Handwerksbetriebe kommen gut durch den Winter

Das hohe Konjunkturniveau blieb in den kalten Monaten erhalten, auch wenn sich kleine Eintrübungen zeigten. Obwohl die ersten Monate des Jahres bei Auftragslage und Umsätzen saisonbedingte Rückgänge mit sich brachten, bleiben die südbadischen Handwerksbetriebe äußerst zuversichtlich. Die Aussichten auf die nächsten Monate sind durchweg positiv.

Der Konjunkturindikator der Handwerkskammer Freiburg – also der Saldo aus Geschäftslage und Geschäftserwartungen – ist im Vergleich zum Vorjahr leicht um einen Prozentpunkt auf +50,5 Zähler angestiegen. Allerdings bewerten die südbadischen Handwerksbetriebe ihre Geschäftslage in den ersten Monaten 2019 nicht mehr ganz so gut wie Anfang 2018: 61,1 Prozent der Befragten gaben ihrer Geschäftslage gute Noten (Vorjahr: 68,6 Prozent). Eine schlechte Geschäftslage meldeten 12,0 Prozent (Vorjahr: 13,6 Prozent).

Für die kommenden Monate erwarten die Betriebe im Kammerbezirk wiederum bessere Geschäfte: 98 Prozent (Vorjahr 97,1 Prozent) der Betriebe gehen von einer stabilen oder sogar besseren Geschäftslage aus. Nur 2,0 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung (Vorjahr: 2,9 Prozent).

Betriebe weiterhin stark ausgelastet

Die nach wie vor hohe Kapazitätsauslastung der regionalen Handwerksbetriebe hat sich im ersten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahr noch einmal gesteigert. Nahezu Vollauslastung meldete jeder zweite Betrieb (50,8 Prozent, Vorjahr: 37,7 Prozent) Nennenswerte Kapazitätsfreiräume hatten lediglich 16,6 Prozent der südbadischen Handwerksfirmen (Vorjahr: 14,5 Prozent).

Leicht nachlassende Auftragsdynamik

Die Auftragsbücher sind also weiterhin voll. Die Auftragsdynamik hat in den ersten drei Monaten 2019 allerdings nachgelassen. Knapp jeder vierte Betrieb (23,1 Prozent) meldete einen gestiegenen Auftragseingang im ersten Quartal – Anfang 2018 lag der Anteil noch bei 31,0 Prozent. Knapp ein Drittel der Befragten (32,4 Prozent) meldete weniger Auftragseingänge als im Vorquartal (Vorjahr: 29,5 Prozent).

Für die kommenden Monate rechnen die südbadischen Handwerksbetriebe mit einer äußerst positiven Entwicklung. Mit Auftragssteigerungen rechnet derzeit jeder zweite Handwerker (53,0 Prozent; Vorjahr: 55,9 Prozent). Nur 4,7 Prozent befürchten dagegen in den nächsten Monaten Auftragsrückgänge (Vorjahr: 4,5 Prozent).

Investitionen und Personal konstant

Volle Auftragsbücher und die hohe Kapazitätsauslastung sorgen also für positive Impulse für die südbadische Handwerkskonjunktur. Das schlägt sich auch in den Investitionen der Betriebe nieder, die bei 64,5 Prozent der Handwerker denselben Umfang wie zuvor hatten.

„Besonders erfreulich ist, dass die Digitalisierungsprämie vom Handwerk überdurchschnittlich nachgefragt wird“, betont Jasmin Kircher, Digitalisierungsberaterin der Handwerkskammer Freiburg. „Sie ist eine sehr gute Starthilfe für Digitalisierungsprojekte. Das große Interesse zeigt, dass unsere Betriebe zukunftsorientiert denken und eine Förderung zielgerichtet einzusetzen wissen.“ Die Digitalisierungsprämie ist eine Maßnahme der „Initiative Wirtschaft 4.0" des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.

Andererseits haben sich die Belastungshemmnisse für das Handwerk wie der Fachkräftemangel oder die Bürokratie weiter verstärkt. Darum verwundert auch nicht, dass das südbadische Handwerk insgesamt in den vergangenen drei Monaten erneut keinen Beschäftigtenaufbau vermelden kann. Zwar gaben 11,1 Prozent der Betriebe an, neue Arbeitsplätze geschaffen zu haben, allerdings melden im Gegenzug 12,3 Prozent der Befragten einen Rückgang des Personalstamms.

