Rückblick 26. Münchner Management Kolloquium – Smart & Agil & Disruptiv – Wertschöpfung 4.0

Vom 13.-14. März 2019 fand das Münchner Management Kolloquium zum Thema Smart & Agil & Disruptiv – Wertschöpfung 4.0 zum 26. Mal mit über 1.000 Teilnehmern und 70 Referenten aus Industrie und Wissenschaft statt.

Die Industrie 4.0 bietet viele neue Möglichkeiten, digitale Zwillinge, maschinelles Lernen, vorausschauende Wartung, intelligente Materialien sowie vernetzte und kollaborative Roboter (sogenannte Cobots). Unternehmen jeder Größe haben dadurch heute eine Vielzahl von High-Tech-Lösungen zur Auswahl, mit der sie die Zukunft gestalten können. Aber oft fällt es ihnen schwer vorherzusagen, welchen Wert diese Art von Lösungen haben könnten. Auf dem Münchner Management Kolloquium stellten renommierte Manager und Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen solche Lösungskonzepte vor – siehe www.management-kolloquium.de.

In seinem Vortrag zum Thema „Agil & Smart & disruptiv – Wertschöpfung 4.0“ stellte Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Horst Wildemann, Leiter eines Forschungsinstitutes an der Technischen Universität München und Geschäfts-führer der Unternehmensberatung TCW, Herausforderungen und Gestaltungs-ansätze für eine digitalisierte Wertschöpfung vor. Die Angst, welche viele mit der Geschwindigkeit der Disruption verbinden, beschwichtigt er. Altbekannte und erprobte Mechanismen bleiben weiter in Kraft, denn Wertschöpfung 4.0 bedeutet nicht nur technische Weiterentwicklung digitaler Bausteine. Ferner erläutert er, dass das Wissen über analoge Prozesse kombiniert werden muss mit dem über digitale Prozesse. Erfolgreich wird am Ende ein Gesamtkonzept sein, welches auch einen Kontrollverlust akzeptieren kann und die Unsicherheit als neue Normalität berücksichtigt, so Wildemann.

Im Vortrag zum Thema „Digitalisierung, Roboter und die Fabrik der Zukunft“ zeigte Dr. Sami Atiya, Mitglied des ABB-Konzernvorstands, auf, dass sich die Ansprüche an die Fertigungsindustrie ändern und Trends wie kollaborative Robotik, Digitalisierung, Flexibilität und Simplifizierung zu diesem Veränderungs-prozess beitragen. Atiya hob auch darauf ab, dass durch Partnerschaften mit anderen, weltweit führenden Unternehmen offene digitale Lösungen erarbeitet werden sollten, um Standards zu setzen und die Umsetzung zu beschleunigen.

Werner Baumann, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG, stellte in seinem Vortrag „Bayer: Opportunities and Challenges of a Global Life Science Company“ die erste digitale Produktion für „Pharmaceuticals“ vor, in der Daten entlang der Wertschöpfungskette und im operativen Geschäft genutzt werden. Baumann erläutert ferner, dass zu den Erfolgsfaktoren eines globalen Life Science Unternehmens Innovation durch Forschung, Fokus auf das operative Geschäft, disziplinierte Kapitalallokation, eine renommierte Marke und ein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit zählen.

Neue Geschäftsmodelle durch cyberphysische Systeme hat Klaus König, COO der KUKA AG, in seinem Vortrag „Roboter fertigen Roboter“ vorgestellt. Aus der Verbindung von physischen und digitalen Systemen entstehen cyber-physische Systeme, wodurch sich neue Geschäftsmodelle ableiten lassen, so König. Ferner stellte er Mensch-Roboter-Kollaborationen vor, welche mit einer autonomen Navigation in vielen industriellen Bereichen angewendet werden.

In seinem Vortrag „Erfolgsfaktoren einer flexiblen und intelligenten Produktionsstruktur“ hob Oliver Zipse, Miglied des Vorstands der BMW AG, Produktion hervor, dass durch eine globale Wertschöpfungsverteilung Handelsrisiken minimiert werden können. Ferner zeigte er auf, dass die heute existierenden Wertschöpfungsketten auch einer Transformation unterliegen. Durch Abtauschflexibilität und Integrationsfähigkeit der Produktionslinien kann der Nachfragetrend von weniger Diesel und hin zu mehr Otto-Motoren innerhalb der Produktionslinien aber abgefedert werden.

Neben weiteren Vorträgen aus der Industrie und Wissenschaft wurden dieses Jahr auch über Twitter (#MMK2019) weitere fachliche Diskussionen geführt. Novum beim 26. Münchner Management Kolloquium war die musikalische Begleitung der hauseigenen TCW Band am ersten Abend während des Steh-empfangs.

Mehr Informationen zum letzten Kolloquium, Fotos und Statements der Referenten finden Sie unter: www.management-kolloquium.de.

Das 27. Münchner Management Kolloquium wird am 10. und 11. März 2020 veranstaltet werden.

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Willkommenes Signal zur rechten Zeit

„Die IHK begrüßt die Ankündigung von BMW, mit dem Hybrid verstärkt auf eine klimafreundliche, alltagstaugliche und für breite Bevölkerungskreise erschwingliche Antriebstechnologie zu setzen. Der ZF Standort Saarbrücken wird damit auf Jahre hinaus gesichert. Der Großauftrag für ZF ist darüber hinaus ein positives Signal für den Automobilstandort Saarland, der damit erneut seine Zukunftsfähigkeit unter Beweis stellt. Es gibt deshalb allen Unkenrufen zum Trotz auch in Zeiten des Brexits und ungelöster Handelskonflikte keinen Grund für Alarmismus,“ so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Heino Klingen zu dem heute bekannt gewordenen Großauftrag von BMW an ZF.

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Berufsstart Studie 2019: Top 100 Attraktive Arbeitgeber Deutschlands

Was macht Unternehmen attraktiv und welche sind es bereits? Dieser Frage hat sich Berufsstart auch in diesem Jahr wieder gewidmet und die »Top 100 Attraktiven Arbeitgeber« Deutschlands gefunden.

Wie auch im Vorjahr fokussiert sich die diesjährige »Attraktiven Arbeitgeber Studie« auf die von Studenten und Absolventen als wichtig empfundenen attraktiven Eigenschaften.

Obwohl der befürchtete Fach- und Führungskräftemangel viele Branchen nicht so hart getroffen hat wie erwartet, herrscht in einigen Bereichen ein Notstand an talentiertem Nachwuchs. Besonders betroffen davon sind Unternehmen im Gesundheitswesen und im technischen Bereich.

Im Vergleich zum vorherigen Jahr ist die Zahl der vakanten Arbeitsstellen weiter gestiegen (vgl. statista.com, Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen in Deutschland 2007 bis 2018) und lässt so den Konkurrenzdruck unter den Unternehmen wachsen. Die aktuelle Arbeitsmarktsituation und die Umstellung auf die Arbeitswelt 4.0 veranlasst die Arbeitgeber Deutschlands die besten Absolventen für ihr Unternehmen zu gewinnen. Um den Fachkräfte-Kampf für sich zu entscheiden, muss ein Unternehmen den Jobanwärtern etwas bieten können und sich auf dem Markt als einen attraktiven Arbeitgeber positionieren. Hierbei stellt das Employer Branding einen nicht zu unterschätzenden Faktor dar, welches auch für die Arbeitswelt 4.0 ein entscheidendes Kriterium für die Unternehmen sein wird.

TOP ATTRAKTIVER ARBEITGEBER 2019 Daimler

Auch in diesem Jahr wird das Ranking der Attraktiven Arbeitgeber wieder von der deutschen Automobilbranche angeführt.

Daimler hat BMW vom ersten Platz verdrängt und sich klar an die Spitze gesetzt. Audi belegt Platz vier. Siemens auf Platz 3 und Bosch auf Platz 5 sind in den Top 5 keine Automobilhersteller. Deutsche Autokonzerne gelten nach wie vor als attraktiv bei Studenten und Absolventen.

Die Ergebnisse der Studie inkl. Ranking der TOP 100 Attraktiven Arbeitgeber und weitere spannende Artikel finden Sie auf http://www.berufsstart.de/karriere/attraktive-arbeitgeber/

Berufsstart:

Als einer der führenden Jobbörsen bietet Berufsstart Studenten und Absolventen eine große Anzahl an Stellenangeboten, die vom Praktikum bis zum Direkteinstieg alle möglichen  Einstiegsmöglichkeiten betreffen. Des Weiteren findet man auf der Website Informationen zu allen Themen, die mit dem Start in das Berufsleben zusammenhängen. Von der ersten Kontaktaufnahme, über die Bewerbung und Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch inklusive der möglichen Gehaltsspanne, der Vorbereitung auf ein Assessment Center bis hin zu „No-Gos" in der Bewerbung, werden alle relevanten Aspekte für den erfolgreichen Berufsstart behandelt. Darüber hinaus werden die Ergebnisse der regelmäßig durchgeführten Studien zu aktuellen Themen auf Berufsstart zur Verfügung gestellt.

Mit Berufsstart Gehalt (Erscheinung im Mai) und Berufsstart Bewerbung (Erscheinung November) erscheinen die großen Themen Gehalt und Bewerbung mit großer Informationsbreite und Tiefe als Printmedien. Die Qualitätsmedien bieten Studenten und Absolventen einen wirklichen Mehrwert und begleiten diese vom Praktikum bis zum Berufseinstieg.

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video Magazin Shootout: Leserjury kürt besten OLED-TV des Jahres

  • Philips ergattert ersten Platz mit 65OLED903
  • Panasonic, Sony und LG folgen auf hinteren Plätzen
  • Impressionen zum umfangreichen Test ab heute im Video

Ende Oktober lud das video Magazin 35 Leserinnen und Leser als Jury in die BMW Welt nach München ein, um den diesjährigen Sieger des OLED-Shootout zu küren. Zur Wahl standen der Philips 65OLED903, der Sony 65AF9, der Panasonic TX-65FZW804 sowie der LG OLED65C8. Alle Fernsehgeräte wurden vorab bei einem Münchner Fachhändler gekauft. Die Rahmen der TVs wurden komplett abgeklebt und die unteren Bereiche verdeckt. So konnten die Logos der Hersteller genauso wie charakteristische Standfüße verborgen werden. Die TVs waren nur mit den Buchstaben A, B, C und D gekennzeichnet. Bestimmte Charakteristika, wie Schärfe, Kontrast, Schwarzdarstellung, Farbneutralität, Rauschen oder Bewegungsklarheit konnten anhand verschiedener Film- und Videoclips differenziert werden.

Das Testverfahren erfolgte in zwei Phasen, in denen die Teilnehmer beide Male jeweils 11 Clips sahen. Im ersten Schritt wurden die 65-Zoll-OLED-Geräte im kalibrierten Modus vorgeführt. „Für die erste Phase optimierten wir alle Fernseher auf ihre natürlichste Darstellungsform“, erklärt Roland Seibt, der zertifizierter isf-Kalibrator und HDR Co-Instructor ist. „Im zweiten Schritt präsentierten wir die Fernseher im „dynamischen“ TV-Modus, der die maximale Prozessorleistung ermöglicht.“

Die Jury entschied Philips in beiden Phasen zum klaren Sieger. Auf dem zweiten Platz folgte beide Male Panasonic.

Ein detailliertes Video zum Shootout finden Sie hier.

Alle Details zum Testverfahren und zu den Ergebnissen sind online abrufbar. 

Über video

Home und Mobile Entertainment neu erleben

Seit über 35 Jahren ist video Inspirator, Innovationsguide und kompetenter Ratgeber auf Augenhöhe mit seinen Lesern. Thematisch deckt video die faszinierende Produktwelt rund um Fernsehen, Heimkino, Surroundsound-Anlagen, multimedialer Vernetzung und Mobile ab.

video bietet Kauf- und Optimierungsempfehlungen dank der langjährigen Test- und Empfehlungskompetenz unserer anerkannten Fachredaktion. Immer am Puls der technischen Entwicklungen ist video zum Expertenmagazin sowohl für Entertainment-Enthusiasten als auch zur Beratungsinstanz im Fachhandel avanciert.

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Elektromobilität auf der eltefa 2019

Auf der eltefa 2019 erhält das E-Handwerk vom 20. bis 22. März Informationen rund um das Zukunftsthema Elektromobilität aus erster Hand. Erstmals findet auf der eltefa die Sonderschau „Die E-Straße – Elektromobilität hat Vorfahrt!" statt. Der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg bietet zusammen mit e-mobil BW an einem gemeinsamen Stand in der Sonderschau ein breites Informationsangebot über Elektromobilität.

Laut einer aktuellen Studie des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg liegt Deutschland weltweit auf Rang 8 beim Bestand und Rang 4 bei Neuzulassungen von E-Fahrzeugen. Diese haben sich mit 67.504 neu zugelassenen Fahrzeugen auf 141.690 Stück bundesweit erhöht. Bis 2020 will Deutschland sogar Leitmarkt im Bereich Elektromobilität werden. Nach wie vor werden Techniken und Konzepte rund um die elektrisch unterstützte Fortbewegung weiterentwickelt. Doch das gilt nicht nur für die Fahrzeuge selbst, sondern auch für die Infrastruktur, die für die Nutzung dieser Techniken unabdingbar ist.

Elektromobilität: Potenzial für das E-Handwerk

Thomas Bürkle, Präsident des Fachverbands Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg über das Potenzial des Geschäftsfelds Elektromobilität beim E-Handwerk: Unsere Fachbetriebe sind schon mittendrin in der Umsetzung der Elektromobilität und insgesamt der Energiewende. Sie braucht man, um auf politischer Ebene die Ziele praktizierbar zu machen. Man kann viele Elektroautos kaufen, die Ladeinfrastruktur bauen jedoch unsere Fachbetriebe vor Ort auf und bieten individuelle Lösungen an. Es gibt schon zahlreiche Betriebe, die Elektromobilität als ein neues festes Geschäftsfeld haben.“

Ohne Frage kann Elektromobilität nur mit einer entsprechenden Infrastruktur umgesetzt werden. Dazu müssen energetische aber auch betriebswirtschaftliche Aspekte bezüglich der Planung und des Betriebs von technischen Anlagen sowie die Systeme oder die Infrastrukturen zur Energieversorgung berücksichtigt werden. Zur Infrastruktur zählen beispielsweise die Ladestationen oder die elektrischen Energiespeicher. Auch die eigentliche Gewinnung der Energie, zum Beispiel aus regenerativen Quellen, sowie ihre flächendeckende Bereitstellung, ist eine große Herausforderung, derer es Fachwissen bedarf.

Schon seit ihren Anfängen bietet die eltefa ein umfangreiches Angebot im Bereich der Energietechnik, mit jeder ihrer Ausgaben nahm die Fachmesse die aktuellen Entwicklungen auf und setzte ein Angebot für Besucher dazu um. So kann sich das E-Handwerk auf der Fachmesse in diesem Jahr unter anderem umfassend zu dem spannenden Zukunftsthema Elektromobilität informieren. An den Ständen der Aussteller finden die Besucher Antworten darauf, wie Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit, Qualitätssicherung sowie Schonung der natürlichen Ressourcen in der Praxis umgesetzt werden können. Hierzu zählen beispielsweise Smart Grids, um Lastunterschiede abzufangen und zu steuern, Systeme zur Erzeugung, Verteilung, Umwandlung und Speicherung von Energie, regenerative Energien, modulare Energieverteilung und innovative Energiemanagementsysteme.

Zum Bereich des Energiemanagement wird auch die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH informieren. Die Experten stehen auf der eltefa für alle Fragen rund um die Elektromobilität und Solarenergie zur Verfügung. Insbesondere sollen die Möglichkeiten der Kombination von Photovoltaik und Elektromobilität aufgezeigt werden. Klar ist: Das Ziel, Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität werden zu lassen, kann nur mit der Unterstützung des E-Handwerkes verwirklicht werden.

Elektromobilität von A bis Z in der E-Straße

Erstmals findet auf der eltefa die Sonderschau „Die E-Straße – Elektromobilität hat Vorfahrt!" statt, die in der Paul Horn Halle (Halle 10) direkt ins Messegeschehen eingebunden ist. Auf rund 1.000 m² widmet sich die Sonderschau dem Thema Elektromobilität mit innovativen Produkten der Speicher- und Steuerungstechnik sowie Ladeinfrastruktur. Führende Markteilnehmer präsentieren ihre Produkte und Lösungen für dieses Segment. Inhaltlich werden die Grundlagen der Elektromobilität sowie bestehende Normen und Vorschriften aufgegriffen, die praxisnah in Form von Impulsvorträgen wertvollen Input für die Umsetzung in die Praxis bieten. Die Fachbesucher erhalten ebenfalls eine Produktübersicht und bekommen Einblicke über mögliche Anwendungsfelder, beispielsweise von Walther-Werke, Streetscooter, VW Nutzfahrzeuge und BMW. Wer sich ausreichend informiert hat, kann mit verschiedenen neuen Fahrzeugtypen und Modellen der Elektromobilität einen Outdoor Fahrparcours durchführen, der direkt in der Paul Horn Halle (Halle 10) startet.

Ein breites Informationsangebot rund um die Elektromobilität bietet der gemeinsame Stand von e-mobil BW (Landesagentur für neue Mobilitätslösungen und Automotive Baden-Württemberg) und des Fachverbandes Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg, der in die Sonderschau integriert ist. Mit einigen Exponaten, die vom E-Transporter bis zum elektrisch unterstützten Lastenrad reichen, zeigen die Experten die Vielfalt der Elektromobilität und die damit verbunden Chancen für das Elektrohandwerk auf. Laut der e-mobil BW hat der Markthochlauf der Elektromobilität längst begonnen und die Experten sind sich sicher, dass die breite Nachfrage der Kunden nach kompetenten Elektrofachleuten, die sich mit Ladeinfrastruktur und integrierten Elektromobilitäts-Lösungen für das smarte Haus auskennen, deutlich wachsen wird.

Weitere Informationen unter https://www.fv-eit-bw.de/…

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Per avviare l’app Wunderlich in italiano l’8 marzo 2019: l’AppDays di Wunderlich dal 15 marzo 2019!

Wunderlich, lo specialista di accessori per motocicli BMW, è sinonimo di componenti innovativi, di alta qualità e individuali. L‘innovazione e l‘orientamento al cliente della società di Sinzig / Rhein è ora dimostrata dalla presentazione dell‘app Wunderlich in lingua italiana per smartphone. Il CEO di Wunderlich Frank Hoffmann: „Quasi tutti i nostri clienti possiedono uno smartphone ed è diventato un articolo di uso quotidiano indispensabile. Vogliamo solo prendere in considerazione questa
circostanza. Organizza e gestisci i tuoi affari quotidiani personali immediatamente: che si tratti di un bonifico bancario, di una prenotazione alberghiera, di biglietti per il concerto. Con le app hai il tuo accesso personale. Il fastidioso login è stato eliminato. La nostra app Wunderlich é semplice. Una volta effettuato l‘accesso, si ha sempre e ovunque, un chiaro accesso al World Wunderlich: visione conto proprio, ultime novità di prodotto, informazioni di base, ordine catalogo, contatto di rivenditore, eventi emozionanti, Wunderlich Motorsport, promozioni, appuntamenti, suggerimenti di scena e molto di più. La nostra app è costruita come un prodotto Wunderlich. È funzionale, ben congegnato, di alta qualità e individuale! Facile e intuitivo da usare. „Non c‘è nulla di paragonabile all‘app Wunderlich nel campo degli accessori per motocicli specializzati. In questo modo Wunderlich è un trendsetter assoluto non solo con i suoi componenti, ma anche con la sua offerta digitale per i propri clienti e sottolinea la rivendicazione radicalmente innovativa del marchio.

Wunderlich affianca Wunderlich con AppDays Wunderlich, dal 15 marzo 2019 al 31 marzo 2019. Tutti i partecipanti si aspettano promozioni speciali, bonus e coupon e oltre 150 premi per oltre € 10.000!

Weblinks:
www.wunderlich.de/it/action/wunderlich-app/
www.wunderlich.it 

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Wunderlich App en español, descargable a partir del 8 de marzo de 2019: ¡Wunderlich AppDays a partir del 15 de marzo de 2019!

Wunderlich, el especialista en accesorios de motocicletas de BMW, representa componentes innovadores, de alta calidad e individuales. La innovación y la orientación al cliente de la empresa de Sinzig / Rhein ahora se demuestra con el lanzamiento de el Wunderlich App en español para smartphones.

Frank Hoffmann, CEO de Wunderlich: „Casi todos nuestros clientes son dueños de un smartphone y se ha convertido en un elemento diario indispensable. Solo queremos tener en cuenta esta circunstancia. Usted organiza y maneja sus asuntos personales diarios de forma inmediata: ya sea una transferencia bancaria, una reserva de hotel, entradas para el concierto. Con las aplicaciones tienes tu acceso personal. Se elimina el molesto inicio de sesión. Igual de sencilla y cómoda es nuestra aplicación Wunderlich. Una vez que haya iniciado sesión, tendrá acceso al mundo de Wunderlich en cualquier momento y en cualquier lugar: en su propia cuenta de cliente, los últimos aspectos destacados del producto, información de antecedentes, pedidos de catálogos, localizador de distribuidores o formulario de contacto, eventos interesantes, Wunderlich Motorsport, promociones, citas, consejos de escenas y mucho más. Nuestra aplicación está construida como un producto Wunderlich. ¡Es funcional, bien pensado, de alta calidad e individual! Fácil e intuitivo de usar. „No hay nada comparable a el Wunderlich-App en el campo de los accesorios especializados para motocicletas. Por lo tanto, Wunderlich es un creador de tendencias absoluto, no solo con sus componentes, sino también con su oferta digital para sus clientes y subraya la afirmación fundamentalmente innovadora de la marca.

Wunderlich acompaña el inicio de su Wunderlich-App con los “Wunderlich-AppDays“, desde el 15 marzo 2019 hasta el 31 marzo 2019. ¡Todos los participantes esperan promocione

Weblinks:
www.wunderlich.de/es/action/wunderlich-app/ 
www.wunderlich.es 

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Launch of the Wunderlich-App in English on March 8, 2019 Wunderlich-AppDays from the 15th of March 2019!

Wunderlich, the BMW motorcycle accessories specialist, stands for innovative, high-quality and individual components. The innovation and customer focus of the company from Sinzig / Rhein is now demonstrated by the presentation of the Wunderlich-App in English for smartphones. Wunderlich CEO Frank Hoffmann: „Almost every one of our customers owns a smartphone and it has become an indispensable everyday item. We just want to take this circumstance into account. You organize and handle your personal everyday affairs immediately: Be it a bank transfer, a hotel reservation, tickets for the concert. With apps you have your personal access. The annoying login is eliminated. Just as uncomplicated and comfortable is our Wunderlich-App. Once logged in, you have easy access to the Wunderlich world anytime, anywhere: on your own customer account, the latest product highlights, background information, catalog ordering, dealer locator or contact form, exciting events, Wunderlich Motorsport, promotions, appointments, scene tips and much more. Our app is built like a Wunderlich product. It is functional, well thought-out, high-quality and individual! Easy and intuitive to use.“ There is nothing comparable to the Wunderlich-App in the field of specialized motorcycle accessories. Thus Wunderlich is an absolute trendsetter not only with its components, but also with its digital offer for its customers and underlines the fundamentally innovative claim of the brand.

Wunderlich flanks Wunderlich-App with the Wunderlich-App-Days, from 15th of March 2019 to March 31, 2019. All participants expect special promotions, bonuses and coupons and over 150 prices worth over € 10,000!

Weblinks:
www.wunderlich.de/en/action/wunderlich-app/ 
www.wunderlich.de/en/ 

 

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Mit der „digitalen Kettenreaktion“ zur Prozesseffizienz

Variantenvielfalt, Mengenschwankungen und eine wachsende Zahl von Akteuren entlang der automobilen Lieferkette machen die IT-basierte Transportsteuerung zunehmend zum unverzichtbaren Erfolgsfaktor für Logistiker. Auf dem Forum Automobillogistik von BVL und VDA, das Anfang Februar in München stattfand, diskutierten Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft über Einsatzmöglichkeiten und Vorteile.

Der wachsende Trend zur Individualisierung bei Produkten und Dienstleistungen wird von einem erwarteten Anstieg des Frachtvolumens um den Faktor vier bis sechs über alle Verkehrsträger bis 2050 begleitet. Vor diesem Hintergrund betonte Prof. Stefan Asenkerschbaumer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung bei Bosch: „Die Vernetzung der Supply Chain stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit.“ Gleichwohl unterstrich er die Komplexität dieser Aufgabe, zumal die Steuerung und Abstimmung mit vielen kleinen Lieferanten dazugehört. Nachbesserungsbedarf sieht er vor allem bei kleineren und mittleren Unternehmen entlang der Supply Chain. Nach Einschätzung des Experten fehlen ihnen meist die digitalen Grundlagen, und zwar sowohl technisch als auch qualifikatorisch. Nach einer Studie der Hochschule Coburg tauschen weniger als 25 Prozent der mittelständischen Unternehmen Produktionsinformationen über cloudbasierte Kooperationsplattformen aus. Dabei erlaubt gerade diese Technologie eine Reduktion des Aufwands, eine bessere Datenqualität und eine hohe Transparenz, die wiederum eine Prozessoptimierung ermöglicht. Hier habe die Branche in den nächsten Jahren noch viel Arbeit vor sich.

Umso wichtiger, dass große Unternehmen mit gutem Beispiel vorangehen. Matthias Braun, Leiter Digitalisierung und Konzeptentwicklung Materiallogistik bei der Volkswagen Konzernlogistik, sprach darum von einer „digitalen Kettenreaktion“, die mit einer standardisierten Kommunikation beginnt. Die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung liegt seiner Einschätzung nach darin, alle Prozesse in einer Kette abzubilden. Dort, wo Schnittstellen für den Datenaustausch nicht von Partnern eingerichtet werden, müssen diese dennoch die Möglichkeit haben, ihre Daten standardisiert zu übermitteln. Darum entwickelte der Automobilkonzern eine digitale Transportakte, die alle relevanten Informationen zu einem Transportauftrag für alle Prozessbeteiligten einsehbar zusammenführt. „Es kann doch nicht sein, dass wir beinahe mehr Papier in der Abwicklung brauchen als wir Ladung auf dem Lkw transportieren“, so Braun abschließend. Über den digitalen Informationsaustausch in Echtzeit sei dem beizukommen.

„Die Technik ist selten das Problem, es hapert vielmehr an den etablierten Prozessen“, ergänzte Christian Bühler, IT-Projektleiter Global Supply Chain im Bereich Transportleitsysteme bei Daimler. Mit einheitlichen Abläufen nach VDA-Maßgaben will das Unternehmen eine durchgängige Steuerung des Hauptlaufs von der Beladung bis zur Entladung im Werk erreichen. Dazu hat Daimler eine Plattform eingerichtet, um die Datenqualität zu prüfen und wo nötig zu verbessern. Wichtig ist dabei laut Bühler vor allem: „Die Komplexität muss sich im System abbilden lassen, aber bitte nicht in dessen Bedienung.“

Inwieweit Big Data den Produktivbetrieb unterstützen kann und welche Effizienzgewinne sich durch die Auswertung großer Datenmengen erzielen lassen, veranschaulichte Dr. Matthias Priebe, verantwortlich für Bedarfs- und Bestandsmanagement sowie Beschaffungslogistik bei Volkswagen im Bereich Aftersales. Ab der Serienfertigung eines Modells werden bei dem Wolfsburger Automobilhersteller alle Ersatzteile, die für die Fahrbereitschaft nötig sind, 15 Jahre lang vorgehalten. Die Vorhersage von Ersatzteilbedarfen für einen derart langen Zeitraum war eine der größten Herausforderungen für den Bereich Beschaffungslogistik im Konzern. „Durch den Einsatz von Big Data ist es uns gelungen, eine hinreichend genaue Allzeitprognose zu erstellen und Massendaten aus der Laborumgebung in den Produktivbetrieb zu überführen“, so Priebe.

Neben der reinen Datenverarbeitung und -analyse spielen auch autonome Transportsysteme in der Produktionshalle wie im Yardmanagement eine immer wichtigere Rolle. BMW setzt in seinen deutschen Werken bereits zu einem Teil auf autonomen Helfer: Fahrzeuge zum Transport von Sattelaufliegern oder auch von Behältern wie Gitterboxen navigieren auf dem Werkgelände zielsicher ohne Leitlinien oder Transponder. Die in der Halle eingesetzten Logistikroboter übernehmen eine Vielzahl von Aufgaben, von der autonomen Bandbereitstellung in der Montage über den Transport von Rolluntersetzern bis hin zu Routenzügen. Die Maschinen lernen während ihres Einsatzes permanent dazu und zeigen durch ihre Leistungsfähigkeit, wie gut sich die Intralogistik als Testfeld für autonomes Fahren eignet.

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Brexit: Noch 50 Tage bis zum Austrittstermin

Weniger als zwei Monate vor dem Austrittstermin des Vereinigten Königsreichs (UK) scheint die Lage zunehmend verfahren. Logistikunternehmen bereiten sich auf den ungeordneten Austritt des UK aus der Europäischen Union vor. Noch herrscht jedoch die Hoffnung vor, dass das Szenario nicht eintritt und möglicherweise zunächst der Zeitplan revidiert wird. Bei Veranstaltungen der Bundesvereinigung Logistik (BVL) stand das Thema oben auf der Agenda.

Aus Sicht der Logistik wäre der Austritt des UK aus der Europäischen Union in seiner Wucht nicht zu unterschätzen. Oliver Zipse, Mitglied des Vorstands der BMW AG, erklärte während des Forums Automobillogistik von BVL und VDA am Dienstag in München: „Die Auswirkungen eines harten Brexits sind mit denen einer Naturkatastrophe vergleichbar.“ Der bayerische Automobilhersteller hat seine Produktion international eng verzahnt und bereitet sich bereits seit Monaten auf den immer wahrscheinlicheren Fall eines ungeordneten Brexits vor.

Noch deutlicher wurde Professor Hans-Werner Sinn, ehemaliger Präsident des ifo-Instituts: „Der Brexit zerstört die europäische Nachkriegsordnung.“ Damit gehen aus seiner Sicht nicht nur vorübergehende Unannehmlichkeiten einher. Vielmehr bedrohten die protektionistischen Bestrebungen den gesamten europäischen Wirtschaftsraum über Jahrzehnte. „Wir dürfen nicht vergessen, dass erst die Aufnahme der Briten in die EWG das Tor für den internationalen Handel geöffnet hat und es Deutschland damit ermöglichte, die Weltmärkte zu erobern“, betonte Sinn weiter. Mit dem zweitgrößten Bruttoinlandsprodukt in der EU sei der Austritt des Vereinigten Königreichs „gleichzusetzen mit dem Austritt von 19 kleineren EU-Staaten.“ Sinn bezweifelte zudem, dass das derzeit diskutierte Rückfallabkommen eine Mehrheit im britischen Parlament finden werde. Die damit zusammenhängende Zollfrage an der Grenze zwischen Nordirland und der Republik Irland erlaubt seiner Einschätzung nach „keine Lösung, die die staatliche Integrität erhält und zugleich ein erneutes Erstarken der IRA ausschließt.“ Der Wirtschaftswissenschaftler hält es darum für wahrscheinlich, dass der Austrittstermin verschoben wird, um den EU-Austritt in einem zweiten Referendum zu verwerfen.

„Die Briten haben keine wirkliche Verhandlungsposition; sie verhandeln mit sich selbst und die Situation ist völlig verworren“, so Stefanie Eich, Brexit-Expertin der bundeseigenen Germany Trade & Invest, bei einer Veranstaltung der BVL zum Thema „Brexit und die logistischen Folgen“, die Ende Januar in Köln stattfand. Nach Einschätzung von Alan Braithwaite, Logistik-Professor an der Cranfield School of Management, hat die britische Regierung die Kontrolle verloren. „‘No Deal‘ hat keine Mehrheit, aber darauf könnte es aus Versehen hinauslaufen“, so Braithwaite in Köln. Dieser Erkenntnis verschließe sich die EU derzeit noch.

Wird kein Ausweg gefunden, verlässt das Vereinigte Königreich die EU am 29. März 2019 ohne Übergangsphase und weitere Verhandlungen über das zukünftige Verhältnis. Großbritannien und die EU und deren Mitgliedsländer stehen dann zueinander wie Drittstaaten, die keine offiziellen Handelsbeziehungen unterhalten und für deren Bürger es keine Personenfreizügigkeit gibt. Mit Blick auf den Handel greifen dann zunächst einmal die Regelungen der WTO und die dort festgelegten Zolltarife.

Deutschland, Frankreich, die Niederlande und Belgien stellen sich für diesen Fall auf den Einsatz von Hunderten zusätzlicher Zöllner ein. In Großbritannien werden nach dortigen Schätzungen sogar 5.000 zusätzliche Kräfte benötigt. In vielen Unternehmen jedoch sind kaum Kenntnisse rund um das Thema Zoll vorhanden – weder in der Administration noch bei den Fahrern. Im Binnenmarkt waren sie schlicht nicht mehr erforderlich. Thomas Pütter, der sich bei der Nagel Group, einem europaweit tätigen Logistikunternehmen mit Spezialisierung auf Lebensmittellogistik, schon seit Längerem mit der Vorbereitung auf den Brexit beschäftigt, spricht von großer Planungsunsicherheit. Seine Devise lautet: „Auseinandersetzung mit „No Deal“, bis dieses Szenario ausgeschlossen werden kann und lieber auf das Schlimmste vorbereitet sein – in der Hoffnung, dass es dann nicht kommt“. Dazu gehören bei der Nagel Group Informationen an die Kunden, Checklisten, mit denen vor allem kleine und mittlere Unternehmen unterstützt werden, und Notfallpläne.

Die beiden Branchen, für die es in einer „No Deal“-Situation mit langen Wartezeiten an den Grenzen logistisch besonders schwierig werden dürfte, sind nach Braithwaites Einschätzung Lebensmittel und Automotive – wegen der Kühlkette bzw. Haltbarkeit der Waren im ersten und wegen der eng getakteten Lieferketten im zweiten Fall. BMW und Honda haben für Standorte in Großbritannien bereits jetzt die vorübergehende Einstellung der Produktion unmittelbar nach dem Brexit-Termin angekündigt.

„Unterbrechungen der Supply Chain sind zu erwarten“, sagte Pütter. Derzeit würden die Läger in Großbritannien aufgefüllt, um Problemphasen überbrücken zu können. Lagerflächen seien bereits knapp. Als neuralgischen Punkt nannte er insbesondere das Nadelöhr Calais-Dover, zu dem es kaum Alternativen gebe. Erhöhte Abfertigungszeiten könnten lange Staus nach sich ziehen. „Wie sich die Warenströme verändern werden, ist schwer vorhersehbar.“ Gleiches gelte für die Entwicklung der Transportpreise, für Kabotage-Regelungen, für die Anerkennung von Führerscheinen, für die Verlagerung von Produktionsstandorten oder die Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis von Mitarbeitern ohne britischen Pass.

Der Weg vom Referendum zum Austritt

Am 23. Juni 2016 entschieden sich die Briten in einem Referendum mit knapper Mehrheit für den Austritt aus der Europäischen Union. Der offizielle Austrittsantrag gem. Artikel 50 des Vertrags über die Europäische Union erfolgte am 29. März 2017, knapp drei Monate später begannen die Verhandlungen über die Modalitäten des Austritts und die künftigen Beziehungen zwischen dem UK und der EU.

Die Unterhändler einigten sich am 14. November 2018 auf einen Austrittsvertrag, der einen geordneten Austritt am 29. März 2019 und daran anschließend eine knapp zweijährige Übergangsfrist bis Ende 2020 vorsieht. Das britische Kabinett und die Regierungschefs der 27 EU-Länder stimmten dem Abkommen zu. Das britische Unterhaus jedoch hat diesen Vertrag am 15. Januar mit 432 zu 202 Stimmen abgelehnt. Das Abkommen sah vor, dass Großbritannien in der EU-Zollunion bleibt, sollte man sich mit Brüssel nicht rechtzeitig auf ein Freihandelsabkommen verständigen. Auf diese Weise wollten die Verhandlungspartner eine harte Grenze zwischen der Republik Irland und Nordirland vermeiden.

 

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