B. Braun bringt weiterentwickelte Penkanülen-Generation auf den Markt

Die B. Braun Melsungen AG hat das bestehende Sortiment seiner Penkanülen Omnican fine gestrafft und weiterentwickelt.

Omnican fine Penkanülen verfügen nun über eine Extra-Dünnwand-Technologie, die den Insulinfluss optimiert und so die Injektionszeit verkürzt. Verbessert wurde ebenfalls das Schraubgewinde, das sich dank eines neuen Materials mit nur zwei Umdrehungen sicher und fest mit allen marktgängigen Insulinpens verbindet. Die Kanülen besitzen neben ihrem Drei-Facetten-Schliff eine Silikonbeschichtung, die eine Injektion für den Patienten kaum spürbar macht. Die neue Generation der Penkanülen mit praktischer Entsorgungsbox heißt nun Omnican fine Comfort.

Alle weiteren Informationen finden Sie online unter: https://www.bbraun.de/de/produkte-und-therapien/diabetes/penkanuelen.html

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Mobiles Laden in der Notebook-Tasche

Urban, modern, trotzdem ganz im Business-Style und mit einer praktischen Besonderheit in Sachen Stromversorgung überzeugt die neue Laptop-Taschenserie „Manchester“ von Hama. Die Taschen sind mit einem USB-Ladeport inklusive Micro-USB-Kabel ausgestattet, an dem sich ein Power Pack beliebiger Kapazität anstecken lässt. Denn wer viel unterwegs ist, kennt das Problem, dass irgendwann auch der beste Smartphone-Akku genau dann leer wird, wenn gerade keine Steckdose in der Nähe ist. Das Smartphone wird an der Außenseite der Tasche angeschlossen und kann weiter ganz normal benutzt werden, während die Power Bank im Inneren transportiert wird und für Energienachschub sorgt.

Ein separates, gepolstertes Fach sorgt für zuverlässigen Schutz des Notebooks, für persönliche Dinge oder Notebook-Zubehör ist in der geräumigen Vordertasche ausreichend Platz vorhanden. Damit alles seinen Platz findet, und auch behält, ist die Vordertasche mit einer Organizerstruktur versehen. Gerade für Geschäftsreisende ist die Tasche mit einem Trolleyband zur komfortablen Anbringung an einen Trolleygriff versehen. Die Notebooktasche gibt es in den Farben Blau, Schwarz und Braun und ist jeweils in vier verschiedenen Größen (13,3‘‘/14,1‘‘/15,6‘‘/17,3‘‘) erhältlich.

Notebook-Tasche "Manchester", bis 34 cm (13,3"), UPE[1]: 34,99 EUR
Art.-Nr. 101867 Schwarz
Art.-Nr. 101868 Blau
Art.-Nr. 101869 Braun

Notebook-Tasche "Manchester", bis 40 cm (15,6"), UPE[1]: 39,99 EUR
Art.-Nr. 101870 Schwarz
Art.-Nr. 101871 Blau
Art.-Nr. 101872 Braun

Notebook-Tasche "Manchester", bis 44 cm (17,3"), UPE[1]: 44,99 EUR
Art.-Nr. 101873 Schwarz
Art.-Nr. 101874 Blau
Art.-Nr. 101875 Braun

Notebook-Tasche "Manchester", bis 36 cm (14,1"), UPE[1]: 37,99 EUR
Art.-Nr. 185622 Schwarz
Art.-Nr. 185623 Blau
Art.-Nr. 185624 Braun

[1] Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Wahrzeichen restauriert

Die Doppelanlage Schloss und Kloster Iburg in Niedersachsen hat Wurzeln bis ins 11. Jahrhundert und erfuhr über die vielen Jahrhunderte mehrere bauliche Veränderungen. Der Zustand der Fassade ließ zu wünschen übrig, sodass ein auf Denkmalpflege spezialisierter Handwerksbetrieb das historische Gebäude gelungen mit Histolith Produkten der Firma

