Nachhaltiges Unternehmertum – Verantwortung in der Transformation

Wie können Unternehmen die neuen Potenziale der Digitalisierung nutzen, um die drängenden unternehmerischen sowie gesellschaftlichen Herausforderungen erfolgreich zu lösen?
Die Veranstaltung Nachhaltiges Unternehmertum – Verantwortung in der Transformation soll zum einen erste Impulse geben, wie Verantwortung im digitalen Zeitalter gelebt werden kann, und zum anderen Best Practices präsentieren, wie Digitalisierung und Verantwortung in der unternehmerischen Praxis umgesetzt werden können.Gemeinsam mit Experten soll diskutiert werden, welche Chancen und Herausforderungen die Digitalisierung für Unternehmen bringt und durch welche digitalen Tools und digitalen Ökosysteme Engagement effizienter gemacht werden kann.
Die Veranstaltung findet statt am 23. Oktober von 13 bis 16 Uhr In der IHK Saarland, Franz-Josef-Röder-Str.9, 66119 Saarbrücken.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung jedoch erforderlich: edith.weber@saarland.ihk.de

PROGRAMM

Herzlich willkommen!
Dr. Carsten Meier
, Geschäftsführer IHK Saarland
Vorstand Verantwortungspartner Saarland e. V.

Grußwort
Jürgen Barke
, Staatssekretär im Ministerium für
Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes

Moderiertes Gespräch
Ralf Zastrau
, CEO Nanogate SE,
Vorstand Verantwortungspartner Saarland e.V.
Dr. Christian Schilcher
, Bertelsmann Stiftung

Vortrag
Mensch oder Maschine – wer entscheidet im Zeitalter
der digitalen Transformation
Frank Barz
, Head of IOT, T-Systems Multimedia
Solutions GmbH

Vortrag
Corporate Digital Responsbility – Ein neues Must Have
für Unternehmen?“
Stephan Engel
, Head of Corporate Responsibility –
Culture & Collaboration, Otto Group

Diskussionsrunde
Moderation: Prof. Dr. René Schmidpeter,
Stiftungslehrstuhl für Internationale Wirtschaftsethik
und CSR, Cologne Business School, Leiter des Center for
Advanced Sustainable Management

Herzlichen Dank!
Joachim Malter
, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung
der Saarländischen Unternehmensverbände e. V. (VSU)

Im Anschluss: Imbiss und Get-together

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it’s OWL: Projekte starten im Herbst

Das Technologie-Netzwerk it´s OWL startet ab Herbst mit neuen Projekten. Darin entwickeln Unternehmen und Forschungseinrichtungen Ansätze in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Digitale Plattformen, Digitaler Zwilling und Arbeitswelt der Zukunft. Darüber hinaus können sich Unternehmen für Transferprojekte bewerben, in denen sie gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung konkrete Herausforderungen der digitalen Transformation lösen. Das Land NRW stellt für Projekte Fördermittel im Umfang von 50 Millionen Euro zur Verfügung, mindestens die gleiche Summe kommt aus der Industrie. Insgesamt sollen im Spitzencluster bis 2022 Projekte im Umfang von 200 Millionen Euro umgesetzt werden. Neben der Landesförderung sollen dafür auch Bundes- und EU-Mittel genutzt werden.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart sagt: „it’s OWL steht europaweit für einen überaus erfolgreichen Technologietransfer mit Fokus auf die mittelständische Wirtschaft. Das Spitzencluster trägt maßgeblich dazu bei, die Möglichkeiten und Verfahren der Industrie 4.0 greifbar zu machen. Dank der Transferprojekte gibt es einen großen Innovationsschub für die ganze Region: Das Cluster öffnet wichtigen Branchen neue Perspektiven, schafft neue Angebote für Ausbildung und Studium und macht Arbeitsplätze zukunftsfähig.“

