Neue Workflow-Effizienz im Schienenfahrzeugbau

Auf der Innotrans 2018 zeigt Software-Entwickler Aucotec mit seiner Mobility-Lösung erstmals eine spezielle Variante für die Entwicklung der Fahrzeugelektrik und Verdrahtung von Schienenfahrzeugen. Die kooperative Plattform Engineering Base (EB) unterstützt sowohl standardisiertes Arbeiten als auch individuelle Anforderungen. Zum einen erlaubt sie die Wiederverwendung ganzer Funktionen, zum anderen zwingt sie Abläufe nicht wie sonst üblich in eine starre Chronologie.

Richtig kombiniert

Der Ruf nach standardisierten Modulen wird auch im Railway-Bereich immer lauter. Sie versprechen schnellere Fahrzeugentwicklung und reibungslosere Inbetriebnahmen. Doch ein fertiger Baukasten wie im PKW-Bereich funktioniert hier nicht, denn Schienenfahrzeuge müssen individuell auf verschiedene Streckenanforderungen angepasst werden.

In EB lassen sich in einem beliebig erweiterbaren Grundbaukasten Funktionen als Bausteine halten, z. B. für Beleuchtung, die aus Steuerungen, Anzeigen und Leuchten besteht. Optionen sind als separate Teilschaltungen hinterlegt, das erspart die sonst zahllosen Blattvarianten mit allen möglichen Options-Kombinationen. Mit EB werden Wagons nicht mehr für jeden Zug einzeln gezeichnet, sondern aus den qualitätsgeprüften Funktions-Modulen konfiguriert. „So kombiniert die Plattform Individualität und Standards zu einem deutlich optimierten Workflow“, sagt Georg Hiebl, Produktmanager Mobility bei Aucotec.

Flexibel anpassbar

Doch das war den Softwareentwicklern nicht genug. Perfekt ist ein Workflow erst, wenn das Engineering-System den Anwendern Freiheit im Arbeitsablauf ermöglicht. „Beim derzeitigen Kostendruck ist es wichtig, den Planungsprozess an die internen Vorgaben anzupassen – nicht umgekehrt die Abläufe den begrenzenden Fähigkeiten eines Systems unterwerfen zu müssen“, so Hiebl. Außerdem müsse alles nahtlos in die IT-Umgebung integrierbar sein. Dafür ist EB mit einer Mehrschicht-Architektur ausgestattet, die flexible Anpassungen an Prozesse und nahtloses Anbinden an andere Systeme ermöglicht.

„Single Source of Truth“ macht Änderungen transparent

Zusätzlich erlaubt das System einen außergewöhnlich transparenten Änderungsprozess. Die vielen Änderungen im Schienenfahrzeug-Entwicklungsprozess sind bei der Zusammenarbeit unterschiedlicher Disziplinen eine große Herausforderung. In EB arbeiten alle Disziplinen parallel, auch simultan, auf einem zentralen Datenmodell. Diese „Single Source of Truth“ bleibt automatisch aktuell und ergibt nicht nur für Ingenieure, sondern auch für die individuell konfigurierbaren Fertigungslisten eine besonders durchgängige Datenkonsistenz. Dabei ist jederzeit nachvollziehbar, was von wem geändert wurde. EBs Datenmodell sorgt dafür, dass Korrekturen, einmal an einer Stelle der Dokumentation gemacht, sich sofort in jeder weiteren Repräsentanz des geänderten Objekts zeigen.

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Datensicherheit und selbstständiges Arbeiten: Das rechnet sich für IT- und Engineering-Freelancer

Wer als Freelancer erfolgreich sein will, sollte immer auch den Markt im Auge behalten und sein eigenes Portfolio strategisch nach Angebot und Nachfrage ausrichten. Die GULP Freelancer Studie ist eine wertvolle Informationsquelle dafür, denn sie liefert neben den Angaben zur finanziellen Situation und zur Zufriedenheit der Umfrageteilnehmer auch wichtige Einschätzungen von Marktexperten für Marktexperten. GULP, ein führender Personaldienstleister in den Bereichen IT, Engineering und Finance, interessierte unter anderem die Frage, welche Skills und welches Fachwissen den Umfrageteilnehmern zufolge am meisten auf dem Projektmarkt nachgefragt sind.

