Vereinbarkeitstag 2018: „Familienfreundliche Unternehmenskultur ist ein zentraler Faktor für die Gewinnung von Fachkräften“

Wie kann eine familienfreundliche Unternehmenskultur im betrieblichen Alltag aussehen und gelebt werden? Das ist eine der zentralen Fragen beim jährlichen Unternehmenstag des Netzwerks „Erfolgsfaktor Familie.“ Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer begrüßten heute rund 300 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zum „Vereinbarkeitstag 2018 – Fortschritt durch familienorientierte Unternehmenskultur“ in Berlin.

Das Bundesfamilienministerium und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) betreiben zusammen das Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ mit knapp 7.000 Mitgliedsunternehmen.

„Die Zahl der Unternehmen, die ihre Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen, hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Wir sehen, das hilft nicht nur den Familien, sondern auch den Unternehmen. Familienorientierung in der Wirtschaft ist längst nicht mehr nur eine nette Geste, sondern Standortfaktor und Notwendigkeit, um Fachkräfte zu gewinnen, zu halten und um dauerhaft wettbewerbsfähig zu sein.“, betonte Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey.

„In Zeiten des Fachkräftemangels ist eine familienorientierte Unternehmenskultur ein wichtiger Teil der Arbeitgeberattraktivität. Dabei geht es um mehr als einzelne Maßnahmen, es geht letztlich um eine Haltung und eine strategische Ausrichtung des Betriebs. Gerade kleine und mittelständische Arbeitgeber können sich hierbei mit kreativen Ideen und im direkten Dialog mit den Belegschaften attraktiv aufstellen“, so Dr. Eric Schweitzer.

Eine aktuelle repräsentative Umfrage zur Bedeutung einer familienfreundlichen Unternehmenskultur im Auftrag des Bundesfamilienministeriums spiegelt die Relevanz des Themas wider:

  • Knapp 80 Prozent aller Befragten schätzen eine familienfreundliche Unternehmenskultur für die Arbeitgeberattraktivität als wichtig oder sehr wichtig ein.
  • 56 Prozent der Beschäftigten mit Kindern im Haushalt achten bereits heute auf eine familienfreundliche Unternehmenskultur bei der Wahl ihres Arbeitgebers.
  • Ein Drittel der Befragten (knapp 36 Prozent) ist mit der Familienfreundlichkeit des eigenen Arbeitgebers zufrieden.

Vor diesem Hintergrund hat das Bundesfamilienministerium im Rahmen des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ mit Wirtschaftsverbänden, dem Deutschen Gewerkschaftsbund und dem Bundesverband der Personalmanager Leitlinien für eine familienorientierte Unternehmenskultur entwickelt. Sie bilden kulturprägende Elemente wie Strategie, Vielfalt, Kommunikation und Verbindlichkeit ab, an denen Betriebe sich orientieren können, wenn sie Familienfreundlichkeit stärker in der Unternehmenskultur verankern wollen. Auf dieser Grundlage wird derzeit der Fortschrittsindex Vereinbarkeit erarbeitet. Er soll Betriebe dabei unterstützen, Familienfreundlichkeit Jahr für Jahr zu messen und die Fortschritte so sichtbar zu machen.

„Familienorientierung muss im betrieblichen Alltag, im Umgang zwischen Beschäftigten und Führungskräften verankert sein und gelebt werden. Das gilt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Lebensphasen und jeder Qualifikationsstufe, denn nur so wird sie für alle sichtbar und wirksam“, so Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey. „Von unserer Seite aus bleibt es dabei, dass wir zwei Milliarden Euro in den Ausbau der Ganztagsbetreuung investieren. Das hat höchste Priorität.“

Weitere Informationen zur aktuellen Umfrage, die Leitlinien und Bildmaterial vom Vereinbarkeitstag 2018 finden Sie unter: www.erfolgsfaktor-familie.de

Hintergrund:

Das Unternehmensprogramm „Erfolgsfaktor Familie“

Mit dem Unternehmensprogramm „Erfolgsfaktor Familie" setzt sich das Bundesfamilienministerium gemeinsam mit den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft, Gewerkschaften und großen Stiftungen dafür ein, dass immer mehr Unternehmen den Nutzen von Familienfreundlichkeit erkennen und unterstützt sie bei der Umsetzung. Thematisch greift das Unternehmensprogramm die gesamte Bandbreite der familienbewussten Personalpolitik auf. Ein Schwerpunkt liegt auf einer familienfreundlichen Arbeitszeitgestaltung, betrieblichen Rahmenbedingungen für Mütter und Väter und der betrieblich unterstützten Kinderbetreuung sowie auf den Themen Förderung des beruflichen Wiedereinstiegs nach der Elternzeit und Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Mehr Informationen zum Programm finden Sie unter www.erfolgsfaktor-familie.de

Das Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“

Zum Unternehmensprogramm „Erfolgsfaktor Familie“ gehört das mit rund 7.000 Mitgliedern bundesweit größte Netzwerk für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die sich für eine familienbewusste Personalpolitik engagieren oder interessieren. Das Netzwerk bietet Unternehmen kostenlos Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch, Beratung und eine umfangreiche Wissensdatenbank. Das Unternehmensnetzwerk wurde gemeinsam vom Bundesfamilienministerium und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) ins Leben gerufen. Mehr Informationen zum Unternehmensnetzwerk finden Sie unter: www.erfolgsfaktor-familie.de/netzwerken

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Wearables in der Logistikbranche: Toshiba dynaEdge mit smarter Datenbrille für mehr Effizienz und geringere Kosten

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  • Intelligentes mobiles Computing im Lager – nicht nur während der Weihnachtszeit
  • Assisted Reality erhöht Arbeits- und Prozessqualität
  • Toshiba Studie: Wearables in Unternehmen liegen im Trend

Die Toshiba Client Solutions Europe GmbH adressiert mit dem dynaEdge DE-100 einschließlich smarter Datenbrille AR100 Viewer unter anderem die Logistikbranche. Die innovative Assisted Reality-Lösung vereinfacht und beschleunigt Abläufe in der Logistik erheblich, zum Beispiel beim manuellen Kommissionieren. Einerseits werden ein- und ausgehende Güter mithilfe der mobilen Computing-Lösung effizient organisiert und sortiert. Andererseits unterstützen Anweisungen beim effektiven Stapeln von Paletten das Bestandsmanagement. Dies kann Unternehmen nicht nur während des hohen Versandaufkommens in der Weihnachtszeit bares Geld sparen. Softwareseitig kommt dabei die „pick-by-vision“-Lösung xPick  des strategischen Toshiba Partners Ubimax zum Einsatz. xPick ist eine branchen- und weltweit führende Vision-Picking-Lösung zur Effizienzsteigerung in der Logistik.

Kernprozess in der Logistik: Kommissionierung
Das Zusammenstellen von Waren zählt in der Logistik zu den Kernprozessen, da dieses Verfahren einen direkten Einfluss auf die Betriebskosten hat. Je schneller ein Auftrag kommissioniert wird, umso günstiger wird der gesamte Prozess. Mit der Toshiba Assisted Reality Lösung und xPick von Ubimax lassen sich die Kommissionierungsprozesse effizienter umsetzen und damit Kosten sparen.

Wearables für effizienten Workflow ohne ZeitverlusteUnter den sogenannten „Pickern“ ist es nach wie vor verbreitet, mit Listen zu arbeiten. Dort wird vermerkt, wo welche Ware in welcher Menge kommissioniert werden muss. Sobald sich kurzfristig eine Auftragsänderung ergibt, bewährt sich die Wearable-Lösung von Toshiba. In diesem Fall wird die elektronische Pickliste direkt im System angepasst und der Arbeiter über ein akustisches Signal informiert. Die neue Information sieht er dann sofort auf dem Display der Datenbrille (engl.: Smart Glasses). Auf diese Weise entfallen Latenzzeiten, und der Kommissionierungsprozess kann ohne Zeitverluste vonstatten gehen.

Freihändiges Arbeiten mit Remote-UnterstützungEin weiterer Vorteil der Toshiba Lösung besteht darin, dass sich die Kommissionierungsabläufe freihändig erledigen lassen. Sämtliche Anweisungen werden über die Datenbrille direkt in das Sichtfeld der Mitarbeiter eingeblendet. So hat der Arbeiter für die Lagertätigkeiten die Hände frei. Auch Zusatzinformationen aus Datenbanken oder die Lösung etwaiger Probleme lassen sich bei Bedarf remote über die smarte Datenbrille übermitteln. Dies steigert die Geschwindigkeit des Arbeitsablaufs zusätzlich und reduziert die Fehlerraten. Durch weitere Module zur Gewichtsüberprüfung, Barcode Scan, Lokalisierung oder mit Hilfe von Sprachprüfziffern lassen sich Fehlerquoten weiter senken.

Toshiba Studie: Wearables liegen bei deutschen Unternehmen im TrendNicht nur in der Logistikbranche ist das Interesse an intelligenten Assisted Reality-Lösungen mit smarten Datenbrillen groß, sondern in der gesamten deutschen Industrie. Dies unterstreicht die aktuelle Toshiba Studie: 77 Prozent aller befragten IT-Entscheider in Deutschland planen den Einsatz der innovativen Technologie innerhalb der kommenden drei Jahre. Zu den treibenden Faktoren für die Nutzung von Wearables bzw. Smart Glasses in deutschen Unternehmen gehören die Produktivitätssteigerung der Mitarbeiter (43 Prozent) sowie die ansteigende Datenmenge, die das IoT (Internet of Things) mit sich bringt (41 Prozent). Als wesentlichen Vorteil der Einführung von intelligenten Brillen für die Mitarbeiter sehen darüber hinaus 45 Prozent der befragten deutschen Unternehmen aus dem Bereich Produktion die Freisprechfunktion, die beispielsweise der Toshiba dynaEdge bietet.

Weitere Informationen zur Toshiba Assisted Reality Lösung dynaEdge DE-100 einschließlich smarter Datenbrille AR100 Viewer finden Sie hier: http://www.toshiba.de/press/ 

Alle anderen hier erwähnten Marken sind das Eigentum der jeweiligen Besitzer.
Änderungen von Produktspezifikationen und Konfigurationen sowie Verfügbarkeit vorbehalten. Abweichungen des Produktdesigns und der Produktmerkmale sowie Abweichungen von den dargestellten Farben sind möglich. Irrtum vorbehalten.

Über Toshiba Client Solutions

Seit mehr als 30 Jahren setzen die Notebooks und Technologien von Toshiba den Standard für Innovation, Qualität und Zuverlässigkeit. Jetzt mehrheitlich im Besitz des Sharp Konzerns, führt die Toshiba Client Solutions Co., Ltd. diese Tradition fort und bietet ihren Kunden und Partnern die Mehrwerte und Services, die sie zur Erreichung ihrer Ziele benötigen.

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84. Vollversammlung der Handwerkskammer

„Das konjunkturelle Umfeld für unsere etwas mehr als 19.000 Mitgliedsbetriebe ist auch im 10. Jahr in Folge gut“, so Präsident Joachim Wohlfeil bei der 84. Vollversammlung der Handwerkskammer Karlsruhe. Wohlfeil kann dies mit Indikatoren aus den letzten drei Konjunkturumfragen untermauern. Besonders erfreulich: Für das 4. Quartal 2018 erwarten nur 4,5% der befragten Betriebe eine Verschlechterung ihrer Geschäftslage, das Jahr 2018 wird damit für das Handwerk in den vier Land- und drei Stadtkreisen mit einem voraussichtlichen Umsatzplus von 3% abschließen.