Prof. Jürgen Gausemeier, Vorsitzender des Clusterboards, zieht eine positive Zwischenbilanz und erläutert die neue Ausrichtung des Technologie-Netzwerks: „Die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei it´s OWL ist ein Erfolgsmodell. So sind in den vergangenen fünf Jahren beispielsweise rund 7.500 neue Arbeitsplätze in den Kernbranchen und sieben neue Forschungsinstitute entstanden, 34 Unternehmen wurden aus dem Spitzencluster heraus gegründet. Mit der Neuausrichtung von it´s OWL bieten wir Unternehmen einen Plattform, um die Potenziale der Digitalisierung zu erschließen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei geht es sowohl um die Entwicklung und Anwendung von neuen Technologien – beispielsweise in den Bereichen maschinelles Lernen, IT-Sicherheit und disziplinübergreifende Produktentwicklung. Aber auch um die Gestaltung der Arbeitswelt, Qualifizierungsangebote, neue Geschäftsmodelle und Unternehmensgründungen.“

Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl ergänzt: „it´s OWL gilt in Nordrhein-Westfalen und in Deutschland als Paradebeispiel, wie Unternehmen und Forschungseinrichtungen den digitalen Wandel in der Industrie gemeinsam angehen. Daher wird das Land die Projekte von it´s OWL mit 50 Millionen Euro und das Clustermanagement mit 3 Millionen Euro fördern. Die Bezirksregierung Detmold und der Projektträger Jülich stehen dabei den Projektpartnern beratend zur Seite. Die Erfahrungen aus der Zusammenarbeit und die Ergebnisse aus den Projekten sollen auch für andere Unternehmen und Regionen in ganz Nordrhein-Westfalen bereitgestellt werden.“

Maschinelles Lernen für die intelligente Produktion

Die 24 Kernunternehmen und sechs Hochschulen des Technologie-Netzwerks haben in einem Arbeitsausschuss in den vergangenen sechs Monaten fünf Projekte in den oben genannten Themenfeldern entwickelt. Dabei geht es beispielsweise um maschinelles Lernen in der Produktion. Ziel des Projekts ist es, dass Maschinen und Anlagen nicht nur auf einprogrammierte Muster reagieren, sondern aus Erfahrungen lernen. So können sie ihre Leistungsfähigkeit im Laufe ihrer Einsatzzeit verbessern und sich automatisch an sich ändernde Bedingungen anpassen. Sechs Unternehmen – darunter Miele – und vier Forschungseinrichtungen wollen dafür neue Methoden entwickeln und auf einer Plattform für weitere Unternehmen verfügbar machen.

„Durch maschinelles Lernen können wir die Produktivität und Effizienz unserer Produktion von Staubsaugern und Waschmaschinen erheblich steigern. Maschinenausfälle und Ausschuss werden vermieden. Der Einsatz von Energie und Materialien wird erheblich reduziert“, erläutert Dr. Stefan Breit, Geschäftsführer von Miele & Cie. KG. „Durch die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und den Hochschulen können wir schnell und zuverlässig neue Verfahren entwickeln und in die Anwendung bringen. Aktuelle Forschungsergebnisse aus den Hochschulen sind dafür genauso wichtig wie die Erfahrungen und Perspektiven der anderen Unternehmen.“

Digitale Plattformen und Digitaler Zwilling

In zwei weiteren Projekten geht es neun Unternehmen und vier Forschungseinrichtungen darum, die Potenziale digitaler Plattformen für kleine und mittlere Unternehmen auszuschöpfen. Hintergrund ist, dass der Anteil des digitalen Geschäfts im Maschinenbau kontinuierlich ansteigt. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und ihren Kundenzugang zu erhalten, müssen die Unternehmen ihre Produkte immer stärker mit Services verzahnen. Durch digitale Plattformen können sie vom Auftragseingang über Produktion bis zur Logistik eine durchgehende Lösung für den Kunden anbieten.