Für 89,3 Prozent der Umfrageteilnehmer gehört „selbstständiges Arbeiten“ unbedingt dazu, um als IT- oder Engineering-Freelancer erfolgreich zu sein (Mehrfachnennungen waren möglich). Wie auch im letzten Jahr steht der Skill somit auf Platz eins der wichtigsten Qualifikationen. Auf Platz zwei und drei folgen die Aspekte Zuverlässigkeit und soziale Kompetenz/Kommunikationsfähigkeit. „Breites fachliches Know-how“ – im letzten Jahr auf dem zweiten Platz – belegt mit 73,1 Prozent Rang vier. Der Punkt „Teamfähigkeit“ rundet die Top Fünf der wichtigsten Skills ab. „Auch wenn man von der Tätigkeitsform her vielleicht eine ‚One-Man-Show‘ ist, im Projektalltag muss man trotzdem hoch flexibel sein und sich tagtäglich in neue Teams und Strukturen einarbeiten und sich darin bewegen und leben“, kommentiert Stefan Symanek, Leiter Marketing bei GULP das Ranking.

Datensicherheit wird immer wichtiger

Neben den oben genannten Qualifikationen, die sich grob unter die Kategorie „Soft Skills“ zusammenfassen lassen, interessierte GULP ebenfalls, welche fachlichen Themen die Umfrageteilnehmer in Zukunft für besonders wichtig erachten. Auch hier waren Mehrfachnennungen möglich. Eindeutige Gewinner sind hier die Themen Datensicherheit und Cloud, die damit den Spitzenreiter aus dem letzten Jahr – mobile Anwendungen – auf Platz drei verweisen. „Allerdings ging der Anteil derer, die den Skill als immer wichtiger erachten, nur um 1,2 Prozentpunkte zurück. Es heißt also noch lange nicht ‚mobile ist tot‘“, kommentiert Stefan Symanek.

GULP Freelancer Studie: Daten zur Lage von Freelancern aus fünf Jahren

Bereits zum fünften Mal liefert die GULP Freelancer Studie wichtige Eckdaten für den IT- und Engineering-Projektmarkt im deutschsprachigen Raum. Insgesamt 1.094 IT- und Engineering-Freelancer nahmen an der Umfrage teil. Die einzelnen Studienteile „Stundensätze und Finanzielles“ sowie „Rund um Projekte und Skills“ sind nun als Gesamtausgabe erschienen. Zusätzlich werden weitere Trends und Highlights präsentiert, die sich aus den Ergebnissen schließen lassen. Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums werden die Beobachtungen auch auf die letzten fünf Jahre ausgeweitet. Die wichtigsten Erkenntnisse hat GULP in einer Infografik aufbereitet.

Partner der Erhebung waren 4freelance, Computerwoche, Crosswater, IT Business, IT Freelancer Magazin, Manage IT, Ralph Günther Blog und der Verband der Gründer und Selbstständigen e.V. (VGSD).

Die Komplettfassung der GULP Freelancer Studie steht zum kostenlosen Download unter www.gulp.de zur Verfügung. Weitere Analysen und Artikel hat GULP in einer Themenwelt in der GULP Knowledge Base zusammengestellt.

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Krannich Experts Base auf der Intersolar – Expertenwissen live in Halle A3 Stand 390

Zum ersten Mal präsentiert der weltweit tätige PV-Großhändler Krannich Solar mit der Krannich Experts Base eine Plattform für Live-Vorträge. Ausgewählte Lieferanten präsentieren ihre Messeneuheiten und Aktuelles zu ihrem Produktportfolio. Insgesamt 26 spannende Vorträge werden während der drei Messetage in Deutsch und Englisch in Halle A3, Stand A390 gehalten.

Die Vorträge decken ein breites Spektrum ab. Hersteller von Solarmodulen, Gestelltechnik, Wechselrichtern und Speicherlösungen präsentieren ihre neuen Produkte oder referieren über Themen wie „Smart Energy“ oder „Energiemanagement und Sektorenkopplung von morgen“.

Alle Vorträge werden auch live übertragen, um sie von zuhause oder zu einem späteren Zeitpunkt anschauen zu können. Die genauen Themen und Termine und den Link zum Live-Stream erfahren Sie hier: https://de.krannich-solar.com/experts-base

Auf dem Hauptstand in Halle A3, Stand Nr. 480 präsentiert Krannich Solar unter dem Motto PV & SPEICHERSYSTEME für EIGENHEIM – GEWERBE – PROJEKTE innovative Neuheiten in allen Produktkategorien. Im Fokus steht eine große Auswahl an Speichersystemen, neuen Modultechnologien, Lösungen für Gewerbe und Projektanlagen sowie material- und zeitsparende Gestelltechnik von K2 Systems.