Erfreuliches kann auch der Geschäftsbereich Bildung vermelden: Die Trendkurve für die Ausbildung im Handwerk zeigt nach oben – Ende Oktober wies die Lehrlingsrolle 2.636 neueingetragene Lehrverhältnisse auf. Zurückzuführen, so Hauptgeschäftsführer Gerd Lutz, sei dies auch auf die intensiven Maßnahmen bei der Berufsorientierung. Beispielhaft führte er die Werkstatt- camps in der Bildungsakademie, die Aktivitäten der Ausbildungsbotschafter in den Schulen und die Präsenz der Ausbildungsberater auf den Ausbildungsmessen zurück.

Die Entwicklung der Betriebszahlen stellt sich, wie bereits in den Jahren zuvor, als ein zweigeteiltes Bild dar. Das zulassungspflichtige Handwerk nimmt leicht ab (derzeit 10.708 Anlage A Betriebe), die Betriebszahlen im zulassungsfreien Handwerk nehmen zu (derzeit 8.350 Anlage B1 und B2 Betriebe). Lutz ging auf diesen Trend, der insbesondere seit der Novellierung der Handwerksordnung im Jahr 2004 signifikant ist, näher ein. Er verwies darauf, dass es derzeit im politischen Raum rechtliche und wirtschaftliche Prüfungen zur Rückführung von ehemals meisterpflichtigen Gewerken in die Anlage A gebe.

Der Bereich Gewerbeförderung berichtete von zahlreichen Beratungen im Rahmen der neuen Datenschutzverordnung und technologischen Hilfestellungen für die Betriebe, die immer mehr den Schwerpunkt auf die Digitalisierung der Arbeitswelt legen.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Vollversammlung, sie setzt sich aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern aus dem gesamten Kammerbezirk zusammen, war die Behandlung des Jahresabschlusses 2017 sowie der Beschluss zum Wirtschaftsplan 2019. Der Haushalt der Handwerkskammer Karlsruhe sieht für das nächste Jahr ein Volumen von ca. 20,5 Mio. Euro vor.

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DataCore legt Marktstudie zum Stand von Software-Defined, Hyperconverged und Cloud Storage vor

DataCore Softwarehat die Ergebnisse seiner siebten Marktstudie “The State of Software-Defined, Hyperconverged and Cloud Storage” vorgelegt. Sie basiert auf rund 400 Antworten im Zuge der Befragung von 400 IT-Profis aus verschiedensten Branchen, Größen und Anwendungsumgebungen, die derzeit entsprechende Lösungen im Einsatz haben oder evaluieren. Software-definierte Infrastrukturen sollen demnach vor allem die Verfügbarkeit erhöhen und Herstellerbindungen lösen. Geschäftskontinuität gilt als entscheidendes Kriterium sowohl in On-Premise-Umgebungen als auch in der Cloud.

Der Report zeigt die Haupttreiber für die Implementierung von Software-definierten, hyperkonvergenten sowie öffentlichen oder hybriden Cloud-Umgebungen auf. Für SDS wird beispielsweise die Automation von regelmäßigen oder komplexen Aufgaben des Speichers, vereinfachtes Management heterogener Speicherumgebungen, sowie die Verlängerung der Lebensdauer von Storage-Systemen als wichtig erachtet. Dies ist ein Indiz dafür, dass die Anwender vor allem den wirtschaftlichen Nutzen von SDS anerkennen, um die Leistung, Verfügbarkeit und Auslastung der IT-Infrastruktur zu maximieren.

74% erwarten sich von ihrer Speicherinfrastruktur Geschäftskontinuität bzw. Hochverfügbarkeit (etwa durch Metro-Clustering, synchrone Datenspiegelung oder andere Architekturen), 73% suchen nach Disaster Recovery-Lösungen (von einer Remote-Site oder öffentlichen Cloud) und 72% wünschen sich Kapazitätserweiterungen ohne Unterbrechung.

Geschäftskontinuität bzw. Business Continuity erwies sich als wichtigstes Kriterium zur Speicherauswahl, sowohl in On-Premise-Architekturen als auch in der Cloud. Dies bestätigt die Ergebnisse aus dem Vorjahr. Auch für Betreiber öffentlicher und hybrider Cloud-Speicher ist dies das wichtigste Kriterium (46% und 41%) und liegt in der gesamten Bewertung von SDS- und Hyperkonvergenz-Anwendern mit 45% und 43% ebenso auf hohem Niveau.

Überraschungen, Fehlstarts und technologische Enttäuschungen

Eine der Überraschungen war, dass die Herstellerbindung nach wie vor sehr kritisch gesehen wird und für 42% der Befragten sogar das dringendste Problem darstellt. Software-definierter Speicher soll dieses lösen (etwa durch Management von heterogenen Umgebungen) sowie für Automatisierung (Kostensenkung, einfache Migrationen, weniger Arbeitsaufwand) sorgen. Dementsprechend erwägen oder planen 56% in den nächsten zwölf Monaten Investitionen in Software-Defined Storage. Mit 37% ist dabei der Einsatz von SDS fast doppelt so hoch wie der von Hyperconverged-Lösungen (21%).

Während zwar die Verbreitung von Hyperkonvergenz im Ganzen nach wie vor steigt, schließen andererseits manche Unternehmen diese Architektur aus, da sie sich nicht in bestehende Infrastrukturen einfügt (Silo-Lösung), Rechenleistung und Speicher sich nicht unabhängig voneinander skalieren lassen oder sie zu teuer sind. Für diese Firmen sind Hybrid-Converged-Lösungen eine Alternative.

All-Flash-Arrays werden gemeinhin als einfachste Möglichkeit zur Leistungsverbesserung angesehen, wobei mehr als 17% der Befragten angaben, dass das Hinzufügen von Flash ihre Erwartungen nicht erfüllt habe – höchstwahrscheinlich, da Flash die eigentlichen I/O-Engpässe nicht löst. Hierfür bieten Technologien wie Parallel-I/O eine effektive Lösung.

Mit Blick auf aufkommende Technologien untersuchen viele Unternehmen Container-Lösungen. Jedoch ist die tatsächliche Verbreitung noch gering. Als Gründe werden angegeben der Mangel an Datenmanagement- und Storage-Tools, die Verlangsamung der Performance insbesondere bei Datenbanken und anderen wichtigen Anwendungen sowie eingeschränkte Integrationsoptionen für persistenten Speicher.

NVMe kämpft immer noch darum, Mainstream zu werden. Etwa die Hälfte der Befragten hat die Technologie gar nicht im Einsatz. 30% der Befragten geben an, dass mindestens 10% ihres Speichers über NVMe angebunden ist, bei 7% sind es mehr als die Hälfte ihres Speichers.

Während die Verbreitung also noch relativ gering ist, scheint die Begeisterung für die Technologie groß zu sein. Technologien wie softwaredefinierter Speicher mit Gen6 HBA-Unterstützung und dynamisches Auto-Tiering mit NVMe auf Direct Attached Storage könnten die Einführung weiter vereinfachen und beschleunigen.

"Wir sehen die IT von Unternehmen reif für den Einsatz von softwaredefinierten Technologien als Grundlage für das moderne Rechenzentrum", sagt Gerardo A. Dada, Chief Marketing Officer bei DataCore. "DataCore ist erfreut, ein Katalysator zu sein, mit dem die IT die Geschäftserwartungen hinsichtlich Verfügbarkeit und Leistung bei gleichzeitiger Kostenreduzierung erfüllt und den Anwendern Flexibilität bei der Architektur und die freie Anbieterwahl bietet."

Weitere Erkenntnisse der Marktstudie "State of Software-Defined, Hyperconverged und Cloud Storage":

  • In Bezug auf die Akzeptanz und den Reifegrad von Cloud-Speicher berichten viele Unternehmen immer noch über Sicherheits- und Regulierungsprobleme als Hindernisse für den Einsatz. Zudem erwies sich, dass die Nutzung der Cloud die Speicherkosten oftmals nicht senken konnte.
  • Insgesamt betrachten die Befragten die Anforderungen, Anwendungsfälle und Entscheidungstreiber sehr unterschiedlich, je nachdem, wo sie stehen und wie viel und wie lange sie derzeit Storage On-Premise oder in der Cloud verwenden.
  • Datenbanken, Konsolidierung und VDI sind die drei häufigsten Anwendungsfälle, die für SDS und HCI genannt werden, während Backup, Archivierung und Notfallwiederherstellung wie in früheren Umfragen die drei wichtigsten Anwendungsfälle für die öffentliche und hybride Cloud sind.
  • Die Reduzierung von Hardwarekosten bei der Anschaffung und die Steigerung der Leistung waren die Hauptentscheidungstreiber bei früheren Umfragen (vor 2017) für alle Arten von Bereitstellungen. Sowohl in diesem Jahr als auch im letzten Jahr hat sich eine bedeutende Verschiebung vollzogen, die Automatisierung, Vereinfachung und Verlängerung der Lebensdauer bestehender Lösungen zum Ziel hat.

Um den gesamten Bericht einschließlich zusätzlicher Ergebnisse zu softwaredefiniertem, hyperkonvergentem und Cloud-Speicher sowie zu verwandten Technologien einzusehen, besuchen Sie bitte: https://www.datacore.com/document/state-of-sds-hci-cloud-storage-seventh-annual/

Die Umfrageteilnehmer an der DataCore-Studie “The State of Software-Defined, Hyperconverged and Cloud Storage” stammen aus einer Vielzahl von Organisationen unterschiedlicher Branchen und Größen mit einer breiten Palette von IT- und Anwendungsumgebungen. Die rund 400 Teilnehmer repräsentieren eine Reihe von vertikalen Marktsegmenten, darunter Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, öffentliche Verwaltung, Fertigung, Bildung, IT-Dienstleistungen und andere Branchen mit einer Mischung aus kleinen Unternehmen unter 500 Mitarbeitern, mittleren Unternehmen mit 500 bis 5000 Mitarbeitern sowie Großunternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern.

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Architekten haben vor allem beim Thema Dämmstoffe Nachholbedarf

Sicher, ein Architekt im Hochbau plant bei jedem Projekt zahlreiche Baumaterialien und -produkte ein und verfügt deshalb in diesem Bereich über ein solides Fachwissen. Dennoch müssen sich auch Architekturprofis über neue Entwicklungen auf dem Laufenden halten – und nicht immer weiß man für jede geplante Einzelheit gleich die richtige Lösung aus dem Stegreif. Das Düsseldorfer Marktforschungsunternehmen BauInfoConsult hat in telefonischen Interviews nachgefragt, welche Produkte die Architekten am meisten im Auge behalten müssen. Dabei zeigt sich, dass die Befragten vor allem bei den planungsintensivsten Gebäudeteilen ihr Wissen ab und zu auffrischen müssen.

Für die Studie Kommunikationsmonitor 2018, die das Informations- und Orientierungsverhalten am Bau detailliert untersucht, wurden insgesamt 125 Architekten befragt. Dabei ging es auch darum, zu welchen Produktgruppen sie meistens recherchieren. Viele Architekten (32 Prozent) suchen vergleichsweise häufig nach Dämmstoffen (32 Prozent). Dies hängt wohl auch damit zusammen, dass auf die Gebäudedämmung während der Planung ein relativ starker Fokus gelegt wird.

Auch wichtige Elemente wie die Gebäudetechnik, Trockenbaulösungen und Wandbaustoffe werden von den Planern ähnlich fokussiert gesucht. Aber auch zu vielen anderen Produktgruppen – von Bauchemie über Dachbedeckung bis hin zu Smart Home-Systemen – informiert sich mindestens jeder sechste Planer häufig. Das hängt mit dem Arbeitsalltag der Architekten zusammen, da sie bei der Planung eines Gebäudes fast alle Produktgruppen und Bauteile im Blick haben müssen.

Über die Studie: BauInfoConsult Kommunikationsmonitor 2018

Die oben beschriebenen Ergebnisse werden im Kommunikationsmonitor 2018 noch genauer nach den einzelnen Zielgruppen (Architekten, Bauunternehmer, Maler/Trockenbauer, SHK-Installateure und Bauträger/Wohnungs-anbieter) diversifiziert. Insgesamt bietet die Studie diese und weitere Informationen zum Kommunikations- und Orientierungsverhalten bei insgesamt 550 Architekten, Bauunternehmern, Malern/Trockenbauern, SHK-Installateuren und Bauträgern/Wohnungsanbietern. Auf einer breiten Datenbasis enthält der Bericht, der bei BauInfoConsult erhältlich ist, ausführliche Informationen zum Informationsverhalten in der Branche mit einem Schwerpunkt auf Onlinenutzung. Dabei werden u. a. behandelt:

  • Nutzung/Bewertung von Informationsquellen
  • Informationsrecherche im Internet
  • Webseiten von Herstellern
  • Informationen durch persönlichen Kontakt (Messen, Außendienst, Fachhandel)
  • Fachzeitschriften
  • Print to Web
  • Social Media
  • Apps
  • u.a.

Der Kommunikationsmonitor 2018 – Informations- und Onlinenutzung am Bau kann zum Preis von 1.799 € zzgl. MwSt. bei BauInfoConsult bestellt werden. Mehr Informationen erhalten Sie von Alexander Faust und Christian Packwitz unter 0211 301 559-10 oder per E-Mail an info@bauinfoconsult.de.

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Zum Welt-Energie-Tag am 22. Oktober: Ist Deutschland Europas Energiesparmeister?

Ist Deutschland Europas Energiesparmeister? Laut einer Umfrage von E.ON und KantarEMNID glauben das zumindest 14 Prozent der Deutschen. Die Wirklichkeit sieht allerdings anders aus. Denn von den an der Umfrage beteiligten zehn europäischen Ländern belegt Rumänien mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 18.515 Kilowattstunden (kWh) Primärenergie im Jahr den ersten Platz.

Auf den Plätzen Zwei und Drei folgen die Türkei und Ungarn, mit einem Jahresverbrauch von 19.271 beziehungsweise 28.296 kWh. Laut der Befragten würden diese Plätze aber an Dänemark mit 16 Prozent und Deutschland mit 11 Prozent gehen – eine komplette Fehleinschätzung.

So kommt auch das tatsächlich drittplatzierte Ungarn im Ergebnis der Umfrage mit einem Prozent nur auf den letzten Platz. Und Rumänien − das Land, in dem am wenigsten Energie verbraucht wird − sehen nur zwei Prozent der Befragten als Europas Energiesparmeister.

Dieser Energiesparmeister liegt in der Einschätzung aller Befragten eher im Norden des Kontinents. Im Durchschnitt über alle Länder der Umfrage hinweg sind es 26 Prozent, die Schweden als Nation der besten Energiesparer sehen.

Das glauben die von E.ON und KantarEMNID befragten Menschen in neun von zehn Ländern – und liegen damit vollkommen falsch. Nur die Dänen sind, ebenfalls fälschlicherweise, fest davon überzeugt, selbst die Nation zu sein, die am energiesparendsten ist – mit 34 Prozent der Teilnehmer.

Diese Ergebnisse sind Teil der Studie "Wohnen in Europa". E.ON und KantarEMNID befragten dazu rund 10.000 Menschen in Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Rumänien, Schweden, Tschechien, in der Türkei und in Ungarn. Die Zahlen zum tatsächlichen Energieverbrauch basieren auf den World Development Indicators der Weltbank (2015), veröffentlicht vom Statistischen Bundesamt.

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich vonden hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Nationaler Protektionismus: Die Logistik passt sich an

  • Umfrage: Zölle bedrohen internationale Handelsströme
  • Mehr als 550 deutsche und internationale Logistik-Experten befragt
  • Interaktive Website zu Handelsströmen und Zöllen

Logistik-Experten sehen Protektionismus und Strafzölle als klare Bedrohung für den internationalen Handel. Das ergibt eine aktuelle Umfrage von BVL und transport logistic. Die Industrie sieht sich dabei stärker betroffen als der Handel. Die Logistik passt sich bereits an oder wird das demnächst tun. Vielfältige Informationen zum Thema stellt die neue Website „Flows and Tolls“ von BVL.digital bereit.

Mehr als 550 Logistik-Experten aus den Kontaktkreisen von transport logistic und BVL nahmen an der Umfrage unter dem Titel „Current Challenges in International Supply Chains“ teil. „Die Antworten bestätigen die öffentliche Wahrnehmung, dass Protektionismus und generelle Strafzölle eine Bedrohung für den internationalen Handel darstellen und Sanktionen sehr sorgfältig von Fall zu Fall entschieden werden müssen“, erklärt Dr. Christian Grotemeier, Geschäftsführer von BVL.digital, eine Tochter der Bundesvereinigung Logistik (BVL). „Bemerkenswert ist zudem, dass von den Befragten aus dem Handel nur 21 Prozent der Meinung sind, dass sie stark bzw. sehr stark von den Hürden im Außenhandel betroffen sind, wohingegen es in der Industrie 31 Prozent sind.“

Große Bedeutung der transatlantischen Beziehungen

Alle Befragten waren sich einig darüber, wie wichtig die Handelspartnerschaft zwischen den USA und der EU ist. 58 Prozent der deutschen Befragten und 60 Prozent der ausländischen Befragten gaben an, dass die Qualität der Handelsbeziehungen für ihr Unternehmen sehr wichtig oder wichtig ist. Keiner anderen Handelspartnerschaft wurde eine so große Bedeutung beigemessen. Die Lösung für die entstehenden Probleme sehen die Befragten in Logistik und Supply Chain Management. 11 Prozent gaben an, bereits eine holistische Optimierung der Supply Chain vorgenommen zu haben, 62 Prozent planen, dies in naher Zukunft zu tun.
„Nationaler Protektionismus war schon auf der transport logistic 2017 ein Kernthema und wird es auch 2019 wieder sein“, erklärt Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München. „Auch für uns als Messe ist das Thema äußert relevant, schließlich stehen wir mit unserem transport logistic-Netzwerk mit acht internationalen Spin-offs unter anderem in China inmitten globaler Handelsströme.“

Interaktive Website, Praxisbeispiele und Experteninterviews

An der Befragung haben Teilnehmer aus Industrie und Handel, von Logistik- und IT-Dienstleistern, aus Wissenschaft und Beratung teilgenommen. Die detaillierten Ergebnisse, Praxisbeispiele, Experteninterviews und eine interaktive Infografik sind Elemente eines neuen Informationsangebots von BVL.digital: die englischsprachige Themenwebseite www.flows-and-tolls.com. Hier können anhand einer interaktiven Weltkarte Warenströme und Zölle ermittelt werden. Der Nutzer kann nach Staaten, Warengruppen, Exporten und Importen filtern. Damit bieten BVL und transport logistic ein wertvolles Recherchetool an. 

Weitere Informationen gibt es unter www.transportlogistic.de, www.bvl.digital sowie  www.flows-and-tolls.com.

transport logistic

Die transport logistic ist die Internationale Fachmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management und die weltweit größte Messe für den vielschichtig strukturierten Güterverkehr auf Straße, Schiene, Wasser und in der Luft. In die transport logistic ist die air cargo europe integriert, eine Ausstellung der globalen Luftfrachtindustrie. In 2017 kamen 60.726 Besucher aus 123 Ländern und 2.162 Aussteller aus 62 Ländern zur Veranstaltung. Die transport logistic findet alle zwei Jahre in München statt. Die nächste Ausgabe ist vom 4. bis 7. Juni 2019.

Messe München

Die Messe München ist mit mehr als 40 eigenen Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien am Standort München und im Ausland einer der weltweit führenden Messeveranstalter. Über 30.000 Aussteller und rund zwei Millionen Besucher nehmen jährlich an den Veranstaltungen auf dem Messegelände, im ICM – Internationales Congress Center München und im MOC Veranstaltungscenter München teil. Außerdem veranstaltet die Messe München Fachmessen in China, Indien, der Türkei, in Südafrika und Russland. Mit einem Netzwerk von Beteiligungsgesellschaften in Europa, Asien und Afrika sowie über 60 Auslandsvertretungen für mehr als 100 Länder, ist die Messe München weltweit präsent.

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Erste Wolken am Konjunkturhimmel

Die Wirtschaft in der Region Bonn/Rhein-Sieg kühlt sich etwas ab. Während die gegenwärtige Lage nach wie vor ausgesprochen gut eingeschätzt wird, ziehen erste dunkle Wolken am Horizont auf. Das zeigt die Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg zum Herbst 2018. Die IHK-Konjunkturklimaindikator liegt mit 126 Punkten unter dem Ergebnis vom Frühsommer 2018 (130 Punkte). „Auslöser sind die zurückhaltenden Erwartungen. Zwar rechnet noch ein Viertel der Unternehmen in den kommenden Monaten mit einer positiven Geschäftsentwicklung, aber 12 Prozent der Unternehmen erwarten eine Verschlechterung“, erläuterte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille beim heutigen Pressegespräch in der IHK. Die aktuelle Geschäftslage wird hingegen unverändert positiv eingeschätzt. Fast jedes zweite Unternehmen bezeichnet diese als gut, weitere 43 Prozent noch als befriedigend.

Gründe für die anhaltend gute Lage sind eine hohe Binnennachfrage und die Tatsache, dass Deutschland zumindest kurzfristig nicht mehr im Mittelpunkt der Handelsstreitigkeiten steht. Hille: „Das in Zukunft prognostizierte reduzierte Wachstum der Weltwirtschaft wird sich auch auf die exportabhängige regionale Wirtschaft auswirken. Dazu kommen als bedeutende Risiken Probleme bei der Gewinnung von Fachkräften und Wettbewerbsnachteile durch die im internationalen Vergleich hohe Besteuerung.“ Den kommenden Herausforderungen begegnet die regionale Wirtschaft mit einer steigenden Investitionsbereitschaft. Vier von zehn Unternehmen wollen in Zukunft mehr investieren, lediglich 15 Prozent planen Einschnitte. Die positive Beschäftigungsentwicklung in der Region Bonn/Rhein-Sieg wird sich auch in den kommenden Monaten fortsetzen. Der IHK-Beschäftigungsindikator deutet mit 13 Punkten auf ein weiteres kontinuierliches Wachstum hin. Zwei Drittel der befragten Unternehmen wollen ihre Mitarbeiterzahlen unverändert belassen, jedes vierte Unternehmen plant eine Erhöhung.

Die Ergebnisse nach Branchen

Seit Jahren nahezu unverändert präsentiert sich der IHK-Geschäftsklimaindex für den Dienstleistungssektor. Diese, den Standort prägende Branche erreicht mit 137 Punkten erneut ein sehr erfreuliches Ergebnis. Die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage fällt im Vergleich zur Vorumfrage sogar nochmal ein wenig besser aus. Nur sieben Prozent sind unzufrieden, 56 Prozent der befragten Dienstleister berichten von guten Geschäften. Ein Ende der Hochkonjunktur ist auch in den kommenden Monaten nicht abzusehen. Ein Drittel der Dienstleistungsunternehmen

rechnet mit einer weiteren Verbesserung der Geschäfte. Die Mehrheit geht von einem gleichbleibend hohen Niveau aus. „40 Prozent der Unternehmen können allerdings aktuell offene Stellen längerfristig nicht besetzen“, sagte IHK-Konjunkturreferent Michael Schmaus: „Bei den Dienstleistern ergeben sich dabei die größten Schwierigkeiten bei der Suche nach Arbeitskräften mit Hochschulabschluss insbesondere im Bereich ITK und Unternehmensberatung. Damit bleibt der Fachkräftemangel weiterhin das Hauptrisiko für die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Ein möglicher Rückgang der Inlandsnachfrage folgt mit steigender Tendenz auf Platz zwei.

Der IHK-Geschäftsklimaindex für die Industrie muss im Herbst 2018 einen deutlichen Dämpfer hinnehmen. Nach dem Rekordwert im Frühsommer hat er 17 Punkte verloren und notiert jetzt bei 122 Punkten. Hauptursache für den Rückgang ist eine weniger positive Beurteilung der aktuellen Lage. Trotzdem bezeichnet noch immer die Hälfte aller Unternehmen die Situation als gut und nur elf Prozent als schlecht. Auch die Erwartungen für die kommenden Monate werden reduziert. Die Anzahl der Industriebetriebe mit negativen Aussichten hat sich mit 20 Prozent im Vergleich zum Frühsommer mehr als verdoppelt. Hintergrund ist eine weit verbreitete Stagnation bei den Auftragseingängen aus dem In- und Ausland.

Der Einzelhandel in der Region beurteilt seine Lage wieder etwas besser. Der IHK-Geschäftsklimaindex legt um zwei Punkte zu und befindet sich mit 111 Punkten weiterhin auf einem für die Branche durchschnittlichen Niveau. 34 Prozent der Einzelhändler bezeichnen ihre Situation als gut, weitere 50 Prozent als befriedigend. Schmaus: „Bei vielen Händlern konnte der im Frühsommer beobachtbare Rückgang der Umsätze gestoppt werden. Aktuell halten sich die Unternehmen mit steigenden und sinkenden Umsätzen im Kammerbezirk in etwa die Waage.“ Die Erwartungen deuten in den nächsten Monaten auf eine konstante

Entwicklung hin. Der Großteil der Einzelhändler geht von gleichbleibenden Geschäften aus. „Auf der einen Seite befeuern der gute Arbeitsmarkt und steigende Löhne die Konsumlaune, auf der anderen Seite sorgen eine steigende Inflationsrate und eine höhere Sparquote für Abkühlung“, so Schmaus.

Der IHK-Geschäftsklimaindex für die Informations- und Kommunikationsbranche kann auch im Herbst 2018 mit 138 Punkten einen hervorragenden Wert erzielen und den leichten Rückgang aus dem Frühsommer zumindest teilweise kompensieren. Die zuletzt rückläufige Erwartungshaltung hat sich wieder deutlich aufgehellt. 36 Prozent der Unternehmen gehen in den kommenden zwölf Monaten von sich verbessernden Geschäften aus. Im Gegensatz dazu fallen die Lagebeurteilungen nicht mehr ganz so euphorisch wie im Frühsommer aus. Allerdings bezeichnen noch immer fast 60 Prozent der Unternehmen ihre Situation als gut und nur zwölf Prozent als schlecht. Die Hälfte der antworteten Unternehmen hat längerfristig Schwierigkeiten offene Stellen erfolgreich zu besetzen. Schmaus: „Aktuell mangelt es hauptsächlich an Bewerbern mit Hochschulabschluss, aber auch im Bereich der dualen Ausbildung besteht Bedarf. Hauptgrund für die Ablehnung von Bewerbern ist eine nicht ausreichende oder nicht passende Qualifikation.“

Das Gastgewerbe muss einen weiteren Rückgang des IHK-Geschäftsklimaindex hinnehmen. Zum dritten Mal in Folge verliert der Index an Boden und liegt mit 103 Punkten nur noch knapp über der wichtigen 100-Punkte-Linie. Dies ist das schlechteste Ergebnis seit über vier Jahren. Auslöser ist eine Eintrübung der Erwartungen. Nur noch jedes zehnte Unternehmen rechnet mit einer Verbesserung

der Geschäfte innerhalb der nächsten zwölf Monate. Die Mehrheit geht von einer gleichbleibenden Entwicklung aus, immerhin ein Viertel der Gastwirte erwartet einen Rückgang.

Der IHK-Geschäftsklimaindex für das Verkehrsgewerbe setzt mit 124 Punkten die Seitwärtsbewegung der letzten Umfragen unverändert fort. Die Lageeinschätzung verbessert sich deutlich, der Anteil der Logistiker mit guten Geschäften steigt von 33 auf 52 Prozent. Im Gegensatz dazu geht die Erwartungshaltung seit der Vorumfrage eindeutig zurück. Schmaus: „Dies ist angesichts der sehr guten Ausgangslage und der zu erwartenden Verlangsamung des weltweiten Wachstums allerdings auch nicht verwunderlich. Hinzu kommt, dass die Verkehrsinfrastruktur in vielen Bereichen an ihre Grenzen kommt und damit einem weiterem Wachstum im Wege steht.“

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Handwerk hat gut zu tun

"Auch im III. Quartal 2018 hat die Konjunktur im Bezirk der Handwerks-kammer Karlsruhe nicht an Schwung verloren", so Präsident Joachim Wohlfeil zur Bewertung der aktuellen Zahlen der Konjunkturumfrage. Die Stimmung in den Betrieben ist gut – drei von vier Unternehmen (76%) waren mit ihrer Geschäftslage im III. Quartal mehr als zufrieden, lediglich für 4,2% der Befragten lief es in letzter Zeit nicht rund. Auf-tragsbestand und Kapazitätsauslastung der Unternehmen sind in den letzten drei Monaten weiter gewachsen.

Konjunkturmotor bleibt das Baugewerbe aber auch das Handwerk für den gewerblichen Bedarf meldet eine hohe Auslastung. Die allgemeine Geschäftslage bewerten im Bauhauptgewerbe für die letzten drei Mo-nate 83,3% der Unternehmen mit gut, die übrigen 16,7% waren mit ihrer Geschäftslage zufrieden. Die den Betrieben vorliegenden Aufträge rei-chen im Durchschnitt für 13 Wochen. Das Bauausbauhandwerk meldet ähnliche Zahlen: 86,4% berichten von guten Geschäften in den letzten drei Monaten, 13,6% waren zufrieden. Der Auftragsbestand liegt bei 12 Wochen.

Die hohe Auslastung in den meisten Gewerken, die Impulse kamen mehrheitlich aus der Inlandsnachfrage, spiegelt sich auch in den Um-satzzahlen des Handwerks wider. So konnten 38,5% der Befragten ge-genüber dem Vorquartal höhere Umsätze verbuchen, während 17,4% Umsatzrückgänge verkraften mussten. Die Zuversicht, dass sich die Umsatzlage weiter verbessert, hat unter den Handwerksbetrieben im Kammerbezirk Karlsruhe im Jahresverlauf zugenommen. Nach der ak-tuellen Umfrage rechnen 42,6% der Betriebe mit Umsatzsteigerungen für das IV. Quartal 2018 während 12,1% von Umsatzrückgängen aus-gehen.

Die gute Konjunktur hat in den letzten drei Monaten im Handwerk für einen Beschäftigungszuwachs gesorgt. So hat nach der aktuellen Um-frage jeder 5. Betrieb (20,3%) neue Arbeitsplätze geschaffen, während im selben Zeitraum bei jedem 11. Handwerksunternehmen (8,8%) we-niger Personal als im Vorquartal beschäftigt war. Die knapp 19.000 Handwerksbetriebe in den vier Land- und drei Stadtkreisen im Kammer-bezirk Karlsruhe gehen mit Optimismus in das letzte Quartal 2018, 69,9% der Befragten rechnen damit, dass sich die gute konjunkturelle Entwicklung auch in den kommenden Wochen fortsetzen wird. Und je-der vierte Handwerker (25,5%) geht davon aus, dass sich die Ge-schäftslage weiter verbessert.

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Händlerbund-Studie: Digitale Lager und nachhaltige Verpackungen fordern Online-Händler heraus

  • 96 % nutzen ein eigenes Lager
  • 18 % nutzen digitale Kommissionierverfahren
  • 38 % haben bereits nachhaltigere Verpackung eingeführt

Digitale Vernetzung und neue Gesetzesregelungen sind Themen, die den Online-Handel in Sachen Lager und Verpackung derzeit herausfordern. Mehr als 500 Händler geben im Rahmen der großen Händlerbund Logistik-Studie Teil II Auskunft darüber, wie sie diese Aufgaben im täglichen Geschäft meistern.

Lagersysteme bleiben klassisch und Chefsache

Besonders für kleine und mittlere Online-Händler, die im Rahmen der Logistik-Studie überwiegend zu Wort kommen, ist Outsourcing von Logistik ein großes Thema. Längst übernehmen bei knapp einem Viertel (23 Prozent) Fulfillment-Dienstleister wie Amazon das Lagern, Verpacken und Versenden der Waren im Online-Handel. Dennoch nutzen 96 Prozent der Befragten noch ein eigenes Lager. Über die Hälfte (51 Prozent) setzt dabei auf ein klassisches Festplatzlager und 45 Prozent greifen auf ein System mit flexiblen Lagerplätzen zurück, das im Fachsprech als chaotisches Lager bezeichnet wird.

Kommissionierung analog und in Eigenregie

Klassisch bleibt auch das Befüllen der Pakete: Die große Mehrzahl (82 Prozent) nutzt das analoge Verfahren per Handzettel (Pick-by-Paper) für die Kommissionierung. Den Scanner nehmen nur 15 Prozent zu Hilfe und insgesamt drei Prozent bedienen sich moderner Verfahren, die etwa mit Headset (Pick-by-Voice) oder Datenbrille (Pick-by-Vision) funktionieren. Obwohl das Lager noch wenig digitalisiert scheint, kommen 28 Prozent der Befragten ganz ohne Lagermitarbeiter aus. Ein knappes Drittel beschäftigt nur einen Mitarbeiter und im Gesamtschnitt verstärken 17 Lagerarbeiter das Online-Geschäft.

Verpackungsgesetz für jeden Zweiten neu

Mit Blick auf das ab 2019 geltende Verpackungsgesetz hat jeder zweite Händler (50 Prozent) bereits davon gehört und immerhin 38 Prozent in den letzten Jahren nachhaltigere Verpackungen eingeführt. Bei der Frage nach der Priorität von Verpackungseigenschaften bewerteten die Teilnehmer Kosten (62 Prozent) und Sicherheit (50 Prozent) als ‘sehr wichtig’. Für ‘wichtig’ halten jeweils 44 Prozent die Optik und Umweltfreundlichkeit der Pakete. Das eigene Logo auf dem Karton zu platzieren finden zwei Drittel (66 Prozent) für ‘eher unwichtig’. Durchschnittlich fünf Prozent vom Jahresumsatz planen die befragten Händler als Verpackungskosten ein.

Über die Studie
Für die Studie wurden 513 Online-Händler befragt, die meist weniger als zehn Angestellte beschäftigen. Ein Drittel der Befragten handeln im Segment Hobby & Freizeit, jeder Fünfte im Bereich Haus & Garten und Elektronik- sowie Mode-Händler sind jeweils mit 15 Prozent vertreten.

Finden Sie alle Ergebnisse der Händlerbund-Studie zum kostenfreien Download.

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