Altair übernimmt SIMSOLID

TROY, Michigan, 18. Oktober 2018 – Altair (Nasdaq:ALTR) hat SIMSOLID übernommen, ein Unternehmen, dessen Gründung aus einer einfachen Frage hervorging: „Warum müssen die in der Konstruktion und Struktursimulation verwendeten Geometrien so unterschiedlich sein?“

SIMSOLID arbeitet auf Grundlage detailgetreuer CAD Baugruppen und bietet schnelle, genaue und robuste Struktursimulationen, die ohne Geometrievereinfachung, Bereinigung und Vernetzung auskommen. Die zugrundeliegende Technologie basiert weitestgehend auf der Arbeit von Dr. Victor Apanovitch, einem früheren Professor an der Belarussische Nationale Technische Universität und Mitbegründer der SIMSOLID Corporation.

„Wir glauben, dass SIMSOLID einen revolutionären Technologiedurchbruch darstellt, der einen tiefgreifenden Einfluss auf das Produktdesign haben wird“, sagt James R. Scapa, Gründer, Chairman und CEO von Altair. „Es ist unglaublich schnell, genau und robust – und nach unserer Auffassung eine bahnbrechende Neuerung für die Industrie.“

Der Berechnungskern von SIMSOLID ist eine kommerzielle Implementierung neuartiger und unveröffentlichter mathematischer Methoden, die auf Erweiterungen der externen Approximationstheorie basieren.

SIMSOLID steuert die Lösungsgenauigkeit mittels adaptiver Multipfad-Analyse und wird dadurch enorm schnell und speichereffizient. Große und komplexe Baugruppen können sogar auf Laptop-Computern in kürzester Zeit gelöst werden.

Dr. Uwe Schramm, Altairs Chief Technical Officer, merkt an: „Wir nehmen die Lösungsgenauigkeit sehr ernst. Andere haben versucht, die Schnittstelle zwischen CAD und Simulation voranzutreiben, indem sie die mathematische Robustheit herabgesetzt haben. Wir denken, dass wir durch das rasche Weiterentwickeln der Methoden in SIMSOLID und das Übertragen auf andere Anwendungen einen echten Einfluss darauf haben, wie Design entsteht und wir dabei gleichzeitig unseren hohen Anforderungen an herausragende Berechnungsleistung gerecht werden.“

Mehr über SIMSOLID erfahren Sie in diesem Video mit Beiträgen von Führungskräften und Technologieexperten. Melden Sie sich für das bevorstehende SIMSOLID Webinar an oder nehmen Sie über www.altair.com/SIMSOLID Kontakt mit Ihrem regionalen Vertreter auf.

Vorbehalt bei zukunftsgerichteten Aussagen

Diese Pressemitteilung enthält „zukunftsgerichtete Aussagen“ im Sinn der „Safe Harbor“ Bestimmungen des Private Securities Litigation Reform Act von 1995, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Aussagen zu unseren Geschäftsaussichten, potenziellem Wachstum, Marktpositionierung und zukünftigen Investitionen sowie unsere Informationen zu den prognostizierten Non-GAAP-Kennzahlen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen wurden zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung getätigt und basieren auf gegenwärtigen Erwartungen, Einschätzungen, Prognosen und Vorhersagen sowie den Einschätzungen und Annahmen des Managements. Es ist beabsichtigt, dass Ausdrücke wie „erwarten“, „annehmen“, „sollte“, „glauben“, „hoffen“, „Absicht“, „Vorhaben“, „Ziele“, „schätzen“, „potenziell“, „vorhersagen“, „müsste“, „wird“, „würde“, „könnte“, „beabsichtigt“, Varianten dieser Begriffe, oder deren verneinende Ausdrucksform sowie andere, ähnliche Ausdrücke derartige zukunftsbezogene Aussagen kennzeichnen. Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten Risiken und Unsicherheiten, wobei viele davon Faktoren oder Umstände beinhalten, auf die Altair keinen Einfluss hat.

Altairs tatsächliche Ergebnisse können von den hier in zukunftsgerichteten Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen wesentlich abweichen, aufgrund einer Reihe von Faktoren, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf, Risiken, die in Altairs Quartals- und Jahresberichten beschrieben werden, die bei der "U.S. Securities and Exchange Commission" hinterlegt wurden sowie andere Dokumente, die der "U.S. Securities and Exchange Commission" vom Unternehmen vorgelegt werden.

Die Geschäftsergebnisse der Vergangenheit sind nicht zwangsläufig ein Indikator für die zu erwartenden zukünftigen Ergebnisse. Die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen stellen Altairs Ansicht zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung dar. Das Unternehmen geht davon aus, dass nachfolgende Ereignisse und Entwicklungen eine Änderung seiner Sichtweise bewirken. Altair übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, die in dieser Pressemitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren, sei es als Resultat einer neuen Information, zukünftiger Ereignisse oder anderweitig. Diese zukunftsbezogenen Aussagen können zu einem beliebigen Zeitpunkt nach Veröffentlichung dieser Pressemitteilung nicht als verlässliche Ansichten Altairs herangezogen werden.

Dieses Dokument liegt als englisches Original vor, bei Abweichungen geht die englische maßgebliche Fassung des Dokuments der deutschen Übersetzung vor.

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Produktentwicklung und Werkstofftechnik wachsen zusammen – thinkstep und Matplus vereinbaren strategische Zusammenarbeit

Die Verfügbarkeit der richtigen Werkstoffinformationen ist wesentlich für die Entwicklung innovativer Produkte. Ziel der neuen Kooperation zwischen thinkstep und Matplus ist die Schaffung einzigartiger Synergien für die Kunden:  Innovationspotenziale durch neue Werkstofftechnologien umsetzen und gleichzeitig die globalen Compliance-Herausforderungen meistern.

Mit dem integrierten Materialdatenmanagement IMM für Siemens Industry Software steht eine Best Practice Lösung für die Nutzung von Werkstoffdaten in allen Engineering-Bereichen zur Verfügung. Multi-CAD und Multi-CAE Konnektoren stellen professionelle Schnittstellen auch in heterogenen Arbeitsumfeldern zur Verfügung. „Enorme Effizienzgewinne sind dadurch möglich, dass technische Fragestellungen zusammen mit Compliance und Sustainability simultan in den Entwicklungsprozess integriert werden können“ bestätigt Lucas Dann, Produktmanager IMM bei der thinkstep AG.

Eine „Produktorientierte Werkstoff- und Technologieanpassung“ ist ein zunehmend wichtiger Weg zu innovativen Produkten. So ist verbesserter Leichtbau bei gesteigerter Sicherheit oft nur mit speziell angepassten Werkstofftechnologien möglich. Dr. Uwe Diekmann, Geschäftsführer der Fa. Matplus stellt heraus: „Mit EDA bieten wir eine Lösung die speziell auf die Prozesse, Datenstrukturen und Systemanforderungen für die Werkstofftechnologie abgestimmt ist – das ist praktisches ICME (Integrated Computational Materials Engineering)“.

Die strategische Kooperation der beiden Unternehmen führt zu einer deutlichen Stärkung der Kompetenzen. „Unser IMM und das EDA der Matplus ergänzen sich ideal“ meint Michael Betz, VP Material und Compliance Management bei thinkstep „wir arbeiten mit Hochdruck an einer Integration und werden das neue Produkt in wenigen Wochen verfügbar haben“.  Die Integration wird  die effizientere  Bereitstellung von Modellen/Materialkarten im Engineering-Prozess erlauben und den Zugriff auf erweiterte Referenzdatenbanken für CAE Nutzer erlauben.

Über Matplus:
Die Matplus GmbH in Wuppertal ist ein Anbieter von Software und Service auf den Gebieten Werkstoffsimulation, Werkstoffdaten- und Wissensmanagement. Die Systeme werden bei einer Vielzahl von Kunden im deutschen Sprachraum eingesetzt.

http://www.matplus.de

Über thinkstep:
thinkstep AG begleitet Organisationen weltweit auf ihrem Weg zu nachhaltigem Erfolg. Führenden Softwarelösungen, Datenbanken und Beratungsleistungen ermöglichen es Unternehmen ihre Geschäftsabläufe zu optimieren, Innovationspotenziale zu nutzen, den Markenwert zu steigern und rechtliche Vorgaben zu erfüllen.

http://www.thinkstep.com

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Wettbewerbsvorteile durch Transparenz bei Werkstoffdaten – Pilotprojekt zur Einführung von EDA® startet bei der voestalpine Forschung

Forschung und Entwicklung haben im Technologiekonzern voestalpine seit jeher höchste Priorität. Die Verfügbarkeit der richtigen Werkstoffinformationen ist eine unverzichtbare Grundlage für die Entwicklung innovativer Produkte. Nach einer Evaluation am Markt verfügbarer Lösungen startete die voestalpine Forschungsservicegesellschaft Donawitz GmbH ein Pilotprojekt zur Einführung der nächsten Generation des Werkstoffdatenmanagements mit dem Produkt EDA®  der Fa. Matplus GmbH.

Ziel ist eine Integration von Daten und Wissen, um über gesteigerte Transparenz und Verfügbarkeit die Innovationsgeschwindigkeit weiter zu steigern.  In der Forschung steht dabei die Unterstützung der vielfältigen Simulationsumgebungen im Vordergrund: Aus komplexen und umfangreichen Werkstoffdaten werden die Materialmodelle für die CAE-Berechnungen generiert. „Durch die integrierten und erweiterbaren Funktionalitäten für Konsolidierung und Modellbildung bietet EDA® für uns einen deutlichen Mehrwert“ erläutert Dr. Sabine Zamberger aus der Abteilung Simulation eine Motivation.

Die „Produktorientierte Werkstoff- und Technologieanpassung“ trägt bei der voestalpine zunehmend zur Differenzierung am hart umkämpften Markt bei. So ist verbesserter Leichtbau bei gesteigerter Sicherheit oft nur mit speziell angepassten Werkstofftechnologien möglich. Bei der voestalpine Forschungsservicegesellschaft werden bereits heute hochentwickelte Berechnungswerkzeuge für Werkstoffdaten, wie JMatPro, MatCalc und Abaqus und Simufact eingesetzt. Darüber hinaus fallen bei der praktischen Erprobung im leistungsfähigen Technikum, wo z.B. an einer Gleeble 3800 die Walzprozesse physikalisch simuliert werden, umfangreiche experimentelle Daten an. „Mit EDA® bieten wir eine Lösung die speziell auf die Prozesse, Datenstrukturen und Systemanforderungen für die Werkstofftechnologie abgestimmt ist – das ist praktisches ICME (Integrated Computational Materials Engineering)“, fasst Dr. Uwe Diekmann, Geschäftsführer der Fa. Matplus zusammen.

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Altair stellt für sein Model-Based Development Angebot Open Source und kostenfreie Basic Editionen zur Verfügung

Altair (Nasdaq: ALTR) kündigt unter dem Namen Basic Editions die Veröffentlichung und die sofortige Verfügbarkeit kostenfreier Basisversionen seiner Model-Based Development Suite sowie des Quellcodes seiner Open Matrix Language (OML) an. Um Technologievorreiter überall dabei zu unterstützen, schneller vom Einsatz von Model-Based Development (MBD) zu profitieren und MBD insgesamt offener und leichter zugänglich zu gestalten, unternimmt Altair folgende Schritte:

  1. Aufbauend auf der offenen Architektur der bekannten Altair Simulationslösungen wird der Quellcode der Programmiersprache OML veröffentlicht. Interessierte Anwender und Unterstützer können sich den Quellcode von der Open Matrix Webseite herunterladen.
  2. Altair führt für jeden erhältliche, kostenfreie Basisversionen der MBD Softwaresuite (Altair Compose™, Altair Activate™ und Altair Embed™) ein. Darüber hinaus sind über Altairs offenes Learning Center kostenfreie Trainingsvideos online verfügbar. Es fallen weder Lizenz- oder Wartungskosten an, noch ist ein Abonnement erforderlich.

Der Bedarf an Model-Based Development nimmt stetig zu, da heutige Produkte und Bauelemente zunehmend komplexer sind und einzelne mechanische und elektrische Systeme mit Softwarekomponenten und Subsystemen gekoppelt werden. Der Einsatz von MBD war jedoch bis heute aufgrund von Lizenz- und Kostenstrukturen der Simulationswerkzeuge sowie der proprietären Formate nur sehr eingeschränkt möglich.

„Altairs MBD Lösungen haben von Anfang an offene Standards wie Python Skripting, Modelica® Modellierung und Functional Mock-up Interface (FMI) verwendet“, sagte Brett Chouinard, Präsident von Altair. „Nun stellt Altair auch seine Open Matrix Language – eine High-Level, matrix-basierte numerische Computersprache – Open Source zur Verfügung, um interessierte Wissenschaftler zu ermutigen, die Sprache zu erweitern, Toolboxen hinzuzufügen und die Sprache für ihre Aufgaben bei der mathematischen Modellierung und in der Simulation einzusetzen. Die Öffnung unserer Skriptsprache für die weltweiten Anwender wird es uns und den Mitgliedern unserer Gemeinschaft ermöglichen, aktiv zusammenzuarbeiten und so mit der zunehmenden Geschwindigkeit der Technologieveränderung Schritt zu halten.“

„Model-Based Development ist für die innovativsten Produktentwicklungsorganisationen eine Schlüsseltechnologie. Altairs mutiger Schritt, die Eintrittsbarriere für den Einsatz und die breite Verwendung zu senken, hat das Potenzial, den Markt für Systemmodellierung und -simulation signifikant zu verändern“, erläutert Don Tolle, Director of Simulation-Driven Systems Development Practice bei CIMdata. „Wir freuen uns darüber, dass Altair seine Model-Based Development Technologie weltweit für mehr Ingenieure zugänglich macht, indem das Unternehmen seine Open Matrix Language als Open Source veröffentlicht sowie Basisversionen seiner Softwareprodukte kostenfrei zur Verfügung stellt“, fügte Professor Giancarlo Genta, Department of Mechanical and Aerospace Engineering, Politecnico di Torino, hinzu.

Die leistungsfähigen Basic Editionen haben keinerlei Einschränkungen hinsichtlich Modellgröße und sind für jeden – inklusive Studierende, Lehrkräfte, Forscher, Hobbybastler und Erfinder sowie Ingenieure – verfügbar. So ermöglicht beispielsweise die Basic Edition von Altair Compose Zugriff auf die komplette Open Matrix Language, darunter Anbindungen zu Python, unter Verwendung des einfach anwendbaren Integrated Development Environment (IDE) von Compose. Weiterführende Funktionen und professioneller Support sind über die Professional Editionen erhältlich, welche die Möglichkeiten der Basic Editionen erweitern, indem sie Zugriff auf die wertvollen Altair HyperWorks™ CAE Readers ermöglichen. Dadurch ist es einfacher, mathematische Operationen mit Daten aus CAE oder dem physikalischen Versuch durchzuführen, zu visualisieren und weiterzuverarbeiten.

Weitere Informationen über die Open Matrix Language finden Sie auf der Open Matrix Webseite. Die Basic Editionen sind als Download unter https://www.altair.com/mbd2019/ verfügbar.

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Vom Wissensmanagement zur Werkstoffoptmierung mit EDA®

EDA® ist ein flexibel einsetzbares Informationssystem für die Werkstofftechnik. Das System ermöglicht eine nahtlose Integration von Datenmanagement, Wissensmanagement und Modellbildung.

In diesem kostenlosen Workshop möchten wir Ihnen die aktuellen Entwicklungen und weitergehende Perspektiven zur Nutzung von EDA zeigen.

Ziel der Veranstaltung ist das

  • Kennenlernen von Wissensmanagement und Werkstoffdatenmanagement mit EDA
  • Kennenlernen der Möglichkeiten zur Optimierung von metallischen Strukturwerkstoffen mit JMatPro und EDA®
  • Kennenlernen einer CAE-Integration im Zusammenspiel mit Siemens Teamcenter

Kurzvorträge und Vorführungen mit Diskussionen führen in folgende Themen ein:

  • EDA für Wissensmanagement: Werkstoff- und Literaturdaten aus der StahlDat in EDA –
    Erweiterung und Pflege von Wissen am Beispiel einer Edelstahlgießerei
  • EDA für die Modellbildung: Einlesen von Daten aus Werkstoffprüfungen und Literatur mit
    Datenverdichtung und Modellbildung für CAE Anwendungen bis zur PLM-Integration
  • EDA für praktisches Wissensmanagement: Werkstoff- und Literaturdaten aus Referenzdatenbanken in EDA – Erweitung und Pflege von Wissen am Beispiel einer Edelstahlgießerei

In weiteren Diskussion sollen Kosten und Nutzen von Werkstoffdaten beleutchtet werden:

  • Welches Unternehmen braucht welche Werkstoffdaten?
  • Reichen Datensammlungen aus Normen?
    Daten aus der Cloud, z.B. Stahldat vs. Nutzung einer eigenen Inhouse-Lösung
  • Kosten und Aufwand für die Einführung einer Inhouse Lösung und wirtschaftliche
    Potenziale durch Einführung von EDA

Melden Sie sich bis zum 05. September an – wir freuen uns auf Sie!

Weitere Informationen auf www.matplus.de

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Forschungsprojekt: Deep learning analysiert Low-Speed-Crash

Internet-of-Things-Technologie vereinfacht Alltagsprozesse

Das Internet der Dinge (Internet of Things – IoT) kann solche Prozesse künftig vereinfachen. Intelligente Sensoren (IoT-Devices) können Zustände automatisch überwachen und Aktionen auslösen. Im konkreten Fall kann ein IoT-Modul Low-Speed-Crash-Ereignisse am Fahrzeug erfassen, analysieren und unmittelbar an den Verleiher oder Besitzer senden. Eine zeitintensive Nachkontrolle entfällt. Tecosim und IoT Venture nutzen für das Projekt die neuartige Narrowband Internet-of-Things-Technologie. Diese sehr effiziente Übertragungsmöglichkeit wird in Deutschland seit diesem Jahr sukzessive ausgerollt.

Low-Speed-Crash-Detector: Algorithmus erkennt Crashs

Mit dem Forschungsprojekt verfolgt Tecosim das Ziel eine solche Lösung anzubieten. Die Funktionsweise wird durch die neue IoT-Technologie möglich: Ein Beschleunigungssensor misst am Fahrzeug auftretende Erschütterungen und identifiziert daraus mögliche Aufprallereignisse. Die Software analysiert die Beschleunigungssignale und stellt fest, ob ein Low-Speed-Crash vorliegt oder ein anderes Ereignis das Signal ausgelöst hat. Das System unterscheidet also, ob ein kleiner Parkunfall oder ein großes Schlagloch die Ursache ist.

Tecosim-Crash-Simulationsdaten: Deep Learning für Algorithmen

Der Fokus des Tecosim-Forschungsprojekts liegt somit auf der Steigerung der Lernfähigkeit sowie der Programmierung der benötigten Software. Bei der Entwicklung der Algorithmen nutzt Tecosim sein jahrzehntelanges Know-how in der Crash-Simulation und greift auf die daraus gewonnenen Erkenntnisse zurück. Zusätzlich fließen die vorhandenen Simulationsdaten aus dem eigenentwickelten Reverse Engineering Prozess TEC|BENCH mit ein. Bei diesem Verfahren werden auf dem Markt verfügbare Fahrzeuge gescannt und die gewonnenen Geometriedaten in CAE-Modelle zur Crashsimulation aufbereitet. Bei der Verarbeitung und Zuordnung der Daten verwendet Tecosim „Deep Learning“. Die Methode nutzt künstliche Intelligenz und lernt durch neuronale Netzwerke Muster und Gesetzmäßigkeiten anhand von Beispieldaten auch in unbekannten Informationen zu erkennen.

Tecosim GmbH und IoT Venture GmbH: Synergien gezielt nutzen

Das gemeinsame Forschungsprojekt ist auf zwei Jahre angelegt und wird gefördert durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Mit dem Programm sollen die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen nachhaltig unterstützt werden. Das Forschungsteam des Projektes setzt sich aus Mitarbeitern von Tecosim und der IoT Venture zusammen. Beide Unternehmen nutzen ihre digitale Kompetenz um das Internet der Dinge im Alltag zu etablieren.

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Die neue MDESIGN CAD-Schnittstelle ist da

Die neue CAD-Schnittstelle MDESIGN connect ist da. Sie ermöglicht Ingenieuren und Konstrukteuren ihre Entwicklungsabläufe zu beschleunigen und dadurch Projektzeiten noch effizienter einzuhalten. Denn mit MDESIGN connect werden 3D-CAD-Daten für die Auslegung und Berechnung von Wellen ab sofort in Sekundenschnelle importiert. Die aufwändige manuelle Datenübertragung per Hand gehört damit der Vergangenheit an. Automatisch übertragen werden sowohl Geometriedaten als auch die für die Gestaltung und Lebensdauerberechnung wichtigen Kerben wie zum Beispiel Absätze, Passfedern, Bohrungen, Einstiche und Verzahnungen. Außerdem profitieren Anwender von einem Plus an Sicherheit und höherer Datenqualität: MDESIGN connect nutzt Daten aus ein und derselben Quelle. Damit entfällt die doppelte Eingabe von Geometriedaten und das Risiko von Fehleingaben vermieden. Und auch das zeitaufwändige Nachprüfen der Daten ist ab sofort nicht mehr notwendig.

Hohe Flexibilität dank bidirektionalem Datenaustausch
Der schnellen Weiterverarbeitung der CAD-Daten sowie einer reibungslosen Zusammenarbeit mit Kollegen und Zulieferern steht nun nichts mehr im Weg. Denn MDESIGN connect bietet nicht nur die Möglichkeit, CAD-Modelle zu importieren, sondern umfasst zusätzlich eine Export-Funktion: Mit dem neuen 3D-Designer können Wellen-Modelle noch schneller erstellt und berechnet werden. Anschließend werden diese Modelle für alle gängigen CAD-Systeme exportiert. Der Im- und Export von Daten ist im neutralen STEP-Format möglich.

Weitere Informationen rund um die neue CAD-Schnittstelle MDESIGN connect sind online abrufbar unter www.mdesign.de/software/cad-interface.

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