SD-WAN ist in Deutschland angekommen: 5 Thesen für 2019

SD-WAN gewinnt bei der Standortvernetzung auch im deutschen Markt zunehmend an Bedeutung. Doch wie aufgeschlossen stehen deutsche Unternehmen der Technologie bereits gegenüber – und welche Trends sind für 2019 zu erwarten?

Ralf Becker, Geschäftsführer des SD-WAN- und Internet-Spezialisten becom Systemhaus GmbH & CO. KG (https://www.becom.net), wagt einen Ausblick und stellt fünf Thesen für die weitere SD-WAN-Entwicklung auf.

1) Vom Geheimtipp zur Best Practice: SD-WAN hat sich etabliert Die Wahrnehmung rund um SD-WAN hat sich bereits innerhalb der letzten zwölf Monate komplett gewandelt – und die Zeiten, als die Technologie noch als Geheimtipp galt, sind damit künftig endgültig vorbei. Die Grundlagen sind geschaffen: Heute gibt es gerade im gehobenen Mittelstand und bei größeren Firmen praktisch keine Unternehmen mehr, die SD-WAN noch nicht kennen.

2) Differenzierung rückt in den Mittelpunkt

Da SD-WAN zunehmend zum Standard wird, haben sich gleichzeitig auch die Fragestellungen stark verändert. Während früher vor allem der generelle Aufbau und die Funktionsweise einer SD-WAN-Infrastruktur sowie die damit verbundenen Vorteile im Mittelpunkt standen, geht es nun eher um die konkrete Differenzierung zwischen einzelnen Lösungen: Was unterscheidet Hersteller A von Anbieter B und welche Mehrwerte erzeugt Lösung C? Dadurch rücken auch die technologischen Unterschiede zwischen den einzelnen Herstellern zunehmend in den Fokus. Ein Beispiel dafür ist der aktuelle Gartner Report „Gartner Magic Quadrant 2018 für WAN Edge Infrastructure“, der etwa VMware NSX SD-WAN by VeloCloud eine führende Rolle hinsichtlich Vision und Ausführung zuweist. Die Bedeutung solcher Differenzierungen wird künftig noch weiter steigen.

3) Künstliche Intelligenz sorgt in Zukunft für optimale Vernetzung

Aus technologischer Sicht hat KI (Künstliche Intelligenz) das Potenzial dazu, im SD-WAN-Segment 2019 (und weit darüber hinaus) zu einem der Mega-Trends zu werden. Hier geht es im Kern darum, ein intelligentes, „mitdenkendes“ Netzwerk zu schaffen, das anhand der individuellen Gegebenheiten selbständig die jeweils optimalsten Verbindungswege und Kanäle wählt. Auf diese Weise kann das Maximum aus der jeweiligen Infrastruktur herausgeholt werden. Aktuell arbeiten praktisch alle namhaften SD-WAN-Hersteller an einer entsprechenden Umsetzung solcher auf KI basierenden Lösungen und 2019 ist mit ersten konkreten Implementierungen zu rechnen.

4) Cloud bringt zusätzlichen Schub für SD-WAN

Derzeit interessieren sich viele Unternehmen vor allem aus Kostengründen für SD-WAN. Vielfach lassen sich auch erhebliche Einsparungen erzielen, wobei die Mehrwerte sich meist in Form der einfacheren Administration manifestieren – weniger in einem direkten Kostenvergleich zwischen SD-WAN und vorhandenen VPN- oder MPLS-Infrastrukturen. Da auch deutsche Unternehmen Schritt für Schritt die Scheu vor der Cloud verlieren, wird künftig jedoch ein anderer Aspekt stärker in den Vordergrund treten: SD-WAN bietet großes Potenzial, die Performance und Agilität des Netzwerks in Verbindung mit Cloud-Lösungen massiv zu steigern.

5) Holprige Digitalisierung kann innovationshemmend wirken

Während die Weichen in technologischer Sicht also gestellt sind, kann sich die in Deutschland politisch eher stiefmütterlich behandelte Digitalisierung leider auch weiterhin als Hemmnis auswirken. Statt einer echten Vision für die kommenden Jahre erleben Unternehmen in vielen Bereichen Flickschusterei – flächendeckende Breitband- und schnelle Mobilfunkverbindungen bzw. deren Fehlen sind dabei nur ein Aspekt. Versprechen seitens der Politik werden nicht eingehalten, was verständlicherweise für Frustration und Skepsis sorgt. Diese fehlende Zukunftssicherheit führt derzeit oft noch dazu, dass Entscheidungs- und Budgetprozesse relativ viel Zeit in Anspruch nehmen. Das spiegelt sich dann auch bei der Freigabe der Ressourcen für SD-WAN-Projekte wider. Hier zeigen sich auch Unterschiede zwischen rein national sowie international agierenden Unternehmen. Letztere setzen in der Regel auf die Zusammenarbeit mit Managed Service Providern, um SD-WAN-Komplettlösungen aus einer Hand zu erhalten. Gleichzeitig sind diese Unternehmen oft positiv überrascht von den vielfach deutlich besseren und einfacheren Bedingungen in anderen Ländern.

„SD-WAN ist erwachsen geworden und nun trennt sich die Spreu vom Weizen“, sagt Ralf Becker, Geschäftsführer der becom Systemhaus GmbH & CO. KG. „Es geht nicht mehr nur darum, einfach irgendwie dabei zu sein. Im Vordergrund steht vielmehr, die richtige Lösung einzusetzen. Die Unterschiede zwischen den Anbietern treten stärker hervor. Und auch wenn die in Deutschland schleppend voranschreitende Digitalisierung generell eher eine Innovations-Bremse ist: Gerade die Cloud sowie neue Entwicklungen wie KI verleihen dem Thema SD-WAN Rückenwind.“

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Knorr-Bremse übernimmt den Geschäftsbereich Lenksysteme für Nutzfahrzeuge von Hitachi Automotive Systems, Ltd. in Japan und Thailand und erweitert damit das Geschäft mit Lenksystemen

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Knorr-Bremse hat heute einen Vertrag über den Erwerb des Geschäftsbereichs Lenksysteme für Nutzfahrzeuge („Integral Power Steering" (IPS)) von Hitachi Automotive Systems, Ltd. in Japan und Thailand unterzeichnet 
IPS wird Knorr-Bremse unter den bedeutenden Anbietern von Servolenkungsteilen für Nutzfahrzeuge etablieren 
Im Jahr 2017 erzielte der erworbene Geschäftsbereich von Hitachi Automotive Systems einen Umsatz von knapp 100 Millionen Euro 
Der Geschäftsbereich ist der führende Hersteller von Lenksystemen in Japan 
Knorr-Bremse setzt einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu Systemlösungen für Fahrerassistenz und hochautomatisiertes Fahren

Knorr-Bremse, Weltmarktführer für Bremssysteme und führender Anbieter von weiteren Subsystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge, hat heute einen Vertrag über den Erwerb des Geschäftsbereichs Lenksysteme für Nutzfahrzeuge (IPS) von Hitachi Automotive Systems, Ltd. in Japan und Thailand unterzeichnet. Der Geschäftsbereich ist der führende Anbieter von Servolenkungsteilen für Nutzfahrzeuge in Japan. Durch die Übernahme vollzieht Knorr-Bremse einen weiteren Schritt, um seine Kunden mit hochintegrierten Systemen sowie neuen Funktionalitäten im Bereich Fahrerassistenz und automatisiertes Fahren beliefern zu können. Der Vollzug der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung. Das Closing wird voraussichtlich im ersten Quartal 2019 erfolgen.

„Bei Nutzfahrzeugen verfügt Knorr-Bremse über globale Erfahrungen in den Bereichen Fahrdynamik, Fahrerassistenzsysteme sowie bei den wichtigsten relevanten Aktuatoren, sprich bei den Brems- und Lenksystemen. Der Erwerb des Geschäftsbereichs Lenksysteme für Nutzfahrzeuge von Hitachi wird nicht nur das Lenksystem-Portfolio von Knorr-Bremse erweitern, sondern auch das künftige Potential von Knorr-Bremse als globaler Anbieter von Lösungen in den Bereichen Fahrerassistenz und hochautomatisiertes Fahren weiter ausbauen", erklärt Dr. Peter Laier, Mitglied des Vorstands der Knorr-Bremse AG und zuständig für die Division Nutzfahrzeuge.

„Mit der Expertise von Hitachi Automotive Systems bei Kugelumlauflenkgetrieben (RCB) und Lenksystemen mit Drehmomentüberlagerung (TOS) an Bord wird Knorr-Bremse die Zusammenarbeit mit japanischen Nutzfahrzeugherstellern intensivieren können, und zwar indem wir weitere Unterstützung für ihre künftigen hochautomatisierten Fahrzeuge liefern", ergänzt BaoPing Xu, Mitglied der Geschäftsführung der Knorr-Bremse Asia-Pacific (Holding) und zuständig für das Nutzfahrzeuggeschäft. „Wir sehen zudem erhebliches Potential in der Verwendung der neu hinzugewonnenen Technologien bei der Unterstützung unserer chinesischen Kunden."

Knorr-Bremse strebt durch die Transaktion an, führender Anbieter von Kugelumlauflenkgetrieben (RCB) für Nutzfahrzeuge in Japan zu werden und vollzieht einen weiteren Schritt zum globalen Anbieter von Lenkungssystemen für Nutzfahrzeuge. Damit wird eine stabile globale Basis für die spätere Einführung von Lenksystemen mit Drehmomentüberlagerung (TOS) für automatisierte Fahrfunktionen geschaffen. Außerdem erhält Knorr-Bremse durch den Erwerb einen verbesserten Zugang zum japanischen und südostasiatischen Markt sowie Möglichkeiten, weitere Produkte aus dem Unternehmensbereich Nutzfahrzeuge in diesen Regionen anzubieten.

Der Geschäftsbereich Lenksysteme für Nutzfahrzeuge von Hitachi Automotive Systems gehört zu den weltweit führenden Entwicklern und Anbietern wettbewerbsfähiger, hochleistungsfähiger Lenktechnologie und ist Hersteller hydraulischer Servolenkungen für Nutzfahrzeuge, von Lieferwagen bis hin zu mittelschweren und schweren Lkws. Im Jahr 2017 erzielte der erworbene Geschäftsbereich von Hitachi Automotive Systems einen Umsatz von knapp 100 Millionen Euro. Das Unternehmen unterhält solide Geschäftsbeziehungen zu japanischen Herstellern. An seinen Standorten in Japan und Thailand sind ca. 350 Mitarbeiter beschäftigt.

