EZB – quo vadis?

Kornelius Purps, Fixed Income Strategist im Research der UniCredit Bank AG, stellt beim fpmi inside business breakfast für die Teilnehmer leicht nachvollzieh-bar die Ursachen der Zinsentwicklung seit der Finanzkrise dar und leitet daraus die künftige Entwicklung ab. Die zahlreichen Gäste erfahren dabei auch, dass politische Prokrastination die Märkte beherrscht und ob eine Zinsanhebung von den Jahreszeiten abhängt. Allerdings nimmt Purps ihnen die Hoffnung, dass eine Zinswende noch 2019 bevorstehen könnte.

„Auf der heutigen Sitzung beschloss der EZB-Rat, den Zinssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte sowie die Zinssätze für die Spitzenre-finanzierungsfazilität und die Einlagefazilität unverändert bei 0,00 %, 0,25 % bzw. -0,40 % zu belassen.“ Diesen Einleitungssatz vieler geldpolitischer Beschlüsse des EZB-Rats kennt Kornelius Purps inzwischen auswendig; seit März 2016 und damit seit knapp drei Jahren liegen die Leitzinsen unverändert auf diesem Niveau – mit gravierenden Auswirkungen für Verbraucher, Finanz- und Realwirtschaft. Doch wann ist eine Trendwende zu erwarten? Wie könnte „der steinige Weg aus dem Nullzinstal“, so Purps, aussehen?

Zunächst stellt Purps fest, dass seit Beginn der langen Phase immer wieder reduzierter Leitzinsen im Sommer 2008 mehrere Signale Anlass für eine Kehrtwende hätten geben können, zuvorderst die gute Konjunktur und der Anzug der Inflationsrate ab dem Jahr 2015. Dem zum Trotz wurden die Zinssätze aber weiter gesenkt. Lediglich die Wertpapier-Kaufprogramme der EZB wurden zuletzt schrittweise zurückgefahren, was allerdings seitens der EZB ausdrücklich nicht als Zeichen einer Straffung der EZB-Geldpolitik zu verstehen sei. Eine gute Konjunkturentwicklung allein rechtfertigt in den Augen der EZB offensichtlich keine Zinserhöhungen, so Purps. Vor allem die anhaltend niedrige Kerninflationsrate in der Eurozone stand einem Straffungskurs der Notenbank immer wieder entgegen.

Purps erklärt, welche Unsicherheiten die weltpolitische Bühne betreten haben. Die Entwicklung der lange Jahre positiven deutschen Konjunktur ist inzwischen nicht mehr so klar, wie noch vor einem Jahr. Ab wann in diesem Zusammenhang aus einer Konjunkturdelle ein Abschwung wird, lässt sich bislang noch nicht abschließend beurteilen, so Purps. Zudem werfen die wenigen verbleibenden Tage bis zu einem – im schlimmsten Falle ungeregelten – Brexit viele Fragen auf. Und nicht zuletzt lassen die Handelsstreitigkeiten zwischen den größten Volkswirtschaften sowie eine gewisse Wankelmütigkeit eine klare politische Linie vermissen. Anstatt Streitfragen zu klären, werden Entscheidungen vertagt; politische Prokrastination bestimmt das Handeln. All das bedeutet Unsicherheit, aus denen Investitionshemmnisse entstehen, führt Purps weiter aus.

Günstige Zeitpunkte für eine Straffung der lockeren EZB-Geldpolitik sind also nicht nur verstrichen, vielmehr sind neue Hemmnisse für eine baldige Abkehr von der Niedrigzinsphase entstanden. Die EZB setzt folgerichtig konsequent weiter auf Niedrig- und Negativzinsen. „Über den Sommer 2019 hinweg“ will sie die Zinssituation unangetastet lassen. Wann der Herbst in den Augen der EZB beginnt und damit eventuell der Beginn einer vorsichtigen Zinserhöhung eingeläutet werden wird, bleibt weiter unklar, so Purps.

Er stellt schließlich fest, dass dass sich Sparer, Investoren und Entscheidungsträger von der
Hoffnung verabschieden sollten, kurzfristig wieder wesentlich höhere Zinsen erwarten zu können. „Zwar stirbt die Hoffnung zuletzt, aber sie stirbt.“ Trotzdem gilt weiter, was auf alle Negativthemen zutrifft: Sie bieten auch das Potenzial für einen positiven Ausgang.

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DIHK-Umfrage: Brexit schon jetzt eine hohe Belastung

Heute debattiert das britische Unterhaus über die weiteren Schritte beim Brexit. Unterdessen nehmen die Sorgen in der deutschen Wirtschaft weiter zu – dies zeigt eine aktuelle Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter 1.500 deutschen Unternehmen mit Geschäftsverbindungen zu Großbritannien.

