Fraunhofer SIT tritt mit „Volksverschlüsselung“ dem TeleTrusT-PKI-Vertrauensverbund European Bridge CA bei

Vertrauensverbund European Bridge CA des Bundesverbandes IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) bei. Der Beitritt ermöglicht Bürgern die verschlüsselte E-Mail-Kommunikation zu Unternehmen, Banken und Institutionen.

Fraunhofer SIT und TeleTrusT schaffen eine weitere Vertrauensbrücke, um auch die öffentlichen Schlüssel von E-Mail-Zertifikaten, die von Bürgern genutzt werden, zu erschließen. Bislang waren über den TeleTrusT-PKI-Vertrauensverbund European Bridge CA nur öffentliche Schlüssel von Unternehmen, Banken und einzelnen Verwaltungsinstitutionen zugänglich. Mit dem Beitritt werden zwei bisher getrennte Welten auf einem System verfügbar, so dass die vertrauenswürdige Kommunikation zwischen Wirtschaft, Institutionen und Privatpersonen vereinfacht wird.

Die "Volksverschlüsselung", eine Initiative von Fraunhofer SIT, stellt seit Sommer 2016 Privatpersonen kostenlose E-Mail-Zertifikate mit vorheriger Identitätsprüfung zur Verfügung. So werden diese auch für Organisationen durch Verifikation der Identität vertrauenswürdig. In der Regel erfolgt bei der Vergabe von kostenlosen Zertifikaten keine Identitätsprüfung. Die "Volksverschlüsselung" leistet deshalb einen Beitrag für die Verbreitung verschlüsselter und vertrauenswürdiger Kommunikation für Endnutzer.

Nutzer der Volksverschlüsselungs-Zertifikate können nun direkt mit den EBCA-Teilnehmerunternehmen verschlüsselte E-Mails austauschen. Die öffentlichen Schlüssel werden automatisch über den Verzeichnisdienst bereitgestellt. Mit der kostenlosen Verfügbarkeit von E-Mail-Zertifikaten für Bürger wird eine gute Möglichkeit geschaffen, verschlüsselte E-Mail-Kommunikation in der Gesellschaft zu etablieren.

https://www.ebca.de

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MTS wählt INIT als Partner für kontenbasiertes Fahrgeldmanagementsystem in San Diego

Wie bereits in der Ad-hoc-Mitteilung vom 14. Dezember 2018 angekündigt, hat Metropolitan Transit System (MTS) nun den Vertrag mit INIT Innovations in Transportation, Inc – eine hundertprozentige US-Tochtergesellschaft von init innovation in traffic systems SE – über die Einführung eines kontenbasierten Fahrgeldmanagementsystems in San Diego unterzeichnet. Der Gesamtauftragswert beläuft sich über USD 30 Millionen einschließlich der Option für Betrieb und Wartung.

"Fahrgeldmanagement ist unser Kerngeschäft, und die Kaufoptionen sind heute so vielfältig wie nie zuvor. Es ist unerlässlich, dass wir Schritt halten mit der Technologie, die unsere Kunden von uns einfordern", so Paul Jablonski, Chief Executive Officer von MTS. "INIT verfügt über nachweisliche Erfolge in der Zusammenarbeit mit Verkehrsbetrieben bei der Entwicklung maßgeschneiderter Fahrscheinsysteme der nächsten Generation. Wir freuen uns darauf, unser neues System im Jahr 2021 einzuführen."

INIT wird zudem über 100 Bargeld-Fahrkartenautomaten und rund 70 bargeldlose Fahrscheinautomaten liefern und aufstellen, um den Kauf von Fahrscheinen und Smartcards benutzerfreundlich zu gestalten und eine große Palette von Zahlungsoptionen anzubieten. Vorverkaufssysteme und mobile Verkaufsterminals werden ebenfalls in das System integriert, um eine reibungslose Fahrgastbeförderung etwa auch bei Großveranstaltungen zu gewährleisten.

Außerdem werden rund 900 Fahrgastterminals PROXmobil in den Bussen und auf den Bahnsteigen von MTS bereitgestellt. Die Fahrgastterminals akzeptieren geschlossene Zahlungssysteme wie die MTS-eigene Smartcard ebenso wie offene Bezahlverfahren – wie von Banken ausgegebenen Kredit- /Debitkarten und mobilen Geldbörsen wie Google Pay, Apple Pay oder Samsung Pay.

