Erfahrungsbericht – Industriemeister Metall

#meineMeisterStory – mit dem Meistertitel zur Polizei

Meine berufliche Karriere begann mit einer Ausbildung zum Werkzeugmechaniker. Nach dem Abschluss habe ich mich umorientiert und einige Zeit als Justizvollzugsbeamter in der JVA Wuppertal-Ronsdorf gearbeitet. Hier konnte ich allerdings nicht übernommen werden, deshalb ging es für mich in den alten Job zurück. Das war für mich wie ein Schritt zurück und der monotone Arbeitsalltag hat mich einfach nicht glücklich gemacht. Ich wollte mehr erreichen.

Der gehobene Polizeidienst war mein neues Ziel

Um aus der Monotonie raus zu kommen, habe ich mich entschieden über den Meistertitel einen Weg in den gehobenen Polizeidienst zu finden. Da ich kein Abitur habe, ist das für mich eine gute Möglichkeit mein Ziel zu erreichen. Sollte das doch nicht funktionieren, stehen mir mit einem Meistertitel noch viele andere Türen offen. Deshalb war die Entscheidung für die Weiterbildung schnell gefallen.

Die guten Bewertungen sprechen für die MeisterAkademie Graf

Der erste Weg führte mich ins Internet. Dort habe ich mich über die verschiedenen Anbieter schlau gemacht und bin sofort auf die MeisterAkademie Graf GmbH gestoßen. Durch die positiven Rezensionen habe ich mich letztendlich für diese Meisterschule entschieden.
Wie bei den meisten ist mir das Fach NTG am schwersten gefallen. Ich habe es noch nie so leicht mit der Mathematik gehabt und werde es wahrscheinlich auch nie leicht damit haben *lach*. Gerade weil es auch viel mit Elektrotechnik und Chemie zu tun hat, womit ich in meinem Leben nie wirklich etwas zu tun hatte.
Das Fach Recht ist mir dagegen viel einfacher gefallen, weil ich mich für Gesetze interessiere und in meinem Wunschberuf im gehobenen Polizeidienst auch viel damit zu tun haben werde.

Der Kurszusammenhalt unter den Teilnehmern war grandios

Jeder hat sich mit jedem verstanden und man hat sich gegenseitig geholfen wo es nur ging. Einige Teilnehmer aus meinem Fachbereich und ich haben eine Lerngruppe gegründet und uns jeden Samstag zum Lernen getroffen. So konnten wir uns gegenseitig unterstützen und Wissen austauschen. Das hat mir definitiv sehr geholfen! Das ist für mich der Weg zum Erfolg: Dauerhaft an den Themen dranbleiben. Auch wenn es schwer fällt muss man sich nach der Schule hinsetzen und nochmal etwas nacharbeiten, ansonsten wird es sehr schwierig.

Mit Selbstmotivation zum Industriemeister Metall

Ich habe während der Weiterbildung meine Einstellung zum Leben geändert. Während des Kurses schon wird man motiviert und angetrieben Dinge, die man sich vorgenommen hat, auch zu bewältigen, auch wenn es schwierig wird. Ihr müsst motiviert sein und vor allem an euch selbst glauben. Manchmal wird es hart sein und man hat keine Lust mehr weiterzumachen, aber dann müsst ihr daran denken aus welchem Grund ihr euch dafür entschieden habt. Dann wird es definitiv leichter und die Motivation steigt enorm. Bildet euch weiter, denn danach stehen euch sehr viele Türen offen.

Leroy Oppermann hat bei der MeisterAkademie Graf seinen Vorbereitungskurs zum Industriemeister Metall abgeschlossen. Im Mai 2019 stehen die Abschlussprüfungen vor der IHK an.

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Nachhaltigkeit leben

Die CHT Gruppe mit Stammsitz in Tübingen hat sich zum Ziel gesetzt, weltweit der bevorzugte Partner für nachhaltige Spezialitätenchemie zu werden. In allen Unternehmensbereichen sind die Sortimente permanent auf dem Prüfstand und werden zunehmend durch zukunftsfähige und nachhaltigere Angebote ersetzt. Soweit möglich, entwickelt die CHT Alternativen, die nicht nur gesetzliche Bestimmungen einhalten, sondern übertreffen. Das Ziel ist, grundsätzlich kritische Substanzen komplett zu substituieren und zukunftsgerichtet zu entwickeln, auch wenn die Nachfrage nach solchen Lösungen seitens der Industrie noch gar nicht besteht. Ein erfolgreiches Beispiel ist das Geschäft mit Bindern für die Textilveredlung, die hauptsächlich in der Textilbeschichtung und im Pigmentdruck eingesetzt werden.

Durch die Gefahrstoffeinstufung der Europäischen Gemeinschaft ergaben sich 2016 erheblich strengere gesetzliche Vorgaben im Zusammenhang mit Formaldehyd.

Im Herbst 2017 kam es im deutschen Textilmarkt zu einer stark angestiegenen Nachfrage nach klassischen Bindern, die in der Regel geringe Anteile an Formaldehyd enthalten. Die CHT Gruppe reagierte und investierte in höhere Produktionskapazitäten, um die gestiegene Nachfrage zu bedienen. Dabei setzte man in der Produktion direkt auf neue, komplett formaldehydfreie Binder-Technologien, die den Bedarf der Textilindustrie und gesetzliche Bestimmungen eigentlich übertreffen.

