Materialeinkauf 4.0? In Webshops & Co. schlummert noch viel Potenzial

Bei der Materialbeschaffung hat jeder Akteur am Bau so seine Vorlieben: Der eine kauft seine Materialien bevorzugt direkt vor Ort ein, während der andere eher lieber zum Telefonhörer greift oder eine Mail an seinen Lieferanten losschickt. Mittlerweile ist im Reigen der klassischen Distributionswege ein weiterer Player auf das Spielfeld getreten: der Webshop. Doch wie weit haben die Bauakteure diesen neuen Einkaufsweg schon ins Herz schließen können? Studienergebnisse zeigen, dass die Traditionalisten unter den Bauprofis in dieser Frage immer noch die Oberhand haben, denn vier von fünf Bauakteuren bevorzugen beim Materialeinkauf immer noch den vertrauten Besuch im Ladenlokal oder die schnelle Bestellung über das Telefon.

Bei der Materialbeschaffung bevorzugen die meisten Bauakteure (insgesamt 82 Prozent) immer noch den persönlichen Kontakt vor Ort im Geschäft oder den schnellen Anruf beim Lieferanten. Denn schließlich ist ein persönliches Gespräch in vielerlei Hinsicht von Vorteil beim Materialeinkauf. Neue digitale Einkaufswege werden derweil auch von den Bauprofis wahrgenommen – wobei die Akzeptanz hier lange noch nicht so groß ist. Von den in einer breit angelegten Studie zum Online-Einkaufsverhalten 501 befragten Bauprofis gaben lediglich 8 Prozent an ihre Materialien am liebsten in Webshops einzukaufen. Nur unwesentlich viel mehr Befragte kaufen bevorzugt per E-Mail-Bestellung ein (9 Prozent).

Interessanterweise zeigen die Studienergebnisse weiter, dass, wenn im Webshop eingekauft wird, häufig eher solche Klein- und Verbrauchsmaterialien bestellt werden, die der Bauprofis täglich braucht. Insbesondere die dem Webshop aufgeschlossenen Installateure unter den SHK-Betrieben neigen dazu Produkte die täglich verbaut werden – wie z.B. Fittings, Rohre oder Eckventile – über Online-Shops des Fachhandels zu beziehen. Auch bei anderen Gewerken zeigen sich ähnliche Tendenzen. So gibt beispielsweise die überschaubare Schar von webshopaffinen Dachdeckern an oftmals Befestigungsmaterialien wie Schrauben und Nägel in Onlineshops zu bestellen.   

Über die Studie:

Diese und weitere Informationen zur Webshopnutzung und dem Einkaufsverhalten bei insgesamt 501 Bauunternehmern, Malern/Trockenbauern, SHK-Installateuren und Dachdeckern stammen aus dem  Monitor "Zukunftsmarkt: Online-Handel am Bau". Dabei werden u. a. behandelt:

  • Relevante Distributions- und Bestellwege für verschiedene Produktgruppen?
  • Häufig bestellte Bauprodukte in Webshops?
  • Bedeutung der verschiedenen Webshop-Typen (Fachhandel-/Hersteller-/DIY-/allgemeine und reine Bau-Webshops)
  • Brand Funnel für die wichtigsten branchenrelevanten Online-Verkaufsplattformen (Bekanntheit? Verwendung? Präferenz?)
  • Vor-, Nachteile sowie Einstiegsschwellen von Webshops aus Sicht der Verarbeiter
  • Bedeutungswandel von Webshops am Bau in der Zukunft

Der  Monitor "Zukunftsmarkt: Online-Handel am Bau" kann zum Preis von 1.799 € zzgl. MwSt. bei BauInfoConsult bezogen werden. Mehr Informationen erhalten Sie von Alexander Faust und Christian Packwitz unter 0211 301 559-10 oder per E-Mail an info@bauinfoconsult.de

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Messen punkten mit Networking und Erlebnissen

Die deutschen ausstellenden Unternehmen sehen im Einsatz des Mediums Messe in der Business-to-Business-Kommunikation erhebliche Vorteile im Vergleich zu digitalen Instrumenten – wie etwa Social Media oder virtuelle Marktplätze. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von KANTAR TNS im Auftrag des AUMA – Verband der deutschen Messewirtschaft.

99 % der Aussteller betrachten den persönlichen Kontakt, die Möglichkeit zum direkten Networking als wesentliches Messe-Plus. 95 % sehen einen Vorteil darin, dass ihr Unternehmen auf Messen die – potentiellen – Kunden durch Mitarbeiter verschiedenster Kompetenzen unmittelbar beraten kann.

Die Möglichkeit, Produkte durch Ansprache aller Sinne authentisch zu präsentieren, sehen 82 % der befragten Unternehmen als wesentlichen Messe-Vorteil gegenüber digitalen Formaten. Eng damit verbunden: Fast 50 % der Aussteller halten es für wichtig, dass auf Messen Produkte ohne Kaufverpflichtung getestet werden können. Schließlich sehen 60 % eine nachhaltig positive Wirkung auf das eigene Unternehmen, wenn man auf Messen dem Besucher Erlebnisse bieten kann.

Nach Auffassung des AUMA zeigen die Befragungsergebnisse, dass die meisten Unternehmen klar erkannt haben, wie sie sich durch Messebeteiligungen gegenüber Wettbewerbern profilieren können, die vorrangig auf digitale Kommunikation setzen. Das heißt nicht, dass es hier um ein Entweder-Oder geht: 62 % der Aussteller setzen z. B. auch Social Media in der B2B-Kommunikation ein, 49 % Onlinewerbung.

Basis der Studie „AUMA MesseTrend 2019“ ist eine Befragung von 500 repräsentativ ausgewählten deutschen Unternehmen, die auf fachbesucherorientierten Messen ausstellen.

Die Studie umfasst darüber hinaus Ergebnisse zu Fragen nach der generellen Bedeutung von Messen im Kommunikations-Mix, nach der Entwicklung der Messe-Etats und den Zielen von Messebeteiligungen. Die komplette Untersuchung wird in der zweiten Februarhälfte 2019 veröffentlicht.

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Neue cobra-Blitzumfrage

Fast 20 Prozent der Unternehmen werden Ende 2019 immer noch nicht mit der Umsetzung der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) fertig sein, die bereits seit 25. Mai 2018 gilt. So lautet das Ergebnis der zweiten Blitzumfrage des CRM-Spezialisten cobra aus Konstanz. Die cobra-Umfrage hat die Ergebnisse der BITKOM-Studie „Vier Monate DSGVO – wie weit ist die deutsche Wirtschaft?“ aus dem September 2018 damit teilweise bestätigt und mit weiterführenden Ergebnissen ergänzt.

Das Softwareunternehmen cobra hat in zwei Blitz-Umfragen herausgefunden, was den Unternehmen bei der DSGVO-Umsetzung die größten Probleme bereitet und wie weit die Bemühungen zur Behebung dieser bereits fortgeschritten sind. Die erste Abfrage wurde im Frühjahr 2018 bei über 50 Unternehmen in Deutschland vorgenommen – und damit vor der tatsächlichen Umsetzungspflicht der neuen Richtlinien. Die zweite Umfragewelle führte cobra zum Jahreswechsel 2018/2019 bei insgesamt 51 Unternehmen durch, also etwa ein halbes Jahr nach dem Stichtag, an dem eigentlich alles funktionieren müsste – rein theoretisch zumindest. Denn die Ergebnisse zeigen, dass hier noch großer Nachholbedarf besteht.

cobra-Zahlen unterstreichen und ergänzen BITKOM-Studie

Die in der cobra-Blitzumfrage gewonnenen Resultate bestätigen in einigen Teilen die Umfrage „Vier Monate DSGVO – wie weit ist die deutsche Wirtschaft?“ des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (BITKOM) aus dem September 2018. Laut der cobra-Erhebung sind beispielsweise nur 19,6 Prozent der befragten Unternehmen der Meinung, dass sie die DSGVO-Vorgaben bereits vollständig einhalten. Bei der Bitkom-Befragung gaben 24 Prozent der Unternehmen an, die Umsetzung bereits komplett abgeschlossen zu haben. Diese geringfügige Abweichung könnte dadurch zu erklären sein, dass cobra vor allem Unternehmen des Mittelstands befragt hat.

Viele Unternehmen haben begonnen, andere sind „irgendwann“ fertig

Nach dem Zeitpunkt der Fertigstellung befragt, bekannten sich über ein Drittel der Unternehmen (35 Prozent) bei der BITKOM-Umfrage zu ihrer bisherigen Lethargie in Sachen DSGVO-Umsetzung und haben noch gar nicht begonnen.

Bemerkenswert: Bei den von cobra befragten Unternehmen sahen sich fast 20 Prozent beim Fertigstellen der DSGVO-Bemühungen erst Ende 2019 auf der sicheren Seite. Optimistisch, die Aufgabe bis Mitte 2019 hinter sich gebracht zu haben, sind immerhin zwei Drittel bzw. 67 Prozent. Bei einer Fertigstellung bis Ende 2019 steigt dieser Wert auf fast 80 Prozent der Unternehmen an. Bis Ende 2018 konnten laut der cobra-Umfrage nur 31 Prozent der Unternehmen die Umstellung abschließen.

Gar keine oder nur einige DSGVO-Kenntnisse

Viele Unternehmen scheinen es nicht eilig zu haben, sich neue Kenntnisse bezüglich der DSGVO anzueignen. Anders lassen sich die Ergebnisse der beiden cobra-Blitzumfragen kaum erklären:

So gaben in der aktuellen Umfrage immer noch fast vier Prozent an „gar keine Kenntnisse“ zu besitzen. Das ist dennoch eine Verbesserung im Vergleich zum Frühjahr 2018. Zu diesem Zeitpunkt waren es noch ganze 17 Prozent. Über 35 Prozent der Unternehmen bzw. mehr als ein Drittel gaben zum Jahreswechsel 2018/2019 immer noch an, „keine Erkenntnisse“ oder nur „einige Kenntnisse“ zu haben (Frühjahr 2018: 39 Prozent).

Erfreulich: Der Rest, fast 65 Prozent bzw. fast zwei Drittel, können zurzeit aber zumindest gute oder sehr gute Kenntnisse vorweisen (Frühjahr 2018: 61 Prozent).

Unzureichende Berücksichtigung in IT-Systemen

Auch bei der IT besteht nicht unbedingt Grund zum Zurücklehnen: So gaben die Befragten an, dass ihre IT-Systeme bis dato lediglich zu 39,22 Prozent die Pflichtanforderungen erfüllten, zu 5,88 Prozent berücksichtigten die Systeme die Forderungen der DSGVO gar nicht, 9,8 Prozent nur unzureichend.

Immerhin: 45,1 Prozent betrachten die DSGVO-Features für sämtliche Stakeholder in ihrer IT-Landschaft schon jetzt als umfassend umgesetzt.

Viele Unternehmen versuchen den Alleingang

Erstaunlich ist, dass sich trotz der offenbar hohen Hürden bei der DSGVO-Umsetzung 41,18 Prozent der Unternehmen keine externe Unterstützung holen. Immerhin setzen 23,53 Prozent sowohl auf IT-Dienstleister als auch auf einen Rechtsberater. 15,96 Prozent bauen nur auf die Unterstützung eines Rechtsberaters, ebenfalls 15,96 Prozent bauen ausschließlich auf ihren IT-Dienstleister. Hinsichtlich der Beratungsleistung haben die Unternehmen den Rechtsberatern zu 75 Prozent die Schulnote „gut“ erteilt, 25 Prozent gaben sogar ein „sehr gut“. IT-Dienstleister müssen sich hier jedoch nicht verstecken: Auch ihnen haben die befragten Unternehmen zu 25 Prozent die Note „sehr gut“ gegeben, was die Beratungsleistung betrifft. 62,5 Prozent der IT-Dienstleister erhielten ein „gut“ als Bewertung und 12,5 Prozent ein „befriedigend“.

Viele Unternehmen sehen keinen Vorteil in der Umsetzung

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang auch, dass viele Unternehmen in der DSGVO-Umsetzung einfach keinen Kosten-Nutzen-Vorteil sehen.

Auf die Frage, wie sich die DSGVO-Umsetzung bis Ende 2020 auf den Erfolg auswirken wird, antworteten 66,67 Prozent mit „überhaupt nicht“. 19,61 Prozent gaben in der cobra-Umfrage sogar an, dass sich die DSGVO negativ auf den Erfolg auswirken wird. 1,96 Prozent der Befragten konnten oder wollten sich dazu nicht äußern. „Positiv“ sehen die Umsetzung nur 9,8 Prozent der Unternehmen, „sehr positiv“ gar nur 1,96 Prozent – insgesamt also nicht einmal zwölf Prozent.

Große Herausforderungen für die Werbetreibenden in Europa

Die cobra-Zahlen werden auch durch die Erkenntnisse anderer Studien gestützt. So ergab eine europaweite Untersuchung des Marktforschungsinstituts Coleman Parkes im Auftrag des Softwarekonzerns Adobe, dass insbesondere Schweizer Großunternehmen empfindliche Störungen in ihrem Marketing wahrnehmen, die der DSGVO-Umsetzung zugeordnet werden.

