Architekten haben vor allem beim Thema Dämmstoffe Nachholbedarf

Sicher, ein Architekt im Hochbau plant bei jedem Projekt zahlreiche Baumaterialien und -produkte ein und verfügt deshalb in diesem Bereich über ein solides Fachwissen. Dennoch müssen sich auch Architekturprofis über neue Entwicklungen auf dem Laufenden halten – und nicht immer weiß man für jede geplante Einzelheit gleich die richtige Lösung aus dem Stegreif. Das Düsseldorfer Marktforschungsunternehmen BauInfoConsult hat in telefonischen Interviews nachgefragt, welche Produkte die Architekten am meisten im Auge behalten müssen. Dabei zeigt sich, dass die Befragten vor allem bei den planungsintensivsten Gebäudeteilen ihr Wissen ab und zu auffrischen müssen.

Für die Studie Kommunikationsmonitor 2018, die das Informations- und Orientierungsverhalten am Bau detailliert untersucht, wurden insgesamt 125 Architekten befragt. Dabei ging es auch darum, zu welchen Produktgruppen sie meistens recherchieren. Viele Architekten (32 Prozent) suchen vergleichsweise häufig nach Dämmstoffen (32 Prozent). Dies hängt wohl auch damit zusammen, dass auf die Gebäudedämmung während der Planung ein relativ starker Fokus gelegt wird.

Auch wichtige Elemente wie die Gebäudetechnik, Trockenbaulösungen und Wandbaustoffe werden von den Planern ähnlich fokussiert gesucht. Aber auch zu vielen anderen Produktgruppen – von Bauchemie über Dachbedeckung bis hin zu Smart Home-Systemen – informiert sich mindestens jeder sechste Planer häufig. Das hängt mit dem Arbeitsalltag der Architekten zusammen, da sie bei der Planung eines Gebäudes fast alle Produktgruppen und Bauteile im Blick haben müssen.

Über die Studie: BauInfoConsult Kommunikationsmonitor 2018

Die oben beschriebenen Ergebnisse werden im Kommunikationsmonitor 2018 noch genauer nach den einzelnen Zielgruppen (Architekten, Bauunternehmer, Maler/Trockenbauer, SHK-Installateure und Bauträger/Wohnungs-anbieter) diversifiziert. Insgesamt bietet die Studie diese und weitere Informationen zum Kommunikations- und Orientierungsverhalten bei insgesamt 550 Architekten, Bauunternehmern, Malern/Trockenbauern, SHK-Installateuren und Bauträgern/Wohnungsanbietern. Auf einer breiten Datenbasis enthält der Bericht, der bei BauInfoConsult erhältlich ist, ausführliche Informationen zum Informationsverhalten in der Branche mit einem Schwerpunkt auf Onlinenutzung. Dabei werden u. a. behandelt:

  • Nutzung/Bewertung von Informationsquellen
  • Informationsrecherche im Internet
  • Webseiten von Herstellern
  • Informationen durch persönlichen Kontakt (Messen, Außendienst, Fachhandel)
  • Fachzeitschriften
  • Print to Web
  • Social Media
  • Apps
  • u.a.

Der Kommunikationsmonitor 2018 – Informations- und Onlinenutzung am Bau kann zum Preis von 1.799 € zzgl. MwSt. bei BauInfoConsult bestellt werden. Mehr Informationen erhalten Sie von Alexander Faust und Christian Packwitz unter 0211 301 559-10 oder per E-Mail an info@bauinfoconsult.de.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Typenstudie Elektroinstallation: von „innovativen Pragmatikern“ und „preisgetriebenen Handwerkern“

Jeder Elektro-Handwerksbetrieb folgt seiner eigenen Unternehmenskultur –und hat daher unterschiedliche Bedürfnisse. Für Industrie und Handel ist es gar nicht so einfach, diese individuellen Anforderungen ihrer Kunden aus dem Handwerk zu erkennen und mit den passenden Konzepten darauf einzugehen. Nun liegt erstmals eine Studie zu den typischen Betriebs-Mentalitäten im europäischen Elektrohandwerk vor: Als Ergebnis haben sich fünf verschiedene Typen-Segmente von Elektrohandwerks-Betrieben herauskristallisiert. Deutschland tanzt im europäischen Vergleich durch seinen preisgetriebenen Markt allerdings deutlich aus der Reihe.

In einer Studie zu europäischen Trends bei Elektroinstallationsfirmen mussten insgesamt 1.075 Handwerker in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Beneluxstaaten und Polen in telefonischen Interviews einen Fragekatalog zu ihren Vorlieben und Ansichten in Bezug auf Themen wie neue Innovationen in der Branche, Mediennutzung, Einkaufsverhalten, Markenvorlieben usw. beantworten.

Auf Grundlage der Ergebnisse haben die Studienautoren die europäischen Elektroinstallationsfirmen in fünf Typen-Segmente eingeteilt: die innovativen Pragmatiker, die preisgetriebenen sowie die konservativ orientierten Handwerker-Typen, die progressiven Handwerker und nicht zuletzt die innovativen Loyalisten.