Ein weiteres Projekt fokussiert die Entwicklung, die Nutzung und die Interaktion von digitalen Zwillingen. Darunter versteht man eine digitale Abbildung einer Maschine, welche die reale und virtuelle Welt miteinander verbindet. Die Abbildung im virtuellen Raum entsteht unter Einsatz von Daten, die beispielsweise durch Sensoren ermittelt werden. Mithilfe von digitalen Zwillingen können Maschinen und Anlagen über ihren gesamten Lebenszyklus dargestellt werden. So können beispielsweise schon während der Planung einer neuen Anlage digitale Simulationen genutzt werden, um die realen Abläufe zu optimieren.

Die Projekte werden derzeit beim Land beantragt. Bei positiver Bewertung sollen sie im Oktober starten. Zudem werden weitere Ausschreibungen veröffentlicht, bei der sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus dem Cluster mit Projektideen bewerben können.

Neue Arbeitsplätze und die Entlastung der Beschäftigten

Informations- und Kommunikationstechnologien halten zunehmend Einzug in die Produktion und die Entwicklungsarbeit. Dabei rücken insbesondere die sozialen Aspekte der Arbeitsplatzgestaltung in den Vordergrund. In einem weiteren it´s OWL-Projekt wollen Unternehmen gemeinsam mit Hochschulen und der IG Metall die Potenziale der Digitalisierung für die Arbeitswelt erschließen und in den Betrieben erproben. Dabei geht es um neue Ansätze von Führung und Personalentwicklung, Lernplattformen sowie die Benutzerfreundlichkeit von Assistenzsystemen. So wird bei Weidmüller beispielsweise erforscht, wie Augmented und Virtual Reality in der beruflichen Bildung eingesetzt werden können, um individualisiertes Lernen zu ermöglichen. 

„Auch in der digitalisierten Fabrik bleibt der Mensch im Zentrum. Um die Arbeitsplätze der Zukunft zu gestalten, müssen wir die Beschäftigten aktiv einbinden. Und ihnen vermitteln, welche Chancen die Digitalisierung bietet, neue Arbeitsplätze zu schaffen und den Menschen die Arbeit zu erleichtern“, erläutert Prof. Ingeborg Schramm-Wölk, Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld und Vorsitzende von Campus OWL.

„Die Hochschulen in OWL bringen aktuelle Forschungsergebnisse und Erfahrungen in die neuen it´s OWL-Projekte ein. Wir sehen uns als wichtige Partner für die Innovationsentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen – sowohl in den Ingenieurswissenschaften und in der Informatik als auch in den Sozialwissenschaften.“

Einen Überblick über neue Lösungen für die Gestaltung der Arbeitswelt bietet der Kongress „Faszination 4.0 – Arbeit“ am 3. September in der Ravensberger Spinnerei in Bielefeld. Veranstalter sind die OWL GmbH, it´s OWL, die Bertelsmann Stiftung, OWL Maschinenbau und die Regionalagentur OWL. Das Spektrum reicht von neuen Technologien über Arbeiten im ländlichen Raum und beruflicher Bildung bis zu New Work.

Den Mittelstand beim digitalen Wandel unterstützen

Der erfolgreiche Technologietransfer in den Mittelstand ist ein Alleinstellungsmerkmal von it´s OWL. Unternehmen – insbesondere kleine und mittlere – können in Transferprojekten mit einer Hochschule oder Forschungseinrichtung neue Technologien nutzen, um konkrete Herausforderungen der digitalen Transformation zu lösen. Prof. Roman Dumitrescu, Geschäftsführer it´s OWL Clustermanagement, erläutert: „Die Transferprojekte bieten einen schnellen und einfachen Zugang zu neuen Technologien und aktuellem Forschungswissen. Die Wirkungen werden direkt im Betrieb sichtbar. So können Unternehmen wichtige Schritte auf dem Weg zur Industrie 4.0 gehen.“ Anwendungsbereiche sind beispielsweise die Einführung von Assistenzsystemen, Ansätze für maschinelles Lernen, neue Verfahren der Produktentwicklung oder die Entwicklung von Smart Services. Die Unternehmen erhalten für Transferprojekte eine Förderung zwischen 60 bis 80 Prozent der Gesamtkosten. Ein Unternehmen kann bis zu 60.000 Euro Fördermittel erhalten.

Dazu reichen Unternehmen gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung eine Projektskizze beim it´s OWL Clustermanagement ein, in der sie die geplanten Aktivitäten und Ergebnisse beschreiben und mit einem Angebot versehen. Nach Prüfung durch das Clustermanagement und die Bezirksregierung Detmold wird ein Gutschein ausgestellt, der nach Abschluss des Projekts ausgezahlt wird. Interessierte Unternehmen können sich bei der Entwicklung der Idee und der Vermittlung eines Forschungspartners durch die it´s OWL Clustermanagement GmbH und die Transferpartner von it´s OWL beraten lassen. Transferpartner von it´s OWL sind die IHK Ostwestfalen, die IHK Lippe, OWL Maschinenbau, InnoZent OWL und die OWL GmbH.

Neue Geschäftskonzepte für die intelligente Fertigung

Ein weiterer Schwerpunkt von it´s OWL ist die Entwicklung neuer Geschäftsideen in den Bereichen intelligente Fertigung und Digitalisierung. „Aus unseren Projekten werden viele Ansätze für Smart Services entstehen. In den nächsten fünf Jahren wollen wir 30 neue Geschäftsideen identifizieren und gemeinsam mit den Unternehmen und Hochschulen zu erfolgreichen Geschäftskonzepten ausarbeiten. Die Region und unser Cluster bieten dafür ein optimales Umfeld. Denn hier finden die Start-ups einen direkten Zugang zu ihren Kunden. Dabei wollen wir sie mit unserem Netzwerk unterstützen. Dadurch unterscheidet sich OstWestfalenLippe von anderen gründungsstarken Regionen wie beispielsweise Berlin, wo zwar viele Gründer sind, aber keine realen Kunden,“ verdeutlicht Günter Korder, Geschäftsführer it´s OWL Clustermanagement GmbH.

Mit dem Innovationslabor OWL der vier Hochschulen sowie Initiativen wie garage33 (Paderborn), Innovationszentrum Campus Bielefeld, knOWLedgeCube (Lemgo), Founders Foundation (Bielefeld) und Denkwerk (Herford) finden Start-ups in OWL zudem eine hervorragende Unterstützung. Und der Technologiefonds OWL und die Business Angels OWL bieten Zugang zu Wachstumskapital.

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Arvato Financial Solutions acquires 3C

The purchase of 3C Deutschland GmbH by the international financial services provider means insurers can now have the entire claims process managed from a single source, in an automated and digital process. This not only saves a great deal of time, but also effort and costs.

When a customer makes a claim, this entails significant processing for insurers. The industry is therefore relying on the highest possible level of process automation. In RiskShield 360° by Arvato Financial Solutions, such a highly automated solution for verifying claims is long-established. It is mainly used in motor vehicle claims to identify fraud patterns and to quickly manage claims in accordance with a clear risk profile.

Following successful verification, the insurer then commissions different service providers for the rectification and settlement of the loss. Trusted partner for this is 3C Deutschland GmbH, which specializes in the automation of claims processes. Through a modern and user-friendly portal, the 3C solutions quickly and easily manage processes. As an innovative technology partner and outsourcing service provider, the company with its sites in Heilbronn and Erfurt specializes in the flexible and individual management, quality management and monitoring and controlling of claims processes.

With the purchase of 3C by the Bertelsmann subsidiary, not only will the outstanding expertise of the two companies be combined, but the digital and automated technologies will also be merged. “Combining RiskShield 360° and the 3C solutions allows us to offer a fully automated and digitalized claims management process on the insurance market first of all, from a single source, at the highest level of quality and with outstanding benefits for insurers and policyholders. Without our solutions, the processing of claims settlement takes up to six days, and we will now need five to ten minutes in the best case,” says Kai Kalchthaler, Executive Vice President Risk Management DACH at Arvato Financial Solutions.