Auch der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. kam im Sommer zu einer ähnlich kritischen Wahrnehmung für die digitale Werbewirtschaft. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der befragten Unternehmen gaben in der BVDW-Befragung an, dass sich die Datenschutzreform negativ bzw. sehr negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken werde.

Positive DSGVO-Effekte mit spezialisierter CRM-Lösung

Mit den richtigen Hilfsmitteln umgesetzt, kann die DSGVO allerdings durchaus positive ökonomische Effekte mit sich bringen – insbesondere aus Sicht von mittelständischen Unternehmen. So ist es beispielsweise mit Hilfe einer geeigneten CRM-Software möglich, eine rechtskonforme Werbeeinwilligung einzuholen und zu dokumentieren, um die Kommunikation in einem neuen vertrauensvollen Rahmen fortzuführen. Zudem sind alle Informationen zum jeweiligen Kunden in einer zentralen Datenbank abgespeichert. So weiß der Vertrieb beispielsweise genau, welche Mailings ein Kunde bereits vom Marketing erhalten hat oder was mit dem Kundenservice im Rahmen einer Reklamation besprochen wurde. Durch diese Vernetzung der Informationen ist eine kundenorientierte und zielgerichtete Gestaltung aller Kunden-Touchpoints möglich. Eine CRM-Software, die entsprechende DSGVO-Funktionalitäten vorhält, ermöglicht es außerdem, dass alle Daten zu einer Person per Knopfdruck herausgegeben werden, falls es z. B. von einem Kunden im Rahmen der Betroffenenrechte der DSGVO verlangt wird.

Weiterhelfen kann hier der CRM-Spezialist cobra. Das Konstanzer Software-Unternehmen hat sein Augenmerk in den vergangenen Jahren unter anderem auch intensiv dem Thema DSGVO-konformes Management personenbezogener Daten gewidmet. In enger Zusammenarbeit mit Fachanwälten für IT-Recht wurden die cobra-Lösungen diesbezüglich auch geprüft und werden kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert.

Weitere Informationen zur Blitzumfrage finden Sie auch in diesem Whitepaper:

http://www.cobra.de/Blitzumfrage

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TÜV Rheinland: Cybergefahren für Industrieanlagen unterschätzt

Hacker greifen zunehmend Industrieanlagen an. Doch viele Unternehmen wissen nicht genau, welchen Gefahren ihre Anlagen durch Cyberangriffe ausgesetzt sind. Zudem sind ihre Maßnahmen für Cybersecurity meist nicht auf den Schutz von Industrieanlagen zugeschnitten. Das zeigt eine neue Studie von TÜV Rheinland. Für die weltweite Studie fragte der international tätige Prüfdienstleister 370 Verantwortliche danach, wie Unternehmen und Organisationen ihre Industrieanlagen vor Cyberangriffen schützen.

Bedenkliche Einstellung zur Cybersecurity von Industrieanlagen

In der Studie unter dem Titel „Industrial Security in 2019: A TÜV Rheinland Perspective“ geben 40 Prozent der Befragten an, die Risiken durch Cyberangriffe auf Industrieanlagen noch nie untersucht zu haben. Weitere 34 Prozent wissen nicht, ob das eigene Unternehmen diese Risiken schon einmal untersucht hat. Zudem hat nur jedes fünfte Unternehmen seine Maßnahmen für Cybersecurity speziell auf Industrieanlagen zugeschnitten. „Cybersecurity von Industrieanlagen nimmt offenbar keinen hohen Stellenwert ein. Das ist aus unserer Sicht bedenklich, denn Angriffe aus dem Netz können ganze Anlagen stilllegen. Dies sorgt für Produktionsausfälle mit hohen Folgekosten“, erklärt Nigel Stanley, als Chief Technology Officer für industrielle Cybersecurity bei TÜV Rheinland, verantwortlich für die Studie.

Vernetzte Produktion herausfordernd

In der Studie stellen die Autoren heraus, warum Cybersecurity von Industrieanlagen in einer vernetzten Welt von besonderer Bedeutung ist. Ein Beispiel: IT-Anwendungen in Unternehmen werden ständig aktualisiert, um auf neue Bedrohungen zu reagieren. Doch Computersteuerungen für Industrieanlagen werden meist nur unregelmäßig auf den neuesten Stand gebracht. „Vorbeugende Maßnahmen zur Cybersecurity sind ein Muss. Unabhängig davon, ob Industrieanlagen bereits mit dem Internet verbunden sind oder nicht“, sagt Nigel Stanley.

Industrieanlagen mit wertvollen Daten

Die Verantwortlichen sollten sich darüber Gedanken machen, wie sie die eigenen Industrieanlagen vor einem physischen Eindringen schützen können. „Wer für den Schutz der Industrieanlagen vor Cyberangriffen verantwortlich ist, sollte zum Beispiel untersuchen, wo überall ein Eindringling einen manipulierten USB-Stick in einer Anlage platzieren könnte und entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen“, so Stanley. Schließlich finden sich gerade in Industrieanlagen viele wertvolle Daten. So können Stückzahlen oder chemische Zusammensetzungen von Produkten für Wettbewerber sehr interessant sein. „Datendiebstahl in der Produktion ist aus Sicht von Hackern genauso lohnend wie die Störung der Produktionsabläufe“, unterstreicht Stanley die Gefahren.

Operational Technology (OT)

Bereits in den Cybersecurity Trends haben Experten von TÜV Rheinland Operational Technology (OT) als einen wesentlichen Angriffspunkt für Cyber-Attacken identifiziert. OT Security, auch Industrial Security genannt, beschreibt den Status der Cybersecurity von Industrieanlagen. Gemeint sind Computersysteme, die Motoren, Pumpen oder Ventile in Industrieanlagen steuern. Um im Wettbewerb zu bestehen, werden diese Systeme mit dem Internet verbunden. Doch oftmals weisen einige Komponenten Schwachstellen auf und sind damit Cyber-Angriffen ausgesetzt. Ziel der Angriffe ist es meist, an geistiges Eigentum, Geschäftsgeheimnisse und technische Informationen zu gelangen. Operational Technology betrifft zahlreiche Branchen, wie etwa die Energie- und Umweltwirtschaft, Verkehr und Logistik, Gebäudetechnik sowie kritische Infrastrukturen.

Die Studie

Für die Studie „Industrial Security in 2019: A TÜV Rheinland Perspective“ befragten die IT-Analysten von Bloor Research im Auftrag von TÜV Rheinland 370 Verantwortliche von Unternehmen weltweit zur Cybersecurity von Industrieanlagen. Fast 70 Prozent der Befragten kommen aus der verarbeitenden Industrie; daneben sind die Automobilbranche, Logistikunternehmen, die Öl- und Gasbranche, öffentliche Institutionen sowie die Telekom-, Energie- und Chemiebranche vertreten. Ziel der Studie ist es, Aspekte der Risikoeinschätzung zu betrachten, dabei zu helfen, Cyberangriffe aufzuspüren und Schutzmaßnahmen zu ergreifen sowie eine Anleitung für eine Wiederinbetriebnahme von Anlagen nach einem Cyberangriff zu geben.