Die am weitesten verbreitete Haltung unter den Elektroinstallateuren (28 Prozent im europäischen Durchschnitt) umschreibt die Studie als „innovativ pragmatisch“. Diese Gruppe von Handwerkern ist innovativen und nachhaltigen Konzepten gegenüber aufgeschlossen. Gleichzeitig bleiben sie pragmatisch: Sie lassen sich kaum auf Markenbindung ein und gehen auch in Bezug auf die althergebrachten Einkaufswege im Fachhandel und die Mediennutzung recht traditionell vor (sprich: Fachzeitschriften, Messen und Co. statt Social Media).

In Europa auf dem zweiten Platz, im hart umkämpften „Geiz-ist-geil“-Markt Deutschland übrigens deutlich prominenter vertreten als in den Nachbarländern, ist die Gruppe der „preisgetriebenen Handwerker“. Dieser Gruppe sind Innovationen oder nachhaltige Lösungen genauso herzlich egal wie die Marken, die sie verwendet, solange der Preis stimmt: Für sie dreht sich alles um die erzielbaren Margen.

Die „konservativen Elektroinstallateure“ legen viel mehr Wert auf Qualität als auf den Preis. Sie begeistern sich von allen Gruppen am meisten für ihren Beruf, sind aber in Bezug auf neue Innovationen und Konzepte wie Nachhaltigkeit eher skeptisch.

Ihr Gegenstück sind die „Progressiven“, die sich zwar kritisch, aber dennoch mit positiver Grundhaltung mit neuen Innovationen und nachhaltigem Bauen befassen, dabei aber auch den Preis im Auge behalten. Sie haben eine moderne Haltung in Bezug auf Informations- und Einkaufswege – Social Media und E-Commerce sind für diese Handwerker keine Fremdwörter.

Ein Wermutstropfen für die Industrie: Die Gruppe der stets markentreuen „innovativen Loyalisten“ ist unter allen Unternehmenstypen im europäischen Elektrohandwerk am seltensten (10 Prozent). Sich bei Vertrieb und Marketing der eigenen Produkte ausschließlich auf diesen sehr seltenen Typ Handwerker zu konzentrieren, wäre also ein grober Fehler.

Um einen (oder, je nach Strategie, mehrere) der übrigen Typen von Elektro-Installateuren erfolgreich anzusprechen, sollten die Akteure der Branche also entsprechend passende Inhalte (z. B. Innovation, Preis, Qualität …) über die für die Gruppe üblichen Einkaufskanäle anbieten (z. B. stationärer vs. Online-Handel) und natürlich auch die passenden Kanäle für die Kundenkommunikation wählen (neue vs. traditionelle Medien) usw. Dabei müssen natürlich nicht nur die Unterschiede je nach Installateurs-Segment, sondern auch je nach Land berücksichtigt werden.

Über die Studie

BauInfoConsult ist ein auf die Bau- und Installationsbranche spezialisiertes Marktforschungsinstitut. Die Studie Europäischer Elektroinstallations-Monitor der USP Marketing Consultancy-Gruppe, zu der auch BauInfoConsult gehört, erscheint viermal im Jahr. Für die internationale Untersuchung werden jährlich ca. 4.800 Elektroinstallateure Installateure aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien, den Niederlanden, Belgien und Polen befragt. In jeder Ausgabe steht ein anderer aktueller Trend im Fokus. Die Q2 2018 Ausgabe behandelt folgende Themen:

  • Elektroinstallateure: Entwicklung in 7 Ländern
  • Schwerpunkt: Elektroinstallateure nach Typen-Segmenten in 7 Ländern

Der aktuelle Bericht (Ausgabe Q2 2018) kann bei BauInfoConsult käuflich bezogen werden. Mehr Informationen erhalten Sie von Alexander Faust und Christian Packwitz unter 0211 301 559-10 oder per E-Mail an info@bauinfoconsult.de.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Bauprognose 2019: Nichtwohnungsbau im Zwischenspurt – regional aber sehr uneinheitlich

Während der Wohnungsbau weiterhin in einer Phase der Hochkonjunktur steckt, ist im Nichtwohnungsbau wieder einmal ein langer Atem gefragt – zumindest, was die prognostizierten Fertigstellungszahlen betrifft. Dies ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass die heimische Wirtschaft unter Volldampf steht und Investitionen in neue Nichtwohngebäuden eigentlich unproblematisch finanziert werden könnten. Allerdings scheinen die Unternehmen hierfür in 2018 eher noch das Geld zurückzuhalten, denn die Zahl der fertiggestellten Nichtwohngebäuden dürfte der BauInfoConsult Neubauprognose nach im Jahr 2018 um 1,9 Prozent zurückgehen. Doch die Zurückhaltung sollte nur von kurzer Dauer sein, denn schon in 2019 dürften die Fertigstellungen in diesem Segment um 4,8 Prozent zulegen. Hier ist gerade im Hotel- und Bürogebäudeneubau mit akzeptablen Zuwächsen bei den 2019er Fertigungsziffern zu rechnen – vor allem im Norden und Süden der Republik.

Aufgrund der überwiegend schwachen Genehmigungsentwicklung im vergangenen Jahr ist 2018 mit einem leicht negativen Ergebnis der Fertigstellungsziffern im Nichtwohnungsneubau zu rechnen (-1,9 Prozent weniger Fertigstellungen als 2017). Da die Genehmigungen in einigen Segmenten die vorige Baukonjunkturflaute wieder mehr auszugleichen scheinen, sollte die Fertigstellungsrate jedoch schon im Jahr 2019 wieder einen Schub von plus 4,8 Prozent bekommen. Danach ist der Baubedarf (Stand heute) bei den Unternehmen erfahrungsgemäß aber schon wieder gedeckt: Die Tendenz für den gesamten Nichtwohnungsbau zeigt schon ab 2020 wieder abwärts.

