26. Münchner Management Kolloquium – Smart & Agil & Disruptiv – Wertschöpfung 4.0

Welche Chancen und Herausforderungen sehen die Unternehmensvertreter in der Wertschöpfung der Zukunft? Welche neuen Konzepte erfordert der Einsatz agiler und vernetzter Technik? Wie gelinget es Unternehmen in der Chemiebranche eine effiziente Wertschöpfung im digitalen Zeitalter zu etablieren? Diese und weitere Fragen beantworten die Referenten der chemischen Industrie auf dem 26. Münchner Management Kolloquium.

Mit rund 200 Milliarden Euro Jahresumsatz und fast 2.200 Unternehmen in der Chemieindustrie gehört Deutschland nach China und den USA zu den größten Chemienationen der Welt. Im globalen Wettbewerb um Marktanteile und durch die veränderten Kundenbedürfnisse ist die agile Unternehmensausrichtung zu einem wichtigen Faktor für Erfolg in der chemischen Industrie geworden. Die stetige Verbesserung und Optimierung der Wertschöpfung durch smarte Technologien ist dabei ein wichtiger Bestandteil. Mithilfe vernetzter Anlagen wie in Chemieparks gelingt es gezielt Daten zu Produktionsanlagen und Transportwegen zu generieren und auszuwerten, die unter anderem eine Flexibilisierung und Automatisierung der Produktion, vorausschauende Instandhaltung aber auch eine Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette ermöglichen. Um die vorhandenen Potenziale nutzen zu können, müssen die Herausforderungen des disruptiven Wandels der chemischen Industrie gemeistert werden. Es gilt zu bestimmen in welchen Bereichen der Einsatz von Sensorik und Robotik wirtschaftlich sinnvoll und der Aufbau von Smart Factories möglich ist.

Auf dem Weg zur Vernetzung der physischen mit der materiellen Welt kommt man an innovativen Lösungen der Firma Merck nicht vorbei. Diese sind unter anderem Weltmarkt- und Technologieführer im Bereich Flüssigkristalle. Die Produkte ermöglichen messerscharfe Bilder in Smartphones, Laptops, Flachbildfernseher und Tablet-PCs weltweit. Die hochinnovativen Halbleiter-Materialien von Merck machen elektronische Geräte noch leistungsfähiger. Auf dem diesjährigen MMK werden Top-Entscheider die Zukunft der Chemiebranche an konkreten Fallbeispielen diskutieren. Eine smarte Antwort auf den global steigenden Lebensmittelbedarf liefert der Geschäftsbereich Crop Science der Bayer AG. Mithilfe einer digitalisierten Landwirtschaft sollen Erzeuger in der Lage sein, den Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln entsprechend den tatsächlichen Bedürfnissen agil steuern zu können. Der Düngemittelhersteller YARA forciert ebenfalls den Einsatz intelligenter Sensor- und Satellitentechnik und kaufte im Juli 2018 das AgTech-Startups „trecker.com“, welches auf die Erfassung und Auswertung von landwirtschaftlichen Daten spezialisiert ist. Mit dem elektrisch betriebenen und autonom fahrenden Frachter „Yara Birkeland“ reagiert YARA auf die disruptiven Herausforderungen des Klimawandels und möchte ab dem ersten Quartal 2020 seine Logistikkosten optimieren. In der Prozessindustrie sind realistische Testbedingungen die Grundlage für eine agile Produktentwicklung.

Die Firma Knauf zeigt, wie disruptive Ansätze eine bislang kaum digital erschlossene Branche verändern können. Das Bauen der Zukunft wird maßgeblich von digitalen Prozessen geprägt. Building Information Modeling – kurz BIM – definiert bereits jetzt den Standard, um über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks alle relevanten Informationen zu jedem Zeitpunkt aktuell verfügbar zu machen. Der Glasproduzent Verallia ist ein Beispiel für die gelungene Realisierung digitaler Innovationsprozesse. Im hausinternen Innovationscenter erfolgt der intensive Austausch aller Beteiligten an einem Innovationsprojekt. In Projekt-Meetings und Kreativworkshops werden dreidimensionale eDrawings und virtuelle Glasverpackung im Rahmen der Produktentwicklung genutzt.

Erfahren Sie mehr über die Herausforderungen und die Potenziale der Wertschöpfung 4.0 auf dem diesjährigen MMK. Profitieren Sie dabei von den Erfahrungen der Unternehmen der Chemiebranche, der Pharma- sowie der Prozessindustrie. Es referieren hierzu:

  • Dr. Stefan Oschmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung Merck KGaA
  • Werner Bauman, Vorstandsvorsitzender Bayer AG
  • Dr. Thomas Koniordos, Head of Business Line Environmental Solutions YARA GmbH & Co. KG
  • Manfred Grundke, Geschäftsführender Gesellschafter, Gebr. Knauf Verwaltungsge-sellschaft KG
  • Dr. Nicola Rudolph, Manager Production System VIM Northern Europe Verallia Deutschland AG

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Corelis Boundary-Scan Test mit neuen Features

Corelis liefert die Version 9.0 der ScanExpress Boundary-Scan Tool Suite aus. Diese neue Version der Software unterstützt zahlreiche neue Bauteile, ist leichter mit Software von Drittanbietern integrierbar und verfügt über eine neu gestaltete Visualisierung der Testergebnisse.

Mit ScanExpress 9.0 wird ein verbessertes Format für Speichermodelle eingeführt, das Befehlssequenzen, zusätzliche Metadaten und differentielle Pinpaare unterstützt. Das neue Format ermöglicht eine vereinfachte Bauteildefinition, z.B. für die Beschreibung von DDR4-RAM, bei gleichzeitig verringerter Dateigröße.

