azubi- & studientage Koblenz 2019 – Nachbericht

Ein gigantischer Andrang, der alle Erwartungen übertroffen hat, zufriedene Aussteller und gutgelaunte Besucher — ein voller Erfolg für die 12. Runde der azubi- & studientage Koblenz in der CGM ARENA. 120 Aussteller aus den verschiedensten Branchen präsentierten weit über 250 Ausbildungsberufe und Bildungsmöglichkeiten. 8.700 Besucher fanden sich dieses Jahr am 12. und 13. April in der CGM ARENA ein und nahmen die Gelegenheit wahr, mit den ausstellenden Unternehmen, Kammern, Institutionen, Hochschulen und Universitäten in direkten, persönlichen Kontakt zu treten. Die etablierte Bildungs- und Karrieremesse bot in gewohnter Manier die perfekte Kommunikationsplattform, um die Nachwuchskräfte von morgen heute schon mit den potentiellen zukünftigen Arbeitgebern zu verbinden.

Citir | Isrif | Läuft!

Lässig und souverän führte der Comedian Osman Citir am Stand der IHK durch die Messe. Mit Humor  und Leichtigkeit wurde von ihm der Durchstarter-Parcours moderiert. Der erfolgreiche und weit über die Grenzen von Koblenz hinaus bekannte Citir stellte auch sein Können als Interviewer unter Beweis. Im Gespräch mit Frans Louis Isrif, Geschäftsführer und Veranstalter der azubi- & studientage Koblenz, wurden so publikumsnah der Messeparcours und die Berufsfelder-Tour — der interaktive neue Messerundgang m.azubitage.de – der mmm message messe & marketing GmbH präsentiert. Der informative und lockere Schlagabtausch lieferte den Besuchern, Schülern, Eltern und Lehrern den Durchblick, um das Tool auf dem Smartphone anzuwenden und sinnvoll einzusetzen.

Interaktiv | Jobcaching 2null18

Das digitale Zeitalter schreitet mit großen Schritten voran. Die Veränderungen ziehen sich quer durch alle Bereiche des Lebens und stellen junge Menschen vor neue unbekannte Herausforderungen bei den ersten Schritten in Richtung Berufsleben und Ausbildung. Die gute Vorbereitung auf den Messebesuch, Informationen im Vorfeld der Messe und das persönliche Gespräch am Stand sind notwendige Faktoren für einen erfolgreichen Start in die berufliche Zukunft. Es war in Folge dieser Entwicklung kaum verwunderlich, dass das Jobcaching 2null18 einen positiven Zuspruch fand.

Die im Trend liegende mobile Anwendung führte die Besucher mit ihrem Smartphone wie bei einem Location-based Game direkt an den Stand der ausstellenden Unternehmen, die das zu ihren Neigungen und Talenten passende Angebot im Repertoire hatten. Frans Louis Isrif trägt mit der Entwicklung des interaktiven Tools einen bedeutenden Anteil zur Weiterentwicklung der Nachwuchssuche im digitalen Zeitalter bei. Gekonnt hat er die persönliche Kommunikationsplattform der azubi- & studientage-Messe sinnvoll mit angesagten Tendenzen kombiniert und ein Produkt kreiert, dass Youngsters bei der Berufswahl unterstützt und Unternehmen ein weiteres, effektives Instrument zur  Nachwuchskräftegewinnung zur Verfügung stellt.

Vorträge | Rahmenprogramm

Großer Aufmerksamkeit erfreute sich auch das vielfältige Vortragsprogramm. Die unterschiedlichen Vorträge rund um die Themen Ausbildung, Berufswahl, Entwicklungsoptionen und Zukunftsperspektiven fanden großen Anklang bei den interessierten Messebesuchern.

Medienpartner | Kompetent | Engagiert

Die gute und enge Zusammenarbeit mit dem exklusiven Print-Medienpartner Rhein-Zeitung hat auch dieses Jahr maßgeblich zum Erfolg der azubi- & studientage Koblenz 2019 beigetragen. Zahlreiche Marketingmaßnahmen, informative Berichterstattung im Vorfeld der Messe und eine gelungene Sonderbeilage zu den azubi- & studientagen erreichten zuverlässig die Haushalte und Schulen in Koblenz und Umgebung.

