TÜV SÜD: Mängelquote bei Omnibussen sinkt

Busfahren ist sicher und beliebt: Rund 5,7 Milliarden Passagiere waren 2017 mit deutschen Bussen unterwegs. Das Sicherheitsniveau hat sich in den vergangenen Jahren auch dank zahlreicher neuer Sicherheitssysteme wie etwa Notbrems- und Spurhalteassistent, Feuerlöschanlage oder der Überrollfestigkeit weiter erhöht. Das zeigen die Ergebnisse des TÜV Bus-Reports 2018, der nun vom Verband der TÜV e.V. (VdTÜV) vorgestellt wurde. Demnach ist die durchschnittliche Quote der erheblichen Mängel seit dem letzten TÜV-Bus-Report 2015 um 3,2 Prozentpunkte auf jetzt 15,3 Prozent gesunken.

„Busse gehören zu den sichersten Verkehrsmitteln in Deutschland“, sagt Jürgen Wolz, Leiter Operations bei der TÜV SÜD Auto Service GmbH. Dazu trägt nicht zuletzt die Hauptuntersuchung bei, die außerdem für eine größere Sensibilität seitens der Betreiber beim Thema Wartung sorgt.“ Busse ab acht Fahrgastplätzen müssen hierzulande alle zwölf Monate zur Hauptuntersuchung. Ab einem Jahr gibt es zusätzlich halbjährlich und ab dem dritten Jahr sogar vierteljährlich eine Sicherheitsprüfung. Die Hauptuntersuchung wird stets an die technologische Entwicklung angepasst. Seit Ende Mai 2018 gilt beispielsweise auf der Basis der europäischen Richtlinie 2014/45/EG die Mängelkategorie „gefährlicher Mangel“. Anders als bei der Einstufung „verkehrsunsicher“, bei der eine Meldung an die Zulassungsbehörde erfolgt, hat der Fahrzeughalter noch die Möglichkeit, die Mängel sofort zu beheben und innerhalb eines Monats zur Nachprüfung wiederzukommen.

Weniger Mängel

Blick auf die Ergebnisse des TÜV Bus-Reports 2018: Fast 85 Prozent der Fahrzeuge rollen ohne erhebliche Mängel über die Prüfgasse. Die Quote der erheblichen Mängel liegt bei 15,3 Prozent.
12,2 Prozent der Busse weisen lediglich geringe Mängel auf. Altersbedingt steigen die Mängelquoten an: Bei der ersten Hauptuntersuchung haben 5,3 Prozent der Fahrzeuge erhebliche Mängel, nach fünf Jahren 11,5 Prozent und nach zehn Jahren 17,3 Prozent. Zum Vergleich der Blick auf die Pkw: Satte
26,5 Prozent der Zehnjährigen müssen eine Werkstattrunde drehen, bevor es die Plakette gibt.

Leichte Verbesserungen

Eine insgesamt größere Sorgfalt bei Wartung sorgt beim Licht für einen leichten Rückgang der durchschnittlichen Quote bei den erheblichen Mängeln. Sorgenkind hier: die Rückstrahler mit einer durchschnittlichen Quote von 6,8 Prozent. Obwohl der Gesetzgeber Busfahrer gleich doppelt verpflichtet, das Fahrzeug vor Abfahrt zu kontrollieren – ganz allgemein für jeden Fahrzeugführer und zusätzlich durch die Erlaubnis zur Personbeförderung: Die Sorgfalt lässt mit zunehmender Entfernung zum Fahrerplatz nach. Dass also gerade die Rückstrahler besonders oft beanstandet werden, belegt weiteren Nachholbedarf bei der Sorgfalt gegenüber den passiven Lichteinrichtungen und untermauert die hohe Bedeutung der Kontrolle vor Fahrtantritt. „Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig eine engmaschige wiederkehrende technische Prüfung ist“, so Jürgen Wolz.

Große Verantwortung

TÜV SÜD-Fazit: Noch bessere Wartung, vor jeder Abfahrt ausführlicher Check, und: den Fahrern Zeit und Material zur Verfügung stellen wie beispielsweise für einen Lampentausch. Stehen Reparaturen an: sofort in die Werkstatt! „Beim Massenverkehrsmittel Bus mit hierzulande jährlich beinahe sechs Milliarden Passagieren haben alle Beteiligten – Betreiber, Werkstätten und Prüforganisationen – eine große Verantwortung“, unterstreicht Jürgen Wolz. Das gelte besonders auch vor dem Hintergrund, dass die Passagierzahlen auf der Langstrecke steigen.
„Der TÜV Bus-Report legt die Lupe auf die Technik und leistet damit einen wichtigen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit“, so Wolz.

Sichergehen mit Zertifikat

Die neuesten Zahlen aus dem Bus-Report 2018 untermauern: Der Bus gehört zu den sichersten Verkehrsmitteln. Orientierung für Passagiere bietet zusätzlich das Zertifikat „Sicherheit im Busbetrieb“, das TÜV SÜD bereits seit Jahren vergibt. Bei der Zertifizierung stehen insbesondere Organisation, Fahrer und Fahrzeug im Fokus. Dabei geht es um die Einsatzpläne und Weiterbildung der Chauffeure ebenso wie um die regelmäßige Kontrolle der Sicherheitsausrüstung (Verbandskasten, Warnwesten etc.) oder den Umweltschutz im Betriebsablauf.

Weitere Informationen dazu unter www.sichererbusbetrieb.de

Den kompletten „Bus-Report 2018“ gibt es zum Herunterladen unter www.vdtuev.de

Datenbasis des TÜV Bus-Reports 2018 sind mehr als 50.000 Hauptuntersuchungen bei Reise-, Überland- und Linienbussen. Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge liegt bei 8,6 Jahren, die durchschnittliche Laufleistung bei 57.000 Kilometern. Als größter Fahrzeug-TÜV hat TÜV SÜD circa
40 Prozent der Datensätze bereitgestellt.

Weitere Infos zu TÜV SÜD unter www.tuev-sued.de.

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Oracle changes business model for Java SE

primion would like to draw attention to the fact that Oracle is making changes to the Java SE business model.

Oracle does not seem to provide any further updates for Java SE 8 and following versions for free. In the commercial environment, a subscription model with costs is to be introduced so that customers can continue to receive updates.

Company’s should check what this change means for them.

Further information can be found here: http://www.oracle.com/technetwork/java/javase/overview/index.html

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EnBW und IS4IT gemeinsam auf der it-sa 2018 in Nürnberg mit umfassendem Angebot für maximale Sicherheit

Vom 9. bis 11. Oktober präsentieren EnBW und IS4IT auf der it-sa (Halle 9 Stand 252), der führenden Fachmesse für IT-Security, das gemeinsame, durchgängige Lösungsangebot für Kritische IT-Infrastrukturen (KRITIS).

„Dass die Belastung der Unternehmen im Security-Bereich enorm groß ist, ist offensichtlich. Einerseits steigen die Risiken durch die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung der Industrie und die zunehmende Anzahl von Cyberangriffen aus dem In- und Ausland, andererseits wächst der Druck durch gesetzliche Vorgaben wie das IT-Sicherheitsgesetz, die DSGVO und andere Regularien. In vielen Unternehmen fehlen die Ressourcen und Kompetenzen, die daraus resultierenden vielfältigen Anforderungen umzusetzen“, beschreibt Ronny Schubhart, Portfolio Manager IT-Sicherheit bei IS4IT, die Situation der Firmen. „Mit unserer Lösung, die wir auf der it-sa 2018 vorstellen, adressieren wir genau dieses Defizit und können alle relevanten Themen abdecken.“

Integriertes Angebot deckt alle Sicherheitsanforderungen ab

Die Zusammenarbeit beider Unternehmen wurde 2017 gestartet und mündete in eine gemeinsame Managed-Service-Security-Lösung, die sämtliche Anforderungen der Unternehmen im Bereich IT-Infrastruktur- und Kommunikationssicherheit bis hin zu den Endgeräten der Anwender umsetzt.

Zum Full-KRITIS-Service gehören das deutschlandweite KRITIS-Service-Netz, Managed Network Services, Managed Services zum Betrieb von Infrastruktur, Server und Applikationen, das Computer Emergency Response Team, das Security Operation Center, Secure Communication Services und Enterprise Mobility Services, Secure Web & E-Mail Services sowie Security-Lösungen für Industrie 4.0. Weitere Beratungsleistungen adressieren Compliance im Hinblick auf die EU-DSGVO oder das IT-Sicherheitsgesetz.

„Natürlich muss man nicht das gesamte Angebot in Anspruch nehmen. Unser Angebot ist modular aufgebaut, sodass wir nach einer Sicherheitsanalyse auf Basis unserer Service-Angebote Quick Check und Deep Check gemeinsam mit dem Kunden bestehende Sicherheitslücken zielgerichtet schließen können“, erläutert Klaus Frank, Leiter EnBW Full Kritis Service.

Starke Partnerschaft dank langjähriger Security-Expertise

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG unterliegt als Kernkraftwerksbetreiber den höchsten IT-Sicherheitsanforderungen und war deutschlandweit das erste Unternehmen, das die erhöhten Anforderungen aus dem neuen IT-Sicherheitsgesetz im Rahmen der Erfüllung der SEWD (Sonstige Einwirkung Dritter) IT-Richtlinie erfolgreich mithilfe ihrer Tochter EnBW Kernkraft GmbH umgesetzt hat.

Als einer der führenden deutschen IT-Dienstleister für IT-Security und Managed Services arbeitet IS4IT eng mit allen relevanten Herstellern von Sicherheitstechnologien zusammen und sorgt dafür, dass die Mitarbeiter stets auf dem neuesten Stand der Technik sind. Von dieser Expertise profitieren dank Managed Services mehrere Unternehmen, sodass das Ganze nicht nur professionell, sondern auch wirtschaftlich abgewickelt werden kann.

Unternehmensprofil EnBW

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG hält aus der Erfahrung mit dem Betrieb kritischer Infrastrukturen heraus ein umfassendes Angebot an Beratung und Services für KRITIS-Unternehmen bereit. Man bündelt die vielfältigen Kompetenzen der EnBW zu einem starken Leistungsprogramm für KRITIS-Unternehmen im Bereich IT-Sicherheit und IT-Datenschutz. EnBW begleitet die Kunden als umsetzungsstarker und zuverlässiger Full-Service-Partner bei der erfolgreichen Realisierung ihrer IT-Security-Compliance-Ziele, damit diese sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

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Arrow zeigt IT-Gesamt-Lösungen auf mehreren Veranstaltungen

Arrow bietet seinen Channel-Kunden im September und Oktober 2018 ein weitreichendes Veranstaltungs-Programm. Bei allen Terminen steht die Demonstration von Gesamt-Lösungen im Vordergrund.

Mitte September nimmt Arrow an den solutions.hamburg teil, dem größten Digitalisierungs-Kongress in Deutschland. Arrow zeigt im Rahmen der Veranstaltung ganzheitliche Lösungen von der Sensorik bis hin zu IT-Lösungen. Schwerpunkte bilden IoT, Security und Data Analytics. Arrow stellt seinen Ansatz eines IoT-Ökosystems vor, in das sich verschiedene Anbieter im Channel einbringen können, um gemeinsam eine Lösung bei ihren Endkunden zu realisieren. Eine Podiumsdiskussion im Anschluss nähert sich interessanten Fragestellungen rund um die Zukunft des IoT.

Im September und Oktober setzt Arrow zudem seine GetConnected Roadshow zu Cloud-Themen fort und führt zusätzlich eine GetConnected Storage Roadshow durch. Im Oktober stehen auch die Citrix Consulting Days an. Erfahrene Citrix Trainer und Berater stehen den Teilnehmern zur Verfügung. Die Consulting Days bieten die Möglichkeit, sich zu Citrix-Projekten auszutauschen.

Darüber hinaus ist Arrow als Mitaussteller an den Messeständen von Check Point und Splunk auf der IT Security Messe IT-SA in Nürnberg vom 9. bis 11. Oktober 2018 in Nürnberg vertreten.

Die Termine im Überblick

  • IT-SA: 9.-11.10. in Nürnberg an den Ständen von Splunk (Halle 10.0 / 10.0-116) und Check Point (Halle 10.1 / 10.1-110)

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Faxgeräte: Alte Technik als Sicherheitsrisiko

Das gute alte Fax hat ausgedient, möchte man meinen. Schließlich gibt es E-Mails und Scanner, mit denen sich Dokumente genauso einfach verbreiten lassen. Trotzdem verfügen die meisten Büros und Behörden weiterhin über eine Faxnummer und setzen diese zumindest für einige Vorgänge auch weiterhin ein. Oft verbirgt sich die altmodische Technik in den großen Multifunktionsdruckern mit Scanner und Kopierer. Diese sind bekannterweise bereits seit einigen Jahren im Fokus von Hackern, da sie eine gute Angriffsfläche bieten, sowohl eine Verbindung zum Firmennetzwerk als auch zum Internet haben, und in vielen Fällen nur unzureichend geschützt sind. Um Angriffe aus dem Netz zu verhindern, lassen sich jedoch Maßnahmen ergreifen, beispielsweise durch eine Authentifizierung für die Auftragsfreigabe.

Nun haben Sicherheitsforscher von Check Point eine weitere Möglichkeit gefunden, über solche Multifunktionsgeräte ein Netzwerk zu infiltrieren: Das Fax, an das wohl kaum jemand denkt, wenn es um Cybersicherheit geht. Dabei ist der Gedanke gar nicht so abwegig, aus verschiedenen Gründen: Zum einen weil die Protokolle beim Versand und beim Empfang in den letzten Jahrzehnten kaum oder gar nicht geändert wurden und zum anderen, weil es seit der Erfindung des Fax nur einen sehr ungenauen Industriestandard für diese Protokolle gibt, der dazu geführt hat, das er in vielen Geräten nur unzureichend eingehalten wurde. Als dritter Faktor kommt hinzu, dass Faxe nie verschlüsselt übertragen werden. Wer also die Telefonleitung anzapfen kann, kann auch alle per Fax geschickten und empfangenen Daten abfangen.

Den Sicherheitsforschern gelang es außerdem, mit einem manipulierten Fax einen Stack Overflow zu provozieren. Dabei wird das System des angegriffenen Geräts überlastet und schließlich zum Absturz gebracht. Das wiederum können Angreifer ausnutzen, um sich Rechte zu sichern und weiter ins System vorzudringen. Im Test dauerte es weniger als eine Minute, ein Fax mit entsprechendem Schadcode zu versenden. Das Problem: Faxnummern fast aller Unternehmen lassen sich mit wenigen Klicks im Impressum finden – und weitere Schutzmaßnahmen wie ein Spamfilter oder ein Virenschutzprogramm gibt es für den Faxempfang nicht.

Die Angriffe funktionierten bei allen Officejet-Druckern von HP. Der Hersteller hat nach der Warnung durch die Sicherheitsforscher mittlerweile ein Update herausgegeben, das den Stack Overflow unterbindet. Viele, gerade neuere, Geräte sollten dieses auch automatisch herunterladen und aufspielen. Wirklichen Schutz vor Angriffen über manipulierte Faxe bietet allerdings nur ein eigenständiges Faxgerät, das über keine Internetanbindung und auch keine Anbindung zum internen Netz verfügt.

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TÜV SÜD erhält Akkreditiv für Zertifizierung nach ISO 45001

Die Norm „Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ (DIN ISO 45001:2018) ist seit Juni 2018 auch in deutscher Sprache verfügbar. Nun hat die TÜV SÜD Management Service GmbH die Akkreditierung erhalten, um Unternehmen nach dieser neuen Norm zu zertifizieren.

„Die TÜV SÜD Management Service GmbH konnte darlegen, dass ihre Auditoren über das nötige Fachwissen und die entsprechende Kompetenz einschließlich der entsprechenden Kenntnisse zur neuen Terminologie verfügen, um Unternehmen zu zertifizieren, die Prozesse zur Verbesserung von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit nach der neuen Norm ISO 45001 implementiert haben“, sagt Andreas Engelhardt von der Zertifizierungsstelle der TÜV SÜD Management Service GmbH. „Ich bin sehr froh, dass uns die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) offiziell als erste Zertifizierungsgesellschaft in Deutschland für die Zertifizierung nach ISO 45001 anerkannt hat.“

Nach einer Übergangszeit von drei Jahren wird der bisherige Standard BS OHSAS 18001 ungültig und eine Zertifizierung erfolgt nur noch nach der neuen ISO 45001. Die Übergangszeit endet im März 2021. Auf Unternehmen, die mit einem nach OHSAS 18001 zertifizierten Arbeits- und Gesundheitsschutz-Managementsystem arbeiten, kommen nach Aussage von Andreas Engelhardt einige Änderungen zu.

Die ISO 45001 betrachtet das Thema nicht isoliert, sondern im Kontext des Unternehmens. Sie stellt die Interaktion zwischen einer Organisation und deren Geschäftsumfeld, das aus unterschiedlichen interessierten Parteien besteht, in den Mittelpunkt. Das Managementsystem bezieht also nicht nur Mitarbeiter des Unternehmens, sondern auch andere Personen mit ein, die der Zuständigkeit oder dem Einfluss des Unternehmens unterliegen – beispielsweise externe Mitarbeiter, Nachunternehmer und andere Geschäftspartner. Diese müssen im Vorfeld definiert werden. Besonders wichtig ist der Punkt „Konsultation und Beteiligung der Beschäftigten“. Das bedeutet, dass Beschäftigte zu definierten Aspekten zu beteiligen oder deren Ansichten einzuholen sind und gegebenenfalls andere interessierte Parteien zu Sicherheit und Gesundheit abgefragt und im Managementsystem berücksichtigt werden müssen. Das Vorgehen nach dem P-D-C-A-Zyklus – also Planen, Durchführen, Prüfen der Maßnahmen und entsprechendes Handeln (Plan, Do, Check Act) – ist dabei von wiederkehrender, entscheidender Bedeutung. Durch die High-Level-Structure hat die neue Norm die gleiche Grundgliederung wie andere revidierte ISO-Normen – insbesondere wie die ISO 9001:2015 für Qualitätsmanagementsysteme oder die ISO 14001:2015 für Umweltmanagementsysteme. Dadurch ist sie in der Terminologie vergleichbar und besser mit diesen Managementsystemen kompatibel. So wird zum Beispiel in allen drei Normen die besondere Verantwortung des oberen Managements für das Managementsystem betont. Als weitere Neuerung sollen mit der ISO 45001 nicht nur Risiken, sondern auch Chancen identifiziert und umgesetzt werden, um die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz zu verbessern.

Unternehmen, die aktuell nach OHSAS 18001 zertifiziert sind, sollten nun beispielsweise die Erwartungen der Beschäftigten zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (SGA) sowie andere interessierte Parteien analysieren, die Einfluss auf SGA haben könnten. Außerdem müssen die Unternehmen die dadurch entstehenden Risiken identifizieren und Prozesse festlegen, wie diese durch das SGA-Managementsystem kontrolliert werden. „Eine Zertifizierung nach ISO 45001 bestätigt, dass in einem Unternehmen die Prozesse und Anforderungen implementiert sind, um Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zu steuern und zu verbessern und den Beschäftigten einen sicheren Arbeitsplatz zu ermöglichen“, erklärt Andreas Engelhardt. Außerdem zeige ein Unternehmen so auch nach außen, dass ihm die Sicherheit und Gesundheit seiner Beschäftigten am Herzen liegt.

Weitere Informationen zu den Leistungen von TÜV SÜD zum Thema Arbeitsschutz und ISO 45001 gibt es unter https://www.tuev-sued.de/management-systeme/arbeitsschutz/iso-45001.

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Praktische Informationssicherheit

Von außerhalb der Organisation geführte Angriffe sind nur ein Szenario, wie unternehmenskritische, schutzwürdige oder sensible Informationen entwendet, verändert oder zerstört werden können. Kollaborationen unter internen Mitarbeitern, Kooperationen von internen Kräften mit externen Angreifern in verschiedenen hybride Szenarien des Social Engineering bedrohen permanent Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse.

Um diesen Gefahren einfach, effektiv und effizient zu begegnen, stellt C.O.S eine neue Anti-Hacking-Protokollierungsmethode in die Anwendungen integriert zur Verfügung, die die Verlässlichkeit und Revisionssicherheit aller einbezogenen Anwendungsmodule garantiert. Ab Herbst 2018 wird sie als Bestandteil der co_suite mitgeliefert bzw. können Cloud-Kunden im Rahmen der Serviceverträge in Ihren Genuss kommen.

Beim Härten von Unternehmensanwendungen sind Angriffe von innen bzw. vom eigenen Firmennetzwerk aus dank des Verfahrens einfach erkennbar und abzuwehren.

Ein Unternehmenssprecher sagt dazu: „unsere Kunden sind in der heutigen Welt häufig auch Angriffen aus dem internen Umfeld und über Social Engineering ausgesetzt und benötigen effektiven Schutz ihrer Betriebsgeheimnisse. Leitungsgremien, Shareholder und andere Stakeholder wie Versicherungen oder Aufsichtsbehörden können heutzutage angemessene Vorkehrungen für diese Risiken erwarten und sind nicht bereit, resultierende Schäden zu akzeptieren.

Andererseits dürfen die Sicherheitsmaßnahmen und Schutzmechanismen Abläufe, Produktivität nicht schmälern und das Arbeiten der Anwender (Informationworker)  nicht behindern.

Das innovative und flexible Verfahren von C.O.S ermöglicht das flexible und bequeme Aufdecken von Angriffen ohne große technische Recherchen und IT-Sicherheitsspezialisten anhand der mitgelieferten automatischen Check- und Monitoringfunktionen, das selbst bei doloser Kollaboration zwischen Anwender, Datenbank- und Systemadministration die Spuren unautorisierter Zugriffe aufzudecken vermag.

Dazu werden die Daten qualifiziert und nach Schutzwürdigkeit klassifiziert (aktuell z.B. personenbezogene Daten gemäß EUDSGVO). Je nach Sicherheitsklasse können die jeweiligen Bereiche verschlüsselt, protokolliert und mit zusätzlichen Authentifizierungen für Zugriffe konfiguriert werden. Die Methode lässt sich auf die unternehmensindividuell besonders sensiblen oder kritischen Daten konfigurieren, so dass der Benutzerkomfort ohne Medienbrüche, zusätzliche Kennwörter und Authentifizierungsverfahren erhalten bleibt und Zusammenhänge zwischen sensiblen und weniger sensiblen Informationen dargestellt werden können.

Der für die Verfolgung der Unternehmensinteressen angemessene Kompromiss zwischen einer effizienten einerseits aber andererseits sicheren Verarbeitung aller Informationen innerhalb der Organisation muss schnell zu finden und einfach einstellbar sein. Das Customising stellt dann schnell und flexibel die angemessene Balance zwischen Schutz und Zugänglichkeit bzw. Benutzerkomfort her. Die wirtschaftlichen Ziele schnelle Verarbeitung in operativen Vorgängen und erhöhte Schutzwürdigkeit bei strategischen Informationen und Betriebsgeheimnissen können somit in der Software gleichermaßen bedient werden. Die Mitarbeiter erfahren keinen Medienbruch beim Zugriff. Sie erhalten die für sie gedachten Informationen egal welcher Sicherheitsklasse aus einer Hand bzw. dem selben System.

Für die Aufdeckung von Angriffen stehen verschiedene Alarme, Instrumente und Integritätschecks zur Verfügung. Diese Auswertungen können grob oder detailliert, automatisch oder manuell, spontan oder zyklisch vorgenommen werden.

Die modulare Anwendung „co-suite“ wird mit dieser wichtigen Erweiterung ab Herbst 2018 ausgeliefert. Bestehende Kunden können sich im Rahmen ihrer Subskription das Upgrade kostenfrei liefern lassen. Cloud-Kunden erhalten das Upgrade automatisch im Zuge des nächsten Releasewechsel als unentgeltlichen Teil des Service.

C.O.S beschäftigt sich nach ihrer Gründung 1982 bereits seit 1998 intensiv mit Workflow-Systemen auf verschiedenen Technologieplattformen und aktuell mit web-basierten Lösungen. Von den Standorten in Luxemburg, Deutschland und Nordafrika werden Lösungsmodule für integriertes Risiko-, Compliance- und Qualitätsmanagement entwickelt und vertrieben. Damit können Anforderungen beliebiger Branchen und ihrer verschiedenen Normsetzungsgremien wie ISO-Normen, Banking-, Fond- und andere Finanzdienstleistungsregularien, GMP, HACCP im Einklang mit strategischen Zielen in die Organisation transportiert, etabliert und überwacht werden."

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Versicherer setzen teckPROFILER IDD erfolgreich ein

Der teckPROFILER IDD bietet Maklern, Vertrieben und Versicherern Unterstützung bei Beratungsprozessen inklusive Angemessenheits- und Geeignetheitsprüfung. Die VPV Lebensversicherungs-AG (VPV) konnte mit dem Technologieanbieter teckpro AG eine einfach nutzbare Lösung zur Umsetzung der IDD Anforderungen entwickeln.

Das IDD-Umsetzungsgesetz trat am 23. Februar 2018 in Deutschland in Kraft. Die zu erfüllenden Rahmenbedingungen und Informationspflichten haben Auswirkungen auf die bisherigen Prozesse, die gesamte Organisation und die Systemlandschaft der Branche.

Der teckPROFILER IDD unterstützt den Berater durch folgende Leistungen:

  • Erfüllung der erweiterten Beratungsanforderungen für Versicherungsanlageprodukte gemäß Artikel 30 IDD (§ 7c VVG)
  • Automatisches Kunden- und Produktmatching
  • Rechtssichere Dokumentation

Die Analysen des teckPROFILER IDD basieren auf den Ergebnissen der Fachgruppe Beratungsprozesse des Europäischen Instituts für Qualitätsmanagement finanzmathematischer Produkte und Verfahren            (EI-QFM). 

Allen Vermittlern der VPV steht der teckPROFILER IDD seit dem 23.02.2018 unter dem Namen „VPV Eignungs-Check“ zur Verfügung. Die Anwendung wurde in den Außendienstsystemen der VPV, sowohl für Vermittler als auch Makler, integriert und ist somit jederzeit verfügbar.

„Wir erhalten viel Lob von unseren Vermittlern für die komfortable und technisch unterstützte Umsetzung der Geeignetheitsprüfung“, berichtet Lars Georg Volkmann, Vertriebsvorstand der VPV. „Sie schätzen es sehr, dass sie mit dem VPV Eignungs-Check rechtssicher unterwegs sind. Dieser unterstützt ein für den Kunden und Vermittler nachhaltiges Beratungsergebnis.“

Über die VPV Versicherungen (VPV): Mit Hauptsitzen in Stuttgart und Köln ist die 1827 gegründete VPV ein modernes Finanzdienstleistungsunternehmen mit mehr als 190-jähriger Tradition. Mit über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Innen- und Außendienst bietet die VPV ihren Kunden ein umfassendes Angebot an Versicherungen und weiteren Dienstleistungen – auch in Kooperation mit starken Partnern. Mit einer Bilanzsumme von                          über 8,1 Milliarden € gehört die VPV heute zu den mittelgroßen Versicherungsunternehmen Deutschlands.

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Technische Serviceleistungen von den Krannich PV Experts

Neben einem breiten Portfolio rund um Photovoltaik bietet Krannich Solar ab sofort Serviceleistungen für die Installation zur Sicherung der Investitionen in eine PV-Anlage. Die steigende Komplexität von PV-Installationen, z.B. im Hinblick auf Speichersysteme, SmartHome und E-Mobility oder auch bei neuen Produkten stellt viele Installateure vor große Herausforderungen. Das kompetente Team von Krannich Solar zeichnet sich durch langjährige PV-Erfahrung aus. Angeboten werden Service­leistungen rund um die Installation, Prüfung, Wartung und Auswertung von PV-Komponenten. Vor Ort oder aus der Ferne.

Installationssupport aus der Ferne

Innerhalb der EU bietet Krannich Solar einen Installationssupport via Fernwartung oder Telefon an. Der Kunde wendet sich einfach mit seiner Frage oder Problemstellung an das Serviceteam. Die Krannich PV Experten unterstützen dann zum vereinbarten Zeitpunkt via Fernwartung oder Telefon bei der Installation oder Konfiguration.

PV & Speicher Check-up vor Ort

Innerhalb von Deutschland kommen die Krannich PV Experten auch gerne zu den Installateuren vor Ort. Von dem vielfältigen Serviceangebot profitiert der Installateur sowohl bei neuen als auch bei bereits existierenden PV-Anlagen:

  • Installationssupport
  • Strang-Messung
  • Thermographie-Aufnahme mit Auswertung und Bericht
  • Kennlinienmessung mit Auswertung und Bericht
  • Fehlersuche mit Auswertung und Bericht
  • PV (Schadens-)Gutachten
  • Aufspielen von Updates auf Wechselrichter und Speichersysteme

Zur Einführung gibt es bis 31. August 2018 einen exklusiven Rabatt von 10 Prozent für die erste Buchung einer PV Experts Dienstleistung.

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Die Zahn-Prothese auf Reisen

Manchmal ist es doch wie verhext. Das ganze Jahr freut man sich auf den Urlaub und kommt nach einer strapaziösen, langen Anreise endlich im ersehnten Idyll an, zerbricht beim Frühstück die Zahn-Prothese. Keine schöne Vorstellung! Werden im Vorfeld der Reise einige Dinge beachtet, kann man diesem Szenario vorbeugen.

Urlaubszeit ist Reisezeit! Prothesenträger sollten bedenken, dass die Zahn-Prothese auf Reisen keinen Urlaub hat. Sie wird auch während der erholsamsten Zeit des Jahres stark beansprucht. Böse Überraschungen, wie eine zerbrochene Prothese, ein abgeplatzter Zahn oder schmerzende Druckstellen, können den Urlaub empfindlich stören. Daher heißt es: Die Zahn-Prothese sollte bei der Urlaubsvorbereitung nicht vergessen werden.

Vorbeugen ist besser als reparieren!

Auch die Zahn-Prothese will gepflegt sein und braucht hin und wieder eine „Durchsicht“. Daher sind regelmäßige Kontrolltermine beim Zahnarzt unverzichtbar. Gerade vor einer Urlaubsreise sollte noch mal ein Check erfolgen. Professor Hans-Christoph Lauer (Leiter des Wissenschaftlichen Beirates des KpZ und Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt) rät: „Patienten mit Zahnersatz sollten vor einer Reise unbedingt eine Vorsorge-Untersuchung beim Zahnarzt vornehmen“. Der Zahnmediziner prüft bei diesem Termin den Zustand der Prothese. Es wird sichergestellt, dass die Prothese keine Risse aufweist, dass sie gut passt, nicht wackelt und keine schmerzhaften Druckstellen auslöst. Werden Mängel oder Verschleißerscheinungen entdeckt, kann der Zahntechniker schnell Abhilfe leisten, bevor es zu spät ist. Der Zahntechniker überarbeitet den Zahnersatz penibel und akkurat und reinigt ihn im Anschluss professionell. Frisch und ohne Mängel kann so auch die Zahn-Prothese auf Reisen gehen. In der Regel stimmt sich die Zahnarztpraxis so mit dem Dentallabor ab, dass der Patient keine langen Wartezeiten ohne Prothese hinnehmen muss.

Alternative: Zweitprothese

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich vom Dentallabor eine Zweitprothese anfertigen lassen. „Dies ist eine Wunschleistung, die viele Patienten mit herausnehmbarem Zahnersatz in Anspruch nehmen. Der Name „Reiseprothese“ verdeutlicht den Sinn des Zweit-Zahnersatzes gut“, so Professor Lauer. Die Reise-Prothese ist eine Ersatz-Prothese. „In vielen Fällen sei es günstiger, bei der Neuanfertigung einer Prothese gleich nach einer zweiten zu fragen, da diese parallel zur Herstellung der Erst-Prothese angefertigt wird“, rät Prof. Lauer weiter. Im Urlaub ist die Reise-Prothese dann im Notfall schnell zur Hand und die „Richtige“ kann nach der Reise in aller Ruhe vom Zahnarzt und dem heimischen Dentallabor repariert werden.

Was tun, wenn es doch passiert?

Bricht die Prothese im Urlaub und es ist keine Reise-Prothese im Gepäck, ist schnelle Hilfe gefragt. Soll der Zahnarzt vor Ort aufgesucht werden? Oder reicht es, nach der Reise zum eigenen Hauszahnarzt zu gehen. Die Antwort auf diese Frage ist individuell verschieden und hängt von der Art des Defektes ab. „Kleinere Defekte, wie zum Beispiel ein herausgefallener Prothesenzahn oder die Teilfraktur der Verblendung, können vielmals auch nach dem Urlaub repariert werden“, beruhigt Professor Lauer. Herausgefallener Zahnersatz, insbesondere Kronen und Brücken, sollte jedoch von einem Zahnarzt vor Ort zumindest provisorisch wieder eingesetzt werden.

Urlaubsvorbereitungen können umfangreich sein. Ist aber alles richtig geplant, kann die Reise unbeschwert erfolgen, egal ob ein paar Wochen an der Mecklenburgischen Seenplatte, eine Wanderung durch die Alpen oder der Strandurlaub in Spanien. Ganz gleich wohin es geht – auch die Zahn-Prothese sollte vorher vom Fachmann kontrolliert werden.

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