Caparol instand setzte.
Das Wahrzeichen von Bad Iburg, nur wenige Kilometer von Osnabrück entfernt, ist die Doppelanlage Schloss und Kloster Iburg, die hoch oben auf einem Hügel thront. Bereits 1070 entstand unter Bischof Benno II. von Osnabrück eine Burg mit Holzkapelle, das Benediktinerkloster wurde 1080 gegründet. Um 1236 bauten die Osnabrücker Bischöfe die Anlage zu einer Residenz aus, Ende des 15. Jahrhunderts wurde sie zur vierflügeligen geschlossenen Anlage erweitert. Das Kloster bestand bis 1803, und auf das ehemalige Sockelgeschoss ließ Abt Adolph Hane Mitte des 18. Jahrhunderts einen zweigeschossigen Neubau bauen. Seitdem besteht das Kloster aus einer dreiflügeligen Anlage. In dem Gebäudekomplex befinden sich zwei Kirchen und zudem prägt ein achteckiger Bergfried aus dem 15. Jahrhundert das Erscheinungsbild. Seine berühmteste Bewohnerin war die erste Königin von Preußen, Sophie Charlotte, die auf Schloss und Kloster Iburg geboren wurde und hier ihre Kindheit verbrachte. – Ein bedeutendes Bauwerk also, dessen Außenfassade allerdings gelitten hatte und die es nun galt, instandzusetzen, um das geschichtsträchtige Juwel auf dem Hügel auch für die Zukunft zu bewahren.

Profis gefragt
Für die Instandsetzung dieses Gebäudes waren Experten gefragt: Der Bauherr, das staatliche Baumanagement Osnabrück-Emsland, beauftragte nach einer nationalen Ausschreibung die Firma Eichholz Maler- und Restaurierungswerkstatt aus dem Nachbarort Bad Laer mit den Instandsetzungsmaßnahmen. Die Firma wurde bereits 1722 gegründet und bietet neben den klassischen Malerarbeiten auch restauratorische Arbeiten an. „Wir restaurieren etwa sechs bis acht Kirchen im Jahr und generieren 50 Prozent unseres Umsatzes aus der Denkmalpflege“, erläutert Andreas Eichholz, Geschäftsführer des traditionsreichen Handwerksbetriebs. Die Firma konnte bereits in der Vergangenheit ihr fachliches Können bei diversen öffentlichen Aufträgen, insbesondere für denkmalpflegerisch
anspruchsvolle Arbeiten, unter Beweis stellen. – Die perfekten Voraussetzungen für einen Auftrag wie die Instandsetzung von Schloss und Kloster Iburg.

Handlungsbedarf nötig
„Ich erinnere mich noch an einen dunkelockerfarbenen Anstrich der Gebäude aus meiner Kindheit, der wahrscheinlich in den 1960er Jahren an die Fassade gebracht wurde“, sinniert Eichholz, danach erfolgte 1994 die Neufassung der Fassade in den heutigen Farbtönen weiß und dunkelrot. Die verschiedenen Bereiche der Außenfassade befanden sich in einem zum Teil dürftigen Zustand. Ziel der Maßnahme war die Neufassung der Sichtfassade aus Sandstein, die Konservierung der Naturstein- und Fachwerkelemente sowie die Restaurierung der Türen und Fenster aus Holz. Eine erste Begutachtung der Schlossfassade erfolgte im Frühjahr 2016. „Die Instandsetzung betraf mit über 7.500 Quadratmetern die gesamte Außenfassade und die zu den Innenhöfen ausgerichteten Flächen. Von Mai bis November 2017 arbeiteten wir ununterbrochen an der Fassade – es gab viel zu tun“, erinnert sich Andreas Eichholz. Die Gesamtkosten der Sanierung betrugen rund 830.000 Euro, davon entfielen auf die reinen restauratorischen Arbeiten rund 700.000 Euro.

Mit den geeigneten Produkten
Für die Instandsetzung der historischen Fassade entschieden sich Bauherr und Verarbeiter für die Histolith Produktreihe von Caparol. „Die verwendeten Histolith-Produkte wurden speziell für die Restaurierung von historischen Gebäuden entwickelt. Sie erfüllen sowohl in technischer als auch in optischer Hinsicht die hohen Anforderungen von Denkmalschützern“, erklärt Dr. Christian Brandes, technischer Produktmanager Histolith. Andreas Eichholz arbeitet gerne mit Caparol zusammen, auch aufgrund der guten und kompetenten Beratung durch das Caparol Team, bestehend aus Verkaufsberater Jens Reitemeyer und Christian Brandes.

Problembereich Putz instandgesetzt
Für die verschiedenen Bereiche führten die Handwerker unterschiedliche Maßnahmen durch. Besonders der Putz im Sockelbereich befand sich in einem schlechten Zustand. An einigen Stellen konnte außerdem Feuchtigkeit ins Gefüge eindringen. „Zunächst entfernten wir die schadhaften Putzbereiche, um dann die zerstörten Mauerwerksfugen zu sanieren und den Sockelputz neu aufzubauen“, erläutert Eichholz und fügt hinzu, dass „wir die offenen Poren im Putz mit Histolith Trass-Porengrundputz geschlossen haben bevor wir uns dem halbdeckenden Anwerfen des Vorspritzputzes mit Histolith Trass-Vorspritzmörtel widmeten.“ Anschließend trugen die Handwerker Histolith Trass-Porengrundputz als Ausgleichsputz auf, nach dessen Aushärtung folgte eine Schicht Histolith Trass-Sanierputz. Die letzte Schicht bildete ein Oberputz. „Und durch Abdichtung des Kontakts zwischen Bauwerk und Erdreich unterhalb des Geländeniveaus kann nun auch keine Feuchtigkeit mehr eindringen“, erklärt Andreas Eichholz.

Der Putz oberhalb der Sockelzone befand sich in einem wesentlich besseren Zustand als der in Bodennähe. Dennoch fanden sich auch hier etliche Risse und Haarrisse. An den größeren Rissen hatten sich an den angrenzenden Flanken stellenweise Hohllagen gebildet. Nach der Reinigung, zu der auch eine Algizidbehandlung mit Histolith Algenentferner gehörte, folgte die Schließung der größeren Risse. Hier wurde der Putz abgeschlagen und entsprechend der Umgebung wieder aufgebaut. „Kleinere Risse schlossen wir mit Mörtel und hinterfüllten hohlliegende Bereiche im Putz mit einem dispergierten Weißkalkhydrat“, fügt Eichholz hinzu. Es folgte das händische Aufbringen eines zweilagigen Fassadenputzes.

Schützender Fassadenanstrich
„Für diese Neuverputzflächen verwendeten wir als Grundierung Histolith Sol-Silikat-Fixativ, ein Anstrichmittel auf Kieselsolbasis, es folgte in einigen Bereichen eine mit quarzgefüllte, einkomponentige Silikatfarbe (Histolith Quarzgrund) als Zwischenanstrich und ein anschließender zweimaliger Auftrag des Schlussanstrichs mit Histolith Sol-Silikat“, erklärt Restaurator Eichholz. Die anderen, intakten Flächen erhielten mit der Sol-Silikatfarbe gleich den Neuanstrich. „Das Besondere war, dass die oberste Schicht der alten Fassung von 1994 aus einer Silikonharzfarbe bestand, die wir aus Kostengründen nicht entfernt haben.“ Und Christian Brandes fügt hinzu: „Die applizierte Fassadenfarbe Histolith Sol-Silikat zeichnet sich insbesondere durch ihre Langlebigkeit, hohe Farbtonstabilität und vorteilhafte bauphysikalische Eigenschaften aus.“

Dunkelrote Anstriche an zum Beispiel Eckquadern, Fenster- und Türgewänden gliedern die Architektur. „Für diesen Anstrich eignete sich besonders Histolith Fassaden-Emulsionsfarbe, da diese wasserabweisend, dabei gleichermaßen dampfdiffusionsoffen ist – dadurch wird ein idealer Feuchtschutz für den Sandstein bewirkt“, weiß Brandes. Die rote Farbe wurde in drei Schichten aufgetragen.

Ein großer Teil der Fassadenflächen bestand aus unverputztem, jedoch mit Silikonharz gestrichenem Bruchsteinmauerwerk. „Hier strahlten wir die Farbe im Partikelstrahlverfahren
ab, sanierten die Fugen und brachten eine Schlämme aus Sumpfkalkmörtel auf. Anschließend strichen wir diese Bereiche mit Histolith Fassadenkalk“, erklärt Andreas Eichholz und macht auch auf geleistete Farbtonangleichung aufmerksam, die durch den Materialwechsel zur Sol-Silikatfarbe an den angrenzenden Flächen bedingt war.

Holzteile in Szene gesetzt
An der Nordfassade des Schlosses gibt es Abschnitte in Fachwerkbauweise, deren Zustand recht gut war, die aber trotzdem bearbeitet wurden: Nach der Entschichtung des Fachwerks erfolgte das Kitten der Holzbauteile mit Sanopas Holzrisspaste (Histolith) und die Ausspanung von Fugen mit negativer Wasserführung zur Wiederherstellung des Wasserablaufs durch einen Zimmermann. „Danach tränkten wir das Holz mehrmals mit heißem Leinöl und trugen anschließend Histolith Leinölfarben in drei Schichten auf“, fügt Eichholz hinzu.

Das Schloss besitzt ca. 400 Fenster und Türen aus Holz, deren ochsenblutroter Alkydharzlack durch die Witterung angegriffen war. Die Handwerker schliffen Fenster und Türen ab und schlossen die Fehlstellen mit Capadur Repair AS, einer Reparaturmasse auf Epoxydharzbasis. Die Abdichtungen am Fensterglas wurden – soweit schadhaft – entfernt und mit Capadur Repair FK, einem überstreichbaren Polysilikondichtstoff, ergänzt. Abschließend verwendeten sie Capalac BaseTop Venti, ein spezieller, hoch strapazierfähiger ventilierender Fensterlack, um neu eingesetzte Holzbauteile an Fenstern und Türen zu imprägnieren.
Zu den weiteren Bereichen, die restauriert und instandgesetzt wurden, zählen das ungeputzte Quadermauerwerk an Teilen der Fassade und Strebepfeilern sowie die Restaurierung des überfassten Sichtmauerwerks, des Naturstein und der Stützpfeiler.

Unter Beobachtung in die Zukunft
Die Restaurierungsarbeiten gingen problemlos von Statten, resümiert Andreas Eichholz. „Allerdings war der sehr ambitionierte zeitliche Rahmen von sechs Monaten eine Herausforderung, den wir auf den Punkt eingehalten haben: Denn als der Weihnachtsmarkt rund ums Schloss eröffnet wurde, haben wir unsere letzten Pinselstriche getätigt“, schmunzelt der Restaurator.

Heute wird das Schloss Iburg als Behördenhaus des Landes Niedersachsen genutzt. Neben dem Staatlichen Baumanagement Osnabrück-Emsland als Behördenhausverwaltung, sind weiterhin das Amtsgericht Bad Iburg, die Polizeistation, der Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V. sowie das Schlossmuseum, mit einer Dauerausstellung über die Geschichte der Iburg, untergebracht. Im Rittersaal des Schlosses finden eine Reihe kultureller Veranstaltungen statt. – Damit das Schloss seine frisch restaurierte Fassade erhält, „sollten“, so Fachmann Andreas Eichholz, „alle Bereiche in einer jährlichen Begehung angeschaut und eng gewartet werden, um Schäden schnell erkennen und ausbessern zu können.“

Bautafel

Bauherr: Staatl. Baumanagement Osnabrück-Emsland

Verarbeiter: Eichholz GmbH & Co. KG Up de Heuchte 2, 49196 Bad Laer

Caparol-Außendienstmitarbeiter: Jens Reitemeyer

Technische Beratung Histolith: Dr. Christian Brandes

Produkte

Sockelputz:
Histolith Trass-Porengrundputz
Histolith Trass-Sanierputz

Reinigung:
Histolith Algenentferner

Fachwerk:
Histolith Leinölfarben
Histolith Sol-Silikatfarben
Fungizid

Fassadenanstrich:
Histolith Fassaden Emlusionsfarbe
Histolith So-Silikat-Fixtiv
Fungizid
Histolith Mineralin

Fenster/Türen:
Capadur Repair FK
Capadur Repair AS
Capalac BaseTop Venti

Fotos: Fotodesign Andreas Braun für Caparol Farben Lacke Bautenschutz

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

CLASSIC varia in Form und Farbe

Wir haben unsere fein geriffelte CLASSIC Barfußdiele weiterentwickelt: In dieser klassischen Variante fließen profilierte und nicht profilierte Oberflächen harmonisch ineinander, begleitet von natürlichen Farbschattierungen, die bis an die Ränder ausstrahlen. Die randlose Dielenform eignet sich hervorragend für Flächen mit abwechslungsreichem Charakter.

Die schmale 5 mm Fuge kann auch nachträglich problemlos mit unserem Fugenprofil P5 geschlossen werden. Die feinen Mineralien unseres Werkstoffs Powolit machen die CLASSIC (Varia) besonders strapazierfähig und noch pflegeleichter. Dank ihrer schweren Entflammbarkeit ist sie auch für den öffentlichen Einsatz bestens geeignet.

Die Classic varia gibt es in den Farben:

VARIA GRAU
VARIA BRAUN
VARIA SCHOKOSCHWARZ

Terrasse auch im Dunkeln bewundern? Dann mit megalite stimmungsvolle Lichtakzente setzen: www.megawood.com/megalite 

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Gläubiger stimmen Insolvenzplan für den Gaslieferanten Enerco Systems zu

Ludwigsburg. 20. Dezember 2018. Die Gläubiger der insolventen Enerco Systems GmbH & Co. KG haben den Insolvenzplan zur Sanierung des Unternehmens bei nur einer Gegenstimme mehrheitlich angenommen. Direkt im Anschluss an den Erörterungs- und Abstimmungstermin bestätigte das Amtsgericht Ludwigsburg den Plan. Das Eigenverwaltungsverfahren des Gaslieferanten soll nun Ende Dezember 2018 aufgehoben werden. Das positive Votum für den Insolvenzplan ist eine wichtige Voraussetzung für die Beendigungen des insolvenzrechtlichen Sanierungsverfahrens. Mit der Aufhebung wird der eingetretene Investor, die Nimex Petroleum (Neu-Isenburg), den Energielieferanten unter Beibehaltung der Firmierung Enerco Systems fortführen.

Enerco Systems, die zuletzt einen Umsatz von mehr als 100 Mio. Euro erwirtschaftete, konnte nun in einer Rekordzeit von nur sechs Monaten mittels eines Insolvenzplans in Eigenverwaltung entschuldet werden. „Viele Energielieferanten sind bisher mit der Sanierung innerhalb eines Insolvenzverfahrens gescheitert. Umso mehr freut es mich, dass wir dieses Ergebnis durch den engagierten Einsatz von Mitarbeitern, Gläubigerausschuss, Lieferanten, Kunden, Gericht und Sachwalter erreichen konnten. Mein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die den Sanierungsweg unterstützt haben“, erklärt Geschäftsführer Thomas Schuster nach der Gläubigerversammlung. In einem Eigenverwaltungsverfahren trägt die Geschäftsführung weiterhin die Verantwortung für alle Entscheidungen. Sie führt die Sanierung selbst durch.

Die Gläubiger erhalten in diesem Eigenverwaltungsverfahren der Enerco Systems eine überdurchschnittlich hohe Quote. Der genaue Wert wird allerdings erst 13 Monate nach Rechtskraft des Plans feststehen. Nach derzeitigem Stand soll die flexible Quote rund 17,7 Prozent betragen. Damit erhalten die Gläubiger durch das Eigenverwaltungsverfahren eine vierfach höhere Zahlung im Vergleich zu einer Regelinsolvenz. Laut statistischem Bundesamt liegt die Deckungsquote in dieser Verfahrensart durchschnittlich bei nur 4,1 Prozent.

Enerco Systems wurde in dem Verfahren von der Wirtschaftskanzlei und Unternehmensberatung Buchalik Brömmekamp juristisch und betriebswirtschaftlich beraten. Darüber hinaus ergänzte der Sanierungsexperte Dirk Eichelbaum (ebenfalls Buchalik Brömmekamp) die Unternehmensleitung als Sanierungsgeschäftsführer (CRO). „Aufgrund der vielen Gläubiger und der hohen Gaspreise, die sich über die Sommermonate antizyklisch nach oben bewegten, war die Sanierung sehr anspruchsvoll. Mit Hilfe der Eigenverwaltung und dem Einstieg eines Investors konnten wir für alle Beteiligten die beste Lösung finden“, so Rechtsanwalt Dirk Eichelbaum. Sanierungsgeschäftsführer Eichelbaum wird mit der Aufhebung aus dem Unternehmen planmäßig ausscheiden.

Hintergrund der wirtschaftlichen Schieflage waren steigende Beschaffungspreise bei fixierten Absatzverträgen und ein ungünstiger Wechselkurs, die bei dem Energieunternehmen zu erheblich Kostensteigerungen führten. Deshalb beantragte Thomas Schuster bereits Anfang Juni 2018 vorsorglich ein Schutzschirmverfahren, um das Unternehmen umfassend und selbstbestimmt zu sanieren. Zum 1. Januar 2019 wird die Nimex Petroleum neue Alleingesellschafterin der Enerco Systems sein und das Unternehmen weiterhin unter der gleichen Firmierung fortführen. Fokus der neuen, entschuldeten Enerco Systems mit ihren Mitarbeitern ist das Erdgasgeschäft. Von der Stromlieferung hatte sich der Energielieferant bereits vor Monaten getrennt. Nimex Petroleum wurde bei dem Erwerb im Rahmen des Insolvenzplanverfahrens rechtlich von Graf von Westphalen und betriebswirtschaftlich von RGT Consultants beraten.

Während des Verfahrens wird das Unternehmen, das den Antrag freiwillig gestellt hat, dem unmittelbaren Zugriff seiner Gläubiger entzogen. Die Geschäftsführung wird dabei von einem Sachwalter beaufsichtigt. Dieser überwacht die Einhaltung der insolvenzrechtlichen Regelungen und soll Gläubigerbenachteiligungen verhindern. Als Sachwalter ist Dr. Tibor Braun von der Kanzlei Rechtsanwälte Illig, Braun und Kirschnek aus Stuttgart tätig. „Das Insolvenzplanverfahren in Eigenverwaltung hat sich hier erfreulicherweise wieder einmal als Erfolgsmodell erwiesen, auch die verbindliche Auskunft zur Steuerfreiheit des Sanierungsgewinns wurde von den Finanzbehörden erteilt“, so Dr. Braun.

Weitere Informationen zum ESUG

Juristische Berater Enerco Systems: Buchalik Brömmekamp Rechtsanwaltsgesellschaft: Dirk Eichelbaum (CRO/Insolvenzrecht), Alfred Kraus (Insolvenz- und Gesellschaftsrecht) und Martin Rekers (Steuerrecht).

Betriebswirtschaftliche Berater Enerco Systems: Buchalik Brömmekamp Unternehmensberatung: Harald Kam und Rüdiger Oymanns.

Juristische Berater Nimex Petroleum: GvW Graf von Westphalen: Dr. Wolfram Desch (Insolvenzrecht), Felix Wolf (Gesellschaftsrecht) und Patrick Wolff (Bankrecht).

Betriebswirtschaftliche Berater Nimex Petroleum: RGT Consultants: Sören Weißert.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Die zukünftigen Kundenwünsche im Fokus

Seit November 2018 ist die Geschäftsführung der OBERMEYER Planen + Beraten GmbH komplett: Dr.-Ing. Karsten Derks übernimmt den Vorsitz, Steffen Kretz verantwortet weiterhin den Geschäftsbereich „Infrastruktur“ und  Matthias Braun leitet den Geschäftsbereich „Gebäude“.

2018 feiert die OBERMEYER Planen + Beraten GmbH ihr 60-jähriges Bestehen. Insgesamt arbeiten heute rund 1.400 Mitarbeiter an knapp 20 Standorten in Deutschland sowie im Ausland für die Unternehmensgruppe OBERMEYER an der Planung von Bauprojekten.

Im August hat sich Maximilian Grauvogl, Neffe von Firmengründer Dr. Leonhard Obermeyer, von seiner Funktion als Geschäftsführer der OBERMEYER Planen + Beraten GmbH zurückgezogen. Zukünftig wird er den Fokus auf seine Rolle als Gesellschafter der Holding legen und sich auf Verbandspolitik und Gremienarbeit konzentrieren.

Dr.-Ing. Karsten Derks verantwortet als Vorsitzender der Geschäftsführung die Themen Strategie, Business Development/Businessplanung, Marketing und Vertrieb, Akquisitions- und Portfoliostrategie, Kommunikation und Personalentwicklung. Weiterhin wird er für eine harmonisierte Entwicklung der beiden Geschäftsbereiche „Gebäude“ und „Infrastruktur“ sorgen und damit auch die Gesamtverantwortung gegenüber der OBERMEYER Holding tragen.

Dr. Derks beruflicher   Background  ist durch solide fachliche, hohe technische und ausgeprägte methodische betriebswirtschaftliche Kompetenz gekennzeichnet. Als Vorsitzender der Geschäftsführung, als General Manager sowie insbesondere auch als Berater kann er auf mehr als 25 Jahre erfolgreiche unternehmerische Tätigkeit in der Industrie zurückblicken. Zuletzt war er als Sprecher der Geschäftsführung/CEO für die DB Bahnbau Gruppe und für die SPITZKE SE tätig.

Bereits in den vergangenen Monaten formierte sich die Geschäftsführung neu:

Matthias Braun, der vorher die Abteilungen „Sicherheits- und Schutzplanung“ sowie „Tragwerksplanung im Hochbau“ verantwortete, wurde als neuer Geschäftsführer des Geschäftsbereichs „Gebäude“ berufen.

Steffen Kretz, Bauingenieur und Spezialist im Bereich Bahn und Schiene, wird weiterhin den Geschäftsbereich „Infrastruktur“, den er seit 2015 innehat, führen. Beide sind seit über zehn Jahren im Unternehmen.

Gemeinsames Ziel der Führungsriege ist es, das Unternehmen so auszurichten, dass OBERMEYER in Zukunft noch flexibler und schneller auf Kundenwünsche und damit auf Veränderungsprozesse des Markts reagieren kann. „Unser Anspruch ist es, die Bedürfnisse der Kunden bereits im Vorfeld zu erkennen, unser Handeln darauf auszurichten, um damit der Nachfrage in höchstem Maß gerecht zu werden“, so das Credo der neu formierten Geschäftsführung.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

TCS – Technology Content Services gründet exklusiven Beirat

Ende November gründete die TCS einen exklusiven Beirat, der die Geschäftsführung bei strategischen und operativen Fragen beraten wird. Alle Beiratsmitglieder bringen ihre langjährige Erfahrung aus dem Mobilitätssektor ein.

Das Gremium besteht aus Prof. Dr. Roland Vogt, Professor an der Hochschule für Ökonomie und Management (FOM) München und Institutsleiter des zegemo, Zentrum für geschäftliche Mobilität, Matthias Braun, ehemaliger Leiter Audi of America und Senior Advisor Mobility & Logistics bei der Messe Frankfurt und Beirat in weiteren mobilitätsnahen Unternehmen sowie Ralf Peters, Key Account Manager bei Akzo Nobel Coatings GmbH.

"Ich freue mich, diesem Kreis ausgewiesener und sehr erfahrener Spezialisten anzugehören und auf diese Weise meine unabhängige Expertise beratend in den gegenseitigen Erfahrungs-austausch einbringen zu können.“ bekundete Professor Vogt seine Freude über die Ernennung zum TCS Beiratsmitglied.

„In der konstituierenden Sitzung des Beirates wurde darüber beraten, wie sich die Rahmenbedingungen für die Einführung digitaler Dienstleistungen verbessern lassen und wie sich unser Unternehmen positionieren muss, um den rasend schnellen digitalen Entwicklungsprozessen gewachsen zu sein.“ so Niels Krüger, Geschäftsführer der TCS.

Thomas Krüger, Geschäftsführer der TCS, ergänzte dazu: "Die Gründung des Beirates ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte unseres Unternehmens. Wir freuen uns, dass so herausragende Experten unser Unternehmen mit ihrem umfangreichen Erfahrungsschatz und ihre Fachkompetenzen bereichern. Wir werden in vielerlei Hinsicht von der Beiratsgründung profitieren, vor allem bei Fragen der strategischen Ausrichtung und der damit einhergehenden Zukunftsplanung.“

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Neu bei B. Braun: Prontosan Debridement Pad mit Mikrofaser-Technologie zur Wundreinigung

Die B. Braun Melsungen AG hat als mechanisch unterstützende Komponente des Prontosan Wundreinigungs-Systems Prontosan Debridement Pads eingeführt.

Die Pads bestehen aus einer reinigenden Mikrofaserseite und einer darüber liegenden absorbierenden Schicht. Die Mikrofaserseite entfernt Wundbeläge und Debris, während das dabei aufgenommene überschüssige Wundexsudat in der absorbierenden Außenseite gespeichert wird.

Zur Anwendung wird die unbedruckte Seite des Reinigungspads mit 15 bis 20 Milliliter Prontosan Wundspüllösung befeuchtet. Dies kann in der Blisterverpackung erfolgen. Anschließend wird die Wundoberfläche mit der befeuchteten Seite unter leichtem Druck in zirkulären Bewegungen gereinigt. Nach diesem Vorgang wird empfohlen, erneut mit Wundspüllösung zu spülen, um restliche gelöste Beläge zu entfernen.

Prontosan Debridement Pads haben Tropfenform. Die breite Seite des Pads kann zur großflächigen Reinigung eingesetzt werden, mit der spitzen Seite lassen sich schmale Wundbereiche sowie kleine Taschen, beispielsweise unter dem Wundrand, reinigen.

Das Pad erzielt sogar bei Verkrustungen und nekrotischen Belägen gute Erfolge, wenn eine entsprechende Einweichphase vorausgegangen ist. Dazu eignen sich Prontosan Wundspüllösung oder Prontosan Wound Gel bzw. Prontosan Wound Gel X.

Mikrofaser-Technologie

Mikrofasern sind in der Lage, sogar kleinste mikroskopische Partikel an sich zu binden und damit aus dem Wundbett zu entfernen. Im Gegensatz dazu sind Monofilamente sehr grobe Strukturen, die Partikel nicht aufnehmen können, sondern sozusagen „wegbürsten“. Mikrofasern funktionieren über adhäsive Kräfte, die die Partikel anziehen und in ihrer Struktur aufnehmen. Damit wird eine für den Patienten schmerzarme, für die Wunde gewebeschonende und gleichermaßen effektive Reinigungswirkung erzielt. Die große Anzahl der Fasern gewährleistet eine hohe Aufnahmekapazität.

Prontosan Debridement Pads haben eine Größe von 12 x 8,3 Zentimeter, es gibt sie in Packungen zu drei oder zehn Stück. Zum Tränken der Pads kann auch jede andere geeignete Wundspüllösung verwendet werden.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Hygiene: Neue Wandhalterung für die Flowpacks von Meliseptol Wipes sensitive

Die B. Braun Melsungen AG hat eine Wandhalterung für die Desinfektionstücher Meliseptol Wipes sensitive im Flowpack auf den Markt gebracht.

Meliseptol Wipes sensitive sind hochwertige Tücher für die Desinfektion von empfindlichen Oberflächen.

Die neue Wandhalterung schafft freie Arbeitsflächen und Platz im Arbeitsalltag.

Ihre spezielle Konstruktion ermöglicht auch bei unterschiedlichem Volumen der Tuchpackung eine hygienische Entnahme der Desinfektionstücher: Eine Führungsschiene für den Deckel sichert das Flowpack. Die Haltevorrichtung ist beweglich und verändert sich je nach Füllstand der Packung. Die Tücher können so jederzeit direkt von oben entnommen werden, ohne dass in die Packung hinein gegriffen werden muss. Eine Kontamination der Tücher wird dadurch vermieden.

Auch zum Einsatz in Rettungsfahrzeugen ist die Wandhalterung optimal: Sie erfüllt die Anforderungen der DIN EN 1789 zur Befestigung in Rettungsfahrzeugen. Ein Prüfgutachten kann beim Unternehmen angefordert werden.

Die neue Wandhalterung ist sowohl für Meliseptol Wipes sensitive Flowpacks in der Standardgröße der 100er Packung als auch für die 42er Packung mit den Tüchern in Größe XL geeignet.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

B. Braun nimmt an Female Health Hackathon teil

Im Rahmen des Female Health Hackathons arbeiteten rund 90 Ärzte, Psychologen, Krankenschwestern, Patienten, Forscher, Designer, Unternehmer, Datenanalysten, Entwickler, Ingenieure und Wissenschaftler vom 2. bis 4. November gemeinsam an medizinischen Lösungen, die sich speziell mit weiblichen Gesundheitsproblemen beschäftigten. Die Veranstaltung zählt zu einem der ersten Female Health Hackathons weltweit und wurde von Hacking Health Berlin in Zusammenarbeit mit dem Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIH) und Fraunhofer Venture veranstaltet. Ziel des Ideen- und Innovationswettbewerbs ist es, in interdisziplinären Teams neue Lösungen und konkrete, patientenorientierte Behandlungsmöglichkeiten speziell für Fragen der weiblichen Gesundheit zu entwickeln.

Inhaltlich standen den Teams mehrere Themenfelder, sogenannte Challenges,  zur Bearbeitung zur Verfügung. B. Braun unterstützte die Challenge „Geriatrische Medizin & Inkontinenz“ und stellte dort mit Diveen®, ein Produkt  für Frauen mit Belastungsinkontinenz, auch einen konkreten, unternehmerischen Fall zu Verfügung. Zudem unterstützte B. Braun die teilnehmenden Teams als Mentoren im Bereich fachlicher Fragestellungen.

Weitere Challenges hatten ihren Fokus auf den Themen „weibliche psychische Gesundheit“, „Endometriose“ und „Brustkrebs“. Insgesamt vierzehn Teams widmeten sich den unterschiedlichen Inhalten und erarbeiteten Lösungen, die von der ersten Ideenentwicklung bis zur Gestaltung innovativer Prototypen und neuer Geschäftskonzepte reichten.

Die Ergebnisse wurden am Sonntag in der Abschlussveranstaltung “Digital Health Brunch” präsentiert. Eine ausgewählt Jury aus Gesundheits- und Innovationsexperten kürte die Teilnehmer mit den besten Ergebnissen. Den ersten Platz belegte das Team „PeriPower“. Es hatte in der, von B. Braun unterstützten Challenge, „Geriatrische Medizin & Inkontinenz“ eine App und einen Sensor entwickelte, die das Pflegepersonal von bettlägerigen Patienten über einen notwendigen Windelwechsel informieren. Den 2. Preis erhielt das Team “Mellowdie” mit einem Tool zur Stimmungsanalyse von über den Streamingdienst Spotify angebotene Musik mit dem Ziel der Vorbeugung und verbesserten Diagnostik von Depressionen. Ebenfalls auf dem Siegertreppchen stand das Team “Juliet”, welches den 3. Preis für die Entwicklung eines intelligenten Tampons für Patientinnen mit Inkontinenz entwickelte.

Alle drei Projekte können nun mit finanzieller Starthilfe und begleitet von professionellen Mentoren, unter anderem dem B. Braun Accelerator, die Umsetzung ihres Forschungs- oder Gründungsvorhabens vorantreiben und ihre Ideen und Prototypen bis zur Marktreife weiterentwickeln.

Informationen zu B. Braun finden Sie unter www.bbraun.de

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox