Azubi-Speed-Dating verspricht den Start in die berufliche Karriere

Eine Rekordbeteiligung an ausstellenden Ausbildungsbetrieben erwartet die Jugendlichen beim Azubi-Speed-Dating 2019, das am Dienstag, 26. Februar, 14 bis 18 Uhr, in der Stadthalle Bad Godesberg, Koblenzer Straße 80, 53177 Bonn, stattfinden wird. Ausrichter sind die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg, die Handwerkskammer zu Köln und die Agentur für Arbeit Bonn mit den Kooperationspartnern  Gilgen`s, ikkclassic und Mc Donalds mit freundlicher Unterstützung der Stadthalle Bad Godesberg).

„Next Stop: Ausbildung“ versprechen die Veranstalter den Teilnehmern. „Wir freuen uns auf rund 115 teilnehmende Unternehmen aus allen Branchen“, sagt IHK-Ansprechpartnerin Silke Rogge: „Das zeigt, dass die Fachkräftegewinnung für viele Unternehmen deutlich schwieriger geworden ist und das Format bei Ausbildungsbetrieben und Ausbildungssuchenden sehr populär ist.“

Die Teilnehmer sollten gut vorbereitet sein und ausreichend Bewerbungsmappen  mitbringen. Unterstützung finden Sie auch bei den Mitarbeitern der IHK Bonn/Rhein-Sieg und den Berufsberatern der Agentur für Arbeit Bonn. Sie prüfen aktuelle Zeugnisse und Bewerbungsmappen in persönlichen Beratungsgesprächen. Mehr Infos gibt es unter www.azubi-speed-dating.info

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Wirtschaftsfaktor Entwicklungszusammenarbeit

Bei 4.200 Personen, die in Bonn für die zehn größten Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) arbeiten sowie den Mitarbeitern des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der UN-Organisationen, fließt ein jährliches Brutto-Einkommen von rund 200 Millionen Euro zu einem Großteil der regionalen Wirtschaft zu. „Allein diese Zahlen zeigen die wirtschaftliche Bedeutung des UN-Standorts für Bonn und die Region“, sagt Dr. Hubertus Hille, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg, unter Bezug auf die neue IHK-Broschüre „Wirtschaftsfaktor Entwicklungszusammenarbeit in Bonn/Rhein-Sieg“.

Über 80 Organisationen sind in Bonn entweder in der EZ aktiv oder reine EZ-Organisationen. Insgesamt sind nach Angaben der Bundesstadt Bonn rund 160 internationale Organisationen in Bonn ansässig. Die zehn größten EZ-Organisationen beschäftigen am Standort Bonn mehr als 2.500 Mitarbeiter. Hierzu zählen die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH mit ca. 1.500 Mitarbeitern, die Deutsche Welthungerhilfe e.V., das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE), die Deutsche Welle Akademie und Fairtrade International. Hinzu kommen circa 1.700 Mitarbeiter der verschiedenen UN-Organisationen und des BMZ, das seinen ersten Dienstsitz in Bonn hat.

Hille: „Nicht nur die Auftragsvergabe zur Aufrechthaltung der Gebäude und die Durchführung lokaler Aktivitäten strahlen positiv auf die Region aus, sondern auch die Konsumausgaben der Belegschaft haben einen belebenden Einfluss auf die gesamte Region. Ergänzend können sich die Gemeinden über den Zufluss von Steuereinnahmen (anteilige Lohnsteuer) freuen.“ Ein deutliches Bekenntnis zum Standort Bonn machte kürzlich die GIZ mit dem Neubau eines Bürogebäudes an der Friedrich-Ebert-Allee, in dem langfristig rund 850 Mitarbeiter Platz finden werden.

Bereits seit Juni 2013 unterstützt Gerhard Weber als EZ-Scout bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg Unternehmen mit Sitz im Kammergebiet und in NRW bei Aktivitäten im Bereich der EZ. Er informiert über Kooperationsmöglichkeiten und -programme zwischen Wirtschaft und EZ. In der neuen IHK-Broschüre werden verschiedene EZ-Institutionen, ihre Aufgabenspektren und Fallbeispiele präsentiert, die bei der Erschließung von Märkten in Entwicklungs- und Schwellenländern hilfreich sein können. „Wirtschaftliches Wachstum findet zunehmend in Entwicklungs- und Schwellenländern statt. Für den wirtschaftlichen Erfolg der Region Bonn/Rhein-Sieg ist es wichtig, dass die Unternehmen an diesem Wachstum teilhaben“, so EZ-Scout Weber: „Geschäftsmöglichkeiten in Entwicklungs- und Schwellenländern bleiben aber vielfach ungenutzt, weil sie oft mit hohen wirtschaftlichen und politischen Risiken einhergehen. Zur Beherrschung dieser Risiken bedarf es viel Know-how, dessen Aufbau mit hohen Kosten verbunden ist. Als Brücke in risikoreiche Märkte können deshalb für viele Unternehmen Instrumente und Projekte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) dienen.“

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Datenschutz als Abmahnfalle

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg richtet eine Informationsveranstaltung „Datenschutz als Abmahnfalle“ aus. Sie findet am Mittwoch, 20. Februar, 14 bis ca. 16 Uhr, in der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn, statt. „Seit Inkrafttreten der EU-Datenschutz-Grundverordnung ist umstritten, ob datenschutzrechtliche Verstöße durch Mitbewerber als Verstoß gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb verfolgbar und somit abmahnbar sind. Auch bei der Direktwerbung sind bestimmte Voraussetzungen einzuhalten und zu erfüllen, um keine kostspielige Abmahnung zu riskieren“, sagt IHK-Ansprechpartnerin Tamara Engel.

Referent Maximilian Brenner, Fachanwalt für IT- und Arbeitsrecht der Bonner Sozietät Caspers Mock, gibt Hinweise zur Verarbeitung personenbezogener Daten zum Zwecke der Direktwerbung. Insbesondere wird der weitgehende Gleichlauf von wettbewerbsrechtlichen und datenschutzrechtlichen Voraussetzungen für die Zulässigkeit von Direktwerbemaßnahmen thematisiert. Daraus soll die Veranstaltung eine Orientierung geben, welche datenschutzrechtlichen Anforderungen gegenüber Werbeempfängern stets zu beachten sind und den Handlungsbedarf für Unternehmen aufzeigen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenpflichtig. Der Preis für die Teilnahme beträgt 30 Euro pro Person. Nähere Informationen und Anmeldung unter www.ihk-bonn.de, Webcode 6492219.

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Kartellamt genehmigt Einstieg von Zeitfracht bei rumänischer Blue Air

Das Berliner Logistikunternehmen Zeitfracht kann bei der rumänischen Fluggesellschaft Blue Air einsteigen. Das Bundeskartellamt genehmigte den Kauf von Anteilen an der Blue Air, die schon seit 2018 mit der Zeitfracht Gruppe in einer strategischen Partnerschaft verbunden ist. Das Berliner Familienunternehmen ist seit dem Erwerb der Kölner Fluggesellschaft WDL Aviation im Jahr 2017 in der Luftfahrt tätig. „Mit dem Einstieg bei Blue Air sind wir beim Ausbau unserer Aktivitäten im Luftfahrtbereich einen großen Schritt vorangekommen“, sagte Wolfram Simon-Schröter, Geschäftsführer der Zeitfracht Gruppe, am Montag. „Unsere Strategie geht auf – wir sind auf Wachstumskurs“, so Simon-Schröter.

Die private Lienien- und Charterfluggesellschaft Blue Air wurde 2004 gegründet und ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Sie betreibt derzeit eine Flotte von 26 Boeing des Typs 737. Die Flotte soll in diesem Jahr um weitere 12 Flugzeuge wachsen. Blue Air, die ihren Firmensitz in Bukarest hat, beförderte im Jahr 2017 etwa sechs Millionen Passagiere. Die Fluggesellschaft ist Mitglied der International Air Transport Association (IATA), dem Dachverband der Fluggesellschaften, sowie des Board of Airline Representatives in Germany (BARIG), die die Interessen der Fluggesellschaften, die in Deutschland tätig sind, vertritt.

Blue Air fliegt zu mehr als 100 Zielen in Europa. In Deutschland bedient sie die Flughäfen Köln/Bonn, Hamburg, München und Stuttgart. Innerdeutsche Flüge bietet sie nicht an.

Die Zeitfracht Gruppe ist seit 2017 im Luftfahrtbereich tätig. Die WDL ist mit drei Passagier- und drei Frachtmaschinen des Typs BAe 146 im Wetleasegeschäft für namhafte Airlines unterwegs. Ab dem Frühjahr werden vier weitere Flugzeuge des Typs Embraer E190 zur Flotte hinzukommen.

Anfang Januar war der Kauf der Blue Air-Anteile durch die Zeitfracht beim Bundeskartellamt angemeldet worden. Über die genaue Zahl der Anteile, die Zeitfracht übernimmt, ist Stillschweigen vereinbart worden.      

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Deutsche Planwirtschaft verharrt weiter in der Kohlestarre

Zum Abschlussbericht der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung erklärt Dr. Axel Berg, Vorsitzender der deutschen Sektion von EUROSOLAR:

„Energieminister Peter Altmaier sagte schon vor Arbeitsbeginn der Kommission, dass mehr als eine Reduzierung um die Hälfte bis 2030 mit ihm nicht zu machen sei. Nun hat die Kohlekommission ganz im Sinne des Ministers entschieden. War sie nur ein auf Zeitgewinn angelegtes Ablenkungsmanöver, eine Schmierenkomödie und Farce von Anfang an, die einen schnellen Kohleausstieg nur simulieren sollte? Ja, so ist es wohl.

Die Vorschläge des Abschlussberichts wurden veröffentlicht. Es wird vor allem eines: Sehr teuer. Die Kohlekommission nennt einige, wenn auch nicht alle Zahlen. Bis zum endgültigen Ausstieg in knapp 20 Jahren, Ende des Jahres 2038, werden 26 Milliarden Euro für den Industrie-Umbau benötigt; die Strompreisentlastung 2023-2030 beläuft sich auf 14 Milliarden Euro. Zusätzliche Renten und Abfindungen für bestehende Arbeitsverhältnisse schlagen mit fünf Milliarden Euro zu Buche. Macht 45 Milliarden Euro. Darüber hinaus sollen die betroffenen Bundesländer 0,7 Milliarden Euro über 20 Jahre gestreckt vom Bund bekommen. Diese 14 Milliarden addiert sind wir bei 59 Milliarden Euro – sofern nicht jedes der sechs Kohleländer jährlich 0,7 Milliarden Euro bekommen soll. Das lässt der Berichtstext offen.

Hinzu kommt der von der Kohlekommission als verpflichtend erwähnte aber nicht bezifferte Zukauf von Emissionsrechten durch den Staat. Bei einem Fortschreiben des aktuellen Trends der Emissionsreduzierungserfolge, an dem der Kommissionsbericht nicht viel zu ändern gedenkt, kommen laut Agora Energiewende auf den deutschen Haushalt Kosten in Höhe von 30 bis 60 Milliarden Euro zu. Hierzu sagt der Bericht nichts. Auch wenn wir nur von der Untergrenze von 30 Milliarden ausgehen, sind wir somit schon bei mindestens 89 Milliarden Euro angekommen.

Die wegfallenden Kohlekraftwerke sollen überwiegend durch Gaskraftwerke ersetzt werden. Ein modernes Gas- und Dampfturbinen (GuD)-Kraftwerk kostet 900 €/kW. Wenn nur die Hälfte der 41 Gigawatt (GW) zu ersetzender Kraftwerkskapazitäten als GuD-Kraftwerke gebaut werden, kommen leicht weitere 19 Milliarden Euro Baukosten hinzu, die überwiegend auf die Verbraucher-Strompreise umgelegt werden. Der Bericht empfiehlt, ab 2023 einen Ausgleich in Höhe von zwei Milliarden jährlich zu schaffen, der durch die beschleunigte Beendigung der Kohleverstromung in Unternehmen und Privathaushalten entsteht. Das macht – nur bis 2030 gerechnet – weitere  16 Milliarden Euro.

Allein für die Kohlereduktion um gut die Hälfte der bestehenden Kapazitäten bis 2030 wären wir damit in einem Best-Case-Scenario bei 124 Milliarden Euro angekommen.

Der Bericht lässt die Frage offen, wer die Ewigkeits- und Renaturierungs-Kosten für die stillgelegten Kohle-Reviere übernehmen soll. Die voraussichtlichen Kosten, die durch Klima- und Gesundheitsschäden verursacht werden, wenn wir weitere zwei Jahrzehnte mit Kohleemissionen die Luft verschmutzen, wurden in dem Bericht ebenfalls nicht beziffert. Ebenso unbeziffert ist die Höhe der Prämien respektive Entschädigung für die Kraftwerksbetreiber für die Nicht-Fertigstellung von begonnenen Kraftwerksneubauten und den Verzicht auf das goldene Ende der alten Mühlen, die schon seit vielen Jahren abgeschriebenen sind.

Eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft von 2018 kommt zu dem Schluss, dass durch einen schnellen Kohleausstieg jährlich 27,9 Milliarden Euro Kosten vermieden werden können. Das ist der Benchmark der Kommission. Demnach kostet es die Gesellschaft rein rechnerisch 27,9 Milliarden für jedes Jahr, das wir später aussteigen.

Absage an den Klimaschutz

Die Paris-Ziele werden weder 2020 noch 2030 erreicht, wenn der Bericht so umgesetzt wird. Die Kohlekommission befürwortet im Jahr 2030 immer noch einen Bestand von 9 GW Braunkohle und 8 GW Steinkohle. Das ist vielleicht doppelt so viel wie laut dem Klimaschutzplan der Bundesregierung 2030 noch am Netz sein sollte. Im Abschlussbericht wird lapidar darauf verwiesen, dass auch die anderen Sektoren zeitnah ihre Beiträge leisten müssten. Die Energiewirtschaft habe ja bisher bereits den größten Anteil an der gesamten Emissionsminderung erbracht. Die Kommission hat nicht ausdrücklich empfohlen, alte Kraftwerke mit enorm hohen Emissionen vor neuen, hocheffizienten Kraftwerken mit wesentlich weniger Emissionen vom Netz zu nehmen. Eine Emissions-Obergrenze ist nicht vorgesehen.

Fürs Klima kommt es noch schlimmer: Die wegfallenden Kohlekraftwerke sollen vor allem durch Gas-Kraftwerke an den vorhandenen Standorten ersetzt werden. Die weltweite Klimabilanz dürfte sich dadurch verschlechtern. Gas ist das reine Gift. In der Gesamtemissionsbilanz vom Bohrloch über den Transport bis zur Verbrennung ist der Klima-Rucksack von Erdgas größer als der von Kohle. Das Geld für neue Gaskraftwerke sollte besser in emissionsfreie Erneuerbare Energien-Anlagen investiert werden.

Die deutsche Bevölkerung soll demzufolge neben durch Kohleverbrennung verursachte CO2-Emissionen auch weitere 20 Jahre den in Deutschland überproportional hohen Anteilen an Quecksilber und Stickstoffoxiden aus Kohlekraftwerken ausgesetzt bleiben, deren Reduzierung Berlin in Brüssel blockiert. Das kostet weiterhin tausende (!) Menschen in Deutschland jedes Jahr Gesundheitseinbußen und Lebensjahre.

Ein Wechsel hin zu einem dezentralen System Erneuerbarer Energien, das weder Gas-Großkraftwerke noch den Ausbau neuer Übertragungsleitungen im großen Stil erfordert, scheint nicht gewollt. Das EEG ist inzwischen zu einer riesigen Ausschreibungsverordnung mit der Beschreibung von Ausnahmen verkommen. Mit Bürgern, Kommunen und Unternehmern, die Solarstrom selbst erzeugen, verbrauchen, speichern und verkaufen und damit zu einem zentralen Baustein des modernen Stromsektors werden, hat sich die Kommission nicht weiter befasst. Konsequenterweise spielt auch eine Unterstützung von Bürgerinitiativen, Genossenschaften oder kleinen Stadtwerken keine Rolle. Obwohl eben diese bisher die mit Abstand größten Treiber der Energiewende waren. Die vielen Industriebefreiungen für die Fossilen sollen beibehalten werden, während es auf der anderen Seite bei den bestehenden Hemmnissen und Deckeln für den Ausbau Erneuerbarer Energien bleiben soll.

Energiewende weiter ausgebremst

Deutschland ist jetzt schon vom weltweiten Marktführer in der Photovoltaik auf Platz 4 abgerutscht. Anstatt umzusteuern, wird eine träge, nicht zukunftsfähige Kohlewirtschaft mit direkten und indirekten Subventionen marktwirtschaftswidrig am Leben gehalten und sogar belohnt. Durch den Bericht der Kohlekommission stieg der  RWE Monats-Schlusskurs im Januar 2019 um fast 13 Prozent. Die einst blühende deutsche Solarindustrie hat ausgeblüht.

Die Übertragungsleitungen sollen weitere Jahre mit Kohlestrom verstopft bleiben. Die Kohlekommission hat sogar die Stirn, darauf hinzuweisen, dass von den von der Bundesregierung geplanten 7.700 Kilometer neuer Übertragungsleitungen erst 950 Kilometer gebaut seien. Wer in Konzern-Systemkategorien denkt, sieht nur in Nischen Raum für dezentrale Erneuerbare Energien auf Hausdächern nah am Verbrauch.

Der Abschlussbericht der Kohlekommission ist eine unverbindliche Empfehlung für einen Strukturwandel in den betroffenen Kohlegebieten und bindet niemanden. Die Kommissionsmitglieder waren nicht demokratisch legitimiert. Sie erwarten jetzt sofort ein Mega-Gesetzespaket, das sie selbst mit dem Berlin-Bonn-Gesetz vergleichen. Obwohl noch viele Punkte offen sind und die Kommission selbst der Bundesregierung empfiehlt, zum Beispiel über Entschädigungen für entgangenen Gewinn erst mal ein Jahr lang mit den Kohlekraftwerks-Eigentümern zu verhandeln.

Bleibt zu hoffen, dass der Deutsche Bundestag seine Verantwortung für die Zukunft des ganzen Landes wahrnimmt und nicht nur für eine privilegierte Minderheit von Unternehmen zu Lasten aller anderen und der Umwelt und den Empfehlungen der Kohlekommission nicht folgt.

Eigentlich könnte es ganz einfach sein:

1. Alle Beschäftigten werden extrem großzügig abgefunden, beispielsweise mit bis zu 30.000 Euro pro Jahr ihrer Betriebszugehörigkeit. Dafür können statt der bisher vorgesehenen fünf Milliarden auch 20 Milliarden Euro bereitgestellt werden. Das hört sich teuer an, ist aber nur ein einmaliger Betrag. Vor allem aber kann niemand mehr den gebeutelten Arbeiter vorschützen, wenn es in Wahrheit nur um Konzerngewinne geht.

2. Mit einem beschleunigten Herunterfahren der meist über 30 Jahre alten Kohleindustrieanlagen und dem gleichzeitigen radikalen Hochfahren des Ausbaus von Photovoltaik und Windparks, insbesondere auf den frei werdenden Flächen, wäre ein Konversionsprogramm möglich, das nur einen Bruchteil der von der Kommission veranschlagten Gelder kostet und schnell der Umwelt hilft.

3. Die von der Kommission vorgeschlagenen Infrastrukturmaßnahmen und Geschäftsmodelle geben meist Sinn und können parallel angegangen werden.

Derzeit sind Kohlekraftwerke mit einer Leistung (netto) von insgesamt 41 Gigawatt (GW) aktiv, davon 19 GW Braunkohle und 22 GW Steinkohle. Im deutschen Rekordjahr 2012, bevor die Bundesregierung den Ausbau der Erneuerbaren eindämmte, betrug der Zubau allein bei der Photovoltaik 8,3 GW. Wenn Deutschland also lediglich zu bereits geleisteten Solarausbauzahlen zurückfindet, können sämtliche bestehenden Kohlekraftwerke innerhalb der nächsten fünf Jahre ersetzt werden. Der Neubau von größeren Erneuerbare Energien-Anlagen ist jetzt schon billiger als der Weiterbetrieb der Kohlemeiler. Von Greenpeace bis hin zu einem Konsortium aus Vattenfall, BayWa und anderen stehen Investoren bereit, die auf den bergbaulich genutzten Flächen, inklusive Netzanschluss und genügend Fachkräften in der Region, einen Mix aus Photovoltaik-, Wind- und Hybrid-Kraftwerken mit Speichern bauen würden. Mit privatem Kapital und ohne jegliche staatliche Förderung. Beteiligt man auch die Anwohner und lokalen Gemeinden an dem Ausbau, könnten die Reviere einen erfreulichen lokalen Aufschwung erfahren. Ebenso wie das vielen abgehängten Dörfern in industriefernen Regionen gelungen ist, die dank ihres Engagements für dezentrale Erneuerbare Energien bei sich zuhause Unternehmen, Jobs und Gewerbesteuer-Einnahmen schaffen konnten. Der Haken an der Geschichte ist, dass die großen Stromkonzerne zukünftig auf exorbitante Gewinne verzichten müssten, was die Lobbyisten im Bundestag zu verhindern wissen.

Klimawandel wartet nicht

20.000 Arbeitsplätze gibt es noch in den deutschen Braunkohle-Revieren, inklusive derer, die mit der Rekultivierung ehemaliger Braunkohle-Reviere befasst sind. Das entspricht zwei Prozent aller lokalen Arbeitsplätze in der Lausitz, 1,2 Prozent am Rhein und unter 0,3 Prozent in den anderen Revieren. In der Steinkohle-Verbrennung gibt es noch knapp 6.000 Beschäftigte. Die Bezahlung in der Branche ist überdurchschnittlich, ebenso die Qualifikationen, insbesondere im MINT-Bereich. Es bestehen somit gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Freiwerdende Stellen sollen allerdings kontinuierlich nachbesetzt werden, so steht es im Abschlussbericht.

Dass der Klimawandel keine Rücksicht auf die Wünsche der Old Industry nimmt, hat die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ nicht thematisiert. Ebenso wenig, welcher anderer staatlichen Aufgaben deren Abwrackparty die nächsten Jahrzehnte gefeiert wird, weit bis nach Ablauf der Amtszeit aller gegenwärtigen Akteure, finanziert werden soll."
 

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Vereinfachte Förderung für Anlagen und Prozesse

Unternehmen können von einer vereinfachten Förderung für Anlagen und Prozesse profitieren. Darauf weist die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg hin. So hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zum 1. Januar 2019 die Förderung von Investitionen in Energieeffizienz mit der neuen Förderrichtlinie „Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft – Zuschuss und Kredit“ umgesetzt, die mehrere Förderprogramme bündelt.

„Dies schafft Klarheit für Unternehmen bezüglich der Finanzhilfen für energieeffiziente Anlagen sowie Prozesse und erleichtert damit Investitionsentscheidungen. Für die Wirtschaft ist die neue Förderrichtlinie besonders attraktiv, weil sie viel Freiheit für passende Lösungen lässt“, sagt Kevin Ehmke, Referent für Industrie, Innovation, Umwelt und Energie der IHK Bonn/Rhein-Sieg. So ist die Förderung offen für alle Unternehmen und Technologien. Vorausgesetzt wird lediglich, dass die Förderung die Strom- und Wärmeeffizienz erhöht und den Energieverbrauch senkt.

Zudem bietet die neue Förderrichtlinie die Wahl zwischen zwei Finanzierungen. Die Finanzhilfen können entweder als direkter Zuschuss beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder als Teilschulderlass (zinsgünstiger Kredit mit Tilgungszuschuss) bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragt werden. Hintergrund der Reorganisation mehrerer Förderprogramme in eine Förderrichtlinie ist das Ziel der Bundesregierung, den Primärenergieverbrauch gegenüber 2008 bis 2050 um 50 Prozent zu denken. Dies soll sowohl durch die Steigerung der Energieeffizienz als auch den Ausbau erneuerbarer Energien erreicht werden.

Eine Antragsstellung ist bei der KfW über die Hausbanken und bei der BAFA über das Online-Portal ab sofort möglich. Weitere Informationen gibt es über die Förderdatenbank des BMWi oder IHK-Ansprechpartner Kevin Ehmke, Telefon 0228/2284-193, E-Mail ehmke@bonn.ihk.de.

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15 Mittelständler aus der Region wollen den „Ludwig 2019“

15 Unternehmen aus der Region nehmen an der 7. Runde des etablierten Mittelstandswettbewerbs „Ludwig 2019“ teil, bei dem die besten Unternehmen aus der Region gesucht und ausgezeichnet werden. Einmal mehr waren es über 30 Unternehmen, die sich für eine Teilnahme an der aktuellen Runde der beiden Mittelstandswettbewerbe „Großer Preis des Mittelstandes“ und „Ludwig“, zu der die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg und die Regionale Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg, SC Lötters,  einladen, interessiert haben. Die nominierten Unternehmen stellen sich am Donnerstag, 21. Februar 2018, 18 Uhr, im Hause der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn, vor.

Das große Interesse aus unterschiedlichen Branchen freut besonders IHK-Pressesprecher Michael Pieck und die Servicestellenleiterin der Oskar-Patzelt-Stiftung in Bonn, Dr. Christine Lötters. Jedes Jahr kommen zahlreiche Unternehmen auf die beiden Macher des Wettbewerbes der Region zu und möchten nominiert werden. Auch in diesem Jahr fiel den Veranstaltern die Wahl nicht leicht. Insbesondere durch die tatkräftige Unterstützung seitens der Kreissparkasse Köln wird die Liste der Kandidaten immer länger. In diesem Jahr beteiligten sich an der Suche nach Kandidaten auch die Wirtschaftsförderung Bonn und der BVMW der Region. Die Auswahl erfolgte nach Sichtung der eingereichten Kandidatenbögen.

Neben der Suche nach dem „Ludwig 2019“ wird auch die beste Unternehmensnachfolge in der 2018 geschaffenen Unterkategorie gesucht.  Ein wichtiges Thema, dass bei vielen Unternehmen in den nächsten Jahren ansteht, aber gerne verdrängt wird. „Mit dem Preis für eine gelungene Unternehmensnachfolge wollen wir ein Zeichen setzen, die Angst vor einem solchen Schritt nehmen und zur Nachahmung anregen“, betont Bernhard Mensing, Geschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg, der mit seinem Team für diese Kategorie verantwortlich ist.

Sich mit anderen Unternehmern zu vernetzen und den eigenen Bekanntheitsgrad zu steigern haben für viele Unternehmen eine immer größere Bedeutung. Auch oder gerade, weil im Zeitalter von Social Media persönliche Kontakte immer wichtiger werden. Und hierfür stehen die Mittelstandswettbewerbe. „Wir sind davon überzeugt, dass der Wettbewerb große Chancen für die teilnehmenden Unternehmen bietet, wenn sie selbst etwas daraus machen. Das gilt für die Gewinnung neuer Mitarbeiter, aber auch für den Erfolg neuer Produkte oder Dienstleistungen“, so Lötters und Pieck.

Der Nominierungsabend findet am Donnerstag, 21. Februar 2019, ab 18.00 Uhr im Hause der IHK, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn, statt. Der Eintritt ist frei.

Regionale Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg
SC Lötters
Dr. Christine Lötters
Zur Marterkapelle 30
53127 Bonn
Tel. 0228.20 94 78-20
Fax 0228.20 94 78-23
service@sc-loetters.de
www.sc-loetters.de/…

Unternehmensporträt

Um die Tätigkeit der Oskar-Patzelt-Stiftung und ihrer Gremien für den "Großen Preis des Mittelstandes" regional zu unterstützen, fungiert Dr. Christine Lötters in der Region Bonn/Köln als Servicestelle. Sie ist gewissermaßen der "verlängerte Arm" der Bundesgeschäftsstelle und erste und kompetente Ansprechpartnerin vor Ort für Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen zu Fragen rund um den Wettbewerb.

Zusammen mit der IHK Bonn/Rhein-Sieg richtet die regionale Servicestelle seit 2012/2013 zusätzlich den regionalen Wettbewerb "Ludwig" aus. Während der bundesweite Mittelstandspreis auch als "Oskar" bekannt geworden ist, wurde der regionale Preis bewusst nach dem berühmten Sohn der Stadt "Ludwig" van Beethoven genannt.

Weitere Informationen zum „Großen Preis des Mittelstands“ finden Sie unter:

http://www.mittelstandspreis.com

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Passgenaue Sicherheitsdienstleistungen

Vom Leistungsverzeichnis zum passgenauen Dienstleister SIMEDIA-Fachseminar am 26./27. März 2019 in Frankfurt/Main

Link zur Veranstaltungsseite:
http://sicherheitsdienstleistung.simedia.de

Die Suche, Ausschreibung, Auswahl und Steuerung eines passenden Sicherheitsdienstleisters ist aufgrund des heterogenen und unübersichtlichen Marktes mit großen Qualitätsunterschieden sehr komplex.

Das SIMEDIA-Seminar „Passgenaue Sicherheitsdienstleistungen“ am 26./27. März 2019 in Frankfurt/Main bietet hier strukturierte Orientierungshilfen und zeigt, mit welchen Methoden sich leistungs- und qualitätsorientierte Ausschreibungen gestalten und in der Folge der richtige Si-cherheitsdienstleister für das Unternehmen auswählen und steuern lassen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der SIMEDIA Akademie GmbH, Bonn, Tel. +49 228 – 96293-70, E-Mail: info@simedia.de oder Internet unter http://sicherheitsdienstleistung.sime-dia.de.

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CONET und ACT bündeln Service-Portfolio in den Bereichen IT-Betrieb, Managed Services & Cloud-Lösungen

Die auf IT-Betriebsleistungen und Cloud-Lösungen spezialisierte CONET Services GmbH aus Hennef und die in Niederkassel bei Bonn ansässige ACT Expert Services GmbH bieten ihre Dienstleistungen zukünftig unter gemeinsamer CONET-Flagge an. Nach dem rechtlich im Rahmen einer Verschmelzung vollzogenen Zusammenschluss profitieren die Kunden beider IT-Häuser von den nahezu verdoppelten personellen Ressourcen und den gebündelten Leistungsangeboten der gestärkten CONET Services GmbH.

Im Juli 2017 hatte das IT-System- und Beratungshaus CONET die Mehrheitsanteile an der ACT Gruppe erworben. „Die sich ergänzenden Lösungsangebote und die räumliche Nähe unserer beiden Unternehmensgruppen waren bereits ausschlaggebend für unser Engagement bei ACT gewesen“, erklärt Anke Höfer, Geschäftsführerin / CEO der CONET Technologies Holding GmbH, der sowohl die CONET Services GmbH als auch ACT als Tochterunternehmen angehören. „Nach einer Übergangsphase des Kennen- und Voneinander-Lernens ist es der konsequente nächste Schritt, die inhaltlich, technisch und organisatorisch sehr ähnlich aufgestellten Gesellschaften unter einem Dach zu vereinen.“

Beide Unternehmen wurden bereits seit einigen Monaten durch eine Doppelspitze aus den beiden Geschäftsführern Claus Frömbgen (CONET) und Torsten Schulze (ACT) geleitet. Sie werden auch zukünftig die Verantwortung über die gebündelten Teams in der CONET Services GmbH tragen. Die Konzentration der entsprechenden Leistungsfelder in der CONET Services GmbH hat somit keine rechtlichen aber inhaltlich greifbare positive Auswirkungen auf die bestehenden Kunden- und Vertragsbeziehungen:

„Wir freuen uns darauf, unsere Leistungen in IT-Betrieb, Cloud-Lösungen, Outsourcing-Beratung sowie Infrastrukturprojekten mit unserem fast verdoppelten Personalstamm und konzertierter Fachexpertise künftig noch ausweiten zu können“, bestätigt CONET-Services-Geschäftsführer Claus Frömbgen. Torsten Schulze ergänzt: „Die Anforderungen an das Management einer leistungsstarken und gleichzeitig sicheren informationstechnischen Ausstattung steigen in allen unseren Kundensegmenten – in der Privatwirtschaft ebenso wie in der öffentlichen Verwaltung und dem Verteidigungssektor. Mit unserem technischen Know-how und langjähriger Projekterfahrung in Beratung, Entwicklung und Betrieb können wir gemeinsam unsere Kunden bei der Bewältigung dieser Herausforderungen noch gezielter und umfänglicher unterstützen.“

 

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Paffen Security – Ihr zuverlässiger Sicherheitsdienst für den privaten und gewerblichen Bereich

Sicherheit gewährleistet als unverzichtbare Lebensgrundlage den notwendigen Rahmen zur freien, ungestörten Entfaltung. Wir bieten professionellen Schutz für Ihre persönliche Unversehrtheit und Ihr Eigentum. Dies gilt für die Bereiche Köln, Bonn und Aachen sowie den Rhein-Sieg-Kreis, Rhein-Erft-Kreis und Düsseldorf. Außerdem werden wir für Sie gemäß Absprache im Raum Dortmund, Koblenz, Neuss, und Frankfurt tätig. Im Raum Köln, Bonn und in den anderen Gebieten führen wir Überwachungsmaßnahmen von Personen, Objekten und Veranstaltungen durch. Zur Aufgabenerledigung kommen speziell ausgebildete, erfahrene Security-Mitarbeiter sowie hochmoderne Sicherheitstechnik zum Einsatz. Diskretion ist dabei selbstverständlich. Als Grundlage für die notwendige Effizienz der Schutzmaßnahmen dienen bedarfsgerechte Gefahrenanalysen und Sicherheitskonzepte. Auf Anfrage beraten wie Sie gerne umfassend zu Ihrem Anliegen und übernehmen folgende Kernaufgaben:

• Baustellenbewachung

• Objektschutz, Werkschutz und Industrieschutz

• Veranstaltungsüberwachung und Ordnerdienste

• Personen- und Begleitschutz

• Wachdienst und Revierdienst

• Empfangs- und Pförtnerdienste

• Einsatz von Ladendetektiven

• Brandwache und Brandposten

• Observationen und Ermittlungen

Objektschutz, Werkschutz und Industrieschutz sowie Baustellenüberwachung

Ein Objektschutz kann durch einen Wachdienst, Videoüberwachung, Einlasskontrollen und Identitätsfeststellungen sowie durch aufklärende Vorkontrollen oder Observationen gewährleistet werden. Firmengebäude, technische Anlagen und geparkte Fahrzeuge sind durch Diebstähle, Sachbeschädigungen und unbefugte Nutzungen gefährdet. Außerhalb der Betriebszeiten, insbesondere während der Dunkelheit wächst diese Gefahr. Werks- und Industrieschutz finden jeweils nach den besonderen Voraussetzungen und Vorgaben statt. Zahlreiche Baustellen befinden sich schlecht einsehbar abseits der Wohnbebauung. Dort stehen über Nacht wertvolle Baustellenfahrzeuge, Arbeitsmaschinen und Werkzeuge. Aus praktischen und logistischen Gründen lagern dort außerdem oftmals Industriemetalle wie Kupfer und teure Arbeitsmaterialien. Der beachtliche Wert und die Funktionalität der Maschinen und Geräte könnten durch Diebstahl und Vandalismus erheblichen gemindert werden. Hierbei kann es zu Wasserschäden oder Brandstiftungen kommen. Dadurch kann der Betriebsablauf kostenintensiv gestört werden. Eine bedarfsgerechte Baustellenbewachung durch unseren Sicherheitsdienst dient der Verhinderung dieser Schäden. Je nach Art der Überwachung ist auch eine zeitnahe Reaktion möglich.

Veranstaltungsüberwachung und Ordnerdienste sowie Empfangs- und Pförtnerdienste

Wir überwachen geschäftliche, öffentliche und private Veranstaltungen der verschiedensten Art und Größenordnung in geeigneter Form in Absprache mit dem Veranstalter. Dabei kann es sich um Musikevents, Fußballspiele, Firmenfeiern und Messen sowie Kongresse, Volksfeste oder Diskotheken handeln. Zur jeweiligen Erstellung eines Sicherheitskonzepts werden alle bekannten Fakten berücksichtigt und realistisch eingeschätzt. Dazu zählen mögliche Hinweise auf geplante Störungen, Erfahrungen früherer Veranstaltungen, genaue Ortskenntnisse sowie die erwartete Teilnehmerzahl. Auf der Basis von Erkenntnissen und möglichen Prognosen wird das Einsatzkonzept unter Bestimmung der einzusetzenden Kräfte festgelegt. Falls es erforderlich ist, können besonders gefährdete Personen einen zusätzlichen Personenschutz erhalten. Ein flexibler, erfahrener Einsatzleiter kooperiert während der Einsatzzeit mit dem Veranstalter und kann bei Bedarf situationsangepasst improvisieren. Zum möglichst optimalen Veranstaltungsverlauf soll ein freundliches Auftreten und konsequentes Handeln der Einsatzkräfte beitragen. Für die dazu notwendige Kommunikation steht moderne Technik zur Verfügung. Auf Anforderung übernehmen wir auch Ordnerdienste und eine Parkraumüberwachung. Ebenso führen wir Empfangs- und Pförtnerdienste durch. Unsere geschulten Mitarbeiter können bereits nach kurzer Einarbeitungszeit zum Einsatz kommen. Ein vorbildliches Auftreten in angemessener Bekleidung ist für alle Mitarbeiter verpflichtend.

Personen- und Begleitschutz

Immer häufiger müssen prominente Personen und wichtige Funktionsträger zusätzlich geschützt werden. Dadurch sollen Angriffe auf Leben und Gesundheit sowie freie Entfaltung und Eigentum verhindert werden. Hierzu stehen bei Paffen Security besonders ausgebildete, erfahrene Sicherheitsfachkräfte zur Verfügung. Zur Steigerung der Leistungsfähigkeit nehmen sie regelmäßig an einem körperlichen Training und Fortbildungsveranstaltungen teil. Der Personenschutz kann auch mobil mit Fahrzeugen und speziell geschulten Fahrern erfolgen.

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