Finanzierungssprechtag bei der IHK

Am 26. März 2019 veranstalten die IHK Heilbronn-Franken und die Handwerkskammer Heilbronn-Franken einen Finanzierungs-sprechtag mit der L-Bank sowie der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg/Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg (MBG). Angesprochen werden Existenzgründer und Start-ups, junge Unternehmen in der Festigungsphase, Interessenten an Betriebsübernahmen sowie Unternehmer, die eine betriebliche Investition planen.

Angeboten werden Videoberatungen mit Finanzierungsexperten der Förderinstitute. Am konkreten Vorhaben wird aufgezeigt, wie mit Unterstützung der Förderprogramme der L-Bank ein solides finanzielles Fundament gelegt werden kann. Die Bürgschaftsbank unterstützt als Risikopartner bei fehlenden oder nicht ausreichenden Sicherheiten. Die MBG bietet Kapitalbeteiligungen zur Verbesserung der Finanzierungsstruktur.

Der Finanzierungssprechtag findet im Heilbronner Haus der Wirtschaft (IHK), Ferdinand-Braun-Straße 20, 74074 Heilbronn, statt. Beratungstermine können mit Martin Neuberger, Telefon 07131 9677-112, E-Mail martin.neuberger@heilbronn.ihk.de, vereinbart werden. Die Beratung ist kostenfrei.

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Innovation: B. Braun bringt ersten Untersuchungshandschuh mit antimikrobiellen Eigenschaften in Deutschland auf den Markt: Vasco Protect blue

Die B. Braun Melsungen AG hat als erster europäischer Anbieter mit Vasco Protect blue einen Untersuchungshandschuh mit antimikrobiellen Eigenschaften eingeführt.

Vasco Protect blue weist eine antimikrobielle Wirkung gegen grampositive Bakterien inklusive MRSA und VRE auf und ist damit ein weiterer wichtiger Baustein im Bemühen des Unternehmens, die Verbreitung Nosokomialer Infektionen (NI) zu bekämpfen.

Die Wirkung wird durch einen Farbstoff erzielt, der fest in die Außenseite der Handschuhe eingebettet ist. Der Farbstoff katalysiert unter Beteiligung von Licht und Luftsauerstoff die Bildung von Singulett Sauerstoff, der die Zellmembranen der genannten grampositiven Bakterien angreift und so zum Absterben der betroffenen Mikroorganismen führt.

B. Braun betont ausdrücklich, dass die Verwendung von Vasco Protect blue eine Ergänzung zu den „Fünf Momenten der Händehygiene“ – wie durch die WHO (Weltgesundheitsorganisation) und ASH (Aktion Saubere Hände) veröffentlicht – darstellt und keineswegs eine Veränderung der empfohlenen Verfahrensweisen zur Folge haben sollte.

Vasco Protect blue ist aus Nitril-Butadien-Kautschuk (NBR) gefertigt und puderfrei. Die Handschuhe sind in 200er Packungen in den Größen XS bis L erhältlich, in XL beinhaltet ein Karton 180 Stück.

Weitere Informationen erhalten sie hier.

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Jetzt neu: Infoblatt „Spülen von intravenösen Zugängen“

Die B. Braun Melsungen AG hat ein neues Informationsblatt zum Thema „Spülen von intravenösen Zugängen" veröffentlicht.

Immer wieder kommt es zu Unsicherheiten im Umgang mit intravenösen Zugängen. B. Braun bietet mit dem zweiseitigen Informationsblatt eine gute Hilfestellung: kurz und knapp werden die zwei wichtigsten Fragestellungen: „Wann und wie sollten intravenöse Zugänge gespült werden?" veranschaulicht. Daneben enthält das Informationsblatt auch alle Produktinformationen aus dem Portfolio der vorgefüllten Spülspritzen und Zubehör von B. Braun.

Das Informationsblatt steht in der Mitte dieser Seite zum kostenlosen Download bereit.

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AMD und OEKO-TEX® zeigen nachhaltige Designs auf der EXIT Show

Nur noch wenige Tage, dann ist es soweit: Am 31. Januar 2019 öffnet das Düsseldorfer Schauspielhaus exklusiv seine Türen für eine atemberaubende Modenschau voller Kreativität. Die Studierenden der Akademie für Mode und Design (AMD) präsentieren ihre Abschlusskollektionen auf der sogenannten EXIT Show. Eröffnet wird die Veranstaltung in diesem Jahr mit nachhaltigen Designs, die die Studierenden des zweiten Semesters Mode Design B.A. in Kooperation mit der Internationalen OEKO-TEX® Gemeinschaft umgesetzt haben. Inszeniert werden die Modelle kunstvoll im Bühnenbild des aktuellen Theater-Stücks „Menschen im Hotel“, für das Sönke Worthmann Regie führte. Eine wunderbare Kulisse für die Symbiose aus Mode und Kunst.

Der Startschuss für die Kooperation zwischen der AMD Düsseldorf und OEKO-TEX® fiel bereits im April 2018. Unter dem Motto „Confidence in Textiles“ hatte OEKO-TEX® die AMD-Studierenden des zweiten Bachelor-Semesters Modedesign zu einem Wettbewerb aufgerufen, bei dem die Studierenden mit OEKO-TEX® zertifizierten Stoffen und Zutaten nachhaltige Designs rund um das Thema „Formfindung Kleid“ kreieren sollten. Teilgenommen hatten insgesamt 19 angehende Modedesigner, von denen die besten drei Entwürfe jeweils mit einem Preisgeld zwischen 1500€ und 500€ ausgezeichnet wurden.

„Ich bin immer noch absolut begeistert, mit welcher Kreativität die Studierenden das Thema ‚Confidence in Textiles‘ in ihren Kleidern umgesetzt haben. Als wir gemeinsam mit der Fach-Jury bestehend aus Claudia Ebert-Hesse, Dekanin der AMD, Gudrun Allstädt, Ressortleitern Fashion bei der TextilWirtschaft und Uta Feldmann, Senior Design Managerin für C&A Europe, die Modelle präsentiert bekamen, haben wir spontan noch einen vierten Platz ins Leben gerufen. Die Studierenden hatten alle unglaublich tolle Ideen und wir sind mit drei Preisträgern einfach nicht ausgekommen“, resümiert Georg Dieners, OEKO-TEX® Generalsekretär. 

„Nun freue ich mich schon sehr darauf, die fertigen Designs zur EXIT Show auf dem Laufsteg vor großem Publikum zu sehen. Das ist für uns und natürlich auch für die angehenden Modedesigner ein aufregender Augenblick und ich bin sehr stolz, dass wir mit dabei sind und die Präsentation begleiten dürfen“, ergänzt Dieners.

Neben den Designs der vier Kooperationsgewinner, Swen Braun, Sara Peters, Katya Maluavanga und Atina Drincic, werden insgesamt zehn weitere Modelle aus der Kooperation mit OEKO-TEX® auf der EXIT Show am 31. Januar zu sehen sein. Karten für die Präsentation im Schauspielhaus Düsseldorf sind ab 25€ unter folgendem Link erhältlich: https://bit.ly/2H2tRXw

Einlass in die Show ist ab 19:30 Uhr, Showbeginn um 20:30 Uhr.  

Adresse:

DÜSSELDORFER SCHAUSPIELHAUS
Gustaf-Gründgens-Platz 1
40211 Düsseldorf

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Jetzt neu: Omnitest Blutzuckermess-System mit Bluetooth

Die B. Braun Melsungen AG bietet das mit dem „Good Design Award 2016“ ausgezeichnete Blutzuckermess-System Omnitest 5 nun auch mit der Übertragungsmöglichkeit der gemessenen Werte via Bluetooth an. Dabei bleiben alle PZN und Hilfsmittelnummern der Geräte – unabhängig von Einzelgerät oder Set-Variante – unverändert, wobei zunächst die weißen Geräte umgestellt werden. Die schwarzen Geräte folgen sukzessive bis Ende Januar 2019.

