichen zu stellen. Dabei setzt die Bank auch auf ihre 15-jährige Erfahrung. In Zahlen ausgedrückt heißt dies, dass sie seit 2004 Unternehmen, Kommunen und Menschen in Niedersachsen mit bisher 11,79 Milliarden Euro unterstützte. Insgesamt wurden 154 verschiedene Förderprogramme umgesetzt und 204.833 Anträge bewilligt. Eine gute Expertise, um die nächste Förderperiode erfolgreich anzugehen und umzusetzen. „Die niedersächsische Förderlandschaft stets zeitnah und flexibel an die aktuellen Bedürfnisse anzupassen, vorhandene Förderinstrumente zu bündeln oder zu erweitern und Neues einzuführen, sind nicht nur wichtige Schritte, um die NBank fortlaufend weiter zu entwickeln, sondern dies trägt dazu bei, eine hohe Lebensqualität in Niedersachsen zu gewährleisten“, so Verwaltungsratsvorsitzender StS Dr. Lindner abschließend.

Hier finden Sie die „NBank Förderergebnisse 2018“ als Grafik.

Den gesamten Bericht als Onlineversion „Das Förderjahr 2018“ inklusive Videomaterial können Sie hier abrufen.

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Gemeinsame Erklärung von BAP und iGZ zu zehn Jahren PDK-Ausbildung

Karriere machen in der Zeitarbeit – das ist auch für interne Mitarbeiter eines Zeitarbeitsunternehmens möglich, denn nach der Ausbildung zu Personaldienstleistungskaufleuten (PDK), die seit über zehn Jahren angeboten wird, ist noch lange nicht Schluss. Seit 2012 gibt es die Zusatzausbildung „Geprüfter Personaldienstleistungsfachwirt“ (IHK). Sie richtet sich an erfahrene Mitarbeiter, die als Quereinsteiger in die Branche gekommen sind, sowie an ausgebildete Personaldienstleistungskaufleute, die sich noch weiter qualifizieren möchten.

„Voraussetzung ist eine PDK-Ausbildung plus ein Jahr Berufspraxis. Die Zeit während der Fortbildung zählt dabei übrigens auch als Berufspraxis. Alternativ reichen zudem eine andere dreijährige kaufmännische Ausbildung und zwei Jahre Berufspraxis oder, dritte Möglichkeit, eine fünf Jahre währende praktische Erfahrung im Beruf“, empfiehlt Christian Baumann, Bundesvorsitzender des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), die Zeitarbeit als Karrieresprungbrett.

Wilhelm Oberste-Beulmann, Vizepräsident des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP), ergänzt dazu: „Diese Zusatzausbildung bietet die Chance, beruflich den Turbo zu zünden und auf der Karriereleiter noch weiter nach oben zu klettern. Gleichzeitig wird die Attraktivität der PDK-Ausbildung durch diese Möglichkeit der Weiterqualifizierung noch verstärkt. So sorgen wir dafür, dass aus dem Berufsnachwuchs von heute der Niederlassungsleiter von morgen werden kann. “  

Zur Vorbereitung auf die Prüfung bieten die Industrie- und Handelskammern sowie private Bildungseinrichtungen Lehrgänge an, die sich über rund 540 Unterrichtsstunden erstrecken. Bei einem berufsbegleitenden Präsenzunterricht dauert das rund ein Jahr und drei Monate bei einem Abend in der Woche plus einige Stunden samstags. Eine Förderung ist über Aufstiegs-BAFöG realisierbar. Normalerweise werden 55,5 Prozent der Ausbildungskosten übernommen.

Geprüfte Personaldienstleistungsfachwirte sind qualifiziert, in der Personaldienstleistungswirtschaft und in Organisationseinheiten anderer Unternehmen eigenständig verantwortliche Aufgaben zu übernehmen. Sie lernen zum Beispiel, wie sie die Marktchancen des Unternehmens besser nutzen können. Weitere Unterrichtsfelder sind die Kunden- und Personalakquise, Personal- und Unternehmensführung sowie die Auftragsbesetzung. Personaldienstleistungsfachwirte werden in der Planung, Steuerung und Kontrolle der Zeitarbeitsaktivitäten fit gemacht. Durch ein umfassendes und vertieftes Verständnis von Kernprozessen der Personaldienstleistungswirtschaft sowie durch ausgeprägte Problemlösungsfähigkeiten vor dem Hintergrund der Qualitätssicherung können sie komplexe Aufgaben eigenverantwortlich bearbeiten.