Eine Ausnahme bildet vor allem das Bürogebäudesegment: Hier ist über die Jahre eine kleine Bedarfslücke an hochwertigen Neubauimmobilien entstanden, zumal sich die Investoren auf den heißer laufenden Märkten gute Renditen versprechen. 2018 wird die Fertigstellungsrate demnach zunächst deutlich zulegen (+4,0 Prozent) und auch 2019 einen Anstieg hinlegen (+2,0 Prozent), der sich auch nach 2020 noch fortsetzen dürfte.

Das Spartensegment der Hotelgebäude und Gaststätten ist ebenfalls in eine stabile Neubauphase getreten: Das Gastronomiegewerbe profitiert von der guten Binnenkonjunktur und dem gleichzeitigen Trend zum Urlaub im Inland und zwar 2018 (+5,8 Prozent mehr Fertigstellungen), 2019 (+7,3 Prozent) und auch noch danach.  

Das Neubausegment der Fabrik- und Werkstattgebäude profitiert 2018 ebenfalls noch von den hohen Kapazitätsauslastungen in der industriellen Produktion: So dürften 2018 insgesamt 3,1 Prozent mehr neue Fabrikgebäude fertiggestellt werden. Aber bereits 2019 wird die Neubauproduktion zurückgefahren (unsere Erwartung: -3,5 Prozent) und auch danach dürften die Unternehmen sich mit neuen Bauten zurückhalten.

Regional betrachtet dürfte in 2019 das Bürosegment vor allem im Norden und Süden, der Hotelneubau vor allem im Westen und Norden im Aufwind sein – teilweise mit zweistelligen Zuwachsraten. Dagegen sehen die 2019er Fertigstellungszahlen im Osten der Republik – für die drei Segmente Hotel-, Büro- und Fabrikneubau – eher düster aus. Insbesondere die Landstriche rund um Prignitz, Spree-Neiße und Nordsachsen müssen der Prognose nach im gesamten Nichtwohnungsbausegment herbe Einschnitte erwarten.

Über die Studie

Die Bauprognosen im Neubau (Nichtwohnungsbau & Wohnungsbau) bis runter auf Kreisebenen sind Vorabergebnisse der Jahresanalyse 2018/2019, der jährlichen Baustudie von BauInfoConsult, die Anfang August erscheint. Auf Basis von über 600 Interviews unter Architekten, Bauunternehmern, Maler/Trockenbauern, SHK-Installateuren und Herstellern behandelt die Studie unter anderem Themen wie:

  • Baukonjunktur und zentrale Kennzahlen
  • regionale Bauprognosen 2019 und 2020
  • spontane Markenbekanntheit nach Produktsegmenten
  • Internet der Dinge, Bauen 4.0/BIM
  • Bautrends und Entwicklungen
  • Barrierefreies Bauen in Deutschland
  • DMU und Einkaufsverhalten in der Baubranche
  • Marketing- und Budgettrends
  • u.a.

Die Jahresanalyse 2018/2019 kann zum Preis von 595 € zzgl. MwSt. bei BauInfoConsult bezogen werden. Mehr Informationen erhalten Sie von Alexander Faust und Christian Packwitz unter 0211 301 559-10 oder per E-Mail an info@bauinfoconsult.de.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Social Media am Bau: die deutschen Architekten bilden das Schlusslicht

Soziale Netzwerke bestimmen den Alltag immer mehr – man denke nur an die 2 Milliarden Facebook-Nutzer weltweit, die das kalifornische Unternehmen vom einstigen Hipster-Startup zu einem der einflussreichsten Konzerne der Welt gemacht haben. Doch wenn es um die berufliche Nutzung geht, sieht die Erfolgsbilanz der sozialen Netzwerke weniger beeindruckend aus, gerade in der Baubranche. Zumindest hierzulande ist die Anziehungskraft von Facebook, LinkedIn, Xing und Co. bei Architekten nicht besonders verbreitet. Immerhin jeder zehnte deutsche Architekt ist auch beruflich im Social Web aktiv, wie eine internationale Studie zeigt. Das ist allerdings kein Vergleich zu anderen Ländern, wo Social Media längst zum guten beruflichen Ton gehören. Wie kommt es zu dieser großen Diskrepanz?

In der jüngsten Arch-Vision-Barometerbefragung wurden europaweit 1.600 Architekten in acht europäischen Län-dern unter anderem zu ihrer Nutzung von Social Media zu beruflichen Zwecken befragt. Die deutschen Planer bilden mit 9 Prozent beruflichen Nutzern mit Abstand das Schlusslicht. In den anderen untersuchten Ländern sind die Anteile durch die Bank deutlich höher – beim Spitzenreiter Niederlande sind sogar eine knappe Hälfte der Befragten berufliche Social Web-Anwender (44 Prozent).

