BIMuniversity 2019

Am 1. Februar 2019 startet das neue Veranstaltungsformat der N+P Informationssysteme GmbH (N+P). Unter dem Titel BIMuniversity beleuchten Experten den Prozess Building Information Modeling aus verschiedenen Blickwinkeln. Interessenten können sich an acht Tagen für insgesamt 14 Online-Vorträge kostenfrei registrieren.

Building Information Modeling (BIM) bezeichnet einen intelligenten Prozess, bei dem Bauwerke anhand eines konsistenten, digitalen Gebäudemodells über den gesamten Lebenszyklus mit allen relevanten Informationen abgebildet werden. Auftraggeber, Architekten, Planer, Bauteilhersteller, Bauunternehmer und Betreiber arbeiten gemeinsam in Datenmodellen und bekommen Informationen gezielt bereitgestellt. Alle Projektbeteiligten verfolgen dabei das Ziel, Einsparpotenziale bei gleichzeitig steigender Qualität aufzudecken.

Online-Plattform für gebündeltes BIM-Know-how

An acht Tagen im Monat Februar 2019 bietet die BIMuniversity in drei Kategorien insgesamt 14 Online-Vorträge zum Thema Building Information Modeling an. Das Event spricht dabei sowohl Auftraggeber, als auch Architekten, Planer, Bauteilhersteller, Bauunternehmer und Betreiber an. Interessierte können das Angebot kostenfrei und bequem vom Schreibtisch aus nutzen, ohne dabei Anreise- und größere Ausfallzeiten in Kauf nehmen zu müssen. Die folgenden 45-minütigen Online-Vorträge stehen zur Auswahl:

  • Wer BIM sagt, sollte auch CAFM sagen – Einsatz einer CAFM-Lösung im Gebäudebetrieb
  • Digitalisierung im Bauwesen – BIM als Prozess verstehen
  • Abgestimmte Attribute als Grundlage der Zusammenarbeit
  • BIM-Autorenwerkzeuge in der praktischen Anwendung – Arbeit in BIM-Projekten mit Autodesk® Revit®
  • IFC-Standardisierung im Planungswesen – Bereitstellung von allgemeingültigen Bauteilinformationen
  • Grundstrukturen des BIM-Prozesses – Verantwortlichkeiten und Rollen
  • Smart Building – Effizienter Betrieb von Gebäuden durch IoT
  • AIA- und BAP-Vorgaben im BIM-Modell umsetzen – BIM-Projekte leben von den einheitlichen Vorgaben
  • BIM mit Navisworks® – Daten aus verschiedenen Welten fließen zusammen
  • Von der Gebäudeausrüstung in den BIM-Prozess – Einbeziehung der Gebäudeausrüstung in den Planungsprozess
  • The Future of Making – Die Bauindustrie im Wandel
  • BIM im Gebäudebetrieb – Wenn Gebäudeplanung und -bewirtschaftung ineinandergreifen
  • 3D-Brille und Bohrhammer – Die digitale Transformation als Chance für das Handwerk?
  • BIM im Infrastrukturbau – Status quo und Chancen

BIM-Experten informieren und bieten Möglichkeit zum Austausch

15 BIM-Experten der N+P und aus der Praxis informieren im Rahmen der BIMuniversity kompakt zum Thema Building Information Modeling. Dabei erhält die BIMuniversity Unterstützung durch externe Partner und Kunden. Neben Ralf Mosler von der Autodesk GmbH und Harry Schmidt von der Tech Data GmbH & Co. OHG werden Heiko Ludwig von der BSU Bau- und Ingenieurgesellschaft mbH sowie Peter Kompolschek von Kompolschek Architektur und Tim Hoffeller von CAD-Development das Veranstaltungsformat ergänzen.

Alle Referenten haben dabei ihren eigenen Blick auf BIM:

"In fünf Jahren spricht keiner mehr von BIM! Dann ist das, was wir heute als Planen, Bauen, Betreiben beschreiben, selbstverständlich."

"Für mich ist BIM ein Überbegriff für die notwendige Digitalisierung des Bauwesens. Durch eine geschickte Verbindung von BIM-Modelldaten mit aktuellen IoT-Daten und digitalen Bau- und CAFM-Prozessen können viele Abläufe transparent und beschleunigt werden."

"Der interessanteste Platz heute in der Industrie ist in der Bauindustrie. Die Digitalisierung führt unsere Industrie durch einen Veränderungsprozess, der in dieser Art einzigartig ist. […]"

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BAP Job-Navigator 01/2019: »Studienabschluss und Jobchancen«

Die Wahl eines geeigneten Studiengangs stellt junge Erwachsene heutzutage vor große Herausforderungen. „Das Angebot ist immens, was folglich auch die Entscheidung schwieriger macht. Dabei spielen neben persönlichen Interessen vor allem die späteren Jobaussichten eine immer größere Rolle. Im Raum steht vor allem die Frage: Welche Studiengänge bieten mir das größte Jobangebot und mit welchen Abschlüssen wird es schwieriger, einen Job zu bekommen?“, erläutert Thomas Hetz, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister e.V. (BAP). Genau diesen Fragen widmet sich der aktuelle BAP Job-Navigator und hat dafür 1.135.900 im Dezember 2018 veröffentlichte Stellenangebote hinsichtlich der geforderten Studienabschlüsse genauer analysiert.

Ingenieure haben die besten Jobchancen

Die meisten Stellenausschreibungen, fast acht Prozent, richteten sich an Ingenieure verschiedenster Disziplinen (87.459 Jobs). „Auch wir erleben eine steigende Nachfrage nach Ingenieuren. Vor allem in den Bereichen, die stark von der Digitalisierung beeinflusst werden, sind Unternehmen auf der Suche nach speziell qualifiziertem Personal“, erklärt Thomas Hetz. Dabei boten sich für Bewerber mit den Schwerpunkten Elektro- und Energietechnik (30.698 Jobs), Maschinen- und Anlagenbau (24.670 Jobs) sowie Konstruktionstechnik (12.493 Jobs) die besten Jobaussichten. Aber auch Absolventen aus dem Bereich der Fahrzeug- und Antriebstechnik (7.943 Jobs) hatten gute Jobchancen.

Universelle Einsatzmöglichkeiten mit Abschluss in Wirtschaftswissenschaften

Der Studiengang der Wirtschaftswissenschaften reiht sich mit fünf Prozent auf dem zweiten Platz der Studiengänge mit Top-Jobaussichten ein (58.768 Jobs). Dabei überwog das Angebot für Bewerber mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen (40.276 Jobs) deutlich gegenüber den Offerten für Bewerber mit volkswirtschaftlicher Expertise (2.743 Jobs).

Wer einen BWL-Abschluss vorweisen kann, dem bieten sich besonders viele Möglichkeiten, denn kaum ein anderer Studiengang bietet Jobchancen in so vielen verschiedenen Einsatzfeldern. Dabei richteten sich die Stellenangebote im Dezember vor allem an BWL-Absolventen, die im Bereich Finanz- und Rechnungswesen sowie Controlling (12.977 Jobs) tätig werden möchten. Aber auch in den Bereichen Organisation und Projektmanagement (9.811 Jobs), IT und Telekommunikation (8.882 Jobs) sowie Unternehmensführung (8.406 Jobs) standen die Jobchancen recht gut.

Informatik-Abschluss ist ebenfalls ein Jobgarant

Mit einem Studienabschluss in Informatik boten sich den Kandidaten nur marginal weniger Jobaussichten im Vergleich zu den Wirtschaftswissenschaften. In mehr als 57.900 Jobangeboten forderten die Unternehmen ein IT-Studium. Mit 61 Prozent boten die meisten Ausschreibungen „klassische“ IT-Jobs wie Softwareentwickler oder System-Administrator an. Aber auch beratende (13 Prozent) und organisatorische Tätigkeiten (8 Prozent) lassen sich mit einem Informatik-Abschluss ausüben. In der angrenzenden Disziplin der „Wirtschaftsinformatik“ standen 15.243 Jobs zur Verfügung.

Doch auch naturwissenschaftliche Abschlüsse sind gefragt. 25.380 Jobs standen hier zur Auswahl. Dabei wurden vor allem Kandidaten mit den klassischen Abschlüssen in Physik (8.591 Jobs), Chemie (8.323) und Biologie (5.014 Jobs) gesucht.

Studien-Klassiker mit durchschnittlichen Chancen

Wer sich dem nicht ganz einfachen Fachgebiet der Psychologie gestellt hat, den erwarteten im Dezember 3.534 Jobangebote – ein eher durchschnittlicher Wert. Ebenfalls durchwachsen standen die Jobchancen für angehende Geistes- und Sozialwissenschaftler (5.244 Jobs) sowie für Juristen und Rechtswissenschaftler (3.002 Jobs). Die Erfolgsaussichten für Lehramtsabsolventen lagen mit 1.836 Jobs sogar noch deutlich darunter.

Außergewöhnliche Studiengänge nur selten gefragt

Ein besonders geringes Stellenangebot bot sich für sehr spezifische Studiengänge. So standen Bewerbern mit einem Abschluss in Kulturmanagement bzw. Kunstgeschichte nur 374 Jobs zur Auswahl. Mit einem Pharmazie-Abschluss waren es sogar noch weniger als die Hälfte (184 Jobs). Besonders wenige Jobgebote gab es für die Abschlüsse in Geschichtswissenschaft (40 Jobs), Museumskunde (30 Jobs), Slawistik (5 Jobs) und Philosophie (4 Jobs).

Insgesamt machen die Ergebnisse aber auch deutlich, dass der Anteil der Stellenausschreibungen, die sich explizit an Akademiker richteten, mit 21 Prozent weit weniger groß ist als vermutlich angenommen. Auch Nicht-Akademiker haben auf dem Arbeitsmarkt also gute Jobaussichten.

Über den BAP Job-Navigator

Der BAP Job-Navigator wertet monatlich die Stellenangebote aus 200 Printmedien, 161 Online Jobbörsen, mehr als 30.000 Firmenwebsites und der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit aus. Im Zeitraum Dezember 2018 wurden insgesamt 1.135.900 Stellenanzeigen von über 142.183 Unternehmen analysiert. Wenn mehrere Anzeigen für eine Stelle geschaltet wurden, werden diese zusammengefasst und nicht mehrfach gezählt.

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PDK-Ausbildung zentrale Säule der Fachkräftesicherung

Seit mittlerweile zehn Jahren bieten die Personaldienstleister mit der Personaldienstleistungskauffrau bzw. dem Personaldienstleistungskaufmann (PDK) einen eigenen Ausbildungsberuf an, der von Beginn an auf großes Interesse gestoßen ist. Seit dem Start im Jahr 2008 haben über 7.000 PDK-Auszubildende ihre Prüfung erfolgreich abgelegt. Im vergangenen September begannen erneut mehr als 1.000 angehende PDKler diese Ausbildung.

„Gründe für die positive Resonanz sind neben dem ausgeprägten Praxisbezug insbesondere die vielfältigen Einstiegs- und Aufstiegschancen für Personaldienstleistungskaufleute. Abhängig von der entsprechenden Weiterqualifizierung und Berufserfahrung ist sowohl bei Personaldienstleistungsfirmen als auch in Personalabteilungen anderer Unternehmen beinahe jede Position möglich“, betont Wilhelm Oberste-Beulmann, der für Bildung zuständige Vizepräsident beim Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V. (BAP).

„Mit der Schaffung dieses neuen Ausbildungsberufes 2008 reagierte die Branche auf die gestiegenen Anforderungen des Marktes an interne und externe Personaldienstleister sowie auf die zunehmende betriebs- und volkswirtschaftliche Bedeutung von Personaldienstleistungen“, erläutert Christian Baumann, Bundesvorsitzender des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), die Intention, die PDK-Ausbildung einzuführen. „In der dreijährigen Ausbildung eignen sich die PDK-Azubis Kompetenzen im Konfliktmanagement, in der Personalgewinnung, im Personaleinsatz und in der Kundenbetreuung, aber auch in Bereichen wie Kostenkalkulation, Tarif- und Arbeitsrecht an. Sie lernen Zeitarbeit, Personalvermittlung, Outsourcing ebenso sicher auszuüben und anzuwenden wie Personalauswahl und -verwaltung“, zeichnet Baumann den anspruchsvollen Ausbildungsweg nach.

Der Erfolg der PDK-Ausbildung ist dabei umso wichtiger, da der fortschreitende Trend des Fachkräfte- und Arbeitnehmermangels den deutschen Arbeitsmarkt mehr als je zuvor herausfordert. Schon heute können in bestimmten Regionen und Branchen offene Stellen nicht mit geeigneten Arbeitskräften besetzt werden. Daher müssen die Arbeitgeber aktiver denn je um Kandidaten werben und stehen in einem harten Wettbewerb um die besten Köpfe. Für viele Unternehmen entwickelt sich die eigene Ausbildung deswegen zur zentralen Säule bei der Fachkräftesicherung.

Die PDK-Ausbildung hat sich nicht nur fest etabliert, sondern befindet sich auch seit Jahren konstant unter den Top 100 der am stärksten gefragten Ausbildungsberufe in Deutschland. 2018 entschieden sich erneut mehr Azubis für den PDK als beispielsweise für eine Ausbildung als Mediengestalter, Tierpfleger oder Hotelkaufmann/-frau. Auch für Quereinsteiger ist der PDK ein idealer Ausbildungsberuf. Im vergangenen Jahr waren über 28 Prozent der PDK-Auszubildenden über 24 Jahre alt. All diesen angehenden Personalexperten bieten sich hervorragende Karrierechancen, sowohl in der Personaldienstleistungsbranche als auch in der gesamten deutschen Wirtschaft.    

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„Fachkräftezuwanderung muss auch für die Zeitarbeit möglich sein!“

Thomas Hetz, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister e. V. (BAP), erklärt zum heutigen Kabinettsbeschluss der Bundesregierung für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz:

„Es kann und darf nicht sein, dass im geplanten Fachkräfteeinwanderungsgesetz die Zeitarbeitsbranche wieder einmal ausgeschlossen und damit benachteiligt werden soll. Das Verbot für die Zeitarbeit, Arbeitnehmer im Nicht-EU-Ausland zu rekrutieren, ist diskriminierend und angesichts von Fachkräftemangel und digitalem Wandel nicht förderlich für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Denn die Zeitarbeitsbranche könnte eine wichtige Drehscheibenfunktion übernehmen: Zum einen könnten die Personaldienstleister für kleine und mittelständische Unternehmen, die dazu selbst nicht in der Lage sind, die Rekrutierung im Ausland übernehmen. Und zum anderen könnten die Zeitarbeitsunternehmen den beim digitalen Wandel dringend benötigten IT-Fachkräften aus Drittstaaten, die jedoch des Öfteren im Projektbereich nur für kürzere Zeit gebraucht werden, eine langfristige Beschäftigungsperspektive in Deutschland bieten.

Deshalb muss die Fachkräftezuwanderung für die Zeitarbeit geöffnet und die diskriminierende Sonderregelung für die Branche abgeschafft werden. Der BAP fordert im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens die Streichung dieser Sonderbestimmung in Paragraph 40 des Aufenthaltsgesetzes.“

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Vielfältige Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten auch nach der PDK-Ausbildung

Karriere machen in der Zeitarbeit – das ist auch für interne Mitarbeiter eines Zeitarbeitsunternehmens möglich, denn nach der Ausbildung zu Personaldienstleistungskaufleuten (PDK) ist noch lange nicht Schluss.

Seit 2012 gibt es die Zusatzausbildung „Geprüfter Personaldienstleistungsfachwirt“ (IHK). Sie richtet sich zum einen an erfahrene Mitarbeiter, die als Quereinsteiger in die Branche gekommen sind, und zum anderen an ausgebildete Personaldienstleistungskaufleute, die sich noch weiter qualifizieren möchten. Voraussetzung ist neben der PDK-Ausbildung mindestens ein Jahr Berufspraxis. Alternativ reichen eine andere dreijährige kaufmännische Ausbildung und zwei Jahre Berufspraxis in der Zeitarbeitsbranche oder, dritte Möglichkeit, eine fünf Jahre währende praktische Erfahrung im Beruf. Geprüfte Personaldienstleistungsfachwirte lernen zum Beispiel, wie sie die Marktchancen des Unternehmens besser nutzen können.

Nicht minder interessant ist die weitere Karriere als „Geprüfter Betriebswirt“ (IHK): Diese können unternehmerisch kompetent, zielgerichtet und verantwortungsvoll Lösungen für betriebswirtschaftliche Problemstellungen der Unternehmen entwickeln. Das gilt besonders mit Blick auf die Herausforderungen des internationalen Wettbewerbs. Voraussetzung ist die bestandene Fortbildung zum Fachwirt oder Fachkaufmann.

„Lebenslanges Lernen ist wichtig, um stets die neuesten Entwicklungen im Berufsfeld im Blick zu behalten. Außerdem können sich Personaldisponenten durch Weiterbildungen dafür qualifizieren, im Unternehmen mehr Verantwortung zu übernehmen. Dadurch steigt dann auch der Spaß bei der Arbeit“, freut sich Thorsten Rensing, Bundesvorstandsmitglied im Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), über das vielfältige Angebot.

Wilhelm Oberste-Beulmann, für den Bildungsbereich zuständiger Vizepräsident des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP), weist noch auf einen weiteren Aspekt hin: „Alle diese Angebote sind bewusst branchenübergreifend angelegt. Wer also in der Zeitarbeit eine PDK-Ausbildung oder eine Aufstiegsqualifizierung wie den Fachwirt macht, ist sehr breit aufgestellt. Damit haben diese Personalexperten nicht nur in unserer Branche, sondern in der gesamten deutschen Wirtschaft sehr gute Karrierechancen.“

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„In keinem anderen Job kann ich in so viele verschiedene Branchen und Arbeitsfelder hineinschauen “

„Durch die enge Zusammenarbeit mit den Kundenunternehmen und den Zeitarbeitnehmern lernt man sehr viele unterschiedliche Menschen kennen. In keinem anderen Job kann ich in so viele verschiedene Branchen und Arbeitsfelder hineinschauen“, erklärt Christina Wichert zufrieden, wenn sie über ihren Job spricht. Nach dreijähriger Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau (PDK) arbeitet sie nun als Vertriebsdisponentin in der Hamburger Niederlassung des Personaldienstleisters I. K. Hofmann GmbH. Dank der vielseitigen Ausbildung war Wichert bestens auf die Herausforderungen ihres Jobs vorbereitet, denn „bereits als Auszubildende durfte ich meinen eigenen Kunden- und Mitarbeiterstamm aufbauen und meinen eigenen Stil im Vertrieb, der Kunden- und Mitarbeiterbetreuung entwickeln.“ Sie ist eine von über 7.000 Azubis, die seit dem Start des PDK-Ausbildungsberufes 2008 erfolgreich ihre Prüfung abgelegt haben. Auch im September 2018 haben erneut rund 1.000 Menschen diese Ausbildung begonnen.

Sie alle erwartet eine äußerst abwechslungsreiche Ausbildung, wie Chiara Lay bekräftigt, die sich im dritten Lehrjahr der PDK-Ausbildung befindet und bei TimePartner beschäftigt ist: „Die Kombination aus Außen- und Innendienst ist sehr reizvoll. Dabei ist kein Tag wie der andere und man muss sich immer wieder in neue Themen einarbeiten. Obwohl ich mich noch in der Ausbildung befinde, darf ich selbständige Entscheidungen treffen, wobei ich mich aufgrund der langjährigen Berufserfahrung der Kollegen auch in komplexen Situationen gut unterstützt fühle.“