For the founder of 3C Deutschland GmbH Dietmar Hartinger, it was the substantive criteria that were pivotal in his choice of buyer: "The positive development of both sites, the future-proof development of the products and the consistent expansion of customer relations were for us the most important points in our choice of successor. Arvato Financial Solutions meets all those criteria and also brings its own expertise and products to 3C. We made the best possible decision. I will be available to the newly formed management team on an advisory basis for the next two years in order to ensure a good transition.”

Dietmar Hartinger decided to sell as part of a succession plan. The continuity and the empirical knowledge of the business model is also maintained with 3C co-founder Uwe Mengs, who along with the long-standing risk management insurance specialists from Arvato Financial Solutions Björn Hinrichs and Thorsten Haag will form the new management team. Together they will bring together the previously separate strands and provide customers with the first fully automated digital claims management process and outstanding expertise in the insurance industry.

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REHAU auf der ANGA COM 2018

Schnell müssen sie sein und stabil funktionieren: Verlässliche und leistungsstarke Internet- und Telefonverbindungen sind aus dem modernen Arbeits- und Privatleben nicht mehr wegzudenken. Im Breitbandausbau ist der Polymerspezialist REHAU gleich in zweifacher Hinsicht Partner: Mit seinen RAUSPEED Mikrokabelrohrsystemen und Rohrverbunden schützt das Unternehmen filigrane Glasfaserkabel – und berät bei jeder Station des digitalen Ausbaus. Vom 12. bis 14. Juni präsentiert REHAU dieses breite Leistungsspektrum auf der Fachmesse ANGA COM (Halle 7, Stand G71) in Köln.

Ein Masterplan muss erstellt, die Finanzierung gesichert und die Erdverlegung umgesetzt werden: Bis schnelle Telefon- und Internetverbindungen bestehen, sind zahlreiche Spezialisten im Einsatz. Kommunen und Breitbandpaten, Stadtwerke, Zweckverbände der Landkreise, Verleger, Ingenieurbüros als Breitbandplaner und Telekommunikationsunternehmen wirken an diesem komplexen Prozess mit. „Um hier den Überblick zu behalten, sind Orientierungshilfen dringend gefragt“, erklärt Stefanie Wagner, Applikationsingenieurin Telekommunikation bei REHAU. Denn seitdem das Gesetz zur Erleichterung des Ausbaus digitaler Hochgeschwindigkeitsnetze (DigiNetz-Gesetz) in Kraft getreten ist, müssen bei allen Neubaugebieten, in der Straßensanierung und im Straßenbau die Rahmenbedingungen für Breitbandanschlüsse mit Glasfaserkabel geschaffen werden. Wie das „Fibre to the Home Council Europe“ berechnet hat, wird derzeit aber lediglich in 2,3 Prozent der deutschen Haushalte mit einem solchen Highspeed-Internetanschluss gesurft. „Unseren Kunden stehen wir im gesamten Projektverlauf beratend zur Seite, denn es ist eine große Herausforderung, den Breitbandausbau in die Tat umzusetzen“, weiß Stefanie Wagner.

Flächendeckend präsent

Auf lange Sicht zu planen und rechtzeitig alle relevanten Akteure in einem Projekt des Breitbandausbaus zusammenzubringen – das leistet REHAU mit einem branchenübergreifenden Netzwerk und seinen Außendienstmitarbeitern. Auch finanziell zahlt es sich für Kommunen aus, vorausschauend zu planen und auf Vorgaben der Bundesförderungsprogramme zu achten. Da die RAUSPEED Produktlinien dem einheitlichen Materialkonzept des Bundes entsprechen, sind sie mit Bundesförderungsprogrammen für hochleistungsfähige Breitbandnetze kompatibel. „Wer bei Tiefbauarbeiten gleich die richtigen Rohrsysteme für Glasfaserkabel mitverlegt, zieht daraus nur Vorteile selbst wenn die Glasfaserkabel erst zu einem späteren Zeitpunkt eingesetzt werden“, erklärt Stefanie Wagner. Und dank dem neuem dickwandigen RAUSPEED Mikrokabelrohrverbund Xtreme können bei der Mitverlegung zusätzlich noch Kosten gespart werden.