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Studie: Wie Alter und Erfahrung die Stundensätze von IT- und Engineering-Freelancern beeinflussen

Nicht immer lässt sich als Freelancer mit der größten Erfahrung auch der beste Stundensatz verdienen. Das ergibt die aktuelle Freelancer Studie von GULP, einem führenden Personaldienstleister in den Bereichen IT, Engineering und Finance. Die Gegenüberstellung von Alter, Berufserfahrung und Stundensatz der 1.094 teilnehmenden IT- und Engineering-Freelancer zeigt: Auch ohne jahrzehntelange Erfahrung als Freelancer gehen die Spezialisten selbstbewusst in die Honorarverhandlungen.

Noch ist es die „zweitälteste“ Kategorie der 50- bis 59-Jährigen, die laut der GULP Freelancer Studie mit 92,25 Euro pro Stunde am besten verdient. Die Umfrageteilnehmer dieser Altersklasse liegen damit 2,38 Euro über dem Gesamtdurchschnitt von 89,87 Euro. Doch die 30- bis 39-Jährigen holen in Sachen Stundensatz immer weiter auf. War 2013 noch ein deutlicher Preisunterschied zwischen dieser Altersgruppe und der altersmäßigen Spitzengruppe von rund 9 Euro pro Stunde zu verzeichnen, so lag dieser in den letzten beiden Jahren nur noch bei rund 5 Euro.

Auch die Erfahrung als IT- und Engineering-Freelancer wirkt sich auf den Stundensatz aus, wie die Aufschlüsselung nach der Dauer der Selbstständigkeit und dem Stundensatz zeigt. Gerade die Freelancer, die zwischen 5 und 9 Jahre selbstständig sind, fordern zusammen mit den langjährig tätigen Kollegen am meisten. „Gutes Geld verdienen also entweder diejenigen, die durch ihre langjährige Erfahrung auf dem Freiberuflermarkt und zahlreiche Projekte tiefes Expertentum aufgebaut haben und sich das entsprechend kosten lassen“, kommentiert Stefan Symanek, Leiter Marketing bei GULP. „Oder diejenigen, die sich auf die aktuellsten IT- und Engineering-Trends spezialisieren, neue Felder für sich erschließen und sich diese Skills durch den aktuellen Boom gut bezahlen lassen. Das müssen jedoch nicht zwangsweise die ‚jungen Wilden‘ sein, sondern genauso gut Experten, die nach jahrelanger Tätigkeit als Festangestellte den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt haben.“

Trend wird in Zukunft anhalten

Beim Blick in die Zukunft weist alles darauf hin, dass die „next Generation“ der Freelancer noch näher auf ihre erfahrenen Kollegen aufschließen wird. Denn altersspezifische Unterschiede gibt es auch bei der Frage, wie sich die Pläne für eine Erhöhung der Stundensätze verhalten. Das erwägen immerhin 90,8 Prozent aller änderungswilligen IT- und Engineering-Freelancer. Während jeweils der Großteil eine Erhöhung zwischen 5 und 10 Prozent plant, ist das Verhältnis jenseits dieser Kategorie interessant. So denken mehr 30- bis 39-Jährige daran, ihren Stundensatz um mehr als 10 Prozent anzuheben als in den anderen Altersklassen, während bei den 50- bis 59-Jährigen die moderaten Steigerungspläne um bis zu 5 Prozent überwiegen.

IT- und Engineering-Experten werden immer älter

In der Studie zeigt sich zudem sehr deutlich, dass die IT- und Engineering-Freelancer in den letzten fünf Jahren immer älter wurden. Während die prozentualen Anteile der Freelancer in den Altersklassen unter 50 Jahre in den letzten Ausgaben der GULP Freelancer Studie kontinuierlich abnahmen, stiegen diese Anteile im Bereich der über 50-Jährigen stetig an. „Unsere Studienergebnisse fügen sich in die allgemeine demografische Entwicklung ein, denn sie sind analog zu den Trends im Jahrbuch des statistischen Bundesamtes“, erklärt Stefan Symanek. „Dort ging der Anteil der Erwerbstätigen zwischen 40 und 49 Jahren ebenfalls zurück, während jener der über 50-Jährigen in den letzten Jahren weiter anstieg.“

