Informationsmodelle für das Facility Management

Wo liegen die Vorteile von Building Information Modeling (BIM)- sind die oft propagierten Einsparmöglichkeiten hinsichtlich Zeit und Kosten bei Bau- und Infrastrukturprojekten wirklich real? Und zahlt sich der Einsatz von BIM im Facility Management aus?

Einen spitzen Bleistift hinter dem Ohr, über das Reißbrett gebeugt, hochkonzentriert mit zusammengekniffenen Augen um sich bloß nicht zu verzeichnen oder zu vermessen, so stellt man sich einen Architekten oder Planer bei der Arbeit vor. Früher wurden Architekturprojekte auch genau so geplant um anschließend umgesetzt werden zu können. Die Umstellung von 2D-Zeichnungen auf 3D-Modelle ist inzwischen aber angesichts der vielen Vorteile, die sich aus den optimierten Arbeitsabläufen ergeben, in den Bereichen Architektur, Ingenieur- und Bauwesen unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Heute, fast 30 Jahre nach Einführung von 3D Darstellungen in der Gebäudeplanung, ist BIM ist das Schlagwort der Stunde und hat das einfache Zeichnen mit Linien abgelöst – egal ob in zwei oder drei Dimensionen. Der objektbasierte Planungsansatz sorgt für Effizienzsteigerung bei allen Projektbeteiligten und zeigt bei der koordinierten Projektabwicklung seine wahren Stärken. Mittlerweile werden BIM Modelle längst nicht mehr nur in der Planung eingesetzt. Auch nach Errichtung eines Bauwerks, in der Betriebsphase, werden die digitalen Gebäudezwillinge genutzt, um das Gebäude effizienter zu verwalten und so Kosten zu sparen. Ein konkreter Anwendungsfall ist das Facility Management.

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Langeoog, Hochschule Bremen, VBI-Preis 2018: Wie passen die drei Stichworte zusammen?

Dass auf den Nordseeinseln in der Saison nahezu kein Bett mehr zur Verfügung steht, da alle Räume – bis zur buchstäblichen Besenkammer – vermietet werden, ist hinlänglich bekannt. Da bleibthäufig kein Platz für fest und saisonal angestellte Arbeitskräfte. Und das geht soweit, dass einige Betroffene auf dem Festland übernachten und täglich mit dem Schiff pendeln.

Die Gemeinde Langeoog möchte da Abhilfe schaffen und hat ein kleines Quartier vorgesehen, das speziell für den Bau von Wohnungen für diese Zielgruppe freigegeben wird. Da passt es hervorragend, dass die Hochschule Bremen mit dem Verband Beratender Ingenieure (VBI), Landesverband Bremen, zusammenarbeitet. Seit 2001 lobt der VBI jedes Jahr einen Preis aus für interdisziplinäre Entwurfsarbeiten, genauer gesagt: für Studienarbeiten, unter der Überschrift: „Die Stadt der Zukunft“. Bei der Aufgabenstellung ist die Zusammenarbeit von Architektur- und Bauingenieur-Studierenden als Voraussetzung für eine solche Arbeit vorgeschrieben.

In diesem Jahr geht es um das Thema „Gestaltung eines Wohnquartiers auf Langeoog“, das den Studierenden zu Beginn des Wintersemesters 2017/18 vorgestellt wurde. Sieben Gruppen aus jeweils zwei bis vier 4 Studierenden der Architektur und des Bauingenieurwesens haben sich der Aufgabe gestellt. Die Jury (Mitglieder der Hochschule, des VBI und der Gemeinde Langeoog) haben vier Entwürfe als preiswürdig erkannt. Am Freitag, dem 27. April 2018, werden die Preise im Rahmen einer kurzen Feier im Ratssaal der Inselgemeinde Langeoog verliehen. Übrigens: Der VBI Bremen stattet die Preise mit Geldbeträgen aus, die für Studierenden attraktiv sind.

In den letzten Jahren wurden Themen wie ein Aussichtsturm, eine bewegliche Überdachung einer Freilufttribüne, Umgestaltung der Wallanlagen in Bremen oder eine Fußgängerbrücke über die Weser bearbeitet. Die Zusammenarbeit beider Fachrichtungen erstreckt sich dabei auf den eigentlichen gestalterischen Entwurf, die Einbindung in die städtebauliche Struktur, aber auch die realistische Möglichkeit, den vorgesehenen Entwurf von Seiten der Tragwerksplanung und der Berücksichtigung umweltpolitischer Belange (Stichwörter: Wärmschutz und Dauerhaftigkeit) nachzuweisen.