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Fachkräftemangel spitzt sich zu

Heute beschäftigt sich das Bundeskabinett mit dem Berufsbildungsbericht 2019. Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), erläutert einige der darin aufgeführten Entwicklungen.

Dercks: "Der Berufsbildungsbericht zeigt: Die positive Entwicklung am Ausbildungsmarkt setzt sich fort. Im zweiten Jahr in Folge schlossen die Betriebe mehr Ausbildungsverträge ab als im Jahr zuvor – und das trotz sinkender Zahl der Schulabgänger.

Dies ist aber kein Grund zur Entwarnung. Im vergangenen Jahr konnten die Unternehmen 58.000 bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldete Ausbildungsplätze nicht besetzen – so viele wie in den letzten 20 Jahren nicht mehr. Zuletzt bekam fast jedes zehnte IHK-Unternehmen keine einzige Bewerbung mehr. Besonders schwer ist es für kleine Unternehmen, Azubis für sich zu gewinnen.

Der Fachkräftemangel spitzt sich weiter zu. Bei der aktuellen Überarbeitung des Berufsbildungsgesetzes kommt es deshalb darauf an, gerade die kleinen und mittleren Unternehmen nicht zusätzlich zu belasten. Die Wirtschaft engagiert sich intensiv, mehr junge Menschen für eine betriebliche Ausbildung zu begeistern.

Nahezu 80 Prozent der Unternehmen bieten Leistungsschwächeren Chancen und unterstützen sie auf dem Weg zur Abschlussprüfung. Viele Betriebe bieten außerdem Zusatzqualifikationen schon während der Ausbildung oder geben ihren Auszubildenden die Möglichkeit, einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland zu verbringen.

Für eine Stärkung der Beruflichen Bildung ist zugleich eine umfassende und praxisnahe Berufsorientierung in der Schule unerlässlich. Vor allem an den Gymnasien wird immer noch zu wenig über die vielfältigen Chancen einer Beruflichen Bildung informiert. In der Folge beginnen viele junge Menschen ein Studium, die in der betrieblichen Ausbildung besser aufgehoben wären.

Die höhere Zahl junger Erwachsener ohne Berufsabschluss ist allein auf die Zuwanderung von Geflüchteten mit geringer Qualifikation in den Vorjahren zurückzuführen. Bei allen anderen Gruppen sinkt diese Zahl.

Daher sind undifferenzierte Interpretationen hier fehl am Platz. Vielmehr kommt es darauf an, das gemeinsame Engagement aller Akteure für Menschen ohne Abschluss in der Allianz für Aus- und Weiterbildung fortzusetzen und vor allem auch Geflüchtete an einen Beruf heranzuführen. Gerade viele kleine und mittelständische Unternehmen sind hier engagiert, brauchen aber zum Beispiel bei Sprachkursen mehr Unterstützung seitens der Politik."

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Handwerkskonjunktur mit viel Elan in’s neue Jahr gestartet

Die Konjunktur im Bezirk der Handwerkskammer Karlsruhe hat – im Vergleich zum Vorjahresquartal I/2018 – das Gaspedal noch einmal kräftig durchgetreten. In den letzten drei Monaten waren 72,6 % der befragten Handwerksbetriebe mit ihrer Geschäftslage zufrieden und nur 7% unzufrieden.

Trotz relativ voller Auftragsbücher und einer hohen Kapazitätsauslastung sind die Betriebe – auch angesichts der zahlreichen nach unten angepassten Vorhersagen vieler Wirtschaftsprognoseinstitute – etwas verhaltener, was die künftige Geschäftsentwicklung betrifft. Mit einer weiteren Verbesserung der ohnehin schon sehr guten Geschäftslage rechnen 43,1% der befragten Betriebe. Und immer noch mehr als die Hälfte (53,3%) der Unternehmen erwartet eine Fortsetzung des bisherig guten Geschäftsverlaufs.

Die Folgen der schwieriger werdenden Exportgeschäfte dürften im Handwerk vom privaten Konsum und der weiterhin guten Baukonjunktur kompensiert werden. Die Zahl der Erwerbstätigen ist zum Jahreswechsel leicht gewachsen, die Haushalte rechnen mit steigenden Einkommen und planen in den nächsten Monaten neue Anschaffungen. Davon versprechen sich viele Betriebe einen Wachstumsimpuls. Die Unternehmen im Bauhauptgewerbe und im Ausbauhandwerk melden einen Mittelwert bei der Auftragsreichweite von 11 Wochen, die Geräteauslastung ist hoch, beides sind positive Indikatoren für die weitere Entwicklung. Wachstumshemmnisse sind nach wie vor fehlende Fachkräfte.

Die sehr gute Konjunktur bildet sich nicht 1:1 in der Beurteilung der Umsatzlage im Handwerk ab. In den letzten drei Monaten freute sich jeder fünfte befragte Betrieb (19,9%) über eine höhere Umsatzentwicklung. Für den selben Zeitraum bemängelten allerdings 38,4% eine rückläufige Entwicklung ihrer Umsätze. Im Abfragezeitraum hat das Handwerk einen positiven Beschäftigungsbeitrag geleistet. In diesem Zeitraum haben 14,2 % der Betriebe neue Mitarbeiter eingestellt, mit einem kleineren Personalstamm arbeiteten 11,9 % der Befragten.

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Handwerk: Konjunktur weiter auf solidem Fundament

Die Handwerkskonjunktur im Kammerbezirk Region Stuttgart steht weiterhin auf einem soliden Fundament, musste aber leichte Einbußen verkraften. Die regionalen Handwerksunternehmen sind zuversichtlich hinsichtlich ihrer künftigen Geschäftsentwicklung, der Konjunkturoptimismus hat im Jahresverlauf jedoch abgenommen. Dies ergab die Frühjahrs-Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Region Stuttgart bei ihren Mitgliedsbetrieben.

„Auch wenn die gesamtwirtschaftliche Stimmung in den letzten Monaten einen Dämpfer bekommen und insbesondere die Exportwirtschaft an Dynamik verloren hat, gehen wir für das Handwerk davon aus, dass dies voraussichtlich vom privaten Konsum und der weiter guten Baukonjunktur zum Teil kompensiert wird“, kommentiert Hoefling die Entwicklung.

Im Handwerk werde das Wachstumstempo nach mehreren sehr guten Jahren in 2019 wohl etwas moderater ausfallen. „Belastungshemmnisse für das Handwerk wie der Fachkräftemangel haben sich weiter verstärkt.“ Deutlich zu erkennen sei dies daran, dass die Beschäftigung im Handwerk nur minimal zunehme und sich für die Hälfte der Betriebe die Personalsuche aufwändig bis äußerst schwierig gestalte. „Deshalb muss das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das die Zuwanderung beruflich qualifizierter Fachkräfte deutlich erleichtern soll, zügig kommen und darf im weiteren parlamentarischen Verfahren auf keinen Fall verwässert werden. Es ist ein wichtiger Baustein, um den Fachkräftebedarf zu lindern.“

Der Konjunkturindikator Handwerk, der aus dem Geschäftslage- und Erwartungsindex ermittelt wird, verringerte sich deshalb um 5 Zähler und erreichte somit ein Ergebnis von plus 46 Punkten (Vorjahr: plus 51 Punkte). Die etwas verhaltene Bewertung resultiert aus einem leichten Abnehmen von Aufträgen und Umsätzen. Die Kapazitätsauslastung und der Auftragsbestand der Handwerksbetriebe sind am Jahresanfang 2019 dennoch stabil geblieben und sorgen weiterhin für positive Erfolge.

Der ausführliche Konjunkturbericht steht online unter www.hwk-stuttgart.de/konjunktur

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Jetzt praxisgerechter Förderrahmen: BMWi erweitert den Anwendungsbereich seines neuen Prozesswärmeprogrammes auf Gebrauchtholz

Berlin, 02. April 2019: Mit einem neu veröffentlichten Merkblatt bessert das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) die Förderung für Erneuerbare Energien in der Prozesswärme nach. 
Die Bioenergieverbände begrüßen diese Änderung, da bislang vom Förderproramm gerade die energie- und klimapolitisch wünschenswerten biogenen Rest- und Abfallstoffe, wie die Gebrauchtholzsortimente A1 und A2 ausgeschlossen waren. Mit der nun veröffentlichten zweiten Fassung des Merkblattes und den dazugehörigen technischen Mindestanforderungen wird das Förderprogramm einem sehr breiten Brennstoffmix aus holzartigen und anderen biogenen Brennstoffen geöffnet. Das BMWi hat bewiesen, dass es ein Auge für die Praxis besitzt, da die Nutzung von Holzabfällen und anderen Biomassesortimenten heute eine der wenigen Lösungen darstellt, bei der es die erneuerbare  Prozesswärme wirtschaftlich und technisch mit fossilen Energieträgern aufnehmen kann.

Auch die Klarstellung, dass landwirtschaftliche Betriebe ebenfalls in den Anwendungsbereich des Förderprogrammes fallen, wird von den Bioenergieverbänden begrüßt. So sind beispielsweise Betriebe mit ihrem hohen Wärmebedarf für Gewächshäuser und Veredelungsprozesse ein idealer Nutzer für Prozesswärme aus Bioenergie. Hier gilt es ältere Kessel auf fossiler Basis durch effiziente Erneuerbare- Energien – Anlagen zu ersetzen. Nach Ansicht der Bioenergieverbände wird das Programm hier helfen.       

Das Förderprogramm 295 der KfW zur „Förderung der Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft“ unterstützt Maßnahmen zur Energieeinsparung und Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland durch zinsgünstige Kredite der KfW in Verbindung mit attraktiven Tilgungszuschüssen aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Bei der Investition in eine Biomasseanlage zur Prozesswärmebereitstellung übernimmt beispielsweise das Förderprogramm maximal 10 Mio. Euro (bis zu 55% der förderfähigen Investitionskosten) oder gewährt einen zinsgünstigen Kredit mit bis zu 55 % Tilgungszuschuss und einem Kreditvolumen bis 25 Millionen Euro pro Vorhaben. Auch stellt die BAFA, anstelle von Tilgungszuschüssen, direkte Investitionszuschüsse in gleicher Höhe bereit.

Über die Bioenergieverbände
Der Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE), der Deutsche Bauernverband e.V. (DBV), der Fachverband Biogas e.V. (FvB) und der Fachverband Holzenergie (FVH) bündeln im Bereich Energiepolitik ihre Kompetenzen im Hauptstadtbüro Bioenergie (HBB). Gemeinsam bilden sie im HBB die gesamte Bioenergiebranche ab von Land- und Forstwirten, Anlagen- und Maschinenbauern, Energieversorgern bis hin zu Betreibern und Planern. Das HBB setzt sich als starke Stimme der Bioenergie technologieübergreifend in den Sektoren Strom und Wärme für die energiepolitischen Belange seiner Trägerverbände ein. Im Kontakt mit politischen Entscheidungsträgern kann das HBB außerdem auf ein breites Unterstützernetzwerk zurückgreifen und kooperiert insbesondere mit dem Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE).

Kontakt

Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)
Bernd Geisen
Geschäftsführer
Tel. 02 28 / 810 02 59
Mail: geisen@bioenergie.de

Fachverband Biogas e.V. (FvB)
Mareike Fischer
Fachreferentin Politische Kommunikation
Tel. 0 30 / 2758 179 22
Mail: mareike.fischer@biogas.org

Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)
Axel Finkenwirth
Pressesprecher
Tel. 0 30 /31904 240
Mail: presse@bauernverband.net

Fachverband Holzenergie im BBE (FVH)
Matthias Held
Geschäftsführer
Tel. 0 30 / 2758 179 19
Mail: held@bioenergie.de

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Wenn es nicht ganz rund läuft

Knapp 6.200 Jugendliche in Südbaden absolvieren eine handwerkliche Ausbildung. Die duale Ausbildung – eine Mischung aus praktischen Inhalten im Betrieb und in der überbetrieblichen Ausbildung sowie theoretischen Inhalten in der Berufsschule – bringt umfassend ausgebildete Fachkräfte hervor, die weltweit anerkannt sind. Aber auch während einer Ausbildung läuft nicht immer alles reibungslos.

Wie in jedem Arbeitsalltag können auch hier Probleme auftreten: „Private Schwierigkeiten, Probleme mit dem Schulstoff, gesundheitliche Belastungen oder einfach Stress im Unternehmen: Es gibt viele Faktoren, die Auszubildende und ihre Betriebe aus der Bahn werfen können“, sagen Petra Wiehl und Anja Franzreb. Sie sind Mitarbeiterinnen im Projekt „Ausbildungsbegleitung im Handwerk“ der Handwerkskammer Freiburg und kennen die Probleme – aber auch Lösungsansätze.

Denn in solchen Fällen kommen Wiehl und ihre Kolleginnen ins Spiel. „Wir versuchen, gemeinsam mit allen Beteiligten die Ausbildungsverhältnisse zu stabilisieren und Ausbildungsabbrüche zu verhindern“, erläutert Petra Wiehl. Sie und ihre drei Kolleginnen helfen, wenn es während der Ausbildung klemmt. Azubis, Ausbilder, Eltern oder Lehrkräfte können sich an die Ausbildungsbegleiterinnen wenden. „Die Bandbreite der Problemstellungen bei denen wir helfen, ist groß. Von schnell umzusetzender Unterstützung bei Behördengängen bis hin zu Ausbildungssituationen, bei denen auf beiden Seiten die Erwartungen nicht erfüllt werden können.“

Die Arbeit erfordert manchmal Fingerspitzengefühl. Meistens haben alle Beteiligten unterschiedliche Sichtweisen auf die Problematik. Auch die Ausbildungsbetriebe handeln nicht immer korrekt. „Unser Service ist vertraulich“, macht Franzreb deshalb deutlich. Nur so können die Mitarbeiterinnen mit allen Seiten vertrauensvoll zusammenarbeiten. In vielen Fällen können die Ausbildungsbegleiterinnen mit ihrer Unterstützung Positives bewegen. „Wenn es bei den Auszubildenden und Betrieben dann wieder rund läuft, ist das einfach ein gutes Gefühl.“

Weitere Informationen zum Projekt „Ausbildungsbegleitung im Handwerk“ finden Sie unter www.hwk-freiburg.de/ausbildungsbegleitung.

Das Projekt „Ausbildungsbegleitung im Handwerk“ wird gefördert im Rahmen der Fördermaßnahme „Erfolgreich ausgebildet – Ausbildungsqualität sichern“ vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.

Vom 11. bis 15. März 2019 findet die „Woche der Ausbildung“ der Bundesagentur für Arbeit statt. Die Handwerkskammer Freiburg begleitet diese Themenwoche, die Jugendliche über die Chancen und Vorteile einer dualen Berufsausbildung informiert, mit einer Artikelreihe. Vom Beginn der Ausbildung und der passenden Besetzung von Ausbildungsstellen über die Unterstützungs- und Ergänzungsangebote während der Ausbildung sowie die Besonderheiten der Ausbildung von Geflüchteten bis hin zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung reicht das Themenspektrum, das die Geschichten aus dem Handwerk abdecken.

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Dach oder Freiland mit Photovoltaik bis 750 KWp – Kosten & Preise für Solaranlagen

Durch die Neuerung im Einspeisegesetz wird es 2019 möglich sein bis zu 750 KWp Freland und Dachanlagen ohne Ausschreibungserfahren lukrativ gestalten zu können.

Auch die Einspeisung mit rund 9 Cent/KWh ist dann wieder möglich. Wer den Strom selbst verbrauchen kann, ist so in der Lage enorme Kosten an der Stromrechnung zu sparen. Betriebe die einen hohen Strombedarf haben können so auf Dauer erheblich Kosten einsparen.

Zum Nachdenken – auf jedem Betriebsgrundstück ist Platz für eine 750 KWp Freilandanlage

Gerade Freiflächengestelle für den Einsatz von Solarmodule hat hier ikratos Systeme entwickelt. Durch die Flexibilität der Grundschienen ist das Anpassungsverhalten an Unebenheiten des Bodens hervorragend.

So ist ein bodenparalleles Verlegen der Module ohne aufwendige Erdarbeiten möglich. Gerade für Großanlagen bedeutet dies hohe Kosteneinsparungen in punkto Montagezeit. Die unterschiedlichen Gestellvarianten für verschiedene Modulanordnungen garantieren außerdem eine jeweils auf die Wunschkonfiguration optimierte, kostengünstige Materialwahl.

Ökologisch durchdacht

Durch die fundamentlose Ausführung sowie den Abstand der Module zum Boden vermeidet das System Freiland in Ost West Technik sowohl die Versiegelung als auch die Verödung des Bodens. Daneben ist auch das Rammpfosten-System besonders leicht rückbaubar und komplett recyclingfähig. Die Systemkosten liegen bei rund 800 Euro netto – pro erzeugten 950 KWh jährlich.

OST WEST auf Dächern

Dächer werden mit geeigneten Solarsystem z.B. K2 aufgeständert und gering balastiert. Pro m² werden so ca 14-17 Kg maximale Dachlast machbar ohne Durchdringung des Daches. Dabei sind Ost West Solaranlagen z.B. mit dem SunPower Maxeon oder Performance Solarmodul System eine der besten Ersparnisquellen im Bereich der de Kostenreduzierung. Die Systemkosten liegen bei Dachanlagen bei rund 1000 Euro netto – pro erzeugten 900 KWh jährlich.

Infos und Beratung

Solar Dach oder Freiland Anlagen bis 750 KWp – Infos unter Tel. 09192 992800 – per mail an kontakt@ikratos.de

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IHK: Digitale Transformation stellt Unternehmen im Handel und Tourismus vor enorme Herausforderungen

Neue branchenspezifische Angebote für KMU  

Mit Blick auf den rasanten Strukturwandel im Handel und die zunehmende Digitalisierung der Geschäftsprozesse auch in der Hotellerie und Gastronomie will die IHK mit neuen Informations- und Beratungsangeboten die digitale Kompetenz der Unternehmen stärken. Die IHK reagiert damit auf die vielfältigen Herausforderungen, vor denen die beiden Branchen gerade auch im Saarland stehen. Hierzu zählen auf der Nachfrageseite das veränderte Informations- und Kaufverhalten der Kunden. Auf der Angebotsseite sorgen neue Wettbewerber mit innovativen, teils disruptiven Geschäftsmodellen dafür, dass der Veränderungsdruck in diesen Branchen steigt.  

„Diese Trends fordern die Betriebe sowohl auf inhaltlicher, personeller als auch auf technologischer Ebene heraus. Im Wettbewerb um Kunden, Umsätze und Marktanteile müssen Händler, Hoteliers und Gastronomen daher künftig stärker als bisher auf digitale Geschäftsmodelle und innovative Dienstleistungen setzen. Nur so wird es ihnen gelingen, den veränderten Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden und ihre Marktposition in einem zunehmenden Verdrängungswettbewerb zu behaupten. Dies stellt gerade für kleine und mittlere Betriebe eine enorme Herausforderung dar, denn sie haben oftmals nicht die personellen und finanziellen Ressourcen, um aus eigener Kraft den Transformationsprozess zu bewältigen. Doch  dieser Prozess bietet auch Chancen. Hierbei stehen wir mit Rat und Tat zur Seite und bieten unseren Mitgliedsunternehmen ein bedarfsgerechtes Angebot an“, so Dr. Carsten Meier, Geschäftsführer der IHK Saarland für den Bereich Standortpolitik.

Vielseitige Unterstützungsangebote …

Die Angebotspalette der IHK umfasst Intensivseminare für die Hotellerie und Gastronomie zu den Themenschwerpunkten Bewertungsportale und Buchungsplattformen, Veranstaltungen zu den Chancen der digitalen Transformationen mit konkreten Handlungsempfehlungen sowie Einzelberatungen von Gewerbevereinen und Gemeinden mit dem Ziel, die Präsenz und Sichtbarkeit lokaler Händler und Dienstleister im Internet zu erhöhen. Hinzu kommen neue Netzwerkformate wie das „Barcamp Tourismus“ und der Onlinemarketing-Stammtisch, der künftig mehrmals jährlich in Kooperation mit weiteren Partnern wie dem DEHOGA Saarland durchgeführt wird.

… bieten Mehrwerte für KMU

Neue Wege geht die IHK Saarland seit Anfang des Jahres auch in Kooperation mit der IHK Rhein-Neckar. So bietet sie digitale, fachspezifische Angebote für den Handel in Form von Webinaren zu den Themen digitale Preisschilder, mobiles Bezahlen und neue Richtlinien im Zahlungsverkehr an. „Mit diesen Angeboten ermöglichen wir den Zugang zu Spezialwissen und zwar flexibel, zeitsparend und kostengünstig. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist dies ein echter Mehrwert“, so Meier.

