Transformation des CFO-Bereichs: Kompetenzen, Daten und IT im Fokus

Der Effizienzdruck auf den Finanzbereich steigt und in vielen Unternehmen greifen altbewährte Methoden der Unternehmenssteuerung zu kurz, um die Finanzfunktion zukunftsgerichtet aufzustellen. Wie Unternehmen von den Chancen der Digitalisierung profitieren, zeigen Führungskräfte und Finanzexperten anhand konkreter Anwendungsfälle auf der 14. Fachkonferenz Finance Excellence am 20. März 2019 in Düsseldorf. Veranstalter ist die Horváth Akademie, der Weiterbildungsanbieter der Horváth & Partners-Gruppe.

„Finanzbereiche und angrenzende Funktionen sollten sich neu aufstellen, um die Chancen der Digitalisierung bestmöglich zu nutzen. Agile Wege der Zusammenarbeit, die Prozessautomatisierung mit Hilfe von Advanced Analytics oder die Einführung von SAP Central Finance und S/4HANA sind nur einige Möglichkeiten. Zudem bedarf es neuer Kompetenzen, um den Finanzbereich der Zukunft wettbewerbsfähig zu gestalten. Auch die Erwartung an die Unternehmenssteuerung hat sich verändert, anstatt reaktiv-analytisch ist nun ein proaktiv-prognostizierender Ansatz entscheidend“, so Achim Wenning, Konferenzleiter und Experte im Bereich CFO-Strategie & Organisation bei Horváth & Partners.

Den Konferenztag eröffnen Carsten Hilker, Global Solution Owner – S/4HANA Central Finance bei SAP America Inc., und René Linsner, Partner bei Horváth & Partners, mit ihrer Keynote „Finance Excellence mit SAP Central Finance“. Sie gehen dabei auf die Vorteile für den CFO ein und zeigen Beispiele aus der Praxis sowie die typischen Schritte der Umsetzung auf. Welche neuen Chancen die Digitalisierung für die Controlling-Rolle bietet, steht im Mittelpunkt des anschließenden Vortrags von Daniel Grünebaum, Head of Reporting & Analytics bei der QIAGEN GmbH, und Joachim Esser, Head of Global Controlling bei der QIAGEN GmbH. Felix Navratil, Controller bei der Signavio GmbH, spricht über erfolgreiches Controlling im Start-up und die Rolle des Controllers in einem dynamischen Umfeld.

Welche Voraussetzungen sind für agiles Arbeiten notwendig? Wie können Hürden und Grenzen überwunden werden? Antworten auf diese Fragestellungen gibt Birgit Schumacher, Gründerin und Gesellschafterin des Instituts für Transformation & Mediation GmbH. Anschließend spricht Dr. Stefan Figge, Chief Digital Officer bei der BuyIn GmbH/SAS, über die digitale Transformation bei BuyIn. Er teilt seine Erfahrungen in Bezug auf den Aufbau eines Digital Offices und stellt die Themenfelder der digitalen Agenda im strategischen Einkauf vor. Christian Kobler, CEO bei der ADWEKO Consulting GmbH, zeigt, wie Finanzprozesse durch die neueste SAP-Technologie optimiert werden können. Er geht dabei auf die Möglichkeiten der Datenanalyse mit SAP S/4HANA ein. Im Anschluss finden verschiedene Sessions zu aktuell relevanten Themen wie Big Data & Machine Learning, Transferpreise & Unternehmenssteuerung oder die digitale Steuerung mit Hilfe nutzerfreundlicher Dashboards statt.

Das ausführliche Konferenzprogramm mit allen Vorträgen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter http://www.horvath-partners.com/konferenzen/FinanceExcellence.

Über die Horváth Akademie

Die Horváth Akademie bietet Weiterbildungsangebote für Experten und Manager mit Fokus auf Themen wie Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung. Zu den wichtigsten Angeboten zählen das Zertifikatsprogramm Horváth-Controller-Kolleg (HCK) und das Stuttgarter Controlling und Management Forum. Alle Veranstaltungen verbinden fachliche Expertise aus der Praxis mit State-of-the-Art-Erkenntnissen aus der Wissenschaft. Der didaktische Ansatz reicht von konventionellen bis zu neuen Lernformaten und -inhalten, die stets umsetzungsorientiert vermittelt und nachhaltig im Unternehmen verankert werden. 

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Mit der „digitalen Kettenreaktion“ zur Prozesseffizienz

Variantenvielfalt, Mengenschwankungen und eine wachsende Zahl von Akteuren entlang der automobilen Lieferkette machen die IT-basierte Transportsteuerung zunehmend zum unverzichtbaren Erfolgsfaktor für Logistiker. Auf dem Forum Automobillogistik von BVL und VDA, das Anfang Februar in München stattfand, diskutierten Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft über Einsatzmöglichkeiten und Vorteile.

Der wachsende Trend zur Individualisierung bei Produkten und Dienstleistungen wird von einem erwarteten Anstieg des Frachtvolumens um den Faktor vier bis sechs über alle Verkehrsträger bis 2050 begleitet. Vor diesem Hintergrund betonte Prof. Stefan Asenkerschbaumer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung bei Bosch: „Die Vernetzung der Supply Chain stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit.“ Gleichwohl unterstrich er die Komplexität dieser Aufgabe, zumal die Steuerung und Abstimmung mit vielen kleinen Lieferanten dazugehört. Nachbesserungsbedarf sieht er vor allem bei kleineren und mittleren Unternehmen entlang der Supply Chain. Nach Einschätzung des Experten fehlen ihnen meist die digitalen Grundlagen, und zwar sowohl technisch als auch qualifikatorisch. Nach einer Studie der Hochschule Coburg tauschen weniger als 25 Prozent der mittelständischen Unternehmen Produktionsinformationen über cloudbasierte Kooperationsplattformen aus. Dabei erlaubt gerade diese Technologie eine Reduktion des Aufwands, eine bessere Datenqualität und eine hohe Transparenz, die wiederum eine Prozessoptimierung ermöglicht. Hier habe die Branche in den nächsten Jahren noch viel Arbeit vor sich.

Umso wichtiger, dass große Unternehmen mit gutem Beispiel vorangehen. Matthias Braun, Leiter Digitalisierung und Konzeptentwicklung Materiallogistik bei der Volkswagen Konzernlogistik, sprach darum von einer „digitalen Kettenreaktion“, die mit einer standardisierten Kommunikation beginnt. Die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung liegt seiner Einschätzung nach darin, alle Prozesse in einer Kette abzubilden. Dort, wo Schnittstellen für den Datenaustausch nicht von Partnern eingerichtet werden, müssen diese dennoch die Möglichkeit haben, ihre Daten standardisiert zu übermitteln. Darum entwickelte der Automobilkonzern eine digitale Transportakte, die alle relevanten Informationen zu einem Transportauftrag für alle Prozessbeteiligten einsehbar zusammenführt. „Es kann doch nicht sein, dass wir beinahe mehr Papier in der Abwicklung brauchen als wir Ladung auf dem Lkw transportieren“, so Braun abschließend. Über den digitalen Informationsaustausch in Echtzeit sei dem beizukommen.

„Die Technik ist selten das Problem, es hapert vielmehr an den etablierten Prozessen“, ergänzte Christian Bühler, IT-Projektleiter Global Supply Chain im Bereich Transportleitsysteme bei Daimler. Mit einheitlichen Abläufen nach VDA-Maßgaben will das Unternehmen eine durchgängige Steuerung des Hauptlaufs von der Beladung bis zur Entladung im Werk erreichen. Dazu hat Daimler eine Plattform eingerichtet, um die Datenqualität zu prüfen und wo nötig zu verbessern. Wichtig ist dabei laut Bühler vor allem: „Die Komplexität muss sich im System abbilden lassen, aber bitte nicht in dessen Bedienung.“

Inwieweit Big Data den Produktivbetrieb unterstützen kann und welche Effizienzgewinne sich durch die Auswertung großer Datenmengen erzielen lassen, veranschaulichte Dr. Matthias Priebe, verantwortlich für Bedarfs- und Bestandsmanagement sowie Beschaffungslogistik bei Volkswagen im Bereich Aftersales. Ab der Serienfertigung eines Modells werden bei dem Wolfsburger Automobilhersteller alle Ersatzteile, die für die Fahrbereitschaft nötig sind, 15 Jahre lang vorgehalten. Die Vorhersage von Ersatzteilbedarfen für einen derart langen Zeitraum war eine der größten Herausforderungen für den Bereich Beschaffungslogistik im Konzern. „Durch den Einsatz von Big Data ist es uns gelungen, eine hinreichend genaue Allzeitprognose zu erstellen und Massendaten aus der Laborumgebung in den Produktivbetrieb zu überführen“, so Priebe.

Neben der reinen Datenverarbeitung und -analyse spielen auch autonome Transportsysteme in der Produktionshalle wie im Yardmanagement eine immer wichtigere Rolle. BMW setzt in seinen deutschen Werken bereits zu einem Teil auf autonomen Helfer: Fahrzeuge zum Transport von Sattelaufliegern oder auch von Behältern wie Gitterboxen navigieren auf dem Werkgelände zielsicher ohne Leitlinien oder Transponder. Die in der Halle eingesetzten Logistikroboter übernehmen eine Vielzahl von Aufgaben, von der autonomen Bandbereitstellung in der Montage über den Transport von Rolluntersetzern bis hin zu Routenzügen. Die Maschinen lernen während ihres Einsatzes permanent dazu und zeigen durch ihre Leistungsfähigkeit, wie gut sich die Intralogistik als Testfeld für autonomes Fahren eignet.

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Frankfurter Entwicklertag 2019: Agilität, Microservice-Architekturen, Big Data und Co.

Agilität auch jenseits eines Entwicklerteams, Best Practices im Umfeld von Microservice-Architekturen und die Verarbeitung großer Datenmengen – das sind drei der Themen des bevorstehenden Frankfurter Entwicklertages. Erstmalig beginnt die Konferenz mit dem Tutorial Day am Mittwoch, den 20. Februar. Am Vormittag stehen zwei Tutorials zur Wahl, „React für Einsteiger“ und „Sichere reaktive Webanwendungen mit Spring Security 5.1 (Hands-On Workshop)“. Als komplettes Novum ist der Nachmittag reserviert für einen „Open Space“. Bei diesem offenen Format können alle Teilnehmenden ein Thema oder Anliegen einbringen, das ihnen besonders wichtig ist und über das sie gerne diskutieren möchten.

Als klassischer Konferenztag mit hoch aktuellen Themen präsentiert sich der Conference Day am darauffolgenden Donnerstag, den 21. Februar. Besondere Höhepunkte sind hier die Opening Session „Gaze-based interaction with autonomous systems“ von Prof. Dr. Enkelejda Kasneci und die Keynote „Schnelle Hacks für Deine Kommunikation“ von Veronika Kotrba und Dr. Ralph Miarka.

Sessions zur Agilität befassen sich beispielsweise mit dem Profil des Quality Engineers oder der Industrialisierung der Agilität. Zu Big Data gibt es unter anderem eine Einführung in Stream Processing und „Data Science und Microservices: Architekturentscheidungen auf dem Weg zur flexiblen und schnellen Datenanalyse“. „Container vs. Serverless“ und „Eventsourcing – Sie machen es wahrscheinlich falsch“ sind zwei der Sessions aus dem Track „Microservices und Cloud“.

Noch stehen einige wenige Tickets zur Verfügung. Der Frankfurter Entwicklertag ist eine Konferenz für Software Engineering in der Rhein-Main-Region, die 2019 zum sechsten Mal stattfindet. Kernthemen waren und sind die Leidenschaft für das Software Engineering und agile Methoden. Besonders beliebt bei den Teilnehmenden ist die ganz eigene Entwicklertags-Atmosphäre mit vielfältigen Möglichkeiten zum persönlichen Austausch.

Die Daten:

Frankfurter Entwicklertag – 20. – 21. Februar 2019 – Universität Frankfurt– Campus Westend.

Das komplette Programm sowie das Online-Anmeldeformular mit den Preisen und sonstigen Informationen finden Sie auf der Webseite des Frankfurter Entwicklertages 2019:

https://entwicklertag.de/…

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b.ONE Branchenanalyse: Detekteien, Post-, Kurier- und Expressdienste und Firmen aus der Gastronomie mit der höchsten Insolvenzquote

Unternehmen, die Geschäfte mit Detekteien, Post-, Kurier und Expressdiensten sowie Firmen aus der Gastronomie machen, müssen besonders aufpassen, dass ihre Rechnungen auch bezahlt werden. In keinen anderen Branchen sind die Insolvenzrisiken und damit die Risiken eines Zahlungsausfalls höher. Dieses Ergebnis zeigt eine aktuelle CRIFBÜRGEL Analyse der über 85 Hauptbranchen in Deutschland.

Analyse der 10 Branchen mit dem höchsten Insolvenzrisiko

Auf Basis der Daten im neuen b.ONE Portal hat CRIFBÜRGEL in der aktuellen Branchenanalyse circa 4 Millionen wirtschaftsaktive Unternehmen hinsichtlich der aktuellen Insolvenzquote analysiert. Grundlage bildete dabei der zweistellige Branchencode der Unternehmen. Mit 442 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen stehen Detekteien Ende 2018 an der Spitze des Rankings. Es folgen Firmen aus der Branche der Post-, Kurier,- und Expressdienste mit 415 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen und Gastronomieunternehmen (375). Die weiteren Branchen mit dem höchsten Insolvenzrisiko sind Garten- und Landschaftsbau (330), Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften (325), Lagerei (299), Schifffahrt (233), Spiel,- Wett-, und Lotteriewesen (211), Informationsdienstleistungen (112) und Hochbauunternehmen (100). Ein geringes Insolvenzrisiko herrscht in den Branchen Veterinärwesen, Bibliotheken, Archive und Museen sowie in der Abwasserentsorgung.

Folgen nicht bezahlter Rechnungen
„Das Zahlungsverhalten der Unternehmen hängt sowohl von der Zahlungsfähigkeit als auch von der Zahlungsbereitschaft ab, die Rechnungen fristgerecht zu zahlen. Hinzu kommen bewusste Betrugsaktivitäten, wie zum Beispiel die Angabe verfälschter Namens- oder Adressdaten“, erklärt CRIFBÜRGEL Geschäftsführerin Ingrid Riehl. Die Bereitschaft ist im Zusammenhang mit dem Willen der Unternehmen zur Zahlung zu sehen. Die Fähigkeit hängt wiederum von der Liquidität der Firmen ab. Eine durch den Kunden oder Auftraggeber nicht bezahlte Rechnung zieht einen erheblichen Verwaltungsaufwand, Ärger und zusätzliche Kosten nach sich. Zudem fehlt das Geld, um den eigenen Geschäftsbetrieb in geordneten Bahnen halten zu können, Personal- und andere Betriebskosten und Materialeinkäufe müssen weiterbezahlt werden, notwendige Investitionen können nicht einfach verschoben werden. „Im schlimmsten Fall droht ein kompletter Ausfall der Forderung“, so Riehl.

Anzeichen von Unternehmenskrisen
Es gibt in der Praxis typische Verhaltensmuster, die frühzeitig auf eine prekäre Situation von Unternehmen hinweisen, etwa wenn eine schlechtere Zahlungsmoral oder Bonität, ein verändertes Bestellverhalten oder eine häufige Änderung in der Geschäftsführung, Bankverbindung oder Firmierung auftreten. Indikatoren sind aber auch, wenn Zahlungen durch ungerechtfertigte Mängelrügen hinausgezögert, mündliche Zusagen gebrochen oder häufig Rechnungskopien angefordert werden. Zudem leisten sich die betroffenen Unternehmen keine Neuanschaffungen mehr und nutzen veraltete Produktionsanlagen. Hinweise auf eine finanzielle Schieflage liefert auch der Verbrauch von Eigenkapital über Jahre hinweg oder die mehrfache Erhöhung der Kreditlinie (Fremdkapitaleinsatz).

Webportale als Lösung zur Verhinderung von Zahlungsausfallrisiken
CRIFBÜRGEL empfiehlt als sicherste Methode für Unternehmen, schon im Vorhinein Informationen über die Zahlungsfähigkeit von Geschäftspartnern einzuholen. Bonitätsprüfungen (Ermittlung der Zahlungsfähigkeit der potenziellen Kunden) sollten durchgeführt werden, um das finanzielle Risiko eines Zahlungsverzugs oder eines Forderungsausfalls abzuschätzen und entsprechende Konditionen im Vorfeld eines Geschäfts zu vereinbaren (z.B. Abschlagszahlungen, Vorkasse, etc.). CRIFBÜRGEL hat mit dem b.ONE Portal ein innovatives und hochmodernes System zum Management der Geschäftsrisiken mit nationalen und internationalen B2B- und B2C Kunden entwickelt. Neben dem Zugang zu je nach Bedarf zugeschnittenen Berichtsarten, einschließlich SkyMinder für internationale Produkte, sind in b.ONE optionale Recherchen und Monitoring nach individuellen Kundenbedürfnissen möglich. Die Suche basiert auf den in CRIFBÜRGEL vorhandenen innovativen Technologien und Analysekompetenzen, die eine automatische Vervollständigung mit Angabe der Trefferwahrscheinlichkeit bietet. „Mit Informationen zu 4,5 Millionen Unternehmen und 62 Millionen Privatpersonen in Deutschland haben wir in unserem Portal die volle Abdeckung der deutschen Wirtschaft. Die Daten sind ab sofort über eine Schnittstelle abrufbar. Gerade bei kleinen Unternehmen ist der Grenzbereich zwischen Firma und Privatperson fließend. Unsere Kunden profitieren in b.ONE von einem B2B2C-Datenuniversum inklusive Verknüpfungen und sind so rundum abgesichert“, sagt CRIFBÜRGEL Geschäftsführerin Ingrid Riehl.

Übrigens: Diese Notwendigkeit, sich über Zuverlässigkeit und Bonität eines Geschäftspartners zu erkundigen, besteht seit Jahrhunderten. Der sogenannte “Rat der Zehn” in Venedig führte bereits im 15. und 16. Jahrhundert eine Liste mit den Namen unzuverlässiger und insolventer Kaufleute. Auch im Zeitalter der Digitalisierung, Big Data, Predictive Analytics, Machine-Learning und weiteren Bewertungs-Trends bleibt der Bonitätsindex die Grundlage aller Bewertungen. Nahezu alle bekannten Auskunfteien bieten Portale, in denen man sich Informationen über Geschäftspartner einholen kann.

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USU-Studie zu digitalem Kundenservice zeigt Relevanz der Digital-Strategie auf

Der USU-Geschäftsbereich unymira hat in einer Studie die digitale Zukunft des Kundenservice genauer analysiert. Hierzu wurden über 130 Experten und Manager unterschiedlicher Fachbereiche aus der DACH-Region befragt. Dreh- und Angelpunkt einer erfolgreichen digitalen Transformation im Service ist demnach eine detaillierte Digitalisierungsstrategie, die klare, realistische und messbare Zielschritte vorgibt, Raum für Agilität in der Umsetzung lässt und sich nahtlos in die unternehmensweite Gesamtstrategie einfügt. Für Interessierte sind die Studienergebnisse ab sofort auf der unymira-Website verfügbar unter: https://insights.unymira.com/de/studie-digitaler-kundenservice