Omnitest 5

Omnitest 5 lässt sich besonders einfach bedienen. Es erfüllt alle Anforderungen an ein modernes Blutzuckermess-System und kommt mit nur drei Bedientasten aus. Das LCD-Display und der Teststreifeneinschub sind beleuchtet, was auch bei schlechten Sichtverhältnissen oder eingeschränkter Sehfähigkeit eine sichere Bedienbarkeit ermöglicht. Die Timerfunktion erinnert an eine Folgemessung nach dem Essen. Die integrierte Zielwertanzeige zeigt nach der Messung die Abweichung zum optimalen Zielwert an. Einzelne Messergebnisse können mittels Markierfunktion mit verschiedenen Markern versehen und somit besser zugeordnet werden. Das Blutzuckermessgerät und die Teststreifen sind ISO-Norm konform. Sie erfüllen die Anforderungen der DIN ISO 15197:2015 und überzeugen durch die hohe Messgenauigkeit.

Das Blutzuckermessgerät misst mit venösen und kapillaren Vollblutproben. Es muss nicht codiert werden und kann 500 Messwerte sowie drei Durchschnittswerte speichern. Des Weiteren führt Omnitest 5 beim Start automatisch einen Selbsttest aus.

Omnitest 5 benötigt nicht mehr Blut als nötig. Mit nur 0,5 μl Blut zeigt das Gerät nach nur fünf Sekunden das Messergebnis an. Mit der Teststreifen- Auswurftaste kann der Teststreifen hygienisch ausgeworfen werden ohne mit dem benutzten Teststreifen in Kontakt zu kommen. Die Codierung der eingesetzten Teststreifen erfolgt automatisch. Omnitest 5 ist in den Maßeinheiten mg/dL oder mmol/L im Etui einzeln mit Prüfstecker und zwei Batterien sowie im Set mit dem Lanzettiergerät Omnican Lance inklusive zehn Lanzetten, einem Prüfstecker, zehn Teststreifen und zwei Batterien erhältlich.

Ausführliche Informationen und Downloads gibt es unter: https://www.bbraun.de/de/produkte-und-therapien/diabetes/omnitest.html 

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OEKO-TEX® klärte anlässlich der Fashion Week in Berlin über eine nachhaltigere Textil- und Lederproduktion auf

Vom 15. bis 17. Januar präsentierte sich Berlin zur Fashion Week wieder als Hauptstadt der Mode und Wiege der grünen Modelabels. Auf den Messen Neonyt, XOOM und Premium zeigten Aussteller wie Lanius, the Blue suit und Melawear, wie Fashion umweltschonend und sozial fair produziert werden kann. Auch in diesem Jahr waren wieder die Experten der Internationalen OEKO-TEX® Gemeinschaft auf der XOOM mit dabei. Sie klärten nicht nur über eine nachhaltigere Textil- und Lederproduktion auf, sondern stellten erstmalig auch selber zertifizierte Designs aus. Diese waren in Kooperation mit Studierenden der Akademie für Mode und Design (AMD) in Düsseldorf entstanden, für die OEKO-TEX®

Stoffe zur Verfügung gestellt hatte. Als Kick-Off-Termin zur Berliner Modewoche hielt Generalsekretär Georg Dieners an der AMD Berlin zudem einen engagierten Vortrag zum Thema "Nachhaltigkeit in der Textil- und Lederindustrie".

Den Nachhaltigkeitsgedanken frühzeitig fördern

"Wir wollen die Studierenden, die später als Manager und Designer auf dem Modemarkt unterwegs sind, frühzeitig für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisieren. Die Akademie für Mode- und Design in Berlin bietet als einzige Universität in Deutschland einen Studiengang rund um das Thema Sustainability in Fashion and Creative Industries an. Die Studierenden werden hier bereits darauf vorbereitet, die globalen Ziele einer nachhaltigen Produktion umzusetzen und damit einen wichtigen Teil zur Veränderung der Modeindustrie beizutragen", so Georg Dieners. "Das wollen wir natürlich unterstützen, denn wir haben nur diese eine Welt.

Sowohl die Industrie als auch die Verbraucher müssen lernen, besser mit den Ressourcen unserer Erde umzugehen."

Nachhaltige Designs

Wie die modische Umsetzung nachhaltiger Designs aussehen kann, präsentierte die OEKO-TEX® Gemeinschaft dann zusammen mit den Studierenden der AMD Düsseldorf auf der Messe XOOM. Die Studenten des zweiten Bachelor-Semesters Mode-Design hatten unter dem Motto ‚Confidence in Textiles‘ kreative Entwürfe mit zertifizierten Stoffen entworfen, die sie auf dem OEKO-TEX® Stand zur Fashion Week erstmals öffentlich präsentierten. "Durch das OEKO-TEX® Projekt haben wir uns intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandergesetzt und überlegt, wie man die Modeindustrie zum Umdenken bewegen kann. Ich habe mein Kleid "Nature Fight" daher so gestaltet, dass die einzelnen Bestandteile unterschiedlich verwendet werden können. So ist die Kapuze beispielsweise gleichzeitig als Schal einsetzbar, wodurch das Kleid auch für unterschiedliche Anlässe gestylt werden kann. Das heißt, man braucht idealerweise nur ein Kleid und kann daraus bis zu fünf unterschiedliche Variationen machen", so AMD-Student Swen Braun, der mit seiner Gestaltung nicht nur die Jury und OEKO-TEX® Generalsekretär Georg Dieners besonders beeindruckte, sondern auch die Messebesucher der XOOM.

Mehr Informationen über die OEKO-TEX® Gemeinschaft erhalten Sie unter: www.oeko-tex.com

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B. Braun bringt weiterentwickelte Penkanülen-Generation auf den Markt

Die B. Braun Melsungen AG hat das bestehende Sortiment seiner Penkanülen Omnican fine gestrafft und weiterentwickelt.

Omnican fine Penkanülen verfügen nun über eine Extra-Dünnwand-Technologie, die den Insulinfluss optimiert und so die Injektionszeit verkürzt. Verbessert wurde ebenfalls das Schraubgewinde, das sich dank eines neuen Materials mit nur zwei Umdrehungen sicher und fest mit allen marktgängigen Insulinpens verbindet. Die Kanülen besitzen neben ihrem Drei-Facetten-Schliff eine Silikonbeschichtung, die eine Injektion für den Patienten kaum spürbar macht. Die neue Generation der Penkanülen mit praktischer Entsorgungsbox heißt nun Omnican fine Comfort.

Alle weiteren Informationen finden Sie online unter: https://www.bbraun.de/de/produkte-und-therapien/diabetes/penkanuelen.html

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Mobiles Laden in der Notebook-Tasche

Urban, modern, trotzdem ganz im Business-Style und mit einer praktischen Besonderheit in Sachen Stromversorgung überzeugt die neue Laptop-Taschenserie „Manchester“ von Hama. Die Taschen sind mit einem USB-Ladeport inklusive Micro-USB-Kabel ausgestattet, an dem sich ein Power Pack beliebiger Kapazität anstecken lässt. Denn wer viel unterwegs ist, kennt das Problem, dass irgendwann auch der beste Smartphone-Akku genau dann leer wird, wenn gerade keine Steckdose in der Nähe ist. Das Smartphone wird an der Außenseite der Tasche angeschlossen und kann weiter ganz normal benutzt werden, während die Power Bank im Inneren transportiert wird und für Energienachschub sorgt.

Ein separates, gepolstertes Fach sorgt für zuverlässigen Schutz des Notebooks, für persönliche Dinge oder Notebook-Zubehör ist in der geräumigen Vordertasche ausreichend Platz vorhanden. Damit alles seinen Platz findet, und auch behält, ist die Vordertasche mit einer Organizerstruktur versehen. Gerade für Geschäftsreisende ist die Tasche mit einem Trolleyband zur komfortablen Anbringung an einen Trolleygriff versehen. Die Notebooktasche gibt es in den Farben Blau, Schwarz und Braun und ist jeweils in vier verschiedenen Größen (13,3‘‘/14,1‘‘/15,6‘‘/17,3‘‘) erhältlich.

Notebook-Tasche "Manchester", bis 34 cm (13,3"), UPE[1]: 34,99 EUR
Art.-Nr. 101867 Schwarz
Art.-Nr. 101868 Blau
Art.-Nr. 101869 Braun

Notebook-Tasche "Manchester", bis 40 cm (15,6"), UPE[1]: 39,99 EUR
Art.-Nr. 101870 Schwarz
Art.-Nr. 101871 Blau
Art.-Nr. 101872 Braun

Notebook-Tasche "Manchester", bis 44 cm (17,3"), UPE[1]: 44,99 EUR
Art.-Nr. 101873 Schwarz
Art.-Nr. 101874 Blau
Art.-Nr. 101875 Braun

Notebook-Tasche "Manchester", bis 36 cm (14,1"), UPE[1]: 37,99 EUR
Art.-Nr. 185622 Schwarz
Art.-Nr. 185623 Blau
Art.-Nr. 185624 Braun

[1] Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers

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Wahrzeichen restauriert

Die Doppelanlage Schloss und Kloster Iburg in Niedersachsen hat Wurzeln bis ins 11. Jahrhundert und erfuhr über die vielen Jahrhunderte mehrere bauliche Veränderungen. Der Zustand der Fassade ließ zu wünschen übrig, sodass ein auf Denkmalpflege spezialisierter Handwerksbetrieb das historische Gebäude gelungen mit Histolith Produkten der Firma

Caparol instand setzte.
Das Wahrzeichen von Bad Iburg, nur wenige Kilometer von Osnabrück entfernt, ist die Doppelanlage Schloss und Kloster Iburg, die hoch oben auf einem Hügel thront. Bereits 1070 entstand unter Bischof Benno II. von Osnabrück eine Burg mit Holzkapelle, das Benediktinerkloster wurde 1080 gegründet. Um 1236 bauten die Osnabrücker Bischöfe die Anlage zu einer Residenz aus, Ende des 15. Jahrhunderts wurde sie zur vierflügeligen geschlossenen Anlage erweitert. Das Kloster bestand bis 1803, und auf das ehemalige Sockelgeschoss ließ Abt Adolph Hane Mitte des 18. Jahrhunderts einen zweigeschossigen Neubau bauen. Seitdem besteht das Kloster aus einer dreiflügeligen Anlage. In dem Gebäudekomplex befinden sich zwei Kirchen und zudem prägt ein achteckiger Bergfried aus dem 15. Jahrhundert das Erscheinungsbild. Seine berühmteste Bewohnerin war die erste Königin von Preußen, Sophie Charlotte, die auf Schloss und Kloster Iburg geboren wurde und hier ihre Kindheit verbrachte. – Ein bedeutendes Bauwerk also, dessen Außenfassade allerdings gelitten hatte und die es nun galt, instandzusetzen, um das geschichtsträchtige Juwel auf dem Hügel auch für die Zukunft zu bewahren.

Profis gefragt
Für die Instandsetzung dieses Gebäudes waren Experten gefragt: Der Bauherr, das staatliche Baumanagement Osnabrück-Emsland, beauftragte nach einer nationalen Ausschreibung die Firma Eichholz Maler- und Restaurierungswerkstatt aus dem Nachbarort Bad Laer mit den Instandsetzungsmaßnahmen. Die Firma wurde bereits 1722 gegründet und bietet neben den klassischen Malerarbeiten auch restauratorische Arbeiten an. „Wir restaurieren etwa sechs bis acht Kirchen im Jahr und generieren 50 Prozent unseres Umsatzes aus der Denkmalpflege“, erläutert Andreas Eichholz, Geschäftsführer des traditionsreichen Handwerksbetriebs. Die Firma konnte bereits in der Vergangenheit ihr fachliches Können bei diversen öffentlichen Aufträgen, insbesondere für denkmalpflegerisch
anspruchsvolle Arbeiten, unter Beweis stellen. – Die perfekten Voraussetzungen für einen Auftrag wie die Instandsetzung von Schloss und Kloster Iburg.

Handlungsbedarf nötig
„Ich erinnere mich noch an einen dunkelockerfarbenen Anstrich der Gebäude aus meiner Kindheit, der wahrscheinlich in den 1960er Jahren an die Fassade gebracht wurde“, sinniert Eichholz, danach erfolgte 1994 die Neufassung der Fassade in den heutigen Farbtönen weiß und dunkelrot. Die verschiedenen Bereiche der Außenfassade befanden sich in einem zum Teil dürftigen Zustand. Ziel der Maßnahme war die Neufassung der Sichtfassade aus Sandstein, die Konservierung der Naturstein- und Fachwerkelemente sowie die Restaurierung der Türen und Fenster aus Holz. Eine erste Begutachtung der Schlossfassade erfolgte im Frühjahr 2016. „Die Instandsetzung betraf mit über 7.500 Quadratmetern die gesamte Außenfassade und die zu den Innenhöfen ausgerichteten Flächen. Von Mai bis November 2017 arbeiteten wir ununterbrochen an der Fassade – es gab viel zu tun“, erinnert sich Andreas Eichholz. Die Gesamtkosten der Sanierung betrugen rund 830.000 Euro, davon entfielen auf die reinen restauratorischen Arbeiten rund 700.000 Euro.

Mit den geeigneten Produkten
Für die Instandsetzung der historischen Fassade entschieden sich Bauherr und Verarbeiter für die Histolith Produktreihe von Caparol. „Die verwendeten Histolith-Produkte wurden speziell für die Restaurierung von historischen Gebäuden entwickelt. Sie erfüllen sowohl in technischer als auch in optischer Hinsicht die hohen Anforderungen von Denkmalschützern“, erklärt Dr. Christian Brandes, technischer Produktmanager Histolith. Andreas Eichholz arbeitet gerne mit Caparol zusammen, auch aufgrund der guten und kompetenten Beratung durch das Caparol Team, bestehend aus Verkaufsberater Jens Reitemeyer und Christian Brandes.

Problembereich Putz instandgesetzt
Für die verschiedenen Bereiche führten die Handwerker unterschiedliche Maßnahmen durch. Besonders der Putz im Sockelbereich befand sich in einem schlechten Zustand. An einigen Stellen konnte außerdem Feuchtigkeit ins Gefüge eindringen. „Zunächst entfernten wir die schadhaften Putzbereiche, um dann die zerstörten Mauerwerksfugen zu sanieren und den Sockelputz neu aufzubauen“, erläutert Eichholz und fügt hinzu, dass „wir die offenen Poren im Putz mit Histolith Trass-Porengrundputz geschlossen haben bevor wir uns dem halbdeckenden Anwerfen des Vorspritzputzes mit Histolith Trass-Vorspritzmörtel widmeten.“ Anschließend trugen die Handwerker Histolith Trass-Porengrundputz als Ausgleichsputz auf, nach dessen Aushärtung folgte eine Schicht Histolith Trass-Sanierputz. Die letzte Schicht bildete ein Oberputz. „Und durch Abdichtung des Kontakts zwischen Bauwerk und Erdreich unterhalb des Geländeniveaus kann nun auch keine Feuchtigkeit mehr eindringen“, erklärt Andreas Eichholz.

Der Putz oberhalb der Sockelzone befand sich in einem wesentlich besseren Zustand als der in Bodennähe. Dennoch fanden sich auch hier etliche Risse und Haarrisse. An den größeren Rissen hatten sich an den angrenzenden Flanken stellenweise Hohllagen gebildet. Nach der Reinigung, zu der auch eine Algizidbehandlung mit Histolith Algenentferner gehörte, folgte die Schließung der größeren Risse. Hier wurde der Putz abgeschlagen und entsprechend der Umgebung wieder aufgebaut. „Kleinere Risse schlossen wir mit Mörtel und hinterfüllten hohlliegende Bereiche im Putz mit einem dispergierten Weißkalkhydrat“, fügt Eichholz hinzu. Es folgte das händische Aufbringen eines zweilagigen Fassadenputzes.

Schützender Fassadenanstrich
„Für diese Neuverputzflächen verwendeten wir als Grundierung Histolith Sol-Silikat-Fixativ, ein Anstrichmittel auf Kieselsolbasis, es folgte in einigen Bereichen eine mit quarzgefüllte, einkomponentige Silikatfarbe (Histolith Quarzgrund) als Zwischenanstrich und ein anschließender zweimaliger Auftrag des Schlussanstrichs mit Histolith Sol-Silikat“, erklärt Restaurator Eichholz. Die anderen, intakten Flächen erhielten mit der Sol-Silikatfarbe gleich den Neuanstrich. „Das Besondere war, dass die oberste Schicht der alten Fassung von 1994 aus einer Silikonharzfarbe bestand, die wir aus Kostengründen nicht entfernt haben.“ Und Christian Brandes fügt hinzu: „Die applizierte Fassadenfarbe Histolith Sol-Silikat zeichnet sich insbesondere durch ihre Langlebigkeit, hohe Farbtonstabilität und vorteilhafte bauphysikalische Eigenschaften aus.“

Dunkelrote Anstriche an zum Beispiel Eckquadern, Fenster- und Türgewänden gliedern die Architektur. „Für diesen Anstrich eignete sich besonders Histolith Fassaden-Emulsionsfarbe, da diese wasserabweisend, dabei gleichermaßen dampfdiffusionsoffen ist – dadurch wird ein idealer Feuchtschutz für den Sandstein bewirkt“, weiß Brandes. Die rote Farbe wurde in drei Schichten aufgetragen.

Ein großer Teil der Fassadenflächen bestand aus unverputztem, jedoch mit Silikonharz gestrichenem Bruchsteinmauerwerk. „Hier strahlten wir die Farbe im Partikelstrahlverfahren
ab, sanierten die Fugen und brachten eine Schlämme aus Sumpfkalkmörtel auf. Anschließend strichen wir diese Bereiche mit Histolith Fassadenkalk“, erklärt Andreas Eichholz und macht auch auf geleistete Farbtonangleichung aufmerksam, die durch den Materialwechsel zur Sol-Silikatfarbe an den angrenzenden Flächen bedingt war.

Holzteile in Szene gesetzt
An der Nordfassade des Schlosses gibt es Abschnitte in Fachwerkbauweise, deren Zustand recht gut war, die aber trotzdem bearbeitet wurden: Nach der Entschichtung des Fachwerks erfolgte das Kitten der Holzbauteile mit Sanopas Holzrisspaste (Histolith) und die Ausspanung von Fugen mit negativer Wasserführung zur Wiederherstellung des Wasserablaufs durch einen Zimmermann. „Danach tränkten wir das Holz mehrmals mit heißem Leinöl und trugen anschließend Histolith Leinölfarben in drei Schichten auf“, fügt Eichholz hinzu.

Das Schloss besitzt ca. 400 Fenster und Türen aus Holz, deren ochsenblutroter Alkydharzlack durch die Witterung angegriffen war. Die Handwerker schliffen Fenster und Türen ab und schlossen die Fehlstellen mit Capadur Repair AS, einer Reparaturmasse auf Epoxydharzbasis. Die Abdichtungen am Fensterglas wurden – soweit schadhaft – entfernt und mit Capadur Repair FK, einem überstreichbaren Polysilikondichtstoff, ergänzt. Abschließend verwendeten sie Capalac BaseTop Venti, ein spezieller, hoch strapazierfähiger ventilierender Fensterlack, um neu eingesetzte Holzbauteile an Fenstern und Türen zu imprägnieren.
Zu den weiteren Bereichen, die restauriert und instandgesetzt wurden, zählen das ungeputzte Quadermauerwerk an Teilen der Fassade und Strebepfeilern sowie die Restaurierung des überfassten Sichtmauerwerks, des Naturstein und der Stützpfeiler.

Unter Beobachtung in die Zukunft
Die Restaurierungsarbeiten gingen problemlos von Statten, resümiert Andreas Eichholz. „Allerdings war der sehr ambitionierte zeitliche Rahmen von sechs Monaten eine Herausforderung, den wir auf den Punkt eingehalten haben: Denn als der Weihnachtsmarkt rund ums Schloss eröffnet wurde, haben wir unsere letzten Pinselstriche getätigt“, schmunzelt der Restaurator.

Heute wird das Schloss Iburg als Behördenhaus des Landes Niedersachsen genutzt. Neben dem Staatlichen Baumanagement Osnabrück-Emsland als Behördenhausverwaltung, sind weiterhin das Amtsgericht Bad Iburg, die Polizeistation, der Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V. sowie das Schlossmuseum, mit einer Dauerausstellung über die Geschichte der Iburg, untergebracht. Im Rittersaal des Schlosses finden eine Reihe kultureller Veranstaltungen statt. – Damit das Schloss seine frisch restaurierte Fassade erhält, „sollten“, so Fachmann Andreas Eichholz, „alle Bereiche in einer jährlichen Begehung angeschaut und eng gewartet werden, um Schäden schnell erkennen und ausbessern zu können.“

Bautafel

Bauherr: Staatl. Baumanagement Osnabrück-Emsland

Verarbeiter: Eichholz GmbH & Co. KG Up de Heuchte 2, 49196 Bad Laer

Caparol-Außendienstmitarbeiter: Jens Reitemeyer

Technische Beratung Histolith: Dr. Christian Brandes

Produkte

Sockelputz:
Histolith Trass-Porengrundputz
Histolith Trass-Sanierputz

Reinigung:
Histolith Algenentferner

Fachwerk:
Histolith Leinölfarben
Histolith Sol-Silikatfarben
Fungizid

Fassadenanstrich:
Histolith Fassaden Emlusionsfarbe
Histolith So-Silikat-Fixtiv
Fungizid
Histolith Mineralin

Fenster/Türen:
Capadur Repair FK
Capadur Repair AS
Capalac BaseTop Venti

Fotos: Fotodesign Andreas Braun für Caparol Farben Lacke Bautenschutz

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CLASSIC varia in Form und Farbe

Wir haben unsere fein geriffelte CLASSIC Barfußdiele weiterentwickelt: In dieser klassischen Variante fließen profilierte und nicht profilierte Oberflächen harmonisch ineinander, begleitet von natürlichen Farbschattierungen, die bis an die Ränder ausstrahlen. Die randlose Dielenform eignet sich hervorragend für Flächen mit abwechslungsreichem Charakter.

Die schmale 5 mm Fuge kann auch nachträglich problemlos mit unserem Fugenprofil P5 geschlossen werden. Die feinen Mineralien unseres Werkstoffs Powolit machen die CLASSIC (Varia) besonders strapazierfähig und noch pflegeleichter. Dank ihrer schweren Entflammbarkeit ist sie auch für den öffentlichen Einsatz bestens geeignet.

Die Classic varia gibt es in den Farben:

VARIA GRAU
VARIA BRAUN
VARIA SCHOKOSCHWARZ

Terrasse auch im Dunkeln bewundern? Dann mit megalite stimmungsvolle Lichtakzente setzen: www.megawood.com/megalite 

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