Zum Leistungsspektrum der IHK im Bereich Handel und Tourismus zählen auch  in diesem Jahr persönliche Informations- und Erstberatungsgespräche vor Ort. Die Kontaktdaten der Ansprechpartner sowie ausführliche Informationen zu den Angeboten der IHK im Bereich Handel und Tourismus finden sich auf der IHK-Homepage unter der Kennzahl 738.

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Automatisierung smart und simple gedacht

Das SAP-Systemhaus T.CON ist Experte im Bereich Produktion und kennt die täglichen Herausforderungen der Betriebe nur all zu gut. Eine ganzheitliche Betrachtung ist Voraussetzung für das Erkennen und Optimieren der Prozess der Fertigungsbetriebe.
Dabei steht der Mensch im Fokus: Denn nur, wenn sich Menschen, Systeme und Prozesse perfekt ergänzen, können Wettbewerbsvorteile entstehen.
Unter dem Motto der T.CON „Automatisierung smart und simpel gedacht“ erfahren Sie auf der diesjährigen Hannover Messe vom 01 bis 05. April 2019 mehr über Ihre nächsten Schritte in die Digitalisierung. Im Mittelpunkt stehen Ihre Produktionsprozesse. Schlagwörter wie Steigerung der Produktivität, Effizienz und Flexibilität sind der Schlüssel auf Ihrem Weg in die digitale Transformation.

Wenn es um die komplexe Aufeinanderfolge von Prozessen über mehrere Abteilungen und Bereiche geht, ist es denkbar schlecht, sich auf dezentrale, voneinander unabhängige Systeme zu verlassen. Jede Störung im Ablauf nimmt direkten Einfluss auf die darauffolgenden Prozesse. In Zeiten von Preisschwankungen und Kostendruck im produzierenden Mittelstand suchen Unternehmen nach Ansätzen, mit denen sie flexibel auf die Herausforderungen ihrer Branche reagieren können:
– Störungen in der Lieferkette
– Schnell wechselnde Produktionspläne
– Zu hohe Lagerbestände

Teilen Sie essentielle Informationen und Ereignisse mit den Produktionsverantwortlichen und auf allen Ebenen des Unternehmens. Das ENTERPRISE LOGBOOK von T.CON ist das zentrale Tool für eine schnelle und effiziente Kommunikation zwischen Produktionsleitung, Schichtführern und Maschinenbedienern. Es basiert auf der Idee des Schichtprotokolls für die Produktion, beinhaltet Informationsressourcen außerhalb der Produktion und schafft somit ein ganzheitliches, integriertes System. Dadurch werden Informationen über innere Grenzen hinweg katalysiert.

Das ENTERPRISE LOGBOOK ermöglicht Fehlervermeidung durch Informationsteilung wie es einfacher nicht sein könnte.

GIBT ES IN IHREM UNTERNEHMEN ZU VIEL KOMPLEXITÄT?

Erfahren Sie mehr über die Prozessoptimierung in der Fertigung auf der Hannover Messe 2019.

Sichern Sie sich Ihr Gratisticket unter www.team-con.de/hannover-messe und besuchen Sie uns auf Stand Nummer F.12 in Halle 7.

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Ausländische Mitarbeiter einstellen: Was die Regierung plant und was heute schon geht

Der Entwurf für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz vom 19. Dezember will gesuchten Arbeitskräften den deutschen Arbeitsmarkt schmackhaft machen. Unternehmen, die Menschen aus Drittstaaten oder Geflüchtete einstellen möchten, könnte das Gesetz mehr Planungssicherheit geben. Ecovis-Rechtsanwalt Stefan Haban in Regensburg erklärt Details und zeigt, wie Unternehmen schon heute vorgehen können, wenn sie einen Mitarbeiter aus einem Nicht-EU-Staat einstellen möchten.

Die Regierung will Fachkräfte anlocken. Wen meint sie damit konkret?

Grundsätzlich sind Fachkräfte Personen mit einer kaufmännischen, gewerblichen oder sonstigen Ausbildung. Der Gesetzentwurf zur Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten soll auch Hochschulabsolventinnen und -absolventen sowie weiteren Personen mit qualifizierter Berufsausbildung den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt ebnen.

Welche Fachkräfte fehlen konkret bei uns?

Vor allem in der Pflege und im Handwerk fehlen Leute. Doch die Pflegeberufe genießen nicht den besten Ruf bei Bezahlung und Arbeitsbedingungen. Das Handwerk hat ebenfalls regelmäßig das Nachsehen, wenn große Industriebetriebe mit deutlich mehr Geld locken.

Was im Gesetzentwurf ist für Betriebe wichtig, die Fachkräfte suchen?

Zum ersten Mal gibt es einen Vorschlag für ein Einwanderungsgesetz für Fachkräfte. Die Regierung bemüht sich, Deutschland für Fachkräfte aus EU-Ländern sowie aus Drittstaaten attraktiver zu machen. Zudem sollen Betriebe Menschen mit Fluchthintergrund beschäftigen können, wenn es ihr Aufenthaltsstatus erlaubt. Der Gesetzgeber will Unternehmern klare Kriterien für den Status von Geduldeten geben. So bekommen Betriebe Planungssicherheit. Sind die Kriterien festgelegt, dann wissen die Betriebe, ob der gerade eingestellte Geflüchtete seine Ausbildung beenden kann und künftig im Betrieb bleibt.

An welchen Stellen kann es schwierig werden?

Bisher fehlt noch eine einheitliche Richtlinie, mit der sich die geforderten Qualifikationen prüfen lassen. Es gibt landes- und bundesweit verschiedene Stellen, die Fragen zur Anerkennung von Berufen prüfen. Somit drohen unterschiedliche Bewertungen von gleichwertigen Sachverhalten. Das wird zu einem erheblichen Verwaltungsmehraufwand führen. Die Prüfungen werden sicherlich auch länger dauern mit vermutlich heute noch nicht geschaffenen Stellen.

Können Unternehmer schon heute Fachkräfte aus Drittstaaten einstellen?

Grundsätzlich geht das heute schon. Die Bluecard ermöglicht einem Hochqualifizierten eines Drittstaats den Aufenthalt zur Erwerbstätigkeit. Für eine Bluecard wird geprüft, ob der Arbeitnehmer einen Arbeitsvertrag oder eine Arbeitsstelle in Deutschland bekommt. Zudem wird die Höhe des Gehalts geprüft, ob es sich um einen anerkannten ausländischen Hochschulabschluss handelt oder ob er mit einem deutschen Hochschulabschluss vergleichbar ist. Oder ob zumindest fünf Jahre Berufserfahrung für eine nachgewiesene vergleichbare Qualifikation vorliegen.

Lassen sich auch heute schon Nicht-Akademiker anstellen?

Neben der Bluecard gibt es die Arbeitsmarktprüfung der Bundesagentur für Arbeit. Sie erfordert die Vorrangprüfung und die Feststellung der Arbeitsbedingungen. Die Vorrangprüfung soll Nachteile für den deutschen Arbeitsmarkt verhindern. Für Arbeitgeber heißt das, dass eine Arbeitserlaubnis von der Ausländerbehörde brauchen, bevor sie Asylbewerber oder Geduldete einstellen können. Sie müssen der Ausländerbehörde eine vollständig ausgefüllte und unterschriebene Stellenbeschreibung vorlegen. Eine Arbeitserlaubnis gibt es erst, wenn niemand arbeitslos oder arbeitssuchend gemeldet ist, der über die entsprechenden Fähigkeiten für die ausgeschriebene Stelle verfügt. Nur wenn sich kein Bewerber für die offene Stelle findet, bekommt sie ein Asylbewerber oder ein Geduldeter.

Was halten Sie von dem Gesetzentwurf?

Aufgrund des Fachkräftemangels besteht Handlungsbedarf. Es ist es richtig, vorhandene Potentiale zu nutzen. Ich sehe eher Probleme bei der praktischen Umsetzung, wegen der vielen verschiedenen Behörden und Entscheidungsträger. Ob dies dann tatsächlich zu Planungssicherheit führt, wird sich zeigen. Es besteht natürlich immer das Risiko, dass solche gut gemeinten Vorhaben nicht unbedingt den gewünschten Erfolg bringen.

Wann soll das Gesetz in Kraft treten?

Vermutlich Anfang 2020. Allerdings gehen wir davon aus, dass es noch einige Änderungen im parlamentarischen Verfahren geben wird.

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