Knorr-Bremse ist Weltmarktführer für Bremssysteme und ein führender Anbieter sicherheitskritischer Subsysteme für Schienen- und Nutzfahrzeuge. Die Produkte von Knorr-Bremse leisten weltweit einen maßgeblichen Beitrag zu mehr Sicherheit und Energieeffizienz auf Schienen und Straßen. Seit mehr als 110 Jahren treibt das Unternehmen als Innovator in seinen Branchen Entwicklungen in den Mobilitäts- und Transporttechnologien voran und hat einen Vorsprung im Bereich der vernetzten Systemlösungen. Knorr-Bremse ist einer der erfolgreichsten deutschen Industriekonzerne und profitiert von den wichtigen globalen Megatrends: Urbanisierung, Eco- Effizienz, Digitalisierung und automatisiertes Fahren.

Rund 29.000 Mitarbeiter (Stand 30. Juni 2018) an über 100 Standorten in mehr als 30 Ländern setzen sich mit Kompetenz und Motivation ein, um Kunden weltweit mit Produkten und Dienstleistungen zufriedenzustellen. Lokalisierung ist ein zentraler Fokus der Strategie von Knorr- Bremse. Knorr-Bremse liefert Brems-, Einstiegs-, Steuer- und Hilfsenergieversorgungssysteme, Klima- und Fahrerassistenzsysteme für Schienenfahrzeuge sowie Brems-, Lenk-, Antriebs- und Getriebesteuerungs- und Fahrerassistenzsysteme für Nutzfahrzeuge.

Im Jahr 2017 erwirtschaftete Knorr-Bremse in seinen beiden Geschäftsdivisionen weltweit einen Umsatz von 6,2 Mrd. EUR (IFRS). Ein umfassendes und wachsendes Nachmarkt- und Servicegeschäft sowie hohe Eintrittsbarrieren verleihen diesen Umsätzen zunehmend konjunkturell unabhängige Stabilität. Das Unternehmen verfügt über ein starkes, unternehmerisch handelndes und erfahrenes Management. Darüber hinaus sind technologische Exzellenz, Zuverlässigkeit, Leidenschaft und Verantwortung tief in der Unternehmenskultur verankert.

Hitachi Automotive Systems ist ein 100%iges Tochterunternehmen von Hitachi, Ltd., mit Sitz in Tokio, Japan. Schwerpunkte der Unternehmenstätigkeit sind Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und Service von Komponenten im Bereich Automobil und Transport sowie von Industriemaschinen und -systemen. Das Angebot umfasst auch eine breite Palette an Fahrzeugsystemen, einschließlich motorischer Antriebsstrangsysteme, elektrischer Antriebsstrangsysteme und integrierter Fahrzeugsteuerungssysteme.

Diese Mitteilung kann bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, Schätzungen, Ansichten und Prognosen in Bezug auf die künftige Entwicklung der Gesellschaft enthalten ("Zukunftsgerichtete Aussagen"). Zukunftsgerichtete Aussagen sind, unter anderem, an Begriffen wie "glauben", "schätzen", "antizipieren", "erwarten", "beabsichtigen", "werden", oder "sollen" sowie ihrer Negierung und ähnlichen Varianten oder vergleichbarer Terminologie zu erkennen. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen sämtliche Sachverhalte, die nicht auf historischen Fakten basieren. Zukunftsgerichtete Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Meinungen, Prognosen und Annahmen des Vorstands von Knorr-Bremse und beinhalten erhebliche bekannte und unbekannte Risiken sowie Ungewissheiten, weshalb die tatsächlichen Ergebnisse, Entwicklungen und Ereignisse wesentlich von den in zukunftsgerichteten Aussagen ausgedrückten oder implizierten Ergebnissen, Entwicklungen und Ereignissen abweichen können. Zukunftsgerichtete Aussagen dürfen nicht als Garantien für zukünftige Entwicklungen und Ergebnisse verstanden werden und sind nicht notwendigerweise zuverlässige Indikatoren dafür, ob solche Ergebnisse erzielt werden oder nicht. Alle in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen sind nur am Tag dieser Pressemitteilung gültig. Wir werden die in dieser Mitteilung enthaltenen Informationen, zukunftsgerichteten Aussagen oder Schlussfolgerungen unter Berücksichtigung späterer Ereignisse und Umstände weder aktualisieren, noch korrigieren um spätere Ereignisse oder Umstände zu reflektieren oder Ungenauigkeiten, die sich nach der Veröffentlichung dieser Mitteilung aufgrund neuer Informationen, künftiger Entwicklungen oder aufgrund sonstiger Umstände ergeben, und übernehmen hierzu keine entsprechende Verpflichtung. Wir übernehmen keine Verantwortung in irgendeiner Weise dafür, dass die hierin enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen oder Vermutungen eintreten werden.

Knorr-Bremse lehnt ausdrücklich jede Verpflichtung oder Verantwortlichkeit ab, die in dieser Bekanntmachung beinhalteten, auf die Zukunft bezogenen Aussagen, zu aktualisieren, zu überprüfen oder zu überarbeiten, sei es aufgrund neuer Information, zukünftiger Entwicklungen oder aus anderen Gründen.

Veröffentlichungspflichten nach anwendbaren rechtlichen Vorschriften wird Knorr-Bremse natürlich weiterhin nachkommen.

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Jugendliche entdecken Wirtschaft vor Ort

„KURS steht für die lebendige Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen in unserer Region.

Seit der Gründung als Gemeinschaftsinitiative der Bezirksregierung mit den Industrie- und Handelskammern Aachen, Bonn/Rhein-Sieg und Köln sowie der Handwerkskammer zu Köln sind mehr als 1000 Vereinbarungen unterschrieben worden", lobt Kölns Regierungspräsidentin Gisela Walsken das Engagement aller Akteure. "Das macht uns stolz und spornt uns an weiterzumachen. Wir laden auch weiterhin alle Unternehmen und Schulen zum Mitmachen ein", hob die Regierungspräsidentin bei der heutigen Unterzeichnung des Vertrages zur Fortführung von KURS hervor.

„Für uns ist der kleine Handwerksbetrieb als Lernpartner einer Schule ebenso wichtig wie der Global Player. Auf der anderen Seite möchten wir für den Hauptschüler wie für die Gymnasiastin die gleichen Möglichkeiten schaffen, Wirtschaft vor Ort und in der Nachbarschaft im Unterricht zu erleben. Und damit es mit der lebendigen Nachbarschaft klappt, stellen wir auch in Zukunft personelle Ressourcen bereit. In den Kreisen und Städten stehen Profis als Ansprechpartner und Unterstützer zur Ver­fügung, wenn sich interessierte Schulen und Unternehmen auf den Weg machen, eine KURS-Lernpartnerschaft ins Leben zu rufen“, so Regierungspräsidentin Walsken.

Dr. Ortwin Weltrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Köln, warb für das Handwerk als Partner in Lernpartnerschaften. „Wir sehen, dass Jugendliche häufig falsche Vorstellungen von den verschiedenen Gewerken und den Tätigkeiten in den Betrieben haben. Wir stellen auch fest, dass Eltern manchmal auf die Bremse treten, wenn ihre Kinder eine Ausbildung im Handwerk anstreben. Wir finden es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler durch Besuche von Handwerkern im Unterricht oder durch Erkundungen in den Betrieben den rasanten Wandel in der Arbeitswelt in vielen Handwerksberufen entdecken und damit überkommene Vorstellungen revidieren können. Und wenn sie dann noch ihre Eltern informieren, dass eine Ausbildung im Handwerk viele weitere Berufswege, Studien- und Karrieremöglichkeiten offenhält, dann freuen wir uns. Wir finden gut, dass KURS realistische Einblicke in das Handwerk eröffnet“, fasste Dr. Weltrich seine Begeisterung für KURS zusammen.

„Für uns ist zweierlei wichtig; die Jugendlichen sollen durch den Dialog mit den Betrieben vor Ort realistische Einblicke in Beruf und Arbeitswelt erhalten und wir möchten, dass Wirtschaftsthemen am Beispiel der Partnerunternehmen konkret und praxisnah in den Unterricht gelangen“, betonte Dr. Hubertus Hille, Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg, das Engagement der Kammer für KURS. „Für uns verbindet KURS diese beiden Anforderungen. Damit sei KURS auch das ideale Trägersystem, um im Sinne der Landesinitiative KAoA (Kein Abschluss ohne Anschluss) zu wirken. Wesentliche Elemente von KAoA, wie die Durchführung von Berufsfelderkundungen, sind in den KURS-Vereinbarungen festgeschrieben, die in unserem Kammerbezirk unterzeichnet werden“, so Hille. Sein Fazit: „KURS und KAoA ergänzen sich perfekt.“

In den Augen von Heike Krier, Geschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer Aachen, liefert KURS einen wertvollen Beitrag zur Fachkräftesicherung. „Die Entwicklung zeigt deutlich, dass es den Unternehmen immer schwerer fallen wird, ausreichend viele geeignete Bewerber für die Ausbildung zu finden. Das gilt vor allem für unsere Betriebe in den Bereichen Tech, Hightech, EDV und Logistik. Wenn sich Unternehmen in der Initiative KURS engagieren, dann ist das für sie die Chance, sich bei den Jugendlichen ins Gespräch zu bringen. Dabei sind wir froh, dass in jüngster Zeit in unserer Region zunehmend auch Gymnasien und Gesamtschulen bei KURS mitmachen, da viele der Betriebe auch an Abiturienten für die Ausbildung oder für das duale Studium interessiert sind.“

„Der durch KURS vermittelte praxisnahe Unterricht begeistert Jugendliche für das Thema Wirtschaft. Lehrerinnen und Lehrer möchten wir darin bestärken und unterstützen, Wirtschaftsthemen in ihren Unterricht einzubeziehen. Maßgeblich für den Erfolg von KURS ist die Arbeit der Koordinatoren. Sie betreuen die Lernpartnerschaften persönlich, überwinden Hindernisse, halten die Qualität hoch. Das ist ein großer Mehrwert des Programms. Schule und Wirtschaft profitieren gleichermaßen. Wir danken den KURS-Koordinatoren herzlich für ihr Engagement“, sagt Ulf Reichardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln.

Ein konkretes Anliegen hatte Karsten Fuhr, Geschäftsführer vom Dental-Labor Hans Fuhr, als er den Kontakt zum KURS-Büro Köln suchte. Aufgrund sinkender Bewerberzahlen für die jährlich zu vergebenen drei Ausbildungsplätze suchte er den Kontakt zu Kölner Schulen. Unterstützt vom KURS-Büro ging das Unternehmen eine Lernpartnerschaft mit der Gesamtschule Köln-Mülheim ein.

„Das KURS-Projekt ist gut organisiert und die KURS-Koordinatoren standen uns stets mit Rat und Tat zur Seite. Mit überschaubarem Einsatz nutzen wir so die Möglichkeit, unser familiengeführtes Handwerksunternehmen bei der Generation der zukünftigen Ausbildungsplatzanwärter vorzustellen. Dafür ermöglichen wir jährlich eine Betriebsbesichtigung für interessierte Schüler, kommen mit vorbereiteten Aufgaben in den Technikunterricht der Schule und bieten den Schülern nach einem erfolgreichem Eignungstest ein Praktikum zum gegenseitigen Kennenlernen an,“ berichtet Karsten Fuhr.

Als Beleg für den Erfolg hatte er seinen Auszubildenden Adriano Memedov mit in die Bezirksregierung genommen. „Adriano war Schüler der Gesamtschule Mülheim und hat unser Dental-Labor bei verschiedenen KURS Projekten kennengelernt. Wir freuen uns, dass Adriano heute im ersten Lehrjahr bei uns in der Firma ist.“

KURS ist eine Gemeinschaftsinitiative der Bezirksregierung Köln, der Industrie- und Handelskammern Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Köln sowie der Handwerkskammer Köln.

KURS-Basisbüros, angesiedelt bei den elf Schulämtern im Regierungsbezirk Köln, unterstützen interessierte Schulen und Unternehmen beim Aufbau und bei der Entwicklung auf Dauer angelegter Lernpartnerschaften. KURS wird in seiner Gesamtheit gesteuert über das KURS-Zentralbüro mit Sitz in Bonn.

Weitere Informationen zu KURS und den bestehenden Partnerschaften finden Sie im Internet unter www.kurs-koeln.de.

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Perpetuum and Knorr-Bremse RailServices look ahead to future cooperation

  • Signed declaration between Perpetuum and Knorr-Bremse for maximized safety and reliability and reduced costs
  • Future cooperation of digital applications in the rail sector
  • Condition based maintenance of wheels, gearboxes, motors and wheel bearings for a better insight

Knorr-Bremse RailServices, the aftermarket specialists in the Rail Vehicle Systems division of Knorr-Bremse, and Perpetuum have signed a declaration of intent as the basis for further future cooperation between the two companies. Perpetuum is the global leader in the provision of information to maximise safety and reliability and reduce costs.

The declaration allows both companies to continue servicing their customers independently from each other while working to accelerate the adoption of digital applications in the rail sector.

Perpetuum has developed an algorithm for recording and monitoring vibrations of wheels, gearboxes, motors and wheel bearings on rolling stock with the aim of obtaining better insight into the condition of the vehicle fleet. It is also able to simultaneously monitor the track. This allows maintenance cycles, quality, and efficiency to be optimized and conclusions drawn regarding the systems‘ behaviour in the future.

Knorr-Bremse RailServices is looking to combine the Perpetuum system and its information with iCOM Monitor, both systems are already being used by various operators to support condition-based maintenance. iCOM Monitor collects, consolidates, and processes the data generated by other systems on the vehicles and then sends them to a back office for further analysis.

Both companies see great potential in future collaboration, with significant added value for customers as a result of being able to gain deep insight into a wide variety of systems in their fleets and thus achieve cost reductions through optimized maintenance cycles. Possible applications have already been identified for both products in future joint customer projects and these will soon be pursued further.

Perpetuum:

Perpetuum is a global leader in the provision of information to maximise safety and reliability and reduce costs.

Its award winning, self-powered, wireless sensing technology, combined with its vibration engineering expertise and rich analytics, provides real time information that enables the rail industry to optimise railway operations.

Perpetuum’s revolutionary technology is deployed and operational in the UK, Australian, USA and Swedish national passenger rail networks. www.perpetuum.com

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Perpetuum und Knorr-Bremse RailServices haben zukünftige Kooperation im Blick

  • – Perpetuum und Knorr-Bremse RailServices unterzeichnen Absichtserklärung
    – Künftige Kooperation im Bereich digitale Applikationen bei Schienenfahrzeugen
    – Condition Based Maintenance von Rädern, Schaltgetrieben, Motoren und Radlagern, um einen besseren Einblick in den Zustand der Fahrzeugflotte zu erhalten

Knorr-Bremse RailServices, der Nachmarkt- Spezialist des Unternehmensbereichs Systeme für Schienenfahrzeuge von Knorr- Bremse und Perpetuum haben eine Absichtserklärung als Grundlage für die zukünftige Zusammenarbeit zwischen beiden Unternehmen unterzeichnet. Perpetuum ist das weltweit führende Unternehmen in der Bereitstellung von Informationen zur Maximierung der Sicherheit und Zuverlässigkeit sowie Kostensenkung.

Diese Absichtserklärung ermöglicht es beiden Unternehmen, unabhängig voneinander an Kunden heranzutreten, um gemeinsam den Einsatz digitaler Anwendungen im Schienenbereich voranzutreiben. Perpetuum hat einen Algorithmus zur Erfassung und Überwachung der Vibrationen von Rädern, Schaltgetrieben, Motoren und Radlagern von Schienenfahrzeugen entwickelt. Ziel ist es, einen besseren Einblick in den Zustand der Fahrzeugflotte zu erhalten. Der Algorithmus ermöglicht außerdem die gleichzeitige Überwachung der Schienen. Wartungszyklen, Qualität und Effizienz können so optimiert und Rückschlüsse auf das zukünftige Verhalten der Systeme gezogen werden.

Knorr-Bremse RailServices möchte das System von Perpetuum und dessen Informationen mit iCOM Monitor verbinden, die beide bereits zur Unterstützung von Condition Based Maintenance bei verschiedenen Betreibern im Einsatz sind. iCOM Monitor erfasst die von anderen Systemen auf den Fahrzeugen erzeugten Daten, verdichtet und verarbeitet sie und sendet sie zur weiteren Analyse an ein Back Office.

Beide Unternehmen sehen in einer zukünftigen Zusammenarbeit großes Potenzial. Ein Mehrwert für die Kunden ist der tiefe Einblick in die vielfältigen Systeme ihrer Flotten und die daraus resultierenden Kostenreduzierungen durch optimierte Wartungszyklen. Einsatzmöglichkeiten beider Produkte in zukünftigen gemeinsamen Kundenprojekten wurden bereits identifiziert und werden zeitnah verfolgt.

Perpetuum:

Perpetuum ist weltweit führend in der Bereitstellung von Informationen, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit zu maximieren und die Kosten zu senken.

Die preisgekrönte, batterielose und kabellose Sensortechnologie des Unternehmens, kombiniert mit schwingungstechnischem Know-how und umfangreicher Analytik, liefert Echtzeitinformationen, mit der die Bahnbranche ihren Bahnbetrieb optimieren kann.

Die revolutionäre Technologie von Perpetuum wird im nationalen Schienenpersonennahverkehr im Vereinigten Königreich, in Australien, den USA und Schweden eingesetzt. www.perpetuum.com

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Fahrerlos in die Zukunft

Die Nutzfahrzeugindustrie setzt auf Elektrifizierung und Automatisierung. Auf dem VDI-Kongress ELIV MarketPlace 2018 am 16. und 17. Oktober in Baden-Baden, diskutieren Experten über den autonomen Güter- und Personentransport und erläutern, welche Technologien schon alltagstauglich und welche Probleme noch zu lösen sind.

Auf dem Campus der Berliner Charité transportieren fahrerlose Elektrokleinbusse Mitarbeiter, Patienten und Besucher. In Nürnberg fahren vollautomatische U-Bahnen ohne Zugführer durch die Tunnel.

Autonomes Fahren spielt nicht nur im Individualverkehr eine große Rolle, sondern hat längst auch die Nutzfahrzeugindustrie erreicht. Die Vorteile liegen auf der Hand: Züge können schneller getaktet werden und besser auf den Bedarf wie z.B. das Passagieraufkommen reagieren. Das steigert Effizienz und Attraktivität – und macht den Einsatz damit auch ökologischer.

Autonome Busse sollen vor allem eine Zubringerfunktion übernehmen und so Lücken im Verkehrsnetz schließen. Gerade auf den letzten Metern vom Bahngleis bis vor die Haustür sieht die Nutzfahrzeugbranche noch Potenzial. Automatisierte Fahrzeuge sollen den Weg komfortabler gestalten, damit den ÖPNV stärken und langfristig Gelder einsparen. Der Klimaschutz spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.

Der VDI-Kongress ELIV-MarketPlace befasst sich auch mit dem zweiten großen Trend der Nutzfahrzeugindustrie, der Elektrifizierung. Dr. Falk Hecker von der Knorr-Bremse SfN GmbH, spricht auf dem Kongress über Elektromobilität für Lkw und erklärt u.a., warum Umrüstungen günstiger als Neukäufe sind. Dr. Stefan Kerschl, Leiter Hybridantriebe bei MAN Bus & Truck, widmet sich dem Thema Mildhybridsysteme für Stadtbusse, erklärt Voraussetzungen, Vor- und Nachteile und bewertet mögliche Alternativen. Helge Müller, Leiter Getriebesteuerung und Powertrain-Systeme bei Daimler, spricht über die Elektrifizierung von schweren Nutzfahrzeugen und gibt Aufschluss darüber, welche Herausforderungen und Entwicklungsschritte der Branche noch bevorstehen.

Die Top-Themen rund um E/E im Nutzfahrzeug auf dem ELIV-MarketPlace 2018:

  • Elektrifizierung
  • Automatisierung
  • E/E-Architekturen
  • Autonomer Gütertransport
  • Ladeinfrastruktur
  • ADAS

Der ELIV-MarketPlace verbindet drei Veranstaltungen aus dem Bereich Fahrzeugelektronik:

  • Elektrik und Elektronik (E/E) im Pkw
  • E/E im Nutzfahrzeug
  • E/E in mobilen Arbeitsmaschinen (Land- und Baumaschinen sowie Sonderfahrzeuge)

Teilnehmer der Tagung können jederzeit zwischen den Vorträgen wechseln. Simultanübersetzung wird nicht angeboten.

Die begleitende Fachausstellung mit über 40 Unternehmen präsentiert Produkte und Dienstleistungen rund um die Fahrzeugelektronik. Darüber hinaus bieten die World Cafés Gelegenheit zum intensiven Austausch über Themen, wie beispielsweise zum autonomen Gütertransport, zu CO2-Vorgaben in der Nfz-Industrie oder zum Thema Ladeinfrastruktur für E-Mobilität.

Ob Automatisierung, KI oder Blockchain – die digitale Vernetzung ist der Treiber der Mobilität von morgen und Basis für eine innovative Verkehrsinfrastruktur.

Im Pressegespräch des ELIV MarketPlace, am 16. Oktober um 12:30 – 13:30 Uhr, nehmen Experten Stellung zu Einflüssen und Auswirkungen der digitalen Evolution in den Anwendungsfeldern Pkw, Nutzfahrzeuge, Land- und Baumaschinen. Zur Akkreditierung.

Die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs steht auch im Mittelpunkt der International VDI Conference – Future of Buses, vom 28. bis 29. November 2018 in Amsterdam. Experten erklären, welche Chancen E-Mobilität und autonomes Fahren für den ÖPNV bieten und diskutieren die gravierenden Veränderungen, die die Busbranche momentan und künftig erfassen.

Anmeldung und Programm unter www.vdi-wissensforum.de/eliv-marketplace/ oder unter www.vdi-wissensforum.de sowie über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.

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Schaltbau Holding AG: Bisheriges Aufsichtsratsmitglied Dr. Albrecht Köhler löst Dr. Bertram Stausberg als Vorstandssprecher ab; Volker Kregelin wird zum Vorstand für Mobile und Stationäre Verkehrstechnik ernannt

Im Vorstand der Schaltbau Holding AG (WKN: 717030; ISIN: DE0007170300) werden sich mehrere Veränderungen ergeben.

Der Vorstandssprecher Dr. Bertram Stausberg hat sein Mandat mit Wirkung zum Ablauf des 18. Mai 2018 in bestem gegenseitigen Einvernehmen und auf eigenen Wunsch niedergelegt, um sich neuen Aufgaben zu widmen. Der Aufsichtsrat der Schaltbau Holding AG hat den seit September 2017 dem Aufsichtsrat der Gesellschaft angehörenden Bahnbranchen-Experten Dr. Albrecht Köhler mit Wirkung zum 19. Mai 2018 als Nachfolger von Dr. Bertram Stausberg zum Vorstandssprecher (Chief Executive Officer) bestellt. Dr. Albrecht Köhler hat sein Mandat als Mitglied des Aufsichtsrats zu diesem Zweck mit Wirkung zum Ablauf des 18. Mai 2018 für die Dauer der Vorstandsbestellung niedergelegt. Durch seine Arbeit im Aufsichtsrat ist Dr. Albrecht Köhler mit allen wesentlichen Herausforderungen der Schaltbau-Gruppe vertraut und wird die bislang erfolgreich verlaufende Restrukturierung des Unternehmens weiter konsequent vorantreiben. Dabei profitiert Schaltbau von den drei Jahrzehnte umfassenden Vertriebs- und Operations-Erfahrungen von Dr. Albrecht Köhler, die er in mehreren leitenden Positionen gesammelt hat, vor allem bei Knorr Bremse, einem bedeutenden Zulieferer für Schienenfahrzeuge.

Weiterhin wird der Aufsichtsrat der Schaltbau Holding AG Volker Kregelin ab spätestens
1. Dezember 2018 zum Vorstand für Mobile und Stationäre Verkehrstechnik ernennen. Volker Kregelin ist ein ausgewiesener Experte in diesem Bereich, er blickt auf 25 Jahre relevanter Erfahrungen in der Bahn- und Logistikbranche zurück, die er bei den Zugherstellern Siemens und Bombardier und beim Intralogistik-Experten Dematic erworben hat. Zuletzt hat er bei Bombardier die Neugeschäft-Gewinnung in Deutschland verantwortet. Zudem hat die Optimierung von Fertigungsprozessen über viele Jahre zu seinen Kernaufgaben gehört.

Die aktuell amtierenden Vorstandsmitglieder Thomas Dippold (Chief Financial Officer) und Dr. Martin Kleinschmitt (Chief Restructuring Officer) werden weiter in ihren bisherigen Rollen für Schaltbau tätig sein.

 

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Knorr-Bremse reaches agreement with employee representatives up to 2020

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– Employees will receive a one-off payment of EUR 300 in April 2018 – A 5.0% pay rise will come into effect on July 1, 2018
– Two further 1.5% pay rises will come into effect on July 1, 2019 and July 1, 2020
– From 2019, in July Knorr-Bremse will pay an annual bonus of 12% of the monthly wage, depending on the commercial situation of the Company
– Attractive working time autonomy regulations will be introduced for white-collar workers

Knorr-Bremse and the employee representatives have negotiated an attractive agreement for the approximately 4,500 employees at almost all Group companies in Germany that are not covered by a collective agreement. The deal combines a financial component – comprising 10% more pay over the next three years – with flexible working time arrangements that take both employees’ interests and operational requirements into account. The agreement ensures that Knorr-Bremse’s employees will share in the Company’s success.

“In an age of ever-increasing globalization and digitalization, we need to focus more strongly on operational requirements and our employees’ interests. In direct negotiations with the employee representatives we have been able to deliver on this aim,” says Klaus Deller, Chairman of the Executive Board of Knorr-Bremse AG. As well as the financial aspects of the pay rise, the agreement also includes the introduction of flexible working time arrangements. “We firmly believe that working time autonomy for white-collar workers is in the best interests of our employees,” says Deller. Accordingly, from July 2018 all white-collar workers will be given the option of switching to a flexible model that gives them freedom to choose when they perform their work.

The agreement also allows employees to temporarily or permanently reduce or increase their regular working week, provided that this is compatible with operational requirements. Other measures include a one-time opportunity for employees to convert a pay rise into a reduction in their working week.

For an international player like the Knorr-Bremse Group, it is becoming more and more important to be able to respond flexibly to market requirements. According to Klaus Deller, this means that it is important “to find in-house solutions tailored to Knorr-Bremse’s particular situation. We must be capable of responding rapidly and flexibly to market opportunities in order to grow our business for everyone’s benefit. After all, you have to generate earnings before you can distribute them.” “Together we have reached an agreement that provides our employees in Germany with the security to plan ahead as far as 2020. We were also able to negotiate attractive rulings on flexible working time and even working time autonomy,” adds Michael Jell, an employee representative on the Supervisory Board of Knorr-Bremse AG.

 

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City of Bielefeld opts for 24 more Vamos LRVs with electrical systems from Kiepe Electric

Bielefeld utilities subsidiary moBiel has ordered 24 Vamos GTZ8-B high-floor light rail vehicles from the consortium of Kiepe Electric and Leipzig-based vehicle manufacturer Heiterblick.

As Dr. Peter Radina, Member of the Management Board Knorr-Bremse Rail Vehicle Systems, explains: “In the Vamos LRV, together with our partner Heiterblick we have developed a highly innovative vehicle for our customer. As a systems specialist, Kiepe Electric is responsible for all the electrical equipment, comprising not least the vehicle control technology, the traction system and the onboard power supply.”

In 2012 the Vamos received an iF Design Award in recognition of the quality of its design, the level of innovation, its functionality and ergonomics, and the safety of the vehicle. The striking visual feature of the Vamos LRV is its bulbous shape: It only reaches its full width of 2.65 m above the height of the platforms. As a result, the existing platforms in Bielefeld, which were designed for LRVs 2.30 m wide, can still be used.

Deliveries of these spacious light rail vehicles will begin in the second quarter of 2020. They are to replace M8C models built in the 1980s and will offer not only leading-edge technology and comfort but also a substantially higher capacity, with room for up to 230 passengers. The new LRVs will be built to the same specifications as the models delivered in 2011 and 2012.

The 34-meter, three-car bi-directional vehicles feature four drive axles, doors with folding steps, air-conditioning for the driver’s cab and passenger compartment, and a state-of-the-art passenger information system. Kiepe Electric’s refined obsolescence management system ensures that the latest technology will be applied and is also available for vehicles already on the fleet.

 

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Bielefeld baut auf weitere 24 Vamos-Stadtbahnen mit Systemausrüstung von Kiepe Electric

Die Bielefelder Stadtwerke-Tochter moBiel hat 24 Vamos GTZ8-B Hochflur-Stadtbahnwagen beim Konsortium Kiepe Electric und dem Leipziger Fahrzeughersteller Heiterblick bestellt.

Dr. Peter Radina, Geschäftsführer der Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH, erläutert: „Wir haben mit dem Vamos-Stadtbahnwagen ein hochinnovatives Fahrzeug zusammen mit unserem Partner Heiterblick für unseren Kunden entwickelt. Als Systemspezialist hat Kiepe Electric die Verantwortung für die komplette elektrische Ausrüstung, die unter anderem die Leittechnik, das Traktionssystem und das Bordnetz umfasst.“

Mit dem 2012 verliehenen IF Design Award wurden neben der Qualität des Designs auch der Innovationsgrad, die Funktionalität, die Ergonomie und die Sicherheit von Vamos ausgezeichnet. Die Besonderheit der Vamos-Stadtbahnen ist ihre bauchige Form: Erst oberhalb der Bahnsteigkante gehen sie in eine Breite von 2,65 Metern über. So können die für 2,30 Meter breite Stadtbahnen ausgelegten Bahnsteige in Bielefeld weiterhin genutzt werden.

Die geräumigen Stadtbahnwagen werden ab dem zweiten Quartal 2020 ausgeliefert. Sie ersetzen die M8C-Fahrzeuge aus den 1980er Jahren und bieten neben moderner Technik und Fahrkomfort eine wesentlich höhere Beförderungskapazität für bis zu 230 Fahrgäste. Die neuen Bahnen werden baugleich zu den 2011 und 2012 gelieferten Fahrzeugen ausgeführt.

Die rund 34 Meter langen dreiteiligen Zweirichtungsfahrzeuge verfügen über vier Triebdrehgestelle, Türen mit klappbaren Trittstufen, Fahrerstands- und Fahrgastraumklimatisierung und ein sehr modernes Fahrgastinformationssystem. Das ausgefeilte Obsoleszenzmanagement von Kiepe Electric sorgt dafür, dass modernste

 

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