Unterstützung | Prinzen-Power

Das Aussteller-Café bot, mit Unterstützung vom landesweit bekannten Traditionsunternehmen Griesson – de Beukelaer, Gebäckspezialitäten und stets frischen, heißen Kaffee.

Die nächste azubi- & studientage-Messe Koblenz findet am 24. und 25. April 2019 in der CGM ARENA statt. Der virtuelle Messe-Rundgang befindet sich bis zum 03.05.2019 unter dem Link www.azubitage.de/v-al-koblenz  [DC]

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azubi- & studientage Koblenz 2019

Am 12. und 13. April ist es wieder soweit. Die azubi- & studientage Bildungs- und Karrieremesse geht in der CGM ARENA Koblenz in die 12. Runde. Alle Youngster, Schüler bzw. Schulabgänger und Berufseinsteiger sind herzlich willkommen, um sich über interessante Angebote zu Aus- und Weiterbildung, Studium und duale Studiengänge zu informieren. Die Messe bietet die ideale, zeitgemäße Kommunikationsplattform, um direkt mit Unternehmen, Schulen und Hochschulen in Kontakt zu treten. Die persönlichen Beratungsgespräche zwischen den Besuchern und den ausstellenden Unternehmen, Institutionen, Kammern und Hochschulen stehen im Vordergrund der erfolgreichen Veranstaltung und unterstreichen die Bedeutung der azubi- & studientage für Koblenz und die Region.

Direkt | Persönlich

120 Aussteller aus den verschiedensten Fachbereichen präsentieren sich mit vielfältigen Angeboten zu Ausbildung und Studium und stehen für persönliche Gespräche am Stand zur Verfügung. Den interessierten und motivierten Messebesuchern bietet sich die Gelegenheit, wichtige Kontakte zu knüpfen und sogar Bewerbungsmappen zu überreichen. „Tatsächlich ist das persönliche Gespräch mit den Ausstellern die beste Investition in die eigene berufliche Zukunft“, sagt Frans Louis Isrif, Geschäftsführer der mmm message messe & marketing GmbH, „die Messe bietet die ideale Plattform für die direkte Kontaktaufnahme und das persönliche Gespräch“, so Isrif weiter. „Aus dem direkten Kontakt zwischen potentiellen Nachwuchskräften und Ausstellern können sich überraschende Optionen ergeben. Alle Beteiligten profitieren davon“, weiß Frans Louis Isrif aus seiner 25-jährigen Erfahrung zu berichten.“Wir freuen uns, erneut so zahlreich Aussteller auf der Messe begrüßen zu können, die ihr breitgefächertes Angebot an Ausbildungen, Studiengängen und sonstigen Bildungswegen präsentieren“, berichtet Isrif weiter. Auch dieses Jahr wird die Messe in Koblenz von der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer und der Industrie- und Handelskammer unterstützt. Die Besucher können sich auf eine Vielzahl attraktiver Angebote aus den verschiedensten Segmenten freuen.

Jobcaching 2null18 | Nachwuchssuche 2null18 | Interaktiv | immer einen Augenblick aktueller

Mit der neu entwickelten Online-Anwendung auf m.azubitage.de können die Besucher der Messe zum ersten Mal mit ihrem Mobiltelefon interaktiv und gezielt passende Bildungsangebote filtern. Der kostenlose WLAN-Zugang erlaubt es den Schülern, die angebotenen Touren während des kompletten Messebesuchs wie ein Location-based-Game zu nutzen und die jeweiligen Aussteller anzusteuern.

Das neue Tool erlaubt es auch den Unternehmen, das Interesse der begehrten Nachwuchskräfte und Berufseinsteiger auf die individuellen Angebote zu fokussieren.

Rahmenprogramm | Information

Die Messebesucher der azubi- & studientage Messe Koblenz erwartet neben vielfältigen Informationen und interaktivem Messeparcours auch ein breitgefächertes Rahmenprogramm mit Vorträgen zu Themen rund um Ausbildung und Studium. Ergänzend zu den Standberatungen werden Bildungs- und Personalexperten in abwechslungsreichen Vorträgen nützliche Tipps und Tricks für die Bewerbung und Berufswahl verraten.

Als exklusiver Medienpartner unterstützt die Rhein-Zeitung die azubi- & studientage Koblenz 2019. Das Traditionsunternehmen Griesson – de Beukelaer, der Premium-Exklusiv-Partner, sorgt auch in diesem Jahr wieder für leckere Snacks.

Die Messe findet am Freitag von 09 bis 15 Uhr und am Samstag von 10 bis 16 Uhr in der CGM ARENA Koblenz statt. Der Eintritt ist wie immer frei.

Alle Informationen zur Veranstaltung finden sich unter www.azubitage.de/koblenz. [DC]

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Angriff auf Tarifautonomie in Sachsen-Anhalt läuft ins Leere

Torsten Schöne, CGM-Geschäftsführer in Gera, berichtet über die erfolglosen Versuche einer anderen Gewerkschaft, mit unlauteren Mitteln gegen die tarifführende CGM einen eigenen Haustarifvertrag in einer Firma in Sachsen-Anhalt abzuschließen.

Es gibt in Ostdeutschland eine Firma mit zwei Standorten in Sachsen und einem in Sachsen-Anhalt. Die Firma war im Laufe des Jahres 2018 an einen chinesischen Investor verkauft worden.

Mit dieser Firma hat die Christliche Gewerkschaft Metall seit vielen Jahren einen Haustarifvertrag. Beide Tarifpartner und der neue Investor wollten die erfolgreiche und vertrauensvolle Tarifarbeit weiterhin fortsetzen und schlossen daher im September 2018 einen neuen Tarifvertrag ab.

Begleitet wurden die Tarifverhandlungen allerdings von organisierten Warnstreiks einer anderen Gewerkschaft am Standort in Sachsen-Anhalt. Die konkurrierende Gewerkschaft forderte die Firma auf, mit ihnen einen eigenen Tarifvertrag abzuschließen. Der Investor und seine hier tätigen Verantwortlichen sahen aber keine Veranlassung dazu. Anstatt mit der anderen Gewerkschaft zu verhandeln, wollen sie an der bewährten Tarifpartnerschaft mit der CGM festhalten.

Einige Medien in Sachsen-Anhalt berichteten zeitnah über diese Toraktionen. Dabei kam es zu einigen falschen Tatsachenbehauptungen seitens der anderen Gewerkschaft, eine entsprechende Gegendarstellung der CGM wurde jedoch nicht veröffentlicht.

Der neue Haustarifvertrag mit der CGM wurde den Kolleginnen und Kollegen am Standort in Sachsen-Anhalt auf einer Betriebsversammlung vorgestellt. Die Reaktion der meisten Mitarbeiter vor Ort war positiv.

Doch diese gute Resonanz hielt die andere Gewerkschaft augenscheinlich nicht davon ab, mit der Bitte um Unterstützung an die Handels- und Wirtschaftsabteilung der chinesischen Botschaft in Berlin heranzutreten. Trotzdem erhielt die andere Gewerkschaft erneut eine Absage von dem chinesischen Investor und seinen deutschen Repräsentanten.

Nicht umsonst sind die Wahrung der Koalitionsfreiheit und die Tarifautonomie im deutschen Grundgesetz verankert. Art. 9, Abs. 3 GG untersagt auch einer anderen Gewerkschaft „Abreden, die dieses Recht einschränken oder zu behindern suchen […] [und erklärt] hierauf gerichtete Maßnahmen [für] rechtswidrig.“

Torsten Schöne, CGM-Geschäftsführer in Gera, kommentiert das Geschehen:

„Dies bedeutet, dass es eine Fortführung der für beide Seiten erfolgreichen Tarifpartnerschaft geben wird. Die CGM als Tarifpartnerin begrüßt diesen Vertrauensbeweis und hebt das rechtlich und moralisch vorbildliche Verhalten der Arbeitgeberseite hervor.

Ich bin sehr froh, dass der Versuch von unbeteiligten Dritten, einen geltenden Tarifvertrag auszuhebeln, folgerichtig gescheitert ist. Wir können unsere gute Tarifarbeit zum Wohl der Beschäftigten somit auch in Zukunft fortsetzen.“

Kontakt:

Torsten Schöne
Geschäftsstelle Mitte/Ost
Ziegelberg 2, 07545 Gera

Tel.:  0365 24471
Mail: gera@cgm.de

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„Die CGM steht an der Seite der vom Stellenabbau betroffenen Arbeitnehmer im Nemak-Werk Dillingen.“

Kürzlich gab der Werksleiter der Nemak Dillingen GmbH bekannt, dass 152 der ca. 1.100 Beschäftigten der Aluminiumgießerei ihre Arbeitsplätze verlieren würden. Die Christliche Gewerkschaft Metall beklagt diese Spätfolge der Dieselaffäre, steht an der Seite der betroffenen Belegschaft und plädiert für eine sozial gerechte Gestaltung des Stellenabbaus.

Tatjana Roeder, die als CGM-Geschäftsführerin Nemak in Dillingen betreut, nimmt dazu Stellung:

„Bedauerlicherweise verlangt die unzureichende Auslastung der Dillinger Produktionskapazitäten auch nach der Einführung von Kurzarbeit im 4. Quartal 2018 dem Werk und der Belegschaft große Opfer ab.

Nur ein Jahr nach dem 25. Betriebsjubiläum befindet sich dieser innovative Zulieferer von Bauteilen für Dieselmotoren unverschuldet in einer schwierigen Lage. Ganz offensichtlich haben viele Menschen dieser Antriebstechnologie vorerst ihr Vertrauen entzogen, die Dieselaffäre zieht hier weitere Kreise.

Die Christliche Gewerkschaft Metall erklärt sich mit den betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Nemak-Werk Dillingen solidarisch und wird sie in jedem Fall unterstützen. Wir appellieren zudem an die Unternehmensleitung und die saarländische Landesregierung, ihren Beitrag für eine sozial gerechte Gestaltung des Stellenabbaus und die Erhaltung aller weiteren Jobs zu leisten.“

Kontakt:

Tatjana Roeder
Landesgeschäftsstelle Saarbrücken
Ursulinenstr. 63a, 66111 Saarbrücken

Tel.: 0681 92728 40
Mail: saarbruecken@cgm.de

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„Es ist unerträglich, dass die Geschäftsleitung von Opel keine klaren Worte zur Zukunft der Beschäftigten im ITEZ Rüsselsheim findet!”

Entgegen früherer Aussagen bestreitet die Geschäftsleitung von Opel neuerdings, dass das Rüsselsheimer Entwicklungszentrum in den kommenden Jahren mit verschiedenen Aufgaben voll ausgelastet sei. Der angestrebte Teilverkauf an den französischen Entwicklungsdienstleister Segula verunsichert viele Kolleginnen und Kollegen stark. Die CGM fordert daher klare Worte der Opel-Führung zur Zukunft der Beschäftigten im ITEZ Rüsselsheim.

Adalbert Ewen, Bundesvorsitzender der CGM, nimmt dazu Stellung:

„Mit dem Zukunftstarifvertrag ist im letzten Jahr eine richtige und wichtige Weichenstellung getroffen worden, die den Opel-Beschäftigten Sicherheit hinsichtlich ihrer beruflichen Perspektive im PSA-Konzern bis Mitte 2023 gewähren sollte. Dass das Management nur kurze Zeit später auf die Idee kam, bis zu 2.000 Kolleginnen und Kollegen an ein in Deutschland weitgehend unbekanntes Unternehmen wie Segula auszugliedern, war ein großer Fehler. Hier wurde das Vertrauen der Kolleginnen und Kollegen darin, dass die Selbstständigkeit der Marke Opel auch unter dem Dach der neuen „Mutter“ – wie versprochen – erhalten bleiben würde, leichtfertig verspielt.

Die CGM fordert von der Unternehmensspitze von PSA sowie von der Rüsselsheimer Geschäftsführung von Opel, dass den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern endlich reiner Wein zu ihrer Zukunft eingeschenkt wird. Dies betrifft neben der Unklarheit bezüglich des Segula-Deals insbesondere die Frage, ab wann welche neuen Fahrzeugmodelle in die deutschen Werke kommen. Klar ist, dass wir es nicht hinnehmen werden, dass die Löhne und Gehälter der Beschäftigten nach einem Betriebsübergang in ein größeres Start-Up, das nicht tarifgebunden ist, abgesenkt werden.

Als Gewerkschaft erwarten wir daher dringend klare und verlässliche Zusagen der Geschäftsleitung. Zum Wohle der Beschäftigten sind wir zu einem konstruktiven Dialog mit dem gewerkschaftlichen Partner und der Arbeitgeberseite jederzeit gerne bereit.“

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CGM: „Schluss mit einer Rentenpolitik nach Kassenlage – der halbe Beitragssatz für Betriebsrenten muss jetzt kommen und dauerhaft gelten!“

Beim politischen Reizthema der Doppelverbeitragung von Betriebsrenten hat der öffentliche Protest der betroffenen Arbeitnehmer die Bundesregierung offenbar zum Umdenken veranlasst. Die CGM begrüßt die politischen Überlegungen des Bundesgesundheitsministeriums zur Rücknahme dieser sozial ungerechten Mehrbelastung von Hunderttausenden Betriebsrentnern.

Adalbert Ewen, Bundesvorsitzender der CGM, kommentiert:

„Angesichts der monatlichen Rekordstände bei den finanziellen Überschüssen der gesetzlichen Krankenkassen ist nun auch der einstige politische Sachgrund für diesen sozialen Missstand entfallen. Die Christliche Gewerkschaft Metall wertet die Abführung sowohl des Arbeitgeber- als auch des Arbeitnehmeranteils der Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung bei der Betriebsrente als sozial ungerechte und politisch törichte Mehrbelastung der deutschen Arbeitnehmer. Bei einer Direktversicherung haben viele jetzige Betriebsrentner sogar ihr Urlaubs- und Weihnachtsgeld guten Glaubens in die Betriebsrente gesteckt und erhalten heute dadurch weniger gesetzliche Rente.

Der politische Eingriff von 2004 in die dritte Säule der Altersversorgung zulasten der Betriebsrentner mag der damaligen Bundesregierung rechtlich einwandfrei und finanziell alternativlos erschienen sein. Allerdings hat die urplötzliche Veränderung der sozialversicherungsrechtlichen Rahmenbedingungen auch für die laufenden Verträge bei vielen Bürgern viel Vertrauen gekostet und Skepsis geschürt. Offensichtlich hat die Große Koalition nun endlich die Verantwortung des Gesetzgebers, einen langfristig verlässlichen und planbaren rentenpolitischen Kurs zu fahren, erkannt und rudert zurück.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) steht nun vor der wichtigen Aufgabe, den notwendigen finanziellen Spielraum im Gesundheitssystem für die Rücknahme der Mehrbelastung auszumachen. Als CGM stehen auch wir hinter dem gemeinsamen Ziel, die Attraktivität der Betriebsrente für die jetzige sowie künftige Generation von Arbeitnehmern zu stärken. Die Rückbesinnung auf den halben Beitragssatz sehen wir als überfällige vertrauensbildende Maßnahme für die gesamte Altersvorsorge.“

 

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„Die Tarifbindung zu stärken ist ein hehres politisches Ziel, aber eine Schwächung der Tarifautonomie ist hierfür ein zu hoher Preis.“

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) stellte in einem Interview mit der „Stuttgarter Zeitung“ am 13. Dezember einige Überlegungen zur Stärkung der hiesigen Tarifbindung an. Während die CGM die politische Anerkennung des öffentlichen Stellenwerts der Tarifarbeit sehr begrüßt, werfen seine konkreten Vorschläge einige Fragen zur Wahrung der Tarifautonomie auf.

Adalbert Ewen, Bundesvorsitzender der CGM kommentiert:

„Anlässlich des 100. Jubiläums des Stinnes-Legien-Abkommens, das 1918 das erfolgreiche Modell der Sozialpartnerschaft in Deutschland begründete, begrüße ich die Diskussion um die Tarifbindung. Zweifellos fordert die abnehmende Bereitschaft zur gemeinsamen Aushandlung und branchenweiten Anwendung von Tarifverträgen sowohl Arbeitgeberverbände als auch Gewerkschaften enorm heraus. Diese zugegebenermaßen bedenkliche Entwicklung darf den Staat jedoch nicht dazu verleiten, die Sozialpartner aus ihrer ureigenen Verantwortung für die Gestaltung der Tarifautonomie zu entlassen.

Nicht umsonst hat sich der deutsche Gesetzgeber bislang darauf beschränkt, soziale Mindeststandards, wie z.B. den allgemeinen Mindestlohn, für die abhängig Beschäftigten festzulegen. Selbst die Allgemeinverbindlichkeitserklärung von Tarifverträgen setzt eine gemeinsame Initiative der beteiligten Tarifvertragsparteien voraus und erhebt ihre erfolgreiche Tarifarbeit somit zum Maßstab.

Die steuerliche Begünstigung von tarifgebundenen Unternehmen oder auch Mitgliedern der jeweils tarifierenden Gewerkschaft gilt vielen als staatliche Unterstützung der schwächelnden Sozialpartner. Diese Betrachtung verkennt aus unserer Sicht, dass ein solcher Eingriff in die Tarifautonomie durchaus die negative Koalitionsfreiheit verletzen und das Prinzip der Verhältnismäßigkeit berühren könnte. Darüber hinaus gibt die Christliche Gewerkschaft Metall zu bedenken, dass eine staatliche Übervorteilung insbesondere kleinerer Gewerkschaften oder Arbeitgeberverbände keineswegs im öffentlichen Interesse liegen kann, weil dies die pluralistische Idee des fairen Wettbewerbs aushebelt.“

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„Wir sollten die Überhöhung der Elektromobilität zum Heilsbringer oder Jobkiller beenden.“

Wenige Tage nach dem alarmierenden Sonderbericht des Weltklimarats zum 1,5-Grad-Ziel haben sich die EU-Umweltminister auf eine CO2-Reduktion um 35 Prozent bis 2030 verständigt. Während dieser politische Kompromiss weder Umweltschützer noch Automobilkonzerne befriedigt, mahnt die CGM eine umfassendere, realistische Betrachtung der Elektromobilität an.

Adalbert Ewen, Bundesvorsitzender der CGM, nimmt dazu Stellung:

„In der euphorischen Debatte um die Elektromobilität als vermeintlichem Heilsbringer für eine vom Klimawandel bedrohte Welt stehen meist Klimaschutz und Wirtschaftsinteressen gegeneinander. So apokalyptisch die Vorstellung untergehender Inseln im Pazifik auf uns wirkt, wir müssen auch das bedrohliche Szenario vom Verlust Zehntausender Jobs im deutschen Automobilsektor ernstnehmen. Der rasante Wandel des eigenen Lebensumfelds verunsichert Menschen und wirft viele Fragen auf.

Die zunehmende Verhängung von innerstädtischen Fahrverboten für CO2-ärmere Diesel macht deutlich, dass eine gesamtheitliche Betrachtung der Verkehrs- und Klimapolitik unbedingt vonnöten ist. Aus unserer Sicht versteift sich die öffentliche Debatte zu sehr auf die Frage, wann der Verbrennungsmotor vom Elektroantrieb endgültig abgelöst wird, und blendet einige Aspekte oft aus.

Die Christliche Gewerkschaft Metall weist in diesem Zusammenhang etwa auf die ungenügende flächendeckende Ladeinfrastruktur für Elektroautos, insbesondere auch in ländlichen Gebieten, hin. Auch die kaum problematisierte Ökobilanz der Elektromobilität in Bezug auf fossile Energierträger und den hohen Energieeinsatz in der Produktion von Elektrofahrzeugen gehört zu einer ehrlichen Debatte.

Der erhoffte Durchbruch der Elektromobilität auf dem Massenmarkt kann jedenfalls nicht allein durch schärfere Vorgaben für die Zusammensetzung des angebotenen Fahrzeugsortiments erreicht werden. Wir sprechen uns für eine sachliche Analyse der Möglichkeiten und Grenzen der Elektromobilität aus.“

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CGM kommentiert

Angesichts der Fahrverbote in mehreren deutschen Großstädten erkennt nun auch die Bundesregierung den gesellschaftlichen Stellenwert der Nachrüstung von Euro-5-Dieseln an. Die Christliche Gewerkschaft Metall begrüßt diese Rückkehr zur politischen Sacharbeit und kritisiert zugleich die defensive und zögerliche Haltung einiger Automobilhersteller in der Frage.

Adalbert Ewen, Bundesvorsitzender der CGM, nimmt dazu Stellung:

„Wir erwarten jetzt von allen Automobilherstellern, dass sie sich an der technischen Nachrüstung – auch finanziell – anstandslos beteiligen und somit ihrer moralischen Verantwortung gerecht werden. Aus unternehmerischer Sicht sind die Prämien bei einer Umtauschaktion natürlich deutlich attraktiver, aber längst nicht jeder Bürger kann oder will sich ein anderes Fahrzeug desselben Herstellers zulegen.

In den letzten Jahren ist bei den Kunden und nicht zuletzt bei den Mitarbeitern viel Vertrauen verloren gegangen und die Unternehmen sollten es als eine einmalige Chance begreifen, mithilfe der technischen Nachrüstung Schaden wiedergutzumachen, Einsicht zu zeigen und das Richtige zu tun. Der Industriestandort Deutschland hat historisch stets von der hohen Qualität seiner Produkte profitiert und gerade der Automobilsektor steht weltweit wie kein zweiter für das Gütesiegel „Made in Germany“.

Die CGM hält die ablehnende Einstellung einiger Automobilhersteller zur Nachrüstung daher für falsch und ruft die Geschäftsführungen zur konstruktiven, umfassenden Zusammenarbeit mit der Politik auf.“

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CGM-Stellungnahme: Unser neuer Tarifvertrag mit der VEM Motors GmbH kann sich sehr wohl sehen lassen

Gegenüber dem MDR und der Volksstimme wurden seitens der IG Metall Falschbehauptungen in Bezug auf den Tarifvertrag der CGM mit der VEM Motors GmbH in die Welt gesetzt. Die Christliche Gewerkschaft Metall verurteilt diese fadenscheinige Verleumdungskampagne und beklagt die unverantwortliche Irreführung der Beschäftigten hinsichtlich unserer Tarifarbeit.

Als einzige durch einen höchstrichterlichen Beschluss des BAG anerkannte Metallergewerkschaft vertritt die CGM bundesweit ca. 90.000 Mitglieder in der M+E-Industrie sowie in vielen Handwerksbereichen und zeichnet sich durch eine sachverständige und weitsichtige Tarifarbeit aus.

Torsten Schöne, CGM-Geschäftsführer im Tarifbereich Mitte/Ost, führt dies weiter aus:

„Entgegen der Darstellung der IG Metall sind die Entgelte der Beschäftigten der VEM Motors GmbH dank der guten Tarifarbeit der CGM auch in den Jahren 2008, 2012 und 2014 stetig angestiegen. Der neue Tarifvertrag sieht ab dem 01.07.2019 eine Verkürzung der Arbeitszeit von derzeit 40 auf 38 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich vor. Dies entspricht einer Entgelterhöhung von 5 Prozent. Zudem kommt im Januar 2019 noch eine Entgelterhöhung von 1,5 Prozent hinzu.

Gemäß der tariflichen Vereinbarung erhält jeder Arbeitnehmer und Auszubildende im Juni eines jeden Jahres weiterhin eine Erholungsbeihilfe in Höhe von 156 Euro. Ab diesem Jahr wird ein Weihnachtsgeld in Höhe von 200 Euro gezahlt. Bei einem positiven Betriebsergebnis werden die Arbeitnehmer finanziell am gemeinsamen Erfolg beteiligt. Schließlich profitieren sie ebenso bei der Entgeltumwandlung für die betriebliche Altersvorsorge und beim tariflichen Krankengeldzuschuss von unserer Tarifarbeit.

Darüber hinaus hat die Christliche Gewerkschaft Metall mit der VEM Motors GmbH mehrere Tarifverträge zur Übernahme der Auszubildenden und zur Beschäftigungssicherung geschlossen. Das verbesserte Tarifwerk kommt dabei auch in den Werken in Dresden und Zwickau zur Anwendung, sodass nicht nur die Mitarbeiter in Wernigerode – darunter viele CGM-ler – höhere Entgelte erzielen.“

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