Die Produkte eignen sich zur Herstellung von textilen Erzeugnissen nach Ökotex 100 Produktklasse 1, dem höchstmöglichen Standard, der in der Regel gar nicht erreicht werden muss.

Für formaldehydfreie Binder spricht vieles, dennoch waren Kunden teilweise skeptisch. Schließlich ging man durch die formaldehydfreie Technologie, von höheren Kosten und Anpassungen der produktionsseitigen Prozesse aus. Dennoch gelang es dem Team der CHT Germany im Jahr 2018, allein in Deutschland mehr als 500 Tonnen formaldehydfreie Binder zu verkaufen. Die erforderlichen Umstellungen und Anpassungen von Prozessen und Rezepturen unterstützte die CHT mit ihrem Expertenteam professionell und ohne Zusatzkosten. Darüber hinaus sind die innovativen Binder durchschnittlich 25% effektiver als die bisherigen formaldehydhaltigen Varianten und zeigen verbesserte Echtheiten.

„Die erfolgreiche Neuausrichtung des Bindergeschäftes leistet in vielerlei Hinsicht einen positiven Beitrag zur textilen Nachhaltigkeit,“ so Alfons Erb, Leiter Textilvertrieb bei der CHT Germany GmbH. „Einerseits durch die konsequente Eliminierung des Formaldehydes, und dem konzentrationsbedingt geringeren Einsatz von Bindern im Prozess, aber auch durch Ressourceneinsparungen in der Logistik, da weniger Volumina transportiert werden müssen.“

Wie am Beispiel der textilen Binder verdeutlicht, arbeitet die CHT daran, in allen textilen Anwendungsgebieten, der bevorzugte Partner für nachhaltige chemische Lösungen und Produkte zu sein. Die CHT Gruppe bietet unter anderem ein großes Sortiment an formaldehydfreien Fixierern, um textile Funktionalitäten und Effekte vollständig formaldehydfrei umsetzen zu können. Mittlerweile sind die meisten Effektpasten für Textildruck und viele weitere Beschichtungsprodukte komplett formaldehydfrei im Angebot.

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BAP Job-Navigator 01/2019: »Studienabschluss und Jobchancen«

Die Wahl eines geeigneten Studiengangs stellt junge Erwachsene heutzutage vor große Herausforderungen. „Das Angebot ist immens, was folglich auch die Entscheidung schwieriger macht. Dabei spielen neben persönlichen Interessen vor allem die späteren Jobaussichten eine immer größere Rolle. Im Raum steht vor allem die Frage: Welche Studiengänge bieten mir das größte Jobangebot und mit welchen Abschlüssen wird es schwieriger, einen Job zu bekommen?“, erläutert Thomas Hetz, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister e.V. (BAP). Genau diesen Fragen widmet sich der aktuelle BAP Job-Navigator und hat dafür 1.135.900 im Dezember 2018 veröffentlichte Stellenangebote hinsichtlich der geforderten Studienabschlüsse genauer analysiert.

Ingenieure haben die besten Jobchancen

Die meisten Stellenausschreibungen, fast acht Prozent, richteten sich an Ingenieure verschiedenster Disziplinen (87.459 Jobs). „Auch wir erleben eine steigende Nachfrage nach Ingenieuren. Vor allem in den Bereichen, die stark von der Digitalisierung beeinflusst werden, sind Unternehmen auf der Suche nach speziell qualifiziertem Personal“, erklärt Thomas Hetz. Dabei boten sich für Bewerber mit den Schwerpunkten Elektro- und Energietechnik (30.698 Jobs), Maschinen- und Anlagenbau (24.670 Jobs) sowie Konstruktionstechnik (12.493 Jobs) die besten Jobaussichten. Aber auch Absolventen aus dem Bereich der Fahrzeug- und Antriebstechnik (7.943 Jobs) hatten gute Jobchancen.

Universelle Einsatzmöglichkeiten mit Abschluss in Wirtschaftswissenschaften

Der Studiengang der Wirtschaftswissenschaften reiht sich mit fünf Prozent auf dem zweiten Platz der Studiengänge mit Top-Jobaussichten ein (58.768 Jobs). Dabei überwog das Angebot für Bewerber mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen (40.276 Jobs) deutlich gegenüber den Offerten für Bewerber mit volkswirtschaftlicher Expertise (2.743 Jobs).

Wer einen BWL-Abschluss vorweisen kann, dem bieten sich besonders viele Möglichkeiten, denn kaum ein anderer Studiengang bietet Jobchancen in so vielen verschiedenen Einsatzfeldern. Dabei richteten sich die Stellenangebote im Dezember vor allem an BWL-Absolventen, die im Bereich Finanz- und Rechnungswesen sowie Controlling (12.977 Jobs) tätig werden möchten. Aber auch in den Bereichen Organisation und Projektmanagement (9.811 Jobs), IT und Telekommunikation (8.882 Jobs) sowie Unternehmensführung (8.406 Jobs) standen die Jobchancen recht gut.

Informatik-Abschluss ist ebenfalls ein Jobgarant

Mit einem Studienabschluss in Informatik boten sich den Kandidaten nur marginal weniger Jobaussichten im Vergleich zu den Wirtschaftswissenschaften. In mehr als 57.900 Jobangeboten forderten die Unternehmen ein IT-Studium. Mit 61 Prozent boten die meisten Ausschreibungen „klassische“ IT-Jobs wie Softwareentwickler oder System-Administrator an. Aber auch beratende (13 Prozent) und organisatorische Tätigkeiten (8 Prozent) lassen sich mit einem Informatik-Abschluss ausüben. In der angrenzenden Disziplin der „Wirtschaftsinformatik“ standen 15.243 Jobs zur Verfügung.

Doch auch naturwissenschaftliche Abschlüsse sind gefragt. 25.380 Jobs standen hier zur Auswahl. Dabei wurden vor allem Kandidaten mit den klassischen Abschlüssen in Physik (8.591 Jobs), Chemie (8.323) und Biologie (5.014 Jobs) gesucht.

Studien-Klassiker mit durchschnittlichen Chancen

Wer sich dem nicht ganz einfachen Fachgebiet der Psychologie gestellt hat, den erwarteten im Dezember 3.534 Jobangebote – ein eher durchschnittlicher Wert. Ebenfalls durchwachsen standen die Jobchancen für angehende Geistes- und Sozialwissenschaftler (5.244 Jobs) sowie für Juristen und Rechtswissenschaftler (3.002 Jobs). Die Erfolgsaussichten für Lehramtsabsolventen lagen mit 1.836 Jobs sogar noch deutlich darunter.

Außergewöhnliche Studiengänge nur selten gefragt

Ein besonders geringes Stellenangebot bot sich für sehr spezifische Studiengänge. So standen Bewerbern mit einem Abschluss in Kulturmanagement bzw. Kunstgeschichte nur 374 Jobs zur Auswahl. Mit einem Pharmazie-Abschluss waren es sogar noch weniger als die Hälfte (184 Jobs). Besonders wenige Jobgebote gab es für die Abschlüsse in Geschichtswissenschaft (40 Jobs), Museumskunde (30 Jobs), Slawistik (5 Jobs) und Philosophie (4 Jobs).

Insgesamt machen die Ergebnisse aber auch deutlich, dass der Anteil der Stellenausschreibungen, die sich explizit an Akademiker richteten, mit 21 Prozent weit weniger groß ist als vermutlich angenommen. Auch Nicht-Akademiker haben auf dem Arbeitsmarkt also gute Jobaussichten.

Über den BAP Job-Navigator

Der BAP Job-Navigator wertet monatlich die Stellenangebote aus 200 Printmedien, 161 Online Jobbörsen, mehr als 30.000 Firmenwebsites und der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit aus. Im Zeitraum Dezember 2018 wurden insgesamt 1.135.900 Stellenanzeigen von über 142.183 Unternehmen analysiert. Wenn mehrere Anzeigen für eine Stelle geschaltet wurden, werden diese zusammengefasst und nicht mehrfach gezählt.

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3D-Druck im Schulunterricht

3D-Druck im Schulunterricht ist nicht nur eine Zukunftsvision, sondern dank der RUHRSOURCE GmbH aus Bochum lehrreicher Alltag.

Der 3D-Druck erobert allmählich unseren Alltag und wird bald in vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken sein. Um den Anschluss an andere Industrie- und Technologie-Länder (Ungarn war bereits 2016 einer der Vorreiter) nicht zu verlieren, empfiehlt sich eine Früh-Erziehung in der additiven Fertigung ab einem Alter von ca. 14 Jahren, sprich ab  der 8. Klasse der weiterführenden Schulen.

Aber wie bereichert der 3D-Druck im Schulunterricht das Lernen der Kids von heute?

  • Förderung des räumlichen Sehens und des Vorstellungsvermögens
  • Entwicklung planerischer, ingenieurtechnischer und IT-Fertigkeiten
  • Vertiefung von Kenntnissen in der Mathematik und Physik (zum Beispiel bei der Planung von detaillierten und komplexen Objekten)
  • Erweiterung von Fremdsprachenkenntnissen (die einschlägige Software gibt es auf Englisch, im Internet kann man auf Englisch nach neuen Objekten suchen, etc.)
  • Stärkung der Geduld und der Durchhaltekraft der Kinder (Verbesserung des Umgangs mit Niederlagen und Entwicklung des Bedürfnisses, Arbeiten zu Ende zu führen)
  • Steigerung des Selbstbewusstseins (Verhelfen zu Erfolgserlebnissen und dazu die Freude an gründlicher Arbeit zu erleben)

So wird der Unterricht spannender und leichter verständlich

Außer der Tatsache, dass den Kindern durch den Unterricht im Bereich 3D-Planung und 3D-Drucken zahlreiche Kompetenzen und Fertigkeiten übermittelt werden (während sie auch Erfahrungen mit einem bedeutenden Element der Innovation sammeln), können die hierbei angefertigten Produkte auch dazu beitragen, Modernität, Effizienz, Intensität und den Unterhaltungsaspekt des Unterrichts zu steigern.

Was kann man für die Schule 3D-Drucken?

  • Vorhandene Lehrmaterialien können repariert werden, indem defekte, eventuell zerbrochener Teile nachgedruckt werden.
  • Abbaubarer Kunststoff kann verwendet werden, um Reserve-Exemplare für zerbrechliches Anschauungsmaterial herzustellen.
  • Material, das käuflich erhältlich, jedoch für die Schule zu teuer ist, kann ebenfalls gedruckt werden.
  • Und neues Zubehör, das bisher nicht existierte, lässt sich ebenfalls kreieren.

Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf, indem sie neues Anschauungsmaterial planen, designen und 3D-drucken. Wenn das gedruckte Produkt (oder eventuell eine Produktfamilie) entsprechend interessant ist, kann es auch im Gemeinschaftsbereich der Schule ausgestellt werden.

Auf der Internetseite der RUHRSOURCE GmbH finden Sie ausführliche Beispiele für den Einsatz des 3D-Drucks in den Schulfächern Mathematik, Physik, Biologie, Chemie, Erdkunde, Geschichte, Deutsch sowie Grammatik, Fremdsprachen, Kunst und sogar Sport:

https://www.ruhrsource.com/3d-druck-im-schulunterricht/#schoolSubject

Lesen Sie hierzu auch die Pressemitteilung: „Das Klassenzimmer entsteht im 3D-Drucker"

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Kristallines Osmium wird noch spektakulärer

Mit den neuen möglichen Korngrößen haben Osmium-Oberflächen einen noch deutlicheren Glanz. Jedes einzelne Kristall kann mit der neuen Kristallisationstechnik mit bloßem Auge erkannt werden.

Osmium Fans nennen es den „Sparkle“

Die ersten Personen, die die neuen Oberflächen gesehen haben, nennen es den „Sparkle“. Nun ist es möglich, für makroskopischere Objekte die Einzelkristalle einer immer noch ebenen Oberfläche einzeln und direkt mit dem bloßen Auge ohne Lupe zu sehen.

Wenn Oberflächen mit sehr kleinen Kristallen das Licht zurückwerfen, so erkennen wir dies als einen metallischen Glanz, wie zum Beispiel bei einer Aluminiumfolie. Wenn nun allerdings die Korngröße der Kristalle wächst, nehmen wir einen anderen Effekt war. Im Volksmund wird dieser als "Glitzern" bezeichnet. Dabei reflektiert jeweils ein einzelner Kristall mit seiner exakten Oberfläche das Sonnenlicht direkt in das Auge des Betrachters. Dieser Punkt besonderer Helligkeit überstrahlt den diffusen Glanz der Metalloberfläche und wird als kleiner Blitz wahrgenommen.

Diesen Effekt kennen wir auch von einem Diamanten, der durch seinen Schliff ebenfalls größere, das Licht reflektierende Ebenen besitzt. Bei den neuen Osmium-Oberflächen sind die Kristallgrenzen nun an die Sichtbarkeitsgrenze für einzelne „Sparkles“ herangeführt, so dass man bei der Bewegung von Osmium im Sonnenlicht jeden einzelnen Reflex bewusst wahrnehmen kann.

Die Schönheit einer solchen Oberfläche ist unbeschreiblich. Man kann sie fotografisch nicht festhalten, da das Objektiv mit seiner Ausrichtung nur einen einzelnen Funken „sehen“ kann. Es ist nötig, ein Osmium-Schmuckstück oder eine ganze Disk in der Hand zu halten und durch das Sonnenlicht zu bewegen. Erst dann entfaltet sich der neue Sparkle im Auge des Betrachters.

Kristallisationszeiten und Lieferbarkeit

Die Kristallisationszeit der neuen 2D Objekte verdreifacht, die Schichtdicke verdoppelt sich. Das sind die Konsequenzen um die neuen größeren Kristalle tragen zu können. Die Menge an benötigtem Osmium liegt in der Regel damit auch in etwa bei der doppelten eingesetzten Masse an Rohosmium.

Die neuen Oberflächen müssen für Schmuckstücke einzeln bestellt werden. Da die Korngröße sich nach oben verändert ist es auch nötig, Intarsien in Schmuck generell etwas größer zu machen. Die bisherigen und bei Osmium üblichen Oberflächen waren vor allem für den Schnitt von Osmium-Diamonds und kleinen Objekten bis zu einem cm Größe vorgesehen gewesen.

Zitat, Ingo Wolf (Direktor Osmium-Institut Deutschland): „Wir sehen die neue Technik mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Tatsächlich sind die Oberflächen spektakulär und das ist natürlich ein toller und gewollter Effekt. Außerdem wird die Zertifizierung ein Stück weit einfacher. Allerdings gibt es auch zwei Schattenseiten. Die neuen Objekte kosten mindestens das Doppelte der ohnehin schon recht hochpreisigen Osmium Produkte und Halbzeuge. Auf der anderen Hand muss jedes Stück individuell gefertigt werden. Das bedeutet, dass die Lieferzeiten nicht nur durch die längere Kristallisationszeit, sondern auch durch den Bestellprozess steigen.  Wir gehen von bis zu vier Monaten bis zur Auslieferung an den Endkunden aus.“

Der Run geht erst los

Die neuen Oberflächen werden zurzeit noch bei den Herstellern und Kunden bekannt gemacht. Experten am Edelmetallmarkt gehen davon aus, dass für Osmium-Halbzeuge auf Basis größerer Flächen auch Investoren wieder das Zeitfenster nutzen werden, in welchem sie die Stücke noch zu guten Preisen erwerben können. Eine Osmium-Disk mit der neuen Kristallstruktur liegt vermutlich in einer Preisregion von 50.000 Euro

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Studieren ohne Abitur – so geht’s an der BBS 3

Mit mittlerer Reife zum Ingenieur? Die Berufsbildende Schule (BBS) 3 der Region Hannover eröffnet jungen Menschen mit Realschulabschluss und abgeschlossener Berufsausbildung die Möglichkeit, sich für ein Studium zu qualifizieren. Den Zugang zur Fachhochschule oder bestimmten Studiengänge der Universität können Jugendliche durch den Besuch der einjährigen Fachoberschule Technik erwerben.

