Irangeschäfte werden schwieriger

Die Kündigung des Atomabkommens mit dem Iran durch die USA verunsichert die Unternehmen in Bonn/Rhein-Sieg. Das hat eine aktuelle Blitzumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg unter exportorientierten Unternehmen ergeben. Zwar wollen die Unternehmen weiter an ihren Irangeschäften festhalten, fordern aber entsprechende Rechtssicherheit. „Die jüngste Entscheidung des US-Präsidenten zum Austritt aus dem Atomabkommen mit dem Iran schafft Unsicherheiten für die Unternehmen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis“, resümiert Dr. Hubertus Hille, Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg die Ereignisse der vergangenen Wochen: „Dabei wird deutlich: Unsere Unternehmen wünschen sich eine klare Positionierung der deutschen und europäischen Politik gegenüber dem Iran.“

97 Prozent der Unternehmen sprechen sich bei der Umfrage gegen die Kündigung des Atomvertrags durch die USA aus. 42 Prozent votieren für eine weitere Lockerung der EU-Sanktionen, 56 Prozent fordern zumindest die aktuellen europäischen Verpflichtungen aus dem Vertrag einzuhalten – und so die Planungssicherheit für Geschäfte mit iranischen Unternehmen weiter zu gewährleisten. Trotz der aktuellen Diskussionen möchte fast jeder zweite Teilnehmer (44 Prozent) seine Geschäfte mit dem Iran noch ausbauen, ein Viertel (25 Prozent) plant den aktuellen Geschäftsumfang beizubehalten und lediglich fünf Prozent der Unternehmen geben an, dass sie ihr Irangeschäft reduzieren werden.

Die größten Probleme bei den Geschäften mit dem Iran sehen die befragten Unternehmen in den verschärften US-Sanktionen (64 Prozent). Unabhängig davon sind aber auch die Finanztransaktionen mit dem Iran ein häufig genannter Stolperstein (44 Prozent). Weiterhin werden die allgemeine Unsicherheit (41 Prozent), aber auch die EU-Sanktionen und die deutsche Exportkontrolle (je 35 Prozent) als Hindernisse genannt.

Nähere Informationen gibt es unter www.ihk-bonn.de

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Das Internet als Werbeplattform

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg und die Wirtschaftsjunioren (WJ) Bonn/Rhein-Sieg laden zu einer kostenfreien Veranstaltung „Präsenz im Internet: Teil 2 – Internet als Werbeplattform“ ein. Sie findet am Montag, 4. Juni, 17 bis ca. 19.30 Uhr, im Sitzungssaal der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn, statt. „In Vorträgen und Diskussionen wollen wir Antworten auf die Fragen geben: Wie kann ich das Internet effektiv als Werbeplattform nutzten? Welche rechtlichen Fallstricke gibt es dabei?“, so Regina Rosenstock, Gesamtbereichsleiterin Unternehmensförderung der IHK.

Dr. Tobit R. Esch (CTO, Platform3L) präsentiert aus der Praxis, wie eine erfolgreiche Werbung über Online-Kanäle erfolgen kann. Welche rechtlichen Hindernisse beim Werben im Internet zu berücksichtigen sind, zeigt Dr. Stephan Dornbusch (Meyer-Köring, Rechtsanwalt und Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz) auf. Im Anschluss an die Vorträge wird es eine Diskussionsrunde und Fragerunde geben.

Anmeldungen können online auf der Homepage der IHK Bonn/Rhein-Sieg unter www.ihk-bonn.de, Webcode 6492123 erfolgen.

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Grundschüler experimentieren in Troisdorf

Die Bildungs-Stiftung der Kreissparkasse Köln unterstützt mittlerweile 23 Schulen in der Region im Rahmen des Projekts „TuWaS! – Technik und Naturwissenschaften an Schulen“. Damit wollen die Industrie- und Handelskammern (IHKs) Bonn/Rhein-Sieg und Köln schon bei Grundschulkindern die Begeisterung für Technik und Naturwissenschaften wecken. Kinder, die Naturwissenschaften bereits im Grundschulalter ohne jeden praktischen Bezug kennenlernen, verlieren meist langfristig das Interesse an Naturwissenschaften und Technik und werden sich später kaum für einen technisch-naturwissenschaftlich geprägten Ausbildungsberuf oder ein ingenieur-/naturwissenschaftliches Studium entscheiden. Beim heutigen Pressetermin in der Evangelischen Grundschule (EGS) Troisdorf experimentierten die Grundschüler der Klasse 1b mit den Experimentiereinheiten „Festkörper und Flüssigkeiten“ sowie die Klassen 3a und 3b mit den Experimentiereinheiten „Bewegung und Konstruktion“.

„Die EGS Troisdorf nimmt seit 2015 am Projekt TuWaS! teil und Lehrkräfte wie auch Schülerinnen und Schüler sind begeistert. Mit TuWaS! können wir einen besonders praxisorientierten und lebendigen Sachunterricht ermöglichen. Die Lehrerinnen und Lehrer werden jedes Halbjahr aufs Neue durch die Fortbildungen sehr gut auf die Arbeit mit dem hochwertigen Material vorbereitet“, erläuterte Schulleiterin Petra Zimmermann. Christian Brand, Geschäftsführer der Bildungs-Stiftung der Kreissparkasse Köln: „Mit der Bildungs-Stiftung der Kreissparkasse Köln fördern wir systematisch Bildungsprojekte in der Region: Angefangen bei Vorlesebibliotheken für Kindertagesstätten bis hin zu Projekten der kulturellen Bildung. Mit TuWaS! unterstützen wir ein erfolgreiches Projekt der MINT-Förderung an Grundschulen. Die EGS Troisdorf gehört zu den sieben ausgesuchten Schulen im Rhein-Sieg-Kreis, die diese Unterstützung in Anspruch nehmen können.“ Iris Wirths, Projektleitung TuWaS! Köln/Bonn, dankte der Kreissparkasse Köln für die großzügige Unterstützung: „Mit der Bildungs-Stiftung der Kreissparkasse Köln haben wir einen starken Partner für TuWaS! Köln/Bonn. Die EGS Troisdorf ist eine von aktuell 23 Schulen, die dank der Förderung nachhaltig mit TuWaS! arbeiten können.“

Hintergrund zu den Einheiten:

Festkörper und Flüssigkeiten, Empfohlen für die Klassenstufen 1/2: In „Festkörpern und Flüssigkeiten“ untersuchen die Kinder eine Auswahl von Materialien aus dem täglichen Leben. Die Schüler/innen beginnen die Einheit mit der Untersuchung von Festkörpern und sortieren sie anhand selbst gewählter Kriterien. Die Diskussion dieser Kriterien führt zum Konzept von Eigenschaften. Das erworbene Wissen wird dann genutzt, um die Eigenschaften von Flüssigkeiten zu untersuchen. Durch das Vergleichen und Sortieren der Materialien anhand einer Vielzahl von Eigenschaften lernen die Kinder zu klassifizieren – eins der grundlegenden wissenschaftlichen Konzepte.

Bewegung und Konstruktion, Empfohlen für die Klassenstufen 4/5: Die Experimentiereinheit „Bewegung und Konstruktion“ ermöglicht es Kindern, die Physik der Bewegung zu erforschen. In Dreier-Teams konstruieren die Kinder Fahrzeuge aus Konstruktionsbausteinen. Angetrieben werden die Fahrzeuge mit Fallgewichten, Gummibändern oder Propellern. Mit einer Vielzahl von Experimenten untersuchen die Kinder den Einfluss von Kraft, Reibung und Luftwiderstand auf die Fahreigenschaften des Fahrzeugs. Wie Ingenieure fertigen sie technische Zeichnungen an, müssen dabei die gewünschten Fahreigenschaften des Fahrzeugs berücksichtigen und die Kosten kalkulieren.

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Ohne Sachkundeprüfung läuft nichts – geförderte Ausbildung im Sicherheitsgewerbe

Bonn. Die Sachkundeprüfung vor der IHK ist die Eintrittskarte in die Sicherheits- und Bewachungsbranche. Die Sicherheitsakademie Rheinland und der Wachdienst Paffen bieten qualifizierte Prüfungsvorbereitungskurse mit Praktikum, teilweise auch mit Förderung durch die Agentur für Arbeit.

Ob Kontrollgänge im öffentlichen Raum, Citystreifen, Tätigkeiten als Ladendetektiv, Veranstaltungsschutz oder Einlasskontrollen in gastgewerblichen Diskotheken, die sogenannte Sachkundeprüfung nach § 34 a Gewerbeordnung ist Voraussetzung für fast alle Tätigkeiten im Bewachungsgewerbe.

Anerkannte Ausbildung mit IHK-Prüfung

Spezialisierte Aus- und Weiterbildungsinstitute wie die Sicherheitsakademie Rheinland mit Sitz in Rheinbach bei Bonn bieten Vorbereitungskurse an. Die anerkannte Prüfung selbst wird vor der zuständigen Industrie- und Handelskammer abgelegt. Berufseinsteiger und -umsteiger können an einem speziellen Vorbereitungskurs teilnehmen.

Förderung durch Arbeitsagentur

In einer Kooperation mit dem Jobcenter bzw. der Arbeitsagentur für Arbeit, dem Rheinbacher Wach- und Sicherheitsdienst Paffen und der Sicherheitsakademie Rheinland besteht die Möglichkeit zur Ausbildung zur Sicherheitskraft mit anschließender Beschäftigungszusage.

„Wir haben mit diesem Modell sehr gute Erfahrung gemacht. Die Programmteilnehmer sind sehr engagiert, denn die Kombination aus Ausbildung, Praktikum und Anschlussbeschäftigung ist für viele eine Chance, im ersten Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. Wir lernen unsere zukünftigen Mitarbeiter bereits im Praktikum kennen und können sie dann besser nach ihren Stärken und Wünschen einsetzen“, erläutert Oliver Misch, Sprecher des Wach- und Sicherheitsdienstes Paffen.

Mit Praktikum und Beschäftigungszusage

Ein interessantes Angebot, das nicht nur Interessierte, die z. B. aus gesundheitlichen Gründen eine Umschulung oder einen Berufswechsel anstreben, sondern auch ältere Arbeitssuchende gerne annehmen. Im Anschluss an den zweimonatigen Ausbildungskurs absolvieren die Teilnehmer ein einmonatiges Betriebspraktikum beim Sicherheitsdienst Paffen und legen dann die Sachkundeprüfung bei der IHK ab. Während des Praktikums können die angehenden Sicherheitskräfte in alle Bereiche der Branche reinschnuppern und ausprobieren, in wo sie später gerne arbeiten möchten.

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ELO Digital Office GmbH und agindo GmbH werden Partner im Projekt „Open Integration Hub“

https://www.germanbusinesscloud.de/app-store
Mit dem Open Integration Hub entwickelt Cloud Ecosystem mit acht Konsortialpartnern einen Standard zur Integration von Geschäftsanwendungen. Daten und deren Austausch sind eine wichtige Basis für den technologischen Wandel. Sie bilden die Grundlage der Geschäftsmodelle vieler bedeutender Unternehmen, denn Automatisierung und einheitliche Prozesse sind nur durch den Austausch von Daten möglich.

Da in den meisten Unternehmen eine Vielzahl an Software-Lösungen im Einsatz ist, steigt der Bedarf an Integration. Und wie wichtig Daten-Integration ist, erkennen Unternehmen spätestens dann, wenn Prozesse nicht reibungslos funktionieren und das Wachstum eingeschränkt ist.

Cloud Ecosystem besiegelt Partnerschaft mit ELO Digital Office GmbH und agindo Gmbh

Cloud Ecosystem startet mit dem Open Integration Hub ein Open Source Projekt und löst die Herausforderung der anwendungsübergreifenden Daten-Synchronisierung gemeinsam mit der Cloud Community in einem zentralen Hub-Modell. Jeder Anbieter kann sein Know-How einbringen und die ersten 12 Partner werden vom Cloud Ecosystem mit einem finanziellen Zuschuss für die Entwicklung von Konnektoren zum Open Integration Hub unterstützt. Nach einem umfangreichen Bewerbungs- und Auswahlverfahren haben die ersten beiden Anbieter den Zuschlag für die Entwicklung von Daten Domänen und Konnektoren in Höhe von jeweils 25.000 € erhalten.

Die ELO Digital Office GmbH zählt zu den führenden Herstellern von Systemen für Enterprise-Content-Management (ECM). Spezialisiert hat sich das Stuttgarter Unternehmen auf digitale Geschäftsprozesslösungen für alle Branchen und Bereiche. ELO Digital Office ist seit 20 Jahren am Markt. Vertrieben werden ELO Produkte und Lösungen weltweit in rund 20 Sprachen und in über 40 Ländern. Basis hierfür ist das dichte, internationale ELO Business Partner-Netzwerk von über 1.000 Systemhäusern weltweit. ELO selbst ist in 17 Ländern mit 21 Standorten präsent.

Bei ELO steht Effizienz im Vordergrund: Wir entwickeln digitale Geschäftsprozesslösungen und betreiben dabei bereits eine Vielzahl von Schnittstellen, die ERP-, CRM- oder Personalmanagement-Systeme integrieren“, erklärt Nils Mosbach, Leiter ELO Business Solutions. „Daher war uns von vornhinein die aktive und treibende Mitarbeit bei Open Integration Hub ein großes Anliegen, zumal wir Standards schaffen wollen, um die Digitalisierung voranzutreiben.“

Die agindo GmbH ist einer der führenden Anbieter für die Durchführung der digitalen Transformation in der betrieblichen Praxis. Schwerpunkte des Leistungsprofils sind die Prozessautomation in der Cloud und Office 365 sowie die Integration von Cloud-Anwendungen in bestehende IT-Infrastrukturen. Kernkompetenz des Unternehmens ist dabei die Entwicklung von Konnektoren für den Austausch von Daten aus ERP-Systemen mit Anwendungen aus der Office365-Welt. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Bonn.

ELO wird das Standard Datenmodell für die Datendomäne „Dokumente“ entwickeln und agindo deckt den Bereich Collaboration ab. Beide Unternehmen werden zusätzlich Konnektoren zu Ihren Produkten ELO bzw. agindo zu Office 365 entwickeln. Wir sehen das Projekt Open Integration Hub als Chance Systemlandschaften in der Cloud vollumfänglich zu integrieren und dabei entstehende Vorteile und Potentiale zu nutzen. Die Standardisierung von Daten im Open Integration Hub ist ein wichtiger Schritt um Integrationen zu ermöglichen und reduziert Arbeitsaufwände und Kosten um ein Vielfaches“, so Peter Heimig, Leiter Projektmanagement bei agindo GmbH.

Phase 3 für die Förderung von 10 weiteren Unternehmen ist gestartet

Zehn weitere Konnektoren sollen jetzt mit einer Förderung von jeweils 10.000 € durch das Cloud Ecosystem folgen. Anbieter von Software-Lösungen und Cloud Services können sich bis zum 31.05.2018 bewerben. Informationen zum Bewerbungsverfahren und die Bewerbungsunterlagen sind auf der Website des Open Integration Hub zu finden: http://www.openintegrationhub.de/….

Über die E-Mail-Adresse connector@openintegrationhub.de erreichen Anbieter den richtigen Ansprechpartner für alle weiterführenden Informationen.

Cloud Ecosystem ist die größte Community für die Cloud Wirtschaft und unterstützt Anbieter und IT Dienstleister bei der Digitalisierung ihrer Unternehmen und beim Wachstum des Cloud Business durch Standards, Plattformen und gemeinsame Aktivitäten.

Mit der German Businesscloud stellt Cloud Ecosystem das größte qualitätsgeprüfte Public Cloud Portfolio zur Verfügung. Mit dem Zertifikat „Trust in Cloud“ schaffen Anbieter einen Wettbewerbsvorteil und Vertrauen in Ihre Lösung, was zu einer schnelleren Entscheidung bei KMU führt. Informationen zum Cloud Ecosystem und den Projekten erhalten Sie von Veerle Türling veerle.tuerling@cloudecosystem.org.

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„Das geht nicht mehr weg!“ – IT-Messe in Zeiten der Digitalisierung

Mit 149 Ausstellern und über 2.400 Besuchern hat AFCEA Bonn e.V. bei der 32. AFCEA Fachausstellung erneut eine Rekordbeteiligung erreicht. Zum zweiten Mal fand die Ausstellung am 11. und 12. April im Maritim Hotel Bonn statt. Das Motto „Digitale Zukunft gestalten – Intelligent. Vernetzt. Sicher.“ orientierte sich am Jahresthema des neutralen Anwenderforums.

Mit der diesjährigen Ausstellung sei es gelungen, so Generalmajor a.D. Erich Staudacher,  Vorsitzender AFCEA Bonn e.V., Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen und über die Grenzen der eigenen Community die Öffentlichkeit für das Thema Digitalisierung und Sicherheit zu sensibilisieren. Streitkräfte und Sicherheitsbehörden erfahren durch die Digitalisierung und Automatisierung, im Friedensbetrieb wie im weltweiten Einsatz, massive Veränderungen, sei es beim Waffeneinsatz, in der Logistik, in der Führung oder in der Aufklärung. Maßgebliche technische Entwicklungen wie etwa soziale Medien sind Treiber gesellschaftlicher Entwicklungen geworden, die vom Staat eine neue normsetzende Rolle abverlangen. Gleichzeitig entwickeln Manipulationen in den Sozialen Medien massiven Einfluss auf demokratische Entwicklungen, die es zu erkennen gilt. Aufgrund dieser Entwicklung rücken die Grenzen in der öffentlichen Sicherheit näher zusammen. „Das geht auch nicht mehr weg“ – darüber herrschte bei allen Vorträgen in der Diskussion Einigkeit.

Zwei Keynotes zur Digitalisierung aus der Bundeswehr und dem Bundesinnenministerium beleuchteten diese Entwicklung eindrucksvoll. Generalleutnant Ludwig Leinhos, Inspekteur Kommando Cyber- und Informationsraum, zeigte anhand des Aufbaus und der Aufgaben des neu aufgestellten Kommandos, dass die Bundeswehr künftig eine aktive und gestaltende Rolle beim Schutz des Informationsraumes und der Abwehr von Cyber-Angriffen übernehmen möchte.

Das Jahr 2017 habe gezeigt, dass Digitalisierung, Cybersicherheit und Datenschutz untrennbar verbunden sind, ergänzte Ministerialdirigent Andreas Könen, Leiter der Stabsstelle  „IT- und Cybersicherheit; sichere Informationstechnik“ im Bundesinnenministerium, in seiner Keynote. Trotz zahlreicher bekannter und erfolgreicher IT-Angriffe sowie ungewollter Vorfälle wie Datenlecks zeigte Koenen sich optimistisch, dass trotz allem Sicherheit möglich sei. Den Angriff auf das Auswärtige Amt, den das BSI seit Anfang des Jahres beobachtete, sei für ihn ein erfolgreiches Szenario gewesen. Man habe hier sehr viel gelernt. Dennoch habe man noch viel Arbeit vor sich bei der Weiterentwicklung der Cyber-Abwehr.

Wie weit Digitalisierung und Technisierung bereits sind, legte der Bestsellerautor Marc Elsberg, im Rückgriff auf seine Romane Blackout und Zero dar. Ein „Zurückdrehen der Digitalisierung“ werde nur mit starken Einbußen im Lebensstandard möglich sein. Zu grundlegend hätten sich Wirtschafts- und Lebensweisen damit verändert. Selbst Kuhställe und Schweinemastanlagen seien heute von Elektrizität abhängig, und wie das Beispiel des Wirbelsturms Katrina in New Orleans gezeigt habe, befindet man sich innerhalb weniger Tage ohne Strom in kriegsähnlichen Zuständen. Aufgrund der Digitalisierung und Vernetzung entwickeln sich viele Gesellschaften in Richtung eines „Selbstüberwachungsstaates“ mit hohem Konformitätsdruck. Elsberg forderte daher, sich viel stärker Gedanken über Zuständigkeiten und Zusammenhänge zu machen. Internet of Things, Internet of Everyone und Künstliche Intelligenz machten diese Entwicklung zu einer besonders großen Herausforderung. Elsberg blieb jedoch optimistisch, dass der Umgang damit weiterhin gelingen wird, wenn auch mit Rückschlägen.

Am zweiten Tag fokussierte AFCEA Bonn e.V. auf zwei Beispiele der aktuellen Entwicklung aus der Bundeswehr. Zunächst stellte Oberst i.G. Frank Werner Trettin, Leiter Aufbaustab ADIC, den Sachstand beim Aufbau der „Agentur für disruptive Innovationen in Cybersicherheit“ vor. Mit dieser neuen Agentur soll künftig Forschung und Entwicklung in der Cybersicherheit gefördert werden. Finanziert wird die Agentur vom Bundesverteidigungsministerium und dem Bundesinnenministerium. Rechtsform und Standort stehen noch nicht fest.

Generalarzt Dr. Michael Zallet, Abteilungsleiter B im Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr, zeigte am Beispiel der Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung, wie sowohl Patient als auch System davon einen Nutzen haben sollen. In den kommenden Jahren soll in der Gesundheitsversorgung der Bundeswehr eine elektronische Patientendatensammlung, ein Gesundheitssystem aus einem Guss und damit eine elektronische Gesundheitsakte umgesetzt werden. Damit wäre man auch für den zivilen Bereich ein Vorreiter.

Eigenes Programm für junge Führungskräfte

Am ersten Tag der Fachausstellung ergänzte AFCEA Bonn e.V. das Ausstellungsprogramm um sein „Leadership Forum“. Unter Leitung von Sandra Pfetzing-Huber, IBM, diskutierten hochrangige Vertreter von Bund und Industrie ihre Karrieren mit jungen Führungskräften. Das Podium bestand aus Oberstarzt Dr. Ulrike Wagner, Zentralkrankenhaus der Bundeswehr Koblenz, Abteilung I Innere Medizin, Generalmajor a.D. Erich Staudacher, General Manager Europe, Vizepräsident von AFCEA International für EMEA (Europe, Middle East, Africa), Vorstandsvorsitzender AFCEA Bonn e.V., Andreas Höher, msg systems ag, Director Public Sector Defense Consulting, Christine Serrette, Leitung Geschäftsfeld Bundeswehr Account Management, BWI GmbH, Renate Richter, Business Development Managerin, Griffity Defence, Katrin Eisele, Leiterin IT Service Management, steep. Die Runde diskutierte den Weg von Frauen in die oberen Führungsetagen, insbesondere auch die Frage, warum viele der weiblichen Talente auf dem Weg verloren gehen. Das Forum soll auch bei künftigen Fachausstellungen fortgesetzt werden.

Die 33. Fachausstellung 2019 findet am 10. Und 11. April 2019 im Hotel Maritim in Bonn statt.

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Sechs neue CSR-Manager/innen

Sechs CSR-Manager (IHK) haben nach einem erfolgreichen Lehrgang und einer  Abschlusspräsentation ihre Zertifikate erhalten: Andrea Bauer, Sylvia Becker, Jonas Ermes, Mirjam Gawellek, Michael Junghans und Silke Kladt. Die Weiterbildungsgesellschaft der IHK Bonn/Rhein-Sieg richtete einen Zertifikatslehrgang zum CSR-Manager aus, bei dem die Teilnehmer eine maßgeschneiderte CSR-Strategie für ihr eigenes Unternehmen entwickelten. Der Lehrgang umfasste 90 Unterrichtsstunden an zehn Präsenztagen inklusive der Prüfung im IHK-Bildungszentrum.

Dieses bundesweit einmalige Angebot richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen, Organisationen oder Agenturen, die sich im Bereich CSR (corporate social responsibility – gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen) qualifizieren möchten. „Wir glauben, dass insbesondere in unserer Region durch die Aktivitäten der IHK Bonn/Rhein-Sieg im Bereich CSR, aber auch durch die nationalen und internationalen NGOs am UN-Standort Bonn Bedarf und weiteres Potenzial vorhanden ist“, sagt Otto Brandenburg, Geschäftsführer der Weiterbildungsgesellschaft: Auf Basis des EU-Beschlusses wurde die CSR-Berichterstattung Anfang 2017 auch in Deutschland gesetzlich im sogenannten „CSR-Richtlinien-Umsetzungsgesetz“ verankert. Demnach sind kapitalmarktorientierte Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern dazu verpflichtet, zeitgleich zu ihrem Geschäftsbericht auch eine nicht-finanzielle Erklärung in Form eines Nachhaltigkeitsberichts oder einer Ergänzung des eigenen Geschäftsberichts zu veröffentlichen. Diese Erklärung muss sich mindestens auf Umwelt, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, die Achtung der Menschenrechte sowie die Bekämpfung von Korruption und Bestechung beziehen.

Zu den Inhalten des Lehrgangs gehören CSR-Konzepte und CSR-Managementprozesse. Dabei steht die Praxis im Vordergrund. Der nächste IHK-Zertifikatslehrgang findet in vier Blöcken jeweils an einem Donnerstag/Freitag/Samstag von November 2018 bis März 2019 statt. Der Lehrgang schließt mit einer IHK-Zertifikatsprüfung ab. Nähere Informationen und Anmeldung unter www.ihk-die-weiterbildung.de unter dem Webcode 814 oder bei Marion Klinkhammer, Telefon 0228/97574-27, Fax 0228/97574-16, E-Mail Klinkhammer@wbz.bonn.ihk.de.

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E-Mobilität fordert Antriebsentwickler heraus

Debatten um Diesel-Fahrverbote und die Zukunft des Verbrennungsmotors rücken die Elektromobilität als umweltfreundliche Alternative immer mehr in das Blickfeld der Öffentlichkeit. Warum dafür eine ganzheitliche Entwicklung des elektrifizierten Antriebsstranges wichtig ist, erörtern Antriebsexperten auf der internationalen VDI-Tagung „EDrive“ vom 27.-28. Juni in Bonn.

Die Elektrifizierung gilt als Schlüsseltechnologie klimafreundlicher Mobilität. Bei der Entwicklung elektrifizierter Antriebe ist es entscheidend, die einzelnen Komponenten nicht für sich, sondern als zusammenhängendes System zu betrachten. Dabei stellen die Wechselwirkung von E-Motor, Getriebe, Leistungselektronik und Energieträger Herausforderungen für Antriebsdesigner und Systemarchitekten dar. Wie diese zu überwinden sind, ist zentrales Thema der „EDrive“. Ein weiteres Highlight ist die Sonderausstellung „EDrive“. Hier präsentieren mehr als 100 Aussteller aus dem Antriebsbereich aktuelle Produkte und Dienstleistungen.

Einen Einblick in angrenzende Branchen ermöglichen die Parallelveranstaltungen „Dritev“ und „Getriebe in mobilen Arbeitsmaschinen“:

Der 17. Internationale VDI-Kongress „Dritev – Getriebe in Fahrzeugen“ wartet dieses Jahr zum ersten Mal unter seinem neuen Namen „Dritev“ („DRIvetrain Transmission Electrification in Vehicles“). Als eine der weltweit größten Networking-Plattformen für die Antriebs- und Getriebeentwicklung erwarten die Besucher hier über 1.500 Entwickler, rund 100 internationale Aussteller und 80 Fachvorträge. Teilnehmer der „EDrive“ profitieren doppelt, denn für sie ist der Zugang zum Kongress kostenfrei.

Auf der 5. Internationalen Fachtagung „Getriebe in mobilen Arbeitsmaschinen“ stehen Lösungen zur Reduzierung von Verbrauch und CO₂, elektrische Antriebe, System-Engineering sowie aktuelle Getriebekonzepte für Land-, Bau- und Forstmaschinen auf der Agenda.

Die Top-Themen der „EDrive“ sind:

  • Ansätze zur Systemoptimierung im elektrifizierten Antrieb
  • Robuste Integration von Halbleiterleistungsmodulen
  • Aktuelle Lösungen für Hybridmodul-Konzepte und E-Achsen
  • 48-V-Systeme: Herausforderungen in Thermomanagement und elektronischer Regelung
  • Sichere Auslegung von E-Motoren

Die Veranstaltung wird simultan in die Englische Sprache übersetzt.

„EDrive“: Termin und Ort
27. – 28. Juni 2018
World Conference Center, Bonn

Anmeldung und Programm unter www.vdi-wissensforum.de/weiterbildung-automobil/edrive/ oder unter www.vdi-wissensforum.de sowie über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.

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ZEITFRACHT Tochter WDL Aviation ist 283. Mitglied der IATA

Die WDL-Aviation mit Sitz am Flughafen Köln/Bonn, seit Herbst 2017 ein Unternehmen der ZEITFRACHT Gruppe, ist offizielles Mitglied der IATA (International Air Transport Association), dem weltweiten Dachverband der Fluggesellschaften.

„Wir arbeiten konsequent daran, die WDL mit strategischem Fokus auf den europäischen Markt weiterzuentwickeln. Durch die Partnerschaft mit IATA gewinnen wir entscheidenden Branchenbackground, künftige Herausforderungen, die unser Geschäft mit sich bringt, zu meistern“ führt Walter Böhnke, Geschäftsführer der WDL-Aviation, weiter aus. „Schließlich setzt der Dachverband weltweit gültige Standards“.

Über WDL Aviation
Seit Herbst 2017 ist WDL Aviation Teil der ZEITFRACHT Gruppe. Die WDL-Aviation hat ihren Sitz am Flughafen Köln/Bonn und nahm bereits 1955 – unmittelbar nach der Lufthansa und noch vor der LTU – den Betrieb von Arbeits- und Ausbildungsflügen auf.

Die ZEITFRACHT Gruppe ist mit insgesamt rund 1.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von rund 220 Millionen Euro hauptsächlich in den drei Geschäftsfeldern Logistik, Luftfahrt und Immobilienwirtschaft tätig.

Über IATA
Die im April 1945 in Havanna gegründete IATA hat das Ziel, das Lufttransportgewerbe zu „repräsentieren und ihm zu dienen“ sowie das Bewusstsein für die Bedeutung der Luftfahrt in der globalen Wirtschaft zu stärken. Dem Dachverband gehören derzeit 283 Fluggesellschaften an, die rund 94 Prozent aller internationalen Flüge durchführen.

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Rechtsgrundlagen für Sicherheitsverantwortliche

Vertragsrecht, Haftungsfragen, Umgang mit Normen und Richtlinien, Datenschutz, strafrecht-lich relevante Ereignisse im Unternehmen – die Aufgaben in der Unternehmenssicherheit be-rühren fast täglich juristische Fragestellungen.

Auf leicht verständliche Art werden unsere Rechtsexperten Philip Buse und Martin Huff in dem SIMEDIA-Fachseminar typische und reale Unternehmensbeispiele beleuchten und u.a. die folgenden Fragen beantworten:

Welche Vertragsformen bergen welche Risiken? Was kann und darf in einem Vertrag auf ei-nen Dienstleister übertragen werden? Kann damit jede Verantwortung abgewälzt werden? Was ist zu beachten, wenn das Unternehmen eine Videoüberwachung installieren oder die Telefon-daten von Mitarbeitern überprüfen möchte? Wie sind Mitarbeiter zu schulen, um zu vermeiden, dass diese sich strafbar machen, etwa durch eine unterlassene Hilfeleistung oder sogar eine Körperverletzung durch Unterlassen? Wo verbergen sich die größten Haftungsrisiken?

Nähere Informationen bei: SIMEDIA GmbH, Bonn, Tel. +49 228 – 96293-70, Fax +49 228 – 96293-90, E-Mail: info@simedia.de oder Internet https://recht.simedia.de.

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