Schweizer ICT mit Rekordwachstum

Die Computerworld-Ausgabe «Top 500» 2018 ist da. Das Trendbarometer der Schweizer ICT zeigt eitel Sonnenschein an. Die Umsätze im heimischen ICT-Business kletterten auf Rekordhöhe. Jedoch bremst die angespannte Situation am Fachkräftemarkt die wirtschaftliche Entwicklung aus.

Die Schweizer ICT-Wirtschaft befindet sich in Feierlaune. 2017 war ein gutes Jahr für die Anbieter, die an der Umfrage für die Computerworld «Top 500» teilgenommen haben. Der gesamte Umsatz aller an der Ausmarchung einbezogener helvetischen ICT-Unternehmen erreichte 2017 ein Rekordhoch von 74,8 Milliarden Franken. Das ist ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 5,2 Prozent. Beflügelt wird der Markt durch prall gefüllte Auftragsbücher. Freuten sich im Vorjahr gut 43 Prozent über volle Bücher, sind es gemäss der aktuellen Erhebung knapp 60 Prozent (58,1 Prozent).

Ein weiterer Grund ist der Druck auf Anwenderunternehmen, auf die Herausforderungen der digitalen Transformation zu reagieren. Ein Symptom dafür ist das Kryptofieber in der Branche. Fast jeder fünfte ICT-Anbieter nannte in der Computerworld-Umfrage die Blockchain-Technik als wichtigen Treiber für das Business. Obwohl die zahlreichen Blockchain-Experimente nicht immer zu klaren Resultaten führen, sind diese dennoch wichtig für künftige und teils neuartige Geschäftsmodelle. Verschiedene namhafte Anbieter präsentieren in der diesjährigen Computerworld «Top 500» ihre spannendsten Blockchain-Projekte.

Hersteller und Dienstleister rüsten sich für die Zukunft

Die digitale Transformation und die damit einhergehenden Paradigmen beim Einsatz von IT treiben auch die Anbieter selbst um. Im Interview erläutert Martin Kull von Orange Business Services, wie er als Country Manager den Dienstleister auf Zukunftskurs ausgerichtet hat und weshalb das Unternehmen heute mit Google um die besten Fachkräfte wirbt. Im Porträt zeigt das Beispiel Informatec, wie aus einem IT-Anbieter mit gemischten Portfolio ein Spezialist mit Ambitionen auf Marktführerschaft werden kann.

Wie man junge Frauen für ICT-Berufe begeistert

Was tun gegen Fachkräftemangel? Diese Frage stellte die Redaktion den Geschäftsführerinnen der im Ranking gelisteten umsatzstärksten ICT-Anbieter. Denn insbesondere Frauen sind in der Branche untervertreten. Nur jede sechste Fachkraft ist weiblich, wie Zahlen von ICT Berufsbildung Schweiz belegen. Auf dem Top-Level sind es noch weniger.

Das erweiterte Ranking der Computerworld «Top 500» zählt gerade mal rund 20 Managerinnen. Im Magazin benennen sie die Probleme, die es zu lösen gilt, um in der Schule, in der Ausbildung und an den Universitäten Frauen für eine Karriere in der ICT zu begeistern. Zudem erklären Top Shots wie Jacqueline Badran von Zeix, Marianne Janik von Microsoft, Gabriela Keller von Ergon, Sonja Meindl von Check Point oder Bak-Heang Ung von Digicomp, wie sie Mitarbeiterinnen fördern.

Das Standardwerk

Die Spezialausgabe der Computerworld «Top 500» ist längst zum Standardnachschlagewerk der Branche geworden. Das Redaktorenteam der Computerworld sezierte hierfür auch dieses Jahr den Markt. Auf rund 170 Seiten zeigen wir, wer seine Umsätze steigern konnte, wer nicht und auch weshalb. Ergänzend zum Ranking analysierte die Redaktion die momentane Marktsituation in den unterschiedlichen Branchen wie Hardware, Software oder Cloud Computing. Wie gewohnt finden Sie hier das komplette Ranking der 500 grössten ICT-Firmen der Schweiz, die Analyse der Umsätze und Entwicklungen sowie viele Hintergrundinformationen. Abonnenten unseres Marktforschungsportals www.ict-analytics.chstehen sämtliche Auswertungen und die Top-500-Liste auch als Excel-Files zum Download zur Verfügung.

Über Computerworld

Computerworld ist das wichtigste Fachmagazin für Business-Anwender in der Schweiz und veröffentlicht die Liste der 500 umsatzstärksten ICT-Unternehmen der Schweiz seit 1997.

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MoreThanDigital beruft Johannes Troppmann ins Advisory Board

MoreThanDigital.info ist eine von Benjamin Talin angestossene Non-Profit-Initiative, die das Ziel verfolgt, Transparenz für das Thema Digitalisierung zu schaffen. Auf verständliche Art und Weise wird möglichst viel Wissen über die Digitalisierung, Digitale Transformation und den Nutzen der Technologien in die Öffentlichkeit getragen.

Vertrauen statt Angst

Unwissenheit und Angst sind aus Sicht der Initiatoren wesentliche Bremsen, die einer positiven Nutzung von Technologien und zukunftsorientierten Veränderungen in den Unternehmen entgegenstehen. Damit Digitalisierung nicht weiter ein Angstmacher ist, sondern für breite Teile der Bevölkerung und Unternehmen greifbarer wird, stellt MoreThanDigital Expertenwissen kostenlos und nachvollziehbar zur Verfügung.

Seit August 2018 ist Johannes Troppmann, Geschäftsführer der IS4IT AG, gemeinsam mit Experten von 2b AHEAD ThinkTank, BearingPoint sowie Swisscom für die strategische Weiterentwicklung der Initiative zuständig. Die Mitglieder des Advisory Boards geben Empfehlungen zu wichtigen Themen ab, beraten das Board of Directors, steuern die Umsetzung und repräsentieren die Initiative weltweit.

Aktuell werden u.a. Themen wie AI & Machine Learning, Blockchain & Smart Contracts, Cloud, IoT, Virtual & Augmented Reality sowie deren Umsetzung und Auswirkungen auf Datenschutz, Produktivität, Industrie 4.0, Verkauf oder das Supply Chain Management adressiert.

Informationssicherheit als Fokusthema

Informationssicherheit ist eines der Kernthemen für die Initiative, da sie einerseits durch entsprechende kriminelle Ereignisse seitens der Medien an die Öffentlichkeit gebracht, andererseits durch Gesetzesinitiativen wie die EU-DSGVO in den Mittelpunkt des Interesses gerückt wurde.

„Die IS4IT AG steht in der Schweiz für Informationssicherheit und vertritt das Thema mit Vertrauen und Transparenz statt – wie so viele IT-Sicherheitsfirmen – mit Angst und Bedrohungsszenarien. Darüber hinaus ist das Thema innerhalb der Unternehmensgruppe sehr tief verankert und man verfügt über umfassende Kompetenzen aus der Unternehmenspraxis. Experten, die unsere Philosophie teilen und mittragen, sind genau diejenigen, die uns helfen können, unsere strategische Weiterentwicklung optimal zu gestalten. Der Geschäftsführer Johannes Troppmann war daher der ideale Kandidat, um das Thema Sicherheit in unserem Advisory Board zu besetzen“, begründet Benjamin Talin die Entscheidung. „Wir freuen uns sehr, dass er diese ehrenamtliche Tätigkeit angenommen hat.“

Johannes Troppmann ergänzt: „Auch wenn diese Aufgabe Zeit in Anspruch nimmt, profitieren wir als Unternehmen und ich als Person natürlich davon. Als Teil der Digitalisierungsinitiative sind wir am Puls der Zeit und gestalten die Zukunft speziell im KMU-Bereich aktiv mit. Ich freue mich, dabei zu sein und mitwirken zu können, Unternehmen und Menschen den Nutzen der Digitalisierung zu erschliessen und das dafür notwendige Bewusstsein im Bereich Informationssicherheit aufzubauen.“

IS4IT Schweiz AG unterstützt die Unternehmen bei der Umsetzung unternehmensweiter Governance, Risk und Compliance, was gewährleistet, dass die Organisation sich ethisch und gemäss ihrem definierten Risikograd sowie internen und externen Vorgaben verhält. Ermöglicht wird dies durch die Abstimmung von Strategien, Prozessen, Menschen und Technologien auf Basis eines ganzheitlichen Ansatzes. Dieser umfasst nicht nur Beratung und Konzeption, sondern auch Implementierung und Betrieb in Zusammenarbeit mit Partnern.

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compacer präsentiert sich auf Digital Summit

Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) veranstalten gemeinsam am 8. Oktober in Düsseldorf ihren zweiten „Digital Summit“. Die praxisorientierten Vorträge und Diskussionen stehen unter dem Motto „Digitalisierung nutzen – Risiken beherrschen“. Ziel ist es, den Teilnehmern konkrete Beispiele und Hilfestellungen für die Digitale Transformation an die Hand zu geben.

Lumir Boureanu von compacer, Frank Reutter und Christoph Tönsgerlemann von ETL sowie Roland Müller von Busch-Jaeger Elektro diskutieren in einer Breakout-Runde über die „Chancen aus Industrie 4.0: Lösungen für Industrie und Wirtschaftsprüfung“. Im Fokus der interaktiven Session stehen dabei erfolgreich umgesetzte Projekte, die sich als Best Practice zur Nachahmung anbieten.

Lumir Boureanu, Geschäftsführer compacer: “Tagtäglich bekommen wir durch unsere Arbeit vor Ort in den Unternehmen einen Einblick in den digitalen Wandel. Wir sehen welche Methode funktioniert, lernen wo Gefahren lauern und erfahren wie erfolgreiche Digitalisierungsprojekte aufgesetzt werden müssen. All das wollen wir an die Teilnehmer des Digital Summit weitergeben.“

Auf dem Digital Summit wird er zudem auch das gemeinsame Projekt mit Busch-Jaeger vorstellen, in dem es darum geht, wie ein Marktführer mit einer digitalen Strategie, dem  digitalen Retrofit von Bestandsanlagen, seine Position festigt und neue Chancen durch dessen Vorteile innerhalb der Produktion ergreift.

Mehr Informationen zum Digital Summit, der am 8. Oktober ab 10.00 Uhr im Hyatt Regency in Düsseldorf stattfindet unter: https://www.idw.de/idw/digital-summit

compacer GmbH

Die compacer GmbH zählt zu Deutschlands wichtigsten IT-Dienstleistern und Softwareanbietern für den zuverlässigen und formatunabhängigen Datenaustausch von IT-Systemen. compacer unterstützt Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Prozesse und sorgt dafür, dass sich deren IT-Struktur innovativ und zukunftsorientiert weiterentwickelt. Dabei kommen Smart Service Lösungen aus dem Bereichen EDI, e-Invoicing, Retrofit, Predictive Maintenance und Blockchain zum Einsatz. compacer versteht sich als vertrauenswürdiger, unabhängiger Technologiepartner und Innovator, der mit dem Auf- und Ausbau sicherer Ecosysteme die Wertschöpfungskette seiner Kunden optimiert. Das Unternehmen gehört zur eurodata-Gruppe und verfügt über eine nachhaltige nationale wie internationale Expertise im Bereich der Datenintegration und Prozessoptimierung. Mehr Informationen unter: www.compacer.com

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it-sa 2018: Mit der Fraunhofer Academy IT-Security erleben und erlernen

IT-Sicherheit spielt eine zentrale Rolle für Unternehmen und öffentliche Institute. Gerade bei neuen digitalen Geschäftsbereichen und Entwicklungen muss auch die Informationssicherheit gewährleistet werden. Doch das erfordert Wissen der Fach- und Führungskräfte, das – wie die Fachkräfte selbst – zu wenig vorhanden ist, wie eine neue Fraunhofer-Studie bestätigt. Mit dem Programm „Lernlabor Cybersicherheit“ bietet die Fraunhofer Academy, die Weiterbildungseinrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft, Seminare an, um diese Kompetenzen aufzubauen. Auf der IT-Security-Messe it-sa in Nürnberg (9.-11.10.2018) stellen die Fraunhofer Academy und ihre Partnerinstitute an einem gemeinsamen Stand ihr Angebot vor (Halle 10.0, Stand 10.0-110) und präsentieren neue Kurse, wie etwa zu Ermittlungen im Darknet. Am Stand können Messebesucher zudem mit dem virtuellen Cyberkicker IT-Security auf spielerische Art erfahren.

Fraunhofer-Studie deckt Mangel an Cybersicherheits-Kompetenz auf

Der Bedarf nach gut ausgebildetem IT-Sicherheitspersonal ist groß – und Fachkräfte gibt es nur wenige. Zu diesem Ergebnis gelangt auch die Studie „Digitale Kompetenzen – Anspruch und Wirklichkeit“ der Fraunhofer Academy, durchgeführt vom Marktforschungsunternehmen Skopos. Die Umfrage hat die relevanten Kompetenzen für die Gestaltung des digitalen Wandels im beruflichen Umfeld erhoben. Demnach halten 71 Prozent aller befragten Fach- und Führungskräfte aus Technologieunternehmen Cybersicherheit und digitale Souveränität für relevant bis sehr relevant, um den digitalen Wandel zu gestalten. Ein Drittel der Befragten sieht diese Kompetenzen im eigenen Unternehmen jedoch als zu wenig vorhanden.

Die Fraunhofer Academy will diesem Kompetenz- und Fachkräftemangel zeitnah und effektiv entgegenwirken und bietet mit dem Lernlabor Cybersicherheit ein modulares, berufsbegleitendes Weiterbildungskonzept an. So forschen beispielsweise Fraunhofer-Institute an neuen Abwehrtechnologien gegen Hackerangriffe – und geben die gewonnenen Erkenntnisse im Lernlabor Cybersicherheit an Fach- und Führungskräfte weiter.

Interaktiver Cyberkicker

Einen einfachen und unterhaltsamen Zugang zum Themenkomplex IT-Sicherheit erleben die Messebesucher auf dem it-sa-Stand von Fraunhofer. Ähnlich wie bei einem Fußballkicker spielen sie am Cyberkicker als Angreifer oder als Verteidiger gegeneinander Cyberattacken durch. Auf diese Weise erfahren sie mehr über die Wirkungsmechanismen von Viren, Trojanern und Schutzmaßnahmen. Anlässlich des Wissenschaftsjahrs 2018 „Arbeitswelten der Zukunft“ reiste der virtuelle Kicker auf dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft vom 15. Mai bis zum 9. Oktober durch über 30 deutsche Städte – von Bord geht es direkt zur it-sa. Das Ausstellungsstück dient aber nicht nur als interaktive Attraktion am Stand – es verdeutlicht auch den Ansatz des Lernlabors Cybersicherheit. Auch dort werden Angriffe und Abwehr aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet, um Bedrohungsszenarien besser zu veranschaulichen.

Grundlagen-Seminar „Ermittlungen im Darknet“

Einen neuen Blickwinkel lernen auch die Teilnehmer im Seminar „Ermittlungen im Darknet“ kennen. Im Darknet können User kommunizieren, ohne dabei Spuren zu hinterlassen. Deshalb gilt es als ein Verstärker für freien Meinungsaustausch – aber auch als Hort illegaler Handlungen. Wer Kriminalität bekämpfen will, sollte die zugrundeliegenden Strukturen verstehen. Ermittler, Strafverfolger, Forensiker aber auch Journalisten müssen mit diesem Thema vertraut gemacht werden, um Aktivitäten und Meldungen zum Darknet zu verstehen und korrekt zu bewerten. Das Einführungsseminar bietet grundlegendes Wissen zu dieser Thematik und führt auch in Kryptowährungen wie Bitcoin oder die Blockchain-Technologie ein. 

So wie in diesem Seminar gibt das gesamte Kursangebot im Lernlabor Cybersicherheit Verständnis, Wissen und Fachkompetenz an die Hand, um auch mit neuen Bedrohungslagen umzugehen. Das Lernlabor Cybersicherheit ist ein Weiterbildungsproramm von neun Fraunhofer-Instituten und ausgewählten Fachhochschulen. Fach- und Führungskräfte aus Industrie und öffentlicher Verwaltung erhalten hier eine kompakte Qualifizierung in hochwertigen Laboren mit aktueller Infrastruktur.

Das Gesamtportfolio der Fraunhofer Academy

Neben den Weiterbildungsangeboten zu IT-Sicherheit können sich Interessierte vor Ort über das gesamte Portfolio der Fraunhofer Academy informieren. Dieses umfasst die folgenden sechs Themenbereiche:
 

  • Energie und Nachhaltigkeit
  • Fertigungs- und Prüftechnik
  • Logistik und Produktion
  • Information und Kommunikation
  • Technologie und Innovation
  • Life Science​

​Mehr dazu erfahren Interessierte vom Team am Fraunhofer-Stand in Halle 10.0 an Stand 10.0-110. Ebenfalls vor Ort sind das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC), das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB), das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (Fraunhofer SIT) und das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE).

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Krypto-Währungen – eine Gefahr für Banken?

Während uns die klassischen Währungen (Dollar, Euro,…) im täglichen Leben begleiten, sind uns Krypto-Währungen (Bitcoin, Ethereum, IOTA, …) trotz des jüngsten Hypes weitestgehend unbekannt.

Wenn es schon um das Thema der Krypto-Währungen geht, dann ist in erster Linie vom Bitcoin die Rede. Und obwohl es den Bitcoin schon einige Jahre gibt, hat er nur aufgrund seines enormen Wertanstiegs („…Bitcoin knackt die 20.000-Dollar-Marke…“1) das mediale Interesse und somit auch das von großen Teilen der Bevölkerung auf sich gezogen.

„Aber es gibt doch noch so viele andere Krypto-Währungen!“, wird jetzt manch einer in den Raum werfen. Das ist richtig. Dafür gibt es auch einen guten Grund. Denn auch der Bitcoin wurde nicht erschaffen, um damit eine neue Möglichkeit der Währungsspekulation zu bieten. Vielmehr verfolgen Krypto-Währungen bestimmte Ziele – und die sind oft grundverschieden.

Gängige Krypto-Währungen

Um hier mal einen kleinen Überblick zu verschaffen, sind im Folgenden einfach mal die gängigsten Währungen mit kurzer Erläuterung aufgeführt.

Bitcoin (Kürzel: BTC)

Quasi der Ursprung der Krypto-Währungen. Mit dieser Währung hat alles angefangen. Die ersten Coins wurden im Jahr 2009 generiert. Ein Jahr zuvor wurde in einem WhitePaper von Satoshi Nakamoto2 das Konzept „Bitcoin“ vorgeschlagen. Bis heute ist nicht bekannt, wer oder was „Satoshi Nakamoto“ ist – was aber auch für den Bitcoin unerheblich ist. Ziel war und ist, ein dezentralisiertes Zahlungssystem zu schaffen, so dass keine Regierung oder eine andere Gruppierung Einfluss auf das System nehmen kann.

Ethereum (Kürzel: ETH)

Mit der Krypto-Währung Ethereum wurde ein Vehikel geschaffen, mit dem man in der Lage ist, an die Coins Verträge anzuheften – sogenannte „Smart Contracts“. Diese Währung verwendet genauso wie der Bitcoin die Blockchain-Technologie als Grundlage. Damit sind alle Anwendungsmöglichkeiten denkbar, die eine Unveränderbarkeit als oberstes Ziel ansehen. Nach Ausführung dieser Verträge bleiben diese bis zur ihrer Erfüllung unverändert bestehen.

Nehmen wir beispielsweise die Mietkaution. Oft ein leidiges Thema, bei dem sich Mieter und Vermieter nicht so recht trauen – deshalb wird ein extra Konto bei einer Bank genau für diesen Zweck eingerichtet. Was wäre jetzt, wenn wir mithilfe von Ethereum einen Smart Contract erstellen könnten, der als Inhalt die vertraglichen Eigenschaften der Mietkaution haben würde? Da er unveränderbar ist, gäbe es auf beiden Seiten genau das Vertrauen, was bisher fehlt.

IOTA (Kürzel: MIOTA)

Diese Währung wurde im Speziellen für das Internet der Dinge (IoT) konzipiert. Bei dieser Technologie geht es vordergründig darum, verschiedenartige Geräte bzw. Maschinen in der Art zu verbinden, dass sie untereinander einen eigenen Zahlungsverkehr aufbauen.

Ein großer Nachteil bei Bitcoin & Co. ist die unzureichende bzw. bei manchen Coins sogar ganz fehlende Skalierbarkeit. Dieses Manko behebt IOTA durch die Verwendung der Tangle-Technologie. Während viele auf die Blockchain setzen, hat IOTA hier etwas Eigenes geschaffen.

Ripple (Kürzel: XRP)

Hier spricht man gerne von dem „Bitcoin für Banken“. Ziel ist, in der Finanzbranche den Zahlungsverkehr auf nationaler wie auch internationaler Ebene kostengünstiger und auch effizienter zu gestalten. Diese Währung wurde speziell für den Zahlungsverkehr zwischen den Banken konzipiert.

Fiat-Währung versus Krypto-Währung

Bisher war es eine Selbstverständlichkeit, dass jeder Staat oder auch Staatenverbund seine eigene Währung besitzt. Diese Währungen werden unter dem Sammelbegriff der „Fiat-Währung“ geführt. Dass es jetzt parallel dazu noch weitere Währungen geben soll, mag dem ein oder anderen als pure Fiktion vorkommen. Und doch sind wir im Hier und Jetzt, wenn es um Krypto-Währungen geht.

Dass die Bankenwelt seit der Erfindung von Bitcoin ins Wanken geraten ist, dürfte inzwischen bei jedem angekommen sein. Wenn auch ziemlich kontrovers über das Thema Krypto-Währung in der Finanzwelt gesprochen wird, so ist diese Thematik nicht mehr wegzudenken.

Was aber ist eigentlich eine Fiat-Währung im Gegensatz zu einer Krypto-Währung?

Fiat Geld3, welches der eigentlichen Fiat-Währung zugrunde liegt, ist ein relativ nutzloses Objekt ohne inneren Wert, das lediglich als Tauschmittel dient. Der Begriff „Fiat“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „Es werde…“4. In Bezug auf unser Geld bedeutet dies, dass es geschaffen wird. Sämtliche Zentralbanken der Welt oder auch andere staatliche Institutionen werden je nach Lage der Wirtschaft oder anderen Faktoren dieses Geld in Umlauf bringen. Da es keinen inneren Wert besitzt, beruht die einzige Sicherung für den Inhaber auf dem Versprechen des Herausgebers. Diese Vorgehensweise ist auch gleichzeitig das größte Manko. Es führt nämlich unwiderruflich zu einer steigenden Inflation – manchmal sogar zu einer Hyperinflation. Immer wieder gibt es Staaten, die die Kontrolle über ihre Währung verlieren – zurzeit ist Venezuela am Rande einer solchen Hyperinflation. Meldungen wie in der Online-Ausgabe der Welt: „IWF: Inflation in Venezuela erreicht eine Million Prozent“5 legen nahe, dass es hier höchst wahrscheinlich zu einer Währungsreform kommen wird.

Bei dem Krypto Geld, Basis einer Krypto-Währung, handelt es sich um virtuelles Geld. Auch das Krypto Geld hat keinen inneren Wert und dient ebenso als Tauschmittel. Es wird aber im Gegensatz zum Fiat Geld nicht einfach so erschaffen, sondern die Generierung unterliegt strengen Regeln und wird – abhängig von der jeweiligen zugrundeliegenden Technologie – geschöpft. Beim Bitcoin zum Beispiel muss eine sehr komplexe Rechenaufgabe gelöst werden, die mit wachsender Anzahl an Bitcoins immer rechenintensiver wird. Bei anderen Währungen wird die Menge von vornherein festgelegt und ist somit begrenzt. Die Sicherheit bei dieser Art von Währung liegt einzig und allein bei der gesamten Menschheit, die in dieses System vertraut. Keine Gruppierung (Staat, Regierung, Zentralbank, …) kann einen Einfluss auf die Stabilität bzw. die Verteilung nehmen. Dass Venezuela bei dem immer weiter schwindenden Vertrauen in die eigene Fiat-Währung (Bolívar) die Krypto-Währung (Petro) ins Leben gerufen hat, war fast abzusehen. Dass inzwischen der Bolivar zur Sicherung an den Krypto-Petro gekoppelt wird6, macht den Vertrauensverlust in die eigene Fiat-Währung mehr als deutlich.

Da sind wir schon beim Hauptproblem

Unser Bankensystem hat sich über die Jahre, eigentlich über Jahrzehnte, einen derartig guten Ruf aufgebaut, das dieser bisher nur als schwer einzureißen galt. Eine Bank genoss in der Vergangenheit in der Bevölkerung ein immenses Vertrauen, wenn es um Geldangelegenheiten geht.

Jüngste Ereignisse haben jedoch gezeigt, dass dieses Vertrauensverhältnis unerwartet schnell brüchig werden kann. Nehmen wir uns als gegenwärtiges Beispiel einmal die Griechenlandkrise. Durch die Einführung der Kapitalverkehrskontrollen wurde den griechischen Bürgern – quasi über Nacht – die Möglichkeit genommen, aktiv am Handelsgeschehen teilzunehmen. „…Die griechische Regierung hat am 28. Juni 2015 Kapitalverkehrskontrollen beschlossen… An den Automaten können Kunden mit griechischen Bankkarten pro Karte und Tag nur noch 60 Euro abheben…“7. Das war doch eine erhebliche Einschränkung für jeden Einzelnen. Schnell wurde klar, welche Macht ein Bankensystem (in diesem Fall natürlich initiiert von der Regierung) wirklich hat. Ein zentralisiertes System kann somit von Wenigen derartig gesteuert werden, dass eine Kontrolle der vielen Anderen sehr einfach möglich ist.

Nicht nur hier, sondern auch in einigen anderen Ländern, sehnt sich der Bürger inzwischen nach einem System, welches die Machtverhältnisse fairer regelt.

Auch wenn diese Vorkommnisse nicht die Geburtsstunde eines dezentralisierten Systems sind, so sorgen sie doch dafür, dass immer mehr Menschen die Vorteile eines solchen Systems zu schätzen wissen.

Akzeptanz von Krypto-Währungen

Krypto-Währungen basieren auf einem dezentralisierten System. Weit verbreitet ist heute die Blockchain, wenn sie auch nicht die einzige Technologie ist, die in diese Richtung geht. Es gilt allerdings als Voraussetzung für die Etablierung, diesen neuen Ansatz der Dezentralisierung strikt zu verfolgen.

Das ist einer der wichtigsten Gründe, warum Krypto-Währungen als sicherer Hafen für unser Geld angesehen werden. Nun ist das natürlich in Ländern, die keine großen Probleme mit Regierung, Währungen, Handel etc. haben, noch kein wirkliches Thema. Durch die Medien-Berichterstattungen aus aller Welt wird aber Jedem bewusst, dass dieses Thema schneller entstehen kann als uns lieb ist.

Durch den Hype von Bitcoin & anderen populären Währungen sind diese zwar stark in die Spekulationsecke gedrängt worden – aber die zugrundeliegende Technologie der Blockchain, die ja – wie oben bereits erwähnt – auf dezentralisierten Wirkweisen beruht, gewinnt immer mehr Anhänger. Somit ist es nur eine Frage der Zeit, dass auch Krypto-Währungen Einzug in unseren Alltag halten.

Wie Franz Nestler (Redakteur F.A.Z) schon im Jahr 2013 in seinem Artikel „Deutschland erkennt Bitcoin als privates Geld an“8 berichtete, erfahren auch andere Krypto-Währungen nun – 5 Jahre später – eine immer größer werdende Akzeptanz in der Bevölkerung.

Welchen Stellenwert heutige Krypto-Währungen in der Welt einnehmen, veranschaulicht am besten Grafik Nr. 1, welche die Transaktionen pro Tag in der Währung Bitcoin seit 2009 darstellt.

Klar in der Grafik zu erkennen ist der Spekulationshype im Zeitraum Januar 2016 bis Ende 2017. Danach hat sich die Währung wieder auf ihr normales Maß an Wachstum eingependelt. Es ist aber dennoch gut zu sehen, dass sich diese Währung weiterhin auf dem Vormarsch befindet.

Der Zukunftsforscher Thomas Frey hat im April 2018 bereits prognostiziert, dass im Jahr 2030 bereits 25 % der weltweiten Währungen zu den Krypto-Währungen gehören werden.9 Die Anerkennung der Finanzinstitute von Krypto-Währungen als Vermögenswert ist für ihn ein klares Zeichen, dass die Krypto-Währungen in Zukunft zumindest das Papiergeld ersetzen werden. Länder wie Schweden haben bereits gezeigt, dass Umstellungen in Richtung „bargeldlos“ nicht nur funktionieren, sondern auch von der Gesellschaft positiv angenommen werden können. Ein weiterer Beleg für die immer größer werdende Präsenz von Krypto-Währungen, so Thomas Frey.

Nun gibt es zurzeit (August 2018) – laut CoinMarketCap – 1.901 verschiedene Krypto-Währungen10. Die Podiumsplätze teilen sich wie in Grafik 2 abgebildet auf.

Wenn man sich diese Aufstellung ansieht, so wundert man sich doch, wie wenig man bereits von dem Drittplatzierten „XRP“ in der Presse wahrnimmt. Geht das im Hype um Bitcoin & Ethereum unter? Oder wird tatsächlich weniger darüber berichtet? Das Volumen eines Tages ist schon deutlich geringer als das der beiden oberen Werte, aber dennoch eine stolze Summe.

Wenn man diese Werte im Laufe der Zeit verfolgt, so fällt  auf, dass die beiden Platzhirsche (Bitcoin & Ethereum) mehr oder weniger klar die Tabelle anführen, es aber auf den weiteren Rängen ständige Positionsverschiebungen gibt. Das führt unweigerlich zu der Annahme, dass es heute unmöglich ist, vorauszusagen, welche dieser Währungen es in Zukunft noch geben wird. So kann es durchaus sein, dass es am Ende doch ein Newcomer sein wird, der Einzug in unser tägliches Leben hält. Eventuell ist das aber auch wieder länderabhängig – wie es ja auch heute schon mit den Fiat-Währungen ist. Es spielt aber im Grunde auch keine große Rolle, welche Währung sich durchsetzen wird. Wichtig zu wissen ist einzig und allein, dass die Krypto-Währungen nicht mehr aufzuhalten sind.

Viele Berichte in Zeitungen, Internet und weiteren Medien beschäftigen sich vornehmlich mit der Kurs-Situation einer Krypto-Währung. Das, was aber wirklich wichtig ist, wird oft außer Acht gelassen. Entscheidend für die Etablierung einer Währung ist nicht der Kurs, sondern die Akzeptanz in der Gesellschaft. Je häufiger mit einer Währung bezahlt wird, desto größer wird der Verbreitungsgrad.

Stand heute – und was kommt dann?

Doch in welchen Bereichen werden bereits heute Krypto-Währungen verwendet? Und was erwartet uns in der Zukunft?

Bitcoin, Ethereum, IOTA sind Begriffe, die wir häufig mit Spekulation an den Kryptobörsen dieser Welt in Verbindung bringen. Vereinzelt bekommen wir aber auch mit, dass zum Beispiel mit Bitcoin bereits in der realen Welt bezahlt werden kann. Da gibt es Cafés, Bäckereien, Handwerker, Lebensmittelketten und weitere Geschäfte, die inzwischen auch eine Krypto-Währung akzeptieren. Und wenn wir über unseren Tellerrand nach Japan schauen: Da ist der Bitcoin seit April 2017 als offizielles Zahlungsmittel anerkannt.11

Da stellt sich doch die Frage, warum das so ist. Warum steigt die Akzeptanz von Bitcoin & Co.? Es gibt sicherlich viele Antworten auf diese Fragen – ein paar seien hier mal skizziert:

  • Geschwindigkeit der Transaktion (weltweit)
  • Geld kann jederzeit und überall hin transferiert werden
  • Leichte und unkomplizierte Handhabung (oft per App auf dem Smartphone)
  • Kaum Gebühren für Transaktionen – in Ländern wie zum Beispiel in Afrikazahlt man für eine Überweisung gerne mal eine stattliche Summe.
  • Leichterer Zugang zum Finanzsystem. Ein Zitat aus dem „Tagesspiegel“ macht das deutlich: „…Zwei Milliarden Menschen auf dem Globus – mehr als die Hälfte aller Erwachsenen – haben nach Angaben der Weltbank bislang kein eigenes Bankkonto, darunter drei von vier Afrikanern…“12 . Hier könnte bereits ein Smartphone Abhilfe schaffen.
  • Durch die kryptografische Verschlüsselung ist es sicherer, ein Finanzgeschäft mit jemandem abzuwickeln, ohne diese Person näher zu kennen (Falschgeld zu erhalten ist unmöglich)
  • Für Finanzgeschäfte wird kein Finanzinstitut benötigt – das minimiert die Kosten einer Transaktion
  • Krypto-Währungen können nicht einfach so geschaffen werden (z. B. aus dem Nichts), sie sind entweder limitiert und/oder müssen generiert werden
  • Mit „Smart Contracts“ sind völlig neue Geschäftsfelder möglich. Kontrakte, Verträge werden deutlich einfacher erstellbar.
  • Der Schutz der Privatsphäre wird erhöht.
  • Sämtliche Zahlungsvorgänge werden einfacher. Man denke zum Beispiel an öffentliche Verkehrsmittel. Die Zahlung könnte automatisch ausgelöst werden – nach Verlassen der Bahn. Per Krypto-Währung wäre das nur ein Austausch von Daten zwischen 2 Wallets.
  • Neugierde (es ist schließlich etwas völlig Anderes)

Jetzt ließe sich allerdings einwenden, dass die oben genannten Vorteile doch bestimmt durch das ein oder andere FinTech oder ein innovatives Finanzinstitut inzwischen auch mit unserem Euro realisiert werden können – per Smartphone und App bezahlen ist nicht neu. Das stimmt – oder auch nicht. Denn das Neue daran ist, dass für den kompletten Zahlungsverkehr gar keine Bank mehr notwendig ist. Es wird vielmehr darauf hinauslaufen, dass alles über eine dezentralisierte Blockchain abgewickelt wird. Die Krypto-Währung befindet sich eventuell sogar direkt auf dem Smartphone – gespeichert in einer Wallet. Es ist wie das Bezahlen mit Bargeld – nur virtuell.

Und das ist nur die heutige Welt. Die Zukunft hält für uns noch ganz andere Szenarien bereit.

Der ein oder andere wird es schon mitbekommen haben – es ist die Rede von „IoT“. Die Abkürzung steht für „Internet of Things“ – also das Internet der Dinge. Was ist damit gemeint? Bisher wurde das Internet von uns Menschen genutzt, in dem wir Maschinen Aufträge erteilt haben (z. B. Suchanfrage an Google). Beim IoT ist es hingegen so, dass sich mehr oder weniger Maschinen mit Maschinen unterhalten.

Nick Gretzinger von "ingenieur.de" spricht in seinem Artikel bereits von „IOTA: Die neue Währung der Industrie 4.0?“ 13. Er vergleicht dort die Krypto-Währung Bitcoin mit IOTA und stellt heraus, wie ein Internet der Dinge mit IOTA schon bald Realität werden könnte: „… Das Internet der Dinge wird real. Dann bestellt und bezahlt der Kühlschrank die Milch, das Auto kauft den Sprit oder Strom an der Tankstelle und so weiter….“.

Technologisch ist das autonom fahrende Auto vielleicht schon bald auf unseren Straßen zu finden. Eventuell sogar elektrisch angetrieben, ob jetzt mit Batterie oder Brennstoffzelle. Noch fahren wir zum Tanken an eine Tankstelle – bzw. dann Ladesäule. Denkbar wäre aber auch ein Induktionsladevorgang an einer Ampel. Eine recht praktische Vorstellung. Damit das überhaupt möglich werden kann, geht es gar nicht anders, als dass sich das Auto selbständig mit der Ladestation an der Ampel unterhält. Erstens dürfte das deutlich schneller gehen, zweitens wird das auch fehlerfrei sein. Das man dazu nun ein Zahlungssystem benötigt, was in Bruchteilen einer Sekunde Transaktionen vornimmt, dürfte jedem klar sein. Und dass wir mit unserem heutigen etablierten Zahlungssystem der Fiat-Währungen dieses nicht bewerkstelligen können, ist auch unbestritten.

Dieses ist sicherlich nur ein Beispiel von vielen, die denkbar wären, wenn wir eine derartig disruptive Technologie wie IOTA einsetzen könnten.

Durch immer neue Ideen werden Märkte für die Krypto-Währung erschlossen, die es oft in dieser Form noch gar nicht gab. Aber auch bestehende Märkte könnten durch diese Technologie eine neue Attraktivität erhalten. Was früher kompliziert und teuer war, wird demnächst vielleicht einfach und günstig sein.

Was bedeutet das nun für unsere Bankenwelt?

Wenn wir von dem Einsatz von Krypto-Währungen sprechen, ist davon im Wesentlichen der Zahlungsverkehr betroffen. Der Zahlungsverkehr ist in der Regel für Finanzinstitute eine wichtige Säule im Geschäftsmodell. Wenn hier auch die Margen nicht mehr so lukrativ sind wie vielleicht noch vor 20 Jahren, so bedeutet dieses Geschäft weit mehr als den Umsatz allein.

In Zeiten niedriger Zinsen ist für Banken eine der gewinnbringendsten Methoden das sogenannte „Cross-Selling“ – die Kundendurchdringung. Soll heißen, je mehr Produkte ein Kunde bei der Bank in Anspruch nimmt, desto größer ist natürlich der generierte Umsatz. Was ebenfalls in diesem Zusammenhang nicht vernachlässigt werden darf ist die dadurch entstehende Kundenbindung. Hat ein Kunde erstmal mehrere Produkte in Anspruch genommen, so wird ihm ein Wechsel zur Konkurrenz deutlich schwerer fallen. Somit ist die Bindung eines Kunden über die Abwicklung des Zahlungsverkehrs immens wichtig und oft auch der Einstieg für weitere Produkte.

Wenn jetzt aber durch den Einsatz von Krypto-Währungen solche wichtigen Geschäftsbereiche Federn lassen, ist auch diese Methodik mit in Gefahr.

Bewegen wir uns in die Thematik des IoT, so entsteht hier eine völlig neue Art des Zahlungsverkehrs – Stichwort: Maschinen bezahlen sich gegenseitig. Bei diesen neuartigen Geschäftsfeldern nicht dabei zu sein, könnte sich später auch auf das jetzige Geschäft negativ auswirken.

Und wenn sich dieses Geschäftsfeld erst einmal etabliert hat, wird auch der jetzige Zahlungsverkehr der Bank infrage gestellt werden.

Da die Transaktionen der virtuellen Währungen komplett internet-basierend vorgenommen werden, ist eine Verbreitung dieser Zahlungsart eventuell nur eine Frage der Zeit. Da könnte es für die Geldhäuser schwierig werden, noch einzugreifen, wenn sie vorher zu lange gewartet haben.

Es ist – ohne Glaskugel – natürlich schwierig vorauszusehen, was passieren wird, wenn solche neuen Technologien ohne jetzige Finanzinstitute etabliert werden. Aber es erscheint relativ sicher, dass es für Banken dann nur noch die unattraktiven Nischen-Segmente geben wird, in denen auch FinTechs oder andere disruptive Unternehmen keine großen Gewinne sehen.

Reale Bedrohungen sind schon heute absehbar

Hier sei einmal kurz skizziert, was die Bedrohungen für die Bankenwelt in diesem Zusammenhang zurzeit sind. Es droht:

  • Der Verlust von ganzen Geschäftsfeldern (z. B. Zahlungsverkehr)
  • Das Verpassen von sehr lukrativen neuen Geschäftsfeldern (IoT)
  • Der Verlust von attraktiven Einnahmequellen durch die Abwanderung von immer mehr Kunden
  • Ein Attraktivitäts-Verlust. Dieser führt dazu, dass immer weniger Geld angelegt beziehungsweise in die Produkte der Bank investiert wird.
  • Ein Vertrauens-Verlust, wenn neue Technologien mit erhöhter Transparenz auf sich aufmerksam machen. Wer weiß schon, was mit dem Geld geschieht, welches bei seiner Bank angelegt bzw. investiert wird?!
  • Ein Kontroll-Verlust – Banken werden die Fähigkeit verlieren, die Wirtschaft zu kontrollieren.
  • Eine komplette Neuausrichtung der Banken-Welt, reduziert auf wenige unattraktive Nischensegmente.

Das sind alles Szenarien, die eintreten können – natürlich nicht müssen. Sollte es aber in diese Richtung gehen, so ist dringend anzuraten, das Geschäftsmodell partiell an diese „neue“ Welt anzupassen. Da stellt sich natürlich die Frage, an welchen Schrauben gedreht werden sollte?

Lösungsansätze für Banken

Ein großes Manko des jetzigen Zahlungsverkehrs sind die Transaktions-Geschwindigkeit sowie der Ausführungspreis. Sicherlich ist der Preis eine wichtige Komponente, wenn es um Gewinn geht. Bei einem zukünftigen Modell des Zahlungsverkehrs geht es aber um viele sehr kleine Zahlungen (Mikro-Payments), die dann auch dementsprechend kleine Preise erfordern. So wäre es wichtig, dass Transaktionen um ein vielfaches schneller ausgeführt werden können, als es heute der Fall ist. Das Preismodell müsste dem dann angepasst werden.

Ein oft genannter Vorteil der Krypto-Währungen ist die Transparenz. Auch um dem fortschreitenden Vertrauensverlust entgegenzuwirken, muss hier deutlich nachgebessert werden. Das Problem beginnt mit dem Endkunden, der immer weniger bereit ist, seinem Geldinstitut einfach nur zu vertrauen. Aber auch die institutionellen Kunden möchten mehr Transparenz. Ein wichtiger Punkt, der am Ende aber enormes Potential bietet – was die Kundenbindung angeht.

Krypto-Währungen sind noch recht jung – sie müssen sich erst noch bewähren. Dazu ist sicherlich noch eine gute Portion Vertrauen notwendig.

Würde man jetzt einmal den Euro direkt mit dem Bitcoin in der Vertrauensfrage vergleichen, so käme man unweigerlich zu der folgenden Fragestellung: Wem kann man mehr vertrauen – einer Regierung, einer Organisation (Bank) oder einem mathematisch-kryptischen Verfahren, welches abseits von Einflussnahmen existiert?

Wer das einmal verstanden hat, begreift, warum Bitcoin & Co. einen derartigen Zuspruch genießen.

Denn Eines steht fest: Wenn Krypto-Währungen erst einmal das Vertrauen genießen, welches die heutigen Fiat-Währungen seit langem haben, steht einem Durchbruch nichts mehr im Wege.

Obwohl gerade größere Finanzinstitute die Geldmittel hätten, hier selbst mehr Forschung in Innovationen zu stecken, sind es in der Regel FinTechs, die neue Technologien ins Leben rufen. Der Bitcoin – stellvertretend für alle Krypto-Währungen – ist sogar durch eine Privat-Initiative entstanden – wobei natürlich erwähnt werden sollte, dass die Motivation dahinter bisher nicht bekannt ist!

Wenn jetzt mehr Fokus auf das Agieren gesetzt werden würde, als auf das ständige Reagieren auf Marktveränderungen, so wäre schon ein großer Schritt getan.

Wenn nicht genügend Kapital für solche Unterfangen vorhanden sein sollte, so ist es – gerade für kleinere Geldhäuser – immer ein gutes Mittel, entweder eine Kooperation mit einem FinTech einzugehen oder aber bereits fertige Produkte in das eigene Portfolio aufzunehmen.

Wie auch schon teilweise geschehen, kooperieren immer öfters mehrere Banken miteinander, um entweder gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten („Die drei großen Blockchain-Allianzen“)14 oder gar in diesem Konsortium entwickelte Produkte in Gemeinschaft zu betreiben.

Auch die Möglichkeit, eine eigene Krypto-Währung anzubieten, ist ein probates Mittel, um diese Technologie näher zu erforschen und sich frühzeitig Marktanteile zu sichern. Diese Währung wäre dann zwar nicht mehr dezentralisiert, aber es könnte bestehende Herausforderungen hinsichtlich des Zahlungssystems lösen. Das kommt allerdings nicht für jedes Geldhaus in Frage, da es immer auch reale Anwendungsmöglichkeiten geben muss. Sprich, was verbessert sich aus Kundensicht, wenn solch eine Währung existieren würde?

Fazit

Die Banken werden zurzeit noch nicht wirklich von den virtuellen Währungen bedroht. Das liegt zum einen an den noch recht überschaubaren Transaktionen, die im Zahlungsverkehr mit virtuellen Währungen stattfinden. Zum anderen ist die Akzeptanz der virtuellen Währungen in der Bevölkerung noch nicht flächendeckend angekommen. Oft wird nur auf den Bitcoin geschaut, der aber nur die Spitze des Eisbergs darstellt. Es gibt noch viele andere Währungen, die auch das Potenzial habenaufzusteigen. Teilweise verfolgen diese Währungen andere Ziele und haben somit auch andere Konzepte. Inwieweit sich in Zukunft eine dieser Währungen durchsetzen wird, das kann man nur erahnen.

Es liegt aber auf der Hand, dass es wahrscheinlich nicht nur eine virtuelle Währung geben wird. Vielmehr werden es mehrere Krypto-Währungen sein, die sich die verschiedenen Geschäftsfelder aufteilen.

Bei der Vergabe von neuen Geschäftsfeldern, wie zum Beispiel dem Internet der Dinge (IoT), scheint die heutige Banken-Welt noch weit hinterher zu hinken – geschweige denn das kommende Internet of Everything (IoE). Sollten sie das wirklich verpassen, so wird dieser komplette Geschäftsbereich ohne Banken stattfinden.

Andererseits kommt immer wieder die These auf, dass eine der Krypto-Währungen den Euro ersetzen könne. Das wird in der Form wohl nicht passieren. Aber es sieht alles danach aus, dass es Parallel-Währungen geben wird.

Es ist immens wichtig, dass die Führungsebenen der einzelnen Banken sich mit diesem Thema in naher Zukunft auseinandersetzen. Wie schon im Artikel oben erwähnt, ist eine Verbreitung solch einer Währung höchstwahrscheinlich auch mit einer immensen Geschwindigkeit verbunden. Das bedeutet, wenn es dann real zu einer Bedrohung kommt, dass dieses sehr schnell geschehen wird. Und dann bleibt so gut wie kein zeitlicher Handlungsspielraum mehr. Eine gute Vorbereitung ist hier dringend angeraten.

Wichtig ist vor allem, dass immer wieder neue Wege beschritten werden, um im Zahlungsverkehr wirklichen Mehrwert für den Kunden zu schaffen. Es steht doch außer Frage, dass sich in Zukunft niemand mehr über Laufzeiten einer Transaktion Gedanken machen wird. Es wird sich eher so verhalten wie mit heutigen mobilen Telefonen. Wenn man jemanden in Amerika anrufen möchte, so greift man zum Smartphone. Niemand kommt auf den Gedanken, dass nicht in Echtzeit jetzt in Amerika ein Telefon klingelt.

Dass sich das heutige Zahlungssystem dahingehend verändern wird, ist eigentlich jedem klar. Nur scheint es so, dass viele noch nicht verstanden haben, dass jetzt die Zeit des Umbruchs ist.

Wer da jetzt nicht mitmacht, gehört wahrscheinlich nicht zur Zukunft.

Quellen und Verweise

1ZDNet,https://www.zdnet.de/88321323/bitcoin-knackt-die-20-000-dollar-marke [10.08.2018]

2Bitcoin, https://bitcoin.org/bitcoin.pdf [29.07.2018]

3Springer Link – The New Palgrave Dictionary of Economics, https://doi.org/10.1057/978-1-349-95121-5_454-2 [29.07.2018]

4Langenscheidt – Wörterbuch, https://de.langenscheidt.com/latein-deutsch/fiat [29.07.2018]

5Welt (Online), https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/wirtschaft_nt/article179868372/IWF-Inflation-in-Venezuela-erreicht-eine-Million-Prozent.html [29.08.2018]

6Spiegel (online), http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/venezuela-streicht-fuenf-nullen-aus-seiner-waehrung-a-1220230.html [29.07.2018]

7RP Online, https://rp-online.de/politik/eu/das-sind-die-kapitalverkehrskontrollen-in-griechenland_iid-9550451#1 [10.08.2018]

8F.A.Z (online), http://www.faz.net/aktuell/finanzen/devisen-rohstoffe/digitale-waehrung-deutschland-erkennt-bitcoins-als-privates-geld-an-12535059.html [30.07.2018]

9ETF Trends (online), https://www.etftrends.com/will-cryptocurrency-replace-fiat-money-in-the-future [30.07.2018]

10CoinMarketCap (online), https://coinmarketcap.com/de/all/views/all  [29.08.2018]

11finanzen.net, https://www.finanzen.net/nachricht/devisen/staerker-reguliert-japan-erkennt-bitcoin-als-zahlungsmittel-an-5406663 [10.08.2018]

12Tagesspiegel (online), https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/afrika-geld-mit-dem-handy-bezahlen-und-ueberweisen-ein-weg-aus-der-armut/12690566.html [02.08.2018]

13ingenieur.de, https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/ittk/iota-die-neue-waehrung-der-industrie-4-0 [31.07.2018]

14Handelsblatt online, https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/neue-datenbanken-die-drei-grossen-blockchain-allianzen/20052356.html?ticket=ST-1043189-SCmRGGAd7BUOcCZ3abXV-ap4 [10.08.2018]

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Blockchain: Kosten an die Kette legen

Blockchain: Kosten an die Kette legen

Die durch Bitcoin bekannt gewordene Blockchain-Technologie kann Unternehmen zu mehr Effizienz und geringeren Kosten verhelfen.

Vom Elektronikriesen IBM bis hin zu Großbanken erforschen Weltkonzerne die Chancen der Blockchain-Technologie. Der Mittelstand kann davon profitieren und selbst neue Leistungen anbieten. Möglicherweise muss er schon bald mit Druck von Kunden rechnen. Zum Beispiel dann, wenn Autohersteller ihre Zulieferer als Teil der Lieferkette in eine Blockchain einbinden wollen.

Was hinter der Blockchain steckt

„Die Blockchain ist eine über ein Netzwerk von Rechnern verteilte Datenbank, die alle Transaktionen an vielen verschiedenen Orten gleichzeitig speichert“, erklärt Jens Hörhold, Steuerberater bei Ecovis in Chemnitz. Dieses dezentrale System verwaltet sich selbst und benötigt keine Kontrolle durch Dritte. Jede weitere Transaktion erweitert die Kette der Datenblöcke (Blockchain), die unveränderbar und somit nichtmanipulierbar sind – ein entscheidender Vorteil. Bekannt geworden ist die Technologie als Basis für Bitcoin. Hier speichert ein über viele Rechner verteiltes Kontenbuch alle Transaktionen. Eine Zentralbank, die ihre Menge beeinflussen kann, gibt es nicht. Die Erwartungen in Kryptowährungen sind aber wegen der starken Kursschwankungen gehörig abgekühlt. Der Bitcoin-Kurs etwa ist von über 16.000 Euro im Dezember 2017 auf unter 7.000 Euro im Mai 2018 regelrecht eingebrochen. Ein Durchbruch als Zahlungsmittel liegt zudem aufgrund der langen Bearbeitungszeiten in weiter Ferne, und nicht zuletzt könnten kriminelle Hacker den Wert dieser Währungen sabotieren.

Bitcoin ist jedoch nur eine von vielen denkbaren Anwendungen. „Im Prinzip können Nutzer beliebige Programme auf eine Blockchain laden“, sagt Hörhold. Der Schiffslogistiker Maersk beispielsweise nutzt die Technologie, um allen Beteiligten der Lieferkette jederzeit Einblick in den Stand der Lieferungen zu ermöglichen. So wird viel Schreibarbeit zum Ausfüllen von Dokumenten und Auslösen von Zahlungen überflüssig. Dem marktbreiten Einsatz der Blockchain stehen noch viele rechtliche Risiken entgegen. Möglicherweise muss der Gesetzgeber die Regulierung erst einmal an solche neuen Vertragsmodelle anpassen.

Der Nutzen der Blockchain für KMU

Auch kleine und mittlere Unternehmen können Ansatzpunkte finden, wie sie die Technologie nutzen können. Infrage kommen Prozesse wie das automatische Erstellen von Rechnungen und Mahnungen oder das Angebot standardisierter Dienstleistungen über die Blockchain. „Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt“, sagt Hörhold. Der Gedankenaustausch mit Hochschulen oder wissenschaftlichen Instituten könne ebenso helfen wie der Blick auf Entwicklungen in der eigenen Branche. Wegen der hohen Kosten für die Implementierung der Technologie werden aber wohl noch einige Jahre bis zu einer breiten Nutzung vergehen.

Die wichtigsten Begriffe kurz erklärt

Bitcoin: Digitale Währung, deren Konzept vor rund zehn Jahren unter dem PseudonymSatoshi Nakamoto der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Ein globales Netzwerk leistungsfähiger Computer „schürft“ die Bitcoins, indem die Rechner komplizierte algorithmische Rätsel lösen. Diese und andere digitale Geldvarianten heißen auch Kryptowährungen.

Blockchain: Virtuelles Transaktionsbuch in einem Netzwerk aus Rechnern, das jede Veränderung erfasst und manipulationssicher in einem dezentralen System speichert.

Initial Coin Offering (ICO): Firmengründer mobilisieren Startfinanzierungen, indem sie selbst erzeugte Kryptowährungen anstatt Aktien ausgeben.

Smart Contracts: Elektronische Verträge, die bei Eintreffen vordefinierter Vertragsbedingungenbestimmte Vorgänge wie etwa eine Zahlung auslösen. Im „Internet der Dinge“ können sie auch Vorgänge zwischen automatisierten Gegenständen auslösen. Eine Vision unter vielen: Ein autonom fahrendes Auto bezahlt selbst die Waschanlage.

Jens Hörhold, Steuerberater bei Ecovis in Chemnitz

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BIG Blockchain Intelligence Group mit Kaufempfehlung für den Turnaround bereit?

BIG Blockchain Intelligence Group ist ein kanadischer Anbieter von Sicherheitssoftware für Kryptowährungen. Zu den Anwendern der Produkte gehören typischerweise Sicherheitsbehörden, Börsen und Online-Shop Anbieter. Das Unternehmen gehört mit seinem Sicherheitsfokus zu dem Kreis der ‚First Mover’ im Blockchain-Ökosystem.

Die Aktie der BIG Blockchain Intelligence Group Inc. (ISIN: CA08906Q1000 / CSE: BIGG) nahm am 6. Dezember 2017 im Rahmen eines Reverse Take-Overs (‚RTO’) an der Canadian Stock Exchange den Handel auf. Begleitet wurde der Gang an die Börse mit einer Kapitalerhöhung. Die Nachfrage nach der Aktie war am ersten Handelstag so hoch, dass die Kapitalerhöhung von 10 Mio. CAD auf 17 Mio. CAD ausgeweitet wurde. Die neuen Aktien wurden zum Preis von 0,75 CAD ausgegeben. Am darauffolgenden Handelstag wechselten die Aktien an der Spitze zu 2,77 CAD die Besitzer. Das Unternehmen hatte zu diesem Zeitpunkt einen Börsenwert von fast 300 Mio. CAD.

Rund neun Monate später sieht die Welt ganz anders aus. Mittlerweile ist der Aktienkurs von der Spitze um über 90 % gefallen und der Wert des Unternehmens wurde in den vergangenen Wochen mit rund 0,16 CAD fast auf dem Kassenwert gehandelt – d.h., das Geschäft und die Technologie wird vom Markt als quasi wertlos erachtet. BIG hat am Mittwoch dieser Woche nach Handelsschluss den Halbjahresbericht veröffentlicht, in dem ein Kassenbestand von 15,70 Mio. CAD ausgewiesen wurde. Unterm Strich hat das Unternehmen mit seinen 38 Mitarbeitern und Beratern im ersten Halbjahr 2018 rund 4,5 Mio. für den Aufbau des Unternehmens investiert.

Die Analysten von GBC Research sehen in BIG ein Unternehmen mit Kurspotential. Sie veröffentlichten kürzlich eine Kaufempfehlung und sprachen ein Kursziel mit 1,03 CAD (0,69 EUR) aus. „BIG adressiert den steigenden Bedarf der Regulierung von Kryptowährungen. Diese Regulierung ist notwendig, um Kryptowährungen überhaupt den Einzug ins Geschäftsleben zu ermöglichen. Neben Tools zur Analyse und Überwachung, gestaltet BIG die regulatorischen und politischen Rahmenbedingungen aktiv mit“, heißt es in der Executive Summary von GBC Research. Der vollständige Research Report ist unter http://www.more-ir.de/d/16823.pdf zum Download erhältlich.

In der kommenden Woche ist Lance Morginn, CEO von BIG, wieder in Europa unterwegs und stellt sich am 05. September 2018 den Fragen der Investoren in der Schweiz auf der Zürcher Kapitalmarkt Konferenz (ZKK) und am 06. September 2018 findet eine Präsentation im Rahmen des Hannover Blockchain Meetup#6 statt. Die Anmeldung zur Teilnahme und weitere Details sind über den folgenden Link möglich: https://www.eventbrite.de/e/hannover-blockchain-meetup6-tickets-46929655864.

Wir werden die Aktie von BIG und das allgemeine Blockchain Umfeld weiter beobachten und Sie auch in Zukunft über die Entwicklungen informieren. Sollten die Experten von GBC mit Ihrer Einschätzung zur Aktie von BIG richtig liegen, dann verfügt das Unternehmen über ein sehr hohes Kurspotenzial.

Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte

Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass JS Research oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z.B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den "Webseiten", dem Newsletter oder den Research-Berichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte "third parties") bezahlt. Zu den "third parties" zählen z.B. Investor Relations- und Public Relations-Unternehmen, Broker oder Investoren. JS Research oder dessen Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannten "third parties" mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte "Small Caps") und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wieder und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Bitte beachten Sie die englische Originalmeldung.

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BIG Blockchain Intelligence Group mit Kaufempfehlung bereit für den Turnaround?

BIG Blockchain Intelligence Group ist ein kanadischer Anbieter von Sicherheitssoftware für Kryptowährungen. Zu den Anwendern der Produkte gehören typischerweise Sicherheitsbehörden, Börsen und Online-Shop Anbieter. Das Unternehmen gehört mit seinem Sicherheitsfokus zu dem Kreis der ‚First Mover’ im Blockchain-Ökosystem.

Die Aktie der BIG Blockchain Intelligence Group Inc. (ISIN: CA08906Q1000 / CSE: BIGG) nahm am 6. Dezember 2017 im Rahmen eines Reverse Take-Overs (‚RTO’) an der Canadian Stock Exchange den Handel auf. Begleitet wurde der Gang an die Börse mit einer Kapitalerhöhung. Die Nachfrage nach der Aktie war am ersten Handelstag so hoch, dass die Kapitalerhöhung von 10 Mio. CAD auf 17 Mio. CAD ausgeweitet wurde. Die neuen Aktien wurden zum Preis von 0,75 CAD ausgegeben. Am darauffolgenden Handelstag wechselten die Aktien an der Spitze zu 2,77 CAD die Besitzer. Das Unternehmen hatte zu diesem Zeitpunkt einen Börsenwert von fast 300 Mio. CAD.

Rund neun Monate später sieht die Welt ganz anders aus. Mittlerweile ist der Aktienkurs von der Spitze um über 90 % gefallen und der Wert des Unternehmens wurde in den vergangenen Wochen mit rund 0,16 CAD fast auf dem Kassenwert gehandelt – d.h., das Geschäft und die Technologie wird vom Markt als quasi wertlos erachtet. BIG hat am Mittwoch dieser Woche nach Handelsschluss den Halbjahresbericht veröffentlicht, in dem ein Kassenbestand von 15,70 Mio. CAD ausgewiesen wurde. Unterm Strich hat das Unternehmen mit seinen 38 Mitarbeitern und Beratern im ersten Halbjahr 2018 rund 4,5 Mio. für den Aufbau des Unternehmens investiert.

Die Analysten von GBC Research sehen in BIG ein Unternehmen mit Kurspotential. Sie veröffentlichten kürzlich eine Kaufempfehlung und sprachen ein Kursziel mit 1,03 CAD (0,69 EUR) aus. „BIG adressiert den steigenden Bedarf der Regulierung von Kryptowährungen. Diese Regulierung ist notwendig, um Kryptowährungen überhaupt den Einzug ins Geschäftsleben zu ermöglichen. Neben Tools zur Analyse und Überwachung, gestaltet BIG die regulatorischen und politischen Rahmenbedingungen aktiv mit“, heißt es in der Executive Summary von GBC Research. Der vollständige Research Report ist unter http://www.more-ir.de/d/16823.pdf zum Download erhältlich.

In der kommenden Woche ist Lance Morginn, CEO von BIG, wieder in Europa unterwegs und stellt sich am 05. September 2018 den Fragen der Investoren in der Schweiz auf der Zürcher Kapitalmarkt Konferenz (ZKK) und am 06. September 2018 findet eine Präsentation im Rahmen des Hannover Blockchain Meetup#6 statt. Die Anmeldung zur Teilnahme und weitere Details sind über den folgenden Link möglich: https://www.eventbrite.de/e/hannover-blockchain-meetup6-tickets-46929655864.

Wir werden die Aktie von BIG und das allgemeine Blockchain Umfeld weiter beobachten und Sie auch in Zukunft über die Entwicklungen informieren. Sollten die Experten von GBC mit Ihrer Einschätzung zur Aktie von BIG richtig liegen, dann verfügt das Unternehmen über ein sehr hohes Kurspotenzial.

Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte

Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass JS Research oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z.B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den "Webseiten", dem Newsletter oder den Research-Berichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte "third parties") bezahlt. Zu den "third parties" zählen z.B. Investor Relations- und Public Relations-Unternehmen, Broker oder Investoren. JS Research oder dessen Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannten "third parties" mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte "Small Caps") und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wieder und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Bitte beachten Sie die englische Originalmeldung.

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XAIN, CHAINSTEP und das evan.network starten Initiative zur Förderung dezentralisierter Zusammenarbeit in der Transportlogistik

In Zeiten zunehmend individualisierter Produkte, dynamischer Märkte und steigenden Wettbewerbsdruck wird die flexible Zusammenarbeit zwischen spezialisierten Partnern immer wichtiger. Um gemeinsam effiziente Wertschöpfungsprozesse aufzubauen, bedarf es für Unternehmen der Möglichkeit, Informationen mit Partnern zu teilen, ohne die Datenhoheit an einen zentralen Mittler wie bspw. eine Plattform zu verlieren. Auch Trends wie bspw. die autonome M2M-Kommunikation, an denen sich Unternehmen orientieren müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, verlangen nach Möglichkeiten eines dezentralen und vor allem sicheren Datenaustausches.

Genau darum dreht sich die neu ins Leben gerufene Initiative COBILITY, die dafür die Möglichkeiten der Blockchain Technologie aktiv in den Unternehmensalltag bringen möchte.

„Leif Lundbæk, CEO XAIN AG: Die Blockchain Technologie, mit der Möglichkeit einfach und sicher dezentrale Netzwerke zwischen Unternehmen aufzubauen, kann aus unserer Sicht eine Schlüsseltechnologie für den manipulationssicheren Austausch von Transaktionsdaten sein und damit eine Alternative zu zentralen Gatekeepern bieten. Wir wollen mit COBILITY insbesondere dem Mittelstand eine Basis zum Aufbau dezentraler Kooperationsnetzwerke bieten.“

Die Initiative COBILITY konzentriert sich im ersten Schritt konkret auf die Anforderungen der Marktteilnehmer in der Transportlogistik, ist aber grundsätzlich auch offen für andere Branchen.

„Frank Bolten, Managing Partner CHAINSTEP GmbH: Wir sehen in ganz unterschiedlichen Branchen Möglichkeiten, den Austausch von Daten und damit die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen auf ein neues Level zu heben. Für die ersten konkreten Projekte fokussieren wir uns allerdings ausschließlich auf die Transportlogistik. Das hat zwei Gründe: Erstens, weil die Logistik eine Schlüsselbranche der internationalen Wirtschaft ist die entscheidend für die Leistungsfähigkeit einer gesamten Industrie ist und Zweitens, weil wir in dem Bereich bereits über langjährige Erfahrung und ein Netzwerk verfügen, welches es uns ermöglicht, schnell und konkret tätig zu werden.“

Ziel der Initiative ist es, gemeinsam mit Unternehmen der Transportlogistik, Dienstleistern und Startups, konkrete Anwendungen zu entwickeln, die dann später zu einer Blockchain-basierten Transportlogistik-Plattform zusammenwachsen. Diese soll dezentral von verschiedensten Unternehmen der Branche als Konsortium gesteuert und weiterentwickelt werden.

Zeitliche Planung der Initiative

„Thomas Müller, CEO evan GmbH: COBILITY setzt auf eine sofort nutzbare Infrastruktur. Wir wollen gemeinsam mit Unternehmen der Branche im nächsten halben Jahr bereits erste konkrete Anwendungsfälle umgesetzt haben.“

Diese Anwendungsfälle sollen vor allem aus vier Bereichen kommen:

  • Kapazitäten-Management – Koordination von Ladungsträgern, Lagerflächen oder anderen relevanten Ressourcen in der Logistik
  • Dokumenten Management – bspw. Digitalisierung von Frachtpapieren oder der gezielte und vertrauensvolle Austausch von Zertifikaten
  • Digitale Prozesse – Automatisierung von Prozessen durch Smart Contracts
  • Tracking & Tracing – Use Cases in den Bereichen Verfügbarkeit und Verifizierbarkeit von Daten

Unternehmen aus der Logistik, die sich mit Anwendungen in diesen Bereichen beschäftigen, können ab sofort gemeinsam mit der COBILITY Initiative mit der Umsetzung loslegen. cobility bündelt dazu die langjähriger Branchenerfahrung aus Consulting Projekten in der Logistik der CHAINSTEP GmbH mit einer einsatzbereiten Blockchain Architektur des evan.network, welches speziell für den dezentralen Austausch von Informationen zwischen Unternehmen entwickelt wurde und der nahtlosen und sicheren Einbindung und Steuerung von IoT-Geräten durch die XAIN AG.

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Fahrerlos in die Zukunft

Die Nutzfahrzeugindustrie setzt auf Elektrifizierung und Automatisierung. Auf dem VDI-Kongress ELIV MarketPlace 2018 am 16. und 17. Oktober in Baden-Baden, diskutieren Experten über den autonomen Güter- und Personentransport und erläutern, welche Technologien schon alltagstauglich und welche Probleme noch zu lösen sind.

Auf dem Campus der Berliner Charité transportieren fahrerlose Elektrokleinbusse Mitarbeiter, Patienten und Besucher. In Nürnberg fahren vollautomatische U-Bahnen ohne Zugführer durch die Tunnel.

Autonomes Fahren spielt nicht nur im Individualverkehr eine große Rolle, sondern hat längst auch die Nutzfahrzeugindustrie erreicht. Die Vorteile liegen auf der Hand: Züge können schneller getaktet werden und besser auf den Bedarf wie z.B. das Passagieraufkommen reagieren. Das steigert Effizienz und Attraktivität – und macht den Einsatz damit auch ökologischer.

Autonome Busse sollen vor allem eine Zubringerfunktion übernehmen und so Lücken im Verkehrsnetz schließen. Gerade auf den letzten Metern vom Bahngleis bis vor die Haustür sieht die Nutzfahrzeugbranche noch Potenzial. Automatisierte Fahrzeuge sollen den Weg komfortabler gestalten, damit den ÖPNV stärken und langfristig Gelder einsparen. Der Klimaschutz spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.

Der VDI-Kongress ELIV-MarketPlace befasst sich auch mit dem zweiten großen Trend der Nutzfahrzeugindustrie, der Elektrifizierung. Dr. Falk Hecker von der Knorr-Bremse SfN GmbH, spricht auf dem Kongress über Elektromobilität für Lkw und erklärt u.a., warum Umrüstungen günstiger als Neukäufe sind. Dr. Stefan Kerschl, Leiter Hybridantriebe bei MAN Bus & Truck, widmet sich dem Thema Mildhybridsysteme für Stadtbusse, erklärt Voraussetzungen, Vor- und Nachteile und bewertet mögliche Alternativen. Helge Müller, Leiter Getriebesteuerung und Powertrain-Systeme bei Daimler, spricht über die Elektrifizierung von schweren Nutzfahrzeugen und gibt Aufschluss darüber, welche Herausforderungen und Entwicklungsschritte der Branche noch bevorstehen.

Die Top-Themen rund um E/E im Nutzfahrzeug auf dem ELIV-MarketPlace 2018:

  • Elektrifizierung
  • Automatisierung
  • E/E-Architekturen
  • Autonomer Gütertransport
  • Ladeinfrastruktur
  • ADAS

Der ELIV-MarketPlace verbindet drei Veranstaltungen aus dem Bereich Fahrzeugelektronik:

  • Elektrik und Elektronik (E/E) im Pkw
  • E/E im Nutzfahrzeug
  • E/E in mobilen Arbeitsmaschinen (Land- und Baumaschinen sowie Sonderfahrzeuge)

Teilnehmer der Tagung können jederzeit zwischen den Vorträgen wechseln. Simultanübersetzung wird nicht angeboten.

Die begleitende Fachausstellung mit über 40 Unternehmen präsentiert Produkte und Dienstleistungen rund um die Fahrzeugelektronik. Darüber hinaus bieten die World Cafés Gelegenheit zum intensiven Austausch über Themen, wie beispielsweise zum autonomen Gütertransport, zu CO2-Vorgaben in der Nfz-Industrie oder zum Thema Ladeinfrastruktur für E-Mobilität.

Ob Automatisierung, KI oder Blockchain – die digitale Vernetzung ist der Treiber der Mobilität von morgen und Basis für eine innovative Verkehrsinfrastruktur.

Im Pressegespräch des ELIV MarketPlace, am 16. Oktober um 12:30 – 13:30 Uhr, nehmen Experten Stellung zu Einflüssen und Auswirkungen der digitalen Evolution in den Anwendungsfeldern Pkw, Nutzfahrzeuge, Land- und Baumaschinen. Zur Akkreditierung.

Die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs steht auch im Mittelpunkt der International VDI Conference – Future of Buses, vom 28. bis 29. November 2018 in Amsterdam. Experten erklären, welche Chancen E-Mobilität und autonomes Fahren für den ÖPNV bieten und diskutieren die gravierenden Veränderungen, die die Busbranche momentan und künftig erfassen.

Anmeldung und Programm unter www.vdi-wissensforum.de/eliv-marketplace/ oder unter www.vdi-wissensforum.de sowie über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.

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