Wer das Maul verbrannt hat, bläst die Suppe

Die neue Wassersicherungsgruppe WSG 150 von AFRISO wurde zur Absicherung von Trinkwarmwasserbereitern (z. B. Boiler bzw. Trinkwassererwärmer nach EN 806) gegen einen Überdruck beim Aufheizvorgang entwickelt. Das kompakte, dichtheitsgeprüfte Speicheranschluss-Set ist eine komplette Einheit nach EN 1488, bestehend aus einem Absperrhahn, zwei Rückflussverhinderern und einem Sicherheitsventil. Das System ist über eine Verschlusskappe jederzeit erweiterungsfähig und durch Drehen des Sicherheitsventils sehr einfach an unterschiedliche bauliche Gegebenheiten anpassbar.

Das Funktionsprinzip ist einfach: Falls der Anlagendruck einen Wert von 6 bar (8 bar oder 10 bar optional) überschreiten sollte, öffnet sofort das Sicherheitsventil und sichert so die Anlage gegen Überdruck. Dann wird solange Flüssigkeit abgeblasen, bis der Druck in der Anlage wieder unter den maximal zulässigen Druck gesunken ist. Das Zurückfließen von Warmwasser in das Kaltwassernetz wird durch die integrierten Rückflussverhinderer wirksam verhindert. Die Kaltwasserzufuhr des Trinkwarmwasserbereiters ist mittels Absperrkugelhahn sicher absperrbar.

Die Wassersicherungsgruppe ist für Mediumtemperaturen bis max. 95 °C und Anlagendrücke bis max. 10 bar konzipiert, wobei der Öffnungsdruck des Sicherheitsventils 6 bar beträgt. Als Systemanschlüsse stehen zwei G3/4 IG und zur optionalen Erweiterung ein G1 IG Anschluss zur Verfügung. In Heizungsanlagen kann Wasser hohe Drücke und Temperaturen bis über 100 °C erreichen; entsprechend sollten nur Fachbetriebe die Installation, Funktionsprüfung, Inbetriebnahme und Wartung der Sicherungsgruppe WSG 150 durchführen.

Auf der ISH Frankfurt/M. (11. – 15. März) laden wir alle Besucher dazu ein, sich auf dem AFRISO Messestand (Halle 10.2, Stand B25) über neue Produkte zu informieren oder mit uns mit einem Glas Sekt auf unser 150-jähriges Firmenjubiläum anzustoßen.

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US-Stromnetze weiter im Fokus von Hackern

In den letzten Jahren gab es weltweit immer wieder Cyberangriffe auf wichtige Infrastrukturen – besonders das Stromnetz scheint es vielen Hackern angetan zu haben. Denn das bietet immenses Schadenspotenzial und lässt sich sowohl wirtschaftlich als auch politisch als Druckmittel einsetzen. Nach den massiven Eingriffen durch mutmaßlich russische Hackergruppen in das ukrainische Stromnetz 2015 und 2016 stehen nun die USA im Fokus der Hackerangriffe. Doch im Gegensatz zu den großflächigen Blackouts in Osteuropa praktizieren die Angreifer dort eher eine Strategie der vielen Nadelstiche, wie die Sicherheitsexperten des amerikanischen Unternehmens FireEye berichten. Für die Stromversorger in den USA heißt das, dass sie sich in ständiger Alarmbereitschaft befinden müssen.

Wie die Sicherheitsforscher auf dem diese Woche stattfindenden CyberwarCon-Forum in Washington berichten, steckt hinter den kontinuierlichen Angriffen eine russische Gruppe namens TEMP.Isotope, die aber auch unter den Namen Dragonfly 2.0 und Energetic Bear bekannt ist. Die Hacker nutzen für ihre Strategie hauptsächlich herkömmliche Hackingtools, die sie wie einen Baukasten auf ihre Bedürfnisse anpassen. Das verringert zum einen den Aufwand für die Attacken und macht es zum anderen schwerer, die Hintermänner zu finden, da es kaum persönliche Signaturen im Code gibt. Bei ihren Aktionen geht die Gruppe äußerst geschickt vor, denn durch die vielen kleineren Attacken gewinnt sie Erkenntnisse über die Stärken und Schwächen der US-Stromversorgung, kreiert ein Bedrohungsszenario und frustriert damit die Opfer. Bei diesen wiederum handelt es sich um kleinere Sub-Unternehmen, die nicht im gleichen Maße abgesichert sind wie die großen amerikanischen Stromversorger.

Dieses Vorgehen ist überaus geschickt, denn nach großflächigen und langanhaltenden Stromausfällen im Nordwesten der USA im Jahr 2003 haben die Stromversorger in den USA einen Katalog mit Sicherungsmaßnahmen sowohl gegen Naturkatastrophen als auch gegen feindliche Angriffe erarbeitet und umgesetzt. Dazu gehören auch Best-Practice-Beispiele für die Cybersicherheit, wie Zwei-Faktor-Authentifizierung, Netzwerksegmentierung, Schutzmaßnahmen für die Datenspeicherung sowie eine strenge Überwachung der Zugangsberechtigungen im Netzwerk. Unter dem etwas sperrigen Namen North American Electric Reliability Corporation Critical Infrastructure Protection, kurz NERC CIP, sorgt der Maßnahmenkatalog bei den großen Stromnetzbetreibern für ein sehr hohes Maß an Sicherheit. Allerdings werden längst nicht alle Bereiche der Stromversorgung so gut geschützt, beispielsweise, wenn mit kleinen, lokalen Subunternehmen zusammengearbeitet wird. Genau diese Schwachstellen des insgesamt recht stabilen Systems nehmen sich die TEMP.Isotope-Hacker vor und sorgen so zwar nicht für das ganz große Chaos, aber doch für schmerzhafte Stiche.

Und wie sieht es hierzulande aus? Der Stromausfall rund um Münster vor wenigen Jahren hat einen Ausblick auf die Zustände gegeben, die auch in Deutschland drohen, sollte es zu einem großen und längeren Blackout kommen. Gerade erst warnte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz vor den Folgen eines solchen Ereignisses. Kein Wunder – immerhin sind wir in unserer modernen Welt vom Strom komplett abhängig. Kühlschrank, Licht, Herd, Boiler, Telekommunikation – all diese Errungenschaften funktionieren ohne Strom nicht mehr. Umso wichtiger ist es, sich gegen vermeidbare Risiken wie Angriffe von außen so wirksam wie möglich zu schützen, sowohl technisch als auch auf der menschlichen Seite.

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ProCom solution for power plant optimization boosts energy efficiency in vehicle construction

The BMW Group is now using BoFiT software from ProCom (Aachen) to optimize the efficiency of their CHP plants at the Leipzig factory site. For this ProCom supplies daily forecasts for optimal deployment of the two CHP modules (each with a capacity of 3 MWel) and the four boilers. ProCom uses their in-house BoFiT solution for this. Based on data provided by the BMW Group and forecasts of electricity and heat demand, it generates deployment schedules for the next day. The objectives are to provide energy for the site as economically as possible and to use more than 70% of the heat generated by the two CHP modules (high-efficiency criterion) in order to optimize utilization of the CHP facility. In addition, use of the public power grid should be counter-cyclic, which means reducing external electricity consumption especially during high grid load periods to minimize grid charges.

Optimization is based on a model that reflects contracts, plant characteristic curves and procurement channels. Using this model along with current operating data, demand forecasts and fuel prices, ProCom calculates when it is worthwhile to deploy the CHP plants and when it is better to purchase electricity or operate the boilers in order to comply with the German high-efficiency and grid-use criteria. Furthermore, ProCom deployment scheduling is intended to support successful participation in the reserve capacity market. Scientific backing for the project is provided by the FZI Research Center for Information Technology.

The BMW Group started testing the optimization service at the Leipzig site in May 2018. After several weeks, deployment of the CHP and boiler plants will be solely based on the ProCom recommendations.

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ProMinent at ACHEMA 2018: Controller AEGIS II

ProMinent is presenting its new controller Aegis II for cooling and boiler water treatment between 11 and 15 June 2018 on Stand J94 in hall 8 at ACHEMA in Frankfurt, Germany. The device regulates the bleeding and the metering of corrosion inhibitors and biocides.

It reliably prevents corrosion, deposits and biological growth in evaporator cooling water circuits, and thus maintains the cleanliness of pipework and heat exchangers.

With the new controller, all the measurement parameters required can be entered and the functions needed for trouble-free operation can be controlled. The controller Aegis II continuously measures and controls the electrolytic conductivity for blowdown control and determines whether enough corrosion inhibitor has been metered. Simultaneously it also measures and controls the pH and the concentration of the biocides (e.g. chlorine).

The device guarantees an efficient cooling circuit: The automatic bleeding, and the precise addition of biocides and corrosion inhibitors ensure a constantly high level of efficiency in the cooling circuit heat exchanger.

The new Aegis II Cooling Tower Controller works with conventional Prominent pH, ORP and amperometric sensors for chlorine, bromine, PAA as well as with conventional analog and digital sensors and actuators. The built-in web server over LAN or optional WiFi can be used to configure the controller or doing remote maintenance.

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