Mit der „digitalen Kettenreaktion“ zur Prozesseffizienz

Variantenvielfalt, Mengenschwankungen und eine wachsende Zahl von Akteuren entlang der automobilen Lieferkette machen die IT-basierte Transportsteuerung zunehmend zum unverzichtbaren Erfolgsfaktor für Logistiker. Auf dem Forum Automobillogistik von BVL und VDA, das Anfang Februar in München stattfand, diskutierten Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft über Einsatzmöglichkeiten und Vorteile.

Der wachsende Trend zur Individualisierung bei Produkten und Dienstleistungen wird von einem erwarteten Anstieg des Frachtvolumens um den Faktor vier bis sechs über alle Verkehrsträger bis 2050 begleitet. Vor diesem Hintergrund betonte Prof. Stefan Asenkerschbaumer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung bei Bosch: „Die Vernetzung der Supply Chain stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit.“ Gleichwohl unterstrich er die Komplexität dieser Aufgabe, zumal die Steuerung und Abstimmung mit vielen kleinen Lieferanten dazugehört. Nachbesserungsbedarf sieht er vor allem bei kleineren und mittleren Unternehmen entlang der Supply Chain. Nach Einschätzung des Experten fehlen ihnen meist die digitalen Grundlagen, und zwar sowohl technisch als auch qualifikatorisch. Nach einer Studie der Hochschule Coburg tauschen weniger als 25 Prozent der mittelständischen Unternehmen Produktionsinformationen über cloudbasierte Kooperationsplattformen aus. Dabei erlaubt gerade diese Technologie eine Reduktion des Aufwands, eine bessere Datenqualität und eine hohe Transparenz, die wiederum eine Prozessoptimierung ermöglicht. Hier habe die Branche in den nächsten Jahren noch viel Arbeit vor sich.

Umso wichtiger, dass große Unternehmen mit gutem Beispiel vorangehen. Matthias Braun, Leiter Digitalisierung und Konzeptentwicklung Materiallogistik bei der Volkswagen Konzernlogistik, sprach darum von einer „digitalen Kettenreaktion“, die mit einer standardisierten Kommunikation beginnt. Die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung liegt seiner Einschätzung nach darin, alle Prozesse in einer Kette abzubilden. Dort, wo Schnittstellen für den Datenaustausch nicht von Partnern eingerichtet werden, müssen diese dennoch die Möglichkeit haben, ihre Daten standardisiert zu übermitteln. Darum entwickelte der Automobilkonzern eine digitale Transportakte, die alle relevanten Informationen zu einem Transportauftrag für alle Prozessbeteiligten einsehbar zusammenführt. „Es kann doch nicht sein, dass wir beinahe mehr Papier in der Abwicklung brauchen als wir Ladung auf dem Lkw transportieren“, so Braun abschließend. Über den digitalen Informationsaustausch in Echtzeit sei dem beizukommen.

„Die Technik ist selten das Problem, es hapert vielmehr an den etablierten Prozessen“, ergänzte Christian Bühler, IT-Projektleiter Global Supply Chain im Bereich Transportleitsysteme bei Daimler. Mit einheitlichen Abläufen nach VDA-Maßgaben will das Unternehmen eine durchgängige Steuerung des Hauptlaufs von der Beladung bis zur Entladung im Werk erreichen. Dazu hat Daimler eine Plattform eingerichtet, um die Datenqualität zu prüfen und wo nötig zu verbessern. Wichtig ist dabei laut Bühler vor allem: „Die Komplexität muss sich im System abbilden lassen, aber bitte nicht in dessen Bedienung.“

Inwieweit Big Data den Produktivbetrieb unterstützen kann und welche Effizienzgewinne sich durch die Auswertung großer Datenmengen erzielen lassen, veranschaulichte Dr. Matthias Priebe, verantwortlich für Bedarfs- und Bestandsmanagement sowie Beschaffungslogistik bei Volkswagen im Bereich Aftersales. Ab der Serienfertigung eines Modells werden bei dem Wolfsburger Automobilhersteller alle Ersatzteile, die für die Fahrbereitschaft nötig sind, 15 Jahre lang vorgehalten. Die Vorhersage von Ersatzteilbedarfen für einen derart langen Zeitraum war eine der größten Herausforderungen für den Bereich Beschaffungslogistik im Konzern. „Durch den Einsatz von Big Data ist es uns gelungen, eine hinreichend genaue Allzeitprognose zu erstellen und Massendaten aus der Laborumgebung in den Produktivbetrieb zu überführen“, so Priebe.

Neben der reinen Datenverarbeitung und -analyse spielen auch autonome Transportsysteme in der Produktionshalle wie im Yardmanagement eine immer wichtigere Rolle. BMW setzt in seinen deutschen Werken bereits zu einem Teil auf autonomen Helfer: Fahrzeuge zum Transport von Sattelaufliegern oder auch von Behältern wie Gitterboxen navigieren auf dem Werkgelände zielsicher ohne Leitlinien oder Transponder. Die in der Halle eingesetzten Logistikroboter übernehmen eine Vielzahl von Aufgaben, von der autonomen Bandbereitstellung in der Montage über den Transport von Rolluntersetzern bis hin zu Routenzügen. Die Maschinen lernen während ihres Einsatzes permanent dazu und zeigen durch ihre Leistungsfähigkeit, wie gut sich die Intralogistik als Testfeld für autonomes Fahren eignet.