In einer Sonderauswertung der noch unveröffentlichten Umfrage "Going International" ermittelte der DIHK, inwieweit die Betriebe hierzulande konkret vom Brexit betroffen sind.

Dabei bewertete nur noch jedes fünfte der befragten Unternehmen seine Geschäfte im Vereinigten Königreich als gut; 70 Prozent der Betriebe erwarten für 2019 eine Verschlechterung.

Einige Unternehmen ziehen bereits Konsequenzen. Der DIHK-Untersuchung zufolge plant jeder achte Betrieb mit UK-Geschäft aktuell, seine Investitionen auf andere Märkte zu verlagern – größtenteils nach Deutschland und in andere EU-Länder. Zum Vergleich: Anfang 2018 hatte nur jeder zwölfte Betrieb von entsprechenden Vorhaben berichtet.

"Der Brexit ist bereits jetzt eine hohe Belastung für die deutschen Unternehmen", fasst DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier die Ergebnisse der Auswertung zusammen. Handel und Investitionen befänden sich seit dem Brexit-Referendum "auf einem gewissen Rückzug".

Fast noch schlimmer: Sogar einen Monat vor dem Austrittsdatum müssten die Betriebe "ohne Kompass navigieren", so Treier. Eine konkrete Vorbereitung auf den Brexit gestaltet sich für viele Betriebe trotz intensiver Bemühungen schwierig.

"Den größten Risikofaktor für ihre Geschäfte sehen die Unternehmen im drohenden Mehraufwand bei der Zollbürokratie", berichtet der DIHK-Außenwirtschaftschef. "Im ungünstigsten Fall würden bei einem ungeordneten Austritt bis zu zehn Millionen neue Zollanmeldungen notwendig." Hinzu kämen bei einem "No Deal"-Szenario, in dem der Handel auf WTO-Regeln basieren würde, Zölle in Milliardenhöhe.

"Rund die Hälfte der Betriebe bereiten sich mit Zollschulungen auf den Brexit vor", so Treier weiter. Allerdings hielten sich die meisten Unternehmen mit kostenintensiven Investitionen in Personal und IT noch zurück. "Stattdessen fokussieren sie sich auf Gespräche mit Lieferanten und Kunden."

Treiers Fazit: "Nicht nur der Brexit selbst, sondern auch die nach wie vor herrschende Unsicherheit über die zukünftigen Handelsbeziehungen gehen ganz konkret zulasten des Wirtschaftsstandortes Großbritannien. Aber der Ball liegt hier nach wie vor eindeutig bei den Briten."

Sie finden die Ergebnisse der aktuellen Sonderauswertung in einer deutschen und einer englischen Fassung hier zum Download:

Auswirkungen des Brexit: Sonderauswertung Going International 2019 (PDF, 489 KB)

The Impact of Brexit on German Businesses: Results of the IHK Business Survey Going International (PDF, 410 KB)

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DIHK: Beim Brexit-Steuerbegleitgesetz die Realwirtschaft im Blick behalten!

Im Zuge seiner heutigen Beratung über den Gesetzentwurf zum Brexit-Steuerbegleitgesetz (Brexit-StBG) hört der Finanzausschuss des Bundestages Sachverständige an. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) empfiehlt gesetzliche Schritte zur Sicherung des Derivatehandels.

"Derivategeschäfte haben für die deutsche Wirtschaft eine wichtige, wenn nicht sogar unerlässliche Funktion", betont DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier. "Sie sind für viele Unternehmen der Realwirtschaft unentbehrlich, um sich gegen Zins-, Währungs- und Rohstoffpreisschwankungen abzusichern."

Der Sicherung des weltweiten Derivatehandels, der vornehmlich über Handelsplätze im Vereinigten Königreich laufe, komme demzufolge eine Schlüsselrolle zu.

"Um im Fall eines harten Brexit die Risikoabsicherung der Unternehmen nicht zu gefährden, sollte übergangsweise ein Abschluss von Derivate-Neugeschäften über britische Finanzdienstleister für deutsche Unternehmen weiterhin möglich sein", so Treiers Appell. "An einer entsprechenden gesetzlichen Regelung fehlt es derzeit noch – auch wenn das clearingpflichtige Bestandsgeschäft bereits temporär abgesichert ist."

Gesetzlichen Nachsteuerungsbedarf sieht der DIHK auch für das nicht-clearingpflichtige Derivategeschäft – sei es Bestands-, sei es Neugeschäft. "Der vorliegende Entwurf zum Brexit-StBG ist hier nicht ausreichend", kritisiert Treier.

Der DIHK hat diese Bedenken zusammen mit dem Deutschen Aktieninstitut und dem Verband Deutscher Treasurer in einer Stellungnahme an den Gesetzgeber übermittelt (http://brexit-kompendium.de)

Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen zum Vereinigten Königreich rät der DIHK dringend, sich mithilfe der DIHK-Brexit-Checkliste (www.ihk.de/brexitcheck) und den dort verlinkten Empfehlungen zu Derivategeschäften von Unternehmen in der Realwirtschaft auf das Szenario eines harten Brexit vorzubereiten.

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Brexit: Noch 50 Tage bis zum Austrittstermin

Weniger als zwei Monate vor dem Austrittstermin des Vereinigten Königsreichs (UK) scheint die Lage zunehmend verfahren. Logistikunternehmen bereiten sich auf den ungeordneten Austritt des UK aus der Europäischen Union vor. Noch herrscht jedoch die Hoffnung vor, dass das Szenario nicht eintritt und möglicherweise zunächst der Zeitplan revidiert wird. Bei Veranstaltungen der Bundesvereinigung Logistik (BVL) stand das Thema oben auf der Agenda.

Aus Sicht der Logistik wäre der Austritt des UK aus der Europäischen Union in seiner Wucht nicht zu unterschätzen. Oliver Zipse, Mitglied des Vorstands der BMW AG, erklärte während des Forums Automobillogistik von BVL und VDA am Dienstag in München: „Die Auswirkungen eines harten Brexits sind mit denen einer Naturkatastrophe vergleichbar.“ Der bayerische Automobilhersteller hat seine Produktion international eng verzahnt und bereitet sich bereits seit Monaten auf den immer wahrscheinlicheren Fall eines ungeordneten Brexits vor.

Noch deutlicher wurde Professor Hans-Werner Sinn, ehemaliger Präsident des ifo-Instituts: „Der Brexit zerstört die europäische Nachkriegsordnung.“ Damit gehen aus seiner Sicht nicht nur vorübergehende Unannehmlichkeiten einher. Vielmehr bedrohten die protektionistischen Bestrebungen den gesamten europäischen Wirtschaftsraum über Jahrzehnte. „Wir dürfen nicht vergessen, dass erst die Aufnahme der Briten in die EWG das Tor für den internationalen Handel geöffnet hat und es Deutschland damit ermöglichte, die Weltmärkte zu erobern“, betonte Sinn weiter. Mit dem zweitgrößten Bruttoinlandsprodukt in der EU sei der Austritt des Vereinigten Königreichs „gleichzusetzen mit dem Austritt von 19 kleineren EU-Staaten.“ Sinn bezweifelte zudem, dass das derzeit diskutierte Rückfallabkommen eine Mehrheit im britischen Parlament finden werde. Die damit zusammenhängende Zollfrage an der Grenze zwischen Nordirland und der Republik Irland erlaubt seiner Einschätzung nach „keine Lösung, die die staatliche Integrität erhält und zugleich ein erneutes Erstarken der IRA ausschließt.“ Der Wirtschaftswissenschaftler hält es darum für wahrscheinlich, dass der Austrittstermin verschoben wird, um den EU-Austritt in einem zweiten Referendum zu verwerfen.

„Die Briten haben keine wirkliche Verhandlungsposition; sie verhandeln mit sich selbst und die Situation ist völlig verworren“, so Stefanie Eich, Brexit-Expertin der bundeseigenen Germany Trade & Invest, bei einer Veranstaltung der BVL zum Thema „Brexit und die logistischen Folgen“, die Ende Januar in Köln stattfand. Nach Einschätzung von Alan Braithwaite, Logistik-Professor an der Cranfield School of Management, hat die britische Regierung die Kontrolle verloren. „‘No Deal‘ hat keine Mehrheit, aber darauf könnte es aus Versehen hinauslaufen“, so Braithwaite in Köln. Dieser Erkenntnis verschließe sich die EU derzeit noch.

Wird kein Ausweg gefunden, verlässt das Vereinigte Königreich die EU am 29. März 2019 ohne Übergangsphase und weitere Verhandlungen über das zukünftige Verhältnis. Großbritannien und die EU und deren Mitgliedsländer stehen dann zueinander wie Drittstaaten, die keine offiziellen Handelsbeziehungen unterhalten und für deren Bürger es keine Personenfreizügigkeit gibt. Mit Blick auf den Handel greifen dann zunächst einmal die Regelungen der WTO und die dort festgelegten Zolltarife.

Deutschland, Frankreich, die Niederlande und Belgien stellen sich für diesen Fall auf den Einsatz von Hunderten zusätzlicher Zöllner ein. In Großbritannien werden nach dortigen Schätzungen sogar 5.000 zusätzliche Kräfte benötigt. In vielen Unternehmen jedoch sind kaum Kenntnisse rund um das Thema Zoll vorhanden – weder in der Administration noch bei den Fahrern. Im Binnenmarkt waren sie schlicht nicht mehr erforderlich. Thomas Pütter, der sich bei der Nagel Group, einem europaweit tätigen Logistikunternehmen mit Spezialisierung auf Lebensmittellogistik, schon seit Längerem mit der Vorbereitung auf den Brexit beschäftigt, spricht von großer Planungsunsicherheit. Seine Devise lautet: „Auseinandersetzung mit „No Deal“, bis dieses Szenario ausgeschlossen werden kann und lieber auf das Schlimmste vorbereitet sein – in der Hoffnung, dass es dann nicht kommt“. Dazu gehören bei der Nagel Group Informationen an die Kunden, Checklisten, mit denen vor allem kleine und mittlere Unternehmen unterstützt werden, und Notfallpläne.

Die beiden Branchen, für die es in einer „No Deal“-Situation mit langen Wartezeiten an den Grenzen logistisch besonders schwierig werden dürfte, sind nach Braithwaites Einschätzung Lebensmittel und Automotive – wegen der Kühlkette bzw. Haltbarkeit der Waren im ersten und wegen der eng getakteten Lieferketten im zweiten Fall. BMW und Honda haben für Standorte in Großbritannien bereits jetzt die vorübergehende Einstellung der Produktion unmittelbar nach dem Brexit-Termin angekündigt.

„Unterbrechungen der Supply Chain sind zu erwarten“, sagte Pütter. Derzeit würden die Läger in Großbritannien aufgefüllt, um Problemphasen überbrücken zu können. Lagerflächen seien bereits knapp. Als neuralgischen Punkt nannte er insbesondere das Nadelöhr Calais-Dover, zu dem es kaum Alternativen gebe. Erhöhte Abfertigungszeiten könnten lange Staus nach sich ziehen. „Wie sich die Warenströme verändern werden, ist schwer vorhersehbar.“ Gleiches gelte für die Entwicklung der Transportpreise, für Kabotage-Regelungen, für die Anerkennung von Führerscheinen, für die Verlagerung von Produktionsstandorten oder die Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis von Mitarbeitern ohne britischen Pass.

Der Weg vom Referendum zum Austritt

Am 23. Juni 2016 entschieden sich die Briten in einem Referendum mit knapper Mehrheit für den Austritt aus der Europäischen Union. Der offizielle Austrittsantrag gem. Artikel 50 des Vertrags über die Europäische Union erfolgte am 29. März 2017, knapp drei Monate später begannen die Verhandlungen über die Modalitäten des Austritts und die künftigen Beziehungen zwischen dem UK und der EU.

Die Unterhändler einigten sich am 14. November 2018 auf einen Austrittsvertrag, der einen geordneten Austritt am 29. März 2019 und daran anschließend eine knapp zweijährige Übergangsfrist bis Ende 2020 vorsieht. Das britische Kabinett und die Regierungschefs der 27 EU-Länder stimmten dem Abkommen zu. Das britische Unterhaus jedoch hat diesen Vertrag am 15. Januar mit 432 zu 202 Stimmen abgelehnt. Das Abkommen sah vor, dass Großbritannien in der EU-Zollunion bleibt, sollte man sich mit Brüssel nicht rechtzeitig auf ein Freihandelsabkommen verständigen. Auf diese Weise wollten die Verhandlungspartner eine harte Grenze zwischen der Republik Irland und Nordirland vermeiden.

 

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Zulieferindustrie: Erhöhte Unsicherheiten senken

Das Geschäftsklima der deutschen Zulieferindustrie hat sich, wenig überraschend, weiter abgeschwächt. Die Einstufung der aktuellen Lage bewegt sich zwar noch auf hohem Niveau. Sie ist allerdings seit einem Jahr rückläufig. Die Perspektiven haben sich drastisch eingetrübt. Vor dem Hintergrund, dass ein harter Brexit in der Wahrscheinlichkeit weiter nach vorn rückt, ist dies nachvollziehbar. Zudem sind die weiteren wirtschaftlichen Baustellen, wie der Handelsstreit USA/China, als auch die WLTP-Problematik weit davon entfernt als abgeschlossen zu gelten. Große Fragezeichen ergeben sich ergänzend bei der Bewertung der realen Wirtschaftsentwicklung in China. Schwache Wachstumsraten dominieren aktuell. Es sollte aber nicht außer Acht gelassen werden, dass China mit Supportprogrammen für einzelne Industriezweige recht schnell agieren kann. Dass diese vorrangig chinesischen Unternehmen zu Gute kommen würden, zeigt die Erfahrung der letzten Jahre.

Der Geschäftsklimaindex Zulieferindustrie wird von der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie ArGeZ in Zusammenarbeit mit dem Ifo-Institut, München, ermittelt. Er beruht auf der Befragung von rund 600 Unternehmen und deckt die in der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie zusammengeschlossenen Branchen Gießerei-Industrie, Kunststoffverarbeitung, Stahl- und Metallverarbeitung, NE-Metall-Industrie, Kautschukindustrie sowie Technische Textilien ab.

Der Chart, mit korrigierten saisonbereinigten Daten, steht zum Download unter www.argez.de zur Verfügung.

Über die ArGeZ:

Die Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (ArGeZ) ist eine Interessengemeinschaft, die rund 9.000 – vornehmlich mittelständisch geprägte – Zulieferunternehmen mit rund einer Million Beschäftigte und einem Umsatzvolumen von 218 Milliarden Euro vertritt. Sie wird getragen von sieben Wirtschaftsverbänden:

  • WirtschaftsVereinigung Metalle e.V., Berlin                                                         | www.wvmetalle.de
  • Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie e.V. (BDG), Düsseldorf             | www.bdguss.de
  • Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V., Düsseldorf                                      | www.aluinfo.de
  • Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V. (wdk), Frankfurt a.M.   | www.wdk.de
  • Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV), Frankfurt a.M.        | www.tecpart.de
  • WSM Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V., Düsseldorf/Hagen    | www.wsm-net.de
  • Industrieverband Veredlung-Garne-Gewebe- Technische Textilien, Frankfurt         | www.ivgt.de

Hintergrundinformationen zur ArGeZ:

Die ArGeZ Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie vertritt 9.000 Zulieferer mit 1 Mio. Beschäftigten und einem Umsatz  von rd. 218 Mrd. Euro. Sie vertritt als Interessensgemeinschaft der Wirtschaftsverbände Kunststoff-, Stahlverarbeitungs-, Guss-, Textil-, Kautschuk- und Metallindustrie die Belange der zumeist mittelständischen Automobil- und Zulieferfirmen. Weitere Informationen finden Sie unter www.argez.de.

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Disruption in der Logistik – der BREXIT und seine drastischen Folgen

In Zeiten von Digitalisierung und Globalisierung wird die Supply Chain-Planung für Unternehmen zunehmend komplexer. Viele Faktoren wie technologische und wirtschaftliche Entwicklungen, heterogene Datenlandschaften oder vielschichtige Prozessumgebungen beeinflussen die Planung. Jedoch erfordern die immer kürzer werdenden Produktions- und Planungszyklen sowie eine rasante Informationsübermittlung exzellente Konzepte, um die Mannigfaltigkeit der Informationen in eine valide Planung zu integrieren. Nur so lassen sich die Auswirkungen wirtschaftlicher und politischer Ereignisse vorausschauend planen. PROMATIS – Spezialist für intelligente Geschäftsprozesse und Oracle Digitalisierungslösungen – bietet hierfür mit Hilfe der Oracle Sales and Operations Planning Cloud eine integrierte Business-Lösung und stellt in einem Webinar am 29. Januar 2019 die Produktinnovation vor.

Noch ist nicht klar, wie der Austritt Großbritanniens aus der EU stattfindet. Mehrere Varianten sind denkbar und jedes Szenario bringt unterschiedliche Konsequenzen mit sich: Dabei handelt es sich um Auswirkungen auf die britische Zollgesetzgebung und auf Unternehmen in der EU, die mit Großbritannien Handel treiben – sowohl was die Verwaltungsebene angeht als auch im Hinblick auf den tatsächlichen Warenfluss.

Dieser aktuelle Fall zeigt, dass globale Veränderungen oder potenzielle Handelskriege die gesamten Supply Chain- und Unternehmensprozesse beeinflussen. Als Modul der Oracle Supply Chain Management (SCM) Cloud bietet die Oracle Sales and Operations Planning (S&OP) Cloud intelligente Unterstützung bei der komplexen Supply Chain-Planung mit Echtzeit-Daten. Die Harmonisierung der einzelnen Abteilungen in einen einheitlichen Planungsprozess ermöglicht dabei die Umsetzung einer unternehmensweiten Strategie. So lassen sich Produkt-, Nachfrage- und Lieferplanung durch einen kontinuierlich in die Zukunft gerichteten S&OP-Prozess optimal an die finanziellen und strategischen Ziele des Unternehmens anpassen.

Mit dieser intelligenten Planungslösung können rechtzeitig die Konsequenzen ermittelt und entsprechende Maßnahmen initiiert werden. Im Falle des Brexit lässt sich erkennen, dass Unternehmen ihr Lager mit Ersatzteilen befüllen oder nach neuen Zulieferern im EU-Raum suchen. An dieser Stelle bietet die S&OP Cloud eine Möglichkeit, genau diese Situationen zu simulieren und deren Auswirkungen bildlich darzustellen. So können beispielsweise steigende Produktionskosten, kurzfristig schwankende Nachfrage oder die Eröffnung eines neuen Lagers mithilfe von „What-if“-Szenarien abgebildet und durchgespielt werden.

Wer sich für einen smarten Einstieg in die profunde Nutzung der Oracle S&OP Cloud interessiert, hat die Möglichkeit am 29. Januar 2019 in einem kostenlosen Webinar die maßgeschneiderten Lösungspakete und innovativen Digitalisierungskonzepte von PROMATIS kennenzulernen.

Die Anmeldung und weitere Informationen finden Sie unter: https://anmeldung.promatis.de/S_OP

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„Europa zum Anfassen ist unser Ziel“: DIHK stellt Europapolitische Positionen 2019 vor

Mit dem Brexit und den Europawahlen werden in diesem Jahr die Weichen für die Zukunft der EU neu gestellt. Unter der Überschrift "Für ein Europa – das gemeinsam stärker ist" unterbreitet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) Vorschläge, wie die EU aus Sicht der Wirtschaft die richtigen Antworten auf die Fragen der Zeit liefern kann.

Mehr als 100 Gäste waren der Einladung des DIHK in die Landesvertretung Nordrhein-Westfalen bei der EU in Brüssel gefolgt, wo die IHK-Organisation heute im Rahmen einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion (siehe auch Meldung vom 4. Januar) ihre Europapolitischen Positionen 2019 vorstellte.

Was muss in den Themenbereichen "offene Märkte", "solide Finanzen", "Wirtschaftspolitik mit Augenmaß" und "gute Rechtsetzung" passieren, damit die Länder der EU weiterhin gemeinsam auf Augenhöhe agieren und weltweite Standards setzen können?

Nach einem deutschlandweiten Konsultationsprozess unter den 79 Industrie- und Handelskammern (IHKs) und ihren Mitgliedsunternehmen hat die IHK-Organisation insgesamt 21 zentrale Ansatzpunkte für Reformen in der EU identifiziert. Die Palette der Vorschläge reicht von der Weiterentwicklung der Wirtschafts- und Währungsunion bis hin zur Verbesserung des Wettbewerbs- und Beihilfenrechts.

Dabei geht es unter anderem darum, mit bürokratischen Erleichterungen bei grenzüberschreitenden Tätigkeiten die Performance europäischer Unternehmen auch im globalen Wettbewerb zu verbessern. Geeignete digitale Rahmenbedingungen und hochleistungsfähige Breitbandnetze sind nach Einschätzung der IHK-Organisation unabdingbar, damit die Betriebe im Zeitalter der Digitalisierung innovative Produkte und Dienstleistungen anbieten können. Auch der Abbau von Handelshemmnissen zwischen der EU und Drittstaaten sollte auf der europäischen Agenda hohe Priorität behalten.

"Wir brauchen dringend einen Aufbruch für Bildung, für Innovation und Unternehmensgründung sowie für Digitalisierung", betonte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben in Brüssel. "Das stärkt dann auch den Zusammenhalt innerhalb Europas und den für die Unternehmen so wichtigen Binnenmarkt"

Für den DIHK gehe es bei den Europawahlen am 26. Mai um die Zukunft der deutschen Wirtschaft. Für die nächsten Monate würden mit den Industrie- und Handelskammern in Deutschland zudem zahlreiche Veranstaltungen zu europapolitischen Themen geplant. Wansleben: "Europa zum Anfassen ist unser Ziel. Abstrakte Diskussionen führen uns nicht weiter."

Sie finden die Europapolitischen Positionen 2019 hier zum Download:

Für ein Europa – das gemeinsam stärker ist: Europapolitische Positionen der IHK-Organisation 2019

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Datenchaos bei ungeregeltem Brexit?

Das britische Parlament hat das Austrittsabkommen für einen geregelten Brexit mit deutlicher Mehrheit abgelehnt. Kritikern zufolge wird der sogenannte No-Deal-Brexit dadurch immer wahrscheinlicher – die IT-Wirtschaft warnt vor einem Datenchaos in Europa.

Sollte Großbritannien am 29. März 2019 ohne Abkommen aus der EU austreten, müssen deutsche Unternehmen mit britischen Geschäftspartnern, Kunden, Rechenzentren und IT-Dienstleistern umgehen wie mit einem Drittstaat. Dies würde bedeuten, dass der Datenverkehr zwischen EU-Staaten und Großbritannien erschwert wird. Gut möglich, dass die Speicherung und Verarbeitung von Kunden- und Auftragsdaten aus EU-Ländern durch britische Unternehmen und Behörden fortan nicht mehr mit der Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) vereinbar ist. Laut einer Bitkom-Umfrage lassen zahlreiche deutsche Unternehmen ihre personenbezogenen Daten allerdings über externe Dienstleister in Großbritannien verarbeiten.

Um einen Verstoß gegen die EU-DSGVO nach einem No-Deal-Brexit zu vermeiden, bräuchten europäische Firmen von da an die explizite Einwilligung jedes einzelnen Betroffenen bezüglich seiner personenbezogenen Daten. Außerdem müssten sie ihre Verträge mit Standardvertragsklauseln anpassen und sich als Konzern verbindliche interne Datenschutzvorschriften genehmigen lassen. Da solche Umstellungen sehr aufwendig sind, wären sie besonders für kleine Unternehmen nicht rechtzeitig umsetzbar.

Natürlich ist unter bestimmten Bedingungen ein Austausch personenbezogener Daten von EU-Bürgern mit Drittstaaten möglich: Die EU-Kommission muss dafür eine sogenannte Adäquatsentscheidung treffen – also eine Angemessenheitsentscheidung, die feststellt, ob ein Drittstaat ein mit der EU vergleichbares Datenschutzniveau besitzt. Claire Bradshaw, Mitglied des britischen Digital- und Kulturministeriums, versicherte im September 2018, dass eine solche Adäquatsentscheidung problemlos möglich ist. Es seien nur technische Korrekturen erforderlich, damit die EU-DSGVO nach dem Brexit voll angewandt werde. Damit es nach einem Austritt keine Unterbrechungen beim Datentransfer gibt, drängt das Digital- und Kulturministerium die Politiker dazu, möglichst zeitnah ein Adäquatsverfahren mit der EU-Kommission zu starten. Der Bitkom rechnet aber damit, dass im Falle eines No-Deal-Brexits ein Beschluss nicht rechtzeitig vorliegt.

Auch der IT-Verband Eco fordert ein rasches Verfahren: "Die europäischen und in Europa angesiedelten internationalen Unternehmen der Digitalwirtschaft benötigen dringend Rechtssicherheit und eine verlässliche Grundlage für die reibungslose Fortführung ihrer Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse. Die EU und Großbritannien können die neu gewonnene Zeit effektiv nutzen, um zeitnah praktikable Lösungen zu finden, auf deren Grundlage die rechtskonforme internationale Datenübermittlung weiterhin gewährleistet ist“, sagte Eco-Vorstand Oliver Süme.

Die EU-Kommission äußerte laut Informationen von golem.de allerdings, dass die Annahme eines Angemessenheitsbeschlusses nicht Teil einer Krisenplanung sei. Neben Adäquatentscheidungen gebe es mehrere andere geeignete Garantien für eine datenschutzkonforme Datenübertragung in ein Drittland.

Obwohl die IT-Wirtschaft nachdrücklich vor einem Wort-Case-Szenario und einem Datenchaos warnt, will die EU-Kommission dennoch keinen Notfall-Beschluss herbeiführen – nun bleibt abzuwarten, ob es rechtzeitig zu einer Einigung zwischen Großbritannien und der EU kommt.

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BITMi bedauert Ablehnung des Brexit Deals

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) bedauert die Ablehnung des Brexit-Deals durch die Mehrheit der britischen Abgeordneten. Großbritannien muss die EU nach wie vor am 29. März verlassen, doch das Scheitern des Vertrags weckt starke Zweifel an Art und Weise und Timing des Austritts.

Die daraus resultierende erhöhte Unsicherheit ist problematisch und könnte schädliche Folgen für digitale kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben. "Wenn Großbritannien ohne Vertrag aus der EU austritt, wird das katastrophale Auswirkungen auf die Wirtschaft haben – und IT-KMU werden da keine Ausnahme darstellen“, befürchtet Dr. Oliver Grün, Präsident der European DIGITAL SME Alliance und des BITMi. „Die anhaltende Unsicherheit und Ungewissheit, nach der digitale KMU künftig ihre Geschäfte führen werden sowie der drastische Rückgang der Investitionen bedrohen die britische und europäische IT-Landschaft. Es ist dringend notwendig, eine Vereinbarung zu treffen, die KMU und Investoren sowohl im Vereinigten Königreich als auch in der übrigen EU Sicherheit und Stabilität gibt", ergänzt er.

Der BITMi bedauert, dass durch den Austritt der Briten die europäische Idee getrübt wird und setzt sich für die Stärkung des europäischen Binnenmarktes im digitalen Sektor ein. „Wir wünschen uns einen Deal, der einen fairen Kompromiss für beide Seiten darstellt und dadurch den Schaden für Bürger und Unternehmen möglichst gering hält“ erklärt Grün.

 

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Qualifikation der internationalen LUM Vertriebsexperten sichert weiteres Wachstum der LUM GmbH

Vom 23. bis 25. Januar findet zum 20. Mal in Folge das Internationale Salesmeeting am Stammsitz der Adlershofer LUM GmbH statt. Beim fachlichen und interkulturellen Austausch der Salesexperten der LUM-Firmen aus Asien, Europa und  Nordamerika mit den externen Vertriebspartnern aus aller Welt werden die Grundlagen für die Fortsetzung des Wachstums der LUM GmbH in den nächsten Jahren gelegt.

„Es ist uns im vergangenen Jahr gelungen den Umsatz um 6,8 %, verglichen mit 2017, trotz zunehmend schwieriger Rahmenbedingungen, hier sei durchaus der Brexit zu nennen,  zu steigern und den Trend der letzten Jahre fortzusetzen. Auch 2019 arbeiten wir hart zur Konsolidierung der Erfolge als auch am weiteren Wachstum und sind optimistisch trotz wechselhafter Prognosen zur internationalen Wirtschaftsentwicklung. Für LUM spielt der Export eine bedeutende Rolle. Es gilt die Erfolgsrezepte unserer jüngeren Tochterfirmen in China & Japan sowie unserer ältesten Tochter in den USA mit den exklusiven Distributionspartnern in einer Vielzahl von Ländern in allen Erdteilen zu vernetzen. Um die positiven Seiten der Globalisierung weiter zu nutzen, lokale Business Units internationaler Konzerne als auch weltweite Forschungsnetzwerke kompetent und schnell zu unterstützen, qualifizieren wir unsere Distributoren und eigenen Mitarbeiter regelmäßig und intensiv“, erklärt Prof. Dr. Lerche, Geschäftsführer der LUM GmbH. Das Salesmeeting ist zugleich eine erfolgreiche Plattform, um durch einen intensiven Erfahrungsaustausch voneinander zu lernen.

Alle Teilnehmer erwartet ein straffes Training zur direkten und beschleunigten Stabilitätsanalyse und Partikelcharakterisierung von Emulsionen und Suspensionen aus unterschiedlichen Applikationsbereichen. Durch ein erweitertes Zubehörportfolio ab 2019 werden neue Applikationen wie in der Filtration leichter zugänglich. Die Vorstellung des neuen Produktes LUMiFlector® – Parametermessgerät für Milch- und Molkereiprodukte- eröffnet neue Geschäftsfelder und ermöglicht den Eintritt in die Prozessmesstechnik. Der LUMiFlector arbeitet als Labor- und Inline-System ohne Probenahme durch eine direkte Einkopplung über ein Rohrleitungsschutzfenster, es gibt keinen direkten Kontakt mit dem Produkt. Chemikalien sind nicht notwendig. Neben Milchapplikationen liegen Anwendungen für den LUMiFlector in den Bereichen pharmazeutische Produkte, medizinische Nahrung und Biotechnologie.  „Deutliches Potential im internationalen Markt sehen wir auch auf dem Gebiet der Materialtestung für unseren Adhäsionsanalysator LUMiFrac®“, bestätigt Prof. Lerche. Die kürzlich erfolgte Akkreditierung der LUMiFrac-Messmethode durch die DAkkS sowie die das neue Messverfahren einschließende Norm DIN EN 13144 zur quantitativen Messung der Haftfestigkeit werden Bestandteil der Schulung im Januar. Von den Teilnehmern mit Spannung erwartet wird die traditionelle Auszeichnung „Bester Distributor 2018“. Wer folgt auf die letzten Preisträger 2017 Comercial Química Jover, Spanien und Particle Solutions, Benelux?
 

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