Fundamentaler Bestandteil der PDK-Ausbildung ist der praktische Bezug. „Viele praktische Ausbildungsinhalte sind sehr konkret auf wirtschaftliche Zusammenhänge und Arbeitsabläufe ausgelegt. Dadurch bekommen wir als Auszubildende ein gutes Gespür für die Zukunft und einen umfassenden Einblick in die Branche“, stellt Tobias Iberl, der im 3. Lehrjahr bei I. K. Hofmann beschäftigt ist, eine besondere Stärke der dualen PDK-Ausbildung heraus. Diese hat sich mittlerweile fest etabliert und befindet sich konstant unter den Top 100 der am stärksten gefragten Ausbildungsberufe.    

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Andreas Dinges einstimmig in BAP-Vorstand und -Präsidium gewählt

Andreas Dinges, Aufsichtsratsvorsitzender der DIS AG und designierter Aufsichtsrat der Adecco Personaldienstleistungen GmbH, ist als Mitglied in den Vorstand und das Präsidium des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP) gewählt worden. Die Wahl von Dinges erfolgte einstimmig im Rahmen der zurückliegenden Vorstandssitzung und gilt satzungsgemäß bis zum Ende der laufenden Amtsperiode (§ 14 Absatz 3 der BAP-Satzung). Andreas Dinges vertritt die Mitgliedsunternehmen der Adecco Gruppe Deutschland in Vorstand und Präsidium des BAP und folgt damit auf Thomas Bäumer, der diese Aufgabe bis zum 30. September 2018 wahrgenommen hat.

„Mit Andreas Dinges hat der BAP einen neuen Vizepräsidenten mit größter Expertise im Bereich der Personal­dienstleistungen bekommen“, sagt Thomas Hetz, BAP-Hauptgeschäftsführer. „Dinges war seit 2006 Vorstandsvorsitzender der DIS AG und von 2009 bis 2015 Chief Executive Officer der Adecco Gruppe für Deutschland und Österreich. Er bringt also weitgefächerte Erfahrungen mit, die für die Gremien unseres Verbandes von unschätzbarem Wert sind. Deshalb begrüßen Präsi­dium und Vorstand Andreas Dinges herzlich in ihren Reihen und freuen sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit. Gleichzeitig möchten wir uns bei Thomas Bäumer für sein jahrzehntelanges, weit über den normalen Einsatz hinausgehendes Engage­ment in unserer Branche bedanken und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“

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BAP Job-Navigator 09/2018: »Einstieg ins Berufsleben«

Das Studium so gut wie in der Tasche? Die Ausbildung beendet? Und noch keine Ahnung, wie es weitergehen soll? Die Planung ihrer beruflichen Zukunft scheint immer mehr jungen Absolventen schwerzufallen. Insbesondere in der heutigen Zeit, die so viele Möglichkeiten bietet, ist die Entscheidungsfindung schwer. Lieber erst einmal in den Job reinschnuppern, eine aufbauende Ausbildung wie z. B. ein Trainee-Programm absolvieren oder doch gleich den Direkteinstieg wagen?

In der aktuellen Ausgabe analysiert der BAP Job-Navigator die Berufseinstiegsmöglichkeiten. Untersucht wurden 1.125.075 im August veröffentlichte Stellenangebote. Insgesamt 118.920 Jobangebote richteten sich dabei an Berufseinsteiger, davon 12 Prozent über die Personaldienstleister. Wilhelm Oberste-Beulmann, Vizepräsident des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister e.V. (BAP) und für den Bereich Bildung zuständig, betont: „Gerade für Berufseinsteiger hält die Zeitarbeitsbranche sehr attraktive Jobangebote bereit. Die Unternehmen sind händeringend auf der Suche nach gut ausgebildeten und flexiblen Arbeitskräften, die Praxiserfahrung sammeln wollen. Absolventen, die von Zeitarbeitsfirmen in Unternehmen vermittelt werden, können sich noch besser für den Arbeitsmarkt qualifizieren und herausfinden, wo ihre Talente liegen. Daher profitieren beide Seiten von einer Vermittlung“.

Unternehmen locken weiterhin mit Praktika

Um einen Fuß in die Tür zu bekommen, stehen den Bewerbern vor allem Praktika zur Verfügung. Rund 16 Prozent der Angebote, die sich an Berufseinsteiger richteten, waren Praktikumstellen (18.716 Jobs), wobei es prozentual die meisten Angebote aus der Automobilbranche gab. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das Gesamtangebot der Praktika sogar um 24 Prozent angestiegen.

Wer hingegen interessiert daran ist, seine Abschlussarbeit praxisorientiert durchzuführen, dem boten sich 2.157 Jobangebote. Mehr als die Hälfte der Inserate kamen aus der Industrie-Branche (1.140 Jobs). Aber auch in der IT- und Kommunikationsbranche hatten die Interessenten 360 Jobs zur Auswahl, um ihre Bachelor- oder Masterarbeit praxisbegleitend zu schreiben.

Eine Alternative zum zeitlich begrenzten Praktikum kann auch eine Werkstudententätigkeit sein. Sie ermöglicht es während des Studiums Praxiserfahrungen zu sammeln und sich langfristig in einem Unternehmen zu etablieren. Im August standen mehr als 20.200 Werkstudentenjobs zur Auswahl.

Duales Studium gewinnt an Attraktivität

Auch das duale Studium erfreut sich immer größerer Beliebtheit – nicht nur bei Abiturienten, sondern auch auf Unternehmensseite. Mehr als 3.840 Stellen standen den Bewerbern im August zur Verfügung, während es im Vorjahresmonat noch 1.430 Angebote waren (+118 Prozent). Wer einen technischen Beruf anstrebt (807 Jobs), als ITler (718 Jobs) oder im Bereich Vertrieb (584 Jobs) und Management (404 Jobs) durchstarten will, hatte besonders gute Chancen.

Trainee-Programm kann den Berufseinstieg erleichtern

Wer noch nicht genügend Erfahrung in Form von Praktika oder Studentenjobs gesammelt hat, hat die Möglichkeit ein Traineeship oder Volontariat zu absolvieren. In einigen Bereichen, z. B. in der Medienbranche, ist dies sogar eine Voraussetzung für den Karrierestart. Im Analysezeitraum standen den Bewerbern insgesamt 3.165 Trainee-Stellen zur Verfügung, zehn Prozent davon im Bereich Marketing, PR und Werbung. Überraschend gering war das Angebot an Volontärstellen. Wenngleich das Angebot gegenüber dem Vorjahresmonat um 28 Prozent gestiegen ist, waren es im August 2018 gerade einmal 282 Stelleninserate.

Direkteinsteiger profitieren vom größten Jobangebot

Wer sich gut auf die Arbeitswelt vorbereitet fühlt, z. B. durch ein sehr spezialisiertes Studium, und weiß, welches Stellenprofil zu ihm passt, kann auf weiterbildende Angebote verzichten und direkt beim Unternehmen einsteigen. Im August standen dafür mehr als 15.300 Jobs zur Verfügung. Die meisten Stellen mit Direkteinstieg wurden für Berufe im Bereich IT (3.115 Jobs) und Vertrieb (2.765 Jobs) ausgeschrieben. Aber auch Tätigkeiten im Bereich Organisation und Projektmanagement (2.077 Jobs) boten gute Chancen für einen direkten Berufsstart. Zudem sollten Bewerber auch die Personaldienstleister auf dem Schirm haben, denn im August schrieben sie rund 5.570 Stellen aus.

Über den BAP Job-Navigator

Der BAP Job-Navigator wertet monatlich die Stellenangebote aus 200 Printmedien, 138 Online Jobbörsen, mehr als 30.000 Firmenwebsites und der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit aus. Im Zeitraum August 2018 wurden insgesamt 1.125.075 Stellenanzeigen von über 150.650 Unternehmen analysiert. Wenn mehrere Anzeigen für eine Stelle geschaltet wurden, werden diese zusammengefasst und nicht mehrfach gezählt.

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