Bis zur „letzten Meile“

Die Statistik ist eindeutig: Bei der Versorgung mit Glasfaseranschlüssen liegt Deutschland weit abgeschlagen zurück. Dabei sind leistungsstarke Internet- und Telefonverbindungen ein entscheidender Standortfaktor. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt: Deutschland erreicht im OECD-Vergleich nur Platz 28 von 32. „Das Ziel lautet: Glasfaseranschlüsse bis in jedes einzelne Gebäude“, betont Stefanie Wagner. Denn Entfernung und Zugriffszahlen beeinträchtigen selbst bei optimierten Kupferleitungen die jeweilige Datenübertragungsrate. Die sogenannte „letzte Meile“ entscheidet daher darüber, auf welche Leistung der Endkunde tatsächlich zurückgreift.

Technische Lösungen und Consulting aus einer Hand

Mit RAUSPEED Mikrokabelrohrsystemen und Rohrverbunden, darunter sogenannte DigiVerbunde für die unterschiedlichen Verteilerebenen, unterstützt REHAU den Breitbandausbau mit Produktlösungen. Vorausschauend zu planen bedeutet im Breitbandausbau auch, bei Tiefbauarbeiten – beispielsweise neben Wasserrohren – zugleich Leerrohre für Glasfaserkabel zu verlegen. Dabei berücksichtigt das REHAU Produktprogramm alle Herausforderungen, die sich für Tiefbauverleger angesichts der neuen Aufgaben des Glasfaserausbaus stellen. Neben weiteren regelmäßigen Verlegerworkshops bietet der Polymerspezialist daher unter anderem die Verlegehilfe RAUSPEED EasyFix an, um das Abzweigen eines Hausanschlusses zu vereinfachen.

Weitere Informationen finden Interessierte auch unter

www.rehau.de/rauspeed

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Erste DAA Jobbörse in Duisburg

Hierzulande sinkt die Zahl der Ausbildungsverträge von Jahr zu Jahr. Parallel dazu geht die Zahl der Ausbildungsbetriebe ebenso zurück. Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung sank ihre Quote von 23 Prozent im Jahr 2005 auf derzeit 19 Prozent. Viele Firmen begründen diese Tendenz damit, dass sich keine geeigneten Schulabgänger mehr bewerben würden.

Mit einem ganz neuen Messekonzept möchten die Deutsche Angestellten-Akademie Duisburg und die Agentur für Arbeit diesem Trend nun entgegenwirken. Auf der ersten DAA-Jobbörse, die am 19.4.2018 im Haus der Unternehmer in Duisburg stattfinden wird, präsentieren sich ausbildungsinteressierte Jugendliche der DAA, die im Vorfeld intensive berufsvorbereitende Kurse absolviert haben. Interessierte Firmen haben dabei die Möglichkeit, die Jugendlichen direkt bei der Arbeit zu beobachten. Praktische Übungen in den Fachbereichen Handel, Wirtschaft und Verwaltung, Gesundheit, Holz, Metall, Lager und aus der Friseur- und Kosmetikbranche sollen die eingeladenen Unternehmen davon überzeugen, dass auch junge Menschen mit weniger guten Schulabgangszeugnissen in Lage sind, eine Berufsausbildung erfolgreich zu absolvieren.