Und ohne Realschulabschluss? Wer die einjährige Berufsfachschule in einer technischen Fachrichtung mit einem Notendurchschnitt von 3,0 und besser abgeschlossen hat, kann an der BBS 3 Hannover durch den erfolgreichen Besuch des zweiten Jahres der Berufsfachschule den Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) oder unter bestimmten Voraussetzungen auch den Erweiterten Sekundarabschluss I erwerben.

Nach erfolgreichem Abschluss der Berufsoberschule stehen den Schülerinnen und Schülern ingenieurwissenschaftliche und technologische Studiengänge offen, aber auch Fachrichtungen wie Architektur, Chemie, Geowissenschaften, Informatik, Physik oder Lehramt an berufsbildenden Schulen. Die allgemeine Hochschulreife ohne fachliche Beschränkung erhalten Absolventinnen und Absolventen, die zusätzlich über Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache verfügen. Entsprechende Kurse für Spanisch bietet die BBS 3 während der Fachoberschule und Berufsoberschule an.

Anmeldungen nimmt die BBS 3 in der Ohestraße 6 in Hannover bis Juli 2019 entgegen. Weitere Informationen unter Telefon (0511) 220 680 oder unter www.bbs3-hannover.de. Dort steht auch ein Anmeldeformular zum Download bereit.

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Aus Herausforderungen Chancen machen: Chemspec Europe 2019 zeigt innovative Chemielösungen für aktuelle gesellschaftliche und politische Anforderungen

Zwischen Investitionsboom, UN-Klimagipfel und Brexit sieht die Fein- und Spezialchemiebranche gespannt ihrem jährlichen Treffen auf der Chemspec Europe 2019 entgegen, um sich über die aktuellen Marktentwicklungen, Technologieneuheiten, Geschäftsmöglichkeiten und regulatorischen Fragen dieses sich rasant wandelnden Marktes auszutauschen.

Die Chemspec Europe findet vom 26. bis 27. Juni 2019 auf dem Messegelände Basel in der Schweiz statt, einer der wichtigsten Standorte für Fein- und Spezialchemie in Europa. Als zentraler Branchentreffpunkt vereint die Chemspec Europe wichtige Technologieführer, Innovatoren und Entscheidungsträger aus der Entwicklung und Fertigung chemischer Produkte sowie dazugehöriger Dienstleistungen unter einem Dach.

Die 34. Ausgabe der Fachmesse deckt das gesamte Spektrum der Fein- und Spezialchemie für unterschiedlichste Anwendungen und Industriebereiche ab, einschließlich Pharmazeutika, Agrochemikalien, Polymere, Lebens- und Futtermittel, Geschmacks- und Duftstoffe, Pigmente und Farbstoffe, Farben und Beschichtungen, Haushalts- und Reinigungschemikalien, Kleb- und Dichtstoffe, Petrochemikalien, Leder- und Textilanwendungen und viele mehr.

Zur vorherigen Messe 2018 kamen 358 Aussteller und mehr als 6.000 Teilnehmer aus der ganzen Welt. Die Ausstellerliste der kommenden Veranstaltung verspricht wieder ein starkes Aufgebot, wobei Deutschland die meisten Unternehmen stellt, gefolgt vom europäischen Ausland mit Großbritannien, der Schweiz, Frankreich, Belgien, Österreich, Irland und den Niederlanden. Ebenfalls prominent vertreten sind Aussteller aus den USA und Asien, insbesondere aus Indien und China.

Die Fein- und Spezialchemieindustrie agiert in einem sehr wettbewerbsintensiven Markt mit immer komplexeren Umweltanforderungen und steht derzeit unter reichlich Druck von unterschiedlichsten Seiten; zugleich profitiert die Branche von hohen Investitionen, insbesondere in grüne und bio-basierte Technologien. „Viele Hersteller verzeichnen derzeit gute Umsätze, doch die Unternehmen müssen den Wandel mitgestalten und noch stärker als bisher innovativ tätig werden, was Nachhaltigkeit und optimierte Betriebsabläufe angeht“, sagt Liljana Goszdziewski, Messedirektorin der Chemspec Europe im Namen des Veranstalters Mack Brooks Exhibitions. „Mit der richtigen Einstellung können Unternehmen die aktuellen Herausforderungen in neue Chancen für Innovation und Wachstum verwandeln.“

Liljana Goszdziewski erklärt weiter: „Die kommende Chemspec Europe bringt eine beeindruckende Vielfalt an Experten, Wissenschaftlern, Managern und Technologieführern zusammen und bildet so eine wichtige und anerkannte Plattform für die gesamte Branche. Einkäufer und Agenten können sich hier zu den neusten technischen Entwicklungen informieren, nach hochspeziellen Substanzen suchen oder im direkten Austausch mit Anbietern individuelle Lösungen entwickeln. Die messebegleitenden Workshops und Konferenzveranstaltungen bieten viele zusätzliche Gelegenheiten, um Fachwissen auszutauschen und internationale Kontakte zu Branchenkollegen und Geschäftspartnern zu knüpfen.“

Umfangreiches zweitägiges Konferenzprogramm parallel zur Messe

Ein hochkarätiges zweitägiges Seminarprogramm vermittelt informative Einblicke in aktuelle Marktentwicklungen und erläutert wichtige Schlüsselstrategien der Branchenführer für mehr Erfolg und Wachstum. Die Teilnahme ist für alle Aussteller und Besucher der Chemspec Europe 2019 kostenlos. Das vollständige Konferenzprogramm wird auf www.chemspeceurope.com veröffentlicht und fortlaufend aktualisiert.

Die Chemspec Agrochemical Outlook Conference, unterstützt von AGROW, beschäftigt sich mit den aktuellen Herausforderungen und Möglichkeiten der Branche für 2019. Die Konferenz beleuchtet das Thema aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der Industrieexperten, Hersteller und führenden Anbieter der Branche. Besucher erhalten wertvolle Einblicke, wie man den Anforderungen der Branche für 2019 gerecht werden kann.Das Pharma Lecture Theatre konzentriert sich auf die Trends, Herausforderungen und Chancen für die Pharmaindustrie, vermittelt Informationen zu aktuellen Forschungsprojekten und ermöglicht den direkten Austausch mit führenden Industrieexperten. Das Pharma Panel diskutiert über Ansätze zur Entwicklung globaler Outsourcing-Strategien, die Suche nach geeigneten Outsourcing-Partnern, Ansätze zur Risikobegrenzung, mögliche Probleme beim Outsourcing sowie Strategien für die effiziente Zusammenarbeit mit Partnern. Im Vorfeld des Panels am ersten Messetag spricht Dr. Magid Abou-Gharbia vom Moulder Center for Drug Discovery Research in Philadelphia in seiner beliebten Abou-Gharbia Lecture über neue Strategien der Pharmaindustrie, um öffentliches Vertrauen zurückzugewinnen, sinkende Produktivität und steigende Kosten in den Griff zu bekommen und gleichzeitig die Versorgung der Patienten mit innovativen Therapiemöglichkeiten zu sichern.Die Regulatory Services Conference, organisiert von REACHReady, unterstützt und berät Aussteller in Fragen zum Regulierungs- und Chemikalienmanagement und vermittelt Einblicke und praktische Tipps von Experten. Neben den Themen REACH, Biozide und CLP deckt das Seminar auch Inhalte zum Umgang mit bedenklichen Chemikalien, Rechts- und Compliance-Fragen sowie potentielle Auswirkungen neuer gesetzlicher Vorschriften auf die europäischen Chemieunternehmen ab, einschließlich REACH-ähnlicher Vorschriften auf internationaler Ebene.

Das RSC Symposium 2019, organisiert von der Royal Society of Chemistry, ist ein zweitägiges internationales Symposium zur Reduzierung von Umweltbelastungen. Präsentiert wird ein umfassendes Programm mit international anerkannten Sprechern aus der Industrie und aus Unternehmen, die bereits bahnbrechende Fortschritte in der Erforschung und Entwicklung neuer Ansätze für mehr Nachhaltigkeit erzielt haben. Themen sind die gewinnbringende Nutzung von Abfallprodukten, Alternativen zu problematischen Rohstoffen, der Austausch synthetischer Stoffe durch natürliche Rohmaterialien, die Minderung der Umweltauswirkungen von Kunststoffen, chemische Eigenschaften von Bio-Kunststoffen und biologische Abbaubarkeit, sowie Prozesseffizienz und Biokatalyse.

Die Chemspec Careers Clinic, organisiert von Chemical Search International, bietet eine diskrete und kostenlose Karriereberatung für Führungskräfte aus allen Ebenen der Fein- und Spezialchemiebranche durch eine spezialisierte Personalberatung.

Bereits zum dritten Mal bringen Chemspec Europe und BCNP Consultants junge Unternehmen, ihre Innovationen und das Thema „Unternehmensgründung in der Chemie“ auf die Bühne. Das Programm Innovative Start-ups beinhaltet einen Hauptvortrag, Präsentationen von Unternehmensgründern in der Chemie und eine Podiumsdiskussion.

Die Chemspec Europe 2019 findet vom 26. bis 27. Juni 2019 in der Messe Basel in der Schweiz statt. Eintrittskarten können ab Frühjahr 2019 erworben werden. Besucher können den kostenlosen Newsletter abonnieren, um regelmäßig mit Neuigkeiten zur Messe und aktuellen Meldungen aus der Branche versorgt zu werden. Weitere Informationen finden Sie auf www.chemspeceurope.com

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Deutlicher Anstieg der Ausbildungsplätze in der Ostchemie

Die Ausbildungsbilanz der Ostchemie fällt in diesem Jahr hervorragend aus. Mit 680 Plätzen konnte das Angebot in den Mitgliedsunternehmen um mehr als acht Prozent gesteigert werden. Das entspricht einem Zuwachs von 51 Plätzen. Dies ist das Ergebnis der Ausbildungsplatzumfrage, die vom Arbeitgeberverband Nordostchemie (AGV Nordostchemie) in Ostdeutschland durchgeführt wurde.

Auch bei den Übernahmen gibt es Positives zu berichten: „Knapp 93 Prozent der jungen Menschen werden im Anschluss an ihre Ausbildung übernommen“, weiß Nora Schmidt-Kesseler, Hauptgeschäftsführerin des AGV Nordostchemie. Sie ergänzt: „Etwa 42 Prozent erhalten unmittelbar einen unbefristeten Vertrag, die Anzahl ist gestiegen und wird es auch weiter tun.“ Sorge bereitet den Unternehmen vielmehr die Besetzung der angebotenen Plätze mit geeigneten Bewerbern.

Ein Grund ist das schwieriger werdende demografische Umfeld. Die Zahl der Schulabgänger sinkt und geht mit einem verstärkten Akademisierungstrend einher. Außerdem können Bewerber mittlerweile aus einer größeren Zahl an Angeboten auswählen. Um zukünftige Fachkräfteengpässe zu verhindern entscheiden sich viele Unternehmen, auf Nachwuchs aus dem eigenen Hause zu setzen. Rund zwei Drittel der Mitgliedsunternehmen bilden daher aus. Damit liegt der Osten über dem Bundesdurchschnitt. Die Kosten für eine Ausbildung sind hoch, schon deshalb sind Unternehmen daran interessiert, die jungen Fachkräfte im eigenen Betrieb zu halten.

Eine Ausbildung in der Chemie lohnt sich

In der letzten Tarifrunde sind die Azubi-Gehälter mit rund neun Prozent nochmals deutlich gestiegen. Dabei wird in rund 40 naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Berufen ausgebildet, in jedem erhalten die Berufseinsteiger bereits im ersten Lehrjahr mehr als 1.000 Euro Lohn. Darüber hinaus wurde das Urlaubsgeld verdoppelt und zwei zusätzliche freie Tage zur Prüfungsvorbereitung vereinbart.

Auf der Liste der wichtigsten Berufe stehen an erster Stelle mit Abstand die Chemikanten. Der wichtigste technische Beruf sind die Mechatroniker
(4. Platz), auch der bedeutendste kaufmännische Beruf ist in den Top Ten vertreten: die Industriekaufleute rangieren auf Platz 5. Dieses breite Berufespektrum bildet auch die Azubi-Kampagne „Elementare Vielfalt – Deine Ausbildung in der Chemiebranche“ wieder. Hier können sich Interessierte über das ganze Angebot informieren. Denn die Bewerbungsphase für 2019 läuft bereits.

Fit für die Zukunft

Mit einer Ausbildung bei der Chemie sind junge Menschen gut aufgestellt für die Zukunft. So würde in diesem Jahr als erstes die Wahlqualifikation „Digitalisierung und vernetzte Produktion“ in der Ausbildung zum Chemikanten eingeführt. Damit kommt die Vermittlung digitaler Kompetenzen im stärksten Ausbildungsberuf der Chemiebranche einen großen Schritt voran. Gleichzeitig unterstreicht sie die Zukunftsfähigkeit der Innovationskraft des dualen Ausbildungssystems.

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SABIC setzt PANFLOW im Management of Change ein

Je schneller sich ein Unternehmen an äußere Einflüsse anpassen und Innovationen hervorbringen muss, desto wichtiger wird es, die dafür notwendigen Änderungsmaßnahmen einem formellen Prozess zu unterziehen, der sowohl den Schutz von Mitarbeitern und Umwelt als auch die Wirtschaftlichkeit sicherstellt. Um diesen Prozess des Management of Change zu digitalisieren und im Rahmen des Qualitätsmanagements vorgenommene Audits sicher zu bestehen, setzt das Chemie-Unternehmen SABIC das Workflow Management System PANFLOW ein.

Änderungen am Herstellungsprozess sowie an technischen Anlagen sollen im Idealfall eines bewirken: Verbesserung. Sie können jedoch auch negative Auswirkungen haben – etwa dann, wenn Reparaturen, Erweiterungen oder Neuerungen nicht nach Vorschrift umgesetzt oder angemessen überprüft werden und so eine potenzielle Gefahr für Mitarbeiter und Umwelt darstellen. Um dies zu verhindern, führen zahlreiche Unternehmen innerhalb der Qualitätskontrolle sogenannte „Audits“ durch, in denen durch unabhängige, systematische Untersuchungen beurteilt wird, ob durchgeführte Maßnahmen und deren Ergebnisse den vorangegangenen Planungen entsprechen.

Auch das Chemie-Unternehmen SABIC misst der Sicherheit und Wirtschaftlichkeit aller Anlagen und Vorgänge einen hohen Stellenwert bei und lässt im Wirkungsbereich des Management of Change (MOC) alle Änderungen, die im Unternehmen vorgenommen werden, auditieren, wobei spezielle Gremien über die ordnungsgemäße Durchführung und Dokumentation entscheiden.

Die Umsetzung des MOC erfolgte bis vor einiger Zeit papierbasiert – benötigte Formulare und Checklisten wurden ausgedruckt, mit in die Anlagen genommen, ausgefüllt, zurück in das System gespeist und an den jeweils zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet. Um Zeit und Kosten zu sparen und darüber hinaus alle Änderungen genau zu dokumentieren, hat sich das Unternehmen entschlossen, diesen komplexen Prozess mit dem Workflow Management System PANFLOW zu digitalisieren. Die Software hilft nun dabei, erforderliche Änderungsmaßnahmen genehmigen zu lassen, sie mit minimalen Auswirkungen auf den laufenden Betrieb und die Umwelt durchzuführen und den gesamten Prozess lückenlos zu dokumentieren. Eventuelle Zeitüberschreitungen werden durch ein Ampelsystem und/oder eine E-Mail-Benachrichtigungsfunktion eskaliert.

Der SABIC MOC-Workflow im Detail

Steht eine Änderung im Unternehmen bevor, erfolgt zunächst eine Besprechung aller Beteiligten, in der ein hauptverantwortlicher „Projektzieher“ festgelegt wird. Dieser kann den Workflow nun anstoßen oder – falls der Workflow bereits von einer anderen Person initiiert wurde – mit zusätzlichen Informationen versehen. Die Angaben werden in PANFLOW über flexibel erstellbare Formulare erfasst und anschließend von speziellen Gremien bewertet.

Im nächsten Schritt erreicht der Workflow den „Gatekeeper“, der auf Basis der gewonnenen Informationen entscheidet, ob das Änderungs-Projekt angenommen, abgelehnt oder in einen Warte-Status (on Hold) versetzt wird.

Nach erfolgter Freigabe findet eine weitere, große Besprechungsrunde statt. Mitarbeiter, die dieses Meeting organisieren müssen, erhalten durch den Workflow im Vorfeld eine Info, um rechtzeitig Ressourcen wie etwa Besprechungsräume bereitstellen zu können. Nach der Besprechung unterschreiben alle verantwortlichen Teilnehmer digital und geben damit das Projekt für die weitere Bearbeitung frei. Alle Besprechungen werden in PANFLOW protokolliert und können in einer Liste eingesehen werden.

Wird das Projekt final freigegeben, erfolgt die Änderung bzw. Umsetzung der Anlage. Um eine größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten und die vorgenommenen Änderungen nachvollziehbar zu machen, müssen unter anderem bestehende Dokumentationen angepasst werden. Hierfür gibt es in PANFLOW vom Administrator vorgefertigte und erweiterbare Checklisten, in denen angekreuzt werden kann, was genau angepasst werden muss und welcher Mitarbeiter dafür verantwortlich ist. Die Mitarbeiter wiederum können selbst einsehen, welche Dokumentationen von ihnen abgeschlossen werden müssen.

Nach dem Bau bzw. der Veränderung der Anlage erfolgt die Übergabe: Innerhalb des Workflows ist festgelegt, welche Bereiche geprüft werden müssen – die in dem Fall relevanten Punkte können ebenfalls aus einer in PANFLOW vorgehaltenen und pflegbaren Liste ausgedruckt und mit in die Anlagen genommen werden. Das ausgefüllte Dokument geht an einen Mitarbeiter zurück, der die Angaben in den Workflow mit aufnimmt.

Nach der MOC-Übergabe geht das Projekt in die Endphase, in der optionale weitere Arbeitsschritte beschlossen werden. Handelt es sich etwa um eine zeitlich begrenzte Anlagenänderung, erfordert diese die anschließende Bestätigung, dass die Änderung nach Ablauf der Begrenzung wieder zurückgenommen wurde. Ein weiteres Vorgehen könnte eine angeordnete Wirtschaftlichkeitsbetrachtung sein, die von einem Gremium beschlossen wird und – unter anderem – die geplanten Kosten mit den realen Kosten vergleicht.

Der Abschluss des Workflows erfordert die finale Unterschrift eines berechtigten Mitarbeiters.

Und wenn nicht alles läuft wie geplant?

So vielfältig und komplex das Unternehmen SABIC und seine Anlagen aufgebaut sind, so unterschiedlich kann auch der jeweilige Änderungsvorgang vonstattengehen. Für Situationen, in denen der Workflow nicht den vorgegebenen Weg gehen kann, wurden in PANFLOW zwei Sonderlösungen entwickelt. Dies ist zum einen der „Eilige MOC“: Ausgehend von nur einer Genehmigungsstufe geht der Workflow im Fall einer sehr hohen Umsetzungsdringlichkeit einer Änderung direkt zur Besprechung und anschließend in die Umsetzung über.

Zum anderen gibt es das sogenannte „Scope-Change-Szenario“, das zum Beispiel angestoßen wird, wenn es zusätzliche oder unerwartete Änderungen zu genehmigen gilt, aufgrund derer der ursprüngliche Workflow nicht wie geplant erfolgen kann und gestoppt werden muss. Der ursprüngliche Workflow wird dann vom neuen Scope-Change-Workflow ersetzt, der bis zum entscheidenden Punkt vorausgefüllt ist und nur die maßgebenden Änderungen thematisiert.

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Studieninformationstag an der Hochschule Aalen

Am landesweiten Studieninformationstag lädt auch die Hochschule Aalen herzlich ein, die Hochschule und ihre Studiengänge näher kennenzulernen. Zu sehen sind die Räume und die modern ausgestatteten Labore der Studiengänge, die wiederum ein spannendes und interessantes Programm vorbereitet haben. Schüler und Studieninteressierte können Hochschulluft schnuppern und mit Studierenden und Professoren ins Gespräch kommen.

Am Studieninformationstag sind Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg eingeladen, die Hochschule Aalen und ihre Studiengänge näher kennenzulernen. Über 60 Studienangebote gibt es derzeit an der Hochschule – verteilt auf die Fakultäten Wirtschaftswissenschaften, Maschinenbau und Werkstofftechnik, Optik und Mechatronik, Elektronik und Informatik sowie Chemie.

Im Gespräch mit Mitarbeitern und Professoren können die Teilnehmer herausfinden, welches Studium für sie geeignet ist. Neben verschiedenen Einblicken in die Fachbereiche der Hochschule haben die Studieninteressierten auch die Gelegenheit, sich direkt mit aktuellen Studierenden auszutauschen. Zudem beraten Mitarbeiter der Hochschule unter anderem zu den Themen Studienwahl und -organisation, Bewerbung und Zulassungsvoraussetzungen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Los geht es am Mittwoch, 21. November 2018, um 9 Uhr im Aula- und Hörsaalgebäude der Hochschule (Campus Beethovenstraße) mit der offiziellen Begrüßung. Danach folgt das Programm in den Studiengängen. Mehr gibt es unter www.hs-aalen.de. Das detaillierte Programm zum Studieninformationstag wird vor Ort aushängen.

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