GULP Freelancer Studie: Einblicke in den IT- und Engineering-Projektmarkt 

Bereits zum fünften Mal führte GULP die GULP Freelancer Studie (ehemals: GULP Stundensatz-Umfrage) durch. Die Studie liefert wichtige Eckdaten für den IT- und Engineering-Projektmarkt im deutschsprachigen Raum und bietet Einblicke in die Arbeitsrealität der Experten. Die mehrteilige Studie beleuchtet unter anderem die Entwicklung der Stundensätze und die finanzielle Lage der Experten, die Auslastung in den IT-Projekten, die Zufriedenheit der Freelancer sowie aktuelle und zukünftige Trends und Skills für den Projektmarkt. Partner der Erhebung waren 4freelance, Computerwoche, Crosswater, IT Business, IT Freelancer Magazin, Manage IT, Ralph Günther Blog und der Verband der Gründer und Selbstständigen e.V. (VGSD).

Die GULP Freelancer Studie 2017 Teil 1 – Stundensätze und Finanzielles steht ab sofort unter www.gulp.de zur Verfügung. Weitere Ergebnisse der Studie gibt es in der GULP Knowledge Base.

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Engineering streckt Fühler zur Sensorik aus

In Kooperation mit Endress+Hauser hat die Aucotec AG jetzt eine online-Verbindung vom Engineering zu den aktuellen Geräteinformationen des Messtechnik-Herstellers geschaffen. Damit haben Nutzer des Softwaresystems Engineering Base (EB) direkten Zugriff auf Daten zum gesamten Lebenszyklus ihrer verbauten Messgeräte. Zum Beispiel auf Anleitungen, Zertifikate, Instandsetzungs- und Kalibrierprotokolle.

Die Informationen stellt Endress + Hauser in seinem W@M Life Cycle Management-Portal zur Verfügung. Rund 24 Mio. Geräte sind dort hinterlegt. Der Anwender gelangt mit einem Klick auf ein bestimmtes Gerät in EB, egal ob in einer Liste oder Grafik, schnell und unmittelbar zum Portal und kann zum Beispiel vergleichen, ob die Kalibrierung seines Sensors mit der ursprünglich bestellten übereinstimmt oder ob es logistische oder anwendungsbezogene Hintergrundinformationen zu dem Sensor gibt. Er kann aber auch Informationen zu seinen Assets im Portal ergänzen, etwa Parametrierdaten hinterlegen und auf ein Ersatzgerät übertragen. Oder er ordert schnell ein passendes Nachfolgegerät.

„Mehr Aufwand ist es nicht“

Aucotec sorgt für die Verlinkung von EB mit dem Portal. Aufgrund der Dreischicht-Architektur der kooperativen Engineering-Plattform war die Kopplung „so einfach und schnell lösbar wie mit keinem anderen System“, wie Prozess-Manager Andreas Schiefelbein von Endress+Hauser berichtet. Die Anbindung an Webservices funktioniere in EB quasi mit ‚Bordmitteln‘, es seien keine individuellen .Net/VBA-Programmierungen nötig, erklärt Norbert Ott, Produktmanager bei Aucotec. Der jeweilige Anwender muss nur die Referenz zwischen der Seriennummer und seinem Anlagen-Asset pflegen, „mehr Aufwand ist es nicht!“, so Schiefelbein.

In einer Anlage können mehrere Zehntausend Messgeräte verbaut sein. Durch den direkten Zugang werden doppelte Datenpflege und -haltung überflüssig, Audits sind deutlich einfacher handhabbar, weil alle Bescheinigungen online verfügbar sind, Papierablagen und langes Suchen gehören der Vergangenheit an. Das verringert Engineering-Zeiten, beschleunigt Beschaffungsprozesse und steigert die Betriebszeiten.

Vernetzung erhöht Produktivität

Die Online-Kopplung von Engineering und Hersteller-Informationen soll bereits 2018 bei einem großen, international agierenden Anlagenbetreiber aus Süddeutschland zum Einsatz kommen. Dabei besitzt jeder Sensor, auch wenn er mit derselben Katalognummer mehrfach verbaut wurde, eine eigene sogenannte „Instanz“, die im Portal eine eigene Seite hat. „Wir haben hier für den Kunden eine typische Industrie-4.0-grechte Vernetzung erreicht, die die Produktivität erhöht und Ausfallzeiten verringert“, sind sich die Partner einig.

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