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Brexit: Noch 50 Tage bis zum Austrittstermin

Weniger als zwei Monate vor dem Austrittstermin des Vereinigten Königsreichs (UK) scheint die Lage zunehmend verfahren. Logistikunternehmen bereiten sich auf den ungeordneten Austritt des UK aus der Europäischen Union vor. Noch herrscht jedoch die Hoffnung vor, dass das Szenario nicht eintritt und möglicherweise zunächst der Zeitplan revidiert wird. Bei Veranstaltungen der Bundesvereinigung Logistik (BVL) stand das Thema oben auf der Agenda.

Aus Sicht der Logistik wäre der Austritt des UK aus der Europäischen Union in seiner Wucht nicht zu unterschätzen. Oliver Zipse, Mitglied des Vorstands der BMW AG, erklärte während des Forums Automobillogistik von BVL und VDA am Dienstag in München: „Die Auswirkungen eines harten Brexits sind mit denen einer Naturkatastrophe vergleichbar.“ Der bayerische Automobilhersteller hat seine Produktion international eng verzahnt und bereitet sich bereits seit Monaten auf den immer wahrscheinlicheren Fall eines ungeordneten Brexits vor.

Noch deutlicher wurde Professor Hans-Werner Sinn, ehemaliger Präsident des ifo-Instituts: „Der Brexit zerstört die europäische Nachkriegsordnung.“ Damit gehen aus seiner Sicht nicht nur vorübergehende Unannehmlichkeiten einher. Vielmehr bedrohten die protektionistischen Bestrebungen den gesamten europäischen Wirtschaftsraum über Jahrzehnte. „Wir dürfen nicht vergessen, dass erst die Aufnahme der Briten in die EWG das Tor für den internationalen Handel geöffnet hat und es Deutschland damit ermöglichte, die Weltmärkte zu erobern“, betonte Sinn weiter. Mit dem zweitgrößten Bruttoinlandsprodukt in der EU sei der Austritt des Vereinigten Königreichs „gleichzusetzen mit dem Austritt von 19 kleineren EU-Staaten.“ Sinn bezweifelte zudem, dass das derzeit diskutierte Rückfallabkommen eine Mehrheit im britischen Parlament finden werde. Die damit zusammenhängende Zollfrage an der Grenze zwischen Nordirland und der Republik Irland erlaubt seiner Einschätzung nach „keine Lösung, die die staatliche Integrität erhält und zugleich ein erneutes Erstarken der IRA ausschließt.“ Der Wirtschaftswissenschaftler hält es darum für wahrscheinlich, dass der Austrittstermin verschoben wird, um den EU-Austritt in einem zweiten Referendum zu verwerfen.

„Die Briten haben keine wirkliche Verhandlungsposition; sie verhandeln mit sich selbst und die Situation ist völlig verworren“, so Stefanie Eich, Brexit-Expertin der bundeseigenen Germany Trade & Invest, bei einer Veranstaltung der BVL zum Thema „Brexit und die logistischen Folgen“, die Ende Januar in Köln stattfand. Nach Einschätzung von Alan Braithwaite, Logistik-Professor an der Cranfield School of Management, hat die britische Regierung die Kontrolle verloren. „‘No Deal‘ hat keine Mehrheit, aber darauf könnte es aus Versehen hinauslaufen“, so Braithwaite in Köln. Dieser Erkenntnis verschließe sich die EU derzeit noch.

Wird kein Ausweg gefunden, verlässt das Vereinigte Königreich die EU am 29. März 2019 ohne Übergangsphase und weitere Verhandlungen über das zukünftige Verhältnis. Großbritannien und die EU und deren Mitgliedsländer stehen dann zueinander wie Drittstaaten, die keine offiziellen Handelsbeziehungen unterhalten und für deren Bürger es keine Personenfreizügigkeit gibt. Mit Blick auf den Handel greifen dann zunächst einmal die Regelungen der WTO und die dort festgelegten Zolltarife.

Deutschland, Frankreich, die Niederlande und Belgien stellen sich für diesen Fall auf den Einsatz von Hunderten zusätzlicher Zöllner ein. In Großbritannien werden nach dortigen Schätzungen sogar 5.000 zusätzliche Kräfte benötigt. In vielen Unternehmen jedoch sind kaum Kenntnisse rund um das Thema Zoll vorhanden – weder in der Administration noch bei den Fahrern. Im Binnenmarkt waren sie schlicht nicht mehr erforderlich. Thomas Pütter, der sich bei der Nagel Group, einem europaweit tätigen Logistikunternehmen mit Spezialisierung auf Lebensmittellogistik, schon seit Längerem mit der Vorbereitung auf den Brexit beschäftigt, spricht von großer Planungsunsicherheit. Seine Devise lautet: „Auseinandersetzung mit „No Deal“, bis dieses Szenario ausgeschlossen werden kann und lieber auf das Schlimmste vorbereitet sein – in der Hoffnung, dass es dann nicht kommt“. Dazu gehören bei der Nagel Group Informationen an die Kunden, Checklisten, mit denen vor allem kleine und mittlere Unternehmen unterstützt werden, und Notfallpläne.

Die beiden Branchen, für die es in einer „No Deal“-Situation mit langen Wartezeiten an den Grenzen logistisch besonders schwierig werden dürfte, sind nach Braithwaites Einschätzung Lebensmittel und Automotive – wegen der Kühlkette bzw. Haltbarkeit der Waren im ersten und wegen der eng getakteten Lieferketten im zweiten Fall. BMW und Honda haben für Standorte in Großbritannien bereits jetzt die vorübergehende Einstellung der Produktion unmittelbar nach dem Brexit-Termin angekündigt.

„Unterbrechungen der Supply Chain sind zu erwarten“, sagte Pütter. Derzeit würden die Läger in Großbritannien aufgefüllt, um Problemphasen überbrücken zu können. Lagerflächen seien bereits knapp. Als neuralgischen Punkt nannte er insbesondere das Nadelöhr Calais-Dover, zu dem es kaum Alternativen gebe. Erhöhte Abfertigungszeiten könnten lange Staus nach sich ziehen. „Wie sich die Warenströme verändern werden, ist schwer vorhersehbar.“ Gleiches gelte für die Entwicklung der Transportpreise, für Kabotage-Regelungen, für die Anerkennung von Führerscheinen, für die Verlagerung von Produktionsstandorten oder die Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis von Mitarbeitern ohne britischen Pass.

Der Weg vom Referendum zum Austritt

Am 23. Juni 2016 entschieden sich die Briten in einem Referendum mit knapper Mehrheit für den Austritt aus der Europäischen Union. Der offizielle Austrittsantrag gem. Artikel 50 des Vertrags über die Europäische Union erfolgte am 29. März 2017, knapp drei Monate später begannen die Verhandlungen über die Modalitäten des Austritts und die künftigen Beziehungen zwischen dem UK und der EU.

Die Unterhändler einigten sich am 14. November 2018 auf einen Austrittsvertrag, der einen geordneten Austritt am 29. März 2019 und daran anschließend eine knapp zweijährige Übergangsfrist bis Ende 2020 vorsieht. Das britische Kabinett und die Regierungschefs der 27 EU-Länder stimmten dem Abkommen zu. Das britische Unterhaus jedoch hat diesen Vertrag am 15. Januar mit 432 zu 202 Stimmen abgelehnt. Das Abkommen sah vor, dass Großbritannien in der EU-Zollunion bleibt, sollte man sich mit Brüssel nicht rechtzeitig auf ein Freihandelsabkommen verständigen. Auf diese Weise wollten die Verhandlungspartner eine harte Grenze zwischen der Republik Irland und Nordirland vermeiden.

 

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Innovationsprozesse mutig vorantreiben

„Die Chancen und Herausforderungen durch die Digitalisierung sind real. Wir müssen sie ergreifen und unsere Geschäftsmodelle weiterentwickeln. Genau darum geht es bei diesem Forum Automobillogistik“, sagte Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), beim Forum Automobillogistik in München. Die zweitägige Veranstaltung (05./06.02.2019) ist das größte europäische Branchentreffen der Automobillogistik. Bundesvereinigung Logistik (BVL) und VDA veranstalten das Forum zum siebten Mal. Rund 530 Teilnehmer und 50 Aussteller sind in der BMW-Welt dabei. Mattes: „Die moderne Automobillogistik steht hier an vorderster Front: Mit der Automotive Supply Chain haben wir ein einmaliges, komplexes und bestens verzahntes Netzwerk von Fahrzeugherstellern, Zulieferern und Dienstleistern geschaffen. Dieses Netzwerk ist – neben der Qualität unserer Produkte – die Grundlage des Erfolges der deutschen Automobilindustrie.“

Mattes betonte weiter: „Stück für Stück erneuern und verbessern wir die Prozesse der Supply Chain mittels innovativer Lösungen und Projekte. So nutzen wir konsequent die Möglichkeiten der Digitalisierung. Wir sind überzeugt: Die Zukunft der Logistik, der Produktion und die Zukunft des Automobils selbst ist digital. Künstliche Intelligenz (KI) spielt eine entscheidende Rolle auf dem Weg zum automatisierten und fahrerlosen Fahren. Sie bietet für die Automobilindustrie enorme Potenziale: weniger Unfälle, Verflüssigung des Verkehrs, lernende Verkehrssteuerung, Vernetzung mit allen Verkehrsträgern. Rund die Hälfte der weltweiten Patente zum vernetzten und automatisierten Fahren kommt von deutschen Unternehmen. International ist das Platz 1. Digitalisierung heißt auch: Hersteller und Zulieferer werden zu Mobilitätsdienstleistern, sie entwickeln neue Mobilitätslösungen: Carsharing, Ride-Pooling, Mobilitätsplattformen und Mobilitäts-Apps sind hierfür nur der Anfang. Die Mobilität der Zukunft kann nur Fahrt aufnehmen mit entsprechenden Rahmenbedingungen. Bei der Elektromobilität geht es dabei um den Auf- und Ausbau einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur. Für das vernetzte und automatisierte sowie autonome Fahren brauchen wir eine entsprechende digitale Infrastruktur.“

Der BVL-Vorstandsvorsitzende Robert Blackburn spricht in einer Keynote am zweiten Forumstag (06.02.) über die Chancen und Perspektiven, die sich aus der Echtzeitsteuerung ergeben – ein Thema, das zurzeit branchenübergreifend ganz oben auf der Agenda steht. „Echtzeitsteuerung ist eine Grundvoraussetzung für eine Smart Factory nach Industrie 4.0, die es beispielsweise erlaubt, auch bei individuellen Kundenwünschen und bis zur „Losgröße 1“ wirtschaftlich zu produzieren“, sagt Blackburn. Dazu aber müssen alle relevanten Daten für alle Beteiligten sofort und jederzeit verfügbar sein, ein umfassender und flächendeckender Datenaustausch. Blackburn: „Das heißt, Echtzeitsteuerung ist nur partnerschaftlich möglich, sie kann nicht einseitig vorgegeben werden. Um auch zukünftig erfolgreich zu sein, ist es wichtig, in Netzwerkstrukturen auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten.“

Zentrale Themen des diesjährigen Forums sind u. a. Automatisierung und Digitalisierung in allen Stufen der Wertschöpfungskette, Produktionsplanung und Steuerung, – auch angesichts immer individuellerer Kundenwünsche – und die Möglichkeiten, welche sich durch intelligente Vernetzung und den Datenaustausch in Echtzeit eröffnen, z.B. für mehr Nachhaltigkeit oder zur Optimierung der anspruchsvollen Aftermarket-Supply-Chain. Dazu sprechen Logistik-Experten der Automobilhersteller und Zulieferer sowie Unternehmensberater und Wissenschaftler.

Drei Keynote-Speaker gestalteten den Auftakt des ersten Forumstages: Oliver Zipse, Mitglied des Vorstands von BMW, schilderte, wie Wertströme intelligent gestaltet werden können, vom Anfang bis hin zum Kunden. Der stellvertretende Vorsitzende der Robert Bosch GmbH, Prof. Stefan Asenkerschbaumer, sprach darüber, warum Supply Chains digitalisiert und vernetzt werden sollten. Dr. Jörg Mosolf, Geschäftsführender Gesellschafter der Mosolf Group, erläuterte, dass es bei aller Digitalisierung auch künftig die Menschen sind, die die Wertschöpfung gestalten.

Die Komplexität der Logistik steigt besonders in der Automobilindustrie, verursacht durch Variantenvielfalt, Mengenschwankungen und eine wachsende Zahl von Akteuren. In der Plenumssequenz zum Thema „Digitale Transportsteuerung“ beleuchteten Experten anhand von konkreten Fallbeispielen, wie innovative Technologien eingesetzt werden können, um diese Komplexität beherrschbar zu machen. Unter anderem sprachen Doktorandin Dana Clauer von der TU München und Dr.-Ing. Thomas Irrenhauser von BMW über den Entwicklungsstatus beim Einsatz autonomer Transportsysteme auf dem Werksgelände.

Am Nachmittag konnten die Teilnehmer zwischen zwei Vortragssequenzen wählen. Zum einen stand das Thema „Automatisierte Logistik“ auf der Agenda und die Art und Weise, wie diese die Produktionsprozesse revolutioniert. Zum anderen ging es um das anspruchsvolle Feld des „Aftermarket“ und die Frage, welche Potenziale dort mit Big Data erschlossen werden können. Im Rahmen der Abendveranstaltung wird der VDA Logistik Award verliehen.

Der zweite Forumstag (06.02.) startet mit einer Keynote von Dr. Robert Engelhorn, Leiter des BMW-Stammwerks in München. Er stellt das besondere Logistikkonzept vor, das nötig ist, um ein Automobilwerk in dieser Größe im Herzen einer Metropole zu betreiben. BVL-Vorstandsvorsitzender Robert Blackburn schildert aus einer branchenübergreifenden Perspektive, welche Chancen und Perspektiven sich aus der Echtzeitsteuerung ergeben. Im Anschluss präsentiert der am Vorabend gekürte Träger des VDA Logistik Awards sein preisgekröntes Projekt.

Wie wird sich die Weltwirtschaft entwickeln und was wird dabei aus Deutschland? Der Klärung dieser Frage widmet sich Prof. Hans-Werner Sinn, ehemaliger Präsident des ifo-Instituts.

Mit der Möglichkeit zu exklusiven Einblicken in die Logistikpraxis schließt die zweitägige Veranstaltung. Neben dem BMW-Werk können die Teilnehmer das Entwicklungszentrum von Knorr-Bremse besuchen, das Werk von MAN Truck & Bus oder das Depot des Lebensmittellieferservices von Amazon Fresh.

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2019: Vier neue Veranstaltungen der Erfolgsreihe, u.a. auf der BuGa in Heilbronn

Rastatt, 29. Januar 2019. „Urbanes Bauen“, die gemeinsame Veranstaltungsreihe für Baufachleute der Unternehmen Kronimus und Hauraton, startet mit vier Terminen in ein neues Seminarjahr. Zu den Veranstaltungen (14. Februar in Würzburg, 14. März in Mainz, 16. Mai in Heilbronn und 7. November in München) kommen wieder zahlreiche Experten zusammen. Seit ihrer Premiere 2016 hat die Reihe bislang über 1.000 Teilnehmer angezogen.

Auch in diesem Jahr präsentieren die Veranstaltungen einen spannenden Mix aus Fachthemen, die für jeden einzelnen Termin mitsamt Tagesprogramm unter www.urbanes-bauen.de zu finden ist. In Heilbronn gibt es etwa die Gelegenheit, das Gelände der Bundesgartenschau (BuGa) 2019 unter fachlichen Aspekten zu besichtigen. Bei der Veranstaltung in der BMW-Welt München ist Ulrich Schäfer, Präsident des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e.V., mit einem Grußwort vor Ort.

Als Fortbildung anerkannt

Die Seminarreihe gibt Fachleuten die Gelegenheit zum gemeinsamen Nachdenken und Diskutieren. Planer, Repräsentanten von Bauunternehmen und kommunale Baufachleute lassen sich von Trends, fortschrittlichen Technologien und Produktentwicklungen inspirieren und nutzen die Plattform zum Netzwerken. Anschauliche Vorträge werden mit Projektbeispielen verknüpft. Baustellenbesichtigungen oder Führungen ergänzen das Programm. Viele Verantwortliche entdecken dabei Lösungen für ihre baulichen Herausforderungen und neue Synergiefelder. Bei Architekten- und Ingenieurkammern sind die Seminare als Fortbildungsveranstaltungen angemeldet und anerkannt.

Fachvortrag „Fassaden und Flachdächer norm- und regelgerecht entwässern“

Alle Themen beantworten Fragen rund um urbane Bautätigkeiten: z.B. wie barrierefreies Bauen im öffentlichen Verkehrs- und Freiraum aussehen kann, wie sich Aufgaben der Landschaftsarchitekten als Gestalter der Städte darstellen oder welche Möglichkeiten ein moderner Betonzusatzstoff zur Reduzierung giftiger Stickoxide bietet. Wie werden Ein- und Übergänge von Häusern an urbanen Freiflächen barrierefrei gestaltet – insbesondere wenn sie mit einem norm- und regelgerechten Entwässerungssystem ausgestattet sein sollen? Fragen wie diese beantwortet Hauraton-Projektmanager Patrick Riewe, der die aktuellen Norm- und Regelpakete praxisnah vorstellt. Präsentiert werden verschiedene Anwendungsbeispiele wie Flachdächer, Terrassen, Balkone oder Gebäudezugänge im erdberührten Bereich. Entwässerungsrinnen schützen Gebäude dauerhaft vor stehendem oder drückendem Wasser und bieten somit dem Planer langfristige Sicherheit vor kostenintensiven Schäden rund um das Bauobjekt.

Unter dem Motto "Zukunftsorientierte Oberflächenentwässerung" steht der Vortrag von Claus Huwe. Der Hauraton-Ingenieur präsentiert die Reinigungsleistung des multifunktionalen Retentionsrinnenfilters der Drainfix Clean auf Basis verschiedener gesetzlichen Richtlinien für eine effektive Behandlung von Niederschlagswasser.

Mehr Informationen zum Programm und zu den jeweiligen Fachvorträgen an den unterschiedlichen Orten sowie Anmeldungen unter www.urbanes-bauen.de

Die Teilnahme ist kostenfrei. Seminarzeit: 11.30 – 16.15 Uhr inklusive Mittagsimbiss zum Auftakt.

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Cleveres Schutzkonzept für die BMW R 1250 GS

Zur Vermeidung kostspieliger Schäden am Motor, besonders an den Zylinderköpfen, dem Tank und dem Vorbau, haben sich die Wunderlich-Entwickler Gedanken zu einem modular
aufgebauten, umfassenden Schutzbügelkonzept für die neue BMW R 1250 GS gemacht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Das Rundumschutzkonzept erhöht die passive Sicherheit und sorgt damit für entspannteres Fahren. Bei den Schutzbügeln steht für die Sinziger die schützende Funktion und das integrierte Design gleichermaßen im Mittelpunkt.

Basis des Wunderlich-Konzepts ist der Motorschutzbügel. Er schützt nicht nur zuverlässig die Zylinder und Ventildeckel, sondern auch die beiden Lambdasonden. Der Motorschutzbügel kann durch die optional erhältliche Verbundstrebe ergänzt werden. Sie dient als Verbindung für
die beiden Motorschutzbügel rechts und links. Sie verläuft vor der Lichtmaschinenabdeckung und wird an den dafür vorgesehenen Bohrungen direkt mit den Motorschutzbügeln  
verschraubt.

Abgerundet wird der clevere Rundumschutz durch den Tankschutzbügel „ADVENTURE STYLE“. Der schützt zuverlässig sowohl den Tank, als auch die Verkleidung des Vorbaus und die hochgefährdeten Wasserkühler-Einheiten.

Motorschutzbügel, Strebe und Tankschutzbügel bieten die BMW-Zubehörspezialisten jeweils einzeln an. Verbunden miteinander, sorgen sie im Falle eines Sturzes oder Umfallers dafür, dass die wirkenden Kräfte optimal über die Schutzbügelstruktur so auf die belastbaren Aufnahmepunkte verteilt werden, dass Kraftspitzen vermieden werden.

Alle Motorschutzbügel, die passenden Verbundstreben sowie der Tankschutzbügel VA sind grundsätzlich in Edelstahl gefertigt. Die pulverbeschichteten Farbvarianten des
Tankschutzbügels bestehen aus Präzisions-Stahlrohr. Der Motorschutzbügel ist aus 25-Millimeter Präzisions-Edelstahlrohr, die Tankschutzbügel sind aus einem Verbund aus 25- und 18-Millimeter Rohr hergestellt.

Die Rohrsegmente von Motor und Tankschutzbügel sind auf CNC Rohrbiegemaschinen geformt und anschließend sauber verschweißt. Optisch integriert sich das passgenaue, modular aufgebaute Schutzbügelkonzept in das Design der R 1250 GS und unterstreicht deren markantes Erscheinungsbild.

Neben den beschriebenen Edelstahlvarianten, sind die Schutzbügel in Schwarz und – ganz neu: HP-Blau und Weiß erhältlich. Diese passen besonders auch zur Variante „Style HP“. Die
Farbvarianten sind jeweils pulverbeschichtet, bei den Edelstahlversionen ist die Oberfläche glasperlengestrahlt und zusätzlich elektropoliert.

Wunderlich Schutzkonzept für die BMW R 1250 GS

Motorschutzbügel
• 26442-000 Wunderlich Motorschutzbügel R 1250 GS VA* – VA
• 26442-002 Wunderlich Motorschutzbügel R 1250 GS VA* – schwarz
• 26442-004 Wunderlich Motorschutzbügel R 1250 GS VA* – weiß
• 26442-005 Wunderlich Motorschutzbügel R 1250 GS VA* – HP blau

Verbundstrebe
• 26443-000 Wunderlich Verbundstrebe für Motorschutzbügel VA* – VA
• 26443-002 Wunderlich Verbundstrebe für Motorschutzbügel VA* – schwarz
• 26443-004 Wunderlich Verbundstrebe für Motorschutzbügel VA* – weiß
• 26443-005 Wunderlich Verbundstrebe für Motorschutzbügel VA* – HP blau