In diesem Zusammenhang wirbt die DAA Duisburg um strategische Partnerschaften mit ausbildungsinteressierten Firmen, um schon im Vorfeld der kommenden Jahre und dem auch für die Zukunft anvisierten Fachkräftemangel gezielt Jugendliche auf die individuellen Anforderungen der einzelnen Unternehmen vorzubereiten.

Umrahmt wird die Veranstaltung von einzelnen Vorträgen, die sich mit den Erfahrungen strategischer Ausbildungspartnerschaften beschäftigen, das Thema interkulturelle Kompetenz behandeln und einen Einblick über die Dienstleistungs- und Ausbildungsangebote der DAA geben sollen.

Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr. Interessierte Firmen und Institutionen werden gebeten sich vorab bei Frau Dominique Heimes anzumelden (Telefon: 0203 60006-62 / Mail: dominique.heimes@daa.de) Vertreterinnen und Vertreter der Presse können sich Frau Jessika Schulzki akkreditieren lassen (Tel.: 0203 60006-40 / Mail: jessica.schulzki@daa.de).

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Didacta: Region Hannover präsentiert sich auf der Bildungsmesse

Wo geht´s hin auf Klassenfahrt? Was macht ein Roboter in der Schule? Zeit für ein paar Fragen vor der Kamera? Antworten auf diese und jede Menge andere Fragen gibt es bei der Didacta auf dem Messestand B 24 der Region Hannover in Halle 11. Auf der weltweit größten Fachmesse für Lernen und Lehren vom 20. bis 24. Februar 2018 in Hannover präsentiert sich die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung gemeinsam mit dem Fachbereich Schulen und informiert über neue Bildungskonzepte, den Einsatz von Robotik im Unterricht von berufs- und allgemeinbildenden Schulen, Praktika im IT-Bereich und das Angebot der Schullandheime.

„Die Region Hannover ist ein innovativer Bildungsstandort – das möchten wir gern auf der Didacta zeigen“, sagt Wirtschafts- und Bildungsdezernent Ulf-Birger Franz. In diesem Jahr dreht sich am Regionsstand in Halle 11 alles um Digitalisierung und Bildung: „Das digitale Zeitalter ist längst im Schulunterricht angekommen. Wir unterstützen Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler in der Region Hannover auf dem Weg zur Schule 4.0“, so Franz. „In diesem Jahr sind zum ersten Mal auch die Schullandheime der Region Hannover mit von der Partie – drei Klassenfahrtziele, die sich hervorragend als außerschulische Lernorte eignen“, sagt Dorothée Rhiemeier, Leiterin des Fachbereichs Schulen der Region.

Zum Messeauftakt am Dienstag, 20. Februar, 11 bis 11.45 Uhr, lädt die Region Hannover zu einem Fachforum mit dem niedersächsischen Kultusminister Grant Hendrik Tonne, Wirtschafts- und Bildungsdezernent Ulf-Birger Franz sowie Dr. Julia Behrens von der Bertelsmann Stiftung ein. Die Frage, um die es bei der Diskussionsrunde in Halle 12, Stand D 14, geht: „Wie kann die digitale Bildungsrevolution gelingen?“ Im Anschluss an das Fachforum stellt die Region Hannover den Bildungsreport 2018 vor. Die offizielle Standeröffnung mit Regionspräsident Hauke Jagau und Kultusminister Grant Hendrik Tonne folgt um 12.45 Uhr in Halle 11, Stand B 24.

Am Stand B 24 in Halle 11 präsentieren sich auch die Schullandheime sowie das Jugend, Gäste- und Seminarhaus Gailhof. An vier Orten bietet die Region Hannover Unterkunftsmöglichkeiten für Gruppen und Schulklassen: im Schullandheim Torfhaus im Nationalpark Harz, im Schullandheim Nieblum auf der Nordseeinsel Föhr, im Schullandheim Riepenburg im Weserbergland sowie im Jugend,- Gäste- und Seminarhaus Gailhof in der Wedemark. Auf dem Programm stehen erlebnisorientierte Sozialtrainings zur Stärkung der Klassengemeinschaft, Rugbytraining zur Gewaltprävention und Integration oder einfach die Erkundung der Nationalparks Harz und Wattenmeer.

Einen Lego-Roboter bauen und programmieren kann man beim Roberta RegioZentrum. Hier finden Mädchen den perfekten Robotik Einstieg: Die „Roberta Challenge Kreativ“ ist ein alters-/schulformunabhängiger Roboterwettbewerb nur für Mädchen, der Technik, Kreativität, Musik verbindet. Den Bausatz bekommen die Teams kostenfrei zur Verfügung gestellt. In einem Schulungscamp lernen sie das Bauen und Programmieren. Ziel ist, dass sich der Roboter in einer ebenfalls von den Teams entwickelten Geschichte zu einem vorgegebenen Thema bewegt.

Das Projekt „IT macht Schule“ will dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler bereits in der Phase der Berufsorientierung für den IT-Bereich begeistert werden. Es konzentriert sich auf Berufsfelder der Informations- und Kommunikationstechnologie und bietet inhaltlich und systematisch klar strukturierte und organisierte Schulpraktika sowie die Vermittlung eines Praktikumsplatzes. Auf dieser Basis richtet sich das Projekt „IT macht Schule“ insbesondere auch an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe. Projektträger ist der Verein der Technologiezentren Niedersachsen. Gefördert wird das Projekt von der Region Hannover sowie dem Land Niedersachsen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Die Berufsbildende Schule ME zeigt, wie ein Roboter zum Barmixer wird: Roboter erobern neue Bereiche im Haushalt, in der Pflege und der Gastronomie. Schon heute gibt es futuristische Bars  und Restaurants, in denen vom Bestellen bis zum Bezahlen alles vollautomatisch abläuft. Die technischen Möglichkeiten sind vorhanden und werden täglich ausgereifter. Die Programmierung funktioniert auf der Basis von Apps, also kleinen Programmen, die fast jeder auf seinem Smartphone oder Tablet verwendet. Sie bringen den technischen Helfern Bewegungen in jede Richtung, Handbewegungen wie Klopfen, Drehen, Drücken und Ziehen bei. Robbi lädt die Messegäste auf einen Drink ein und demonstriert, wie diese Technik funktioniert.

Die Berufsbildenden Schulen Neustadt a. Rbge sind „Fit für 4.0“. Als Innovations- und Zukunftszentrum für Automatisierungstechnik wurden am Standort Neustadt in den vergangenen Jahren neueste Technologien sowohl im Unterricht als auch in der Weiterbildung von Lehrkräften eingesetzt. Gleichzeitig sind die Innovationszentren im Lande die Verpflichtung eingegangen sich auch Zukunftstrends zu stellen, diese didaktisch aufzuarbeiten und im Unterricht umzusetzen. Mit der Teilnahme am Projekt "BBS fit für 4.0" werden an den Berufsbildenden Schulen Neustadt der Region Hannover optimale Voraussetzungen geschaffen, auch die aktuellste Entwicklungsstufe industrieller Innovationen ganzheitlich abzubilden und in den Unterricht integrierbar zu machen.

Die Multi-Media Berufsbildenden Schulen informieren über ihr Ausbildungsangebot zu Mediengestalter/-innen für Bild und Ton sowie Kauffrauen/-männern für audiovisuelle Medien. Inhalte der Ausbildung sind die Konzeption, Erstellung und Bearbeitung von Bild- und Tonaufnahmen für Video- / Audio- / Licht-Equipments, von Imagefilmen für öffentliche Institutionen, Radioproduktionen, aktuellen Videoberichten für Onlineportale und TV-Sendungen für das Bürger-Fernsehen h1. Die duale Ausbildung wird in Kooperation mit der Region Hannover und weiteren Partnern angeboten. Aktuelle Berichterstattung und Interviews von der Messe produziert die Schülerfirma der Multi-Media-BBS im Filmstudio auf dem Messestand.

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