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Gebäude aus Holz mit außergewöhnlichen Fassaden planen: INTHERMO Architekten-Workshop bei Holzbau Stoffel in Dreis

Holz als Werkstoff boomt am Bau, nie zuvor wurden mehr Häuser aus und mit natürlichen Materialien errichtet. Der ökologisch orientierte WDVS-Anbieter INTHERMO ist auf das Dämmen mit Holzfaser, Hanf und Kork spezialisiert. Im Architekten-Workshop am 19. April bei Holzbau Stoffel in Dreis zeigen die Experten aus Ober-Ramstadt Planern, Bauingenieuren und Energieberatern neue Wege, um mit Sicherheit erstklassige, energetisch hocheffiziente und zugleich optisch äußerst attraktive Fassaden zu entwerfen.

Im Rampenlicht stehen die vielfältigen Möglichkeiten, die der moderne Holzbau bietet, um Fassaden mit verschiedenen Dämmsystemen energetisch zukunftsfähig auszustatten und dabei die Komponenten so zu wählen, dass das Ergebnis sowohl den geltenden gesetzlichen Anforderungen als auch gehobenen und höchsten ästhetischen Ansprüchen entspricht.

Mehr-Wissen erleichtert die Planung

INTHERMO Geschäftsführer Stefan Berbner zeigt in seinem Vortrag im Detail, wie sich die verschiedenen INTHERMO Fassadendämmsysteme im Einzelnen zusammensetzen und wie sich mit ihnen die Vorgaben der Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) spielend leicht einhalten lassen.

Best-Practice-Beispiele

Für das gastgebende Unternehmen Holzbau Stoffel wird Geschäftsführer Christoph Rascopp mehrere realisierte Bauvorhaben vorstellen, die architektonisch anspruchsvoll, funktionell und zugleich wirtschaftlich sind – darunter Kindertagesstätten, Aufstockungen im Bestand sowie Beispiele aus dem privaten Wohnungsbau.

Das abwechslungsreiche Tagesprogramm behandelt darüber hinaus Fragen der Qualitätssicherung im Holzbau, des professionellen Feuchtemanagements an der Fassade, der bauphysikalisch sinnvollen Ausbildung von Bauteilanschlüssen unter Hinweis auf sensible Details, die bei Bauvorhaben aus Holz besondere Beachtung verdienen. Über technische Themen spricht INTHERMO-Cheftechniker Jürgen Waßermann. Was er allein über das Brandverhalten von Naturdämmstoffen zu sagen weiß ist selbst die weiteste Anreise wert. (az)

Was? Wann? Wo?

Der Architekten-Workshop findet statt am 19. April 2018 von 9:30 Uhr bis 17 Uhr in der Dreyshalle, Talstraße, 5418 Dreis.

Um Anmeldung wird bis 13. April 2018 gebeten: per E-Mail an info@inthermo.de  

Die Teilnahme ist kostenlos. Für Speisen und Getränke ist gesorgt. Ihre Teilnahme wird mit einem Zertifikat bescheinigt und ist als Fortbildungsmaßnahme bei der Architektenkammer Rheinland-Pfalz sowie bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) beantragt.

Weitere Informationen: INTHERMO GmbH, Roßdörfer Str. 50, 64372 Ober-Ramstadt,
Fon +49 (0) 61 54/71-7 13 15, Fax +49 (0) 61 54/71-7 04 08, Mail info@inthermo.de, Web www.inthermo.de

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PROJEKT PRO integriert Baufragen.de

Oftmals stellen sich im Planungsprozess die speziellen Detailfragen zu Bauprodukten genau dann, wenn gerade kein Produktexperte zur Hand ist. PROJEKT PRO und Baufragen.de haben sich zu einer Kooperation zusammengefunden, um den Anwendern der Bürosoftware PROJEKT PRO genau dieses Fachwissen an die Hand zu geben.

PROJEKT PRO integriert den Zugang zum unabhängigen Experten-Netzwerk Baufragen.de, so dass Architekten und Ingenieure direkt im Launchpad der Branchensoftware auf ihren persönlichen Baufragen.de Account zugreifen können. Für Geschäftsführer Harald Mair passen die Möglichkeiten der Kooperation perfekt zum Unternehmenszweck: ‚Ganz nach dem PROJEKT PRO Claim ‚einfach arbeiten‘ bedeutet dieser Service für den Planer Zeitersparnis und Effizienz am Rechner.‘

Baufragen.de ist wie eine Chat-Plattform für die direkte Kommunikation zwischen Planern und Herstellern konzipiert. Anstatt auf den Webseiten der Hersteller zu recherchieren, können Planer und Handwerker ihre Fragen individuell an die Anwendungstechniker der Bauprodukthersteller und Institute senden. Wahlweise an mehrere Anbieter eines Produktbereichs gleichzeitig oder an einen bestimmten Hersteller. Die Antworten kommen kostenlos und innerhalb kurzer Zeit. Wie im E-Mail Programm können sie gespeichert, weitergeleitet oder exportiert werden. Obwohl bereits viele namhafte Hersteller der Branche auf dem Portal ansprechbar sind, ist die Baufragen Software GmbH noch erstaunlich jung. Ende 2015 gründete Florian Bielmeier das Unternehmen mit dem Ziel, eine einmalige Plattform zur Informationsbeschaffung aufzubauen.

Vernetzung von Informationen und Daten ist das Kerngeschäft von PROJEKT PRO – und das seit mehr als 25 Jahren. Täglich nutzen mehr als 14.000 Architekten und Ingenieure die Bürosoftware PROJEKT PRO, die Planungsbüros durch mehr Struktur und Transparenz in den täglichen Arbeitsabläufen unterstützt. Eine zentrale Datenbank vernetzt Unternehmens- und Projektdaten, was dynamisches Controlling und letztendlich eine wirtschaftliche Büroführung ermöglicht. Vielfältige Funktionen erlauben die effiziente Abwicklung wiederkehrender Abläufe in der Kommunikation und Dokumentation komplexer Bauprojekte. Durch die Kooperation mit Baufragen.de profitieren Planer vom innovativen Ansatz der jungen Unternehmung, produktspezifischen Expertenrat schnell und unkompliziert verfügbar zu machen.

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Troilus Gold – Der nächste Produzent im Tal des Goldes?

Schon mit der australischen Orinoco Gold hatte die Redaktion von GOLDINVEST.de Ende Januar auf eine besondere Situation hingewiesen, die sich bereits jetzt für damals mutige Anleger bezahlt gemacht hat. Denn Orinoco hat sich in nur drei Wochen in der Spitze fast verdoppelt! Heute möchten wir unsere Leser erneut auf eine Sondersituation im Goldsektor aufmerksam machen, bei der wir ebenfalls erhebliches Aufwertungspotenzial sehen – die kanadische Troilus Gold (WKN A2JA0J / TSX-V TLG).

Während es bei Orinoco darum ging, eine in Schwierigkeiten geratene Mine wieder in die Spur zu bringen, sieht die Lage bei Troilus Gold etwas anders, wenn auch nicht weniger spannend, aus. Das Unternehmen, das übrigens vom CEO von Sulliden Mining (WKN A119S4) sowie President der mittlerweile übernommenen Sulliden Gold, Justin Reid, geleitet wird, will eine ehemals produzierende Mine wieder in Betrieb nehmen,

Das war bislang nicht möglich, weil die Besitzverhältnisse ständig wechselten, nachdem dort zwischen 1996 und 2010 mehr als 2 Mio. Unzen Gold und rund 70.000 Tonnen Kupfer produziert wurden! Die Mine, die im bekannten Abitibi-Grünsteingürtel im Val d‘Or, bzw. um genau zu sein in der östlichen Region des Frotet-Evans-Grünsteingürtels, liegt, weist zudem noch eine angezeigte Ressource von mehr als 2,1 Mio. Unzen Goldäquivalent auf. Diese besteht aus 44 Millionen Tonnen bei einem durchschnittlichen Goldgehalt von 1,27 Gramm Gold pro Tonne in der Kategorie angezeigt. Das entspricht 1,8 Millionen Unzen Gold. Hinzu kommen 117 Mio. Pfund Kupfer mit durchschnittlich 0,12% Kupfer als Beiprodukt. Zusätzlich sind noch 543.000 Unzen Goldäquivalent in der Kategorie geschlussfolgert bei 1,33 Gramm Gold pro Tonne vorhanden.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel:

Troilus Gold – Der nächste Produzent im Tal des Goldes?

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BauInfoConsult TV Videoblog: Neues zum Fertigteilebau und EnEV

Im Videoblog von BauInfoConsult TV berichten wir in loser Abfolge über interessante Themen und aktuelle Studienergebnisse rund um den deutschen Bau und das Baumarketing.

Im aktuellen Videoblog finden Sie ein brandneues Video.

"Baurundschau": Dieses Video zeigt die Januar-Ausgabe der Baurundschau – unsere Sicht auf aktuelle Entwicklungen und Perspektiven in der deutschen Bauwirtschaft. Themen dieser Ausgabe sind: Nachteile im Fertigteilebau und die Posse rund um den Vorstoß der NRW Regierung die EnEV auszusetzen.
Klicken Sie bitte hier, um sich das Video auf BauInfoConsult TV anzusehen.

BauInfoConsult TV ist Videoergänzung zum BauInfoConsult-Newsletter "Update", in dem Sie verschiedene Videos zu Trends, Entwicklungen und Perspektiven zur deutschen Baubranche finden. Er versorgt die Zuschauer mit neuen Informationen rund um die Baubranche und das Baumarketing. Egal ob nun die aktuelle Ausgabe der "Baurundschau" oder Mitschnitte von Webinaren zu verschiedenen Studienergebnissen rund ums Baumarketing: Bei BauInfoConsult TV finden Sie komprimierte Informationen in einer handlichen (Video-)Form aufbereitet.

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Optimale Produktionsauslastung im Mischwerk – Koordination von Rohstoffzulauf und Einbautakt

Zu viel produziert – wertvolles Mischgut landet auf der Halde. Zu wenig produziert – einen weiteren Baustellentag wegen 30, 40 Tonnen zu bewirtschaften ist sehr teuer. Doch wie produziert das Werk optimal – ohne Überschuss und Mindermenge?
Die wirtschaftliche Baustellenplanung seitens des Baubetriebes mit Produktionsmenge je Tag, dem Transport mit allen dispositionsrelevanten Faktoren und den Einbau mit Maschinen und Personalplanung selbst ist bereits mit der Ausschreibung möglich. Bereits heute liefern die Softwareanwendungen rund um Bau-ELSE.de genau diese Anforderungen an Mischwerke und Baubetriebe. Die Langfristplanung – beginnend bereits mit der Ausschreibung – verfeinert sich mit allen Einflüssen zur Submission, geplanter Baustellenstart, wetterbedingte Verschiebungen etc. Schritt für Schritt bis zu Kurzfristplanung und damit für jeden Einbautag. Das Mischwerk reagiert einfach und flexibel auf Änderungen im Baustellenplan. Diese Änderungen fügen sich in die jeweilige tagesaktuelle Planung ein. Rohmaterialbestellungen werden auf die aktuellen Bedarfe hin ausgerichtet.

Der große Vorteil für die Mischwerke ist, dass bereits lange vor dem Baustellenstart eine gute Organisation sichergestellt wird, und Voranfragen zur Produktion kanalisiert werden können. Vor allem wenn mehrerer Baubetriebe für dieselben Einbauprojekte Produktionskapazitäten anfragen. Peu-á-peu werden Einbauprojekte beauftragt, die jeweiligen Baubetriebe geben die angefragten Mengen mit dem Auftrag an die Mischwerke frei. Diese verfeinern damit ihre Wochen- und Tagespläne und arbeiten mit optimaler Auslastung.

Treffen Sie PRAXIS am Stand C07 zu den Deutschen Asphalttagen 2018 in Berchtesgaden.

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Joint Venture aus JP Énergie Environnement und Caisse des Dépôts übernimmt zwei französische Solarprojekte von BELECTRIC

  • Solarkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 15 MWp
  • BELECTRIC führt die Projekte als EPC-Auftragnehmer fort
  • Bau soll Anfang 2018 starten; Inbetriebnahme für Mitte 2018 geplant

BELECTRIC hat zwei französische Solarprojekte erfolgreich an ein Joint Venture aus JP Énergie Environnement (51 %) und Caisse des Dépôts (49 %) verkauft. Die Projekte mit einer Gesamtleistung von rund 15 MWp wurden von BELECTRIC France entwickelt und erhielten im März 2017 bei einer Ausschreibung der französischen Regierung den Zuschlag für eine Einspeisevergütung (Ausschreibungsrunde „AO CRE4“). Anfang dieses Jahres wird BELECTRIC als EPC-Auftragnehmer (Engineering-Procurement-Construction) mit den Bauarbeiten im Auftrag der neuen Eigentümer starten. Die Inbetriebnahme ist für Mitte 2018 geplant.

„JPee ist außerordentlich stolz auf den Abschluss dieser Vereinbarung. Die sehr fruchtbare Zusammenarbeit mit einem seriösen Partner wie BELECTRIC haben wir genossen. Die Zusammenarbeit hat hervorragend funktioniert. Unsere installierte Leistung im Bereich Photovoltaik beträgt jetzt rund 72MWp. Mit diesen Kraftwerken werden wir weitere 4.000 Haushalte und damit insgesamt rund 20.000 Haushalte bzw. 65.000 Menschen mit Strom aus unseren Solaranlagen beliefern können“, erläutert Xavier Nass, Directeur Général bei JPee.

„Wir freuen uns sehr über die Unterzeichnung dieser Vereinbarung, die ein erster gemeinsamer Erfolg für Caisse des Dépôts und BELECTRIC ist und eine weltweites Referenzprojekt im Photovoltaiksektor darstellt“, erklärt Emmanuel Legrand, Leiter der Abteilung Energy Transition (Energiewende) bei Caisse des Dépôts. „Diese beiden Photovoltaikprojekte stärken unsere bestehende Kooperation mit JPee, die darauf ausgerichtet ist, die Entwicklung von JPee als unabhängiger Stromerzeuger zu fördern.“

„Wir freuen uns, dass wir unsere Projekte, die in der Photovoltaik-Ausschreibung im Frühjahr 2017 erfolgreich waren, bei einem renommierten französischen IPP platzieren konnten“, erklärt Ingo Alphéus, Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) von BELECTRIC Solar & Battery GmbH. „Nachdem wir seit 2008 Solar-Projekte mit insgesamt 320MWp in Frankreich gebaut haben, mussten wir unsere Aktivitäten als Folge der Veränderung des Einspeisetarifsystems im Jahr 2010 zurückschrauben. Mit dieser Entwicklung sind wir jetzt wieder auf Wachstum im französischen EPC-Markt.”

Die PV-Anlage St. Eusebe wird in der Nähe der gleichnamigen Stadt in der Region Burgund Franche Comté gebaut. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die Anlage eine installierte Leistung von mehr als 10MWp besitzen und jährlich über 12.000MWh grünen Strom erzeugen. Die zweite Anlage mit einer installierten Leistung von rund 5MWp wird in St. Jean de Cole in der Region Nouvelle Aquitaine errichtet werden. Diese Anlage wird mehr als 6.000MWh umweltfreundlichen Strom pro Jahr produzieren.

Über JP Énergie Environnement:
Seit 2004 entwickelt, finanziert, errichtet und betreibt Jpee unabhängig Windparks und Solaranlagen. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Caen mit Niederlassungen in Paris, Nantes und Montpellier. JPee deckt den gesamten Lebenszyklus regenerativer Erzeugungsanlage ab: vom sog. Scouting bis hin zum Betrieb. Jpee stellt erforderliche Eigenmittel bereit, entwirft die Fremdkapitalstruktur, führt die Ausschreibung durch und überwacht die Errichtungsarbeiten. 2017 betreibt Jpee Projekte mit einer Kapazität von 222MW, davon Windparks mit 165MW installierter Leistung. Durch in der Entwicklung befindliche Projekte soll das Portfolio 2019 auf 320MW anwachsen, womit Jpee einer der großen Akteure der Branche ist.

Über Caisse des Dépôts:
Caisse des Dépôts ist mit seinen Tochtergesellschaften ein staatseigener Konzern und widmet sich als langfristiger Investor dem öffentlichen Interesse und der regionalen Wirtschaftsentwicklung. Dieser Auftrag wurde durch das Wirtschaftsmodernisierungsgesetz vom 4. August 2008 bekräftigt. Weithin anerkannt für seine Kompetenzen konzentriert sich der Konzern auf vier Schlüsselbereiche der Veränderung, die für Frankreichs langfristige Entwicklung von strategischer Bedeutung sind: territoriale Entwicklung, Ökologie und Energie, Digitalisierung und Demographie.

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„Wichtiges Zeichen für die Branche“

Es ist geschafft: Das Gebäudereiniger-Handwerk hat einen neuen Tarifvertrag. Am 4. Dezember 2017 stimmten die zuständigen Gremien des Bundesinnungsverbands (BIV) des Gebäudereiniger-Handwerks und der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) dem am 10. November 2017 ausgehandelten Kompromiss zu. Der Tarifvertrag tritt damit 2018 in Kraft, hat eine Laufzeit von drei Jahren und sieht ein deutliches Lohnplus für alle Beschäftigten vor: Bis 2020 werden die Löhne schrittweise auf 10,80 Euro angehoben und in Ostdeutschland dem West-Niveau angeglichen.

Der Tarifabschluss ist ein wichtiges Zeichen für unsere Branche. Das gilt aus mehreren Gründen: Unser Ziel war es immer, einen Tarifabschluss für unser Handwerk zu erreichen, der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales für allgemeinverbindlich erklärt werden kann. Das ist nach harten und intensiven Verhandlungen gelungen. Der ausgehandelte Tarifvertrag hat Signalwirkung – auch über die Branche hinaus. Anders als häufig dargestellt, ist das Gebäudereiniger-Handwerk ein attraktives Beschäftigungsfeld. Das oft gezeichnete Bild der Reinigungskraft, die zu Konditionen des gesetzlichen Mindestlohns ihrer Arbeit nachgeht, ist schlichtweg falsch. Bereits in den vergangenen Jahren lagen die Löhne in der Gebäudereinigung deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn – das wird auch in Zukunft so sein. Während dieser im kommenden Jahr 8,84 Euro pro Stunde beträgt, wird ein Gebäudereiniger in Westdeutschland in der Lohngruppe 1 10,30 Euro und sein Kollege in Ostdeutschland 9,55 Euro verdienen. Es ist davon auszugehen, dass die Schere zwischen dem gesetzlichen Mindestlohn und dem Tarif in unserem Handwerk weiter auseinandergeht.

Unsere Branche setzt mit dem Tarifvertrag ein Zeichen für gute Arbeitsbedingungen und ein sicheres, faires Entgelt für ihre Beschäftigten. Vor allem vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung ist der Tarifabschluss der richtige Schritt. Er trägt maßgeblich dazu bei, dass eine Beschäftigung im Gebäudereiniger-Handwerk auch in Zukunft attraktiv ist. Ich hoffe und wünsche mir, dass unsere Auftraggeber die für unsere Mitarbeiter positive Entwicklung mittragen und damit ihre Wertschätzung für die hochwertige Arbeit der Reinigungskräfte zum Ausdruck bringen.

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Temporäre Event-Infrastruktur für den ,grünen Gipfel´ in Bonn

Auf der internationalen Klimakonferenz der Vereinten Nationen (UN), der sogenannten Konferenz der Vertragsparteien (englisch: Conference of the Parties, kurz COP), verhandelten in Bonn rund 195 Nationen und Vertreter der Zivilgesellschaft vom 6.-17. November 2017 bereits zum 23. Mal über den Klimaschutz. Die Bundesrepublik Deutschland unterstützte unter der Federführung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) als technische Ausrichterin die Republik Fidschi, die die Präsidentschaft der Konferenz in diesem Jahr innehatte. Diese Weltklimakonferenz war die größte zwischenstaatliche Konferenz, die es in Deutschland je gegeben hat.

Die Weltklimakonferenz 2017 fand unter der Präsidentschaft der Republik Fidschi statt, wobei die Bundesrepublik Deutschland die Republik Fidschi als technische Gastgeberin unterstützte. Vom 6. bis 17. November 2017 trafen sich Diplomaten, Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft aus aller Welt in Bonn. Die internationale Konferenz der Vereinten Nationen (UN), also die so genannte Vertragsstaatenkonferenz (englisch: Conference of the Parties, COP), versammelte sich zum 23. Mal und trug daher die Abkürzung COP23. Zusätzlich trafen sich noch fünf weitere Gremien unter der UN-Rahmenkonvention zum Klimawandel. Insgesamt kamen über 28.000 Teilnehmer.

Eine Konferenz – Zwei Zonen
Das Konferenz-Konzept bestand aus einem Zweiklang, nämlich dem Handeln und Verhandeln. So gab es auch zwei Zonen: Die sogenannte „Bula-Zone“ befand sich zwischen dem World Conference Center Bonn und dem Campus der Vereinten Nationen. Sie stellte die Verhandlungszone der COP23 dar. Dabei vermittelte schon der Name ‚Bula‘ – er bedeutet auf Fidschianisch ‚Willkommen‘ – eine offene Gesprächskultur. Die „Bonn-Zone“ befand sich in der Rheinaue. Hier wurden Umsetzungsprojekte und Lösungsansätze gezeigt und diskutiert. Dabei beteiligten sich unter anderem Regierungen, Kommunen, Nichtregierungsorganisationen sowie Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft. Alleine im deutschen Pavillon – ebenfalls in der „BonnZone“ angesiedelt – wurden mehr als 60 Veranstaltungen zum Thema Klimaschutz durchgeführt.

Nachhaltigkeit, Ästhetik und Funktionalität
Losberger De Boer entwickelte für die „Bonn-Zone“ Konferenz- und Eventflächen für über 150 Aussteller aus 25 Ländern, die ihre Nachhaltigkeitsentwicklungen zu konkreten Umsetzungsprojekten und Lösungsansätzen präsentierten. Dazu wurden 43 Zelte und Hallen mit einer Gesamtgröße von über zwanzigtausend Quadratmetern zu einer innovativen, temporären Raumlösung kombiniert, die Nachhaltigkeit, Ästhetik und Funktionalität perfekt miteinander vereinte.

Das Zentrum der „Bonn-Zone“ bestand aus einer doppelschiffigen PalasKonstruktion, die mit ihrer 2,45 m hohen Attika die Besucher zur zentralen Akkreditierung gleich in drei Sprachen willkommen hieß. In ihr war auch der Cateringbereich untergebracht, der sich über zwei Ebenen erstreckte. Hier wurden bis zu 1.500 Personen gleichzeitig bewirtet. Dabei war die barrierefreie Nutzung des zweiten Stockwerks durch die Installation eines sechs Meter hohen Personenaufzugs gewährleistet, der eigens dafür in der mobilen Hallen-Konstruktion installiert wurde. Die beiden Palas-Hallen bestachen nicht nur durch ihre ansprechende, kubische Formgebung. Sie leisteten darüber hinaus einen erheblichen Beitrag zum Nachhaltigkeitsgedanken der COP23. Denn durch den Einsatz von Thermoplanen im Dach, Thermo-Wandkassetten und Wärmeschutzverglasungen trugen allein diese Konstruktionen mit einer Eventfläche von 8.500 m² zu einer Verbesserung der Energieeffizienz bei.

Bis zu 114 m lange Walkways führten zum Konferenzbereich. Immer wieder waren transparente, lichtdurchlässige Dachplanen in die Dachflächen integriert, die für Tageslicht in den Innenräumen sorgen und dadurch Energie für künstliches Licht sparen, was auf den Nachhaltigkeitsgedanken der COP23 einzahlte.

Das innovative Konferenzgebäude-Konzept bestand aus temporären Einheiten unterschiedlichster Dimensionen, exakt am Flächenbedarf der Veranstaltung ausgerichtet. Sie boten angemessen Raum für Konferenzen und Besprechungen, aber auch für Catering, Ruhezonen sowie einen Messe- und Ausstellungsbereich. Nicht zuletzt auch unter dem Nachhaltigkeitsaspekt wird es als Beispiel für zukünftige Klimakonferenzen dienen können. Losberger De Boer ist nach DIN ISO 14001 zertifiziert und handelt ökologisch wie auch ökonomisch nachhaltig.

Gelungene Symbiose aus Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit
Insgesamt haben 25 Mitarbeiter in neun Wochen über 20.000 m² temporäre Konferenz- und Eventflächen geschaffen, die zur Verbesserung der Energieeffizienz beigetragen haben. Dabei galt es, die große Blumenwiese in der Rheinaue so umweltschonend wie nur irgend möglich zu bebauen. Die Hallen- und Zeltlandschaften wurden auf Gerüsten errichtet und die Zuwegung des Geländes fand mit Zuhilfenahme von eigens angelegten Fahrstraßen statt. Im Anschluss an das Projekt und nach dem Rückbau der Zelthallen wird das Gelände seitens des BMUB renaturiert. Neben dem ausgeklügelten LogistikKonzept verantwortete Losberger De Boer auch weitere Gewerke, wie zum Beispiel Teile der Innenausstattung, die Bodenbeläge und die Sicherheitsmaßnahmen im Eingangsbereich.

Informationen zur COP23 finden Sie unter: https://www.cop23.de/.

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