Obwohl die digitale Transformation auf der Agenda meist ganz oben steht, hat bislang nur knapp ein Viertel der befragten Unternehmen eine Digital Strategy konkret definiert. Insbesondere für den Customer Service ist jedoch eine eigene Digital-Strategie erforderlich – davon sind über 95 Prozent der Befragten überzeugt. Denn die Ziele des Kundenservice sind spezifisch. So werden vor allem die erfolgreiche Positionierung als innovativer, persönlicher Kundenservice, kürzere Antwortzeiten, ein Multi-Channel-Ansatz sowie die Steigerung der Erst-Lösungsrate (so genannte First Contact Resolution Rate) angestrebt. Die effektive Nutzung einer professionellen Wissensdatenbank, die Integration von Künstlicher Intelligenz sowie das Beherrschen und Nutzen von Big Data sind die Meilensteine auf diesem Weg. Bei etwa der Hälfte der befragten Unternehmen läuft gerade ein Projekt zur Erarbeitung einer Strategie für den digitalen Kundenservice, bei weiteren 37 Prozent ist dies kurz- bis mittelfristig geplant. Dabei nutzen über 50 Prozent der Unternehmen das Know-How externer Berater, um z.B. auch von innovativen Techniken wie z.B. Design Thinking zu profitieren.

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„A fantastic advertisement for handball“

German handball players wowed spectators in Berlin, Cologne, Hamburg and Herning/Denmark with their enthusiasm, fighting spirit and thrilling games for two weeks. Despite their unlucky last-minute defeat in the final of the World Championships, Philip Harting paid tribute to the German team for their performance. “It was a fantastic advertisement for the sport of handball, even if it didn’t end with a winner’s medal,” said the Chairman of the HARTING Technology Group.

With their friendly manner, sportsmanship, convincing wins in the group stages and big personalities, the national team won the hearts of the fans and did plenty to make handball even more popular in Germany. “The team has won back its place among the best teams in the world. Germany is back at the top,” said Philip Harting with conviction.

The HARTING Technology Group has been a premium partner of the German Handball Federation (DHB), a supporter of the national team and the junior team since 2017. The players wore shorts with the distinctive HARTING logo for the World Championship matches in Germany and Denmark, and the logo also featured on the floors and advertising boards. “Matches were broadcast across a number of countries, raising the profile of the HARTING brand worldwide as an innovative technology company that is also a committed friend and supporter of handball,” was Philip Harting’s positive take on the World Championships.

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Asseco-Beteiligung am Forschungsprojekt BigPro: „Big Data ohne Kontext nützt gar nichts“

Das wahre Gold des digitalen Zeitalters sind Daten. So wächst auch im Industriekontext mit steigender Vernetzung von Maschinen und Anlagen das Datenaufkommen kontinuierlich an. Doch wie lassen sich die gesammelten Datenmassen in der Fertigung tatsächlich sinnvoll nutzen? Und welche Voraussetzungen müssen dafür geschaffen werden? Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts „BigPro“ untersuchte das FIR an der RWTH Aachen zwischen September 2014 und November 2017 gemeinsam mit zahlreichen Projektpartnern, wie Big-Data-Technologien das Störungsmanagement in der Produktion sinnvoll unterstützen können. Teil des Konsortiums war auch der Karlsruher ERP-Spezialist Asseco Solutions, der das Forschungsprojekt mit seiner Praxisexpertise zur Analyse und Auswertung von übertragenen Maschinendaten unterstützte. Unter anderem entwickelten die Asseco-Experten ein Datenmodell, das die eingehenden Datenmassen durch die Einbettung in Kontextinformationen unmittelbar für die Praxis nutzbar machte. Der zusammenfassende Abschlussbericht des Forschungsprojekts wurde vor wenigen Wochen veröffentlicht.

Im Zentrum von BigPro stand die Entwicklung eines Prototypen, der auf Basis von Big Data das Reaktionsmanagement bei Störungen verbessern und damit die durch Maschinenausfälle entstehenden Kosten senken sollte. Dazu entwickelten die Projektbeteiligten eine Plattform, die heterogene Datenströme aus unterschiedlichsten Quellen wie angebundene Anlagen, im Einsatz befindliche IT-Systeme oder Rückmeldungen von Maschinenführern erfassen, verarbeiten und miteinander in Beziehung setzen konnte.

Auf dieser Basis war das System anschließend in der Lage, die jeweiligen Datenkonstellationen in Echtzeit unterschiedlichen Störungsmustern zuzuordnen und so bei sich anbahnender Übereinstimmung bereits im Vorfeld Maßnahmen vorzuschlagen, um einem tatsächlichen Produktionsausfall der Maschine zuvorzukommen. Die Wartungsprozesse selbst unterstützte das System in Form eines Maßnahmenkatalogs, dessen Vorschläge je nach historischer Erfolgsquote im jeweiligen Kontext dynamisch priorisiert sowie bei Bedarf durch die Dokumentation neuer Lösungsansätze erweitert wurden. Zum Einsatz kam der Prototyp sowohl in der Demonstrationsfabrik Aachen als auch in realen Anwendungsszenarien bei den Industriepartnern Bosch und Auto Heinen.

Den Datenmassen einen Sinn geben

„Wenn es um innovative Anwendungsszenarien in der digitalen Fabrik geht, dauert es meist nicht lange, bis das Zauberwort ‚Big Data‘ fällt. Dabei zeigt die Praxis, dass die Erfassung großer Datenmengen allein meist nicht für die gewünschten Zwecke ausreicht“, erklärt Christian Leopoldseder, Managing Director Austria bei der Asseco Solutions. „Mit dieser Problematik sahen sich auch die Projektbeteiligten bei BigPro konfrontiert: Die Maschinen übertrugen in Echtzeit ihre Identifikation sowie unterschiedliche technische Werte. Doch mit diesen isolierten Daten allein ließ sich im ersten Schritt nicht viel anfangen. Um wirklich praxisrelevante Schlussfolgerungen abzuleiten, ist Kontext nötig: Wo steht die besagte Maschine? Wann war ihre letzte Wartung? Trat die Störung bereits in der Vergangenheit auf? Wie wurde diese damals gelöst? Wie lange hat das gedauert? Ohne eine solche Einordnung nützen die Datenmassen eines Big-Data-Szenario gar nichts. Nur wenn sie automatisiert und in Echtzeit mit Daten aus anderen Quellen in Beziehung gesetzt werden, entsteht ein unmittelbarer Nutzen für die Praxis.“

Asseco unterstützt mit Industrie-4.0-Expertise

Um den Datenmassen im BigPro-Projekt eine entsprechende Bedeutung zu geben, entwickelte die Asseco Solutions eine Datenhaltungsschicht, welche die eingehenden technischen Datenströme mit Metadaten aus weiteren Systemen anreicherte und so zu unmittelbar nutzbaren Informationen machte. Als Grundlage hierfür konzipierte Asseco auf Basis seiner ERP-Expertise eine zentrale Datenhaltung, den BigPro DataStore, der als Schnittstelle zwischen allen beteiligten Systemen fungierte. Die Informationen zu möglichen Maßnahmen zur Störungsbehebung wurden ebenfalls in dem von Asseco entwickelten DataStore hinterlegt. Auch hier bildete die Kombination mit Daten aus weiteren Quellen die Basis für die dynamische Priorisierung der Vorschläge: Indem im BigPro-System dokumentiert wurde, welche Maßnahme bei welcher Störung am häufigsten gewählt wurde und zum Erfolg führte, konnte das System bei jedem Wartungseinsatz die erfolgversprechendsten Maßnahmen automatisiert hervorheben.

Bereits seit einigen Jahren legt die Asseco einen starken Fokus auf Themen wie Digitalisierung und smarte Fabrik. Die Grundlage für die Entwicklung des Datenmodells lieferte daher die hauseigene Industrie-4.0-Expertise aus bestehenden Kundenprojekten. So bietet die Asseco-Lösung SCS Kunden unter anderem die Möglichkeit, ihre Maschinen an die Cloud anzubinden und deren Betriebsdaten – beispielsweise zu Predictive-Maintenance-Zwecken – in Echtzeit zu analysieren. Die hierbei gesammelte Praxiserfahrung zur Verarbeitung und Auswertung von übertragenen Maschinendaten konnte der ERP-Spezialist in das BigPro-Forschungsprojekt miteinfließen lassen. So wurden zum Design des DataStores dasselbe Tool und dieselben Methoden verwendet, die auch in der Praxis in SCS zum Einsatz kommen.

Spezialwissen des Kunden unerlässlich

„Spiegelbildlich dazu haben auch wir im BigPro-Projekt viel gelernt und neue Erkenntnisse gewonnen, die wir nun in die Weiterentwicklung von SCS und APplus zurückfließen lassen wollen – beispielsweise was Möglichkeiten betrifft, in der Praxis die Brücke zum Internet der Dinge zu schlagen“, ergänzt Marco Bux, Senior Product Manager bei Asseco und federführend für die Entwicklung der BigPro-Datenmodelle. „Auch die Bedeutung der Expertise des Kunden wurde uns im Forschungsprojekt vor Augen geführt. So waren wir in einer der Praxisanwendungen mit einem Temperatur- und Druckverlauf in den Daten konfrontiert, den wir uns zunächst nicht erklären konnten. In einem solchen Fall ist das spezifische Fachwissen des Kunden unerlässlich, der selbst der beste Experte für seine Fertigung ist und daher weiß, wie einzelne Daten zu verstehen und zu deuten sind. Zusätzlich zum Kontext durch weitere Datenquellen ist damit auch das Spezialwissen des Kunden eine unerlässliche Komponente, Daten in Big-Data-Szenarien sinnvoll zu interpretieren und für die Praxis nutzbar zu machen.“

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Arrow University am 07.02. in München und am 12.02. in Darmstadt!

Die Arrow ECS lädt auch in diesem Jahr wieder zur Arrow University ein. Informieren Sie sich an zwei Standorten, in vielfältigen Vorträgen sowie einer begleitenden Ausstellung über die aktuellen IT-Trends! Besuchen Sie uns am 07.02. in der BMW Welt München und am 12.02. im Darmstadtium in Darmstadt.

Was erwartet Sie?

Die jeweils eintägige Veranstaltung ist DER IT-Branchentreff. Mit der Arrow University stellen wir Ihnen eine innovative Plattform zur Verfügung, um sich mit marktführenden Herstellern auszutauschen. Vor Ort präsentiert Ihnen Arrow ECS Lösungen rund um die Themen Security, Data Analytics, Cloud, IoT und Smart Datacenter. Neben hochkarätigen Fachvorträgen haben Sie die Chance an interaktiven, themenspezifischen Workshops und Zertifizierungen teilzunehmen. Fachkundige Arrow Mitarbeiter werden Sie gerne durch den Tag begleiten.

Nehmen Sie an unserer Arrow University teil und erhalten Sie Know-How, Kompetenz und Erfahrung aus erster Hand:

07.02.2019 in der BMW-Welt in München
12.02.2019 im Darmstadtium in Darmstadt

>> Melden Sie sich hier an!

Weitere Informationen rund um die Arrow University finden Sie auf der folgenden Webseite: http://university.arrowecs.de/

Wir freuen uns Sie auf der Arrow University 2019 persönlich begrüßen zu dürfen!

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Bertrandt erzielt über eine Milliarde Euro Gesamtleistung und richtet den Konzern konsequent auf die Zukunft aus

Der Bertrandt-Konzern konnte im Geschäftsjahr 2017/2018 die Gesamtleistung und das EBIT gegenüber dem Vorjahr steigern. Erstmals in der Unternehmenshistorie wurde unter heterogenen und anspruchsvollen Rahmenbedingungen eine Gesamtleistung von mehr als einer Milliarde Euro erzielt.

Umweltfreundliche, individuelle Mobilität sowie autonomes und vernetztes Fahren sind weiterhin wichtige Markttrends, die alle Kernbereiche der Automobilindustrie betreffen und sich dort in vielen Facetten widerspiegeln. Die heterogenen Rahmenbedingungen des vergangenen Jahres haben sich fortgesetzt. Es kam weiterhin teilweise zu Verzögerungen bei der Vergabe von Entwicklungsaufträgen an externe Engineering-Dienstleister und die Anspannung auf der Preisseite blieb deutlich spürbar. Im Rahmen der bestehenden konjunkturellen Bedingungen sowie der derzeitigen Markt- und Technologietrends entwickelte sich das Unternehmen positiv. „Der Themenvielfalt als essenzieller Erfolgsfaktor im Engineering-Umfeld kommt eine wesentliche Bedeutung zu. Bertrandt übernimmt als verlässlicher Technologiepartner deshalb immer mehr Verantwortung“, sagt Dietmar Bichler, Vorstandsvorsitzender der Bertrandt AG.

Die Gesamtleistung stieg auf 1.021.020 TEUR. Der Bertrandt-Konzern konnte damit erstmals in seiner Unternehmenshistorie eine Gesamtleistung von über einer Milliarde Euro erzielen. Bei zwei Arbeitstagen weniger im Vergleich zum letzten Berichtszeitraum und weiterhin anspruchsvollen Rahmenbedingungen in der Automobilbranche konnte Bertrandt ein EBIT in Höhe von 72.141 TEUR und eine Marge von 7,1 Prozent erwirtschaften. Das Ergebnis nach Ertragsteuern betrug 47.385 TEUR. Im laufenden Geschäftsjahr wurden zukunftsorientiert 52.500 TEUR in Gebäude und technische Anlagen entlang der Trendthemen investiert. Mit einer Eigenkapitalquote von 50,6 Prozent steht Bertrandt auf einer soliden finanziellen Basis. Die Anzahl der Beschäftigten erhöhte sich im Berichtszeitraum um 259 auf 13.229 Personen. Die unterschiedlichen Aufgaben bieten Perspektiven für Fachkräfte in verschiedenen Bereichen.

Veränderungen im Markt, Technologiesprünge zu neuen Antriebsformen oder Digitalisierung – die Herausforderungen sind vielfältig. Durch Investitionen in Infrastruktur und Know-how, aber auch mit innovativen Lösungsansätzen und steigender Projektverantwortung trägt Bertrandt diesen Rahmenbedingungen Rechnung und stellt die Weichen für die Zukunft. Im Geschäftsjahr 2017/2018 wurden neu errichtete Versuchseinrichtungen sukzessive in Betrieb genommen, die Leistungsumfänge speziell für elektrifizierte Antriebe ermöglichen. Im Geschäftsjahr 2018/2019 wird am Hauptsitz in Ehningen ein Hochvoltprüfzentrum für klimaüberlagerte Batterietests entstehen. Zudem plant der Konzern zwei Prüfzentren für neue Antriebstechnologien. Außerdem investiert Bertrandt in eigene Kompetenzinitiativen im Bereich elektrifiziertes, vernetztes und automatisiertes Fahren sowie in zukunftsweisende Lösungen im Themengebiet Leichtbau. Darüber hinaus setzt Bertrandt künftig auch auf agile Einheiten mit Start-up-Charakter in den Bereichen Medizintechnik, Virtual und Augmented Reality, Cloud Solutions, Machine Learning und Big Data. Dies wird die Präsenz des Unternehmens am Markt zusätzlich stärken und die Leistungsfähigkeit in Projekten wirksam unterstreichen. Hinzu kommt die ständig wachsende Überlagerung von Mobilität und Daten, aus welcher sich für Bertrandt neben den angestammten Kernkompetenzen auch neue Themen und Leistungen ergeben. So sind im Berichtszeitraum beispielsweise neue Projekte im Bereich Cloud Computing mit Microsoft entstanden.

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Neue Kapazitäten erschlossen

  • Innovationen für die Insel und die englischsprachige Welt im Fokus
  • Erfolgreiche Referenzprojekte

Irland belegt im «Bloomberg Innovation Index 2018», einer Auflistung der innovativsten Länder weltweit, den 13. Platz unter 200 Ländern – knapp hinter Deutschland. In einigen Unterkategorien wie zum Beispiel «Produktivität» findet sich Irland sogar auf dem ersten Platz. Diese irische Innovationskraft zapft nun auch die init innovation in traffic systems SE an und hat in Maynooth, nahe der irischen Metropole Dublin, ihr erstes Software-Entwicklungszentrum außerhalb Deutschlands eröffnet.

«Für uns hat das zwei große Vorteile: Wir können damit unsere irischen Kunden noch besser unterstützen und von hier aus die wachsenden englischsprachigen Märkte mit innovativer Software bedienen», hebt Dr. Jürgen Greschner, Vertriebsvorstand der init innovation in traffic systems SE, hervor.

Die Karlsruher Spezialisten für integrierte Planungs-, Dispositions-, Telematik- und Ticketinglösungen für Busse und Bahnen sind bereits seit einigen Jahren in Irland aktiv und haben dort mehrere Referenzprojekte erfolgreich realisiert. So hat init unter anderem bei Dublin Bus, dem führenden Nahverkehrsunternehmen auf der Insel, eine integrierte Telematiklösung implementiert.

Im Zuge des Projekts wurde man auch auf die großen Anstrengungen des Landes aufmerksam, sich als internationale Softwareschmiede und als Innovationszentrum zu etablieren. In 14 Technologiezentren, 15 Technologie-Gateways und 12 Forschungszentren werden unter anderem Themen wie Big Data, Digital Content, Nanotechnologie und andere intelligente Technologien erforscht. In jedem dieser Zentren arbeiten Wissenschaftler und Ingenieure über die Grenzen von Universitäten und Unternehmen hinweg gemeinsam an der Lösung wichtiger gesellschaftlicher Fragen.

«Wir haben hier Kapazitäten und eine Infrastruktur vorgefunden, wie sie auch für die Gründung und das Wachstum der init am Stammsitz Karlsruhe entscheidend waren. Deshalb wollen wir diese reichhaltigen Ressourcen vor allem im IT-Sektor für unser Wachstum in der englischsprachigen Welt nutzen», fasst Matthias Kühn, Vorstand der init innovation in traffic systems SE und Geschäftsführer von INIT Ireland, zusammen.

Universitätsstadt entwickelt sich

INIT Ireland ist in der Universitätsstadt Maynooth, etwa 25 Kilometer westlich von Dublin angesiedelt. Maynooth ist der Sitz der am schnellsten wachsenden Universität Irlands mit mittlerweile über 11.000 Studenten aus 90 Ländern. Ein besonderer Forschungs- und Ausbildungsschwerpunkt dort ist die intelligente Verkehrsinfrastruktur – das Kerngeschäft der init.

Aktuell arbeiten bereits acht Mitarbeiter bei INIT Ireland an Ticketing-Lösungen für den Weltmarkt. In Zukunft könnten es noch 20 mehr werden, wie Matthias Kühn bei der Eröffnung betonte. «Wir sind sehr glücklich, unsere Präsenz in Irland verstärken zu können. Irland ist mit seiner schnell-wachsenden Wirtschaft, der gut ausgebauten Infrastruktur und den qualifizierten Fachkräften, die wir hier vorfinden, ein idealer Standort für uns.»

Weitere Informationen:

Als weltweit führender Anbieter von integrierten Planungs-, Dispositions-, Telematik- und Ticketinglösungen für Busse und Bahnen unterstützt init seit mehr als 30 Jahren Verkehrsbetriebe dabei, den Öffentlichen Personenverkehr attraktiver, schneller, pünktlicher und effizienter zu gestalten. Inzwischen verlassen sich mehr als 600 Kunden weltweit auf innovative Hard- und Softwarelösungen von init.

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