Wie kommt es zur deutschen Neztwerk-Abstinenz? Zunächst sind die deutschen Architekten in ihrem gesamten Kommunikationsverhalten noch mehr den traditionellen Medien verhaftet, wie die Ergebnisse im europäischen Vergleich deutlich machen. Außerdem wird in Deutschland wie fast überall vor allem Facebook für berufliche Zwecke eingesetzt – und hierzulande gilt es nun mal auch bei den meisten Kunden nicht als besonders seriös, wenn der potenzielle Architekten für das eigene Einfamilienhausprojekt per Facebook-Chat Verbindung aufnehmen will. Zumal die Einführung der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) die berufliche Anwendung der sozialen Netzwerke nicht gerade leichter macht.

Im übrigen Europa haben sich die sozialen Netzwerke im Berufsleben der Architekten bereits soweit etabliert, das die Einführung der DSGVO keine ernsthafte Minderung der Social Media-Begeisterung verursachen dürfte. Die Ausnahmestellung beim Social Media-Klassenprimus Niederlande dürfte im Übrigen damit zusammenhängen, dass bei unseren holländischen Nachbarn nicht Facebook das berufliche Architekten-Netzwerk Nummer 1 ist, sondern vor allem LinkedIn, ein Berufs- und Jobnetzwerk, bei dem Datenschutzbedenken naturgemäß weniger aufkommen als beim von privaten Nutzern dominierten Facebook.

Die niederländische Architekturbranche nutzt soziale Netzwerke dementsprechend auch vor allem, um beruflich mit anderen Firmen zu netzwerken und sich über Branchentrends und Entwicklungen zu informieren – also mit Arten der Nutzung, die sich für professionelle Netzwerke wie eben LinkedIn besonders eignen. Ob hierzulande in nächster Zeit der große Social Media-Boom bei Architekten ausbricht, ist dagegen fraglich.

Immerhin dürfte sich auch in Deutschland der Anteil der sozial netzwerkenden Architekten langfristig ausweiten – spätestens, wenn ein Generationswechsel ansteht. Nicht nur bei den Architekten, sondern vor allem auch auf der Kundenseite. Spätestens wenn die Angehörigen der Generationen Y (ab Jahrgang 1980) und Z (ab Jahrgang 1995) vermehrt zu Bauherren werden und damit eine Kundengeneration in den Startlöchern steht, deren Alltag auch bei der Kommunikation mit Dienstleistern zunehmend über die sozialen Netzwerke stattfindet.

Über die Studie

BauInfoConsult ist ein auf die Bau- und Installationsbranche spezialisiertes Marktforschungsinstitut. Die Studie Europäische Architektenbarometer der USP Marketing Consultancy-Gruppe, zu der auch BauInfoConsult gehört, erscheint viermal im Jahr. Für die internationale Untersuchung werden jährlich ca. 6.000 Architekten aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien, den Niederlanden, Belgien und Polen befragt. In jeder Ausgabe steht ein anderer aktueller Trend im Fokus. Die Q1 2018 Ausgabe behandelt folgende Themen:

  • Architektenbarometer: Umsätze und Auftragsvolumen in 8 Ländern  
  • Entwicklung und Prognosen zur europäischen Baukonjunktur
  • Schwerpunkt: Social Media-Nutzung und Kommunikations- und Orientierungsverhalten bei europäischen Architekten

Der Arch-Vision Bericht (Ausgabe Q1 2018) kann bei BauInfoConsult käuflich bezogen werden. Mehr Informationen erhalten Sie von Alexander Faust und Christian Packwitz unter 0211 301 559-10 oder per E-Mail an info@bauinfoconsult.de.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Fachhandel bleibt Einkaufsort Nr.1 am Bau – Hersteller-Direktvertrieb holt aber auf

Die Fachhändler – egal ob nun allgemeiner Baustofffachhandel oder spezialisierter Fachhandel – sind immer noch traditionell die erste Anlaufstelle für die Verarbeiter, wenn es um den Materialeinkauf geht. Studienergebnisse belegen, dass über die Hälfte des von den Verarbeitern bezogenen Materials im Fachhandel gekauft wird. Allerdings kann auch der Direktvertrieb der Hersteller immer mehr punkten und könnte somit langfristig zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für die alteingesessenen Händler werden. Dies zeigen Vorabergebnisse der BauInfoConsult Jahresanalyse 2018/2019, der zentralen Branchenstudie zum deutschen Baugeschehen.

Im Rahmen der jährlichen Trendstudie Jahresanalyse des Düsseldorfer Marktforschungsinstituts wurden insgesamt 450 Bauunternehmer, Trockenbauer, Maler und SHK-Installateure in Telefoninterviews – um die Einschätzung gebeten, wie viel Prozent ihrer Materialeinkäufe in den vergangenen 12 Monaten jeweils über die unterschiedlichen Einkaufkanäle abgewickelt wurden. Dabei zeigt sich, dass über die Hälfte des bezogenen Materials (zusammengenommen 52 Prozent) im Fachhandel (spezialisierter und allgemeiner (Baustoff)-Fachhandel) erworben wurde – egal, ob nun durch eine Telefonbestellung, per Fax, per E-Mail oder klassisch vor Ort an der Laden-theke. Damit ist der spezialisierte Fachhandel immer noch die erste Adresse für viele Bauakteure. 

Daneben hat sich der zuletzt immer stärker werdende Hersteller-Direktvertrieb als feste Größe im Kanon der ver-schiedenen Distributionswege etablieren können – zumindest nach Ansicht der Bauakteure. So geben die Befragten an, dass über ein Viertel ihres Materialeinkaufes aus 2017 (28 Prozent) direkt über die Produzenten realisiert wurde. Auch die Webshops haben für den Materialbezug der Bauakteure mittlerweile einen gewissen Stellenwert erreicht, denn 11 Prozent der verwendeten Produkte werden durch reine Webshopeinkäufe getätigt.

