Vaillant stoppt Produktion und Vertrieb von Mini-KWK-Anlagen

Anfang Juli 2018 hat der Remscheider Heizgerätehersteller Vaillant das Kapitel „Mini-BHKW“ voraussichtlich für immer geschlossen. Der Konzern informierte das BHKW-Infozentrum Rastatt über die Einstellung der Produktion und des Vertriebs von Mini-BHKW-Anlagen.
Vaillant hatte zwischenzeitlich vier Mini-KWK-Module auf Basis der Verbrennungsmotoren-Technologie im elektrischen Leistungssegment von 1 kW bis 20 kW im Angebot.

Insgesamt nahm das weltweit agierende Unternehmen in den vergangenen zwölf Jahren in Deutschland mehrere tausend Mini-Blockheizkraftwerke, die nach dem KWK-Prinzip arbeiten, über Heizungsbau-Unternehmeni in Betrieb. Diese Blockheizkraftwerke (BHKW) versorgen insbesondere Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Gewerbeimmobilien, Schulen und Hotels klimaschonend mit Wärme und Strom.   

Die Entscheidung, sich zukünftig von der Sparte der Mini-KWK-Anlagen zu trennen, wurde aus strategischen Gründen getroffen. „Kraft-Wärme-Kopplung“, so der Direktor Unternehmenskommunikation der Vaillant Group Dr. Jens Wichtermann, „ist für die weltweit operierende Vaillant Group eine Nischentechnologie, die das Unternehmen nur in Deutschland anbietet. Hier hat sich der Markt in der Vergangenheit nicht wie gewünscht entwickelt.“ Deswegen sei der weitere Vertrieb von KWK-Anlagen für die Vaillant Group in Deutschland nicht mehr attraktiv. Vor einem Jahr hatte die Vaillant Group bereits den Vertrieb von Brennstoffzellen-BHKW für Einfamilienhäuser eingestellt.

Weitere Informationen zur Entscheidung der Vaillant-Group kann dem ausführlichen Beitrag "Vaillant stoppt Vertrieb von Mini-KWK-Anlagen" entnommen werden. Insbesondere wird auf den Seiten des BHKW-Infozentrums auch erläutert, welche konkreten Auswirkungen diese Entscheidung auf Heizungsbauer und Betreiber von Vaillant KWK-Anlagen aufweist.

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