Nicht minder interessant ist die weitere Karriere als „Geprüfter Betriebswirt" (IHK): Geprüfte Betriebswirte können unternehmerisch kompetent, zielgerichtet und verantwortungsvoll Lösungen für betriebswirtschaftliche Problemstellungen der Unternehmen entwickeln. Das gilt besonders mit Blick auf die Herausforderungen des internationalen Wettbewerbs.

Voraussetzung ist die bestandene Fortbildung zum Fachwirt oder Fachkaufmann. Die Vorbereitung hierzu wird ebenfalls von den Industrie- und Handelskammern sowie privaten Bildungseinrichtungen angeboten. Die Fortbildung erstreckt sich über circa 750 Unterrichtsstunden bei berufsbegleitendem Präsenzunterricht, umgerechnet rund zweieinhalb Jahre.

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IHK Saarland: Landesbeste in Aus- und Weiterbildung geehrt

Bei ihrer Bestenfeier am 13. November im Saarbrücker E-Werk hat die IHK Saarland 109 Teilnehmer der IHK-Abschlussprüfungen als „Landesbeste“ ausgezeichnet. Gemeinsam mit Ministerpräsident Tobias Hans gratulierte IHK-Präsident Dr. Hanno Dornseifer den 88 besten Absolventen einer IHK-Berufsausbildung zu ihren vorbildlichen Leistungen.

Gleichzeitig wurden auch die jeweiligen Ausbildungsbetriebe für ihr hervorragendes Engagement geehrt und die Leistungen der beruflichen Schulen gewürdigt. 21 Teilnehmer erhielten für besonders gutes Abschneiden bei Weiterbildungsprüfungen eine Auszeichnung.

In seiner Ansprache vor den rund 800 Teilnehmern der Festveranstaltung bedankte sich der Ministerpräsident für das große Ausbildungsengagement der saarländischen Unternehmen: „Den Leistungen, der Disziplin und dem Durchhaltevermögen der Absolventinnen und Absolventen gebührt Respekt und Hochachtung. Mit diesen Tugenden legen sie die Basis für unseren Wohlstand von morgen. Mit ihrer guten Ausbildung stehen den jungen Menschen für eine erfolgreiche Karriere jetzt alle Türen offen. Ihr exzellenter Abschluss vergrößert ihre beruflichen und privaten Lebenschancen. In diesem Sinne danke ich ihnen, dass sie ihre Ausbildung ernst genommen und sie mit großem Erfolg abgeschlossen haben. Solange es junge Leute wie diese gibt, sehe ich mit Optimismus in die Zukunft des Saarlandes“.

IHK-Präsident Dr. Hanno Dornseifer betonte in seinem Grußwort, dass trotz der ungebrochen hohen internationalen Anerkennung der deutschen Berufsausbildung die Unternehmen in großer Sorge seien, denn seit Jahren schon gehe die Zahl der Ausbildungsinteressierten zurück. Zwar bleibe auch am Ende des aktuellen Ausbildungsjahres die Zahl der neuen Azubis im IHK-Bereich auf dem Vorjahresniveau – dennoch stünden rund hundert unversorgten Bewerbern 1.000 unbesetzte Stellen gegenüber. Dornseifer: „Die Zahl der Schulabgänger sinkt weiter. Und immer mehr Schulabgänger haben Abitur und beginnen danach ein Studium. Dies liegt oft daran, dass die hervorragenden Perspektiven einer Berufsausbildung verkannt werden. Seit 2015 wirbt unsere IHK daher mit der Ausbildungskampagne „Das beste Training Deines Lebens“ für die vielfältigen Möglichkeiten und Karrierechancen einer Ausbildung. Die Kampagne trägt inzwischen Früchte, wie die Stabilisierung der abgeschlossenen Ausbildungsverträge im IHK-Bereich zeigt.“

Sonderpreise für die „Besten der Besten“

Verschiedene Einrichtungen der saarländischen Wirtschaft ermöglichten die Verleihung von Sonderpreisen für herausragende Leistungen:
·        Sonderpreis für die beste kaufmännische Prüfung, gestiftet vom saarländischen Sparkassenverband: Celine Anton, Verkäuferin (alte VO)
·        Sonderpreis des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie für die Metallberufe: Philipp Schu, Industriemechaniker
·        Sonderpreis des Verbandes der Saarhütten für die beste Leistung in den Elektroberufen: Robin Hinsberger, Elektroniker für Betriebstechnik.
·        Sonderpreis der Torpedo Garage Saarland GmbH für die besten Weiterbildungsteilnehmer: Nicole Huwer, Geprüfte Handelsfachwirtin Daniel Zehrden, Geprüfter Handelsfachwirt

Das Aufstiegs-BaFöG-Team des Bundesministeriums für Bildung und Forschung informierte über Fördermöglichkeiten bei einer Weiterbildung und überreichte jedem Landesbesten einen Aufstiegs-Bafög-Turnbeutel mit vielen interessanten Angeboten.

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IHK Saarland: Landesbeste in Aus- und Weiterbildung geehrt

Bei ihrer Bestenfeier am 13. November im Saarbrücker E-Werk hat die IHK Saarland 109 Teilnehmer der IHK-Abschlussprüfungen als „Landesbeste“ ausgezeichnet. Gemeinsam mit Ministerpräsident Tobias Hans gratulierte IHK-Präsident Dr. Hanno Dornseifer den 88 besten Absolventen einer IHK-Berufsausbildung zu ihren vorbildlichen Leistungen.

Gleichzeitig wurden auch die jeweiligen Ausbildungsbetriebe für ihr hervorragendes Engagement geehrt und die Leistungen der beruflichen Schulen gewürdigt. 21 Teilnehmer erhielten für besonders gutes Abschneiden bei Weiterbildungsprüfungen eine Auszeichnung.

In seiner Ansprache vor den rund 800 Teilnehmern der Festveranstaltung bedankte sich der Ministerpräsident für das große Ausbildungsengagement der saarländischen Unternehmen: „Den Leistungen, der Disziplin und dem Durchhaltevermögen der Absolventinnen und Absolventen gebührt Respekt und Hochachtung. Mit diesen Tugenden legen sie die Basis für unseren Wohlstand von morgen. Mit ihrer guten Ausbildung stehen den jungen Menschen für eine erfolgreiche Karriere jetzt alle Türen offen. Ihr exzellenter Abschluss vergrößert ihre beruflichen und privaten Lebenschancen. In diesem Sinne danke ich ihnen, dass sie ihre Ausbildung ernst genommen und sie mit großem Erfolg abgeschlossen haben. Solange es junge Leute wie diese gibt, sehe ich mit Optimismus in die Zukunft des Saarlandes“.

IHK-Präsident Dr. Hanno Dornseifer betonte in seinem Grußwort, dass trotz der ungebrochen hohen internationalen Anerkennung der deutschen Berufsausbildung die Unternehmen in großer Sorge seien, denn seit Jahren schon gehe die Zahl der Ausbildungsinteressierten zurück. Zwar bleibe auch am Ende des aktuellen Ausbildungsjahres die Zahl der neuen Azubis im IHK-Bereich auf dem Vorjahresniveau – dennoch stünden rund hundert unversorgten Bewerbern 1.000 unbesetzte Stellen gegenüber. Dornseifer: „Die Zahl der Schulabgänger sinkt weiter. Und immer mehr Schulabgänger haben Abitur und beginnen danach ein Studium. Dies liegt oft daran, dass die hervorragenden Perspektiven einer Berufsausbildung verkannt werden. Seit 2015 wirbt unsere IHK daher mit der Ausbildungskampagne „Das beste Training Deines Lebens“ für die vielfältigen Möglichkeiten und Karrierechancen einer Ausbildung. Die Kampagne trägt inzwischen Früchte, wie die Stabilisierung der abgeschlossenen Ausbildungsverträge im IHK-Bereich zeigt.“

Sonderpreise für die „Besten der Besten“

Verschiedene Einrichtungen der saarländischen Wirtschaft ermöglichten die Verleihung von Sonderpreisen für herausragende Leistungen:
·        Sonderpreis für die beste kaufmännische Prüfung, gestiftet vom saarländischen Sparkassenverband: Celine Anton, Verkäuferin (alte VO)
·        Sonderpreis des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie für die Metallberufe: Philipp Schu, Industriemechaniker
·        Sonderpreis des Verbandes der Saarhütten für die beste Leistung in den Elektroberufen: Robin Hinsberger, Elektroniker für Betriebstechnik.
·        Sonderpreis der Torpedo Garage Saarland GmbH für die besten Weiterbildungsteilnehmer: Nicole Huwer, Geprüfte Handelsfachwirtin Daniel Zehrden, Geprüfter Handelsfachwirt

Das Aufstiegs-BaFöG-Team des Bundesministeriums für Bildung und Forschung informierte über Fördermöglichkeiten bei einer Weiterbildung und überreichte jedem Landesbesten einen Aufstiegs-Bafög-Turnbeutel mit vielen interessanten Angeboten.

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Die besten 63 von 2.709

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg hat heute 63 Auszubildende und ihre 58 Ausbildungsbetriebe bei der Jahrgangsbestenehrung 2018 in der Stadthalle Bad Godesberg unter der Moderation durch Jürgen Hindenberg, Geschäftsführer Berufsbildung und Fachkräftesicherung der IHK, für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet. IHK-Vizepräsidentin Ruth van den Elzen, IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille und Otto Brandenburg, Geschäftsführer der Weiterbildungsgesellschaft der IHK Bonn/Rhein-Sieg, zeichneten Auszubildende und Betriebe mit Urkunden aus. Die besten Azubis erhielten neben ihrer Urkunde ein Schreibset sowie jeweils einen 200 Euro-Bildungsgutschein der Weiterbildungsgesellschaft.

„Ein guter Abschluss bildet das Fundament, einen Arbeitsplatz zu finden, der Ihren Talenten entspricht und verschafft Ihnen ausgezeichnete Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten“, sagte IHK-Vizepräsidentin Ruth van den Elzen: „Sie sind die Spitzen-Azubis 2018. Bleiben Sie nach dem Einstieg ins Berufsleben weiterhin so engagiert und zielstrebig. Die Unternehmen brauchen Fachpersonal wie Sie: jung, motiviert und sehr gut ausgebildet im dualen System durch Betrieb und Berufskolleg.“

Die Zukunftschancen seien angesichts des drohenden Fachkräftemangels für gut ausgebildete und engagierte Mitarbeiter besser denn je. 2.709 Auszubildende haben im Jahr 2018 ihre Ausbildung beendet – 2.040 in kaufmännischen und 669 in gewerblichen Berufen. Immerhin 185 haben die Abschlussprüfung mit „sehr gut“ bestanden. Darunter hat die IHK anhand der Punktzahl im Prüfungsergebnis die 63 Besten der Besten ermittelt – von A wie Automobilkaufmann bis W wie Werkzeugmechaniker. Sebastian Weschenbach aus Windeck erzielte dabei die Idealpunktzahl von 100 als Verkäufer bei der Aldi GmbH & Co. KG, Sankt Augustin. Jeweils zwei Jahrgangsbeste wurde von der Bayerische Motoren Werke AG (Niederlassung Bonn), Volksbank Köln Bonn eG (Bonn), Eaton Industries GmbH (Bonn), Auswärtiges Amt (Bonn) und Aldi GmbH & Co. KG (Sankt Augustin) ausgebildet.

Im Rahmen der Feier stellte Jennifer Scheibel im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung das Aufstiegs-BAföG vor: Angehende Aufsteigerinnen und Aufsteiger müssen die Kosten für eine berufliche Weiterqualifizierung nicht alleine stemmen. Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) unterstützt sie dabei mit Zuschüssen und günstigen Krediten. Diese Geldleistung, auch Aufstiegs-BAföG genannt, hat seit ihrer Einführung 1996 bereits über zwei Millionen berufliche Aufstiege ermöglicht. 2016 wurden die Fördersätze noch einmal deutlich erhöht.

Junge Berufstätige, die sich zum Beispiel für eine Meister-, Fachwirt- oder Technikerfortbildung entscheiden, können für Lehrgangs- und Prüfungskosten bis zu 15.000 Euro an Fördermitteln erhalten. Obendrauf gibt es eine Förderung von bis zu 2.000 Euro für die Erstellung der fachpraktischen Arbeit sowie vergleichbarer Arbeiten. Bei Fortbildungen in Vollzeit greift der Staat zusätzlich mit einem monatlichen Beitrag zum Lebensunterhalt unter die Arme.

Das Aufstiegs-BAföG fördert die Vorbereitung auf insgesamt mehr als 700 Fortbildungsabschlüsse. Auf dem Portal www.aufstiegs-bafög.de des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finden Interessierte nähere Informationen zur Förderung. Außerdem können sie sich an der kostenfreien Info-Hotline unter 0800 / 622 36 34 beraten lassen.

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Grosses Seminar- und Lehrgangsangebot

Die IHK-Zentrum für Weiterbildung GmbH (ZfW) lädt zu einem Informationsabend in Schwäbisch Hall ein, stellt Möglichkeiten der berufsbegleitenden Weiterbildung vor und informiert über die finanzielle Förderungsmöglichkeit durch das Aufstiegs-BAföG.Die IHK-Zentrum für Weiterbildung GmbH (ZfW) lädt zu einem Informationsabend in Schwäbisch Hall ein, stellt Möglichkeiten der berufsbegleitenden Weiterbildung vor und informiert über die finanzielle Förderungsmöglichkeit durch das Aufstiegs-BAföG.

Termin  Mittwoch, 14.03.2018, 18:00 – 19:30 Uhr
Ort       IHK-Geschäftsstelle Schwäbisch Hall, Solpark Stauffenbergstraße 35 – 37, 74523 Schwäbisch Hall

Aktuelle Termine für qualifizierte berufsbegleitende Lehrgänge zur Vorbereitung auf die IHK-Fortbildungsprüfung in Schwäbisch Hall

Kaufmännische Lehrgänge, berufsbegleitend

Geprüfte(r) Betriebswirt(in)                         ab 06.06.18 SHA
Geprüfte(r) Wirtschaftsfachwirt(in)               ab 04.09.18 SHA
Geprüfte(r) Technische(r) Betriebswirt(in)     ab 21.09.18 SHA
Geprüfte(r) Handelsfachwirt(in)                    ab 17.10.18 SHA

Technische Lehrgänge, berufsbegleitend

Gepr. Technische(r) Fachwirt(in)               ab 12.06.18 SHA
Gepr. Industriemeister(in) Metall              ab 12.09.18 SHA

Ausbildung der Ausbilder (AEVO) verschiedene Termine

Weitere Angebote: Seminare und Zertifikatslehrgänge

Sprachen – Außenwirtschaft – Management – Seminare für Azubis

Weitere Informationen, Online-Anmeldungen sowie weitere Weiterbildungsanbieter unter www.ihk-weiterbildung.de.

Für Fragen und individuelle Beratungen

IHK-Zentrum für Weiterbildung, Ferdinand-Braun-Straße 20, 74074 Heilbronn, Telefon 07131 9677-933, www.ihk-weiterbildung.de

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Treffpunkt Weiterbildung am 29. Januar

Bei der Infoveranstaltung des IHK-Zentrums für Weiterbildung (ZfW) werden Informationen zur Weiterbildung in lockerer Form in kurzen Vorträgen sowie durch Interviews und Gespräche vermittelt. Spezielle Weiterbildungsprofile werden in Kleingruppen präsentiert.

Erfolgreiche Absolventen  erzählen wie ein Lehrgang mit dem Berufs- und Privatleben in Einklang gebracht werden kann. Erfahrene Dozenten sprechen über die Anforderungen, die zu bewältigen sind.

Die Mitarbeiter des ZfW beraten individuell und unverbindlich in Einzelgesprächen. Auch ein Gewinnspiel mit Seminargutscheinen, alkoholfreie Cocktails und Snacks sorgen für einen lebendigen und neuen Stil in der Weiterbildungsberatung.

Ort:

IHK-Zentrum für Weiterbildung Heilbronn
Ferdinand-Braun-Straße 20
74074 Heilbronn

Programm:

Ab 18 Uhr: Come together mit Welcome Drink
Begrüßung und Infos zum Weiterbildungsangebot
Erfahrungsberichte: Dozenten und Absolventen berichten

Zeit für:

  • Individuelle Weiterbildungsberatung
  • Informationen zu speziellen Weiterbildungsprofilen
  • Infos zu finanziellen Förderungen
  • Gespräche mit Dozenten
  • Infos zu Seminaren und Zertifikatslehrgängen
  • Erfahrungsaustausch mit Dozenten und Absolventen
  • Informationen zum Aufstiegs-BAföG

Zu dieser kostenfreien Veranstaltung ist keine Anmeldung notwendig.

Weitere Informationen unter: www.ihk-weiterbildung.de

IHK-Zentrum für Weiterbildung GmbH
Ferdinand-Braun-Straße 20
74074 Heilbronn
Telefon 07131-9677-933
weiterbildung@heilbronn.ihk.de

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