Tankschutzbügel
• 26450-500 Wunderlich Tankschutzbügel »ADVENTURE STYLE« VA* – VA
• 26450-502 Wunderlich Tankschutzbügel »ADVENTURE STYLE« – schwarz
• 26450-503 Wunderlich Tankschutzbügel »ADVENTURE STYLE« – weiß
• 26450-505 Wunderlich Tankschutzbügel »ADVENTURE STYLE« – HP blau

VA*: Edelstahl

Weblinks:
www.wunderlich.de
www.bmw-r1250gs.de
www.bmw-r1250gs.com

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Ausbau internationaler Bildungskooperation

Im Rahmen des internationalen Austauschprogramms von MAI Carbon mit seinem Projekt MAI iTeCK (Projektpartner sind: MAI Carbon / CCeV, MINT_Bildung des AMU Augsburg sowie die Eckert Schulen,  gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung) besuchten 13 südkoreanische Studentinnen und Studenten und vier Professoren aus den Universitäten Chonbuk, Wonkwang und Jeonju den Spitzencluster und seine Partner in Augsburg.

Innerhalb einer Woche wurden die Gäste sowohl im Technologiezentrum Augsburg (TZA) als auch bei ausgewählten Partnern betreut und in die hiesige „Carbon-Welt“ eingeführt. Vorträge von Coriolis, ITA Augsburg, Innovationspark Augsburg und Projekt WiR (Universität Augsburg) vermittelten den Gästen zunächst theoretische Einblicke. Vertiefen konnten sie ihr reges Interesse während der Besuche bei Airbus Helicopters und Voith Composites wie auch bei den Institutsbesuchen DLR und Fraunhofer IGCV sowie an der Universität Augsburg und an der TU München mit seinem Lehrstuhl für Carbon Composites (LCC) als auch auf dem Ludwig-Bölkow-Campus in Taufkirchen. Zum Abschluss der fünf Tage gab es eine Besichtigung der BMW Welt in München.

Ziel war es einen universitären Austausch voranzutreiben, Ideen zur weiteren Kooperation zu diskutieren und Deutschland als Standort für Spitzenforschung zu stärken und weltweit sichtbarer zu machen. „Ein herzlicher Dank geht an die unterstützenden Institutionen dieser erfolgreichen Woche. Unsere koreanischen Gäste waren begeistert. Wissenschaft ist international und bedeutet Kooperation und fachlichen Austausch über Ländergrenzen hinweg“, wie Sven Blanck, verantwortlich für das Thema Internationalisierung bei MAI Carbon, die Woche rückblickend zusammenfasst.

Über CCeV

Carbon Composites e.V. (CCeV) ist der größte deutschsprachige Verbund von Unternehmen und Forschungseinrichtungen und deckt die gesamte Wertschöpfungskette der Hochleistungs-Faserverbundwerkstoffe ab. CCeV vernetzt Forschung und Wirtschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

CCeV versteht sich als Kompetenznetzwerk zur Förderung der Anwendung von Faserverbundwerkstoffen. Die Aktivitäten von CCeV sind auf die Produktgruppe „Marktfähige Hochleistungs-Faserverbundstrukturen“ ausgerichtet. Schwerpunkte liegen auf Faserverbundstrukturen mit Kunststoffmatrices, wie sie aus vielen Anwendungen auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt sind, sowie auf Faserverbundstrukturen mit Keramikmatrices mit ihren höheren Temperatur- und Verschleißbeständigkeiten.

CCeV wurde 2007 gegründet und hat derzeit an die 300 Mitglieder. Sitz des Vereins ist Augsburg.

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Motorenöl: Auch im Winter Füllstand regelmäßig checken

Auch bei Minusgraden sollten Autofahrer regelmäßig den Motorenölstand ihres Fahrzeugs kontrollieren. „Die Außentemperatur spielt beim Nachfüllen keine Rolle“, sagt Thorsten Rechtien, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland, und ergänzt: „Allerdings sollte es möglichst vermieden werden, eiskaltes Öl – etwa aus der unbeheizten Garage – in ein heißes Aggregat zu kippen.“

Maximal-Markierung nicht überschreiten

Die Prüfung des Ölstandes erfolgt bei kaltem Motor. Dabei das Fahrzeug waagrecht abstellen. Während einer Tankpause rund fünf Minuten warten, bis der Schmierstoff wieder nach unten gelaufen ist. Der Füllstand sollte zwischen der Minimum- und Maximum-Markierung liegen. Die Menge zwischen den Einkerbungen des Messstabs steht in der Kfz-Betriebsanleitung. „Beim Nachfüllen darauf achten, dass nicht zu viel Öl eingefüllt wird. Das ist schädlich für die Dichtungen des Motors. Außerdem kann es durch Schaumbildung zu einem Schmierfilmabriss kommen“, unterstreicht der TÜV Rheinland-Fachmann. Doch welches Öl ist für welchen Motor geeignet? Häufig hilft ein Blick auf den Ölzettel vom letzten Wechsel. Entscheidend sind allein die Freigaben der Automobilhersteller. Sie finden sich in der Betriebsanleitung und auf den Etiketten der Öldosen – beispielsweise VW 507 00 oder BMW Longlife-04. Wenn möglich, wegen der unterschiedlichen Zusätze bei derselben Marke bleiben.

Viskosität beschreibt Fließverhalten von Flüssigkeiten

Viskosität ist zwar ein wichtiger Faktor, doch es kommen weitere Komponenten wie Basisöle und Additive hinzu. So kann ein 5W-30-Öl zwar die richtige Viskositätsklasse haben, muss jedoch nicht zwangsläufig alle Vorgaben des Herstellers erfüllen. Fälschlicherweise werden die Viskositätsklassen oft mit Herstellerfreigaben gleichgesetzt. Doch Viskosität definiert lediglich das Fließverhalten einer Flüssigkeit. Zäh wie Honig oder dünn wie Wasser sind Beispiele für hohe oder niedrige Viskosität. „Mehrbereichsöle müssen beides können, also über einen weiten Temperaturbereich die erforderliche Schmierung sicherstellen“, erklärt TÜV Rheinland-Experte Rechtien.

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Mit der HJS Qualitätsoffensive Kunden zufriedenstellen

Die seit Monaten anhaltenden Dieseldiskussionen führen in der Bevölkerung zu einer allgemeinen Verunsicherung. Umso wichtiger ist es vor allem für freie Werkstätten, den Sorgen der Autofahrer mit einer Qualitätsoffensive entgegenzuwirken. Die HJS Emission Technology GmbH gilt durch seine langjährige Erfahrung und Kompetenz im Bereich der Abgasnach-behandlung als zuverlässiger und innovativer Partner der Werkstätten. Durch das umfangreiche Portfolio an Reparaturlösungen bietet das Sauerländer Traditionsunternehmen das breiteste Sortiment am Markt, womit jeglicher Kundenanfrage nachgekommen wird.

Als direkter Zulieferer und Erstausrüster der Automobilindustrie profitiert HJS von einem Wissensvorsprung und bedient den Markt immer als erster mit neuen und innovativen Reparaturteillösungen im Bereich der Dieselrußpartikelfilter, Katalysatoren und Schalldämpfern. Jüngstes Beispiel ist das HJS Reparaturrohr Katalysator 83 00 8311 für die BMW 1er-Reihe. Eine Neuentwicklung, die wie alle HJS-Produkte eine hohe Passgenauigkeit garantiert und die höchsten Material- und Fertigungsstandards erfüllt. Die perfekt auf die Abgasanlage abgestimmten Flexteile entsprechen den höchsten Qualitätsansprüchen, garantieren eine maximale Lebensdauer und führen letztendlich zu zufriedenen Werkstattkunden. Dabei erfolgt die Auslieferung der hochwertigen Edelstahlprodukte fast immer inklusive der Montageteile. Um schnelle und reibungslose Reparaturen zu gewährleisten, bietet HJS seinen Werkstattkunden zudem bedarfsgerecht bestückte Montagetechnikpakete zu attraktiven Preisen an. Als zusätzlichen Service für die Werkstattmitarbeiter stellt HJS teilweise sogar eigens für diese Zwecke produzierte Montagevideos zur Verfügung. Diese sind abrufbar über ein QR-Code, der sich auf der Verpackung befindet.

 

 

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Creatura Insights: MORE POWER WITH PRINT

Nach dem großen Erfolg der preisgekrönten Creatura-Roadshow „THE POWER OF PRINT“, geht die Creatura-Initiative im Februar und März 2019 mit einem neuen Veranstaltungsformat erneut auf Deutschlandtour.

In den neuen „Creatura Insights“-Veranstaltungen vermitteln führende Experten aktuelle Erkenntnisse aus der ersten Metaanalyse von über 300 internationalen Studien zur Werbewirkung von Print sowie aus vielen Best-Practice-Cases.

Alle Werbe- und Marketingentscheider sowie alle Kreative, die nicht Effekthascherei betreiben wollen, sondern sich eine nachhaltige Werbewirkung wünschen, erfahren in diesem einzigartigen Format, wie sie die Kraft von Print effektiv und effizient für ihren Erfolg nutzen.

Trotz digitalen Rauschs, dem manch Marketer in den letzten Jahren verfallen ist, erleben wir derzeit eine Renaissance des Analogen. Offline liegt wieder voll im Trend. Marken, die in den letzten Jahren mit sachlichem Blick ihre Budgets nicht blindlings ins Digitale umschichteten, ernten die Früchte ihrer Besonnenheit. Der Hemdenhersteller Olymp beispielsweise verdreifachte seinen Umsatz auf über 230 Millionen Euro innerhalb der letzten 10 Jahre – mit einer konsequent auf Print ausgerichteten Kommunikationsstrategie. Nicht aus Nostalgie, sondern weil es ihn erfolgreich macht.

In einer flirrenden, hektischen, digitalen Welt sehnen sich die Menschen wieder mehr nach sinnlichem Erleben, Entschleunigung und Vertrauen. Print spielt dabei eine bedeutende Rolle und ergänzt High-Tech um High-Touch. Von Anzeigen über Direct Mailings bis hin zu Verpackungen: Print ist durch seine multisensorischen Qualitäten optimal gehirngerecht. Das ist nachweislich gut für die Marke und gut für den Umsatz.

Der digitale Fortschritt macht zudem auch Printkommunikation reichhaltiger: Neue Druckverfahren und Veredelungstechniken, Individualisierungen in Kleinstauflagen, crossmediale Technologien wie Augmented Reality und Printed Electronics bieten Marketer mehr Möglichkeiten denn je. 

Dank der psychologischen Forschung und den Neurowissenschaften verstehen wir heute sehr gut, wie Menschen wahrnehmen, wie ihre Emotionen entstehen, wie sie Entscheidungen treffen und welche Rolle Printmedien dabei spielen. Doch wer die psychologischen Vorteile von Print und die technischen Möglichkeiten effektiv nutzen will, braucht dafür fundiertes Wissen und Orientierung.

Die „Creatura-Insights“-Veranstaltungen bieten genau das. Führende Experten aus den Bereichen multisensorisches Marketing, Media-Strategie, Design, Produktion und Druckveredelung zeigen, welche wertvolle Rolle Print im Marketing spielt. Die Gäste erhalten wertvolle Insights zu folgenden Fragen:

  • Wie baut Print Markenerinnerung und Markenvertrauen auf?
  • Wie macht Print Kampagnen effektiver und effizienter – auch im Zusammenspiel mit digitalen Kanälen?
  • Wie differenziert Print Marken und Produkte im Wettbewerb?
  • Wie erhöht Verpackungsgestaltung die Kaufbereitschaft am Point of Sale?
  • Wann lohnt sich die Investition in Veredelung?
  • Wie konzipiere und gestalte ich Printprodukte von Anfang an richtig, damit ich mehr Aufmerksamkeit gewinne, Botschaften tiefer im Gedächtnis verankere und mehr Response generiere?

Über das Vortragsprogramm hinaus erwartet die Gäste ein Inspirationsboulevard mit 15 Ausstellern, zahlreichen Exponaten und persönlichen Gesprächen mit den Creatura-Experten.

Die „Creatura Insights“ können Marketer und Kreative an folgenden Terminen und Standorten erleben:

  1. Februar   2019 – München (BMW-Welt)
  2. Februar   2019 – Frankfurt (Klassikstadt)
  3. März        2019 – Düsseldorf (Classic Remise)
  4. März        2019 – Hamburg (Kai 10)

Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://www.creatura.de/events

Abbildungen:

https://www.f-mp.de/res/Pressemeldungen/Creatura_Insights-Roadshow.pdf

Über Creatura:

Die Initiative Creatura (http://www.creatura.de) ist ein gemeinschaftliches Projekt des Fachverbands Medienproduktioner e.V. (f:mp.), der Heidenreich Print GmbH, der Vogt Foliendruck GmbH, der Gräfe Druck & Veredelung GmbH und Touchmore, dem Spezialisten für haptische Markenkommunikation. Dieses Kompetenzteam aus Kommunikationsexperten und Print-Begeisterten hat es sich zum Ziel gesetzt, die Möglichkeiten multisensualer Printkommuniktion zu vermitteln und Begeisterung für das Besondere zu entfachen. Gemeinsam werden Innovationen vorangetrieben und in regelmäßigen Roadshows vorgestellt. Zudem berät Creatura Kreative, Designer, Medienproduktioner, Produktmanager, Werbeagenturen und Marketingabteilungen in der wirkungsvollen Ausgestaltung ihrer Printkommunikation.

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VISION mobility live von der CES 2019: Deutsche Überraschungen

Der Konsum von Mobilität, wie wir ihn jahrzehntelang praktiziert haben, erlebt eine historische Zäsur. Die Welt steht vor ähnlichen Umwälzungen wie nach der Erfindung des Autos vor 125 Jahren. Wenn heute von der Zukunft der Mobilität die Rede ist, geht es nicht länger nur um die räumliche Fortbewegung der Lkw, Transporter, Busse und Pkw. Es geht um die neue Verkehrsmittelnutzung, neue Antriebsformen und Fahrzeug-Features. Die Zeitschrift VISION mobility hat dies live auf der CES in Las Vegas erlebt. Die Zukunft wird elektrisch – diesen Eindruck hat man jedenfalls nach Aussagen der deutschen Hersteller in Las Vegas, deren stärkstes Exponat von Daimler Vans kam. Das zeigt, dass auch hier umgedacht wird und selbst Nutzfahrzeuge in Las Vegas präsentiert werden. Damit trägt man auch dem Interesse vieler B2B-Kunden und Flotten Rechnung. Auf der CES trat Daimler vollumfänglich mit Pkw, Van und Truck an, wobei die Nutzfahrzeuge der Tochter Freightliner vor den Toren der Stadt ihre teilautonomen und vollelektrischen Runden drehten.

Ausgerechnet die Van-Sparte passte inhaltlich am besten auf die CES: Die Konzeptstudie „Vision Urbanetic“ feierte zwar schon auf der Nutzfahrzeug-IAA Premiere, kam mit ihrer exaltierten Gestaltung und dem radikalen Konzept (die Kabine lässt sich vom Chassis trennen und durch ein Cargoabteil ersetzen) aber erst in Las Vegas so richtig zur Geltung. Sie erhielt als elektrischer autonom fahrender Pod auch gleich einige neue Gadgets, darunter einen elektronischen Roulettekreisel unter dem Anzeigenrondell am Dach, der sich per Smartphone aktivieren ließe. Einmal mehr präsentierte Daimler darüber hinaus die kommunikativen Fähigkeiten seiner Van-Kugel, die als autonomes Fahrzeug auch aktiv mit der Umgebung in Kontakt treten kann. Ganz klar war darüber hinaus das Bekenntnis, dass die Zukunft elektrisch ist. Das würde man mittlerweile vielleicht auch bei Audi bestätigen. Doch die Bayern gaben sich hier wesentlich bescheidener und unspektakulärer im Auftritt: Audi kochte nochmal die Studie „Aicon“ der Pkw-IAA 2017 und den e-tron auf und zeigte neue Infotainment-Details. Der „Audi Experience Ride“ soll das Auto zum „mobilen Erlebnispark“ machen: Zukünftig können Passagiere auf dem Rücksitz mithilfe einer Virtual-Reality-Brille Filme, Videospiele und interaktive Inhalte noch realistischer erleben. Dabei sollen virtuelle Inhalte in Echtzeit an die Fahrbewegung des Autos angepasst werden. Bei „Audi Immersive In-Car Entertainment“ greift man Impulse aus Filmszenen auf und übersetzt sie in reale Fahrzeugbewegungen. 

Weitere wichtige CES-Highlights erfahren Sie in der nächsten Ausgabe, die am 01. Februar 2019 erscheint, im VISION mobility Messe Spezial. VISION mobility ist ab sofort auch als ePaper im iKiosk erhältlich.

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