Kern des Fahrscheinsystems der nächsten Generation von MTS wird MOBILEvario sein, die Backoffice-Lösung von INIT für Abrechnung und Ticketverwaltung. MOBILEvario nutzt eine offene Systemarchitektur, um verschiedene Drittanbieter einzubinden und so ein vollintegriertes System einzurichten. Dank der Mandantenfähigkeit von MOBILEvario, kann MTS zudem eine flächendeckende, interoperable Tarifstruktur realisieren.

Zur Zielsetzung gehörte, bewährte Technologien zu implementieren und einen Anbieter zu gewinnen, der einen reibungslosen Übergang zu den neuen Technologien gewährleistet. Aus diesem Grund fiel die Entscheidung auf INIT.

Über MTS

MTS betreibt 95 Buslinien und drei Oberleitungsbuslinien auf einem doppelgleisigen Schienennetz mit einer Länge von 85 km. Täglich werden 300.000 Fahrten mit MTS-Bussen in insgesamt zehn Städten und im ganzen Bezirk durchgeführt. Im Geschäftsjahr 2018 beförderte MTS 86 Millionen Fahrgäste.

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Transaktionsdaten automatisch per Banken-API abgleichen

JustOn, einer der führenden Anbieter für Abrechnungssoftware auf der Salesforce-Plattform, kooperiert zukünftig mit figo. Die Grundlage dieser Zusammenarbeit bietet die Integration von JustOn Billing & Invoice Management mit dem Service von figo. Dieser ermöglicht es dem Nutzer, Transaktionsdaten von allen deutschen Banken über figo abzurufen und an JustOn weitergeben zu lassen, um sie hier in Zahlungseinträge umzuwandeln.

Die Anbindung an den figo-Service erlaubt dem Nutzer den Zugriff auf verschiedene Finanzquellen wie Bankkonten und Kreditkarten, sofern er dort über Onlinebanking-Zugang verfügt. Über das Verbindungsglied figo kann JustOn die Zahlungsprüfung anbieten, indem Kontobewegungen mit Ein- und Ausgangsrechnungen abgeglichen werden. figo ist ein von der BaFIN zugelassenes Zahlungsinstitut und darf daher Zugangsdaten von Kunden verarbeiten und in ihrem Auftrag auf deren Bankkonto zugreifen. Es ist sichergestellt, dass die Schnittstelle die PSD2-Zahlungsdiensterichtlinie erfüllt. Von Seiten der figo GmbH entstehen dem Nutzer keine zusätzlichen Kosten.

Mit der Integration erweitert die Software JustOn Billing & Invoice Management erneut ihren Funktionsumfang: Bestehende und zukünftige JustOn-Kunden profitieren im Zahlungsmanagement vom Datenabgleich per Banken-API enorm.

Weitere Informationen unter www.juston.com

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Kristallines Osmium wird noch spektakulärer

Mit den neuen möglichen Korngrößen haben Osmium-Oberflächen einen noch deutlicheren Glanz. Jedes einzelne Kristall kann mit der neuen Kristallisationstechnik mit bloßem Auge erkannt werden.

Osmium Fans nennen es den „Sparkle“

Die ersten Personen, die die neuen Oberflächen gesehen haben, nennen es den „Sparkle“. Nun ist es möglich, für makroskopischere Objekte die Einzelkristalle einer immer noch ebenen Oberfläche einzeln und direkt mit dem bloßen Auge ohne Lupe zu sehen.

Wenn Oberflächen mit sehr kleinen Kristallen das Licht zurückwerfen, so erkennen wir dies als einen metallischen Glanz, wie zum Beispiel bei einer Aluminiumfolie. Wenn nun allerdings die Korngröße der Kristalle wächst, nehmen wir einen anderen Effekt war. Im Volksmund wird dieser als "Glitzern" bezeichnet. Dabei reflektiert jeweils ein einzelner Kristall mit seiner exakten Oberfläche das Sonnenlicht direkt in das Auge des Betrachters. Dieser Punkt besonderer Helligkeit überstrahlt den diffusen Glanz der Metalloberfläche und wird als kleiner Blitz wahrgenommen.

Diesen Effekt kennen wir auch von einem Diamanten, der durch seinen Schliff ebenfalls größere, das Licht reflektierende Ebenen besitzt. Bei den neuen Osmium-Oberflächen sind die Kristallgrenzen nun an die Sichtbarkeitsgrenze für einzelne „Sparkles“ herangeführt, so dass man bei der Bewegung von Osmium im Sonnenlicht jeden einzelnen Reflex bewusst wahrnehmen kann.

Die Schönheit einer solchen Oberfläche ist unbeschreiblich. Man kann sie fotografisch nicht festhalten, da das Objektiv mit seiner Ausrichtung nur einen einzelnen Funken „sehen“ kann. Es ist nötig, ein Osmium-Schmuckstück oder eine ganze Disk in der Hand zu halten und durch das Sonnenlicht zu bewegen. Erst dann entfaltet sich der neue Sparkle im Auge des Betrachters.

Kristallisationszeiten und Lieferbarkeit

Die Kristallisationszeit der neuen 2D Objekte verdreifacht, die Schichtdicke verdoppelt sich. Das sind die Konsequenzen um die neuen größeren Kristalle tragen zu können. Die Menge an benötigtem Osmium liegt in der Regel damit auch in etwa bei der doppelten eingesetzten Masse an Rohosmium.

Die neuen Oberflächen müssen für Schmuckstücke einzeln bestellt werden. Da die Korngröße sich nach oben verändert ist es auch nötig, Intarsien in Schmuck generell etwas größer zu machen. Die bisherigen und bei Osmium üblichen Oberflächen waren vor allem für den Schnitt von Osmium-Diamonds und kleinen Objekten bis zu einem cm Größe vorgesehen gewesen.

Zitat, Ingo Wolf (Direktor Osmium-Institut Deutschland): „Wir sehen die neue Technik mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Tatsächlich sind die Oberflächen spektakulär und das ist natürlich ein toller und gewollter Effekt. Außerdem wird die Zertifizierung ein Stück weit einfacher. Allerdings gibt es auch zwei Schattenseiten. Die neuen Objekte kosten mindestens das Doppelte der ohnehin schon recht hochpreisigen Osmium Produkte und Halbzeuge. Auf der anderen Hand muss jedes Stück individuell gefertigt werden. Das bedeutet, dass die Lieferzeiten nicht nur durch die längere Kristallisationszeit, sondern auch durch den Bestellprozess steigen.  Wir gehen von bis zu vier Monaten bis zur Auslieferung an den Endkunden aus.“

Der Run geht erst los

Die neuen Oberflächen werden zurzeit noch bei den Herstellern und Kunden bekannt gemacht. Experten am Edelmetallmarkt gehen davon aus, dass für Osmium-Halbzeuge auf Basis größerer Flächen auch Investoren wieder das Zeitfenster nutzen werden, in welchem sie die Stücke noch zu guten Preisen erwerben können. Eine Osmium-Disk mit der neuen Kristallstruktur liegt vermutlich in einer Preisregion von 50.000 Euro

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Saarkonjunktur: Die Skepsis steigt

Die Konjunktur an der Saar hat sich im Dezember weiter eingetrübt. Die Unternehmen beurteilen sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch die künftige Entwicklung erneut schlechter als im Vormonat. Der IHK-Lageindikator fiel um 2,0 Punkte auf nunmehr 36,4 Zähler. Das war der fünfte Rückgang in Folge. Hauptgrund dafür ist eine deutlich schwächere Geschäftstätigkeit in Teilen des Maschinenbaus und der Fahrzeugindustrie. Dadurch hat sich der Lageindikator in der Industrie nochmals um 5,8 Punkte verschlechtert. Gegenüber seinem Jahreshoch im Februar hat er sich damit glatt halbiert. Sorgen bereitet den Unternehmen auch der Ausblick auf die kommenden sechs Monate. Der IHK-Erwartungsindikator verringerte sich um drei Punkte und liegt mit minus 1,9 Zählern nun erstmals seit knapp sechs Jahren wieder im negativen Bereich. „Dass die Konjunktur an der Saar an Fahrt verliert, zeichnete sich spätestens im Sommer ab. Seitdem hat sich die Zahl der Risikofaktoren noch vergrößert. Neben den anhaltenden protektionistischen Bestrebungen der USA, dem nach wie vor ungeklärten Brexit und zunehmenden Schwächetendenzen der Weltwirtschaft sind zuletzt auch noch Sondereffekte im saarländischen Fahrzeugbau hinzugekommen. Wegen des hohen Strukturgewichts des Fahrzeugbaus und der überdurchschnittlichen Exportabhängigkeit der Saarindustrie schlagen diese Probleme hierzulande stärker zu Buche als in anderen Teilen Deutschlands. Vor diesem Hintergrund erwarten wir für das jetzt zu Ende gehende Jahr 2018 nur noch ein Mini-Wachstum in der Größenordnung von 0,2 Prozent.“ So kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Heino Klingen die Ergebnisse der Dezember-Umfrage der IHK Saarland, an der sich rund 300 Unternehmen mit gut 120.000 Beschäftigten beteiligten.

Insgesamt bewerten derzeit 44 Prozent der befragten Unternehmen ihre Geschäftslage mit gut, 48 Prozent mit befriedigend und acht Prozent mit schlecht. Weiterhin mit Schwung laufen die Geschäfte in der Medizin-, Mess- und Regeltechnik. Etwas verhaltener, aber weiterhin gut, ist die Lage in der Keramikindustrie, im Stahlbau und bei den Herstellern von Metallwaren. Im Fahrzeugbau, im Ernährungsgewerbe, in der Elektroindustrie, im Maschinenbau, in der Gummi- und Kunststoffindustrie, in der Stahlindustrie, bei den Gießereien und in der Bauwirtschaft ist die Situation überwiegend zufriedenstellend.

Deutlich besser als in der Industrie ist die Konjunktur im Dienstleistungsbereich. Hier berichten noch 97 Prozent der befragten Unternehmen über gute oder befriedigende Geschäfte. Rund laufen die Geschäfte weiterhin in der IT-Branche, im Verkehrsgewerbe sowie in der Hotellerie und Gastronomie. Im Handel, bei den Banken und Versicherungen ist die Lage eher befriedigend.

Ausblick: Sehr verhalten ins neue Jahr

Die saarländischen Unternehmen blicken nur noch sehr verhalten auf das kommende Jahr 2019. Zumindest für die erste Jahreshälfte zeichnet sich für sie keine grundlegende Besserung ihrer Geschäftstätigkeit ab. Nur elf Prozent der Unternehmen sehen in diesem Zeitraum eine Belebung, 13 Prozent eine Verschlechterung ihrer Geschäfte. Die verbleibenden 76 Prozent gehen von einer gleichbleibenden Entwicklung aus.

Die Skepsis der Unternehmen hat viele Ursachen. Das zeigt eine Sonderumfrage der IHK Saarland. Neben dem schwierigen außenwirtschaftlichen Umfeld bereitet den Unternehmen insbesondere der Fachkräftemangel (63 Prozent) Sorgen. Als Hypothek empfinden sie auch die zunehmende Bürokratie (47 Prozent), steigende Energiepreise (38 Prozent), hohe Steuern und Abgaben (30 Prozent) sowie eine unzureichende Verkehrs- und Breitbandinfrastruktur (17 bzw. 15 Prozent). „Angesichts der insgesamt prekären konjunkturellen Lage in Deutschland sollte die Bundesregierung jetzt wachstumsstärkende und vertrauensbildende Reformen in Angriff nehmen. Ein klares Signal in diese Richtung wäre die rasche und vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlages“, so Klingen.

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Künstliche Intelligenz: Wie Effektivität und Effizienz im Kredit- und Forderungsmanagement gesteigert werden können

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Finanzbranche lässt die Phantasien der Brancheninsider blühen. Dass auch die Politik das Potenzial des Themas erkannt hat, zeigte die Ankündigung der Bundesregierung auf dem Nürnberger Digitalgipfel, eine KI-Offensive ins Leben zu rufen, bei der die Finanzbranche eine Schlüsselrolle einnehmen soll. Innovative Anwendungen der neuen Technologie beschäftigen derzeit schon viele Institute. Weniger dynamisch sind die Entwicklungen bis dato im Kredit- und Forderungsmanagement, dabei birgt die Technologie das Potential, diesen Geschäftsbereich nachhaltig zu verändern.

Treiber der technologischen Revolution sind Verbesserungen in puncto „Effizienz, Effektivität und Usability“. So gilt es für Banken, verstärkt auf Automatisierung und Kostensenkungspotentiale zu setzen (Effizienz) und gleichzeitig die Risikosteuerung der Kreditvergabe und die Erfolge im Forderungsmanagement zu optimieren (Effektivität). Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Backend kann hier von großem Nutzen sein. Als dritte Dimension rückt zunehmend auch der Bereich „Experience“ in den Fokus. An der direkten Schnittstelle zum Kunden ist das Potential der neuen Technologie immens und birgt die Möglichkeit, Prozesse für den Kunden zu vereinfachen und ihn noch stärker an das eigene Unternehmen und dessen Serviceangebote zu binden. Im Zeitalter der Consumerization digitaler Angebote müssen Chatbots und Sprachprogramme immer höhere Reifegrade erreichen und können ergänzend zum Online-Portal und dem persönlichen Dialog die Kommunikation zwischen Bank und Kunde verbessern – der Kunde fühlt sich somit entlang der gesamten Wertschöpfungskette bedient.

Künstliche Intelligenz bietet viele Anknüpfungspunkte

Für die Optimierung entlang der Wertschöpfungskette eines Kredits werden künftig drei konkrete Formen der Künstlichen Intelligenz in den Fokus der Entwicklung geraten:

  • Predictive Analytics – die Auswertung großer Datenmengen zum Zwecke von Vorhersagen
  • Text Analytics – das Erkennen und Verarbeiten von Sprache
  • Social Network Intelligence – Analysen im Netzwerk zu Interessen, Präferenzen und Eigenschaften des Kreditnehmers usw.

Alle drei beinhalten eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten, die auch für die Kreditvergabe und deren Nachverfolgung große Relevanz besitzen und die Kriterien Effizienz, Effektivität und Nutzerfreundlichkeit maßgeblich optimieren.

Massiver Wandel der Prozesskette des Kredits

Collenda CTO Christoph Tahedl betont: „Der Einsatz von künstlicher Intelligenz im Forderungsmanagement und Inkasso bietet große Hebel – sowohl zur Effektivitäts- als auch zur Effizienzsteigerung“. Mit dem verstärkten Einsatz der neuen Technologie wird die Branche einen massiven Wandel entlang der gesamten Prozesskette sehen. Angefangen mit den Aktivitäten im Bereich Marketing und Sales, über den Kreditabschluss bis hin zur Kommunikation mit den Kunden. Ganz besonders relevant wird die Künstliche Intelligenz im Umgang mit notleidenden Krediten bzw. solchen mit dem Risiko der Zahlungsunfähigkeit. Hier wird Künstliche Intelligenz Risiken der Banken und den Komfort der Kunden maßgeblich beeinflussen. „KI-basierte Empfehlungen können viel mehr Quellen berücksichtigen als menschliche Experten. Ferner kann die Vielzahl möglicher Variablen besser für Vorhersagen adaptiert werden. Denkbar ist etwa, dass nicht nur Rating und Scoring-Verfahren, sondern auch die internen Daten der Bank und ihr Wissen über den Kunden in die Segmentierung der Schuldner hinsichtlich der optimalen Inkassostrategie einfließen“, erläutert Tahedl.

Besuchen Sie Collenda im Internet: www.collenda.com

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QGroup präsentiert Best of Hacks: Highlights Juli 2018

Im Juli wurden mit der russischen PIR Bank und der US-amerikanischen National Bank of Blacksburg gleich zwei Banken Opfer von Cyberkriminalität mit Verlusten in Millionenhöhe. Ebenfalls gab es Angriffe auf einen englischen Fußballclub, die Regierung Kambodschas, den Videospieleentwickler Ubisoft und eine Tankstelle in Detroit.

Der englische Fußballclub Liverpool FC wurde gehackt. Eine Datenbase mit persönlichen Informationen von Clubmitgliedern wurde komprimiert. Adressen, Telefonnummern und EMail- Adressen von 150 Clubmitgliedern des Fußballclubs sind nun im Besitz von Kriminellen.

Eine Tankstelle in Detroit, USA , wurde Opfer eines Hackerangriffs. Die Hacker entwickelten ein Remote-System, mit dem sich die Pumpe der Tankstelle manipulieren ließ. Der beziehungsweise die Angreifer waren so in der Lage, unbemerkt Benzin mit einem Verkaufswert von mindestens 1.800 Euro in zehn Fahrzeuge zu pumpen.

In Kambodscha wurden im Juli die Parlamentswahlen abgehalten. Erneuter Sieger der Wahlen war der seit 33 Jahren amtierende Regierungschef Hun Sen. Am demokratischen Ablauf des Votums wird jedoch gezweifelt. Grund dafür ist unter anderem das Eindringen chinesischer Cyber-Spione in das Wahlsystem der kambodschanischen Regierung. Ob die Hacker lediglich den Ausgang der Wahlen in Echtzeit wissen wollten oder doch selbst eingegriffen haben, bleibt unklar.

Unbekannte Hacker griffen gleich mehrmals den Videospieleentwickler Ubisoft an. Die Folge der DDoS-Attacken war eine lange Down-Zeit der Spieleserver.

Die Hacker-Gang MoneyTaker macht ihrem Namen alle Ehre: Sie hackten einen veralteten Router der russischen PIR Bank, missbrauchten diesen für ihre Zwecke und erbeuteten so eine Million Dollar.

Brian Krebs, ein investigativer Journalist mit dem Schwerpunkt Cyberkriminalität, berichtete von einem Verbrechen auf die National Bank of Blacksburg in den USA. Mit Hilfe von Phishing-Mails gelang es Hackern, in acht Monaten zwei Transaktionen für sich zu verbuchen. Dabei erbeuteten die Angreifer ganze 2,4 Millionen Dollar.

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Horváth-Studie: Sieben von zehn Bankmanagern schließen weitere Fusion nicht aus

72 Prozent der Bankmanager aus dem deutschsprachigen Raum halten eine Fusion ihres Instituts für wahrscheinlich, jeder Vierte sogar für sehr wahrscheinlich. Voraussetzung dafür: Es findet sich ein geeigneter Partner, mit dem bei Zusammenschluss ein betriebswirtschaftlicher Mehrwert erzielt werden kann. Dies sind Ergebnisse des aktuellen Fusionsbarometers der Managementberatung Horváth & Partners. Die Entscheidung für ein Partnerinstitut erfolgt in den meisten Fällen auf Basis bilateraler Vorstandsgespräche. Nur jeder fünften Fusion geht eine systematische Analyse voraus.

Jeder zweite Bankvorstand aus der DACH-Region hält eine (weitere) Fusion seines Instituts für wahrscheinlich, sofern sich ein passender Partner findet. Weitere 23 Prozent gehen in diesem Fall sogar fest von einem Zusammenschluss aus. „Die hohe Bereitschaft für weitere Fusionen verwundert nicht, da sich Zusammenschlüsse nachweislich positiv auf die Effizienz auswirken“, sagt Dr. Marcus Dahmen, Bankenexperte bei Horváth & Partners. Bereits fünf Jahre nach einer Fusion steht eine Bank nach Analyse der Managementberatung im Durchschnitt mit einer um etwa drei Prozentpunkte besseren Cost Income Ratio (CIR) da. Eine Effizienzsteigerung dieser Größenordnung zahlt sich Dahmen zufolge betriebswirtschaftlich bereits sehr gut aus.

Das Einsparpotenzial in Bezug auf Personalkosten schätzen die in der Studie befragten Bankmanager allerdings höher ein, als sie sich bei Fusionen in der Vergangenheit realisieren ließen. 60 Prozent der Manager gehen von einem Personalabbau von über zehn Prozent aus. Ein Abbau in diesem Umfang wurde jedoch nur in 40 Prozent der vergangenen Fusionen erreicht. Bei jeder vierten Fusion wurde sogar Personal aufgestockt. „Personalkostenreduktionen sind insbesondere in Zeiten der Digitalisierung natürlich ein wichtiges Thema für die Banken, sind aber typischerweise nicht der einzige Treiber einer Fusion“, so Bankexperte Dahmen.

Vorstandsgespräche entscheiden über Zusammenschlüsse

Am häufigsten (28 Prozent) erfolgt die aktive Anbahnung einer Fusion durch bilaterale Vorstandsgespräch mit dem möglichen Fusionspartner. Jedes vierte Institut geht im Vorgang einer Fusion eine Kooperation mit anderen Häusern ein, um sich besser kennenzulernen und Stärken und Schwächen auszuloten. Eine systematische Analyse potenzieller Partner nimmt nur jedes fünfte Institut vor. „Gerade Regionalbanken kennen ihre Wettbewerber gut. Doch auch sie sollten den gesamten Markt systematisch analysieren, um den richtigen Partner ebenso wie den richtigen Zeitpunkt für eine Fusionsbereitschaft nicht zu verpassen“, so Dahmen.

Integration als Mammutaufgabe

Doch selbst wenn ein Institut seinen zukünftigen Partner umfangreich durchleuchtet und kennengelernt hat, läuft die Integrationsphase den Experten von Horváth & Partners zufolge selten reibungslos ab. Wie die aktuelle Studie zeigt, müssen die Verantwortlichen vier Kernherausforderungen mit etwa gleicher Priorität bewältigen: „Geschäftsmodell & Strategie“, „Standardisierung & Automatisierung“, „Harmonisierung der IT-Architektur“ und schließlich „Change-Management & Personalentwicklung“. Diese Integrationsthemen machen jedoch nur die Hälfte der To-Do-Liste aus. Acht weitere Einzelthemen mit ebenfalls vergleichbarer Relevanz bilden den Rest. „Auch bei guter Vorbereitung ist der Integrationsprozess eine hochkomplexe Angelegenheit. Die Koordination der unterschiedlichen Tätigkeiten erfordert hohe Managementressourcen und ausgeprägte Projektmanagementerfahrung“, so Horváth-Experte Dahmen.

Über die Studie:

Für die Studie „‘Fusionen unter Gleichen‘ erfolgreich anbahnen und umsetzen“ – Horváth & Partners-Fusionsbarometer 2018“ wurden im Zeitraum Juni bis September 2018 von Horváth & Partners rund 90 Führungskräfte in Privat- und Geschäftsbanken, Volks- und Raiffeisenbanken sowie Sparkassen und Kantonalbanken in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt.

Die wesentlichen Ergebnisse sind in einer Infografik veranschaulicht, die hier heruntergeladen werden kann.

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Bundestag und Bundesrat beschließen erneut Steuerbefreiung des Sanierungsgewinns

Nach dem Bundestag (8. November 2018) hat heute auch der Bundesrat die Steuerbefreiung des Sanierungsgewinns erneut gebilligt und damit endlich für mehr Rechtsicherheit gesorgt. Durch das neue Gesetz können Unternehmen in der Krise wieder aufatmen. Sie erhalten innerhalb eines Insolvenz- oder Eigenverwaltungsverfahrens eine Steuerbefreiung, um die Sanierung zu erleichtern oder überhaupt möglich zu machen. Es ist bereits das zweite Gesetz innerhalb eines Jahres. Damit der erste Anlauf hätte in Kraft treten können, sollte die EU-Kommission wegen einer möglichen rechtswidrigen Beihilfe der Steuerbefreiung zustimmen. Brüssel hatte zwar keine Bedenken, entschied aber nicht durch förmlichen Beschluss. Dadurch musste der Gesetzgeber nacharbeiten. Das Gesetz gilt auch für Altfälle, die bis zum 8. Februar 2017 vollzogen wurden.

Die Regelung ist grundsätzlich nicht neu, vielmehr waren Unternehmenssanierungen bisher in einem steuerlichen Schwebezustand. Gerichte, Finanzministerium und Finanzverwaltungen stritten um die formale Grundlage, auf der die Befreiung des sogenannten Sanierungsgewinns durchgeführt werden kann. Mit dem neuen Gesetz verfügen die Unternehmen im Insolvenzplanverfahren nun über ertragsteuerliche Planungssicherheit, denn die Finanzämter haben keinen Ermessensspielraum mehr. „Damit geht eine nun mehrjährige Hängepartie zwischen dem Bundesfinanzministerium und dem BFH zu Ende, die vor allem auf dem Rücken der erfolgreichen sanierten Unternehmen ausgetragen wurde. Eine Vielzahl von Sanierungen, insbesondere solche unter Insolvenzschutz, sind im Vertrauen auf den Bestand des Sanierungserlasses eingeleitet worden. Die Chancen, das Unternehmen dem Unternehmer auch im Rahmen einer Eigenverwaltung zu erhalten, erhöhen sich damit signifikant“, erklärt Robert Buchalik, Geschäftsführer von Buchalik Brömmekamp und Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes ESUG.

Aufgrund des sogenannten Sanierungserlasses konnten bis Anfang 2017 die Finanzämter die sanierten Unternehmen von der Steuer, die auf den Sanierungsgewinn anfielen, befreien. Der Gewinn entsteht, wenn Gläubiger wie Lieferanten, Banken oder Sozialversicherungen innerhalb einer Sanierung ganz oder teilweise auf ihre Forderungen verzichten. Durch den Verzicht erhöht sich das Betriebsvermögen, das grundsätzlich steuerpflichtig ist.

Der Bundesfinanzhof hatte in einer im Februar 2017 veröffentlichten Entscheidung den Steuererlass gekippt, da dieser Vorgehensweise eine gesetzliche Grundlage fehlte. Der Gesetzgeber beschloss daraufhin bereits Anfang Juni 2017 eine gesetzliche Regelung. Die Einführung machte er jedoch von der Zustimmung der EU-Kommission abhängig, die eine Unbedenklichkeit zum europäischen Beihilfenrecht untersuchen sollte. Allerdings erteilte Brüssel diese Bestätigung in der Form eines „comfort letters“ und nicht als förmlichen Beschluss. Die Neuregelung konnte damit noch nicht in Kraft treten und musste eine zusätzliche Runde im Gesetzgebungsverfahren drehen.

Der vom Bundestag und Bundesrat beschlossene Gesetzentwurf weist im Grundsatz Übereinstimmungen mit dem bisherigen Sanierungserlass von 2003 auf. So bleibt es bei der Steuerbefreiung der Sanierungsgewinne und der Ausrichtung des Anwendungsbereichs auf fortführungsorientierte (unternehmensbezogene) Sanierungen.

In Teilen geht die gesetzliche Neuregelung deutlich über den Erlass hinaus. Es bezieht sich nun sowohl auf die Einkommensteuer und Körperschaftsteuer (§§ 3a EStG, ggf. i. V. m. 8 KStG) als auch auf die Gewerbesteuer (§ 7a GewStG). Die Folgen sind weitreichend. Es ist nur noch das Finanzamt für die Entscheidung der Steuerbefreiung zuständig, auch im Bereich der Gewerbesteuer, die eigentlich in die Zuständigkeit der Kommunen fällt. Weiterhin ist bei Personengesellschaften nur noch das Betriebsfinanzamt der Personengesellschaft selbst zuständig. Die Einbeziehung der Wohnsitzfinanzämter der Gesellschafter (Kommanditisten bzw. Vollhafter) entfällt.

Neu ist im zweiten Anlauf der Gesetzgebung hinzugekommen, dass auf Antrag der §§ 3a EStG, 7b GewStG auch für Altfälle gilt, die bis zum 8. Februar 2017 verwirklicht wurden. Wird dieser Antrag gestellt, ist auch in den Altfällen ausschließlich das Betriebsfinanzamt für die gesamte Ertragsbesteuerung einschließlich der Gewerbesteuer zuständig.

Mehr auf https://www.buchalik-broemmekamp.de/rechtsberatung/insolvenz-esug/

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ucandoo macht Urlaub ganz einfach möglich

Das Erfurter Unternehmen ucandoo hat eine Finanzierung im einstelligen Millionenbereich vom Lead-Investor beteiligungsmanagement thüringen gmbh und der Alpanekino Ltd. erhalten. ucandoo ist ein Start-up aus dem Bereich der Finanztechnologie und bietet einen Service für finanziertes Reisen an. Reisefinanzierungen sind ein Markt, der im Verborgenen blüht. Experten schätzen, dass heute rund 25 Prozent aller Reisen finanziert werden.

ucandoos disruptive Technologie ersetzt den tradierten Weg über die Banken und überbrückt damit die bisherige Trennung von Reise und Kreditfinanzierung.

Der Kunde kann vor Buchung im Reisebüro entscheiden, ob er die Reise konventionell bezahlt oder über einen Kredit mit einer Laufzeit von maximal 12 Monaten und mit einem fairen Zins finanziert. Nach Eingabe von wenigen persönlichen Angaben erhält der Kunde per Instant-Bonitätsprüfung der ucandoo-Partnerbank die Entscheidung über seine Kreditanfrage. Dieser Service ist für den Kunden einfach, transparent und erspart ihm den Aufwand der zeitaufwendigen Dokumentenvorlage bei einer Bank, und er kann die schönste Zeit des Jahres genießen, ohne seine finanziellen Reserven angreifen zu müssen.

ucandoo bietet Reisen auf Raten im ersten Schritt für den stationären Vertrieb an. Danach folgt die Einbindung des Service in den Online-Vertrieb.

Ein erster Schritt hin zu diesem Ziel ist bereits erfolgt: ucandoo gelang es, die größte Reisekooperation Europas als Partner zu gewinnen, die Raiffeisen-Touristikgruppe, die mit insgesamt 7.000 Reiseagenturen in Deutschland, Österreich, Belgien, Holland und Luxemburg vertreten ist. Der Service wird ab 2019 schrittweise in der Raiffeisen-Touristikgruppe implementiert.

„Das Produkt soll Menschen Reisen ermöglichen, die sie sich vorher nicht leisten konnten“, erklärt Gesellschafter Julien Bahadir. Er geht davon aus, dass hochpreisig gebucht wird. „Dieses Investment ermöglicht es uns, den Markt der finanzierten Reisen mit einer exzellenten Technologie nachhaltig zu verändern.“

„Wir stärken Thüringens Wirtschaft durch gezielte Investments in innovative und wachstumsorientierte Unternehmen mit großem Zukunftspotential“, so Kevin Reeder, Geschäftsführer der bmIt beteiligungsmanagement gmbh. „Wir glauben an ucandoo, die den gigantischen Reisemarkt bereichern werden. Das Erfurter Start-up hat uns mit der Idee und der disruptiven Technologie überzeugt. Das Geschäftsmodell verfolgt eine Win-win-Strategie. Einerseits ist es ein Mehrwert für die Reiseanbieter und Reisevermittler. Andererseits ein Gewinn für die Reisenden, die so weitere Optionen bekommen.“

 

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