ScanExpress™ Viewer erlaubt jetzt die bildliche Darstellung der Testergebnisse in Verbindung mit einem Foto der Baugruppe und den zugehörigen CAD-Daten. Mit ScanExpress DFT Analyzer erstellte Reports können nach ScanExpress Viewer importiert werden, um Pins farblich unterschieden nach ‚complete‘, ‚partial‘, ‚none‘ bzw. ‚undefined‘ darzustellen. Hierzu sind nur CAD-Daten erforderlich, was eine Untersuchung der Baugruppe bereits während der Entwicklung erleichtert.
Ebenfalls neu in ScanExpress 9.0 ist die Implementierung der sog. ‚Procedure Description Language‘ (PDL) nach IEEE-1149.1-2013. PDL-Skripte können innerhalb ScanExpress Runner ausgeführt werden.

ScanExpress™ JET und ScanExpress™ Programmer (Target Assisted Programmer) ermöglichen nun auch neben NOR-Flash die Programmierung von NAND-Flash in Verbindung mit Xilinx Zynq 7000 SoC.

ScanExpress™ Runner ist ab Version 9.0 als DLL für 32- und 64-bit-Systeme verfügbar und ermöglicht die Integration in alle aktuellen Testsysteme von Drittanbietern, u.a. LabVIEW und MATLAB.

Kunden mit Wartungsvertrag können ScanExpress 9.0 über die Support-Webseite von Corelis herunterladen. Europäische Kunden können sich an die A.R. Bayer DSP Systeme GmbH wenden, die auch kostenlose, eintägige Seminare zum Thema Boundary-Scan anbietet.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Automotive Plastics Market to surpass USD 50 billion by 2024 | Delphi, Lear Corporation, Evonik, SABIC, Solvay, Adient, DSM

Germany automotive plastics market demand is likely to register gains close to 8.5% during the forecast timeframe. Growth in automobile industry and presence of major industry giants along with high innovations and strategies will enhance product demand in the region. Increasing pressure on automobile manufacturers to reduce GHG emission to comply with EU standards coupled with high investments in research will drive regional industry growth.

UK automotive plastics market demand from polypropylene (PP) may register substantial growth at about 9% during the projected period. The product has wide usage in cable insulation, petrol cans, indoor & outdoor carpets, battery box, and bumpers. PP is about 15% to 20% lighter than other materials which is beneficial in automobile weight, thereby resulting in less CO2 emission and low fuel consumption.

Request for a sample copy of this report @ 
https://www.gminsights.com/request-sample/detail/110

Automotive Plastics Market size is set to surpass USD 50 billion by 2024; according to a new research report by Global Market Insights, Inc. BASF, Delphi, Celanese, DSM, Evonik, SABIC, RTP, Lear Corporation, Borealis AG, Adient and Covestro are the prominent industry participants in the automotive plastics market. Companies are focusing towards investing in R&D activities to comply with government standards and enhancing their product portfolio by forming joint ventures and partnerships.

Rising passenger cars production along with consumer demand for fuel efficient, durable and light weight vehicles should stimulate automotive plastics industry demand. Rapid industrialization and urbanization in India, Japan, and China will propel the demand for commercial vehicles, SUV’s, modern cars and HMV’s. Rising per capita income and improving living standards will create demand for stylish and high aesthetics cars thereby stimulating industry growth.

– Automotive Plastics Market, By Application
• Power Train
• Electrical Components
• Interior and Exterior Furnishings
• Under the hood
• Chassis
• Others

Browse Complete Report Summary @ 
https://www.gminsights.com/industry-analysis/automotive-plastics-market

North America automotive plastics market size, with steady gains in the U.S. and Canada is poised to exceed USD 5 billion up to 2024 owing to rise in consumer preferences for lightweight and fuel-efficient vehicles. Rising OEM manufacturers demand towards reducing vehicle weight and providing cost effective solutions may have a positive influence on the regional growth. Stringent government standards and rules by CAFÉ regarding CO2 emission and fuel economy has resulted in OEMs to search for other methods to reduce vehicular weight to improve fuel efficiency.

Major raw materials, PU, ABS, PMMA, PVC, and PP are used in the manufacturing process of automotive plastics. Lack of standardization of plastic materials along with sustainability issues will be a major challenge and may impact industry growth.

Company profiled in this report based on Business overview, Financial data, Product landscape, Strategic outlook & SWOT analysis:
1. Adient plc.
2. BASF S.E.
3. Bayer MaterialScience LLC (Covestro AG)
4. Borealis AG
5. Celanese SO.F.TER. Spa
6. Delphi Automotive PLC
7. DSM
8. Evonik Industries
9. Grupo Antolin
10. Hanwha Azdel Inc.
11. Lear Corporation
12. LG Chem
13. Owens Corning
14. Quadrant AG
15. RTP Co.
16. S&E Specialty Polymers
17. SABIC
18. Solvay SA
19. SRF Ltd.
20. Teijin Ltd.
21. Toyoda Gosei
22. The Dow Chemical Company

Make an inquiry for purchasing this report @
https://www.gminsights.com/inquiry-before-buying/110

PVC based automotive plastics market demand is likely to surpass USD 1.9 billion during the foreseeable timeframe. These are mainly used in underbody coatings, sealants, door panels seating, dashboard, arm rest, window sealing profiles, weather strips, and body side protection. Increasing environmental concerns regarding carbon emission coupled with rising consumer awareness regarding safety and reducing accidental injuries may act as a contributing factor for industry growth.

 

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Global Genetic Testing Market to Exceed USD 22 Billion By 2024 | Major Key Players are Siemens, Roche Diagnostics and QIAGEN

Genetic Testing Market growth throughout the forecast period will driven by Increasing applications of genetic testing for early detection and prevention of oncology and genetic diseases will accelerate the. Around 6,00,920 cancer deaths occurred in the U.S. in 2017. Growing awareness among patients pertaining to early diagnosis of diseases will lead to timely treatment resulting in reduced mortality. Rising prevalence of diseases such as cancer, cystic fibrosis, Alzheimer’s and other genetic diseases worldwide will result in increasing number of people undergoing genetic testing for early diagnosis thereby fueling the market growth.