Der von vielen missliebig beäugte DIY-Handel fristet hingegen weiterhin ein Schattendasein bei den Bauprofis: gerade mal 7 Prozent des gesamten Materialbezuges wurde über die Baumärkte abgewickelt – wobei es sich dabei in der Praxis wohl eher um „Notkäufe“ handeln dürfte z.B. wenn gerade der passende Bohrer nicht zur Hand sein sollte oder auf den letzten Metern die Silikonkartusche aufgebraucht ist. 

Über die Studie

Die Einschätzungen der Bauakteure zu den Distributionswegen am Bau sind Vorabergebnisse der Jahresanalyse 2018/2019, der jährlichen Baustudie von BauInfoConsult, die im Sommer erscheint. Auf Basis von über 600 Interviews unter Architekten, Bauunternehmern, Maler/Trockenbauern, SHK-Installateuren und Herstellern behandelt die Studie unter anderem Themen wie:

  • Baukonjunktur und zentrale Kennzahlen
  • regionale Bauprognosen 2019 und 2020
  • spontane Markenbekanntheit nach Produktsegmenten
  • Internet der Dinge, Bauen 4.0/BIM
  • Bautrends und Entwicklungen
  • Barrierefreies Bauen in Deutschland
  • DMU und Einkaufsverhalten in der Baubranche
  • Marketing- und Budgettrends
  • u.a.

Die Jahresanalyse 2018/2019 erscheint im Sommer 2018 und kann ab sofort zum Preis von 545 € zzgl. MwSt. bei BauInfoConsult vorbestellt werden. Mehr Informationen erhalten Sie von Alexander Faust und Christian Packwitz unter 0211 301 559-10 oder per E-Mail an info@bauinfoconsult.de.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Wonach Bauakteure wirklich beruflich googeln

Auch im Baualltag wird aus beruflichen Gründen viel gegoogelt. Aber wie googeln die Bauakteure hierzulande nun genau, wenn Sie nach Bau- und Installationsprodukten suchen? Nach Markennamen? Nach Herstellern, oder doch vielleicht nach bestimmten Produkteigenschaften? Neueste Studienergebnisse von BauInfoConsult zeigen, dass 41 Prozent der Bauakteure entweder bestimmte Hersteller- oder Markennamen in die Suchmaske eingeben. Auch Kombinationen aus Marken- bzw. Herstellernamen und bestimmten Produktkategorien werden gerne bei der Internetrecherche verwendet.

Die Düsseldorfer Markforscher haben in einer aktuellen Studie 250 Bauprofis nach ihren Strategien bei der beruflichen Google-Recherche gefragt – mit eindeutigen Ergebnissen: So nutzten 41 Prozent der Bauakteure die einschlägigen Suchmaschinen hauptsächlich zur Recherche nach ganz bestimmten Anbietern – also nach bestimmten Herstellern oder Markennamen. Darüber hinaus nutzt jeder dritte Bauprofi nach Anbieternamen über Suchwortkombinationen zu einer bestimmten Produktlinie. Damit sind die Suchmaschinen in diesen Fällen eher ein Hilfsinstrument, um im Grunde bekannte Inhalte schneller zu finden.

Natürlich suchen die Bauakteure nicht nur nach bestimmten Marken und Hersteller, sondern umgekehrt auch nach Produkten mit bestimmten Eigenschaften oder direkt nur nach Produktkategorien. Fast jeder fünfte Bauprofi nimmt diesen Weg, um an die gewünschten Informationen zu gelangen. Damit sind sie in ihrer Suche von vornherein für verschiedene Anbieteralternativen offen. Von jedem siebten Bauakteure wird das Pferd hingegen umgekehrt aufgezäumt und nicht ein bestimmtes Produkt eingegeben, sondern ein bestimmtes bauliches Problem, für das nach Lösungen gesucht wird.

Über die Studie: BauInfoConsult Kommunikationsmonitor 2018

Die oben beschriebenen Ergebnisse werden im Kommunikationsmonitor 2018 noch genauer nach den einzelnen Zielgruppen (Architekten, Bauunternehmer, Maler/Trockenbauer, SHK-Installateure und Bauträger/Wohnungs-anbieter) diversifiziert. Insgesamt bietet die Studie diese und weitere Informationen zum Kommunikations- und Orientierungsverhalten bei insgesamt 550 Architekten, Bauunternehmern, Malern/Trockenbauern, SHK-Installateuren und Bauträgern/Wohnungsanbietern. Auf einer breiten Datenbasis enthält der Bericht, der seit Anfang Mai erhältlich ist, ausführliche Informationen zum Informationsverhalten in der Branche mit einem auf Onlinenutzung. Dabei werden u. a. behandelt:

  • Nutzung/Bewertung von Informationsquellen
  • Informationsrecherche im Internet
  • Webseiten von Herstellern
  • Informationen durch persönlichen Kontakt (Messen, Außendienst, Fachhandel)
  • Fachzeitschriften
  • Print to Web
  • Social Media
  • Apps
  • u.a.

Der Kommunikationsmonitor 2018 – Informations- und Onlinenutzung am Bau kann ab sofort zum Preis von 1.799 € zzgl. MwSt. bei BauInfoConsult bestellt werden. Mehr Informationen erhalten Sie von Alexander Faust und Christian Packwitz unter 0211 301 559-10 oder per E-Mail an info@bauinfoconsult.de.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Tiefbautrend 2018: Autobahnmodernisierung ganz vorne – Netzausbau hinkt hinterher

Angesichts munter vor sich hin bröselnder Brücken und mit Baustellen zugepflasterter Autobahnen dürften viele Autofahrer wohl gerade diese beiden Bereiche als aktuelle Tiefbau-Trends identifizieren. Doch stimmt diese Annahme auch, oder sehen die im Tief- und Straßenbau tätigen Unternehmen noch andere Trends in diesem Jahr auf sich zurollen? Tatsächlich erwarten die Tief- und Straßenbauprofis noch weitere Punkte, die auf ihren Arbeitsalltag in 2018 einen deutlichen Einfluss nehmen dürften. Neben der schon erwähnten Arbeitsflut von Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen auf den Autobahnen und Fernstraßen sorgen sich viele Interviewte um den Fachkräftemangel und die zuletzt deutlich steigenden Baupreise. Dagegen ist der Netzausbau etwas überraschend nur für die wenigsten im Tiefbau tätigen Akteure ein vordringlicher Trend in diesem Jahr. Dies zeigen Vorabergebnisse der BauInfoConsult Jahresanalyse 2018/2019, der zentralen Branchenstudie zum deutschen Baugeschehen.

Im Rahmen der jährlichen Trendstudie des Düsseldorfer Marktforschungsinstitutes wurden 65 im Tiefbau tätige Bauunternehmen telefonisch nach den wichtigsten aktuellen Entwicklungen gefragt, die aus ihrer Sicht den Tief- und Straßenbau in 2018 prägen werden. Für jeden zweiten Interviewten ist insbesondere die Sanierung und Modernisierung von Autobahnen und Fernstraßen der Trendsetter in diesem Segment. Dies ist nicht verwunderlich, denn der Sanierungsstau auf den heimischen Autobahnen ist ja fast schon legendär – jeden der beispielsweise schon mal versucht hat quer durch Nordrhein-Westfalen zu fahren, wird dies bestätigen können.

Allerdings plagen sich viele im Tief- und Straßenbau tätige Unternehmen auch in diesem Jahr mit dem Fachkräftemangel herum: Mehr als jeder dritte Befragte kann diesen ärgerlichen Trend bestätigen. Fast genauso viele Akteure erwartet für 2018, dass auch die zuletzt massiv gestiegenen Baupreise das Marktumfeld in diesem Bausegment beeinflussen.   

Die Sanierung und Modernisierung von Brücken hat indes nur jedes fünfte Unternehmen auf der Trend-Liste. Dies hängt wohl damit zusammen, dass solche Arbeiten eher von spezialisierten Betrieben durchgeführt werden müssen und somit nicht den Arbeitsalltag jedes im Tiefbau tätigen Bauunternehmens fallen.

Etwas ernüchternd dürfte wohl das Ergebnis sein, dass gerade mal jeder zehnte Befragte den Ausbau von Übertragungs- und Verteilernetzen als Trend ansieht. Dies ist etwas überraschend, da ja gerade die Politik gerne von der flächendeckenden Versorgung Deutschlands mit Breitbandinternet spricht. Die Bauunternehmen scheinen hier eher wenig daran zu glauben, dass den Ankündigungen auch Taten folgen dürften – zumindest nicht in diesem Jahr.

Über die Studie

Die Trenderwartungen im Tief- und Straßenbau sind Vorabergebnisse der Jahresanalyse 2018/2019, der jährlichen Baustudie von BauInfoConsult, die im Sommer erscheint. Auf Basis von über 600 Interviews unter Architekten, Bauunternehmern, Maler/Trockenbauern, SHK-Installateuren und Herstellern behandelt die Studie unter anderem Themen wie:

  • Baukonjunktur und zentrale Kennzahlen
  • regionale Bauprognosen 2019 und 2020
  • spontane Markenbekanntheit nach Produktsegmenten
  • Internet der Dinge, Bauen 4.0/BIM
  • Bautrends und Entwicklungen
  • Barrierefreies Bauen in Deutschland
  • DMU und Einkaufsverhalten in der Baubranche
  • Marketing- und Budgettrends
  • u.a.

Die Jahresanalyse 2018/2019 erscheint im Sommer 2018 und kann ab sofort zum Preis von 595 € zzgl. MwSt. bei BauInfoConsult vorbestellt werden. Mehr Informationen erhalten Sie von Alexander Faust und Christian Packwitz unter 0211 301 559-10 oder per E-Mail an info@bauinfoconsult.de.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

BauInfoConsult TV Videoblog: Webinar – Kommunikation am Bau

Im Videoblog von BauInfoConsult TV berichten wir in loser Abfolge über interessante Themen und aktuelle Studienergebnisse rund um den deutschen Bau und das Baumarketing.

Im aktuellen Videoblog finden Sie jetzt ein brandneues Video:

Webinar Kommunikationsmonitor 2018: Dieses Video zeigt unser Webinar zu ausgewählten Ergebnissen der Marktstudie Kommunikationsmonitor 2018 – Informations- und Online-Nutzung am Bau. Folgende Themen wurden behandelt: häufig genutzte Informationsquellen – Print-to-Web-Effekte – Nutzung von YouTube – Gebrauch von Apps.

Klicken Sie bitte hier, um sich das Video auf BauInfoConsult TV anzusehen.

BauInfoConsult TV ist die Videoergänzung zum BauInfoConsult-Newsletter "Update", in dem Sie verschiedene Videos zu Trends, Entwicklungen und Perspektiven zur deutschen Baubranche finden. Er versorgt die Zuschauer mit neuen Informationen rund um die Baubranche und das Baumarketing. Egal, ob nun die aktuelle Ausgabe der "Baurundschau" oder Webinare zu verschiedenen Studienergebnissen rund ums Baumarketing: Bei BauInfoConsult TV finden Sie komprimierte Informationen in einer handlichen (Video-)Form aufbereitet.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Die Zukunft des SHK-Großhandels: Digitalisierung als Chance?

In der SHK-Wirtschaft sind die Vertriebsstrukturen im Umbruch: So manchem in der Branche will es nicht so recht schmecken, dass sich immer mehr Produzenten und Handelsplattformen online orientieren. Das ist übrigens kein rein deutsches Phänomen, wie die aktuelle Vergleichsstudie zur Zukunft des Handels im SHK-Segment zeigt: In europaweit 991 Telefoninterviews mit SHK-Installateuren haben wir ein Stimmungsbild zur aktuellen Distributionssituation eingefangen – und nicht zuletzt dazu, wo die Reise bis 2023 wohl hingeht.     

Aus Sicht des SHK-Handwerks hat sich bereits in den letzten 5 Jahren sehr viel getan – und zwar teilweise durchaus zum Positiven: So wurde das Produktangebot vor allem aus Sicht der deutschen, aber auch französischen, polnischen und britischen Installateure deutlich erweitert: Mittlerweile sind mehr Produkte und Marken erhältlich als 2013 – und das zu besseren Lieferbedingungen, wie vor allem die belgischen und niederländischen Installateure feststellen. Im Beneluxraum erhält der Handel auch Zuspruch für seine erweiterten Beratungsleistungen und kundenfreundlichen Zahlungsbedingungen.

Negativ werden dagegen vor allem der gestiegene Preiswettbewerb unter den Anbietern und verschiedenen Vertriebskanälen gesehen – was neben den deutschen SHK-Spezialisten auch ihre Kollegen in Polen, Belgien und den Niederlanden bemängeln. Die zunehmende Präsenz von Webshops und Online-Portalen in der Branche bemängeln Traditionalisten insbesondere in Frankreich und Großbritannien, die ihre Projektmargen durch die breitere Verfügbarkeit von günstigeren (bzw. im eigentlichen Sinne billigeren) Produkten, gefährdet sehen.

Dabei ist offensichtlich, dass die positiven genauso wie die als negativ empfundenen Handelstrends der letzten Jahre zwei Seiten derselben Medaille sind: Ohne die gleichzeitige Öffnung des europäischen Fachhandels für das Online-Geschäft hätten sich im selben Zeitraum Produkte und Lieferservice wohl auch kaum so stark ausdifferenziert.

Studienleiterin Ralitsa Ruseva von USP Marketing Consultancy erläutert den internationalen Hintergrund der Entwicklung: „In West- und Osteuropa hatte die Bauwirtschaft wesentlich länger mit den Auswirkungen der Finanzkrise zu kämpfen als auf dem deutschen Markt. Dadurch sind die etablierten Händler besonders stark durch die Konkurrenz mit reinen Online-Anbietern unter Druck geraten. Sie mussten um die Loyalität ihrer Kunden kämpfen – und daher rasch eine effizientere und kundenfreundlichere E-Commerce-Strategie adaptieren.“

Durch das mittlerweile wieder erreichte Bauniveau geht diese Saat für den europäischen Fachhandel auf. Dennoch müssen die Lieferanten aufpassen, dass sie auch mit den zukünftigen Herausforderungen Schritt halten: Um seinen Kundenstamm zu halten, sollte der traditionelle Handel weiter auf wettbewerbsfähige Preise achten – denn das fordern die SHK-Handwerker durch die Bank in allen Ländern.

Derzeit wird die Notwendigkeit einer preispolitischen Umorientierung noch weitgehend von der guten Baukonjunktur überdeckt – die jedoch z. B. in Frankreich bereits erste Risse erhalten hat und auch hierzulande in absehbarer Zeit wieder in normale Bahnen gelenkt werden dürfte. Hier muss der Handel vorbereitet sein: Sobald der derzeitige Nachfrageboom nachlässt, dürften sich die Installationsprofis wieder stärker am Einkaufspreis orientieren und gezielt nach Angeboten suchen.

Aber auch mit einer Qualitätsstrategie – sprich mehr fundierte Beratung – trifft der Handel bei der SHK-Kundschaft einen Nerv – mehr Unterstützung bei der Produktauswahl wünschen sich jedenfalls ebenfalls zahlreiche Befragte in Europa für die Zukunft.

Von der Online-Konkurrenz regelrecht verwöhnt sind die SHK-Installateure auch bei den Lieferbedingungen: Ganz oben auf der Wunschliste der Handwerker sind Bestellung und Lieferung am selben Tag. Dabei setzen die SHK-Handwerker in Deutschland und den Beneluxstaaten vor allem auf die Online-Bestellwege – mit längeren Öffnungszeiten der Großhandelsniederlassungen oder einer Ausweitung von Live-Chat-Möglichkeiten kann man bei den Handwerkern dagegen weniger punkten. Klar: Wer möchte schon gerne nach Feierabend in die Fachhandelsfiliale kommen, wenn sich das auch bequem an den Lieferdienst delegieren lässt?

„In den nächsten Jahren muss sich der Fachhandel preis- und sortimentspolitisch auf die Zukunft vorbereiten“, resümiert Ruseva die Studienergebnisse. „Aber auch die Must-have-Serviceleistungen, die von den SHK-Handwerkern erwarten werden, müssen mit der Konkurrenz Schritt halten können“, empfiehlt die Expertin für den europäischen Installationsmarkt.

Über die Studie

BauInfoConsult ist ein auf die Bau- und Installationsbranche spezialisiertes Marktforschungsinstitut. Die Studie Europäischer SHK-Installationsmonitor der USP Marketing Consultancy-Gruppe, zu der auch BauInfoConsult gehört, erscheint viermal im Jahr. Für die internationale Untersuchung werden jährlich ca. 4.800 Installateure aus dem SHK-Bereich aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Belgien und Polen befragt. In jeder Ausgabe steht ein anderer aktueller Trend im Fokus. Die Q4 2017-Ausgabe behandelt folgende Themen:

  • aktuelles Branchenprofil SHK-Installation für 6 Länder  
  • SHK-Umsatz- und Auftragsentwicklung in 6 Ländern
  • Schwerpunkt: die Zukunft des Handels

Der aktuelle Bericht (Ausgabe Q4 2017) kann bei BauInfoConsult käuflich bezogen werden. Mehr Informationen erhalten Sie von Alexander Faust und Christian Packwitz unter 0211 301 559-10 oder per E-Mail an info@bauinfoconsult.de.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Studie: Smart Home-Nachfrage in Deutschland mit am höchsten in Europa

Smart Home ist längst aus der Nische herausgetreten und europaweit verbreitet. Diesen Eindruck gewinnt man zumindest, wenn man die jüngsten Ergebnisse der internationalen Studie „Elektroinstallations-Monitor“ betrachtet. Darin wurden Elektroinstallateure in 7 Ländern dazu befragt, welche Rolle Smart Home-Installationen für ihre Arbeit spielen. Geht man danach, gehört Smart Home überall bereits zum Alltag – ganz besonders in Deutschland und den Niederlanden, jedoch deutlich weniger in Spanien oder Frankreich.

In einer Studie zu europäischen Trends bei Elektroinstallationsfirmen wurden insgesamt 200 Handwerker in Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien, den Beneluxstaaten und Polen in telefonischen Interviews zur Relevanz von smarten und interkonnektiven Produkten für ihren Alltag befragt. Dabei zeigte sich: Überall installiert eine klare Mehrheit der Elektrohandwerker bereits heute regelmäßig smarte Lösungen bei ihren Kunden.

Dennoch gibt es deutliche Unterschiede: In Deutschland und den Niederlanden etwa gilt dies bereits für mehr als drei Viertel der Elektroinstallateure. Polen, Großbritannien und Belgien liegen im Mittelfeld (mit im Schnitt etwa zwei Dritteln der Befragten). In Spanien und Frankreich gehören Smart Home-Anwendungen dagegen „nur“ bei gut der Hälfte der Elektroinstallateure zum Arbeitsalltag.

Diese Unterschiede scheinen auch mit der unterschiedlichen Nachfragesituation in den einzelnen Ländern zusammenzuhängen: So ist der Kundenbedarf in Spanien und Frankreich zwar ebenfalls schon beträchtlich, doch hat er noch nicht dieselben Ausmaße angenommen wie im übrigen Europa – zumindest laut Einschätzung der befragten spanischen und französischen Elektroinstallations-Fachbetriebe.

In Deutschland dagegen berichten die Elektriker von besonders starkem Kundenandrang bei smarten Lösungen. Die für Technik traditionell schnell zu begeisternden deutschen Verbraucher erwärmen sich laut den Befragten außerdem für die Zukunftsvision vom „intelligenten Haus“. Außerdem sind smarte Anwendungen mittlerweile einfach zu bedienen und die Funktionen intuitiv leicht zu erfassen -auch das ein Plus bei den Verbrauchern hierzulande.

Über die Studie

BauInfoConsult ist ein auf die Bau- und Installationsbranche spezialisiertes Marktforschungsinstitut. Die Studie Europäischer Elektroinstallations-Monitor der USP Marketing Consultancy-Gruppe, zu der auch BauInfoConsult gehört, erscheint viermal im Jahr. Für die internationale Untersuchung werden jährlich ca. 4.800 Elektroinstallateure Installateure aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien, den Niederlanden, Belgien und Polen befragt. In jeder Ausgabe steht ein anderer aktueller Trend im Fokus. Die Q4 2017-Ausgabe behandelt folgende Themen:

  • Elektroinstallateure: Entwicklung in 7 Ländern
  • Schwerpunkt: Smart Home & Konnektivität

Der aktuelle Bericht (Ausgabe Q4 2017) kann bei BauInfoConsult käuflich bezogen werden. Mehr Informationen erhalten Sie von Alexander Faust und Christian Packwitz unter 0211 301 559-10 oder per E-Mail an info@bauinfoconsult.de.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox