IHK Bonn/Rhein-Sieg bildet 29 Auszubildende aus zehn Unternehmen zu Energie-Scouts weiter

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg hat insgesamt 29 Auszubildende aus zehn regionalen Unternehmen zu Energie-Scouts weiter gebildet. „Wir möchten bei den jüngsten Mitarbeitern ansetzen, um einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie und Ressourcen zu fördern“, sagt Magdalena Poppe, Referentin für Energie und Umwelt bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg. Das dritte Mal hat die IHK von September 2017 an in drei, jeweils eintägigen Workshops diese kostenfreie Qualifikation angeboten – ergänzt durch eine intensive Projektphase in den Unternehmen.

Die Abschlussveranstaltung der Energie-Scouts 2016/2017 hat heute mit der Abschlusspräsentation der zehn Teams und der Preisverleihung in der IHK Bonn/Rhein-Sieg stattgefunden. Dabei präsentierten die Auszubildenden ihre Einsparprojekte. Eine Jury wählte daraus die drei besten Projekte aus, für die die Sparkasse KölnBonn ein Preisgeld von 1.500 Euro zur Verfügung gestellt hat. Auf Platz eins landeten die Auszubildenden der GKN Walterscheid aus Lohmar (700 Euro Preisgeld) vor der TROCELLEN GmbH aus Troisdorf (500 Euro) und der Bluhm Systeme GmbH aus Rheinbreitsbach (300 Euro). Poppe: „Während dem Projekt lernen die Auszubildenden ganz praktisch Energie und Ressourcen im Unternehmen einzusparen. Sie hörten Vorträge wie etwa zu Wirtschaftlichkeitsberechnungen und lernen den Umgang mit Messgeräte wie Wärmebildkamera und Luxmeter kennen.“ Zum Ende der Reihe planten sie jeweils ein eigenes Energiesparprojekt für ihr Unternehmen. Außerdem besichtigten sie mehrere Betriebe: Workshoptage fanden bei der Continental Emitec GmbH in Lohmar, dem WW-K Warmwalzwerk Königswinter GmbH in Königswinter und der Stadtwerke Troisdorf GmbH  in Troisdorf statt.

Die Ideen für die Abschlusspräsentation waren vielfältig: Die Einsparprojekte drehten sich z. B. um die Sensibilisierung der Mitarbeiter für Energieeffizienz und Energiesparen, die Umrüstung auf energieeffiziente Beleuchtung oder Überprüfung und Verbesserung der Brennwertheizung. Weitere Präsentationen betrafen neben der Optimierung des Bargeldmanagements und einer Batterieladestation, neue Kühlsysteme, Papiereinsparung, Austausch alter Umwälzpumpen und effizienteren Filtern sowie die Umrüstung auf eine Photovoltaikanlage.

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Stadt Bonn und EUROSOLAR starten Jahrespartnerschaft

Zum Auftakt ihrer Jahrespartnerschaft haben die Stadt Bonn und EUROSOLAR, die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien, am Donnerstag, 22. Februar 2018, einen gemeinsamen Empfang im Alten Rathaus veranstaltet. In Redebeiträgen und einer Podiumsdiskussion stand die Frage im Mittelpunkt, wie Städte und Kommunen von einer echten Energiewende profitieren können.

Professor Peter Droege, Präsident von EUROSOLAR, erklärte dazu: „Städte und Kommunen profitieren durch den energetischen Umbau mehrfach: Durch verlässliche Rahmenbedingungen werden private Investitionen angereizt, die zur lokalen Wertschöpfung beitragen und Lärm und Luftverschmutzung mindern. Dabei muss uns bewusst sein, dass es um existenzielle Ziele geht: nämlich das Abgleiten ins Klimachaos abzubremsen, und den Erdgas- und Erdölkonflikten unserer Zeit – Stichwort Syrien – den Treibstoff zu entziehen.“

Stephan Grüger, MdL und Vizepräsident von EUROSOLAR ergänzte mit Blick auf die aktuelle Bundespolitik: „Die vollständige Umstellung auf Erneuerbare Energien innerhalb einer Generation ist eine einmalige wirtschaftliche und soziale Chance für Deutschland, für Europa und für die Welt. Je schneller und konsequenter eine dezentrale Versorgung mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien erreicht wird, umso kostengünstiger kann der notwendige Wandel erfolgen.“

Margit Conrad, Staatsministerin a.D. und Mitglied des Vorstands von EUROSOLAR, stellte die Arbeit der gemeinnützigen Energiewendeorganisation vor und unterstrich die strategische Bedeutung der Kommunen für die Umsetzung der Energiewende. Dabei lobte sie: „Die Stadt Bonn hat viele Impulse von EUROSOLAR sehr früh aufgegriffen und sich als einer der Pioniere zu einer Energiewendestadt mit Vorbildcharakter entwickelt.“

Beharrlicher Einsatz für die Energiewende

Oberbürgermeister Ashok Sridharan dankte dem Verein für die seit drei Jahrzehnten geleistete Arbeit: „Ich bin dankbar, dass EUROSOLAR die Erneuerbaren Energien immer wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückt und sich mit großer Beharrlichkeit auch auf politischer Ebene für die Energiewende einsetzt. Wir möchten die Jahrespartnerschaft dazu nutzen, die Bonnerinnen und Bonner noch mehr für das Thema zu sensibilisieren. Denn auch wenn sich in Bonn bei diesem Thema schon viel getan hat ist, um den Klimawandel zu stoppen, müssen wir unsere Anstrengungen vervielfachen.“

Der OB verwies darauf, dass die Stadt Bonn sich schon sehr früh für die Förderung regenerativer Energien stark gemacht habe. Bereits seit 2012 bezieht die Stadt grünen Strom für ihre Liegenschaften. Außerdem liegt der Anteil erneuerbarer Energien im Strommix der Stadtwerke Bonn bei 69 Prozent. „Damit sind wir Spitzenreiter in Deutschland“, so Sridharan weiter.

Mit der Bonner Energie Agentur hat die Stadt zudem ein unabhängiges Beratungsangebot für Wohnungseigentümer und Mieter geschaffen, das diesen bei Fragen der energetischen Gebäudesanierung und beim Einsatz Erneuerbarer Energien hilft. Und mit dem Solardachkataster der Stadt (www.bonn.de/@solardachkataster) können sich Hauseigentümer schnell und zuverlässig per Internet darüber informieren, ob sich ihr Gebäude für die Installation von Solaranlagen eignet.

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IHKs im Rheinland legen Konjunkturbericht vor: Wirtschaft im Rheinland wächst und wächst und wächst

Und es geht immer noch etwas besser: Die rheinische Wirtschaft glänzt zu Jahresbeginn mit neuen Bestnoten. Das zeigt die jüngste Konjunkturbefragung der IHKs im Rheinland. „Die Wirtschaft im Rheinland ist in Topform“, fasst Dr. Ulrich S. Soénius, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Köln und amtierender Geschäftsführer der IHK-Initiative Rheinland, das Ergebnis der aktuellen Befragung der IHKs bei den Unternehmen im Rheinland zusammen. „Seit Erscheinen des ersten Rheinland-Konjunkturbarometers im Jahr 2003 haben die Unternehmen ihre Lage noch nie so gut bewertet wie aktuell.“

Dabei fußt der Konjunkturaufschwung auf einem breiten Fundament: Gestützt wird die konjunkturelle Hochlage sowohl durch die beständig gute Binnennachfrage als auch durch eine wachsende Nachfrage aus dem Ausland. „Die Wirtschaft im Rheinland profitiert zum einen von einem soliden Arbeitsmarkt – Rekordbeschäftigungsstand und steigende Löhnen treiben den Konsum weiter an. Zum anderen hat auch der Außenhandel im Zuge der konjunkturellen Erholung der Weltwirtschaft zum Jahresende nochmal merklich zugelegt“, so Ulrich S. Soénius weiter.

Für die aktuelle Konjunktur-Umfrage Rheinland, die die sieben rheinischen Industrie- und Handelskammern (Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Duisburg, Köln, Mittlerer Niederrhein und Wuppertal-Solingen-Remscheid) heute in Düsseldorf präsentierten, wurden rund 2.700 Unternehmen zu ihrer aktuellen wirtschaftlichen Lage sowie zu ihren Erwartungen für 2018 befragt.

Risiken – wie etwa der Brexit 2019, Konflikte mit Russland, der Türkei und Nordkorea sowie die Spannungen innerhalb der Europäischen Union – bestehen zwar weiter fort, treten in der Einschätzung der Unternehmen jedoch gegenüber nationalen Unsicherheiten in den Hintergrund. Insbesondere der Fachkräftemangel bereitet den Betrieben angesichts gut gefüllter Auftragsbücher und einer hohen Kapazitätsauslastung von über 82 Prozent Sorgen. Vor allem einige Industriebranchen, allen voran die Kunststoffindustrie, der Maschinenbau, die Elektroindustrie und die Metallindustrie suchen dringend Mitarbeiter. Vorsichtiger als zuletzt sind die Beschäftigungspläne im Einzelhandel, der Ernährungsindustrie und im produktionsnahen Großhandel. Alle anderen Branchen gehen von einem moderaten Anstieg der Beschäftigten aus.

„Hauptrisiko für die rheinische Wirtschaft bleibt der Fachkräftemangel, mehr als jedes zweite der befragten Unternehmen zeigt sich entsprechend besorgt“, fasst Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf, das Umfrageergebnis zusammen. Gleichzeitig möchte fast jedes dritte Unternehmen im Jahresverlauf mehr Mitarbeiter als aktuell beschäftigen. Als zweitwichtigstes Risiko nennen die Unternehmen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Die Betriebe sehen zum Beispiel die Stabilität und Handlungsfähigkeit der Politik angesichts der langwierigen  Regierungsbildung in Gefahr oder verweisen auf die Diskussion um Dieselfahrverbote.

Insgesamt 49 Prozent der Unternehmen bezeichnen ihre Lage in der aktuellen Umfrage als gut, weitere 43 Prozent sind zufrieden. Der Anteil derjenigen, die ihre Lage als schlecht einschätzen, ist mit rund acht Prozent so niedrig wie nie zuvor. Der Geschäftslageindex, also die Differenz der guten und der schlechten Einschätzungen, erreicht mit 41,3 Punkten einen neuen Höchstwert und übertrifft abermals deutlich seinen Zehn-Jahres-Durchschnitt von 22,1 Punkten.

Mit Blick auf die nächsten Monate äußern sich nur noch neun Prozent der Betriebe im Rheinland pessimistisch und rechnen mit schlechteren Geschäften. Demgegenüber gehen insgesamt 28 Prozent davon aus, dass sich ihre Geschäftslage (noch weiter) verbessert. Der überwiegende Teil der Unternehmen (63 Prozent) rechnet mit einer gleichleibenden Entwicklung.

Im Vergleich zur Herbst-Umfrage legen die Exporterwartungen kräftig zu: Mit 37 Prozent gehen deutlich mehr Betriebe als noch im Herbst 2017 davon aus, ihren Export zu steigern. Eurozone, USA und China bleiben die wichtigsten Zielregionen. Das belegt auch die Kennziffer Export-Erwartungsindikator: Er liegt mit 29 Punkten deutlich über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre.

Die zunehmende Kapazitätsauslastung und die lebhafte Nachfrage bewegen die Unternehmen dazu, vermehrt in neue Anlagen zu investieren. Auch hier erreicht die entsprechende Kennziffer den höchsten Stand seit dem Jahr 2003.

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Fritz Georg Dreesen ist neuer Vorsitzender des Tourismus Fördervereins Bonn/Rhein-Sieg

Fritz Georg Dreesen hat jetzt offiziell den Vorsitz des Tourismus Fördervereins Bonn/Rhein-Sieg von John Füllenbach übernommen. Dreesen bringt seine langjährigen Erfahrungen als Hotelier, als Präsident des Deutschen Hotelverbandes sowie als früherer Vizepräsident der IHK Bonn/Rhein-Sieg in die Arbeit des Vereins ein. Schwerpunkt der Arbeit des Vereins wird die Gewinnung neuer Mitglieder sein, damit der Verein das Destinationsmarketing der T & C GmbH hinreichend unterstützen kann. „Dieses Marketing ist für unsere Tourismusregion von essentieller Bedeutung“, so Dreesen zu seinem Amtsantritt: „Nur dadurch werden wir als Region im Wettbewerb gefunden und können Gäste akquirieren“.

Der Förderverein finanziert diese Aktivität der T & C durch den Betriebskostenzuschuss gemeinsam mit der Stadt Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. „Schade ist“, so der neue Vereinsvorsitzende, „dass einige meinen, Sie könnten von dieser Leistung auch profitieren, wenn Sie nicht Mitglied im Förderverein sind.“. Dabei habe der Verein durchaus weitere Vorteile zu bieten: ein leistungsstarkes Netzwerk sowie einige Vergünstigungen bei der Inanspruchnahme von Leistungen der T & C. Wer Mitglied ist, zahlt z. B. weniger Provision bei der Vermittlung von Hotelzimmern.

Der Verein hat ferner eine weitere Personalentscheidung getroffen. Neben dem bisherigen stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Professor Dr. Hans Walter Hütter wurde der Bonner Hotelier und DEHOGA-Vorsitzende der Kreisgruppe Bonn,  Michael Schlößer, zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und im Vereinsregister eingetragen. Schlößer tritt an die Stelle des ausgeschiedenen Günter Schmitz.

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Liquidität im Unternehmen

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg und das Netzwerk Unternehmensnachfolge und -sicherung in der Region Bonn/ Rhein-Sieg richten eine kostenfreie Informationsveranstaltung „Liquidität im Unternehmen – für Sie (k)ein Thema?“ aus. Sie findet am Montag, 5. März, 17 bis ca. 19 Uhr, in den Räumen der IHK, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn, statt. „Die Zahlungsfähigkeit im Unternehmen optimal zu gestalten ist nicht nur ein Rating-relevanter Faktor, sondern liegt in erster Linie im Interesse jedes Betriebes“, erläutert Regina Rosenstock, Gesamtbereichsleiterin Unternehmensförderung der IHK Bonn/Rhein-Sieg.

Patricia Dalenbrook-Gunz (Senior Expertin Firmenkunden, Deutsche Bank AG, Bonn) zeigt anhand von Praxisbeispielen wichtige Elemente der Unternehmen–Bank-Kommunikation auf. Darüber hinaus werden auch Themen wie Ratingerstellung und die Zusammenstellung einer guten Innen- und Außenfinanzierung präsentiert. Einen Überblick über weitere wichtige Elemente der Liquiditätssteuerung – insbesondere Forderungsmanagement und Finanzkommunikation – gibt Jörg Rossen (Komplementär der Creditreform Bonn Rossen KG) mit vielen Praxisbeispielen. Die Veranstaltung bietet viel Raum für Fragen und einen Austausch mit den Referenten und Netzwerkpartnern.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Nähere Informationen und Anmeldung unter www.ihk-bonn.de, Webcode 6491951.

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Zukunft Bonns vertraglich fixieren

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg begrüßt die Zusatzvereinbarung zum Berlin/Bonn-Gesetz im Koalitionsvertrag, mahnt aber zugleich Rechtssicherheit an: „Das bestehende Gesetz ist bezüglich der Aufteilung der Arbeitsplätze auch von der großen Koalition unterlaufen worden, deshalb müssen jetzt den Worten auch Taten folgen“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille. Die Vollversammlung der IHK hat in ihrer Agenda 2017 bis 2021 die Erarbeitung eines für die Region und den Bund tragfähigen zukunftsorientierten Plans B der gesamten Region (Bonn, Rhein-Sieg & Ahrweiler) zur Bonn-Berlin-Problematik gefordert. Hille: „Wir wollen unser Standortmarketing auf Zukunftsfelder ausrichten wie Wirtschaft, Innovationen, Bildung, Internationales (UN), Kultur (Beethoven) & Tourismus. Deshalb ist die Stärkung des UN-Standortes mit dem Cluster aus BMZ, GIZ, Organisationen, Institutionen, Unternehmen zum Thema Nachhaltigkeit ein wirtschaftliches Zukunftsthema für die Region. Hier kann die neue Bundesregierung auch den Ausbau des UN-Standortes voran bringen.“

Die IHK fordert daher, in den Meinungsbildungsprozess zur Ausgestaltung des Vertrages aktiv eingebunden zu werden: „Der Wirtschaftsstandort mit den großen aus den ehemaligen Bundesministerien hervorgegangen Konzernen, aber auch mit vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen hat sich seit dem Regierungsumzug gut entwickelt. Die Region benötigt eine verlässliche vertragliche Regelung für die Weiterentwicklung der Bundesstadt Bonn. Ein Vertrag wäre deshalb am besten, weil er nicht laufend gebrochen werden oder je nach politischer Couleur gekündigt werden kann“, so der IHK-Hauptgeschäftsführer. Eine weitere Ansiedlung von Bundesbehörden sowie der Ausbau des UN- und Wissenschaftsstandorts seien zentrale Bausteine für die wirtschaftliche Zukunft der Region.

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Digital-Macher bringen Bonn/Rhein-Sieg und Deutschland voran

Die IHK-Initiative „We do digital“ geht in die zweite Runde. Digitale Unternehmen aus dem Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg können sich bis zum 14. Mai bewerben. Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern können ihre Erfolgsstory unter der Adresse www.WeDoDigital.de einreichen. Die Gewinner werden am 12. Juni 2018 auf der CEBIT in Hannover ausgezeichnet.

„Deutschland digitalisiert sich“, sagt IHK-Geschäftsführer Professor Stephan Wimmers: „Die Initiativen vor Ort – etwa auch bei unserem Digital Hub Region Bonn – zeigen, wie: Das Spektrum reicht vom Betrieb, der Kinder zu Spielzeugdesignern macht, über den Unternehmer mit E-Learning-Plattform für Speditionen bis hin zum Erfinder einer App für die ganzheitliche medizinische Versorgung. Die Vielfalt der digitalen Geschichten und die Kreativität der Menschen in Deutschland sind beeindruckend. Im vergangenen Jahr nahmen 262 Unternehmen aus 147 Orten in Deutschland an unserer Initiative teil. Ich hoffe, dass auch 2018 wieder viele Unternehmen mitmachen.“

„Menschen, die über ihre Erfahrungen in der Praxis erzählen, können Abstraktes in Konkretes verwandeln. In der digitalen Welt stehen Unternehmen oft vor ähnlichen Herausforderungen. Gute Lösungsansätze bei Themen wie IT-Sicherheit, Qualifizierung der Mitarbeiter oder Finanzierung können anderen Unternehmen Mut machen. Die Initiative „We do digital“ eröffnet Betrieben die Chance, selbst einen wichtigen Beitrag zur digitalen Transformation in Deutschland zu leisten. Wir als IHK-Organisation können dies durch unsere regionale Verankerung exzellent unterstützen“, stellt IHK-IT-Berater Heiko Oberlies fest.

Nähere Informationen gibt es bei IHK-Ansprechpartner Heiko Oberlies, Telefon 0228/2284-138, Fax 0228/2284-221, E-Mail oberlies@bonn.ihk.de.

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Hohe Anforderungen bei personenbezogenen Daten

Der Countdown läuft. Unternehmen müssen bis zum 25. Mai 2018 ihre Prozesse an die Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung anpassen. „Eine große Aufgabe, denn der Gesetzgeber stellt hohe Anforderungen an die Speicherung, Verwendung und Dokumentation von personenbezogenen Daten“, sagt Detlev Langer, Bereichsleiter Recht und Steuern der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg:  „Unternehmen sollten sich daher rechtzeitig über die auf sie zukommenden Pflichten informieren und Ihren Betrieb den Vorgaben entsprechend anpassen.

Die IHK bietet dazu zwei Informationsveranstaltungen an; der Kostenbeitrag beträgt jeweils 25 Euro. Eine Infoveranstaltung für Online-Unternehmen zur EU-Datenschutz-Grundverordnung findet am Donnerstag, 22. Februar, 17.30 bis 19.30 Uhr, in der IHK statt, eine Veranstaltung für das produzierende Gewerbe am Dienstag, 27. Februar, 16 bis 18.30 Uhr. Langer: „Vom betrieblichen Datenschutzbeauftragten über die Auskunftsrechte von Betroffenen bis zu Dokumentations- und Löschungspflichten – die neuen Anforderungen sind Gegenstand unserer Veranstaltungen, die eine Orientierung in Bezug auf das Thema Datenschutz geben und den Handlungsbedarf für Unternehmen aufzeigen sollen.“

Nähere Informationen und Anmeldung unter www.ihk-bonn.de, Webcode 6492116 und 6492117.

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Wie sozial ist unsere Marktwirtschaft?

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg veranstaltet am Dienstag, 6. März, in Kooperation mit dem CSR-Kompetenzzentrum Rheinland ein Dialogforum rund um die Frage „Wie sozial ist unsere Marktwirtschaft?“ in der Volksbank Köln Bonn eG, Heinemannstraße 15, 53175 Bonn. Die Veranstaltung beginnt um 13.30 Uhr und ist für alle Teilnehmer kostenfrei.

In der Öffentlichkeit wird die Wirtschaft vielfach bei Themen wie den derzeitigen sozialen und ökologischen Herausforderungen hinterfragt. „Dabei wird die Wirtschaft mehr als Problem und nicht als Teil der Lösung gesehen, um diesen Herausforderungen zu begegnen“, sagt IHK-Ansprechpartner Michael Pieck: „Inwieweit ist unsere soziale Marktwirtschaft noch als Wirtschaftsrahmen geeignet, um ein gutes Leben für viele zu ermöglichen?“ Das Dialogforum bietet eine Möglichkeit sich tiefgründiger mit dem Thema „soziale Wirtschaft“ auseinander zu setzen und Antworten auf weitere Fragen zu finden. Welche Rolle spielen Unternehmen dabei? Welche Werte und Leitbilder bieten Orientierung für unternehmerisches Handeln? Wo sind die Chancen, wo sind die Grenzen der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen?

Beginnen wird die Veranstaltung mit einem get-together um 13.30 Uhr. Um 14 Uhr folgt die Begrüßung, an die sich ein Impulsreferat von Professor Dr. Martin Booms (Universität Bonn) zum Thema anschließt. Anschließend werden u. a. vier verschiedene Ansätze von Handelskammern, Genossenschaften, Wohlfahrtsverbänden und der Gemeinwohlökonomie kurz vorgestellt, die dann anschließend in vier Themenecken vertieft werden sollen. Die Veranstaltung endet gegen 18.30 Uhr mit einem gemeinsamen Ausblick im Plenum.  

Anmeldeschluss ist der 1. März 2018. Nähere Informationen und Anmeldung bei Michael Pieck, Telefon 0228/2284-130, E-Mail pieck@bonn.ihk.de oder unter www.ihk-bonn.de, Webcode 6492130.

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Aus dem Internationalen VDI Getriebekongress wird „Dritev“

Die Getriebewelt ist im Wandel. Mit der Elektrifizierung des Antriebsstrangs kann das Getriebe nur noch unter Gesamtsystemaspekten entwickelt werden. Dies nimmt der 5. Internationale VDI-Kongress „Getriebe in Fahrzeugen“ vom 27. – 28. Juni in Bonn zum Anlass für seinen neuen Namen „Dritev“ („DRIvetrain Transmission Electrification in Vehicles“).

Verschärfte CO2-Diskussionen, nachhaltige Mobilität und elektrifizierte Antriebe: Die automobile Getriebewelt ist im Wandel. Warum sich das Verständnis vom Getriebe ändert, wie es als Teil des Gesamtantriebsstrangs zu verstehen ist und wieso komponenten-übergreifendes Know-how immer wichtiger wird, sind Gegenstand der „Dritev“ in Bonn. Teilnehmer erwarten über 1.500 Entwickler, rund 100 internationale Aussteller und 80 Fachvorträge auf einer der weltweit größten Networking-Plattformen für die Antriebs- und Getriebeentwicklung. So schließt „Dritev“ nahtlos an die langjährige Tradition des VDI-Getriebekongresses an.

Kernpunkt der Veranstaltung ist ihr ausgewähltes Fachprogramm, das die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen der Getriebewelt widerspiegelt. So umfasst das Programm Themen wie zum Beispiel die Getriebetopologie für elektrifizierte Antriebsstränge und aktuelle Konzepte zu Automatikgetrieben und E-Achsen. Bei diesen sind die Einzelkomponenten Motor, Achse und Getriebe in einem Element integriert.

Auf der begleitenden Fachausstellung präsentieren über 100 nationale und internationale Unternehmen innovative Lösungen. Die Ausstellung ist der zentrale Marktplatz der Branche geworden. Hier erhalten Teilnehmer eine Übersicht über die wichtigsten Anbieter in der Entwicklung, Simulation und Produktion von Getrieben und Getriebekomponenten.

Die beiden ParalleltagungenGetriebe in mobilen Arbeitsmaschinen“ und „EDrive“ machen die „Dritev“ auch zum Treffpunkt angrenzender Branchen. Weitere Highlights bildet der Spezialtag zu „Kupplungen für elektrifizierte und hybride Antriebssystemlösungen“.

Die Top-Themen der „Dritev“ sind:

  • Getriebetopologien für elektrifizierte Antriebsstränge
  • E-Achsen
  • Komponentenoptimierung im Antriebsstrang
  • Hybridmodule
  • CVT – Innovative Konzepte stufenloser Getriebe
  • Aktuelle Entwicklung von Automatik- und Doppelkupplungsgetrieben

Auf der 5. Internationalen Fachtagung „Getriebe in mobilen Arbeitsmaschinen“ stehen Lösungen zur Reduzierung von Verbrauch und CO₂, elektrische Antriebe, System-Engineering sowie aktuelle Getriebekonzepte für Land-, Bau- und Forstmaschinen auf der Agenda. Die „EDrive“ legt ihre Schwerpunkte auf die zunehmende Elektrifizierung im Antriebsstrang und die Schlüsselrolle von Komponenten aus dem Elektronik-, Halbleiter-, Software und E-Motoren-Bereich. Kongressteilnehmer können sich zudem in der Sonderausstellung „EDrive“ einen Überblick über aktuelle Produkte und Dienstleistungen aus diesem Bereich verschaffen und ihr Netzwerk erweitern.

Bereits am Vortag findet der VDI-Spezialtag „Kupplungen für elektrifizierte und hybride Antriebssystemlösungen“ im Bonner Hilton Hotel statt. Dieser bietet einen vertiefenden Einblick in die veränderten Anforderungen an Kupplungssysteme durch die Elektrifizierung. Das ausgewählte Themenspektrum reicht vom Aufbau und der Funktion von Kupplungen, über Antriebssystemtopologien bis hin zu Kupplungsauslegung im Kontext der Hybridisierung des Antriebs.

Die Veranstaltung wird simultan in die Englische Sprache übersetzt.

Anmeldung und Programm unter www.dritev.com oder unter www.vdi-wissensforum.de sowie über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.

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