Digital Transformation & Cybersecurity

Seit mehr als 20 Jahren unterstützt der Geschäftsbereich Digital Transformation & Cybersecurity von TÜV Rheinland Unternehmen aus zahlreichen Branchen sowie Behörden und öffentliche Einrichtungen dabei, innovative Technologien sicher zu nutzen. Die weltweit fast 1.000 Berater kombinieren ihr Wissen in den Bereichen digitale Transformation und Cybersecurity mit hohem Branchen-Know-how. Der Ansatz für Cybersecurity-Lösungen zielt auf die Kombination von Sicherheit und Datenschutz in einer immer stärker verwundbaren Welt vernetzter Systeme und Geräte. Hierzu führen die Fachleute unter anderem Cybersecurity-Tests, Prüfungen industrieller Sicherheit sowie Prüfungen zum Datenschutz im Internet der Dinge (IoT) und von Cloud-Infrastrukturen durch.

Die Studie „Industrial Security in 2019: A TÜV Rheinland Perspective“ können Sie kostenfrei downloaden unter: http://tuv.com/ot-security19

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Qualtrics-Studie: Mittelmaß oder Marketingpionier? Selbsteinschätzung deutscher Marketingleiter

Nur jeder dritte deutsche Marketingverantwortliche hält die Marketing-Performance seines Unternehmens für sehr gut und nur jeder hundertste denkt, er und seine Abteilung würden ausgezeichnete Arbeit leisten. Das hat Qualtrics, der führende Anbieter für Experience Management (XM), in einer aktuellen Studie in Kooperation mit dem Deutschen Marketing Verband ermittelt. Das Problem: Vielen deutschen CMOs fehlen die richtigen Daten, um gute Entscheidungen zu treffen. Auch vermissen sie die Kundenorientierung im gesamten Unternehmen.

Deutsche CMOs nicht von eigener Leistung überzeugt

Eine aktuelle Studie, die Qualtrics unter CMOs (Chief Marketing Officer) und Marketingleitern der CMO Community des Deutschen Marketing Verbands durchgeführt hat, zeigt, dass nur ein Prozent der deutschen CMOs die Marketing-Performance ihres Unternehmens für ‚ausgezeichnet‘ halten, während vier Prozent sie als ’schlecht‘ bezeichnen. 33 Prozent der Befragten sagen, die Marketing-Performance ihres eigenen Unternehmens sei ’sehr gut‘ und 42 Prozent befinden sie für ‚gut‘. Jeder fünfte Marketingverantwortliche (21 Prozent) bezeichnet die Performance seiner Abteilung als ‚annehmbar‘. Es gibt also noch Verbesserungspotenzial. Nur wo?

Grafik 1: http://www.messerpr.com/uploads/media/Qualtrics_CMOs_bewerten_ihre_Marketing-Performance_01.png
Bildunterschrift: Nur 33 Prozent der deutschen CMOs halten ihre Performance für sehr gut, 25 Prozent bewerten sie als nur annehmbar oder schlecht.

Marketingplanung passiert eher taktisch als strategisch

„Aktuell werden im Marketing vornehmlich eher operative Messgrößen erfasst und nachverfolgt wie Aktivitäten in Social Media, Klickraten, oder E-Mail-Öffnungsraten“, bemängelt Prof. Dr. Ralf Strauss, Präsident des deutschen Marketingverbands. Die Studie zeigt, dass eher höherwertige und längerfristige Datenanalysen, etwa zur Markenaffinität, dem Net Promoter Score oder der Kundenzufriedenheit bei mehr als einem Drittel der Unternehmen gar nicht stattfinden. „Analog gehen in die Marketing-Planung ebenfalls eher operative Kennzahlen ein; eine strategische Orientierung fehlt. In Konsequenz stellt sich die Marketingplanung eher als taktische Maßnahmenplanung dar und weniger als eine strategisch abgeleitete Blaupause der Kundeninteraktion“, sagt Strauss.

Die Studienergebnisse im Detail

Die wichtigsten Bausteine: Strategisch denken, auf die Kunden fokussieren, die richtigen Daten auswerten

Danach gefragt, welches die wichtigsten Bausteine für eine gute Marketing-Performance seien, antworteten 67 Prozent der CMOs ‚die Verankerung des Marketing in der Unternehmensstrategie‘. Am zweitwichtigsten erscheint den Befragten ‚Die Kundenorientierung im gesamten Unternehmen‘ (43 Prozent) und auf Platz drei der wichtigsten Bausteine finden sich ‚die richtigen Daten, um gute Entscheidungen zu treffen‘ (38 Prozent).

Prio 1: Die Unternehmensstrategie

Was ihre Prio eins, nämlich ‚die Verankerung des Marketings in der Unternehmensstrategie‘ angeht, stehen die befragten CMOs selbstbewusst da: Knapp zwei Drittel geben an, in ihrem Unternehmen würden Marketingentscheidungen die Unternehmensstrategie ‚vollkommen‘ bis ‚teilweise‘ bestimmen. 36 Prozent bejahen die Aussage ‚Marketing bestimmt die Unternehmensstrategie überhaupt nicht‘ oder ‚bestimmt sie kaum‘.

Grafik 2: http://www.messerpr.com/uploads/media/Qualtrics_Wie_bestimmt_Marketing_die_Unternehmensstrategie_01.png
Bildunterschrift: Marketing bestimmt die Unternehmensstrategie: Acht Prozent der CMOs stimmen ‚vollkommen zu‘, während 36 Prozent dagegen stimmen.

Prio 2: Die Kundenorientierung

Die ‚Kundenorientierung des eigenen Unternehmens‘ erachten deutsche CMOs für ihre Arbeit als noch wichtiger (43 Prozent), als ‚erfahrene Mitarbeiter‘ (36 Prozent) zu haben oder ein ‚ausreichendes Marketing-Budget‘ (21 Prozent). Dennoch sagen mehr als die Hälfte der deutschen CMOs (54 Prozent), ihr Unternehmen sei nur ‚einigermaßen‘ oder ‚wenig kundenorientiert‘. Hier muss also nachgearbeitet werden.

Grafik 3: http://www.messerpr.com/uploads/media/Qualtrics_Bewertung_der_Kundenorientierung_im_eigenen_Unternehmen_02.png
Bildunterschrift: Kundenorientierung als oberste Priorität: Doch über die Hälfte (54 Prozent) der deutschen CMOs stufen ihr Unternehmen als ‚einigermaßen‘ oder ‚wenig kundenorientiert‘ ein.

Prio 3: Die richtigen Daten, um zu entscheiden

Dass Marketing-Entscheidungen auf den richtigen Daten basieren ist für deutsche CMOs der drittwichtigste Baustein zum Marketingerfolg. Dennoch verneinen 71 Prozent der Befragten die Frage „Sind Sie in der Lage, alle verfügbaren Daten und Analysen zu nutzen, um ihre Marketing-Effektivität zu verbessern?“. Optimistisch, ihre Entscheidungen auf die richtigen Daten basieren zu können, sind nur 29 Prozent der deutschen CMOs.

Grafik 4: http://www.messerpr.com/uploads/media/Qualtrics_Verfuegbarkeit_von_Daten_zur_Verbesserung_der_Marketing-Effektivitaet_01.png
Bildunterschrift: 71 Prozent der deutschen CMOs sehen sich nicht in der Lage, alle verfügbaren Daten und Analysen zur Verbesserung der Marketing-Effektivität zu nutzen.

Wo ansetzen, um die Marketingeffektivität zu steigern?

Abteilungen strategisch verzahnen

Je enger die Marketing-Abteilung mit anderen Abteilungen im Unternehmen zusammenarbeitet, allen voran mit der Geschäftsführung und dem Vertrieb, umso besser ist ihre Performance, zeigt die Befragung der Marketingleiter. Gleichzeitig wird deutlich: Je stärker Marketingentscheidungen die Unternehmensstrategie bestimmen, umso größer ist auch die Kundenorientierung im gesamten Unternehmen.

Experience-Daten erheben

Eine wesentliche Erkenntnis der Untersuchung lautet auch, dass die Marketing-Performance eines Unternehmens umso besser ist, je mehr die Marketing-Maßnahmen und Aktivitäten auf so genannte Experience-Daten, also auf die Customer Experience, die Markenerfahrung, das Produkterlebnis oder die Mitarbeitererfahrung ausgerichtet sind. Wie sich zeigt, fehlen diese Daten jedoch häufig: Weniger als ein Viertel der Befragten erheben monatlich oder öfter Daten zur Kundenzufriedenheit (23 Prozent), Markenloyalität (22 Prozent) oder Markenbekanntheit (18 Prozent). Im Gegenzug dazu werden operative Daten wie persönliche Kundendaten (35 Prozent), Kaufhistorie (27 Prozent) oder Öffnungsraten (55 Prozent) deutlich häufiger erfasst.

Grafik 5: http://www.messerpr.com/uploads/media/Qualtrics_Haeufigkeit_Erheben_und_Analysieren_von_Daten.png
Bildunterschrift: Überraschendes Ergebnis: Nur 23 Prozent der befragten CMOs erheben monatlich oder öfter Daten zur Kundenzufriedenheit, Öffnungsraten werden mit 55 Prozent deutlich häufiger erfasst.

Daten zusammenführen

Zugleich fristen die Unternehmensdaten in nahezu der Hälfte der befragten Unternehmen ein Silodasein. Daten aus einzelnen Bereichen werden nicht zusammengeführt (49 Prozent). Weniger als ein Viertel der befragten Unternehmen verknüpft operative Daten mit Befragungsdaten (23 Prozent). Und nicht einmal jedes zehnte Unternehmen stellt einen Zusammenhang zwischen Experience-Daten und Kundenkaufhistorie (9 Prozent) her, beziehungsweise zwischen Erfahrungsdaten und Social-Media-Daten (7 Prozent).

Grafik 6: http://www.messerpr.com/uploads/media/Qualtrics_Zusammenfuehrung_von_Daten_im_Unternehmen_01.png 
Bildunterschrift: Fast die Hälfte (48,5 Prozent) aller CMOs fügt Daten aus einzelnen Bereichen nicht zusammen und nur ein Viertel (23 Prozent) verknüpft operative Daten mit Befragungsdaten.

„Die Studienergebnisse zeigen, dass Marketingplanung sehr viel stärker auf operative Daten zurückgreift und somit eher durch das ‚Was‘ getrieben wird als durch das ‚Warum‘. Das hat mehrere Gründe: Es ist einfacher Daten zu sammeln, die schon seit Jahrzehnten erhoben werden und auch die Komplexität der Auswertungen spielt eine Rolle. Fast die Hälfte der befragten Marketingleiter konsolidieren ihre Daten nicht. So bleibt es häufig bei Datensilos, bei mangelnder Vollständigkeit und Transparenz. Fehlt das Vertrauen in die eigenen Daten, basieren auch Entscheidungen nicht immer auf Tatsachen. Fast 40 Prozent der Befragten geben an, dass sie Daten häufig ignorieren und Entscheidungen eher aus dem Bauch heraus treffen.“, bewertet Wolfang Sölch, Head of Enterprise Sales Central Europe bei Qualtrics, die Umfrageergebnisse.

Über die Qualtrics-Studie

Qualtrics hat im Herbst 2018 branchenübergreifend rund 100 CMOs und Marketingleiter aus der CMO Community des Deutschen Marketingverbands e.V. befragt. 58 Prozent der Befragten gaben an, in B2B-orientieren Unternehmen zu arbeiten, und 42 Prozent in B2C-orientierten Unternehmen.

Weitere Ergebnisse finden Sie unter: https://success.qualtrics.com/DMT18_slides.html

Alle Bilder zur Studie finden Sie hier: http://messerpr.com/kunden/qualtrics

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Was macht einen Arbeitgeber für Pflegekräfte attraktiv?

„Der Pflegeberuf an sich ist ein schöner“, sagt Annekarin Leismann. Ungewohnte Töne, überwiegen derzeit doch eher die Negativschlagzeilen in den Medien: Akkordarbeit, Überlastung, ständiger Zeitdruck, schlechte Bezahlung. Und auch die Ergebnisse des Deutschen-Gewerkschaftsbund-Index zu Arbeitsbedingungen in der Pflege von 2018 zeichnen kein schönes Bild: Knapp die Hälfte der Befragten gab darin an, häufig Abstriche bei der Qualität ihrer Arbeit machen zu müssen, um überhaupt das Arbeitspensum zu schaffen. Aber es gibt eben auch eine andere, positive Seite, die oft vergessen wird. „Die Betrachtung ist meist nicht differenziert genug: ja, es ist harte Arbeit, und ja, die Bezahlung ist nicht immer gut. Aber das Berufsbild bietet Abwechslung und Aufstiegschancen wie kaum eine andere Branche. Und am Ende des Tages bekommt man viel von den Bewohnern zurück!“

Die 45-jährige gelernte Fotografin weiß, wovon sie spricht: Als Quereinsteigerin in der Pflegebranche hat sie den Beruf von der Pike auf gelernt. Altenpflegeausbildung, Weiterbildung in verschiedenen Bereichen, sogar eine Anstellung als Dozentin in der Altenpflege. Und heute? Heute hat sie nicht nur eine Heimleitung inne, sondern baut als Regionalleiterin den Pflegeverbund Saartal auf – beim Schwesternverband Pflege und Assistenz gGmbH. „Mit diesem Träger sind wir in einer recht guten Situation. Selbst wenn es um die Anwerbung von Pflegekräften geht, können wir nicht klagen“, zieht Annekarin Leismann Bilanz. Ein Umstand, der in der Historie der Organisation begründet liegt: 1958 gegründet aus einem Berufsverband heraus, war das Ziel schon damals, den akuten Mangel an qualifizierten Pflegekräften beseitigen zu helfen.

Doch wie macht man den Pflegeberuf heute – gerade für junge Menschen – attraktiv? Beim Schwesternverband setzt man auf gesundheitsfördernde, ergonomische Arbeitsplätze, moderne Technologien, die Arbeitsabläufe erleichtern, eine Auditierung, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bestätigt – und nicht zuletzt: eine umfassende Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter durch eigene Altenpflegeschulen. „Der beste Weg, um heute an qualifiziertes Fachpersonal zu kommen“, bestätigt Annekarin Leismann. Derzeit arbeiten 3.500 Menschen beim Schwesternverband an mehr als 40 Standorten im Dienste von Senioren und Behinderten. 40 davon in Dudweiler, wo im Mai 2018 das Haus Friedrich Ludwig Jahn eröffnet wurde – ein neues Zuhause für bis zu 110 Menschen. Stolz schwingt mit, wenn Annekarin Leismann durch die hellen Fluren geht. Kein Wunder! Dass die Bewohner sich hier wohl fühlen und optimal versorgt werden, dafür hat die Heimleiterin persönlich gesorgt: „Ich durfte das Projekt mitgestalten – vom Entwurf bis zum Einzug, vom Besteck bis zu den Gerätschaften.“

Als es um die Technologie ging, die ins Haus Friedrich Ludwig Jahn Einzug halten sollte, standen für die Heimleiterin – neben der Gesundheitssicherheit der Bewohner – die Arbeitssicherheit und Entlastung der Mitarbeiter im Fokus: „Gerade am Anfang, wenn alles neu ist, muss man als Leiter sehr sensibel sein, ob die Geräte und Prozesse angenommen werden. Hier hilft Erfahrung, um zu wissen, was funktioniert und was nicht.“ Und wenn es um die Aufbereitung von Steckbecken und Urinflaschen geht, ist man sich in nahezu allen Einrichtungen des Schwesternverbands einig, was funktioniert: die Technologie von Meiko. „Qualität, Lebensdauer, Service – das hat uns überzeugt. An manchen Standorten stehen Meiko-Steckbeckenspüler, die schon 35 Jahre alt sind, störungsfrei laufen und unsere Ansprüche an die Hygiene erfüllen“, so Annekarin Leismann. Und so entschied man sich bei den Pflegearbeitsräume des Hauses Friedrich Ludwig Jahn für die TOPIC-Steckbeckenspüler. „Pflege ist gerade in diesem Bereich ganz sensibel. Daher ist uns die Orientierung an Expertenstandards wichtig“, erklärt die Fachkraft. Ein Anspruch, der über die Technologie hinausgeht. So werden auch Schulungen angeboten, in denen die Pflegekräfte lernen: Was für eine Inkontinenz liegt vor? Wie kann ich ihr entgegen wirken? Ziel ist es, eine bedarfsgerechte Versorgung gewährleisten zu können – und so die Pflegequalität zu erhöhen.

Mitspracherecht – und einen klaren Favoriten – hatte Annekarin Leismann auch, als es um die Ausstattung der Stationsküchen und des Multifunktionsraums für Geburtstage und Events ging: „Ich wollte von Anfang an die M-iClean U von Meiko haben! Die halbgewerblichen Maschinen laufen für unsere Ansprüche zu lange und müssen regelmäßig desinfiziert werden.“ Genau das sind Details, die den Mitarbeitern unnötig Arbeit verursachen! Ein weiterer Pluspunkt: der ergonomische Einbau der Spülmaschine auf Arbeitshöhe. „So müssen sich die Mitarbeiter nicht mehr bücken. Und das macht einen großen Unterschied! Es wird sogar aktiv nach gesundheitsfreundlichen Arbeitsplätzen gefragt. Das zeigt, welchen Stellenwert das Thema bei den Mitarbeitern hat“, sagt Annekarin Leismann.

Bessere Arbeitsbedingungen sind für den Schwesternverband die Lösung, um angesichts des sogenannten Pflegenotstands neues qualifiziertes Personal zu gewinnen und alte Mitarbeiter mit ihrem wertvollen Fachwissen zu binden. Ein weiterer Vorteil: Wenn man den Arbeitsaufwand – durch ausreichend Personal, effiziente Prozesse und moderne Technologien – reduziert, bleibt automatisch mehr Zeit für das Wesentliche, nämlich die Arbeit mit den Bewohnern des Hauses Friedrich Ludwig Jahn. Und dass diese hier noch „ein Erleben“ haben, ist Annekarin Leismann besonders wichtig. Ob es um das Eindecken des Tisches geht oder das Kochen von Konfitüre für den Weihnachtsmarkt. Oder einfach nur ums Erzählen und Zuhören. So betrachtet, kann der Pflegeberuf tatsächlich ein ganz schöner sein. Wenn die Bedingungen stimmen.

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Möbel aus dem Netz: Jeder Zweite kauft online ein

– 57 Prozent der Online-Shopper haben schon Sofa, Sessel und Co. im Netz bestellt
– Hauptprobleme: Lieferverzögerung und Beschädigung

Eine Couch oder einen neuen Sessel will man im Laden erst ausprobieren, ansehen, berühren? Nein! Denn immer mehr Menschen nutzen dafür das Internet. Anlässlich der Möbelmesse imm cologne hat sich Trusted Shops mit dem Thema innerhalb einer Umfrage* etwas genauer beschäftigt.  

Dabei kam heraus, dass 57 Prozent der Befragten sich Möbel und andere Einrichtungsgegenstände aus dem Internet zugelegt haben. Der Möbelkauf im Internet ist bei den Frauen gefragter: Laut der Umfrage haben schon 66 Prozent der Frauen Möbel im Internet gekauft, bei den Männern sind es 48 Prozent. Auch nach Altersgruppen gibt es deutliche Unterschiede: Während bei den Online-Shoppern zwischen 18-24 Jahren nur 39 Prozent bereits online Möbel gekauft haben, sind es bei der Gruppe der 25-34-Jährigen schon 63 Prozent und bei den über 35-Jährigen 64 Prozent.

Interessant ist, dass jeder zehnte Online-Shopper Probleme beim Kauf von Couch und Co. im Internet hatte. Die beiden größten „Baustellen“ dabei sind Lieferverzögerungen (51 Prozent der Befragten) und beschädigte Artikel (49 Prozent).

Auffällig beim Möbelkauf ist auch, dass neben den Preisen für die Produkte und für die Lieferung am meisten auf die Geld-zurück-Garantie bzw. den Käuferschutz geachtet wird. Dabei sind Männer noch ein bisschen vorsichtiger als Frauen. 29 Prozent der Männer und 20 Prozent der Frauen ist der Käuferschutz beim Einkauf wichtig.

*Alle Daten, soweit nicht anders angegeben, sind von der APPINIO GmbH bereitgestellt. An der Befragung am 07.01.2019 nahmen 1.000 Personen ab 18 Jahren teil.

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GEZE Trainee-Programm ist fair und karrierefördernd

Beste Noten für die Nachwuchs-Förderung: Das GEZE Trainee-Programm wurde erneut mit dem Label "Faires Trainee-Programm 2019" ausgezeichnet. Die von Absolventa gegründete Initiative für faire Trainee-Programme zeichnete zum siebten Mal Arbeitgeber mit fairen und karrierefördernden Trainee-Programmen aus.

Die Bewertung erfolgte auf Grundlage einer Online-Evaluation durch die Personalabteilung der teilnehmenden Unternehmen sowie durch die Trainees selbst. Befragt wurden knapp 1.300 Trainees aus 94 Unternehmen, darunter 5 Trainees von GEZE. Voraussetzung für die Vergabe der Trainee-Auszeichnung ist die Einhaltung definierter Qualitätsstandards, welche sich aus der Nachhaltigkeit, dem Mentoring, dem Training sowie der Vergütung und der Evaluation des Programmes zusammensetzen.

GEZE Programm ist überdurchschnittlich gut

Im Vergleich zu den Durchschnittsergebnissen erzielte das GEZE Trainee-Programm besonders positive Bewertungen. So lagen die Ergebnisse des Programms in den Bereichen Training, Nachhaltigkeit, Vergütung und Evaluation deutlich über dem Durchschnitt; im Bereich Mentoring lagen sie gleich auf. Vor allem die attraktiven und verantwortungsvollen Arbeitsaufgaben erhielten hohe Bewertungen der befragten Trainees.

«Hinter unserem Erfolg standen von jeher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich engagieren und ihr Wissen sowie ihre Begeisterung einbringen. Unser Unternehmen bietet dazu eine Fülle interessanter Aufgaben. Denn GEZE ist ein mittelständisches Familienunternehmen und gleichzeitig ein anerkannter Global Player », sagt Brigitte Vöster- Alber, Geschäftsführende Gesellschafterin der GEZE GmbH. «Um auch in Zukunft erfolgreich zu sein und weiter zu wachsen, suchen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich darauf freuen, ein Stück unserer Erfolgsgeschichte mitzuschreiben.»

GEZE bietet folgende Trainee-Programme an : 2 I 2

– Trainee Engineering
– Trainee Business
– Trainee IT
– Trainee Sales

Weitere Informationen:
https://karriere.geze.com/

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Den Job im Kopf

– In Deutschland denkt genau die Hälfte der Arbeitnehmer auch in der Freizeit an die Arbeit, doch die meisten davon (64%) können Beruf und Privatleben trotzdem gut miteinander vereinbaren. Trotzdem sollten gerade in der aktuellen Weihnachtszeit die Arbeitgeber besonders gut darüber nachdenken, wie ihre Mitarbeiter diesbezüglich im Gleichgewicht bleiben. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle internationale Studie des Lohn- und Personaldienstleisters SD Worx. Befragt wurden 5.000 Beschäftigte in Deutschland, Belgien, Frankreich, Österreich, den Niederlanden und Großbritannien.

Knapp jeder dritte Deutsche Arbeitnehmer (29%) ruft seine beruflichen E-Mails auch in der Freizeit ab und beinahe ein Viertel (24%) arbeitet sogar regelmäßig nach Feierabend, zum Beispiel nachts, am Wochenende oder während des Urlaubs. Allerdings sind diese beiden Werte in allen anderen befragten Ländern höher.
Man ist insgesamt in Deutschland der Meinung, im Gleichgewicht zwischen Beruf und Privatleben zu sein. Das hat offenbar stark mit dem Thema Flexibilität zu tun. So sind beispielsweise acht von zehn deutschen Mitarbeitern (81%) mit ihren Freiheiten bei der Urlaubswahl zufrieden.

Selbstbestimmte Urlaubsplanung ist Trumpf

Je besser das Arbeitsumfeld ist und je weniger Zeitdruck der Einzelne erlebt, desto höher ist die Zufriedenheit mit der Work-Life-Balance. Entscheidend für eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist die vom Arbeitgeber eingeräumte Flexibilität mit Blick auf die zeitliche Gestaltung der Arbeit. Stolze 79% der Arbeitnehmer in Deutschland sind diesbezüglich mit ihrem Arbeitgeber zufrieden – und 27% empfinden den Chef sogar als sehr flexibel.
SD Worx fragte auch, inwieweit die Beschäftigten ihren Urlaub, ihre Arbeitszeiten und den Arbeitsort selbst wählen können. So bestimmen hierzulande 79% der Befragten bei der Wahl ihres Urlaubszeitraums deutlich mit. Die Hoheit über die Bestimmung des Arbeitsortes ist weniger stark ausgeprägt, doch auch hier glauben 54%, dass ihr Arbeitgeber diesbezüglich entgegenkommend ist. Überraschend ist dieser niedrigere Wert nicht, denn bestimmte Arbeiten können schlicht nur am Arbeitsplatz im Unternehmen ausgeführt werden.

Work-Life-Balance ausbaufähig

Es besteht ein klarer Zusammenhang zwischen Flexibilität am Arbeitsplatz und einer guten Work-Life-Balance: Je mehr Flexibilität der Arbeitgeber bietet, desto besser ist die Work-Life-Balance. Im Vergleich zu den anderen teilnehmenden Ländern schneidet Deutschland in dieser Hinsicht schlecht ab: Lediglich 43% der Befragten genießen Flexibilität im Job und fühlen zugleich eine gute Work-Life-Balance – nur in Frankreich ist dieser Wert mit 39% noch schwächer. Spitzenreiter bei dieser Frage ist unser Nachbar Österreich mit 60%.

Auswirkungen auf Motivation und Treue

Die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben wirkt sich auf Zufriedenheit und Engagement am Arbeitsplatz aus. Gelingt eine gute Balance zwischen Job und Freizeit, so führt dies in Deutschland bei genau zwei Dritteln der Arbeitnehmer zu hoher Zufriedenheit und sogar bei 84% zu einem hohen Engagement im Unternehmen. Sind hingegen Arbeit und Privatleben nicht im Gleichgewicht, fühlen sich lediglich 24% zufrieden und nur 31% engagiert.
Wer Beruf und Privatleben nicht gut vereinbaren kann, ist außerdem deutlich wechselwilliger: 19% aus dieser Gruppe würden den Arbeitgeber wechseln, unter den „Zufriedenen“ sind es mit 10% nur etwa halb so viele Arbeitnehmer.

Flexibilität: Fluch und Segen zugleich

Tanja Büchsenschütz, Director HR bei SD Worx Group erläutert: "Beruf und Privatleben werden immer enger miteinander verknüpft, die Arbeit ist nicht mehr an Zeiten oder Orte gebunden. Das gelegentliche Abrufen von E-Mails im Urlaub ist heutzutage gängig, muss aber trotzdem stets eine persönliche Entscheidung bleiben. Die Umfrage zeigt, dass die meisten Arbeitnehmer damit kein Problem haben. Letzten Endes ist jedoch eine gute Balance wichtig.“
Büchsenschütz hat zwei Extreme identifiziert: „Es gibt immer noch Unternehmen, die in Sachen Flexibilität am Arbeitsplatz in den Kinderschuhen stecken. Anderswo wird hingegen eine stark gelebte Flexibilität mit Sorge diskutiert, Forderungen nach einem Recht auf Unerreichbarkeit oder einem E-Mail-freien Freitag belegen die Vitalität dieser Debatte. Mehr Flexibilität ermöglicht es den Menschen heutzutage, ihre Arbeit und ihr Leben sehr individuell zu gestalten. An dieser Stelle gilt es, durch geeignete Maßnahmen gute Arbeit im Sinne aller Beteiligten zu fördern.“

Über die Umfrage
Die Europe LTD-Umfrage umfasst hundert arbeitsbezogene Aspekte, welche für Zufriedenheit, Motivation und Engagement von Arbeitnehmern relevant sind. Die Befragung wird seit 2009 jährlich bei 2.500 Arbeitnehmern in Belgien unter dem Namen „NV Belgium“ durchgeführt. SD Worx erweiterte die Studie infolge seines internationalen Wachstums im Jahr 2017 auf Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Österreich und Großbritannien. In jedem dieser Länder werden 500 Arbeitnehmer befragt.
Die Stichprobe ist in allen teilnehmenden Ländern repräsentativ und bildet jeweils die Zusammensetzung der Erwerbsbevölkerung in Bezug auf Geschlecht, Region, Arbeitsordnung, Sprache, Bildungsgrad und Organisationsgröße ab.

 

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Data-Sharing: Snowflake kündigt Rabatt-Programm an

Snowflake Computing, Anbieter eines speziell für die Cloud entwickelten Data Warehouse, hat ein neues Rabatt-Programm vorgestellt. Es soll Kunden, die Daten mit externen Organisationen teilen, durch Kostenersparnisse belohnen. Das Teilen von Daten („Data Sharehouse“) ermöglicht es Snowflake-Kunden, jeden beliebigen Teil ihrer Daten für Abteilungen innerhalb des eigenen Unternehmens, für Partner und Kunden freizugeben. Wie eine weltweite Studie von Harvard Business Review Analytic Services belegt, steht Data-Sharing erst am Anfang seiner Entwicklung.

Snowflake-Kunden, die ihre Daten (als „Datenanbieter“) mit externen Organisationen („Datenkonsumenten“) teilen, erhalten automatisch einen Rabatt, wenn diese Organisationen Berechnungen mit den gemeinsam genutzten Daten in Snowflakes Data-Warehouse-as-a-Service durchführen. Kunden, die bereits Data-Sharing nutzen, sind ab sofort automatisch für das Rabattprogramm berechtigt, der Nachlass entspricht zehn Prozent ihres Verbrauchs.

Die Datenfreigabefunktion, wie sie exklusiv auf Snowflake verfügbar ist, ist eine weitere Neuerung auf dem Weg zum datengesteuerten Unternehmen – neben sofort verfügbarer Elastizität, sekundengenauer Abrechnung sowie der Verfügbarkeit in mehreren Clouds.

Ein Unternehmen, das bereits Erfahrungen mit Data-Sharing gesammelt hat, ist der Technologie-Anbieter Blackboard, der Software, Tools und Dienstleistungen für Bildungseinrichtungen bereitstellt. Jason White, Senior Director of Software Engineering, erläutert: „Snowflakes Data-Sharing hat einen tiefgreifenden Einfluss darauf, wie wir Analysen für das Lehren, Lernen und die institutionelle Leistungsfähigkeit angehen. Wir können Daten nahtlos im gesamten Unternehmen, mit unseren Geschäftspartnern und Kunden austauschen. Dass wir dies in Echtzeit tun können, ohne Datensätze kopieren oder verschieben zu müssen, beschleunigt unsere Geschäftsprozesse und macht uns agiler sowie reaktionsschneller.“

Studie zum Thema belegt: Data-Sharing steht erst am Anfang

Beim modernen Data-Sharing bewegen sich Daten nicht mehr physikalisch. Sie werden stattdessen in Echtzeit auf sichere und kontrollierte Weise ausgetauscht. Dafür wird ein einfacher Zugang zu schreibgeschützten Kopien der Daten zwischen einer beliebigen Kombination von Unternehmen generiert, den bereits erwähnten „Datenanbietern“ und „Datenkonsumenten“. Dies ermöglicht es den Beteiligten, tiefergehende Einblicke zu erhalten.

Zu dem Thema führte Harvard Business Review Analytic Services eine Studie durch, für die weltweit 729 Führungskräfte branchenübergreifend befragt wurden. Zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) möchten den Data-Sharing-Ansatz verfolgen, nur fünf Prozent sind der Meinung, dass ihr Unternehmen bei der Implementierung eines modernen Data-Sharing effektiv ist. 29 Prozent teilen Daten innerhalb von Funktionsgruppen oder Geschäftseinheiten, 21 Prozent über Geschäftseinheiten innerhalb eines Unternehmens hinweg. 15 Prozent tauschen Daten extern mit wichtigen Lieferanten, 14 Prozent mit Partnern außerhalb ihrer Branche.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu Data-Sharing finden sich hier, zum Data-Sharing-Programm hier. Ein Blog-Beitag dazu findet sich hier.

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