Request for Sample Copy of This Report @ https://www.gminsights.com/request-sample/detail/2490

Innovation in genetic testing leading to enhanced efficiency, high sensitivity and safety will serve to be a high impact rendering factor. Technological advancement in scientific research as well as research instrument is increasing the importance of genetic testing. Availability of sensitive and efficient DNA sequencing technique for prenatal genetic testing allows detection of minute amount of DNA circulating in the mother’s blood during early stages of pregnancy. Adoption of such non-invasive prenatal testing (NIPT) at a very early stage of pregnancy is increasing worldwide thereby augmenting the industry growth over the forecast period.

Demand for direct-to-consumer (DTC) genetic testing is growing in the last few years. DTC genetic testing allows customers to know their genetic information without involving the physicians or other healthcare professionals. DTC testing allows customers to identify genetic predisposition to diseases such as cancer, Alzheimer’s and diabetes in order to facilitate a precautionary preparation for healthcare. Aforementioned factors will further boost the market growth over the forecast period.

Make an Inquiry for purchasing this Report @ 

https://www.gminsights.com/inquiry-before-buying/2490

Cancer diagnosis segment accounted for the largest market share in 2017. Cancer is the second leading cause of mortality globally. According to, The Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME), the number of cancer deaths accounted for around 8.9 million in 2016. Around 5%-10% of all the cancers globally are caused by inheriting genetic mutation. Notable improvements can be made in the lives of cancer patients by diagnosing cancer early and avoiding delays in care resulting in greater probability of surviving, less expensive treatment and reduced morbidity. Rising prevalence of cancer worldwide will significantly accelerate the cancer diagnosis segment over the forecast period.

U.S. dominated the genetic testing market in 2017 and will witness robust growth during the forecast period. This is attributable to the rising prevalence of genetic diseases, highly advanced infrastructure to support genetic testing and technological advancements in the region. The regulatory support for direct to consumer (DTC) genetic testing coupled with increasing insurance coverage and reduction in the cost of genetic tests is projected to fuel the demand for genetic testing in the U.S.

Genetic testing market in Japan accounted for the largest market share in Asia-Pacific region and is expected to show significant growth over the coming years. This is attributable to factors such as growing advancements in the technology, availability of new tests, rapidly rising patient pool and increasing government investment in R&D. Further, India and China are expected to grow at a faster CAGR due to the increasing disposable income, rising affordability and growing investments in healthcare infrastructure. Aforementioned factors will further fuel the regional growth throughout the forecast period.

Browse Report Summery @

https://www.gminsights.com/industry-analysis/genetic-testing-market

Some of the notable industry players operating in global genetic testing market are 23andMe, Abbott Molecular, Bayer Diagnostics, Biocartis, BioHelix, BioMerieux, BGI, Celera Genomics, Cepheid, Counsyl, deCODEme, Genentech, Genomictree, Genomic Health, HTG Molecular Diagnostics, IntegraGen, LabCorp Diagnostics, Luminex, MolecularMD, Myriad, Natera, PacBio, Pathway Genomics, Qiagen, Roche Diagnostics, Sequenom and Siemens. All in all, endowed with the potential to provide an in-depth knowledge about cancer, embryo development, neural system, and stem cells, genetic testing market is expected to surpass USD 22 billion by 2024.

About Global Market Insights:

Global Market Insights, Inc., headquartered in Delaware, U.S., is a global market research and consulting service provider; offering syndicated and custom research reports along with growth consulting services. Our business intelligence and industry research reports offer clients with penetrative insights and actionable market data specially designed and presented to aid strategic decision making. These exhaustive reports are designed via a proprietary research methodology and are available for key industries such as chemicals, advanced materials, technology, renewable energy and biotechnology.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Klaus Dotzler verstärkt den Vertrieb bei B+S Logistik

  • Mit Klaus Dotzler wird die Fulfillment Expertise bei B+S weiter gestärkt
  • eCommerce Experte war zuvor bei u.a. Conrad Electronic, Dohmen Solutions, JCL und der OTTO Group
  • Betreuung des süddeutschen Raums durch Dotzler

Seit dem 1. Oktober unterstützt Klaus Dotzler als Senior Sales Manager den Vertrieb bei der B+S GmbH Logistik und Dienstleistungen.

Er ist bereits seit über 15 Jahren im eCommerce Fulfillment als Sales Manager erfolgreich tätig. Dotzler wird besonders in Süddeutschland die Präsenz von B+S verstärken. Das Unternehmen betreibt bereits zwei Lagerstandorte in Bayern.

„Die Einstellung von Klaus Dotzler ist ein Glücksgriff für uns. Von seiner langjährigen Erfahrung und seinem großen Netzwerk werden wir definitiv profitieren können,“ sagt Stefan Brinkmann, Geschäftsführer der B+S GmbH. „Die Anwerbung des eCommerce Experten und die Neugründung unseres zweiten süddeutschen Standortes in Schwarzenbruck bei Nürnberg sind strategisch wichtige Schritte für uns, um bundesweit noch stärker als Logistikunternehmen und Fulfillment Dienstleister wahrgenommen zu werden.“

Der gebürtige Bayer Dotzler wird das stark wachsende eCommerce Geschäft bei B+S vorantreiben. „B+S Logistik etabliert sich im Bereich Fulfillment immer mehr. Mit seinen eCommerce-Kunden wie z.B. McTrek, Hussel oder Zoo24 bedient B+S sehr unterschiedliche Sparten auf höchstem Niveau. Das finde ich sehr spannend. Ich freue mich darauf, vor allem das Fulfillment Geschäft des Unternehmens weiter mitauszubauen und zu formen“, so Klaus Dotzler.

Vor seinem Antritt bei der B+S GmbH war Dotzler unter anderem lange bei Conrad Electronic, Dohmen Solutions, JCL eCommerce und bei BFS Baur Fulfillment Solutions im Business Development und Sales tätig. „Ich bin einfach durch und durch ein eCommerce Addict“.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Handwerk drängt auf eine Meisterprämie wie in anderen Bundesländern

Bei der Meisterfeier des Handwerks am Freitagabend bekräftigte Kammerpräsident Rainer Reichhold die Forderung nach einer Meisterprämie in Baden-Württemberg. „Aus Sicht des Handwerks wäre der Meisterbonus ein wichtiger Schritt zur Gleichbehandlung von Meistern und Studierenden“, betonte der Präsident der Handwerkskammer Region Stuttgart vor über 2.500 Besuchern im Internationalen Congresscenter Stuttgart. In allen anderen Bundesländern werde diese Erfolgsprämie bereits gewährt. „Eine Prämie in Höhe von 1.500 Euro wäre ein klares Signal der Anerkennung von Leistungsträgern“, so Reichhold. „Wenn es die Landesregierung ernst meint mit der Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Ausbildung, muss die Prämie schnellstmöglich kommen. Nur so kann der Meister mit dem Hochschulstudium konkurrieren.“

Ein Gebot der Fairness wäre für den Kammerpräsidenten auch die Gleichbehandlung von Meisterschülern und Studierenden als Nutzer des ÖPNV. Bisher erhalten Meisterschüler kein verbilligtes Ticket, da sie nicht als Studierende gelten, sondern als Weiterbildungsteilnehmer. Reichhold: „Deshalb setzen wir uns dafür ein, das vergünstigte VVS-StudiTicket auch auf Meisterschüler auszuweiten.“ Grundsätzlich wichtig sei aber, dass Bildung für alle Gruppen gleich und fair finanziert ist.

690 junge Handwerker durften am Freitag nach dem erfolgreichen Abschluss der Meisterschulen ihre Meisterbriefe in Empfang nehmen. Vor der Übergabe der Schmuckurkunden war es dann soweit. Die Jungmeister konnten den „Meistermoment“ unter Glitterregen auf der Bühne erleben. Ein Blick auf die diesjährigen Bestmeister der Handwerkskammer Region Stuttgart zeigt einmal mehr, wie viele erfolgreiche Frauen es in der Branche gibt. Von den 13 Bestmeistern sind sechs weiblich. Die Meisterurkunden wurden von den Mitgliedern der 29 Prüfungsausschüsse an die jungen Handwerker überreicht. Mit 96 Absolventen gehören die Kraftfahrzeugtechniker mit Abstand zum größten Gewerk. Die Maler und Lackierer stellen 71, die Friseure 52 Jungmeister.

Zur bundesweit angestoßenen Gründungsinitiative erklärte Reichhold, dass der Meisterbrief ein idealer Türöffner auf dem Weg in die Selbstständigkeit sei. „Mehr junge Menschen müssen sich wieder trauen, ihr Leben und ihren Beruf selbst in die Hand zu nehmen und selbst Unternehmer zu werden. Die Sozialabgaben und Lohnzusatzkosten müssten dabei auch für bestehende Firmeninhaber konstant bleiben und dürften die Grenze von 40 Prozent nicht übersteigen. „Selbstständigkeit muss sich lohnen", so der Kammerpräsident.

Als ein „bedeutendes Anliegen“ des Handwerks bezeichnete Reichhold die Rückführung von zulassungsfreien Berufen in die Meisterpflicht. In den Gewerken, in denen es zu Fehlentwicklungen gekommen sei, müssten diese Fehler der Vergangenheit, wo immer möglich, rückgängig gemacht werden. „Der Meister ist gut für die Ausbildung, er ist gut für die Qualität im Handwerk, und er ist gut für dieses Land", betonte Kammerpräsident Rainer Reichhold. „Wir müssen gemeinsam die Voraussetzungen schaffen, damit das Handwerk auch in Zukunft für Innovation, Zuverlässigkeit und höchste Qualität steht. Denn ein starkes Handwerk ist die Grundlage für eine erfolgreiche Wirtschaft. Die Meisterpflicht als gewachsene Institution müssen wir dazu bewahren und schützen“, betonte Reichhold.  

Die finanziellen Perspektiven der Jungmeister beschrieb Reichhold sehr positiv: „Ein Meister verdient mindestens so viel wie ein Bachelor. Ein fitter Handwerksunternehmer kann einen Master finanziell locker überflügeln. Und der Lehrling bekommt während der Ausbildung eine Vergütung, ein Student dagegen nichts. Das alles ist leider nicht hinreichend bekannt.“

Den Rotary-Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro konnte Konditormeisterin Nina Striegl aus Ulm/Donau entgegennehmen. Ines Aufrecht, die Vizepräsidentin des Rotary-Clubs Stuttgart, überreichte den Scheck.  Mit der Unterstützung soll ein „durchdachter Zukunftsplan“ ausgezeichnet werden, der die Selbstständigkeit nicht ausschließt.

„We are the champions“ – die Bestmeister 2018

  • Orthopädietechnikmeisterin Stephanie Bayer, 89264 Weißenhorn
  • Installateur und Heizungsbauermeister Sebastian Schindler, 71546 Aspach
  • Klempnermeister Steffen Riester, 72379 Hechingen
  • Müllermeisterin Lisa Sendker, 59174 Kamen
  • Maler und Lackierermeister Nicholas Kölper, 76275 Ettlingen
  • Stuckateurmeister Pierre Frey, 68789 St. Leon-Rot
  • Raumausstattermeister Dominik Sven Greißl, 70327 Stuttgart
  • Bäckermeisterin Nicole Mittmann, 72218 Wildberg
  • Schilder- und Lichtreklameherstellermeisterin Isabelle Bachmann, 71711 Murr
  • Maßschneidermeisterin Lea Katharina Baltner, 87742 Dirlewang
  • Konditormeisterin Nina Striegl, 89079 Ulm
  • Orgel- und Harmoniumbauer Georg Deutinger, 85445 Oberding
  • Informationstechnikermeister Andreas Soffner, 71229 Leonberg

Weitere Infos zur Meisterfeier: www.hwk-stuttgart.de/meisterfeier2018

Live-Berichte von der Veranstaltung und die politischen Forderungen des Handwerks sind hier abrufbar: https://www.hwk-stuttgart.de/artikel/live-berichte-von-der-meisterfeier-67,0,1257.html

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Handwerk drängt auf eine Meisterprämie wie in anderen Bundesländern

Bei der Meisterfeier des Handwerks am Freitagabend bekräftigte Kammerpräsident Rainer Reichhold die Forderung nach einer Meisterprämie in Baden-Württemberg. „Aus Sicht des Handwerks wäre der Meisterbonus ein wichtiger Schritt zur Gleichbehandlung von Meistern und Studierenden“, betonte der Präsident der Handwerkskammer Region Stuttgart vor über 2.500 Besuchern im Internationalen Congresscenter Stuttgart. In allen anderen Bundesländern werde diese Erfolgsprämie bereits gewährt. „Eine Prämie in Höhe von 1.500 Euro wäre ein klares Signal der Anerkennung von Leistungsträgern“, so Reichhold. „Wenn es die Landesregierung ernst meint mit der Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Ausbildung, muss die Prämie schnellstmöglich kommen. Nur so kann der Meister mit dem Hochschulstudium konkurrieren.“

Ein Gebot der Fairness wäre für den Kammerpräsidenten auch die Gleichbehandlung von Meisterschülern und Studierenden als Nutzer des ÖPNV. Bisher erhalten Meisterschüler kein verbilligtes Ticket, da sie nicht als Studierende gelten, sondern als Weiterbildungsteilnehmer. Reichhold: „Deshalb setzen wir uns dafür ein, das vergünstigte VVS-StudiTicket auch auf Meisterschüler auszuweiten.“ Grundsätzlich wichtig sei aber, dass Bildung für alle Gruppen gleich und fair finanziert ist.

690 junge Handwerker durften am Freitag nach dem erfolgreichen Abschluss der Meisterschulen ihre Meisterbriefe in Empfang nehmen. Vor der Übergabe der Schmuckurkunden war es dann soweit. Die Jungmeister konnten den „Meistermoment“ unter Glitterregen auf der Bühne erleben. Ein Blick auf die diesjährigen Bestmeister der Handwerkskammer Region Stuttgart zeigt einmal mehr, wie viele erfolgreiche Frauen es in der Branche gibt. Von den 13 Bestmeistern sind sechs weiblich. Die Meisterurkunden wurden von den Mitgliedern der 29 Prüfungsausschüsse an die jungen Handwerker überreicht. Mit 96 Absolventen gehören die Kraftfahrzeugtechniker mit Abstand zum größten Gewerk. Die Maler und Lackierer stellen 71, die Friseure 52 Jungmeister.

Zur bundesweit angestoßenen Gründungsinitiative erklärte Reichhold, dass der Meisterbrief ein idealer Türöffner auf dem Weg in die Selbstständigkeit sei. „Mehr junge Menschen müssen sich wieder trauen, ihr Leben und ihren Beruf selbst in die Hand zu nehmen und selbst Unternehmer zu werden. Die Sozialabgaben und Lohnzusatzkosten müssten dabei auch für bestehende Firmeninhaber konstant bleiben und dürften die Grenze von 40 Prozent nicht übersteigen. „Selbstständigkeit muss sich lohnen", so der Kammerpräsident.

Als ein „bedeutendes Anliegen“ des Handwerks bezeichnete Reichhold die Rückführung von zulassungsfreien Berufen in die Meisterpflicht. In den Gewerken, in denen es zu Fehlentwicklungen gekommen sei, müssten diese Fehler der Vergangenheit, wo immer möglich, rückgängig gemacht werden. „Der Meister ist gut für die Ausbildung, er ist gut für die Qualität im Handwerk, und er ist gut für dieses Land", betonte Kammerpräsident Rainer Reichhold. „Wir müssen gemeinsam die Voraussetzungen schaffen, damit das Handwerk auch in Zukunft für Innovation, Zuverlässigkeit und höchste Qualität steht. Denn ein starkes Handwerk ist die Grundlage für eine erfolgreiche Wirtschaft. Die Meisterpflicht als gewachsene Institution müssen wir dazu bewahren und schützen“, betonte Reichhold.  

Die finanziellen Perspektiven der Jungmeister beschrieb Reichhold sehr positiv: „Ein Meister verdient mindestens so viel wie ein Bachelor. Ein fitter Handwerksunternehmer kann einen Master finanziell locker überflügeln. Und der Lehrling bekommt während der Ausbildung eine Vergütung, ein Student dagegen nichts. Das alles ist leider nicht hinreichend bekannt.“

Den Rotary-Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro konnte Konditormeisterin Nina Striegl aus Ulm/Donau entgegennehmen. Ines Aufrecht, die Vizepräsidentin des Rotary-Clubs Stuttgart, überreichte den Scheck.  Mit der Unterstützung soll ein „durchdachter Zukunftsplan“ ausgezeichnet werden, der die Selbstständigkeit nicht ausschließt.

„We are the champions“ – die Bestmeister 2018

  • Orthopädietechnikmeisterin Stephanie Bayer, 89264 Weißenhorn
  • Installateur und Heizungsbauermeister Sebastian Schindler, 71546 Aspach
  • Klempnermeister Steffen Riester, 72379 Hechingen
  • Müllermeisterin Lisa Sendker, 59174 Kamen
  • Maler und Lackierermeister Nicholas Kölper, 76275 Ettlingen
  • Stuckateurmeister Pierre Frey, 68789 St. Leon-Rot
  • Raumausstattermeister Dominik Sven Greißl, 70327 Stuttgart
  • Bäckermeisterin Nicole Mittmann, 72218 Wildberg
  • Schilder- und Lichtreklameherstellermeisterin Isabelle Bachmann, 71711 Murr
  • Maßschneidermeisterin Lea Katharina Baltner, 87742 Dirlewang
  • Konditormeisterin Nina Striegl, 89079 Ulm
  • Orgel- und Harmoniumbauer Georg Deutinger, 85445 Oberding
  • Informationstechnikermeister Andreas Soffner, 71229 Leonberg

Weitere Infos zur Meisterfeier: www.hwk-stuttgart.de/meisterfeier2018

Live-Berichte von der Veranstaltung und die politischen Forderungen des Handwerks sind hier abrufbar: https://www.hwk-stuttgart.de/artikel/live-berichte-von-der-meisterfeier-67,0,1257.html

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

OTRS wird 15 Jahre alt

Die OTRS AG, weltweit führender Anbieter von Lösungen zum Prozess- und Kommunikationsmanagement, feiert ihren 15. Geburtstag. Dabei blickt das OTRS-Team auf eine Erfolgsgeschichte zurück: Anfang 2000 als reines Open Source Projekt im hessischen Bad Homburg gestartet, ist das Unternehmen inzwischen börsennotiert und zählt über 100 Mitarbeiter in sechs internationalen Niederlassungen. Zum Kundenspektrum aller Branchen gehören namhafte Firmen wie Lufthansa, IBM und Bayer.

Kunden schätzen die Internationalität und den zuverlässigen Support

Was als Ticket-System im klassischen IT Service Management begonnen hat, ist heute eine Software, die weltweit für unterschiedlichste Szenarien zum Einsatz kommt. Neben dem erwähnten ITSM sorgt sie auch im Kundenservice und der IT Sicherheit für Struktur bei Prozess – und Kommunikationsabläufen. Mehr als 170.000 Unternehmen weltweit nutzen OTRS, darunter über 40 Prozent der DAX 30-Unternehmen. Die Lufthansa war ein Kunde der ersten Stunde.

Ein weiterer Beispielkunde, bei dem OTRS international zur Anwendung kommt, ist die  Excelitas Technologie Corporation, weltweit tätiger Hersteller im Bereich Optoelektronik, ist Beispiel, für OTRS im internationalen Einsatz. „Da wir OTRS in Standorten auf der ganzen Welt einsetzen, erleichtert uns die Verfügbarkeit vieler verschiedener Sprachen für das Interface die Arbeit mit dem System sehr“, sagt Stefan Goerke, IT Infrastructure Manager von Excelitas.

Die Livit AG, ein Real Estate Management Unternehmen, schätzt insbesondere den zuverlässigen Support: „In den insgesamt sieben Jahren, die wir OTRS bereits als Vertragskunde nutzen, haben wir nur positive Erfahrungen gemacht. Für uns ist vor allem der zuverlässige und kompetente Support einfach unbezahlbar“, berichtet Georg Rölli, Leiter IT-Betrieb bei der Livit AG.

Meilensteine in 15 Jahren OTRS AG / Neues Büro in Ungarn

Wichtige Meilensteine in der 15jährigen Geschichte der OTRS AG sind der Börsengang im Jahr 2009 und die Anpassung des Geschäftsmodells mit Schwerpunkt auf die gemanagte Lösung. Auch die konstant verfolgte Internationalisierung mit Büroeröffnungen in USA und Mexiko (2010), China und Brasilien (2016) sowie Singapur (2017) zählt zu den wichtigen Säulen in der Unternehmensgeschichte. Das aktuellste Erfolgsprojekt ist die Eröffnung einer neuen Niederlassung in Ungarn. Die OTRS Tochter OTRS Magyarország Kft. wurde im letzten Monat in Budapest gegründet. Schon während der Zusammenarbeit mit einem ungarischen Vertriebspartner zeichnete sich vielversprechendes Geschäftspotential ab, so dass die Gründung eines eigenen Büros ein konsequenter Schritt war. Neben den positiven geschäftlichen Prognosen in Ungarn freut sich das Unternehmen zusätzlich über drei neue, professionelle Mitarbeiter am Standort Budapest, die OTRS als Software bereits sehr gut kennen.

Das Erfolgsrezept

Auf die Frage, was sein Erfolgsrezept ist, antwortet André Mindermann, CEO und Co-Founder der OTRS AG: „Mitarbeiter sind das wichtigste Gut. Daher sollte Arbeit dazu beitragen, die individuelle Persönlichkeit zu entwickeln, statt sie zu unterwerfen. Wenn wir als Unternehmen erfolgreich sind, dann ist genau dies gelungen und wir profitieren von dem Beitrag, den unsere Mitarbeiter durch ihre persönliche Entfaltung zu leisten vermögen. Darauf bauen wir auch für die Zukunft und freuen uns auf die nächsten 15 Jahre.“

Mehr Informationen zur OTRS AG finden Sie hier.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Verkehrssicherheit und Mobilität zentrale Themen von Messe und Kongress

Im Rahmen des betrieblichen Arbeitsschutzes spielt die Verkehrssicherheit eine immer größere Rolle. Der mit Abstand größte Anteil an Wege- und Dienstwegeunfällen ereignete sich in den vergangenen Jahren im Straßenverkehr, also auf öffentlichen Straßen und Plätzen. Hier passierten 95 Prozent aller tödlichen Wege- und Dienstwegeunfälle. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat hat es sich zur Aufgabe gemacht, Betriebe gezielt über Unfallrisiken im Straßenverkehr aufzuklären und konkrete Tipps zu geben, wie Unfälle im Straßenverkehr verringert werden können. Im Rahmen der Fachmesse Arbeitsschutz Aktuell, die vom 23. bis 25. Oktober 2018 in der Messe Stuttgart stattfindet, berät der Deutsche Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR) an seinem Stand umfassend zu allen Fragen der Verkehrssicherheit sowie Unfallprävention auf Wegen und Dienstwegen. Eine Parcours-Fläche gibt Gelegenheit, bei einem durch Rauschbrillen simulierten Alkoholkonsum die Auswirkungen der eingeschränkten Wahrnehmung zu erfahren. Die Welt einmal aus der Sicht des Anderen – sprich eines Fahrrad- oder eben Autofahrers – zu sehen, das ist das Ziel von "Share the road". Die innovative Virtual-Reality-Erfahrung verdeutlicht problematische Situationen zwischen Menschen, die mit Autos und mit Fahrrädern am Verkehr teilnehmen, und soll zu Verhaltensänderungen sensibilisieren. Der DVR macht an seinem Stand diesen Perspektivwechsel auf der Arbeitsschutz Aktuell 2018 möglich. Eco Safety Training

Im Außenbereich bietet der DVR ein kostenloses Eco Safety Training im realen Straßenverkehr an. Im Rahmen eines Coachings wird hier eine sichere, wirtschaftliche und umweltschonende Fahrweise erlernt und individuelle Stärken ausgebaut. Unterschiedliche Forschungsinstitute und Universitäten haben die Wirkung des Eco Safety Trainings und seinen positiven Nutzen für Unternehmen bestätigt. "Fahrfehler, Haftpflicht- und Kaskoschäden werden nachgewiesenermaßen reduziert und ein gelassener Umgang mit dem Straßenverkehr wird aufgebaut", so Kay Schulte, DVR-Referatsleiter. Die Plätze sind begrenzt – eine Voranmeldung unter praevention@ dvr. de wird empfohlen.

BGHW Showtruck

Mobilität und Verkehrssicherheit machen nicht vor Werkstoren halt. Der BGHW Showtruck – ebenfalls im Außenbereich der Messe widmet sich dem innerbetrieblichen Transport. Gabelstaplerkippsimulator, Vibrationssimulator, Sicherheitsstapler mit Drehsitz, Hubladebühne mit Absturzsicherung und Sprungwaage machen typische Gefahren und körperliche Belastungen in einem gesicherten Umfeld persönlich erlebbar. Ziel ist es, zu sensibilisieren und zum Einsatz der entsprechenden Technologien zu motivieren.

Kongressblock Verkehrssicherheit und Mobilität

Den Themen Verkehrssicherheit und Mobilität widmet der Arbeitsschutz Aktuell Kongress einen ganzen Block. Am 25.10.2018 stellen DVR und VDSI ihre gemeinsam entwickelten Konzepte zur Reduzierung des Unfallgeschehens in einem Zukunftsworkshop vor. „Führende Experten diskutieren zielführende Strategien und geeignete Vorgehensweisen. Das Fachpublikum darf sich bei dem Zukunftsworkshop auf eine interaktive Arbeitsphase freuen, sowie auf spannende Impulsvorträge“, so VDSI-Geschäftsführer Karlheinz Kalenberg, der gemeinsam mit Kay Schulte, DVR-Referatsleiter „Unfallprävention – Wege und Dienstwege“ den Kongressblock moderieren wird.

Mobilität der Zukunft im Arbeitsalltag – Herausforderungen, Donnerstag, 25.10.2018, 09:25 – 09:55 Uhr, ICS, C6.1
Fahrzeuge werden moderner und mit immer mehr Technik ausgestattet. Dabei treffen sie im Verkehr auf Mischverkehr und emotional begründete Fahrten mit älteren oder nicht ausgestatteten Fahrzeugen aller Art. Jochen Lau zeigt die Herausforderungen der Zukunft auf und welche Ansprüche Prävention angesichts dieses Mischverkehrs haben muss.

Mobilität sicher gestalten: Der Weg zur wirksamen Prävention, Donnerstag, 25.10.2018, 09:55 – 10:25 Uhr, ICS, C6.1
Marita Menzel, Referentin Aus- und Weiterbildung Unfallprävention – Wege und Dienstwege beim DVR, geht in Ihrem Vortrag auf die tragende Rolle der Gefährdungsbeurteilung bei der Vermeidung von Dienst- und Wegeunfällen ein. Im Fokus steht das Onlineinstrument „GUROM Mobilität sicher gestalten“, das Unternehmen und Bildungseinrichtungen dabei unterstützt, ihre Gefährdungen zu ermitteln und geeignete, erprobte Präventionsmaßnahmen auszuwählen. Gemeinsam ist man effektiv – VDSI Arbeitskreise zur Entwicklung präventiver Strategien, Donnerstag, 25.10.2018, 10:25 – 10:55 Uhr, ICS, C6.1Einen spannenden Einblick in die Praxis liefert Jürgen Krawiec von den Berliner Verkehrsbetrieben AöR. Er berichtet vom effizienten, gemeinsamen Austausch im Rahmen der VDSI-Arbeitsgemeinschaft „Wegeunfallverhütung“, zu der sich Bayer AG, BSR, BVG, 50Hertz, Stromnetz Berlin und der DVR zusammengeschlossen haben.

Unfallschwerpunkt Stolper- und Rutschunfälle – Bewährte und neue Präventionsansätze, Donnerstag, 25.10.2018, 10:55 – 11:25 Uhr, C6.1
Dr. Christoph Wetzel von der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) widmet sich in seinem Expertenvortrag dem Stolpern und Rutschen – in Verbindung mit Stürzen oft Unfallschwerpunkt in den meisten Betrieben. Aufgezeigt werden bewährte und neue Präventionsansätze sowie Medien, Aktionen und Hilfestellungen der Unfallversicherungsträger für die betriebliche Sicherheitsarbeit. "Die Strecke kenne ich doch!" – Verantwortungsübernahme standortbestimmter Unternehmen durch Si-cher in meiner Region, Donnerstag, 25.10.2018, 11:25 – 11:55 Uhr, ICS, C6.1
Gesa Ristock, Referentin Regio Protect UVT beim DVR, stellt das Projekt „Sicher in meiner Region“ vor, das in neun Projektregionen die Unfalldaten auswertet, nach bestimmten Kategorien sortiert und so besondere Gefahrenstellen im Umfeld standortbestimmter Unternehmen für junge Beschäftigte im Alter von 16 bis 29 Jahren ermittelt, die aufgrund altersbedingter Faktoren besonders anfällig für bestimmte Dienst- und Wegeunfälle sind.
Vorgestellt werden die Aktivitäten bei der Wacker AG und der Linde AG sowie die Ergebnisse der begleitenden Evaluation.

Der DVR ist vertreten mit eigenem Stand (Stand I1.011, Halle 1), sowie am Gemeinschaftsstand der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) (Stand J1.020, Halle 1).

Über die Arbeitsschutz Aktuell

Vom 23. – 25. Oktober 2018 findet die Arbeitsschutz Aktuell mit Fachmesse und Kongress in der Messe Stuttgart statt (ICS und L-Bank Forum) – inmitten einer der wirtschaftsstärksten Regionen Europas. Der dreitägige Kongress steht unter dem Motto „Sicher und gesund arbeiten“. Er wird sich mit elementaren und aktuellen Fragen zum Arbeits- und Gesundheitsschutzbeschäftigen.Die Arbeitsschutz Aktuell 2018 in Stuttgart erwartet 12.000 Fachbesucher, 300 Aussteller und 1.000 Kongressteilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Parallel zur Arbeitsschutz Aktuell finden die beiden Fachmessen interbad und parts2clean statt. Mit einer Eintrittskarte ist der Zugang zu allen drei Veranstaltungen möglich. Die Fachvereinigung Arbeitssicherheit e.V. (FASI) ist ideeller Träger der dreitägigen Fachmesse sowie des Fachkongresses.Veranstalter der Fachmesse ist die HINTE Messe- und Ausstellungs-GmbH. Weitere Infos unter w w w. arbeitsschutz-aktuell. de.Bild- und Videomaterial von Kongress und Fachmesse stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung: http: //w w w. arbeitsschutz-aktuell. de/arbeitsschutz-aktuell/mediathek. php.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

TissUse establishes a liver-endocrine tissues multi-organ model for risk assessment with Bayer

TissUse has signed a collaboration agreement with Bayer to develop a highly innovative liver-endocrine tissues assay using TissUse’s Multi-Organ-Chip (MOC) technology.

Under the terms of the collaboration agreement, TissUse will join forces with Bayer to develop a novel mechanistic in vitro assay that will allow assessment of species differences of critical toxicities for early development and registration.
Furthermore, the new assay is expected to significantly contribute to the 3R principles of animal welfare.

MOC-based liver-endocrine tissues assay to bridge the gap between animal and human safety assessment

The assessment of human relevance of certain toxicities observed in animal assays still represents a major challenge for the various areas of toxicology (human & veterinary drug candidates, agrochemicals and industrial chemicals). A recurring problem is thyroid or testicular toxicity that occurs in both crop protection, as well as human and veterinary drug development candidates. Answering whether toxicity findings in rodent lack human relevance as well as predicting human toxicities that are absent in rodent are key for risk assessment and regulatory success.

The project aims to establish a Multi-Organ-Chip based assay combining the target organs and liver in an integrated microfluidic system allowing for metabolic and endocrine interaction. This will enable researchers to differentiate between direct effects on the target tissues and indirect effects mediated by liver activation using an in vitro assay.

“We are thrilled to start this new collaboration which will address a fundamental area of unmet need in safety assessment,” says Dr. Uwe Marx, CEO of TissUse. “We already have a long-standing relationship with Bayer and this new project will enable the development of an assay with potentially great predictive power for Bayer across divisions and businesses.”

About the Multi-Organ-Chip (MOC) technology

TissUse proprietary commercial MOC technology platform is a microfluidic microphysiological systems platform capable of maintaining and culturing miniaturized organ equivalents emulating the biological function of their respective full-size counterparts over long periods. Major features of living biology such as pulsatile fluid flow, mechanical and electrical coupling, physiological tissue-to-fluid and tissue-to-tissue ratios are incorporated. This supports the development of a large variety of substance test assays ranging from acute and repeated dose toxicity to long-term disease treatment (efficacy). The technology allows for flexible and customized combination of different tissue constructs or organ equivalents on a disposable chip-based microphysiological system. The number of organ equivalents supported by the platform ranges from single organ culture up to an organ number supporting the study of complex organ interactions. First commercially available platforms support single-, two-, three and four-organ culture. Examples of organ models available at TissUse include: liver, intestine, skin, vasculature, neuronal tissue, cardiac tissue, cartilage, pancreas, kidney, hair follicle, lung tissue, fatty tissue, tumor models and bone marrow. Further organ models are being developed. The platform further comprises Control Units operating up to four MOCs simultaneously. These Control Units provide the flexibility needed to control and monitor any on-chip organ arrangement. Some of the existing models include different levels of immunocompetence such as immune cells in skin biopsies, Langerhans cells in full-thickness skin equivalents, hematopoietic progenitor cells in the bone marrow model and Kupffer cells in liver spheroids.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox